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Freitag, 21. November 2008 09:43
Ökumenisches Kabarett
Sonst versteckt er sich hinter Krawatte und Anzug. Doch wenn er bei den Lutherischen vorbeischaut, wirft er sich auch mal in Chorrock und Soutane.
Artikel zur Amtseinführung von Landesbischof Ulrich in der Wochenzeitung 'Die Nordelbische'.
Artikel zur Amtseinführung von Landesbischof Ulrich in der Wochenzeitung ‘Die Nordelbische’.
(kreuz.net, Schleswig) Am 8. November trat Gerhard Ulrich (57), neuer lutherischer Landesbischof für den Sprengel Schleswig und Holstein, im Schleswiger Dom sein Amt an.

Die Einführungshandlung wurde vom Leitenden Bischof der „Vereinigten Evangelisch Lutherischen Kirche Deutschlands“, dem bayrischen Landesbischof Johannes Friedrich, vorgenommen.

Die „Vereinigte Evangelisch-Lutherische Kirche Deutschlands“ ist ein Zusammenschluß von acht lutherischen Landeskirchen in Deutschland.

Die Schleswiger Einführung fand in einem Festgottesdienst mit rund 600 Besuchern statt.

Ulrich ist der ehemalige lutherische Propst des Kirchenkreises Angeln. Er setzte sich bei seiner Wahl gegen den radikalen Homo-Ideologen Horst Gorski durch.

Als neuer Schleswiger Landesbischof ist er auch Vorsitzender der Kirchenleitung der Nordelbischen Evangelisch-Lutherischen Kirche.

Bei seiner Einsetzung wurde der bayrische Landesbischof zu seiner Linken von einer bärtigen Gestalt in Soutane und Chorrock mit grüner Stola und zu seiner rechten von einer Dame mit roter Stola flankiert.

Der Regensburger Pastoraltheologe Hw. Heinz Günther Schöttler
Der Regensburger Pastoraltheologe Hw. Heinz Günther Schöttler
Bei dem linken Anwesenden handelte es sich um den Regensburger Pastoraltheologen, Hw. Heinz Günther Schöttler (58).

Hw. Schöttler ist ein Priester der Diözese Trier, der sich üblicherweise hinter Anzug und Krawatte versteckt und sich eigens für den lutherischen Anlaß verkleidete.

Er fungierte nicht nur als Zeuge der Handlung, sondern half auch bei einer charismatisch inszenierten Handauflegung für den protestantischen Prediger mit.

Alles geschah unter dem wachsamen Auge des Hamburger Weihbischofs Hans-Jochen Jaschke (67), der ebenfalls bei der Amtseinführung anwesend war. Der Weihbischof saß im Schleswiger Dom in der ersten Reihe.

Hw. Schöttler fühlt sich nicht nur bei den Protestanten zuhause. Seit März 2006 ist er auch sogenannter Ephraim-Veitel-Dozent für Homiletik am Abraham-Geiger-Kolleg in Berlin-Potsdam.

Bei dem Kolleg handelt es sich um eine akademische Ausbildungsstätte für Rabbiner und sogenannte Rabbinerinnen.

Mehr Probleme hat der Geistliche dagegen mit der katholischen Lehre. So ist er zum Beispiel ein Gegner des Missionsauftrages, den Jesus Christus seiner Kirche zuerst für die Bekehrung der Juden gegeben hat.

Das äußert sich in Hw. Schöttlers Kampf gegen die Karfreitagsbitte zur Bekehrung der Juden zum rechten Glauben.

Am vergangenen Mittwoch wurde Hw. Schöttler telephonisch von einem Gläubigen aus der Erzdiözese Hamburg erreicht. Dabei beteuerte er, in vollem Umfang zu seinem Tun zu stehen.

Dann begann er den Anrufer zu beschimpfen und legte schließlich den Hörer auf.
Alle Lesermeinungen anzeigen 6 von 77 Lesermeinungen:
Samstag, 22. November 2008 20:44
Thomasius: @proetcontra
Sie wissen doch: Selig sind die da geistlich arm sind. Das sind die meisten der Foristen hier. Wie schön!
Samstag, 22. November 2008 18:29
proetcontra: Beoabchter
Sie werden hier immer mehr zu einer Lachnummer!

10 von 10 ihrer Postings handeln von Joberens! SIE sind es, der ihn zu jeder unpassenden Gelegenheit einbringt! SIE sind es, der ihm diese Bedeutung – gegen die Sie hier anzukämpfen versuchen – beimisst.

Halten Sie endlich einmal die Klappe, wenn Ihnen aus Joberens hier und Joberens da nichts weiter einfällt. Fühlen Sie sich ihm derart unterlegen, dass Sie auf diese Art und Weise gegen ihn agieren müssen? Armer Kerl!
Samstag, 22. November 2008 01:04
pneumat: modernistischer Rationalismus
„Theologie eine Wissenschaft ist“ –
wer so denkt, der irrt sich.
Theologie ist vor allem das KREUZ zu tragen. Daraus öffnet sich das Mystische.
Freitag, 21. November 2008 20:23
kritischerbeobachter: Der Joberens ist halt ein armer, alter Tropf,
der nichts neues mehr bringt.

In 8 von 10 seiner Postings bringt er nur durch copy & paste Meinungen, die nur seiner ureigensten Meinungen entspringen.

Auf Fragen geht der joberens nicht ein. Kann er auch nicht. Denn er hat keine eigene Meinung.

Immer wieder die gleichlautenden „Argumente“ [die keine sind] zu lesen, ist langweilig.

Joberens ist damit eine Witzfigur.

Ich hoffe, daß diese Witzfigur zunehmend auf dem kreuz.net hier ignoriert wird.
Freitag, 21. November 2008 20:19
Burgorus: Mann mit Prinzipien?
Joberens plappert Klischees nach, sonst nichts.
Freitag, 21. November 2008 20:15
SimonNeuss: Kultfigur Joberens
Ich finde Josef sympathisch, auch wenn ich vieles seiner antikatholischen Polemik nicht teile. Der Mann hat aber Prinzipien und scheut sich nicht diese wenn auch nur mit einfachen Worten, so wie sie ihm eben vom lieben Gott gegeben sind, zu verteidigen. Solche Bischöfe, mutig und standhaft, bräuchte unsere Kirche.
Josef, sag mir mal bitte, warum sie dich eigentlich bei mykath nicht mehr schreiben lassen. Das ist mir völlig unverständlich.
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