Die kirchenfeindliche linkskatholische französische Wochenzeitung verfügt im Vatikan über hervorragende Informationsquellen. Neues von der Exkommunikation der Lefebvre-Bischöfe.
Die vier Bischöfe der Piusbruderschaft in Lourdes.
(kreuz.net) Die römischen Gerüchte verdichten sich, wonach die Aufhebung der Exkommunikation der vier
Bischofe der Priesterbruderschaft Sankt Pius X. kurz bevorsteht .
Das berichtete die linkskatholische
französische Wochenzeitung ‘Golias’.
Der Generalobere der Piusbruderschaft, Mons. Bernard Fellay, hat
seine Gläubigen bereits darum gebeten, vom 1. November bis zum 25. Dezember in diesem Anliegen eine Million
Rosenkränze zu beten.
Nach den von ‘Golias’ zitierten Quellen hat der Präsident der Päpstlichen Kommission
‘Ecclesia Dei’, Dario Kardinal Castrillon Hoyos, zusammen mit dem Sekretär der Kommission, Prälat Camille
Perl, und dem italienischen Prälaten Mario Marini bereits einen entsprechenden Text verfaßt.
Es handelt
sich dabei nicht um eine vollständige Anerkennung der Piusbruderschaft, sondern eine einfache Aufhebung
der Sanktionen.
Auf diese Weise solle die Gutgläubigkeit und der kirchliche Sinn der Integristen anerkannt
werden – obwohl eine vollständige Übereinstimmung mit dem Vatikan noch nicht gefunden ist.
In der Vergangenheit
hatten bereits die Kardinäle Silvio Oddi († 2001), Pietro Palazzini († 2000), Hyacinthe Thiandoum († 2004),
Edouard Gagnon († 2007) eine Aufhebung der Exkommunikationen im Hinblick auf eine Versöhnung vorgeschlagen.
Doch der damalige Papst Johannes Paul II. († 2005) konnte sich angesichts eines fehlenden Konsensus in
der Römischen Kurie nicht zu einer solchen Maßnahme des Wohlwollens durchringen.
Für die nahe Zukunft
geht ‘Golias’ auch davon aus, daß Rom sich darauf beschränken könnte, die betreffenden Bischöfe so
zu behandeln, als ob sie nie exkommuniziert worden wären.
Das sei eine ganz und gar römische Weise,
die Exkommunikationen zu relativieren, ohne allerdings ganz darauf zu verzichten.
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63 Lesermeinungen
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#63 mariokin 22:31:16 | Mittwoch, 19. November 2008
@Regina Doch Regina, mit dem Motu proprio vom 7.07.2007, wo der Papst klar sagt, dass er das alte Motu
proprio fortgeschrieben hat, d.h. aktualisiert hat. Dementsprechend ist das Dokument von 1988 nicht das
letzte Wort in dieser Angelegenheit. Es besitzt auch keine Unfehlbarkeit, das es nicht mehr geändert
werden könnte. In Rom scheint der Papst nämlich ein Dokument vorzubereiten, entsprechend der schon seit
langem von der Kommission Ecclesia Dei festgestellten Tatsache, das die Bruderschaft sich nicht im Schisma
befindet und als Grund dafür can. CIC 1324 für die Nichtigkeitserklärung der Exkommunikation heranziehen
zu wollen. Dieser Paragraph bestätigt nämlich eindeutig, wer aufgrund des persönlichen Irrtums glaubt
in einem Notstand zu handeln, obwohl er objetiv und damit schuldhaft im Irrtum ist, der ist von der ihm
angedrohten Strafe frei, sofern es sich um eine „in sich gute Sache“ handelt (§1 Punkt 8). Das betrifft
auch eine ansonsten mit der Tat eintretende ipso facto Strafe (§3). Und dass eine Bischofsweihe an sich
eine große Freude und ein Segen für die Kirche ist, kann ja wohl niemand leugnen.
Die Bischofsweihen durch Erzbischof Lefebvre Bei den Bischofsweihen durch Erzbischof Lefebvre ging es
nicht um die Zahl der Bischöfe. Eine von Erzbischof Lefebvre innig gewünschte Einigung wurde durch die
üble Trickserei des Relativismuspapstes Wojtyla verhindert. Erzbischof Lefebvre hatte Wojtyla bereits
eine Liste von vier Wunschkandidaten für einen (Weih-) Bischof vorgelegt. Wojtyla wies alle Vorschläge
zurück und forderte neue, ohne aber dabei zu erwähnen, wieviele Vorschläge er haben wollte. Dieses
Spielchen hätte Wojtyla fast beliebig fortsetzen können. Erzbischof Lefebvre ließ sich aber nicht auf
dieses Spielchen ein und weihte schließlich eigenständig die vier Weihbischöfe – in der Notlage, angesichts
seines eigenen Alters (damals 83 Jahre) und seiner angegriffenen Gesundheit möglichst schnell einen Weihbischof
für seine Priesterbruderschaft zu bekommen, damit auch künftig ein Bischof der Priesterbruderschaft
Priester und Firmlinge weihen konnte.
#59 karljosef 22:03:18 | Sonntag, 16. November 2008
Marcelus Lefebvre wurde wegen den Bischofsweihen exkommuniziert und nicht wegen der alten Messe. Wenn
Lefebvre sich mit der Kirchenhierarchie geeinigt hätte und nur einen Bischof geweiht hätte, wäre alles
besser. Die Piusbruderschaft könnte nicht auseinanderbrechen. Und der Kampf für die Alte Messe könnte
viel besser geführt werden.
#58 Marcelus 14:53:13 | Sonntag, 16. November 2008
@Regina1961: Das Päpstliche Schreiben Ecclesia Dei ist durch das Päpstliche Schreiben Summorum Pontificum
in einem wesentlichen Punkt überholt: Die kanonisierte hl. Römische Messe war, wie Benedikt XVI. darin
feststellt, nie verboten, und damit war Erzbischof Lefebvres Kampf um diese von den Päpsten Paul VI.
und Johannes Paul II. zu Unrecht verfolgten heilige Messe sehr wohl berechtigt, und die Exkommunikation
des Erzbischofs gehört zu diesem ungerechten Kampf gegen zwei ungerechte Petrusnachfolger.
#57 Major Kong 13:34:41 | Sonntag, 16. November 2008
@karljosef (Entschuldigung für den franz) Ich gehe überhaupt nicht zur Bruderschaft (sie wäre mit ca.
70 km am Nächsten), da mir der Notstandsgedanke, den ich in eingeschränktem Maße anerkenne, dort zu
sehr überdehnt wird (hier ist insbesondere das reguläre Abnehmen von Beichten oder des Ehekonsens zu
nennen, zudem ist die kritische differenzierte Auseinandersetzung mit VII einer grobmaschigen Pauschalablehnung
gewichen). Allerdings halte ich Ihre Aussage, daß mit den ED-Instituten das Bedürfnis nach der Tradition
problemlos gestillt wäre, für vermessen. In meiner konkreten Umgebung gibt es überhaupt keinen traditionellen
Katholizismus, da gilt es schon als konservativ, die „Deutsche Gemeindemesse von 1975“ präzise zu feiern.
Wenn ich nicht jung, mobil und Sonntags öfter mal unterwegs wäre, hätte ich überhaupt keinen Zugang
zur Tradition.
#56 karljosef 07:30:13 | Sonntag, 16. November 2008
Antwort @ möchtegernkathole Ich stimme mit Ihnen 100% überein. Man kann sich über die Veränderungen
der Kirche der letzten 50 Jahre eine eigene Meinung bilden. Der Verdienst von Bendedikt ist das Tor darüber
nachzudenken weit aufgestossen zu haben. @heggi Natürlich ist das Institut Christ König sehr barock.
Ich persölich mag dies. Allerdings kann ich auch verstehen wenn Sie Nüchternheit bevorzugen. Nur die
Nüchternheit alleine ist nicht der Ungehorsam der Piusbischöfe wert. @Major Kong Sehen Sie die Piusbrüder
als Notnagel? Solange keine gute ED Gemeinschaft in der Nähe ist gehen Sie zur Piusbruderschaft, allerdings
wenn die Petrusbruderschaft /Institut Christ König auftaucht würden Sie dorthin gehen?
#55 Major Kong 16:00:36 | Samstag, 15. November 2008
Ach franz josef großer Feldherr, dachtest Du das so die Welt wär? Wenn man den Luxus genießt, in der
Nähe eines solchen Institutes zu leben, klar. Aber diesen Luxus hat nicht jeder. Natürlich hat sich
seit dem MP einiges entwickelt, aber das was die Bruderschaft für sich in Anspruch nimmt, nämlich überall
zu versorgen, wo es gewünscht wird, das können die ED-Institute noch nicht. Hoffen wir, daß das Gerücht,
was +.net über die Ausführungsbestimmungen zum MP verbreitet hat, wahr wird. Erst wenn die Hl. Vater
bereit ist, die Bischöfe in der Liturgiefrage auch mal umzunieten, wofür wir beten sollten, erst dann
gewinnt Ihr Argument an Gewicht.
karljosef Wenn ich nur meine eigene Erfahrung mit dem Instut Christ König festelle, traditionsverbunderner
geht es nicht (und dies völlig ohne Marcel Lefebvre). Das „tradititionsverbundener geht es nicht“ stimmt
in einem gewissen Sinn, bietet aber auch eine erhebliche Angriffsfläche. Nach meinen Erfahrungen verliert
sich da vieles in Äußerlichkeiten, ja, Eitelkeiten! Auch für einen Teil der Petrusbruderschaft trifft
dies persönlichkeitsbezogen inzwischen zu. Dagegen bin ich über die äußerliche Nüchternheit und Bescheidenheit
der Piusbrüder oft sehr erstaunt.
@karljosef Frage ist momentan vorallem, wie man mit den Glaubensausagen aus den 60er-80er Jahren umgeht.
Da dürfte der Papst natürlich auch sein Primat verwenden und bestimmte Aussagen dogmatisieren oder verurteilen.
Solange diese Dinge aber nicht eindeutig gelöst sind, darf die PriBru ihre Meinung dazu haben, ganz offiziell.
Ähnliches gilt für den Neuen Ritus: Jeder Kathole (auch Prister, Bischof, Papst) darf die Meinung haben,
dass der neue Ritus Mist ist.
#52 karljosef 07:41:50 | Samstag, 15. November 2008
Eine Aufhebung der Exkommunikation (Pius-Bischöfe) ohne Akzepanz des Jurisdiktionsprimates des Papstes
macht keinen Sinn. Wir leben nicht mehr in den 70 oder 80 Jahren. Mit Rom verbundene alte Messen gibt
es immer mehr. Romtreue Tradionalisten wagen sich immer mehr aus der Defensive. Wenn ich nur meine eigene
Erfahrung mit dem Instut Christ König festelle, traditionsverbunderner geht es nicht (und dies völlig
ohne Marcel Lefebvre). Die Theologie ist die traditionell. Z.B wurde mir das Buch Iota Unum empfohlen.(welches
Lefebvre als eines der besten überhaupt angesehen hat) Von einem mit Rom verbundenen Pfarrer der die
Tradition von Kardinal Siri empfangen hat. Der Autor des Buches war auch mit Siri beferundet. Also wenn
sich der Wirrwarr in der Kirche (der in den 60 70 und 80 Jahren) geherrscht hat langsam abebbt, und wenn
man die unverkürzte Tradition und Theologie auch innerhalb der Kirche haben kann, warum denn verbleibt
die Piusbruderschaft im Ungehorsam. Diese Frage ist heute viel drängeder als in den 70 Jahren.
#49 Wandregisel 00:09:33 | Samstag, 15. November 2008
Auch wenn es manchen nicht passt dies ist nun mal die Theolgie der Katholischen Kirche. Alles andere ist
halt nicht in der Kirche. Konzil ist Konzil und Papst ist Papst. Der Rest ist Sektierertum, ähnlich wie
Orthodoxie, Angelikaner und „Alt-Katholiken“. Punkt.
oh Wandregisel… Mit dem Mot Prop dürfte der Hauptstreitgrund doch nun wirklich aus dem Weg geräumt
sein. Und die alte Messe bereichert ohne Frage das Leben in der Kirche und dafür bin ich dankbar. Auch
Sie haben es anscheinend noch nicht verstanden: Die Alte Messe ist nur ein Punkt. Wesentlich wichtiger
ist der Punkt: Theologie des VII.
#47 Wandregisel 23:54:41 | Freitag, 14. November 2008
Die Diskussion dreht sich im Kreis Mit dem Mot Prop dürfte der Hauptstreitgrund doch nun wirklich aus
dem Weg geräumt sein. Und die alte Messe bereichert ohne Frage das Leben in der Kirche und dafür bin
ich dankbar. Aber den Papst nicht als Oberhaupt der Kirche anzuerkennen kann zum Anathem führen und es
war die Milde und Barmherzigkeit Roms, die eine Versöhnung möglich macht. Mit der Autorität von Unam
sanctam hätte Rom (und hier meine ich auch die Vorgänger Benedikts) auch härter umspringen können.
Aber der pastorale Ansatz des V II hat den verlorenen Söhnen immer eine Tür offen gehalten Und das
ist es worüber wir uns als EINE Kirche freuen sollten – solch weise Hirten zu haben. Es gibt leider schon
genug Zersplitterung…
Liebes Wandregal, Wenn es dem guten Hirten gelänge die verirrten Schafe in die Herde zurückzuführen.
Rom hat seinen verlorenen Söhnen die Hand entgegengestreckt und es wird auch wirklich endlich mal Zeit,
dass sie diese auch ergreifen! … nun ja, wirklich überlegenswert. Nur sind die verlorenen Söhen Ratzinger
und seine Kumpane. Und die Priesterbruderschaft streckt wirklich alle Arme aus, die zur Verfügung stehen.
#45 Wandregisel 23:21:29 | Freitag, 14. November 2008
Schön wäre es trotzdem wenn es dem guten Hirten gelänge die verirrten Schafe in die Herde zurückzuführen.
Rom hat seinen verlorenen Söhnen die Hand entgegengestreckt und es wird auch wirklich endlich mal Zeit,
dass sie diese auch ergreifen! Ohne die verbalen Entgleisungen von Fellay wäre dies auch schon schneller
möglich gewesen. Aber nun ist es hoffentlich bald an der Zeit zu vergeben Mich würde es jedenfalls
freuen! In der Kirche sollte jeder seinen Platz finden können, auch wenn ihre Positionen nicht die meinigen
sind.
@proetcontra Na da hat einer im Vat-Radio halt eine reisserische Überschrift „Keine Einigung …“ über
eine Sache gesetzt, die er wohl absichtlich falsch interpretiert hat – denn die 2 genannten Dinge (5 Punkte
und die ungelöste Doktrinfrage) sind durchaus vereinbar, so sehen es jedenfalls die zentralen Figuren
in diesem Stück.
#43 proetcontra 20:04:23 | Freitag, 14. November 2008
@mariokin Sie können sich die Situation noch so „schön“ schwafeln, es ändert nichts an der Realität: www.radiovaticana.org/…ni08/ted30.06.08.htm (etwas nach unten scrollen: unter Frankreich)
#42 mariokin 19:32:43 | Freitag, 14. November 2008
@Proetcontra Was genau die Antwort war, ist nie veröffentlicht worden. Es gab reine Spekulationen. Aus
dem Vatikan war zu hören, dass Kardinal Hoyos mit der Antwort zufrieden war. Alles andere Ihrerseits
ist tendentiös. Beten wir lieber dafür, das ist wahrhaft christlich! Oder wollen Sie das erst sein,
wenn es anderen auch sind?
@Bernd-Jupp Alles als Unfug zu bezeichnen, das war auch schon so üblich als über die Freigabe der Alten
Messe spekuliert wurde. Aber sie kam, die Freigabe …
#40 proetcontra 18:56:38 | Freitag, 14. November 2008
JA, GANZ SICHER wird die Exkommunikation aufgehoben, schließlich wurde von der Vierer-Bande der Pius-Sekte
die Angebote zur Versöhnung am 28. Juni dieses Jahres von ganzem Herzen dankbar entgegen genommen…
höchst verdächtig ich glaube kaum, dass Benedikt XVI bereit ist, die von seinem Vorgänger gegen die
Priesterbruderschaft verhängte Sanktion ohne Gegenleistung zurückzunehmen. Vielleicht lässt uns Clarissa
colonia eine juristisch einwandfreie Auslegung des Motu proprio Eccelsia Dei afflicta zukommen.
#38 Marcelus 16:36:43 | Freitag, 14. November 2008
Die durch den hl. Papst Pius V. kanonisierte Messe war niemals rechtsgültig verboten, wie bereits eine
von Papst Johannes Paul II. einberufene Kardinalskommission Papst Johannes Paul II. zur Antwort gab, und
damit waren auch Papst Paul VI. (1963-1978) und dessen Nachfolger Johannes Paul II. (1978-2005) und deren
Kirchenhierarchie nicht berechtigt dieses Meßbuch zu verfolgen, da dieses Meßbuch immer zugelassen war,
wie Papst Benedikt XVI. in seiner Bulle Summorum Pontificum am 7. VII. 2007 (dem Jahre 63 seit UNO-Gründung)
öffentlich erklärte. Und weil Erzbischof Lefebvre und die PBSPX an diesem Meßbuch festhielten wurden
diese durch die Montini- und Wojtyla-Hierarchie verfolgt, und zwar wegen eines Meßbuches welches diese
Päpste und deren Hierarchen unrechtmäßig verfolgten. Exkommuniziert sind aber alle Kirchenamtsinhaber
welche ein Dogma der Kirche leugnen, also mit Sicherheit nicht der Klerus der PBSPX.
@Bernd-Jupp: selber Unfug Den weitaus größten Teil der Katholiken interessiert es einen feuchten Kehrricht,
wie Rom zur Piusbruderschaft steht. Nur die wenigen Katholiken, die den weitaus größten Teil der Katholiken
mit Häresien und Lügen füttern, denen geht die Düse.
#36 Bernd-Jupp 16:02:23 | Freitag, 14. November 2008
Unfug Wer glaubt denn eigentlich noch den Unfug, der hier immer und immer wieder aufs Neue über Aufhebung,
Eingleiderung etc. geschrieben wird??? Also allmählich – das geht nun schon seit Jahren so – müsste
doch die letzte Blindschleiche draufgekommen sein, dass das nur die Politik von +net ist, um das Wasser
am köcheln zu halten… Rom weiß sehr wohl, dass wenn es die Bagage der Pius-ler mit allen Rechten wieder
aufnehmen würde, der weitaus größere Teil der derzeit mit Rom in Gemeinschaft stehenden Katholiken
sich abwenden würde. Das will man zwar bei +net nicht wahrhaben. Aber das ist wahrscheinlich weniger
aus der Welt, als genau deshalb die Aufhebung der Exkommunikation der „abgefallenen Bischöfe und ihrer
Helfershelfer“ (O-Ton von +net gegenüber Befürwortern des VII)
Ende eines beschämenden katholischen Unfugs Der arme „Oberhirte“ Algermissen ! Er wird wohl – seiner
Mentalität entsprechend – jetzt der Pius Bruderschaft beitreten ! In Fulda wird der Ortsteil Horas bald
eine noch bedeutendere , ja hervorragende Rolle spielen ! Übrigens :Das neu erworbene Gelände der Piusbruderschaft
ist bestens für Hirtenhunde geeignet ! Vielleich verkauft Herr und Frau Budach ja ihr Haus an Seine Exzellenz
für ein neues Zweitpalais !
@Regina 1961 – Danke für die Wünsche aber es kommt – Gott-sei-Dank – doch anders. Die Sache mit der
Laier vergessen wir einfach mal. Es dreht sich ausschließlich um die Seelenrettung für die ewige Anschauung
Gottes im Himmel. Und ich denke, da ist innert der hlg. rkK vieles im Argen. Ich freue mich, daß die
FSSPX jeden Anfechtungen trotzt und den Glauben sowie Riten bewahrt. Viele möchten das nicht verstehen –
ich respektiere das, obgleich ich es nicht immer verstehe. Das brauche ich auch nicht, denn die Frage
Jesu Christi wird sicherlich lauten: wieviel hast DU für Dein und anderer Seelenheil getan? Mein bescheidene
Antwort heißt: leider viel zu wenig!
Gerüchte Die gregorianische Messe war nie verboten, die Bischöfe der Piusbrüder waren nie exkommuniziert
und Religionsfreiheit hat nie etwas anderes bedeutet, als die Freiheit, falsche Religionen abzulehnen.
#31 Ministrant 14:02:36 | Freitag, 14. November 2008
Ach Unsinn… das Gerücht spricht von einer „Aufhebung“ und NICHT von einer „Nichtigkeitserklärung“…zu
mal hier in Rom von einem solchen Gerücht noch keine Rede ist…
Komisch, gerade die, die sich immer wieder als superliberal auf diesem Sender gerieren (wie u.a.Regnia
1961), führen am häufigsten das Wort „Exkommunikation“ im Munde.
#28 Major Kong 13:32:10 | Freitag, 14. November 2008
@ HBR Dann hoffen wir mal, daß Sie die Nachrichten gründlicher rezipieren als die Gerüchte. Es ist
wohl nicht von einer Aufhebung sondern eher von der Feststellung des Nichteintritts die Rede.
Gerüchte sind keine Nachrichten Ich glaube nicht eher an die Aufhebung der Exkommunikation gegen die
„Bischöfe“ der Pius – Leute, als bis diese erfolgt ist.
#26 Major Kong 12:49:13 | Freitag, 14. November 2008
richtig thaumathurgos! Die Idee, die dahinter steht, ist, daß der Vatikan feststellt, daß die Tatstrafe
der Exkommunikation nicht eingetreten ist, da sich die Weihenden und Geweihten in einem unvermeidbaren
Verbotsirrtum befanden. Die Handlung werden als rechtswidrig aber entschuldigt erachtet. Gleichzeitig
wird auch in einer ex-post-Betrachtung festgestellt, daß der „schismatische Akt“ nicht zu einem Schisma
im Sinne des Can. 1364 CIC geführt hat ( :(3 für Clarissa), sondern zu einer Fortdauer des Ungehorsams
wie schon vor 1988. Bei einem tatsächlich vorliegenden Schisma wäre die Annahme eines unvermeidbaren
Verbotsirrtums wohl nicht so einfach. Deswegen wohl dann auch eine Klarstellung in diese Richtung. Sollte
diese, von mir schon seit geraumer Zeit favorisierte Lösung tatsächlich genutzt werden, dann wäre dies
ein großes Geschenk an die Kirche. Man hätte implizit festgestellt, daß die nachkonziliare Zeit eine
Menge Ungereimtheit mit sich brachte, zeigt der Bruderschaft aber auch auf, daß nicht jede unsubstantiierte
Kritik angemessen ist. Alles in allem wäre dies wirklich eine absolut katholische Lösung.
#25 Regina 1961 12:44:13 | Freitag, 14. November 2008
@ruhrgebietlewr Nicht schon wieder diese Leier. Was ist mit ecclesia dei? Solange das nichtzurückgenommen
wird, sind die Nachfolger EB Lefebvres exkommuniziert. Da gibt es kein wenn und aber. Auch wenn ich ihnen
wirklich etwas anderes wünsche. Regina1961
natürlich sind sie nicht exkommuniziert! wie kann es auch sein – sind die FSSPX doch die einzigen Bewahrer
des Glaubens und der ewig gültigen Riten, die selbst durch ein V-II nicht geleugnet werden können! Gelobt
und gepriesen sei Jesus Christus im allerheiligsten Sakrament des Altares!
#23 thaumaturgos 12:36:50 | Freitag, 14. November 2008
und icch dachte nach den heftigen dementis das die vier spiessgesellen des unseligen marcellus nicht exkommuniziert
gewesen sind / sind / seien … und dass sie ja nur auf grund der notlage der kirche so handelten …
und dass sie ja sowieso die einzigen rechtmäßigen bischöfe sind … und dass JPII ein abgefallener,
freimarerischer (bitte nach belieben weiter führen) gesell’ des antichrist gewesen war … na, was denn
nun
#14 Tridentinus 11:56:42 | Freitag, 14. November 2008
Mit anderen Zusammen schon, aber es ist immer nur ein persönliches Bekenntnis. Einmal des Glaubens und
einmal der Sünden. Deswegen ist es ja auch liturgisch inkonsequent, wenn ordinario Usu höchstens ein
Confiteor gebetet wird. Denn es sind gar keine Brüder und Schwestern da, die es anhören, denn die legen
ja gerade mir gegenüber ihr Bekenntnis ab. Ich aber kann nicht zuhören, weil ich gerade selbst bekenne.
Noch ein Grund für den Usus extraordinarius.
#13 LandorganistII 11:56:37 | Freitag, 14. November 2008
Nein, das darf nicht passieren! Die Strafen gegenüber den Pius-Brüdern dürfen nicht aufgehoben werden!
Damit verlöre +net seine Hetzberechtigung! Was soll dann aus diesem Portal werden? Dann wird es aber
trübe hier!
#12 Confiteor 11:53:44 | Freitag, 14. November 2008
Salve Regina ist mir präziser Ich habe es nicht so mit Rosenkranzbeten. Ich mag lieber das Salve Regina.
Das ist kurz, knapp und präzise und kann bei fast allen Gelegenheiten verrichtet werden, so wie das Herzensgebet.
Es ist ein schöner dichterischer Text, besonders die Stelle: „unser Leben, unsere Wonne, unsere Hoffnung,
sei gegrüßt“. Die liebe ich, besonders die Wonne. Der Text geht auf Bernhard von Clairvaux zurück.
#3 Franz Kappes 11:35:49 | Freitag, 14. November 2008
@Confiteor Was soll daran blasphemisch sein, wenn die Scheinexkommunikation (nach Meinung der FSSPX und
deren Anhängern) damit rückgängig gemacht werden soll? Der Rosenkranz wendet sich doch in erster Linie
an die Gottesmutter.
#2 Confiteor 11:32:28 | Freitag, 14. November 2008
Rosenkranz-Missbrauch Wird das Rosenkranzgebet in dem Fall nicht ziemlich missbraucht. Diese dingliche
Einsetzung des Gebets überschreitet doch deutlich die Grenze zur Blasphemie.