„Du sollst dein Volk nicht zählen“: Statistisches aus der Kirche in Österreich.
(kreuz.net, Linz) Ein Linzer Meinungsforschungsinstitut kam zum Schluß, daß 41 Prozent der Österreicher
wenigstens einmal im Monat an der heiligen Messe teilnehmen.
„Wenn man noch die 33 Prozent hinzurechnet,
die zu den ‘heiligen Zeiten’ – Ostern, Weihnachten, Allerheiligen/Allerseelen, Pfingsten, Maria Himmelfahrt –
in die Kirche kommen, hat die katholische Kirche in Österreich nach wie vor eine satte Mehrheit“, meinte
der Pressesprecher der Erzdiözese Wien, Erich Leitenberger.
Die Linzer Umfrage zeigt ferner, daß im
Jahre 1981 39 Prozent der Österreicher an ein Leben nach dem Tod glaubten. Heute sind es 46 Prozent,
bei den Maturanten und Akademiker sogar 55 Prozent. Bei den Österreichern, die (noch) nicht in die Kirche
gehen, sind es immerhin noch 25 Prozent.
Die häufigsten Kirchenbesucher findet man unter den Landwirten,
unter Personen über dem 50. Lebensjahr, bei Frauen, Landbewohnern sowie in den Bundesländern Salzburg,
Tirol und Vorarlberg.
Die Umfrage brachte auch Alarmierendes zutage: In Österreich gehen heute noch
zwölf Prozent der Bevölkerung regelmäßig in die Kirche. In den siebziger Jahren waren es noch über
24 Prozent.
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