Bistum Limburg
Noch ein pastorales Experiment?
Das Projekt hat vielleicht dann eine kleine Chance, wenn das übliche pastoral-ideologische Blabla weggelassen und zur Sache geredet wird.
Der Bischof von Limburg, Mons. Franz-Peter Tebartz-van Elst
Der Bischof von Limburg, Mons. Franz-Peter Tebartz-van Elst
(kreuz.net, Limburg) Ab 2009 startet die Diözese Limburg sechs sogenannte Erkundungsprojekte.

Gestern hat das Bischöfliche Ordinariat in Limburg die Pastorale Räume bekanntgegeben, an denen die Projekte starten sollen.

Es handelt sich um die Pastoralen Räume Bad Camberg, Rennerod, Dillenburg, Wetzlar-Süd, Wiesbaden-City und Frankfurt-City.

Dort sollen in den kommenden eineinhalb Jahren Antworten auf Probleme gegeben werden, die durch die gesellschaftliche Mobilität erzeugt werden.

Es geht dabei um Fragen wie:

• Wie können Pfarreien mit Kindertagesstätten, Schulen, Verbänden, Beratungsstellen, Sozialstationen, Krankenhäusern so verbunden werden, daß die Nähe der Kirche zum Leben der Menschen erhalten bleibt oder erneuert wird?

• Wie können Priester von Verwaltungsaufgaben entlastet werden, um mehr Zeit für die Seelsorge zu haben?

Bis zum neuen Jahr sollen genaue Zielbeschreibungen für die einzelnen Projekte vorliegen.

Es geht dabei nicht um neue Strukturen, sondern um die Pastoral und Frömmigkeit.

Nach Überzeugung von Bischof Franz-Peter Tebartz-van Elst von Limburg braucht das Bistum „eine Vertiefung des Glaubens“. Perspektiven gewinne man nur von Standorten aus.

Um das zu unterstreichen, lädt der Bischof im März 2009 zu einer Wallfahrt ins Heilige Land ein.

Der Bischof wird das Projekt selber an die Hand nehmen und an allen wichtigen Terminen persönlich teilnehmen.

Die Erfahrungen aus den Pastoralen Räumen wird dann für die Gestaltung der Seelsorge im Bistum ausgewertet und „grundlegende Auswirkungen“ auf alle Ebenen des Bistums haben.

Der Bischof will keine „pragmatischen Lösungen“, sondern einen „Blick auf das Wesentliche“ und eine „Bewegung über bisherige Pfarrgrenzen hinaus“.

„Wer möchte, daß vor Ort alles so bleibt, wie es ist, für den bleibt nichts, wie es ist. Es wird weniger. Wer aber bereit ist, sich den Hersausforderung in der Seelsorge geistlich zu stellen, kommt mit Herz und Verstand in Bewegung“ – faßt Bischof Tebartz-van Elst sein Anliegen zusammen.
      
71 Lesermeinungen
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#71   wassers   19:28:58 | Dienstag, 21. April 2009
Ja, die Häresie ist vererblich!
Schauen Sie, lieber Konzilsbruder, pardon auch –-schwester, wie sich die Zerstörung des katholischen Glaubens von Generation zu Generation vererbt und der Konziliarismus protestantischer Prägung sich in der Häresie räkelt!
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#70   LandorganistII   13:50:50 | Montag, 17. November 2008
EB Lefrevel
ist m. W. im Stand der Exkommunikation verblichen, nach dem er ohne päpstliche Erlaubnis Bischöfe geweiht hat, die dem selben Schicksal entgegen eilen, wenn Sie nicht umkehren.
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#69   _zeitgeist   02:08:47 | Montag, 17. November 2008
Das Gleichnis vom Hochzeitsgewand
Wau, der Tabartz hat ja mal wieder enn eigenen Thread!
Wer hat Ihnen eigentlich erlaubt, sich Würdenträger in dieser Form zu nähern?
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#68   Müller   11:11:11 | Sonntag, 16. November 2008
@Vieira:
Ich denke, unsere Ansichten nähern sich, gut so! Denn wenn es um die Kirche geht, sollten wir zusammen halten und stehen mit allen Menschen bonae voluntatis! einen gesegneten Sonntag!
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#67   Franz Kappes   08:03:16 | Sonntag, 16. November 2008
@Homer Simpson †-9:22:26:30
Guten Morgen, Laien sind dann keine Bereicherung, wenn sie den Dienst an der Kirche nur zur Befriedigung des eigenen Egos „benutzen“. Caritas ist die selbstlose Liebe, die nicht danach fragt, was sie bringt, sondern die tut.
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#66   Vieira   19:22:22 | Samstag, 15. November 2008
@Müller
Ob Msgr. Lefebvres es gut meinte oder nicht, weiß ich nicht zu beurteilen.
In dubio pro reo. Mir ist nicht ein ernstzunehmender Vorwurf gegenüber Msgr. Lefebvre bekannt, der ihm die gute Absicht abspricht. Kennen Sie einen?
so weit ich mich erinnere, war es immer katholische Lehre, dass der Zweck eben nicht die Mittel heiligt.
Das trifft zu. Ebenso war es immer katholische Sichtweise, dass blinder Gehorsam nicht vor Irrtum schützt.
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#65   Homer Simpson †   19:21:58 | Samstag, 15. November 2008
Da widerum
gebe ich ihnen völlig recht!!! Sind wir völlig einer Meinung. Wünschenswert fände ich es dennoch, wenn auch die Priester wieder mehr diese Aufgaben übernhemen würden / könnten. Die beauftragten Laien sind absolut eine Bereicherung! Keine Frage.
Leider sehen das hier einige auch wieder anders, ich glaube das war auch der Anlass für meinen ersten Post hier. Die wollten die Laien abschaffen und mehr Prietser haben… Also sind wir doch völlig dacor lieber Kappes!
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#64   Franz Kappes   19:17:51 | Samstag, 15. November 2008
@Homer Simpson
Dazu brauchen Sie keinen Priester. All das kann ein Diakon auch leisten.
Es gibt sicherlich schon Gemeinden, in denen auch engagierte, vom Bischof beauftragte Laien diese Funktionen übernommen haben.
Der Priester ist kein Pastoralreferent, ein Priester ist geweihtes Leben. Die Taufe und die Ehe sind übrigens auch Sakramente.
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#63   Homer Simpson †   19:12:33 | Samstag, 15. November 2008
Ja, ich sehe das anders
Ich habe dabei auch kein Bild eines Dorfpfarresr im Kopf, sondern eben das eines Seelsorgers, der in der die Zeit hat und in der Lage ist vernünftige Tauf-, Ehevorbereitungs und Trauergespräche zu führen. Der in der Lage ist auf die Wünsche und Bedürfnisse von Jugendlichen einzugehen, der sich ihren Frage stellt und keine Pseudoantworten gibt. Der spiritiuell ist und dies auch elbt und damit Vorbild ist für seine Gemeinde. Naja eben einer der ständig mit den Menschen im Gespräch ist und da anpackt wo es notwendig ist. Kaffee trinken bei der Frauengemein’schaft und die Sakramente spenden ist mir persönlich zu wenig…
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#62   Franz Kappes   19:03:05 | Samstag, 15. November 2008
@Homer Simpson
Warum? Ich gebe ja zu, ich habe auch noch das alte Bild des Dorfpfarrers im Kopf, aber die Kirche geht halt mit der Zeit und in den Zeiten der Globalisierung ist im Sinne einer Weltkirche halt auch hier Veränderung angesagt.
Ihrem Heil wird das nicht im Wege stehen, wenn Sie sich an die Vorgaben der Kirche halten.
Oder sehen Sie das anders?
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#61   Homer Simpson †   19:00:42 | Samstag, 15. November 2008
Ja Kappes
ich ahnte irgendwie, dass sie so etwas in der Art schrieben würden. Sehe ich komplett anders, aber wird wohl müßig darüber zu diskutieren…
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#60   Franz Kappes   18:59:38 | Samstag, 15. November 2008
@Homer Simpson
Ein Priester muss die Sakramente ermöglich. Alles andere ist marginal.
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#59   Müller   17:32:08 | Samstag, 15. November 2008
@Vieira:
Wenn ich Sie bezüglich SP falsch verstanden haben sollte, dann entschuldige ich mich dafür. Ob Msgr. Lefebvres es gut meinte oder nicht, weiß ich nicht zu beurteilen. Aber so weit ich mich erinnere, war es immer katholische Lehre, dass der Zweck eben nicht die Mittel heiligt.
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#58   Vieira   14:40:07 | Samstag, 15. November 2008
@Müller (ob ED aufgehoben sei oder nicht mit SP)
Da stimme ich Ihnen zu, ED ist nicht mit SP aufgehoben. Da hat Ihnen aber auch niemand widersprochen. Auch mein Beitrag (gestern 18:42) widerspricht nicht dieser Aussage. Ich widerspreche lediglich Ihrer anderen Aussage: Kirchentreue zeigt sich nicht im Ungehorsam Lefebvres!
Der Einsatz Msgr. Lefebvres für die gregorianische Messe inklusive sein Ungehorsam kann m.E. gar nicht anderes gesehen werden als ein Einsatz für das Gute und die Wahrheit. Man mag zur Notwendigkeit dieses Einsatzes stehen wie man will. Wir sind gehalten, zu glauben, was die Kirche zu glauben vorlegt, müssen aber nicht jeden Schritt, den ein Papst tut, für gut und richtig erachten. Dementsprechend zeigt sich auch die Treue zur Kirche nicht etwa darin, jedem Schritt eines jeden Papstes zuzustimmen.
Der heute regierende Papst wies vor wenigen Jahren in „Gott und die Welt“ darauf hin, dass der Einsatz für die überlieferte Liturgie damit quittiert wird, dass man wie ein Aussätziger behandelt wird, und dass dies einer Ächtung der ganzen Vergangenheit der Kirche gleichkommt.
Msgr. Lefebvre die Treue zur Kirche abzusprechen, ist grober Unfug. Seine Intention war gut und Seine Einschätzung der Lage kann nicht als völlig irreal abgetan werden, im Gegenteil. Sein Anliegen bestand -in Ratzingers Worten- darin, die Ächtung der ganzen Vergangenheit der Kirche zu verhindern.
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#57   Homer Simpson †   12:33:27 | Samstag, 15. November 2008
@ Franz Kappes
Da mein Sohn zu Zeit im Fegefeuer schmort antworte ich mal für ihn.
Ich habe nicht pauschal etwas gegen Priester aus Polen, Iniden oder anderen Ländern. Dennoch muss man bedenken, das die Unterstützung durch ausländische Prister auch (!) Probleme mit sich bringen kann – und das als ob wir mit den eigenen nischt schon oft genug Probleme hätten. Da gibt es zum Beispiel die Sprachbarrieren, trotz Deutschunterricht sprechen einige der ausländischen Priester schlechtes Deutsch, was bei Verkündigen des Wortes Gottes nicht unbedingt von Vorteil ist. Gerade bei den polnischen Priestern erlbe ich immer wieder mal eine sehr fremde Form der Frömmigkeit, die in Polen sicher noch (!) an der Tagesordnung ist, bei uns aber nicht unbedingt immer angebracht zu sein scheint. Wie gesagt, will das nicht pauschalisieren, aber ich bin eben der Meinung das Import-Priester nicht das Problem des Priestermangels ind Deutschland lösen. Wenn man natürlich nur auf die Hl. Messe und das am Besten noch in der alten Form betshet – ja dann kann es jeder Priester sein. Ich persönlich würde mir aber einen Seelsorger wünschen, der mich versteht, der meine Lebenssituation kennt und darauf eingehen kann.
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#56   Müller   12:14:36 | Samstag, 15. November 2008
@Vieira:
Ich gebe gerne zu und entschuldige mich dafür, dass ich etwas schnodderig mit dem Wort „unrechtmäßig“ umgegangebn bin. Versuchen Sie jetzt nicht zu polemisieren. es ging in unserer ausgangsfrage darum, ob ED aufgehoben sei oder nicht mit SP. dem ist nicht so. Daran haben Sie gezweifelt und dann, ich darf es so schreiben, abgelenkt auf die frage der bischofsweihen. die sind demnach selbstverständlich gültig, wenn auch unrechtmäßig und unerlaubt. Wenn Sie jetzt die ganze diskussion darauf fokussieren wollen, wem ich angeblich erlaube, wohin zur Messe zu gehen, dann verstehen Sie bewusst flasch. Oder ist das ein Rückzugsgefecht?
Aber zu einem ernsthafeteren Poster: möchtegern-kathole:
Ich gebe Ihnen selbstverständlich Recht, was verschiedene Gruppierungen und etwaige Notlagen-Argumentationen betreffen könnte. Die Schwierigkeit besteht ja aber eben darin, dass die Gläubigen wirklich nicht mehr durchschauen können, was in der Kirche los ist, wenn alle eigene Süppchen kochen.
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#55   Franz Kappes   07:56:43 | Samstag, 15. November 2008
@Bart Simpson †-4:13:17:41
Was hast Du gegen Priester aus Polen oder Indien?
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#54   Mathias Wagener   01:58:09 | Samstag, 15. November 2008
Neue Erkenntnisse
Für die genannten Fragestellungen werden sich kaum neue Erkenntnisse finden lassen.
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#53   derLeser   20:55:29 | Freitag, 14. November 2008
sein abrupter selbstreinigungsprozess
der kirche würde ein radikales und brutales ausmisten der fäulniserscheinungen benötigen.
ich verstehe dass daraus aus diversen gründen (medienmeute, hetze, mache ketzer müssen auch familien erhalten deshalb kann man sie nicht vom einkommen abschneiden auch wenn sie böse sind…)
der evolutionäre weg eines generationenüberganges zum besseren hin bevorzugt wird.
zuversicht ist auf jeden fall angebracht denn der der die kirche leitet ist noch immer der Herr und nicht die Dialoggremien, Sitzkreisketzer und Profanethikkatholen
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#52   möchtegern-kathole   19:34:27 | Freitag, 14. November 2008
@Müller
Müller schrieb:
„Wenn jede Gruppe oder gruppierung in der Kirche isch ihre notlage zurecht basteln kann, gegen ausdrückliche anordnung der kirche, dann ist dem Schisma überall Tür und tor geöffnet. Dann kann man auch gegenüber den Schismatikern von „links“ in Erklärungsnot kommen!“
Genau das ist natürlich ein Problem, sehe ich genauso. Die Pseudo-„Priesterinnen“ in der kath. Kirche und andere Gruppen können sie selbe Argumentation anwenden.
Trotzdem darf man nie damit argumentieren, sondern muss in jedem Einzelfall mit Argumenten kommen. Ansonsten gibt man der jeweiligen Gruppe Recht. Manche haben es vielleicht sogar …
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#51   Vieira   19:19:27 | Freitag, 14. November 2008
@Müller
Ich weiß nicht, warum Sie glauben, ich würde Ihnen unterstellen, Sie hätten ED nicht gelesen.
Da kann ich Ihrem mangelhaften Kurzzeitgedächtnis nachhelfen. Sie schrieben um 18:52 an mich: Lesen Sie doch ED und Sie werden erkennen … Aus diesem Grund weiß ich, dass Sie mir unterstellt haben, dass ich ED nicht gelesen hätte.
Nachdem Sie zuerst so freundlich waren Messfeiern zuzugestehen, verraten Sie nun indirekt, das Sie sich auch als Glaubensmesstechniker berufen sehen. Interessant.
Selbstverständlich ist mir aufgefallen, dass ED von angeblich unrechtmäßigen Bischofsweihen handelt. Würden Sie meine Beiträge lesen, dann wüssten Sie das. Speziell ist mein Beitrag von 18:49 gemeint.
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#50   Müller   19:10:05 | Freitag, 14. November 2008
@Vieira:
Ich weiß nicht, warum Sie glauben, ich würde Ihnen unterstellen, Sie hätten ED nicht gelesen. Meine Frage bezog sich darauf, ob Ihnen aufgefallen ist, dass es um die Bischofsweihen ging, nicht um die Messfeier. „Unrechtmäßig“ stimmt ja tatsächlich, weil die weihen nicht rechtmäßig waren. in der Kirche unterscheidet man sehr wohl zwischen der Erlaubtheit/Rechtmäßigkeit und der Gültigkeit der Sakramente.
Ich gestehe keinem „Messen“ zu, da haben Sie mich gehröig missverstanden. Es ging mir darum deutlich zu machen, dass ich die gläubigkeit von menschen nicht daran messe, an welchen Messfeiern sie teilnehmen, ob außerordentlich oder ordentlich.
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#49   Vieira   19:05:35 | Freitag, 14. November 2008
@Müller
Darf ich fragen, wer Sie sind, dass Sie sich offenbar als berufen erachten, jemandem Messfeiern zuzugestehen?
Übrignes gibt es, so glaube ich, keine Diskussion um die rechtmäßigkeit dh Sakramentalität der Weihe, es ging um die Erlaubtheit!
Lesen Sie am besten selbst ED nocheinmal (anstatt anderen zu unterstellen, sie hätten es nicht gelesen). Gleich im ersten Satz heißt es unrechtmäßige Bischofsweihe.
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#48   Müller   18:58:53 | Freitag, 14. November 2008
@Vieira:
Das löst dennoch nicht ED in Luft auf. Damit wir uns recht verstehen: Ich kenne den Ritus von 1962 nicht, ich habe wohl zweimal an einer solchen Messfeier teilgenommen. Ich gestehe jedem zu, vor allem nach SP, an Messfeiern im außerordentlichen Ritus teilzunehmen. Es ging um die Frage der Bischofsweihe, und um nichts anderes. Das zeigt auch die Einleitung zu ED.
Übrignes gibt es, so glaube ich, keine Diskussion um die rechtmäßigkeit dh Sakramentalität der Weihe, es ging um die Erlaubtheit!
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#47   Vieira   18:55:21 | Freitag, 14. November 2008
@Müller
Der regierende Papst fand schärfere Worte als nur Ablehnung der eigenen Vergangenheit für das, was vorging. Habe leider gerade das Zitat nicht parat. Vielleicht kann da jemand Abhilfe schaffen.
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#46   Müller   18:52:22 | Freitag, 14. November 2008
@Vieira:
Das ist die Deutung der exkommunizierten Bischöfe. Lesen Sie doch ED und Sie werden erkennen, dass esw mitnichten um eine Ablehnung der Vergangenheit ging. Die Zulassung der Messe von 1962 war doch unter Sr. Heiligkeit Johannes Paul schon gegeben, und so weit ich lesen konnte, ich gestehe, dass ich die Quelle nicht mehr genau erkenne, sollte sogar die Nachfolge Lefebvres geregelt werden. Sie kommen mit Ihrer Argumentation in Erklärungsnot: Wenn jede Gruppe oder gruppierung in der Kirche isch ihre notlage zurecht basteln kann, gegen ausdrückliche anordnung der kirche, dann ist dem Schisma überall Tür und tor geöffnet. Dann kann man auch gegenüber den Schismatikern von „links“ in Erklärungsnot kommen!
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#45   Vieira   18:49:44 | Freitag, 14. November 2008
Ecclesia Dei
Das Banndokument Ecclesia Dei www.vatican.va/…ecclesia-dei_ge.html zeigt selbst, dass Papst Johannes Paul II. ganz schön sauer und aufgedreht gewesen sein muss. Erst nennt er die Bischofsweihen unrechtmäßig (und nicht ungültig) und dann spricht er über die Priester Bernard Fellay, Bernard Tissier de Mallerais, Richard Williamson und Alfonso de Galarreta. Ts ts ts.
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#44   joberens   18:47:43 | Freitag, 14. November 2008
Ohne Umdenken sieht es düster aus
Ohne Umdenken und Erkennung der Zeichen der Zeit, dürfte unsere kath. Kirche sich leider immer mehr zum Auslaufmodell entwickeln.
Wer die Zeichen dieser Entwicklung nicht erkennt, muß schon mehr als auf zwei Augen blind sein.
Rom scheint jedoch dazu, wie es zur Zeit aussieht, nicht fähig und nicht in der Lage zu sein.
Josef Berens
(als einfacher, denkender Katholik
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#43   Vieira   18:42:50 | Freitag, 14. November 2008
@Müller
Doch: der Ungehorsam und die Erduldung der Sanktionen bringen gerade die große Treue zur Kirche zum Ausdruck. Die Führung der Kirche hatte ja die eigene Vergangenheit verboten und zum Unding erklärt.
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#42   Müller   18:36:19 | Freitag, 14. November 2008
@Marcelus:
Haben Sie denn jetzt „ED“ gelesen oder nicht? Womit ist es außer Kraft gesetzt? „SP“ hatte ein ganz anderes anliegen. Jetzt scheinen Sie auszuweichen! Kirchentreue zeigt sich nicht im Ungehorsam Lefebvres!
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#41   Marcelus   18:33:04 | Freitag, 14. November 2008
@Benedikt: Natürlich, für die heutige Zeit seit den Kirchenverrätern Montini und Wojytla
ist kaum eine größere Kirchentreue möglich.
Auch Padre Savonarola ist in Einheit mit der Kirche gestorben – kann man das von Papst Alexander VI. auch sagen der ihn, einen Diener Gottes, zum Feuertod auf dem Scheiterhaufen verurteilte?
Padre Savonarola kann heiliggesprochen werden – Papst Alexander VI. nicht.
Gab es zu Zeiten Alexanders VI. eine größere Kirchentreue als sie Padre Savonarola an den Tag legte,
der auch den Petrusnachfolger zur Umkehr aufforderte:
Und nichts anderes tat Erzbischof Lefebvre gegenüber Paul VI. und Johannes Paul II. – der ihn exkommunizierte im Geiste eines Alexander de Borja.
Ach Marcelus…Die PBSPX befindet sich in vorbildhafter Einheit
Glauben Sie das eigentlich selbst?
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#40   Müller   18:25:19 | Freitag, 14. November 2008
@Marcelus:
APOSTOLISCHES SCHREIBEN
„ECCLESIA DEI“
IN FORM EINES MOTU PROPRIO
1. Die Kirche Gottes hat mit großer Betrübnis von der unrechtmäßigen Bischofsweihe Kenntnis genommen, die Erzbischof Marcel Lefebvre am vergangenen 30. Juni vorgenommen hat. Dadurch wurden alle Anstrengungen zunichte gemacht, die in den letzten Jahren unternommen worden waren, um der von Msgr. Lefebvre gegründeten Priesterbruderschaft St. Pius X. die volle Gemeinschaft mit der Kirche sicherzustellen. In der Tat blieben alle, besonders in den letzten Monaten sehr intensiven, Bemühungen, in denen der Apostolische Stuhl Geduld und Nachsicht bis an die Grenzen des Möglichen gezeigt hat(1), ohne Erfolg.
2. Diese Trauer empfindet besonders der Nachfolger Petri, dem es an erster Stelle zukommt, die Einheit der Kirche zu schützen(2), auch wenn die Anzahl derer, die direkt in diese Erreignisse verwickelt sind, klein sein mag; denn jeder Mensch wird um seiner selbst willen von Gott geliebt und wurde durch das Blut Christi erlöst, das zum Heil aller am Kreuz vergossen wurde.
Die besonderen Umstände, sowohl objektiver wie subjektiver Art, unter denen die Tat des Erzbischofs Lefebvre vollzogen wurde, geben allen Gelegenheit, zu gründlichem Nachdenken darüber, und Anlaß, ihre eigene Treue gegenüber Christus und seiner Kirche zu erneuern.
3. Die Tat als solche war Ungehorsam gegenüber dem Römischen Papst in einer sehr ernsten und für die Einheit der Kirche höchst bedeutsamen Sache, wie es die Weihe von Bischöfen ist, mit
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#39   Amanda   18:25:18 | Freitag, 14. November 2008
In einem berufungsfördernden Klima
müssten junge Priesteramtskandidaten viel mehr gestützt und ermutigt werden. Stattdessen kriegen sie oft nur Steine in den Weg gelegt, nicht selten auch von der eigenen, ach so katholischen Familie.
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#38   Benedikt   18:24:20 | Freitag, 14. November 2008
Ach Marcelus…
Die PBSPX befindet sich in vorbildhafter Einheit
Glauben Sie das eigentlich selbst?
@ für dir Kirche
Dennoch hoffe ich, daß die Piusbruderschaft bald in die Kirche integriert werden kann.
Das hängt mE ganz von den Weihbischöfen der FSSPX ab. Sie müssen halt den Mut haben, einen Schritt auf Rom zuzugehen, auch wenn der radikale Flügel das sicher nicht mitmachen wird.
Warten wir mal ab, was passiert, wenn die FSSPX-Bischöfe beginnen, sich über ihre Nachfolge Gedanken zu machen.
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#37   für die Kirche   18:24:19 | Freitag, 14. November 2008
ich finde, daß Theophilus völlig recht hat.
Warum soll der Priester soviel verwaltungskram machen?
Er ist doch nicht eigens dafür geweiht.
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#36   Müller   18:22:20 | Freitag, 14. November 2008
@Lieber Herr Simpson,
Ihr Einwand zählt vielleicht deshalb hier nicht zu den Brüllern, wel man ja schlecht etwas darauf erwidern kann. sie mögen den Pfarrer nicht. Ist Ihre Sache! Der Pastoralreferent hat Sie auf die Firmung „Gut“ vorbereitet – freut mich. Was die Argumentation aber bringt, weiß ich nicht genau. Priester fallen nicht vom Himmel, um Priesterberufungen kann man aber beten, Seminaristen kann man unterstützen, junge menschen ermutigen, sich dem ruf gottes zu stellen. Ansonsten ist die kirche „katholisch“, hat also kein Problem damit, wenn ein Priester aus einem anderen Land unter uns das Evangelium verkündet. Jahrhundertelang haben wir europäer missionare entsandt, da dürfte es keine Schande sein, wenn Missionare in Richtung Europa unterwegs sind.
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#35   Marcelus   18:21:12 | Freitag, 14. November 2008
@Müller: Im Apostolischen Schreiben Ecclesia Dei ging es zuallererst um die
Wiederzulassung der Alten Messe durch den Papst.
Und in diesem Punkt ist Ecclesia Dei durch Summorum Pontificum von 2007 überholt.
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#34   für die Kirche   18:19:06 | Freitag, 14. November 2008
@Müller, @Marcelus: ich kenne mich mit dem Kirchenrecht
nicht aus. Dennoch hoffe ich, daß die Piusbruderschaft bald in die Kirche integriert werden kann.
Ich bin der Bruderschaft wohlgesonnen, finde es daher schade, daß immer Streitigkeiten um ihren rechtlichen Status aufkommen. Die sollen bald, durch die Klugheit und Besonnenheit beider Seite, gelegt werden, (hoffe ich).
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#33   Bart Simpson †   18:18:04 | Freitag, 14. November 2008
Das ist ja geil
wie Einwände einfach mal komplett ignoriert werden. Na egal, dann versuch ich es eben nich mal:
„Sollen’se mehr Priester einstellen!“
und wo sollen die bitte herkommen?
Noch mehr aus Polen oder Indien importieren? Na dann Prost Mahlzeit.
Wir haben einen Pastoralreferenten bei uns in der Gemeinde, bei dem hab ich damals die Firmvorbereitung mitgemacht und seitdem bin ich dort in der Gemeinde engagiert. Der Pfarrer vor Ort hätte das mit Sicherheit nicht geschafft – der ist nämlich ein kompletter Idiot.
Zählt der Einwand nicht, weil er nicht ach so theologisch ist, sondern schlicht und ergreifend auf Erfahrung beruht oder wie läuft das hier???
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#32   Müller   18:17:36 | Freitag, 14. November 2008
@Marcelus:
Womit ist denn „ED“ überholt worden? Gibt es dazu eine päpstliche Verlautbarung, oder ist das eine, zugegeben, wol sehr einseitige Interpretaiton?
Es ging in „ED“, so weit ich mich erinnere, um einen schismatischen akt des Ungehorsams, nicht um die zulassung der Messe von 1962.
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#31   Beatus Theophilus_89   18:15:46 | Freitag, 14. November 2008
So meine lieben Brüder im „Abfall“ des Glaubens…
Das Problem wurde erkannt, die Menge an Laienmitarbeitern die in den Gemeinden kreucht und fleucht ist der wahre Grund dafür, dass Die Priester aus dem Gemeindeleben verdrängbar geworden sind!
Übrigens, der Priester der da nach Rom geflüchtet ist während der Osterfeiertage, ist kein Einzelfall, Überarbeitung und psychische Schäden durch die enorme Last ist eine Krankheit die auch vor Priestern keinen halt macht. Und Zollitsch und Sterzinsky haben nichts dagegen getan, dass Priestern dieser Diözesen die Arbeit am Glauben wieder Spaß macht, diese ganze Neuevangelisierung und Missionierung ist mühselig, besonders wenn nur wenig Personal vorhanden ist, vor allem bei noch-ehemals-kommunistischen Ländern.
Die Priester sind Seelsorger und oberste Führer der Gemeinde nicht Verwalter! Zurück zu unseren Wurzeln: Weg mit Gemeinderat die die Zeit des Klerus beanspruchen, früher gab es im Idealfall nur einen Pfarrer oder Benefiziat, einen Kaplan, den Diakon und die Pfarreisekretariate. Da konnte man ohne Verwaltung und mit viel Freude der Aufgabe als Priester begegnen.
Mein Pfarrer hat manchmal so viel zu tun, nur allein wegen dieser Gremien, dass er manchmal nur noch ab 11:00 nachts erreichbar ist, und sein Tag beginnt um Halb 6 Uhr morgens!
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#30   Marcelus   18:15:44 | Freitag, 14. November 2008
Das Apostolische Schreiben Ecclesia Dei von 1988 ist überholt
weil sich der Episkopat und die Kirchenterritorialobrigkeit nicht daran gehalten hat und nicht die kanonisierte Römische Messe weitherzig zugelassen hat, wie dies Papst Johannes Paul II. erbeten hatte.
Deswegen war auch Summorum Pontificum von 2007 notwendig in dem Papst Benedikt XVI. nicht mehr die Unterhierarchen um Zugeständnisse bittet sondern etwas anordnet,
nämlich dass die kanonisierte Messe allen offenstehen muss und dass kein Unterhierarch etwas dagegen machen kann,
weil die Messe niemals rechtsgültig verboten war.
Und nichts anderes macht die PBSPX seit ihrer Gründung.
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#29   Müller   18:11:38 | Freitag, 14. November 2008
@Marcelus:
was ist mit „Ecclesia Dei“?
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#28   Marcelus   18:10:04 | Freitag, 14. November 2008
@Müller: Die PBSPX befindet sich nicht im Schisma mit Rom
und deswegen ist auch niemand im Schisma der die Sakramente durch die PBSPX empfängt.
Also, ich weiß nicht, ob Marcelus der Priesterbruderschaft ins Schisma gefolgt ist. Marcelus, Sie loben doch das Opus-Dei?
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#27   Amanda   18:06:35 | Freitag, 14. November 2008
@Benedikt
Nein, der Berens gebraucht nur eine seiner köstlichen Metaphern. Hier haben wir die „pars pro toto Berensis“ vorliegen.
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#26   Marcelus   18:04:48 | Freitag, 14. November 2008
@Müller: Die PBSPX befindet sich in vorbildhafter Einheit
mit unserer Mutter der heiligen Kirche, und auch wieder immer mehr mit dem regierenden Heiligen Vater Benedikt XVI.
Kann man das von der direkt vom Papst ernannten Hierarchie auch so sagen?
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#25   Benedikt   18:04:14 | Freitag, 14. November 2008
@ Berens
Das dürfte jedoch schwer fallen, denn in dem wichen Moos fühlen die Herren in Purpur sich zu wohl.
Ach, der TvE ist bereits Kardinal?
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#24   Müller   18:02:12 | Freitag, 14. November 2008
@Marcelus:
Ich glaube, „für die kirche“ meinte die Pius-Bruderschaft und ihre anhänger, zu denen er Sie zählte.
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#23   Marcelus   17:59:59 | Freitag, 14. November 2008
@für die Kirche: Zur Kirche zurückkehren? Wer soll zur Kirche zurückkehren?
Jemand der in völliger Einheit mit der Kirche ist, wie soll der noch zur Kirche zurückkehren?
Man kann sich aber jeden Tag ein wenig verbessern um Christus vollkommen nachzufolgen, auch als Weltchrist, wie sich dies Gott der Heilige Geist auch für alle Weltchristen wünscht, und weshalb Er ja auch zum Beispiel das Opus Dei gegründet hat, damit auch alle Weltchristen wie die Urchristen Christus ganz nachfolgen, wie dies bereits der hl. Paulus in der Hl. Schrift beschreibt.
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#22   Müller   17:55:47 | Freitag, 14. November 2008
@Für die Kirche:
Also, ich weiß nicht, ob Marcelus der Priesterbruderschaft ins Schisma gefolgt ist. Marcelus, Sie loben doch das Opus-Dei?
Nochmal: Ich habe gelesen, dass der Obere der Priesterbruderschaft und auch einer der Bischöfe sich bitter beklagten über die enorm zurückgehenden Berufungszahlen. Da war nicht die rede davon, dass man das relativ in Bezug zur Gläubigen- bzw. anhängerzahl sehen sollte.
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#21   Amanda   17:54:03 | Freitag, 14. November 2008
Komisch, Joberens, dass Sie
nur auf mein Argument mit dem unerwünschten Duzen eingehen, auf die anderen Argumente jedoch nicht. Und Sie wollen ein denkender Mensch sein, gar ein denkender Katholik??
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#20   für die Kirche   17:51:15 | Freitag, 14. November 2008
@Marcelus: wie wäre es, wenn Ihr
zurückkehrt?
Ihr werdet der Heiligen Mutter Kirche doch am besten helfen können, wenn Ihr selber wieder in Kommunion mit ihr steht.
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#19   Müller   17:50:25 | Freitag, 14. November 2008
Immerhin…
… geben Sie zu, dass Amanda ein Argument hat!
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#18   Marcelus   17:50:13 | Freitag, 14. November 2008
@Müller: Entsprechend der Gläubigen die die PBSPX-Gemeinden aufsuchen
wird die Zahl der Berufungen hoch genug sein,
aber sie könnte immer höher sein,
weil Gott immer mehr beruft, als dann auch der Berufung folgen:
Das wird in den Opus-Dei-Personalgemeinden ähnlich sein.
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#17   joberens   17:48:24 | Freitag, 14. November 2008
Amanda –
Hast Du nun wirklich kein anderes Argument mehr als auf dem Du zu reiten?
In den Foren ist es allgemein üblich sich zu Duzen und so wirst Du das sicherlich auch überstehen.
Josef Berens
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#16   Müller   17:47:18 | Freitag, 14. November 2008
@Marcelus:
Noch mal eine Frage: Ist es denn nicht so, dass sich der Oebere der von ihnen hoch verehrten Priesterbruderschaft über mangelnde Berufungen in den traditionalistischen Kreisen beklagte? Könnte es also sein, dass Ihre geschätzten Missionare bald „ausgehen“?
Wo bitte ist das Problem mit Priestern aus anderen Gegenden der katholischen Welt?
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#15   Marcelus   17:43:24 | Freitag, 14. November 2008
Gemeinden und Diözesen bzw. Kirchenterritorien die Priester aus dem Ausland importieren müssen
sind bereits kranke Gemeinden denen das Wesentliche fehlt: der Glaube und die Glaubenspraxis.
Solche Gemeinden bzw. Diözesen erklärt man am besten gleich zum Missionsgebiet – dann ist es ja legitim und notwendig Kleriker und Missionsgeistliche aus noch gesunden Kirchenteilen zu importieren.
Und Missionsgebiet, das sind heute insbesonders Europa, aber auch die USA,
und die missionierenden Geistlichen sind jene der PBSPX.
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#14   Amanda   17:40:45 | Freitag, 14. November 2008
Die Masse an Laienfunktionen und -ämtern
verdrängt zunehmend das Priestertum und führt mehr und mehr zu der Einstellung: „Wozu brauchen wir denn überhaupt noch Priester, wir machen alles selber!“ Darüber hinaus müssten die Funktionen innerhalb der Pfarreien so verteilt werden, dass der Priester sich in erster Linie den genuin priesterlichen Aufgaben widmen kann: Spendung der Sakramente (hier wäre vor allem das Bußsakrament zu nennen) sowie die tägliche Feier der Eucharistie.
Stattdessen ist mir persönlich ein Fall bekannt, wo der zuständige Pfarrer und Leiter des Pastoralem Raumes im Bistum Limburg Eucharistiefeiern streicht, um mehr Zeit für die Sitzungen der diversen Gremien zu haben. Doller geht es fast nicht mehr!
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#13   Bart Simpson †   17:38:59 | Freitag, 14. November 2008
Aha Theo
Sollen’se mehr Priester einstellen!
und wo sollen die bitte herkommen?
Noch mehr aus Polen oder Indien importieren? Na dann Prost Mahlzeit.
Wir haben einen Pastoralreferenten bei uns in der Gemeinde, bei dem hab ich damals die Firmvorbereitung mitgemacht und seitdem bin ich dort in der Gemeinde engagiert. Der Pfarrer vor Ort hätte das mit Sicherheit nicht geschafft – der ist nämlich ein kompletter Idiot.
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#12   Beatus Theophilus_89   17:36:14 | Freitag, 14. November 2008
Dieses Gesülze kann man nicht mehr ertragen!
Hört endlich auf mit diesen pastoralen Experimenten, mit Gemeindevorsteher, Pfarrseelsorgeteams, Gemeindereferenten und vor allem Diakoniestellen!
Diesen elendigen Mist sieht man ja nur noch bei den Protestanten, die ja bekanntlicherweise nicht mehr alle hinter der Rübe haben!
o.O
Sollen’se mehr Priester einstellen!
Dieser Mist hat den Effekt, dass man sagt: „Wir brauchen keine Priester mehr“, o. „Wir sind die Gemeinde“, genau, darin liegt das Problem, dadurch rationalisieren wir die Priesterschaft. Wir tun, gerade so als ob wir keine Priester mehr brauchen, schaut nur mal auf die ehemaligen deutschen Ostblockländer! Dort wird nicht mal jeden Sonntag eine Heilige Messe gefeiert.
Da hört man, dass Priester aus lauter Frust an der Arbeit und überarbeitet sind. Einfach ihre Gemeinden für viele Wochen im Stich lassen! Da schimpft kein Bischof! Selbst wenn er über die Osterfeiertage sich nach Rom absetzt…
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#11   Amanda   17:25:58 | Freitag, 14. November 2008
Genau, ich möchte von Berens
bitte auch nicht geduzt werden. Ich wüsste nicht, dass ich ihm das Du angeboten hätte.
Berens, wie bringen Sie es denn nur fertig, Antworten zu geben, die nicht zur gestellten Frage passen? Wenn meine Nachhilfeschüler das machen, werte ich das als Fehler…
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#10   Hl. Gottfried   17:14:33 | Freitag, 14. November 2008
@ berens
Lesen Sie bitte mal meinen Text ordentlich. Dort stand zum Beispiel etwas bezüglich des „ Du“.
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#9   joberens   17:10:18 | Freitag, 14. November 2008
Gottfried
LIeber Gottfried, lese doch erst mal richtig bevor Du anfängst so zu poltern.
Daher hier noch einmal. Vielleicht verstehst Du es beim zweiten lesen.
Ich würde Euch da mehr eigenes Denken empfehlen, anstatt sich, wie es früher vielfach üblich war, einfach amtskirchlich einlullen zu lassen.
Das manches faul an unserer kath. Amtskirche ist beweisen doch eindeutig die die Zahlen Christen und Katholiken, sich entweder ganz abwenden oder einfach keinen Notiz mehr von Rom nehmen.
Das ist sehr schade, aber man scheint amtskirchlich nicht in der Lage und fähig zu sein, da zu reagieren.
Wie lange glaubt Ihr da noch tatenlos zusehen zu können? Nur ohne zu denken Beifall zu klatschen, dürfte der einfachste Weg sein aber sicherlich nicht der Richtige.
Josef Berens
(als einfacher, denkender Katholi
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#8   Hl. Gottfried   17:03:56 | Freitag, 14. November 2008
@ berens
Sehr geehrter Herr Berens, nur weil Sie einen Rom- Phobie haben, müssen Sie nicht unhöfflich werden. Alle anderen Christen die nicht so denken wie Sie, scheinen also blöd zu sein. Vielen Dank dafür. Außerdem kann ich mich nicht daran erinnern, Ihnen das „Du“ angeboten zu haben.
Wenn Sie so auf eigenes denken bestehen, warum kopieren sie dann ständig fremde Texte anstatt eigene zu schreiben??
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#7   Franz Kappes   17:00:50 | Freitag, 14. November 2008
@joberens
Vielleicht gibt es in den Niederungen der katholischen Kirche einfach zu viele Pfründe.
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#6   joberens   16:41:00 | Freitag, 14. November 2008
Amanda und Gottfried
Ich würde Euch da mehr eigenes Denken empfehlen, anstatt sich, wie es früher vielfach üblich war, einfach amtskirchlich einlullen zu lassen.
Das manches faul an unserer kath. Amtskirche ist beweisen doch eindeutig die die Zahlen Christen und Katholiken, sich entweder ganz abwenden oder einfach keinen Notiz mehr von Rom nehmen.
Das ist sehr schade, aber man scheint amtskirchlich nicht in der Lage und fähig zu sein, da zu reagieren.
Wie lange glaubt Ihr da noch tatenlos zusehen zu können? Nur ohne zu denken Beifall zu klatschen, dürfte der einfachste Weg sein aber sicherlich nicht der Richtige.
Josef Berens
(als einfacher, denkender Katholik
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#5   Hl. Gottfried   16:23:44 | Freitag, 14. November 2008
@ Berens
Jetzt können sie ja mal wieder Ihre von „ Wir sind Kirche „ kopierten Texte in der Endlosschleife hier veröffentlichen. Oder können Sie sich vielleicht zu Abwechselung mal eigenständig äußern???
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#4   Amanda   16:15:39 | Freitag, 14. November 2008
Was hieße das denn
konkret auf Limburg bezogen, lieber Josef Berens? Oder verbirgt sich hinter Ihren Phrasen mal wieder nur warme Luft?
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#3   Confiteor   16:06:31 | Freitag, 14. November 2008
Konsequenzen
Das Projekt hat vielleicht dann eine kleine Chance, wenn das übliche pastoral-ideologische Blabla weggelassen und zur Sache geredet wird.
…gehört wohl auch zu den Konsequenzen?
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#2   Glöckner †   16:06:26 | Freitag, 14. November 2008
Wau, der Tabartz hat
ja mal wieder enn eigenen Thread!
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#1   joberens   16:04:19 | Freitag, 14. November 2008
Vielleicht eine sehr gute Idee
Vielleicht eine sehr gute Idee. Mit Worten allein wird da jedoch kaum etwas zu bewegen sein. Dabei wäre es doch eigentlich so einfach, wieder mehr Glaubwürdigkeit zu erlangen, wenn man sich nur dazu durch ringen könnte, zu versuchen, Unsinn und krank machendes Moos abzukratzen und sich wieder an Jesus und dem Evangelium zu orientieren. Das dürfte jedoch schwer fallen, denn in dem wichen Moos fühlen die Herren in Purpur sich zu wohl.
Josef Berens
(als enfacher, denkender Katholik
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