Ernennungen
Wer wird neuer Bischof in Münster?
Damit mit Sicherheit alles kaputtgeht, wird man sich bemühen müssen, daß alles beim alten bleibt. Ein Mann des Apparats und Strukturerhalter wäre in diesem Sinn ein Wunschkandidat.
Wer wird Bischof von Münster?
Wer wird Bischof von Münster?
(kreuz.net, Münster) Der Beginn des neuen Kirchenjahres am ersten Adventssonntag ist ein günstiger Augenblick für die Bekanntgabe des neuen Bischofs von Münster.

Das erklärte der Journalist Johannes Loy (45) am 16. November in der ‘Borkener Zeitung’.

Loy erinnert daran, daß der Münsteraner Weihbischof Franz-Peter Tebartz-van Elst am 1. Adventssonntag 2007 zum neuen Bischof von Limburg ernannt wurde.

In Münster wählt das Domkapitel den neuen Bischof aus einer Dreierliste. Es hat schon im April eine Kandidatenliste an den Berliner Nuntius geschickt.

Die übrigen Ortsbischöfe auf dem Gebiet des früheren Preußen – von Görlitz bis Köln – haben gemäß den Konkordatsregeln von 1929 ebenfalls ihre Favoriten weitergereicht.

Damit muß der Nuntius nach Angaben von Loy „vermutlich zwischen zwanzig und vierzig Vorschläge bearbeiten und unter strengster Diskretion Informationen über die Genannten einholen.“

Wem treu?

Römische Linientreue gelte als oberstes Kriterium – glaubt Loy: „Das erklärt, warum manche Kandidaten sich öffentlich äußerst behutsam äußern oder Reizthemen meiden. Ein falscher oder missverständlicher Satz, und die Chancen sind dahin.“

Dann zitiert er den altliberalen Altbischof von Innsbruck, Mons. Reinhold Stecher (86).

Dieser beklagte kürzlich, daß Rom bei den Bischofsernennungen der vergangenen Jahre „mehr zum Statthalter statt zum Hirten“ tendiere und der Stand der Seelsorgspriester in der Hierarchie „weitgehend nicht mehr präsent“ sei.

Das führe zu einer „emotionalen Entfremdung“ zwischen Gläubigen und der kirchlichen Hierarchie.

Sie tagen und tagen – und es dämmert nicht

Die römische Bischofskongregation tagt zweimal im Monat. Wenn deutsche Themen anstehen, sind die Kardinäle Joachim Meisner aus Köln und Karl Lehmann aus Mainz – nach Angaben von Loy – „sicher zur Stelle“.

Loys Vermutung: „Gerade Meisner dürfte ein Interesse daran haben, einen Mann seines Vertrauens, möglicherweise einen Kölner Weihbischof, für Münster durchzusetzen.“

Von der Bischofskongregation gehe eine möglicherweise veränderte Dreierliste an den Papst, der diese eventuell wieder abändert. Schließlich landen drei Namen beim münsterschen Domkapitel, das den neuen Bischof wählt.

Wenn die absolute Mehrheit in den ersten beiden geheimen Wahlgänge nicht zustande kommt, wird im dritten Wahlgang mit einfacher Mehrheit gewählt.

Erst nach der Zustimmung der Landesregierungen von Nordrhein-Westfalen und Niedersachsen geht der Name des Gewählten wieder nach Rom und wird dort vom Papst ernannt.

Die potentiellen Aufsteiger

Die Erfahrung im Bistum Münster spricht für die Wahl eines „Einheimischen“, die bisherige Besetzungspraxis unter Benedikt XVI. eher für einen auswärtigen Bischof – erklärt Loy.

Als Kandidaten nennt die Münsteraner Weihbischöfe, Mons. Franz-Josef Overbeck (44) und Mons. Heinrich Timmerevers (56).

Von außerhalb werden der Kölner Weihbischöfe Heiner Koch (54) und der Paderborner Weihbischof Matthias König (49) genannt.

Auch der Name des Augsburger Weihbischofs Anton Losinger (51) ist schon gefallen. Er ist nach Angaben von Loy „ein hochintelligenter Mann mit Promotion in Theologie und Volkswirtschaft“.

Genannt werden ferner der Sekretär der Deutschen Bischofskonferenz, Jesuitenpater Hans Langendörfer (57), und der Leiter des Berliner Kommissariats der Deutschen Bischöfe, Prälat Karl Jüsten (47).

Dann wird Loy geheimnisvoll: „Vielleicht kommt aber auch ein aus dem Bistum Münster stammender Theologieprofessor in Frage, der zuletzt etwas aus dem Blickfeld geraten ist.“
      
31 Lesermeinungen
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#31   Cultor   20:12:06 | Mittwoch, 3. Dezember 2008
Alles entschieden
Ich glaube, was das Thema neuer Bischof in Münster angeht, ist alles bereits entschieden. Wenn man Äußerungen verschiedener Domherren und -angehörigen glauben schenken kann, wartet man nur noch auf die Ernennung Overbecks (die noch vor Weihnachten stattfinden soll). Auch aus dem Seminar sind verschiedene Töne zuhören, die darauf hindeuten das alles für ihn entschieden ist.
Ich bin nicht ganz sicher, denke aber, die wichtigsten Weichen für den neuen Bischof sind gestellt. Bleibt abzuwarten was an einem Freitag um 12 in den nächsten drei Wochen am Dom passieren wird.
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#30   LandorganistII   15:49:03 | Mittwoch, 26. November 2008
@rumpelstilz
Ich teile Deine Meinung, dass jetzt mal jemand von außen kommen sollte.
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#29   Elijahu †   13:59:20 | Montag, 24. November 2008
Hahaha
Die Diözesanbibliothek ist einfach der Hammer. 50 MILLIONEN sind dafür mal eben ausgegeben worden. Ein enger Vertrauter von Lettmann meinte mal zu mir, wenn die breite Masse das mal in die richtige Relation setzen würde müsste es eigentlich zu Aufständen kommen.
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#28   rumpelstilz   12:15:26 | Montag, 24. November 2008
landorganist II
deine begeisterung für bischof lettmann teile ich nicht ganz, am anfang war er sicherlich jemand, der vieles nach vorne gebracht hat, aber die letzten 10 jahre hat er irgendwie laufen lassen und vor allem leute noch oben geholt, die sicherlich brav sind, aber das bistum nicht weitergebracht haben, manch einer wäre als pfarrer einer normalen gemeinde überfordert gewesen, meine ich. und das generalvikariat ist in vielen abteilungen einfach nur arrogant und besserwisserisch, als ob die leute unten blöd wären. die schärfste sache ist die neue diözesanbibliothek, allen erzählen sie, sie sollen sparen, die gemeinden werden gekürzt, und dann wird da so ein klotz hingesetzt, der nicht einmal schön ist. für wen ist der bau eigentlich gedacht, außer das sich da einer ein denkmal setzen wollte? und dann diese herumfusioniererei ohne konzept. das ist doch abenteuerlich. also, auf jeden fall einer von außen, der den domplatz mal durchpustet.
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#27   ralf fresena   12:18:21 | Sonntag, 23. November 2008
Meister Kadosch?
Irgend ein Logenbruder mit mindestens 20. Grad(Loge) würde ich meinen; nicht wie „Hochwürden“ Marx, der ist ja bloß Rotarier oder bei den Lions. In Münster muss schon ein bißchen mehr Pfeffer dahinter sitzen.
Am besten dann gleich wie im Bistum Hildesheim 150!!! Kirchen dichtmachen und vielleicht als Moscheen an die Moslems verhökern.
Ich hoffe es kommt endlich ein weitsichtiger Seelsorger mit genügend Mut, Anstand und ehrlichem Glauben auf den hohen Stuhl. Ich habe nach wie vor die Meinung, wenn wir nicht langsam anfangen zu handeln, anstatt wichtig zu reden, ist der Islam in spätestens 30 – 40 Jahren die Hauptreligion in Deutschland, Frankreich und den Benelux-Ländern.
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#26   LandorganistII   18:39:05 | Samstag, 22. November 2008
Arme Mathilde,
fühlen Sie sich wieder einmal verfolgt, von bösen Freimaurern und Rotariern? Armes Mädchen!
Ich als Diözesane des Bistums Münster wünsche mir einen Bischof, der aus der Seelsorge kommt, der weiß wo den Gläubigen der Schuh drückt. Und der darf gern von außerhalb kommen. Außerdem oute ich mich auch noch schnell als einer, der Bischof em. Reinhard sehr verbunden und dankbar ist.
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#25   Elijahu †   15:39:48 | Samstag, 22. November 2008
Der Rektor meines bischöflichen Gymnasiums war auch Rotarier
und Priester. Ausserdem war er noch Mitglied in einem „Club der 500“, oder so ähnlich, auch eine Freimaurersekte.
Einmal hat er uns in der Schulmesse in der Predigt gesagt, er wollte garnicht wissen welche Strafen ihn erwarteten wenn er mal vor Christus treten müsste. Das hat er vollkommen Ernst gemeint, ein Bild des Jammers.
Unvergessen wird mir eine Geschichte bleiben. Einmal hatte der Sohn eines reichen „Gönners“ der Schule, der Drogen nahm und ein Lotterleben sondergleichen führte, einem anderen Schüler in der Pause ein Springmesser an die Kehle gehalten und ihn bedroht. Dem Stecher ist – nichts – passiert, es hatte keinerlei Konsequenzen für ihn. Dem Opfer wurde – über die Büttel des Direktors -zugetragen dass man ihn von der Schule schmeissen würde wenn er die Sache publik mache.
Aber der richtige Hammer war, dass der Täter einige Wochen später rumlief und herumerzählte ihm wäre nichts passiert weil sein Vater der Schule neue Physikbaukästen gespendet hätte im Wert von 5000 Euro. Was sich auch als Wahrheit herausstellte. Mauschelei nach Freimaurerart nach dem Motto: eine Hand wäscht die andere. Und so geht es im Bistum Münster an allen Ecken und Kanten zu.
Von dem Opfer weiss ich, dass er heute mit der RKK nichts mehr zu tun haben will.
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#24   Mathilde   18:40:47 | Freitag, 21. November 2008
Auf den Bischofsvorschlaglisten stehen meistens überproportional viele Rotarier,
die ja bekanntlich Abkömmlinge der Freimaurer sind, so dass die Bischofskonferenz von diesen kräftig durchsetzt ist. Da ja alle hochrangigen Stellen in Banken, Staat, Krankenhäuser, Wirtschaft mit Rotarieren besetzt sind, speisen unsere Bischöfe regelmäßig mit diesen Leuten, die im Regelfall ja Arbeitgeber der normalen Gläubigen sind. Dadurch entfremden sich die Bischöfe von ihrem Kirchenvolk. Die Bischöfe reden sich noch ein, sie könnten was für die Gläubigen herausholen, dabei merken sie nicht, dass sie zwecks Ruhigstellung vereinnahmt werden, damit die Drahtzieher, deren Werk das Land wie mit einem Spinnennetz durchzieht, ungestört ihre Ziele verfolgen können. Alle wichtigen Entscheidungen, die gesamte Personalpolitik wird dominiert, um Christus durch Relativierung auszuschalten.Alles läuft weiter wie gehabt, nur der innere Kern, das ist Christus, fehlt, wird nur noch nominell erwähnt, denn die Handlungen sprechen eine andere Sprache. Damit das nicht so auffällt, wird ein epikuräischer Lebensstil propagiert. Ich hoffe, wir bekommen diesmal einen heiligmäßigen Bischof, der nur auf der Seite seiner Gläubigen zu finden ist. Ein Bischof ist nur Christus und den ihm anvertrauten Kirchenvolk verpflichtet.
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#23   rumpelstilz   18:11:30 | Freitag, 21. November 2008
neuer bischof…
melde mich nach längerer zeit mal wieder zu wort – das problem in münster ist nicht das seminar, auch wenn die auswahlkriterien nicht immer nachvollziehbar sind, wenn einer fliegt, aber das ist wohl auch nicht immer alles zu erklären. das problem ist vielmehr der domplatz, das bischof lettmann leute um sich geschart hat, die wenig profil haben, natürlich irgendwie konservativ, aber auch sehr bedacht auf die eigene karriere, und keiner hatte den mut, das er mal die konfrontation gesucht hat. da waren andere interessen wichtiger, seilschaften. jasager waren das wichtigste.
es muss auf jeden fall jemand von außen rein, der auch mutig ist. insider rühren den pudding nur weiter, und damit ist keinem gedient.
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#22   Müller   16:24:09 | Freitag, 21. November 2008
@Ähnliche…
Zeilen standen im Trierischen Volksfreund bezüglich eines Nachfolgers für Reinhard Marx, es scheint vielleicht sogar der gleiche Grundschreiberling gewesen zu sein, denn sogar die Kandidaten sind identisch!
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#21   LandorganistII   10:12:54 | Freitag, 21. November 2008
@Locdbc
Nun, Sie scheinen mir auch ziemlich berüchtigt zu sein.
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#20   LOGDBC   21:03:42 | Donnerstag, 20. November 2008
Priesterseminar und Bischofsfavorit
Münsters Priesterseminar ist in ganz Deutschland berüchtigt. Mir sind drei „Ex-Seminaristen“ bekannt, die aufgrund der katastrophalen Zustände im Priesterseminar beinahe ihren Glauben verloren haben und ausgetreten sind. Rosenkranz und Anbetung waren zumindestens im Jahr 2007 Fremdwörter. Zu den dort gelesenen Lektüren möchte ich mich gar nicht erst äußern.
Meiner bescheidenen Meinung nach wäre S.E. Weihbischof Matthias König ein Glücksfall für Münster. Wenn es zu seiner Ernennung kommen sollte, würde es bergauf gehen.
Der derzeitige Diözesan-Administrator Weihbischof Franz-Josef Overbeck wäre auch schon eine gute Partie.
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#19   Samurai   20:07:48 | Donnerstag, 20. November 2008
@ Elijahu
Bitte helfen Sie mir auf die Sprünge!
Wer war zu der Zeit im Bistum Münster für die Priesterausbildung zuständig?
Ich kenne zwar mehrere Priester, die auch in Münster studierten, aber das war kurz vorher.
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#18   Franz Kappes   19:02:34 | Donnerstag, 20. November 2008
Franz Kappes
Ich schlage meinen Pfarrer vor. Er würde mir dann allerdings fehlen. :-(
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#17   Elijahu †   17:45:35 | Donnerstag, 20. November 2008
Lettmann hat das Bistum Münster derart in den Sand gesetzt…
…dass es schon eines Göttlichen Eingriffs bedürfte das wieder zu richten.
Zehn Jahre lang war unter Lettmann ein Homosexueller verantwortlich für die Priesterausbildung und hat das Seminar in Grund und Boden „modernisiert“.
Vor seinem Amtsantritt war das Seminar proppenvoll, nachdem er dann mit seinem Geliebten über Nacht in ferne Weiten entschwunden ist, wurden die korrumpierten Strukturen einfach übernommen und weitgemacht wie bisher. Dazugelernt hat man in Münster anscheinend nichts.
Von über 200 Priesteramtskandidaten sind heute noch jämmerliche 30-40 geblieben.
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#16   Benedikt   16:14:54 | Donnerstag, 20. November 2008
@ für die Kirche
Zumal bin ich froh, daß ich nicht im kirchlichen Dienst stehe. Denn wenn man die ganzen Konflikte u. Intrigen betrachtet, verliert man manchmal schon den Mut.
Tja, solche Aussagen müssten jedem Bischof zu denken geben – offensichtlich ist es aber nicht so. Was wiederum zu denken gibt.
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#15   für die Kirche   16:12:08 | Donnerstag, 20. November 2008
@Benedikt: vielen Dank für die Erklärung.
Die Wahlkämpfe sind wohl auch nicht wünschenswert. So kann ich mir auch nicht in der Kirche vorstellen.
Dann spüre ich doch ein bißchen Nostralgie zu der alten Zeit.
Naja, egal. Unsere Kirche ist groß, u. die episkopale Struktur ist leider so eine Bürokratie. Das kann man als Laie wenig ändern.
Zum Glück gibt es noch andere Formen: Gemeinschaften, Orden, Personalprälatur!
Gott sei Dank.
Da bin ich als eine normale Laie schon zufrieden, wenn ich meinen Glauben ausüben darf u. die Bischöfe zus. mit ihrem Apparat nicht zuviel einmischen.
Zumal bin ich froh, daß ich nicht im kirchlichen Dienst stehe. Denn wenn man die ganzen Konflikte u. Intrigen betrachtet, verliert man manchmal schon den Mut.
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#14   Heggi   15:56:14 | Donnerstag, 20. November 2008
für die Kirche
Das Volk heute ist schon mit einer Herde Rindviecher zu vergleichen. Das läßt sich zum einen an den Meinungsumfragen ablesen. One man – one vote im politischen Prozeß, das ist schon eine Katastrophe!
landorganistII: Für das Bistum Münster ist es fast egal! Vorgrimmler würde dort auch nicht mehr kaputt machen können als schon kaputt ist.
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#13   Benedikt   15:49:55 | Donnerstag, 20. November 2008
Rindvieh
Der Strauß hat’s glaub ich nicht ironisch gemeint…
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#12   LandorganistII   15:44:11 | Donnerstag, 20. November 2008
@Heggi
Ihre anfängliche Frage ist mit einem klaren „Ja“ zu beantworten, was natürlich nicht verwundert.
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#11   für die Kirche   15:43:28 | Donnerstag, 20. November 2008
@Heggi: hoffentlich meinen Sie es ironisch.
Wenn das Volk mit dem Rindervieh gleichgesetzt wird, dann leben wir jetzt in einer aristokratischen Gesellschaft.
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#10   Benedikt   15:43:04 | Donnerstag, 20. November 2008
@ für die Kirche
Warum können wir Laien nicht auch einen Bischof wählen, wie es in einer demokratischen Gesellschaft überall der Fall ist?
Ja so tolle Wahlkämpfe wie in der Politik – das ist es, was wir in der Kirche unbedingt auch noch brauchen. Sagen Sie mir doch mal: Wer hat mehr Chancen auf die Kanzlerschaft: Ein Volkstribun oder ein Apparatschik des Parteiensystems. Wenn Sie eine Volkswahl des Bischofs haben wollen, dann bekommen permanent irgendwelche Karrieristen aus den großen Städten den Bischofshut. Die Landbevölkerung hätte gar keine Chance, weil dort die Pfarrer der Nachbarpfarreien niemandem mehr bekannt sind. In der Urkirche war das kein Problem, weil es da ohnehin nur in den großen Städten Gemeinden gab. Heute sieht das ganz anders aus. Und: Sie würden letztendlich den wählen, der Ihnen von den meisten Einflüsterern (Medien, Laienorganisationen etc) empfohlen wird.
Weshalb haben wir heute als Laien überhaupt keinen einzigen Einfluß mehr auf kirchenpolitische Entscheidungen?
Außer der Wahl hatte die Herde des Augustinus auch keine Entscheidungsgewalt. Allerdings wählte man damals noch einen Bischof als Hirten – heute würde man einen genehmen Funktionär nehmen, der einen möglichst wenig stört. Das kann man im kleinen an den mittelalterlichen und neuzeitlichen Bischofswahlen durch die Domkapitel ablesen, Stichwort: Wahlkapitulationen.
@ Heggi
Es ist gar keine Frage, dass es unter den Bischöfen (jeglicher Couleur) auch inkompetente Vertreter gibt.
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#9   Heggi   15:41:51 | Donnerstag, 20. November 2008
für die Kirche
vox populi, vox bovis
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#8   für die Kirche   15:34:41 | Donnerstag, 20. November 2008
warum nicht wählen?
Warum können wir Laien nicht auch einen Bischof wählen, wie es in einer demokratischen Gesellschaft überall der Fall ist?
Ich meine, die Appropation von Rom muß vorausgesetzt sein, aber Kandidate zu nennen, unter denen einer dann von Rom als Bischof eingesetzt wird, muß doch möglich sein?
Oder verstößt diese Vorstellung gegen das geltende Kirchenrecht?
Ich denke daran, weil ich in der Biographie von Augustinus gelesen habe, daß er von den Laien gewollt war als Bischof. Weshalb haben wir heute als Laien überhaupt keinen einzigen Einfluß mehr auf kirchenpolitische Entscheidungen? Das interessiert mich als eine wenig informierte Person.
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#7   Heggi   15:26:55 | Donnerstag, 20. November 2008
Benedikt
Ist doch eigentlich schlimm! Mein Bild von einem Bischof stimmt schon lange nicht mehr mit der Realität überein. Auch wenn es eine schwere Sünde sein kann, trotzdem sage ich es: Unter diesen, die sich Bichöfe nennen und es auch sind, gibt es so manchen Lumpen.
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#6   Benedikt   15:22:03 | Donnerstag, 20. November 2008
Tja…
…bei so einem offenbar vom Proporzdenken bestimmten Verfahren sind Mängel eben vorprogrammiert.
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#5   philomena   14:12:05 | Donnerstag, 20. November 2008
hoffentlich nicht…
>Auch der Augsburger Weihbischof Anton Losinger (51) ist schon gefallen.<
Ich hoffe doch das es nur ein Schreibfehler bei kreuz.net ist und nicht die Meldung über den Fall eines Weihbischofs.
;-)
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#4   Heggi   13:56:06 | Donnerstag, 20. November 2008
Ruhrgebietler
Wer weiß! Der Heilige Geist weht, wo er will…
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#3   r.ruhrgebietler   13:51:43 | Donnerstag, 20. November 2008
leider wird es kein
FSSPX-Kleriker sein. Womit dann auch die Glaubensfrage schon geklärt ist.
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#2   Heggi   13:50:07 | Donnerstag, 20. November 2008
Bischof von Münster
Ich bin für Vorgrimmler! Nachdem seine Lebensgefährtin schon einige Jahre auf dem Friedhof von Altenberge liegt (Man beachte den Grabstein!), ist er doch spätestens nun episkopabel, nachdem das Bistum unter Lettmann noch tiefer in den Graben gefahren worden ist und deshalb jetzt ohnehin alles egal ist. Oder liege ich da falsch?
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#1   PietroParente   13:46:08 | Donnerstag, 20. November 2008

Wer könnte denn dieser geheimnisvolle Theologieprofessor sein???
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