(kreuz.net) Die nachkonziliäre Abschaffung des Latein zugunsten der Nationalsprachen führt in Indien
zu schweren Auseinandersetzungen. Das berichtete die Webseite ‘Indian Catholic’ am 14. November.
Die
Streitigkeiten ereigneten sich in der Diözese Mysore im südindischen Küsten-Bundesstaat Karnataka.
Am 9. November mußte deswegen sogar die Polizei einschreiten. Sie besetzte die Muttergottes-Pfarrei
in der Ortschaft Jakkalli und verhaftete 31 Personen.
Der Grund: Einheimische und zugezogene tamilische
Gläubige waren wegen der in der Liturgie verwendeten Sprache aufeinander losgegangen. Die Tamilen stammen
aus dem Nachbarstaat Tamil Nadu.
Die örtlichen Katholiken, welche die Sprache Kannada sprechen, unterbrachen
Messen, die auf Tamilisch zelebriert wurden.
Unter den Verhafteten befand sich auch der Anführer einer
Gruppierung, die darauf besteht, daß im Bundesstaat Karnataka nur die Ortssprache Kannada in der Liturgie
verwendet wird.
Von den 370 Familien des betroffenen Dorfes sind etwa 350 Tamilien.
Ähnliche Zwischenfälle
hatten bereits an Weihnachten 2006 dazu geführt, daß die Pfarrei auf unbestimmte Zeit geschlossen wurde.
Die Kirche wurde erst vor vier Monaten wiedereröffnet, nachdem sich die beiden Gruppen darauf geeinigt
hatten, daß siebzig Prozent der Gottesdienste in der Landessprache Kannada gefeiert würden.
Doch die
Konflikte brachen wieder aus, als Verteidiger der örtlichen Muttersprache forderten, daß es überhaupt
keine tamilischen Gottesdienste mehr geben solle.
Darauf zogen die tamilischen Katholiken vor Gericht.
Dieses erklärte Ende Oktober, daß sie das Recht auf eine Sonntagsmesse in tamilischer Sprache hätten.
In der Folge wurde am Sonntag, den 2. November, um 8.30 Uhr eine zweite Messe in tamilischer Sprache
zelebriert.
Bischof Thomas Vazhappilly von Mysore zeigte sich angesichts der Konflikte hilflos. Er habe
die Pfarrei geschlossen, um die Gläubigen dazu zu führen, die Probleme selber zu lösen.
Ein örtlicher
Gläubiger erklärte in einer Stellungnahme, daß die Politiker, die für den jüngsten Hindu-Vandalismus
gegen katholische Kirchen verantwortlich sind, auch hinter diesem Sprachenkonflikt steckten.
Die Christen
zu spalten, sei die neue Strategie.
In der Gegend werden bereits viele Kirchen wegen der Furcht vor Hindu-Überfallen
von der Polizei bewacht.
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Kamphaus befürwortete die Tötungslizenzen Wenn auch Kamphaus nicht die Abtreibung befürwortete, befürwortete
er doch die Ausstellung von Tötungslizenzen durch kirchliche Beratungsstellen. Und er befürwortete das
nicht nur, sondern ließ das auch in seinem Bistum (Limburg an der Lahn) durchführen – auch nachdem die
übrigen deutschen Bischöfe damit aufgehört hatten.
#84 Benedikt 22:18:41 | Sonntag, 23. November 2008
@ Siegfried der Erste ist Erzbischof von Mainz Der letzte Erzbischof von Mainz ist seit 1817 tot. Zur
Disziplin im Allgemeinen, wie dies aus Ihrem Schreiben ersichtilich ist, können Sie nur Mitarbeiter im
(heutigen) kirchlichen Dienst sein. Vor V2 – untragbar!! Jeder der Genannten hatte schon vor dem Konzil
ein Dienstamt in der Kirche. Siehe +Altbischof Kamphaus in der Befürwortung de Abtreibung. Kamphaus hat
nie die Abtreibung befürwortet. Beten wir für Ihn, wie für alle Irrlehrer Lasst uns auch beten für
die Schwätzer…
#83 Seefeldt 13:07:57 | Samstag, 22. November 2008
Kleine Richtigstellung Lehmann ist nur Bischof, kein Erzbischof – und er wäre besser auch kein Bischof.
Eher gehört der Lehmann in eine Loge der Freimaurer, deren inniger Freund er doch ist (nach seinem Reden
und Handeln zu urteilen).
#82 Siegfried 12:15:23 | Samstag, 22. November 2008
zu Benedikt: @ SiegfriedWas ist bei Theologieprofessorenen wie Prof. +Erzbischof Lehmann, Professor Lieber
Herr Benedikt zur Richtigstellung. 1. der Erste ist Erzbischof von Mainz, er hat natürlich auch nach
langen Pressekämopfen gegen den damaligen Hl. Vater eine Ernennung zum Kardinal erhalten. 2. der Zweite
ist Altbischof, er ist Bischof ohne Bistum. Beide sind Bischöfe, den die Weihe wird nicht abgegeben weder
bei der Ernennung zum Kardinal, noch bei der der Versetzung in den Ruhestand. 3. Beim Dritten habe ich
doch nicht geschrieben er sei ein Bischof, oder Hirte? Zur Disziplin im Allgemeinen, wie dies aus Ihrem
Schreiben ersichtilich ist, können Sie nur Mitarbeiter im (heutigen) kirchlichen Dienst sein. Vor V2 –
untragbar!! Bei solchem Disziplinarverhalten in der Industrie wären Sie bereit Hatz IV – Empfänger.
Ebenso die von mir benannten Theologen mit oder ohne Bischofsamt. In der Industrie hätten diese Drei
bereit alle das feierliche o^/ o^/ o^/ Begräbnis hinter sich. Und wenn diese dort für eine Familie sorgen
müßten würden diese Herren so aussehen . Aber in der Kirche kann jede Unwahrheit als göttliche
Hilfe angepriesen werden. Siehe +Altbischof Kamphaus in der Befürwortung de Abtreibung. Seine Verantwortung
vor Gott steht noch aus. Beten wir für Ihn, wie für alle Irrlehrer, besonders am Karfreitag o^/ :(3
o^/ Danke
Die immer nur Abwege gehen! 1) Wenn es um die Rettung und Bewahrung des kostbaren Kulturgutes Latein in
der Kirche geht, lassen diese Neunmalklugen sich mit keinem stichhaltigen Argument davon überzeugen,
bringen auch keine überzeugenden Argumente für den ausschließlichen Gebrauch der Muttersprache – sondern
schwadronieren völlig abwegig und losgelöst vom lateinisch geprägten Abendland davon, wie sinnvoll
ja auch der Gebrauch des Aramäischen wäre, des Hebräischen oder Griechischen. Diese Leute kennt man
schon! 2) Als es um die Rettung und Bewahrung der traditionellen und grammatikalisch richtigen Rechtschreibung
ging, ließen sie sich von keinem vernünftigen Argument dafür überzeugen, konnten aber auch den Neuschrieb
nicht als sinnvoll darstellen – sondern schwadronierten völlig abwegig davon, wie toll doch die Kleinschreibung
wäre oder der totale Wegfall des ß oder die Streichung von ph, zh, rh, y oder die völlige Freistellung
der Kommasetzung usw.
#80 Gotthard 00:12:14 | Samstag, 22. November 2008
ach @Biene Maja Latein ist leichter zu erlernen als andere Sprachen, da die Aussprache leichter ist, das
geschriebene Wort spricht man auch so aus und ein klare Sprache ist es auch. Du bist vielleicht eine Knallerbse,
die von Sprachen wohl keine Ahnung hat. Biene, sprichst du eine afrikanische Sprache, um dieses Urteil
über Latein fällen zu können?
falsche Reue nützt nichts Jetzt kann ich Unzucht treiben bis es kracht und danach Reue zeigen und dann
weitermachen wie bisher „Gott aber sieht nicht auf das Äußere, sondern auf das Herz des Menschen und
verstößt niemals den, der mit aufrichtigen Absichten und mit reinem Herzen zu Ihm kommt“ (+ Hilarion
Bischof von Wien und Österreich) Vorsicht, wer das Sakrament der Beichte missbraucht, der wird von Gott
mit einem überraschenden Tod während der Sündeausübung bestraft.
Liebe Clarissa Darling, die Gläubigen dabei nicht immer durch actuosa participatio im Rosenkranzgebet
gestört werden. … beten während der Messs ist actuosa participatio.
eine sachliche Bezeichnung Aber Menschen als perverse zu bezeichnen ist keine Sünde…? Die Wahrheit
zu sagen ist keine Sünde, sondern eine Pflicht jeden Christ. Es wäre Sünde einem KONKRETEN Menschen
zu sagen: Holger, Du bist ein Perverser. Das wäre unerlaubtes Richten. Aber: Du bist pervers – kein Richten,
sondern Konstatieren einer Tatsache. Eine bekennende zu widernatürlicher Sünde Gruppe als Perverse zu
heißen ist eine sachliche Bezeichnung von Menschen, die die Göttliche Ordnung absichtlich ignorieren,
in dem sie Göttliche Gaben pervertiert, verkehrt, Göttliche Gebote verachtend nützen. Daher keine Sünde,
sondern die Erfüllung des Gebotes im Unterscheiden des Guten vom Bösen.
#74 MartinBieger 14:09:34 | Freitag, 21. November 2008
@Job… Mit anderen Worten man kann sündigen soviel man will wenn man danach bereut ists halb so schlimm.
Gut das ich das weiss. Jetzt kann ich Unzucht treiben bis es kracht und danach Reue zeigen und dann weitermachen
wie bisher.
@Martin Bieger Möglicherweise ist das schon eine Sünde. nur weil Pneumat permanent bereut, ist diese
Sünde nicht so schlimm wie das „Pervers“-sein und einfach nicht akzeptieren wollen, dass es ganz schlimm
sündhaft ist. Außerdem meine ich, dass das Latein als Liturgiesprache gepflegt werden soll und nicht
ohne Not abgeschafft werden soll. Ob es allerdings zur Lösung von ethnischen Konflikten in Indien dienlich
ist, ist fraglich.
sterbliches Dasein Schöner Artikel er zeigt wieder wie offen und voll Nächstenliebe der gemeine Katholik
ist. Er sprüht ja geradezu davor. Die Christen sind genau so sündig wie die Perversen, die hier überproportional
präsentiert sind, nur mit einem Unterschied zu letzteren. Christen sind ihrer Sündhaftigkeit bewusst
und befinden sich in permanenter Reue, auch wenn sie aus menschlicher Schwäche immer wieder sündigen.
Hauptsache, sie bitten Gott ständig, ihnen helfen, sich zu bessern und beten um Seine Gnade. Anders wie
die Perversen, die auf ihrer Sünde beharren, versuchen sie zu legitimieren und in das heilige Kirchenleben
zu integrieren. Damit sind sie bewusste Satansdiener mit ganz schlimmen Konsequenzen. Also, schnell überdenken!
@PelagiusIII Welche aramäischen Schriften sind wann und aus welchem Grunde vernichtet worden? Zum Latein:
Kultsprachen fallen nicht vom Himmel, sondern werden zu solchen durch jahrhundertelangen Gebrauch. Ein
schönes Beispiel ist das in der anglikanischen Liturgie (teilweise) verwendete Englisch, aber auch in
den östlichen Liturgien finden sich solche. Die griech.-orthod. Kirche verwendet das Koine-Griechisch
(Lesungen aus dem NT) genauso wie attizistisch geprägte Texte (etwa in den Hymnen); die heutige Umgangssprache
(Neugriechisch) bleibt meist jedoch außen vor. Im Christentum werden Kultsprachen i. d. Regel nicht in
Beziehung zu Jesus gesetzt, mit Ausnahme vielleicht der armäischen Sprache bei den syr. Christen. Aber
auch dieses (Altsyrisch) unterscheidet sich durchaus von der Sprache, die Christus gesprochen hat. Für
die Dignität von Kultsprachen ist der unmittelbare Bezug zu Christus nicht notwendig. Eine Kultsprache
„funktioniert“ meist dadurch, dass sie dem alltäglichen Gebrauch entzogen ist, und hier gehört das Lat.
ebenso hinzu wie das Klass. Armenisch, Georgisch, Griechisch oder auch Syrisch der oriental. Christen.
Rein von der Sprache ausgehend, besitzt keine Sprache von sich aus eine besondere Mystik. Diese entsteht
im Laufe der Jahrhunderte nicht zuletzt dadurch, dass sie im besonderen in kultischen Kontexten verwendet
werden und dem Alltag entzogen werden.
#69 Pelagius III. 10:53:22 | Freitag, 21. November 2008
@clarissa colonia Was Trito-Pelagianismus sein woll, weiß ich nicht. Mein Beitrag von gestern 00:17 h
war keine Satire, sondern nur ein Hinweis darauf, wie verfehlt das ganze Gewese um Latein als „mystische
Sprache“ ist. Latein ist keinen Deut mystischer als andere Sprachen seiner Zeit. Es ist eine Sprache,
die keinen Bezug zu Jesus Christus hat und die von der Kirche nur übernommen wurde, weil sie die Verkehrssprache
des Römischen Reichs war. Seinerzeit hat Latein als „Volkssprache“ die Liturgiesprache Griechisch verdrängt;
heute verdrängen eben andere Volkssprachen die Ex-Volkssprache Latein. Natürlich sind die aramäischen
Aufzeichnungen vernichtet worden. Oder kennen Sie noch welche?
@HBR. Sie zeichnen sich durch eine sehr selektive Wahrnehmung der Dinge aus und ähneln damit durchaus
den Hardcoretradis hier. Dass der usus linguae Latinae beibehalten werden soll, ist, wie hier schon sehr
schön gezeigt wurde, Wille des Konzils. „Latein braucht kein Mensch mehr“ ist dann schon eine bedenkliche
antikonziliare Äußerung; Sie machen partiell genau das, was Sie der Piusbruderschaft vorwerfen. Man
konstruiert Gegensätze, wo keine sind. Man kann in ein und derselben Kirche eine Messe in der Volkssprache
und dann in lat. Sprache feiern. Warum auch (!) in Latein? Weil dies nun einmal faktisch die traditionelle
Sprache der römischen Liturgie ist, in der nicht nur die herrlichen gregorian. Gesänge gehalten sind.
Denken Sie an Palestrina, Mozart u.v.a. Ihr Hinweis auf das Aramäische ist so dagegen Nonsens. Natürlich
wird diese von oriental. Christen als Liturgiesprache verwendet, aber im Westen nun einmal nicht. Es gibt
faktisch keine aram. Tradition in der röm. Liturgie. Und der Altersdurchschnitt scheint mir auch ein
Gerücht zu sein. Ich kenne viele junge Menschen, die lat. Liturgie sehr schätzen. Nein, nicht exklusiv,
aber sie nehmen immer wieder gerne daran teil. Ich kenne Kirchen, die sind brechend voll, wenn dort ein
lat. Hochamt im ordentl. Usus zelebriert wird. Es ist schade, dass Sie, die Sie sich so aufs Konzil berufen,
sich in manchen Ihrer Postings gegen dieses wenden, sicherlich unbewußt. Ihre Lateinphobie können Sie
zumindest nicht konziliar begründen.
#66 Pascal123 09:26:03 | Freitag, 21. November 2008
Blöde Schöner Artikel er zeigt wieder wie offen und voll Nächstenliebe der gemeine Katholik ist. Er
sprüht ja geradezu davor. Völlig dämlich sowas da verprügelt man sich weil einem die Mess- Sprache
nicht gefällt. Auf so eine dämliche Idee können nur Katholiken kommen Ja ja und Latein wäre die beste
Lösung, das die Menschen dort viel Analphabeten sind und nicht lesen und schreiben können und von denen
verlangt man das Sie noch Latein lernen sollen??? Ach stimmt ja darum gehts ja auch nicht man soll ja
gar nichts verstehen damit das katholische Mysterium erhalte bleibt. Wenn ich Inder bin dann höre ich
die Messe im dort üblichen Dialekt, wenn ich Chinese bin auf Chinesisch, die Zeiten wo man der dummen
Bevölkerung Latein als „universal göttlich“ verkaufen konnte sind Gott sei dank vorbei.
Unwiederbringlich!? Törichterweise wurde in den letzten 40 Jahren das Latein der Kirche in ein Nischendasein
zurückgedrängt. Und heute, da die Welt Latein wieder schätzen lernt, fällt es nicht wenigen schwer,
sich mit einer Unwiederbringlichkeit dieses vom Episkopat leichtfertig verschleuderten Erbes abzufinden.
Doch um die Chancen für eine Wiederkehr dieses kostbaren Gutes in der Kirche steht es ähnlich schlecht
wie um die einer Rückkehr zur ebenfalls aufgegebenen sinnvolleren klassischen Orthographie. Die Entsorgung
des Neuschriebmülls scheitert einfach daran, daß die damit verbundene totale Demaskierung der sog. Reformer
als Schwachsinnige ein Erdbeben auslösen könnte, das von den politischen Entscheidungsträgern gefürchtet
und deshalb nach Kräften verhindert wird.
#62 Benedikt 00:24:16 | Freitag, 21. November 2008
Treppenwitz Durch einen Treppenwitz der Geschichte wurde diese Soldaten- und Juristensprache zur Sprache
der Westkirche. Treppenwitz? Eher durch die Banalität, dass sich das Christentum eben von Rom aus über
Europa ausbreitete (übrigens oft durch Soldaten der römischen Legion).
#60 Pelagius III. 00:17:18 | Freitag, 21. November 2008
@Sirilo: Latein und Jesus Sie müssen noch radikaler fragen: Welchen Bezug hat Latein zu Jesus? Antwort:
Keinen. Jesu Muttersprache war Aramäisch; er sprach wohl auch Griechisch (Koine, die damalige „internationale
Sprache“ des Mittelmeerraums), aber benutzte wahrscheinlich kein Latein. Latein war die Sprache der römischen
Soldaten, die Jesus folterten und ans Kreuz nagelten. Durch einen Treppenwitz der Geschichte wurde diese
Soldaten- und Juristensprache zur Sprache der Westkirche. Die junge Kirche verriet nach Jesu Himmelfahrt
als erstes Jesu Muttersprache und zeichnete seine Lehre überwiegend auf Griechisch auf; die aramäischen
Aufzeichnungen wurden später vernichtet (warum wohl?). Als die Westkirche sich dann mit dem Imperium
des Konstantin verflocht, verriet sie die griechische Sprache ihrer heiligen Bücher. Und so kam es, daß
die Sprache von Jesu Henkersknechten zur Sprache seiner Westkirche wurde. Wenn jetzt manche Leute vom
„mystischen“ Charakter des Lateinischen schwärmen, so sollten sie sich hinter die Ohren schreiben: Griechisch
und Aramäisch (beides auch Liturgiesprachen) sind viel mystischer als Latein.
#58 Galatea 23:45:27 | Donnerstag, 20. November 2008
Werte Frau Clarissa, wissen Sie, auch ich war im humanistischen Gymnasium. Fragen anderer mit ausgerechnet
diesem Zitat zu beantworten, das würde mir nicht in den Sinn kommen. Wer wäre ich denn. Es trägt auch
nicht zur Aufklärung bei. Doch das liegt – so, wie ich es wahrnehme – wohl mitnichten in Ihrem Interesse.
Dieses scheint ganz woanders zu sein. Schlafen Sie wohl.
Nur die bemitleidenswerten Juristen in der Justiz müssen Akten lesen – der Rest mein, er käme ohne aus.
Das merkt man dann aber auch ihren Schriftsätzen an.
#54 Galatea 23:22:33 | Donnerstag, 20. November 2008
Sehr geehrte Frau Clarissa Colonia, abgesehen von Ihren maliziösen Anmerkungen kann ich Ihrer zweiten
Liste von heute nur zustimmen. – Unklar ist mir aber bis jetzt, worauf Sie – letztendlich – hinauswollen.
Hier bestünde Klärungsbedarf zumindest meinerseits.
Der Wettbewerb der bizarrsten Antworten läuft also wieder! Also, ich rekapituliere, falls ich etwas nicht
richtig verstanden habe: Die Zelebration der Hl. Messe in lateinischer Sprache (nach letztzulässiger
Ausgabe des MR 1962) stellt – anders als muttersprachliches Murmeln und Stammeln – den unüberbietbaren
Höhepunkt liturgischer Entwicklung dar, weil – Latein als universale Sprache allerorten mühelos verstanden
wird. – man die lateinische Liturgie so schön im Schott mitlesen kann. – die lectio continua s. scripturae
den Gläubigen den Sinn der Schrift näherbringt. – die lateinische (mindestens!) Predigt die Gläubigen
stärkt und ermutigt. – der Priester an der Liturgie nicht mehr so leicht rumbasteln kann (aber nur, wenns
nicht mehr aktiv gekonnt wird). – die Kanonstille (christliches Tao!) besonders zur Privatandacht (z.B.
A.M.Weigl „Gebetsschatz“) geeignet ist. – die Gläubigen dabei nicht immer durch actuosa participatio
im Rosenkranzgebet gestört werden. – die lateinische Sprache der wahre Weg zum Geheimnis des Glaubens
ist. – weil man das Geheimnis des Glaubens eh’ nicht versteht, kann man’s auch gleich lateinisch feiern.
– man als richtige Religion eine richtige Kultsprache braucht. – Schönheit, Erhabenheit und Heiligkeit
nur lateinisch ausgedrückt werden können. – das eben so ist, und wer’s dennoch nicht glauben mag ist
nicht nur nicht katholisch, sondern ein Handlanger des Leibhaftigen. Die armen Orientalen! Die werden
jetzt sicher wieder zwangslatinisiert! Die zelebrierten noch nie lateinisch und meist muttersprachlich!
#50 pneumat 23:05:40 | Donnerstag, 20. November 2008
Die sakrale Sprache Ein Bekannter meinte: Im Gottesdienst sollte keine profane Sprache verwendet. Denn
die sakrale Sprache (Latein, Altgriechisch, Hebräisch, Kirchenslawisch) regt den Geist des Gläubigen
an, nicht nur oberflächliche Worthülse zu scannen, sondern auch in den verborgenen geistlichen Sinn
einzutauchen. Es entwickelt sich allmählich bei regulärer Teilnahme an den Hl. Liturgie, Beichte und
Kommunion neben den asketischen Übungen ein geistiger Sinn für christliche Glaubensgeheimnisse. Eine
sakrale Sprache fördert nur diese wünschenswerte geistige Entwicklung.
#49 Hesse2 22:42:58 | Donnerstag, 20. November 2008
Galatea: Hä? Wieso meckerste jetzt rum an mir? Hab ich was von Latinum geschrieben? Mir gings auch nicht
um „Kirchenfragen“ – mir ist völlig Schnuppe, in welcher Sprache ihr eure Messe lest – ich hab den Artikel
gelesen und hab gedacht: Was ein Unsinn, für den Konflikt „da unten“ die Messe in der Muttersprache verantwortlich
zu machen. Niemand streitet mit anderen, weil die irgendwas in ihrer Muttersprache machen – da sind ganz
andere Gründe ausschlaggebend. Und letztlich: SOLLTEN „da unten“ Christen gegen Christen kämpfen WEGEN
der Sprache der Liturgie, dann haben die ein andere Problem als die Sprache…
#48 Biene Maja 22:42:28 | Donnerstag, 20. November 2008
an alle einst kommt die Zeit wo wir auf tausend Weisen Dich unseren Vater preisen von Ewigkeit zu Ewigkeit.
Ich mache es lateinisch. Alsdann eine Gute Nacht Morgen ist Haushaltstag, geh schlafen.
#47 monti 22:40:22 | Donnerstag, 20. November 2008
Wie des öfteren, beweist HBR auch hiermit: Latein braucht kein MenschWenn eine Messe (alter oder neuer
Ritus) in Deutschland auf lateinisch zelebriert wird, steigt der Altersdurchschnitt der Messebesucher
signifikant nach oben ;) einmal mehr, dass er zwar gerne über Traditionalisten, FSSPX,, lateinische Messe
und Mundkommunion herumschwadroniert, aber von der jeweils tatsächlichen (Rechts-)Lage keine Ahnung hat.
Ich wette, dass er noch kein einziges Konzilsdokument gelesen hat (ich übrigens auch nicht, aber ich
tu auch nicht so, als ob ich wüsste, WAS das Konzil alles wollte), aber nur ja immer kräftig mitreden
wollen
#46 Galatea 22:27:33 | Donnerstag, 20. November 2008
Herr Hesse, Sie müssen nicht… über das Latinum verfügen, um an der lateinischen Messe teilzunehmen.
Das muss niemand. Es kann jeder mitlesen, und zwar auf deutsch. Ihr Argument ist keines. Die wenigsten
Besucher der lat. Messe haben Latein studiert und verstehen den Inhalt der Hl. Messe ohne Problem trotzdem.
Sie hingegen sehen nicht, worauf es ankommt, weil exakt dieser Punkt Sie nicht weiter interessiert. Nämlich
auf die Offenbarung des Sohn Gottes, unseres Herrn. Der für uns gestorben ist und demzufolge die größtmögliche
Verehrung verdient. Und Sie enttäuschen mich. Sie geben sich als „Suchender“ aus, aber Sie mögen nicht
einmal sich mit den wichtigen Fragen des Lebens auseinandersetzen. Bei jedem Thema mischen Sie aber mit,
ob Abtreibung, Homosexualität, Kirchenfragen – letzteres Probleme, bei denen Sie eigentlich unschwer
erkennen können, dass es Ihnen nicht unbedingt leicht fällt, Iihnen zu folgen. Dies ist verständlich.
Hindert Sie aber weder, noch ist es für Sie ein Ansporn, sich zu informieren. Dies sei Ihnen – auch in
Zukunft – unbenommen. Ich – wäre ich Sie – würde mir zumindest hin und wieder vergegenwärtigen, mit
wem ich eigentlich diskutiere. Meine Rede wäre allerdings dann überflüssig, wenn Sie sich Ansporn und
Zuckerl ganz woanders holten.
#44 Bart Simpson † 22:21:32 | Donnerstag, 20. November 2008
Ja Heinrich Ich sag gerne mal gesprichen Könnte aber auch daran liegen, dass das „o“ auf der Tastatur
verflixt nah neben de, „i“ liegt – wär auch ne Möglichkeit…
#42 Bart Simpson † 22:17:05 | Donnerstag, 20. November 2008
@ Biene Nehmen sie es bitte nicht persönlich, aber es entbietet nun mal nicht einer gewissen komik, wenn
sie schreiben, Latein sei leicht zu lernen. Zu lesen und zu singen, das stimmt wohl, weil es meist so
gesprichen wird, wie da steht, aber die Grammatik ist der Horror – oder war es zumindest für mich. Von
den ganzen Vokabeln mal ganz zu schweigen. Hab mich echt zum Latinum gequält Verstehen sie denn auch
was sie singen und beten oder lesen sie es nur?
Zwecks Glaubwürdigkeitssteigerung: Statt (wie blind über Farbe) über mutmaßliche Vorzüge lateinischen
Liturgiesprache zu rabulieren, sollte man mit müßiger Meinungszuschrift vergeudete unwiederbringliche
Lebenszeit sinnvoller mit einem Lateinkurs zubringen, damit die dräuende Sprachbarriere bei forderungsgemäß
flächendeckender Wiedereinführung liturgischer Latinität leichter überwindbar wird.
Danke für die Therapie, Galatea, interessant! Ich finde bei den Cantigas ja den nicht elektronischen
Sound auch reizvoll, z.B. so in dieser Art. de.youtube.com/watch?v=eTOXo3JgceA&…
#38 Bernado 22:03:31 | Donnerstag, 20. November 2008
Benedikt schrieb: „Desweiteren hält das Konzil ganz eindeutig am Latein als Standard fest.“ Nicht nur
als Standard, sondern auch für den Gottesdienst selbst. Sacrosanctum Konzilium schreibt: 36. § 1. Der
Gebrauch der lateinischen Sprache soll in den lateinischen Riten erhalten bleiben, soweit nicht Sonderrecht
entgegensteht. § 2. Da bei der Messe, bei der Sakramentenspendung und in den anderen Bereichen der Liturgie
nicht selten der Gebrauch der Muttersprache für das Volk sehr nützlich sein kann, soll es gestattet
sein, ihr einen weiteren Raum zuzubilligen, vor allem in den Lesungen und Hinweisen und in einigen Orationen
und Gesängen gemäß den Regeln, die hierüber in den folgenden Kapiteln im einzelnen aufgestellt werden.
54. Der Muttersprache darf im Sinne von Art. 36 dieser Konstitution in den mit dem Volk gefeierten Messen
ein gebührender Raum zugeteilt werden, besonders in den Lesungen und im „Allgemeinen Gebet“ sowie je
nach den örtlichen Verhältnissen in den Teilen, die dem Volk zukommen. Es soll jedoch Vorsorge getroffen
werden, daß die Christgläubigen die ihnen zukommenden Teile des Meß-Ordinariums auch lateinisch miteinander
sprechen oder singen können. Ende Zitat SC. Die glühenden Anhänger der „nachkonziliaren Kirche“ erkennt
man daran, daß sie keine Ahnung davon habe, was auf dem Konzil diskutiert und beschlossen wurde. Sie
sind sich selbst Konzil genug.
#37 Galatea 22:03:07 | Donnerstag, 20. November 2008
Frau EvaHermann etc.pp. Zeilen wie diese von Ihnen zu lesen: Nicht Latein, auch nicht Aramäisch, sondern
Italienisch. Stimmt wirklich. Erklären kann ich das hier in der Öffentlichkeit aber nicht. …die sind
recht unverständlich. Musiktherapie kann aber auch Galatea vorschlagen: de.youtube.com/watch?v=KmzD8S1iXDo
#32 Biene Maja 21:50:34 | Donnerstag, 20. November 2008
an alle Latein ist leichter zu erlernen als andere Sprachen, da die Aussprache leichter ist, das geschriebene
Wort spricht man auch so aus und ein klare Sprache ist es auch.
#31 Benedikt 21:49:41 | Donnerstag, 20. November 2008
@ HBR Zumindest im reformierten römischen Ritus ist Latein nicht mehr die Sprache Das HBR, ist ihr Irrtum.
Das lateinische Messbuch ist weiterhin das maßgebliche. Die muttersprachlichen Missalien leiten sich
von ihm ab. Dasselbe gilt für das Brevier. Und auch wenn sie dünn gesäht sind gibt es Kirchen, wo die
Messe auf Latein gefeiert wird. Desweiteren hält das Konzil ganz eindeutig am Latein als Standard fest.
Wenn Sie das verwerfen entkräften Sie Ihre eigene Kritik an der FSSPX. Wer das Konzil relativiert, kann
dies nicht mehr anderen vorhalten.
#27 Benedikt 21:32:21 | Donnerstag, 20. November 2008
@ HBR Wer hat denn je behauptet, dass mit Latein als Liturgiesprache die Sprache des letzten Abendmahls
nachgeahmt werden sollte? Latein ist einfach die Sprache des römischen Ritus.
#25 Hesse2 21:20:03 | Donnerstag, 20. November 2008
HvO: Na siehste! Dieser Artikel hier hat nichts mit dem Wunsch einiger Menschen (also z.B. dir) nach Latein
in der Messe zu tun. Ihr findet das halt einfach schöner. Dafür gibts keine logischen und schon gar
keine zwingenden Gründe. Den Wunsch nach einer lateinischen Messe wegen der gefühlten Schönheit derselben
kann ich tolerieren – nicht aber dieses „Gründe dafür an den Haaren herbeiziehen“.
#21 Galatea 21:10:20 | Donnerstag, 20. November 2008
Sehr geehrter Herr Siegfried, Je weniger verlangt wird, um so weniger wird noch verstanden!! Abgesehen
davon, dass es eines der größten Irrtümer unserer Zeit ist, bei Nichtverstehen einfach das Niveau herunterzufahren,
haben Sie es auch bzgl. des Lateinischen hier auf den Punkt getroffen. Damit möchte auch auf clarissa
colonias Beitrag antworten: wenn es an der Klugheit fehlt, dann liegt es nicht selten daran, dass sie
nicht eingefordert wird, und stattdessen dem Ermessen der Beteiligten überlassen.
#20 Hesse2 21:03:31 | Donnerstag, 20. November 2008
@ HvO Wenns dir um die allgemein am besten verständliche Sprache ginge, dann würdest du englich vorschlagen –
aber darum gehts ja nicht. Es geht um die „Tradition“, nicht wahr?
Latein braucht kein Mensch Wenn eine Messe (alter oder neuer Ritus) in Deutschland auf lateinisch zelebriert
wird, steigt der Altersdurchschnitt der Messebesucher signifikant nach oben ;)
#17 Gotthard 20:48:01 | Donnerstag, 20. November 2008
Latein kann keine Lösung sein bei den ethnischen Konflikten in vielen Teilen Indiens geht es nur vordergründig
um Sprache. In der kath. Kirche geht es bestimmt nicht um Latein, ja oder nein. DIESE Lösung will bestimmt
keine der Konfliktparteien. Indien ist viel zu vielschichtig, als das eine solch einfache Antwort eine
Lösung des Konfliktes wäre. In vielen indischen Bistümern gibt es heftige Spannungen resultierend aus
Kasten-Auseinandersetzungen. Bischofsernennungen nach Kasten – der Ruf nach einem Weihbischof für die
eigene Kaste – usw usw.
#16 Hesse2 20:42:08 | Donnerstag, 20. November 2008
Um was gehts in dem Artikel? Es geht drum, dass sich Menschen in Indien in einem Dorf streiten – und ich
glaub kaum dass das was mit dem Gottesdienst zu tun hat. Wenn in einem Dorf mit 370 Famiilien 350 von
denen Einheimische sind, dann haben die 20 die zugezogen sind, sowieso ein Problem, wenn sie die Sprache
der Einheimischen nicht lernen (wollen). Analog zu den Türken in Deutschland, die auch in der zweiten
und dritten Generation weit besser türkisch als deutsch sprechen. Der Gottesdienst dort war wahrscheinlich
nur der Tropfen der das Fass zum Überlaufen gebracht hat.
#15 Benedikt 20:26:26 | Donnerstag, 20. November 2008
@ Siegfried Was ist bei Theologieprofessorenen wie Prof. +Erzbischof Lehmann, Professor +Altbischof Kamphaus,
Professor Küng u.v.a.m. zu erwarten?? Nichts! Der erste ist nicht Erzbischof, der zweite im Ruhestand
und der dritte hat nie ein Hirtenamt ausgeübt. Wenn ein Priester das Brevier auf Latein beten will, dann
kann er das machen. Wenn er nicht will, kann der Bischof das auch nicht ändern. Es gibt in den Diözesen
wahrlich noch wichtigeres als die Sprache, in der die Priester ihr Brevier beten.
#14 Siegfried 20:22:22 | Donnerstag, 20. November 2008
zu clarissa colonia: Ich glaube aber, Sie haben in Ihrer Vermutung recht. Latein ist die Kirchensprache.
Werden die Dokumente des VK 2 richtig gelesen, dann ist die Sprache für die Liturgie Latein. Dies bedeutet,
feiert der Priester alleine eine Heilieg Messe, dann ist dies nur in Latein statthaft. Ebenso die gesamte
kirchliche Tagesliturgie hat er in Latein zu feiern. :)3 :(3 o^/ o^/ In der Liturgie, der Heiligen Messe,
besteht die Möglichkeit, hier ist es sinnvoll die Lesungen (Epistel und Evangelium) in der Muttersprache
zu lesen bzw. im Anschluß nach der lateinischen Verkündigung in der Muttersprache vorzutragen, wenn,
ja wenn Laien an der Feier teilnehmen. Die allgemeinen Akklamationen in der Heiligen Messe sollten eigentlich
jedem Katholiken in Latein verständlich und klar sein. Ebenso die christlichen Grundgebete wie Vater
unser… usw., sollten in Latein verständlich sein. Oder sind wir heute dümmer, als die Menschen im
Mittelalter, oder die Ureinwohner in den Missionsgebiteten, im Busch, der letzten Jahrhunderten. Seit
den letzen 40 Jahren verstehen unsere Gläubigen die Lesungen in der Muttersprache nicht mehr und sie
können auch die Grundgebete in der Muttersprache nicht mehr. Je weniger verlangt wird, um so weniger
wird noch verstanden!!Aus diesem Grunde können unsere Erstkommunionkinder weder das Vater unser, noch
das Kreuzzeichen noch die Kniebeuge. Was ist bei Theologieprofessorenen wie Prof. +Erzbischof Lehmann,
Professor +Altbischof Kamphaus, Professor Küng u.v.a.m. zu erwarten?? Nichts! :-…
#13 Biene Maja 19:40:13 | Donnerstag, 20. November 2008
Kirchensprache… wäre Latein das überall auf der Welt verstanden werden könnte. Wenn man im Ausland
in die Kirche geht versteht man die Messe. Man kann mitlesen im Gotteslob. Da würden kein Streit entstehen
und es währe feierlicher o^/
Sirilo schrieb: „Welchen Bezug…haben die Inder zu Latein? Gar keinen“ Genau das ist ja in der heutigen
Zeit ein Grund für diese Sprache: die Messe dem irdischen Bezug zu entrücken.
#11 pneumat 19:25:57 | Donnerstag, 20. November 2008
mystische Sprache Latein ist vor allem eine uralte sakrale Sprache, die grosse mystische Energie in sich
speichert. Es gibt nichts schöner, als gregorianischer Choral in dieser Sprache. Sie wird nur durch den
geistlosen bürokratischen Vatikan „tot“.
#10 Seefeldt 19:09:48 | Donnerstag, 20. November 2008
Englisch in Indien Daß Englisch in Indien weitverbreitet ist, stimmt schon – aber man muß auch schon
hinzufügen, warum das so ist. Die Verbreitung des Englischen in Indien stammt aus der jahrhundertelangen
Kolonialherrschaft Englands über Indien. Aus diesem Grunde ist Englisch in Indien nicht eben übermäßig
beliebt, hinzu kommt der derzeitige US-amerikanische Imperialismus. Man spricht in Indien zwar Englisch,
mag es aber nicht so besonders. Deswegen dürfte Englisch gerade als Kirchensprache kaum das Gelbe vom
Ei sein.
#8 Major Kong 18:43:50 | Donnerstag, 20. November 2008
Naja Sirilio in der gesamten Republik Indien ist Englisch Amtssprache. Das englische Vokabular ist durch
die normannische Eroberung (William the Conqueror -von lat. conquirere) wesentlich beeinflusst und verändert
worden. Gewissermaßen Huckepack mit dem französischen kam das Latein. Das englische Vokabular ist wesentlich
stärker durch das Latein beeinflusst worden als das deutsche, insbesondere die Fachsprachen. Insofern
lassen sich da sehr schnell Brücken schlagen :(3
Ich glaube aber, daß das Latein niemals abgeschafft worden ist – jedem Ortsoberhirten weltweit steht
es frei, seinen Priestern die Zelebration in lateinischer Sprache anzuweisen, sobald sich dafür hnreichende
Gründe finden. „Schuld“ an der fraglichen Situation ist aber weder das Latein, noch die Übersetzung
der liturgischen Texte in die Umgangssprachen, sondern mangelnde Klugheit, wann was sinnvoll ist.
#4 für die Kirche 17:59:31 | Donnerstag, 20. November 2008
@Sirilo: muß man einen Bezug haben? welchen Bezug haben die Kelten, Germanen, Galliern… zu Latein?
Aber dann haben sie diese Sprache über 1000 Jahr verwendet. Im 19. Jh. waren Uni-Dissertationen immer
noch im Latein verfaßt. Und das Latein wird woanders wieder in, z.B. in den U.S.A. Aber auch in Asien.
Nur nicht in Europa, weil diese Sprache hier nun mal verboten ist.
#1 für die Kirche 17:36:17 | Donnerstag, 20. November 2008
Latein ist die universale Sprache. Ich kenne Inder, die untereinander Deutsch u. Englisch sprechen, weil
sie sonst, wegen der Vielfalt ihrer Dialekte, sich nicht verständigen können. Daher ist es ein Blödsinn,
dort das Latein als die liturgische Sprache abzuschaffen. In Israel wird das Hebräerische gerade für
den neuen gegründeten Staat neu erschafft, u. jeder, der einwandert, muß es lernen. Unsere Kirche hat
das Latein immer noch als die offizielle Sprache. Und die nicht europäische Völker können sie genauso
gut beherrschen. Ihnen zu unterstellen, daß das Latein ihnen zu schwer ist, ist rassistisch u. diskriminierend.