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Von Frauen getragen + Charismatiker für Motu Proprio + Kirche gestohlen + Kreuz oder Genosse + Probleme mit verheiratetem Priester
Von Frauen getragen

Vatikan. Die Christen sollen für den Einsatz der Frauen in der Kirche dankbar sein. Das erklärte Papst Benedikt XVI. am Samstag vor den Mitgliedern des Päpstlichen Laienrates laut ‘Radio Vatikan’. Die katholischen Frauen seien eine wichtige Stütze in der Familie und auch ein wichtiger Teil der Kirche: „Man kann nicht genügend betonen, wie die Kirche den Frauen für all das, was sie für den Dienst an der Verkündigung tun, dankbar ist.“

Charismatiker für Motu Proprio

Frankreich. Der charismatische französische Pater Daniel-Ange betrachtet das Motu Proprio als „großartigen Akt der Tapferkeit“. Das schrieb er in einem Beitrag für die Septemberausgabe des Monatsmagazins ‘La Nef’. Pater Daniel-Ange bedauert, daß es Bischöfe gibt, die die Großherzigkeit und den Mut Benedikt XVI. nicht teilen. Gelegentlich liest der Geistliche selber die Alte Messe. Er befürwortet für das Alte Meßbuch eine Erweiterung des Lektionars und die Aufnahme neuer Heiliger. Zur Neuen Messe sagt Pater Daniel-Ange, daß er sich ab dem Offertorium eine gemeinsame Gebetsrichtung zwischen Zelebrant und Gläubigen zum Herrn hin wünsche.

Kirche gestohlen

Rußland. In Komarovo – 250 Kilometer nordöstlich von Moskau – haben Diebe eine ganze Kirche Stück für Stück gestohlen. Das gab ein Sprecher der orthodoxen Gemeinschaft laut dem ‘Britischen Rundunk’ bekannt. Das zweistöckige Gotteshaus wurde 1809 errichtet. Geblieben sind die Fundamente und Fragmente der Wände. Das abgelegene Gotteshaus wurde nur selten besucht. Der Diebstahl soll sich Anfang Oktober ereignet haben. Bemerkt wurde er erst jetzt.

Kreuz oder Genosse

Österreich. Seit Anfang November streiten die Sozialisten und die Volkspartei in der oberösterreichischen Hauptstadt Linz über Kreuze in Kindergärten. Laut Gesetz müssen in den Linzer Kindergärten Kreuze hängen. Der sozialistische Linzer Bürgermeister und ehemalige Pfarreisekretär Franz Dobusch (57) wehrt sich gegen de Umsetzung der Vorschrift. Nun will die ÖVP, daß die Portraits von Dobusch in den Schulen abgehängt werden. Das Gesetz verlange, den Bundespräsidenten und den Landeshauptmann in jeder Schule abzubilden. Vom Bürgermeister sei keine Rede.

Probleme mit verheiratetem Priester

Schweiz. Hw. Erich Camenzind († 2007) war zuerst verheiratet und Vater von vier Kindern. Als seine Frau starb, ließ er sich 66jährig für das Bistum Lausanne-Genf-Freiburg zum Priester weihen. Nach seiner Pensionierung mit 75 Jahren wirkte er noch weitere drei Jahre bis zu seinem Tod in der Pfarreiarbeit. Auch für diese Jahre versprach das Bistum dem Priester – wegen seiner erwachsenen Kinder – weiterhin eine volle Entlöhnung. Tatsächlich bekam er nur eine deutlich geringere Rente. Jetzt fühlen sich die Kinder um umgerechnet 100.000 Euro betrogen. Nach Angaben der katholischen Nachrichtenagentur ‘Kipa’ haben sie darum beim Bezirksgericht Lausanne Klage gegen das Bistum eingereicht.
      
12 Lesermeinungen
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#12   möchtegern-kathole   19:26:46 | Sonntag, 16. November 2008
HBR hat …
… schon recht: mit der Kommunion wird die Messe auch zum Mahl (mal die Fälle „Messe ohne Kommunion“ usw. beiseite gelassen). Aber wer diesen Aspekt über den des Opfers stellt oder das Opfer ganz weglässt, der trennt sich vom kath. Glauben.
Genau diese falsche Ausrichtung ist es aber oft, nicht immer, die im Volksaltar zum Ausdruck kommt. Bei manchen Priestern kann man beobachten, dass das Wort Messopfer, Opfer usw. nie verwendet wird, geschweige denn das 1. Hochgebet oder sowas, in dem die Theologie des Messopfers klar angesprochen wird.
Diese Priester suchen dann nach anderen Aspekten als dem des Opfers, und finden dabei das „Mahl“. In der Konsequenz verfechten sie den Volksaltar wie einen Glaubenssatz und torpedieren den Hochaltar.
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#11   Marcelus   16:23:35 | Sonntag, 16. November 2008
@HBR: Das heilige Altarsopfer, das Messopfer, ist ausschließlich Opfer,
wie das Papsttum lehrt, und kein Mahl.
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#10   HBR   16:21:47 | Sonntag, 16. November 2008
@Marcelsus
Opfer und Mahl gehören zusammen. Das sind zwei Aspekte eines Geheimnisses
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#9   pneumat   15:26:20 | Sonntag, 16. November 2008
Dein Wille geschehe,wie im Himmel so auch auf Erden.
„…zelebriert er nicht mehr oder weniger zum Herrn hin, als wenn er am Volksaltar zelebriert“ – diese geistlose Meinung zeigt, wie viele „Katholiken“ es nicht verstehen, dass die sichtbare Welt Projektion der unsichtbaren ist:
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#8   Bernado   15:16:39 | Sonntag, 16. November 2008
Zum Herrn hin
Wie ein in der reformierten Liturgie ausgebildeter und geweihter Priester das sieht, kann man hier nachlesen …ww.summorum-pontificum.de/…ng/longenecker.shtml.
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#7   Marcelus   14:40:54 | Sonntag, 16. November 2008
@HBR: Das hl. Messopfer enthält ein Mahl,
es ist aber ausschließlich ein Opfer und kein Mahl, obwohl das hl. Messopfer ein Mahl enthält.
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#6   Franz Kappes   13:46:43 | Sonntag, 16. November 2008
@HBR: Zelebrationsrichtung
Das IST ein Unterschied. Es wird durch Ihre ständigen Wiederholungen nicht gleicher.
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#5   möchtegern-kathole   12:37:00 | Sonntag, 16. November 2008
@ HBR
Vollkommen korrekt, nur gibt es in der heutigen Zeit die Häresie, das Opfer in der Messe nicht mehr gelten zu lassen, und das Mahl als einzig wichtigen Wesenszug der Messe darzustellen.
Wenn die Zelebrationsrichtung dieser Häresie entspringt, und das tut sie da und dort durchaus, dann ist sie selbst eben eine häretische Praxis – eine Tat gewordene Häresie.
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#4   HBR   12:30:33 | Sonntag, 16. November 2008
@Möchtegernkathole
Der Mahlscharakter ist, genau wie der Opferaspekt ein Gesichtspunkt der heiligen Kommunion. Nicht umsonst spricht man auch vom Opfermahl
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#3   möchtegern-kathole   12:13:54 | Sonntag, 16. November 2008
@ HBR
na sooo einfach ist das nicht! Kernfrage ist doch nicht das äußere Zeichen, sondern die innere Einstellung.
Zelebriert der Priester zum Volke hin, wegen des Mahlcharakters usw, dann ist es etwas ganz anderes, als wenn er – selbst wenn es am selben Altar ist – aufgrund der äußeren Geometrie des Altarraumes am selben Platz steht und aber seine Intention darin besteht, zu Gott hin zu zelebrieren.
Und darum geht es, um die innere Einstellung, um den Glauben.
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#2   HBR   11:30:47 | Sonntag, 16. November 2008
Zelebration „zum Herrn“ hin
Zur Neuen Messe sagt Pater Daniel-Ange, daß er sich ab dem Offertorium eine gemeinsame Gebetsrichtung zwischen Zelebrant und Gläubigen zum Herrn hin wünsche.
So eine dämliche Diskussion. Wenn ein Priester zum Hochaltar hin zelebriert, zelebriert er nicht mehr oder weniger zum Herrn hin, als wenn er am Volksaltar zelebriert.
Erstens ist Gott überall. Und zweitens vollzieht sich die heilige Wandlung auf dem Altar. Somit zelebriert ein Priester immer zum Herrn hin.
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#1   Franz Kappes   08:01:22 | Sonntag, 16. November 2008
Frauen und Kirche
Man kann nicht genügend betonen, wie die Kirche den Frauen für all das, was sie für den Dienst an der Verkündigung tun, dankbar ist.
Da hat er völlig recht und wir sollten uns nicht verblenden lassen, von den vielen Frauen, die den Dienst an der Kirche falsch verstehen.
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