Kommunismus
Schon mal was von Holodomor gehört?
Morgen wird in München des größten Völkermordes gedacht, der je auf europäischem Boden stattgefunden hat.
Die Opfer des Holdomor in der Wolgaregion
Die Opfer des Holdomor in der Wolgaregion
(kreuz.net) Am 23. November 2007 rief der ukrainische Staatspräsident Viktor Juschenko ein Gedenkjahr für den sogenannten Holodomor aus.

Zu dessen Abschluß findet in München zu Ehren der Opfer morgen ein Gedenkmarsch statt.

Der Holodomor war eine vom kommunistischen Regime in den Jahren 1932 bis 1933 in der Ukraine produzierte Hungersnot. Dabei starben etwa zehn Millionen Menschen einen langsamen Tod.

Das Wort Holodomor setzt sich aus den beiden ukrainischen Worten Holod – Hungersnot – und Moryty – Vernichtung – zusammen.

Der Gedenkmarsch beginnt um 16.00 Uhr mit einer Kundgebung am Münchner Wettersteinplatz.

Der Marsch verläuft über die Candidstraße zur Schönstraße bis zum Ukrainischen griechisch-katholischen Gemeindezentrum Maria Schutz und Sankt Andreas.

Ein ukrainsiches Kind stirbt den Hungertod
Ein ukrainsiches Kind stirbt den Hungertod
Dort findet ein Gedenkgottesdienst statt, der vom Apostolischen Exarch für katholische Ukrainer des byzantinischen Ritus in Deutschland und Skandinavien, Bischof Petro Kryk (63), zelebriert wird.

Anfang der 1930er Jahre verübte das kommunistische Regime in der Ukraine, die damalige Kornkammer der Sowjetunion, den größten Völkermord Europas, indem eine gezielte Brotverknappung herbeigeführt wurde.

Durch die daraus resultierende Hungersnot sollten die Ukrainer, ein Volk von Getreidebauern, unterworfen und ausgerottet werden.

Zu diesem Zweck beschlagnahmte die kommunistische Staatsmacht ausnahmslos alle Nahrungsmittel – bis zum letzten Saatkorn.

In der Folge starben im Zentrum, Süden, Norden und Osten der heutigen Ukraine und im Gebiet von Kuban in Südrußland – das zu zwei Dritteln von Ukrainern bewohnt war – Millionen von Menschen den langsamen Hungertod.

Eine besondere Demütigung der Opfer erreichten die kommunistischen Völkermörder dadurch, daß sie die Hungersnot als Folge schlechter Ernten hinstellten.

Darum wurde der Völkermord jahrzehntelang geleugnet.

Doch Dokumente aus dem ukrainischen Archiv belegen, worauf viele Historiker und Überlebende seit Jahren vergeblich hingewiesen haben.

Die Hungersnot wurde von den Moskauer Kommunisten organisiert und von lokalen Aktivisten, gekauften armen Ukrainern, ausgeführt, um den Widerstand der ukrainischen Bauern gegen die Zwangskollektivierung zu brechen.

Denn unter dem Diktator Josef Stalin († 1953) galten die Ukrainer als „Feind der Sowjetunion“, die das sowjetische „Gemeingut“ verschwendeten.

Die Zahl der verhungerten Ukrainer wird auf sieben Millionen Opfer geschätzt. Davon waren drei Millionen Kinder.

Die Parlamente der USA, Australiens, Kanadas, Spaniens, Estlands, Polens, Ungarns, Argentiniens, Litauens, Georgiens, Belgiens, Brasiliens, Ecuadors, Italiens, Kolumbiens, Lettlands, Mexikos, Moldawiens, Paraguays, Perus sowie der Vatikan, die Parlamentarische Versammlung der OSZE und das EU-Parlament haben den Holodomor als Verbrechen gegen die Menschlichkeit anerkannt.

63 Länder der Welt unterstützten im Jahr 2003 eine UNO Resolution bezüglich des Holodomor.
      
45 Lesermeinungen
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#46   Robert Ketelhohn   10:28:49 | Montag, 24. November 2008
_________________________________
Alois Bischof, deine Anmerkungenzum historischen Geschehen sind zutreffend. Das gilt leider nicht vom reflexhaften, aber völlig unbegründeten Tritt gegens Schienbein der aktuellen russischen Führung.
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#45   Marcelus   09:49:53 | Montag, 24. November 2008
Eines der furchtbarsten Verbrechen das jemals stattgefunden hat
Und da will man uns weismachen es gäbe keinen Teufel,
wenn es schon Menschen wie Stalin und seine Helfershelfer gab, und wie Hitler und die KP-Führer alle hießen.
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#44   Kraut   00:42:13 | Montag, 24. November 2008
@„Hesse2“…Ich glaube, im Radio
haben sie grade gebracht, Du solltest morgen zu Hause bleiben und Dir den Finger in den … stecken.Und nebenbei den Mund halten.
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#43   Alois Bischof   19:58:00 | Sonntag, 23. November 2008
Pneumat
Es kommt mir vor, als hätte seit 1953/1967 in den Geheimdiensten der Sowjetunion sich immer mehr der nationalistische Substratus entwickelt, der nicht mehr Internationalistisch ist wie Kaganowitsch und Yagoda, sondern Russisch-patriotisch. Übrigens sind die meisten Völker in Demokratien blöd. Wie Churchill bereits sagte: ein Gespräch mit dem durchschnittlichen Wähler genügt als Argument zur Abschaffung der Demokratie. Natürlich ist die Sache komplex. Der Holodomor wurde nicht von „dem“ Russischen Volke begangen, sondern von Tscheka, NKVD, GPU und der internationalbolschewistischen Elite Sowjetrusslands von anno dazumal.
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#42   Franz Kappes   14:06:39 | Sonntag, 23. November 2008
Danke
Ich habe noch nie von diesem Verbrechen gehört. Danke, Redaktion.
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#41   pneumat   22:56:07 | Samstag, 22. November 2008
die Russen sind schlicht doch nicht blöd
Und Putins Loyalität gilt vor allem der KGB-FSB, erst danach dem Russischen Volke.
Mann sollte die russishe Bevölkerung nicht blöd darstellen, die mit mehr als 80% Zustimmung hinter dem Putin steht.
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#40   Alois Bischof   22:36:09 | Samstag, 22. November 2008
Täterschaft
Die Russen waren nicht Schuld, und auch nicht „die“ Osseten (Stalin was Südossete), und auch nicht „die“ Juden. Natürlich waren es vor allem bolschewistische Kommisare jüdischer Herkunft die diesen Völkermord vorangetrieben haben, aber es war kein Völkermord des ganzen Russischen Volkes am ganzen Ukrainischen Volke. Russische Kulaken wurden genauso wie die Ukrainer ermordet und ausgehundert und gefoltert. Von den Bolschewisten. Das Problem ist nur, dass Putin heute noch Stalinverehrung fördert. Natürlich war der Holodomor kein nationalistischer Völkermord, sondern ein Massenmord von 7 Mio. verübt von Internationalisten-Revolutionären, für die marxistische Revolution, der sich die Ukrainer und russischen Bauern damals trotz Roten Terrors immer noch widersetzten. Die armen Bauern von Smolensk usw. haben keine Ukrainer ermordet, es war vor allem Lazar Mosessohn Kaganowitsch, der Liebling Stalins (erst 1991 verstorben). Als KGB-Spion dürfte der „russische Nationalist“ Wladimir Putin immer noch Interesse daran haben, den Holodomor zu verstecken, denn die KGB-Gründer (NKVD und GPU damals) waren am Völkermord 1931-1936 beteiligt. Und Putins Loyalität gilt vor allem der KGB-FSB, erst danach dem Russischen Volke. Vielleicht gilt es sogar noch dem internationalen Marxismus, obwohl seine Taten dafür nur wenige Belege hergeben (trotz Nationalisierung der Ölindustrie und des Gazprom).
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#38   pneumat   21:50:39 | Samstag, 22. November 2008
Warum wurde der Völkermord jahrzehntelang geleugnet?
Es wäre besser anders die Frage zu stellen: Warum dieser Völkermord grade heute aktuell wird?
Das Pentagon bemüht sich das Russland umkreiseln, um später zu erwürgen, dazwischen es mit ehemaligen Republiken in Konflikt zu bringen.
Die proamerikanische ukrainische Regierung wirft diese Tragödie nicht den Juden-Kommunisten, sondern den Russen vor, um die brüderlichen orthodoxen Völker nach dem amerikanischen Auftrag auf einander aufzuhetzen.
Die Russen haben doch genau so unterm Golodomor gelitten.
www.zeitenschrift.com/…55-wettruesten.ihtml
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#37   Sozialkatholisch   12:35:22 | Samstag, 22. November 2008
Wer immer noch nicht sieht
wie man überall mit Halbwahrheiten und Halbunterschlagungen hinters Licht geführt wird, der hat es wohl auch nicht besser verdient!
:-!
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#36   HarroMeyer †   12:19:58 | Samstag, 22. November 2008
Warum wurde der Völkermord jahrzehntelang geleugnet?
Er war Folge der Entfernung der Kulaken, der ukrainischen Grossgrundbesitzer durch Stalin auf Vermittlung der sowjet. Juden. Und da kommt das mit dem „Tätervolk“. Schweigen wir da lieber. Stalin hat übrigens seinen Fehler eingesehen und es die Juden übel spüren lassen. :-)
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#35   timpressum †   09:08:19 | Samstag, 22. November 2008
Tradition
Darum wurde der Völkermord jahrzehntelang geleugnet.
Naja – das Leugnen von Völkermorden ist ja beste Tradition hier bei kreuz.net! Umso besser, daß hier daran erinnert wird!
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#34   Herbert   06:46:01 | Samstag, 22. November 2008
@Gotthard
kirche-in-not
open-doors
Amnastiy International
Gib bei wikipedia oder google Christenverfolgung ein.
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#33   Grand Sol   05:49:29 | Samstag, 22. November 2008
@incolumis
„Synagoge Satans? Gabs da nicht so eine Bücherei darüber? Ich glaub sie hieß: „Eine Welt des Bösen“.“
Das ist mir nicht bekannt. Prinzipiell bin ich mit „so etwas“ vorsichtig, da die Nasen häufig selber Thesen aufstellen, um Verwirrung zu stiften. Vier Bände klingen allerdings durchaus nach Recherche, zumindest sollte man bei der Anzahl davon ausgehen können.
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#32   Vieira   05:27:01 | Samstag, 22. November 2008
7 Millionen
Das kann natürlich in Deutschland nicht anerkannt werden. Der Arithmetikminister hat die Grenzwerte festgesetzt und die Reform des kleinen Einmaleins läßt noch auf sich warten.
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#31   incolumis   05:02:35 | Samstag, 22. November 2008
@Grand Sol
Synagoge Satans? Gabs da nicht so eine Bücherei darüber? Ich glaub sie hieß: „Eine Welt des Bösen“.
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#30   Vineta   02:47:38 | Samstag, 22. November 2008
@Hesse: Donnerwetter! Sie haben ja im roten Hessen immerhin so gut im Unterricht aufgepaßt,
1) daß Sie uns hier Hitler als Schwein Nr 1 zu präsentieren wissen und als perfekt zur politischen Korrektheit Erzogener sich in höchstlöblicher Weise nicht dazu hinreißen lassen , auch auf die Schweinereien der übrigen Staatslenker vor 60 Jahren hinzuweisen.
2) daß Sie uns hier präsentieren können, nicht bloß 60 oder 80, nein 99,9 % der Katholiken hätten damals nix dagegen (aber wogegen eigentlich alles?) getan, weil sie ihre Rübe partout nicht verlieren wollten.
3) daß Sie uns hier eine vom Bösen total durchdrungene Zeit präsentieren können, im Vergleich zu der unsere heutige politische Führung ja nur ein paar harmlose Macken aufweist, als da sind: die undemokratische Durchpeitschung einer zig Mrd. teuren sprachwissenschaftlich gesehen falschen Orthographie, das Abnicken des Verzockens des deutschen Volksvermögens auf Schrottimmobilienmärkten, in der aufgeblähten Minivolkswirtschaft Island usw., das Subventionieren von 10 Mio. Abtreibungen, der Propagandainstrumente der Homohedonisten, der Islamisierung hier, aber des Islamisierungsstopps am Hindukusch usw., usf.
4) daß Sie die Erwägung, es könnten unter den Tätern des Holodomor auch Juden gewesen sein, prompt als Antisemitismus zu demaskieren wissen – während Sie wohl sicher ein Forschungsprojekt begrüßen würden, ob nicht auch einigen oder gar vielen Ukrainedeutschen, deren es damals ca. 1. Mio. gab, eine Täterschaft nachgewiesen werden kann.
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#29   Sirilo   23:58:32 | Freitag, 21. November 2008
@A. Bischof, Lutheraner
@Bischof: Polnisch „Jagoda“ heißt nicht „Yehuda“, sondern „Beere“.
@Lutheraner: Wenn auf 10.000 Juden 155 Parteimitglieder kamen, dann heißt das, waren 1,55 % der Juden Parteimitglieder. Da sollte man nicht von „überdurchschnittlich stark vertreten“ sprechen.
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#28   Gotthard   23:49:53 | Freitag, 21. November 2008
@Grand Sol
Die Synagoge des Satans hat weit mehr als 30 Millionen Christenmenschen auf dem Gewissen –
Du gehörst doch zu dieser Synagoge!!!!
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#27   Galatea   23:49:51 | Freitag, 21. November 2008
Herr Hesse,
Vorsicht. Sie diskutieren mit einem Fake-Account.
Jetzt aber halte ich es mit Biene Maja und wünsche eine gute Nacht. Ich bin ja nicht die Miss Marple vom Dienst.
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#26   Hesse2   23:46:07 | Freitag, 21. November 2008
Grand Sol:
Ein Text, in dem von „dem Juden“ gesprochen wird, ist per se nicht nüchtern.
Nach genau demselben Muster könnte ich sagen, dass DER CHRIST verantwortlich ist für das Nazi-Regime.
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#25   Grand Sol   23:40:09 | Freitag, 21. November 2008
@Hetzhesse
Worin lag denn L.s „Judenhetze“? Nach eurer Argumentation entspricht ja nüchterne Tatsachendarstellung, bei der der Jude nicht sonderlich gut davonkommt, als „Judenhetze“.
Was sonst soll das heissen, als dass die Israelis/Juden die Täter gewesen sein sollen?
Hm, wäre ich jetzt nicht drauf gekommen. Oder sind alle Deutschen Täter am unantastbare Judenholocaust gewesen?
Die Synagoge des Satans hat weit mehr als 30 Millionen Christenmenschen auf dem Gewissen – und das innerhalb eines einzigen Jahrhunderts! Aber es ist handelt sich bei den Ermordeten ja nur um wertlosen Gojimabfall, nicht wahr?
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#24   Hesse2   23:27:41 | Freitag, 21. November 2008
Was geht ab, Vineta?
Dann bitte genau: Inwiefern Täter?
Ok, komm, ich sags anders – die überwiegende Anzahl (wahrscheinlich so an die 99,9%) der Katholiken hat nix dagegen getan. Und was die Täterschaft angeht: Also Schwein Nummer 1, Hitler, war Katholik. Sowie ein ganzer Haufen Parteibonzen auch. :-#
Aber ich weiss ich weiss – nur die die auf der Guten Seite gekämpft haben, werden im Nachhinein für die eigene Seite verbucht. Die die Scheisse gebaut haben, sind ja gar keine Katholiken gewesen, nicht wahr?
Ich finde weiter unten nirgendwo…
Lesen sollte man halt können. Lutheraner schrieb:
Israel schließt die Anerkennung des Holodomors von 1932/33 als Akt des Genozids am ukrainischen Volk aus.
[…]
Anerkennen des Völkermords hieße, die eigene Täterschaft anzuerkennen.
Was sonst soll das heissen, als dass die Israelis/Juden die Täter gewesen sein sollen?
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#23   Vineta   23:09:48 | Freitag, 21. November 2008
Hesse2: Na ja!
1) Na, wie fnden wir denn das, daß Sie konzedieren, die genaue Anzahl der ermordeten Geistlichen sei nicht entscheidend , ABER IM SELBEN ATEMZUG beklagen, daß ihre Anzahl im Vergleich zu immerhin 6 Mio. ermordeten Juden ja NUR gering ist?
Und sieh mal einer an: Der Hesse wagt es wider Erwarten auf einmal, gegen die PC verstoßend, sich mit Homos, Sintis und Romas anzulegen, denen er hier nur eine geringe Opferrolle beim braunen Genozid zuerkennt!
2) Pardon mein Bester! Da hab ich mich in der Eile doch ein bißchen vertan! „ Der überwiegende Teil der den kath. Geistlichen anvertrauten Schäfchen gehörte zu den Tätern“ wollte ich schreiben. Gleichwohl passen meine Anmerkungen natürlich auch dazu. Was wollen Sie uns denn damit einschärfen? Etwa, daß 60 oder gar 80 % der Katholiken Täter waren? Dann bitte genau: Inwiefern Täter? Ihre wahrscheinlich höchst interessanten Erkenntnisse darüber sollten Sie uns hier nicht vorenthalten!
3) Sollte ich’s beim Nachlesen übersehen haben? Ich finde weiter unten nirgendwo, daß einer für die Vorkommnisse der Jahre 1933 usw. in der Ukraine die Israelis als Täter ausgemacht hat. Wäre ja auch purer Unsinn, denn die Bezeichnung Israelis dürfte ja wohl erst seit zirka 1950 existieren!
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#22   Gotthard   23:08:25 | Freitag, 21. November 2008
@kritischerbeobachter
Sind Sie ein Christenhasser?
ja klar doch, wie jeder Mensch, der nach Fakten und Beweisen fragt.
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#21   Alois Bischof   22:54:08 | Freitag, 21. November 2008
Hauptverantwortliche waren neben dem Tyrannen Stalin
Lasar Moissejewitsch Kaganowitsch, Solomon Abramowitsch Losowski und Genrich Grigorjewitsch Jagoda (polnisch: Yehuda). Diese Bolschewistischen Partei- und Staatsfunktionäre haßten besonders die neuzeitliche nationalistische und stolze Haltung des Ukrainischen Bauernvolkes. Schon 1918-1922 waren sie an Massakern an ukrainischen Widerständlern beteiligt.
Der Holodomor ist sehr ausführlich und zahlenmässig dokumentiert, wird aber geleugnet. Dieser Völkermord ist Beispiel für die politische Kontrolle der Geschichtsschreibung im „freien“ Westen und wie seit Jahrzehnten und seit einem Jahrhundert, marxistische Unterwanderung der Universitäten stattfindet.
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#20   kritischerbeobachter   22:42:04 | Freitag, 21. November 2008
@ Gotthard
Sind Sie ein Christenhasser?
Ihre Anfrage reizt mich direkt nach dieser Frage.
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#19   Gotthard   22:35:48 | Freitag, 21. November 2008
@herbert
Weltweit werden derzeit 200 Mio Menschen wegen ihrem Christichem Glauben verfolgt.
kannst Du mal eine nähere Aufstellung und Auflistung und nähere Infos geben?
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#18   derLeser   22:19:19 | Freitag, 21. November 2008
War Medwedjew
schon büssen in einer Kiewer Gedenkstätte ?
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#17   Herbert   22:07:28 | Freitag, 21. November 2008
Vergangenheit
Weltweit werden derzeit 200 Mio Menschen wegen ihrem Christichem Glauben verfolgt.
80% der Menschen die wegen ihrem Glauben verfolgt werden sind Christen.
90 % der Menschen die wegen ihrem Glauben getötet werden sind Christen.
Wir Leben heute und sollten diese aktuellen Morde verhindern.
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#16   Hesse2   21:40:04 | Freitag, 21. November 2008
Vineta: Vinesische Zitatfälschung?
der überwiegende Teil der kath. Geistlichen gehörte zu den Tätern
DAS hab ich nicht geschrieben. Also lern erstmal lesen bevor du mich anpisst – oder wars mal wieder Absicht? Kenn das schon von dieser Seite: Erst werden einem die Worte im Mund rumgedreht und dann wird versucht, dich anhand des verfälschten Zitats fertig zu machen. Erbärmlich.
Und ansonsten: Sollte man denn nicht lieber schweigen und sich erst mal informieren, solange man von einer Sache keine Ahnung hat?
Nein. Denn die genaue Anzahl ist nicht entscheidend – Tatsache ist, bei 6 Mio ermordeten Juden ist die Zahl der ermordeten Geistlichen gering. Hier mal ne Liste – da sind alle bekannten ermordeten Geistlichen NAMENTLICH genannt – es sind weit weniger als 1000. Genauso spielen beim Genozid der Nazis Homosexuelle nur eine kleine Rolle – ebenso wie Sinti und Roma.
Und zu deinem dritten Punkt: Also wenn russische Juden viele Funktionäre in der KPDSU gestellt haben, dann sind Israelis Täter, oder was? Genau das hat Lutheraner behauptet.
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#15   Vineta   21:15:13 | Freitag, 21. November 2008
@Hesse2:Hessisches Diskussionsniveau?
1)Wie viele kath. Geistliche sind in KZs umgekommen? Keine Ahnung!
Sollte man denn nicht lieber schweigen und sich erst mal informieren, solange man von einer Sache keine Ahnung hat?
2) der überwiegende Teil der kath. Geistlichen gehörte zu den Tätern
Sollte man denn seine Behauptungen nicht besser durch Beispiele stützen, Details erhärten und notfalls durch Definitionen ( Täter in welchem Sinne?) absichern, wenn man ernst genommen werden will?
3) Wunderbar – noch schnell die obligatorische Juden-Hetze eingebracht
Bravo Hesse – Hauptsache haste der in diesem Lande ( wo dich jeder Fremde grundlos und ungestraft Sch…deutscher nennen darf) obligatorischen PC wieder mal schnell noch Tribut gezollt, gelle, und das heißt nun mal zuvörderst: Mit der Antisemitismuskeule jegliche sachliche Auseinandersetzung über ein Thema, in dem vielleicht irgendein Jude mal nicht in der Opferrolle vorkommen könnte, schon im Keim erstickt!
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#14   Dr. Natterbach   20:32:18 | Freitag, 21. November 2008
Dieses Foto hat eine traurige Berühmtheit
Der Leichenhaufen, der da zu sehen ist, wurde ausgeschnitten und in ein Bild mit ausgemergelten Gestalten bei der Befreiung Dachaus hineinmontiert, damit alles noch schrecklicher aussehen sollte. :-!
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#13   kritischerbeobachter   20:29:06 | Freitag, 21. November 2008
@ Friedrich Spee
Meine vollste Zustimmung.
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#12   Friedrich Spee   20:18:54 | Freitag, 21. November 2008
@ kritischerbeobachter
Jeder durch das NS-Regime umgebrachte Mensch ist ein zuviel umgebrachter Mensch.
Sie haben damit vollkommen recht! Ich möchte noch hinzufügen: Jeder umgebrachte Mensch ist ein zuviel umgebrachter Mensch, ganz gleichgültig, durch wen er umgebracht wurde.
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#11   kritischerbeobachter   20:08:36 | Freitag, 21. November 2008
Jeder durch das NS-Regime umgebrachte
Mensch ist ein zuviel umgebrachter Mensch.
Was mir bei der Diskussion nur immer wieder fehlt, ist die Mordkultur der Nationalsozialisten, die nicht nur Juden, sondern auch katholische Geistliche betraf [natürlich’auch andere Gruppen].
Das wird jedoch niemals hier erwähnt?
Jeder Mensch, der durch die Nationalsozialisten sein Leben verloren hat – sei es Jude, Katholik, Katholischer Geistlicher, Homosexueller …
hat ein Andenken verdient.
Und – das ist meine Meinung: Nicht bestimmte Gruppen haben darauf ein Vorrecht.
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#10   proetcontra   20:01:44 | Freitag, 21. November 2008
@Hesse2
…umgekommen sind auch Zeugen Jehovas, Kommunisten und Homsexuelle! Verraten Sie es aber nicht ;-)
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#9   Hesse2   19:56:24 | Freitag, 21. November 2008
Ochjööö, jetzt isser beleidigt, der Beobachter!
Wieviele katholische Geistliche sind in KZs umgekommen? 100? 1000? Keine Ahnung. Jedenfalls sind sie nur eine Randnotiz wert – zumal der Überwiegende Teil ihrer „Schäfchen“ zu den Tätern gehörte.
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#8   kritischerbeobachter   19:52:56 | Freitag, 21. November 2008
Was ich will, du blöder Hesse?
Einseitigkeiten stinken mir zum Himmel.
Und auf weitere Dinge werde ich Dir nicht antworten.
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#7   Hesse2   19:46:06 | Freitag, 21. November 2008
Ochjöööö, kritischerbeobachter. Es ist „untergegangen“…
ALso ich hab das in der Schule gelernt, dass einige mutige evangelische und katholiche Geistliche während der NS-Herrschaft umgebracht wurden.
Was also willst du, kritischerbeobachter?
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#6   kritischerbeobachter   19:41:14 | Freitag, 21. November 2008
Untergegangen …
ist bei allen anderen Greueltaten die Vernichtung und Verfolgung von röimisch-katholischen Geistlichen während der NS-Diktatur.
Warum findet das bei kreuz.net nicht Erwähung?
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#5   Lutheraner   19:32:13 | Freitag, 21. November 2008
Mütter aßen ihre Kinder
Die Leidensjahre begannen in einigen Regionen schon ab Ende 1930, in manchen Quellen ist vom Jahr 1929 die Rede. Damals beschlossen Moskaus Kommunisten die Kollektivierung in der Ukraine. Sie sollte binnen zwei Jahren vollzogen werden, damit die Sowjetunion ihre Industrialisierung auf Kosten der enteigneten Bauern schneller vorantreiben konnte.
[…]
Sie aßen die Blätter und Knospen von den Bäumen, vertilgten ihre Hunde und Katzen, verdorbene Kartoffeln und stritten sich um Aas – am Ende gar um das Fleisch toter Menschen: Wer die Hungerstragödie in der Ukraine von 1932 bis 1933 überlebte, erinnert sich an viele grauenhafte Details. Doch die Überlebenden durften bisher nicht öffentlich darüber sprechen.
[…]
Schließlich zerstörte der Hunger die letzte Moral etlicher Menschen. Einige Mütter aßen ihre toten Kinder oder brachten sie vor Hunger um. Nidzelska erinnert sich an einen Fall von Kannibalismus in ihrem Dorf. „Ich hatte große Angst, als ich hörte, dass unsere Nachbarin ihre beiden Kinder tötete und aß, während ihr Ehemann in Sibirien als Holzfäller arbeitete. Ihr Hunger war mächtiger als ihr Mutterinstinkt. Sie hat trotzdem nicht überlebt.“
[…]
„In den Dörfern wurden die Sterbenden mit den Toten auf Karren geschmissen und in Massengräber geworfen.“ Unter Stalin galt der Ukrainer „als Feind der Sowjetunion“, der das sowjetische „Gemeingut“ verschwendete. Die Zahl der Toten wird auf sieben Millionen geschätzt – drei Millionen davon waren Kinder. (spiegel.de 20.Jan.2007)
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#4   bonifatius   19:25:17 | Freitag, 21. November 2008
@Sirilo: das politisch gesteuerte Wikipedia…
will doch nicht damit das politische Verbrechen der Bolschewisten verschleiern und als Naturkatastrophe hinstellen?
Das käme den damaligen Verbrechen gleich. Welche moralisch degenerierte Lumpen stecken hinter dieser Verschleierungstaktik? Anders gefragt: Wem nützt eine solche Lumperei?
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#3   Hesse2   19:18:19 | Freitag, 21. November 2008
Fein – ham wir das auch erledigt.
Wunderbar – noch schnell die obligatorische Juden-Hetze eingebracht, is das auch erledigt.
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#2   Lutheraner   19:14:23 | Freitag, 21. November 2008
Israel kann den Holodomor/Golodomor nicht als Genozid anerkennen
Montag, 29.09.2008
Israel schließt die Anerkennung des Holodomors von 1932/33 als Akt des Genozids am ukrainischen Volk aus.
Darüber erzählte die Botschafterin Israels in der Ukraine Zina Kalay-Kleitman in einem Interview mit dem „Serkalo Nedeli“.
„Als Genozid wird die Vernichtung anhand ethnischer Kriterien gesehen. Dazu zählt insbesondere der Holocaust. Israel kann den Holodomor nicht als Akt eines ethnischen Genozids anerkennen.“, sagte sie. (Ukraine Nachrichten)
Ist das nicht eine Ungeheuerlichkeit für jeden denkenden Menschen?
Wie ich die Katholiken auf dieser Seite kenne, werden Sie den Völkermord einfach unter ferner liefen verbuchen und dann zurückkehren zu ihrem sinnlosen Geschwafel. Deshalb erübrigt sich eine tiefergreifende Analyse. Nur als Anhaltspunkt:
Viele Juden gehörten zur Zeit des Holodomar zur kommunistischen Elite; sie waren in der Partei überdurchschnittlich stark vertreten (auf 10.000 Juden kamen 155 Parteimitglider, auf 10.000 aus der übrigen Bevölkerung nur 72).
Nomenklatur von ZK – 1924 – – 1929
und Gebietsebene – – 40,5 – – 23,8
1925 lag der Anteil der Juden in der ukrainischen und belorussischen Bevölkerung bei 10,1 %. Die Minderheit dominierte über die KP die Mehrheit. Auf Antisemitismus stand die Todestrafe.
Anerkennen des Völkermords hieße, die eigene Täterschaft anzuerkennen.
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#1   Sirilo   19:11:49 | Freitag, 21. November 2008
Wikipedia sagt:
Holodomor (Ukrainisch; russisch Golodomor), früher teilweise auch „Hungerholocaust“ genannt, ist der Name einer großen Hungersnot der Jahre 1932/33 in vielen Teilen der Sowjetunion, wobei die Bevölkerung der damaligen Ukrainischen SSR die meisten Toten zu beklagen hatte und dieser Teil der Hungersnot heute besonders bekannt ist. Laut neuesten Berechnungen der Ukrainischen Akademie der Wissenschaften, die im November 2008 veröffentlicht wurden, betrugen die Opferzahlen in der Ukraine ca. 3,5 Millionen Menschen.[1] Andere betroffene Regionen waren unter anderem Südrussland, Gebiete an der mittleren und unteren Wolga, Südural, Nordkasachstan und Westsibirien. Hauptsächlich betroffen waren landwirtschaftliche Räume, die eigentlich zur Produktion eines Überschusses an Getreide in der Lage waren.
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