Schon mal was von Holodomor gehört?
Morgen wird in München des größten Völkermordes gedacht, der je auf europäischem Boden stattgefunden hat.
(kreuz.net) Am 23. November 2007 rief der ukrainische Staatspräsident Viktor Juschenko ein Gedenkjahr
für den sogenannten Holodomor aus.
Zu dessen Abschluß findet in München zu Ehren der Opfer morgen ein Gedenkmarsch statt.
Der Holodomor war eine vom kommunistischen Regime in den Jahren 1932 bis 1933 in der Ukraine produzierte Hungersnot. Dabei starben etwa zehn Millionen Menschen einen langsamen Tod.
Das Wort Holodomor setzt sich aus den beiden ukrainischen Worten Holod – Hungersnot – und Moryty – Vernichtung – zusammen.
Der Gedenkmarsch beginnt um 16.00 Uhr mit einer Kundgebung am Münchner Wettersteinplatz.
Der Marsch verläuft über die Candidstraße zur Schönstraße bis zum Ukrainischen griechisch-katholischen Gemeindezentrum Maria Schutz und Sankt Andreas.
Dort findet ein Gedenkgottesdienst statt, der vom Apostolischen Exarch für katholische Ukrainer des byzantinischen Ritus in Deutschland und Skandinavien, Bischof Petro Kryk (63), zelebriert wird.
Anfang der 1930er Jahre verübte das kommunistische Regime in der Ukraine, die damalige Kornkammer der Sowjetunion, den größten Völkermord Europas, indem eine gezielte Brotverknappung herbeigeführt wurde.
Durch die daraus resultierende Hungersnot sollten die Ukrainer, ein Volk von Getreidebauern, unterworfen und ausgerottet werden.
Zu diesem Zweck beschlagnahmte die kommunistische Staatsmacht ausnahmslos alle Nahrungsmittel – bis zum letzten Saatkorn.
In der Folge starben im Zentrum, Süden, Norden und Osten der heutigen Ukraine und im Gebiet von Kuban in Südrußland – das zu zwei Dritteln von Ukrainern bewohnt war – Millionen von Menschen den langsamen Hungertod.
Eine besondere Demütigung der Opfer erreichten die kommunistischen Völkermörder dadurch, daß sie die Hungersnot als Folge schlechter Ernten hinstellten.
Darum wurde der Völkermord jahrzehntelang geleugnet.
Doch Dokumente aus dem ukrainischen Archiv belegen, worauf viele Historiker und Überlebende seit Jahren vergeblich hingewiesen haben.
Die Hungersnot wurde von den Moskauer Kommunisten organisiert und von lokalen Aktivisten, gekauften armen Ukrainern, ausgeführt, um den Widerstand der ukrainischen Bauern gegen die Zwangskollektivierung zu brechen.
Denn unter dem Diktator Josef Stalin († 1953) galten die Ukrainer als „Feind der Sowjetunion“, die das sowjetische „Gemeingut“ verschwendeten.
Die Zahl der verhungerten Ukrainer wird auf sieben Millionen Opfer geschätzt. Davon waren drei Millionen Kinder.
Die Parlamente der USA, Australiens, Kanadas, Spaniens, Estlands, Polens, Ungarns, Argentiniens, Litauens, Georgiens, Belgiens, Brasiliens, Ecuadors, Italiens, Kolumbiens, Lettlands, Mexikos, Moldawiens, Paraguays, Perus sowie der Vatikan, die Parlamentarische Versammlung der OSZE und das EU-Parlament haben den Holodomor als Verbrechen gegen die Menschlichkeit anerkannt.
63 Länder der Welt unterstützten im Jahr 2003 eine UNO Resolution bezüglich des Holodomor.
Zu dessen Abschluß findet in München zu Ehren der Opfer morgen ein Gedenkmarsch statt.
Der Holodomor war eine vom kommunistischen Regime in den Jahren 1932 bis 1933 in der Ukraine produzierte Hungersnot. Dabei starben etwa zehn Millionen Menschen einen langsamen Tod.
Das Wort Holodomor setzt sich aus den beiden ukrainischen Worten Holod – Hungersnot – und Moryty – Vernichtung – zusammen.
Der Gedenkmarsch beginnt um 16.00 Uhr mit einer Kundgebung am Münchner Wettersteinplatz.
Der Marsch verläuft über die Candidstraße zur Schönstraße bis zum Ukrainischen griechisch-katholischen Gemeindezentrum Maria Schutz und Sankt Andreas.
Dort findet ein Gedenkgottesdienst statt, der vom Apostolischen Exarch für katholische Ukrainer des byzantinischen Ritus in Deutschland und Skandinavien, Bischof Petro Kryk (63), zelebriert wird.
Anfang der 1930er Jahre verübte das kommunistische Regime in der Ukraine, die damalige Kornkammer der Sowjetunion, den größten Völkermord Europas, indem eine gezielte Brotverknappung herbeigeführt wurde.
Durch die daraus resultierende Hungersnot sollten die Ukrainer, ein Volk von Getreidebauern, unterworfen und ausgerottet werden.
Zu diesem Zweck beschlagnahmte die kommunistische Staatsmacht ausnahmslos alle Nahrungsmittel – bis zum letzten Saatkorn.
In der Folge starben im Zentrum, Süden, Norden und Osten der heutigen Ukraine und im Gebiet von Kuban in Südrußland – das zu zwei Dritteln von Ukrainern bewohnt war – Millionen von Menschen den langsamen Hungertod.
Eine besondere Demütigung der Opfer erreichten die kommunistischen Völkermörder dadurch, daß sie die Hungersnot als Folge schlechter Ernten hinstellten.
Darum wurde der Völkermord jahrzehntelang geleugnet.
Doch Dokumente aus dem ukrainischen Archiv belegen, worauf viele Historiker und Überlebende seit Jahren vergeblich hingewiesen haben.
Die Hungersnot wurde von den Moskauer Kommunisten organisiert und von lokalen Aktivisten, gekauften armen Ukrainern, ausgeführt, um den Widerstand der ukrainischen Bauern gegen die Zwangskollektivierung zu brechen.
Denn unter dem Diktator Josef Stalin († 1953) galten die Ukrainer als „Feind der Sowjetunion“, die das sowjetische „Gemeingut“ verschwendeten.
Die Zahl der verhungerten Ukrainer wird auf sieben Millionen Opfer geschätzt. Davon waren drei Millionen Kinder.
Die Parlamente der USA, Australiens, Kanadas, Spaniens, Estlands, Polens, Ungarns, Argentiniens, Litauens, Georgiens, Belgiens, Brasiliens, Ecuadors, Italiens, Kolumbiens, Lettlands, Mexikos, Moldawiens, Paraguays, Perus sowie der Vatikan, die Parlamentarische Versammlung der OSZE und das EU-Parlament haben den Holodomor als Verbrechen gegen die Menschlichkeit anerkannt.
63 Länder der Welt unterstützten im Jahr 2003 eine UNO Resolution bezüglich des Holodomor.
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Montag, 24. November 2008 10:28
Robert Ketelhohn: _________________________________
Alois Bischof, deine Anmerkungenzum historischen Geschehen sind zutreffend. Das gilt leider nicht vom reflexhaften, aber völlig unbegründeten Tritt gegens Schienbein der aktuellen russischen Führung.
Montag, 24. November 2008 09:49
Marcelus: Eines der furchtbarsten Verbrechen das jemals stattgefunden hat
Und da will man uns weismachen es gäbe keinen Teufel,
wenn es schon Menschen wie Stalin und seine Helfershelfer gab, und wie Hitler und die KP-Führer alle hießen.
wenn es schon Menschen wie Stalin und seine Helfershelfer gab, und wie Hitler und die KP-Führer alle hießen.
Montag, 24. November 2008 00:42
Kraut: @„Hesse2“…Ich glaube, im Radio
haben sie grade gebracht, Du solltest morgen zu Hause bleiben und Dir den Finger in den … stecken.Und nebenbei den Mund halten.
Sonntag, 23. November 2008 19:58
Alois Bischof: Pneumat
Es kommt mir vor, als hätte seit 1953/1967 in den Geheimdiensten der Sowjetunion sich immer mehr der nationalistische Substratus entwickelt, der nicht mehr Internationalistisch ist wie Kaganowitsch und Yagoda, sondern Russisch-patriotisch. Übrigens sind die meisten Völker in Demokratien blöd. Wie Churchill bereits sagte: ein Gespräch mit dem durchschnittlichen Wähler genügt als Argument zur Abschaffung der Demokratie. Natürlich ist die Sache komplex. Der Holodomor wurde nicht von „dem“ Russischen Volke begangen, sondern von Tscheka, NKVD, GPU und der internationalbolschewistischen Elite Sowjetrusslands von anno dazumal.
Sonntag, 23. November 2008 14:06
Franz Kappes: Danke
Ich habe noch nie von diesem Verbrechen gehört. Danke, Redaktion.
Samstag, 22. November 2008 22:56
pneumat: die Russen sind schlicht doch nicht blöd
Und Putins Loyalität gilt vor allem der KGB-FSB, erst danach dem Russischen Volke.
Mann sollte die russishe Bevölkerung nicht blöd darstellen, die mit mehr als 80% Zustimmung hinter dem Putin steht.
Mann sollte die russishe Bevölkerung nicht blöd darstellen, die mit mehr als 80% Zustimmung hinter dem Putin steht.
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