In der Causa Rothe ist ein neuer Höhepunkt erreicht
Ein deutsches Homo-Propagandaorgan hat eine radikale Wende vollzogen. Es beteiligt sich seit kurzem an der – so dringend notwendigen – gesellschaftlichen Ächtung des Sodomismus.
Die als Homo-Propagandaorgan bekannte Münchner ‘Abendzeitung’.
(kreuz.net, München) „Sex-Priester arbeitet jetzt in München“ – titelte gestern in fettgedruckter Überschrift
die Münchner ‘Abendzeitung’. Daneben war ein Bild von Hw. Wolfgang Rothe zu sehen.
Der Artikel stammt
von Daniel Aschoff und Barbara Brießmann.
Das Blatt war bisher als strammer Verteidiger obszöner und
homo-perverser Anliegen bekannt.
Doch jetzt weht dort ein anderer Wind: „Er war Vize-Chef des Seminars
im österreichischen St. Pölten und mußte nach einem Sex-Skandal gehen: Priester Wolfgang R. soll in
homosexuelle Beziehungen verstrickt gewesen sein, Orgien und Pornos soll es in dem Seminar gegeben haben“ –
erklärt die bisher als Homo-Propagandaorgan bekannte Zeitung.
Seit Anfang November ist Hw. Rothe Kaplan
im Caritas-Altenheim St. Michael in München-Perlach.
Die ‘Abendzeitung’ hat jetzt die Jagd auf den von
ihr als Homosexuellen bezeichneten Priester eröffnet und mit Konrad Heininger, dem Pfarrgemeinderatsvorsitzender
von St. Michael in Perlach, telephoniert.
Dieser hat die Anstellung des Priester vor der Zeitung bestätigt
und keinen weiteren Kommentar abgegeben.
Sogar in das Altenheim St. Michael ist die ‘Abendzeitung’ vorgedrungen.
Sie gibt bekannt, daß der Priester im Zimmer 004 im Erdgeschoß des Altenheims St. Michael wohnt.
Auf
der Jagd nach dem von der ‘Abendzeitung’ der Homosexualität bezichtigten Priesters haben sich die Journalisten
auch bei den – Zitat – „ahnungslosen“ Heimbewohnern herumgehorcht:
„Er ist seit 14 Tagen da, zelebriert
täglich die Gottesdienste. Das ist ein sehr sympathischer Mann“ – zitiert das Blatt eine Frau.
Die ‘Abendzeitung’
unterstellt auch einen seit langem bekannten Zusammenhang zwischen Homosexualität und Päderastrie:
„Im Zuge der Ermittlungen fanden die Fahnder auch jede Menge Kinderpornographie auf den Computern des
Seminars“ in Sankt Pölten.
Das Blatt stellt jetzt die Frage, „ob der Vize-Seminarleiter von früher
überhaupt als Priester tätig werden darf oder nicht doch vom Dienst suspendiert ist.“
Die katholische
Kirche scheine in dieser Sache selber nicht „ganz so sicher“ zu sein:
„Denn im Erzbischöflichen Ordinariat
muß die Personalfrage jetzt »erst gewissenhaft recherchiert werden«“ – informiert der Artikel.
Ein
Kenner der deutschen Medienszene kommt aus dem Staunen nicht mehr heraus: „Jetzt ist ein neuer Höhepunkt
in der Causa Rothe erreicht“ – erklärt er:
„Ausgerechnet die Münchener ‘Abendzeitung’, die sich niemals
zu schade ist, sich für schwul-lesbische Belange und für die Lockerung oder Preisgabe kirchlicher Moralbegriffe
einzusetzen, prangert Hw. Rothe mit Bild auf der Titelseite an.“
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Hoffnungsfunke … „Ausgerechnet die Münchener ‘Abendzeitung’, die sich niemals zu schade ist, sich für
schwul-lesbische Belange und für die Lockerung oder Preisgabe kirchlicher Moralbegriffe einzusetzen,
prangert Hw. Rothe mit Bild auf der Titelseite an.“ Das ist wahr! Ausgerechnet die Abendzeitung, die bei
bisherigen Homo-Priester-Skandalen mit verständnisvollen Überschriften wie „Nächstenliebe schließt
Analverkehr nun mal ein!“ oder „Auch Jesus war schwul!“ oder „Verklemmte Kinder nicht mehr empfänglich
für die wahre Liebe Gottes!“ „glänzte“. Es gibt also doch wieder Hoffnung im Land! …
#67 Berengeria 10:39:40 | Dienstag, 18. November 2008
@ Mechthild von Magdeburg Wer nichts zu sagen hat und schwer von Begriff ist, möge bitte schweigen. Besonders
schwer von Begriff sind diejenigen, die immer noch glauben, daß Dr. Rothe suspendiert ist oder jemals
„Homosexualität“ eingestanden hätte. Er hat nichts zu gestehen, weil er nichts verbrochen hat. [zensuriert].
@M.v.M. Entschuldigen Sie bitte, dass ich Sie korrigiert habe. Es geschah um der Korrektheit willen, und
nicht in irgendeiner schrägen Absicht um irgendeine Ihrer Aussagen zur Sache dadurch indirekt in ein
schlechtes Licht zu rücken. Sie weisen zu recht darauf hin, dass an die geschändeten Kinder zu erinnern
ist, die scheins vielfach mißbraucht wurden.
#63 Kunstmaler † 20:56:45 | Montag, 17. November 2008
@von Magdeburg Es ist immerhin nun schon vier Jahre her, daß polizeilich eindeutig festgestellt wurde,
daß dieses Kinderporno-Material auf den St. Pöltener PCs war und immer noch findet sich kein Wort des
Bedauerns für die Opfer – nämlich die Kinder. Stattdessen werden in Hunderten Postings voller Mitleid
über die Sammler dieser Abscheulichkeiten Milde und Mitgefühl ausgedrückt. Das widert mich einfach
an. Super :)3 :(3 :)3 :(3 :)3 :(3 :)3 :(3 Da kann man sich gar net’genug drüber aufregen.
Liebe Mechthild „…und gebe zu, daß ich mich eben etwas über Gebühr aufgeregt habe.“ Das macht sie
in meinen Augen nur noch sympathsicher! :(3 Und bei der Ignoranz und Arroganz, mit der Vieira und für
die Kirche ihre Post hier bestreiten auch nur allzu verständlich!!!
Lutheraner Ich danke Ihnen recht herzlich und gebe zu, daß ich mich eben etwas über Gebühr aufgeregt
habe. Aber, wenn ich an die armen Kinderseelen denke, die zugrunde gehen bei der „Herstellung von Kinderpornographie“
(das ist schon sehr euphemistisch ausgedrückt – man könnte wesentlich drastischer formulieren), gerate
ich in Rage. Es ist immerhin nun schon vier Jahre her, daß polizeilich eindeutig festgestellt wurde,
daß dieses Kinderporno-Material auf den St. Pöltener PCs war und immer noch findet sich kein Wort des
Bedauerns für die Opfer – nämlich die Kinder. Stattdessen werden in Hunderten Postings voller Mitleid
über die Sammler dieser Abscheulichkeiten Milde und Mitgefühl ausgedrückt. Das widert mich einfach
an. Jeder sollte mal in sich gehen und sich vorstellen unter welchen Umständen es wohl geschieht, wenn
Kinder – sogar SÄUGLINGE im Internet für Pornos gefilmt werden und sich dann fragen, wie wir uns als
Christen dazu verhalten sollten.
#60 Lutheraner 20:28:15 | Montag, 17. November 2008
Mechthild von Magdeburg Auch wenn’s eine Selbstverständlichkeit sein sollte: Ich finde es toll, daß
Sie sich der Kinder annehmen. Geschieht leider sehr selten in unserer verdorbenen Zeit.
Vieira, für die Kirche Das war mirt schon klar – für die Kinder, die sexuell mißbraucht wurden, haben
Sie wieder kein einziges Wort übrig. Für Geschimpfe und Diffamierungen aber schon. Das düfte dann mal
wieder so ziemlich das diametrale Gegenteil dessen sein, was uns Jesus lehrt. Mitleidslos und überheblich.
Sie sind beides keine Katholiken. Soviel dürfte auch klar sein. Ich verstehe nur nicht, wieso Sie soviel
Zeit aufwenden, um die Kirche in besonders schlechtem Licht dastehen zu lassen. Es scheint Ihnen ja Vergnügen
zu bereiten, die RKK in die Pädophilen-Schublade zu stecken. Sind Sie getarnte Atheisten? Agenten? Ich
bete für Sie.
Ich kann es nicht fassen… für die Kirche: @Mechthild: Können Sie lesen? Wissen Sie, aus Ihrer Art
zu antworten wird zweierlei klar: 1.)Sie haben nicht gerade eine gute Kinderstube genossen, sonst würden
Sie nicht statt mit Argumenten mit unsinnigen Anschuldigen kommen. Doch, ich kann lesen, zumindest erschien
es mir zuletzt so, zum Beispiel als ich promovierte. 2.)Wir beide haben ganz offensichtlich eine unterschiedliche
Auffassung zum Thema Pädophilie. Sie sehen es als „Bubenstreich“ verlieren kein Wort zu den Opfern –
oder haben Sie schon mal EINE SEKUNDE erwogen, unter welchen Umständen wohl kleine Kinder als Sexobjekte
in Kinderpornos gefilmt werden? Kinderpornos, wie sie auf den PC des Seminars gefunden wurden, für die
u.a. Herr Rothe zuständig war??? Mir wird regelrecht ÜBEL dabei, wenn ich sehe, wie Sie diese schrecklichen
Schandtaten an Kinderseelen einfach ignorieren und stattdessen all Ihr Mitgefühl für die TÄTER aufbringen!
Sie sollten sich schämen und lieber für die armen Kinder beten, die als Lustobjekte für die Perversen
von St Pölten herhalten mußten! Ich bin auch eigentlich nicht gewillt mit Pädophilie-Beschönigerinnen
wie Ihnen weiter zu diskutieren.
Nun, für die Kirche, ich weiß nicht wieso Sie sich aufregen. Pädophilmärchen? Das ist doch gar nicht
MEINE Interpretation, sondern der jetzige Bisch von St Pölten und vorherige apostolische Visitator spricht
von: Insgesamt hatte die Polizei bei Ermittlungen im Priesterseminar St. Pölten rund 40.000 pornografische
Bilder und zahlreiche Filme sichergestellt. Die Aufnahmen zeigen auch homosexuelle Handlungen zwischen
Seminaristen und ihren Vorgesetzten. Soweit geht das quasi in Ordnung – juristisch. ABER, die Polizei
fand eben auch jede Menge Kinderpornos – Die Polizei hatte bei der Untersuchung von Computern des Seminars
im März und im Juni Tausende von pornografischen Bildern, darunter auch zahlreiche Kinderpornos, entdeckt.
Pornographie mit Kinder – offiziell festgestellt von der Polizei – wie nennen SIE das denn, wenn nicht
Pädophilie??? @zeitundewigkeit: Wenn Sie ernsthaft bestreiten wollen, daß unter den RKK-Priestern weit
überdurchschnittlich viele Männer schwul sind, dann leben wir offenbar auf verschiedenen Planeten. Das
ist nun eine weltweit hinlänglich bekannte und x-fach untersuchte Tatsache. Dazu gab es allein auf Kreuznet
schon Tausende Belege. Da können Sie in Sekunden zahlreiche Studien ergoogeln. www.geistigenahrung.org/ftopic21671.html
Machen Sie sich nicht lächerlich.
@zeitundewigkeit: ich kenne viele Priester, aber keiner darunter ist homosexuell. Ich verstehe nicht,
warum manche der Kirche unbedingt schaden wollen.
Mechthild von Magdeburg 1.)Ich persönlich hätte gar nichts dagegen, wenn Schwule offiziell Priester
sein können – offenbar ist es die Mehrzahl ja ohnehin schon – nur eben heimlich. Was Sie betreiben, ist
Rufmord. Ich kenne sehr viele Priester unserer Diözese (Deutschland). Das ist keiner schwul. Wenn ich
meine Freunde befrage, können sie mir ebenfalls keinen mit Sicherheit nennen. Belegen Sie Ihre Behauptung.
Oder darf ich sie freundlicherweise Märchentante nennen?
@Mechthild: bitte hören Sie mit dem Pädophilmärchen auf. Rothe kann allerlei Untaten begangen haben,
aber er ist eben kein Pädophil. Ich finde es schön, daß ein homosexueller Priester, nachdem er seinen
Fehler eingestanden hat, eine Chance bekommt.
Es sollte doch ohne weiteres möglich sein, Priester, die als pädophil bekannt wurden, künftig von Kindern
und Jugendlichen fernzuhalten. Man sollte diese halt als Militär- oder Gefängnisseelsorger einsetzen!
@FürdieKirche: 1.)Ich persönlich hätte gar nichts dagegen, wenn Schwule offiziell Priester sein können –
offenbar ist es die Mehrzahl ja ohnehin schon – nur eben heimlich. DAS mag ich nicht. Die Bigotterie.
Gerade Krenn ist mit seiner Homophobie seit 20 Jahren aufgefallen. Ich erinnere mich noch daran, als er
in der Berliner Talkshow „Freitagsnacht“ Ende der 80er Dauergast war und dort geradezu manisch gegen Schwule
hetzte. DAS finde ich erbärmlich – dieses mit zweierlei Maß messen: Bei jeder Gelegenheit gegen Schwule
Hass schüren und auf einmal von übergroßer Milde erfüllt sein, wenn sich heraus stellt, daß bei ihm
zuhause offenbar permanent Homo-Orgien zelebriert wurden. St Pölten hat offensichtlich – auch dies stellte
Küng fest – extra die schwulen Bewerber zusammengesucht, die in anderen Priesterseminaren, wegen ihrer
offensichtlichen HS abgelehnt wurden. 2.)Pädophilie ist eine GANZ ANDERE SACHE. Ich glaube nicht, daß
das therapierbar ist und Priester, die damit „Erfahrungen“ haben, sollen NICHT wieder als Seelsorger auf
Gemeinden losgelassen werden. Stichwort Riekhofen. Da muß man sich als Katholikin schämen und kann sich
nicht wundern, wenn die Leute in Scharen aus der RKK austreten. Die Kirche und insbesondere ihre Führung
muß GLAUBWÜRDIG SEIN und die Krenns ruinieren unser Ansehen komplett. Leider tut das auch die päpstliche
Milde gegenüber Rothe. Es ist doch auffällig: Überall zieht wieder Strenge ein – nur bei Pädophilen
werden alle Augen inkl Hühneraugen zugedrückt.
@agnosti Nur zur Information: 1.) Mein Lesername ‘Vieira’ soll an den Heiligen António Vieira SJ erinnern,
der der indigenen Bevölkerung Südamerikas die frohe Botschaft überbrachte und dem es gelang, einige
eine Weile lang vor den räuberischen Kolonialistenhorden zu schützen. 2.) Sie dürfen mich mit ‘Lieber
Vieira’ anreden
#44 agnosti † 19:04:59 | Montag, 17. November 2008
Liebe Vieira: deine „Sünden“ – so du meinst, welche zu haben – interessieren mich einen feuchten …
ICH fühle mich schuldig, wenn ich meiner Frau oder meinen Kindern, Freunden, Mitarbeitern und Bekannten
gegenüber in irgendeiner Form verstärkt nachlässig war. Punkt! Und das versuche ich selbst in Ordnung
zu bringen! Dazu brauche ich keinen „Gott“ und schon gar nicht einen Mann in Frauenkleidern!
@ Marcelus Ihre Darstellung, daß es sich um bloße Bilder gehandelt habe, erschient angesichts der offiziellen
Stellungnahme des apostolischen Visitators Bischof Küng reichlich euphemistisch: Klaus Küng, meinte,
es sei auf Grund der Vorfälle „ein völliger Neuanfang notwendig“. Er bedauerte, dass es in dem Seminar
„schwerwiegende Fehlentwicklungen gegeben“ habe. Küng beklagte weiter, dass in dem Seminar pornografische
Bilder „von einigen Seminaristen geradezu „suchtartig“ aus dem Internet geladen wurden“. Im Wortlaut heißt
es weiter: „Sehr schmerzhaft war es für mich festzustellen, dass sich aktive homophile Beziehungen gebildet
haben.“ Man habe in St. Pölten in den vergangenen Jahren „zu wenig auf die erforderlichen Auswahlkriterien
geachtet“. Insgesamt hatte die Polizei bei Ermittlungen im Priesterseminar St. Pölten rund 40.000 pornografische
Bilder und zahlreiche Filme sichergestellt. Die Aufnahmen zeigen auch homosexuelle Handlungen zwischen
Seminaristen und ihren Vorgesetzten.
@agnosti: Ein Bild ist noch nicht sündhaft 40.000 Bilder haben wir auf kreuz.net wohl auch, und die sind
noch nicht automatisch sündhaft sondern nur wenn dort Pornografie abgebildet wird. 40 000 Bilder! Man
sieht, welch sexuell und psychisch krankgemachte Menschen den Weg in die Priesterseminare suchen und dort
von ebenso kranken Ausbilder und Spirituale mit offener Hose empfangen werden.
@Marcelus, @sacerdos helveticus: der Papst wird schon für Disziplin sorgen. Allerdings hat Rothe sich
nach der Untersuchung nicht im Sinne des bürgerlichen Gesetzes strafbar gemacht. vgl. unten den Bericht
www.kath.net/detail.php?id=21361 aus kath.net: Richtig ist, dass Rothe im Zusammenhang mit den im Sommer
2004 bekannt gewordenen Vorgängen im Priesterseminar von St. Pölten selbst darum ersucht hatte, ihn
von seiner Aufgabe als Subregens zu entbinden. Die gegen ihn erhobenen Vorwürfe wurden staatlicherseits
und kirchlicherseits eingehend geprüft. Sie waren nach bürgerlichem Recht strafrechtlich nicht relevant.
Die zuständigen Römischen Kongregationen bestätigten ausdrücklich das Vorgehen und die Entscheidungen
von Bischof Küng. Rothe wurde aufgefordert, den Anweisungen seines Diözesanbischofs Folge zu leisten.
@ sacerdos helveticus Nein, Insiderwissen habe ich natürlich nicht, aber der offizielle Untersuchungsbericht
Küngs ist bekannt. Dazu zitiert die SZ heute: Die kircheninterne Untersuchung aber ist seit diesem Frühjahr
ohnehin abgeschlossen. Ein Dekret der vatikanischen Kleruskongregation vom 5. März 2008 hatte die von
Bischof Küng erlassenen Maßnahmen, also auch das Disziplinarverfahren gegen Regens und Subregens, als
angemessen bestätigt. Regens Küchl wurde in St.Pölten in den Ruhestand geschickt. Das Berufsverbot
für Rothe aber hob der Vatikan auf. Die Disziplinierungsmaßnahmen und das Berufsverbot kamen also nicht
durch irgendwelche Zeitungen, sondern sind vom päpstlichen Visitator ausgesprochen worden und von Rom
bestätigt worden. Daß es Homo-40.000 Pornobilder auf den Seminar-Computern gab, bestreitet niemand.
Es hieß die, Kinderpornos wären „geradezu suchtartig aus dem Internet geladen“ www.sueddeutsche.de/…ama/artikel/78/37041/
worden. Was ICH nun aber eigenartig finde – und hier spekuliere ich natürlich ein bißchen: Günstigerweise
wurde auf wundersame Art auch nicht der Vorgesetzte Rothe, sondern nur der 27-Jährige Priesteramtsanwärter
Piotr Zarlinski rechtskräftig wegen des Besitzes kinderpornographischen Materials zu einer halbjährigen
Bewährungsstrafe verurteilt. Die Disziplinar-Strafen für Krenn und Küchl wurden von Rom nicht abgemildert –
aber ausgerechnet Rothe mit seinen speziellen Verbindungen zu Gänswein ist nun wieder vom Haken.
@Mechthild von Magdeburg dass der ehemalige Subregens Rothe sich der Pädophilieschuldig gemacht haben
soll, wurde meines Wissens bisher nicht behauptet oder sind Ihnen andere Tatsachen bekannt? Dass dem betreffenden
Kleriker eine neue Chance (in einem anderen Bistum) gegeben wird, falls er die Bedingungen dazu erfüllt,
wurde ja auch von seinem Bischof Dr. Klaus Küng anlässlich der Suspendierung erklärt. Wenn der Beteffende
dazu bereit ist, ist die Sache kirchenrechtlich in Ordnung. Siehe auch die Stellungnahmen des Bistums
Str. Pölten und des Erzbistums München-Freising zu dieser Sache.
@Mechthild von Magdeburg: Papst Benedikt XVI. ist der einzige der dafür sorgt dass in der Kirche wieder
Disziplin herrscht. Bereits als Kardinal-Glaubenspräfekt war ihm die lasche Nichtregierungspolitik Johannes
Pauls II. ein Dorn im Auge. Benedikt setzt sich hiermit also über eine Regelung seines Vorgängers hinweg,
der dafür gesorgt hatte, daß Priester, die im Zusammenhang mit Pädophilie auffällig wurden, EBEN NICHT
wieder seelsorgerisch wirken dürfen. Schreiben Sie nicht so eine Lobpreisung über die katastrophale
Papstregierung Johannes Pauls II. (Papst 1978-2005), der doch erst für das ganze kirchliche Chaos verantwortlich
ist. Gott sei Dank räumt Benedikt XVI. gerade in der Kirche auf, wie er es bereits als Glaubenspräfekt
versucht hat.
Die „Tatsachen“ über St. Pölten kennen wir alle nicht genau – wohl aber kennen wir das Urteil des päpstlichen
Visitators Klaus Küng: 40.000 schwule Pornobilder sind auf Computer der Priesterseminars heruntergeladen
worden. Was für Krenn „Dumme-Jungen-Streiche“ waren, nennt sein Nachfolger, Opus-Dei-Bischof Küng im
August 2004 allerdings „schmerzhaft“. Er müsse feststellen, dass sich im Seminar „aktive homophile Beziehungen
gebildet“ hätten. Der Vatikan schloss daraufhin das Seminar. Aus dem Bericht Küngs geht außerdem hervor:
Krenn weigert sich, Verantwortung zu übernehmen für den Skandal in seinem Seminar, das er mit Männern
aufgefüllt hatte, die andernorts wegen mangelnder sexueller Reife abgelehnt worden waren. Küchl ging
in Ruhestand, Rothe bekam Berufsverbot (!), durfte nicht mehr seelsorgerisch wirken. Und hier wird es
wirklich prekär: Rothe hat nämlich Verbindungen in den Vatikan. Sein Doktorvater und stetiger Förderer
ist Georg Gänswein (!!), der sich dafür einsetzte, daß ausgerechnet in der ehemaligen Diözese seines
Chefs, in München nämlich, Rothe doch wieder als Seelsorger eingesetzt wurde. Ich kann mir beim besten
Willen nicht vorstellen, daß so ein prominenter Vorgang ohne Benedikts Wissen geschehen kann. Insbesondere,
wenn sein Vertrauter Gänswein die Fäden zieht. Benedikt setzt sich hiermit also über eine Regelung
seines Vorgängers hinweg, der dafür gesorgt hatte, daß Priester, die im Zusammenhang mit Pädophilie
auffällig wurden, EBEN NICHT wieder seelsorgerisch wirken dürfen.
Zeugen wurden von Rothe mit Hilfe verschiedener Leute und Medien („13.“) vorgeführt Wenn Sie im Artikel
www.kreuz.net/article.2924.html lesen, dann heißt es dort: „Ferner erreichte mich auch der glaubwürdige
Hinweis, wonach ein Priester, der selber in unmittelbarem Zusammenhang mit den ehemaligen Problemen des
deswegen geschlossenen St. Pöltner Priesterseminars steht und der Volker S. gut kennt, ihn auch heute
kirchenrechtlich berate und mir – falls ich in der Diözese irgend etwas werde – ‘Vernichtung’ angedroht
habe.“ Da Rothe dies nicht nur in diesem Fall praktiziert hat, sondern damals auch andere Zeugen in unchristlicher
Weise fertigmachen wollte, kann von einer schlüssigen Indizienkette ausgegangen werden, leider. Aber
wie gesagt, das alles kann man wiedergutmachen. Nur, dann müssen Frau Küble und Frau Waste mit ihrer
Hetze aufhören. Andernfalls schaden sie beide (nicht nur) Herrn Rothe so massiv, daß dieses Probejahr
nicht einmal gescheit beginnen oder weiterlaufen kann.
Österreichs Bischof Kurt Krenn hat eben vielen die sich berufen fühlten eine Chance gegeben. Das zeugt
von der Größe eines großen österreichischen Bischofs in einem katholisch geprägten europäischen
Land. Wahr ist, daß es seit längerem Sorgen gab … auch seitens der zuständigen Bildungskongregation:
im Herbst 2003 war ein Seminarist verstorben – wer seine Geschichte kennt, fragt sich, daß jemand, der
von mehreren Stellen wegen mangelnder Eignung zum geistlichen Beruf abgewiesen worden war, im Seminar
St. Pölten aufgenommen wurde.
Frage an Johannes Paul I. zum ersten Link im Posting von 16:36 Uhr: Könnte da ein suspendierter Priester
mit einem anderen verwechselt worden sein? Meines Wissens haben die verlinkten Auseinandersetzungen zwischen
Reinhard Knittel und Volker Schnell nichts mit Dr.Rothe zu tun, was auch immer man sonst von ihm halten
mag.
Es liegt scheinbar in der Natur von kreuz.net … zu einem Thema in mehreren Postings die Meldungen zu
verbreiten. Das nenne ich als unredlich. Propagandistisch, ja dem nationalsozialistischen Göbbels anmutend.
Wie schon im Dritten Reich, das gefällt kreuz.net. Gegeneinander ausspielen.
Dieser Mann hat gehetzt und will jetzt um eine Chance Hören wir bitte mit dem Wehleidigkeits-Geklage
auf. Dieser Mann hat gehetzt und hetzen lassen www.kreuz.net/article.2924.html, ohne Rücksicht auf einzelne
Existenzen. Natürlich kann er die Dinge wiedergutmachen, aber bis heute haben wir abgesehen von den beiden
Erklärungen der Bistümer nichts gesehen. Und bitte wer befürwortet reißerische Pressekommentare –
aber das ist die Realität, die eben professionell vorausgesehen werden muß. Wer anderen keine Chance
geben wollte, will jetzt selbst eine Chance. Das ist eine der Problematiken im Fall Rothe. Bischof Küng
hat zwar am 14. Juli nach München geschrieben, hat aber ab demselben Zeitpunkt die Lügen des von Rothe
gewünschten Buches „Der Wahrheit die Ehre www.dsp.at/…g/vortrag_detail.php?links=02102008…“ Stück
für Stück zurückgewiesen. Meinerseits vertraue ich Kinder und Jugendliche sicher nicht einem Mann mit
solchen Geschichten im Hintergrund an (Priesterausbildner in homophilem Bezug zu Seminaristen, Segnung
von Partnerschaftsringen, Verharmlosung von Homosexualität bei Seminaristen). Bischof Küng www.dsp.at/…g/vortrag_detail.php?links=02102008…:
„Wahr ist, daß es seit längerem Sorgen gab … auch seitens der zuständigen Bildungskongregation: im
Herbst 2003 war ein Seminarist verstorben – wer seine Geschichte kennt, fragt sich, daß jemand, der von
mehreren Stellen wegen mangelnder Eignung zum geistlichen Beruf abgewiesen worden war, im Seminar St.
Pölten aufgenommen wurde. Als es Schwierigkeiten gab, sollte der Betroffene ohne Rücksicht auf seine
persönliche Situation unverzüglich das Seminar verlassen, was auch mit aller Härte durchgesetzt wurde.“
#25 Pünktchen 16:25:22 | Montag, 17. November 2008
Freinsberg Falsch! Der von mir unten genannte Fall eine Priesters, der sich mit der Haushälterin eingelassen
hatte, war auch so eine Abschiebung aus einer anderen Diözese in die Erzdiözese München u. Freising.
#24 Freinsberg 16:23:20 | Montag, 17. November 2008
Zweierlei Maß Ich finde die Behandlung Rothes durch die Medien auch nicht in Ordnung. Aber eines zeigt
sich doch: Die Kirchenleitung misst mit zweierlei Maß. Denn ein Priester, der eine Beziehung zu einer
Frau hat, wäre nicht mehr aufgenommen worden. Insofern hat die Schweizerin Monika Schmid (www.kath.ch/…a_20080210153928.pdf)
nicht ganz unrecht…
#23 Pünktchen 16:13:08 | Montag, 17. November 2008
JoPaI wenn Sie jetzt willkürlich beginnen, auf die Revisionismen des verlogenen Buches „Der Wahrheit
die Ehre“ hereinzufallen Ich kann nicht auf ein Buch hereinfallen, das ich weder besitze noch kenne. Ich
bleibe dabei, daß Rothe Opfer einer medialen Hetze wird, die ihm alles Mögliche andichtet, was – in
seinem Falle – nicht erwiesener Fakt ist. Daß Rothe in St.P. alles richtig gemacht habe, wird von mir
ja nicht behauptet. Aber die Münchener Boulevardpresse erweckt durch gezielt vage Formulierungen den
Eindruck, daß die Diözese St. Pölten einen Kinderschänder an die Isar abschöbe. Welchen Zweck hat
die Mitteilung, daß Hw. Rothe im Erdgeschoß des Altenheimes in Zimmer Nr. so-und-so wohne? Das alles
soll doch die Anmutung eines aufgedeckten Skandals tragen. Dabei wird in Wahrheit nichts Neues mitgeteilt,
aber vieles, vieles unterstellt. Die ganze Aufbereitung ist so widerwärtig und verlogen, daß vielleicht
Mütter in Neu-Perlach ihre Kinder nicht mehr unbeaufsichtigt auf die Straße lassen, weil doch der „Sex-Priester“
die gegend unsicher macht … Meine Güte, was tut mir der Mann leid!
Lesen Sie rechtskräftige Urteile aus Österreich, und nicht wenige sagen jetzt: „Homos“ kommen durch
Pünktchen, es tut mir leid, aber wenn Sie jetzt willkürlich beginnen, auf die Revisionismen des verlogenen
Buches „Der Wahrheit die Ehre www.dsp.at/…g/vortrag_detail.php?links=02102008…“ hereinzufallen, müssen
wir eben aus rechtskräftigen Urteilen Österreichs www.kreuz.net/bookentry.657.html zitieren. Die Erklärung
aus München www.kath.net/detail.php?id=21361 ist im übrigen zu mager, weil solches nicht dem Anspruch
des katholischen Priestertums genügt: „Sie waren nach bürgerlichem Recht strafrechtlich nicht relevant.“
Wenn jedoch ein Subregens einem ihm anvertrauten Seminaristen Zungenküsse gibt und dann noch Partnerschaftsringe
für ein anderes Pärchen segnet, so ist es nicht mehr von besonderer Relevanz, ob dies als „Sexparty“
oder als „homophile Weihnachtsandacht“ bezeichnet wird. Vielmehr ist dafür zu sorgen, daß solche Dinge
nicht mehr vorkommen www.kreuz.net/bookentry.779.html, noch dazu in Kreisen, die offiziell gegen gleichgeschlechtliche
Partnerschaften eingetreten sind. Jemand, der Zungenküsse verteilt, kann leider doch als „Sex-Priester“
bezeichnet werden. Und im übrigen hat „profil“ mit seiner Berichterstattung in Österreich den von Rothe
und Küchl angestrengten Prozeß gewonnen www.kreuz.net/bookentry.657.html: „Dr. Rothe habe den Schülern
Ringe, die er zuvor gesegnet habe, übergeben, wobei in die an A. und P. übergebenen Ringe die Initialen
der beiden Priesterschüler und das Datum des Beginns der zwischen ihnen bestehenden Beziehung eingraviert
gewesen seien. Bei dieser Feier seien von Daniel P. Fotos erstellt worden, unter anderem auch jene beiden
inkriminierten Bilder, die auf Seite 36 links oben im ‘profil’ abgedruckt gewesen seien.“
#19 Franz Kappes 15:32:26 | Montag, 17. November 2008
@Pünktchen Für mich sind das herzlich inszeniert aus. Ist natürlich in diesem Zusammenhang nicht ohne.
Die Vorwürfe mit der Kinderpornographie wiegen m.E. weitaus schwerer.
#18 Pünktchen 15:24:38 | Montag, 17. November 2008
JoPaI Alle Ihre Überlegungen sind bedenkenswert und richtig, ändern aber nichts an der Tatsache, daß
die Fotos von Rothe keineswegs den Vorwurf erhärten, er habe an irgendwelchen „Sexpartys“ teilgenommen,
bei ihm seien Pornos gefunden worden und er sei – zu Recht – als „Sex-Priester“ zu klassifizieren. Die
beiden Rothe-Fotos www.kreuz.net/article.8180.html zeigen einmal eine Annäherung, die so merkwürdig
steif aussieht, daß niemand auf die Idee kommen kann, dies sei eine herzliche Umarmung von Liebenden.
Auf dem anderen Kuß-Foto lächelt Rothe offenbar bei der Kußszenerie (man sieht sogar einen Teil der
oberen Zahnreihe!). Darin sehe ich denn doch einen Moment von ironischer Distanzierung! Nun könnte man
fragen, wieso bei den Küssenden die Augen geschlossen sind! Ja, das ist offenbar bei Küssen ein vorgprogrammiertes
(möglw. sogar verhaltens-biologisches) Schema: vergleichen Sie das mal mit den geschlossenen Augen auf
diesem www.faz.net/…7DPicture.jpg,diesemwww.chronik-der-mauer.de/…l/id/24461/width/392 und diesem
img.aktuell.ru/…mages/bruderkuss.jpg Foto! Alles übrigens Herren, die nicht im leisesten der HS verdächtig
sind! Ich bin nach wie vor davon überzeugt, daß Hw. Dr. R. Fehler begangen hat in seiner Eigenschaft
als stellvertr. Seminarleiter in St.P. Aber man kann ihn deswegen noch lange nicht als „Sex-Priester“
verleumden. Das ist niederträchtig und gemein!
Sachlich bleiben 1. Es ist das gute Recht der hoffentlich möglichst freien Medien, Doppelmoral und den
Umgang der Kirche mit ihren Problemfällen zu thematisieren. Daß es dabei zu Übertreibungen kommt, liegt
am visuell www.kreuz.net/photo.478.html dokumentierten Fall. Bisher gibt es eben keine seriöse medienwissenschaftliche
Untersuchung, was die bis heute in ihrer Echtheit unbestrittenen Kußphotographien usw. betrifft, die
im übrigen auch kreuz.net ständig bringt www.kreuz.net/photo.478.html und die ja von Bischof Krenn als
harmlos angesehen wurden … 2. Die Verantwortlichen in St. Pölten und München haben oder hätten voraussehen
müssen, daß der rechtskräftig erwiesene Sex-Skandal St. Pölten www.kreuz.net/bookentry.779.html im
Zuge einer Entsendung des ehemaligen Subregens zu entsprechenden Schlagzeilen führen mußte. Eine offensive
und glaubhaft-transparente Medienpolitik bringt eben mehr als eine defensive, die immer nur allen Mißverständnissen
hinterherhechelt. Auch Rothe selbst muß gewußt haben, welches Risiko es ist, kurz nach einer bewußt
die Medien suchenden Kampagne des von ihm gewünschten Buches „Der Wahrheit die Ehre“ www.kreuz.net/article.7815.html
ausgerechnet in die Studienstadt München „zurückzukehren“. 3. Leblhuber www.kreuz.net/reader.2798.htmls
Stellungnahme von 13:03 Uhr hat – jedenfalls in der Argumentation – Wichtiges erfaßt. Wenn der gute Wille
Rothes ab heute von Bischof Küng angenommen wird, so muß mit aller Härte der Rückzug sämtlicher revisionistischen
Fanatiker(innen) gefordert werden: Küble, Waste www.kreuz.net/bookentry.2667.html, Dörner, Engelmann
usw. – es kann hier keine faulen Kompromisse mehr geben. Diese Leute schadeten schon Bischof Krenn.
Aus der SZ Nun ist Wolfgang Rothe seit November in München, im Altenheim St. Michael in Perlach. Angewiesen
für die Arbeit in der Pfarrei und im Altenheim hat ihn das Münchner Ordinariat. Erzbischof Reinhard
Marx kommt damit einer Bitte des St. Pöltener Bischofs Klaus Küng nach, der Rothe abseits der eigenen
Diözese, in der der Skandal zu einer Austrittswelle geführt hatte, eine zweite Chance geben will.
#12 Pünktchen 14:38:05 | Montag, 17. November 2008
Leblhuber Es ist das Sittenbild der Rotheverteidiger, das die Schlagzeilen garantiert. Wie Sie sich vielleicht
erinnern, gehöre ich ganz und gar nicht zu den sogenannten „Rotheverteidigern“. Im Gegenteil hatte ich
noch vor zwei Jahren im Verein mit turk/Jopal alle Beschönigungsversuche rund um die Affäre St. Pölten
verurteilt. Auf der anderen Seite gehöre ich aber auch nicht zu den Rotheanklägern, die im Stile der
Münchener Abendzeitung skrupellos dem Priester etwas andichten, was ihm früher nie zum Vorwurf gemacht
wurde: die Beteiligung an „Sex-Orgien“ (SPIEGEL, tz, Münchener AZ) und den Besitz von Pornographie. Die
sog. „Kuß-Fotos“ geben für diesen Vorwurf gar nichts her! Gleichwohl veröffentlicht die Abendzeitung
ein Foto von Rothe mit Balken vor den Augen (wie bei einem Schwerverbrecher!) auf der heutigen Titelseite
und faselt etwas von einem „Sex-Priester“. Ein weiterer Priester, der hier in München gelegentlich die
alte Messe liest, hatte vor mehreren Jahrzehnten (!!!) ein Verhältnis mit seiner Haushälterin, das mit
einem Kind gesegnet wurde. Die Abendzeitung zerrte ohne erkennbaren Grund diesen innerkirchlich bekannten
Casus noch nach Jahrzehnten ans Tageslicht, indem sie diese „Story“ sogar auf der Titelseite präsentierte.
Man fragt sich nun: Was zeichnete diesen vor allen anderen gleichgelagerten Fällen aus? Antwort: Würde
der Priester nicht die alte Messe lesen, dann bliebe er ungeschoren.
Es ist eigentlich noch kein „neuer Höhepunkt erreicht“. Denn das Erzbistum München-Freising schweigt
immer noch, auch zu den vielen Anfragen, die dort z.Z. auflaufen.
@Pünktchen: Rothe ist offensichtlich ein stockkonservativer und gleichzeitig schwuler Priester. Weil
er so stockkonservativ ist und aus dem Dunstkreis von Krenn kommt, findet er immer wieder Leute, die das
Thema am Köcheln halten. Und genau das ist es, was Widerspruch und Medienpräsenz garantiert. Hätte
er die Gesinnung von Dr. Udo Fischer, dem Pfarrer von Paudorf, würde auf kreuz.net kein Hahn nach ihm
krähen und er wäre schon längst eine mediale Leiche. Mich interessiert es überhaupt nicht, ob einer
schwul ist, oder auch nicht. Mich interessiert auch nicht, ob ein Priester homosexuell ist. Mich interessiert
aber schon, wenn von sektiererischen Randgruppen der kath. Kirche in höchst unsachlicher Weise über
homosexuelle Menschen die verbale Gülle ausgeschüttet wird, aber gleichzeitig ein homosexueller Priester,
nur weil er in dieses ideologische Konzept passt, auf Teufel komm raus verteidigt wird, auch um den Preis
der Glaubwürdigkeit. Dass dabei auch Dr. Küng angepatzt wird, ist dann eben Kollateralschaden. Es ist
das Sittenbild der Rotheverteidiger, das die Schlagzeilen garantiert.
Tja, Marge, die Frage ist wer hier „hetzt“ (ein semantisch entleertes Wort wg. Dauereinsatz hier!) Ich
würde ja eher mal sagen, sie Zeitung stürzt sich auf einen kath. Priester um an diesem ein Exempel zu
statuieren Deshalb ja auch die triefende Ironie der Einleitung. Das sollte eigentlich jedem offenbar sein.
Wenn man das nicht erkennt, … ohweh, stehts schlecht um Sie. Es ist wohl klar, dass die Abendzeitung
eine Breitseite gegen die Kirche fahren will und mehr nicht.
#5 RuthSchell 11:56:32 | Montag, 17. November 2008
Küble, Dörner, Waste und Co. freuen sich jetzt Man fragt sich wer dem Spiegel den Tipp mit Rothe gegeben
hat. Möglicherweise jene die das Thema brauchen um ihre Welle von Empörungen in Form von Büchern, Leserbriefen,
verteilen von Flugblättern usw., kundzutun um auf sich selbst aufmerksam zu machen, ohne Rücksicht auf
Verluste. Wenn man Dr. Rothe wirklich helfen will und Schaden für die Kirche vermeiden will – hält man
seine Klappe und geht besser beten. Dr. Rothe ist erst vierzig, oder? In einigen Jahren würde er bestimmt
eine nächste Chance innerhalb der Kirche bekommen, immerhin ist er ein hervorragender Kirchenrechtler
(was man ja anhand seiner Publikationen prüfen kann), egal ob schuldig oder nicht. Diese Frage stellt
sich heute nicht mehr und ist völlig nebensächlich für die Öffentlichkeit geworden. Dr. Rothe muss
noch so ca. 40/50 Jahre weiterleben in dieser und mit dieser Kirche. Einkehr von Ruhe in der Sache wäre
da äusserst hilfreich für ihn. Unabhängig der Schuldfrage tut allen Beteiligten und allen Betroffenen
und „Besorgten um die Wahrheit“ gut sich ein wenig an katholische Tugenden zu orientieren. Vor allem Demut
vor dem Herrn. Küble, Waste und Dörner und co. sind nicht nur sehr weit entfernt von der Kirche sondern
auch sehr weit entfernt von Wahrheit und Realität. Das weis doch jeder, der die „Ehre“ hatte sie einmal
persönlich kennenzulernen, oder Briefe (Ein besonderer „Genuß“ sind ja die Rundbriefe von Felicitas
(eigentlich Theresa Zita) Küble (eigentlich Stiff) von ihnen bezieht. Ob dieser Wahrhe…
Tja, Marge, die Pornos wurden NICHT auf dem Computer von Dr. R. gefunden! Das hält aber die Abendzeitung
nicht davon ab, Formulierungen zu wählen, die dem flüchtigen Leser suggerieren, bei Hw. Dr. R. handele
es sich – gewissermaßen – um eine priesterliche Sex-Bestie. Typisch Boulevard-Zeitung : hat man keinen
Skandal, dann muß man einen solchen einfach heraufbeschwören und herbeireden! Die sex-geile, antikirchliche
Lesermeute will schließlich versorgt werden…
Typicher hetz.net Artikel… Ich würde ja eher mal sagen, sie Zeitung stürzt sich auf einen kath. Priester
um an diesem ein Exempel zu statuieren bezüglich der Doppelmoral der kath. Kirche. Aber jeder sieht halt
nur das, was er sehen will. Aus keinem der zitierten Auszüge wird „eine radikale Wende“ deutlich – im
Gegenteil. Hier ein Zitat aus dem Onlinebericht: „Ganz so sicher scheint sich die katholische Kirche selbst
in dieser Sache aber nicht zu sein. Denn im Erzbischöflichen Ordinariat muss die Personalfrage jetzt
„erst gewissenhaft recherchiert werden.“ Die Kirche und ihre Inkonsequenz werden lächerlich gemacht –
sont nix. Wo liest der „Redakteur“ denn da bitte etwas von einer radikalen Wende – man kann nur staunen
wie selektiv hier gelsen wird… Der Abschluss des Artikels ist nur die logische Konsequenz der selektiven
Wahrnehmung von hetz.net: „Die ‘Abendzeitung’ unterstellt auch einen seit langem bekannten Zusammenhang
zwischen Homosexualität und Päderastrie: Im Zuge der Ermittlungen fanden die Fahnder auch jede Menge
Kinderpornographie auf den Computern des Seminars“ in Sankt Pölten. Blödsinn, tut sie nicht. Sie berichtet,
dass auf dem PC Kinderpornos gefunden wurden. Die Zeitung stellt keinen Zusammenhang zwischen HS und Pädophilie –
hetz.net tut dies. Seit wann wird das überhaupt von der Redaktion unterschieden??? Wenn da wirklich Kinderpornos
auf dem PV waren egal ob homo, hetero oder was auch immer, gehören diese Menschen für mich ins Gefängnis.
Punkt! Und diverse Redakteure gleich mit …
#2 Bernd-Jupp 11:17:15 | Montag, 17. November 2008
Unterschied von Dr. Küng und EB Marx Gleich vorneweg: Das Vertuschen-Wollen was damals in St. Pölten
passiert ist, war der größt Fehler den die Verantwortlichen machen konnten. Von daher war es richtig
und gut, dass Bischof Krenn seine Mitra nehmen musste und Dr. Küng die ganze „Suppe“ auslöffelte – und
zwar in guter Manier. Dass nun ein Priester, nach eingehender Prüfung eine zweite Chance erhalten sollte –
noch dazu, da er in einem Altenheim eingesetzt wird und somit keinen sexuellen Gefährdungen ausgestezt
ist – ist vollkommen legitim und entspricht unserem christlichen Denken. Vorverurteilungen sind fehl am
Platze. Dr. Küng geht offensiv damit um, und bittet um Verständnis – auch öffentlich. Wenn das erzb.
Ordinariat in München von dieser Causa nichts weiß, dann zeigt das nur wieder einmal, wie selbstherrlich
EB Marx regiert – denn er wusste von der Geschichte, aber hat halt mal wieder alles für sich behalten
und im Alleingang entschieden.