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Die Moderne der 60er Jahre + Wie man Homo-Priester einführt + Jetzt kommt sie dran + Meß-Rubriken auf DVD + Kirchliche Verkündigung
Die Moderne der 60er Jahre

Vatikan. Papst Benedikt XVI. hat sich den gleichnamigen TV-Film über Papst Paul VI. († 1978) angesehen. Die Premiere fand im Filmsaal des Palazzo San Carlo im Vatikan statt. Der Film „Paul VI.“ ist eine Produktion des italienischen Staatsfernsehen ‘RAI’. Es stellt Papst Paul VI. als den Mann dar, der die Kirche „in die Moderne“ geführt habe – kommentiert der Schweizer Mediendienst ‘Klein Report’.

Wie man Homo-Priester einführt

USA. Bereits vor einigen Jahren hielt der homo-unzüchtige US-Episkopalbischof Gene Robinson in den USA sogenannte Exerzitien für rund 75 katholische Homo-Priester. Nach Angaben der Nachrichtenagentur ‘AP’ erwähnte Robinson dieses Ereignis am 25. Oktober bei einer öffentlichen Diskussion. Bei den angeblichen Exerzitien erklärte Robinson seinen Homo-Freunden, daß es für katholische Priester zu gefährlich sei, sich als Sodomisten zu offenbaren. Sie sollten statt dessen lieber für die Einführung der Frauenordination arbeiten. Dieser Schritt würde langfristig auch das Tor für die Akzeptanz von Homo-Priestern öffnen.

Jetzt kommt sie dran

Italien. Das letzte italienische Berufungsgericht in Rom hat ein Mailänder Urteil vom Juli bestätigt, wonach der Wachkomapatientin Eluana Englaro (37) auf Wunsch ihres Vaters die Nahrung verweigert werden darf. Die Mailänder Richter stützten sich auf einen „angenommen Willen“ der Frau. Der Präsident der Päpstlichen Akademie für das Leben, Erzbischof Rino Fisichella, warnt vor „Euthanasie“. Der Vorsitzende des Päpstlichen Rates für Gesundheitsfragen, Javier Kardinal Lozano Barragan, sagt, daß das Urteil auf einen „Mord“ hinauslaufe. Die Ordensschwestern einer Klink bei Mailand wollen die Tat verhindern: „Wenn andere die Frau für tot erachten, sollen sie sie bei uns lassen.“

Meß-Rubriken auf DVD

USA. Eine von der Priesterbruderschaft St. Petrus in den USA produzierte DVD zur Schulung im Alten Meßritus wird demnächst endlich ausgeliefert. Die DVD gibt es auf Englisch und Spanisch im US-Fernsehsystem NTSC. Im Frühjahr wird die DVD im europäischen Standardsystem PAL auf den Markt kommen. Für diesen Zeitpunkt ist auch eine Synchronisation in weitere Sprachen – darunter Deutsch – geplant. Informationen gibt es auf einer eigens eingerichteten Webseite fsspdvd.com.

Kirchliche Verkündigung

Deutschland. Ein Witwer, der mit einer seit dreißig Jahren geschiedenen Frau zusammenleben möchte, kann das „gemäß seinem Gewissen“ tun. Das erklärte der Münchner Stadtpfarrer Dieter Katte in einem Beitrag für die Münchner Kirchenzeitung vom 4. November. Der Priester bezeichnet das Gewissen – auch wenn es der Lehre Christi widerspricht – als „die letzte Norm“. Der Pfarrer rät der Frau, eine Annullierung ihrer Ehe anzustreben. Sie solle prüfen, ob ihre Ehe „noch“ gültig sei. Das sechste und neunte Gebot sind für den Priester nur sogenannte Schutzgebote für die Ehe. Dem Witwer erklärt er: „Da weder Sie noch Ihre Freundin augenblicklich in einer Ehe leben, sehe ich nach meinem Gewissen keine Sünde gegen diese Gebote.“
      
5 Lesermeinungen
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#5   apex   11:04:57 | Samstag, 15. November 2008
wie man Homo-Priester einführt
Sie sollten statt dessen lieber für die Einführung der Frauenordination arbeiten. Dieser Schritt würde langfristig auch das Tor für die Akzeptanz von Homo-Priestern öffnen.
Aus der Sünde resultiert nur Dreck.
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#4   Kunstmaler †   10:33:26 | Samstag, 15. November 2008
Die moderne Scheidungsgesellschaft
Es ist auch immer wieder interessant, wie sehr sich die Geschiedenen selber leid tun – da haben diese Leute, welche ja unbedingt „kirchlich heiraten“ mussten den Nerv, sich wie hysterische Püppchen aufzuführen – nach dem Motto „wir sind brav und heiraten vor Gott“ (man kann sich das ja sparen und nur standesamtlich heiraten) und dann folgt das „schmutzige Affentheater der Scheidung“.
Und das Beste daran ist, dass diese Leute dann noch zum Kirchengericht rennen und dort ihren Anspruch auf Gottes Gerechtigkeit fordern.
Hier muss ich leider so manchen Schreiber (z.B. Pascal) Recht geben – so eine katholische Gesellschaft ist einfach verlogen.
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#3   Hartmann von Lohenstein   10:25:40 | Samstag, 15. November 2008
Die Hintertürchen
„Wer eine Geschiedene heiratet, bricht die Ehe“ (Mt 5,31-32). Punkt.
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#2   Kunstmaler †   09:45:54 | Samstag, 15. November 2008
Das Gewissen als letzte Norm
Lustig, lustig, tralalala…wie ist es denn dann mit Mördern – ist deren Gewissen auch die letzte Norm?
So ein Schwachsinn – Ehebruch, bleibt Ehebruch und das Gewissen wird schon im Tod Christi schauen und lernen, was in diesem Leben richtig und was falsch ist.
Christus spricht:„Wehe dem der Böses gut und Gutes böse nennt.“
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#1   Franz Kappes   07:59:17 | Samstag, 15. November 2008
Geschichtsklitterung
Es stellt Papst Paul VI. als den Mann dar, der die Kirche „in die Moderne“ geführt habe – kommentiert der Schweizer Mediendienst ‘Klein Report’.
Das Aggiornamento stammt garantiert nicht von Papst Paul VI.
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