St. Pölten
Absolut nichts
Eine Verteidigerin des ehemaligen Subregens des Sankt Pöltner Priesterseminars hat schwere Beschuldigungen gegen einen Priester erhoben. Auf Beweise hat sie verzichtet.
(kreuz.net) Felizitas Küble hat in einer gestrigen Aussendung schwere Anschuldigungen gegen den Vizeoffizial des Diözesangerichtes des Bistums Eichstätt, Hw. Alexander Pytlik, vorgebracht.

Frau Küble ist Leiterin des Münsteraner Christoferuswerkes.

Es handelt sich um einen gemeinnützigen Verein in Münster, der seit 1971 der Förderung der christlichen Öffentlichkeitsarbeit in Deutschland dient.

In der gestrigen Pressemeldung äußerte sich Frau Küble zur Einsetzung des ehemaligen Subregens des Sankt Pöltner Priesterseminars, Hw. Wolfgang Rothe, als Altenheim-Seelsorger in München.

Diese Ernennung löste nach einer ersten Meldung auf der antikirchlichen Webseite ‘Spiegel Online’ ein beachtliches mediales Echo aus.

Die Münchner ‘Abendzeitung’ beschuldigte Hw. Rothe sogar der Homo-Unzucht und veranstaltete deswegen eine Jagd auf ihn.

In ihrer Aussendung nennt Frau Küble, ohne Beweise anzuführen, auch den angeblichen Schuldigen „hinter der jüngsten Medienkampagne gegen Hw. Rothe“:

„Nicht wenige vermuten den Eichstätter Vizeoffizial Dr. Alexander Pytlik, der früher als Rechtsberater von Bischof Klaus Küng tätig war und von jeher als Rothes »Intimfeind« gilt“ – erklärte sie:

„Sollte sich der Verdacht bestätigen, könnten diziplinarische Konsequenzen die Folge sein.“

Der beschuldigte Vizeoffizial reagierte auf diese Anschuldigungen mit einem Email an Frau Küble. Es trägt den Titel: „Erste und letzte Aufforderung zur Rücknahme Ihrer Hetze“.

Der Priester teilt seiner Anklägerin mit, deren Mail-Massenaussendung über einen Pfarrer erhalten zu haben – „in der Sie ohne jeglichen Anhaltspunkt meinen Namen benennen.“

Hw. Pytlik fordert Frau Küble „hiermit erstmals und auch letztmals“ auf, die Beschuldigung „umgehend richtigzustellen und meinen Namen auszuklammern.“

„Ihre Vermutung ist einmal mehr unzutreffend. Ich habe mit dem Medieninteresse am Fall Rothe aufgrund der Entsendung nach München absolut nichts zu tun.“
      
35 Lesermeinungen
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#42   kritischerbeobachter   22:47:18 | Freitag, 21. November 2008
kath.net hat neueste Details parat:
Wolfgang Rothe und ‘falsche Tatsachenbehauptungen’
www.kath.net/detail.php?id=21396
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#41   wolfgang e.   10:25:09 | Donnerstag, 20. November 2008
Freud stich hier nicht, lieber agnosti,
denn Freud hat selbst erstaunt festgestellt dass ein freiwillig gelebter Zölibat zu keinerlei Psychosen führt.
Verzicht auf sexuelle Betätigung muss ja nicht Unterdrückung sein. Unterdrückung wäre tatsächlich weniger gut.
Ein Problem wird der Zölibat vor allem bei Menschen, die sich dem Priestertum zuwenden, weil sie mit ihrer Sexualität nicht ganz zurande kommen (nach dem Motto: Heiraten kann ich eh nicht, da werde ich halt gleich Priester).
Deswegen muss die Kirche bei allen sexuellen „Auffälligkeiten“, zu denen eben auch die Homosexualität gehört (das ist nicht wertend gemeint) sehr vorsichtig sein. Zu recht, wie man in St. Pölten sieht.
Um JoBerens gleich vorweg zu antworten: Nein, es gibt kein Pflichtzölibat. Niemand wird gezwungen, Priester zu werden.
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#40   agnosti †   18:25:27 | Mittwoch, 19. November 2008
Arme kleine Homo-Priester!
Ich würde sagen, der Klerus hat ein sehr ambivalentes Verhältnis zur Sexualität. Offiziell entsagt er ihr, muss ihr entsagen, weil es generalstabsmässig so befohlen wird von Rom. Es findet eine zwanghafte Triebunterdrückung, wie es Siegmund Freud wohl sagen würde, statt; das Verhängnis für die Katholen ist nur, dass sich Triebe nicht unterdrücken lassen; sie brechen sich Bahn und züchtigen leider dieses schrecklichste aller Verbrechen, das sie zumindest nach außen und offiziell zu bekämpfen suchen: Kindesmissbrauch.
Also lasst den armen Roth und die Seminaristen in Ruhe. Die armen homo-Priester sind alle erwachsen!
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#39   wolfgang e.   10:55:17 | Mittwoch, 19. November 2008
@ Berengeria
jeder normale Christ denkt so
Ich kann mir ja durchaus vorstellen, dass Sie das, was Sie behaupten, auch wirklich glauben (manchmal hat man so seine fixen Ideen, von denen man nicht loskommt, selbst wenn die Beweislast sich immer mehr in die andere Richtung neigt…)
Aber normal ist das nicht mehr.
Abgesehen davon, wieso sollte aus irgendeinem Grund Bischof Küngs Bischofsitz wackeln? (Ein Bischofsitz, den er genaugenommen nie haben wollte. Ist es etwa ein „Karrieresprung“, wenn man als Bischof von Feldkirch nach St.Pölten wechselt? Was ist schon St.Pölten?)
Liebe Frau Dr., wann sehen Sie endlich ein, dass Sie gegen Windmühlen kämpfen?
Die kreuz.net-Redaktion würde ich bitten, die Berichterstattung über Dr. Rothe einzustellen und den Mann in Ruhe zu lassen. Es bringt nichts (außer Leserzahlen. Und das ist ja nicht das eigentliche Ziel von kreuz.net, oder?
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#38   Berengeria   09:42:38 | Mittwoch, 19. November 2008
@ für die Kirche
Ihr Schluß ist logisch und korrekt, jeder normale Christ denkt so.
Bischof Küng weiß genau, daß es keinen Sex-Skandal gegeben hat. Aber: Sobald er sagt, daß es keinen gegeben hat, wackelt sein Bischofsstuhl, weil die Absetzung von Bischof Krenn nicht mehr gerechtfertigt ist. Alles klar?
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#36   Dr. Alexander Pytlik   21:44:36 | Dienstag, 18. November 2008
Weise die Unterstellung des Herrn „Hank“ entschieden zurück
S. g. Herr „Hank“! Sie sind falsch informiert. Ich habe S. E. Diözesanbischof em. Dr. Kurt Krenn aufgrund seiner sehr klaren und am Katechismus der Katholischen Kirche orientierten Medienauftritte sehr geschätzt. Wie weit er das verkündete Programm in dem ihm anvertrauten Bistum verwirklichen wollte/konnte, steht auf einem anderen Blatt, aber es ist nicht meine Aufgabe, das zu beurteilen. Daß er die liturgische Frage nicht für so bedeutsam hielt, um die Krise der Kirche ein Stück weit zu lösen, ist sicherlich auch bekannt. Doch solche Meinungsunterschieden sind noch lange kein Grund für eine Befangenheit. Sämtliche Entscheidungen traf der Apostolische Visitator persönlich als direkter Stellvertreter des Heiligen Vaters. An keinem einzigen Tag der Visitation ging es darum, Bischof Kurt Krenn zu entfernen, auch wenn es der Herausgeber und die Autoren des Hetzbuches „Der Wahrheit die Ehre www.internetpfarre.de/…HOF-KLAUS-KUENG.html“ nicht glauben können. Es war nie vorprogrammiert, wie der Heilige Stuhl letztlich entscheiden würde. Deshalb sind sämtliche Theorien einer Befangenheit und einer Verschwörung reiner Unsinn. Ich verweise auf ein Dauerverteidigungsdokument www.internetpfarre.de/…kreuznet_poelten.htm und auf meine umfassende Zurückweisung der Lügen des Buches www.internetpfarre.de/…-GABRIELE-WASTE.html. Auch in der Leserzeitung können meine sachlichen Zurückweisungen nachgelesen werden:
(Pölten-Teil 1) Der Papst hat recht – auch Manipulationsversuch Dörners und Wastes ist gescheitert www.kreuz.net/bookentry.3328.html
(Pölten-Teil 2) Der Papst hat recht – auch Manipulationsversuch Dörners und Wastes ist gescheitert www.kreuz.net/bookentry.3335.html
Lügen des „13… www.kreuz.net/bookentry.855.html
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#35   derLeser   18:49:24 | Dienstag, 18. November 2008
so einfach ist das
die theologische Linie Krenns hat ihnen nicht gepasst.
Wäre Krenn liberal gäb keinen Skandal St Pölten.
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#34   Hank   18:40:52 | Dienstag, 18. November 2008
Dr. Pytlik
Falls ich richtig informiert bin, gab es ein Spannungsverhältnis zwischen Ex. Krenn und Dr. Pytlik. Letzterer hätte darum seine Tätigkeit im Visiations-Fall St. Pölten wegen Befangenheit ablehnen oder entfernt werden müssen.
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#33   für die Kirche   18:18:49 | Dienstag, 18. November 2008
@Berengia: wozu gegen den Bischof Küng?
Er wird sicher ungern einen Skandal sehen.
Wenn es keinen gibt, wird er Gott dafür danken.
Denn jeder, der unsere Kirche liebt, wünscht, daß so was nicht passiert.
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#32   Hesse2   17:49:48 | Dienstag, 18. November 2008
Mechthild von M.
Degenhardt: WENN JUNGE MÄNNER STÄRKER MIT DER PFLEGE VON KLEINKINDERN BETRAUT SIND UND DABEI NACKTE ENTBLÖSSTE KÖRPER STÄNDIG SEHEN; SIE BERÜHREN UND SAUBER MACHEN MÜSSEN, IST DIE GEFAHR GROSS, DASS SIE BEGIERDEN NICHT WIDERSTEHEN KÖNNEN.
Bernardo Alvarez: ES GIBT13-JÄHRIGE KNABEN, DIE DAS SOGAR WÜNSCHEN. WENN DU NICHT AUFPASST, PROVOZIEREN SIE DICH.
Passendes Bild. picture.yatego.com/…9b4dabcd2.8/3261.jpg
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#31   Mechthild von Magdeburg   17:43:14 | Dienstag, 18. November 2008
Ich lebe 1000 km von St Pölten entfernt, verfüge über keinerlei Insiderinformationen.
Krenn und Groer waren aber stets für ihren besonders manischen Umgang mit HS bekannt.
Psychologisch ist es daher nicht verwunderlich, daß es ausgerechnet diese beiden Bischöfe sind, die es aber in ihrem eigenen Zuständigkeitsbereich so verlottern ließen, daß sie einen Koadjutor (Im Falle Groer), bzw einen Visitator aus dem Vatikan bekamen.
Das sind nun wirklich drastische Disziplinarmaßnahmen, wie sie sonst fast nie vorkommen.
Eine weitere besondere psychologische Auffälligkeit ist, daß gerade die konservativen Bischöfe (die Lieblingsgeistlichen von Kreuz.net) mit extrem verharmlosenden Aussagen über Kinderpornos auffallen.
Krenn: BUBENSTREICHE
Degenhardt: WENN JUNGE MÄNNER STÄRKER MIT DER PFLEGE VON KLEINKINDERN BETRAUT SIND UND DABEI NACKTE ENTBLÖSSTE KÖRPER STÄNDIG SEHEN; SIE BERÜHREN UND SAUBER MACHEN MÜSSEN, IST DIE GEFAHR GROSS, DASS SIE BEGIERDEN NICHT WIDERSTEHEN KÖNNEN.
Bernardo Alvarez: ES GIBT13-JÄHRIGE KNABEN, DIE DAS SOGAR WÜNSCHEN. WENN DU NICHT AUFPASST, PROVOZIEREN SIE DICH.
Bei Kindersex herrscht auf der konservativen Seite offenbar also stets das größte Verständnis für die Täter; ja Bischof Alvarez und Kardinal Degenhardt gaben gar den belästigten Kindern die Schuld.
Davon wird mir einfach nur übel!
Sie sollten sich alle schämen und lieber für die mißbrauchten armen Kinderseelen beten, statt die Pornographen zu loben!
Tausende kinderpornografischer Dateien und Sie finden nur warme Worte für Rothe – aber nicht ein Wort zu den Opfern, den Kindern!!!
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#30   Tilly   17:28:18 | Dienstag, 18. November 2008
Falsch Zeugnis abgelegt!
Ich kenne Hw. Dr. Alexander Pytlik persönlich und weiß das er Treu Katholisch ist!
Das ganze kommt auch von dem Engelmann Hetzblatt der 13’das geschickt Lüge mit Wahrheit mischt. Es ist eine Schande wie der 13’und seine bekannten Hintermänner gegen H. Dr. Alexander Pytlik hetzen. So gut Mgs. Krenn gewesen sein mag , er hat auch schwere Fehler begangen , aber dies wollen die die ihm zum Heiligen hochgeschaukelt haben nicht wahr haben. Weil nicht sein kann was nicht sein darf. Früher war der 13’mal ein gutes kampfblatt , heute landet er bei vielen im Papierkorb , wo er auch ob der unhaltbaren Anschuldigen hin gehört!
Du sollst nicht falsch Zeugnis ablegen mag man dem 13 ‘und seinen Helfern zurufen.
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#29   Berengeria   17:05:21 | Dienstag, 18. November 2008
@ Pauli
Die Wahrheit der Fakten ist, daß es keinen Sex-Skandal gegeben hat, auch wenn Du und Küng noch so gerne einen gesehen hättet! Wer selber schmutzig ist, hat eine schmutzige Phantasie.
Wisch Dir bitte endlich den Schaum vom Maul!
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#28   Johannes Paul I.   16:40:25 | Dienstag, 18. November 2008
Gar nichts wird verschwiegen
Hier können alle Personen anonym schreiben. Auch Dr. Rothe kann sich hier mittels vernünftig argumentierender Lesernamen melden. Es geht in der Tat immer um die Wahrheit der Fakten. Nach den rechtskräftigen österreichischen Urteilen war der Sachverhalt bereits weitgehend und ausgewogen geklärt. Von einem „Pornobesitz“ kann nicht die Rede sein, wie man jedoch eine Weihnachtsstunde mit ausgetauschten Zungenküssen zwischen männlichen Pärchen und mit der Segnung von Partnerschaftsringen für ein Pärchen benennen soll, ist Ansichtssache. Es gibt eben verschiedene Qualitäten an „Medien“. Auch kreuz.net ist übrigens ein „Medium“. Die gesamte Verteidigungsstrategie war falsch aufgebaut, und das waren keine Fehler mehr, sondern das war mutwilliges Dahinlügen unter Inkaufnahme von Gegenkampagnen zur Möchte-gern-Vernichtung von Zeugen. Wer so arbeitet, muß jetzt auch weiterkämpfen, aber anders als bisher. Wenn der „gute Wille“ von Bischof Klaus Küng derzeit festgestellt ist, dann dürfen wir davon ausgehen, daß die Engelmann-Waste-Dörner-Küble-usw.-Kampagnen www.dsp.at/…g/vortrag_detail.php?links=02102008… der Vergangenheit angehören. Denn von nichts und niemandem kommt nichts. Es sind nicht wenige Zeugen, die sich fragen, wie rasch einem Geweihten Erbarmen zu teil wird, wie vergessen aber in ihren existentiellen Sorgen einzelne Zeugen bis heute sind. Ihr offensichtlicher Vorwurf an meine Adresse, liebes Pünktchen, geht daher völlig ins Leere.
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#27   Pünktchen   16:24:46 | Dienstag, 18. November 2008
Sie verschweigen, JoPaI,
(warum eigentlich?), daß die Insinuationen, Herr Dr. R. selber habe Pornos besessen und mit „Schülern“ „Sex-Orgien“ veranstaltet, den – auch gerichtlich – ermittelten Kenntnisstand über den Sachverhalt nicht wiedergeben. Aber so wird es jetzt von der Boulevardpresse genüßlich verkauft. Es läuft also z.T. eine Verleumdungskampagne. Daß Dr. R. in seinem (verständlichen) Bemühen um Rehabilitation gravierende Fehler gemacht hat, ist zwischen uns unstrittig, aber es ist psychologisch erklärlich. Daraus eine Schuld in allen ihm jetzt angedichteten Anklagepunkten abzuleiten, führt zu weit, lieber JoPaI.
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#26   Johannes Paul I.   16:09:00 | Dienstag, 18. November 2008
Gut, jetzt haben wir eine sachliche Diskussion
Ja, Pünktchen, genau darum geht es. All zu viele Verleumdungen können es nicht gewesen sein, da dem „profil“ sogar gegen ein von zwei Antragstellern mit prominenter Anwältin angestrengtes Medienverfahren der Wahrheitsbeweis im Kern www.kreuz.net/bookentry.657.html für die Erstberichterstattung gelungen war. Von einer „jahrelangen medialen Hetzkampagne“ zu sprechen, entbehrt der Grundlage. Der Widerspruch war im Verhalten und in der Argumentation der beiden Priester www.kreuz.net/bookentry.852.html zu sehen: einerseits sollten die Bilder ganz harmlos gewesen sein, andererseits hätten sie nicht gebracht werden dürfen. Und wer Zeugen beeinflussen wollte, daß sie nicht die Wahrheit sagten, rührt am Existentiellsten, was Journalisten und Medien mindestens offiziell vorgeben müssen. Diese ganzen angeblichen Kampagnen hätten die beiden Herren durch anderes Verhalten vermeiden können: aber sich durch alle Instanzen hindurchlügen und dann wundern, daß das Interesse bei den Medien noch nicht nachgelassen hat (man bedenke die widerliche Hetzkampagne www.kath.net/detail.php?id=20957, die nach Wunsch von Dörner und Waste in den herkömmlichen Medien dank „Der Wahrheit die Ehre www.dsp.at/…g/vortrag_detail.php?links=02102008…“ ankommen hätte sollen), ist schon grotesk. Deshalb sage ich Ihnen: diese jetztige Berichterstattung ist verschuldet von der unprofessionellen Vor-Einschätzung der Sachlage. Es wird immer so sein, daß Skandale mit visuellen Beweiselementen wesentlich länger im Gedächtnis und im Interesse der Leser in Erinnerung bleiben. Dies hätten die Pressespezialisten beider Bistümer zum Wohle des Dr. Rothe vorhersehen müssen.
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#25   Pünktchen   15:56:50 | Dienstag, 18. November 2008
Lieber JoPaI,
Sie zitieren zustimmend aus einem Gerichtsurteil, daß „ein öffentliches Interesse an Mitteilungen“ über homosexuelle Verstrickungen einzelner Kleriker „zu bejahen“ sei. Dem möchte ich gar nicht widersprechen. Aber ist auch eine jahrelange mediale Hetzkampagne mit z.T. eindeutigen Verleumdungen „zu bejahen“ und hat ein Kleriker mit seiner Weihe jeden Anspruch auf faire und maßstäbliche Behandlung verloren?
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#24   Johannes Paul I.   15:50:56 | Dienstag, 18. November 2008
Wir wissen, wer Fräulein „Berengeria“ ist
Aber es geziemt sich nach der durchgängigen kreuz.net-Politik der anonymen Identitäten nicht, ihren Realnamen zu nennen. Es handelt sich jedenfalls zu 100 % nicht um Felizitas Küble, sondern um … Nur absolute Insider werden dieses Zitat zuordnen können: „No one knows that she only looks at this programme because of Berengeria www.kreuz.net/reader.131.html and in order to live through how she behaves in various situations. Her father shakes his head uncomprehendingly about her enthusiasm for the TV series and thinks that a film with so many fights and violent scenes is really not something for girls.“
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#23   RuthSchell   15:45:27 | Dienstag, 18. November 2008
@ wolfgang e
Wie hier Frau Küble (alias Berengeria?) aufgeht und hetzt kann man getrost davon ausgehen, dass sie selbst den Spiegel Artikel lanciert hat. Wie so ein Feuermann der selbst zündelt weil er gern löscht. Wahrscheinlich hat, und nicht nur er, Dr. Rothe begriffen, dass die Anlaufstelle für verfolgte Priester Küble ein totaler Reinfall ist und zog sich von ihr zurück. Jetzt möchte sie in einen neuen Kampf ihre Liebe beweisen. Sie ist ja nee richtige „Kämpferin“. Neulcih hörte ich: „Gibt’s eigentlich jemand mit dem sie sich nicht angelegt hat?“
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#22   Johannes Paul I.   15:43:48 | Dienstag, 18. November 2008
Ausgewogene Argumentation der österreichischen Gerichte
Den guten Wünschen des „wolfgang e.“ kann man sich nur anschließen: am besten ohne Beratung durch solche „Freunde/innen www.kreuz.net/bookentry.2667.html“. Und dem lieben „Pünktchen“ wäre zu wünschen, die ausgewogenen rechtskräftigen Urteile aus Österreich www.kreuz.net/bookentry.657.html zum Fall St. Pölten zu lesen. Darin heißt es logisch korrekt: „Zu bedenken ist auch, daß sich die Sexualmoral der Katholischen Kirche zum Thema ‘Homosexualität’ in Widerspruch zum aus Art 8 Abs 1 EMRK (Anmerkung: falsch abgeleiteten!!!) Grundrecht auf sexuelle Selbstbestimmung und zum Diskriminierungsverbot stellt, sodaß daraus ein öffentliches Interesse an der Veröffentlichung eines konkreten Verdachtes resultiert, daß kirchliche Würdenträger sich selbst nicht an die gepredigte Sexualmoral ihrer Kirche halten. Umso mehr ist ein öffentliches Interesse an Mitteilungen über homosexuelle Kontakte eines Ausbildenden mit seinen Schülern zu bejahen. Gerade derartige Abhängigkeitsverhältnisse gebieten besondere Aufmerksamkeit gegenüber Verstößen gegen elementare Verhaltensanforderungen, welche die körperliche und psychische Integrität eines Auszubildenden gewährleisten sollen. Das Aufzeigen von Mißständen gegenüber der Öffentlichkeit stellt sich als unverzichtbare Aufgabe der Medien in einer demokratischen und rechtsstaatlichen Gesellschaft dar. An der Aufdeckung und öffentlichen Anprangerung dieser Mißstände besteht sohin jedenfalls ein öffentliches Interesse, wobei hievon auch die identifizierende Berichterstattung umfaßt ist.“ Stichwort: public watch dog!
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#21   wolfgang e.   14:46:31 | Dienstag, 18. November 2008
@ Berengeria
Man sieht also, wo dieses ganze Regiment steht.
Auf der Seite der Rufmörder!
Dann sind Sie ja wohl hier in bester Gesellschaft.
Was hier ohne konkrete Beweise an ungeheuerlichen Anschuldigungen vorgebracht wurde, um die Unschuld von Dr. Rothe zu beweisen, ist eifach unglaublich.
Beispiele gefällig?: Die österreichischen Bischöfe allen voran Schönborn hätten den Skandal gemeinsam mit den Medien und mit Unterstützung des damaligen Nuntius insziniert (unter Einschleusung div. Kanditaten) bzw. erfunden. Die berühmten Fotos wären a) gefälscht oder b) nicht gefälscht, aber etwas anderes darstellend, als man sieht (zutreffendes bitte ankreuzen, zu beiden Versionen gibt es eine Studie). Die Pornobilder wärden von einem Saboteur auf die Seminar-PCs geladen worden. Bischof Küng hätte unbedingt Bischof von St. Pölten werden wollen, egal wie (warum eigentlich, ist das Wespennest St. Pölten wichtiger als Feldkirch?). Ein Beruhigungsmittel an Dr. Rothe wär eigentlich ein Mordversuch gewesen. Sogar höchste Kreise im Vatikan wären am Sturz des Altbischofs beteiligt, vielleicht sogar der Papst. (JPII sei ja zumindest „regierungsunfähig“ gewesen, BXVI wäre entweder von Gänswein betrogen worden, oder sei selbst mitschuldig. Der vatikanische Aufruf zur Ruhe wäre natürlich ausschließlich an Bischof Küng gerichtet, keinesfalls an div. Zeitungs- oder Buchherausgeber…
Hoffen wir, das Dr. Rothe wirklich neu beginnen kann, ohne Beratung durch solche „Freunde/innen“, wie Sie eine sein wollen.
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#20   Kunstmaler †   13:59:17 | Dienstag, 18. November 2008
Joe – Entspannungsmöglichkeiten
Dieser Trieb läßt sich auch nicht beliebig abschalten oder unterdrücken und sucht sich, wenn er nicht normal gelebt werden kann, eben nicht selten andere Möglichkeiten der Entspannung.
Reden Sie von sich Jo ? :-D
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#19   Theologicus Haereticus   13:56:23 | Dienstag, 18. November 2008
Phillip, was ist so falsch an den Ausführungen vonj Joberens?
Ich finde es nicht mal so daneben, was Joberens, übrigens mein Kirchenmusikerkollege, immer so locker von sich gibt. Meistens hinterfragt er doch nur mit einfachen Worten, was die Amtskirche im Laufe von Jahrhunderten angerichtet hat. Und dass nicht alles eitel Sonnenschein war und ist, dürfte auch den eingefleischten Anhängern einer unseligen Tradition längst klar sein.
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#18   Phillip   13:26:59 | Dienstag, 18. November 2008
@alle
Joberens I. hat gesprochen! Jede Diskussion ist zwecklos – siehe nachfolgendes Zitat.
Was ich schreibe ist Fakt und in der Regel auch nicht zu widerlegen (Josef Berens 16.11.2008)
Merke: Alle anderern Menschen (insbesondere der Papst, alle User hier und in anderen Foren) sind dumm und haben keine Ahnung. Ob sie studiert sind oder nicht, ob sie sich mit der Materie beschäftigt haben oder nur ihre Meinung schreiben – alles falsch!
Der einzige Mensch auf der Welt, der wirklich Ahnung hat, ist der alte sexbesessene, kirchenhassende, Kindermord unterstützende Zausel aus Rommersheim.
Er ist unfehlbar! freunden Sie sich damit an und verzichten Sie auf unnötigen Widerspruch!
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#16   joberens   13:20:54 | Dienstag, 18. November 2008
unnormal und gegen das normale Menschsein
Wenn wir weiterhin normale Menschen als Priester haben wollen und bezüglich Pflichtzölibat nicht umdenken, werden wir uns auch immer wieder mit derartigen Fällen zu befassen haben.
Jeder halbwegs normale Mensch hat den Sexualtrieb, als einen der stärkten Triebe überhaupt, von Gott erhalten. Gott hat ihn sicherlich auch gewollt mit einer derartigen Kraft versehen. Auch eine Priesterweihe ändert da nichts.
Dieser Trieb läßt sich auch nicht beliebig abschalten oder unterdrücken und sucht sich, wenn er nicht normal gelebt werden kann, eben nicht selten andere Möglichkeiten der Entspannung.
So dürften vielleicht nicht die betreffenden Priester, bei derartigen Skandalen die Hauptschuld tragen sondern vielleicht eher die, die den Priestern eine vollkommen unsinnige Menschseinsbeschneidung aufzuzwingen versuchen, die vielfach einfach nicht zu halten ist.
Josef Berens
(als einfacher, denkender Katholik
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#15   RuthSchell   12:24:08 | Dienstag, 18. November 2008
System Küble
Das ist doch schon immer das System Küble gewesen: Mit Lügen und Halbwahrheiten Stimmung machen. Jetzt hat sie wahrscheinlich ein PC und fühlt sich berufen „ihre persönliche Kirche“ und ihre persönliche zusammengedichtete Wahrheit zu retten und im Internet zu verbreiten.
Furchtbar nur, dass die Dame nicht in der Lage ist, den Schaden den sie anrichtet zu erkennen.
Die Energie und die Zeit die sie in solche Kampagnen reinsteckt, lässt vermuten, dass die Dame größte psychische Probleme hat von denen sich sich selbst ablenkt. Normaler Verdrängungsmechanismus.
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#13   Müller   11:11:52 | Dienstag, 18. November 2008
@Pünktchen:
Man möge mir verzeihen, aber war das nicht absehbar? Leider, denn so geht es doch zu in unserer Medienalndschaft. Die Geschichte von St. Pölten wurde kirchlicherseits aufgearbeitet und war zivilrechtlich nicht strafrechtlich relevant. Jetzt wird versucht, Gift zu streuen, weil ja immer etwas hängen bleibt.
Ich kenne HH Rothe nicht, aber ich bin der Meinung, dass die Barmherzigkeit auch unter Christen verloren gegangen ist und es keinen Neuanfang gibt für die, die fehlten!
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#12   Pünktchen   11:06:36 | Dienstag, 18. November 2008
Die Hetze auf Hw. Dr. Rothe
war jedenfalls erfolgreich! Nachdem die Abendzeitung über den angeblichen „Sex-Priester“ zu berichten wußte und durch die pauschale Aufzählung von Vorfällen in St. Pölten den falschen Eindruck erwecken konnte, der Genannte sei an all dem höchstpersönlich beteiligt gewesen, liest man in einem Meinungsforum zu einem neuesten Artikel in der Münchener Boulevardzeitung:
Kinderpornos, schwule Orgien mit Schülern – und darüber werden die Abgehörigen der Perlacher Gemeinde von der Kirche nicht vorgewarnt oder wenigstens informiert. Es ist doch wichtig mit wem man es zu tun hat. Die Organisation Kirche hat wiedermal versagt und Vertrauen mißbraucht.
Man muß also Gemeindemitglieder vor einem neuen Priester „warnen“, weil dieser angeblich mit „Pornos“ zu tun habe und „schwule Orgien mit Schülern“ veranstaltet hat!
Gezielte Desinformationen aus der Gerüchteküche haben längst eine Eigendynamik entwickelt, durch die von einer „neuen Chance“ für Hw. Dr. Rothe keine Rede mehr sein kann.
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#11   muntu   10:59:24 | Dienstag, 18. November 2008
@ Kunstmaler
Ja, das glaub ich sofort – er ist sosehr auf die Probleme anderer eingegangen, dass er selber zum Problem wurde…deshalb musste er weit weit weg… o.O
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#10   adlimina   10:51:43 | Dienstag, 18. November 2008
Wenn …
… der Padre absolut nichts mit dem Medienaufruhr zu tun hat, dann auch das Medium kreuz.net absolut nicht.
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#9   Fabianus   10:47:29 | Dienstag, 18. November 2008
Kurze Anfrage
hat jemand-züfällig-ein Benediktionale zur Hand und kann mir die wichtigsten Texte/Gebete zur Segnung eines Kreuzes mailen?
Herzlichen Dank!
Fabianus
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#7   Mechthild von Magdeburg   10:37:18 | Dienstag, 18. November 2008
Interessanter als der Artikel selbst
ist es zu beobachten welche Meinungen dazu von der Redaktion sofort gelöscht wurden – während zum Beispiel der Satz von Grand Sol www.kreuz.net/…ticle.8187-page.html, Dienstag, 18. November 2008 00:16.
Im Falle der Nichtheilung aber heißt die Lösung des Problems: Vor die Wand stellen!
als unproblematisch eingestuft wird und immer noch da steht.
Honi soit qui mal y pense
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#6   Berengeria   10:35:37 | Dienstag, 18. November 2008
@ Redaktion
Ob es Ihnen paßt oder nicht: Sie helfern den Tätern und nicht den Opfern! Es ist unverständlich, daß Sie [zensuriert] immer noch ein Forum für seine Hetzjagden auf zwei Priester bieten.
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#2   Franz Kappes   09:59:30 | Dienstag, 18. November 2008
Paulus
„Die Frau hat in der Gemeinde zu schweigen“ >:)
Redaktion benachrichtigen
#1   Pünktchen   09:57:05 | Dienstag, 18. November 2008
Homo homini lupus. Clericus clerico
lupissimus! :-S
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Es wurden 7 Lesermeinungen von der Redaktion entfernt
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