Morgen wird in München des größten Völkermordes gedacht, der je auf europäischem Boden stattgefunden hat.
Die Opfer des Holdomor in der Wolgaregion
(kreuz.net) Am 23. November 2007 rief der ukrainische Staatspräsident Viktor Juschenko ein Gedenkjahr
für den sogenannten Holodomor aus.
Zu dessen Abschluß findet in München zu Ehren der Opfer morgen
ein Gedenkmarsch statt.
Der Holodomor war eine vom kommunistischen Regime in den Jahren 1932 bis 1933
in der Ukraine produzierte Hungersnot. Dabei starben etwa zehn Millionen Menschen einen langsamen Tod.
Das Wort Holodomor setzt sich aus den beiden ukrainischen Worten Holod – Hungersnot – und Moryty – Vernichtung –
zusammen.
Der Gedenkmarsch beginnt um 16.00 Uhr mit einer Kundgebung am Münchner Wettersteinplatz.
Der Marsch verläuft über die Candidstraße zur Schönstraße bis zum Ukrainischen griechisch-katholischen
Gemeindezentrum Maria Schutz und Sankt Andreas.
Ein ukrainsiches Kind stirbt den Hungertod
Dort findet ein Gedenkgottesdienst statt, der vom Apostolischen
Exarch für katholische Ukrainer des byzantinischen Ritus in Deutschland und Skandinavien, Bischof Petro
Kryk (63), zelebriert wird.
Anfang der 1930er Jahre verübte das kommunistische Regime in der Ukraine,
die damalige Kornkammer der Sowjetunion, den größten Völkermord Europas, indem eine gezielte Brotverknappung
herbeigeführt wurde.
Durch die daraus resultierende Hungersnot sollten die Ukrainer, ein Volk von Getreidebauern,
unterworfen und ausgerottet werden.
Zu diesem Zweck beschlagnahmte die kommunistische Staatsmacht ausnahmslos
alle Nahrungsmittel – bis zum letzten Saatkorn.
In der Folge starben im Zentrum, Süden, Norden und Osten
der heutigen Ukraine und im Gebiet von Kuban in Südrußland – das zu zwei Dritteln von Ukrainern bewohnt
war – Millionen von Menschen den langsamen Hungertod.
Eine besondere Demütigung der Opfer erreichten
die kommunistischen Völkermörder dadurch, daß sie die Hungersnot als Folge schlechter Ernten hinstellten.
Darum wurde der Völkermord jahrzehntelang geleugnet.
Doch Dokumente aus dem ukrainischen Archiv belegen,
worauf viele Historiker und Überlebende seit Jahren vergeblich hingewiesen haben.
Die Hungersnot wurde
von den Moskauer Kommunisten organisiert und von lokalen Aktivisten, gekauften armen Ukrainern, ausgeführt,
um den Widerstand der ukrainischen Bauern gegen die Zwangskollektivierung zu brechen.
Denn unter dem
Diktator Josef Stalin († 1953) galten die Ukrainer als „Feind der Sowjetunion“, die das sowjetische „Gemeingut“
verschwendeten.
Die Zahl der verhungerten Ukrainer wird auf sieben Millionen Opfer geschätzt. Davon
waren drei Millionen Kinder.
Die Parlamente der USA, Australiens, Kanadas, Spaniens, Estlands, Polens,
Ungarns, Argentiniens, Litauens, Georgiens, Belgiens, Brasiliens, Ecuadors, Italiens, Kolumbiens, Lettlands,
Mexikos, Moldawiens, Paraguays, Perus sowie der Vatikan, die Parlamentarische Versammlung der OSZE und
das EU-Parlament haben den Holodomor als Verbrechen gegen die Menschlichkeit anerkannt.
63 Länder der
Welt unterstützten im Jahr 2003 eine UNO Resolution bezüglich des Holodomor.
Email-Adressen der Empfänger
45 Lesermeinungen
Sie haben eine Meinung zu diesem Artikel? Dann verfassen Sie einen Beitrag. Bleiben Sie in Ihrem Kommentar sachlich und bemühen Sie sich um eine erträgliche Diskussionsatmosphäre. Bedenken Sie, daß Ihr Beitrag noch über Jahre hinweg abrufbar und durch Suchmaschinen im Internet auffindbar ist.
Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für den Inhalt der Leserbeiträge. Sie behält sich das Recht vor, Beiträge zu löschen oder Leser aus der Debatte auszuschließen.
_________________________________ Alois Bischof, deine Anmerkungenzum historischen Geschehen sind zutreffend.
Das gilt leider nicht vom reflexhaften, aber völlig unbegründeten Tritt gegens Schienbein der aktuellen
russischen Führung.
Eines der furchtbarsten Verbrechen das jemals stattgefunden hat Und da will man uns weismachen es gäbe
keinen Teufel, wenn es schon Menschen wie Stalin und seine Helfershelfer gab, und wie Hitler und die KP-Führer
alle hießen.
@„Hesse2“…Ich glaube, im Radio haben sie grade gebracht, Du solltest morgen zu Hause bleiben und Dir
den Finger in den … stecken.Und nebenbei den Mund halten.
#43 Alois Bischof 19:58:00 | Sonntag, 23. November 2008
Pneumat Es kommt mir vor, als hätte seit 1953/1967 in den Geheimdiensten der Sowjetunion sich immer mehr
der nationalistische Substratus entwickelt, der nicht mehr Internationalistisch ist wie Kaganowitsch und
Yagoda, sondern Russisch-patriotisch. Übrigens sind die meisten Völker in Demokratien blöd. Wie Churchill
bereits sagte: ein Gespräch mit dem durchschnittlichen Wähler genügt als Argument zur Abschaffung der
Demokratie. Natürlich ist die Sache komplex. Der Holodomor wurde nicht von „dem“ Russischen Volke begangen,
sondern von Tscheka, NKVD, GPU und der internationalbolschewistischen Elite Sowjetrusslands von anno dazumal.
die Russen sind schlicht doch nicht blöd Und Putins Loyalität gilt vor allem der KGB-FSB, erst danach
dem Russischen Volke. Mann sollte die russishe Bevölkerung nicht blöd darstellen, die mit mehr als 80%
Zustimmung hinter dem Putin steht.
#40 Alois Bischof 22:36:09 | Samstag, 22. November 2008
Täterschaft Die Russen waren nicht Schuld, und auch nicht „die“ Osseten (Stalin was Südossete), und
auch nicht „die“ Juden. Natürlich waren es vor allem bolschewistische Kommisare jüdischer Herkunft die
diesen Völkermord vorangetrieben haben, aber es war kein Völkermord des ganzen Russischen Volkes am
ganzen Ukrainischen Volke. Russische Kulaken wurden genauso wie die Ukrainer ermordet und ausgehundert
und gefoltert. Von den Bolschewisten. Das Problem ist nur, dass Putin heute noch Stalinverehrung fördert.
Natürlich war der Holodomor kein nationalistischer Völkermord, sondern ein Massenmord von 7 Mio. verübt
von Internationalisten-Revolutionären, für die marxistische Revolution, der sich die Ukrainer und russischen
Bauern damals trotz Roten Terrors immer noch widersetzten. Die armen Bauern von Smolensk usw. haben keine
Ukrainer ermordet, es war vor allem Lazar Mosessohn Kaganowitsch, der Liebling Stalins (erst 1991 verstorben).
Als KGB-Spion dürfte der „russische Nationalist“ Wladimir Putin immer noch Interesse daran haben, den
Holodomor zu verstecken, denn die KGB-Gründer (NKVD und GPU damals) waren am Völkermord 1931-1936 beteiligt.
Und Putins Loyalität gilt vor allem der KGB-FSB, erst danach dem Russischen Volke. Vielleicht gilt es
sogar noch dem internationalen Marxismus, obwohl seine Taten dafür nur wenige Belege hergeben (trotz
Nationalisierung der Ölindustrie und des Gazprom).
Warum wurde der Völkermord jahrzehntelang geleugnet? Es wäre besser anders die Frage zu stellen: Warum
dieser Völkermord grade heute aktuell wird? Das Pentagon bemüht sich das Russland umkreiseln, um später
zu erwürgen, dazwischen es mit ehemaligen Republiken in Konflikt zu bringen. Die proamerikanische ukrainische
Regierung wirft diese Tragödie nicht den Juden-Kommunisten, sondern den Russen vor, um die brüderlichen
orthodoxen Völker nach dem amerikanischen Auftrag auf einander aufzuhetzen. Die Russen haben doch genau
so unterm Golodomor gelitten. www.zeitenschrift.com/…55-wettruesten.ihtml
Wer immer noch nicht sieht wie man überall mit Halbwahrheiten und Halbunterschlagungen hinters Licht
geführt wird, der hat es wohl auch nicht besser verdient!
#36 HarroMeyer † 12:19:58 | Samstag, 22. November 2008
Warum wurde der Völkermord jahrzehntelang geleugnet? Er war Folge der Entfernung der Kulaken, der ukrainischen
Grossgrundbesitzer durch Stalin auf Vermittlung der sowjet. Juden. Und da kommt das mit dem „Tätervolk“.
Schweigen wir da lieber. Stalin hat übrigens seinen Fehler eingesehen und es die Juden übel spüren
lassen.
#35 timpressum † 09:08:19 | Samstag, 22. November 2008
Tradition Darum wurde der Völkermord jahrzehntelang geleugnet. Naja – das Leugnen von Völkermorden ist
ja beste Tradition hier bei kreuz.net! Umso besser, daß hier daran erinnert wird!
#33 Grand Sol 05:49:29 | Samstag, 22. November 2008
@incolumis „Synagoge Satans? Gabs da nicht so eine Bücherei darüber? Ich glaub sie hieß: „Eine Welt
des Bösen“.“ Das ist mir nicht bekannt. Prinzipiell bin ich mit „so etwas“ vorsichtig, da die Nasen häufig
selber Thesen aufstellen, um Verwirrung zu stiften. Vier Bände klingen allerdings durchaus nach Recherche,
zumindest sollte man bei der Anzahl davon ausgehen können.
7 Millionen Das kann natürlich in Deutschland nicht anerkannt werden. Der Arithmetikminister hat die
Grenzwerte festgesetzt und die Reform des kleinen Einmaleins läßt noch auf sich warten.
@Hesse: Donnerwetter! Sie haben ja im roten Hessen immerhin so gut im Unterricht aufgepaßt, 1) daß Sie
uns hier Hitler als Schwein Nr 1 zu präsentieren wissen und als perfekt zur politischen Korrektheit Erzogener
sich in höchstlöblicher Weise nicht dazu hinreißen lassen , auch auf die Schweinereien der übrigen
Staatslenker vor 60 Jahren hinzuweisen. 2) daß Sie uns hier präsentieren können, nicht bloß 60 oder
80, nein 99,9 % der Katholiken hätten damals nix dagegen (aber wogegen eigentlich alles?) getan, weil
sie ihre Rübe partout nicht verlieren wollten. 3) daß Sie uns hier eine vom Bösen total durchdrungene
Zeit präsentieren können, im Vergleich zu der unsere heutige politische Führung ja nur ein paar harmlose
Macken aufweist, als da sind: die undemokratische Durchpeitschung einer zig Mrd. teuren sprachwissenschaftlich
gesehen falschen Orthographie, das Abnicken des Verzockens des deutschen Volksvermögens auf Schrottimmobilienmärkten,
in der aufgeblähten Minivolkswirtschaft Island usw., das Subventionieren von 10 Mio. Abtreibungen, der
Propagandainstrumente der Homohedonisten, der Islamisierung hier, aber des Islamisierungsstopps am Hindukusch
usw., usf. 4) daß Sie die Erwägung, es könnten unter den Tätern des Holodomor auch Juden gewesen sein,
prompt als Antisemitismus zu demaskieren wissen – während Sie wohl sicher ein Forschungsprojekt begrüßen
würden, ob nicht auch einigen oder gar vielen Ukrainedeutschen, deren es damals ca. 1. Mio. gab, eine
Täterschaft nachgewiesen werden kann.
@A. Bischof, Lutheraner @Bischof: Polnisch „Jagoda“ heißt nicht „Yehuda“, sondern „Beere“. @Lutheraner:
Wenn auf 10.000 Juden 155 Parteimitglieder kamen, dann heißt das, waren 1,55 % der Juden Parteimitglieder.
Da sollte man nicht von „überdurchschnittlich stark vertreten“ sprechen.
Herr Hesse, Vorsicht. Sie diskutieren mit einem Fake-Account. Jetzt aber halte ich es mit Biene Maja und
wünsche eine gute Nacht. Ich bin ja nicht die Miss Marple vom Dienst.
Grand Sol: Ein Text, in dem von „dem Juden“ gesprochen wird, ist per se nicht nüchtern. Nach genau demselben
Muster könnte ich sagen, dass DER CHRIST verantwortlich ist für das Nazi-Regime.
#25 Grand Sol 23:40:09 | Freitag, 21. November 2008
@Hetzhesse Worin lag denn L.s „Judenhetze“? Nach eurer Argumentation entspricht ja nüchterne Tatsachendarstellung,
bei der der Jude nicht sonderlich gut davonkommt, als „Judenhetze“. Was sonst soll das heissen, als dass
die Israelis/Juden die Täter gewesen sein sollen? Hm, wäre ich jetzt nicht drauf gekommen. Oder sind
alle Deutschen Täter am unantastbare Judenholocaust gewesen? Die Synagoge des Satans hat weit mehr als
30 Millionen Christenmenschen auf dem Gewissen – und das innerhalb eines einzigen Jahrhunderts! Aber es
ist handelt sich bei den Ermordeten ja nur um wertlosen Gojimabfall, nicht wahr?
Was geht ab, Vineta? Dann bitte genau: Inwiefern Täter? Ok, komm, ich sags anders – die überwiegende
Anzahl (wahrscheinlich so an die 99,9%) der Katholiken hat nix dagegen getan. Und was die Täterschaft
angeht: Also Schwein Nummer 1, Hitler, war Katholik. Sowie ein ganzer Haufen Parteibonzen auch. Aber
ich weiss ich weiss – nur die die auf der Guten Seite gekämpft haben, werden im Nachhinein für die eigene
Seite verbucht. Die die Scheisse gebaut haben, sind ja gar keine Katholiken gewesen, nicht wahr? Ich finde
weiter unten nirgendwo… Lesen sollte man halt können. Lutheraner schrieb: Israel schließt die Anerkennung
des Holodomors von 1932/33 als Akt des Genozids am ukrainischen Volk aus. […] Anerkennen des Völkermords
hieße, die eigene Täterschaft anzuerkennen. Was sonst soll das heissen, als dass die Israelis/Juden
die Täter gewesen sein sollen?
Hesse2: Na ja! 1) Na, wie fnden wir denn das, daß Sie konzedieren, die genaue Anzahl der ermordeten Geistlichen
sei nicht entscheidend , ABER IM SELBEN ATEMZUG beklagen, daß ihre Anzahl im Vergleich zu immerhin 6
Mio. ermordeten Juden ja NUR gering ist? Und sieh mal einer an: Der Hesse wagt es wider Erwarten auf einmal,
gegen die PC verstoßend, sich mit Homos, Sintis und Romas anzulegen, denen er hier nur eine geringe Opferrolle
beim braunen Genozid zuerkennt! 2) Pardon mein Bester! Da hab ich mich in der Eile doch ein bißchen vertan! „
Der überwiegende Teil der den kath. Geistlichen anvertrauten Schäfchen gehörte zu den Tätern“ wollte
ich schreiben. Gleichwohl passen meine Anmerkungen natürlich auch dazu. Was wollen Sie uns denn damit
einschärfen? Etwa, daß 60 oder gar 80 % der Katholiken Täter waren? Dann bitte genau: Inwiefern Täter?
Ihre wahrscheinlich höchst interessanten Erkenntnisse darüber sollten Sie uns hier nicht vorenthalten!
3) Sollte ich’s beim Nachlesen übersehen haben? Ich finde weiter unten nirgendwo, daß einer für die
Vorkommnisse der Jahre 1933 usw. in der Ukraine die Israelis als Täter ausgemacht hat. Wäre ja auch
purer Unsinn, denn die Bezeichnung Israelis dürfte ja wohl erst seit zirka 1950 existieren!
#21 Alois Bischof 22:54:08 | Freitag, 21. November 2008
Hauptverantwortliche waren neben dem Tyrannen Stalin Lasar Moissejewitsch Kaganowitsch, Solomon Abramowitsch
Losowski und Genrich Grigorjewitsch Jagoda (polnisch: Yehuda). Diese Bolschewistischen Partei- und Staatsfunktionäre
haßten besonders die neuzeitliche nationalistische und stolze Haltung des Ukrainischen Bauernvolkes.
Schon 1918-1922 waren sie an Massakern an ukrainischen Widerständlern beteiligt. Der Holodomor ist sehr
ausführlich und zahlenmässig dokumentiert, wird aber geleugnet. Dieser Völkermord ist Beispiel für
die politische Kontrolle der Geschichtsschreibung im „freien“ Westen und wie seit Jahrzehnten und seit
einem Jahrhundert, marxistische Unterwanderung der Universitäten stattfindet.
#19 Gotthard 22:35:48 | Freitag, 21. November 2008
@herbert Weltweit werden derzeit 200 Mio Menschen wegen ihrem Christichem Glauben verfolgt. kannst Du
mal eine nähere Aufstellung und Auflistung und nähere Infos geben?
Vergangenheit Weltweit werden derzeit 200 Mio Menschen wegen ihrem Christichem Glauben verfolgt. 80% der
Menschen die wegen ihrem Glauben verfolgt werden sind Christen. 90 % der Menschen die wegen ihrem Glauben
getötet werden sind Christen. Wir Leben heute und sollten diese aktuellen Morde verhindern.
Vineta: Vinesische Zitatfälschung? der überwiegende Teil der kath. Geistlichen gehörte zu den Tätern
DAS hab ich nicht geschrieben. Also lern erstmal lesen bevor du mich anpisst – oder wars mal wieder Absicht?
Kenn das schon von dieser Seite: Erst werden einem die Worte im Mund rumgedreht und dann wird versucht,
dich anhand des verfälschten Zitats fertig zu machen. Erbärmlich. Und ansonsten: Sollte man denn nicht
lieber schweigen und sich erst mal informieren, solange man von einer Sache keine Ahnung hat? Nein. Denn
die genaue Anzahl ist nicht entscheidend – Tatsache ist, bei 6 Mio ermordeten Juden ist die Zahl der ermordeten
Geistlichen gering. Hier mal ne Liste – da sind alle bekannten ermordeten Geistlichen NAMENTLICH genannt –
es sind weit weniger als 1000. Genauso spielen beim Genozid der Nazis Homosexuelle nur eine kleine Rolle –
ebenso wie Sinti und Roma. Und zu deinem dritten Punkt: Also wenn russische Juden viele Funktionäre in
der KPDSU gestellt haben, dann sind Israelis Täter, oder was? Genau das hat Lutheraner behauptet.
@Hesse2:Hessisches Diskussionsniveau? 1)Wie viele kath. Geistliche sind in KZs umgekommen? Keine Ahnung!
Sollte man denn nicht lieber schweigen und sich erst mal informieren, solange man von einer Sache keine
Ahnung hat? 2) der überwiegende Teil der kath. Geistlichen gehörte zu den Tätern Sollte man denn seine
Behauptungen nicht besser durch Beispiele stützen, Details erhärten und notfalls durch Definitionen (
Täter in welchem Sinne?) absichern, wenn man ernst genommen werden will? 3) Wunderbar – noch schnell
die obligatorische Juden-Hetze eingebracht Bravo Hesse – Hauptsache haste der in diesem Lande ( wo dich
jeder Fremde grundlos und ungestraft Sch…deutscher nennen darf) obligatorischen PC wieder mal schnell
noch Tribut gezollt, gelle, und das heißt nun mal zuvörderst: Mit der Antisemitismuskeule jegliche sachliche
Auseinandersetzung über ein Thema, in dem vielleicht irgendein Jude mal nicht in der Opferrolle vorkommen
könnte, schon im Keim erstickt!
#14 Dr. Natterbach 20:32:18 | Freitag, 21. November 2008
Dieses Foto hat eine traurige Berühmtheit Der Leichenhaufen, der da zu sehen ist, wurde ausgeschnitten
und in ein Bild mit ausgemergelten Gestalten bei der Befreiung Dachaus hineinmontiert, damit alles noch
schrecklicher aussehen sollte.
#12 Friedrich Spee 20:18:54 | Freitag, 21. November 2008
@ kritischerbeobachter Jeder durch das NS-Regime umgebrachte Mensch ist ein zuviel umgebrachter Mensch.
Sie haben damit vollkommen recht! Ich möchte noch hinzufügen: Jeder umgebrachte Mensch ist ein zuviel
umgebrachter Mensch, ganz gleichgültig, durch wen er umgebracht wurde.
Jeder durch das NS-Regime umgebrachte Mensch ist ein zuviel umgebrachter Mensch. Was mir bei der Diskussion
nur immer wieder fehlt, ist die Mordkultur der Nationalsozialisten, die nicht nur Juden, sondern auch
katholische Geistliche betraf [natürlich’auch andere Gruppen]. Das wird jedoch niemals hier erwähnt?
Jeder Mensch, der durch die Nationalsozialisten sein Leben verloren hat – sei es Jude, Katholik, Katholischer
Geistlicher, Homosexueller … hat ein Andenken verdient. Und – das ist meine Meinung: Nicht bestimmte
Gruppen haben darauf ein Vorrecht.
Ochjööö, jetzt isser beleidigt, der Beobachter! Wieviele katholische Geistliche sind in KZs umgekommen?
100? 1000? Keine Ahnung. Jedenfalls sind sie nur eine Randnotiz wert – zumal der Überwiegende Teil ihrer
„Schäfchen“ zu den Tätern gehörte.
Ochjöööö, kritischerbeobachter. Es ist „untergegangen“… ALso ich hab das in der Schule gelernt,
dass einige mutige evangelische und katholiche Geistliche während der NS-Herrschaft umgebracht wurden.
Was also willst du, kritischerbeobachter?
Untergegangen … ist bei allen anderen Greueltaten die Vernichtung und Verfolgung von röimisch-katholischen
Geistlichen während der NS-Diktatur. Warum findet das bei kreuz.net nicht Erwähung?
#5 Lutheraner 19:32:13 | Freitag, 21. November 2008
Mütter aßen ihre Kinder Die Leidensjahre begannen in einigen Regionen schon ab Ende 1930, in manchen
Quellen ist vom Jahr 1929 die Rede. Damals beschlossen Moskaus Kommunisten die Kollektivierung in der
Ukraine. Sie sollte binnen zwei Jahren vollzogen werden, damit die Sowjetunion ihre Industrialisierung
auf Kosten der enteigneten Bauern schneller vorantreiben konnte. […] Sie aßen die Blätter und Knospen
von den Bäumen, vertilgten ihre Hunde und Katzen, verdorbene Kartoffeln und stritten sich um Aas – am
Ende gar um das Fleisch toter Menschen: Wer die Hungerstragödie in der Ukraine von 1932 bis 1933 überlebte,
erinnert sich an viele grauenhafte Details. Doch die Überlebenden durften bisher nicht öffentlich darüber
sprechen. […] Schließlich zerstörte der Hunger die letzte Moral etlicher Menschen. Einige Mütter
aßen ihre toten Kinder oder brachten sie vor Hunger um. Nidzelska erinnert sich an einen Fall von Kannibalismus
in ihrem Dorf. „Ich hatte große Angst, als ich hörte, dass unsere Nachbarin ihre beiden Kinder tötete
und aß, während ihr Ehemann in Sibirien als Holzfäller arbeitete. Ihr Hunger war mächtiger als ihr
Mutterinstinkt. Sie hat trotzdem nicht überlebt.“ […] „In den Dörfern wurden die Sterbenden mit den
Toten auf Karren geschmissen und in Massengräber geworfen.“ Unter Stalin galt der Ukrainer „als Feind
der Sowjetunion“, der das sowjetische „Gemeingut“ verschwendete. Die Zahl der Toten wird auf sieben Millionen
geschätzt – drei Millionen davon waren Kinder. (spiegel.de 20.Jan.2007)
#4 bonifatius 19:25:17 | Freitag, 21. November 2008
@Sirilo: das politisch gesteuerte Wikipedia… will doch nicht damit das politische Verbrechen der Bolschewisten
verschleiern und als Naturkatastrophe hinstellen? Das käme den damaligen Verbrechen gleich. Welche moralisch
degenerierte Lumpen stecken hinter dieser Verschleierungstaktik? Anders gefragt: Wem nützt eine solche
Lumperei?
#2 Lutheraner 19:14:23 | Freitag, 21. November 2008
Israel kann den Holodomor/Golodomor nicht als Genozid anerkennen Montag, 29.09.2008 Israel schließt die
Anerkennung des Holodomors von 1932/33 als Akt des Genozids am ukrainischen Volk aus. Darüber erzählte
die Botschafterin Israels in der Ukraine Zina Kalay-Kleitman in einem Interview mit dem „Serkalo Nedeli“.
„Als Genozid wird die Vernichtung anhand ethnischer Kriterien gesehen. Dazu zählt insbesondere der Holocaust.
Israel kann den Holodomor nicht als Akt eines ethnischen Genozids anerkennen.“, sagte sie. (Ukraine Nachrichten)
Ist das nicht eine Ungeheuerlichkeit für jeden denkenden Menschen? Wie ich die Katholiken auf dieser
Seite kenne, werden Sie den Völkermord einfach unter ferner liefen verbuchen und dann zurückkehren zu
ihrem sinnlosen Geschwafel. Deshalb erübrigt sich eine tiefergreifende Analyse. Nur als Anhaltspunkt:
Viele Juden gehörten zur Zeit des Holodomar zur kommunistischen Elite; sie waren in der Partei überdurchschnittlich
stark vertreten (auf 10.000 Juden kamen 155 Parteimitglider, auf 10.000 aus der übrigen Bevölkerung
nur 72). Nomenklatur von ZK – 1924 – – 1929 und Gebietsebene – – 40,5 – – 23,8 1925 lag der Anteil der
Juden in der ukrainischen und belorussischen Bevölkerung bei 10,1 %. Die Minderheit dominierte über
die KP die Mehrheit. Auf Antisemitismus stand die Todestrafe. Anerkennen des Völkermords hieße, die
eigene Täterschaft anzuerkennen.
Wikipedia sagt: Holodomor (Ukrainisch; russisch Golodomor), früher teilweise auch „Hungerholocaust“ genannt,
ist der Name einer großen Hungersnot der Jahre 1932/33 in vielen Teilen der Sowjetunion, wobei die Bevölkerung
der damaligen Ukrainischen SSR die meisten Toten zu beklagen hatte und dieser Teil der Hungersnot heute
besonders bekannt ist. Laut neuesten Berechnungen der Ukrainischen Akademie der Wissenschaften, die im
November 2008 veröffentlicht wurden, betrugen die Opferzahlen in der Ukraine ca. 3,5 Millionen Menschen.[1]
Andere betroffene Regionen waren unter anderem Südrussland, Gebiete an der mittleren und unteren Wolga,
Südural, Nordkasachstan und Westsibirien. Hauptsächlich betroffen waren landwirtschaftliche Räume,
die eigentlich zur Produktion eines Überschusses an Getreide in der Lage waren.