Es wurden Versuche unternommen, bei der vatikanischen Tagung auch katholische Stimmen einzubringen – leider vergeblich. Von Dr. med. Wolfgang B. Lindemann.
Evolutionskritische Tagung in einem Hörsaal der römischen Universität ‘La Sapienza’
(kreuz.net) Die ‘Päpstliche Akademie der Wissenschaften’ existiert seit über 400 Jahren. Sie berät
den Papst in naturwissenschaftlichen Fragen.
Derzeit ist das einzige Aufnahmekriterium ein großer fachlicher
Ruf. Darum sind viele Nichtkatholiken Mitglieder der Akademie. Alle von ihnen sind Evolutions-Ideologen.
Vom 31. Oktober bis 4. November veranstaltete die ‘Päpstliche Akademie der Wissenschaften’ ihre jährliche
Plenarsitzung. Dabei ging es um die Evolutions-Ideologe.
Die Zusammenfassungen der Vorträge waren schon
lange vorher online.
In der Einführung zu der Tagung hieß es: „Der Vorstand der ‘Päpstlichen Akademie
der Wissenschaften’ lädt die Akademiker dazu ein, in der bevorstehenden Plenarsitzung wissenschaftliche
Beiträge vorzustellen, durch die Evolutionstheorien verifiziert oder falsifiziert werden können und
die einen tieferen Einblick in den Evolutionsprozeß der lebendigen und der leblosen Welt vermitteln können.“
In Wahrheit liefert die moderne Genetik immer mehr Belege, daß angebliche Evolutionen nur Variation
bestehender Lebensformen sind.
Darum ist man weit davon entfernt, Beweise für Neukonstruktionen ganzer
Organe – zum Beispiel Flügel für eine Maus oder Federn für ein Reptil – zu besitzen.
Seit Ankündigung
der vatikanischen Tagung versuchten mehrere evolutionskritische Organisationen – darunter das US-amerikanische
‘Kolbe-Center for the Study of Creation’ – den Präsidenten der Akademie zu bewegen, auch evolutionskritische
Vorträge zuzulassen.
Diese Bemühungen waren erfolglos – trotz Unterstützung durch den griechisch-katholischen
Weihbischof Roman Danylak (77), Bischof Robert Vasa (57) von Baker im US-Bundesstaat Oregon und Mons.
Desmond Moore (82), ehemaliger Bischof von Alotau-Sideia, Papua New Guinea.
Deshalb wurde am 3. November
in einem Hörsaal der römischen Universität ‘La Sapienza’ eine evolutionskritische Parallelveranstaltung
organisiert.
Alle Vortragende waren renommierte Fachleute.
Es handelte sich um eine rein wissenschaftliche Tagung ohne Bezug zu irgendeiner Religion.
Der anerkannte
französische Sedimentologe Guy Berthault berichtete von seinen gemeinsamen Forschungen mit US-amerikanischen
und russischen Fachleuten.
Das Ergebnis: Die angenommenen Abermillionenjahre langen Zeiträume für die
Sedimentbildung auf Erden sind experimentell widerlegbar.
Der australische Geophysiker Joseph Holzschuh
erklärte, warum der zweite Hauptsatz der Thermodynamik verhindert, daß Leben von selber entstehen kann.
Dieser Satz erklärt vereinfacht gesagt, daß geordnete Wärme – der Fachbegriff lautet Entropie – nicht
von selber von einem Körper niedriger Entropie auf einen Körper höherer Entropie übergehen kann.
Der französische Neurologe Pierre Rabischong – Ex-Dekan der Medizinischen Fakultät der Universität
Montpelier – kritisierte evolutionsideologische Erklärungen mit Bezug auf die Biologie.
Er zeigte deren
Unvermögen, die Entstehung hochkomplexer Strukturen wie sie in unserem Gehirn feststellbar sind, zu erklären.
Dr. Jean de Pontcharra – ein Experte für radiometrische Datierungsmethoden – zeigte deren extreme Unsicherheit.
Der polnische Populationsgenetiker Maciej Giertych legte in seinem Vortrag dar, daß es in seinem Fachgebiet
zwar viele Belege für Variation innerhalb bestimmter Grenzen, aber keine Belege für die Entstehung qualitativ
neuer genetischer Information oder Organe gibt.
Zwei indische Bischöfe waren eigens für die Tagung
angereist: Weihbischof Lawrence Pius Dorairaj (54) von Madras and Mylapore und Bischof Thomas Dabre (63)
von Vasai.
Eine Darstellung der Argument für und gegen die Evolutionsideologie findet sich auf der Webseite
der Studiengemeinschaft Theologie und Biologie, der deutschsprachigen Tochterorganisation des Kolbe-Centers.
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74 Lesermeinungen
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#74 Kunibert 23:12:03 | Sonntag, 23. November 2008
@JMX – nochmal zur Beweisführung mir scheint, daß ich Sie von meinem Standpunkt aus wohl falsch interpretiert
habe. Es ist für mich nicht naheliegend, Mikro- und Makroevo als identisch zu betrachten. Allerdings
gibt Ihre Aussage dann einen ganz anderen Sinn und wird verständlich. Jedoch von dem Standpunkt aus,
daß zwischen den beiden (zumindest irgendwie) zu unterscheiden ist, ist eine Übertragung der Beweise
der Mikroevo auf die (immer noch) unbewiesene Makroevo nicht zulässig. Und dann ergibt sich besagte Aussage.
Haben Sie bitte Verständnis dafür. Die Herren Junker und Scherer lagen da mit den u.a. 4 Zitaten offenbar
nicht ganz richtig. So teilte Herr Junker Herrn Beyer mit, dass in der nächstes Jahr erscheinenden Neuauflage
seines Buchs dieser Abschnitt sehr viel vorsichtiger formuliert werden würde. Die Kritik wird auf das
Jahr 2004 datiert – bei Amazon kann man die 6te Auflage von 2006 kaufen. Aus einer der Rezensionen: Die
neue Auflage dieses Buches wurde gründlich überarbeitet, Kapitel teilweise komplett neu geschrieben,
Kritikpunkte an der vorherigen Auflage wurden offenbar sehr ernst genommen und soweit ich das überblicken
kann wurde Einiges verbessert bzw. verständlicher erklärt. Fakten und Meinungen werden im Buch strikt
getrennt. Wo Fakten fehlen, werden eigene Kästchen gewählt und mit „Grenzüberschreitung“ gekennzeichnet.
Kritik ist in der Wissenschaft ungemein wichtig. Nur sollte ggf. auch entsprechend darauf reagiert werden.
Und das haben die beiden Herren anscheinend getan.
Vertrocknete Schnepfe… … waren die Worte, deretwegen die Tucke Bart Simpson gesperrt wurde. Sie hatte
gedacht ich wäre weiblich. Vermutlich wegen dem a: Vieir-a. Ich erspare den Lesern und mir, weitere Details
zu dem Vorfall wieder aufzuwärmen.
Merkwürdig, merkwürdig … erst Anfang dieses Jahres war es doch, als universitärer Widerstand gegen
eine Ansprache des Pontifex vor der „Sapienza“ gerade in diesem Forum auf heftigsten Widerspruch traf
(ich erspare den Lesern und mir Zitate aus Zuschriften des Januar 2008). Nun veranstaltete (wie seit langer
Zeit bekannt) die Päpstliche Akademie der Wissenschaften eine Tagung, zu der die in diesem Forum mit
so heißer Zunge gepriesenen Vertreter des Kreationismus – falls dies Wissenschaft sein sollte – keinen
Zugang erhielten. Nun gut, es ist ja die Sache auch der päpstlichen Akademie und des Pontifex, wen sie
einaden und mit wem sie auf wissenschaftlichem Nivaeu zu diskutieren wünschen. Aber: Daß nun eine ausdrücklich
als Gegenveranstaltung dazu konzipierte und durchgeführte Tagung an der vormals so gescholtenen materialistischen,
marxistischen und kirchenfeindlichen römischen Universität der Sapienza den ausdrücklichlichen Beifall
dieses Forums findet, ist schon mehr als merkwürdig … Noch im Januar hieß es doch sinngemäß, es
stelle der Sapienza ein wissenschaftliches Armutszeugnis aus, daß sie den Pontifex nicht reden lassen
resp. hören wolle. Heute ist die einstmals Geschmähte die Umworbene dieses Forums, weil sie eine parawissenschaftliche
Gegenveranstaltung abhält … Wenn für dieses Forum damals nicht ideologische Ansichten die Mutter der
Entrüstung waren … und heute noch sind …
#71 pneumat 23:21:46 | Dienstag, 18. November 2008
für die Fraglichen „Wirre Gedanken zu früher Morgenstunde“ Die Adler im geistigen Himmel und krichende
Schlangen im materialistischen Schlamm werden nie gemeinsame Sprache finden (unter der ersteren wird das
Christus treue Volk gemeint) Deshalb sagt Christus: Sei dein Wort JA oder NEIN: Entweder du Mich als einzige
ewige Wahrheit annimmst, oder die weltliche, vergängliche dich verschlingen wird.
#70 Kunibert 23:11:48 | Dienstag, 18. November 2008
@Ultramontanus: gewisse genetische Übereinstimmung = Beweis? Die Forscher verwendeten nun die Aminosäuresequenzen
von zwei Stützproteinen, sogenannten Kollagenen […] Mit Hilfe von Spezialsoftware wurden anschliessend
die Abfolgen der Aminosäuren in den Dinosaurier-Kollagenen mit jenen von Kollagenen von 21 heute lebenden
Wirbeltierarten verglichen und molekulare Stammbäume erstellt. Solchen Computeranalysen liegt die Annahme
zugrunde, dass ein hoher Verwandtschaftsgrad in einer hohen Übereinstimmung der Gen- oder Proteinsequenzen
resultiert. Man hat also 2 Proteine hergenommen und Vergleiche angestellt. Und? Das soll schon ein Beweis
sein? Laut Artikel sehen andere Forscher trotzdem einen andere Abstammung durch Fossilien gezeigt. Es
gibt also noch nicht einmal bei den Experten einen Konsens. Wie kann das dann ein Beweis sein? 2 Proteine
sind außerdem noch fast nichts. 95% DNA-Übereinstimmung bei Mensch und Affe ist viel mehr und klingt
auch nach viel mehr – bedeutet aber aufgrund der DNA-Länge (3 Milliarden Nukleotide) immer noch einen
riesigen Unterschied. Mit welchen anderen Tieren hat der Mensch (oder ein Vogel) sonst noch wenigstens
2 Proteine gemeinsam? Mit allen? Man muss es aber auch wissen und sehen wollen. Wenn man etwas sehen will,
dann kann man sich leicht in etwas verrennen. Ich finde, daß man für die ET aufgrund dieser 2 ähnlichen
Proteine lediglich auch einen Übergang von Dinos zu Vögeln in Betracht ziehen sollte. Bewiesen ist dieser
Übergang jedoch nicht.
Du Möchtegern-Schlaumeier, lies den Wiki doch mal bis zum Ende: Kritik: Während einige Evolutionsbiologen
den Begriff „Makroevolution“ verwenden, lehnen andere die Differenzierung von Makro- und Mikroevolution
ab, da sie eine eindeutige Abgrenzung suggerieren würde. Sie betonen, dass die Mechanismen die gleichen
sind, lediglich bei größeren Zeiträumen zusätzliche Aspekte zum Tragen kommen haben. Sie sprechen
daher von Makroevolution eher als einem einzigen zusammenhängenden Mechanismus der Evolution, ausgehend
von den Prozessen der Artbildung. Die Trennung wird oftmals von Kreationisten aufgegriffen und als Angriffspunkt
für eine Argumentation benutzt, mit der sie die Evolutionstheorie kritisieren wollen (Evolutionskritik).
#67 Ultramontanus 22:02:23 | Dienstag, 18. November 2008
Klar gibt es Beweise Kunibert, vergleichen Sie mal ein Huhn mit bestimmten Dinosauriern (nur ein Beispiel).
Man muss es aber auch wissen und sehen wollen.
#66 Kunibert 21:59:42 | Dienstag, 18. November 2008
@JMX – Beweisführung? Tja, es gibt halt seit 150 Jahren erfolgreicher Forschung immer noch keine konkreten
Hinweise auf Makroevolution, sondern nur unzulässige Extrapolationen – wilde Spekulationen könnte man
sagen. Weil man so viele Beweise und Hinweise gefunden hat, daß die Evolution „bewiesen“ ist. Es geht
nur noch um die genauen Details. Sind Sie sicher, daß Sie das so meinen? Wir haben keine Details, aber
wir wissen, das es so gewesen ist? Das bedeutet ja: die ET ist bewiesen, wie zukünftige Forschungsergebnisse
zeigen werden. (aka: Da der Angeklagte kein (akzeptiertes) Alibi hat, ist er schuldig – Beweise folgen
nachdem sie gefunden wurden). Wollen Sie, daß so argumentiert wird? Jeder könnte irgendetwas behaupten
und bei Einwänden einfach dagegen halten, daß in der Zukunft ja (durch die Wissenschaft) Beweise für
die Behauptung gefunden werden. Was soll daran wissenschaftlich sein? Mit so einer Aussage enthebt man
jegliche Behauptung – hier die ET – jeglicher Überprüfbarkeit. Eine solche ET ist keine Wissenschaft
mehr.
@JMX Mikro-/Makroevolution Schauen Sie sich in der kreationistophoben Wikipedia den Artikel Makroevolution
de.wikipedia.org/wiki/Makroevolution an. Ihre Ansichten sind nicht ganz dem Stand der Wissenschaft entsprechend.
Die Unterscheidung von „Mikro- und Makroevolution“ ist eine, die nur Evolutionskritiker benutzen. Sie
ist eine künstliche Einteilung, die nicht weiterhilft, weil beide dasselbe beschreiben. Über die Zeit
werden aus kleinen Veränderungen immer größere und weitreichendere. Der zugrundeliegende Prozess bleibt
aber. „Mikroevolution“ ist das reine Zugeständnis der Kreationisten, die evolutionäre Effekte nicht
mehr leugnen können. Ihr Rückzugsgefecht besteht darin, „Mikroevolution“ zu akzeptieren, „Makroevolution“
aber abzustreiten. Reine Taktik ohne Entsprechung in wiss. Theorie oder natürlichen Prozessen.
#63 Kunibert 21:17:55 | Dienstag, 18. November 2008
@JMX: Lenskis Experiment zeigt Mikroevolution und nicht Makroevolution Lenskis Experimente Die Experimente
mit den E.Coli-Bakterienvarianten zeigen für die Einsatzbedingungen eine Zunahme der Wachstumsrate gegenüber
dem ursprünglichen Bakterium. Ab etwa der 5000. Generation scheint ein Maximum erreicht worden zu sein.
Das Experiment zeigt Mikroevolution (was hier niemand hinterfragt hat). aber inwiefern es ein klarer Hinweis
auf Makroevolution sein soll ist mir schleierhaft. Das sieht eher nach einer unzulässigen Extrapolation
von Ergebnissen aus. Was haben Sie noch auf Lager? Neutrale Mutation Nehmen Sie irgendeine Population,
die sich schon überall ausgebreitet hat. Wenn nun ein Individuum oder auch mehrere eine entsprechende,
neutrale Mutation aufweisen, wird die Mutation sicherlich auch an Teile der nachfolgenden Generationen
weitergeben. Die ursprüngliche Art ist allerdings überall verbreitet, die Mutation praktisch nirgends.
Im Überlebenskampf zeigen die „Mutanten“ weder Vorteil noch Nachteil gegenüber dem „Original“. Die Mutanten
werden sich also nicht groß verbreiten und der Anteil an der Gesamtbevölkerung wird sich nicht ändern,
weil dazu ein Vorteil nötig wäre. Nur bei einer positiven Mutation können die Mutanten das Original
verdrängen. Oder? Eine kleine Anzahl brauchbarer Mutanten ist kein guter Ausgangspunkt für die nächsten
Schritte der Makroevolution. Und mit so einer anhaltenden Situation erscheint es hoffnungslos eine große
Anzahl aufeinander folgender, neutraler Mutationen zu überwinden.
Bock zum Gärtner gemacht Sie bezeichnen bereits Aggregatzustandsübergänge als Selbstorganisation. Es
war nicht meine Absicht, zu bestreiten, dass derlei in der Natur dauernd passiert. Nein. Aggregatzustandsübergange
sind oft sozusagen Symptome des Selbstorganisationsprozesses. Aber natürlich nur in einer „Richtung“.
Schließlich ist der Übergang von Eis zu Wasser oder von Wasser zu Dampf keine Selbstorganisation, sondern
ihre „Auflösung“. Oh, was ich noch vergaß, der Autor (Lindemann) des Artikels ist auch Council Member
des Kolbe Centers – also alles schöne Eigenwerbung/Propaganda.
@JMX . Sie bezeichnen bereits Aggregatzustandsübergänge als Selbstorganisation. Es war nicht meine Absicht,
zu bestreiten, dass derlei in der Natur dauernd passiert.
Selbstorganisation ist die Bildung von Strukturen in Materie ohne Einfluß eines Manipulators. Viele Muster
in der Natur (Blattanordnungen an Pflanzen, Blütenblattzahlen sind Fibonacci-Zahlen, Spiralformen (Muscheln,
Schneckgehäuse usw.) findet man schon in unbelebter Materie. Strukturen bilden sich meist deswegen, weil
dadurch das Energiepotential am effektivsten verteilt ist. So bildet sich auch die Doppelhelix von selbst!
Das ist übrigens experimentell bestätigt! Das gefrorene Eis ist in Kristallen geordnet, während die
Moleküle in Wasser ungeordnet umherbewegt werden. Offensichtlich, eigentlich.
@JMX . Nichtsdestotrotz kann die Entropie in Bereichen eines Systems abnehmen. Ja richtig. Ich brauche
nur eine lauwarme Dose Bier in den Kühlschrank stellen, dann nimmt die Entropie im Bereich der Bierdose
ab. Nichtsdestotrotz kreiert ein physikalischer oder chemischer Prozess auch dann keine Ordnung, wenn
er nur die räumliche Verteilung von Ordnung ändert. Das ist falsch. Im Gegenteil, Selbstorganisation
ist ein normaler physikalischer Vorgang (z.B. Kristallbildung). Kristallbildung als Selbstorganisation
bezeichnen? Naja … Würden Sie auch das Gefrieren von Wasser in der Antarktis als Selbstorganisation
bezeichnen? Wie definieren Sie Selbstorganisation?
#57 Grand Sol 17:12:07 | Dienstag, 18. November 2008
@JMX… „@ Gran Sol: Die „Affen-These“ ist ein Mißverständnis derer, die die ET entweder nicht verstehen
oder verleumden. Wir haben GEMEINSAME VORFAHREN!!! DAS IST ETWAS GANZ ANDERES!!! Es ermüdet worklich,
diese Offensichtlichkeit wieder und wieder zu erläutern. Das zeigt wieder nur, wie wenig Ahnung man hier
von Evolution hat. Und es liegt dann schon nahe, Denkunfähigkeit oder -unwilligkeit zu diagnostizieren.“
Und „das“ zeigt wieder, wie gerne Menschen blind vor die Wand laufen. Denn nichts anderes, als das von
Dir Erläuterte, sprach ich an. In Bezug auf die nichtchristliche Allgemeinheit. Frag mal den evolutionsgläubigen
Durchschnittsbürger, von wem oder was Menschen abstammen. Er wird nicht antworten: „Es handelt sich dabei
um einen gemeinsamen, nur in der Vorstellung gegebenen Vorfahren von Mensch und Affe“. Sondern er wird
i.d.R. felsenfest der besagten Überzeugung sein, die er irgendwo aufgeschnappt hat, und mit „Affe“ antworten.
Aus den Gründen, die ich bereits erwähnte. Die allgemeine „Denkunfähigkeit“ bzw. Dummheit, die praktisch
alle Menschen trifft, lässt sich m.E. sehr einfach feststellen. Nur stellt eben nicht jeder fest, dass
sein Wissen ausgesprochen begrenzt ist.
@ Vieira Trotzdem nimmt die Entropie bei jedem Prozeß zu und nicht ab. Es gibt keinen Prozess, bei dem
Ordnung geschaffen würde. Das Entropiegesetz gilt ausnahmlos immer. Es ist nicht eigentlich ein naturwissenschaftliches
Gesetz, es ist eine Formulierung der Tatsache, dass alle Vorgänge kausal ablaufen. Nichtsdestotrotz kann
die Entropie in Bereichen eines Systems abnehmen. die Physik verbietet die Entstehung von Ordnung, sie
verbietet Selbstorganisation. Das ist falsch. Im Gegenteil, Selbstorganisation ist ein normaler physikalischer
Vorgang (z.B. Kristallbildung). Lies mal die Bücher von Victor Stenger, der erklärt das sehr gut (leider
nur Englisch). Stichwort energiesparendste Anordnung, Fibonacci-Zahlen etc. Die Ausflucht, der Hauptsatz
der Thermodynamik beziehe sich ja nur auf geschlossene Systeme, führt zu der Vorstellung, dass kreative
Neuigkeiten im Rahmen einer Evolution jeweils fertig vom Himmel gefallen sein müssten. Das behauptet
außer dir niemand.
@juergen, Entropie Der Hauptsatz der Thermodynamik bezieht sich auf geschlossene Systeme. Die Erde ist
aber alles andere als ein solches geschlossenes System. Trotzdem nimmt die Entropie bei jedem Prozeß
zu und nicht ab. Es gibt keinen Prozess, bei dem Ordnung geschaffen würde. Das Entropiegesetz gilt ausnahmlos
immer. Es ist nicht eigentlich ein naturwissenschaftliches Gesetz, es ist eine Formulierung der Tatsache,
dass alle Vorgänge kausal ablaufen. Es ist theoretisch denkbar, dass ein externes System Ordnung an die
Erde abgibt. Dadurch kann aber nicht die Entropiezunahme irgendeines Prozesses aufgehalten oder umgekehrt
werden. Bei keinem solchen Prozeß kann Ordnung geschaffen werden. Fazit: die Physik verbietet die Entstehung
von Ordnung, sie verbietet Selbstorganisation. Die Ausflucht, der Hauptsatz der Thermodynamik beziehe
sich ja nur auf geschlossene Systeme, führt zu der Vorstellung, dass kreative Neuigkeiten im Rahmen einer
Evolution jeweils fertig vom Himmel gefallen sein müssten.
Haha, HMX! :D Danke für deine Mühen! Was für Scharlatane sind diese angeblichen Akademiker, wenn das
Ergebnis der Forschung schon mitten im Forschungsprozeß feststeht? Der Satz ist ja von Kreationisten
besonders geil, bei denen das Ergebnis der „Forschung“ schon vorher feststeht!
warum sollte man irgendwelche religiösen Ideologen befragen, wenn es um wissenschaftliche Fragen wie
Erdgeschichte geht? Wenn ich wissen will, wie mein Computer funktioniert frag ich doch auch einen Fachmann
und nicht meine Putzfrau!
Kreationisten-Inzucht Dagegen lob ich mir kritische Geister wie Junker und Scherer! Das sind wirkliche
Wissenschaftler und Intellektuelle. Selbstkritisch, vorsichtig und genau Fall unterscheidend. Hm, noch
was zum Gebaren der Herren Junker und Scherer. www.evolutionsbiologen.de/evozitate.html Aber genau, schauen
wir uns mal die „Fachleute“ der Tagung an: Der anerkannte französische Sedimentologe Guy Berthault Anerkannt?
Vielleicht bei Junge-Erde-Kreationisten, aber sonst…Ist im Advisory Council des Kolbe Center for the
Study of Creation, eines katholischen Kreationisten-Thinktanks. www.evolutionpages.com/…rthault_critique.htm
Joseph Holzschuh ist auch da Mitglied. Genau wie Maciej Giertych, Wolfgang Lindemann und Jean de Pontcharra.
Also sind alle Wissenschaftler der Tagung, bis auf einen, Mitglieder dieser Kreationistengruppe. www.kolbecenter.org/…CAdvisorsforWeb8.htm
Ein sehr ausgewogenes Panel… Ziele des Kolbe Centers (Auszug): Das Kolbe Zentrum, ein katholisches
Laienapostolat, befaßt sich mit Studien, die die Schöpfungslehre zum Gegenstand haben mit dem Ziel der
Verherrlichung der heiligsten Trinität durch die Verkündigung der Wahrheit über die Herkunft des Menschen
und des Universums. Wie war das noch mit: Was für Scharlatane sind diese angeblichen Akademiker, wenn
das Ergebnis der Forschung schon mitten im Forschungsprozeß feststeht?
#51 Wandregisel 11:04:54 | Dienstag, 18. November 2008
Viel heiße Luft Der Artikel ist wirklich einfach nur schwach und man merkt, dass der Autor keine Ahnung
von der Materie hat und lediglich aufgeschnappte Phrasen wiederholt. Beispiel Datierung: Welche Methode
(C14, Dendrochronologie…)? Was heißt unsicher (1 mio. Jahre oder nur 10.000)? Welche Argumente hat
er er? So bleibt von diesem Artikel nichts über als heiße Luft. Für mich ist die Evolutionstheorie
um einiges einleuchtender als der Kreatonismus. Sicherlich; die Evolution ist eine Theroie in der noch
lange nicht ALLES beantwortet ist, aber trotzdem ist sie rein wissenschaftlich das bessere Erklärungsmodell.
Und genau das unsere heilige Mutter Kirche auch so begriffen. Z.B. wurde Benedikt XVI. im Hinblick auf
intelligent design schon zitiert. Ich glaube den wirklichen Atheisten unter den Wissenschaftlern (und
das sind zum Glück wenige) fehlt der Blick für das Ganze, den biblischen Fundamentalisten ebenfalls
nicht gelingt über ihr Tellerchen hinauszusehen. Wohingegen die Selbstoffenbarung des lebendigen Gottes
doch so viel mehr ist als das stupide Lesen EINES wenn auch noch so grundlegenden Texts. Frei nach Anselm
von Canterbury: Neque enim quaero intelligere ut credam, sed credo ut intelligam. Nam et hoc credo, quia,
nisi credidero, non intelligam. Es muss einen Grund geben warum uns Verstand und Neugier geschenkt wurden…
#50 juergen 10:57:10 | Dienstag, 18. November 2008
Thermodynamik Der australische Geophysiker Joseph Holzschuh erklärte, warum der zweite Hauptsatz der
Thermodynamik verhindert, daß Leben von selber entstehen kann. Dieser Satz erklärt vereinfacht gesagt,
daß geordnete Wärme – der Fachbegriff lautet Entropie – nicht von selber von einem Körper niedriger
Entropie auf einen Körper höherer Entropie übergehen kann. Entweder hat Lindemann nichts verstanden,
oder aber der Geophysiker spinnt. Der Hauptsatz der Thermodynamik bezieht sich auf geschlossene Systeme.
Die Erde ist aber alles andere als ein solches geschlossenes System.
@ zwobbel Das ist aber nicht das Thema der Veranstaltung, über die hier berichtet wird… Es geht im
Artikel um zwei Veranstaltungen, falls du das noch nicht bemerkt haben solltest. Was für Scharlatane
sind diese angeblichen Akademiker, wenn das Ergebnis der Forschung schon mitten im Forschungsprozeß feststeht?
Weil man so viele Beweise und Hinweise gefunden hat, daß die Evolution „bewiesen“ ist. Es geht nur noch
um die genauen Details. Wie lange muß man Leuten wie dir mit dem Hammer gegen den Kopf schlagen, damit …
??? Was für Scharlatane sind diese angeblichen Akademiker, wenn das Ergebnis der Forschung schon mitten
im Forschungsprozeß feststeht? Sie sind keine, da schon wiss. Erkenntnisse vorliegen, die diese Schlüsse
zulassen. In diesem Zusammenhang ist es schon sehr ironisch, daß du Leute wie Scherer und Junker für
skeptische Wissenschaftler und Intellektuelle hältst. Gerade die machen sich dessen schuldig, was du
den Evolutionswissenschaftlern vorwirfst. Sie tun nur so als ob sie unvoreingenommen und kritisch seien,
aber ihre (durch keinerlei Beweise gestützte) kreationistische Agenda scheint doch durch. Forschung betreiben
sie schonmal gar nicht.
#48 zwobbel 07:53:46 | Dienstag, 18. November 2008
Wie lange muß man einem Wissenschaftler mit dem Hammer gegen den Kopf schlagen, damit er ??? Wie lange
muß man einem Wissenschaftler mit dem Hammer gegen den Kopf schlagen, damit der so einen Satz akzeptiert:
„Der Vorstand … lädt die Akademiker dazu ein, …wissenschaftliche Beiträge vorzustellen, durch die
Evolutionstheorien verifiziert oder falsifiziert werden können und die einen tieferen Einblick in den
Evolutionsprozeß der lebendigen und der leblosen Welt vermitteln können.“ Das heißt doch nichts anderes:
„Wir wissen zwar nicht ob eine der Evolutionstheorien stimmt, aber sicher ist das eine davon stimmt.“
Oder anders ausgedrückt: „Vielleicht sind die Theorien falsch, nach denen eine Evolution stattgefunden
hat, aber sicher ist, daß eine Evolution stattgefunden hat.“ Was für Scharlatane sind diese angeblichen
Akademiker, wenn das Ergebnis der Forschung schon mitten im Forschungsprozeß feststeht? Dagegen lob ich
mir kritische Geister wie Junker und Scherer! Das sind wirkliche Wissenschaftler und Intellektuelle. Selbstkritisch,
vorsichtig und genau Fall unterscheidend.
Denkunwillig? @ Kunibert: Z.B. das Experiment von Lenski mit E. Coli myxo.css.msu.edu/ecoli/ Wieso verbreiten
sich neutrale Mutationen kaum? Sie werden genauso an die Nachkommen vererbt wie „positive“ oder „negative“.
Es ist nur so, daß negative eher dazu führen, daß entweder der Träger (vor der Zeugung von Nachkommen)
oder die Nachkommen nicht überleben bzw. Nachkommen hervorbringen können. @ Gran Sol: Die „Affen-These“
ist ein Mißverständnis derer, die die ET entweder nicht verstehen oder verleumden. Wir haben GEMEINSAME
VORFAHREN!!! DAS IST ETWAS GANZ ANDERES!!! Es ermüdet worklich, diese Offensichtlichkeit wieder und wieder
zu erläutern. Das zeigt wieder nur, wie wenig Ahnung man hier von Evolution hat. Und es liegt dann schon
nahe, Denkunfähigkeit oder -unwilligkeit zu diagnostizieren.
#46 Fragender 07:38:40 | Dienstag, 18. November 2008
würde mich interessieren: Wie gehen eigentlich Creationisten mit den Widersprüchen der beiden biblischen
Schöpfungsberichte im 1.Mose um? zB. Kap.1,1 Am Anfang schuf Gott Himmel und Erde. 2 Und die Erde war
wüst und leer, und es war finster auf der Tiefe; und der Geist Gottes schwebte auf dem Wasser. Kap.2,5
Und alle die Sträucher auf dem Felde waren noch nicht auf Erden, und all das Kraut auf dem Felde war
noch nicht gewachsen; denn Gott der HERR hatte noch nicht regnen lassen auf Erden, und kein Mensch war
da, der das Land bebaute; 6 aber ein Nebel stieg auf von der Erde und feuchtete alles Land. D.h. einmal
war die Erde vollständig mit Wasser bedeckt, beim anderen Bericht staubtrocken. Bei wörtlicher Lesart
sollte dies eigentlich zu denken geben, oder?
kotz –> Bild 11 Randvoll freimaurerischer Attribute! Jesus Christus verehren? Fehlanzeige! Zum Tabernakel
hin zelebrieren? Fehlanzeige! Ist überhaupt ein Tabernakel an diesem Ort?? gotteslästerlicher Mahltisch =
der Tanz um das goldene Kalb! Was für eine Geldverschwendung!
#44 Fragender 07:04:41 | Dienstag, 18. November 2008
@pneumat Die so genannte „Wissenschaft“, wenn sie sich wähnt die Welt erklären zu können, ist eine
geisteskranke Verblendung. Wir glauben an Gott nicht deshalb, weil wir nichts wissen wollen, wir KÖNNEN
es einfach NICHT. Es sei denn nur wie Küchenschaben zu töten. (…) Und die illusionäre relativistische
Materie führt nur in die unendliche Sackgasse: Zeitverlust. Wirre Gedanken zu früher Morgenstunde…
noch wirrere als jede des seltsamen Dr. Lindemann, und das ist nun wahrlich eine Leistung!
#43 pneumat 02:58:50 | Dienstag, 18. November 2008
die Evolutionstheorien Da sind alles die beschränkten Hirn-Götzenanbeter, die über die schöpferische
Kraft des Geistes (eigentlich des Wortes, des Gedanken) keine Ahnung haben. Arme, elende lebende Leichen!
Die so genannte „Wissenschaft“, wenn sie sich wähnt die Welt erklären zu können, ist eine geisteskranke
Verblendung. Wir glauben an Gott nicht deshalb, weil wir nichts wissen wollen, wir KÖNNEN es einfach
NICHT. Es sei denn nur wie Küchenschaben zu töten. Die Wahrheit ist Christus und wir werden alles wissen,
wenn wir Ihn Antlitz zu Antlitz sehen. Und die illusionäre relativistische Materie führt nur in die
unendliche Sackgasse: Zeitverlust. Viel nützlicher der „unnützliche“ permanente den Schöpfer preisende
Gottesdienst der Mönche!
#42 Grand Sol 02:49:30 | Dienstag, 18. November 2008
Fortsetzung […] nehme als Beispiel die allgemein verbreitete Auffassung, der Mensch stamme vom Affen
ab, Mir ist bislang kaum jemand begegnet, der auch nur einen Gedanken bzgl. dieser Äußerung „verschwendet“
hat. Die allermeisten plappern sie einfach nach, wenn sie in irgendeinem populären Zeitungsblatt oder
einer Sendung getätigt wurde. Und wenn sie ein Bild von einem Affen sehen, ertönt aus den Mündern:
Guck mal, unser Vorfahr! Woher dieser Populärglaube stammt, weiß so gut wie niemand, es interessiert
auch nicht. Wir können nicht alles prüfen, wir werden stets irren. Doch im Normalfall versuchen wir
auch nicht, unsere Verstandeskraft zu nutzen. Gott geht über alles andere hinaus. Es liegt also auf der
Hand, dass nur wenige Menschen überhaupt die Voraussetzungen haben, Ihn durch Nachsinnen zu erkennen.
Aber es gibt auch wenige Führer, bedeutende Persönlichkeiten usw. Denn dazu bedarf es entsprechender
Voraussetzungen.
#41 Kunibert 02:40:39 | Dienstag, 18. November 2008
@JMX – Experimente und Belege? Die Evolutionstheorie ist so gut durch Experimente und Belege gefestigt,
daß man davon ausgehen kann, daß die im Kern korrekt ist. An welchen Experimenten und Belegen machen
Sie dies fest? Gibt es wirklich solche, bei denen nicht spekuliert werden muß, um sie im Sinne der ET
zu deuten? Die folgende Frage hatte ich zwar schon einmal verkürzt bei einer anderen Diskussion gestellt,
aber keine hilfreiche Antwort erhalten: Ablauf einer Makroevolution: Es soll ja eine Abfolge von sehr
vielen Mutationen (M) sein. Folgen von M: neg. M verschwinden, pos. verbreiten sich und neutrale haben
keine Auswirkung. Da es aber weit mehr neutrale und negative M gibt als positive, ist davon auszugehen,
daß es im Verlauf einer solchen Makroevolution über lange Strecken hinweg ausschließlich zu neutralen
M kommt. Neutrale M verbreiten sich jedoch (per Def.) kaum. Evolution braucht aber viele Individuen mit
einer entsprechend passenden DNA-Sequenz, also Verbreitung+Zeit, damit die Zufalls-M auch eine realistische
Chance hat, eine Makroevo voranschreiten zu lassen. Wie könnten sich also neutrale M trotzdem immer und
immer wieder verbreitet haben? Welche plausiblen Erklärungen gibt es dafür? Naturkatastrophen und dergl.
sind keine brauchbare Erklärung. Es erscheint absurd, daß so etwas millionenfach genau derart passiert
sein soll, daß immer nur die anderen Artgenossen betroffen waren. Außerdem würde eine Art nach einigen
solchen Ereignissen aufgrund von Inzucht einfach aussterben.
#40 Grand Sol 02:37:29 | Dienstag, 18. November 2008
Warum sich als Nichtchrist auf kreuz.net aufhalten? Es gibt doch zur genüge nichtchristliche Internetplattformen.
Seit doch dem Prinzip der geordneten Bahnen dermaßen verbunden, dass ihr euch eine solche wählt. Es
kann sich bei ihr ja nach wie vor um eine Nachrichtenseite handeln. Auf bild.de gibt es bestimmt auch
eine Kommentier- und Diskussionsmöglichkeit. –-- Die Äußerung (und tatsächliche Annahme), Christen
seien grs. nicht denkfähig, ist äußerst naiv. Die meisten Deutschen sind dumm, und die wenigsten Deutschen
sind Christen. Das Bekenntnis zur Religion wirkt sich nur bedingt auf die Denkleistung eines Menschen
aus. Die Faktoren, die einen Intellekt ausmachen, sind andere. Nicht alle religiösen Menschen kommen
auf demselben Weg zu ihrem Bekentniss. Die einen mögen durch traditionelle Erziehung, andere überwiegend
auf intuitivem Wege, einige durch besondere Offenbarungen und wieder andere durch ständige Überlegung
zur Gotteserkenntnis gelangen. Freilich lassen sich auch diese Beispiele nicht immer gänzlich von einander
trennen. Und nicht immer ist eine Erkenntnis einer Person für die andere nachvollziehbar. So wie eine
äußere, erfassbare Handlung eine innere, verborgene Ursache hat. Atheismus hat nichts mit Wissenschaft
zu tun. Akademische Disziplinen sind auch nicht immer wissenschaftlich (z.B. die Psychologie) und erfüllen
trotzdem ihren Zweck und besitzen eine anerkannte, da nachvollziehbare, Existenzberechtigung. Es ist „das
einfache Volk“, was von Natur aus dumm ist. Man […]
@Leblhuber Denken will gelernt sein. In der Tat, Übung macht den Meister. Wer es nicht kann, ist deswegen
noch lange nicht diskreditiert. Er sollte nur keine apodiktischen Behauptungen aufstellen, die einer Überprüfung
nicht standhalten. Tja. Und wo bleibt die Überprüfung? Legen Sie doch bitte Ihre Überprüfung vor,
dann können wir schauen, was an Ihrer Überprüfung dran ist. Wenn du behauptest, dass der Mensch ursprünglich
unsterblich geschaffen wurde, dann musst du auch mit den Konsequenzen der körperlichen Unsterblichkeit
zurechtkommen. Da stimme ich Ihnen zu. Ich muss damit zurechtkommen, dass der Mensch unsterblich geschaffen
wurde und dann seine Unsterblichkeit durch die Sünde verspielt hat. Ich bestätige Ihnen hiermit: ich
komme damit -zwar nicht leicht so aber doch grundsätzlich- zurecht, wenngleich ich die Tatsache, dass
der Herr zu unserer trotzdemigen Rettung für uns gestorben ist, nur durch die Trauer angesichts unserer
Untaten hindurch wirklich befreiend empfinden kann. Traust Du dem lieben Gott nicht zu, in einer Welt
abermillarden Menschen hohen Alters mit je abermillarden Nachfahren ewig leben zu lassen?
#38 Leblhuber 01:53:52 | Dienstag, 18. November 2008
@Vieira: Ich habe keinen Schimmer, wie die Welt ausgesehen haben könnte, wenn der Mensch nicht gesündigt
hätte. Und ich stelle keine diesbezüglichen Spekulationen an. Denken will gelernt sein. Wer es nicht
kann, ist deswegen noch lange nicht diskreditiert. Er sollte nur keine apodiktischen Behauptungen aufstellen,
die einer Überprüfung nicht standhalten. Der Mensch wurde unsterblich geschaffen und erst nach der Sünde
mit dem Tode gestraft. Wenn du behauptest, dass der Mensch ursprünglich unsterblich geschaffen wurde,
dann musst du auch mit den Konsequenzen der körperlichen Unsterblichkeit zurechtkommen. Dein Dilemma
ist die wortwörtliche Lesart eines mehr als 2500 Jahre alten Schöpfungsberichtes. Dieses Dilemma gönne
ich dir von Herzen!
#37 Lutheraner 01:51:21 | Dienstag, 18. November 2008
Galatea’s Glaube Die Leugnung einse Schöpfergottes ist nicht christlich und auch nicht wissenschaftlich
jemals bewiesen. Sie glauben nur, was bedeutet, Sie vermuten, nehmen an, halten für wahr. Somit mangelt
dem Glaube an etwas der Beweis für etwas. Ich könnte z.B. an den Weihnachtsmann glauben. Beweisen Sie
mir das Gegenteil! Aber die Aufgabe ist zu schwer für einen Christen, denn den Weihnachtsmann zu widerlegen
ist viel schwerer als Ihren Gott zu widerlegen. Ihr Glaube wurde in der Tat schon oft widerlegt. Z.B.
mit der kopernikanischen Wende. Die ganze Kirche geriet ins Wanken, daß sie beinahe eingestürzt wäre,
nur mit Ach und Krach am Leben erhalten werden konnte durch die Zähigkeit der Kleingläubigen. Was sagt,
daß Christen Angst haben, selbstständig zu denken und ohne eine Abhängigkeit ans Führungspersönal
verloren sind. Christen nehmen Beweise nicht wahr. Sie blenden sie aus und rutschen dann ab in die Wunderlichkeit.
Deshalb läßt sich mit Christen nicht sachlich diskutieren. Es ist daher völlig sinnlos, die Beweise
für den Unsinn ihres Glaubens immer wieder vorzutragen. Wie ich’s ja gerade wieder erlebt habe. Christen
wollen halt nicht wissen, sondern nur glauben; deshalb leben sie geistig noch auf der Erdscheibe, sehen
die Welt, wie sie sein sollte, nicht wie sie ist, und machen der Menschheit das Überleben damit unmöglich.
Denn es gibt einfach zu viele dieser Kleingläubigen. Der Glaube an den Retter macht sie nämlich unduldsam
und rücksichtslos gegen die gesamte Natur.
@Leblhuber Ich habe keinen Schimmer, wie die Welt ausgesehen haben könnte, wenn der Mensch nicht gesündigt
hätte. Und ich stelle keine diesbezüglichen Spekulationen an. Was Gottes Pläne für den entsprechenden
Fall gewesen wären … mir ist nichts darüber bekannt und wohl nichts erschließbar. Ich bedanke mich
für die Ehre von wegen Deine Lesart des Schöpfungsmythos muss aber auf einen Irrtum hinweisen: mir steht
da keine Priorität zu.
#35 Leblhuber 01:34:16 | Dienstag, 18. November 2008
@kreuzchorsänger: Der Lebl hubert ja schon wieder hier herum. Ich denk, den hamse gesperrt! Wenn du eine
den Forumsregeln entsprechende Begründung findest, lasse sie doch die Redax wissen! o^/ o^/ o^/ o^/ o^/
o^/ o^/ Sie werden dir sicher danken!
#33 Leblhuber 01:29:48 | Dienstag, 18. November 2008
@Vieira: Übernimm dich nicht! Man kann freilich darüber spekulieren, was alles hätte kommen können,
wenn der Mensch nicht gesündigt hätte. Das betrifft aber nicht die Realität, in der dies zweifelsfrei
nicht der Fall ist. Du spekulierst aber nicht. Du behauptest! Der Mensch wurde unsterblich geschaffen
und erst nach der Sünde mit dem Tode gestraft. Deine Lesart des Schöpfungsmythos zwingt dich, die Konsequenzen
zu durchdenken. Oder behauptest du etwa, der „Sündenfall“ wäre Teil der Schöpfung? Dann kommst du erst
recht in die Bredouille.
@Hesse2 Wir sind uns soweit einig: es gibt einen Anfang, an dem -wie Sie sagen – irgendwas immer keine
Ursache hat. Das, was da unverursachte Ursache ist, nennen die Philosophen Gott, und sie unterscheiden
dieses etwas von allem Verursachten, weil es eben keine Ursache hat. Es hat den Anschein, als ob Sie sich
an dieser Stelle lediglich gegen das Wort Gott wehren.
@Leblhuber Man kann freilich darüber spekulieren, was alles hätte kommen können, wenn der Mensch nicht
gesündigt hätte. Das betrifft aber nicht die Realität, in der dies zweifelsfrei nicht der Fall ist.
Ach Vieira, raffs mal! Dieselbe scheisse haste mir auch schon ma vorgeworfen. Die Kausalität gilt selbstverfreilich.
Aber Baby, Gott muss nach diesem Prinzip dann auch ne Ursache haben. ABer irgendwas hat immer keine Ursache.
Entweder halt nach deinem Glauben Gott oder nach meinem Glauben die Energie/Materie. Belegen kann man
weder das eine noch das andere.
@Ultramontanus Wenn Sie das Prinzip der Kausalität für überflüssig erachten, dann werfen Sie damit
auch die Naturwissenschaft über Bord, zumindest die heutige und die bisherige seit den alten Griechen.
Ich sehe dann auch keine Grundlage für eine Debatte.
#27 Ultramontanus 00:42:30 | Dienstag, 18. November 2008
@Vieira: Das ist doch schon zig Mal widerlegt worden. Warum soll „Gott“ „unverursacht“ sein und warum
muss die Welt verursacht sein? Ohne Glaubenssaussagen zu machen, können Sie das nicht beantworten, also
ist das nicht „vernünftig“ sondern ein Glaube, nicht mehr.
#26 Leblhuber 00:42:25 | Dienstag, 18. November 2008
Vieira: Der Mensch wurde unsterblich geschaffen und erst nach der Sünde mit dem Tode gestraft. Jetzt
denk einmal deine Hypothese zu Ende! Wenn der Mensch unsterblich geschaffen worden wäre, -wäre er zwar
bis zur Geschlechtsreife gewachsen, dann aber nicht weiter gealtert -und hätte sich vermehrt bis in unsere
Tage. Danach hätten heute Milliarden tausendjährige Junggebliebene gleichzeitig mit Milliarden Säuglingen
gerade so viel Platz, dass sie nicht umfallen könnten. Er ware interessant, diese These von einem Mathematiker
berechnen zu lassen. Für die Erde als Schöpfung dürfte es demnach ein Segen gewesen sein, dass die
Sünde zum Tod führte. Hast du sie noch alle?
@JMX . ad 1.) Siehe hier www.kreuz.net/…ticle.8105-page.html (dort nach „Montag, 3. November 2008 00:08“
suchen) ad 2.) Evolution behauptet kreativen Fortschritt durch Selektion, sprich durch Tod der Schwächsten.
Wenn Glauben diese Aussage [Der Mensch wurde unsterblich geschaffen und erst nach der Sünde mit dem Tode
gestraft.] zur Wahrheit erhebt, ohne auch nur einen Fitzel an wiss. Beweisen oder auch nur Hinweisen,
hat sie mit Vernunft nichts zu tun, egal wie oft das behauptet wird. Die Vernunft leitet uns zuerst zu
der Erkenntnis Gottes als unverursachte Ursache von allem, dann zu der Erkenntnis, dass Gott das absolute
Gute, das absolute Schöne … u.a.m. ist. Eine grausame Schöpfung ist damit ausgeschlossen und die Aussagen
der Heiligen Schrift fügen sich perfekt.
vages Geschwafel Entwicklungslehren widersprechen nicht per se dem katholischen Glauben. Stimmt. Die heutzutage
behauptete Evolution widerspricht dem Glauben, u.a. weil sie der Vernunft widerspricht und weil sie behauptet,
der Schöpfungsprozeß sei ein Prozeß der Schöpfung durch Tod. 1. Wo widerspricht Evolution der Vernunft?
Werd’ mal genauer. Immer dieses vage Geschwafel 2. Woher hast du den Unsinn mit „Schöpfung durch Tod“?
Der Mensch wurde unsterblich geschaffen und erst nach der Sünde mit dem Tode gestraft. Wenn Glauben diese
Aussage zur Wahrheit erhebt, ohne auch nur einen Fitzel an wiss. Beweisen oder auch nur Hinweisen, hat
sie mit Vernunft nichts zu tun, egal wie oft das behauptet wird. P.S.: Nenne mir doch mal die verschiedenen
physikalischen Formen (oder Arten) von Wärme… Wenn nicht, nimm doch bitte deine Schizophreniemedikamente
wieder.
#23 Galatea 00:14:20 | Dienstag, 18. November 2008
Herr JMX, Sie sind mir ja einer. Eine Evolution, die auf den Darwin’schen Voraussetzungen basiert, ist
nicht christlich, vor allem, wenn der Zufall und nicht der Schöpfer Herr der Schöpfung ist. Eine Schöpfung
ohne Gott ist für Christen keine Option. Eine Entwicklung des Lebens ist aber bereits in der Genesis
angedeutet. Bitte selber lesen. Am liebsten ist mir, wenn ich lese oder höre: etwas sei „gut bewiesen“
oder mit Ihren Worten: „gut gefestigt“. – dies trauen sich sonst nur Spiegel-Volontärinnen im Praktikum
so zu behaupten. Erst ist Evolution nicht christlich und dann widerspricht die Evolution NICHT der Genesis?
Noch einmal. Die Leugnung einse Schöpfergottes ist nicht christlich und auch nicht wissenschaftlich jemals
bewiesen.
#22 joberens 00:09:46 | Dienstag, 18. November 2008
Neue Erkenntnisse Es wird unserer kath. Kirche auf Dauer nichts anderes übrig bleiben, als die Erkenntnisse
der Wissenschaft und Forschung anzuerkennen. Josef Berens (als einfacher, denkender Katholik)
@JMX . Entwicklungslehren widersprechen nicht per se dem katholischen Glauben. Die heutzutage behauptete
Evolution widerspricht dem Glauben, u.a. weil sie der Vernunft widerspricht und weil sie behauptet, der
Schöpfungsprozeß sei ein Prozeß der Schöpfung durch Tod. Der Mensch wurde unsterblich geschaffen und
erst nach der Sünde mit dem Tode gestraft.
Was denn nun? Eine Evolution, die auf den Darwin’schen Voraussetzungen basiert, ist nicht christlich,
vor allem, wenn der Zufall und nicht der Schöpfer Herr der Schöpfung ist. Die Evolution widerspricht
ja nicht ein mal im Großen und Ganzen der Genesis. Bitte selber lesen. Erst ist Evolution nicht christlich
und dann widerspricht die Evolution NICHT der Genesis? Den Spagat müssen sie mir erklären. Die Evolutionstheorie
ist so gut durch Experimente und Belege gefestigt, daß man davon ausgehen kann, daß die im Kern korrekt
ist. Sie erklärt die Entstehung der Vielfalt des Lebens. Ein Schöpfer ist nicht Bedingung dafür. Klar
kann man auch als Christ Evolution akpzeptieren. Das geht aber nur durch die mentale Trennung von Glauben
vom Wissen von der Evolution, indem man die Diskrepanzen und Inkorrektheiten z.B. der Genesis ignoriert
oder so verbiegt, daß sie scheinbar zu Evolutionsprozessen passen.
@JMX und @Gotthard Sie beide können sich drehen und wenden, wie Sie wollen. Ihre Kritiken an dem Artikel
sind haltlos und unzutreffend. JMX zeigt mir seiner Aussage „Es gibt keine „geordnete Wärme“.“ (21:50),
dass nicht Herr Dr. Lindemann, sondern er selbst „null Ahnung hat“. Gotthard (22:23) bezeichnet Aussagen
des Vorstands der päpstlichen Akademie als von Unkenntnis zeugend und wirft die (angebliche) Unkenntnis
dem Herrn Dr. Lindemann vor. Gotthard kapiert nicht einmal, was er liest und zitiert. Beide geben mir
erneut und erneut Gelegenheit, ihr Desinteresse an der Wahrheit und ihre mangelnde Aufrichtigkeit zu outen.
#18 Confiteor 23:39:56 | Montag, 17. November 2008
Da hilft nur Beten [klein]Derzeit ist das einzige Aufnahmekriterium ein großer fachlicher Ruf. Darum
sind viele Nichtkatholiken Mitglieder der Akademie. Alle von ihnen sind Evolutions-Ideologen.[klein] Sollte
als Aufnahmekriterium für die Akademie etwa gelten, wer der glühendste Verehrer der alten Liturgie ist,
oder wer am gläubigsten ist. Das kann ja wohl nicht sein. Deshalb ist der große fachliche Ruf des Kandidaten
ein gutes Aufnahmekriterium. Wenn sich die Intelligenz bei den Nichtkatholiken lieber aufhält, hängt
das ganz bestimmt mit dem katholischen Bildungsdefizit zusammen. Da hilft nur Beten, die Intelligenz möge
rüberkommen…
Herr HBR, eine Evolution, die einen Schöpfer als Ursache hat: das ist die Position der Kirche. Der Mensch
ist kein Zufall. Auch heute nicht. Eine Evolution, die auf den Darwin’schen Voraussetzungen basiert, ist
nicht christlich, vor allem, wenn der Zufall und nicht der Schöpfer Herr der Schöpfung ist. Die Evolution
widerspricht ja nicht ein mal im Großen und Ganzen der Genesis. Bitte selber lesen. Sollten noch weitere
Fragen offen sein, dann empfehle ich Ihne den Katechismus der kath. Kirche. Möglichst den von 1583. Herr
JMX: weder ich noch andere User sind Biologen. Wir lesen aber auch hin und wieder „Bild der Wissenschaft“.
Wir tappen – naturwissenschaftlich – nicht mehr im Dunkeln als Sie.
@vieira Ihr Vorwurf geht wenn, dann nicht an Herrn Lindemann sondern an den Vorstand der Päpstlichen
Akademie der Wissenschaften mein Vorwurf geht selbstverständlich an Lindemann, der einfach die Formulierung
der päpstlichen Akademie nicht verstanden hat – oder nicht verstehen wollte.
Projektion at its best SIE haben den Fehler einzugestehen. Wärme = Wärme. Es gibt physikalisch keine
ARTEN von Wärme. Wärme ist einfach die ungeordnete(!) Bewegung von Molekülen/Atomen. Mehr nicht. Stichwort:
Brownsche Bewegung. Jedoch: Wärme = thermische Energie. Wärme kann geordnete oder ungeordnete Energie(!)
sein, aber nicht ungeordnete oder geordnete Wärme. de.wikipedia.org/wiki/Innere_Energie
@JMX . Sie lenken wieder davon ab, dass Sie einen Fehler einzugestehen haben. Meine beide Aussagen sind
korrekt. Sie widersprechen nicht einmal Ihrer Aussage, die ich besser so formulieren würde: „geordnete
Wärme und geordnete Energie sind nicht vollständig synonm“. Trotz alledem ist geordnete Wärme jedenfalls
geordnete Energie und alle meine Aussagen treffen zu. Ihrer Hartnäckigkeit zum Trotze zusammenfassend:
Ihr Vorwurf gegen den Artikel von Lindemann ist unhaltbar und Ihre entsprechende Aussage inhaltlich falsch.
Entscheide dich mal… Vieira: „Der Anteil der Wärme, der sich jeweils umwandeln lässt wird auch als
geordnete Energie bezeichnet, der Rest als ungeordnete Energie.“ später: „Sie sagten, es gebe keine geordnete
Wärme. Man bezeichnet aber den Anteil an Wärme, der in Arbeit umwandelbar ist als geordnete Wärme.“
@JMX . Sie können nicht ihre falsche Aussage korrigieren indem Sie eine richtige Aussage hinzufügen.
Sie müssen schon offen sagen, dass ihre erste Aussage falsch war. Schließlich kann jeder sie unten nachlesen.
Und ja: ich schrieb sowohl „geordnete Energie“ als auch „geordnete Wärme“. Nicht aber in irgendeiner
Weise, die zu beanstanden wäre. Googlen sie mal „geordnete Energie“ und dann „geordnete Wärme“… Ja
glauben Sie denn, ich denke mir all die Formulierungen, die ich hier bringe, selbst aus? Tssss
Es ist einfach nicht zu fassen… …dass es heute immer noch Kreationisten gibt. Vor allem dann, wenn
sie katholisch sein wollen, wo doch gerade die Kirche die Evolution bestätigt.
@Gotthard Ihr Vorwurf geht wenn, dann nicht an Herrn Lindemann sondern an den Vorstand der Päpstlichen
Akademie der Wissenschaften. Lesen Sie am besten nocheinmal selbst, was sie da eigentlich zitieren.
@ Vieira Sie sagten, es gebe keine geordnete Wärme. Man bezeichnet aber den Anteil an Wärme, der in
Arbeit umwandelbar ist als geordnete Wärme. Erst jetzt, nachdem Sie ertappt wurden, sagen Sie, geordnete
Wärme sei nicht gleich geordneter Energie. Es trifft nicht zu, dass Sie das zuvor bereits gesagt hätten.
Jedenfalls nicht hier. Sie selber haben erst von „geordneter Energie“ gesprochen. Im Artikel ist aber
von „geordneter Wärme“ die Rede, was sie hier dann plötzlich auch benutzen. Googlen sie mal „geordnete
Energie“ und dann „geordnete Wärme“…
Lindemann In der Einführung zu der Tagung hieß es: „Der Vorstand der ‘Päpstlichen Akademie der Wissenschaften’
lädt die Akademiker dazu ein, in der bevorstehenden Plenarsitzung wissenschaftliche Beiträge vorzustellen,
durch die Evolutionstheorien verifiziert oder falsifiziert werden können und die einen tieferen Einblick
in den Evolutionsprozeß der lebendigen und der leblosen Welt vermitteln können.“ In Wahrheit liefert
die moderne Genetik immer mehr Belege, daß angebliche Evolutionen nur Variation bestehender Lebensformen
sind. Ob Herr Lindemann schon einmal die wissenschaftlichen Begriffe „falsifizieren“ und „verifizieren“
gehört hat – und auch noch verstanden hat? Ich denke nicht. Sonst hätte er nicht einen solchen Unsinn
schreiben können.
@JMX geordnete Energie Sie sagten, es gebe keine geordnete Wärme. Man bezeichnet aber den Anteil an Wärme,
der in Arbeit umwandelbar ist als geordnete Wärme. Erst jetzt, nachdem Sie ertappt wurden, sagen Sie,
geordnete Wärme sei nicht gleich geordneter Energie. Es trifft nicht zu, dass Sie das zuvor bereits gesagt
hätten. Jedenfalls nicht hier.
@JMX geordnete Energie Man unterscheidet Energie und Energie gemäß Clausius, der feststellte, dass sich
mechanische Energie vollständig in Wärme umwandeln lässt, umgekehrt Wärme aber nicht vollständig
in mechanische Energie. Der Anteil der Wärme, der sich jeweils umwandeln lässt wird auch als geordnete
Energie bezeichnet, der Rest als ungeordnete Energie.
LOL „Blick in das Publikum“ In der Bilderserie sehr schön sichbar: 20 Leute oder so interessieren sich
für diese „Gegenveranstaltung“ – fragt sich nur, wogegen? Gegen die Vernunft? Gegen die Einsicht?
#2 Lutheraner 21:36:17 | Montag, 17. November 2008
Kann die Menschheit die Wahrheit nicht vertragen und wird ihr daher vorenthalten? Seid rücksichtslos
und sprecht sie aus! In Wahrheit liefert die moderne Genetik immer mehr Belege, daß angebliche Evolutionen
nur Variation bestehender Lebensformen sind. Die Wahrheit, die Wahrheit – der Begriff wird darmaßen inflationär
gebraucht, daß mir die Ohren weh tun. Die Wahrheit ist nur noch Verpackung ist ohne Inhalt. Wer die Wahrheit
einer Sache erkannt hat, der kann die Sache auch beschreiben. Wo also bleibt Eure nachvollziehbare Beschreibung
des Kreationismus? Glauben alleine genügt nicht, denn Glauben überzeugt nicht, der heißt nicht wissen.
Tatsächlich hängt ihr selber einer Ideologie an, die davon lebt, daß sie verneint. Die Wahrheit richtet
sich nicht nach uns, lieber Sohn, sondern wir müssen uns nach ihr richten. Matthias Claudius „An meinen
Sohn Johannes“
Dr. Lindemann verdreht die Wahrheit! Bei der Tagung ging es nicht um „Evolutions-Ideologie“, sondern um
„Wissenschaftliche Einsichten in die Evolution des Universums und des Lebens“ (so der offizielle Titel
der Veranstaltung).