Seit dem Zweiten Vatikanum und der Erfindung des anonymen Christen – der praktischerweise keine Bekehrung mehr braucht – ist Menschenfischen vorbei. Die dadurch gewonnene Zeit wird in den kirchlichen Jagdsport investiert.
Artikel in der ‘Kleine Zeitung’ vom 11. November
(kreuz.net) Am 11. November präsentierte die täglich erscheinende Grazer ‘Kleine Zeitung’ den Bischof
von Gurk-Klagenfurt, Mons. Alois Schwarz, mit einem Gewehr in der Hand.
Die ‘Kleine Zeitung’ gehört
über den Styria Verlag zu hundert Prozent zur Diözese Graz-Seckau.
Der Artikel über den Bischof trug
den Titel: „Mit Hubertus auf der Pirsch“. Untertitel: „Vom Jagderlebnis in der Natur erzählt auch der
Bischof gern.“
Es ging dabei um eine Jägerwallfahrt, bei der 3000 Gäste ins Stift. St. Georgen am Längsee
wanderten.
Bischof Schwarz zelebrierte dabei die Hubertusmesse.
Das Stift gehört seit 1959 dem Bistum
Gurk-Klagenfurt und wird heute als bischöfliches Bildungshaus genutzt.
Die Jägerwallfahrt war – so
die ‘Kleine Zeitung’ – auch der schönste Ort für die besten Geschichten.
Während der Jägermesse berichtete
der Bischof nach Angaben der Zeitung von seinem jüngsten Jagderlebnis:
„Vor drei Wochen fiel am Eisenhut
eine 18 Jähre alte Gams nach sechsstündiger Pirsch.“
Den geistlichen Würdenträgern ist nicht verboten,
im – diözesaneigenen – Revier das Waidwerk auszuüben.
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61 Lesermeinungen
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#61 Elijahu † 23:37:20 | Montag, 24. November 2008
Man lernt doch nie aus Das sieht die Kirche anders – und richtig. Wäre das was Sie sagen richtig, dann
gäbe es keine Christen mehr auf der Welt und der Islam hätte uns allle „bekehrt“. Da muss ich mich dann
wohl selber korrigieren was das betrifft.
@Friedrich Spee Derjenige der Morde befiehlt ist ein Mörder. Ihre vermeintliche Analogie ist keine. Im
Zusammenhang mit Tieren ist der Begriff Mord fehl am Platze. Es ist nicht gut, den Irrlehren von Elijahu
mit unsachlichen und unvernünftigen Überlegungen zu begegnen. @Elijahu Bekehren Sie sich! Studieren
Sie, was die Kirche Gottes wirklich lehrt, und hören Sie auf, sich als persönlicher Vertreter des Herrn
aufzuspielen.
Vieira / Elijahu Vieira: lassen Sie bitte nicht irgendwelchen Ärger an mir aus. Ob Hitler Vegetarier
war oder halbe Schweine gegessen hat spielt doch gar keine Rolle hier. Der Vergleich war einzig und alleine
so: Derjenige der Morde befiehlt ist ein Mörder. (punkt) Derjenige der Fleisch isst und somit befiehlt,
Tiere zu töten, der tötet Tiere, wenn auch indirekt. Und ob jetzt der Bischof selber Tiere erschiesst
und diese isst oder ob er sein Fleisch beim Metzger kauft ist somit analog zu sehen – es ist ganz egal.
Das ist in der Tat kein Unterschied, denn es ist weder verwerflich, ein Tier zu töten, noch ein totes
Tier zu verzehren. ICH habe nichts anderes behauptet. Wieso fallen Sie also über mich her? Weder ists
eine Sünde Fleisch zu essen noch Tiere zu töten. Deshalb ist das Gebot, welches Elijahu erwähnt hat,
sicherlich aus anderen Gründen ausgesprochen worden als aus biblischen. Darum ging es. Elijahu: Mit „Du
sollst nicht töten“ wird auch die Tötung von Soldaten im Kriegsfall verboten. Das sieht die Kirche anders –
und richtig. Wäre das was Sie sagen richtig, dann gäbe es keine Christen mehr auf der Welt und der Islam
hätte uns allle „bekehrt“. Manchmal ist es erlaubt zu töten. Nämlich in Notwehr. Und in allen legitimen
Kriegen ist der Krieg Notwehr. Ich bin durch meinen Christlichen Glauben nicht verpflichtet, alles hinzunehmen,
was mir jemand antun will – wehren darf man sich.
@Elijahu Ein Soldat wird aus diesem Grund nur am Reich Gottes teilhaben können, wenn er vorher dem Töten
abschwört und Busse tut. Wo haben Sie diese Irrlehren nur her?
#56 Elijahu † 16:31:26 | Montag, 24. November 2008
Warum bekämpft der Papst dann die Todesstrafe? Das V. Gebot Gottes verbietet nicht das Töten durch die
Staatsgemeinschaft bei Verstößen gegen die Staatsgemeinschaft und im Kriegsfall, wie aus der Geschichte
Gottes mit Seinem Alten Bundesvolk hervorgeht. Das können sie so nicht sagen. Wer am Reich Gottes teilhaben
will, für den gelten die Gebote Jesu Christi aus der Bergpredigt. Und der hat dieses Gebot nochmal um
ein vielfaches verschärft. Ein Soldat wird aus diesem Grund nur am Reich Gottes teilhaben können, wenn
er vorher dem Töten abschwört und Busse tut. Und erinnert sei in diesem Zusammenhang auch an die Begegnung
Jesu Christi mit der Ehebrecherin, die gesteinigt werden sollte. In Guatemala zum Beispiel hat man die
Todesstrafe abgeschafft aufgrund der Intervention eines Papstes. Zur Zeit Mose war der Ausschluss aus
der Volksgemeinschaft gleichbedeutend mit der Todesstrafe (vor allem während die Juden noch in der Wüste
umherwanderten), also war es nur konsequent dass man Exkommunizierte damals gleich den Gnadenstoss verpasste
anstatt sie verhungern zu lassen. Gefängnisse gab es damals nicht.
@Friedrich Spee Hitler war Vegetarier. Ihrer Logik nach ist er also kein Tiertöter, sondern ein Pflanzenmörder.
es ging um den „qualitativen“ Unterschied – also ob es etwas moralisch anderes ist, ob jemand wirklich
mit eigenen Händen ein Tier tötet oder ob er „nur Fleisch isst“. Und das ist eben kein Unterschied.
Das ist in der Tat kein Unterschied, denn es ist weder verwerflich, ein Tier zu töten, noch ein totes
Tier zu verzehren. Jedenfalls nicht, wenn man sich an die Lehren unseres Herrn Jesus Christus und seiner
Kirche hält. Welcher Affenethik folgen Sie?
@Elijahu: Das V. Gebot Gottes verbietet nicht das Töten durch die Staatsgemeinschaft bei Verstößen
gegen die Staatsgemeinschaft und im Kriegsfall, wie aus der Geschichte Gottes mit Seinem Alten Bundesvolk
hervorgeht. Tiere zu essen ist in der Hl. Schrift ausdrücklich legitimiert, aber das heißt nicht dass
diese Form der Ernährung auch die Form der Ernährung vor dem Sündenfall gewesen ist. Manche christliche
Theologen meinen sogar bis heute, insbesonders auch in Amerika, dass auch das Tierfressertum unter den
Tieren und den Menschen generell erst ein Produkt der unvollkommenen Welt seit dem Sündenfall ist. Fest
steht dass es Tiere mit spitzen Zähnen gibt die trotzdem nur pflanzlich fressen.
#53 Elijahu † 12:07:20 | Montag, 24. November 2008
Du sollst nicht töten Ausserdem, das Gebot heisst zwar: „Du sollst nicht töten!“, hat aber die Bedeutung
von: „Du sollst nicht morden!“ Und „Mord“ ist immer auf Menschen gerichtet, nicht auf Tiere. Und selbst
bei Menschen gilt das Tötungsverbot nicht absolut – im Krieg einen Soldaten zu erschiessen ist z.B. kein
Mord im Sinne des Gebotes. Wäre es anders, dann wäre ich ein Mörder – was ich aber nicht bin. Das ist
schlicht falsch. Mit „Du sollst nicht töten“ wird auch die Tötung von Soldaten im Kriegsfall verboten.
Das ist der Grund warum Priester nicht für den Kriegsdienst herangezogen werden können. Es heisst nicht
umsonst: Wenn jemand dich auf deine rechte Wange schlägt, halt ihm auch die linke hin. Fleischgenuss
wurde Noah und seiner Familie ausdrücklich von Gott erlaubt – solange sich im Fleisch kein Blut mehr
befindet. Und laut Apostelvision ist was die Nahrungsaufnahme betrifft zwar alles erlaubt aber nicht alles
sinnvoll. Das alles ändert nichts daran, dass der Jagdsportbischof sich eigenmächtig über die jahrtausendealte
Tradition der Kirche hinwegsetzt. Was der macht ist schlicht geschmackslos und bringt die RKK bei friedliebenden
und gewaltlosen Menschen in Verruf.
@ Vieira Es ist der Schlachter, der tötet und nicht etwa der Konsument, wie Sie entgegen dem, was offenkundig
der Fall ist, behaupten. Aha. Demzufolge ist z.B. Hitler auch kein Mörder. Er hats ja schliesslich nicht
selbst getan, sondern es nur befohlen, genauso, wie der Konsument „befiehlt“, Tiere zu töten. Vieira,
es ging um den „qualitativen“ Unterschied – also ob es etwas moralisch anderes ist, ob jemand wirklich
mit eigenen Händen ein Tier tötet oder ob er „nur Fleisch isst“. Und das ist eben kein Unterschied.
Manche alte Theologen vertreten die Ansicht Tiere zu essen wäre erst Praxis in der Welt geworden nach
dem Sündenfall im Paradies, darunter der hl. Schriftübersetzer Hieronymus der deshalb Vegetarier geworden
sein soll. Jesus Christus, also Gott selbst, hat sich allerdings in dieser Frage an die Menschen Seiner
Zeit gehalten und mit den Juden und den Heiden auch tierische Speisen zu sich genommen. Das heißt aber
nicht dass das auch die Situation nach der Wiederkunft Christi und der Errichtung des ewigen Christuskönigreiches,
der Wiederherstellung des paradiesischen Zustandes, so sein muss, in dem Christus absoluter Souverain
der Erde und des Universums sein wird.
Töten als Hobby? Mordmanns Heil! Bzw. Waidmanns Tod, wie ich bei solchen Gelegenheiten immer zu wünschen
pflege. 2008 gab es ja in ganz Europa wieder herrlich viele Jagdunfälle. Es gibt eine Antijagdseite im
Internet, auf der diese festgehalten werden. Jäger J1 ballert während der Treibjagd Jäger J2 ab – kommt
häufig vor, ist schon fast ein Klassiker. Und meine Trauer darüber geht gegen Null. Bei zuviel Tötungsgeilheit
kann der Schuss halt mal nach hinten losgehen. Dass die Kirchen das dreckige Jagdgesindel aber noch protegieren
und duch Hubertusmessen ehren, ist der Gipfel der Perversität.
@Friedrich Spee Tut es nicht. Wer Fleisch isst, tötet Tiere. Wer Lederwaren benutzt, tötet Tiere. Wer
Eier isst, tötet Tiere. Zu Ihrer Information: Wenn Sie im Restaurant oder bei Ihrer Mutter ein Stück
Fleisch essen, dann handelt es sich zumindest in der Regel um Teile eines Tieres, das bereits tot. Der
Schlachter tötet Tiere. Der Metzger verwurstet sie und der Konsument ißt sie. Es ist der Schlachter,
der tötet und nicht etwa der Konsument, wie Sie entgegen dem, was offenkundig der Fall ist, behaupten.
Selbst wenn Sie den Jäger beauftragen, wild zu schießen, um es schließlich zu verzehren, bleibt immer
noch der Jäger derjenige, der es tötet. Klingt vielleicht komisch, ist aber so.
Elijahu: „Warum“ spielt keine Rolle? Natürlich spielt das „Warum“ eine Rolle. Zudem: Auch andere Dinge,
die wir heute selbstverständlich ablehnen, wurden niemals von irgendeinem Konzil aufgehoben. Beispielsweise
die Bulle zur Existenz des Hexenunwesens – die gälte nach Ihrem System des „was nicht aufgehoben wurde
gilt weiterhin“ – Prinzips immer noch. Was das Jagdverbot von Bischöfen angeht (bei Benediktinern ist
das was anderes, da gehörts einfach zu den Ordensregeln): Ich bin kein Historiker, aber soweit ich weiss,
war das „Jagen-dürfen“ im Mittelalter auf den Adel beschränkt, was grösseres Wild angeht – und die
Jagd war eine „dekadente“ Freizeitbeschäftigung. DAS wird der Grund sein für das Verbot, an solchen
Jagden teilzunehmen. Ausserdem, das Gebot heisst zwar: „Du sollst nicht töten!“, hat aber die Bedeutung
von: „Du sollst nicht morden!“ Und „Mord“ ist immer auf Menschen gerichtet, nicht auf Tiere. Und selbst
bei Menschen gilt das Tötungsverbot nicht absolut – im Krieg einen Soldaten zu erschiessen ist z.B. kein
Mord im Sinne des Gebotes. Wäre es anders, dann wäre ich ein Mörder – was ich aber nicht bin.
#47 Elijahu † 02:01:04 | Montag, 24. November 2008
Das steht doch garnicht zur Diskussion Die diversen Konzilsbeschlüsse sind NIEMALS aufgehoben worden.
Sie sind immer noch gültig. Keinem katholischen Geistlichen ist es erlaubt, an einer Jagd teilzunehmen
oder eine Waffe zu tragen. Wem das nicht passt, der kann zu den Protestanten gehn. Warum das verboten
ist, spielt überhaupt keine Rolle. Wenn mehrere Konzile ein solches Verbot fordern, über Jahrhunderte
hinweg, dann wird es schon seinen Sinn haben.
Irrtum, Elijahu! Natürlich besteht zwischen dem Akt des Tötens selbst und dem Verzehr von Fleisch ein
qualitativer Unterschied. Tut es nicht. Wer Fleisch isst, tötet Tiere. Wer Lederwaren benutzt, tötet
Tiere. Wer Eier isst, tötet Tiere. Wenn einem Bischof irgendein Konzil verboten hat, zu jagen, dann geschah
das sicher aus „gesellschaftspolitischen“ Motiven heraus, nicht aus’biblischen Gründen“ – oder gibts
irgendwo in der Schrift was zum Thema „Jagd“?
#45 Elijahu † 01:41:23 | Montag, 24. November 2008
Heuchelei wär es wenn ich ein Geistlicher wäre; bin ich aber nicht Andernfalls sind sie ein Heuchler,
denn ob die von Ihnen verspeisten Tiere von Ihnen selbst getötet werden, oder aber von Ihnen (über den
Umweg des „Marktes“) ein Fleischhauer, Wursthersteller oder Jäger dafür bezahlt wird, spielt wohl keine
Rolle. Natürlich besteht zwischen dem Akt des Tötens selbst und dem Verzehr von Fleisch ein qualitativer
Unterschied. Ich selbst bin kein Bischof und auch kein Priester, also stünde es mir auch frei zu jagen.
Ich bin auch kein Benediktinermönch. Wäre ich aber einer, dann würde ich weder eine Waffe in die Hand
nehmen noch jagen und im Falle des Mönchs auch keine Vierbeiner verzehren. Dem Priester und Bischof ist
das untersagt; Geistliche sollen sich nicht mit den zum Untergang verdammten Tätigkeiten dieses Weltzeitalters
beschäftigen sondern ihre Zeit und Energie dem Aufbau des Reichs Gottes widmen. Bei dem Bischof (der
übrigens nicht Schönborn heisst) ist es Heuchelei und es ist mein gutes Recht darauf hinzuweisen, dass
dieser Bischof diverse Konzilsbeschlüsse einfach ignoriert.
#44 Fragender 01:31:38 | Montag, 24. November 2008
@ Elijahu Ich bewundere Ihre Konsequenz, niemals Schweinefleisch, Rindfleisch, Wild und allen anderen
Vierbeinern zu essen… falls Sie diese Konsequenz tatsächlich haben. Andernfalls sind sie ein Heuchler,
denn ob die von Ihnen verspeisten Tiere von Ihnen selbst getötet werden, oder aber von Ihnen (über den
Umweg des „Marktes“) ein Fleischhauer, Wursthersteller oder Jäger dafür bezahlt wird, spielt wohl keine
Rolle. Ich bin wender ein besonderer Freund des Bischof Schönborn, noch der „Waidwerks“… aber doppelbödige
Heuchlerei finde ich noch weit ekelhafter.
Werter Elijahu, nicht hier räsonieren; für Anträge auf Strafverfolgung gegen Ortsordinarien ist die
Römische Rota zuständig. Dort müssen Sie aber einen konkreten Rechtsgrund für Ihren Antrag benennen –
haben Sie den?
Ultramontanus: Leute ausrichten … bedeutet in Bayern ihnen Böses nachzusagen, z.B. ist das, was kreuz.net
normalerweise mit Kardinalerzbischof von Schönborn macht „ausrichten“.
#41 Elijahu † 23:31:41 | Sonntag, 23. November 2008
Du sollst nicht töten St. Benedikt hat den Verzehr von Vierbeinern verboten. Auf dem Concilium Germanicum
742 wurde dem Klerus das Tragen von Waffen wie auch die Jagd verboten. Auf dem Konzil von Klermont 1130
wurde dem Klerus die Teilnahme an der Jagd verboten. Das 4. Laterankonzil hat dem Klerus die Jagd nochmals
verboten. Die Beschlüsse über das Jagdverbot und das Verbot Waffen zu tragen sind auch heute noch gültig.
Sie wurden niemals aufgehoben. Kein Konzil oder päpstlicher Erlass hat dieses Verbot je wieder aufgehoben.
Schon die Fürstbischöfe des Mittelalters haben sich um diese Verbote seitens des Papstes einen feuchten
Kehricht geschert. Da wurde munter die Waffenkunst gepflegt, man hat sich Horden von Jagdfalken und Jagdhunden
gehalten, Jagdrechte wurden zwischen Klerus und Adeligen aufgeteilt. Der oben genannte Bischof steht in
der unseligen Tradition dieser ungehorsamen und unheiligen Männer.
#40 Benedikt 22:26:10 | Sonntag, 23. November 2008
Freischütz (mein Beitrag zum kreuz.net’schen Gedichtswesen) Was gleicht wohl auf Erden dem Jägervergnügen?
Wem sprudelt der Becher des Lebens so reich? Beim Klange der Hörner im Grünen zu liegen, Den Hirsch
zu verfolgen durch Dickicht und Teich, Ist fürstliche Freude, ist männlich Verlangen, Erstarket die
Glieder und würzet das Mahl. Wenn Wälder und Felsen uns hallend umfangen, Tönt freier und freud’ger
der volle Pokal! Jo, ho! Tralalalala! Diana ist kundig, die Nacht zu erhellen, Wie labend am Tage ihr
Dunkel uns kühlt. Den blutigen Wolf und den Eber zu fällen, Der gierig die grünenden Saaten durchwühlt,
Ist fürstliche Freude, ist männlich Verlangen, Erstarket die Glieder und würzet das Mahl. Wenn Wälder
und Felsen uns hallend umfangen, Tönt freier und freud’ger der volle Pokal! Jo, ho! Tralalalala!
Ich kenne einen… … der ist Priester und hat uns zwei Enten geschossen, war aber nicht in der Lage
die Schrotkugeln zu entfernen! Waidmanns heil… und …heil Heiliger Hubertus! Trallaa,
trallaa, trallaa, denn lustig ist die Jägerszeit, Waidmanns heil, Waidmanns heil! Denn Lustig ist die
Waidsaison! O:O
Bischof Alois Schwarz na, dieser Herr Bischof hat entweder nie etwas von der Legende um den Hl. Hubertus
gehört, geschweige denn davon, dass aufgrund der Legende dem Heiligen zugesprochen wird, dass er der
Jagd abgeschworen hat, nachdem ihm ein Hirsch mit einem goldenen Kreuz zwischen seinem Geweih erschienen
ist. Hubertusmessen sind nur insofern zu tolerieren, wenn der Jägerschaft klar gemacht wird, dass ihr
Schutzpatron etwas anderes wollte, als auf der Jagd Tiere zu töten. Kein Wunder, dass Tierschützer und
Tierrechtler katholische Kirche als verlogen ansehen.
#36 Kunstmaler † 11:02:15 | Sonntag, 23. November 2008
es gibt eben solche und solche Jäger. @turk – weil Sie es erwähnen, möchte ich hier noch eine Aussage
unseres Hl. Vaters hinzufügen: „Ich appelliere dabei an die politisch Verantwortlichen, nicht zuzulassen,
daß Kinder zu einem Krankheitsfall gemacht werden und daß die in Ihrer Rechtsordnung festgelegte Qualifizierung
der Abtreibung als ein Unrecht nicht faktisch aufgehoben wird.“ o^/
Werte Galatea Ich verstehe Sie nicht? Was meinen Sie? Wovon reden Sie? Sicherlich habe ich privaten Kontakt
zu vielen Hellbird wahrgenommen und wir verstehen uns blendend! Wir helfen uns , wo und wie immer wir
es vermögen! Aber was meinen Sie sonst?
#32 Fragender 23:46:22 | Samstag, 22. November 2008
Welch wichtige Neuigkeit!!!!! Danke kreuz.net, ohne Euch hätte ich das nie erfahren und gedacht, die
kirchenfeindliche „Tradition“ hätte wichtigere Anliegen…
#31 Gotthard 23:42:23 | Samstag, 22. November 2008
Hubertusmesse eine Hubertusmesse ist doch etwas sehr traditionelles und schönes. Die Musik stammt in
aller Regel aus dem Barock … und Jagdhornbläser-Korps klingen in Kirchen besonders gut …
Weidmannsheil Na somit wünsche ich den Bischof auch ein kräftiges Weidmannsheil. Bin selbt Jäger.
Übrigens war der „Löwe von Münster“ auch Jäger. Aber ab der Priesterweihe oder Bischofsweihe hat er
sein Weidwerk nicht mehr ausgeübt! Aber die Jagd steht nicht im Gegensatz zur katholischen Lehre!
#29 Elijahu † 23:34:58 | Samstag, 22. November 2008
Ich kenn einen Priester… …der wollte mal einen Vogel mit der Flinte erlegen und hat sich dabei 2 Finger
der rechten Hand aus versehen abgeschossen. Zelebrieren tut er heute mit 8 Fingern statt mit 10. Wie heisst
es so schön: Schuster bleib bei deinen Leisten.
#28 Biene Maja 23:12:33 | Samstag, 22. November 2008
an alle ich bin müde heute hab ich viel geschrieben morgen ist Sonntag der Tag des Herrn Christ-König
Sonntag bei uns in Österreich mein Tag. Ich wünsche Euch eineAngenehme Nachtruhe und Schönen Sonntag
die Biene
Frau Colombe de la Paix, Kontakt suchen übers Internet ist nicht verboten. Das haben Sie sicherlich auch
schon wahrgenommen. Leute ausrichten, und zu diesem Zweck sich einladen lassen auf ein sog. Watch-blog,
dort gemütlich – mal hier und mal dort – wiedersprechen Sie mir – die Puppen tanzen zu lassen, und dies
in einer Dimension, die Auswirkungen hat – das hat ein G’schmäckle. insofern, werte Dame, ist ihr erneuter
Auftritt hier – deplaziert.
#25 Biene Maja 22:53:09 | Samstag, 22. November 2008
Colombe de la peix Hat nicht geklappt der Pfarrer stand nicht hinter uns @ turk das ist ja schrecklich
was ich auf Kath net gelesen habe über Bischof Schwarz da hat er keine Zeit wo es nötig wäre, sich
etwas einfallen lassen für diese armen Mädchen das wäre seine Aufgabe als Hirte.
Bienchen Wen ich meine, ist hier belanglos! Die kennst Du nicht! Ich wünsche Dir einen schönen Sonntag!
Klappt es nun mit dem Rosenkranzgebet vor dem Gottesdienst?
Es gibt wieder Wölfe Bedingt durch die Massenabwanderungen und den starken Geburtenrückgang seit der
Wende drohen einige Landstriche in Mitteldeutschland zu entvölkern. Dort wurden jetzt wieder Wölfe gesichtet
…ww.wolfsregion-lausitz.de/index.php?article_id=121…
#19 Biene Maja 21:28:33 | Samstag, 22. November 2008
Es gibt genug… andere Probleme. Ersoll nicht die Armen Menschen nicht vergessen dafür soll er sich
Zeit nehmen, dann jammern sie über zu wenig Zeit wenn man sie anspricht, es gibt also viel zu tun.
#16 Kunstmaler † 21:06:04 | Samstag, 22. November 2008
Heinrich von O… Es gehört zwar nicht ins „Flintenthema“ – aber ich habe eben Zeit gehabt sämtliche
Einträge (alle wären zu viel gewesen) mit Genuß gelesen und ich muss sagen – ich brauch net mehr fernsehen.
:(3
Ich mag zwar keine Jäger… aber auch ein Priester darf einem Hobby nachgehen! Meistens sind es reiche
Menschen, davon ist die Kirche abhängig!! Spenden usw. , solche Sponsoren muss man sich hat erhalten!!!
Kunstmaler: Eine Hubertusmesse hat Tradition und istwünderschön!
Leider hatte Er keine Flinte dabei Mar 1:12 Und alsbald trieb ihn der Geist in die Wüste, und er war
allda in der Wüste Tage und ward versucht von dem Satan und war bei den Tieren, und die Engel dienten
ihm. Viele Heiligen Väter (auch Franziskus www.catholicgarden.com/files/fwolf_bot.jpg) verkehrten mit
Tieren, teilten mit ihnen ihre arme Mahlzeit (Hl. Sergius), einem Wüstenvater diente der Löwe (Hl. Neophyt),
der oft Wasserkrug trug. Aber vielleicht hatten sie einfach keine Flinte? www.suzdalgrad.ru/deti/deti-46.html
#13 Biene Maja 20:58:29 | Samstag, 22. November 2008
Der Bischof soll… die Zeit die er im Wald verbringt lieber in der Seelsorge dafür verwenden, für das
wird er bezahlt. Eine Waffe in den Händen eines Priesters? Er soll seine Hände dafür verwenden um zu
segnen und zu heilen und nicht zu töten Dieser Bischof muss Zeit haben Priester Mangel !?
#11 Kunstmaler † 19:41:23 | Samstag, 22. November 2008
Danke, Blaumeise für Ihre sachliche Antwort Ob Jagd und Bischof und eine Messe zusammenpassen – das
habe ich mich in diesem Fall gefragt. Ich kenne nämlich einige Jäger, denen das Töten z.B. schwer fällt
und eigentlich sollte man sich damit net unbedingt profilieren wollen. Übrigens an paramedic: man kann
kein Tier erlegen, ohne es vorher zu jagen. Ist aber notwendig, habe ich schon verstanden.
#10 Blaumeise 19:37:15 | Samstag, 22. November 2008
Jagd ist notwendig Lieber Kunstmaler: Jagd ist notwendig ! (eine andere Frage ist, ob Jagd und Bischof
gut zusammenpassen). In Mitteleuropa sind die Fleischfresser Wolf-Luchs-Bär ausgerottet (und haben auch
keinen Platz mehr). Der Mensch muss deren Stelle einnehmen – als Jäger. Es geht um die natürliche Waldverjüngung !
Überhöhte Wildbestände (Reh-Hirsch-Gämse) verhindern eine solche (durch Verbiss der jungen Bäume).
Gerade in den Alpen ist das ein großes Problem!
Kunstmaler&Compassion Ob das Jagen christlich sei oder nicht – das sollten Sie die Bischöfen (oder Päpste)
aus der goldenen Zeit der kath. Kirche fragen. Dass das Jagen mir nichts bedeutet oder dass ich Mitleid
mit den Tieren habe, ändert nichts daran, dass es Menschen geben muss, die sich zur Aufgabe gemacht haben,
Geschöpfe (Tiere) aus der Welt zu nehmen, die der Unwelt schädlich sind.
#7 Kunstmaler † 19:25:55 | Samstag, 22. November 2008
paramedic Und wenn man das nützliche mit dem Angenehmen verbinden kann, warum denn nicht Ja, habe schon
verstanden – aber lustig ist es trotzdem nicht – kann mir doch keiner einreden, dass man das Tier net
gleich mit einem guten Schuß schnell erlegen kann ohne Quälerei.
#6 paramedic 19:18:56 | Samstag, 22. November 2008
… wieder das übliche … … jede Menge Meinung – keine Ahnung. Die Pirsch ist das sich Nähern an
das Wild, gerade dass es NICHT flieht. Es gibt meines Wissens drei Arten des Jagens: Treibjagd: Wildschweine,
Hasen, Fasane u.ä. – wird gemacht, um einen unnatürlich hohen Bestand zu dezimieren (es müssen Abschusszahlen
erreicht werden, und das kann schon manchmal in Arbeit ausarten) Die Pirsch: der Jäger versucht sich
an das zu erlegende Wild so weit heranzumachen (ohne es zu verschrecken), dass er in sichere Schussentfernung
kommt (ist gar nicht leicht) Ansitzjagd: Der Jäger wartet (oft Nächte lang) bis das betreffende Tier
sicher vor seine Flinte kommt Sicher gibt es dumme Auswüchse der Jagd. Unbestritten ist aber, dass mangels
Besatz unserer Region mit natürlichen Topräubern (Wolf, Bär, Luchs, Adler, Geier) der Bestand an diversem
Wild durch den Menschen reguliert werden muss (das Nichteinhalten von Abschusszahlen ist strafbar für
den Jagdpächter, genauso wie er für Wildschäden den Bauern gegenüber haftet – im Gegenteil, die Jägerschaft
neigt eher dazu, zu viel Wild stehen zu lassen, aber dass verstehen durchschnittliche Großstädte sowieso
nicht). Und wenn man das nützliche mit dem Angenehmen verbinden kann, warum denn nicht (ich gehe nicht
jagen, weil a) ich es mir nicht leisten kann – sprich andere Interessen habe; und b) ich eigentlich zu
ungeduldig dafür bin. Was ich aber schätze ist Wildbret…
#5 Kunstmaler † 19:07:02 | Samstag, 22. November 2008
Stimme aus Wien Ist Jagen christlich, wenn „eigentlich kein Anlass“ dazu besteht? Würden Sie gerne 6
Stunden lang im Wald, um Ihr Leben rennen, nur damit sich jemand „seine Langeweile“ vertreibt? Man sollte
auch ein gewisses Maß an „Mitleid“ in sich tragen und zwar „jeden Geschöpf Gottes“ gegenüber.
#2 Kunstmaler † 18:53:47 | Samstag, 22. November 2008
6stündige Pirsch „Vor drei Wochen fiel am Eisenhut eine 18 Jähre alte Gams nach sechsstündiger Pirsch.“
ohne jetzt Kritik zu üben, aber ist das nicht Tierquälerei – muss so etwas sein? Die Jagd – ursprünglich
war diese ja eigentlich dazu da, um sich Nahrung zu verschaffen. Dann kamen wilde traditionelle Treibjagden
auf Kleinvieh von verwöhnten Hofgesellschaften, denen ja sooooo langweilig war. Sind wir wieder soweit
oder ist hier jemand am verhungern?
Nun fragen wir uns: Hängt der Bischof dem NOM an, dann ist er ein armseliger Mann der unschuldigen Tieren
nach dem Leben trachtet. Ist er ein Freund der alten Messe, dann tut er nur das, was seine fürstbischöflichen
und bischöflichen Vorgänger vor 300 Jahren auch schon getan haben, und damit steht in völliger Einheit
mit dem Lehramt und der Tradition.