Alles begann mit einem Juden und Ordensgründer, der in Christus wiedergeboren wurde. Jetzt ziehen Juden ein, die vom Licht des Evangeliums nichts wissen wollen.
Das später abgebrannte romanisch-gotische Stift St. Guido auf dem Weidenberg – wo 1930 die St. Guido Kirche errichtet wurde.
(kreuz.net) Am vergangen Sonntag wurde in Speyer der Umbau der katholischen Kirche St. Guido zu einer
jüdischen Synagoge offiziell begonnen.
Anwesend waren der SPD-Ministerpräsident Kurt Beck von Rheinland-Pfalz,
Bischof Karl-Heinz Wiesemann von Speyer und Rabbiner Mendel Gurewitz von Offenbach.
Das berichtete die
Webseite der Diözese Speyer.
Die Juden hatten für die geplante Synagoge nach einer historischen Fläche
gesucht. Sie entschieden sich schließlich für die Kirche, da diese einen sakralen Rahmen bietet.
Der
Entwurf für die Synagoge stammt vom Architekten und Synagogenbauer Alfred Jacoby aus Frankfurt.
Die
Synagoge wird im ehemaligen Chorraum der Kirche entstehen.
Aus dem einstigen Kirchenschiff und den Räumlichkeiten
im Untergeschoß werden Gemeinderäume.
Die Kosten für den Bau mit einer Fläche von insgesamt rund
400 Quadratmetern betragen rund 2,5 Millionen Euro.
Die Jüdische Kultusgemeinde der Rheinpfalz übernimmt
mit 750.000 Euro knapp einen Dritte. Der Rest, jeweils 875.000 Euro wird vom Land Rheinland-Pfalz und
von der Stadt Speyer bezahlt.
In der Summe sind der Kaufpreis des Gebäudes sowie ein finanzieller Zuschuß
enthalten.
Die Kirche St. Guido hat eine glorreiche, jetzt zuendegehende, historische Vergangenheit.
Im Mittelalter befand sich hier eines der vier großen geistlichen Stifte der Stadt Speyer.
Im Jahr 1689
zerstörten die Franzosen die Kirche.
Nach dem Wiederaufbau stürzte 1754 einer der Türme ein. 1794
wurde das Stift von französischen Revolutionstruppen erneut geplündert. 1822 fiel der letzte Turm der
Spitzhacke zum Opfer. Im Jahr 1839 gab ein Brand der Kirche den Rest.
Einen Neuanfang markierte das Jahr
1922. Damals entstand an dem Ort durch den Umbau eines Tabakmagazins das Missionshaus St. Guido.
Es diente
dem Missionsorden der Spiritanerpatres als Studienanstalt. Die Spiritaner wurden von dem elsässischen
Rabbinersohn und Konvertiten, Pater François Libermann († 1852), gegründet.
Der Gründer der Priesterbruderschaft
Sankt Pius X., Erzbischof Marcel Lefebvre († 1991), gehörte diesem Orden an.
Im Jahr 1930 kehrte ein
Teil der Guido-Reliquien an den Ort zurück. 60.000 Menschen säumten den Prozessionsweg. Die Firma Siemens
hatte dazu ihre erste Lautsprecheranlage entlang der Straßen installiert.
Im Jahr 1935 wurde die neue
St.-Guido-Kirche eingeweiht.
Nach dem Zweiten Vatikanum wurde der Chorraum – der jetzt eine Synagoge
wird – im Sinne der damals grassierenden liturgischen Moden verwüstet.
Den Mahltisch – der jetzt endgültig
ausgedient hat – konsekrierte am 18. November 1968 der damalige Bischof Friedrich Wetter. Im jüdischen
Gottesdienst gibt es keine Liturgie „zum Volk hin“.
Der nachkonziliäre Einbruch zwang die konzilsbewegten
Spiritaner im Jahr 1991 zur Aufgabe des Missionshauses.
Neue Eigentümerin wurde die Diözese Speyer.
Diese benützte die Baulichkeiten noch einige Jahr als Übergangswohnheim für Asylsuchende.
Die St.-Guido-Kirche
wurde geschlossen.
Email-Adressen der Empfänger
42 Lesermeinungen
Sie haben eine Meinung zu diesem Artikel? Dann verfassen Sie einen Beitrag. Bleiben Sie in Ihrem Kommentar sachlich und bemühen Sie sich um eine erträgliche Diskussionsatmosphäre. Bedenken Sie, daß Ihr Beitrag noch über Jahre hinweg abrufbar und durch Suchmaschinen im Internet auffindbar ist.
Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für den Inhalt der Leserbeiträge. Sie behält sich das Recht vor, Beiträge zu löschen oder Leser aus der Debatte auszuschließen.
Die im Westen verbreiteten Übersetzungen der Schrift sind oft ungenau. Das Beispiel: Off 2:9 Ich weiß
deine Werke und deine Trübsal und deine Armut (du bist aber reich) und die Lästerung von denen, die
da sagen, sie seien Juden, und sind’s nicht, sondern sind des Satans Schule Im griechischen Original aber
nicht Schule sondern Synagoge- συναγωγή).
Genau, Herr Leblhuber, das war mein Einwurf, und nichts anderes. Schön, dass Sie zur Diskussion zurückgefunden
haben. Und hörens auf, mich zu beschimpfen. Ich bin gewiss kein „Nasenmensch“. Im Gegenteil. Ich höre
sogar Ihnen zu.
#40 Leblhuber 22:24:08 | Samstag, 15. November 2008
@Galatea: Es ist sehr betrüblich, wenn Christen ihre Kirchen hergeben. Falls diese Betrübnis bereits
antisemitisch ist, bitte um Rückmeldung. Mir kommen gleich die Tränen! Jetzt habe ich wirklich genug
von dir! Du bist ja noch verbohrter, als ich dachte. Da ist ja Joberens ein Goldkind dagegen. Dass Christen
Kirchen jahrelang nicht nutzen, kann durchaus betrüblich sein. Dass sie sie dann schlussendlich verkaufen
auch! Aber darum geht es Dir nicht! Du polemisierst gegen die Synagoge in Speyer und gegen jene zugezogenen
Juden, die mit staatlichen Mitteln gerade dort, wo die 1000-jährige Kultur des Judentums bereits ausgelöscht
war, jüdisches Leben wiedererstehen lassen! Das ist der Punkt und nichts anderes! Genauso agitierst du
gegen DIE ZEIT und weißt nicht einmal, dass es sich um eine Wochenzeitung handelt. Aber gegen Joberens
hetzt du genüsslich! Sprich mich nicht mehr an. Das erspart dir Blamage und Ärger!
Herr Leblhuber, also das stimmt doch nicht. Sie können nicht wissen, wieviel Ahnung ich über welchen
Sachverhalt habe. Es ist sehr betrüblich, wenn Christen ihre Kirchen hergeben. Falls diese Betrübnis
bereits antisemitisch ist, bitte um Rückmeldung. Es ist, vice versa, für Menschen, die hierherzitiert
werden, um unsere Bedürfnisse zu erfüllen, zunächst einmal eine Freude, so gut aufgenommen zu werden.
Bitte, Herr Leblhuber, stellen doch Sie sich einmal nicht blöd. Und unterschätzen die Kompetenz Ihrer
Angesprochenen. lg.
#38 Leblhuber 21:41:29 | Samstag, 15. November 2008
@Galatea: Ich möchte Sie aber darauf hinweisen, dass ich den jüdischen Glauben, mit dem ich mich sicherlich
weniger auskenne als Sie, mit Sicherheit nicht in Frage gestellt habe. Umso schockierender fand ich Ihre
Einlassung auf meinen Einwurf. Es ging auch nicht um den jüdischen Glauben! Stellen Sie sich nicht dumm!
Es ging darum, dass aus einer jahrelang ungenützten Kirche eine Synagoge wird und dass dazu staatliche
Mittel eingesetzt werden. Ob meine Einlassung Sie schockiert, ist mir herzlich egal. Aber tun Sie nicht
so, als ob Sie zu Unrecht angesprochen worden wären. Sie haben keine Ahnung von messianischen Juden!
Sie haben keine Ahnung vom Shtetl. Sie haben keine Ahnung von der Geschichte derJuden in Deutschland.
Sie haben keine Ahnung von jenen zugewanderten Juden, die die jüdische Kultur weitertragen wollen. Aber
Sie polemisieren gegen die Synagoge von Speyer! Nichts gegen Synagogen, wirklich nicht. Aber hier wird
ein Schauspiel geboten, dass seinesgleichen sucht. Das haben Sie geschrieben! Auch Ihre Antwort lässt
auf wenig Einsicht schließen. Auf keines meiner Argumente gehen Sie ein. Aber das hat bei kreuz.net-Adepten
durchaus Methode.
Sehr geehrter Herr Leblhuber, ich möchte mich auch nicht mit Ihnen streiten. Ihr Interesse und Ihr Wissen
bzgl. der jüdischen Religion und Kultur ist nicht unerheblich. Ich möchte Sie aber darauf hinweisen,
dass ich den jüdischen Glauben, mit dem ich mich sicherlich weniger auskenne als Sie, mit Sicherheit
nicht in Frage gestellt habe. Umso schockierender fand ich Ihre Einlassung auf meinen Einwurf. Nicht gerade
an Sie gerichtet: wie weit ist es denn überhaupt her mit Wissen?
#36 Leblhuber 21:03:01 | Samstag, 15. November 2008
@Harro Meyer: Klugscheißer! Die Juden sind eben die besseren. 3000 Jahre saubere Rassenkultur zahlen
sich aus Von dir habe ich noch nie mehr als einen dümmlichen Zweizeiler gelesen, den du offensichtlich
als sarkastischen Einwurf verstanden wissen willst. Von der Sache selbst zeigst du regelmäßig herzlich
wenig Ahnung. Extra für dich: Ruth, die Moabiterin, und Boas, der Israelit, bekamen einen Sohn namens
Owed. Owed war der Vater von Jischai; und Jischai war der Vater von David haMelekh (König). Damit wurde
die Moabiterin Ruth die Stammmutter des Hauses Davis. (siehe auch Stammbaum Jesu: Matthäus 1,5) So viel
zu 3000 Jahren sauberer „Rassenkultur“! Zu diesem Thema gäbe es noch viel zu sagen. Angesichts deiner
Borniertheit wäre das aber vergeudete Liebesmühe.
@ HarroMeyer Werfen Sie doch mal einen Blick in die 5 Bücher Mose, auch Pentateuch oder -auf gut Hebräisch –
Thora genannt. Lesen Sie dort,wie die Israeliten die Fremden in ihrem Land behandeln sollen- dann reden
wir weiter. Und den Rassenbegriff haben andere ins Spiel gebracht, oder glauben Sie auch an Halb- und
Vierteljuden?
#33 Confiteor 15:34:03 | Samstag, 15. November 2008
Neue Synagoge in Speyer so neutral titelte die Speyerer Kirchenzeitung den Bericht zur Synagogenweihe
auf der Titelseite der Ausgabe vom 16. November 2008, Nr. 46. Anbei der Text des Berichts: Als auf Hebräisch
die Gebete zur Grundsteinlegung der neuen Speyerer Synagog erklangen und der Vorsitzende der Jüdischen
Kultusgemeinde, Michael Tsenteris, den Behälter mit den Dokumenten in die Wand der ehemaligen St.-Guido-Kirche
einließ, hatten vor allem viele der jüdischen Mitbürger Tränen in den Augen. 70 Jahre nach der Zerstörung
der Synagoge in der Reichspogromnacht vom 9. November 1938 soll der Neubau ein Zeichen für neues kraftvolles
jüdisches Leben in der Domstadt sein. Die Synagoge und das Gemeindezentrum auf dem Gelände der nicht
mehr genutzten katholischen St. Guido-Kirche soll zudem zu einer Begegnungsstätte „für alle Menschen
guten Willens werden“, so Manfred Ehrlich, Geschäftsführer der Jüdischen Kultusgemeinde Rheinpfalz,
bei der Feierstunde in Speyer, an der mehrere hundert Menschen teilnahmen. Gefördert wird das Projekt
maßgeblich von dem Speyerer Oberbürgermeister Werner Schineller, der für sein Engagement viel Lob und
Dank erhielt. Der Pilger berichtet im Tableau außerdem über zwei Seiten detailliert von der bewegenden
Grundsteinlegung, ohne das Wort Tragik zu gebrauchen. Der kreuz.net-Bericht hat den Titel „Das tragische
Ende einer Kirche“ und im Vorspann steht: „Alles begann mit einem Juden und Ordensgründer, der in Christus
wiedergeboren wurde. Jetzt ziehen Juden ein…“
„was den jüdischen Synagogal-Gottesdienst betrifft“ Die Frage: was ist der denn, wenn er kein Gottesdienst
ist? Die Antwort: Mat 23:38 Siehe, euer Haus soll euch wüst gelassen werden.
#31 Wandregisel 00:17:18 | Samstag, 15. November 2008
Sorry, aber das kann ich mir jetzt nicht verkneifen… Die CDU hat SED-Blockparteien integriert und eine
FDJ-Sekretärin zur Kanzlerin gemacht. Die SPD hat Blöckparteien integriert. Die FDP hat Blockparteien
integriert. Die CSU hat Blockparteien integriert. Die ex-SED hat sich umbenannt in Linkspartei und erfreut
sich großer Beliebtheit. In der Hauptstadt regiert die SPD mit der Linkspartei. Anscheinend ein Grünen
Wähler…
Lutheraner: Jetzt völlig durchgedreht? Hast du jetzt völlig den Verstand verloren? Wie zum Teufel kommste
jetzt drauf, ich sei Kommunist? Und Atheist bin ich auch nicht. Judenfreund… naja, sagen wirs mal so:
Ich bin kein Judenfeind. Im Grunde isses mir schnurz, was für ne Religion einer hat oder welchem Volk
er angehört – er sollte halt nett sein.
#28 Lutheraner 00:00:28 | Samstag, 15. November 2008
Der verschleierte Kommunist Hesse2: Ja, es ist furchtbar! Erst rennen die Glübigen weg und dann kommen
auch noch ausgerechnet dieJUDEN, diese perfiden Gottesmörder und kaufen die Kirche, also nein. Atheist,
Kommunist und Judenfreund. Willkommen in der Sowjetunion. In der Sowjetunion stand auf Antisemitismus
die Todesstrafe In China werden Patrioten (Falun Gong) verfolgt, bei lebendigem Leib ausgeweidet, die
Organe verkauft, und ermorden, in der Sowjetunion wurden die Patrioten verfolgt und ermordet, in Europa
werden Patrioten als Nazis diffamiert, verfolgt und viele wollen sie gerne ermorden. Faschismus läßt
sich nur als Kommunist bekämpfen – goldene Antifa-Regel, herübergeschwappt aus dem Staat hinter dem
Antfaschistischen Schutzwall. Die SED war ein Zusammenschluß aus SPD und KPD. Die CDU hat SED-Blockparteien
integriert und eine FDJ-Sekretärin zur Kanzlerin gemacht. Die SPD hat Blöckparteien integriert. Die
FDP hat Blockparteien integriert. Die CSU hat Blockparteien integriert. Die ex-SED hat sich umbenannt
in Linkspartei und erfreut sich großer Beliebtheit. In der Hauptstadt regiert die SPD mit der Linkspartei.
Europa ist infiltiriert mit der linken Pest. Das steht fest. Und alle „demokratischen“ Parteien seien
sich darin einig, sagte ex-Pfarrer Peter Hintze vor Parteimitgliedern von CDU, SPD, Linkspartei und Grüne
in einer Talkshow, daß es keine Alternative zur EU gebe. Alle nickten, kein Widerspruch. Was nichts anderes
bedeutet, als daß dieses morastige Konglomerat im Kern ein EU-Block ist…
#26 Leblhuber 23:52:26 | Freitag, 14. November 2008
@ Alois Bischof und HeinrichvonOfterdingen : 2 Seiten derselben Medaille! @Alois Bischof: Es ist sehr
traurig. Vor allem wenn Deutsche öffentliche Gelder (viele Millionen) für Umbau einer heiligen Kirche
zur Synagoge mißbraucht werden. Das ist die Kollektivschuldthese und die Holocaust-Ersatzreligion, leider,
die zur Apostasie des Volkes führen, weil ja der katholischen Kirche „Antisemitismus“ unterstellt wird.
Wohin ginge Jesus wohl heute? In einen Dom oder in eine Synagoge? Und jetzt rauf dir deine Haare und rotiere.
@HeinrichvonOfterdingen: ich würde das (den jüdischen Gottesdienst) nicht als Gottes-Dienst bezeichnen.
dazu Markus 1,21: „Sie kamen nach Kafarnaum. Am folgenden Sabbat ging er in die Synagoge und lehrte.“
Ach Samurai, Tja, für den Fall, daß sie auch das „Alte“ Testament aus der Bibel entfernen möchte, bitte,
daß haben schon andere versucht. Und was den jüdischen Synagogal-Gottesdienst betrifft, was ist der
denn, wenn er kein Gottesdienst ist? … ich will doch dar nicht das veraltete Testament aus der Bibel
entfernen, ich weiß nur, dass es auf einen neuen Bund Gottes mit den Menschen hinführten: Auf die Kirche!
@ HvO „Ich würde das nicht als Gottesdienst bezeichnen.“ Tja, für den Fall, daß sie auch das „Alte“
Testament aus der Bibel entfernen möchte, bitte, daß haben schon andere versucht. Und was den jüdischen
Synagogal-Gottesdienst betrifft, was ist der denn, wenn er kein Gottesdienst ist?
#22 Leblhuber 23:02:57 | Freitag, 14. November 2008
@Galatea: Ich streite mich nur ungern mit Ihnen. Hier finde ich ganz andere Feindbilder vertreten. Aber
Ihre Auslassungen über die Synagoge von Speyer kann ich nicht unwidersprochen lassen. „ Nichts gegen
Synagogen, wirklich nicht, aber…“ haben Sie gesagt, nicht ich! Und das ist entlarvend genug! Ihren Nonsens
über messianische Juden möchte ich hier gar nicht mehr wiederholen. Sie halten Hesse vor: „Sehen Sie
nicht selbst, wie schwach Sie argumentieren?“ Ich behaupte das von Ihnen! Die Gemeinde von Speyer hat
ein Recht darauf, ihre 1000- jährige Geschichte, die auch eine Geschichte von Blut und Tränen ist, und
die auch Teil der deutschen Geschichte ist, fortzusetzen. Und sie tut das in der Absicht, ein produktiver
Teil der deutschen Geschichte zu bleiben. Ihre ressentimentgeladene Entgegnung ist weder sachlich noch
emotionslos. Ich habe Hilsenrath nicht gelesen. Aber ich habe mich mit jüdischer Theologie und jüdischer
Geschichte auseinandergesetzt. Sie hingegen offensichtlich nicht. Die „osteuropäischen Städln“, wie
Sie sich auszudrücken pflegen, sind ausgelöscht. Aber die jüdische Kultur lebt weiter, auch wenn Ihnen
das so gar nicht in den Kram passt. Und sie ist äußerst produktiv. Die Kulturgeschichte beweist es.
Wir, als Rechtsnachfolger der Nazidiktatur, sind es der jüdischen Kultur, die auch eine europäische
Kultur ist, schuldig, Hilfestellung zu leisten für das, was wir vernichtet haben. Und wir profitieren
auch noch davon!
#21 derLeser 22:47:49 | Freitag, 14. November 2008
Leblhuber Zu den jüdischen Feiertagen ist die Synagoge zum Bersten voll. Einen Gutteil der Mitfeiernden
stellt die benachbarte kath. Universität. finde ich lobenswert dass die Studenten dort ihren Missionsbefehl
ausführen. Schlimm wärs wenn sie aus Apostasie dort wären.
#20 Alois Bischof 22:42:26 | Freitag, 14. November 2008
Apostasie unseres Deutschen Volkes Zuerst wirft man die Scheiben der Fenster ein (1938), jetzt sollen
sogar angebliche Katholiken in Synagogen „mitfeiern“, wobei doch das ab 90 n. Chr. und vor allem im 7.
Jh. n. Chr. kreierte Talmudische Judentum unserer Tage eine ganz andere Religion ist als die alttestamentliche
Jüdische Religion des Tempels und der Priesterschaft. Es ist sehr traurig. Vor allem wenn Deutsche öffentliche
Gelder (viele Millionen) für Umbau einer heiligen Kirche zur Synagoge mißbraucht werden. Das ist die
Kollektivschuldthese und die Holocaust-Ersatzreligion, leider, die zur Apostasie des Volkes führen, weil
ja der katholischen Kirche „Antisemitismus“ unterstellt wird. Genauso wie der heilige jüdischstämmige
Pater Libermann C.S.Sp. wohl heute von der Synagoge als „Verräter“ und „antisemitischen Juden“ beschimpft
wird weil er konvertierte und zur Judenmission aufrief.
#17 joberens 22:23:20 | Freitag, 14. November 2008
Das tragische Ende einer Kirche – eigentlich doch beste Lösung Ich denke, wenn wir davon ausgehen, das
die Juden, die Moslems und auch wir Christen die selben Wurzeln haben uns so ja auch denselben Gott verehren,
dürfte das doch die beste Lösung gewesen sein. Josef Berens (als einfacher, denkender Katholik
Sehr geehrter Herr Leblhuber, Sie müssen nicht versuchen, mich auf Linie zu bringen. Außerdem sehe ich
nicht, dass Sie auf meine Zuschrift reagiert haben, außer mit der Zitation: Wenn einer sagt: „ Nichts
gegen Synagogen, wirklich nicht, aber…“ ist schon alles gesagt. Das, Herr Leblhuber, haben Sie gesagt.
Mir geht es, werter Herr Leblhuber, nach wie vor um die Tatsache, dass in den bundesdeutschen Gemeinden,
die noch glauben, über Geld zu verfügen, ein jüdisches Gemeinwesen versucht wird neu zu beleben, das
es vielleicht in osteuropäischen Städln gegeben hat, und das Gemeinderäten das Gefühl gibt, etwas
Gutes zu tun, aber überhaupt nichts mit der Realität zu tun hat. Auch ich habe Edgar Hilsenrath gelesen
und genossen. Nur ist Czenstochau weit entfernt von – was weiß ich – Barnemünde – Aber so ist es nun
einmal. Was der eine gutheißt, daran hat ein anderer halt etwas auszusetzen, und das verstehe ich sehr
gut, und zwar auch ohne Ihre Methoden, die mich stören.
#15 Leblhuber 21:47:05 | Freitag, 14. November 2008
@Galatea! Ihr verklausulierter Supersprech zeigt nur eines: Sie sind vollgepackt mit allerlei Stereotypen,
die vom Sozialismus bis zum Antisemitismus reichen. Wenn einer sagt: „ Nichts gegen Synagogen, wirklich
nicht, aber…“ ist schon alles gesagt. Zu Ihrer Information: Messianische Juden sind Freikirchler und
damit Christen und keine Juden. Sie sind von der Mitgliedschaft in einer jüdischen Gemeinde ausgeschlossen!
Was die Juden aus der ehemaligen UDSSR betrifft: Das sind durchwegs sehr gut ausgebildete Leute, die sowohl
intellektuell als auch wirtschaftlich eine interessante Resource darstellen. Die jüdische Gemeinde in
Linz besteht aus ca. 40 Menschen. Fast alle sind zugewandert oder konvertiert (Anna Mitgutsch). Sie sind
in Oberösterreich in akademischen oder wirtschaftlichen Positionen tätig. Folklore, Luxus, Eigeninteresse?
Zu den jüdischen Feiertagen ist die Synagoge zum Bersten voll. Einen Gutteil der Mitfeiernden stellt
die benachbarte kath. Universität. Der Rest sind interessierte Nichtjuden. Soll ich Ihnen die Situation
der jüdischen Kultusgemeinde in Wien – heute ca. 8.000 Mitglieder) auch noch schildern? PS:Der auf kreuz.net
schreibende Pornojäger Martin Humer ist leider ständiger Gast in der Synagoge. Er wird dort geduldet,
weil man ja niemanden vom Gottesdienst ausschließen darf!
Werter Herr Leblhuber, das ist doch nichts weiter als Folklore. Es werden eigens Kontingentflüchtlinge
jüdischer Abstammung hier angesiedelt, um mit dem Synagogen-Idyll den väterschuld-traumatisierten, mittlerweile
selbst ergrauten, Nicht-Bourgeois deren Komplexe zu heilen. Das aber ist Luxus und Eigeninteresse. Nichts
gegen Synagogen, wirklich nicht. Aber hier wird ein Schauspiel geboten, dass seinesgleichen sucht. Dass
unter den – überwiegend aus den ehemaligen Sowietrepubliken stammenden – Juden sich auch eine immer größere
Anzahl messianischer Juden befindet, die pikanterweise ausgerechnet von der ev. Kirche diffamiert werden,
da sie das perfekte Konstrukt stören, können Sie sich gerne selber erguugeln.
#12 Leblhuber 20:41:23 | Freitag, 14. November 2008
Das von kreuz.net so entlarvend beklagte „ tragische“ Ende einer Kirche hat immense Symbolkraft! Die evangelische
Paul-Gerhardt Kirche in Bielefeld ist schon heute eine Synagoge. de.wikipedia.org/…i/Synagoge_Bielefeld www.robertmehl.de/…08-09-28_117_64.html In Speyer sind Juden seit 1000 Jahren ansässig. 1084 lud Bischof
Rüdiger Hutzmann eine größere Anzahl von Juden in die Stadt ein, die vor Pogromen in Mainz geflohen
waren. Er garantierte ihnen verschiedene Rechte und Privilegien mit der Begründung, dass ihre Anwesenheit
„die Ehre der Stadt tausendfach vergrößert“. Und er sah sie als Finanzquelle für den Bau des Domes.
Interessant ist, dass die Synagoge und der Dom von denselben Baumeistern geplant und errichtet wurden.
Als eines der Zentren jüdischer Gelehrsamkeit in Deutschland erfuhr die Gemeinde eine von Pogromen markierte
Geschichte. Die Nazis löschten die kleine verbliebene Gemeinde dann endgültig aus. Es entbehrt nicht
einer gewissen Symbolik, wenn dort heute aus einer Kirche eine Synagoge wird. Die 1000-jährige Geschichte
der Juden von Speyer geht weiter!
Das tragische Ende der RK-Kirche Die häretischen Unfug tickenden Darmkatheteriker rufen permanent auf,
die Zeichen der Zeit zu erkennen. Von der Demagogie und Worthülsen befreit bedeutet das: weitere Steigerung
der Apostasie, Verweltlichung der Kirche und Verwässerung ihrer Lehre. Das wahre Zeichen der Zeit ist
das Resultat der V-2- und noch früheren „Verbesserungen“ und „Reformen“ als Verrat an der Apostolischen
Überlieferung: Umbau der katholischen Kirche St. Guido zu einer jüdischen Synagoge offiziell begonnen
(!). Das ist das Zeichen, was einst mit der ganzen RKK passieren könnte.
Messer und Gabel nicht vergessen Unter dem Generaloberen Marcel Lefebvre wird in einem Spiritaner-Haus
ein Mahltisch aufgestellt und konsekriert Mit der Folge, dass die Kirche nun keine mehr ist. Guten Appetit
am Mahltisch
Spiritaner Den Mahltisch konsekrierte am 18. November 1968 der damalige Bischof Friedrich Wetter. Sehr
schön! Unter dem Generaloberen Marcel Lefebvre wird in einem Spiritaner-Haus ein Mahltisch aufgestellt
und konsekriert …
#8 timpressum † 19:35:40 | Freitag, 14. November 2008
@ Samurai Hab nochmal nachgeschlagen de.wikipedia.org/wiki/Chasan_(Kantor)… Du hast recht! Auf der anderen
Seite: meinst Du, daß das hier die Hardcore-Antijudaisten interessiert?
@timpressum Genau genommen leitet der Kantor den Gottesdienst auch nicht, sonder er ist – im besten Sinne –
ein Vorbeter, aber jeder (!) des Hebräischen mächtiger Jude kann die Aufgabe genau so wahrnehmen.
Glorreiche Vergangenheit Die Kirche St. Guido hat eine glorreiche, jetzt zuendegehende, historische Vergangenheit.
Ihr geht es, wie es vielen Stiftskirchen erging.
#5 timpressum † 19:01:13 | Freitag, 14. November 2008
Mal wieder falsch Im jüdischen Gottesdienst gibt es keine Liturgie „zum Volk hin“. Natürlich gibt es
einen Gottesdienst „zum Volk“ hin bzw. mit der versammelten Gemeinde. Im übrigen gibt es auch keine „Priester“
sondern der Kantor/die Kantorin halten den Gottesdienst. Aber das ist für die katholiban natürlich auch
so eine Unsitte dieses verlorenen Volkes… Merke: erst informieren, dann denken, dann schreiben! Aber
das ist was für Leute mit Hirn. Und die sind hier ja nicht vertreten unter den Autoren.
Samurai! Natürlich! Wie schon der heilige Agnostiosus hatte auch ich schon viele Primatof… ähh…
Privatoffenbarungen! Ich weiss es von Gott persönlich, dass die Juden ihn umgebracht haben…
Ja, es ist furchtbar! Erst rennen die Glübigen weg und dann kommen auch noch ausgerechnet die JUDEN,
diese perfiden Gottesmörder und kaufen die Kirche, also nein.