Piusbruderschaft
Ein umstrittener Club
Hat der Bischof von Roermond in Holland zurückgerudert – oder hat sich die Priesterbruderschaft Sankt Pius X. zu früh gefreut?
Die Kirche in Kerkrade hat rund 150 Sitzplätze
Die Kirche in Kerkrade hat rund 150 Sitzplätze
(kreuz.net) Der Bischof Frans Wiertz (65) von Roermond ist nach Angaben der altgläubigen Priesterbruderschaft Sankt Pius X. angeblich „zurückgerudert“.

Das erklärte die Bruderschaft gestern in einer Stellungnahme.

Der Bischof hatte am vergangenen Montag vor der Piusbruderschaft und der Teilnahme an ihren Gottesdiensten gewarnt .

Gegenwärtig ist der deutscher Distrikt der Bruderschaft dabei, in der Stadt Kerkrade im Bistum Roermond eine Kapelle zu eröffnen.

Am vergangenen Donnerstag erschien dazu ein Artikel auf der Webseite ‘Katholiek Nederland’ .

Er zitiert in der Überschrift den Roermonder Bischof mit den Worten „Ich belege nichts und niemanden mit dem Kirchenbann“.

Der Artikel weist darauf hin, daß der deutsche Zweig der Priesterbruderschaft Sankt Pius X. an der Montags-Erklärung des Bischofs Anstoß genommen hat, weil dort angeblich gesagt werde, daß die Bruderschaft exkommuniziert sei.

Dagegen zitiert ‘Katholiek Nederland’ Mons. Wiertz mit den Worten: „Ich belege nichts oder niemanden mit dem Bann.“

Die Webseite erinnert daran, daß in verschiedenen niederländischen Medien berichtet wurde, daß der Bischof von Roermond seinen Gläubigen verboten habe, der Messe der Bruderschaft in der Kapelle von Kerkrade beizuwohnen.

Doch der Bischof dementierte: „Wie könnte ich so etwas verbieten?“

Wenn Menschen „das für die Weihnachtsmesse unbedingt haben wollen, so sollen sie es tun.“

Dagegen verweist ‘Katholiek Nederland’ auf die November-Nummer der Roermonder Diözesanzeitung. Dort stand ausdrücklich geschrieben, daß römisch-katholische Gläubige an den Messen der Piusbruderschaft nicht teilnehmen dürfen.

Die Webseite verweist auch auf den Titel des damals veröffentlichten Artikels – „Bischof: »Piusbruderschaft gehört nicht zur römisch-katholischen Kirche«“.

Dagegen erklärt der Sprecher der Diözese Roermond, Stan Hoen, daß der November-Text „zu kurz greife.“

Zugleich antwortet Bischof Wiertz in ‘Katholiek Nederland’ auf eine Aussage des Pius-Paters Andreas Mählmann, der am Mittwoch in Aachen erklärt hat, daß sich seine Bruderschaft nie außerhalb der Kirche befunden habe.

Für Mons. Wiertz ist diese Frage kirchenrechtlich viel komplizierter: „Ich möchte sagen, daß diese Bruderschaft ein umstrittener Club ist. Ich will, daß die Gläubigen wissen, daß sie das Zweite Vatikanische Konzil ablehnt.“
      
67 Lesermeinungen
Sie haben eine Meinung zu diesem Artikel? Dann verfassen Sie einen Beitrag. Bleiben Sie in Ihrem Kommentar sachlich und bemühen Sie sich um eine erträgliche Diskussionsatmosphäre. Bedenken Sie, daß Ihr Beitrag noch über Jahre hinweg abrufbar und durch Suchmaschinen im Internet auffindbar ist.
Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für den Inhalt der Leserbeiträge. Sie behält sich das Recht vor, Beiträge zu löschen oder Leser aus der Debatte auszuschließen.
Kommentar schreiben
#67   joberens   11:46:37 | Montag, 24. November 2008
Fernsehhinweis
Hinweis auf Fernsehsendung
Heute Abend um 22:45 Uhr ist in der ARD, der Aidspriester Stephan Hippler, ein Priester, der in den Aidsverseuchten Gebieten Afrikas tätig ist und seiner Amtskirche Verantwortungslosigkeit wegen dem Kondomverbot vorwirft, bei Beckmann.
Josef Berens
Redaktion benachrichtigen
#66   Doriano   13:23:01 | Sonntag, 23. November 2008
@sacerdos
Ich meinte auch nur die angesprochene Passage.
Redaktion benachrichtigen
#65   sacerdos helveticus   08:33:21 | Sonntag, 23. November 2008
@Dariano
Man könnte meinen, Sie kritisieren hier den Text des Fuldenser Bischofs.
Die Rede vom „unerwünschten Toten- und Gräberkult“ bezieht sich auf die Auffassung der Protestanten, ebenso ist die Bezeichnung des letzten Sonntags des Kirchenjahres als „Totensonntag“ oder „Ewigkeitssonntag“ evangelische Sprachweise.
Diese Ausführungen finden sich in dem von Ihnen verlinkten Artikel in der Einführung durch die Redaktion. Das Wort des Bischofs beginnt erst weiter unten.
Redaktion benachrichtigen
#64   Doriano   01:34:28 | Sonntag, 23. November 2008
Ein kleines Beispiel…
…protestantischen Ungeists www.osthessen-news.de/beitrag_A.php?id=1158070.
Man beachte vor allem den zweiten Absatz – Ewigkeitssonntag – klingt wie eine Verballhornung von Allerseelen… Die Rede vom unerwünschten sog. „Gräber – und Totenkult“ zeugt von einer unglaublichen Arroganz, die
ihre Wurzeln in der Unwissenheit findet. Gotthard – wie stehen sie denn so zum Fegefeuer und daß wir für die Armen Seelen im selbigen beten müssen?
Redaktion benachrichtigen
#63   derLeser   01:14:53 | Sonntag, 23. November 2008
Doriano
Gotthard sähe es lieber wenn sich der Katholizismus zum Protestantismus bekehrt
Redaktion benachrichtigen
#62   Doriano   01:12:42 | Sonntag, 23. November 2008
@Gotthard
Ich bevorzuge es, von Protestanten zu sprechen. Der Be-
griff evangelisch ist irreführend, da die protestantische
Religion sich vom Evangelium abgewendet hat und ihren eigenen Glauben lehrt. Wahren Ökumenismus(Einheit) wird es erst
dann geben, wenn der Protestantismus sich zum wahren
katholischen Glauben bekehrt hat.
Redaktion benachrichtigen
#61   Gotthard   00:53:49 | Sonntag, 23. November 2008
@doriano
läuft letztendlich auf sogenannte Interreligiöse Feiern o.ä. hinaus
Ökumenische Gottesdienste sind keine interreligiösen Veranstaltungen – sondern wirkliche chriistliche Gottesdienste.
Wer die evangelischen Christen als zu einer anderen Religion zugehörig betrachtet, gehört wirklich nicht mehr zur christlichen Religion…
Redaktion benachrichtigen
#60   Doriano   00:44:28 | Sonntag, 23. November 2008
@Gotthard
Dank sei dem Ökumenismus-Dekret des Konzils, dass diese angstbehaftete Sicht aufgebrochen hat und ein christliches Miteinander und ein geschwiesterliches Füreinander ermöglicht hat
Ich nenne das Relativismus und läuft letztendlich auf sogenannte Interreligiöse Feiern o.ä. hinaus – eine weitere anzuprangernde Unsitte. Auch die Erklärung der Bischofskonferenz bzgl. des Baus von Moscheen und das Märchen vom „Nostra Aetate“ läßt mich schaudern.
Redaktion benachrichtigen
#59   derLeser   00:42:01 | Sonntag, 23. November 2008
herrlich
ein christliches Miteinander und ein geschwiesterliches Füreinander
typischer neotheologischer Kauderwelsch der Konsensdiktatur der ein Eintreten für das Richtige und Wahre unmöglich machen soll…
Redaktion benachrichtigen
#58   Doriano   00:38:09 | Sonntag, 23. November 2008
@Gotthard
Dank sei dem Ökumenismus-Dekret des Konzils, dass diese angstbehaftete Sicht aufgebrochen hat und ein christliches Miteinander und ein geschwiesterliches Füreinander ermöglicht hat
Ich nenne das Relativismus und läuft letztendlich auf sogenannte Interreligiöse Feiern o.ä. hinaus – eine weitere anzuprangernde Unsitte. Auch die Erklärung der Bischofskonferenz bzgl. des Baus von Moscheen und das Märchen vom „Nostra Aetate“ läßt mich schaudern.
Redaktion benachrichtigen
#57   Gotthard   00:34:48 | Sonntag, 23. November 2008
@doriano
Ich weise nochmals auf das Imprimatur hin. Dises Werk war offizielles Lehr-und Unterrichtsbuch an Priesterseminaren – jetzt leider nicht mehr.
Ich kann nur sagen: Gott sei Dank ist dieses Werk kein offizielles Lehrbuch mehr.
Gott sei Dank entspricht diese Gesinnung nicht mehr der Lehre und dem Leben der Kirche.
Ich las hier im Pfarrbrief einen Glückwunsch zum silbernen Ordinationsjubiläum des evangelischen Pfarrers – Gott sei Dank!
Ich vermute mal, dass mein Pfarrer zum Fest gegangen ist…
Redaktion benachrichtigen
#56   derLeser   00:22:45 | Sonntag, 23. November 2008
„nulla salus“
ist nicht zwingen gleichbedeutend mit Verdammnis wie es oft falsch interpretiert wurde, sondern sagt aus dass ausserhalb der Kirche ein umfängliches Heil nicht möglich ist da man von den Sakramentalien und vom Gnadenbereich abgeschnitten ist.
Redaktion benachrichtigen
#55   Doriano   00:22:40 | Sonntag, 23. November 2008
@Gotthard
… vielleicht Vorstellung des Verfassers.
Ich weise nochmals auf das Imprimatur hin. Dises Werk
war offizielles Lehr-und Unterrichtsbuch an Priesterseminaren – jetzt leider nicht mehr. Ich denke jetzt
mal, daß Ihnen und HBR das Interview mit Kardinal Ranjith
die Galle hochkommen läßt. Mich läßt es Hoffnung schöpfen,
daß sich in der Kirche doch noch etwas verändern läßt –
Schritt für Schritt…
Redaktion benachrichtigen
#54   Gotthard   00:15:08 | Sonntag, 23. November 2008
Christ König Sonntag
heute wird der Christkönigssonntag als Hochfest begangen.
Evangelium ist die Weltgerichtsrede Jesu … ewiges Leben oder Hölle entscheidet sich nach dieser Rede an meinem konkreten Handeln für den bedürftigen Moslem oder Juden – jedenfalls ohne Ansehen der Person.
Das Königtum Jesu Christi wird nur und ausschließlich dort gefördert, wo der Not eines Menschen aktiv begegnet wird…
wer einem hungernden Moslem Brot gibt, einem frierenden Hindu eine Decke, einen kranken Juden besucht und einem Animisten aus Nigeria Heimatrecht gibt – gehört zu den Gerechten und tritt ein in das ewige Leben!
Redaktion benachrichtigen
#53   Colombe de la paix   00:14:34 | Sonntag, 23. November 2008
Gotthardt
Sie brauchen mir nicht erzählen, was damals in Vlodrop los war. Wir gehörten zu den Gruppierungen, die um den Erhalt der Kirche kämpften! Bzw schon um den Erhalt des
damaligen Internates der Franziskaner!!!
Und diese Sekte habe ich studiert und in Nachbarstädte
vor gewarnt und einiges verhindert!!
Redaktion benachrichtigen
#52   Doriano   00:13:37 | Sonntag, 23. November 2008
@ HBR
Also wieder die alten Schlagworte:
„vorkonziliar“
„altgläubig“
„ewig Gestrige“
Wenn die FSSPX so bedeutunglos wäre, wie sie uns gerne
weismachen wollen, dann frage ich mich, wieso sich der
Vatikan noch immer mit der Causa befasst – diese These
entspringt schon eher Ihrem Wunschdenken. Desweiteren
ist die Kirche weder „vor-noch nachkonziliar“, sondern einfach Kirche. Auch sollten Sie sich mal zu Gemüte führen,
was der Sekretär der Gottesdienstkongregation, Erzbischof
Albert Ranjith zu verschiedenen Themen zu sagen hat.
Ich hab’ gerade einiges vor mir liegen bzgl. Liturgiereform,
Mund-Handkommunion oder auch „Verwischung der Rollen
der Kleriker und Laien im Altarbereich“. Und gerade auf
kath.net gefunden kath.net/detail.php?id=18299
Redaktion benachrichtigen
#51   derLeser   00:10:46 | Sonntag, 23. November 2008
das Problem
löst sich auf wenn „salus“ richtig verstanden wird
Redaktion benachrichtigen
#50   HBR   00:03:07 | Sonntag, 23. November 2008
@monti
Nun reitet ja gerade der Pius-Club auf dem Satz „Extra ecclesia nulla salus“ rum. Dumm nur wenn deren Bischöfe dann außerhalb stehen. Ist doch eine Doppelmoral vom feinsten.
Und vorkonziliar ist der Satz nicht. Schon mal was vom Dominus Iesus www.vatican.va/…ominus-iesus_ge.html gehört?
Redaktion benachrichtigen
#49   Gotthard   23:54:24 | Samstag, 22. November 2008
@doriano
277.Verleugnung des Glaubens[…]Die Verleugnung des Glaubens kann direkt durch Wort oder Tat wie auch indirekt durch äußere Anerkennung eines falschen Glaubens geschehen. Ähnlich ist ein Verhalten zu beurteilen, das den Schein solcher Anerkennung einer falschen Religionsform oder den Schein des Abfalls vom wahren Glauben erwecken muß[…]
Klar ist das starker Tobak, den ich so nicht anerkennen kann … ist aber auch so nie unfehlbare Lehre der Kirche gewesen … vielleicht Vorstellung des Verfassers.
Was heißt dieser Mammutsatz den konkret?
* Betreten einer evangelischen Kirche war verboten
* Besuch eines evangelischen Gottesdienstes war unter aller katholischen Sau
* das Ausziehen der Schuhe in einer Moschee war Gottesleugnung
* ein Geschenk zu einer Moschee-Eröffnung oder Einweihung einer Synagoge war Gotteslästerung …
usw usw
Dieser Moraltheologe zementierte der theologisch begründete Säulenmodell der Gesellschaft … von der Wiege bis zur Bahre rein katholisch …
Dank sei dem Ökumenismus-Dekret des Konzils, dass diese angstbehaftete Sicht aufgebrochen hat und ein christliches Miteinander und ein geschwiesterliches Füreinander ermöglicht hat – wird vom Pius-Club abgelehnt, zB
Redaktion benachrichtigen
#48   EvaHermanFan akaFreimaurerin   23:54:18 | Samstag, 22. November 2008
Und, kennt
er die nicht :-O ?
Redaktion benachrichtigen
#47   monti   23:49:19 | Samstag, 22. November 2008
Das schrieb HBR um 20.11 Uhr:
Es sei noch einmal erinnert: Extra ecclesia nulla salus.
Aber das ist doch „vorkonziliare Sichtweise“ reinsten Wassers.
Heute heisst es doch meines bescheiden Wissen nach, dass Gott eben viele Wege zum Heil kennt… ;-)
Redaktion benachrichtigen
#46   HBR   23:45:12 | Samstag, 22. November 2008
@Doriano
Lieber habe ich ein aus ihrer Sicht „modernistisch-liberales“ Weltbild, als dass ich mir die vorkonziliare Sichtweise einiger ewig Gestriger zu eigen mache. Im übrigen sind die vorkonziliaren „Altgläubigen“ und Pius-Anhänger in der Kirche eine so geringe Minderheit, dass sie gar nicht mehr ins Gewicht fallen
Redaktion benachrichtigen
#45   Doriano   23:37:39 | Samstag, 22. November 2008
Ich sehe…
…bei Gotthard und HBR noch ein anderes Problem:
Scheuklappen…und – man verzeih’ – ein modernistisch-liberalistisch geprägtes und vom „Geist des Konzils“ diktiertes Weltbild. Ach Gotthard – da fällt mir
noch was ein: Sie sprachen glaube ich von der „Kirche des 19. Jahrhunderts“. Wir sind da ein klein wenig weiter fort-
geschritten, denn bis !962 war die katholische Welt wenigstens noch halbwegs in Ordnung, auch wenn schon weit früher abzusehen war, wohin der Hase laufen soll.
Pius XII. noch hat den liberalistischen Ungeist in der Kirche gegeißelt. Hatte er Unrecht? Lag er falsch?
Oder weiter ausgeholt: Was gibt es an der überlieferten
katholischen Lehre auszusetzen? Und wie liest sich für
sie Folgendes:
277.Verleugnung des Glaubens[…]Die Verleugnung des Glaubens kann direkt durch Wort oder Tat wie auch indirekt durch äußere Anerkennung eines falschen Glaubens geschehen. Ähnlich ist ein Verhalten zu beurteilen, das den Schein solcher Anerkennung einer
falschen Religionsform oder den Schein des Abfalls vom wahren Glauben erwecken muß[…]
Aus: Otto Schilling
Lehrbuch der Moraltheologie
II. Band – Spezielle Moraltheologie
Imprimatur – München, den 1. August 1929
M. Dunstmair – General-Vikar
Starker Tobak für Sie…
Redaktion benachrichtigen
#44   monti   23:28:20 | Samstag, 22. November 2008
@HBR…
Sie lehnt das komplette zweite vatikanische Konzil ab.
Was so nicht stimmt und wieder einmal zeigt, WIE wenig Sie sich mit der Materie beschäftigt haben.
Ausserdem, wenn die Lehre nach dem 2. Vaticanum die gleiche ist wie vorher (Ihrer Meinung nach), dfann noch mal die Frage, WO die FSSPX von dieser Lehre abweicht .
Redaktion benachrichtigen
#43   HBR   23:24:44 | Samstag, 22. November 2008
@monti
Sie lehnt das komplette zweite vatikanische Konzil ab. Das sollte reichen
Redaktion benachrichtigen
#42   monti   23:23:28 | Samstag, 22. November 2008
@HBR…
Die Lefebvrianer-Sekte weicht von der katholischen Lehre ab,
Nennen Sie mir bitt konkret (!), wo die FSSPX von der katholischen Lehre abweicht.
Bitte keine Allgemeinplätze !
Redaktion benachrichtigen
#41   HBR   23:21:34 | Samstag, 22. November 2008
@monti
Wenn die Pius-Brüder gehorsam wären, würden sie ohne Wenn und Aber das zweite vatikanische Konzil sowie auch die reformierte Liturgie anerkennen.
Und was die Mundkommunion angeht, lehne ich diese nach-wie vor ab. Ich frage mich auch, ob dieser Retro-Trend im Vatikan nun wirklich vom Papst ausgeht, oder ob hier nicht eher Kardinal Hoyos eher dafür verantwortlich zeichnet.
Redaktion benachrichtigen
#40   monti   23:17:15 | Samstag, 22. November 2008
wollte nur noch schnell zu Ende führen…
das Wort „Sekte“ ist schnell geschrieben… HBR ist da immer schnell bei der Sache.
Merkwürdig, dass ich von kirchlicher Seite (nicht unbedingt vom kleinen Dorfpfarrer, aber doch aus Rom) noch nie das Wort „Sekte“ gehört habe.
Und was von HBR bezüglich des Gehorsams gegenüber Rom zu halten ist:
Von der FSSPX fordert er diesen ohne jegliche Einschränkung ein. Wenn es aber um ein Thema wie „Mundkommunioin“ geht, die dem Papst sichtbar am Herzen liegt, redet er von der „Vorliebe eines alten Mannes“.
Redaktion benachrichtigen
#39   HBR   23:15:19 | Samstag, 22. November 2008
@Galatea
warum die Sie nicht dermaßen in Harnisch bringen, wie die denkbar katholischste Gemeinschaft, die nie – ich wiederhole: nie – von der katholischen Lehre abweicht:
Die Lefebvrianer-Sekte weicht von der katholischen Lehre ab, da sie ein volles Konzil nicht anerkennt und dem Papst den Gehorsam verweigert.
Warum, und das interessiert mich wirklich persönlich, ist Ihre Toleranz unbegrenzt – es sei denn, es geht um die Bruderschaft Pius X.? – Ein Hochseilgarten in einer Essener-Kirche erhält Ihren Beifall; da sind Sie tolerant.
Der Hochseilgarten hat nie meinen Beifall gefunden. Ich habe lediglich geschrieben, dass ich Latein in der Liturgie für nicht notwendig halte. Wer lesen kann…
Denn: Jeder Diskussion, z.B. über Abtreibung, Homosexualität, wo es wirklich manchmal hoch hergeht: da enthalten Sie sich und geben weiter an andere.
Ich Abtreibung für ein Verbrechen. Ebenso siche ich auch Homo-Sexualität kritisch und bin der lauteste Gegner, wenn auf CSDs die Kirche wieder verunglimpft wird.
Aber: Wenn der Holocaust durch Gleichsetzung mit Abtreibung relativiert oder geleugnet wird, hört für mich jede seriöse Diskussion auf. Ebenso erübrigt sich jede Diskussion, wenn mal wieder besondere Eiferer Homosexualität mit Pädophilie gleichzusetzen suchen.
Redaktion benachrichtigen
#38   Gotthard   23:14:40 | Samstag, 22. November 2008
@galatea et. al.
gegen Dummheit kämpfen selbst Götter vergebens!
Noch einmal zum langsamen Mitschreiben:
bei den Maharidschis käme niemand von den lieben Katholiken auf die Idee, dass die mit Christus etwas zu tun haben könnten. Die haben auch kein Kloster gekauft, sondern eine Immobilie, die auf dem Markt angeboten wurde.
Damals gab es einen großen Presserummel … und jederman und jedefrau wußte, wes Geistes Kind sich dort einnisten wollte.
Beim Pius-Club sieht das schon anders aus: die laufen halt unter einer falschen Flagge „katholisch“. Da ist es Pflicht und Aufgabe des Bischofs zu warnen.
Niemand käme auf die Idee, bei den Maharidschis das Sakrament der Ehe zu schließen.
Der Pius-Club hat dies im Angebot – bewußt ungültiger Weise.
Warnungen waren und sind also angebracht, um die Gläubigen nicht zu verwirren und ins nicht gewollte Unglück laufen zu lasssen.
War das nun zum Mitschreiben langsam genug?
Redaktion benachrichtigen
#37   Galatea   23:08:50 | Samstag, 22. November 2008
Nicht aufregen, Herr Liborius.
Die beiden sind brave Erfüllungsgehilfen.
Redaktion benachrichtigen
#36   monti   23:07:00 | Samstag, 22. November 2008
ich gehe mal davon aus, dass Gotthard sagen wollte,
dass bei den Maharidschis sowieso keiner auf die Idee käme, dass die katholisch seien. Im Gegensatz zur FSSPX, die nur katholisch aussieht (Gotthards Meinung). Vor Salzsäure in einer Limoflasche muss das Kind viel mehr gewarnt werden als vor Salzsäure in einer Flasche mit Totenschädel.
Ich gehe davon aus, dass die Bischöfe Sorge haben, einem – sagen wir mal „normalem“ – Katholiken könnte es gefallen,was er in der tridentinschen Messe erlebt, öfter dorthin gehen und evtl. nur noch. Wenn ich zufälligerweise in eine Hindu-Feier gerate, käme ich ja nie auf die Idee, dorthin öfter zu gehen, weil ich weiss, dass es eine Hindufeier ist, ich aber katholisch bin und bleiben möchte. Wenn aber jemand zufälligerweise oder durch eine familiäre Angelegenheit in eine Messe der FSSPX „gerät“, er vom Ritus ganz „gefangen“ ist und dann auch noch erfährt, dass das ja katholisch ist, was da vorne abläuft, dann bestünde ja immerhin die Gefahr, dass dieser Katholik guten Willens nur noch bei der FSSPX zur Messe gehen würde. Und das muss eben von Anfang an verhindert werden. Deshalb dies Warnungen und Verunglimpfungen.
@Galatea: Sie werden von HBR diesbezüglich keine Antwort erhalten.
An anderer Stelle behauptete er einmal, dass sich die Lehre der RKK nach VII nicht verändert habe. Wenn die FSSPX aber die Lehre vor VII lehrt, die ja die Gleiche ist, wie kann er dann behaupten, die FSSPX sei nicht katholisch ?
Er hat von dem wesentlich komplexeren Sachverhalt eben keine Ahnung. „Sekte“ ist schnel…
Redaktion benachrichtigen
#35   Liborius   23:03:49 | Samstag, 22. November 2008
Gotthard und HBR
Mit Gotthard und HBR kann man nicht über die FSSPX diskutieren!
Da hört jede Toleranz auf! Zum Thema FSSPX sind Sie sich alle einig!
Da weis man wessen Kinder Sie sind! >:)
Es ist wie bei joberens, reine Zeitverschwendung, die suchen nicht die Wahrheit!
Redaktion benachrichtigen
#34   Galatea   22:45:59 | Samstag, 22. November 2008
Herr Gotthard: sehr schön, Ihre Ausführung.
Deswegen bitte ich um Präzisierung:
Zitat:
Bei den Maharidschis war das soo nicht notwendig.
Die sind also, wenn ich es richtig verstehe, romkompatibler als die von Ihnen gescholtenen?
Um Antwort wird gebeten.
Redaktion benachrichtigen
#33   Doriano   22:43:15 | Samstag, 22. November 2008
@Gotthard
Sind die etwa katholischer? Was soll dieser Relativismus?
Redaktion benachrichtigen
#32   Gotthard   22:40:30 | Samstag, 22. November 2008
@colombe de la paix
Warum hat sich der Bischof von Roermond nicht gegen die Maharidschis so gewehrt, als diese das Franziskaner Kloster „ St. Ludwig“ kauften
Der Bischof hat seine Gläubigen über die wahre Identität des Pius-Clubs aufgeklärt, die ach so katholisch daherkommen.
Bei den Maharidschis war das soo nicht notwendig.
Redaktion benachrichtigen
#31   Galatea   22:17:20 | Samstag, 22. November 2008
Sehr geehrter Her HBR, bitte erklären Sie mir,
weswegen tanzende ältere Damen, Derwische in kath. Kirchen, unsägliche Beiträge, die Gott lästern, hier –
warum die Sie nicht dermaßen in Harnisch bringen, wie die denkbar katholischste Gemeinschaft, die nie – ich wiederhole: nie – von der katholischen Lehre abweicht: bitte erklären Sie mir das.
Warum, und das interessiert mich wirklich persönlich, ist Ihre Toleranz unbegrenzt – es sei denn, es geht um die Bruderschaft Pius X.? – Ein Hochseilgarten in einer Essener-Kirche erhält Ihren Beifall; da sind Sie tolerant.
Und das zeigen Sie überall, nur nicht gegenüber der katholischen Lehre.
Denn: Jeder Diskussion, z.B. über Abtreibung, Homosexualität, wo es wirklich manchmal hoch hergeht: da enthalten Sie sich und geben weiter an andere.
Noch einmal: ich bitte diesbezüglich um Erklärung. Denn Ihre gebetsmühlenartigen Wiederholungen treffen den Punkt nicht wirklich.
Redaktion benachrichtigen
#30   Colombe de la paix   22:15:33 | Samstag, 22. November 2008
Keine Ahnung,
ich kenne nur gute Seminaristen aus unserer Stadt, die lieber in Trier als in Aachen studieren!!
Habe diese leider lange nicht mehr gesehen!
Und in diesem Jahr wurde bei uns nur 1 Priester geweiht.
Und wenn alle Fusionierungen gelaufen sind , werden wir uns umgucken!
Mehr möchte ich dazu nicht sagen! Denn glücklich bin ich darüber nicht, was bei uns abläuft!
Redaktion benachrichtigen
#29   Doriano   22:08:48 | Samstag, 22. November 2008
@Colombe
Was ist in Trier besser oder anders?
Redaktion benachrichtigen
#28   Colombe de la paix   22:05:45 | Samstag, 22. November 2008
In unsrem
Bistum gibt es kaum noch Anwärter und die guten Priester gehen auch laufen!! Man studiert lieber in Trier, als in Aachen. Darüber sollte man doch mal nachdenken.
Mir sind Priester lieber , als Sekten!
Redaktion benachrichtigen
#27   Doriano   21:59:58 | Samstag, 22. November 2008
Der Herr Bischof…
…Roermond sollte sich schämen…
Tut er wohl eher nicht. Daß Laien sich so einige Krausheiten
erlauben – Schwamm drüber. Aber Bischöfe…
Das, was jenen von der FSSPX vorgeworfen wird, findet
hier in wesentlich stärkerem Maße statt: Ungehorsam.
Direktiven aus Rom (oder wie immer man Anweisungen und
Vorgaben des Vatikan auch nennen mag), werden schlichtweg ignoriert. Und das von höheren Stellen! Leider
tun sich die deutschen Bischöfe da ganz besonders hervor.
Man betrachte nur dieses unselige Gezerre wegen des
Beratungsscheins , der nichts anderes war als ein Freifahrtschein für die „legalisierte Abtreibung“. Und was die Priesterausbildung an-
geht… Das erinnert mich gerade an eine Sendung, in die
ich vor einiger Zeit hineingeraten bin. Frage an einen
Priesteramtsanwärter: „Warum möchten sie Priester werden?“ Antwort:„Ähm…??????????“ Im Ernst. Bei einem
anderen Anwärter konnte man in dessem Zimmer neben
einem Kruzifix auch Figuren von Buddha und des Hindu-
götzen Shiva bewundern. Es war übrigens „Hier und Heute unterwegs“ auf West3, und es ging glaube ich
um Spätberufene. Man braucht kein Tradi zu sein, um da
nicht von einem äußerst unguten Gefühl befallen zu werden.
Redaktion benachrichtigen
#26   Colombe de la paix   21:14:30 | Samstag, 22. November 2008
Da ich in der Nachbarschaft
vom Roermond lebe, frage ich mich doch: Warum hat sich der Bischof von Roermond nicht gegen die
Maharidschis so gewehrt, als diese das Franziskaner Kloster „ St. Ludwig“ kauften und das Wünderschöne Kirchenschiff zertstörten, nicht nur diese, sondern das ganze wunderbare Kloster!
www.agpf.de/TM-Vlodrop-2001.htm
Roermond sollte sich schämen!!!
Redaktion benachrichtigen
#25   Doriano   20:25:32 | Samstag, 22. November 2008
@ HBR
Sie haben sich schon öfters über die FSSPX ausgelassen.
Auffällig dabei ist, daß Sie noch immer die gleiche Wortwahl
benutzen und auch sonst die gleichen Statements vorbringen. Sie werden so der ganzen Sache nicht gerecht,
die doch weit komplexer und weitläufiger ist, als Sie es hier
darzustellen versuchen. Menschen, die sich von Berufs wegen weitaus intensiver mit der Priesterbruderschaft auseinander setzen – so zum Beispiel die Mitglieder der Kommision „Ecclesia Dei“ – kommen zu ganz anderen Ergebnissen. Im übrigen ist die FSSPX kein Club, sondern
ein eingetragener Verein. Das aber nicht im theologischen, aber bürgerlich-juristischen Sinne.
Redaktion benachrichtigen
#24   HeinrichvonOfterdingen   20:23:48 | Samstag, 22. November 2008
Lieber HBR, lieber Schlauberger,
Es sei noch einmal erinnert: Extra ecclesia nulla salus. Wie sollen also „Bischöfe“ die katholische Lehre vertreten, die außerhalb der Kirche und somit auch außerhalb der Gnade stehen?
… aber sie sind doch verfemt, weil sie die Leugnung dieses Satzes durch die herrschenden Modernisten ablehnen. Vom modernistischen Standpunkt ist das daher gar kein Argument. Für Menschen guten Willens ist es jedoch kein Argument, dass sie wegen ihrer Glaubenstreue verfemt sind, ganz im Gegenteil. :-D :-D :-D :-D :-D
Redaktion benachrichtigen
#23   Sozialkatholisch   20:17:36 | Samstag, 22. November 2008
H.BRabbel
hat immer noch seine Scheuklappen vor den Augen!
:-D :-D :-D
Redaktion benachrichtigen
#22   HeinrichvonOfterdingen   20:13:44 | Samstag, 22. November 2008
Lieber Dorian,
Leider sind iHre Kenntnisse bzgl. der FSSPX eher
bescheiden, und so ist es auch kein Wunder, daß sie
der irrigen Meinung sind, Predigten würden dazu missbraucht, sog. Kampfparolen zu verbreiten. Aber es werden Dinge angesprochen, die falsch laufen und mit der überlieferten katholischen Lehre nicht übereinstimmen.
… man bekommt bei der FSSPX viele geistliche Predigten zu hören, die mit irgendwelchem Politisieren überhaupt nichts zu tun haben. Da sind die Modernisten schon eher gefärdet, da wird über Donauausbau und atomare Endlagerung und eigentlich über das ganze Feuilleton der Zeitung geschmatzt, geistliche Predigten etwa im Sinne eines Kardinal Newman hört man da aber überhaupt nicht mehr. Folge des grassierenden Naturalismus, viele modernistische Geistliche leugnen ja endeffektlich doch alles übernatürliche!
Redaktion benachrichtigen
#21   HBR   20:11:40 | Samstag, 22. November 2008
@proundcontra, wassers
@proundcontra:
Lefebvrianer-Sekte
Danke. Der Begriff umschreibt es noch besser als Lefebvre-Sekte.
@wassers:
Nein, Msgr., es handelt sich keineswegs um einen „Club“, sondern um die authentische, unverkürzte und verfälschte katholische Lehre, die hier vertreten wird.
Wie kann die Lefebvrianer-Sekte die katholische Lehre authentisch vertreten, wenn sie von „Bischöfen“ geführt wird, die der Exkommunikation verfallen sind. Oder wie will dieser Club (eigentlich eine Sekte) die katholische Lehre vertreten, wenn es keinen Gehorsam gegenüber dem Konzil oder auch dem Papst gibt.
Es sei noch einmal erinnert: Extra ecclesia nulla salus. Wie sollen also „Bischöfe“ die katholische Lehre vertreten, die außerhalb der Kirche und somit auch außerhalb der Gnade stehen?
Redaktion benachrichtigen
#20   Doriano   19:47:23 | Samstag, 22. November 2008
proet…
Hier www.kreuz.net/…ticle.8214-page.html
…geht’s lang (19Uhr22). Mach nachlesen, was Kardinal Perl sagt.
Es scheint auch Ihnen entgangen zu sein, daß sich das Verhältnis des Vatikan zur FSSPX doch stark gewandelt hat.
Was mariokin geschrieben hat, unterstreiche ich voll und ganz. Leider sind iHre Kenntnisse bzgl. der FSSPX eher
bescheiden, und so ist es auch kein Wunder, daß sie
der irrigen Meinung sind, Predigten würden dazu missbraucht, sog. Kampfparolen zu verbreiten. Aber es werden Dinge angesprochen, die falsch laufen und mit der überlieferten katholischen Lehre nicht übereinstimmen. Im übrigen haben Sie auch sehr treffend
geschrieben: FÜR MICH. Sie vetreten des weiteren auf
jeden Fall nicht die Positioin der „Ecclesia Dei
„- Kommission. Warum dem so ist, finden Sie bitte selber heraus.
Redaktion benachrichtigen
#19   Gotthard   19:35:22 | Samstag, 22. November 2008
@wassers
es handelt sich keineswegs um einen „Club“
es handelt sich kirchenrechtlich gesehen selbstverständlich um einen „Club“. Diese Vereinigung hat kirchlich keinerlei Anerkennung.
Diese Herren dürfen sich gerne katholische Bischöfe oder Priester nennen – sie bilden einen privaten Club.
Sie dürfen gerne katholische Kirche des 19. Jahrhunderts spielen – sie sind eine zu vernachlässigende Größe.
Jeder Bischof hat die Pflicht, die Gläubigen seiner Diözese über den wahren Charakter dieses Clubs aufzuklären.
Redaktion benachrichtigen
#18   mariokin   19:29:04 | Samstag, 22. November 2008
Teil II
gehalten hätte.
Auch ich wünsche mir eine Versöhnung, denn es gibt gute Priester und Bischöfe auch auf der amtskirchlichen Seite.
Dazu braucht es aber auch das Eingeständnis von Fehlurteilen gegenüber der Bruderschaft. Das hat der Papst ja in seinem Begleitschreiben zum MP deutlich gemacht.
Es war ein Fehlurteil, die Bruderschaft wegen ihrem festhalten an der alten Liturgie „aufzuheben“ zudem mit einem kirchenrechtlich umstrittenen Verfahren. Ein Rekurs des Erzbischof wurde nie bearbeitet und zwar auf Betreiben von Kurienkardinälen unterer Instanzen. Ein solcher Akt würde in der staatl. Rechtsprechung nicht möglich sein.
Zum anderen hatte der Papst ein Bischofsmandat erlaubt. Es ist also unsinnig zu behaupten, Lefebvre hätte den korrekten Weg nicht bis zu dem Punkt eingehalten, als klar war, dass Rom keinen der Kandidatenvorschläge akzeptieren wollte. Erst zu diesem Zeitpunkt platzte das Einvernehmen, festgehalten im Protokoll vom 5. Mai 1988. Auch die Petrusbruderschaft die sich auf diese Übereinkunft beruft, hat bis heute den versprochenen Bischof nie erhalten!
Wenn also mit denen die Rom auch im Leitungsband unterstehen wollen und zugleich die Tradition weitergeben und Heimat in ihr bieten wollen nicht kooperiert, sondern nur ausgegrenzt wird und Rom es nicht schafft, dieses Recht, das im MP erneut bekräftigt wurde durchzusetzen und Ordnung zu schaffen, dann darf es nicht verwundern, dass es Zeiten wie bei Athanasius gibt und Leute im Notstand selbständig handeln.
Redaktion benachrichtigen
#17   wassers   19:17:48 | Samstag, 22. November 2008
Umstrittener Club? – Nein nur katholisch!
Nein, Msgr., es handelt sich keineswegs um einen „Club“, sondern um die authentische, unverkürzte und verfälschte katholische Lehre, die hier vertreten wird. Das können konziliar erleuchtete Vertreter weder verstehen noch ertragen, denn sie müssen hierin für Ihre neue Ausrichtung oder Glauben eine Gefahr sehen, den katholischen Spiegel vorgehalten zu bekommen, was sie ohne Zweifel nicht mögen. Kann ich nachvollziehen, wenn diese Brüder und Schwestern sich unwohl fühlen und Unfug unter das katholische Restvolk streuen, denn das Gros hat nach dem II. Vaticanum ohnehin Adé gesagt!
Redaktion benachrichtigen
#16   Sozialkatholisch   19:12:59 | Samstag, 22. November 2008
@ Dorftröte
Und wovon träumen Sie nachts?
Na von dir bestimmt nich!
:-D :-D :-D
Redaktion benachrichtigen
#15   mariokin   19:09:57 | Samstag, 22. November 2008
@Landorganist u.a.
Ich kenne beide Seiten. Es gibt hervorragende Predigten der Bischöfe, anlässlich der Weihen, der Firmungen usw. Ich selber durfte in Zaitzkofen mit Bischof Fellay einpaar Worte wechseln. Aus ihnen sprach eine große Väterlichkeit und Sorge für die katholische Kirche.
Ab und an und das wird dann im Netz veröffentlicht, nimmt ein Bischof auch Stellung, etwa wenn es neue Entwicklungen oder Kontakte mit Rom gibt.
Zeige mir den Priester und Bischof, der nicht über aktuelles Geschehen im modernen Gottesdienst spricht. Dabei kommt die kraftvolle Botschaft Jesu gegenüber manchmal auch wie ungesalzene Suppe vor und ich habe mir oft überlegt: diese Predigt hätte auch ein Bürgermeister als Aufruf zu mehr Menschlichkeit und Solidarität halten können.
Will sagen: Keine Seite braucht auf die andere mit Steinen zu werfen! Es gibt auch berechtigte Kritik an der Führung des Vatikans. So werden Mißstände zwar in letzter Zeit viel eindeutiger als früher benannt, aber der Papst gebraucht seine Macht z.B. nicht, um Häresien wirksam zu bekämpfen, indem er z.B. ungehorsame Bischöfe suspendieren würde, Theologen, die an den Unis Moderne Thesen, statt die Lehre der Kirche zu vertreten, abzuberufen und durch rechtgläubige zu ersetzen.
Und all dies ist ein wirkliches Ärgernis für die Gläubigen, die unter diesen Umständen leiden. Ich weiß es selbst, denn ich war im Priesterseminar und auch lange genug dabei. Habe viel mitbekommen.
Zudem wär es 1988 nie soweit gekommen, wenn sich Rom an seine Zusage
Redaktion benachrichtigen
#14   LandorganistII   18:42:31 | Samstag, 22. November 2008
@Doriano
Und wie erklären Sie sich die Predigten von Falley und seinen Bierzeltbischöfen? Da wird nicht das Wort Gottes ausgelegt, sondern da werden Kampfparolen gegen die Kirche abgelassen, wie wir es hier schon häufig lesen konnten.
Redaktion benachrichtigen
#13   proetcontra   18:41:54 | Samstag, 22. November 2008
@Doriano
Wie Sie es mit der Kirche halten, das müssen Sie mit Ihrem Gewissen ausmachen.
Für mich ist die Lefebvrianer-Sekte weder mit dem Glauben der rkKirche vereinbar noch und schon gar nicht Bestandteil dieser!
Die Päpste haben sehr großes Entgegenkommen gezeigt, in Sorge um die Einheit und der Gefahr einer neuerlichen Spaltung. Viele dieser Bestimmungen haben dazu geführt, dass sich ein großer Teil der Sekte wieder der Römisch-katholischen Kirche zugewandt hat (Petrusbruderschaft!). Es gibt also keine Entschuldigung für Sie und Ihr Verbleiben in der Sekte.
Daum auch Ihnen die Worte des Papstes: Sie müssen wissen, „…daß die formale Zustimmung zu einem Schisma eine schwere Beleidigung Gottes ist und die Exkommunikation mit sich bringt.“
Redaktion benachrichtigen
#12   Doriano   18:34:17 | Samstag, 22. November 2008
@proetcontra
Sie sollten ein’s nicht vergessen:Da wo FSSPX draufsteht,
ist nicht immer auch FSSPX drin. Soll auch heißen: Wenn
mancher der Poster, die hier so herum marodieren, Priester
in der Bruderschaft wären und sich so z.B. in einer Predigt
äussern würden, könnten die ihre Koffer packen! Auch ich
gehe wie mariokin sehr gerne zur Bruderschaft und möchte
unser Kapellchen nicht mehr missen. Des weiteren ärgere
ich mich über jedes Posting, das als Giftspritze dient und somit dem Geiste des katholischen Glaubens widerspricht.
Ähnliches (im entfernten Sinne) ist auch mir schon passiert
und bedaure daher, daß es hier keine Möglichkeit zur Selbstzensur gibt. Sprich:Editierfunktion. EB Levebvre
hatte einmal in einem seiner Vorträge jeglichem Hang zu
Beleidigungen oder Verunglimpfungen eine deutliche
Abfuhr erteilt – daß aber auch Dinge beim Namen genannt
werden müssen. Daß sich dann manche Leute, anstatt mal ein klein wenig nachzudenken, gleich auf den Schlips getreten fühlen (das gilt für Tradis sowie Modernis gleicherweise) und die Hellebarde schwingen, ist an sich
völlig normal und nicht besonders beachtenswert.
Auf die gleiche Weise, wie hier die FSSPX als Piussekte
verunglimpft wird, halte ich es für völlig verfehlt, von einer VII-Sekte oder ähnlichem zu sprechen. Also: Bitte
etwas mehr Gelassenheit und mehr katholisch sein –
also weniger Hass.
Redaktion benachrichtigen
#11   LandorganistII   18:34:15 | Samstag, 22. November 2008
Soz.Kath
Und wovon träumen Sie nachts?
Redaktion benachrichtigen
#10   proetcontra   18:23:45 | Samstag, 22. November 2008
mariokin
sie haben vollkommen recht. Auch Martin Luther war davon überzeugt, dass er im Recht sei (un in einigen Punkten war er es wohl auch). Auch damals erwies sich die Kirche sehr langmütig im Umgang…
Aber es ist natürlich schon klar: die Lefebvrianer-Sekte hat die Wahrheit und die katholische Kirche irrt!
4 Bischöfe und etwa 400 Priester stehen in der heiligen Tradition und Wahrheit; repräsentieren die katholische Kirche!
Etwa 410.000 Priester und 820.000 Ordensleute befinden sich mit ihrem Papst, den Kardinälen und Bischöfen sowie ihren mehr als 1.150000.000 Mitglieder im IRRTUM!
Sie sind wie jener Autofahrer, der auf der Autobahn auf die Durchsage, dass sich ein Geisterfahrer auf ihr befinde, mit einem Schrei reagiert: „Was? Einer? Hunderte!“
Redaktion benachrichtigen
#9   Sozialkatholisch   18:19:22 | Samstag, 22. November 2008
@ Landdudeler
So ein Schwachsinn, die Piusse sind dem Papst gehorsamer als weit über 50% der Amtskirche und der Papst Benedikt wird wenigstens die Exkomunikation des Erzbischofs Lefebvre noch aufheben!
Redaktion benachrichtigen
#8   LandorganistII   18:15:27 | Samstag, 22. November 2008
Genau das meinen die Piusse
auch, nämlich im Recht zu sein und anderen, und damit meinen Sie in erster Linie den Papst und das Bischofskollegium, zu sagen, sie seien nicht im Recht. Ihren Gehorsam bezeugen die Piusse doch nur, in dem sie das Bild des Papstes in ihren Sakristeien aufhängen und ihn namentlich im Hochgebet erwähnen. Das war es dann aber auch mit ihrem Gehorsam.
Redaktion benachrichtigen
#7   mariokin   18:03:42 | Samstag, 22. November 2008
@proetcontra
Ich habe noch nie ein hasserfülltes Posting geschrieben, obwohl ich freundschaftliche Beziehungen zur Bruderschaft pflege und dort regelmäßig zum Gottesdienst gehe.
Liebe zur Wahrheit verlangt auch das Falsche beim Namen zu nennen, um den anderen nicht in seinem Irrtum zu belassen. Ich muss ihn deshalb nicht beleidigen, aber doch klar genug sagen, dass er im Unrecht ist.
Redaktion benachrichtigen
#6   proetcontra   17:43:22 | Samstag, 22. November 2008
Es bedarf noch deutlicherer Worte,
damit die Anhänger der Lefebvre-Sekte endlich zur Kenntnis nehmen, dass Aussagen wie jene von Pius-Sektierer Andreas Mählmann,“ der am Mittwoch in Aachen erklärt hat, daß sich seine Bruderschaft nie außerhalb der Kirche befunden habe“, nur Augen-Auswischerei sind? Sie selber wissen es ohnedies, jedoch halten sie ihre Anhänger im Glauben, dass sie weiterhin „katholisch“ seien. Die Aussage von Rom ist klar:
„…Aufruf an all jene richten, die bisher in irgendeiner Weise mit der Bewegung des Erzbischofs Lefebvre in Verbindung standen: daß sie ihre ernste Pflicht erfüllen, mit dem Stellvertreter Christi in der Einheit der katholischen Kirche verbunden zu bleibenund in keiner Weise jene Bewegung weiter zu unterstützen. Alle müssen wissen, daß die formale Zustimmung zu einem Schisma eine schwere Beleidigung Gottes ist und die Exkommunikation mit sich bringt, wie im Kirchenrecht festgesetzt ist.“
An den Früchten…! Man lese nur die hasserfüllten Postings und Beschimpfungen zu Konzil, Papst, Kardinäle, Bischöfe, Priester… Alles im Namen der „Wahrtheit“, die nur Gott sein kann?
Redaktion benachrichtigen
#5   maliems   17:38:24 | Samstag, 22. November 2008
@heinrich
:-) die dt. wären bei der 1. aussage geblieben. er ist besser als die deutschen. sag ich mal so. :-S
Redaktion benachrichtigen
#4   Mathias Wagener   17:12:40 | Samstag, 22. November 2008
Bezeichnung
Was heißt denn „altgläubih“ ? Was soll denn das ? Ist für mich nicht richtig.
Redaktion benachrichtigen
#3   HBR   16:50:51 | Samstag, 22. November 2008
Die Lefebvre-Sekte scheint ja recht diffus zu sein
Wenn mal so und mal so über die Lefebvre-Sekte geredet wird, zeigt das nur, dass man bei dieser Organisation nie weiß, woran man eigentlich ist
Redaktion benachrichtigen
#2   HeinrichvonOfterdingen   15:56:00 | Samstag, 22. November 2008
Lieber Maliems,
der ist kein besserer Kanonist, sondern wie die anderen beamtenkirchlichen Bischöfe nur ein unsicherer Kantonist.
Redaktion benachrichtigen
#1   maliems   15:12:28 | Samstag, 22. November 2008
der bischof
ist ein besserer kanonist, als es unter den dt bischöfen gibt.
Redaktion benachrichtigen
Weiterlesen:
PiusbruderschaftDas schlechte Gewissen der Konzilskirche PiusbruderschaftDer Bischof ist dagegen – und seine Priester? PiusbruderschaftNoch mehr Gerüchte PiusbruderschaftBezahlte Werbung beim Feind PiusbruderschaftEin Vorbild für alle PiusbruderschaftSteht die Aufhebung der Exkommunikationen kurz bevor? PiusbruderschaftFünf Irrtümer des Motu Proprio PiusbruderschaftNur über meine Leiche PiusbruderschaftAm Schluß zählen die Fakten PiusbruderschaftHauptsache nicht katholisch PiusbruderschaftIn Fulda ging nicht, was in Rom möglich war PiusbruderschaftEs zieht sie wieder nach Fulda PiusbruderschaftZwei Irrtümer PetrusbruderschaftWenigstens ein klares Wort gegen den Ökumenismus PiusbruderschaftZwischen neugläubig und altgläubig liegen Welten
RSS Feed  •  News Ticker  •  Werbebanner  •  Visitenkarte  •  Kontakt  •  Impressum
© CC-BY-NC-SA 2012 kreuz.net