Der Zusammenbruch der kirchlichen Ordnung und Disziplin schreitet mit Siebenmeilen-Stiefeln voran. Die Anarchisten sind sich ihrer Sache so sicher, daß sie in aller Öffentlichkeit agieren.
Der abgefallene Priester Arnold Mettnitzer (rechts) im Interview mit der ‘Kleine Zeitung’.
(kreuz.net, Graz) Am neunten November publizierte die täglich erscheinende Grazer ‘Kleine Zeitung’ –
Ausgabe Kärnten – ein Interview mit dem Wiener Psychologen Arnold Mettnitzer (56).
Mettnitzer gehört
zum Vorstand des Österreichischen Vereins für Individualpsychologie und ist stellvertretender Vorsitzender
des ORF-Publikumsrates.
Außerdem ist er ein abgefallener Priester der Diözese Gurk-Klagenfurt. In der
Diktion der ‘Kleine Zeitung’: „2003 Verzicht auf den Dienst im Rahmen der kirchlichen Seelsorge.“
Die
‘Kleine Zeitung’ gehört zur Styria Media AG, die sich zu 100 Prozent im Eigentum der Diözese Graz Seckau
befindet.
Das Blatt ließ Mettnitzer in der Rubrik „Das Sonntags-Interview“ zu Wort kommen.
Am 10. November freute sich Bischof Schwarz in der ‘Kleine Zeitung’, weil er nach einer sechsstündigen Pirsch eine 18jährige Gams erlegt hat.
Als Psychologe
wird er dort nach seinen Ansichten über einen jüngst verurteilten Mörder gefragt, der seine ganze Familie
mit einer Hacke umgebracht hat.
Auf den Hinweis des interviewenden Journalisten, daß der Mörder vor
Gericht Philosophen zitiert habe, assoziiert der Ex-Priester:
Auch die Bibel selber sei „ein geduldiges
Buch und ein großer Steinbruch für Rechtfertigungen vom Gegenteil ihrer ursprünglichen Verkündigungsabsicht.“
Dann wird der Ex-Priester gefragt, ob er – Zitat – „als Priester“ unter seinen Psychologen-Kollegen Vorbehalte
spüre. Seine Antwort: „Ja absolut.“
Er sei als Vorstandsmitglied der ‘Österreichischen Gesellschaft
für Individualpsychologie’ von einem „Lehranalytiker“ dahingehend ermahnt worden, daß er „immer noch“
katholischer Priester sei:
„Wenn ich ein anständiger Analytiker wäre – so die implizite Botschaft –,
dann hätte ich längst mein Priesteramt zurücklegen müssen“ – erklärt der abgefallene Priester.
„Das
haben Sie doch?“ – wendet der Journalist ein.
Mettnitzer korrigiert: „Ich habe auf meinen priesterlichen
Dienst im Rahmen der Seelsorge verzichtet“.
Er unterstütze das, wofür Seelsorge stehe, „sofern sie
gesund ist.“
Dann: „Ich habe mich nur zurückgezogen, aber das, worum es dort geht, ist mir heilig und
wichtig.“
Seine Existenz sei eine angenehme – wenn auch immer wieder Unruhe stiftende – zwischen den
Stühlen: „Ich wüßte für mein Leben keinen besseren Platz.“
Auf eine entsprechende Nachfrage des Journalisten
erklärt Mettnitzer, daß sein Verzicht auf die priesterliche Tätigkeit „natürlich“ nach wie vor ein
schmerzlicher Punkt sei – aber er relativiert sofort:
„Wenngleich ich mir diesen Dienst im Sinne eines
Kirchenjahres und der daraus resultierenden Verpflichtungen nicht mehr vorstellen könnte.“
Er sei in
eine „neue Art von Seelsorge“ hineingewachsen, die ihm heilig sei und der er sich verschrieben habe.
Dann kommt der Hammer: Sein Status in der Kirche sei „kirchenrechtlich neu“.
Er habe seinem Bischof –
Mons. Alois Schwarz von Gurk Klagenfurt – seinen „Verzicht“ auf den priesterlichen Dienst im Rahmen der
Seelsorge mitgeteilt:
„Als Reaktion darauf hat er mich gefragt – in Kenntnis meines persönlichen Hintergrundes
auch im Hinblick auf eine Beziehung –, ob er mich trotzdem zum Klerus zählen dürfe.“
Die Antwort des
Ex-Priesters: „Da habe ich gesagt, das ist Ihre Verantwortung. Wenn das kirchenrechtlich so gehandhabt
werden kann, dann habe ich nichts dagegen.“
Auf die Frage, ob das kein Einzelfall sei, erklärt Mettnitzer:
„Ich kenne keinen zweiten.“
Die Frage, ob er deswegen mit Neid konfrontiert sei, verneint der Ex-Priester:
„Mein Weg ist im Grunde eine Ermutigung, den Weg zu gehen, ohne zu fragen, ob man tun darf, was einem
das Herz sagt. Wie immer dann ein System darauf reagiert.“
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168 Lesermeinungen
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Namenloser Schreiber: Abgefallen von der Menschlickeit Freunde, mir fallen im kreuz-net wohltuende sachliche
Auseinsetzungen und Dialoge auf, aber auch zynisches und unreifes Geplapper und eine Hetze gegen vom Dienst
entpflichtete Priester, menschliche Bischöfe. Was haben wir doch für schnell und hart denkene Kreuzritter
und Marketenderinnen von trauriger „Katholengestalt“, die gegen die Windmühlen der „Häretiker,und Ketzer“
anpreschen, um sie in die Hölle zu hinunterzustoßen als Gehilfen des großen Gankerls. Auch mich versuchen
diese wackeren Kreuzritter vom Orden SchallundRauch zu belästigen, nur hat mich die Römisch Katholische
Kirche entsprechend durchtrainiert, dazu das natürliche Leben in der Bergwildnis. Ich muß schon sagen,
weder in einem katholischen Kloster noch bei den Bergschamen habe ich ein Niveau angetroffen, wie es einige
scheinbar Spätpubertierende hier treiben. „So sind wir halt im kreuz-net“ namenlose
#169 Marcelus 14:54:20 | Sonntag, 23. November 2008
Im Anton-A.-Schmid-Verlag ist ein Buch über die Gattung der Riesen erhältlich. Das Buch, Katalog und
Informationen dazu sind direkt über den Anton-A.-Schmid-Verlag erhältlich, Postfach 22, D-87467 Durach
(BY), Deutschland.
#168 Regina 1961 14:41:23 | Freitag, 21. November 2008
Sauerstoffmangel? Also, laß mich mal nachdenken. Der höchste Berg Hessens ist die ‘Easserkuppe in der
Rhön bei Fulda (=Algermissenland) Wohnst Du dort in der Nähe? Tschuldige bitte, wenn es zu persönlich
ist vergiß es einfach. LG Regina
regina1961 Wie oft wurden diese Mittelchen denn bei Dir ausprobiert? Einmal. Man muss ja wissen wie sich
das anfühlt, wenn mans selber benutzt. Bist Du ein kleiner Masochist? Äh, „klein“ relativ zu was? Ich
bin 1,98m gross… Und ein Masochist bin ich auch nicht.
#159 Hesse2 20:56:13 | Donnerstag, 20. November 2008
durchfuxt: Ganz richtig! Paulus sagt im neuen Testament eindeutig, dass sich die Frau dem Mann unterzuordnen
hat. :)3 Genau so ist es. Und wenn sie das nicht kapiert, dann hilft in den meisten Fällen dies www.peitschenlady.com/…iemenpeitsche_02.jpg.
Und wenn das nicht hilft, dann gibts ja noch das upload.wikimedia.org/…2/2a/Rattan_cane.jpg.
#156 Amanda 15:24:06 | Donnerstag, 20. November 2008
Ich las mal irgendwo, dass die Frau aus der Rippe des Mannes geschaffen wurde, um ihm zur Seite zu stehen
und ihn zu stützen. Sie wurde nicht aus seinem Haupt erschaffen, um über ihn zu herrschen, und nicht
aus einem Teil seines Fußes, um ihm unterworfen zu sein. Wartet mal, es gibt da einen schönen Link journalynne.wordpress.com/…-woman-from-mans-rib/ –
leider nur für jene, die des Englischen mächtig sind. Vielleicht stelle ich Euch mal die Übersetzung
zur Verfügung…
#155 durchfuxt 15:19:00 | Donnerstag, 20. November 2008
Alles ganz eindeutig – oder? „Der Mann aber soll das Haupt nicht bedecken, sintemal er ist Gottes Bild
und Ehre; das Weib aber ist des Mannes Ehre. Denn der Mann ist nicht vom Weibe, sondern das Weib vom Manne.
Und der Mann ist nicht geschaffen um des Weibes willen, sondern das Weib um des Mannes willen.“ 1. Kor.,
11
#154 Kunstmaler † 15:07:34 | Donnerstag, 20. November 2008
@durchfuxt Der Begriff Emanzipation wird weitgehend falsch verstanden. Es ging hier eigentlich um „Menschenrechte“,
die hier oftmals verletzt wurden. Nein, durchfuxt – eine Frau ist einem Mann nicht unterlegen. Sie hat
nur andere Aufgaben und auch diesselben Rechte wie Männer. Es ging den wahren Emanzipationsbefürwortern
nicht darum, dass Frauen sich mit Männern „gleichstellen“, sondern darum, dass sie ihre Menschenrechte
erhalten – eben zur Wahl gehen dürfen, Uni besuchen, das Recht auf einen Job haben und dem Mann eben
nicht untertan sind. Doch auch viele Frauen lenken heute diese einstige Emanzipationsvorstellung in eine
falsche Richtung und meinen nun den Männern auf der Nase rumtanzen zu können mit oft schier unmöglichen
Anforderungen an den Mann, um ihre narzisstischen Wunschvorstellungen erfüllt zu bekommen. Und was Frauen
in der RKK betrifft – hier haben Frauen ihren eigenen Aufgabenbereich und diese fühlen sich z.B. als
Ordensfrau auch nicht unterdrückt. Es gibt Männer und Frauen – alle haben ihre Würde und ihre Rechte
„in deren Bereichen“.
#153 Regina 1961 15:03:23 | Donnerstag, 20. November 2008
Jetzt reicht es aber Mag sein, daß Paulus das so gemeint hat, gleichzeitig schreibt er aber im Korintherbrief
gaaaaanz andere Dinge, da ist nicht von Unterordnung die Rede, sondern von Liebe. Sie scheinen keine Ahnung
von Ehe und Liebe zu haben. Keinen blassen Dunst. Nur der Mann hat das Sagen. Und de Frau darf zu allem
ja und Amen sagen? Wer hat Sie denn erzogen? Ihr Vater? Oder durfte Mutter auch mal was sagen? Regina1961
#152 durchfuxt 14:59:58 | Donnerstag, 20. November 2008
Was hat denn das mit Nüssen zu tun? Paulus sagt im neuen Testament eindeutig, dass sich die Frau dem
Mann unterzuordnen hat. Der Mann wurde nach dem Abbild Gottes geschaffen, die Frau aber nur nach dem Abbild
des Mannes. Daher sind sie im Vergleich zum Mann minderwertig. Das ist eine Tatsache, die direkt dem Wort
Gottes enstammt, akzeptieren Sie das also!
#150 durchfuxt 14:50:34 | Donnerstag, 20. November 2008
Hesse2 Nachgeben muss die Frau, da sie von ihrer Natur aus dem Mann unterlegen ist. Bis in die 50er Jahre
war das ja im deutschen Recht auch eindeutig so geregelt. Erst dann haben die Emanzipationsideologen sich
über diese Tatsache hinweggesetzt.
#149 Regina 1961 14:44:02 | Donnerstag, 20. November 2008
@kunstmalerin Mann, Du bist ja eine Frau! Vielen Dank für die Blumen. Nö, perfekt ist unsere Ehe nicht.
Da fehlt einiges. Zum Glück! Wäre ja sonst wie SDuppe ohne Salz. Manchmal funkt es ganz schön. Aber
wie war das mit der Versöhnzung nach jedem Streit… Ich bin einfach glücklich mit meinem Angetrauten.
Regina
#147 Regina 1961 14:37:11 | Donnerstag, 20. November 2008
Bin wieder da @Hesse2 und Kunstmalerin: Ich denke in einer Ehe, die funktioniert, haben beide das Sagen.
Und zwar jeder in seinem „Fachbereich“. Ich plaudere mal, wie es so schön heißt, aus dem Nähkästchen.
Wenn bei uns eine größere Anschaffung ins Haus steht, entscheiden wir gemeinsam, wieviel das neue Teil
kosten soll. Bin ich in der Stadt, und sehe eine schöne Bluse, dann kaufe ich die mir, ohne meinen Mann
zu fragen. Ich glsube sogar, mein Mann würde mich wegen „Ruhestörung“ anzeigen. Kaufe ich Sachen für
die Kinder, bin ich die Chefin. (Bin ja auch die Hausfrau) Geldanlage: Ehesache. Da ich zu Hause bin,
entscheide ich viele Dinge selbst. Aber eben nicht alles, und mein Mann übt auch sein Mitspracherecht
aus. Ich habe allerdings diese Freiheit auch, weil mein Mann mir 100% vertraut. Wie ich ihm auch. Ich
kann mich nach 22 Jahren Ehe nicht daran erinnern daß ich auch nur ein einziges Mal Rechenschaft ablegen
mußte über irgendeine Geldangelegenheit. Und alle anderen Entscheidungen, was Kindererziehung, Hauskauf,
Autokauf etc. angeht: Das wird gemeinsam abgesprochen. Und wirklichen Streit hatten wir wegen so etwas
auch noch nicht. Regina
#146 Kunstmaler † 14:26:34 | Donnerstag, 20. November 2008
Aber nein, Hesse2 Ein Jobwechsel ist eine ernste Angelegenheit – es wäre doch kindisch deshalb sich „unterdrückt“
zu fühlen. Also bitte, man ist doch nicht im Kindergarten. Es geht hier immerhin um die finanzielle Existenz
der Familie, falls nur der Mann das Geld nach Hause bringt. Arbeitet jedoch auch die Frau ist es ein ernstes
Problem, welches man aber nicht mit Chefgehabe lösen muss.
#144 Kunstmaler † 14:12:41 | Donnerstag, 20. November 2008
Hesse2 Ich bleibe dabei – kein Mensch muss in einer Beziehung dominant sein. Das Problem mit dem Umziehen:
na, ja, wenn die Kinder noch nicht in die Schule gehen, dann wäre es angebracht, wenn die Familie umziehen
würde, wegen eines Jobs – Geld braucht der Mensch, leider. Freundeskreis: na, ja der beste Freund ist
doch immer noch der Partner.
#143 Hesse2 13:57:48 | Donnerstag, 20. November 2008
Kunstmalerin Meine Partnerin ist glücklich mit mir, da bin ich mir sicher. Und sie ist nicht die „Blöde“ –
sie ist einfach nicht der dominante Typ, das ist alles. Und nun, erkläre mir doch mal, wie du in deiner
„wir sind ja absolut gleiberechtigt und demokratisch“-Beziehung folgendes fiktives Problem löst: Er hat
einen neuen Job in Aussicht und möchte umziehen in eine andere Stadt – Sie hütet die kleinen Kinder
und möchte wegen des Freundeskreises nicht umziehen.
#142 Kunstmaler † 13:36:13 | Donnerstag, 20. November 2008
Hesse2 Sind Sie wirklich sicher, dass Ihr Partner glücklich mit Ihnen ist? Oder ist er gern der Blöde?
Aber vielleicht foppen Sie mich jetzt auch nur – könnte das sein, hmmm…
#141 Hesse2 13:32:01 | Donnerstag, 20. November 2008
Kunstmalerin Überall gibts einen Chef. Es geht nicht anders. Die Herrschaftsfreie Gesellschaft ist eine
Illusion. Wieso sollte jetzt ausgerechnet eine Beziehung die Ausnahme sein?
#138 Kunstmaler † 13:08:55 | Donnerstag, 20. November 2008
Egal, was ich nun bin – eine Partnerschaft soll „der Liebe“ untergeordnet sein und das bedeutet, dass
jeder gleich viel Rechte hat – alles andere ist doch demütigend. Auch, wenn das für Sie (der Sie ja
der dominante Teil in Ihrer Beziehung sind) eher naiv klingt.
#135 Hesse2 12:58:39 | Donnerstag, 20. November 2008
Kunstmalerin In einer Liebesbeziehung (eine Ehe sollte das immerhin sein) braucht man den Partner weder
als Chef betrachten, noch selber als Partner Chef sein wollen – so was ist einfach KRANK. Aha. Na, glaub
was du willst. Ich glaub, genau das ist das Problem: Dass ein Chef selten akzeptiert wird.
#134 Kunstmaler † 12:56:47 | Donnerstag, 20. November 2008
Nein, Hesse Also ich kann das so nicht sehen, dass unbedingt in einer Beziehung jemand Chef sein muss.
In einer Liebesbeziehung (eine Ehe sollte das immerhin sein) braucht man den Partner weder als Chef betrachten,
noch selber als Partner Chef sein wollen – so was ist einfach KRANK!
#133 Hesse2 12:45:45 | Donnerstag, 20. November 2008
Kunstmaler: Oh, Verzeihung! ich bin weiblich Verzeihung, aber dein Nickname suggeriert was anderes. Siehst
du, du „willst nicht“ über einen Mann Chef sein. Ist doch fein. Dann such dir nen dominanten Partner
und alles wird gut. Sieh, bei mir und meiner Partnerin ist das so: Sie ordnet sich unter und dadurch
funktioniert unsere Beziehung seit langem. Sicher, wir sprechen natürlich über alles was entschieden
werden muss und ich gehe natürlich auch auf ihre Wünsche ein. Aber es gibt nunmal Fälle, wo kein Konsens
möglich ist – und da ordnet sie sich unter. Das geht auch gar nicht anders – was macht man bei einem
wichtigen Konflikt, bei dem der eine Partner das will und der andere jenes und es keine Kompromisslösung
geben kann? Einer MUSS nachgeben. Gibt keiner nach, dann scheitert die Beziehung und die Partner werden
sich trennen. Genauso bei meinen Eltern, nur eben andersrum, sozusagen. Meine Mutter ist die, die dann
entscheidet, wenn keine Kompromisslösung gefunden werden kann. Und darum scheitern heite Beziehungen
so oft: Es ist nicht mehr automatisch der Mann Chef – und das ist natürlich ein „Problem“. Früher waren
die Frauen so erzogen, dass sie auf ihren Mann gehört haben und anerkannt haben, dass er der Chef ist.
Das ist nun nicht mehr so und die „Chef-Rolle“ muss erst gefunden werden.
#131 Hesse2 12:28:19 | Donnerstag, 20. November 2008
Kunstmaler: Also eher der … Also ich möchte nicht, über irgendjemanden Chef sein. Also bist du eher
der devote Typ. Fein. Finde eine dominante Partnerin und deine Beziehung wird lange funktionieren.
#130 Kunstmaler † 12:23:26 | Donnerstag, 20. November 2008
@Hesse2 Bei meinen Eltern ist meine Mutter die Chefin und mein Vater ordnet sich unter. Das ist ja schrecklich?
Wieso muss überhaupt jemand Chef sein? Also ich möchte nicht, über irgendjemanden Chef sein. Das ist
bitte keine Lösung, lieber Hesse – so was Blödes habe ich noch nie gelesen.
#129 Hesse2 12:17:59 | Donnerstag, 20. November 2008
Regina / Kunstmaler: Gründe für das Nicht-Funktionieren von Ehen. Regina: Du hast schon einen Teil meiner
Meinung dazu vorweggenommen. Die „Schuld“ daran, dass Ehen meistens nicht mehr lebenslang funktionieren
ist die Emanzipation der Frau. Früher war es grob gesagt im allgemeinen so: Der Mann ist der Chef. Zwar
hat mein Großvater mit meiner Grossmutter über wichtige Entscheidungen geredet, aber das letzte Wort
hatte er – und meine Grossmutter hat das hingenommen aufgrund ihrer eigenen Erziehung, auch wenn sie die
Entscheidung scheisse fand. Heute hingegen nehmen die Frauen das im allgemeinen nicht mehr hin – völlig
zu Recht selbstverständlich. Letztlich scheitern deshalb viele Ehen/Beziehungen. Manche scheitern jedoch
auch nicht – nämlich genau dann, wenn, wie bei meinen Eltern, einer der Chef ist. Bei meinen Eltern ist
meine Mutter die Chefin und mein Vater ordnet sich unter. Das liegt aber an den Charakteren der Ehe-Beteiligten,
welchen man bei der Heirat meistens noch nicht weiss, denn Verliebte sehen den Partner durch ne rosa Brille.
Das stellt sich erst später heraus. Wenn nun die verklärende Verliebtheit abgeklungen ist und der Alltag
kommt und die Partner stellen fest, dass sie beide dominant sind, dann haben sie ein Problem. Wenn bei
Entscheidungen keiner von beiden nachgibt, dann ist der Streit vorprogrammiert und das Scheitern der Beziehung
meist nur eine Frage der Zeit. Funktionieren tut eine Beziehung dann, wenn einer der Chef ist – ob das
der Mann oder die Frau ist spielt keine Rolle. Früher wars automatisch der Mann.
#128 Kunstmaler † 12:11:50 | Donnerstag, 20. November 2008
@ Regina Ich halte nie an meiner Position fest – ich wäge immer genau ab und sehe auch ein, wenn ich
mich irre. Doch – was ich leider an unserer Gesellschaft häufig beobachten kann ist, dass viele Frauen
meinen, sie wären besser, nur „weil sie ja die armen Unterdrückten“ sind. Heute tanzen die Weiber den
Männern ganz schön auf der Nase herum – das kann ich leider beobachten.
#127 Regina 1961 11:59:12 | Donnerstag, 20. November 2008
@Kunstmaler Sie scheinen zumindest nicht mehr an Ihrer Position festzuhalten, daß nur Frauen, und allein
und einzig die, Schuld an unserer gesellschaftlichen Misere sind. Ist es aber nicht auch so, daß jahrhundertelange
Unterdrückung der Frau vielleicht in manchen Fällen zu dieser gesellschaftlichen Überreaktion geführt
hat, daß man jetzt im kleinsten Gesangsverein eine „Frauenquote“ braucht? Ich weiß auch von „früher“
(bis in die Ehe meiner Großeltern hinein), daß nicht alle Frauen unbedingt unterdrückt wurden. Ein
wirklich liebender Mann tut das nicht. Ich weiß aber auch von vielen Gesprächen mit anderen ältern
Leuten, daß dies häufig doch der Fall war. Regina1961
#126 Kunstmaler † 11:52:36 | Donnerstag, 20. November 2008
Hallo, Regina Die Lösung wäre ein „Umdenken in der Gesellschaft“ Nach dem Motto: Ich trete mal mit meinen
Wünschen zurück und stelle mich auf den Mitmenschen (also den Partner) ein. Sie haben natürlich recht
damit, dass es so einfach nicht geht und ich will hier auch nicht rechthaberisch auftreten. Aber leider
ist es ja so, dass sich die Menschen mit so manchen Verhalten, selber zerstören. Eine Scheidung ist immer
eine Zerstörung der Familie und da ist halt nun niemand anderer verantwortlich zu machen, als die Beteiligten
selber. Und die Kirche will eben zeigen, dass Gott zwar ein verzeihender Gott ist, doch es gibt eben nur
„eine Ehe, die von Gott gesegnet ist“. o^/ Darum net schnell gleich in die Harpfen hupfen, sondern DENKEN.
#125 Regina 1961 11:46:08 | Donnerstag, 20. November 2008
@Kunstmaler Und wie sieht Ihre Lösung aus? Ich habe keine Antwort in der Handtasche. Ich möchte es mir
da nicht so leicht machen. Dabei könnten Menschen zerstört werden. Regina1961
#124 Kunstmaler † 09:08:37 | Donnerstag, 20. November 2008
Hallo, Regina – erlauben Sie mir auch darauf zu antworten Andererseits ist da dieses Dilemma, daß 2 Menschen
ein einmal gegebenes Versprechen nicht mehr halten können. Das Dilemma besteht im Egoismus des „heutigen
modernen Menschen“. Jeder will nur seinen eigenen Schädl durchsetzen und hat kein Gefühl mehr für den
Partner – ob das wohl an der „antiautoritären Erziehung“ liegt, die uns schon vor Jahrzehnten einreden
wollte, dass dann der perfekte Mensch herauskommt – oder hat man diesen verwöhnten Bälgern einfach nicht
beigebracht in ihrem Leben „Grenzen ihrer überspannten Wünsche“ zu setzen? Und daraus resulitiert dann
eben die „andauernde Unzufriedenheit“ mit dem Partner und auch mit anderen Menschen in deren Umgebung.
Sie meinen auch, dass eine „Wiederverheiratung“ dieses Problem löst? – Und Sie meinen also, dass diese
Menschen, mit dem nächsten Partner plötzlich „das große Glück“ erfahren werden. Komisch – man kann
nämlich deutlich sehen, dass diese dann immer wieder heiraten und nochmal und nochmal und nochmal…
Woran das wohl liegen mag, dass diese Leute keine Beziehung durchalten – vielleicht an der Erziehung?
#123 Regina 1961 07:55:35 | Donnerstag, 20. November 2008
@joberens Lieber Josef, Sie haben ja Recht mit Ihren Zahlen über Ehescheidung und „unehelichen“ Kindern
(Oh wie ich diesen herabsetzenden Begriff hasse!) Aber wie soll Ihrer Meinung nach, Kirche denn reagieren?
Schließlich gibt es da ja eindeutige Worte Jesu zur Ehescheidung. Und das ist ertwas, wo ich als Katholik
nicht dran vorbeikomme. Andererseits ist da dieses Dilemma, daß 2 Menschen ein einmal gegebenes Versprechen
nicht mehr halten können. Auch wenn sie es noch so sehr versucht haben. Die Lösung der evangelischen
Kirche, nämlich Wiederheirat, steht meiner Meinung nach, im krassen Widerspruch zur Heiligen Schrift.
Eine bessere Lösung weiß ich aber auch nicht. Regina1961
#122 joberens 21:32:00 | Mittwoch, 19. November 2008
Kunstmaler zur Erinnerung Sollten wir nicht realistischer werden und nicht einer guten alten Zeit nachtrauern
und sie zurück sehnen. Es ist nun mal so, daß fast jede zweite Ehe geschieden wird und nicht wenige
Menschen überhaupt nicht mehr heiraten und auch so ihre Kinder haben. Wenn die Entwicklung so weiter
geht, muß man fragen, wie das wohl in fünzig Jahren aussehen könnte? Eine Kirche kann nicht verstockt
und unbeweglich auf nicht selten fraglichen Prinzipien verharren, denn dann läuft ihr die Welt und die
Menschen, für die sie doch eingentlich da sein sollte, davon. Sie bleibt isoliert zurück, wird immer
weniger ernst genommen und verschwindet irgendwann in der Bedeutungslosigkeit. Das könnte der Weg und
das Schicksal unserer kath. Kirche sein, wenn sie weiterhin so schwerfällig bleibt und sich nicht auf
die Menschen zu bewegt. Sicherlich werden die Menschen immer und alle Zeit nach Gott suchen. An der Glaubwürdigkeit
der Kirchen wird es dann liegen, ob die Menschen sich zu ihnen hingezogen fühlen werden. Letzlich dürfte
also allein die Glaubwürdigkeit über die Zukunft der Religionen entscheiden. Doch da sieht es in unserer
kath. Kirche, in der sich doch mache fraglichen, sogar unsinnige Dinge um das Evangelium herum entwickelt
haben, zur Zeit nicht so sehr gut aus. Kürzlich habe ich auch gelesen, daß der Gottesdienstbesuch in
den evangel. Kirchen konstant ist, während er bei uns Katholiken doch rapide abnimmt. Josef Berens (als
einfacher, denkender Katholik
Unabhängig von Reimen: Wann heult sich joberens in seinem Heimatforum „Partenia“ wieder aus? – Wann verfasst
er wieder einen Brief an den Bruder „Papst“? Man möge die Zusammenhänge sehen. Berens ist ein Teil der
Hassorganisation Partenia, gesteuert von Gaillot, Breitenbach & Co.
#117 Amanda 18:00:14 | Mittwoch, 19. November 2008
Ein Reim dazu – nicht aus meiner Feder: Fest soll mein Taufbund immer stehn, ich will die Kirche hören.
Ich will den Weg des Glaubens gehn und folgen Gottes Lehren. Dank sei dem Herrn, der mich aus Gnad in
Seine Kirch berufen hat, Ihm will ich allzeit leben! AMEN!
#116 joberens 17:56:11 | Mittwoch, 19. November 2008
Blinder Glaube –---- Blinder Glaube Wer nur blind katholisch glaubt und nicht wagt selbst zu denken, wer
nur tut, was der Papst erlaubt, einen Teil seines Menschseins tut verschenken. Doch, wer sich orientiert
an Evangelium und Jesus Christ hat am Ende mehr gelebt und zudem auf gutem Wege ist. Josef Berens (als
einfacher, denkender Katholik)
#115 Müller 17:27:30 | Mittwoch, 19. November 2008
@So langsam nun wird es auch Zeit, dass ich mich mach mal nun bereit, die glcoken werden bald nun klingen,
ich werd mich auf die Beine schwingen und ziehe heut zur Ökumene hin, Buß-Bettag, danach steht der Sinn.
#114 Amanda 17:24:58 | Mittwoch, 19. November 2008
Ach nein, mein Lieber… Nun ganz prosaisch – ich bin nur sprachfixiert, albern und spreche Sarkasmus
flüssig. Nichts weiter. Und mein Gatte – der ist evangelisch…
#112 Amanda 17:15:37 | Mittwoch, 19. November 2008
Dass dies der gute Gott nur walte und dass mein Mann mich wirklich halte! Doch hoffe ich – nicht unbedacht
–, dass Gott in Seiner Huld mich macht zur guten Frau für diesen Mann, damit er Segen ernten kann.
#110 Amanda 17:03:15 | Mittwoch, 19. November 2008
Drum, lieber Leser, hier verweile – sprich keine Generalurteile! Es gibt ja so ‘ne und auch solche, stets
gibt es Gute und auch Strolche. Wer weise ist und klarer sieht, der merkt dann auch den Unterschied!
#109 Kunstmaler † 16:59:53 | Mittwoch, 19. November 2008
Alleinschuld-Thesen Sie wissen schon, clarissa, was ich damit meine. Und dass viele Frauen immer höhere
Ansprüche stellen ist ja ebenfalls bekannt. Da brauchen Sie nur die dämlichen Weibermagazine zu lesen –
in solche Zeitschriften werden Frauen als perfekt hingestellt (und was sie doch alle können – sie sind
schön, klug und ja so nett?) d. h. das Weib heute strotzt ja nur so vor „Selbstbewusstsein“ und Selbstgefälligkeit
und so mancher Mann macht dann „halt die Fliege“
Bestanden verwandtschaftliche Beziehungen, oder sind Ähnlichkeiten aus beruflichen Gründen unvermeidlich?
Da gab es doch schon mal so einen (abgelehnten) Kunst-, bzw. (nicht gänzlich unbegabten) Postkartenmaler,
der auffallend ähnliche Alleinschuld-Thesen vertrat, ich glaube auch publizierte … Pugna (oder Clades)
mea, oder so ähnlich hieß das Werk doch …
#107 pneumat 16:38:59 | Mittwoch, 19. November 2008
„Die einfachen denkenden Katholiken“ Endlich muss man den einfach denkenden Leuten ihre Demenz erklären.
Es wird von ihnen aufgerufen, angeblich selbständig zu denken. Aber grade das kann ein gewöhnlicher
sterblicher Mensch nicht, wenn er nicht durch den Hl. Geist erleuchtet. Nur so einer kann von Gott unmittelbar,
direkt die guten Gedanken empfangen. Die alle anderen sind von Medien, von Umgebung und anderen fremden
Quellen wie Dämonen beeinflusst. Die guten Gedanken sind alle durch die Göttlichen Propheten uns offenbart.
An diese sollen wir uns einzig halten. Aber jeder kann auch durch eigenes unreines Auge und gewöhnliche
Begierden die Hl. Schrift in eigener Auslegung verfälschen. Deshalb soll man sich an die überlieferte
Hl. Lehre der Apostolischen Kirche orientieren, die in Belehrungen der Hl. Kirchenväter manifestiert
ist. Also werden die häretischen und anarchistichen Geister wie „die einfachen denkenden Katholiken“
entlarvt. Man soll ihnen kein Gehör schenken, wenn man nicht in Verkehr mit Dämonen kommen will.
#106 Kunstmaler † 16:35:41 | Mittwoch, 19. November 2008
@Regina1961 Tut mir leid, dass ich Ihnen erst jetzt antworte – bin erst jetzt wieder am PC. Ihre Gegenargumente
verstehe ich aus Ihrer Sicht – dennoch Sie dürfen nicht vergessen – Sie führen deshalb eine gute Ehe,
weil Sie selbst eine verantwortungsbewusste Frau sind und Sie haben einen solchen Mann gefunden, der eben
gleich ist wie Sie. Gleich und gleich gesellt sich gerne! Dafür freue ich mich für Sie. Und dass dann
viele Männer das Handtuch werfen, weil sie der Tussi einfach nichts mehr recht machen können, das ist
leider nur allzu verständlich. Sie werden auch sehen, dass jene Frauen, die für ihren Mann noch da sind
und keine Staransprüche stellen, sehr wohl eine stabile Ehe führen. Was aber die Vielgeschiedenen betrifft –
man kann ja heute überall sehen, wie irre manche Frauen sind und wissen Sie, manche Frauen machen Männer
mit ihrer narzisstischen Art und deren Emanzengehabe (ich bin die Beste und ich will alles von einem Mann)
ganz schön narrisch. Frauen sind heute leider das Hauptproblem – sie wollen alles, geben nichts mehr
und glauben sie sind der Star schlechthin. Damit müssen die armen Männer erst einmal fertig werden.
#105 Regina 1961 14:16:10 | Mittwoch, 19. November 2008
@kunstmaler Wer sagt denn, daß all die Geschiedenen, oder zumindest ein großer Teil, nicht versucht
haben, an ihrer Ehe zu arbeiten? Sind Sie überhaupt verheiratet? Haben Sie einen Lebensgefährten oder
-in), der Ihnen vor dem Tisch des Herrn das Jawort gegeben hat und der immer noch zu Ihnen steht und Ihnen
die Treue hält? Wenn ja, freuen Sie Sich und danken Sie unserem Herrgott auf den Knieen, daß er Ihnen
einen solchen Menschen an die Seite gestellt hat. Ich gönne es Ihnen so wie ich dies jedem anderen Menschen
gönne. Ich habe auch dieses Glück gehabt. Und es dauert sogar noch an. für mich ist das Jawort kein
billiges Versprechen, sondern ein bindendes Versprechen daß ich meinem Mann vor Gottes Altar gegeben
habe. Mit allen Konsequenzen. Was aber, ich bin schon wieder mit einem Beispiel aus dem echten Leben da,
weil im engsten Kreise erlebt, wenn mein Mann plötzlich anfängt zu Trinken, anfängt, sich mit anderen
Frauen abzugeben, die Kinder mißhandelt…usw. Klar kann ich mich darum bemühen, daß unsere Ehe wieder
ins Lot kommt. Vielleicht klappt es sogar. Aber wenn nicht? Ich harre Ihrer Antwort. Regina1961
#104 Kunstmaler † 11:16:51 | Mittwoch, 19. November 2008
@Joberens Es ist nun mal so, daß fast jede zweite Ehe geschieden wird… Ja – leider! Und deshalb sollten
Eheleute auch an ihrer Ehe arbeiten und nicht einfach die Scheidungsrate heben. Es ist doch egoistisch
einen Menschen „wegzuwerfen“, wenn man ihn (im Bett oder sonst wo?) nicht mehr braucht. Es prüfe sich –
wer sich bindet. – und zwar nicht nur „im Bett“, sondern auch vom Charakter her. Nur weil es so viele
Ehescheidungen gibt, heißt es ja nicht, dass das „so gut ist“. Zuerst das ganze Affentheater der Trauung
und dann oft schon nach zwei Jahren folgt die Scheidung. Es liegt oft auch am schlechten Charakter des
„ach so modernen Menschen“. Es geht mir hier auch gar nicht mehr um die RKK – es geht mir hier um Menschen,
um Kinder und um das Menschsein überhaupt. Wenn ein Mensch vor dem Traualtar ein Versprechen gibt, dann
ist das heute ja gar nichts mehr wert und das sollte sich ändern. Das hat auch nichts mit der Glaubwürdigkeit
der Religion zu tun, sondern mit der Glaubwürdigkeit des „modernen Menschen“!
#103 joberens 10:54:42 | Mittwoch, 19. November 2008
Kunsmaler Kirche für die Menchen und nicht Menchen für die Kirche Sollten wir nicht realistischer werden
und nicht einer guten alten Zeit nachtrauern und sie zurück sehnen. Es ist nun mal so, daß fast jede
zweite Ehe geschieden wird und nicht wenige Menschen überhaupt nicht mehr heiraten und auch so ihre Kinder
haben. Wenn die Entwicklung so weiter geht, muß man fragen, wie das wohl in fünzig Jahren aussehen könnte?
Eine Kirche kann nicht verstockt und unbeweglich auf nicht selten fraglichen Prinzipien verharren, denn
dann läuft ihr die Welt und die Menschen, für die sie doch eingentlich da sein sollte, davon. Sie bleibt
isoliert zurück, wird immer weniger ernst genommen und verschwindet irgendwann in der Bedeutungslosigkeit.
Das könnte der Weg und das Schicksal unserer kath. Kirche sein, wenn sie weiterhin so schwerfällig bleibt
und sich nicht auf die Menschen zu bewegt. Sicherlich werden die Menschen immer und alle Zeit nach Gott
suchen. An der Glaubwürdigkeit der Kirchen wird es dann liegen, ob die Menschen sich zu ihnen hingezogen
fühlen werden. Letzlich dürfte also allein die Glaubwürdigkeit über die Zukunft der Religionen entscheiden.
Doch da sieht es in unserer kath. Kirche, in der sich doch mache fraglichen, sogar unsinnige Dinge um
das Evangelium herum entwickelt haben, zur Zeit nicht so sehr gut aus. Kürzlich habe ich auch gelesen,
daß der Gottesdienstbesuch in den evangel. Kirchen konstant ist, während er bei uns Katholiken doch
rapide abnimmt. Josef Berens (als einfacher, denkender Katholik
#102 Kunstmaler † 08:59:48 | Mittwoch, 19. November 2008
Joberens Du scheinst von gottgewollter und gottgefälliger Sexulaität keine Ahnung… Gottgefällige
Sexualität ist die der Ehe und der Treue! Übrigens an jene, die meinen ihre egoistische Sexualmoral –
also rumhuren – hier großartig raushängen zu müssen: Ihr tut euch alle selber weh, denn bringen tut
es euch nichts. Im Gegenteil euer mehrfacher Partnerwechsel hat euch im Leben ja sicher viel gebracht:
Ständiger Wohnungswechsel – finanzielles Disaster – unnötige kindische Streitereien mit dem jeweiligen
Partner – eure Kinder (wenn vorhanden) habt ihr ruiniert durch euren Egoismus – ja so ein Leben gefällt
dem Teufel. Aber keine Sorge von euer Sorte gibt es heute genug und alle rechtfertigen sich mit der tollen
Ausrede: die Sexualität ist etwas ganz Normales – ja klar, aber mit Gottes Segen und nicht mit des Teufels
Richtlinie. Des Teufels Lohn trifft euch schon in dieser Welt – lügenhaftes Geplappere (eine Form der
Selbsterklärung, wenn eine Beziehung nicht geklappt hat – dann wird der einst so geliebte Mensch zum
Feind, bis man sich vorm Richter wiederfindet), Einsamkeit (weil immer nur ab und zu nen Partner), Eifersucht
auf gesunde Beziehungen…usw.
#101 Amanda 00:01:02 | Mittwoch, 19. November 2008
Im Vers kann nicht nur Berens schreiben, der ließe es auch besser bleiben. Nun, liebe User, gebt gut
acht – Amanda sagt Euch gute Nacht und wird Euch morgen voll Entzücken mit neuen Reimen dann beglücken…
:(3 :(3 :(3 :(3 :(3 :(3 :(3 :(3 :(3
#100 Leblhuber 23:57:00 | Dienstag, 18. November 2008
Grand Sol: dass fast jeder junge Deutsche heutzutage ein Hurenkind ist. Du hast wohl den Abgrund nicht
gesehen, in den du mit diesem einen Schritt zuviel gestürzt bist! Wohl bekomms!
Kaum fassbar, was der Berens litte, wenn man das Menschsein ihm beschnitte. Sein Sprachorgan wirkt unverdrossen;
auch wenn er selber längst verflossen, sind seine Weisheiten längst Kult: „die päpstliche Aidstotenschuld“!!!
#97 Grand Sol 23:47:51 | Dienstag, 18. November 2008
@joberens Ich kann zwar Ihre Gedanken und Rechtfertigungsversuche zum Ehebruch nachvollziehen, da ich
mir der Tatsache bewußt bin, dass heutzutage Deutsche kaum noch die Fähigkeit besitzen, ein gesundes
Familienleben zu führen. Und dass fast jeder junge Deutsche heutzutage ein Hurenkind ist. Aber das wird
niemals eine Rechtfertigung für Ehebruch sein können. Die Sachlage ist hier absolut eindeutig. Der Herr
lässt nicht mit sich debattieren und plötzlich Akzeptanz walten.
Trotz bittren Kämpfens und Sichwehrens – er dichtet immer noch, der Berens. Man hofft, er gäbe sich
verloren und ließ’ die Sprache ungeschoren, wenn er schon durch sein dreistes Tun den Glauben rupft wie’n
Suppenhuhn…
#95 joberens 23:42:23 | Dienstag, 18. November 2008
Amanda – Du hast ja hier das Wort Sex vergessen. Doch Auch Dir der Reim Sexualität Als hohes Gut ist
sie von Gott gegeben sie gibt Ausgleich und so viel Freud und Lust am Leben doch wer meint, Sexualität
sei Sündenfalle hat der sie noch alle???????? Josef Berens (als einfacher ,denkender Katholik)
Mensch – ich war gerade so schön entspannt… Ein Reim dazu: Schlagt ihn mit seinen eig’nen Waffen,
den Rommersheimer Antipfaffen! Denn zieht er eines Tags von dannen, kann man hier richtig gut entspannen,
was sich auch ganz besonders lohnt, wenn Berens künftig uns verschont…
#93 joberens 23:36:18 | Dienstag, 18. November 2008
Philipp – das war siherlich aber ein Genuß für dich Ja, lieber Philipp, daß was sicherlich aber ein
voller Genuß für Dich, denn warum sonst hast Du das Wort Sex so herausgestellt und den Beitrag noch
einmal. Noch einmal mein Tipp, lebe Deine Sexualität und es geht Dir dann sicherlich besser. Josef Berens
(als einfacher, denkender Katholik
#92 Phillip 23:31:37 | Dienstag, 18. November 2008
Josef Berens – sexsüchtig??? Mit Euren versuchten Gedichten habt ihr doch einwandfrei Eure sexuelle Verklemmtheit
bewiesen. Ich geben allen, die sich offenbar mit so viel Genuß und Vielleicht auch Befriedigung daran
beteiligt haben den guten Rat, Ihre Sexualität doch lieber wirklich und normal zu leben zu versuchen,
denn dann bekommt ihr sie aus dem Kopf und den Kopf wieder für andere Dinge frei. Es ist auch schöner
seine Sexualität wirklich zu leben anstatt sich mit Schreien abreagieren zu müssen. Man merkt ja so
richtig Euer unterdrücktes sexuelle Verlangen. ‘So versucht man sich offenbar abzureagieren, wenn es
man es vielleicht anders nicht kann. Sexualität sucht sich dann eben andere Wege und das scheint sich
ziemlich einwandfrei bei Euch zu beweisen. Also denkt mal über ein normales Sexualleben nach und versucht
es auch zu leben und ihr werdet merken, daß ihr Euch normaler und auch wohler fühlt. …Eines Deiner
Lieblingswörter scheint Rumhuren zu sein. Du scheinst von gottgewollter und gottgefälliger Sexulaität
keine Ahnung und noch nie etwas gehört zu haben oder Du hast den Kopf so voll von Aufgestauter Sexualität,
daß Dir da nichts anderes mehr einfällt. Hast Du schon jemals schon etwas von Liebe und Partnerschaft
gehört? Ich würde Dir dingend raten, Deine Sexualität einmal ganz normal und entsprannt zu leben zu
versuchen. Dann bekommst Du auch eine normale Einstellung dazu
#90 joberens 23:20:18 | Dienstag, 18. November 2008
Kunstmaler – laufgestautes Sexualverlangen Eines Deiner Lieblingswörter scheint Rumhuren zu sein. Du
scheinst von gottgewollter und gottgefälliger Sexulaität keine Ahnung und noch nie etwas gehört zu
haben oder Du hast den Kopf so voll von Aufgestauter Sexualität, daß Dir da nichts anderes mehr einfällt.
Hast Du schon jemals schon etwas von Liebe und Partnerschaft gehört? Ich würde Dir dingend raten, Deine
Sexualität einmal ganz normal und entsprannt zu leben zu versuchen. Dann bekommst Du auch eine normale
Einstellung dazu Josef Berens (als einfacher, denkender Katholik)
#88 Kunstmaler † 21:07:53 | Dienstag, 18. November 2008
@Joberens Ich kann mir nicht vorstellen, daß Gott da im Weg stehen könnte. Nö – Gott steht den Leuten
nicht im Weg – die Menschen stehen sich selbst und Gott durch ihre egoistische Haltung im Weg. Einmal
heißt es JA, dann wieder NEIN – wie es dem Teufel gefällt – Hauptsache der Mensch kriegt seinen Willen
und führt ein gottloses Leben. Übrigens – wer einmal geschieden ist, ist auch oft nicht beziehungsfähig.
Ist das schon zu Ihnen durchgedrungen. Dann kommt nach der Scheidung einmal der Scheidungsgrund, dann
versteht man sich auch mit demjenigen oder derjenigen nicht mehr – tja, und weil das Rumhuren ja so toll
ist, kommt gleich der nächste Partner und der nächste … Ja, Jo – das ist halt ein gottgefälliges
Leben – feste rumhuren, damit man ja viel Schaden anrichtet. Ach ja – hab’ich ja ganz vergessen – das
Kondom ist ja die Lösung aller Probleme
#87 Dr. Schlämmer 20:40:10 | Dienstag, 18. November 2008
@Joberens Da sagt doch der ganz normale Menschensverstand, daß es da die einzige und beste Lösung ist,
sich eben zu trennen … Das dürfen Sie auch nach kath. Lehre. Bloß erneut kirchlich heiraten geht nicht
mehr, was ja auch eine Pervertierung des Sakraments der Ehe wäre.
#86 Phillip 20:23:09 | Dienstag, 18. November 2008
zur Erinnerung Was ich schreibe ist Fakt und in der Regel auch nicht zu widerlegen(Josef Berens 16.11.2008)
Nur damit es niemand wagt, gegen den Unfehlbaren aus Rommersheim zu schreiben…
#85 joberens 20:17:11 | Dienstag, 18. November 2008
Unauflöslichkeit der Ehe ist Wunschtraum und Utopie Ihr Lieben, nun bleiben wir doch einmal bei der Realität
und auf dem Boden. Was Scheidung und auch Wiederverheiratung angeht, ist die evangel. Kirche uns, auch
in diesen Dingen was christlich angeht, wieder um Längen voraus. Es ist doch kompletter Unsinn und sicherlich
auch nicht Gottes Wille, daß zwei Menschen zusammen bleiben, bei denen es nichts Verbindendes mehr gibt
und das Leben nur noch aus täglichem Streit und Zoff besteht. Wo auch keine Aussicht mehr besteht, daß
dieser Zustand sich irgendwann ändern könnte. Da sagt doch der ganz normale Menschensverstand, daß
es da die einzige und beste Lösung ist, sich eben zu trennen um vielleicht wieder neu anzufangen und
eine andere glücklichere Verbindung aufzubauen zu können. Ich kann mir nicht vorstellen, daß Gott da
im Weg stehen könnte. Doch die alten Herren in Purpur in Rom, die keine Ahnung von Ehe und Scheidung
haben dürften, habe da offenbar kein Einsehen und Erbarmen. Sie könnten es vielleicht sogar noch genießen,
wenn Ehepartener zig Jahre ihres einen und einzigen Lebens so vergeuden und durchleiden würden. So mach
unsere Amtskirche sich auch immer unglaubwürdiger und der Abwärtstrend dürfte mit derartigem Unsinn
sogar beschleunigt werden. Josef Berens (als einfacher, denkender Katholik Es gibt eben keine Unauflöslichkeit
der Ehe und unsere kath. Amtskirche würde gut daran tun, wenn sie auch in dieser Sache ihre Schwerfälligkeit
zu überwinden versuchen würde.
#82 Kunstmaler † 18:35:54 | Dienstag, 18. November 2008
@pneumat Einige Ihrer Beiträge habe ich gelesen und einen Satz möchte ich von Ihnen hereinkopieren,
weil er mir so gut gefällt: Die weltliche Moral ändert sich stets, doch nicht die Göttliche, weil Christus
heute, morgen und in Ewigkeit der selbe ist Diesen Satz finde ich heilend und tröstend. :(3
pneumat: auf der sicheren Seite sind aus christlicher Sicht also nur Leute, die gar nicht erst Heiraten,
denn diese können sich nach Belieben wirder trennen und begehen nur eine ganz normale Sünde und kein
Sakrileg, wenn sie unverheiratet zusammenleben. Na – das ist doch ma ne frohe Botschaft! Hach, was bin
ich doch christlich!
#80 pneumat 18:20:47 | Dienstag, 18. November 2008
Scheidung leichtgemacht Was aber, wenn mein Mann nächstes Jahr mit einer anderen Frau durchbrennt? Aber
wahrscheinlich haben Sie dafür auch schon eine Antwort Die christliche Antwort lautet: Trotz dem nicht
scheiden. Doch eine hochmutige und hysterische Tante wird höchstwahrscheinlich …
#79 Kunstmaler † 18:12:05 | Dienstag, 18. November 2008
@Regina 1961 1. Danke für Ihre guten Wünsche – die haben sich in meiner Kindheit schon erfüllt. 2.
Die Wolke (schönes Familienleben) hätte ich gerne gehabt. 3. Sie haben keine Ahnung, wie sich ein Scheidungskind
fühlt – also, mässigen Sie Ihren Ton mir gegenüber. Ich habe Ihnen keinen Grund für eine Anfeindung
gegeben. Man kann diskutieren und Meinungen austauschen – alles andere ist einfach unsachlich. Warum ich
nun ein Pharisäer sein soll, weil ich meine, dass Gott eine Scheidung nicht möchte, ist mir auch ein
Rätsel. Sich bitte von Geschiedenen nicht beeinflussen lassen – selber denken.
#78 pneumat 18:08:44 | Dienstag, 18. November 2008
Kunstmaler sie predigen Unvernunft und meinen man könne „den Willen des Menschen“ gegen den „Willen Gottes“
einfach eintauschen. Genau das streben die Unfug denkenden FM-Agenten an.
#77 Regina 1961 17:57:53 | Dienstag, 18. November 2008
@Kunstmaler Haben Sie Sich eine Wolke gemalt, auf der es keine Ehescheidungen gibt? Eigentlich finden
Sie soch alle Geschiedenen „erbärmlich“. Ich finde jemanden wie Sie erbärmlich. Woher nehmen Sie die
Unverfrorenheit über Menschen, deren #ehe gescheitert ist, so zu urteilen? Ich würde mir so etwas nie
anmaßen. Ich bin übrigens seit 22 Jahren glücklich verheiratet. Was aber, wenn mein Mann nächstes
Jahr mit einer anderen Frau durchbrennt? Aber wahrscheinlich haben Sie dafür auch schon eine Antwort.
Sie sind ein Pharisäer. Oh Herr, sieh doch, was ich alles so gut schon gemacht habe… Mir ist zum kotzen,
wenn ich Ihr Geschreibsel lese. Menschenverachtung pur! Gebe der Herr Ihnen Einsicht. Leuten wie Ihnen
kann man nur wünschen, daß in ihrem Leben nichts, aber auch wirklich nichts schief geht. Ich glaube,
Sie würden daran zerbrechen. Regina1961
#76 Kunstmaler † 17:08:55 | Dienstag, 18. November 2008
@ Joberens Also ich finde jene Menschen zum „ERBARMEN“, die sich scheiden lassen – Sie finden es normal –
kann ich mir schon denken, da Sie ja sehr einfach immer nur an den unteren Teil des Menschen, der für
Sie ja eine unglaublich wichtige Stellung einzunehmen scheint, denken. Christus spricht:“ Wehe dem, der
Gutes böse und Böses gut nennt.“ Das Leben ist kein Kindergarten, wo Peppi oder Pippi alles haben wollen
und es dann einfach wegwerfen, wenn einem das Spielzeug nimmer gefällt. Ein erwachsener Mensch hat zu
seinem Partner zu sehen in guten wie in schlechten Tagen – da verspricht man sich nämlich Treue am Traualtar.
Da sieht man wieder wie „verlogen“ doch unsere Sexgesellschaft ist. Hauptsache alle haben ihren Spaß,
gell, sie allwissender Jo. Sie glauben doch allen Ernstes für Menschen zu sprechen – doch das Gegenteil
ist der Fall – sie predigen Unvernunft und meinen mann könne „den Willen des Menschen“ gegen den „Willen
Gottes“ einfach eintauschen.
#75 Grand Sol 16:57:23 | Dienstag, 18. November 2008
@Franz Kappes „Das gilt aber nicht für alle. Vorsichtig mit so etwas. Oder willst Du fischen?“ Gegen
das Fischen hätte ich nichts einzuwenden (obgleich das Wetter besser sein könnte). Aber wenn Du das
nächste Mal nicht richtig zitierst, nehme ich Dich gleich mit! ;)
#74 joberens 16:52:43 | Dienstag, 18. November 2008
Amanda – Ehescheidungen wird es so lange geben, wie es Ehen und Menschen gibt. Wenn eine Ehe wirklich
zerrüttet ist und es keine Hoffnung auf eine Besserung gibt, ist die doch die beste Lösung, daß man
sich trennt, am besten sogar im Einvernehmen und ein neues Leben beginnt. Das ist auch die Realität und
das ist auch gut so. Schade nur, daß manche es vielleicht zu leicht nehmen. So ist es auch ganz normal
und natürlich, daß es auch in evangel. Pfarrhäusern Scheidungen gibt. Sogar die bekannteste und anerkannteste
Evangel. Bischöfin ist geschieden. Weil es in der ev. Kirche kein Pflichtzölibat gibt, hat man dort
aber mehr als genug gute Pfarrerinnen und Pfarrer und die Qualität dürfte wesentlich besser sein als
in unserer kath. Kirche, wo man die besten Berufungen offenbar mit dem unsinnigen Pflichtzölibat vergrault.
Bei uns ist es doch so, daß jeder, der verspricht sich ein Pflichtzölibat aufschwatzen zu lassen genommen
wird, unabhängig von seiner Intelligenz und Eignung. In der evangel. Kirche werden, weil es es eben mehr
als genug Bewerber gibt nur die Besten genommen. So ist die Qualität der evangel. Pfarrrinnen und Pfarrer
meist wesentlich besser als in unserer kath. Kirche. Das ganz besonders bei den jetzt neu geweihten kaht.
Priestern zu erkennen, die nicht selten so hilflos sind, daß man schon fast Erbarmen mit ihnen haben
muß. Josef Berens (als einfacher, denkender Katholik)
#73 Kunstmaler † 16:44:40 | Dienstag, 18. November 2008
Amanda, pneumat @Amanda Wollen wir das in der katholischen Kirche wirklich auch noch haben?? Tut doch
nicht immer so, als wäre die Abschaffung des Zölibates das ultimative Allheilmittel! Eben, liebe Amanda –
genau so ist es :)3 @pneumat Es gibt im Westen keine christlichen Frauen mehr, die man christlich (geschweige
schon priesterlich) heiraten könnte. Emanzen und FeMinistinen sind nicht dafür geeignet. Denn die Scheidungen
sind vorprogrammiert. Dann werden allerdings die schwätzerischen Unfug denkenden Katheteriker behaupten,
dass Scheidungen normal und vom Christus gewollt sind. Auch hier muss ich Ihnen zustimmen :)3
Es ist doch bei den Protestanten mitnichten „besser“, nur weil die keinen Zölibat haben. In einem mir
bekannten evangelischen Pfarrhaus ist die Frau nach 22 Jahren Ehe ausgezogen. Jetzt sitzt der Pastor allein
im viel zu großen Pfarrhaus, darf nicht in ein kleineres Domizil umziehen, weil von der Kirchenleitung
so bestimmt (Stichwort „Residenzpflicht“) und muss für Frau und Kind Unterhalt zahlen. Wollen wir das
in der katholischen Kirche wirklich auch noch haben?? Tut doch nicht immer so, als wäre die Abschaffung
des Zölibates das ultimative Allheilmittel!
#71 pneumat 16:29:25 | Dienstag, 18. November 2008
Zölibat – gegen oder für Rom scheint wirklich in nicht wenigen Dingen einfach zu verkorkst zu sein,
die Wirklichkeit und die Notwendigkeit zum Handeln zu erkennen. Auch wenn der Pflichtzölibat – insbesondere
im verdorbenen Westen – immer mehr Schwierigkeiten verursacht, wäre naiv zu glauben, dass seine Abschaffung
eine Erlösung bringe. Es gibt im Westen keine christlichen Frauen mehr, die man christlich (geschweige
schon priesterlich) heiraten könnte. Emanzen und FeMinistinen sind nicht dafür geeignet. Denn die Scheidungen
sind vorprogrammiert. Dann werden allerdings die schwätzerischen Unfug denkenden Katheteriker behaupten,
dass Scheidungen normal und vom Christus gewollt sind.