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Mittwoch, 19. November 2008 08:27
kreuzmeldungen
Agonie für die ganze Welt + Sowieso sinnlos + Damals Gotik, heute Laserbeamer + Nächste Diözese geht + Beleg für die Krise
Petersdom
Petersdom
Agonie für die ganze Welt

USA. Der vatikanische Großpönitenziar, James Francis Kardinal Stafford, hat scharfe Kritik am künftigen US-Präsidenten Barack Obama geübt. Der Kurienkardinal warnte bei einem Vortrag in Washington vor einem kulturellen Erdbeben. Das berichtete Radio Vatikan. Obama trete aggressiv, spaltend und apokalyptisch auf. Die Zukunft unter Obama werde der Agonie Jesu im Garten Gethsemane gleichen.

Sowieso sinnlos

Schweiz. Der ultraliberale Bischof des Südwestschweizer Bistums Sitten, Mons. Norbert Brunner, hat den polnischstämmigen Pfarrer der Region Obergoms, Hw. Wojciech Filipowicz, wegen angeblich schlechten Benehmens entlassen. Das berichteten Schweizer Medien. Hw. Filipowicz habe Gottesdienste kurzfristig abgesagt und angeblich „unhaltbar“ gepredigt. Zuletzt stellte der Priester im Pfarrblatt fest, daß seine Gläubigen nichts mehr von der katholischen Lehre wissen wollten. Es sei sinnlos und zu spät, einen nächsten Priester in das Obergoms zu schicken. Bischof Brunner hat die für Januar 2009 geplante Entlassung des Tatsachenpredigers jetzt vorzeitig und fristlos vollzogen. Der Geistliche wird nach Polen zurückkehren.

Damals Gotik, heute Laserbeamer

Österreich. „Ein Gottesdienst ist kein zusätzliches Angebot auf der Palette der Freizeitgestaltung.“ Das sagte die Schweizer Liturgiewissenschafterin Birgit Jeggle-Merz bei einer Veranstaltung des St. Pöltner Familienreferats. Kinder- und Jugendmessen seien keine „Happenings“. Es gehe nicht um den Unterhaltungswert, sondern um die Mitfeier am Gottesdienst – so Frau Jeggle: „Wurden in der Gotik durch große und bunte Glasfenster völlig neue Licht- und Raumeffekte erzielt, so finde dieses Bemühen heute in Lichtinstallationen mit Laserbeamern seinen Ausdruck.“

Nächste Diözese geht

Vereinigte Staaten. Die anglikanische US-Diözese Fort Worth wird aus der US-Episkopalkirche austreten. Das berichtete die Nachrichtenagentur ‘Catholic News Agency’. Episkopalbischof Jack Icker erklärte am Samstag bei der Diözesansynode, daß die Episkopalkirche, „wie wir sie früher kannten“, nicht mehr existiere. Fast achtzig Prozent der stimmberechtigen Laien und Kleriker entschieden sich auf der Synode für eine Abspaltung. Die Diözese will sich der anglikanischen Gemeinschaft der südlichen Hemisphäre anschließen. Es ist bereits die vierte anglikanische Diözese in den USA, die beschlossen hat, sich von der Episkopalkirche zu lösen.

Beleg für die Krise

Hw. Wolfgang Rothe „ist aus kirchlicher Sicht ein Priester mit einer möglicherweise problematischen Biographie, nicht weniger, aber auch nicht mehr. Seine Geschichte ist allerdings ein Beleg dafür, in welcher Krise die Priesterausbildung der katholischen Kirche steckt: Weil immer weniger Bewerber kommen, nehmen Seminare auch solche auf, die eigentlich abgewiesen gehören. Homosexuelle Pfarrer gibt es zuhauf, gleichzeitig bekämpft die Kirche Homosexualität mit aller Härte. Diese Doppelmoral führt zu Geheimniskrämerei, Doppelleben und Erpressung.“

Aus einem Artikel von Monika Maier-Albang in der ‘Süddeutsche Zeitung’. Frau Maier unterstellt dem Münchener Erzbischof, Hw. Rothe angeblich heimlich angestellt zu haben.
© Titelbild: Pierre Metivier, CC
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Montag, 24. November 2008 17:18
Seefeldt: Schwachsinn ist laberhuberisch
Am 20. November 2008 um 18:09 schrieb ich:

„Zum anderen waren die Eigentümer der Latifundien Großgrundbesitzer, nicht der König, den es in der römischen Republik außerdem gar nicht gab.

Leblhubers Begründungsversuch, warum die Juden keine Latifundien hatten, ist somit Schwachsinn.“

Dazu Leblhuber am 24. November 2008 um 00:58:
Seefeldt, wir reden hier von der Thora, bzw. vom Tanach!

Wovon die Rede wirklich war:

Am 19. November 2008 um 23:28 zitierte Leblhuber aus meinem Beitrag vom 19. November 2008 um 18:45 über die Juden:
„Zum einen fehlten ihnen die Latifundien, zum anderen ausreichend viele Sklaven.“

Dazu Leblhuber:
Falsch: Der Grund war, dass das Land, im Gegensatz zu den umliegenden Kulturen, nicht einem „König“ gehörte!

Wie leicht festzustellen, ist in Leblhubers Behauptung überhaupt nicht von Thora oder Tanach die Rede, sondern ausschließlich vom fehlenden Grundbesitz des Judenkönigs.
Leblhubers Gelaber von Thora oder Tanach im Zusammenhang mit meinem Beitrag zum jüdischen Grundbesitz ist somit wieder der bei Leblhuber übliche Unsinn.

In einem früheren Posting schrieb Leblhuber zwar tatsächlich von jüdischen Vorschriften gegen Latifundienwirtschaft, aber diese Vorschriften hatten die von mir erwähnten praktischen Hintergründe: fehlende Latifundien und vor allem fehlende Sklaven, da die Juden ja gemäß ihrer eigenen Überlieferung kaum (männliche) Gefangene/Sklaven machten, sondern stattdessen die Menschen, die ihnen unterlagen, meistens umbrachten.
Montag, 24. November 2008 00:58
Leblhuber: @Seefeldt: „Schwachsinn“ ist relativ!
Zum anderen waren die Eigentümer der Latifundien Großgrundbesitzer, nicht der König, den es in der römischen Republik außerdem gar nicht gab.

Leblhubers Begründungsversuch, warum die Juden keine Latifundien hatten, ist somit Schwachsinn.

Seefeldt, wir reden hier von der Thora, bzw. vom Tanach!

Ich habe auf Leviticus, Jesaja (vorexilisch) und Nehemia (nachexilisch) verwiesen um zu belegen, dass die sozialen Normen, die sich auf den Rechtsschutz der Sklaven bezogen, im Judentum keine Sklavenhaltergesellschaft zuließen.

Das hat schon einmal mit den Römern gar nichts zu tun.

Außerdem habe ich darauf hingewiesen, dass eine wesentliche Grundlage der Sklavenhaltergesellschaft der Großgrundbesitz ist. Dieser Großgrundbesitz konnte sich bei den Juden nicht bilden, weil das Land nicht der Verfügungsgewalt eines „Königs“ unterstand.

KÖNIG in ANFÜHRUNGSZEICHEN! Die Bedeutung von Anführungszeichen erklärt dir Wikipedia!

Und schlag mal den ager publicus und seine Differenzierung nach.

Da lernst du auch etwas zur Verfügungsgewalt über das Land und dessen Verteilung. Es kann nie schaden, die Römer besser kennenzulernen.

Du bist ein lernunwilliger Dummschwätzer, der meint, seine Meinung wäre bereits das Glaubensbekenntnis eines Katholiken. Aber es ist nur das auf die Anonymität angewiesene Zeugnis eines von Ressentiments getriebenen Ignoranten, der sich „völkischer“ Deutschdümmelei verschrieben hat.

PS:
David ha-Melech werden Psalmen zugeschrieben, die für Christen Gebete sind.
Freitag, 21. November 2008 15:23
Seefeldt: Mladic und Kim
Mladic beging seine Verbrechen vor einigen Jahren;
Kim Yong Il regiert und diktiert zwar noch, doch sind mir von dem keine schweren Verbrechen der letzten Zeit bekannt.

Den Grund, warum ich hier jüdische Verbrechen erwähnte, nannte ich doch: damit antwortete ich auf leblhuberische Dummheiten.

„Polenfanatiker“ oder „Judenfanatiker“ nenne ich Leute, die völlig einseitig und unberechtigt Polen bzw. Juden lobpreisen und deren Verbrechen verleugnen.

Ich bin Deutscher, und obwohl ich mein Land innig liebe, übersehe ich doch nicht seine Schattenseiten, und ich stimme auch keine unberechtigten Lobhudeleien auf Deutschland oder die Deutschen an, so wie das Polen-oder Judenfanatiker auf Polen oder Juden tun. Ich heiße auch kein deutsches Verbrechen gut, und erwiesene deutsche Untaten streite ich auch nicht ab.
Andererseits verteidige ich aber mein Heimatland gegen unberechtigte Verleumdungen.

„Polenfanatiker“ und „Judenfanatiker“ sind außerdem keine Pauschalisierungen, sondern die Bezeichnungen von fanatischen Polen- oder Judenlobpreisern, also immer nur von einzelnen Personen, die tatsächlich das damit Bezeichnete begehen.
Donnerstag, 20. November 2008 23:50
Benedikt: @ Seefeldt
Die von anderen Erwähnten begingen ihre Verbrechen in der Vergangenheit.

Die von mir Erwähnten nicht.
Donnerstag, 20. November 2008 23:26
clarissa colonia: Werter Seefeldt,
natürlich verstehe ich, daß man beim „Schlaulesen“ manchmal etwas übersieht; daher nochmals:

Wenn es Verbrecher sämtlicher Nationalitäten gibt, wieso fühlen Sie sich stets bemüßigt, diesen Umstand hinsichtlich Angehöriger des jüdischen Volkes so zu betonen? Haben Sie dafür einen benennbaren plausiblen Grund?

Nur der Gelegenheit halber nachgefragt: Wenn doch immer nur Einzelne Verbrecher sind, wie sie mit spitzer Zunge zu distinguieren pflegen, und das auch bei allen Völkern und Nationen so ist, wieso verwenden Sie dann Begriffe wie „Polenfanatiker“ oder „Judenfanatiker“ als klar pejorativ konnotierte Attribute, obwohl darin doch eine Pauschalisierung enthalten ist, der Sie durch Ihre angebliche Distinktion vermieden haben wollen?
Donnerstag, 20. November 2008 23:14
Seefeldt: Zur Erinnerung
Wieder einmal zeigt sich, daß so manche Leute nicht sorgfältig lesen.

Ich wiederhole daher einen zentralen Satz meines Vorbeitrages mit zugefügter Hervorhebung, damit dem einen oder der anderen vielleicht doch noch die Augen aufgehen:

wie in jedem Volk gibt es auch unter den Juden Anständige, wie in jedem Volk gibt es aber auch unter den Juden Verbrecher.

Das sollte doch eigentlich klar sein.

Und ich schrieb auch nicht, daß die Juden die schlimmsten Verbrecher waren, sondern daß einige Juden neben US-Amerikanern und afrikanischen Völkermördern zu den schlimmsten außenpolitischen Verbrechern und Verbrechern der Gegenwart zählen – hier zu betonen: der Gegenwart.

Die von anderen Erwähnten begingen ihre Verbrechen in der Vergangenheit.

Im übrigen reite ich hier kein Steckenpferd, sondern habe lediglich einige Dummheiten Leblhubers widerlegt.
Das war einfach fällig.

Außerdem sollte clar col nicht von ihrer eigenen Niedertracht auf andere schließen.

Ich schreibe „einige Juden“, weil ich zu unterscheiden weiß, weil ich deswegen weiß, daß es bei den Juden wie in jedem Volk neben Verbrechern auch anständige Menschen gibt. Mir ist kein Staat bekannt, der ohne Polizei auskäme – auch der jüdische Staat hat seine Polizei.
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