Wie schön wäre es, wenn es in jeder Pfarrei eine Tanzgruppe gäbe
Nach eigenen Klagen leidet ihr Engagement leider oft unter der kritischen Einstellung konservativer Kirchenangestellter und Gottesdienstbesuchern.
Bärbel Berger tanzt für den ‘Kölner Stadt-Anzeiger’ im Altenburger Dom.
(kreuz.net) Bärbel Berger (70) praktiziert und unterrichtet meditativen Tanz.
„Getanzt habe ich immer
schon gerne, aber mit 49 hatte ich endlich den Mut, eine Ausbildung zu machen“ – erinnerte sie sich kürzlich
vor dem ‘Kölner Stadt-Anzeiger’.
Frau Berger stammt ursprünglich aus Schlesien. Sie ist verheiratet,
Mutter von drei erwachsenen Kindern, und wohnt seit 1969 in Blecher – einem Ortsteil der Gemeinde Odenthal
im Südwesten des deutschen Bundeslandes Nordrhein-Westfalen.
Ihre Leidenschaft für „Sacred Dance“ war
nach einem Kurs mit einer Ordensfrau geweckt worden.
Drei Jahre lang fuhr die gelernte Industriekauffrau
und begeisterte Flötistin regelmäßig zu den Seminaren nach Hannover.
Ihre Abschlußarbeit schrieb
sie zum Thema „Tanz im Gottesdienst“.
„Lange Zeit habe ich in der Kirche gelitten, weil alles nur über
den Kopf läuft“- fährt sie vor der Zeitung fort: „Ich wollte mit Händen und Füßen beten und fühlte
mich gefesselt.“
Als sie im Jahr 1987 vom Liturgieausschuß der Pfarrgemeinde Altenberg gebeten wurde,
zu Fronleichnam mit einer Gruppe einen Gabentanz aufzuführen, konnte sie ihr Glück kaum fassen.
Seitdem
ist sie mit verschiedenen Gruppen in Gotteshäusern aufgetreten. Sie hat Besuchern von Kirchen- und Katholikentagen
Schrittfolgen beigebracht – sogar eine Tanzreise auf die griechische Insel Lesbos organisiert.
Als die
Katholische Frauengemeinschaft der Stadt Köln in der dortigen Kathedrale ihr neunzigjähriges Bestehen
feierte, tanzte Frau Berger mit 25 Gleichgesinnten um den Altar.
Bereits vor zehn Jahren tanzte sie beim
Weltgebetstag spontan mit rund sechzig Frauen zum Altar.
Doch nach eigenen Klagen leidet ihr „Engagement
leidet oft unter der kritischen Einstellung konservativer Kirchenangestellter und Gottesdienstbesuchern“:
„Wie schön wäre es, wenn es in jeder Pfarrei eine Tanzgruppe gäbe, die zu den verschiedenen liturgischen
Anlässen im Gottesdienst auftritt, so daß in den Menschen auch etwas in Bewegung kommt.“
Schließlich
finde der Mensch nirgends so „zu sich selber“ wie beim Tanz. Das liegt nach Angaben von Frau Berger vor
allem an der Wiederholung der Schrittfolgen.
Ihre Tanzkurse führt sie zum Teil gemeinsam mit ihrem Mann
Hubert Leo (75) durch, der sich mit Yoga und Chi-Gong beschäftigt.
Neben den angeblich klassischen Tänzen
zu Ostern, Pfingsten, Erntedank oder Advent bringt sie auch mal die Finnische Messe oder die Misa Latina
Americana in Bewegung.
Daneben beschäftigt sie sich auch mit orientalischem Bauchtanz oder japanischen
Heilströmen.
Bei ihren Reisen besuchte sie beispielsweise ein spirituelles Zentrum in Brasilien oder
lernte in Indien einen Pater kennen, der die Bibel tanzt.
Der nächste Workshop von Bärbel Berger findet
dieses Wochenende im Geistlichen Zentrum der Schwestern vom guten Hirten in Bad Honnef statt.
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116 Lesermeinungen
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#118 Seefeldt 16:29:20 | Mittwoch, 26. November 2008
Russischer Kirchengesang Kurz zum russischen Kirchengesang: Der ist meistens ein einfacher, aber wunderschöner
mehrstimmiger Gesang eigener Prägung, der erheblich zur Schönheit russischer Gottesdienste beiträgt.
Von „durchkomponiert“ möchte ich da kaum schreiben – viele Russen haben es einfach in sich, auf eine
Melodie sofort mehrstimmig einzusetzen. In Deutschland werden übrigens katholische Messen in byzantinischem
Ritus gefeiert, mit Gesang in deutscher Sprache, musikalisch aber russischer Prägung. Diese Seite gibt
Zeit und Ort solcher Gottesdienste im Raum Rhein-Main/Aschaffenburg www.michael-pfeifer.de/byzanz/index.html
an. Auch andernorts gibt es solche Gottesdienste -beispielsweise in Hannover und Würzburg- doch kenne
ich die dortigen Termine nicht. Meiner Meinung nach ist der russische Kirchengesang mindestens so schön
wie der gregorianische Choral, beide aber viel schöner als der einstimmige Kirchengesang andernorts.
Einmal war ich in einer griechisch-orthodoxen Vesper und fand diese doch arg enttäuschend.
Kunstmaler: liturgischer Tanz, Chor Mit ihrem genannten Chorverständnis stehen Sie zwar voll in unserer
derzeitigen westlichen Tradition. Ursprünglich – und in allen Ostkirchenn ist es noch heute so – ist
der Chor bzw. die Schola unabdingbarer Bestandteil einer Liturgie (hl. Messe bzw.Stundengebet) Es gab
und gibt dort ausschließlich die missa cantata! Nach alter und dortiger Auffassung gehören Wort und
Musik zusammen, wie die beiden Themen eines symphonischen Satzes: das Wort ist deutlicher, als die Musik,
aber die Musik geht tiefer, als da Wort. Beide gemeinsam bilden also das Ganze. Die durchkomponierten
Liturgien sind allerdings eine westliche Erfindung und heute durch westlichen Einfluß auch im Rußland
üblich. Ansonsten entspricht östliche Kirchenmusik unserem gregoranischen Choral, von Antiochien kommend
unterschiedlich entwickelt. Lediglich die Kopten und Äthiopier haben eine eigene Musiktradition, jedoch
ebenfalls einstimmig. Mehrstimmige Musik wird allgemein als weltlich abgelehnt. Bei der genannten Andacht
im Kölner Dom sind die Tänzer den Akathistos singend eingezogen. Ich vermute, wir sind im Wesentlichen
einer Meinung. Herzlichen Dank für den Austausch und Ihre positive Kritik meiner sonstigen Stellungnahmen.
#115 Kunstmaler † 17:21:09 | Dienstag, 25. November 2008
Herr Guttenberger Verzeihen Sie, dass ich erst jetzt antworte. Beifallklatschen ist natürlich mit jeder
Liturgie – sei es Eucharistiefeier, sei es Stundengebt – völig unvereinbar. Darin sind wir uns also einig.
Chormusik: hier besteht natürlich ein Unterschied. Der Chor singt ja im Hintergrund, quasi zur Untermalung
der feierlichen Stimmung. Wie schon erwähnt – Musiker bewundere ich sehr. Und es gibt doch nichts Schöneres
als sakrale Musik! Liturgischer Tanz: wie ich sehen kann, haben Sie ja auch schon negative Erfahrungen
gemacht – deshalb können Sie mich ja verstehen. Schade, dass ich den Tanz der erstgennanten Gruppe nicht
gesehen habe – da ich Ihre Einträge im kreuz.net gelesen habe (die mir sehr gut gefallen haben!) und
ich Ihren Geist nun erfassen kann, hätte mir diese Tanzgruppe sicher gefallen. Selbdarstellung: da müssen
Sie mich schon verstehen – wenn man in einer Narzissengesellschaft aufgewachsen ist, dann urteilt man
vielleicht auch oft zu vorschnell – das sehe ich gerne ein. Dennoch muss man immer zwischen Selbstdarstellung
und Bescheidenheit unterscheiden können, vor allem, wenn es sich um eine Hl. Messe handelt. o^/ Vielen
Dank noch für die Diskussion.
Kunstmaler: liturgischer Tanz Wenn Sie liturgischen Tanz in der abendländischen Liturgie ablehnen, ist
das natürlich in Ordnung. Schließlich stellt sich die Frage, inwieweit eine solche Praxis mit unserer
Tradition vereinbar ist, ohne diese Frage damit in der einen oder anderen Richtung abschließend beantworten
zu wollen. Die Gruppe, die im Kölner Dom – mit angemessener Kleidung – getanzt hat, ist nicht irgendwie
herumgehoppst, sondern hat einen würdigen Schreittanz aufgeführt. Der Vorwurf von Selbstgefälligkeit
oder Selbstdarstellungsvermögen tut dieser Gruppe ganz sicher Unrecht. Der Hymnus Akathistos (als ausgezeichnete
Schallplatte unter dem Titel „Das Geheimnis der Gottesmutter“ im Tabor-Verlag erschienen, und daher im
Schallplattenhandel erhältlich) verträgt einfach kein Hoppsen. Die Gruppe hat im Übrigen die auf der
genannten Schallplatte zu hörende deutsche Fassung gesungen. Die andere erwähnte Gruppe hat schon wegen
ihrer Sportkledung – für Männlein und Weiblein gleich – mein Mißfallen erregt. Von Würde war da nichts
zu spüren. Zu alllem Überfluß ist die letztgenannte Gruppe auch noch im Rahmen eines ökumenischen
Brückenweges in der Trinitatiskirche aufgetreten. Interessiert hätte mich, wie Sie nach Erlebnis der
erstgenannten Gruppe über liturgischen Tanz denken würden. Beifallklatschen ist natürlich mit jeder
Liturgie – sei es Eucharistiefeier, sei es Stundengebt – völig unvereinbar.
#112 Friedrich Spee 21:40:59 | Montag, 24. November 2008
Kunstmaler: Humor Also Kunstmaler, sie müssen schon verzeihen: Auf dieser Seite ists nicht einfach, humoresk
gemeinte von gernst gemeinten Äusserungen zu unterscheiden. Mea culpa. :(3
#111 Kunstmaler † 21:39:13 | Montag, 24. November 2008
Also der Humor, Hr.Spee scheint Ihnen nicht in die Wiege gelegt worden zu sein. Renken Sie sich wieder
ein – ich bewundere Musiker über alles, vor allem Klavierspieler oder Orgler
#108 Friedrich Spee 21:36:37 | Montag, 24. November 2008
Jaja, schon klar, Kunstmaler Bricht Ihnen ein Zacken aus der Krone wenn Sie den Kirchenmusikern auch mal
einen menschlichen Dank aussprechen? Also: Mir nicht.
#106 Friedrich Spee 21:31:21 | Montag, 24. November 2008
Kunstmaler Also ich weiss ja nicht wie das in Ihrer Gemeinde so ist – aber „hinterher bei Kaffee und Kuchen“
sind bei uns wenns hoch kommt noch 10% der Kirchenbesucher anwesend. Also wenns was wichtiges ist ist
das schon sinnig, es noch in der Kirche bekanntzugeben – man erreicht einfach mehr Leute.
Es geschah in der Tat noch während der Messe. Wobei die heilige Messe für mich erst dann beendet ist,
wenn der Schluss-Segen und die Entlassung gesprochen wurden. Und keine Minute eher.
#104 Kunstmaler † 21:20:48 | Montag, 24. November 2008
also, so wie ich es verstanden habe Hr. Spee hat Amanda gemeint, dass es während der Messe (so zwischendurch)
geschah. Aber wurscht – in einem sakralen Raum ist das einfach fehl am Platz – ich bin auch Ihrer Meinung,
dass man das anschließend machen kann bei Kaffe und Kuchen.
#103 Friedrich Spee 21:16:19 | Montag, 24. November 2008
Ein Dankeschön Amanda: Ja, vielleicht reichte ein „Dankeschön“ auch aus – aber was solls? Ist doch echt
nebensächlich, ob da ein Applaus gespendet wurde oder nicht. Kunstmaler: Wir Menschen müssen uns bei
einer Hl.Messe net profilieren und uns gegenseitig applaudieren. Ich geh mal davon aus, dass dies nicht
„bei“ / während der heiligen Messe geschah, sondern wahrscheinlich nach deren Abschluss. So ists jedenfalls
bei uns – da werden NACH der Messe ab und an Gemeinde-bezogene Dinge besprochen und auch der eine oder
andere Dank ausgesprochen.
#101 Kunstmaler † 21:07:31 | Montag, 24. November 2008
tschuldigung Hr. Spee, wenn ich mich einmische aber – wenn Sie das nicht wissen?! Den Dank bekommen diese
Menschen beim Herrn. Wir Menschen müssen uns bei einer Hl.Messe net profilieren und uns gegenseitig applaudieren.
#100 Friedrich Spee 21:05:15 | Montag, 24. November 2008
Amanda: Was ist falsch daran, jemandem Dank auszusprechen? Ebenjene Leute halten das Gemeindeleben am
Laufen – was also ist falsch daran, denen auch mal zu danken und das nicht als selbstverständlich anzusehen –
denn das ist es nicht.
Dafür habe ich schon Messen erlebt, wo – ungelogen! – dem Chor, der Musikgruppe, den Ministranten, der
Vorbereitungsgruppe (wahlweise Familienkreis, Kindergartenkinder, Firmlinge oder irgendeiner der zahllosen
Ausschüsse) und noch so einigen gedankt wurde. Unnötig zu erwähnen, dass jede Gruppe und jedes Grüppchen
einen eigenen Applaus erhielt…
#97 Kunstmaler † 20:59:38 | Montag, 24. November 2008
echt, in der Hl.Messe wird tatsächlich applaudiert , wenn so was stattfindet? Ich hab’so was mal im
Fernsehen gesehen, aber nicht bis zum Ende. Dem Pfarrer wird ja schließlich auch nicht applaudiert, wenn
er mit seiner Predigt fertig ist, obwohl mancher einen verdient hätte.
Wo wir schon mal dabei sind, Kunstmaler – ich finde es auch extrem unangenehm, wenn man meint, allen aktiv
Beteiligten eigens Applaus spenden zu müssen, so als sei das Ganze eine Theateraufführung und kein heiliger
Dienst.
#95 Kunstmaler † 20:47:38 | Montag, 24. November 2008
Guten Abend, Amanda eben – so sehe ich es auch. Es gibt genug Orte, wo man „tanzen“ kann und wer will,
kann sich ja dorthin begeben oder auch Tanzkurse besuchen, wenn ihm faaaaad ist. Aber in einer Hl. Messe
empfinde ich es als „Zwangsbeglückung“ und schlichtweg peinlich. o^/
#93 Kunstmaler † 20:26:05 | Montag, 24. November 2008
aha, danke Hr. Guttenberger dennoch bin ich der Meinung, dass fernöstliche Hopserei eher nicht in eine
kathol. Kirche passt. Und wenn ich mir manche Tänzerin so ansehe (und ein gewisses Maß an Menschenkenntnis
besitze ich als Kunstmalerin schon), erkenne ich eigentlich hauptsächlich Selbstgefälligkeit. Doch abschließend –
danke für die Info
Kunstmaler: liturgischer Tanz Der liturgische Tanz gehört ansonsten nicht zu meinen Themen, und ich stehe
dieser Entwicklung eher neutral gegenüber, lehne diese Entwicklung alos nicht grun dsätzlich ab, setze
mich allerdings auch nicht dafür ein. Da der beschriebene liturgische Tanz im Kölner Dom schon 10 Jahre
her ist, kann ich mich verständlicherweise nicht mehr genau erinnern, meine aber, er war gemischgeschlechtlich.
Mir ist zumindest eine gemischtgeschlechtliche Gruppe bekannt, die – ebenfalls vor Jahren – in unserer
Pfarrkirche aufgetreten ist. Hier mißfiel mir die Sportkleidung der Tänzer/Tänzerinnen. Die Gruppe
im Dom trug angemessene Kleidung.
Selbstdarstellung lässt sich leider nie ganz ausschließen. Ich würde zum Beispiel in unserer Pfarrei
niemals einen aktiven Dienst ausüben wollen, weil es seit Jahren die „alten Seilschaften“ sind, die das
Ganze schon hübsch unter sich verteilt haben. Es erschließt sich mir auch nicht recht, warum bei einer
nur schwach besuchten Messe zwei Kommunionhelfer antanzen müssen. Jedenfalls gibt es gerade unter den
Frauen schon einige, denen man anmerkt, dass sie ganz und gar durchdrungen von der eigenen – angenommenen
oder tatsächlichen – Wichtigkeit sind und sich entsprechend gerne „da vorne“ zeigen. In einer mir bekannten
Pfarrei sah ich sogar, dass die Kommunionhelfer mitsamt Priester und Ministranten zu Beginn der Messe
einzogen, in wallende liturgische Gewänder gehüllt.
#89 Kunstmaler † 15:35:09 | Sonntag, 23. November 2008
@Guttenberger Eine Frage hätte ich dazu nur: Gibt es auch „eine männliche Tanzgruppe“, welche „liturgische
Tänzchen“ aufführen oder ist dieser Narzissmus nur den Weibern vorbehalten?!
Kunstmaler: liturgischer Tanz Soweit es um Selbstdarstellung geht, haben Sie natürlich recht. In der
Liturgiegeschichte sind neue Elemente immer auf lokaler Ebene eingeführt worden und haben sich entweder
durchgesetzt, wenn sie von den Gemeinden positiv aufgenommen wurden, ansonsten sind sie abgelehnt worden.
So stammt z. B. die Marienklage der byzantinischen Karsamstagmatutin erst aus dem 19. Jahrhundert. Sie
orientieren sich bei ihrem Beitrag alleine an der lateinischen Liturgiegeschichte, in der Änderungen
in den letzten Jahrhunderten ausschließlich von oben verordnet worden sind. Das ist aber eine neuere
Entwicklung, im Wesentlichen auf den Westen beschränkt. Sie hätten einmal besagten liturgischen Tanz –
allerdings nicht bei einer Eucharistiefeier – sehen sollen. Die Gruppe ist den Akathistos singend und
in angemessener Kleidung eingezogen. Alles geschah voller Würde. Natürlich spürt besagte Dame Widerstand.
Das ist ganz normal. Die Auseinandersetzung mit diesem Widerstand führt normalerweise zur Reifung für
beide Seiten. Denn wir sollen ja durch neue Anregungen lernen, unabhängig davon ob sie sich durchsetzen
oder aus guten Gründen abgelehnt werden. Zum liturgischen Tanz können und sollen Sie natürlich die
Sinnfrage stellen.
#86 Kunstmaler † 11:19:39 | Sonntag, 23. November 2008
Guttenberger Die Dame sollt geduldig für ihr Angebot werben! Ja – und sie soll vor allem „für sich selbst“
werben. Ein Hoch auf den Egoismus, auf die Selbstdarstellung und auf den Narzissmus. Jeder Mensch, der
sich selber „in einer Messe in den Mittelpunkt rücken will“ und sich dabei noch auf fernöstliche Hopserei
bezieht, dient jedenfalls nicht Jesus Christus.
Ablehnung liturgischen Tanzes durch Konservative Diese Behauptung ist natürlich völliger Unsinn! Der
Konservative sieht die Entwicklung immer im Spannungsfeld von Innovation und Tradition. „Prüfet alles,
das Gute behaltet“, so Paulus in enem seiner Briefe. Festzuhalten bleibt, daß der liturgische Tanz ausschließlich
in der äthiopischen Kirche Tradition hat. Versuche bei uns hat es schon Mehrere gegeben und gibt es auch
noch. So hat während einer Abendandacht im Rahmen des Kölner Domjubiläums in 1998 eine Gruppe den griechischen
Hymnus Akathistos sehr beeindruckend getanzt, negative Kritik ist nicht bekannt geworden. Gut Ding braucht
eben Weile. Es bringt überhaupt nichts, Neurungen in der Kirche über das Knie zu brechen, wie manche –
bei weitem nicht alle – Folgen von VATII gezeigt haben. Die Dame sollt geduldig für ihr Angebot werben!
Ach, so ein Mist JoBerens ist zwar ziemlich auf dem Holzweg, aber er ist ehrlich, er sagt ehrlich das
was er denkt und er hat Liebe, wer viel liebt, dem wird nunmal viel vergeben werden! Wenn JoBerens die
Wahrheit des röm/kath. Glaubens entdecken würde, wäre er ein Sprachrohr Gottes mit viel Wumm! Ganz
viel Bekehrung und beibehalten seiner schon habenden Tugenden, das Wünsche ich dem Josef!
Ach je, Kunstmaler, im Vergleich zu dem, was unser Forenbelehrer hier so von sich zu geben pflegt, dürften
Ihre nächtlichen Ausfälle mehr als harmlos gewesen sein… Leider konnte ich es auch nicht mehr lesen,
was da vorher stand, aber es muss schon ein starkes Stück gewesen sein, wenn die Redaktion das gelöscht
hat.
#78 Kunstmaler † 11:02:08 | Samstag, 22. November 2008
Frömmigkeit? Ihre Tanzkurse führt sie zum Teil gemeinsam mit ihrem Mann Hubert Leo (75) durch, der sich
mit Yoga und Chi-Gong beschäftigt. Ja, ja, Chi-Gong – das braucht die RKK sicherlich – man kann also
sehen, woher der Wind wirklich weht. Wer an Christus glaubt, der braucht keine fernöstliche Tanzerei.
Aber anscheinend können das selbst katholische Frauenvereine net verstehen. „Lange Zeit habe ich in
der Kirche gelitten, weil alles nur über den Kopf läuft“ Ist schon schlimm, wenn der „Kopf“ beim Glauben
hinten bleibt.
#77 Steini1974 07:35:38 | Samstag, 22. November 2008
Ein gute form in der Mehrförmigkeit Auch wenn es mein Ding ist nicht zu tanzen, so sehe ich es immer
wieder gerne, wenn es andere tun. In „meiner“ Gemeinde gibt es mehrere Tanzgruppen. Immer wieder werden
durch dieses Angebot kirchenferne erreicht, die nicht selten nach einer gewissen Zeit auch wieder einen
Weg in die Gottesdienstgemeinschaft finden. Unsere Leiterin ist bemüht, immer wieder spirituelle Impulse
zu setzen. Ihr Engagement ist gut und kostbar für die ganze Gemeinde. Darüber hinaus haben wir auch
noch indische Ordensschwestern. Wenn eine Messe mit elementen aus dem indischen Ritus (in der auch getanzt
wird) angekündigt ist, wird die Kirche rappelvoll. Religion tanzen, das wissen wir schon aus dem alten
Testament. Religion tanzen – das tat auch der Gelähmte als im das Heil erlangte.
Mit Textbausteinen arbeiten, aber keine Argument vorbingen … darin ist Joberens große Klasse. Umgehen
kann er mit c&p- Dann hört es aber schon auf. Denn Argumente hat Berens nicht.
Der joberens tanzt allemal … um das goldene Kalb. Vielleicht aus folgenden Gründen: – er sieht sich
nicht als Priester auserkoren … – er will noch mehr Geld durch seine Orgelei erzielen … – er darf
seine muselmanischen Wahnideen im Gottesdienst nicht vortragen.
#72 Bart Simpson † 18:44:28 | Freitag, 21. November 2008
Danke für die Kirche für die Antwort! Ich gebe zu, ich tue mich natürlich etwas schwer damit, Homosexualität
als Sünde anzusehen. Für mich ist es in erster Linie um die Liebe zwischen zwei Menschen um die es da
geht, aber ich kann ihre Ausführungen natürlich nachvollziehen – ist ja nicht ihre Schuld, dass wir
Homosexuellen „Sünder“ sind Auf dieser Ebene, kann man doch endlich mal vernünftig über das Thema
sprechen und nicht so, wie es schon wieder im „Regengott“ – Tröööd abgeht… @Martin: Danke für den
herrlichen Link, ich roll mich immer wieder ab. „Ich möchte als Frau auch eine sinnvolle Tätigkeit ausüben…
Ich habe mein Jodeldiplom!“ *lach* – Loriot ist sooo geil!!!
joberens und seine Nachahmer Man kann auch in wohlgesetzten, schönformulierten Worten voller Toleranz
blanken Unsinn verkünden! Gegen die liturgische Tanzerei hab’ ich etwas.
Der Hassprediger Joberens ist ein Fundamentalist. Er sieht seine Stellungnahmen und Meinungen als unfehlbar
an. Dabei weiß doch dieser olle, alte Tropf von Joberens, daß er nimmermehr für die römisch-katholische
kirche sprechen kann. Josef Berens, der bekennende Organist ist unkatholisch, ein de facto exkommunizierter
Orgler – auch wenn das Ordinariat dazu schweigt. – Kein Wunder bei den Beziehungen des Herrn Berens zur
IKvU, denen auch diverse Herrschaften im Ordinariat von Trier zu Diensten sind.
#68 Kunstmaler † 17:17:12 | Freitag, 21. November 2008
@Fischer Noch einmal: Selbstdarstgellung hat nichts, aber schon überhaupt nichts mit Christus zu tun.
Es gibt genug Selbstfindungskurse, wo sich Leute, die sich „verloren“ haben zusammenfinden können, aber
eine Kirche ist nicht der richtige Platz dafür.
#67 Jubärens 16:33:55 | Freitag, 21. November 2008
Ein Versuch zur Nachäfferei Liebe authentische Mitchristen! Jemand hat behauptet, ich sei ein Nachäffer
eines Nachäffers der Kirche. Das muss ich aber mit großem Nachdruck zurückweisen. Der Senf, den ich
hier abschmiere, ist ausschließlich auf meinem Denkmist gewachsen. Mein Geschreibsel hier ist absolut
authentisch, wenn ich mal dieses mir fremde Wort gebrauchen darf: Was ich schreibe ist auch meine Meinung
und Überzeugung. Ich habe es schon mehrfach betont: Ich denke niemals nach, was andere vorgedacht haben –
erst recht versuche ich nicht, mich an der amtskirchlichen Vordenkerei zu orientieren. Ich versuche die
Welt und Gott aus meinem eigenen Denken zu begreifen und was ich nicht verstehe, das erkläre ich mir
eben. Deshalb bin ich ja auch so authentisch, weil ich mich ausschließlich selbst nachäffe und nicht
von andern zum Affen machen lasse. Judas Bärens – hier schreibe ich, ich kann nicht anders.
Tanzende Dame – Konsequenzen Jetzt muß man aber doch noch einmal an die tanzende – sagen wir – Dame denken.
Wer hat dieser braven Frau den ganzen esoterischen Schrott vermittelt? Wer ist dafür verantwortlich,
daß sie sich jetzt so lächerlich macht? Doch nicht nur sie allein. Liest man den Text, kann man gar
nicht mehr daran zweifeln, daß etwas seit dem Vaticanum II völlig schiefgelaufen ist, unabhängig von
den Intentionen der Konzilsväter. Wenn man aus diesem Sumpf herauswill, muß man sich auf die katholische
Tradition besinnen.
#65 für die Kirche 16:14:48 | Freitag, 21. November 2008
@Bart Simpson: Danke für Ihr Interesse Tja, einzelne Bibelverse hervorzukramen, um einem um die Ohre
zu haufen, dieses Verfahren ist mir verhaßt. Die radikale „Bible only christians“ (wohlbermerkt fundamentalistische
Protestanten) machen es besonders gern. Ihre Bemerkung: Homosexualität hat genetische Ursachen und ist
keine Entscheidung geschweige denn Strafe. Müsste man die Stelle nicht auch, oder vielleicht gerade,
auf Grundlage aktueller Erkenntnisse deuten? Da ich keine studierte Theologin bin, kann ich nicht eigenhändig
die vorher von mir zitierte Stelle aus den Römerbriefen deuten. Für mich ist zunächst klar, daß genetisch
bedingte homosexuelle Neigung keine Sünde ist, sondern nur ein Zustand, wie clarissa bereits bemerkt
hat. Die Praxis dieser Neigung ist aber in Sicht der heutigen Kirche eine Sünde, aber es ist auch eine
Sünde, wenn ich mich z.B. in einen verheirateten Mann verliebe u. auch mit ihm was anfangen will, od.
wenn ein Priester mit einer Frau sich verbindet. Generell gesagt sind wir alle Sünden, nur jede hat eine
verschiedene Neigung zu verschiedenen Sünden. Konservativ betrachtet müssen wir alle immer aufpassen,
u. die Sünden meiden, damit wir heilig werden, wie der himmlische Vater heilig ist. Aber in unserer Praxis
sündigen wir aber doch immer wieder (bis auf eine kleine Anzahl von Menschen, die heiligmäßig sind).
Von dieser Ansicht her ist die Homosexuelle Gruppe nicht schlechter als die anderen Menschengruppen. Zum
Nachlesen können Sie im Katechismus www.vatican.va/…ive/DEU0035/_P8B.HTM.
#62 joberenz 15:49:08 | Freitag, 21. November 2008
Gespaltene Persönlichkeit @Fischer Da ich doch lebe so wie es mir gefällt, hauptsache es macht Spaß
bin ich doch eine gespaltene Persönlichkeit. Um mich selbst zu rechtfertigen denke ich mir so allerhand
selbst aus und mache mir meine Religion im Baukasten selbst. Dies führt nun mal zu Persönlichkeitsstörungen,
da mein Handeln ja einzig und alleine durch mich selbst gerechtfertig ist und ich stehe ja persönlich
höher als Gott. Das muß doch jedem einleuchten joberenz als dümmlicher gedankenloser Häretiker
Joberens und Joberenz Man darf Joberens (mit s am Ende) nicht mir Joberenz (mit z am Ende) verwechseln.
Ersterer ist zweifellos ein deutscher Bischof, der den Namen eines harmlosen südwestdeutschen Organisten
angenommen hat, während Joberenz, also der mit z, den mit s nachmacht und sich freut, wenn es nicht sofort
gemerkt wird.
#59 Bart Simpson † 15:35:20 | Freitag, 21. November 2008
Wisst ihr was mir richtig auf die Nüsse geht…? Dieser ganze Joberens – Mist und seine neu hinzugekommen,
gespaltenen Persönlichkeiten… (Wer immer auch dahinter stecken mag) Kann sich nicht einer erbarmen
und ne Seite aufmachen Joberens.net. Dann kann er slebst dahin, seine verschiedenen Persönlichkeiten,
und alle, die sich so gerne über ihn aufregen… Echt nervig. So, mehr werde ich zu diesem Thema auch
nicht mehr schreiben. @ für die kirche Ihr Ausführungen zur Leseart der Bibel finde ich sehr interessant.
Mit der etwas flapsigen Bemerkung „im alten Testament wurde auch getanzt“ – sinngemäß waren diejenigen
gemeint, die selber sofort einzelne Bibelverse hervorholen und sie einem um die Ohren hauen. Ihre Herangehensweise
ist eine völlig andere! :)3 Dennoch tue ich mich gerade mit der von ihnen zitierten stelle aus dem Römerbrief
schwer. Ich verstehe die Sünde und Unzucht, die dort erwähnt wird als Strafe Gottes – oder lese ich
falsch??? Das ist aber unter heutigen Gesichtspunkten mit Blick auf die Homosexualität nicht anwendbar.
Homosexualität hat genetische Ursachen und ist keine Entscheidung geschweige denn Strafe. Müsste man
die Stelle nicht auch, oder vielleicht gerade, auf Grundlage aktueller Erkenntnisse deuten?
#58 joberenz 15:20:54 | Freitag, 21. November 2008
Ehrfurcht Sie sind wohl ein Schwein dl keine Ehrfurcht vor Gott Schade Schade Schade um jedes Wort. Gott
ist doch so wie ich es persönlich will, ich mache mir doch meinen Gott selber. Vor mir habe und meinem
selbstgemachten Gott habe ich aber die größte Ehrfurcht, denn ich bin doch ein hedonistischer Egozentriker.
Da es auch egal ist, was jeder persönlich glaubt, sollten wir endlich mal von den ostasiatischen Religionen
lernen und hier endlich das Kamasutra in der Kirche einführen’. Das gebe ein Spaß, dann wären endlich
sonntags die Kirchen wieder voll, wenn es dort jeder so treiben könnte wie er wollte joberenz als dümmlicher
gedankenloser Häretiker
Sollten wir nicht beim Thema bleiben? Auch wenn ich jetzt im Sprachgebrauch des joberens spreche: Es gibt
viele falsche Propheten hier. Die nehmen sich das Recht raus, unter verschiedenen Postern (u.a. durch
Buchstabenvertauschungen) den eigentlichen Kirchenfeind „joberens“ – und nur dieser ist ECHT – zu diskreditieren.
joberens – der „Echte“ verdient es immer noch, als Häretiker und Schismatiker, sowie als Luther-Freund
und Mohammed-Anhänger ganz klar herausgestellt zu werden. Fazit (= conclusio): Joberens ist ein Muselmane,
ein Synkretist, ein Gleichmacher.
#55 Croustades 14:59:57 | Freitag, 21. November 2008
Im Prinzip spricht biblisch rein gar nichts gegen Tanz als Gebet oder Anbetung , was mich allerdings stört
ist das vorne Leute tanzen und der Rest dazu verdonnert wird in einer Kirchenbank zu sitzen ( in der man
sich meist noch nicht mal richtig zum Friedensgruß umdrehen kann) und zuzusehen. Wenn dann alle oder
keiner.
Was dem in den Sinn kommt??? Unreflektiert ist der joberens. – Argumenten gegenüber ist joberens immun.
Er kann nicht kontern. Berens ist eine Witzfigur. Mehr nicht.
Der joberens hat einen „Sex-Stau“. Der Typ redet was von einem Gewissen, hat aber noch niemals Gott kennengelernt.
Nun ja. –-- Joberens ist verfolgt. Er weiß es nur noch nicht. Aber auch die römisch-katholische Lehre
kann er nicht annehmen. Tja, der joberens macht halt einfach, was ihm in den Sinn kommt. Gleichgeschlechtlicher
Sexualverkehr ist für ihn legal. Auch der Verkehr seiner angetrauten Partnerin ist ihm egal, wenn diese
eine andere Beziehung eingeht. Berens ist so ziemlich alles egal. Eben ein Synkretist, unser joberens.
#50 joberenz 14:51:14 | Freitag, 21. November 2008
@Biene Maja Ach sei doch nicht so ,intolerant Also ich fände es voll toll, so ganz nackig zu tanzen und
eine Stripshow in der Kirche hinzulegen, damit die Triebe ordentlich geweckt werden, das wäre völlig
normal, schließlich wurden Adam und Eva ja auch ganz nackig erschaffen
#49 Biene Maja 14:49:23 | Freitag, 21. November 2008
an alle ich finde es sehr lustig was Ihr da schreibt, aber bleiben wir beim Thema. Das tanzen im Gotteshaus
darf nicht gestellt sein es muss aus dem Herzen kommen, wenn es die Situation es zu lässt das muss passen,
bei ordentlicher Kleidung und vor dem Altar und nicht rund herum. Das gebietet auch Ehrfurcht. Nur im
Wortgottesdienst Teil in der Eucharistie nicht das ist viel zu ernst.
#48 joberenz 14:44:20 | Freitag, 21. November 2008
Ausgeglichenheit Ich bin voll ausgeglichen, denn meinen Überdruck in der Sexualität lebe ich ganz normal
hemmungslos mit jungen knackigen Mädels aus. Denn ich mache was ich will, denn dank der Königsteiner
Erklärung steht mein Gewissen über Gott. Ich bin völlig ausgeglichen, denn Verzicht und Entsagung kenne
ich nicht, wenn ich auf etwas Lust habe, so mache ich es einfach. Ich bin einfach ein Hedonist und mein
selbst gemachter Glaube ist der einzig wahre katholische Glaube, egal was die Kirche und diese engstirnigen
Amtsvertreter in Rom sagen joberenz als dümmlicher glaubensloser Häretiker
#46 für die Kirche 14:40:20 | Freitag, 21. November 2008
@Hesse: Deine zwei Fragen. Die habe ich in der letzten Zuschrift noch nicht beantwortet. 1) AT im Zusammenhang
mit NT zu lesen. Diese Lesart hat Jesus u. die Evangelisten, aber auch Paulus selber angewendet: das AT
stellt Metapher auf, Bilder usw. die uns unverständlich waren, diese Bilder finden erst dann ihre Erfüllung
in dem NT. Daher ist es die kath. Überzeugung, daß das Christentum nichts anders als die Vollendung
u. Erfüllung des Judentums ist. Diese Lehre wird jedoch heute aus politischer Korrektheit verschwiegen.
Dennoch wird diese Tatsache, daß NT das AT weiterführt u. erklärt, von einem konvertierten Juden, der
streng jüddisch erzogen war, bestätigt. Durch sein Buch habe ich auch gelernt, das AT wirklich zu verstehen.
Diese Lesart wird seit dem Mittelalter als „sensus allegoricus“ genannt, wird jedoch bereits von Augustinus
u. Tertullianus vorgeschlagen. 2) in der Tradition der Kirche: das ist eine Anforderung an die Katholiken,
nicht an alle Christen. Die Tradition der Kirche heißt aber, die Überlegungen aller Kirchenväter u.
der vorgängigen Theologen. D.h. als ein Privatleser kann ich vieles nicht verstehen, daher bedarf ich
der Hilfe der Theologen u. Bibelexegesen. Mehr ist darunter nicht gemeint. Ich hoffe, daß diese Darlegung
Dich nicht langweilt. War nur eine Zusammenfassung dessen, was ich in der letzten Zeit gelernt habe. Bin
selber beim „Learning“.
Der Joberens ist ein Affe. Nachäffen – das kann er. Nämlich die Reden der Gaillot, des Breitenbach und
sonstiger Partenia-Poster. Nachäffen. – Das ist das Ziel der Joberens. Das c&p-Prinzip – das beherrscht
joberens. Mehr nicht. Immer wieder die gleichen Argumente. Aber neue Argumente? – Bei dem Organisten Jo
Berens – Fehlanzeige. Nur noch das c&p – Prinzip. Wer den joberens noch ernst nehmen will – bitte. Aber
der Type ist nicht mehr ernstzunehmen.
Nicht hinfallen! Bei dem „liturgischen“ Gehoppse zur Konzilsfeier – man nenne sie, wie man wolle – kann
man der Dame nur raten, nur nicht zu stürzen, denn die neue Konzilskirche kann sie nicht auffangen, da
sie selbst bereits gestürzt ist, und zwar in den Abgrund des Vaticanum II.
#42 joberens 14:22:14 | Freitag, 21. November 2008
Kritischerbeobachter Was ich schreibe ist auch meine Meinung und Überzeugung und von Hasspredigt kann
da keine Rede sein. Ich bemühe mich auch immer fair zu sein und zu bleiben, was man nicht von allen Schreibern
hier gesagt werden kann, die zu oft ihre christliche Kinderstube vergessen. Ich denke, man kann nur überzeugen,
wenn man ruhig und gelassen bleibt und das versuche ich. Also Hassprediger müssen andere sein. Josef
Berens (als einfacher, denkender Katholik
Falsche Bildunterschrift „Altenberger Dom“, nicht „Altenburger Dom“! Außerdem finde ich es schlimm, dass
die tanzende Dame ordo62 in die Hände der FSSPX getrieben hat.
#40 für die Kirche 14:08:05 | Freitag, 21. November 2008
@Hesse: Paulus ist eben kein Fundamentalist. Denn es war genau der Paulus, der die Speisenvorschriften
der Juden, die für sie heute immernoch gelten, für die Heidenchristen aufgehoben hat. Seine Begründung
findet man in den Römer-Briefen: Ihre Frauen vertauschten den natürlichen Verkehr mit dem widernatürlichen;
ebenso gaben die Männer den natürlichen Verkehr mit der Frau auf und entbrannten in Begierde zueinander;
Männer trieben mit Männern Unzucht und erhielten den ihnen gebührenden Lohn für ihre Verirrung. (Röm
1,26). Da ist z.B. platonisch zu begründen (die hellenistisch gebildeten Juden kannten wohl solches Gedankengut):
die Vernunft soll über die Begierde herrschen, nicht umgekehrt. Da die Männer-Liebe keine gesellschaftliche
Ordnung verfestigt, sondern nur dem Begierden dient, ist sie verwerflich.
Den joberens nachzuäffen finde ich eine äußerst schlechte Lösung. Denn Berens äfft die hl. Kirche
schon durch seine Postings nach. Joberesns ist ein Kirchenhasser, ein Hasser der Papsttums (siehe seine
weniger weiter beachteten „Leserbriefe“, die im Papierkorb landeten). Und Berens treibt weiter hier seinen
Unfug. Berens ist und bleibt ein Hassprediger.
Also, für die Kirche es ist fundamentalistisch, die Ablehnung der Homosexualität durch Leviticus zu
begründen. Also Paulus war ein Fundamentalist? Oder worauf genau hat er sich bei seiner Ablehnung der
HS bezogen, wenn nicht auf das AT? 1) das AT ist immer nur im Zusammenhang mit NT zu lesen. Aha. Bedeutet
was genau? 2) die Bibel soll man in der lebendigen Tradition der Kirche lesen. Das is natürlich ziemlich
dämlich. Wenn sich z.B. Paulus bei irgendwas geirrt hat, dann besteht nie die Möglichkeit, dies zu korrigieren.
Auch durch die Begründung der kirchlichen Theologie ist die Praxis der Homosexualität als sündhaft
betrachtet, wie aber auch Ehebruch Ja. Das ist was, was +net nicht wirklich anspricht – auf HS rumhacken,
das können die gut hier.
joberens … ist der Echte. Andere Poster mögen sich zurückhaltend ausdrücken. Denn die sind dem Joberens
nicht ebenbürtig. Joberens ist eben „Joberens“ … und nicht eben nachgeäffte Typen.
#36 für die Kirche 13:45:48 | Freitag, 21. November 2008
@Hesse, @Simpson: Brandopfer. Ihr lest die Bibel nicht wie ein geschulter Exegese aus der Kirche liest.
Es gibt eine Methode: 1) das AT ist immer nur im Zusammenhang mit NT zu lesen. 2) die Bibel soll man in
der lebendigen Tradition der Kirche lesen. 3) die eigene Bibellektür ist immer in Übereinstimmung mit
der Glaubensbekenntnis u. Dogmatik zu bringen. (Vgl. das Dokument des II. Vatikanums, Verbum Dei). Also,
zur Homosexualität: es ist fundamentalistisch, die Ablehnung der Homosexualität durch Leviticus zu begründen.
Das Thema steht in den Paulus-Briefen, dadurch wird die Praxis der Homosexualität als sündig betrachtet.
Auch durch die Begründung der kirchlichen Theologie ist die Praxis der Homosexualität als sündhaft
betrachtet, wie aber auch Ehebruch. Brandopfer ist durch die Selbstaufopferung des Sohnes abgeschafft.
Daher kein Brandopfer.
#35 Maranatha 13:33:14 | Freitag, 21. November 2008
Hesse2: Im Altarraum soll die Liturgie durch den Priester würdig vollzogen werden – das Volk, und dazu
gehören auch meditierende Tänzerinnen, hat dort nichts verloren, sofern nicht ein Lektor ans Ambo tritt.
Wenn Gläubige aus Verzückung anfangen, im Kirchenraum zu tanzen, müsste man das wohl hinnehmen, auch
wenn es befremdlich ist, aber am Altar haben sie nichts zu suchen. M.
Maranatha: Aha. Und warum? Wie gesagt, manche Sachen sollte man einfach lassen, dazu gehören Brandopfer
und meditative Tänze um,auf und hinter dem Altar. Ja – „einfach lassen“ – aber warum?
#33 Maranatha 13:17:32 | Freitag, 21. November 2008
Bart Simpson werfen wir doch einen Blick in das Buch Exodus Kapitel 18, 12: Und Jethro, Moses Schwiegervater,
nahm Brandopfer und Schlachtopfer, Gott zu opfern. Wie gesagt, manche Sachen sollte man einfach lassen,
dazu gehören Brandopfer und meditative Tänze um,auf und hinter dem Altar. M.
#32 Bart Simpson † 13:16:27 | Freitag, 21. November 2008
Hesse2 Wonach richtet sich denn was dem Herrn heute noch gefällt und was nicht? Landorganist2 hat es
ja schon angesprochen. Beim Thema Homosexualität wird gerne Levitikus hervorgekramt. Argumentiert man
mit David oder Mirjam hat das AT plötzlich keine Bedeutung mehr???
#31 joberenz 13:13:46 | Freitag, 21. November 2008
Sexualität Also freie Liebe ist voll in Ordnung, weil Gott ja jedem seine Triebe gegeben hat, um diese
normal auszuleben. Was normal ist bestimme ich natürlich selbst, denn Hauptsache es macht Spaß, da hat
die böse Amtskirche mir nichts zu sagen, diese Spaßverderber. Na wenns mal schiefgeht kann man den Zellklumpen
dann beseitigen, Scheine gibts leider dafür nicht mehr von meinem Kumpel Karl dem Lehmann, dem hat der
böse Papst das Verboten. FKK ist auch voll in Ordnung, weil ein natürliches Schamgefühl gibt es ja
nicht, das hat ja die böse Kirche den Kleingläubigen nur immer eingetrichtert. Ich lasse gerne meinen
alten schrumpeligen Körper in der Sonne bruzeln. Schade, daß bei den FKK-Stränden immer nur alte Säcke
sind und keine jungen Bunnies zum bespringen joberenz (als einfacher dümmlicher, gedankenloser Häretiker)
#29 Bart Simpson † 13:05:44 | Freitag, 21. November 2008
Werfen wir doch – nur mal so zum Spaß – einen Blick in das Buch Exodus 15,20ff: „Die Prophetin Mirjam,
die Schwester Aarons, nahm die Pauke in die Hand und alle Frauen zogen mit Paukenschlag und Tanz hinter
ihr her. Mirjam sang ihnen vor: Singt dem Herrn ein Lied, denn er ist hoch und erhaben! Rosse und Wagen
warf er ins Meer. „ Und was Gott damals gefallen, mag er heut nicht mehr? Ich finde diese Art des Gebets
und des Ausdrucks seines Glaubens auch befremdet, ja vielleicht sogar amüsant. Aber warum kann man dieser
Frau und vielen anderen Menschen nicht einfach zugestehen???
#27 LandorganistII 12:59:30 | Freitag, 21. November 2008
Wie hieß der Typ noch, aus der Bibel, der auch um den Altar tanzte, war das nicht König David? Aber
halt, das war im AT, das zählt nicht…oder es zählt nur, wenn es um die Verfolgung Homosexueller geht?
#26 Kunstmaler † 12:58:49 | Freitag, 21. November 2008
Mahlzeit, Jo wenn ich das jetzt tun sollte – dann glauben Sie also bin ich ein anderer Mensch. Wissen
Sie, ich liebe das Meer, und schwimme gerne – aber warum ich nacktbaden sollte, verstehe ich nicht. Wo
wäre denn hier der Unterschied? Ich fühle mich angezogen genauso frei. Das geht alles vom Kopf aus,
nicht unbedingt vom Körper. Um frei zu sein, braucht der Mensch nicht puddelnackt durch die Gegend zu
laufen – wahre Freiheit liegt im Geist und ist wie bei allem auch eine Ansichtsache. Also lassen Sie anderen
Menschen ihre Ansichten und hören Sie auf zu schreiben, dass alle User, die nicht Ihre Verhaltensweise
an den Tag legen, als sexuell verklemmt hinzustellen. Ich muss jetzt vom PC weg. – noch nen schönen Tag,
Jo
#25 Maranatha 12:55:39 | Freitag, 21. November 2008
Ich finde wir sollten alle froh und dankbar sein, dass die Gute mit ihren Gleichgesinnten nur um den Altar
und nicht auf dem Altar tanzt: Meditatives Bauch-Table-Dancing um japanische Heilströme zu verbreiten.
Und das alles zu Ehren Gottes, oder doch zum Zwecke der Selbstdarstellung? M.
#24 Jubärens 12:52:13 | Freitag, 21. November 2008
Sexualtänze Hallo, Ihr lieben mitdenkenden Katholiken! Zur Wertung der menschlichen Sexualität darf
ich mich auch mal äußern. Manche Wenigdenkenden tun ja so, als wenn die menschliche Sexualität – oder
gar der Sexualtanz – etwas Sündhaftes wäre. Das dürfte ihnen von der Amtskirche so vorgedacht worden
sein. Ich denke aber, jeder selbstdenkende Katholik dürfte doch durch Denken zum Ergebnis kommen, dass
die Sexualität eine Schöpfungsgabe des Schöpfers ist. Und wenn der Schöpfer uns den Sexualtrieb gegeben
hat, dann dürfte er doch auch gewollt haben, dass wir von dem Trieb getrieben werden sollen, wie es der
Name Trieb schon sagt. In diesem Denken dürfte uns Katholiken Martin Luther einiges zu sagen haben. Denn
Luther hat gerade im reifen Alter immer wieder betont: Wenn Gott soviel Erdenfrüchte treiben und wachsen
lässt, dann dürfte er doch auch gewollt haben, dass wir ordentlich danach zulangen. Zwar hat der Luther
das Essen und Fressen maßlos übertrieben und sich zu Tode vollgestopft wie eine sächsische Mastganz.
Deshalb denke ich, dass man das Essen genauso wie die Sexualität ganz normal gebrauchen soll. Was normal
ist, dürfte jeder normal denkende Mensch so wie ich selbst wissen – eben das Normale. Das dürfte doch
normalerweise nicht so schwer zu verstehen sein. Jubärens – ein normal denkender Katholik
#23 joberens 12:50:42 | Freitag, 21. November 2008
Kunstmaler Zu der komischen Unterstellung möchte ich Dir noch ergänzend sagen, daß, wenn Du Deine von
Gott erhaltende, ganz normal Sexualität auch normal lebst, bis Du auch ein ganz anderer Mensch, Du bis
dann ausgeglichener, freier, froher und brauchst auch das Wort Sex nicht, um Dich daran vielleicht erfreuen
und ergötzten zu können. Gehe doch in die gemischte Saune, bade nackt in Fkk-Stränden oder mache FKK-Camping,
was doch heute nicht Unnormales mehr ist, und Du wirst ein ganz anderes, ein ganz normales Verhältnis
zur Nacktheit und auch zu Sexualität bekommen. Josef Berens als einfacher, denkender Katholik
Schlimm schlimm Meditatives Tanzen. Das ist ja entsetzlich. Wer unbedingt meditieren will, soll gefälligst
Rosenkränze herunterleiern. Das ist die katholenamtlich genehmigte Version der Meditation.
#20 Kunstmaler † 12:20:35 | Freitag, 21. November 2008
ja eben und das ist Jo’s Gesetz und Du wirst merken, daß Du dann ein ganz anderer Kerl und Mensch wirst.
Wieso soll kritischbeobachter eigentlich den Wunsch verspüren anders zu werden? Das sind aber komische
Unterstellungen, Jo
#19 PhilippNeri 12:18:23 | Freitag, 21. November 2008
@Joberens Also, lieber junger Freund. Jetzt wird es aber wirklich ekelhaft. Ich glaube nicht, daß irgendjemand
hier Freude an dem Gedanken hat, wie Sie am FKK Strand liegen. Bitte unterlassen Sie es auch, uns über
Ihre (vermutlich perversen) Sexualpraktiken zu informieren. Das will hier keiner Wissen! Verstehen Sie
das?
#18 joberens 12:15:10 | Freitag, 21. November 2008
kritischer Beobachter LIeber kritischer Beobachter, Du hast von unterdrückter Sexualität gesprochen.
Da kann ich Dir nur sagen, daß ich, offenbar im Gegensatz zu Dir, keine Probleme habe. Ich freue mich
über dieses Gottesgeschenk und lebe sie froh und fröhlich und lasse mir da amtskirchlich auch keine
Einschränkungen und Menschseinsbeschneidungen aufdrängen. So kann ich auch frei, froh und problemlos,
offenbar auch in Gegensatz zu Dir, damit umgehen. Wenn es Dich interessiert, ich gehe in die gemischte
Saune, wo ich übrigens auch kath. Priester treffe, habe auch keine Probleme mit Fkk-Camping und Fkk-Stränden.
So nun weißt Du es und ich würde Dir Doch dringend empfehlen, ähnlich locker mit der Nacktheit und
der Sexualität umzugehen, denn, wenn Du sie ganz normal als Gottesgeschenk siehst und auch lebst, bekommst
auch Du sie aus dem Kopf. Also ein guter Rat von mir. Versuche in der normalen menschlichen Sexualität
ein Gottesgeschenk zu sehen und lebe sie auch ganz normal und Du wirst merken, daß Du dann ein ganz anderer
Kerl und Mensch wirst. LIebe GRüße Josef Berens (als einfacher, denkender Katholik)
#17 Kunstmaler † 12:06:41 | Freitag, 21. November 2008
Wander… Ich kann Sie da schon verstehen – aber seien Sie froh, dass Ihnen dieses „Kapitel menschlicher
Hysterie“ verschlossen geblieben ist. Es bringt nämlich nix – weder Gott, noch dem befreffenden Hysteriker.
Meinen Sie ein ernsthaftes Anliegen des an Egoismus leidenden Hysterikers. Bitte befassen Sie sich, da
Sie ja ein Kopfmensch sind, bitte mit einigen Kapitel aus der Psychiatrie „über hysterisches Verhalten
von Narzissen. Erst dann, wissen Sie was ich damit meine. Glaube ist nicht Selbstdarstellung!