Spektakuläres Detail
Im zweiten Konklave des Jahres 1978 wählten die Kardinäle zuerst nicht den Krakauer Kardinal Karol Woityla zum Papst, sondern einen anderen, der die Wahl aber ablehnte.
(kreuz.net) Im zweiten Konklave des Jahres 1978 wurde zuerst der damalige Primas von Polen, Stefan Kardinal
Wyszynski († 1981), zum Papst gewählt. Das Konklave war im Oktober 1978 nach dem Tod von Papst Johannes
Paul I. zusammengerufen worden.
Das spektakuläre und bisher unbekannte Detail ist im Tagebuch von Kardinal Wyszynski enthalten. Die Aufzeichnungen im Tagebuch beginnen im Jahr 1948 und enden mit dem Tod des Kardinals im Jahr 1981.
Diese wichtige geschichtliche Informationsquelle wurde nie publiziert.
Der Nachfolger des Kardinals, Jozef Kardinal Glemp (78), beschloß, das Tagebuch bis zur Vollendung des Seligsprechungsprozesses von Kardinal Wyszynski unter Verschluß zu halten.
Bisher hatten nur wenige Historiker Zugang zu diesen Tagebüchern.
Einer von ihnen ist Peter Reina, dessen Buch „1978. Die Wahl von Johannes Paul II.“ in der letzten Woche in Polen erschienen ist.
Bis jetzt war die Rolle Kardinal Wyszynskis während des Konklaves unklar, weil die Kardinäle, die daran teilnahmen, zum Schweigen verpflichtet waren.
Kardinal Wyszynski selber redet in seinem Tagebuch auch nicht offen von der Wahl. Die Tatsache kann aber aus seinen Formulierungen rekonstruiert werden.
Einen Tag nach dem Konklave notierte er in seinem Tagebuch die Antworten, die er dem Kardinalkämmerer auf die Frage gab, ob er die Wahl annehmen würde.
Er sagte ab. In dem Tagebuch gibt er folgende Gründe an:
Erstens: Der Papst solle ein Italiener sein, weil die Römer das Recht auf einen Landsmann als Bischof hätten.
Zweitens: Die Lebensaufgabe des Primas von Polen sei, die Kirche im Osten Zentraleuropas zu verteidigen. „Ich werde sogar an der polnisch-sowjetischen Grenze fallen, wenn Gott das möchte“.
Drittens: Er sei schon 77 Jahre alt und nach seiner Meinung sollte ein Papst viel Kraft zum Arbeiten haben.
Viertens: Zum Papst solle jemand gewählt werden, der dafür allseitig vorbereitet sei.
Fünftens: „Wenn Kardinal Wojtyla gewählt würde, wäre er verpflichtet die Wahl anzunehmen, weil seine Aufgaben in Polen anders sind.“
Der polnische Historiker Peter Raina war einer der wenigen, die bisher Zugang zu den Tagebüchern von Kardinal Wyszynski gehabt haben. Er hat darüber das Werk „1978 – die Wahl von Johannes Paul II.“ veröffentlicht.
Nach Rainas Angaben wurde Kardinal Wyszynski am 15. Oktober 1978 in der dritten Abstimmung zum Papst gewählt.
Nach seiner Ablehnung tauchte in der vierten Abstimmung neben den Namen der favorisierten italienischen Kardinäle Siri, Felici und Benelli der Name von Karol Wojtyla auf.
Als Wendepunkt kann man ein Abendessen nach dem ersten Konklavetag bezeichnen, bei dem Kardinal Giuseppe Siri von Genua, Kardinal John Krol von Philadelphia, Kardinal Karol Wojtyla von Krakau und Kardinalprimas Stefan Wyszynski von Warschau gemeinsam tafelten.
Dabei machte Kardinal Siri, der bisher die meisten Stimmen für sich vereinigt hatte, das Angebot, sich zurückzuziehen und seine Anhänger zu bitten, ihre Stimmen Kardinal Wojtyla zu geben.
Er bat auch den polnischstämmigen Kardinal Krol darum, bei den amerikanischen Kardinälen für Kardinal Wojtyla zu werben.
Ab diesem Zeitpunkt setzt sich auch Kardinal Wyszynski für die Wahl seines Krakauer Mitbruders ein.
Das spektakuläre und bisher unbekannte Detail ist im Tagebuch von Kardinal Wyszynski enthalten. Die Aufzeichnungen im Tagebuch beginnen im Jahr 1948 und enden mit dem Tod des Kardinals im Jahr 1981.
Diese wichtige geschichtliche Informationsquelle wurde nie publiziert.
Der Nachfolger des Kardinals, Jozef Kardinal Glemp (78), beschloß, das Tagebuch bis zur Vollendung des Seligsprechungsprozesses von Kardinal Wyszynski unter Verschluß zu halten.
Bisher hatten nur wenige Historiker Zugang zu diesen Tagebüchern.
Einer von ihnen ist Peter Reina, dessen Buch „1978. Die Wahl von Johannes Paul II.“ in der letzten Woche in Polen erschienen ist.
Bis jetzt war die Rolle Kardinal Wyszynskis während des Konklaves unklar, weil die Kardinäle, die daran teilnahmen, zum Schweigen verpflichtet waren.
Kardinal Wyszynski selber redet in seinem Tagebuch auch nicht offen von der Wahl. Die Tatsache kann aber aus seinen Formulierungen rekonstruiert werden.
Einen Tag nach dem Konklave notierte er in seinem Tagebuch die Antworten, die er dem Kardinalkämmerer auf die Frage gab, ob er die Wahl annehmen würde.
Er sagte ab. In dem Tagebuch gibt er folgende Gründe an:
Erstens: Der Papst solle ein Italiener sein, weil die Römer das Recht auf einen Landsmann als Bischof hätten.
Zweitens: Die Lebensaufgabe des Primas von Polen sei, die Kirche im Osten Zentraleuropas zu verteidigen. „Ich werde sogar an der polnisch-sowjetischen Grenze fallen, wenn Gott das möchte“.
Drittens: Er sei schon 77 Jahre alt und nach seiner Meinung sollte ein Papst viel Kraft zum Arbeiten haben.
Viertens: Zum Papst solle jemand gewählt werden, der dafür allseitig vorbereitet sei.
Fünftens: „Wenn Kardinal Wojtyla gewählt würde, wäre er verpflichtet die Wahl anzunehmen, weil seine Aufgaben in Polen anders sind.“
Der polnische Historiker Peter Raina war einer der wenigen, die bisher Zugang zu den Tagebüchern von Kardinal Wyszynski gehabt haben. Er hat darüber das Werk „1978 – die Wahl von Johannes Paul II.“ veröffentlicht.
Nach Rainas Angaben wurde Kardinal Wyszynski am 15. Oktober 1978 in der dritten Abstimmung zum Papst gewählt.
Nach seiner Ablehnung tauchte in der vierten Abstimmung neben den Namen der favorisierten italienischen Kardinäle Siri, Felici und Benelli der Name von Karol Wojtyla auf.
Als Wendepunkt kann man ein Abendessen nach dem ersten Konklavetag bezeichnen, bei dem Kardinal Giuseppe Siri von Genua, Kardinal John Krol von Philadelphia, Kardinal Karol Wojtyla von Krakau und Kardinalprimas Stefan Wyszynski von Warschau gemeinsam tafelten.
Dabei machte Kardinal Siri, der bisher die meisten Stimmen für sich vereinigt hatte, das Angebot, sich zurückzuziehen und seine Anhänger zu bitten, ihre Stimmen Kardinal Wojtyla zu geben.
Er bat auch den polnischstämmigen Kardinal Krol darum, bei den amerikanischen Kardinälen für Kardinal Wojtyla zu werben.
Ab diesem Zeitpunkt setzt sich auch Kardinal Wyszynski für die Wahl seines Krakauer Mitbruders ein.
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Donnerstag, 27. November 2008 17:20
Seefeldt: Die USA und die Indianer
Die weitgehende Ausrottung der Indianer wurde von Scheinchristen begangen, die zwar dem (Tauf-) Schein
nach Christen, in ihrer inneren Einstellung aber absolute Unchristen waren.
So gibt es ja auch heute viele Scheinchristen, die zwar einen Taufschein haben, sich aber absolut unchristlich verhalten.
Das geht zwar heute weniger mit physischem Mord und Totschlag daher, aber oft mit versuchtem Rufmord – aber nicht gegen Nichtchristen, deren Speichel diese Scheinchristen immer wieder lecken, sondern gegen echte Christen.
Der bisherige US-Präsident George W. Bush gibt sich immer wieder als Christ, läßt es aber seit Jahren zu, daß in dem von den USA besetzten Irak Christen immer schlimmer verfolgt werden.
So gibt es ja auch heute viele Scheinchristen, die zwar einen Taufschein haben, sich aber absolut unchristlich verhalten.
Das geht zwar heute weniger mit physischem Mord und Totschlag daher, aber oft mit versuchtem Rufmord – aber nicht gegen Nichtchristen, deren Speichel diese Scheinchristen immer wieder lecken, sondern gegen echte Christen.
Der bisherige US-Präsident George W. Bush gibt sich immer wieder als Christ, läßt es aber seit Jahren zu, daß in dem von den USA besetzten Irak Christen immer schlimmer verfolgt werden.
Mittwoch, 26. November 2008 16:55
Elijahu: Die Kirche zwingt niemanden Mitglied zu werden…
Und was wollen Sie tun, wenn die Menschen sich nicht „öffnen“ lassen wollen? Zur rohen Gewalt greifen
wie bei den Indianern?
… die Zeiten sind vorbei.
Aber es muss den Christen erlaubt bleiben, das Evangelium allen Völkern und jeder Generation neu zu verkünden, denn das ist ein Auftrag den sie vom Sohn Gottes selbst empfangen hat.
In einer Demokratie wo fast 70% der Deutschen christlichen Konfessionen angehören, sollte es selbstverständlich sein dass es in den öffentlichen Schulen auch konfessionellen Religionsunterricht gibt.
Eine kleine Minderheit aggressiver Atheisten allerdings will genau dies verbieten, mit äusserst zwielichtigen Argumenten.
… die Zeiten sind vorbei.
Aber es muss den Christen erlaubt bleiben, das Evangelium allen Völkern und jeder Generation neu zu verkünden, denn das ist ein Auftrag den sie vom Sohn Gottes selbst empfangen hat.
In einer Demokratie wo fast 70% der Deutschen christlichen Konfessionen angehören, sollte es selbstverständlich sein dass es in den öffentlichen Schulen auch konfessionellen Religionsunterricht gibt.
Eine kleine Minderheit aggressiver Atheisten allerdings will genau dies verbieten, mit äusserst zwielichtigen Argumenten.
Mittwoch, 26. November 2008 16:45
Lutheraner: @ Seefeldt – Warum bleiben Christen mit ihrem Aberglauben nicht unter sich?
Es geht dabei nicht um Abgrenzung, denn Mission ist eben keine Abgrenzung, sondern Öffnung – nicht zuletzt
Öffnung der Menschen für die Frohe Botschaft Gottes.
Und was wollen Sie tun, wenn die Menschen sich nicht „öffnen“ lassen wollen? Zur rohen Gewalt greifen wie bei den Indianern?
Mission heißt: Ausbreitung des Christentums unter die nichtchristlichen Völker. In dem Sinne läßt sich auch der Kommunismus begreifen: Internationalismus sprich Selbstermächtigung über fremde Hoheitsgebiete.
Die Menschen haben die „frohe Botschaft“ dermaßen satt, daß sie in ihrer Not Bündnisse suchen und zu Gegenkampagnen greifen, weil Christen nichts begreifen und ihre Intoleranz zum Prinzip erklärt haben.
Ohne den expansiven Drang der Kirchen wäre Jesus nichts.
http://www.spiegel.de/…,1518,592638,00.html
http://…iminologie.uni-hamburg.de/….php/Neuer_Atheismus
Und was wollen Sie tun, wenn die Menschen sich nicht „öffnen“ lassen wollen? Zur rohen Gewalt greifen wie bei den Indianern?
Mission heißt: Ausbreitung des Christentums unter die nichtchristlichen Völker. In dem Sinne läßt sich auch der Kommunismus begreifen: Internationalismus sprich Selbstermächtigung über fremde Hoheitsgebiete.
Die Menschen haben die „frohe Botschaft“ dermaßen satt, daß sie in ihrer Not Bündnisse suchen und zu Gegenkampagnen greifen, weil Christen nichts begreifen und ihre Intoleranz zum Prinzip erklärt haben.
Ohne den expansiven Drang der Kirchen wäre Jesus nichts.
http://www.spiegel.de/…,1518,592638,00.html
http://…iminologie.uni-hamburg.de/….php/Neuer_Atheismus
Mittwoch, 26. November 2008 16:25
clarissa colonia: Und Dialog führt zum Relativismus?
Na, das hätte doch der Hl. Paulus wissen sollen, bevor er sich mit den Athenern auf einen Dialog einließ (Act 17,15-32) – aber wahrscheinlich hat der sich ohnehin geirrt, denn wer könnte sich denn mit den Einsichten des Zuschreibers Pfützenacker messen?
Mittwoch, 26. November 2008 16:24
defendor: @Seefeldt
SIE SAGEN ES !
NICHT um „Endlosdiskussionen“ zu führen, hat unser HERR und GOTT JESUS CHRISTUS die Apostel ausgesandt…sondern
um das heilige Evangelium ZU VERKÜNDEN !
ohne Wenn und Aber und ohne Abstriche…
schon gar keine „Dialoge“ auch nur andeutungsweise über IHN, die ALLEINIGE Wahrheit zu führen !
sondern den GLAUBEN an IHN, die ALLEINIGE WAHRHEIT, in die Herzen zu säen !
DAS ist die Aufgabe der heiligen Mutter Kirche, Seines mystischen Leibes…
und nicht bloss „Arbeitsplatz“ für kirchenferne bis kirchenfeindliche „Zeitgeist-Menschen“ zu sein, die nicht müde werden, diesen AUFTRAG CHRISTI
in endlosen (Lügen-)„Dialogen“…weich zu spülen…bis…ja bis gar die ALLEINIGE WAHRHEIT JESUS CHRISTUS, unser HERR und GOTT
in ihren Augen gar „wegtolerierbar“ wäre !
Also DAS HEILIGE EVANGELIUM zu verkünden hat der HERR Seinen Aposteln aufgetragen…
und nicht dieses – und damit IHN als die ALLEINIGE WAHRHEIT – dem Gift des religiösen Relativismus preiszugeben…
NICHT um „Endlosdiskussionen“ zu führen, hat unser HERR und GOTT JESUS CHRISTUS die Apostel ausgesandt…sondern
um das heilige Evangelium ZU VERKÜNDEN !
ohne Wenn und Aber und ohne Abstriche…
schon gar keine „Dialoge“ auch nur andeutungsweise über IHN, die ALLEINIGE Wahrheit zu führen !
sondern den GLAUBEN an IHN, die ALLEINIGE WAHRHEIT, in die Herzen zu säen !
DAS ist die Aufgabe der heiligen Mutter Kirche, Seines mystischen Leibes…
und nicht bloss „Arbeitsplatz“ für kirchenferne bis kirchenfeindliche „Zeitgeist-Menschen“ zu sein, die nicht müde werden, diesen AUFTRAG CHRISTI
in endlosen (Lügen-)„Dialogen“…weich zu spülen…bis…ja bis gar die ALLEINIGE WAHRHEIT JESUS CHRISTUS, unser HERR und GOTT
in ihren Augen gar „wegtolerierbar“ wäre !
Also DAS HEILIGE EVANGELIUM zu verkünden hat der HERR Seinen Aposteln aufgetragen…
und nicht dieses – und damit IHN als die ALLEINIGE WAHRHEIT – dem Gift des religiösen Relativismus preiszugeben…
Mittwoch, 26. November 2008 16:11
Seefeldt: Relativierung der Religion entzieht der Religion die Grundlage
Nochmals: Wenn die eigene Religion nicht als die absolut wahre Religion anerkannt wird, wenn anderen Religionen
ebenfalls Wahrheit zugeschrieben wird, entzieht man damit der eigenen Religion die Grundlage – eben den
Glauben an die absolute Wahrheit der eigenen Religion.
Die Folgen des von Wojtyla betriebenen Glaubensrelativismus habe ich hier bereits wiederholt beschrieben: Zerfall von Glauben und Ehrfurcht vor Gott – sie mußten angesichts der von Wojtyla betriebenen Glaubensrelativierung zwangsläufig kommen.
Von Wojtyla habe ich übrigens eher Bemerkungen über die Wahrheit in anderen Religionen als Bemerkungen über die Wahrheit der eigenen Religion in Erinnerung.
Und ebenfalls zum wiederholten Male erwähne ich, daß der Heiland die Apostel nicht zum Dialog der Religionen, sondern zur Missionierung sandte.
Es geht dabei nicht um Abgrenzung, denn Mission ist eben keine Abgrenzung, sondern Öffnung – nicht zuletzt Öffnung der Menschen für die Frohe Botschaft Gottes.
Die Folgen des von Wojtyla betriebenen Glaubensrelativismus habe ich hier bereits wiederholt beschrieben: Zerfall von Glauben und Ehrfurcht vor Gott – sie mußten angesichts der von Wojtyla betriebenen Glaubensrelativierung zwangsläufig kommen.
Von Wojtyla habe ich übrigens eher Bemerkungen über die Wahrheit in anderen Religionen als Bemerkungen über die Wahrheit der eigenen Religion in Erinnerung.
Und ebenfalls zum wiederholten Male erwähne ich, daß der Heiland die Apostel nicht zum Dialog der Religionen, sondern zur Missionierung sandte.
Es geht dabei nicht um Abgrenzung, denn Mission ist eben keine Abgrenzung, sondern Öffnung – nicht zuletzt Öffnung der Menschen für die Frohe Botschaft Gottes.
Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für den Inhalt der Beiträge. Sie behält sich das Recht vor, Beiträge zu löschen sowie Leser aus der Debatte auszuschließen.


