Aussichtsreichster Kandidat?
Mit kirchlichen Ernennungen läßt sich in Wettbüros leicht wenig Geld verdienen. Die Namen sind gewöhnlich schon Wochen vor der Veröffentlichung in aller Munde.

Das berichtete die Zeitung ‘Wales online’ am Montag. Der Nachrichtendienst beruft sich auf „Quellen in Rom“.
Der Erzbischof von Westminster, Cormac Kardinal Murphy-O’Connor, ist seit Februar 2000 im Amt. Im August 2007 reichte er 75jährig seinen altersbedingten Rücktritt ein. Der Papst bat ihn zu bleiben, bis ein Nachfolger gefunden ist.
Beobachter rechnen damit, daß Benedikt XVI. den Kardinal im nächsten Jahr ablösen wird.
‘Wales online’ betrachtet Erzbischof Smith als aussichtsreichsten Kandidaten für die Nachfolge des Kardinals.
Erzbischof Smith soll der erste auf einer Liste mit drei bis vier Kandidaten sein. Diese Liste wird laut ‘Wales online’in den nächsten Wochen im Vatikan eingereicht.
Der Nuntius in Großbritannien, Erzbischof Faustino Sainz Muñoz (71), unterstütze Mons. Smith für das Amt.
Der Erzbischof besitzt offenbar auch die Unterstützung von Kardinal Murphy-O’Connor.
Mit seinen kirchlichen Initiativen gegen die Kinderabtreibung, die Euthanasie und die Homo-Adoption habe Mons. Smith auch die Römische Kurie beeindruckt.
Eine Wette wert
Die Wetten beim Internet-Wettbüro „Paddy Power“ geben dem Erzbischof Smith nur mäßige Chancen für das Amt. Seine Ernennung zum Erzbischof von Westminster wird gegenwärtig mit einem Verhältnis von 16:1 gehandelt.
Der Erzbischof von Birmingham, Mons. Vincent Nichols, bringt dagegen nur eine Rendite von 13:8. Das bedeutet, daß ihm gute Chancen für das Amt zugesprochen werden.
Das Wettbüro gibt auch dem früheren Generalmagister der Dominkaner, Pater Timothy Radcliffe (63), gute Chancen auf das Amt. Der Homo-Ideologe brächte als Erzbischof von Westminster nur einen Wettgewinn von 7:2.
Auf das mittelmäßige Niveau von Mons. Smith mit 16:1 stuft das Wettbüro mehrere andere Kandidaten, darunter den Erzbischof von Sydney, George Kardinal Pell.
Der Sänger der irischen Rockband U2, Bono, brächte – im Falle seiner Ernennung zum Erzbischof von Westminster – verlustfreudigen Spekulanten einen Gewinn von 500:1.
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Mittwoch, 19. November 2008 11:15
Tridentinus: Gegen Wettbüros
ist absolut nichts einzuwenden. Und in Großbritannien kann man fast alles wetten. Bei uns nicht: www.admiralbet.com
Mittwoch, 19. November 2008 10:27
noch ein Landorganist: „Still haven’t found what I’m looking for“
Bono als Erzbischof
Dieser geld- und mediengeile Wichtigtuer würde sicher gut passen in den ach so kollegialen VII-Episkopat.
Dieser geld- und mediengeile Wichtigtuer würde sicher gut passen in den ach so kollegialen VII-Episkopat.
Mittwoch, 19. November 2008 10:21
LandorganistII: Es passt gut
zu diesem Portal, dass es sich auf englische Wettbüros bezieht.
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