Österreich
Waidmanns Heil, Herr Bischof!
Seit dem Zweiten Vatikanum und der Erfindung des anonymen Christen – der praktischerweise keine Bekehrung mehr braucht – ist Menschenfischen vorbei. Die dadurch gewonnene Zeit wird in den kirchlichen Jagdsport investiert.
Artikel in der 'Kleine Zeitung' vom 11. November
Artikel in der ‘Kleine Zeitung’ vom 11. November
(kreuz.net) Am 11. November präsentierte die täglich erscheinende Grazer ‘Kleine Zeitung’ den Bischof von Gurk-Klagenfurt, Mons. Alois Schwarz, mit einem Gewehr in der Hand.

Die ‘Kleine Zeitung’ gehört über den Styria Verlag zu hundert Prozent zur Diözese Graz-Seckau.

Der Artikel über den Bischof trug den Titel: „Mit Hubertus auf der Pirsch“. Untertitel: „Vom Jagderlebnis in der Natur erzählt auch der Bischof gern.“

Es ging dabei um eine Jägerwallfahrt, bei der 3000 Gäste ins Stift. St. Georgen am Längsee wanderten.

Bischof Schwarz zelebrierte dabei die Hubertusmesse.

Das Stift gehört seit 1959 dem Bistum Gurk-Klagenfurt und wird heute als bischöfliches Bildungshaus genutzt.

Die Jägerwallfahrt war – so die ‘Kleine Zeitung’ – auch der schönste Ort für die besten Geschichten.

Während der Jägermesse berichtete der Bischof nach Angaben der Zeitung von seinem jüngsten Jagderlebnis:

„Vor drei Wochen fiel am Eisenhut eine 18 Jähre alte Gams nach sechsstündiger Pirsch.“

Den geistlichen Würdenträgern ist nicht verboten, im – diözesaneigenen – Revier das Waidwerk auszuüben.
      
61 Lesermeinungen
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#61   Elijahu †   23:37:20 | Montag, 24. November 2008
Man lernt doch nie aus
Das sieht die Kirche anders – und richtig. Wäre das was Sie sagen richtig, dann gäbe es keine Christen mehr auf der Welt und der Islam hätte uns allle „bekehrt“.
Da muss ich mich dann wohl selber korrigieren was das betrifft.
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#60   Friedrich Spee   18:13:29 | Montag, 24. November 2008
Vieira: Sind sie so begriffsstutzig? Echt?
Stöööööööööööööhn.
Es ist anders gem… ach was solls – muss ja nicht jeder alles verstehen.
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#59   Vieira   18:11:57 | Montag, 24. November 2008
@Friedrich Spee
Derjenige der Morde befiehlt ist ein Mörder.
Ihre vermeintliche Analogie ist keine. Im Zusammenhang mit Tieren ist der Begriff Mord fehl am Platze.
Es ist nicht gut, den Irrlehren von Elijahu mit unsachlichen und unvernünftigen Überlegungen zu begegnen.
@Elijahu
Bekehren Sie sich! Studieren Sie, was die Kirche Gottes wirklich lehrt, und hören Sie auf, sich als persönlicher Vertreter des Herrn aufzuspielen.
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#58   Friedrich Spee   17:48:39 | Montag, 24. November 2008
Vieira / Elijahu
Vieira: lassen Sie bitte nicht irgendwelchen Ärger an mir aus. Ob Hitler Vegetarier war oder halbe Schweine gegessen hat spielt doch gar keine Rolle hier. Der Vergleich war einzig und alleine so: Derjenige der Morde befiehlt ist ein Mörder. (punkt) Derjenige der Fleisch isst und somit befiehlt, Tiere zu töten, der tötet Tiere, wenn auch indirekt.
Und ob jetzt der Bischof selber Tiere erschiesst und diese isst oder ob er sein Fleisch beim Metzger kauft ist somit analog zu sehen – es ist ganz egal.
Das ist in der Tat kein Unterschied, denn es ist weder verwerflich, ein Tier zu töten, noch ein totes Tier zu verzehren.
ICH habe nichts anderes behauptet. Wieso fallen Sie also über mich her?
Weder ists eine Sünde Fleisch zu essen noch Tiere zu töten. Deshalb ist das Gebot, welches Elijahu erwähnt hat, sicherlich aus anderen Gründen ausgesprochen worden als aus biblischen. Darum ging es.
Elijahu: Mit „Du sollst nicht töten“ wird auch die Tötung von Soldaten im Kriegsfall verboten.
Das sieht die Kirche anders – und richtig. Wäre das was Sie sagen richtig, dann gäbe es keine Christen mehr auf der Welt und der Islam hätte uns allle „bekehrt“. Manchmal ist es erlaubt zu töten. Nämlich in Notwehr. Und in allen legitimen Kriegen ist der Krieg Notwehr. Ich bin durch meinen Christlichen Glauben nicht verpflichtet, alles hinzunehmen, was mir jemand antun will – wehren darf man sich.
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#57   Vieira   16:54:42 | Montag, 24. November 2008
@Elijahu
Ein Soldat wird aus diesem Grund nur am Reich Gottes teilhaben können, wenn er vorher dem Töten abschwört und Busse tut.
Wo haben Sie diese Irrlehren nur her?
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#56   Elijahu †   16:31:26 | Montag, 24. November 2008
Warum bekämpft der Papst dann die Todesstrafe?
Das V. Gebot Gottes verbietet nicht das Töten durch die Staatsgemeinschaft
bei Verstößen gegen die Staatsgemeinschaft und im Kriegsfall, wie aus der Geschichte Gottes mit Seinem Alten Bundesvolk hervorgeht.
Das können sie so nicht sagen.
Wer am Reich Gottes teilhaben will, für den gelten die Gebote Jesu Christi aus der Bergpredigt. Und der hat dieses Gebot nochmal um ein vielfaches verschärft. Ein Soldat wird aus diesem Grund nur am Reich Gottes teilhaben können, wenn er vorher dem Töten abschwört und Busse tut.
Und erinnert sei in diesem Zusammenhang auch an die Begegnung Jesu Christi mit der Ehebrecherin, die gesteinigt werden sollte.
In Guatemala zum Beispiel hat man die Todesstrafe abgeschafft aufgrund der Intervention eines Papstes.
Zur Zeit Mose war der Ausschluss aus der Volksgemeinschaft gleichbedeutend mit der Todesstrafe (vor allem während die Juden noch in der Wüste umherwanderten), also war es nur konsequent dass man Exkommunizierte damals gleich den Gnadenstoss verpasste anstatt sie verhungern zu lassen. Gefängnisse gab es damals nicht.
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#55   Vieira   16:14:11 | Montag, 24. November 2008
@Friedrich Spee
Hitler war Vegetarier. Ihrer Logik nach ist er also kein Tiertöter, sondern ein Pflanzenmörder.
es ging um den „qualitativen“ Unterschied – also ob es etwas moralisch anderes ist, ob jemand wirklich mit eigenen Händen ein Tier tötet oder ob er „nur Fleisch isst“. Und das ist eben kein Unterschied.
Das ist in der Tat kein Unterschied, denn es ist weder verwerflich, ein Tier zu töten, noch ein totes Tier zu verzehren.
Jedenfalls nicht, wenn man sich an die Lehren unseres Herrn Jesus Christus und seiner Kirche hält.
Welcher Affenethik folgen Sie?
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#54   Marcelus   13:19:39 | Montag, 24. November 2008
@Elijahu: Das V. Gebot Gottes verbietet nicht das Töten durch die Staatsgemeinschaft
bei Verstößen gegen die Staatsgemeinschaft und im Kriegsfall, wie aus der Geschichte Gottes mit Seinem Alten Bundesvolk hervorgeht.
Tiere zu essen ist in der Hl. Schrift ausdrücklich legitimiert, aber das heißt nicht dass diese Form der Ernährung auch die Form der Ernährung vor dem Sündenfall gewesen ist.
Manche christliche Theologen meinen sogar bis heute, insbesonders auch in Amerika, dass auch das Tierfressertum unter den Tieren und den Menschen generell erst ein Produkt der unvollkommenen Welt seit dem Sündenfall ist.
Fest steht dass es Tiere mit spitzen Zähnen gibt die trotzdem nur pflanzlich fressen.
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#53   Elijahu †   12:07:20 | Montag, 24. November 2008
Du sollst nicht töten
Ausserdem, das Gebot heisst zwar: „Du sollst nicht töten!“, hat aber die Bedeutung von: „Du sollst nicht morden!“
Und „Mord“ ist immer auf Menschen gerichtet, nicht auf Tiere. Und selbst bei Menschen gilt das Tötungsverbot nicht absolut – im Krieg einen Soldaten zu erschiessen ist z.B. kein Mord im Sinne des Gebotes. Wäre es anders, dann wäre ich ein Mörder – was ich aber nicht bin.
Das ist schlicht falsch. Mit „Du sollst nicht töten“ wird auch die Tötung von Soldaten im Kriegsfall verboten. Das ist der Grund warum Priester nicht für den Kriegsdienst herangezogen werden können. Es heisst nicht umsonst: Wenn jemand dich auf deine rechte Wange schlägt, halt ihm auch die linke hin.
Fleischgenuss wurde Noah und seiner Familie ausdrücklich von Gott erlaubt – solange sich im Fleisch kein Blut mehr befindet. Und laut Apostelvision ist was die Nahrungsaufnahme betrifft zwar alles erlaubt aber nicht alles sinnvoll.
Das alles ändert nichts daran, dass der Jagdsportbischof sich eigenmächtig über die jahrtausendealte Tradition der Kirche hinwegsetzt. Was der macht ist schlicht geschmackslos und bringt die RKK bei friedliebenden und gewaltlosen Menschen in Verruf.
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#52   Friedrich Spee   11:52:24 | Montag, 24. November 2008
@ Vieira
Es ist der Schlachter, der tötet und nicht etwa der Konsument, wie Sie entgegen dem, was offenkundig der Fall ist, behaupten.
Aha. Demzufolge ist z.B. Hitler auch kein Mörder. Er hats ja schliesslich nicht selbst getan, sondern es nur befohlen, genauso, wie der Konsument „befiehlt“, Tiere zu töten.
Vieira, es ging um den „qualitativen“ Unterschied – also ob es etwas moralisch anderes ist, ob jemand wirklich mit eigenen Händen ein Tier tötet oder ob er „nur Fleisch isst“. Und das ist eben kein Unterschied.
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#51   Marcelus   10:12:57 | Montag, 24. November 2008
Manche alte Theologen vertreten die Ansicht Tiere zu essen wäre erst Praxis in der Welt geworden
nach dem Sündenfall im Paradies, darunter der hl. Schriftübersetzer Hieronymus der deshalb Vegetarier geworden sein soll.
Jesus Christus, also Gott selbst, hat sich allerdings in dieser Frage an die Menschen Seiner Zeit gehalten und mit den Juden und den Heiden auch tierische Speisen zu sich genommen.
Das heißt aber nicht dass das auch die Situation nach der Wiederkunft Christi und der Errichtung des ewigen Christuskönigreiches, der Wiederherstellung des paradiesischen Zustandes, so sein muss,
in dem Christus absoluter Souverain der Erde und des Universums sein wird.
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#50   Kiki de Montparnasse †   09:00:11 | Montag, 24. November 2008
Töten als Hobby?
Mordmanns Heil! Bzw. Waidmanns Tod, wie ich bei solchen Gelegenheiten immer zu wünschen pflege.
2008 gab es ja in ganz Europa wieder herrlich viele Jagdunfälle. Es gibt eine Antijagdseite im Internet, auf der diese festgehalten werden. Jäger J1 ballert während der Treibjagd Jäger J2 ab – kommt häufig vor, ist schon fast ein Klassiker. Und meine Trauer darüber geht gegen Null. Bei zuviel Tötungsgeilheit kann der Schuss halt mal nach hinten losgehen.
Dass die Kirchen das dreckige Jagdgesindel aber noch protegieren und duch Hubertusmessen ehren, ist der Gipfel der Perversität.
:-! :-! :-! :-! :-! :-! :-! :-! :-! :-! :-! :-! :-! :-! :-!
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#49   Vieira   04:45:08 | Montag, 24. November 2008
@Friedrich Spee
Tut es nicht. Wer Fleisch isst, tötet Tiere. Wer Lederwaren benutzt, tötet Tiere. Wer Eier isst, tötet Tiere.
Zu Ihrer Information:
Wenn Sie im Restaurant oder bei Ihrer Mutter ein Stück Fleisch essen, dann handelt es sich zumindest in der Regel um Teile eines Tieres, das bereits tot.
Der Schlachter tötet Tiere. Der Metzger verwurstet sie und der Konsument ißt sie. Es ist der Schlachter, der tötet und nicht etwa der Konsument, wie Sie entgegen dem, was offenkundig der Fall ist, behaupten.
Selbst wenn Sie den Jäger beauftragen, wild zu schießen, um es schließlich zu verzehren, bleibt immer noch der Jäger derjenige, der es tötet.
Klingt vielleicht komisch, ist aber so.
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#48   Friedrich Spee   02:12:06 | Montag, 24. November 2008
Elijahu: „Warum“ spielt keine Rolle?
Natürlich spielt das „Warum“ eine Rolle. Zudem: Auch andere Dinge, die wir heute selbstverständlich ablehnen, wurden niemals von irgendeinem Konzil aufgehoben. Beispielsweise die Bulle zur Existenz des Hexenunwesens – die gälte nach Ihrem System des „was nicht aufgehoben wurde gilt weiterhin“ – Prinzips immer noch.
Was das Jagdverbot von Bischöfen angeht (bei Benediktinern ist das was anderes, da gehörts einfach zu den Ordensregeln): Ich bin kein Historiker, aber soweit ich weiss, war das „Jagen-dürfen“ im Mittelalter auf den Adel beschränkt, was grösseres Wild angeht – und die Jagd war eine „dekadente“ Freizeitbeschäftigung. DAS wird der Grund sein für das Verbot, an solchen Jagden teilzunehmen.
Ausserdem, das Gebot heisst zwar: „Du sollst nicht töten!“, hat aber die Bedeutung von: „Du sollst nicht morden!“
Und „Mord“ ist immer auf Menschen gerichtet, nicht auf Tiere. Und selbst bei Menschen gilt das Tötungsverbot nicht absolut – im Krieg einen Soldaten zu erschiessen ist z.B. kein Mord im Sinne des Gebotes. Wäre es anders, dann wäre ich ein Mörder – was ich aber nicht bin.
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#47   Elijahu †   02:01:04 | Montag, 24. November 2008
Das steht doch garnicht zur Diskussion
Die diversen Konzilsbeschlüsse sind NIEMALS aufgehoben worden. Sie sind immer noch gültig. Keinem katholischen Geistlichen ist es erlaubt, an einer Jagd teilzunehmen oder eine Waffe zu tragen. Wem das nicht passt, der kann zu den Protestanten gehn.
Warum das verboten ist, spielt überhaupt keine Rolle. Wenn mehrere Konzile ein solches Verbot fordern, über Jahrhunderte hinweg, dann wird es schon seinen Sinn haben.
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#46   Friedrich Spee   01:51:42 | Montag, 24. November 2008
Irrtum, Elijahu!
Natürlich besteht zwischen dem Akt des Tötens selbst und dem Verzehr von Fleisch ein qualitativer Unterschied.
Tut es nicht. Wer Fleisch isst, tötet Tiere. Wer Lederwaren benutzt, tötet Tiere. Wer Eier isst, tötet Tiere.
Wenn einem Bischof irgendein Konzil verboten hat, zu jagen, dann geschah das sicher aus „gesellschaftspolitischen“ Motiven heraus, nicht aus’biblischen Gründen“ – oder gibts irgendwo in der Schrift was zum Thema „Jagd“?
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#45   Elijahu †   01:41:23 | Montag, 24. November 2008
Heuchelei wär es wenn ich ein Geistlicher wäre; bin ich aber nicht
Andernfalls sind sie ein Heuchler, denn ob die von Ihnen verspeisten Tiere von Ihnen selbst getötet werden, oder aber von Ihnen (über den Umweg des „Marktes“) ein Fleischhauer, Wursthersteller oder Jäger dafür bezahlt wird, spielt wohl keine Rolle.
Natürlich besteht zwischen dem Akt des Tötens selbst und dem Verzehr von Fleisch ein qualitativer Unterschied. Ich selbst bin kein Bischof und auch kein Priester, also stünde es mir auch frei zu jagen. Ich bin auch kein Benediktinermönch. Wäre ich aber einer, dann würde ich weder eine Waffe in die Hand nehmen noch jagen und im Falle des Mönchs auch keine Vierbeiner verzehren.
Dem Priester und Bischof ist das untersagt; Geistliche sollen sich nicht mit den zum Untergang verdammten Tätigkeiten dieses Weltzeitalters beschäftigen sondern ihre Zeit und Energie dem Aufbau des Reichs Gottes widmen.
Bei dem Bischof (der übrigens nicht Schönborn heisst) ist es Heuchelei und es ist mein gutes Recht darauf hinzuweisen, dass dieser Bischof diverse Konzilsbeschlüsse einfach ignoriert.
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#44   Fragender   01:31:38 | Montag, 24. November 2008
@ Elijahu
Ich bewundere Ihre Konsequenz, niemals Schweinefleisch, Rindfleisch, Wild und allen anderen Vierbeinern zu essen… falls Sie diese Konsequenz tatsächlich haben.
Andernfalls sind sie ein Heuchler, denn ob die von Ihnen verspeisten Tiere von Ihnen selbst getötet werden, oder aber von Ihnen (über den Umweg des „Marktes“) ein Fleischhauer, Wursthersteller oder Jäger dafür bezahlt wird, spielt wohl keine Rolle.
Ich bin wender ein besonderer Freund des Bischof Schönborn, noch der „Waidwerks“… aber doppelbödige Heuchlerei finde ich noch weit ekelhafter.
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#43   clarissa colonia   01:09:09 | Montag, 24. November 2008
Werter Elijahu,
nicht hier räsonieren; für Anträge auf Strafverfolgung gegen Ortsordinarien ist die Römische Rota zuständig. Dort müssen Sie aber einen konkreten Rechtsgrund für Ihren Antrag benennen – haben Sie den?
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#42   HansUrs   00:20:31 | Montag, 24. November 2008
Ultramontanus: Leute ausrichten …
bedeutet in Bayern ihnen Böses nachzusagen, z.B. ist das, was kreuz.net normalerweise mit Kardinalerzbischof von Schönborn macht „ausrichten“.
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#41   Elijahu †   23:31:41 | Sonntag, 23. November 2008
Du sollst nicht töten
St. Benedikt hat den Verzehr von Vierbeinern verboten.
Auf dem Concilium Germanicum 742 wurde dem Klerus das Tragen von Waffen wie auch die Jagd verboten.
Auf dem Konzil von Klermont 1130 wurde dem Klerus die Teilnahme an der Jagd verboten.
Das 4. Laterankonzil hat dem Klerus die Jagd nochmals verboten.
Die Beschlüsse über das Jagdverbot und das Verbot Waffen zu tragen sind auch heute noch gültig. Sie wurden niemals aufgehoben.
Kein Konzil oder päpstlicher Erlass hat dieses Verbot je wieder aufgehoben.
Schon die Fürstbischöfe des Mittelalters haben sich um diese Verbote seitens des Papstes einen feuchten Kehricht geschert. Da wurde munter die Waffenkunst gepflegt, man hat sich Horden von Jagdfalken und Jagdhunden gehalten, Jagdrechte wurden zwischen Klerus und Adeligen aufgeteilt.
Der oben genannte Bischof steht in der unseligen Tradition dieser ungehorsamen und unheiligen Männer.
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#40   Benedikt   22:26:10 | Sonntag, 23. November 2008
Freischütz (mein Beitrag zum kreuz.net’schen Gedichtswesen)
Was gleicht wohl auf Erden dem Jägervergnügen?
Wem sprudelt der Becher des Lebens so reich?
Beim Klange der Hörner im Grünen zu liegen,
Den Hirsch zu verfolgen durch Dickicht und Teich,
Ist fürstliche Freude, ist männlich Verlangen,
Erstarket die Glieder und würzet das Mahl.
Wenn Wälder und Felsen uns hallend umfangen,
Tönt freier und freud’ger der volle Pokal!
Jo, ho! Tralalalala!
Diana ist kundig, die Nacht zu erhellen,
Wie labend am Tage ihr Dunkel uns kühlt.
Den blutigen Wolf und den Eber zu fällen,
Der gierig die grünenden Saaten durchwühlt,
Ist fürstliche Freude, ist männlich Verlangen,
Erstarket die Glieder und würzet das Mahl.
Wenn Wälder und Felsen uns hallend umfangen,
Tönt freier und freud’ger der volle Pokal!
Jo, ho! Tralalalala!
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#39   Beatus Theophilus_89   20:34:51 | Sonntag, 23. November 2008
Ich kenne einen…
… der ist Priester und hat uns zwei Enten geschossen, war aber nicht in der Lage die Schrotkugeln zu entfernen!
:-D :-D :-D :-D :-D :-D :-D :-D :-D :-D :-D :-D :-D :-D :-D :-D :-D
Waidmanns heil… und …heil Heiliger Hubertus!
Trallaa, trallaa, trallaa, denn lustig ist die Jägerszeit, Waidmanns heil, Waidmanns heil! Denn Lustig ist die Waidsaison!
O:O
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#38   Benedikt   18:45:29 | Sonntag, 23. November 2008
Nur…
…Traumtänzer können auf die Idee kommen, dass die Jagd nicht nötig wäre.
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#37   Brigitte Bussmann   13:48:29 | Sonntag, 23. November 2008
Bischof Alois Schwarz
na, dieser Herr Bischof hat entweder nie etwas von der Legende um den Hl. Hubertus gehört, geschweige denn davon, dass aufgrund der Legende dem Heiligen zugesprochen wird, dass er der Jagd abgeschworen hat, nachdem ihm ein Hirsch mit einem goldenen Kreuz zwischen seinem Geweih erschienen ist.
Hubertusmessen sind nur insofern zu tolerieren, wenn der Jägerschaft klar gemacht wird, dass ihr Schutzpatron etwas anderes wollte, als auf der Jagd Tiere zu töten.
Kein Wunder, dass Tierschützer und Tierrechtler katholische Kirche als verlogen ansehen. O:)
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#36   Kunstmaler †   11:02:15 | Sonntag, 23. November 2008
es gibt eben
solche O:) und solche >:) Jäger.
@turk – weil Sie es erwähnen, möchte ich hier noch eine Aussage unseres Hl. Vaters hinzufügen:
„Ich appelliere dabei an die politisch Verantwortlichen, nicht zuzulassen, daß Kinder zu einem Krankheitsfall gemacht werden und daß die in Ihrer Rechtsordnung festgelegte Qualifizierung der Abtreibung als ein Unrecht nicht faktisch aufgehoben wird.“
o^/
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#35   paramedic   01:07:49 | Sonntag, 23. November 2008
@ derLeser …
… ich kaufen dir eine Tüte deutsch um zwei Geld :-D :-D :-D
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#34   derLeser   00:06:09 | Sonntag, 23. November 2008
sitzt er nun
mit dem Brevier am Hochstand als mit der Knarre im Beichtstuhl ?
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#33   Colombe de la paix   00:04:53 | Sonntag, 23. November 2008
Werte Galatea
Ich verstehe Sie nicht? Was meinen Sie?
Wovon reden Sie? Sicherlich habe ich privaten Kontakt zu vielen Hellbird wahrgenommen und wir verstehen uns blendend! Wir helfen uns , wo und wie immer wir es vermögen!
Aber was meinen Sie sonst?
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#32   Fragender   23:46:22 | Samstag, 22. November 2008
Welch wichtige Neuigkeit!!!!!
Danke kreuz.net, ohne Euch hätte ich das nie erfahren und gedacht, die kirchenfeindliche „Tradition“ hätte wichtigere Anliegen…
^-^
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#31   Gotthard   23:42:23 | Samstag, 22. November 2008
Hubertusmesse
eine Hubertusmesse ist doch etwas sehr traditionelles und schönes.
Die Musik stammt in aller Regel aus dem Barock … und Jagdhornbläser-Korps klingen in Kirchen besonders gut …
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#30   Metzi   23:39:42 | Samstag, 22. November 2008
Weidmannsheil
Na somit wünsche ich den Bischof auch ein kräftiges Weidmannsheil. ;-)
Bin selbt Jäger.
Übrigens war der „Löwe von Münster“ auch Jäger. Aber ab der Priesterweihe oder Bischofsweihe hat er sein Weidwerk nicht mehr ausgeübt!
Aber die Jagd steht nicht im Gegensatz zur katholischen Lehre!
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#29   Elijahu †   23:34:58 | Samstag, 22. November 2008
Ich kenn einen Priester…
…der wollte mal einen Vogel mit der Flinte erlegen und hat sich dabei 2 Finger der rechten Hand aus versehen abgeschossen. Zelebrieren tut er heute mit 8 Fingern statt mit 10.
Wie heisst es so schön: Schuster bleib bei deinen Leisten.
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#28   Biene Maja   23:12:33 | Samstag, 22. November 2008
an alle
ich bin müde heute hab ich viel geschrieben morgen ist
Sonntag der Tag des Herrn Christ-König Sonntag bei uns
in Österreich mein Tag. Ich wünsche Euch eineAngenehme Nachtruhe und Schönen Sonntag die Biene :-|
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#27   Ultramontanus   23:06:59 | Samstag, 22. November 2008
Leute ausrichten?
Das klingt bedrohlich, wie macht man das? o.O
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#26   Galatea   23:00:32 | Samstag, 22. November 2008
Frau Colombe de la Paix,
Kontakt suchen übers Internet ist nicht verboten.
Das haben Sie sicherlich auch schon wahrgenommen.
Leute ausrichten, und zu diesem Zweck sich einladen lassen auf ein sog. Watch-blog, dort gemütlich – mal hier und mal dort – wiedersprechen Sie mir – die Puppen tanzen zu lassen, und dies in einer Dimension, die Auswirkungen hat – das hat ein G’schmäckle.
insofern, werte Dame, ist ihr erneuter Auftritt hier – deplaziert.
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#25   Biene Maja   22:53:09 | Samstag, 22. November 2008
Colombe de la peix
Hat nicht geklappt der Pfarrer stand nicht hinter uns
@ turk das ist ja schrecklich was ich auf Kath net
gelesen habe über Bischof Schwarz da hat er keine Zeit
wo es nötig wäre, sich etwas einfallen lassen für diese
armen Mädchen das wäre seine Aufgabe als Hirte.
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#24   turk   22:21:13 | Samstag, 22. November 2008
www.kath.net/detail.php?id=21388
Was ist eigentlich hier los?
Klagenfurter Bischof Alois Schwarz für ‘Straffreiheit’ bei Abtreibung www.kath.net/detail.php?id=21388
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#23   Colombe de la paix   22:00:55 | Samstag, 22. November 2008
Bienchen
Wen ich meine, ist hier belanglos!
Die kennst Du nicht!
Ich wünsche Dir einen schönen Sonntag!
Klappt es nun mit dem Rosenkranzgebet vor dem Gottesdienst?
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#22   Biene Maja   21:53:03 | Samstag, 22. November 2008
Colombe de la peix
wem meinen Sie?
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#21   Colombe de la paix   21:36:18 | Samstag, 22. November 2008
Ordo 62
Die gibt es bei uns auch und Wildschweine ;
Zweibeinige!! :-D
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#20   ordo62   21:34:47 | Samstag, 22. November 2008
Es gibt wieder Wölfe
Bedingt durch die Massenabwanderungen und den starken Geburtenrückgang seit der Wende drohen einige Landstriche in Mitteldeutschland zu entvölkern. Dort wurden jetzt wieder Wölfe gesichtet …ww.wolfsregion-lausitz.de/index.php?article_id=121…
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#19   Biene Maja   21:28:33 | Samstag, 22. November 2008
Es gibt genug…
andere Probleme. Ersoll nicht die Armen Menschen nicht vergessen dafür soll er sich Zeit nehmen, dann jammern
sie über zu wenig Zeit wenn man sie anspricht, es gibt
also viel zu tun.
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#18   ratzeputz †   21:13:13 | Samstag, 22. November 2008
Der langjährige
Fuldaer Domkapitular Prof. Dr. Dr. Dr. Ludwig Pralle war sogar Vorsitzender des lokalen Jägerverbandes!
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#17   Großwildjäger   21:11:38 | Samstag, 22. November 2008
Colombe,
wie soll ich dazu denn sagen!
Ich mag zwar keine Jäger
:'( :'(
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#16   Kunstmaler †   21:06:04 | Samstag, 22. November 2008
Heinrich von O…
Es gehört zwar nicht ins „Flintenthema“ – aber ich habe eben Zeit gehabt sämtliche Einträge (alle wären zu viel gewesen) mit Genuß gelesen und ich muss sagen – ich brauch net mehr fernsehen. :(3
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#15   Colombe de la paix   21:05:36 | Samstag, 22. November 2008
Ich mag zwar keine Jäger…
aber auch ein Priester darf einem Hobby nachgehen!
Meistens sind es reiche Menschen, davon ist die Kirche abhängig!! Spenden usw. , solche Sponsoren muss man sich hat erhalten!!!
Kunstmaler: Eine Hubertusmesse hat Tradition und istwünderschön!
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#14   pneumat   21:01:54 | Samstag, 22. November 2008
Leider hatte Er keine Flinte dabei
Mar 1:12 Und alsbald trieb ihn der Geist in die Wüste, und er war allda in der Wüste Tage und ward versucht von dem Satan und war bei den Tieren, und die Engel dienten ihm.
Viele Heiligen Väter (auch Franziskus www.catholicgarden.com/files/fwolf_bot.jpg)
verkehrten mit Tieren, teilten mit ihnen ihre arme Mahlzeit (Hl. Sergius), einem Wüstenvater diente der Löwe (Hl. Neophyt), der oft Wasserkrug trug.
Aber vielleicht hatten sie einfach keine Flinte?
www.suzdalgrad.ru/deti/deti-46.html
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#13   Biene Maja   20:58:29 | Samstag, 22. November 2008
Der Bischof soll…
die Zeit die er im Wald verbringt lieber in der Seelsorge
dafür verwenden, für das wird er bezahlt. Eine Waffe
in den Händen eines Priesters? Er soll seine Hände dafür
verwenden um zu segnen und zu heilen und nicht zu töten
Dieser Bischof muss Zeit haben Priester Mangel !?
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#12   HeinrichvonOfterdingen   20:09:25 | Samstag, 22. November 2008
Na was den modernistischen Klerus betrifft,
so könnte man bei manchem ohnehin auf die Idee kommen, dass er einen Jagdschein besitzt.
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#11   Kunstmaler †   19:41:23 | Samstag, 22. November 2008
Danke, Blaumeise
für Ihre sachliche Antwort :-)
Ob Jagd und Bischof und eine Messe zusammenpassen – das habe ich mich in diesem Fall gefragt.
Ich kenne nämlich einige Jäger, denen das Töten z.B. schwer fällt und eigentlich sollte man sich damit net unbedingt profilieren wollen.
Übrigens an paramedic: man kann kein Tier erlegen, ohne es vorher zu jagen. Ist aber notwendig, habe ich schon verstanden.
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#10   Blaumeise   19:37:15 | Samstag, 22. November 2008
Jagd ist notwendig
Lieber Kunstmaler: Jagd ist notwendig ! (eine andere Frage ist, ob Jagd und Bischof gut zusammenpassen).
In Mitteleuropa sind die Fleischfresser Wolf-Luchs-Bär ausgerottet (und haben auch keinen Platz mehr). Der Mensch muss deren Stelle einnehmen – als Jäger.
Es geht um die natürliche Waldverjüngung ! Überhöhte Wildbestände (Reh-Hirsch-Gämse) verhindern eine solche (durch Verbiss der jungen Bäume). Gerade in den Alpen ist das ein großes Problem!
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#9   Kunstmaler †   19:31:42 | Samstag, 22. November 2008
Töten muß
trotzdem keine Gaude sein.
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#8   Stimme aus Wien   19:28:47 | Samstag, 22. November 2008
Kunstmaler&Compassion
Ob das Jagen christlich sei oder nicht – das sollten Sie die Bischöfen (oder Päpste) aus der goldenen Zeit der kath. Kirche fragen.
Dass das Jagen mir nichts bedeutet oder dass ich Mitleid mit den Tieren habe, ändert nichts daran, dass es Menschen geben muss, die sich zur Aufgabe gemacht haben, Geschöpfe (Tiere) aus der Welt zu nehmen, die der Unwelt schädlich sind.
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#7   Kunstmaler †   19:25:55 | Samstag, 22. November 2008
paramedic
Und wenn man das nützliche mit dem Angenehmen verbinden kann, warum denn nicht
Ja, habe schon verstanden – aber lustig ist es trotzdem nicht – kann mir doch keiner einreden, dass man das Tier net gleich mit einem guten Schuß schnell erlegen kann ohne Quälerei.
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#6   paramedic   19:18:56 | Samstag, 22. November 2008
… wieder das übliche …
… jede Menge Meinung – keine Ahnung.
Die Pirsch ist das sich Nähern an das Wild, gerade dass es NICHT flieht. Es gibt meines Wissens drei Arten des Jagens:
Treibjagd: Wildschweine, Hasen, Fasane u.ä. – wird gemacht, um einen unnatürlich hohen Bestand zu dezimieren (es müssen Abschusszahlen erreicht werden, und das kann schon manchmal in Arbeit ausarten)
Die Pirsch: der Jäger versucht sich an das zu erlegende Wild so weit heranzumachen (ohne es zu verschrecken), dass er in sichere Schussentfernung kommt (ist gar nicht leicht)
Ansitzjagd: Der Jäger wartet (oft Nächte lang) bis das betreffende Tier sicher vor seine Flinte kommt
Sicher gibt es dumme Auswüchse der Jagd. Unbestritten ist aber, dass mangels Besatz unserer Region mit natürlichen Topräubern (Wolf, Bär, Luchs, Adler, Geier) der Bestand an diversem Wild durch den Menschen reguliert werden muss (das Nichteinhalten von Abschusszahlen ist strafbar für den Jagdpächter, genauso wie er für Wildschäden den Bauern gegenüber haftet – im Gegenteil, die Jägerschaft neigt eher dazu, zu viel Wild stehen zu lassen, aber dass verstehen durchschnittliche Großstädte sowieso nicht).
Und wenn man das nützliche mit dem Angenehmen verbinden kann, warum denn nicht (ich gehe nicht jagen, weil a) ich es mir nicht leisten kann – sprich andere Interessen habe; und b) ich eigentlich zu ungeduldig dafür bin. Was ich aber schätze ist Wildbret…
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#5   Kunstmaler †   19:07:02 | Samstag, 22. November 2008
Stimme aus Wien
Ist Jagen christlich, wenn „eigentlich kein Anlass“ dazu besteht? Würden Sie gerne 6 Stunden lang im Wald, um Ihr Leben rennen, nur damit sich jemand „seine Langeweile“ vertreibt?
Man sollte auch ein gewisses Maß an „Mitleid“ in sich tragen und zwar „jeden Geschöpf Gottes“ gegenüber.
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#4   Compassion   19:04:00 | Samstag, 22. November 2008
Stimme aus Wien,
ist das jetzt ernst gemeint ?
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#3   Stimme aus Wien   19:00:45 | Samstag, 22. November 2008
Kunstmaler
Ich trau mich wetten – falls Sie Österreicher sind – sie haben bei den letzten Wahlen die bösen und antichristlichen „Grünen“ gewählt.
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#2   Kunstmaler †   18:53:47 | Samstag, 22. November 2008
6stündige Pirsch
„Vor drei Wochen fiel am Eisenhut eine 18 Jähre alte Gams nach sechsstündiger Pirsch.“
ohne jetzt Kritik zu üben, aber ist das nicht Tierquälerei – muss so etwas sein?
Die Jagd – ursprünglich war diese ja eigentlich dazu da, um sich Nahrung zu verschaffen. Dann kamen wilde traditionelle Treibjagden auf Kleinvieh von verwöhnten Hofgesellschaften, denen ja sooooo langweilig war.
Sind wir wieder soweit oder
ist hier jemand am verhungern? :-O
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#1   LandorganistII   18:48:21 | Samstag, 22. November 2008
Nun fragen wir uns:
Hängt der Bischof dem NOM an, dann ist er ein armseliger Mann der unschuldigen Tieren nach dem Leben trachtet.
Ist er ein Freund der alten Messe, dann tut er nur das, was seine fürstbischöflichen und bischöflichen Vorgänger vor 300 Jahren auch schon getan haben, und damit steht in völliger Einheit mit dem Lehramt und der Tradition.
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