(kreuz.net) Der Papst will, daß der Friedensgruß im Neuen Ritus nicht mehr vor der Kommunion durchgeführt
wird. Das erklärte Andrea Tornielli – Vatikanist der Mailänder Zeitung ‘Il Giornale’ – gestern auf seinem
Weblog.
Tornielli bezieht sich auf eine entsprechende Ankündigung des Präfekten der Liturgiekongregation,
Francis Kardinal Arinze (76), vor der vatikanischen Tageszeitung ‘L’Osservatore Romano’.
Der Kardinal –
der am Sonntag sein fünfzigstes Priesterjubiläum feiert und vor der Emeritierung steht – erklärte,
daß die Bedeutung des Friedensgrußes von den Gläubigen nicht „in seiner Fülle“ verstanden werde.
Die Gläubigen hielten den Austausch des Friedensgrußes für eine Gelegenheit, mit den Freuden die Hand
zu schütteln: „Doch in Wahrheit ist der Friedensgruß ein Gestus, um dem Banknachbar zu sagen, daß der
Friede Christi, der auf dem Altar gegenwärtig ist, auch mit allen Menschen ist“ – so der Kardinal.
Um
vor dem Empfang der Heiligen Kommunion die Sammlung besser zu wahren, hat man jetzt im Vatikan nach Angaben
des Kardinals daran gedacht, den Friedensgruß während des Offertoriums durchzuführen.
Der Papst habe
eine Umfrage beim Weltepiskopat durchgeführt: „Dann wird er eine Entscheidung treffen.“
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67 Lesermeinungen
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_________________________________ Die Umstellung wäre sinnvoll. Man sollte den dümmlichen feuchten Händedruck
dann aber gleich durch das ersetzen, was eigentlich gemeint ist: »Grüßet einander mit dem heiligen
Kuß«.
#62 Genoveva 20:19:47 | Sonntag, 23. November 2008
@Benedikt Ganz richtig, was Sie das schreiben. In diesem speziellen Fall bin ich aber doch für eine Änderung
und habe auch schon den ultimativen, unwiderstehlichen, weil einzig sachgemäßen Vorschlag: Neuer Zeitpunkt:
10 min vor der Messe Ort: vor der Kirchentür Neuer Text: Griaß Di … und alles ist in Butter …
#60 Benedikt 18:50:59 | Sonntag, 23. November 2008
Eine liturgische Ordnung… …braucht immer auch eine gewisse Stabilität. Dauernde Veränderungen führen
nicht zu einer Stabilität. Ich sehe keinen dringenden Grund für diese Änderung. Natürlich kann man
sich fragen, ob der Friedensgruß besser an anderer Stelle gemacht werden sollte. Diese Frage hätte man
sich aber 1970 stellen müssen.
#59 paramedic 01:06:52 | Sonntag, 23. November 2008
… aber sozikathozi… … aber jetzt krawuzikabuzi ins Bett mit dir, sagt Meister Petz. Ein so ein frecher
Sozikathozi. Sauft der Schnapps … – im Gegensatz zu dir habe ich heute einen guten Teil der Werke der
Group of Seven im Original gesehen, und noch viele viele viele andere Dinge – aber dazu braucht man Ansätze
von jenem, woran es dir möglicherweise mangelt. Aber wie gesagt – freu dich, bleib glücklich und fülle
deine Leere weiterhin mit Alkohol – dass wenigstens irgendetwas geistvolles drinnen ist … :&)
Irgendwie… …ein wenig schitzophren, was Kardinal Perl hier gesagt hat:“, dass die Messen rechtlich
unerlaubt („illicit i. e., contrary to the law“) seien und es keine Sünde sei, daran teilzunehmen
Ach Parablödic Ich gucke Fußball und bin mit den Ergebnissen zufrieden! Habe schon die zweite Flasche
Korn offen (natürlich nur 0,35ger) Und ich bin überzeugt das do zu Parablöd bist um vor Gott auf die
Knie zu gehen! o^/ Bierbauch oder Kornbauch, Hauptsache man bringt viel von sich in die Ewigkeit mit rüber!
#55 paramedic 19:24:35 | Samstag, 22. November 2008
… @ sozikathozi … … wie heißt es in einem Psalm: zu hoch ist mir dieses Wissen … – schlicht,
ich gestehe, vor deiner allumfassenden Weisheit auf die Knie gehen zu müssen . Bist ein ganz ein guter
– ich wette du sitzt vor dem computer, hast den Fernseher an, wartest auf den Beginn des Musikantenstadels,
hast ein Flasche Bier aufgemacht (wahrscheinlich schon die 10. heute) hast dein Hemd offen über deinem
Bierbauch, und tippst noch ein paar Rechtschreibfehler auf Kreuznet – Mensch, ist das ein erfülltes Leben …
@LanorganistII Sie sind leider nicht auf dem Laufenden: Später (Brief v. 27. Sept. 2002 bzw. Bestätigungsschreiben
v. 18. Jan. 2003) sprach der selbe Msgr. Perl nur noch davon, dass die Messen rechtlich unerlaubt („illicit
i. e., contrary to the law“) seien und es keine Sünde sei, daran teilzunehmen „[i]f your intention is
simply to participate in a Mass according to the 1962 Missal for the sake of devotion“, wenngleich, wie
bereits früher dargelegt, der Besuch von FSSPX-Messen nicht empfohlen werden könne. Auf die Frage, ob
ein Katholik mit dem Besuch einer FSSPX-Messe die Sonntagspflicht erfüllen könne, antwortet er, dies
sei im eigentlichen Sinne (in the strict sense) möglich. Die Frage, ob eine Spende bei der Kollekte eine
Sünde sei, verneinte er und antwortete, eine moderate Spende erscheine vertretbar. Gefunden hier de.wikipedia.org/…derschaft_St._Pius_X.
Sie brauchen mir aber nicht zu erzählen, was sonst noch in dem Artikel steht. Er ist natürlich tendenziös
und vor allem unausgewogen, und die ganze Problematik wird sehr verkürzt dargestellt. Um ein genaueres
Bild zu bekommen, muß man natürlich auch die andere Seite der katholischen Medaille betrachten und die
ganze Sache zudem mit etwas mehr Unvoreingenommenheit in Augenschein. Dier Gelegenheit z.B. bezüglich
der alten Messe habe ich Ihnen ja schon mal ein erstes Mittel in die Hand gegeben – will sagen: einfach
mal den Link anklicken und sich ein klein wenig Zeit nehmen. @sozialkatholisch Die Fragezeichen müßten
Sie sich eigentlich selbst auflösen können
Macht weiter so! So zeigt selbst der gegenwärtige Papst die Absurdität der sogenannten neuen Messe auf,
die fortwährend in der Entwicklung und Veränderung ist, was für ein wunderbarer Zustand, man kann sich
bei dieser „Messe“ immer auf etwas Neues freuen – bald ist Karneval!
Hallo Parablödik Das sach ich dir nich, ich laß dich nämlich blöd sterben! Mit den Schimpfwörtern,
du kannst eben nur das nachblubbern was dir schon mal vorgekaut wurde! Aber auch du könntest vom lieben
Gott dir etwas mehr Kretivität erbeten! o^/ Besonders in der Stille des Kanons der „Alten Messe!“
#51 paramedic 19:06:38 | Samstag, 22. November 2008
… @ sozikathozi … … jetzt gefällst du mir von posting zu posting immer besser. Aus welchem verbalen
Fäkalienkübel entnimmst du deine Verbalinjurien? – Eines muss man dir aber lassen: auf eine nahezu schon
unüberbietbare Weise bist du richtig eine Bereicherung für diesen Internetauftritt. Ich selber kann
ja, wenn es darauf ankommt, auch eine Reihe von Schimpfworten vom Stapel lassen, aber ich muss zugeben,
mit dir nicht mithalten zu können. In meinem Kopf befindet sich nämlich ein Hirn zum Denken, in deinem
ein … zum Ausdenken von Schimpfwörtern; so hat halt jeder vom lieben Gott andere Begabungen mitbekommen
…
#48 LandorganistII 18:58:39 | Samstag, 22. November 2008
@Doriano Was der Vatican seinen Gläubigen bezüglich der Pius-Brüder an die Hand gibt ist eindeutig:
„…Aufruf an all jene richten, die bisher in irgendeiner Weise mit der Bewegung des Erzbischofs Lefebvre
in Verbindung standen: daß sie ihre ernste Pflicht erfüllen, mit dem Stellvertreter Christi in der Einheit
der katholischen Kirche verbunden zu bleiben und in keiner Weise jene Bewegung weiter zu unterstützen.
Alle müssen wissen, daß die formale Zustimmung zu einem Schisma eine schwere Beleidigung Gottes ist
und die Exkommunikation mit sich bringt, wie im Kirchenrecht festgesetzt ist.“ Wenn Sie meinen, die Gottesdienste
der Piusse weiter besuchen zu müssen, bitte sehr, ich bleibe lieber röm.-katholisch. @Asozial: Mensch,
Sie sind ja ein richtiger Schow-Mään!!! Eine richtige Lachnummer, oder Sie würden sicher „Entertäner“
schreiben, nicht wahr!?
Ach Dorftröte Wenn du merkst es geht nicht mehr dann kommt so etwas daher! Typisch dumm, natürlich
auch typisch deutsche Amtskirche! Absolut unfähig zur Selbstkritik! o^/
@LandorganistII Was bisher auf K-TV bisher gelaufen ist, entzieht sich meiner Kenntnis. Aber Ihrem Posting
ist zu entnehmen, daß dies wohl bisher der einzige Berührungspunkt zur alten Messe gewesen ist. Bedauerlich.
Aber sie können eines glauben: Bei der FSSPX wird grosser Wert auf eine gute und solide gesangliche Ausbildung
gelegt. Und es wird vor allem würdig zelebriert! Ohne viele Worte: SO www.youtube.com/watch?v=enWiFcsBqIE
feiert die Priesterbruderschaft Pius X. das Heilige Messopfer!
#45 LandorganistII 18:49:51 | Samstag, 22. November 2008
Hey, Asozialer, langsam erreichen Sie wieder Ihr unterirdisches Gossenniveau. Ich hab mir auch schon Sorgen
gemacht. Aber, Sie sollten schon noch ein Schüppchen drauflegen.
Na klar brauch ich ne Zeichnung aber die krichst du ja sowieso nich hin! Wie auch, wenn du nicht vernüftig
beten kannst! Vielleicht solltest du dich erstmal mit deiner Messe ricxhtig auskennen und die Entwicklung
die dahin führte nachvollziehen ehe du deine Unwissenheit hier so zur Schow stellst! Aber wenn man nichts
mehr hat, dann kann man eben auch auf nichts mehr schließen! o^/
Der Landdudler wäre in einer Theatervorstellung besser aufgehoben! Da braucht er sich ja schließlich
nicht mit dem lieben Gott untehalten und brauch sich nur zublubbern zu lassen!
#37 LandorganistII 18:27:01 | Samstag, 22. November 2008
Ich habe nun an einigen Sonntagen die Möglichkeit gehabt auf K-TV in die sog. „alte Messe“ „reinzuschnuppern“.
Ich kann nicht ersehen, welche besondere Frömmigkeit diese Feier haben soll, die der NOM nicht hat. Da
jault eine unfähige Schola gregorianischen Choral, dass man sich an die Capella Sistina erinnert fühlt,
eine zur Untätigkeit verdammte Gemeinde hüstelt vor sich hin, mitsingen kann sie wohl nicht, eine unsichtbare
Orgel piepst im Hintergrund, dass es einen erbarmt, vor dem Hochaltar spielt sich ein in weiten Teilen
unverständliches Schauspiel ab, das Messbuch wird hin- und hertransferiert, Diakone stehen mal hier und
mal dort herum, ein nichtsingenkönnender Priester leiert das Hochgebet in unverständlichem Latein und
einer unverständlichen Melodie nachdem er zigmal Kreuzzeichen über die Gaben geschlagen hat. Da ist
nichts feierlich, und nichts würdevoll. Dann lieber den NOM, nach allen Regeln der Kunst! @paramedic
Ihr Wort von den Hühnern, die ihre unbefruchteten Eier begackern, ist köstlich! Mehr davon!
#36 proetcontra 17:48:10 | Samstag, 22. November 2008
@Wagener Es kann nie „Kampf hoch Drei“sein, einem Menschen -vollkommen unabhängig von Geschlecht, Alter
und Nationalität, den Gruß Jesu an die Jünger weiterzugeben: Der Friede (des Auerstandenen) sei mit
dir! Trotz ihrer geradezu für einen Christen „irren“ Aussage: Der Friede des Herrn sei mit Ihnen!
Asteriskus radikalte: „Haut ihn endlich um, den NOM-Baum!!!!“ Wenns denn wenigstens ein Baum wäre…
Aber: Wenn wir eines aus der misslungenen Einführung des NO gelernt haben, dann dieses: Radikale Lösungen
erzeugen mehr Probleme als sie bewältigen. Der NO ist eine legitim approbierte und gültige Form der
Liturgie – die Forderung nach „umhauen“ führt da nur in eine fruchlose Totalopposition. Es wird also
darauf ankommen, zunächst die verbreiteten Mißstände zu beseitigen – Redemptionis Sacramentum www.vatican.va/…-sacramentum_ge.html
bietet eine hervorragende Anleitung dazu. Priester, Regenten von Seminare und Bischöfe werden sich befragen
lassen müssen, warum sie die Erfüllung dieser Instruktion verweigern – und Rom wird stärker als bisher
darauf dringen müssen, daß sie eingehalten wird. In weiteren Schritten wäre dann zu untersuchen, warum
der NO soviele Mißbräuche anzieht und warum so viele Verantwortliche nicht dagegen vorgehen. Dabei wird
sich herausstellen, daß jahrzehntelang gelehrte theologische Flausen (um kein härteres Wort zu verwenden)
die Wurzel der Übel darstellen. Wenn es gelingt, die zurückzudrängen, dann könnte auch der NO in einer
Weise würdig gefeiert werden, daß man ihn als eineForm der Liturgie hinnehmen kann. Wenn in einer Pfarrei
beide Formen des Ritus nebeneinander bestehen, ergibt sich eine völlig neue Ausgangslage.
Wir… …die konservative Linie des Katholizismus müssen immer und immer wieder Toleranz üben! Aber,
was ist dann mit diesen linken Katholiken? Diese dürfen über uns drüberbügeln und uns zu Hassobjekten
verunglimpfen! Ist das noch gerecht! Haben wir durch diese Strömungen, Gotteshäuser entehrt und Volksaltäre
eingebaut die Entstellungen in den Räumen Gottes verursachen. Wir müssen Kirchen bauen, die an Hässlichkeit
nicht zu überbieten sind! Selbst in Lagerhallen bzw. in Fabriken würden wir diese Hässlichkeiten nicht
einmal zulassen! *Da werden z. B. Gummimischböden eingebaut, die eine Schandtat für jede Turnhalle wären.
*Da werden Stahlbetonsäulen eingebaut, die eine Beleidigung für den Brückenbau wären. *Da werden Glasarmaturen
für das Allerheiligste verwedet, Jesus im Kettenhemd, die man für staatliche Bauwerke nicht einmal verwenden
dürfte! Und in den schönsten Gotteshäusern Deutschlands wird nicht einmal eine Messe gefeiert, die
den Namen Heilige Messe überhaupt nicht verdient haben! Back to the roots…
@Bernardo Genau das war es – und den Link zu der Seite habe ich auf Introibo.net gefunden. Besser nicht
ZU SEHR damit befassen – nicht gut für die Nerven!
Doriano vermutete: „Ich glaube, es war auf Introibo.net, wo ich eine Vergleich zwischen der alten und
neuen Übersetzung des Römischen Messkanons „ gesehen habe. Es war hier auf summorum-pontificum.de …ww.summorum-pontificum.de/…/canon_romanus.shtml,
und die neue Übersetzung (des gleichen Textes!) läuft stellenweise nachgerade auf eine Verfälschung
hinaus. Und dann noch was zu dem bemerkenswerten Statement Gotthards, der zu der freilich ebensowenig
erleuchteten Aussage, man müsse nicht jedem die Hand geben wollen, erwiderte: „„daran siehst du, wie
NOT-wendig der Friedensgruß ist.““ Das ist typisch für eine bestimmte Sorte modernistische Katholiken:
Sie können nicht genug von Freiheit, Selbstverantwortung, eigenes Gewissen usw. reden – zumindest solange
die anderen das tun was sie, die Modernos, für richtig halten. Wo aber verschiedene Individuen verschieden
geprägt sind, in verschiedenen Situationen stehen oder verschiedene Spiritualitäten pflegen, wird Diversität
bekämpft und das vermeintlich einizig „richtige“ Verhalten auf dem Verordnungswege erzwungen. Der Neue
Messordo ist in vielen Elementen auch eine Frucht des kollektivistischen Denkens, das in verschiedenen
Ausprägungen die erste Hälfte des vergangenen Jahrhunderts beherrschte. Nirgendwo geht es so dreist
klerikalistisch zu wie da, wo der „Antiklerikalismus“ der 50er und 60er Jahre gesiegt hat – siehe auch
den letzten Absatz der Erklärung des Wiener Ordinariats www.kreuz.net/article.8201.html zur Kritik an
der verunglückten Jugendmesse in Wolfsthal.
#28 Dr. Schlämmer 13:56:31 | Samstag, 22. November 2008
@ Paramedic Sie tun sich auch keinen Zwang an, den anderen IhreWeisheiten und deren vermeintliche Schwächen
vorzuhalten. Das lässt tief blicken, paramedic. Bei Ihnen ist es aber meist wirklich nur intellektuelle
Arroganz.
Ja, Parablödic Jetzt wissen wir welches Hobby du in deiner Freizeit betreibst, aber aus rein physikalischen
Gründen können die meisten hier wohl bei deinem Hobby nicht begleiten!
#25 paramedic 13:52:28 | Samstag, 22. November 2008
… wenn die Poster … … hier wüßten, was sie alleine durch ihre Bemerkungen an unbewußten Aussagen
zu ihrer Persönlichkeit mitaussagen, ich glaub, die würden sich schlicht verkriechen. Mit dem hier vorfindlichen
Niveau könnten die Leute anstandslos unterm Teppich Fallschirmspringen …
#24 Dr. Schlämmer 13:47:02 | Samstag, 22. November 2008
Erst geschüttelt, dann gestochen … „Außerdem möchte ich einfach nicht jedem die hand geben müssen!!!“
„daran siehst du, wie NOT-wendig der Friedensgruß ist.“ In unserer Gesellschaft schütteln einem Leute
die Hände, die einen im nächsten Moment von hinten abstechen. Händegeschüttel ist abzulehnen, wenn
sich die Leute nicht wahrhaftig und persönlichnähergekommen sind. Raus damit aus dem Novo Ordo. In jedem
Fall nur noch dann, wenn obige Voraussetzung erfüllt ist. Heuchelei gibt es genug.
Bart Simpson schilderte seine persönliche Vorliebe: „Ich finde übrigens den Friedensgruß sehr schön
und gehe auch dabei ganz bewusst durch mehrere Bankreihen und nicht nur links und rechts mal eben Hände
schütteln.“ Die päpstliche Instruktion Redemptionsi Sacramentum schreibt dagegen: „72. Es ist angebracht,
«daß jeder in schlichter Weise nur seinen Nachbarn den Friedensgruß gibt». «Der Priester kann den
Friedensgruß den Dienern geben, bleibt aber immer innerhalb des Presbyteriums, um die Feier nicht zu
stören.“
#20 paramedic 13:32:52 | Samstag, 22. November 2008
… sozikathozi … … hamma wieda an anfall … ganz ruhig, tief durchatmen, und ganz langsam den computer
abdrehen, ins badezimmer gehen, sich in den spiegel sehen und wundern … :&)
„Details“ Ich behaupte mal: Ernstgemeinter Glaube fordert Detailge- nauigkeit. Zu schnell kann man sonst
in einen Irrtum verfallen. Und hinter allen wichtigen, jedoch oft unschein- baren Details steckt oft ein
tieferer Sinn – frei nach Schweijk. Dann geht es nicht darum, Briefmarken zu belecken, sondern versuchen,
die Wahrheit zu entdecken.
#17 paramedic 13:08:43 | Samstag, 22. November 2008
… metabemerkung … … wenn man hier die einzelnen Beiträge und die unheimliche Detailverliebtheit
ansieht, glaubt man auf einer Homepage eines Philatelistenklubs die Diskussion über das richtige Befeuchten
Briefmarken, oder im Neuottakringer Modelleisenbahnklub die Vorzüge von Märklin gegenüber Kleinbahn,
teilzunehmen. Detailverliebtheit und allgemeine Relevanz oben genannter Beispiele und hier vertretener
Beiträge sind in etwa deckungsgleich
„Konzilskirche“ Es gibt noch weitere Ungereimtheiten, die zweifelsohne ein Produkt des Konzils sind. Man
braucht nur mal in’s Gottelob zu schauen. Entweder sind alte Lieder „deprcated“ oder aber es wird z.B.
das Lied „Maria zu lieben“ genommen und dazu ein neuer, modernerer Text verfasst: Nr.594, „Maria, dich
lieben, ist allzeit mein Sinn“ aus dem Jahre 1972. Ich habe das alte „Laudate“ aus Augsburg von 1949 mit
dem Originaltext – so wie hier books.google.de/books?id=wwzWJS2c0H0… Sehr schön – ich sehe gerade,
daß beide Versionen sichtbar sind. Man hat also direkt eine Vergleichsmöglichkeit und die Verflachung
im GL ist nicht zu übersehen. Zum Schluß: Ich glaube, es war auf Introibo.net, wo ich eine Vergleich
zwischen der alten und neuen Übersetzung des Römischen Messkanons gezogen wurde – bzgl. des Ersten Eaucharistischen
Hochgebets. Es war hier unter anderem von einer „Versachlichung der Liturgie“ die Rede. Gar nicht so verkehrt.
#15 paramedic 12:59:26 | Samstag, 22. November 2008
@ Hacki @ mein spezieller Freund quod erat demonstrandum Was das faszinierendste an euch
munteren Spießgesellen ist: ihr seid so was von berechenbar, und der Wortschatz ist so was von bescheiden,
wie auch das Denken – es ist wirklich faszinierend: man wirft einen Köder aus, und immer beißen die
gleichen Karpfen zu (mit dem gleichen Biss). Ich muss zugeben, ein recht bescheidenes Vergnügen meinerseits;
aber ein, zwei mal am Tag, darf man ja auch ein wenig Spass haben. Und die Seiten hier eignen sich hervorragend
(dafür trinke und rauche ich nicht ) :&) liebe Freunde – weiter so. :)3
@paramedic Mit der Autobahn haben Sie recht: 99,9% der Menscheit jagen nur nach vergänglichen Gütern.
Und die neue Messe ist nur ein Produkt des Augenblicks, hat keinen Ewigkeitscharakter. Mit dem Käfig
und der Befreiung ist es so: Der Mensch lebt in der Knechtschaft der Sünde, und die Befreiung kann nur
durch das makellose Kreuzesopfer Christi dem Menschen zuteil werden, wie es in der alten Messe gegenwärtig
und wirksam wird. Die Protestanten und die neugläubigen V2-Katholiken kennen dieses Opfer nicht. Ich
denke, sie können mir bestätigen, daß sie in der Konzil- Kirche (z.B. Predikt, Kirchenzeitung, Religionsuntericht…)
noch nie davon gehört haben
@St.Georg Wozu braucht es noch Beweise? Schaun Sie sich doch um in der RKK! Die neue Liturgie und VII
haben aus unserer Kirche doch das gemacht, was sie heute ist – die katho- lische unverfälschte Lehre
will doch kaum jemand noch hören. Leute wie P. Anselm Grün, Küng oder Dre- wermann sind heute gefragt.
Oder meinen Sie, daß sich irgendjemand noch die Mühe macht, sich mit den Schriften unserer Vorfahren
auseinander zu setzen? Natürlich nicht. Da müßte ja der eine oder die andere plötzlich feststellen,
daß man sich mit seinen Ansichten und Überzeugungen schon lange nicht mehr im Einklang mit der Lehre
befindet. Es ist ja auch bequemer, sich dem Mainstream anzupassen und keinen Widerspruch herauszufordern.
Aber das ist der breite Weg, vor dem Christus eindringlich gewarnt hat. @Bart Natürlich ist die „Alte
Messe“ kein Garant für Tiefgläubigkeit – wirkt aber fördernt und verhindert, daß liturgische Eigenwilligkeiten
wie sie z.B. Kardinal Schön- born wieder umlängst praktiziert hat, um sich greifen. Ich weiß – da sind
Sie anderer Meinung. Es kommt natürlich auch darauf an, was man unter „Andacht“ oder andächtig versteht.
Aber viele kompetente Leute – besonders Heilige – haben immer wieder betont, daß eine der wichtigsten
Voraussetzungen für eine gute Andacht die Sammlung in der Stille ist. Übrigens gehört auch Ro- mano
Guardini dazu. Frage: Kennen Sie eigentlich den Film „Die große Stille“?. Den über den Kartäuserorden?
Welch ein Gegensatz zu den Aufgeregtheiten in einer „Jugendmesse“!
#10 paramedic 12:10:26 | Samstag, 22. November 2008
@ hacki … mir fällt dazu ein: Wenn mir auffällt, dass auf der Autobahn nur lauter Geisterfahrer unterwegs
sind (nämlich fast alle, die auf der Autobahn sind) – äh, was ist dann? a) ich habe recht, und alle
anderen gehen den Abgrund hinunter. b) könnte ich vielleicht der Geisterfahrer sein? Wahrscheinlich würde
die Redaktion und nicht wenig Poster hier a) ankreuzen, weil sie sich ja alle im Besitze der Wahrheit
wähnen (jetzt einmal auf die Liturgie bezogen) – aber lamentierts nur weiter in eurem virtuellen Käfig
wie eingesperrte Batteriehühner, die munter ihre unfruchtbaren Eier begackern. Die Wirklichkeit ist nun
mal eine andere und vor allem viel befreiendere …
der V-II-Friedengruß ist ekelhaft! Er lenkt vom Myterium der Opfermesse ab. Gerade in dem Moment, da
sich die Seele sammelt den Herrn Jesus Christus möglichst ehrwürdig zu empfangen.
Und schwupps „Um die Kirche zu retten, müßten Papst und Bischöfe die Altgläubigen mit ihrer alten
Messe unterstützen.“ rennen alle wieder tiefgläubig in die kirche oder wie? Könnt ihr nicht akzeptieren,
dass einige gerne den alten Ritus bevorzugen, andere den „neuen“ – so neu ist der nun wirklich nicht mehr –
wieder andere gerne mal eine Jugendmesse… Ihr seid nicht das Maß aller Dinge! Ich finde übrigens den
Friedensgruß sehr schön und gehe auch dabei ganz bewusst durch mehrere Bankreihen und nicht nur links
und rechts mal eben Hände schütteln. Gerne auch extra zu den Leuten aus der Gemeinde, die ich nicht
besonders mag – denn darum gehts doch. Außerdem zeigt der Friedensgruß doch, dass wir als Christen alle,
durch Jesus, miteinander verbunden sind. Wir sind aufgefordert am Reich Gottes mitzubauen und seinen Frieden
hier auf Erden umzusetzten – nicht wie ihn die Welt uns gibt, wi ER ihn uns gibt! Und wenn ich das wirklich
ernst nehme und nicht nur als Ritual ansehe, dann kann doch mit so eine, ansich kleinen Geste, schon viel
getan werden…
@hacki Deshalb war Paul VI. im Irrtum, als er 1969 das Meßopfer durch eine Wort- und Mahlfeier ersetzen
wollte Sie haben doch auch sicher stichhaltige Beweise, für diese Unterstellung???
Was ist da noch zu retten? Der neue Ritus und der neue Glauben haben sich doch schon längst ad absurdum
geführt. Um die Kirche zu retten, müßten Papst und Bischöfe die Altgläubigen mit ihrer alten Messe
unterstützen. Vor allem wäre eine Rücknahme des „Exkommunikationsdekrets“ von 1988 gegen die altgläubigen
Bischöfe, Priester und Laien längst überfällig! Die Unfehlbarkeit des Papstamtes bezieht, sich nur
auf die Bewahrung des Glaubens. Deshalb war Paul VI. im Irrtum, als er 1969 das Meßopfer durch eine Wort-
und Mahlfeier ersetzen wollte.
Gib schön das Pfötchen! Es würde genügen, sich gleich nach dem Friedensgruß wieder niederzuknien.
Die Geste des Pfötchengebens ist ein bloßes Getue. Sie hätte nur dort Sinn, wo ich mit einer Person
im Unfrieden stehe und damit zeige, daß ich wieder Frieden geben und bekommen möchte.
#2 PietroParente 11:18:22 | Samstag, 22. November 2008
… Mir wär lieber, wenn man das Händeschütteln gänzlich abschaffen würde. Allein schon wegen der
hygienischen Aspekte. Außerdem möchte ich einfach nicht jedem die hand geben müssen!!!
wir gehen wieder einen schritt in die richtige richtung. auch wenn es immer noch nicht die liturgie
von 1962 ist, merkt man, dass sich etwas tut. es werden jedenfalls noch mehrere reformen kommen…