(kreuz.net) In Deutschland dulden die Bischöfe zahlreiche obszöne Homo- Gottesdienst Gruppen, die sich
„Queer-Gemeinden“ nennen.
In ihnen wird die widernatürliche Perversion offen und ohne Scham propagiert.
Die unverantwortlichen Bischöfe – offenbar ganz von ihrer Jagd auf die Altgläubigen absorbiert – lassen
zu, daß diese perversen Gruppierungen die moralische Glaubwürdigkeit der Kirche untergraben.
So berichteten
die sogenannten „Lesbischwulen Gottesdienstgemeinschaften im deutschsprachigen Raum“ über den Katholikentag
in Osnabrück von Mai 2008:
„Es war sogar der ausdrückliche Wunsch des Bischofs, daß wir nicht nur
mit unserem Stand vertreten sein durften. Der Queergottesdienst, der am Samstagabend stattfand, war erstmals
auch im offiziellen Katholikentagsprogramm aufgeführt.“
Der Bischof von Osnabrück ist Mons. Franz-Josef
Hermann Bode (57). Mons. Bode hat auch in der Vergangenheit eine Schwäche für Homo-Perverse an den Tag
gelegt.
In der Erzdiözese München Freising – das ehemalige Bistum von Papst Benedikt XVI. – findet
jeden zweiten Sonntag im Monat ein „Gottesdienst für Lesben, Schwule und ihre Freundinnen und Freunde“
in Sankt Stephan in Neuperlach statt.
Nach Angaben des Rundbriefs einer Gruppe „Quergottesdienst München“
stand am 12. Oktober der Jesuitenpater Benno Kuppler (60) einem Gottesdienst vor, der von „Philip und
Aaron“ vorbereitet wurde.
Pater Kuppler stellt sich auf seiner Webseite als Unternehmer-Berater, Wirtschafts-Seelsorger
und geistlicher Begleiter vor.
Am 9. November wird Klinikpfarrer und Homo-Apologet Hw. Thomas Kammerer
(44) den Vorsitz übernehmen.
Der Rundbrief erwähnt auch eine Kollekte von 570 Euro, die letzten Juli
bei einem ökumenischen Homo-Gottesdienst eingezogen wurde.
Das Geld wurde für das sogenannte „Queer-Beograd-Festival“
gespendet.
Der Anlaß wird von einer militanten Gruppierung radikaler Homo-Ideologen organisiert, die
entschlossen sind, das Gift ihrer Perversion in Serbien zu verbreiten.
Ein Berichterstatter läßt im
Rundbrief wissen, daß öffentliche Homo-Aufmärsche in Serbien „leider“ noch in weiter Ferne seien. Immerhin:
„Das Kollektiv hat sich sehr über Eure Spende gefreut!“
Es wird im Rundbrief auch über das vierzigjährige
Jubiläum der Enzyklika ‘Humanae Vitae’ berichtet.
Die Enzyklika habe dem damaligen Papst nicht nur den
Spitznamen „Pillen-Paule“ eingebracht, sondern sei auch „Grundlage des bis heute – ungeachtet der Aids-Katastrophe
in weiten Teilen der Welt – rigide vertretenen Kondom-Verbotes.“
Zur katholischen Unmoral zitiert der
homo-perverse Rundbrief dann ausgiebig die kirchenfeindliche und sexbesessene Vereinigung „Wir sind Kirche“,
die „erfreulicherweise auch mal wieder“ an das Thema Homosexualität erinnert habe.
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468 Lesermeinungen
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#491 Grand Sol 08:05:29 | Mittwoch, 19. November 2008
freilich… es ist sicher niederschmetternd für Heilsimperialisten und -exklusivisten, wenn sie erkennen
müssen, daß des Allmächtigen Barmherzigkeit sogar jene erreicht und umfaßt, die seiner erst ultimo
momento gewahr und gewiß werden, nicht? Gewiss wäre es niederschmetternd, wenn es zuträfe, dass Gottes
Gnade für den Teufel und dessen sein Werk verrichtende Kinder gleichermaßen zugänglich sei wie für
einen auf Gott ausgerichteten Menschen. Denn dann verlöre das Leben seinen Sinn, es gäbe nichts, wofür
sich es zu kämpfen lohnte. @Fragender: Hochmut kommt vor den Fall.
Werte Grade soleil (gibt es dazu auch die edition en petite?), es ist sicher niederschmetternd für Heilsimperialisten
und -exklusivisten, wenn sie erkennen müssen, daß des Allmächtigen Barmherzigkeit sogar jene erreicht
und umfaßt, die seiner erst ultimo momento gewahr und gewiß werden, nicht? Aber: Weist diesen nicht
DNIC schon im älteren Bruder seines Gleichnisses vom „verlorenen Sohn“ und den Beschwerdeführern im
Gleichnis von den Tagelöhnern einen Weg an? Obwohl das den immerfort Pünktlichen, Treuen und Gehorsamen
als ebenso empörende Zumutung wie herbe Lektion vorkommen muß?
@ Grand Sol Wäre unser Gott nur annähernd so engstirnig und rachsüchtig wie Sie sich als „aufrechter
Christ“ hier gerieren, er hätte seinen Sohn niemals zur Erlösung der Menschen hingegeben – nur weil
er ein liebender und guter Gott ist, den wir Vater und nicht Unterdrücker nennen dürfen, hat er dies
getan.
#488 Fragender 01:16:15 | Mittwoch, 19. November 2008
@ Grand Sol … gans besonders liebt Gott jedenfalls die hochmütigen, die sich um so viel besser vorkommen,
als die bösen Sünder! Sie können sich also als besonders geliebt betrachten! o^/
#486 Grand Sol 23:02:58 | Dienstag, 18. November 2008
Dieser häretische Schmarrn,… jeder Schwule und Kinderschänder und jede aidsgestrafte Hure sei von
Gott genauso geliebt „wie jeder“, geht mir wirklich auf die Nerven. Es ist nunmal so, dass nach dem, was
der Herr uns vorgibt, Er für Frevler nichts Gutes übrig hat. Und dann trotzdem noch zu schließen, Gott
liebe alles und jeden Mist, ist nichts als protestantische Ketzerei. Der Herr ist ein gerechter, aber
auch ein zorniger Gott. Die Schönrederei und Relativierung der Sünde mag das menschliche Gewissen beruhigen
und es einem persönlich leichter machen, aber bleibt nicht ohne Konsequenzen.
#485 Zweifler † 17:53:47 | Montag, 17. November 2008
@Biene Maja Ich schenke Ihnen mal schnell zwei Kommata ( , , ), drei Punkte ( … ) und drei mal die shift-Taste
für die Großschreibung ( ‘ ‘ ‘ ). Kleiner Tipp: mit korrekter Interpunktion wird jeder Text lesbarer,
auch wenn der Inhalt … hmm … inhaltslos ist.
#484 Biene Maja 23:24:18 | Samstag, 15. November 2008
Gretchen ja das sind auch Gottes geliebte Kinder die sich von Satan verführen lassen das ist der wunde
Punkt bleibt Standhaft wachet und betet damit ihr nicht in Versuchung fallet sagt Jesus der Herr.
#482 Gretchen † 21:14:44 | Samstag, 15. November 2008
Sehr schön, dass es Queer-Gottesdienste gibt! Denn Schwule, Lesben, Bisexuelle und Transgender sind genau
so Gotes geliebte Kinder wie die Betonköpfe, die – gottlob vergeblich – versuchen, Schwulenhass zu entfachen.
Es werden immer mehr, die die Regenbogen-Fahne schwingen und ein Leben frei von längst überholten Geschlechter-Grenzen
bejahen. Probierts doch mal, liebe Mitglieder der Anti-Regenbogen-Fraktionen! Und ihr werdet erfahren:
Ein bisschen Bi – schadet nie!
#481 für die Kirche 16:52:30 | Freitag, 14. November 2008
@marcelus: die sind keine Forderungen von mir, ich habe die nur parodiert. Übrigens haben Sie recht.
Das Christentum hat geholfen u. hilft immer noch, daß solche Mißstände abgeschafft werden.
#480 Marcelus 16:46:45 | Freitag, 14. November 2008
für die Kirche: Ihre Forderungen schön und gut aber die Frage ist an wen Sie Ihre Forderungen richten,
nachdem diese Forderungen bereits in der christlich geprägten Welt Realität sind, verwirklicht auch
wesentlich durch die Prägung der christlichen Welt durch das Christentum das die Realisierung dieser
Forderungen erst wesentlich ermöglichte. Es gibt kein Zurück zur Sklaverei Es gibt kein Zurück zum
Verbot des Frauenwahlrechts. Es gibt kein Zurück zum Tabu von gemischtrassigen Ehen. Es gibt kein Zurück
zum Ius Prima Noctis Es gibt kein Zurück zur Kinderarbeit Es gibt kein Zurück zur Hexenverbrennung.
Es gibt kein Zurück zur Zwangsmissionierung Es gibt kein Zurück zur Vorstellung der Erde als Scheibe.
#479 für die Kirche 16:41:51 | Freitag, 14. November 2008
@Bart Simpson: mich als unwissend zu bezeichnen ist albern. Dazu habe ich schon gestern Stellung bezogen.
Ich bin mit Benedikt einer Meinung, wenn Sie es noch einmal erzählt bekommen möchten.
#478 Bart Simpson † 16:35:28 | Freitag, 14. November 2008
@für die kirche „Es gibt heute so viele unwissende Leute, darunter sicher einige, die die Erde als Scheibe
vorstellen. Aber es gibt auch Pseudo-Christen, die weder eine Ahnung von der Kirche noch von dem Glauben
haben.“ Richtig, unwissende wie sie es einer sind. Sie haben ja nicht einmal im Ansatz verstanden, worum
es Mechthild mit dem Post ging. Sie sollten erstaml alle Post im Zusammenhang lesen – wenn das zu viel
für sein sollte, dann schreiben sie doch einfach gar nix dazu. Es geht nicht, darum es das gab oder gibt,
der Ausgang der Diskussion war die Frage nach Dogmen und nach Veränderungen von Kirche und Gesellschaft.
Dass bestimmte Dinge früher legal waren bzw. geglaubt wurden und dass das heut nicht mehr so ist.
#477 für die Kirche 16:29:26 | Freitag, 14. November 2008
@Benedikt: Ihre theologische Prüfung zeigt genügend, wie tief die theologische u. historische Bildung
gesunken ist. Aber die Unwissenheit mancher Leute ist so himmelschreiend, daß ich noch etwas hinzufügen
möchte. Es gibt kein Zurück zur Sklaverei Es gibt kein Zurück zum Verbot des Frauenwahlrechts. Es gibt
kein Zurück zum Tabu von gemischtrassigen Ehen. Es gibt kein Zurück zum Ius Prima Noctis Es gibt kein
Zurück zur Kinderarbeit Es gibt kein Zurück zur Hexenverbrennung. Es gibt kein Zurück zur Zwangsmissionierung
Es gibt kein Zurück zur Vorstellung der Erde als Scheibe. Es gibt heute immernoch Sklaverei, auch in
Westeuropa, illegale Zuwanderer verrichten Sklavenarbeit, damit Sie Mechthild billige Waren kaufen können.
Es wird bald den Christen verboten sein, zu wählen, wenn Leute wie Sie an die Macht kämen. Es wird bald
Tabu von gleichrassischen Ehen geben, wenn Sie das Sagen haben könnten. Ius prima Noctis genießt heute
jeder Ehebrecher. Es gibt heute Kinderarbeit. Es gibt eine Zwangsmission, Leute wie Sie treiben es, Sie
missionieren ein sinnentleertes „Christentum“ u. Ihre Religion von politischer Korrektheit. Es gibt heute
so viele unwissende Leute, darunter sicher einige, die die Erde als Scheibe vorstellen. Aber es gibt auch
Pseudo-Christen, die weder eine Ahnung von der Kirche noch von dem Glauben haben.
#476 Benedikt 15:09:16 | Freitag, 14. November 2008
@ Mechthild v. Magdeburg Für diese Entwicklung gibt es eben viele Beispiele, bei denen die kirchliche
Dogmatik eine Ansicht stütze, die peu à peu aufgegeben werden mußte und die schließlich endgültig
verworfen wurde. Es gibt kein Zurück zur Sklaverei Es gibt kein Zurück zum Verbot des Frauenwahlrechts.
Es gibt kein Zurück zum Tabu von gemischtrassigen Ehen. Es gibt kein Zurück zum Ius Prima Noctis Es
gibt kein Zurück zur Kinderarbeit Es gibt kein Zurück zur Hexenverbrennung. Es gibt kein Zurück zur
Zwangsmissionierung Sie unterliegen einem Irrtum hinsichtlich des Begriffs Dogmatik. Dogmatik ist ein
Fach der systematischen Theologie und beschäftigt sich mit der Offenbarung. Es kommt weder eine Verpflichtung
zur Sklaverei, noch zur Kinderarbeit, noch ein Verbot des Frauenwahlrechts oder von gemischtrassigen Ehen.
Zwangsmissionierung ist sogar dogmatisch immer irregulär gewesen, weil die Sakramente freiwillig empfangen
werden müssen. „Gemischtrassige“ Ehen waren nie verboten, wo haben Sie das her? Das Ius Primae noctis
ist eine Legende, für das kein einziger tatsächlicher Fall bezeugt ist. Es wäre moraltheologisch auch
immer unzulässig gewesen (GV außerhalb der Ehe). Es gibt kein Zurück zur Vorstellung der Erde als Scheibe.
Diese Meinung hat die Kirche ebenfalls nie vertreten. Ich fände es wirklich ausgezeichnet, wenn die so
genannten Aufklärer sich endlich aus ihrer selbst verschuldeten Unwissenheit befreien würden und auf
die fortwährende Postulation von Geschichtsmärchen verzichten würden.
#475 Marcelus 09:24:40 | Freitag, 14. November 2008
@Lutheraner: Sie widersprechen sich selbst Denn wie könnte der Gottessohn, den Sie auch so nennen, fehlbar
sein, der die göttliche Lehre lehrt. Z.B. ruft Jesus am Kreuz hängend 2 Mal aus: Mein Gott, mein Gott,
warum hast du mich verlassen – und verstarb. Ein anderes Mal sagt er: Ich befehle meinen Geist in deine
Hand! Und verstarb. Sie stellen eine interessante Frage. Die beiden Überlieferungen widersprechen sich
nicht. Der mit dem Tod kämpfende Christus am Kreuz hat beide Sätze am Kreuz gesprochen, bevor Er verstarb.
#474 Lutheraner 09:19:40 | Freitag, 14. November 2008
Unfehlbarkeit Wie kann eine Lehre unfehlbar sein, wenn sie auf einem fehlbaren Fundament gebaut ist? Die
Evangelien sind Synopsen. Aber wahrscheinlich weiß kein Katholik, was das bedeutet. Z.B. ruft Jesus am
Kreuz hängend 2 Mal aus: Mein Gott, mein Gott, warum hast du mich verlassen – und verstarb. Ein anderes
Mal sagt er: Ich befehle meinen Geist in deine Hand! Und verstarb. Was denn nun? Nicht mal der Gottessohn
war Durchsicht der Bibel unfehlbar, wie sollten da die Stellvetreter unfehlbar sein? Was man nicht auf
die rechte Weise sucht, findet man nicht.
#473 Kunstmaler † 09:17:06 | Freitag, 14. November 2008
@ von Magdeburg Andere Bücher als Beispiele: Sexuelle Orientierung und sexuelle Abweichung:Heterosexualität –
Homosexualität – Transgenderismus und Paraphilien – sexueller Mißbrauch – sexuelle Gewalt von Peter
Fiedler von Beltz Psychologie Verlags Union (Gebundene Ausgabe – 11. August 2004) Schwule und Lesben in
Psychotherapie, Seelsorge und Beratung. Ein Wegweiser von Kurt Wiesendanger von Vandenhoeck & Ruprecht
(Taschenbuch – 1. Oktober 2000)
#472 Marcelus 09:01:57 | Freitag, 14. November 2008
@Leblhuber: Römisch-katholische Klöster und Hierarchen, selbst Päpste, sind immer wieder durch den
Teufel pervertiert worden. Das sollte bekannt sein. Dann befassen Sie sich doch einmal mit der Geschichte
des Stiftes MELK! Da pervertiert das Katholische ganz schnell in eine hässliche Fratze! Die Klostersklaven
waren da wohl noch ziemlich harmlos! Die Fraumünsterabtei, Zürich, Maur: „Ouch hand die burger die rechtung,
wer der ist, der auf den gütern, die in den kelnhof gehörend, die erste nacht bi sinem wibe liegen wil,
die er nüwlich zu der ehe genommen hat, der sol den obgenanten burger vogt dieselben ersten nacht bi
demselben sinen wibe lassen ligen; wil er aber das nut thun, so soll er de vogt geben 4 Schilling und
3 Zürischer pfennig, weders er wil.“ Diese altdeutsche Dichtung wird wohl irgendein Scherzbold aus unserer
Zeit verfaßt haben.
#471 Leblhuber 00:09:50 | Freitag, 14. November 2008
@Marcelus: Der Menschenverstand sagt daß diese Behauptung nicht mit einer christlichen Abtei zusammenpaßt,…
Dann befassen Sie sich doch einmal mit der Geschichte des Stiftes MELK! Da pervertiert das Katholische
ganz schnell in eine hässliche Fratze! Die Klostersklaven waren da wohl noch ziemlich harmlos! Die Fraumünsterabtei,
Zürich, Maur: „Ouch hand die burger die rechtung, wer der ist, der auf den gütern, die in den kelnhof
gehörend, die erste nacht bi sinem wibe liegen wil, die er nüwlich zu der ehe genommen hat, der sol
den obgenanten burger vogt dieselben ersten nacht bi demselben sinen wibe lassen ligen; wil er aber das
nut thun, so soll er de vogt geben 4 Schilling und 3 Zürischer pfennig, weders er wil.“ Grüße
Glauben müssen muß man gar nichts Die Kirche ist in endgültigen Glaubensentscheidungen unfehlbar. Das
ist Lehre der Kirche und muß von jedem Katholiken geglaubt werden. Wenn der Papst eine endgültige Glaubensentscheidung
trifft, dann ist diese Entscheidung durch göttliche Gnade unfehlbar, weil das Christus Seiner Kirche
so verheißen hat, und die Kirche das immer so geglaubt hat (vgl. auch Mt 16,17-18). Du kannst ja glauben,
was du willst, aber von uns zu erwarten, daß wir diesen Unsinn glauben, ist doch etwas viel verlangt…
#469 Marcelus 23:53:25 | Donnerstag, 13. November 2008
@Mechthild von Magdeburg: Die Kirche ist in endgültigen Glaubensentscheidungen unfehlbar. Das ist Lehre
der Kirche und muß von jedem Katholiken geglaubt werden. Wenn der Papst eine endgültige Glaubensentscheidung
trifft, dann ist diese Entscheidung durch göttliche Gnade unfehlbar, weil das Christus Seiner Kirche
so verheißen hat, und die Kirche das immer so geglaubt hat (vgl. auch Mt 16,17-18).
Logisch ist das problematisch Marcelus: @Mechthild von Magdeburg: Die Mitglieder der Römisch-Katholischen
Kirche waren auch Kinder ihrer Zeit, das ändert nichts an der Unfehlbarkeit der römisch-katholischen
Lehre, unabhängig von den Irrtümern der Taten der Amtsinhaber der Kirche, die auch der katholischen
Lehre widersprachen. Gratulation, dialektisch ist das ein schöner Satz. Nur ist eben die römisch-katholische
Lehre nicht gerade vollkommen unabhängig von den Amtsinhabern. Einige Bullen wurden schon genannt –
es wäre mir neu, daß diese für die Lehre irrelevant waren. Unfehlbarkeit ist auch ein etwas schwieriges
Konzept – wurde es doch Pio Nono proklamiert. Also einem bis dato (und laut Marcelus überhaupt) fehlbaren
„Amtsinhaber“. Zementiert dann noch mal durch die Seligsprechung eines weiteren Amtsinhabers im Jahre
2000. Ein Amtsinhaber, der auf Kreuznet viel und gerne gescholten wird übrigens – aber das nur nebenbei.
Das war und ist ein DOGMA; ebenso wie die ebenfalls von Pius-IX proklamierte unbefleckte Empfängnis.
So wandeln sich also private Ansichten von fehlbaren Amtsinhabern zu regelrechten Dogmen. Dass diese alle
komplett unfehlbar und unabänderlich für die Ewigkeit sind, ist kirchliche Lehre, ja ich weiß. Aber
den Weg kann ich nicht ganz mitgehen. Und damit GUTE NACHT für heute – der Ton einiger Mitstreiter wird
mir nun doch zu aggressiv.
#466 Bart Simpson † 23:43:28 | Donnerstag, 13. November 2008
Ich bin wirklich so froh, dass es sie gibt Glatea: !ist es anstrengender, aber auch bisweilen gewinnbringender,
selber Quellen aufzuspüren, als sich diese vorgeben zu lassen.“ Sie wissen einfach was gut für uns ist!
Danke. danke, danke.
#465 Marcelus 23:38:29 | Donnerstag, 13. November 2008
@Mechthild von Magdeburg: Die Mitglieder der Römisch-Katholischen Kirche waren auch Kinder ihrer Zeit,
das ändert nichts an der Unfehlbarkeit der römisch-katholischen Lehre, unabhängig von den Irrtümern
der Taten der Amtsinhaber der Kirche, die auch der katholischen Lehre widersprachen.
#464 Galatea 23:37:09 | Donnerstag, 13. November 2008
Sicherlich, Herr Bart Simpson, ist es anstrengender, aber auch bisweilen gewinnbringender, selber Quellen
aufzuspüren, als sich diese vorgeben zu lassen. Das hat nichts mit Pippi-Langstrumpf-Romantik zu tun,
sondern mit einer gewissen Freude am Lernen.
HVO, wenn Sie außer Koprolalie nichts zu bieten haben… HvO: … das bezog sich darauf, dass Sie – mit
Schaum vor dem Munde –…Machen Sie weiter so, mein Gelächter ist Ihnen sicher, Mädle! Das Wort „Dogma“
habe ich längst relativiert. Unnötig zu wiederholen, daß ich die allgemeine Tendenz des wissenschaftlichen
Fortschritts aufzeigen wollte. Mein Gedanke war klar und es erfordert schon ein gerüttelt Maß Rabulistik
so zu pöbeln, wie Sie es tun. Getroffene Hunde bellen. Sie und Galatea werfen hier absichtlich Äpfel
und Birnen durcheinander. Niemand hat behauptet die Kirche wäre jemals allmaächtig gewesen und hätte
diesen oder jenen Missstand einfach abschaffen können. Das ist gar nicht das Thema. ABER: Die Kirche
war auch immer ein Kind ihrer Zeit und unterlag der Versuchung überholte Ansichten – wenn denen allzu
viel wissenschaftliches Gegenfeuerwerk entgegen gesetzt wurde – zu dogmatisieren. Dann machte es sich
mancher im Vatikan leicht, indem es hieß, daß eine Sache GOTTGEWOLLT sei. Dem widerspricht übrigens
auch Benedikt XVI und plädiert für den Einsatz von Vernunft. GOTT MIT UNS stand auch auf den Koppelschlössern
der Nazis während sie Millionen Unschuldiger abschlachteten. Was wäre blasphemischer?
#462 Bart Simpson † 23:33:37 | Donnerstag, 13. November 2008
Ja Galatea Jeder macht sich halt die Welt wie sie ihm gefällt. „Ich gehe nämlich von mir selbst aus,
dass, wenn ich ein unbewiesenes Argument lese, dieses selber verifizieren möchte.“ Klar, davon kann man
überlicherweise ausgehen. Hab ich bei meiner Diplomarbeit auch so gemacht – hatte der Prof volles Verständnis
für, der sucht nämlich immer so gern
#461 Marcelus 23:31:03 | Donnerstag, 13. November 2008
@Leblhuber: Das sagt die wikipedia Die Fraumünsterabtei (Zürich, 9. Jhdt.) setzte daraufhin einen Meier
ein, der sich nicht nur um die Verwaltung des Hofs kümmerte, sondern auch die niedere Gerichtsbarkeit
ausübte. Ausserdem stand ihm das schriftlich verbürgte Recht der ersten Nacht zu, gemäss dem ihm zustand,
mit jeder Braut der Gemeinde die Hochzeitsnacht zu verbringen. Der Menschenverstand sagt daß diese Behauptung
nicht mit einer christlichen Abtei zusammenpaßt, und die wikipedia ist bekanntlich kein Wissenschaftslexikon,
sondern ein Volks(glauben)lexikon.
#460 Galatea 23:28:23 | Donnerstag, 13. November 2008
Werte Frau Mechthild, zu Ihrem Einwurf, ich würde hier keine Quellen anbieten: da haben Sie recht. Ich
gehe nämlich von mir selbst aus, dass, wenn ich ein unbewiesenes Argument lese, dieses selber verifizieren
möchte. Vor allem, wenn es sich um Fakten dreht, bei denen jeder Mediävist oder andere Historiker nicht
einmal mehr gähnen können. Deswegen mein mantra-artiger Anhang bzw. Bitte, sich selber zu informieren.
Was hier und heute keine große Schwierigkeit darstellen dürfte. Und auch Ihnen jederzeit unbenommen
ist. Es steht Ihnen frei, Frau Mechthild, ein lineares Geschichtsverständnis für sich zu beanspruchen.
Bitte respektieren Sie dennoch jene, die ein divergierendes haben. Ich mag nämlich unsere Vorfahren.
#459 Marcelus 23:26:55 | Donnerstag, 13. November 2008
Mechthild von Magdeburg mag von protestantischen Dogmen der protestantischen Pseudokirche sprechen, und
da mag es solche Pseudodogmen gegeben haben. Das frühere Erzbistum Magdeburg mit dem damaligen Primas
von Deutschland ist bekanntlich an den Protestantismus gefallen, und Magdeburg eine protestantische Stadt.
#458 Großwildjäger 23:26:37 | Donnerstag, 13. November 2008
Werte Galatea, In der Bulle „Divino amore communiti“ vom 18. Juni 1452 legitimierte Papst Nikolaus V.
den Sklavenhandel. Papst Gregor I. hielt sich selber sehr viele Sklaven. Die Liste könnte man noch fortsetzen,
aber diese beiden Beispiele dürften vorerst genügen…
#457 Leblhuber 23:26:34 | Donnerstag, 13. November 2008
@Marcelus: …Litanei populärer Irrtümer, wie z.B. die Behauptung es hätte im Mittealter ein jus primae
noctis gegeben Zum ius primae noctis: de.wikipedia.org/wiki/Maur „Die Fraumünsterabtei (Zürich, 9. Jhdt.)
setzte daraufhin einen Meier ein, der sich nicht nur um die Verwaltung des Hofs kümmerte, sondern auch
die niedere Gerichtsbarkeit ausübte. Ausserdem stand ihm das schriftlich verbürgte Recht der ersten
Nacht zu, gemäss dem ihm zustand, mit jeder Braut der Gemeinde die Hochzeitsnacht zu verbringen. Dieses
Recht ist im deutschsprachigen Raum mit einer Ausnahme einzigartig. Die Historiker glauben aber nicht,
dass der Meier von diesem ius primae noctis wirklich Gebrauch machte. Denn der Bräutigam konnte ihm auch
einen Ersatz zahlen, und dies war weniger ein Ersatz für das entgangene Vergnügen, sondern mehr eine
Entschädigung für all die Sachen, die der Meier an das Hochzeitsfest beizusteuern hatte (Geschirr, Holz,
Schweinefleisch).“ Obwohl nur selten codifiziertes Recht, gab es doch den Missbrauch durch so manche Gerichtsherrn,
der da und dort gegenüber den Leibeigenen zum Gewohnheitsrecht entarten konnte.
Liebe MvM, NATÜRLICH gab es einmal Zeiten, in denen Leibeigenschaft zum Beispiel vollkommen üblich war
und niemand auf die Idee kam das zu kritisieren. … Sie werdens nicht glauben, es gab Zeiten, in denen
Leibeigenschaft ein innovatives Wirtschaftssystem war, das allen Beteiligten (also auch den vermeintlichen
Opfern) sehr von Vorteil war. Es gibt darüber ein sehr interessantes Buch eines französischen Historikers.
Der Umfang der Dienste war im Gegensatz zur Sklaverei begrenzt und genau festgeschrieben. Außerdem durften
Leibeigene, im Gegensatz zu Sklaven, Privateigentum besitzen, wenn auch keine Immobilien.
#455 Bart Simpson † 23:22:50 | Donnerstag, 13. November 2008
Galatea Ihr Irrtum liegt vor allem in der Annahme, „Die Kirche“ habe alle diese Missstände „tolleriert“ –
Zitat – indem sie sie nicht abgeschafft hat. Ich kann Ihnen, wie auch Ihrer Vorrednerin, nur eindringlich
raten, sich mit unserer Geschichte zu beschäftigen. Sie werden sehen, dass Ihre Falschinformationen sich
in Luft auflösen. Auch in Fragen z.B. zur Sklaverei. Gähn, wenn das ihre Gegenargumente sind. Wieso
mache ich mir überhaupt die Mühe und liste die großartigen Argumente von Mechthild noch mal auf. Hätte
ja auch an sie schrieben können: Herr Galatea, ich kann Ihnen nur eindringlich raten, sich mit unserer
Geschichte zu beschäftigen. Sie werden sehen, dass Ihre Falschinformationen sich in Luft auflösen. Wenn
das so einfach ist …
#454 Leblhuber 23:21:03 | Donnerstag, 13. November 2008
@Mechthild von Magdeburg: Zu Ihrer Information: „DerLeser“ hieß früher „Florian Geyer“ und ist ein durch
Mensuren schwer geschädigter Verbindungstrottel einer schlagenden Studentenverbindung. Sein Paukarzt
dürfte das Handwerk nicht verstanden haben. Was kann der bedauernwerte Geyer dafür, dass er nun als
imbeziler Tropf dahinvegitiert! Seinen Buchstabensalat sollte man ihm deshalb nachsehen!
Liebe MvM, Aber Ihre Kausal-Keule „Ihre Beispiele sind Käse“ zeigt für jeden deutlich, wie weit es mit
IHRER historischen Bildung her ist. … das bezog sich darauf, dass Sie – mit Schaum vor dem Munde – eben
noch das angebliche ius primae noctis und die Kinderarbeit als kirchliche Dogmen bezeichnet haben. Wer
im Glashaus sitzt ist ja gut dran, wenn er wenigstens Steine zum werfen hat. Oder mit anderen Worten,
wem ein Minimum an logischem und historischem Denken abgeht, der hat sicher allen Grund seine Mitmenschen
zu beleidigen. Machen Sie weiter so, mein Gelächter ist Ihnen sicher, Mädle!
Ergänzend HVO: Es gibt kein Zurück zur Sklaverei In der Bibel ist Sklaverei noch ausdrücklich erlaubt –
eine Veränderung zur heutigen Zeit würde ich sagen. … nur zur Erinnerung, der einzige antike Autor
(von allen!), der die Sklaverei als Unrecht verurteilt ist der christliche Autor Tertullian. Lincoln hat
das Urheberrecht darauf nicht wirklich. Wir haben da keinen Dissens. Das gehört eben alles in die Schublade
des Wandels. NATÜRLICH gab es einmal Zeiten, in denen Leibeigenschaft zum Beispiel vollkommen üblich
war und niemand auf die Idee kam das zu kritisieren. AUCH nicht die Christen, AUCH nicht die Kirche, AUCH
nicht die Bibel und dementsprechend ist die Heilige Schrift voll von wohlwollenden Beschreibungen der
Sklaverei …-trennung-staat-kirche.de/…0DIE%20SKLAVEREI.htm. Aber im Jahr 2008 sehen wir ALLE das anders.
Auch der Vatikan hat sich da verändert – RICHTIGERWEISE. Zum Beispiel Tabu gemischtrassiger Ehen fällt
mir ein, daß in der Obama-Autobiographie steht, daß zum Zeitpunkt seiner Geburt (1961) eine Verbindung
zwischen einer weißen Frau und einem schwarzen Mann in der Hälfte der US-Staaten illegal war. Er schreibt,
daß man seinen Vater vielerorts aufgehängt hätte. Noch 1961!!!! Das in einem zutiefst christlichen
Land – eines, das sich heute als GODS OWN COUNTRY bezeichnet. Einigen wir uns darauf, daß sich die RKK
da nicht mit Ruhm bekleckert hat!
#451 Galatea 23:17:18 | Donnerstag, 13. November 2008
Herr Bart Simpson, Ihr Irrtum liegt vor allem in der Annahme, „Die Kirche“ habe alle diese Missstände
„tolleriert“ – Zitat – indem sie sie nicht abgeschafft hat. Ich kann Ihnen, wie auch Ihrer Vorrednerin,
nur eindringlich raten, sich mit unserer Geschichte zu beschäftigen. Sie werden sehen, dass Ihre Falschinformationen
sich in Luft auflösen. Auch in Fragen z.B. zur Sklaverei. Den Einfluss, der ihr seitens Ihrer „Fraktion“
so schmeichelhaft erdichtet wird, den hatte die Kirche in der Welt selten.
#450 Vieira 23:13:18 | Donnerstag, 13. November 2008
@Mechthild von Magdeburg Gerade das Beispiel Geozentrismus/Heliozentrismus/Einsteinsche Relativität zeigt,
dass der Erkenntnisfortschritt eben nicht linear ist. Gerade dieses Beispiel zeigt, dass die neuste Theorie
nicht etwa die jüngstältere Theorie gegenüber der ältesten Theorie präferiert. (siehe meinen Beitrag
dazu unten Donnerstag, 13. November 2008 21:32) Aus Platzmangel verzichte ich darauf, eine Serie von Irrtümern
anzuführen, die zeigen, dass die Fälle Legion sind, in denen eine aktuelle Theorie später dann viel
schlechter als ihre Voränger waren. Aktuelle Wissenschaftler propagieren verständlicherweise bevorzugt
den Mythos, dem Sie hier aufgesessen sind: Jünger = Richtiger. In Wahrheit geht es immer darum, die Alten
zu verteufeln, um selbst besser dazustehen. Es gibt kein Argument für Ihre hoffnungsfrohe ‘wir werden
immer schlauer und humaner’-Sichtweise. Es handelt sich lediglich um eine gewisse nicht ganz unverständliche
Arroganz der Zeitgenossen aller Zeiten. Ist nicht einstweilen das 20. Jahrhundert als grausigste, übelste,
blutigste, hinterfotzigste Zeit aller Zeiten bekannt? Nun. Wir werden sicher bald herausfinden, dass es
heute in Wirklichkeit noch schlimmer ist.
Liebe MvM, es ist mittlerweile anerkannt, dass es sich beim ius primae noctis um eine juristische Fiktion
handelt. Damit ist kein Blumentopf zu gewinnen.
Entlarvend… derLeser: ich denke das ius prima noctis hätte der Lehnherr im Falle der Mechthild eh nicht
in Anspruch nehmen wollen… Leser, für diesen Satz bin ich Ihnen dankbar. Zeigt er doch in aller Deutlichkeit,
daß Sie auf der Argumentationsebene NICHTS zu bieten haben und sich in Diffamierungen flüchten, weil
Ihnen die Fakten ausgegangen sind. Galatea: Ich würde Ihnen in aller Bescheidenheit vorschlagen, Ihre
Geschichtskenntnisse durch Studium zu vervollständigen und – nehmen Sie dies mir bitte nicht übel –
vor allem jene Positionen zu überdenken, die vor allem im Dritten Reich … focussiert worden sind. Wenn
es ein Forschungsgebiet gibt, in dem ich mich wirklich durch ein über viele Dekaden währendes Studium
auskenne, dann ist es das Dritte Reich. Es fällt mir in der Tat ein bißchen schwer Ihrem Wunsch – „Und,
in eigenem Interesse, bitte ich um weniger Kommandoton.“ – zu entsprechen. Denn mit der Nazizeit haben
die Beispiele, die ich nannte nun wirklich überhaupt und gar nichts zu tun. Bei aller Liebe – Sie haben
sich inhaltlich damit vollkommen vergalloppiert. Aber Ihre Kausal-Keule „Ihre Beispiele sind Käse“ zeigt
für jeden deutlich, wie weit es mit IHRER historischen Bildung her ist. Argumente, Thesen, Gegenthesen,
Quellen – bei Galatea alles Fehlanzeige.
Lieber Bartman, Es gibt kein Zurück zur Sklaverei In der Bibel ist Sklaverei noch ausdrücklich erlaubt –
eine Veränderung zur heutigen Zeit würde ich sagen. … nur zur Erinnerung, der einzige antike Autor
(von allen!), der die Sklaverei als Unrecht verurteilt ist der christliche Autor Tertullian. Lincoln hat
das Urheberrecht darauf nicht wirklich.
#446 Bart Simpson † 23:03:56 | Donnerstag, 13. November 2008
@ Galatea Es gibt kein Zurück zur Sklaverei In der Bibel ist Sklaverei noch ausdrücklich erlaubt – eine
Veränderung zur heutigen Zeit würde ich sagen. Es gibt kein Zurück zum Verbot des Frauenwahlrechts.
Über Paulus und seine Ansicht über Frauen wurde schon in einem anderen Tread geschrieben und sollte
allgemein bekannt sein – eine Veränderung zur heutigen Zeit würde ich sagen. Es gibt kein Zurück zum
Tabu von gemischtrassigen Ehen. Ok gegen gemischtrassige Ehen hat sich die Kirche (meines Wissens) nie
geäußert, aber was ist mit der Tatsache, dass eine Ehe zwischen einer Katholiken und einem Evangelen
noch vor etwa 50 Jahren fast unmöglich war? In der Beziehung ist das kirchliche Eherecht gelockert worden,
es wurde einfacher für Menschen verschiedener Konfession zu heiraten – eine veränderung zur heutigen
Zeit würde ich sagen. Es gibt kein Zurück zum Ius Prima Noctis Es gibt kein Zurück zur Kinderarbeit
Beides hat die Kirche tolleriert. Ius Prima Noctis ist von allein verschwunden, gegen die Kinderarbeit
trit die Kirche inzwischen sogar wehement ein. Es gibt kein Zurück zur Hexenverbrennung. Es gibt kein
Zurück zur Zwangsmissionierung Es gibt kein Zurück zur Vorstellung der Erde als Scheibe. Hat nix mit
Kirche zu tun oder was wollen sie sagen??? Wieso erkennen sie Argumente nicht, wenn sie ihnen fast in
den Hintern beißen?
Scharlatanerie Informieren Sie sich zuerst, dann behaupten Sie auch nicht mehr Gott würde in der jetzigen
Kirchengeschichte keine Wunder wirken, oder was ist mit den großen kirchlich anerkannten Marienerscheinungen,
oder mit den großen Ereignissen im Leben des hl. Padre Pio, den Millionen verehren, und dessen Wunder
Millionen kennen. Meinen sie den Pater Pio, der ständig große Mengen Karbolsäure kaufte? Wozu er die
wohl benutzt hat…
#444 Galatea 22:57:38 | Donnerstag, 13. November 2008
Dass Sie in ein Wespennest gestochen haben, werte Frau Mechthild, ist der Tatsache zu verdanken, dass
Sie die Zuschriften, die an Sie gerichtet sind, offensichtlich nicht einmal lesen. Denn würden Sie es,
wäre Ihre Reaktion eine andere.
@Regissa 1961 … „Dann unterlassen Sie gefälligst Ihre Schreiben mit dem Zweitaccount. Abgesehen davon
bin ich der Meinung, daß sich hinter Ihrem Account die Person pro germania sancta versteckt. Die Ähnlichkeiten
sind einfach zu sehr ins Auge fallend.“ Dies ist das typische Verhalten von Zweitaccounts: Leugnen! „abgesehen
davon bin ich der Meinung, daß sich hinter Ihrem Account die Person pro germania sancta versteckt.“ Ein
weiteres typisches Verhalten von Zweitaccounts: Weil sie sich stets im Schatten des Erstaccounts wähnen,
werden sie unleidlich und beginnen, mit Beschuldigungen um sich zu schlagen. Ich habe gelesen, daß Psychater
mittlerweile von einem deutlich messbaren Anstieg ihrer Patienten berichten, der durch frustrierte Zweitaccounts
verursacht wird. Abgesehen davon: …sich hinter Ihrem Account die Person pro germania sancta versteckt.
Glauben Sie mir, ich hatte gnädigere Eltern. Waren Sie mit dem Herrn liiert? Falls nicht, glaube ich,
da hat Ihnen jemand einen Bären aufgebunden. Wie kann man sein Kind nur Pro Germania Sancta nennen? Mit
freundlichen Grüßen, Stahlhelma H. …
Offensichtlich habe ich da in ein Wespennest gestochen. Leser: Das eine sind mathematische Erkenntnisse,
das andere… sind politische Thesen. Die Erkenntnisse über HS, die ich bspw aus dem Großen Brockhaus
zitiert habe, als „politische Thesen“ zu verunglimpfen, zeigt, daß Sie jedenfalls nichts über das Thema
wissen. Es ist verblüffend, mit welchen Unterstellungen hier argumentiert wird. Ich selbst habe hier
gar nichts definiert, sondern nur aufgezeigt, daß die Wissenschaft oft der kirchlichen Lehre voraus ist.
Nach kürzerer oder längerer Zeit entstehen dadurch solche Spannungen, daß die Kirche gezwungen ist
sich zu bewegen. Siehe Gallileo. Sie tut es auch und das ist richtig. Oft geschieht das zu langsam – oder
womöglich in IHREN Augen zu schnell, aber die Kirche ist eben NICHT der monolithische für immer unbewegliche
Block, den sie in ihr sehen möchten. Das Wort „Dogma“ war zugegebenermaßen nicht für alle Beispiele
treffend – aber ich wollte die Tendenz aufzeigen. Kirchliche „Riten“ (um es vorsichtig zu formulieren)
sind einer stetigen Änderung unterworfen. Jahrhunderte hindurch wurden Kardnalshüte gekauft, Papstämter
nur durch Bestechung erlangt, Päpste feierten Orgien im Vatikan und verbaten sich jede Kritik daran.
Nun, das hat sich alles geändert und es wird in weiteren 500 Jahren wieder weiter verändert sein. Ob
dann noch von Zölibat und Verhütungsverbot die Rede sein wird, wage ich stark zu bezweifeln. @ Marcelus:
Mittelalter? Sie phantasieren bloß – so eine Zeitangabe habe ich nie gemacht.
#440 Marcelus 22:50:00 | Donnerstag, 13. November 2008
@Hesse2: Sie kennen sich über die Wunder der späteren Kirchengeschichte nicht einmal ansatzweise aus.
Der Vatikan und die Territorialordinariate schicken Experten aus, um vieles Unerklärbare zu klären,
und Sie haben wahrscheinlich nicht einmal von irgendetwas in diesen Belangen eine Ahnung. Informieren
Sie sich zuerst, dann behaupten Sie auch nicht mehr Gott würde in der jetzigen Kirchengeschichte keine
Wunder wirken, oder was ist mit den großen kirchlich anerkannten Marienerscheinungen, oder mit den großen
Ereignissen im Leben des hl. Padre Pio, den Millionen verehren, und dessen Wunder Millionen kennen.
#439 Bart Simpson † 22:45:45 | Donnerstag, 13. November 2008
Hab gar nicht gemerkt, dass der Hesse so ein Angshase sein soll, auf mich macht er bislang einen sehr
mutigen Eindruck. Zumindest fürchtet der sich nicht vorm Fegefeuer oder irgendwelchen Höllenqualen…
#438 Galatea 22:45:19 | Donnerstag, 13. November 2008
Herr Bart Simpson, wo Sie – Rosen verteilend – Argumente für Ihre persönliche Einstellungen erkennen,
so ist es weniger inspirierte Geister, wie mir, z.B., nicht ganz so klar, was an der erwähnten Auflistung
denn ein Argument sein sollte. Nur eins. Bitte erklären Sie es mir und anderen, und, wenn ich darf, erinnere
ich Sie, sollte es Ihnen in Ihrem Freudentaumel noch möglich sein, an die von mir gestellten Fragen.
Aber das nur wirklich am Rande. Frau Mechthild, Sie haben den Beifall genau von dort, wo Sie ihn haben
wollten.
#437 derLeser 22:43:39 | Donnerstag, 13. November 2008
tja unser Hesserl glaubt nicht an Gott. Er sucht deshalb verzweifelt nach rationalen Erklärungen dort
wo es keine gibt. Mann muss seine Angst verstehen dass sein Weltbild radikal über den Haufen geworfen
wird. a ls „Na des kann doch nit sein, ja sowas gibts doch nit…“
#436 Bart Simpson † 22:38:43 | Donnerstag, 13. November 2008
Pfffff Da waren mir jetzt zu viele Spötter und Neider dazwischen, also nochmal: Liebe Mechthild! Bravo!
Bravo! Bravo! Ich bewundere ihren scharfen Verstand und ihre Argumentationsfertigkeiten!!! :(3 :(3 :(3
Aber das ist ja eh ein Phänomen hier, dass gute Argumente gerne mal abgeschmerttert werden, wenn sie
einem nicht in den Kram passen.
#435 Hesse2 22:38:35 | Donnerstag, 13. November 2008
Ach Marcelus, Wunder, die „heute noch stattfinden“ sind jedenfalls nicht zu vergleichen mit jenen aus
der Märchenzeit. Wenn da jetzt einer still und leise plötzlich geheilt wird… naja… kann auch andere
Ursachen als „Gott“ haben. Letztlich isses so: Früher in der Märchenzeit waren die Wunder bombastisch
und selbst von Ungläubigen erkennbar – beispielsweise das Sterben aller Erstgeborenen der Ägypter, Frösche
die vom Himmel regnen, etc – da war dann auch dem Ungläubigsten klar, dass Gott wirklich Gott war, oder?
(Seltsamerweise haben sich die Ägypter nicht bekehrt… ) Heute isses so, dass man erstma an Gott glauben
muss, damit man die Wunder auch als solche erkennt… Junge, so funktioniert das nicht.
#434 Marcelus 22:34:27 | Donnerstag, 13. November 2008
@Mechthild von Magdeburg: Ihre Auflistung hat mit der kirchlichen Lehre wenig bis überhaupt nichts zu
tun, sondern ist in manchen Punkten eine Litanei populärer Irrtümer, wie z.B. die Behauptung es hätte
im Mittealter ein jus primae noctis gegeben, oder die Menschen hätten im Mittelalter die Erde für eine
Scheibe gehalten. Was Sie beschreiben, gilt vielfach nur für die Geschichte mancher US-Bundesstaaten.
#433 Galatea 22:33:47 | Donnerstag, 13. November 2008
Frau Mechthild von Magdeburg, Ihre Beispiele sind Käse. Sie erliegen einer Manipulation, die spätestens
durch Ihre Anführung des „jus primae noctis“ gewahr wird. Ich würde Ihnen in aller Bescheidenheit vorschlagen,
Ihre Geschichtskenntnisse durch Studium zu vervollständigen und – nehmen Sie dies mir bitte nicht übel –
vor allem jene Positionen zu überdenken, die vor allem im Dritten Reich und weiters in den Konsilidierungsjahren
des Feminismus focussiert worden sind. Sollten Sie dies beherzigen, werte Frau Mechthild, indem Sie vor
allem Quellentexte mit neuzeitlichen und wahrheitsflexiblen Interpretationen vergleichen, dann müsste
es schon mit dem Teufel zugehen, wenn Ihnen nicht die eine oder ander Schuppe vom Auge fällt. Tatsache.
Und, in eigenem Interesse, bitte ich um weniger Kommandoton. Der sich menschlicherweise leicht einstellt,
wenn nicht gleich alle „hier“ brüllen.
#432 Bart Simpson † 22:31:47 | Donnerstag, 13. November 2008
Liebe Mechthild Es gibt kein Zurück zur Sklaverei Es gibt kein Zurück zum Verbot des Frauenwahlrechts.
Es gibt kein Zurück zum Tabu von gemischtrassigen Ehen. Es gibt kein Zurück zum Ius Prima Noctis Es
gibt kein Zurück zur Kinderarbeit Es gibt kein Zurück zur Hexenverbrennung. Es gibt kein Zurück zur
Zwangsmissionierung Es gibt kein Zurück zur Vorstellung der Erde als Scheibe. Bravo! Bravo! Bravo! Ich
bewundere ihren scharfen Verstand und ihre Argumentationsfertigkeiten!!! :(3 :(3 :(3 @Heinrich – seine
sie doch einfach ruhig.
#431 derLeser 22:30:32 | Donnerstag, 13. November 2008
Hilde Erst war die Erde im Mittelpunkt und am Ende sind wir sicher, daß die Sonne im Zentrum des Systems
ist. Der Erkenntnisfortschritt ist linear und man kann daher ausschließen, daß die Wissenschaften irgendwann
wieder annehmen, daß die Erde der Mittelpunkt ist. sie vermischen Kraut und Rüben. Das eine sind mathematische
Erkenntnisse, das andere (Homosexualiät, Abtreibung)sind politische Thesen. dieselben Fortschrittspsychopathen
der roten Menschheitsbeglückungen bereichern uns immer mit „Fortschritten“ wobei sie selber die Definitionshoheit
über „Fortschritt“ haben. Dass der „Fortschritt“ der Fristenlösung wieder plattgemacht wird da könnens
Gift drauf nehmen. Ehe zwischen mensch und Tier wär auch ein Fortschritt oder ?
Liebe MvM, Es gibt kein Zurück zum Verbot des Frauenwahlrechts. … klar, das kirchliche Dogma vom Verbot
des Frauenwahlrechts. Selten so gelacht. Wie heißt es so schön, der Mensch ist eine Plausibilisierungsmaschine.
Oder in anderen Worten, Sie basteln Sich da was zusammen, was in dieser Form Ihre Einschätzung, dass
Menschen vernunftbegabte Wesen seinen, zu widerlegen geeignet ist.
Vieira: Sie beschreiben…, dass sich die Einschätzungen und Bestimmungen …im dauernden Wandel befinden …
Nun ja, das trifft auch zu – wir sind vom Schöpfer mit eigenem Verstand und eigenem Willen ausgestattet
worden. Natürlich unterliegen unsere Ansichten der wissenschaftlichen Prüfung. Dieser Fortschritt ist
aber in der Regel zielgerichtet und nicht willkürlich. Erst war die Erde im Mittelpunkt und am Ende sind
wir sicher, daß die Sonne im Zentrum des Systems ist. Der Erkenntnisfortschritt ist linear und man kann
daher ausschließen, daß die Wissenschaften irgendwann wieder annehmen, daß die Erde der Mittelpunkt
ist. Für diese Entwicklung gibt es eben viele Beispiele, bei denen die kirchliche Dogmatik eine Ansicht
stütze, die peu à peu aufgegeben werden mußte und die schließlich endgültig verworfen wurde. Es gibt
kein Zurück zur Sklaverei Es gibt kein Zurück zum Verbot des Frauenwahlrechts. Es gibt kein Zurück
zum Tabu von gemischtrassigen Ehen. Es gibt kein Zurück zum Ius Prima Noctis Es gibt kein Zurück zur
Kinderarbeit Es gibt kein Zurück zur Hexenverbrennung. Es gibt kein Zurück zur Zwangsmissionierung Es
gibt kein Zurück zur Vorstellung der Erde als Scheibe. Diese Liste läßt sich fortführen. Die kirchliche
Dogmatik hat sich oft geirrt und da wir vernunftbegabte Wesen sind, akzeptieren wir das und rennen nicht
mit dem Kopf gegen die Wand. Und genauso wird es mit der Homosexualität auch sein; der Verdammungswahn
wird nicht zu halten sein.
#428 Galatea 22:16:57 | Donnerstag, 13. November 2008
Herr Bart Simpson, Wunder geschehen oft im Dunkeln. Manche mögen nicht, manche dürfen nicht darüber
sprechen, wenn sie von Gott beschenkt werden. Wenn Sie dem werten Herrn Marcellus angeblich in der Sache
recht geben, dann ist mir Ihre weitere Argumentation nicht ganz einsichig. Dass ein Kartoffelkreuz genausowenig
wie eine in Traunstein angebl. weinende Madonna – und selbst wenn diese „Wunder“ wären – von der kath.
Kirche anerkannt werden, dass alleine erklärt doch schon den Skeptizismus der Kirche gegenüber Wundern.
Doch gibt es manche, denen gegenüber selbst der skeptischste Kleriker die Flaggen strecken muss. Ob es
mir oder Ihnen gefällt – es ist so. Im Übrigen ist dies ein interessanter Ansatz, sich mit dem Glauben
an Gott zu beschäftigen. Denn mancheiner, der erst nur herumgebobert hat, der hat sich von der Fülle
der Zeugnisse nolens volens überzeugen lassen. Was mir allerdings nicht gefällt, Herr Bart Simpson,
ist die Tatsache, dass Sie sich für Ihre Äußerungen hier Rat und Tat suchen bei anderen und sich nicht
selbt ein Glas Wasser holen, wenn es Ihnen danach ist. Nicht übelnehmen, aber andere können auch lesen.
#427 Marcelus 21:58:09 | Donnerstag, 13. November 2008
@B. Simpson: Übernatürliche Wunder wie aus biblischen Zeiten finden sich bis in die heutigen Zeiten
in den Heiligenviten, und sind dort nahezu alltäglich, einschließlich in jenen der Heiligen des vor
kurzem zu Ende gegangenen Jahrhunderts unseres Kalenders.
#426 Bart Simpson † 21:55:07 | Donnerstag, 13. November 2008
Marcelus ich gehe ihnen ja von der Tendenz her recht und glaube auch, das Gott sich auch heute noch den
Menschen offenbart – außer so manchem kreuz.net user – aber was hesse doch anscheinend eher meint sind
die Geschichten über Feuersäulen, Engel, übers Wasser gehen und ähnliches. Das sucht man doch heutzutage
wirklich vergebens. Obwohl- ich hab hier bei kreuz.net einen Artikel gefunden, über ein Kreuz, dass sich
in einer Kartoffel befand, so als Aushöhlung. Wurde von einer Muslimin beim Durchschneiden der Kartoffel
entdeckt… Also doch ein Wunder??? *lach*
#425 Vieira 21:54:15 | Donnerstag, 13. November 2008
@Mechthild von Magdeburg Ich habe ihre Beiträge von 17:24 und 18:54 selbstverständlich gelesen und anwortete
ja u.a. auch auf diese. Sie selbst beschreiben so ausführlich das hier möglich ist, dass sich die Einschätzungen
und Bestimmungen seitens der Fachleute und Gesetzgeber im dauernden Wandel befinden und von politischen
Kräften abhängen. Das alleine ist Grund genug, die aktuellen Gegebenheiten nicht als Maßstab für Gut
und Böse, recht und sündig zu nehmen. Ich bleibe dabei: Ihre Argumentationen halten einer Überprüfung
nicht stand.
#424 Marcelus 21:49:55 | Donnerstag, 13. November 2008
@Hesse2: Übernatürliche Ereignisse finden heute genauso noch statt wie in biblischer Zeit, gerade in
der heutigen Zeit. Nachdem Sie das anscheinend nicht wissen, kann nur angenommen werden, dass Sie sich
mit der göttlichen Religion noch zu wenig beschäftigt haben und zu wenig darin involviert sind.
#423 Hesse2 21:47:03 | Donnerstag, 13. November 2008
Marcelus: Na, warum…? Verwaltungstechnisch ja, wegen der Unvollkommenheit der Stellvertreter und Kontaktleute
auf Erden. Na, wieso kommt dann nicht mal son Engel mit nem Flammenkuli und schreibt ma eben ne Flammenschrift
an die Wand des Vatikans? Wieso passierten solche Dinge immer nur in einer „Märchenzeit“?
#422 Marcelus 21:43:32 | Donnerstag, 13. November 2008
@MartinBieger: Verwaltungstechnisch ja, wegen der Unvollkommenheit der Stellvertreter und Kontaktleute
auf Erden. Mag sein. Aber leider muss man ihm dann den Vorwurf machen das er sie in den letzten 2000 Jahren
sehr schlecht im Griff hat. Lehrmäßig überliefert die göttliche Kirche aber sicher die Lehre, die
Christus, der Gottmensch, der Kirche anvertraut hat, und wird in endgültigen Lehrentscheidungen von jedem
Irrtum bewahrt.
#421 Hesse2 21:34:07 | Donnerstag, 13. November 2008
Kunstmaler… Quelle: Psychiatrie Dr. Tölle Psychiatrie R. Tölle (6. Auflage) Unter Krankheiten II.
Nr. D – Sexualstörungen, worin auch die HS beschrieben wird. Aha. Aus einem über 30 Jahre alten Buch…
@Kunstmaler: Den Tölle, 6 Auflage habe ich nicht zur Hand. Offensichtlich muß das Buch schon älter
sein, denn Homosexualität wurde 1974 von der American Psychiatric Association (APA) gemäß einem Beschluss
aus dem Jahr zuvor aus ihrem Krankheitenkatalog (Diagnostic and Statistical Manual of Mental Disorders,
kurz: DSM, damalige Auflage DSM-II) gestrichen. Es muß also über 34 Jahre her sein, daß man HS noch
als „psychische Störung“ bezeichnen konnte. Könnten Sie vielleicht eine online verfügbare Quelle nennen?
Bisher konnte ich über das von Ihnen genannte Buch nur eine Bewertung der 13. Auflage finden: Obwohl
bereits in der 13. Auflage und berühmtes Standardwerk, kann das Buch nicht überzeugen. Ein guter Ruf
macht noch lange kein gutes Lehrbuch! Obwohl man Psychiatrie damit wirklich verstehen kann, kann ich es
auf Grund seiner teilweise recht schwerwiegenden inhaltlichen Mängel nicht empfehlen.
#419 Vieira 21:32:39 | Donnerstag, 13. November 2008
@Bart Simpson Und wenn morgen die WHO ihre Kategorien ändert, wie es ja vorkommen soll, dann wird sie
sich heute geirrt haben. Sie haben alle Ihre Jahre gebraucht, und fallen immer noch auf antikirchliche
Propaganda herein: Laut heute anerkannter Physik (Einstein) sind das geozentrische und das heliozentrische
(wie auch jedes sonstige x-zentrische) Weltbild gleichwertig. Ptolemäus und Kopernikus haben laut aktueller
Sichtweise der Physik gleiches Recht. In Wirklichkeit aber sind beide falsch und die Physik stellt die
wahre Lehre Newtows verfälscht dar. Selbst Einstein gesteht, Newton nicht gelesen zu haben. (siehe www.neutonus-reformatus.de)
#418 Bart Simpson † 21:20:57 | Donnerstag, 13. November 2008
@ Vieira Sie sind so dumm, dass es brummt! Wenn Sie WHO, Medizin etc. als Kronzeuge anrufen, dann rechtfertigen
Sie implizit die Behandlung Schwuler von vor 50 Jahren, sowie auch jede zukünftige Einschätzung von
WHO, Medizin etc. – wie auch immer sie aussehen mag. Es wurde geschrieben, dass selbst die WHO es eben
nicht mehr Störung ansieht, das impliziert doch nicht automatisch, dass es vorher gerechtfertigt war
Schwule behandeln zu wollen… Es sagt nur, dass man sich geiirt hat, dass es neue Erkenntnisse gibt und
Homosexualität eine Form von mehreren ist. Kann es nicht auch sein, dass die Kirche mit ihren Ansichten
irrt? Sie haben ja auch nur ein paar jahre gebraucht um anzuerkennen, dass die Erde sich um die Sonne
dreht und nicht andersherum. *g*
Liebe Vieira, wir drehen uns hier ein bißchen im Kreis. Ihre Argumentation: Selbstverständlich sind
auch Kinderschänder, Selbstmörder und Schwule von Gott gewollte Geschöpfe und unsere Nächsten… ist
nun wiederholt geäußert worden und wie ich denke hinreichend klar widerlegt worden. (siehe bspw: Donnerstag,
13. November 2008 17:24 und Donnerstag, 13. November 2008 18:54) Der erneute Verglich mit Kinderschändern
erscheint mir daher ziemlich perfide.
#416 Kunstmaler † 21:05:52 | Donnerstag, 13. November 2008
@ von Magdeburg Quellen worin in diese These gefunden habe: Psychiatrie R. Tölle (6. Auflage) Unter Krankheiten
II. Nr. D – Sexualstörungen, worin auch die HS beschrieben wird.
#412 MartinBieger 20:57:10 | Donnerstag, 13. November 2008
@Viera Die Kirche lehrt klar und unmißverständlich, dass die widernatürlichen Praktiken Homosexueller
Todsünde sind. Obwohl nicht an mich gerichtet möchte ich aber trotzdem auf eine Frage eingehen. Ist
die Kirche Gott?
Bin leider etwas hinterher, da nicht durchgehend anwesend Kunstmaler, Sie schreiben hier recht oft, daß
HS eine Störung sei, z.B.: Aber der Experte sind ja Sie – aber seien Sie jetzt nicht so happig – bitte,
dass HS eine emotionale Störung ist, müssten Sie eigentlich als Psychologe schon wissen. Jeder, der
dazu Fakten oder wissenschaftliche Quellen nennt, sagt aber genau das Gegenteil. Für Ihre Störungs-These
gibt es bisher noch nicht einen einzigen Beleg – außer Ihren Andeutungen, daß „man“ das wüßte. „Jeder
Psychologe weiß, dass diese Form der Sexualität krank ist“ Könnten Sie nicht wenigstens eine einzige
Quelle nennen, woher diese Ihre Überzeugung rührt? Andere haben Sie auch schon vergeblich nach einem
Beleg dafür gefragt. Ich tue das nun erneut. Ihr Schweigen schient mir jedenfalls recht beredt zu sein.
Bis Sie mir das Gegenteil beweisen, behaupte ich, daß SIE überhaupt der einzige sind, der die Störungstheorie
vertritt und dass es weltweit nicht einen Wissenschaftler gibt, der das auch so sieht wie Sie. Ein davon
unabhängige Frage ist ebenfalls für mein Gefühl unbeantwortet: Es gibt so eine Fülle von Sünden –
wieso sind Kreuznetler ausgerechnet von HS geradezu besessen? Über Völlerei oder dergleichen regt sich
doch auch niemand von Ihnen auf – und das ist nun wirklich ungesund.
#410 Vieira 20:53:51 | Donnerstag, 13. November 2008
@Mechthild von Magdeburg Ihre Argumente dafür, Homosexualität nicht als Sünde anzusehen, sind samt
und sonders unbrauchbar, sie halten keiner Überprüfung stand. 1.) Die Kirche lehrt klar und unmißverständlich,
dass die widernatürlichen Praktiken Homosexueller Todsünde sind. 2.) Die DBK lehrt dasselbe. 3.) Wenn
Sie WHO, Medizin etc. als Kronzeuge anrufen, dann rechtfertigen Sie implizit die Behandlung Schwuler von
vor 50 Jahren, sowie auch jede zukünftige Einschätzung von WHO, Medizin etc. – wie auch immer sie aussehen
mag. 4.) Wenn Sie den Gesetzgeber, als Kronzeuge … (desgleichen) 5.) Wenn Sie WHO, Medizin, Gesetzgeber
etc. als Kronzeuge anrufen, dann müssten Sie denen konsequenterweise auch folgen, was immer die gestern,
heute, morgen zu Euthanasie, Pädophilie u.v.a.m. sagen. 6.) Wenn Sie die widernatürlichen Praktiken
Homosexueller als normal und gesund ansehen, weil Teil der Schöpfung Gottes, dann müssten sie konsequenterweise
aus demselben Grund auch allerlei andere Verbrechen und Beleidigungen unseres Herrn als normal und gesund
ansehen. Selbstverständlich sind auch Kinderschänder, Selbstmörder und Schwule von Gott gewollte Geschöpfe
und unsere Nächsten. Niemals von Gott gewollt – sondern vielmehr auf dem Mist von uns Sündern gewachsen –
ist die Sünde. Es nützt nichts, sie zu leugnen, spätestens am jüngsten Tag werden wir dafür geradezustehen
haben. Es ist ein großer Fehler, nach eigenem Gutdünken zu beurteilen, was Sünde ist und was nicht,
denn genau das ist die Ursünde.
#408 Hesse2 20:51:37 | Donnerstag, 13. November 2008
Psychologie… Na, wie wir alle wissen: Es gibt keine gesunden Menschen. Es gibt nur: Unzureichend untersuchte
Menschen. Das gilt sowohl für die körperliche als auch die seelische Gesundheit.
#405 MartinBieger 20:50:07 | Donnerstag, 13. November 2008
Preisfrage Wenn Kunstmaler,Bart Simpson und meine Wenigkeit uns von einem Psychologen untersuchen lassen,wer
würde wohl zuerst in eine Zwangsjacke gesteckt? Na was denkt ihr
#404 Kunstmaler † 20:46:59 | Donnerstag, 13. November 2008
@ Stationspsychologe Wieder ein Beweis, dass Sie kein Psychologe sind. Niemals würde ein Psycholologe
einen Menschen in diesem Sinne zu nahe treten. Ihre logischen Schlussfolgerungen sind Gehässigkeiten,
die in Ihrem Beruf nichts verloren haben.
#403 Bart Simpson † 20:45:58 | Donnerstag, 13. November 2008
Och Maler warum denn??? Angst davor die Wahrheit zu hören? Das sie vollkommen gestört sind??? Sie werden
mir jetzt widersprechen und sagen, dass ich derjenige bin der gestört ist, aber ich würde das Experiment
direkt mitmachen- warum sie denn nicht?
@Kunstmaler Ohne Ihnen zu nahe treten zu wollen: Wenn Sie genau so gut malen, wie Sie Ursachenforschung
Richtung HS betreiben, dann eignen sich Ihre „Kunstwerke“ höchstens zur Zierde des Geräteschuppens.
Und das soll keine Beleidigung sein, nur eine logische Schlussfolgerung.
#399 MartinBieger 20:43:11 | Donnerstag, 13. November 2008
@Kunstmaler Sie sind kein Psychologe – oder ein sehr schlechter dieses Fachs. Ein Psychologe würde niemals
so eine Antwort geben – niemals. Ein Psychologe ist immer darauf aus, den Menschen zu verstehen und nicht
ihn herunterzumachen. Das würde ein Psychologe niemals tun – vor allem ergreift ein Psychologe keine
Partei. Ein Psychologe soll objektiv an sein Fach herangehen – wenn Sie dies nicht können, sind Sie für
diesen Beruf ungeeignet Sie erfüllen doch keiner dieser Vorrausetzungen.
#397 Kunstmaler † 20:41:56 | Donnerstag, 13. November 2008
@ Stationspsychologe Sie sind kein Psychologe – oder ein sehr schlechter dieses Fachs. Ein Psychologe
würde niemals so eine Antwort geben – niemals. Ein Psychologe ist immer darauf aus, den Menschen zu verstehen
und nicht ihn herunterzumachen. Das würde ein Psychologe niemals tun – vor allem ergreift ein Psychologe
keine Partei. Ein Psychologe soll objektiv an sein Fach herangehen – wenn Sie dies nicht können, sind
Sie für diesen Beruf ungeeignet.
#395 MartinBieger 20:39:11 | Donnerstag, 13. November 2008
@Kunstmaler Wenn Sie jedoch einen guten Psychiater aufsuchen würden, dann kann der Ihnen vielleicht den
Grund Ihrer Störung nennen. Aber nur wenn sie mitgehen und sich auch untersuchen lassen.Bin gespannt
bei wem die Diagnose schlimmer ausfällt.