Bildung
Die Schuhe müssen ausgezogen werden
Mehr Gottlosigkeit für die Opfer eines gottlosen Religionsunterrichtes: Steht in einem kahlen, ichbezogenen Meditationsraum das sogenannte „Leben der Jugendlichen“ wirklich mehr im Mittelpunkt als in einer vollgepackten Barockkirche?
Die Webseite der Diözese Münster im August über Entspannungs-Meditation
Die Webseite der Diözese Münster im August über Entspannungs-Meditation
(kreuz.net, Münster) In katholischen Schulen entstehen vermehrt Meditationsräume. Das berichtete die Webseite der norddeutschen Diözese Münster Mitte August.

Die Meditationsräume sollen der steigenden Zahl junger Menschen einen Zugang zum Glauben ermöglichen, „die mit den herkömmlichen sakralen Räumen und Angeboten nicht mehr viel anfangen können“ – wie sich die Webseite ausdrückt.

Vor Betreten des Meditationsraumes müssen die Schuhe ausgezogen werden: „Das zeigt den Schülern der 9c im Bischöflichen Gymnasium St. Christophorus in Werne unmißverständlich, daß sie hier einen außerordentlichen Schulraum betreten“ – erklärt die Webseite.

Die Meditierenden „treten gemeinsam auf die Bremse“, erklärt der pastorale Laienmitarbeiter Klaus-Peter Klima: „Tempo, Leistungsdruck und Hierarchie dürfen draußen bleiben.“

Keine religiöse Richtschnur

Frei von liturgischen Vorgaben und Anforderungen des Lehrplans sollen die Jugendlichen ihre Auszeit nehmen können.

Der Raum gibt dabei – so die diözesane Webseite – „keine religiöse Richtschnur“ vor und „verzichtet auf Symbolik“: „Das Kreuz, das eine Abschlußklasse wie ein Labyrinth gestaltet hat, hängt seitlich, nicht zentral.“

Die diözesane Webseite gibt eine Beispiel für eine Meditationsstunde: Eine Klasse beginnt mit einem „kurzen Spiel zum Aufwärmen“. Danach folgt eine „Entspannungsposition“: Im Kreis liegend hören die Schüler eine Meditation zum Thema Engel.

Doch die Engels-Vorstellungen sind verweltlicht: „Wer war in letzter Zeit euer Engel“, fragt der Lehrer zum Abschluß. Antwort einer Schülerin: „Judith hat mir einmal die Tasche getragen.“

Man habe die jungen Menschen wieder an religiöse Ausdrucksformen heranzuführen versucht – erklärt Klima. Entscheidend sei, daß man die angebliche „Lebenswelt“ der Schüler in den Mittelpunkt stelle.

Am Anfang stünden die Gedanken des Alltags: „Daran versuchen wir dann Kontakte zur Bibel zu knüpfen.“

Immerhin: „Denn Ziel bleibt die Verkündigung“ – so Klima. Wie dieses Ziel erreicht wird, bleibt unklar.

Die Diözesan-Webseite veröffentlichte zu dem Thema auch ein Interview mit dem Arnsteiner Pater Manfred Kollig – Leiter der Abteilung Schulpastoral in der Hauptabteilung Schule und Erziehung im Bischöflichen Generalvikariat.

Emotionen im Mittelpunkt

Für ihn können die Meditationsräume die Antwort auf ein Bedürfnis sein, „das noch gar nichts mit Religion und Gottesbeziehung zu tun haben muß.“

Man vermeide Schulkirchen und Kapellen, weil Jugendliche „heute einen neuen Zugang zu sakralen Räumen“ benötigten.

Es sei für Schüler schwer, im traditionellen Kirchenraum „überhaupt so etwas wie ein religiöses Grundempfinden zu entdecken, wenn sie mit der religiösen Symbolik und mit Liturgie nicht vertraut sind.“ Das ist heute immer häufiger der Fall.

In den Meditationsräumen bestehe eine verbesserte Möglichkeit, „an das Leben der Schüler anzuknüpfen.“

Er sage nicht, daß generell ein Kreuz an der Wand hängen oder die Bibel in der Mitte liegen müsse: „Nein, im Meditationsraum steht das Leben der Jugendlichen im Mittelpunkt.“

„In dieses Leben hinein kann dann ein biblisches Wort gesprochen oder ein religiöses Zeichen gesetzt werden.“

Die Schüler können sich – so Pater Kollig – nach einer solchen „Stunde der leisen Töne“ gesandt fühlen, ihr Leben danach zu gestalten: „Eben nicht laut und aufdringlich.“

Die sakralen Räume werden trotz der Meditationsräume nicht überflüssig: „Denn wie im Meditationsraum eher der Mensch im Zentrum steht, steht im Gottesdienstraum Gott im Mittelpunkt.“
      
77 Lesermeinungen
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#82   _zeitgeist   02:02:36 | Montag, 17. November 2008
Meditationen
Was spricht gegen Kontenpmplationen oder auch meditationes, wie es descartes formulierte? wenig, wenn diese geistige Einkehr vorbereitet und beleitet wird. Meditationen bedeuten Einkehr, sich „zntrieren“, das denken, oder Fühlen, oder Wollen, für eine Zeit bewusst zu lenken.
Zu behaupten, das Leben der Jugendlichn stehe im Mittelpunkt dieser sog. Med.Räume kommt der Behauptung gleich, Christen und Moslems glauben an den gleichen Gott.
Nichtssagend und dennoch brandgefährich.
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#81   Marcelus   23:53:52 | Sonntag, 16. November 2008
@Amanda: Im Ethikunterricht lernt man unter Umständen mehr und objektiver über die Positionen der
Römisch-Katholischen Kirche als im Religionsunterricht der Repräsentanten der substanzlosen oder gar antipäpstlich gesinnten Pastoralkonzilskirche.
Es kommt aber sicher sehr auf die volksregionale Prägung und auf Einzelpersonen an.
Leicht gesagt, denn dann müssen die Kinderlein den Ethikunterricht besuchen. Und was ihnen wohl dort so präsentiert wird, dürfte noch weniger katholisch sein.
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#80   Confiteor   23:31:42 | Sonntag, 16. November 2008
Manches
hier, irst arlles garnz arnders. Marnchmarl irst ers vörllich urnbegreiflirch, arber ers irst sro,,, Marge
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#79   Kunstmaler †   22:49:05 | Sonntag, 16. November 2008
@ Gute Nacht, Bienchen
beim nächsten Mal bringen Sie uns bitte einige Satzzeichen mit.
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#78   Biene Maja   22:46:48 | Sonntag, 16. November 2008
an alle
meditiert einmal die Messe durch und lernt richtiges beten
Gespräch mit Gott jeder hat so seinen Weg und Zugang
das Kreuz ist der Mittelpunkt unseres christlichen Glaubens
die Kinder und Jugendliche verstehen das Evangelium schon
und das sollte gelehrt werden alles andere ist nur Beiwerk
Angenehme Nachtruhe wünscht die Biene
Schlaft wohl ich bin müde.
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#77   Phillip   22:01:46 | Sonntag, 16. November 2008
@W. Smithers
Eigentlich bemitleide ich nur Sie…
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#76   Marge Simpson †   21:59:14 | Sonntag, 16. November 2008
Erstaunlich
Ich schrieb mit Amanda und Kunstmaler über das meditieren, dann kam Galatea um rumzuposaunen, wer Marge in Wirklichkeit ist – was jeder auch nur halbwegs normale Mensch schon längst bermekt hatte – und jetzt bemitleiden sich Phil und Galat gegenseitig…
Na dann, viel Spaß noch euch beiden, meine Meinung zum Thema Mediationsraum hab ich gesagt und mehr wird hier eh nicht möglich sein. Das schöne ist ja: es passiert! Solche Wege werden gegangen, gerade auch mit jungen Menschen… ob man sich jetzt bei kreuz.net darüber aufregt oder nicht … :-S
Vielleicht trifft man sich mal wieder in nem anderen Tröööd ;-)
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#75   Phillip   21:51:51 | Sonntag, 16. November 2008
@Galatea
Es ist mir weder eine Freude noch ein besonderes Anliegen, hier ständig anzuecken, persönlich verarscht oder menschlich verunehrt zu werden.
Dass man mit katholischen Überzeugungen auf einer doch eigentlich katholischen Webseite aneckt, ist in der Tat erstaunlich.
Ich wüßte nicht, wem es hier gelingen könnte Sie zu verarschen. Provokateure wie Simpson, Bieger o.a. spielen doch zwei bis drei Ligen unter Ihnen.
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#74   Kunstmaler †   21:47:25 | Sonntag, 16. November 2008
@ Galatea
Ich weiß, dass Sie Ihre Warnung lieb meinen. :(3
Aber schließlich und endlich, weiß man nie, wer hinter dem PC sitzt – da kann man eben nur ab und zu auch mal „Vertrauen haben“. Und falls es jemand ausnutzt, na dann soll der halt seinen Spaß haben.
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#73   Galatea   21:41:51 | Sonntag, 16. November 2008
Herr Kunstmaler: Sie wissen doch garnicht,
worauf Sie sich eingelassen habe.
Herr Philipp: Es ist mir weder eine Freude noch ein besonderes Anliegen, hier ständig anzuecken, persönlich verarscht oder menschlich verunehrt zu werden. Aber es geschieht dennoch.
Ohne mich über dieseTatsachen beklagen zu wollen, würde ich demzufolge einen Vorschlag, den ich Ihnen unlängst machte, nicht für ungut heißen.
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#72   Phillip   21:40:57 | Sonntag, 16. November 2008
@W.Smithers
Aber es passt halt einfach nicht in ihr Weltbild, dass es Menschen mit Lebensfreude und Humor gibt, die dann auch noch kath. sind…
So ein Quatsch…
Und ich habe auch schon gestern und vorgestern geschrieben, dass ich kath. bin
Der einfach Denkende bezeichnet sich ja auch hartnäckig als katholisch…
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#71   Kunstmaler †   21:35:52 | Sonntag, 16. November 2008
@ Galatea
Jetzt – sind’s doch net gleich beleidigt. :(3
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#70   Galatea   21:33:47 | Sonntag, 16. November 2008
Werter Herr Kunstmaler,
dann werden Sie sicherlich noch viel Freude haben. Es lag mir ferne, mich einzumischen.
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#69   Phillip   21:31:47 | Sonntag, 16. November 2008
@Galatea
Ich weiß auch nicht, welchen Sinn die Sperrungen hier noch haben. Schön wäre es, wenn man sich nur an bestimmten Tagen (z.B. nur Sonntags oder wie auch immer) hier anmelden könnte – dann wäre wenigstens ein paar Tage Ruhe.
Es sind doch letztlich immer die gleichen Leute, die sich nicht benehmen können und dann, wenige Sekunden später unter neuem Namen wieder auftauchen. Von was diese Menschen, denen es oft nur darum geht, hier zu provozieren und zu pöbeln, angtrieben werden, erschließt sich mir nicht.
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#68   Marge Simpson †   21:29:38 | Sonntag, 16. November 2008
Sie Fuchs
Galatea!!!
Nur hat das mit „andienen“ nichst zu tun und schon gar nicht mit Taktik.
Herrgott, so schwer ist es doch nicht, nachzulesen, was gestern diskutiert wurde.
Stimmt, und ich habe auch gestern schon z.bsp. mit Kunstmaler sehr gut und sachlich diskutieren können. Es kommt immer auf die Gesprächspartner an. Ausfallend wurde ich nur gegenüber Leuten, die auch mir gegenüber keinen Respekt haben.
Und ich habe auch schon gestern und vorgestern geschrieben, dass ich kath. bin dies auch praktiziere, dass ich die Messe besuche, dass ich bete…
Sooo eine Überraschung, dass ich ab und an auch den Rosenkranz bete sollte es für sie nicht sein. Aber es passt halt einfach nicht in ihr Weltbild, dass es Menschen mit Lebensfreude und Humor gibt, die dann auch noch kath. sind… Außerdem habe ich mich für verbale Entgleisungen auch an entsprechende Stelle entschuldigt. Da wo es nicht angebracht war, habe ich es gelassen.
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#67   Kunstmaler †   21:29:08 | Sonntag, 16. November 2008
@ Galatea
also ich hab’s gewusst.
Jeder hat das Recht in einem christlichen Forum zu diskutieren, wenn er sich anständig benimmt.
Alles andere ist Sache des Gewissens. O:)
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#66   derLeser   21:27:21 | Sonntag, 16. November 2008
Dann ist also
die gute Marge gar kein Mitglied der Familie Simpson sondern ein Mitglied der Familie Barbapapa.
…sie können sich ändern wie sie wollen kurz oder lang, dick oder dünn, Bart oder Marge… :-D
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#65   Galatea   21:24:08 | Sonntag, 16. November 2008
Wenn Sie schon fragen…
Marge Simpson ist die verwitwete Ms.Homer Simpson und die auf schreckliche Weise mittels Sperrung ums Leben gekommene Mutter des Erstlings Bart.
Und hat eine neue Taktik.
Herrgott, so schwer ist es doch nicht, nachzulesen, was gestern diskutiert wurde.
Mit dem Rosenkranz sich anzudienen, nachdem man Postings wie Bart und Homer von sich gegeben hat, und damit auch noch durchkommt – sauber.
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#64   Marge Simpson †   21:18:53 | Sonntag, 16. November 2008
Kunstmaler
na – warten wir es mal lieber ab ;-)
Ich seh das halt alles nicht so streng, wie viele andere hier. Ich mache es, weil ich merke, dass es mir gut, mir Freude bereitet und ich dadurch sicher auch Gott ein Stück näher sein kann. Aber ich glaube nicht, dass er abhakt, wie oft ich den Rosenkranz gebetet habe, da het er besseres zu tun :-D
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#63   Galatea   21:18:52 | Sonntag, 16. November 2008
HerrLeser,
davor umarmen wir aber noch einen Baum.
Ehre, wem Ehre gebührt.
Herr Kunstmaler, ohne das Rosenkranzgebet nützen Ihnen auch die wohlfeilsten geistigen Erkenntnisse nichts.
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#62   derLeser   21:18:01 | Sonntag, 16. November 2008
Marge
sind sie Pastoralassistentin ?
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#61   Kunstmaler †   21:14:47 | Sonntag, 16. November 2008
@Marge
…na dann ist der Himmel ja nicht mehr fern.
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#60   Marge Simpson †   21:13:33 | Sonntag, 16. November 2008
@den Leser
ja total, ich liebe Pseudo Sebsthilfegruppen, trinke gerne Edebeertee, schmeiße wild mit Tüchern um mich und besitze Duftkerzen in 36 verschiedenen Duftnoten…
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#59   derLeser   21:12:10 | Sonntag, 16. November 2008
wir eichen uns die Hände
und haben uns alle sehr lieb !
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#58   Galatea   21:11:15 | Sonntag, 16. November 2008
Herr Kunstmaler,
dann wissens ja Bescheid.
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#57   Kunstmaler †   21:10:23 | Sonntag, 16. November 2008
@ Galatea
Rosenkranz – ich musste den Rosenkranz als Kind ständig beten, weil ich in eine Klosterschule gegangen bin und muss sagen, dass ich deshalb vielleicht dafür nicht viel übrig habe. Aber als Kind ist das echt „öde“ – vielleicht habe ich jetzt eine Art „Störung für sämtliche Medidationsformen“ davon getragen. :-D O:)
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#56   derLeser   21:09:10 | Sonntag, 16. November 2008
Marge
gefällt Ihnen ein Sitzkreis mit Batictuch und Kerze in der Mitte wo dann jeder sagt wie er sich fühlt?
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#55   Marge Simpson †   21:06:12 | Sonntag, 16. November 2008
@derLeser
na dann passt es ja ganz hervorragend ;-)
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#54   Galatea   21:04:25 | Sonntag, 16. November 2008
Lieber Herr Kunstmaler,
es mag an der Auffassung liegen, eine Meditation – bzw. Betrachtung – käme dem Meditierenden zu Gute und würde in ihm eine Art „Kick“ verursachen, die ihm dasselbe Wohlgefühl bietet, wie z.B. ein Rauscherlebnis oder leibliche Genüsse.
Wenn man aber den Rosenkranz betet, der Betrachtung auf der einen Seite, Grundlage unseres Glaubens auf der anderen und schlussendlich ein äußerst wirksames Mittel ist, den Gnaden Gottes näherzukommen, dann merkt man, dass das mit Meditation nichts zu tun hat. Das ist nämlich manchmal unangenehm, nervig, zeitraubend, und macht einem klar, dass man dies nicht zur Gaudi praktiziert, also für sich selber, sondern für andere.
Und das ist der Unterschied. – Wir haben in der westlichen Welt genügend Transzendenz und Spiritualität, einfach gesagt: unsere Heiligen, die Allerseligste Gottesmutter und Gottes Sohn. Und Gott, dessen Namen schon im Vaterunser geheiligt wird.
Ich wüsste nicht, wie das noch „getoppt“ werden könnte. Infolgedessen teile ich Ihre Wahrnehmung.
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#53   Marge Simpson †   21:03:08 | Sonntag, 16. November 2008
kunstmaler
das ist jetzt schon das 2. Mal, das wir uns einig sind – so langsam machen sie mir Ansgt ;-)
@ Amanda
Ja den Rosenkranz bete ich auch ab und an, wobei ich allerdings den „klassichen“ bevorzuge. Ich tue mich manchmal ein wenig schwer mit der guten Maria. Obwohl doch Mensch gewesen ist sie für mich nur wenig greifbar, daher bevorzuge ich das Ave Maria im Rosenkranz um ihr ein Stück näher zu kommen – ich hoffe sie verstehen, was ich damit versuche zu sagen, es fällt mir gerade etwas schwer das zu formulieren.
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#52   derLeser   21:01:51 | Sonntag, 16. November 2008
Meditieren
ist schwul !
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#51   Amanda   20:57:08 | Sonntag, 16. November 2008
@l’alleanzadifensivaperlaverità
Abmelden vom Religionsunterricht?
Leicht gesagt, denn dann müssen die Kinderlein den Ethikunterricht besuchen. Und was ihnen wohl dort so präsentiert wird, dürfte noch weniger katholisch sein.
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#50   Kunstmaler †   20:56:15 | Sonntag, 16. November 2008
@ Amanda
Meditieren allein um des Meditierens willen, Meditieren als fortwährende Selbstbespiegelung – das ist allerdings alles andere als christlich.
Genau – das habe ich damit gemeint.
Man kann auch beim Meditieren „dem falschen Herrn“ dienen.
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#49   l'alleanzadifensivaperlaverità   20:55:07 | Sonntag, 16. November 2008
[fett]WÜSTE ZEITEN – WÜSTENZEITEN[fett]
Wir tun uns in letzter Zeit oft leichter mit ehrlich suchenden Muslimen oder anderen ehrlich suchenden anderen Nichtchristen als mit gewissen Seilschaften in manchen Ordinariaten!
Wir hätten einige Vorschläge: 1. Nicht wenige Ordinariatsfunktionäre und -gremien, mit denen wir als gläubige Katholiken nicht mehr viel anfangen können, sollen sich für viele Jahre zur Meditation in die Sahara zurückziehen (Schuhe ausziehen!) und dort auf ihre Emotionen achten! Das wäre eine verbesserte Möglichkeit an das Leben dieser Leute anzuknüpfen, die ja offenbar jetzt schon in der Wüste leben und die Jugend religiös verdursten lassen!
2. Falls dort in der Wüste kein so rechtes religiöses Grundempfinden aufkommen sollte, könnten sie sich vielleicht in den Weltraum zurückziehen, wohin man ihnen von Zeit zu Zeit ein biblisches Wort senden könnte… Möglicherweise würde sich dort eine große Sehnsucht nach religiösen Zeichen einstellen, u. sie würden sich der großen Schätze besinnen, die sie brach liegen gelassen und der Jugend vorenthalten hatte!
2. Die religiöse Führung der jungen Menschen innerhalb und außerhalb des Religionsunterrichts soll man anderen überlassen: glaubensstarken Priestern und Laien!
O Herr, schenke uns heilige Pädagogen, die die Kinder und Jugendlichen von der Wüste in die Oase, vom schmutzigen Tümpel zur Quelle, vom Irrtum zur Wahrheit führen!
3. Melden wir unsere Kinder vom Religionsunterricht ab, falls dieser nicht mehr 100%-ig katholisch ist!
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#48   Amanda   20:52:39 | Sonntag, 16. November 2008
Der Rosenkranz ist auch eine Form
der Meditation, wie Frau Simpson O:) ganz richtig bemerkte. Und ich habe viele Jahre gebraucht, um diese Meditationsform für mich zu entdecken. Besonders gern bete ich inzwischen den Barmherzigkeitsrosenkranz, wie er Sr. Faustina geoffenbart wurde
Meditieren allein um des Meditierens willen, Meditieren als fortwährende Selbstbespiegelung – das ist allerdings alles andere als christlich.
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#47   Kunstmaler †   20:46:37 | Sonntag, 16. November 2008
@ Amanda
Da haben Sie schon recht – aber ich kenne nur Leute, die meditieren und dabei immer mehr und zwar so sehr in sich selbst „versinken“, dass die schon den Boden unter den Füßen verlieren. Da sieht man dann Räucherstäbchen in der Wohnung und irgendwelchen asiatischen Krimskrams.
Damit meine ich, dass ich beobachten konnte, dass vor allem jene Leute meditieren, die sich an mehreren Religionen festhalten und dann glauben sie – durch das Meditieren wird schon „die Weisheit“ kommen.
Also ich brauche so was nicht – wenn ich die Worte Christi lese und darüber mit anderen diskutieren kann, wie manche Sätze wohl gemeint sind, ist das für mich der beste Weg zu Gott zu finden.
Nicht durch sich findet man zu Gott – sondern durch das Du.
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#46   Marge Simpson †   20:46:04 | Sonntag, 16. November 2008
Genau Amanda
Es mag ja diese Leute geben, wie Kunstmaler sie beschrieben hat, aber wie schon gesagt, es kann eben auch eine Form des Gebets sein, so wie gerade versucht habe es zu beschreiben. Es geht dabei nicht um sich selber finden, oder irgendein esoterisches Zeug…
Es geht um die Versenkung, den inneren Freiden, die Ruhe um mit Gott ins Gespräch zu kommen. Wenn sie sagen es ist langweilig, ist das ja vollkommen in Ordnung. Nicht jedem muss diese Praxis gefallen. Ich zum Bsp. kann nicht nach dem Gottesdienst noch eine Kerze bei unserer Maria anzünden und ein Gebet sprechen. Das ist mir zu unruhig, zu wuselig, hinter mir steht schon der nächste mit der Kerze in der Hand…
Also lass ich es. Es ist doch in Ordnung, wenn man einen persönlichen Zugang zum Gespräch mit Gott findet…
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#45   Amanda   20:41:50 | Sonntag, 16. November 2008
Es kommt wohl ganz darauf an,
was man unter Meditation versteht.
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#44   Kunstmaler †   20:38:52 | Sonntag, 16. November 2008
@Marge
Also ich persönlich bin kein Freund der Medidation, weil ich das schlichtweg „langweilig“ finde – das ist einfach fad.
Und ich musste leider immer wieder feststellen, dass Menschen, die sich ja so gerne mit sich selbst beschäftigen und dabei immer auf Selbstsuche sind, ziemliche Egoisten sind.
Wer an Christus glaubt und nach seinen Worten lebt, der verliert sich nicht und sieht der Realität ins Gesicht und brummelt net vor sich hin.
Das ist kein Angriff auf Sie, Marge :(3 – es ist nur meine Meinung – ich habe das halt bei vielen Leuten beobachtet, die ständig „vor sich hin meditieren“.
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#43   Marge Simpson †   20:30:01 | Sonntag, 16. November 2008
@ Kunstmaler
Haben sie schon einmal meditiert?
Für mich ist es eine Versenkung, ein zur Ruhe kommen, ein wahrnehmen des Körpers und Geistes. Etwas ähnliches geschieht ja auch beim Rosenkranz beten, es geht nicht um die Gebete an sich (nicht nur) sondern um das sich wiederholende Mantra, durch das der Geist frei wird. So kann ich mich ganz Gott öffnen, ihn spüren und ihm auf einer viel spirituelleren Ebene sagen was mich bewegt oder ihm danken. Und darum gehts doch beim Gebet – ein Gespräch mit Gott, oder?
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#42   Kunstmaler †   20:24:44 | Sonntag, 16. November 2008
@Marge
Nö – Meditieren ist nicht Beten.
Meditieren ist vor allem in esoterischen Kreisen ein „beliebter Schwachsinn“ für den Egoisten, der immer nur sich selbst finden will und vor lauter „Selbstsuche“ verliert er dann den Gottesglauben.
Ein Gebet zu Jesus ist immer noch der beste Weg zu sich zu finden.
Wer meditiert betet „irgendwen“ an, aber wer betet, der sucht Christus.
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#41   Marge Simpson †   20:17:41 | Sonntag, 16. November 2008
So ist recht
Und da soll man seine Kinder hinschicken zu solch einer Veranstaltung. NEIN, Lieber in ein gutes katholisches Internat.
Und dann hat man die Blagen auch nicht die ganze Zeit um sich herum und muss sich um sie kümmern, ne Theo…
Ich persönlich meditiere sehr gerne, mind. 1x in der Woche eine Stunde lang und das ist für mich nichts anderes als eine Form des Gebetes, die übrigens auch an vielen Stellen in der Bibel zu finden ist. Elija unterm Ginsterstrauch zum Beispiel, oder auch Jesus wenn er sich in die Einsamkeit zurück zieht… Aber was nicht gleich den Siegel „katholisch“ trägt muss ja automatisch schlecht sein… :-!
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#40   Beatus Theophilus_89   19:16:07 | Sonntag, 16. November 2008
Du meine Güte!
Das ist ja beschissen!
Meditationen solch ein großer Schwachsinn :-! :-! :-!
Da sieht man mal, dass diesen trotteligen Pädagogen nichts anderes mehr einfällt als normalen Unterricht und vor allem Religion zu unterrichen
Und da soll man seine Kinder hinschicken zu solch einer Veranstaltung. NEIN, Lieber in ein gutes katholisches Internat.
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#39   Amanda   18:19:58 | Sonntag, 16. November 2008
@juergen
Aber dennoch gibt es Laien, die mit der Bruderschaft sympathisieren und ihre Messen in den Prioraten besuchen. Auch die Ordensschwestern in Göffingen sind der Bruderschaft… wie sagt man? Assoziiert?
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#38   juergen   18:13:53 | Sonntag, 16. November 2008
Laien ?
Hm, damit sollen wohl die Priester und Laien der Piusbruderschaft verächtlich gemacht werden.
Ich dachte immer, das sei eine Priesterbruderschaft und kein Laienverein.
o.O
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#37   Amanda   18:09:36 | Sonntag, 16. November 2008
@noch ein Landorganist
Ich muss Ihnen da beipflichten und würde niemals einen Anhänger der besagten Bruderschaft so nennen, auch wenn ich inhaltlich bei weitem nicht mit allem einverstanden bin.
@Bernd Stromberg:
Aus genau demselben Grund werden heute im Deutschunterricht der achten oder neunten Klasse Texte gelesen, die ich ansonsten eher in einem Lesebuch der Grundschule angesiedelt hätte (habe ich bei Nachhilfeschülern selbst gesehen und konnte es nicht fassen!). Es fehlt die Lesekompetenz – also passt man den Level geschwind dem unterirdischen Niveau der Schüler an, anstatt das Niveau schrittweise soweit zu heben – und zwar kontinuierlich –, dass die Schüler mit dem vorgegebenen Level mithalten können. Die Messlatte wird künstlich niedrig gelegt.
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#36   noch ein Landorganist   17:53:52 | Sonntag, 16. November 2008
@ Amanda
Aha … und viele davon befinden sich hier überhaupt auf dieser Seite? So viele, dass die inflationäre Verwendung gerechtfertigt ist?
Ich denke es wird hier einfach verwendet
a) mangels Fähigkeit zu differenzieren durch die Verwender
b) in dem hilflosen Versuch zu beleidigen
c) aus schlichter Dummheit
d) pauschal für alle, die einen konservativen Standpunkt haben
e) aus Einfallslosigkeit
f) im Bewusstsein der eigenen Unzulänglichkeit
g) immer wenn man mal schnell noch sieben Zeichen füllen will

Möchte noch jemand was hinzufügen?
Die Auflistung stellt keine Hierarchie dar!
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#35   Amanda   17:44:47 | Sonntag, 16. November 2008
@noch ein Landorganist
Hm, damit sollen wohl die Priester und Laien der Piusbruderschaft verächtlich gemacht werden.
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#34   Confiteor   17:21:24 | Sonntag, 16. November 2008
Kreuzchorsänger
[klein]Wahrscheinlich haben die Piusler alle Käsfüße!!!![klein]
Das ist vielleicht unerlässliche Voraussetzung, um Piussler werden zu dürfen…
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#33   noch ein Landorganist   17:17:13 | Sonntag, 16. November 2008
vera a falsis distinguo
Wer sind denn eigentlich Piusler? Soll das ein Schimpfwort sein?
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#32   Confiteor   17:11:52 | Sonntag, 16. November 2008
Die sollen doch
total bedeckt rumlaufen, dass man siegar nicht erkennt. Dann fallen Sie nicht auf.
Aber barfuß ist für die Leute schon eine Orgie, wenn die wüssten… da fängt es doch erst an…
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#31   kreuzchorsänger †   17:09:28 | Sonntag, 16. November 2008
Wahrscheinlich haben die Piusler alle Käsfüße!!!!
:-D :-D :-D :-D
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#30   Confiteor   17:06:42 | Sonntag, 16. November 2008
Da hatte bestimmt keine Sandalen an
Was ist da gottlos, wenn die Schuhe ausgezogen werden müssen. Jesus hatdoch auch seinen Kameraden die Füße gewaschen vorm Abendmahl.
So steht es jedenfalls bei Johannes und einmal soll er sich, bei der äußerst erotischen Szene, sogar einmal selbst die Füße salben lassen.
Da hatte er bestimmt keine Sandalen an…
Wenn man die Schuhe ausziehen muss kann das doch nicht gottlos sein. Gottlos ist das nur, wenn man ungepflegte Mauken hat.
Aber sonst hat doch niemand was gegen barfuß…!
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#29   juergen   17:04:06 | Sonntag, 16. November 2008
Schuhe ausziehen
Warum denken hier die Leute beim Schuheausziehen gleich an Moslems o.O
Wenn ein Meditationsraum mit Teppichboden ausgelegt ist, und die Leute ihre Schuhe nicht ausziehen, dann ist der spätestens nach einem halben Jahr so verdreckt, daß da keiner mehr (auf dem Boden) sitzen kann.
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#28   ratzeputz †   16:57:43 | Sonntag, 16. November 2008
Lustig, dieser Stammtisch der antikatholischen Pius-Sektierer!
:-D :-D :-D :-D
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#27   Biene Maja   16:24:22 | Sonntag, 16. November 2008
möchegern-kathole
Sie sprechen mir aus den Herzen weil Gott nicht mehr
im Mittelpunkt steht es geht nur mehr um das Wohlbefinden
im wirklichen Leben ist das anders ich muß das Leid im
Leben integrieren zu wissen
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#26   Marge Simpson †   16:19:40 | Sonntag, 16. November 2008
@ Bernd
wir sind ja im Grunde einer Meinung – auf die gesunde Mischung kommt es eben an! :-)
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#25   Marcelus   16:18:28 | Sonntag, 16. November 2008
Der Stuhl Petri ist natürlich seit 1958 (D.E.G.K., dem Jahr 14 seit UNO-Gründung)
nicht unbesetzt, sondern war seit der Wahl Kardinal Roncallis im Jahre 1958 zum Papst Johannes XXIII. wieder besetzt,
nämlich bis 1963 – und seit dieser Zeit haben wir bereits den vierten Papst, nach Paul VI., Johannes Paul I. und Johannes Paul II. Benedikt XVI.
Paul VI. war zwar ein verheerend schlechter Papst aber immerhin Papst.
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#24   Vieira   16:16:44 | Sonntag, 16. November 2008
etwas wie ein religiöses Grundempfinden
Es sei für Schüler schwer, im traditionellen Kirchenraum „überhaupt so etwas wie ein religiöses Grundempfinden zu entdecken, wenn sie mit der religiösen Symbolik und mit Liturgie nicht vertraut sind.“ Das ist heute immer häufiger der Fall.
Der Glaube ist laut Katechismus und Kirchenlehrern ein Akt des Verstandes und des Willens. Für den ein oder anderen Gläubigen mag so etwas wie ein religiöses Grundempfinden von Bedeutung sein. Ein Mangel scheint mir jedenfalls nicht an solcherlei nicht einmal konkret Benennbarem zu herrschen, sondern an Bildung und an Kenntnis der Lehre der Kirche.
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#23   Kunstmaler †   16:16:29 | Sonntag, 16. November 2008
@ Stromberg
Dass junge Menschen heute oft mit Sakralräumen wenig anfangen können, mag sein. Aber zumindest sollte man ihnen diese erklären und deuten; wenn man jungen Leuten nichts mehr erklärt, können sie ja auch nichts lernen, weder lateinische Verbformen und englische Syntax, noch religiöse Dinge.
Ihre Worte sind für mich die einzige Erklärung, warum eben Jugendliche den wahren Sinn des katholischen Glaubens nicht mehr verstehen. :)3
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#22   Bernd Stromberg   16:16:03 | Sonntag, 16. November 2008
@Marge
So apodiktisch meinte ich das auch nicht mit neuen didaktischen Entwürfen. Da gibt es sicherlich viele richtige Erkenntnisse und auch Methoden. Meine Kritik geht allerdings dahin, dass Lernen nun einmal nicht immer Spaß machen kann, sondern manchmal richtig schwierig und unangenehm ist. Oft, aber nicht immer, schrecken Pädagogen davor zurück, Schüler zu fordern. Bei manchen Dingen hilft keine Erlebnispädagogik, sondern nur das berühmte „Sich auf den Hosenboden setzen“. Im Religionsunterricht ist m. E. das größte Problem, dass er oft als „Lebenskunde“ verstanden wird. Natürlich darf es auch solche Elemente geben, klar, aber sie dominieren zu stark. Ich weiß von Schülern, dass sie die immer gleichen Themen (Drogen, Rauchen etc) gehörig langweilen. Da könnte man prima etwas über Sakralräume sagen. Und Verständnis für Dinge wecken, die jenseits der „Alltagswelt“ junger Menschen liegen. Denn acuh das ist wichtig, junge Menschen über das ihnen vorhandene hinauszuführen. Und wer weiß, vielleicht entdeckt der ein oder andere Freude an der Schönheit der kath. Liturgie, ohne die schlecht gespielten Gitarren und Flöten und ohne „Laudato si“. Auf den Versuch käme es mal an… Neue Wege gehen halt;-)
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#21   möchtegern-kathole   16:12:57 | Sonntag, 16. November 2008
Die neue „Pastoral“ …
… hat mit dem glauben nix zu tun. Ein entkernter Glaube …
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#20   pneumat   16:07:18 | Sonntag, 16. November 2008
ausgezogen werden
Es sei für Schüler schwer, im traditionellen Kirchenraum „überhaupt so etwas wie ein religiöses Grundempfinden zu entdecken…,“
weil der geistlose Geist der bürokratischen, toten und apostatischen RKK und ihrer meist Anhänger wirkt einfach abstoßend.
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#19   Marge Simpson †   15:57:42 | Sonntag, 16. November 2008
@ Bernd Stromberg
Dass junge Menschen heute oft mit Sakralräumen wenig anfangen können, mag sein. Aber zumindest sollte man ihnen diese erklären und deuten; wenn man jungen Leuten nichts mehr erklärt, können sie ja auch nichts lernen, weder lateinische Verbformen und englische Syntax, noch religiöse Dinge.
Da sind wir ja ganz einer Meinung. Bei den neuen Zugängen und der Didaktik würde ich ihnen ein wenig widersprechen, da ich es schon für sehr sinnvoll halte. Die Lebenswelten von Jugendlichen haben sich nun mal stark geändert und die neuen Medien, oder auch die Erlebinspädagoigk u.v.m. bieten da meiner Meinung durchaus geeignete Zugänge aus den Lebenswelten der Jugendlichen heruas.
Für ihren Hinweis zum Papst bin ich sehr danhabr, das wusste ich ja wirklich noch nicht… Ich bin entsetzt :-O
Realsatire trifft es wohl sehr gut ;-)
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#18   noch ein Landorganist   15:54:41 | Sonntag, 16. November 2008
„Das Kreuz, das eine Abschlußklasse wie ein Labyrinth gestaltet hat, hängt seitlich, nicht zentral…
.
@ Biene Maja: Wie oft denken wird offenbar das selbe. Genau das dachte ich, beim Lesen des „Schuhe-ausziehen“-Satzes.
Ansonsten kann man zu solchen Räumen nur sagen: „Dreck, Dreck, alles Dreck“ :-), sogar unnützer und gefährlicher Dreck!
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#17   Marcelus   15:37:35 | Sonntag, 16. November 2008
Die Behauptung ist richtig und römisch-katholische Lehre
»Eine Person, die nicht katholischen Glaubens ist, kann nicht zum Bischof ernannt werden. Schon gar nicht von einer anderen Person, die nicht Papst ist.«
Die Glaubensleugnung und somit die Apostasie von der katholischen Religion muss aber eindeutig bewiesen sein.
Wenn die kanonisierte Römisch-Katholische Messe aber vom Papst verfolgt wird, der formell katholisch bleibt, so bleibt der Papst Papst, man darf diesem aber nicht gehorchen.
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#15   Marcelus   15:31:08 | Sonntag, 16. November 2008
@Marranenjäger: Der Papst der Jahre 1958 bis 1963
war kein Freimaurer,
und selbst wenn es so gewesen wäre fehlt dafür jeder Beweis.
Weil man als Katholikder römisch-katholischen Kirche angehören muss und nicht einer antichristlichen Großsekte, die von der Freimaurerei im Jahre 1958 initiiert worden ist und sich dadurch öffentlich kennzeichnet, dass ihre Mitglieder hunderte von Glaubensdogmen (göttlich geoffenbarte Sachverhalte!) ablehnen. Dann ist man nämlich
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#14   Bernd Stromberg   15:29:50 | Sonntag, 16. November 2008
@Marge Simpson
Liebe Marge,
ja wußten Sie denn noch gar nicht, dass der Papst in Rom gar nicht Papst ist? Und die Bischöfe natürlich keine Bischöfe? Seit 1958 ist de Stuhl Petri unbesetzt. Eine lange Zeit der Sedisvakanz. Und ein Ende ist nicht in Sicht! Denn es gibt nahezu keine geweihten Priester mehr!
Woher ich das weiß? Nun, ich habe es von einigen Postern hier gelernt. Das war mir früher alles gar nicht klar. Jetzt sehe ich alles mit anderen Augen.
Scherz beiseite, Marge. Was man hier so manches mal in den Lesermeinungen lesen muss, hat ungeheuren Unterhaltungswert, ohne irgendeine Bedeutung zu haben. Sehen Sie es als Realsatire. Und im Vergleich zu manchen Schreibern hier ist Ihr guter Homer ein Philosophieprofessor;-)
Gegenüber der Tendenz, die im Artikel beschrieben wird, darf man ja durchaus kritisch sein, ohne gleich in die oben beschriebenen Spinnereien zu verfallen. Ich habe auch nie verstanden, warum man immer und immer wieder „neue Zugänge“ eröffnen muss – ein grundsätzliches Problem der modernen Didaktik – wenn man vieles auch durch eine gezielte Behandlung im Unterricht beseitigen könnte. Dass junge Menschen heute oft mit Sakralräumen wenig anfangen können, mag sein. Aber zumindest sollte man ihnen diese erklären und deuten; wenn man jungen Leuten nichts mehr erklärt, können sie ja auch nichts lernen, weder lateinische Verbformen und englische Syntax, noch religiöse Dinge.
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#12   Biene Maja   15:20:18 | Sonntag, 16. November 2008
Die Schuhe müssen ausgezogen werden
so wie bei den Moslems beste Einstimmung auf muslimische
Zeiten soweit haben wirs schon im christlichen Abendland
da fehlt nur mehr der Halbmond.
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#11   Marcelus   15:19:33 | Sonntag, 16. November 2008
Die reguläre Hierachie stellt seit Jahrzehnten keinen römisch-katholischen Glaubensunterricht mehr
sicher, weder an den Schulen noch in den Pfarren.
Die einzigen Stellen wo dies noch flächendeckend geschieht sind die Kirchen und Kapellen der PBSPX, nach dem Worte des Erzbischofs richtiggehende (Notstands-)»Pfarrkirchen«.
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#10   Marge Simpson †   15:18:29 | Sonntag, 16. November 2008
Jetzt würde mich noch interessieren
Woher sie ihr unglaubliches Wissen nehmen?
Eine Person, die nicht katholischen Gleubens ist, kann nicht zum Bischof ernannt werden. Schon gar nicht von einer anderen Person, die nicht Papst ist.
Woher wissen sie, dass der Bischof nicht kath. Glaubens ist? Unterwürfigst – ihr Marge
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#8   ratzeputz †   15:11:13 | Sonntag, 16. November 2008
Fulda: Christen gedenken der Opfer der Hexenverfolgungen
Volkstrauertag!
Auch diese wehrlosen und unschuldigen Frauen haben das Gedächtnis der Christen verdient:
www.osthessen-news.de/beitrag_C.php?id=1157794
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#7   Franz Kappes   15:06:16 | Sonntag, 16. November 2008
@Marranenjäger
Solange die Kirche keine abschließende Positionierung zum Buddhismus formuliert hat, wird solche Formen weiterhin ihre Berechtigung haben.
Entscheidend ist, dass der Blick auf den Auferstandenen nicht verstellt wird.
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#6   Marge Simpson †   15:05:48 | Sonntag, 16. November 2008
Marranenjäger
„Das zeigt den Schülern der 9c imBischöflichen Gymnasium St. Christophorusin Werne unmißverständlich, daß sie hier einen außerordentlichen Schulraum betreten“
aha kreuz.net lügt dann ihrer Aussage zur Folge, also auch??? Muss die Readktion sich jetzt auch bekehren??? :-O
Wer hätte das gedacht??? O:)
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#4   Marge Simpson †   14:53:30 | Sonntag, 16. November 2008
Und mal wieder: schwarz und weiß
„Es sei für Schüler schwer, im traditionellen Kirchenraum „überhaupt so etwas wie ein religiöses Grundempfinden zu entdecken, wenn sie mit der religiösen Symbolik und mit Liturgie nicht vertraut sind.“ Das ist heute immer häufiger der Fall.“
Sollte er das wirklich so gesagt haben, würde ich ihm da widersprechen wollen. Ich glaube, wir trauen unserer Jugend manchmal zu wenig zu. Meine grudthese ist ja sowieso, dass jeder Jugendliche auf der Suche nach etwas Höhrem, Transzendeten ist – eben nach Gott. Besonders häufig sind Jugendliche sogar ganz besonders bereit, sich darauf einzulassen. Ein Meditaionsraum ist ein guter Schritt und ein „Türchen“ um da (wieder) hingeführt zu werden. Aber ich bin auch der Meinung, dass wir ihnen durchaus die Bibel, unsere Liturgie und unsere sakralen Räume nicht zutrauen könne, sondern sogar müssen! Aber ich vermute jetzt einfach mal, dass das so auch von dieser bischöflichen Schule gedacht und geplant ist, und hetz.net sich mal wieder das „nicht reinkatholische“ rausgepickt hat – denn für hetz.net gibt es eben nur schwarz und weiß…
@m.jäger:
„Doch für diese gotteslästerlichen Praktiken wird es dereinst ein furchtbares Gericht geben…“
Ja – sicher … :-!
auch wenn sich die handelneden Individuen gegenwärtig noch sehr sicher oder gar „unschuldig“ fühlen sollten.
Reden sie aus eigener Erfahrung? :-S
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#3   kreuzchorsänger †   14:46:58 | Sonntag, 16. November 2008
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#1   Franz Kappes   14:43:11 | Sonntag, 16. November 2008
Schulkapellen
Ich persönlich würde eine kleine Kapelle bevorzugen, die vielleicht noch mit einem Gebetsraum für die Muslime komplettiert werden könnte.
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