Deutsche Medien und Bischöfe bemühen sich sehr um die Heraufbeschwörung eines neuen Religionskrieges gegen die altgläubige Priesterbruderschaft Sankt Pius X. Angesichts einer von Konzilslethargie befallenen Kirche dürfte das aber schwierig sein.
Die neue Kirche der Piusbruderschaft in Kerkrade
(kreuz.net) Nach Angaben der ‘Aachener Zeitung’ von gestern hat sich im deutsch-niederländischen Grenzgebiet
ein Glaubensstreit zwischen der katholischen Kirche und der „dem Vatikan abtrünnigen“ Piusbruderschaft
entzündet.
Das Bistum Aachen hat seine Gläubigen gewarnt, die altgläubigen katholischen Adventsgottesdienste
in der fünf Kilometer von Aachen entfernten Kapelle St. Maria zu den Engeln zu besuchen – berichtet das
Blatt mit Hinweis auf das deutsche Boulevardmagazin ‘Der Spiegel’.
Das neugotische Gotteshaus liegt nur
fünfzig Meter hinter der deutsch-niederländischen Grenze. Ab dem ersten Adventssonntag dient die Kapelle
als Gotteshaus des Aachener Priorates der Bruderschaft.
Bischof Frans Wiertz von Roermond, auf dessen
Diözesangebiet sich die Kapelle befindet, hat seinen Finger schon letzte Woche gegen die Bruderschaft
erhoben .
Nach Angaben der ‘Aachener Zeitung’ erklärte Mons. Wiertz, daß die Taufen der Bruderschaft
angeblich „nicht anerkannt“ und die Kinder nicht ins offizielle Pfarregister eingetragen würden.
Ohne
Namen zu nennen, behauptet die ‘Aachener Zeitung’, daß einzelne Priester des Bistums Aachen „sogar öffentlich
zum Widerstand gegen die zugezogene Bruderschaft aufgerufen“ hätten.
Sie würden – zitiert die ‘Aachener
Zeitung’ – „Kirchenspaltung in unseren Gemeinden, seelische Abhängigkeiten und Unfrieden bis in einzelne
Familien hinein“ tragen. Woher das Zitat stammt, ist unklar.
Dann erwähnt das Blatt ohne Angaben von
Umständen „einen Sprecher“ der Piusbruderschaft.
Der soll gesagt haben: „Wir sind das Mittelalter, und
wir lieben das Mittelalter. In unseren Gottesdiensten ist kein Platz für all jene Neuerungen, die in
den letzten Jahrzehnten den wahren Gotteskult verunstaltet und entwürdigt haben.“
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114 Lesermeinungen
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#114 carolusmagnus 19:39:02 | Dienstag, 25. November 2008
Und dann noch Mariawald… Das Bistum Aachen wird zu einem Zentrum des monastischen Lebens der Traditionalisten
in Deutschland, Kloster Reichenstein in Zukunft als traditionelles Benediktinerkloster, Mariawald kehrt
auch zur überlieferten Liturgie zurück, in Kloster Steinfeld wird die tridentinische Messe schon regelmäßig
zelebriert. Wenige Kilometer von Aachen in Kerkrade demnächst ein würdiger Kirchenraum für die alte
Messe, im Raum Herzogenrath und in Mönchengladbach wöchentliche Messen im gregorianischen Ritus.
Liebe Clarissa Darling, wo sollte da der Un-Sinn sein? Alle Menschen, sagte Talleyrand, würden über
ihr Gedächtnis klagen, aber an seinem Verstande zweifelte niemand … … nun ich habe ja gerade nicht
an Ihrm Gedächtnis gezweifelt !
Eine tägliche Routineüberprüfung im Partenia-Forum ergab, daß der Hippler heute nicht bei Beckmann
auftreten wird. Da werden schon wieder seitens der Kirchenlästerer die tollsten Gerüchtet über das
„Nichterscheinen“ des großgepriesenen Kondom-Verteilers und Anti-Papst-Stimmungsmachers aus Südafrika
verbreitet. Ich hätte mir den Schiet eh’ nicht angeschaut. (Zur Info mittels c&p eingeführt)
#109 Jubärens 18:32:48 | Montag, 24. November 2008
Aidspfarrer Ihr Lieben, ich will euch schon mal einstimmen auf das Gespräch von Beckmann mit dem Aidspriester
Stephan Hippler heute abend. Den Stephan finde ich ganz toll, weil der dem Papst und der Amtskirche mal
so richtig die Meinung sagt wegen Aids und so. Also in Südafrika leben zwar nur 8 % Katholiken, aber
die sollen auf die sexualitätsfeindlichen Regulierungsversuche der Amtskirche eingeschworen werden, was
sie meistens nicht tun. Wenn sie sich nun nicht an die katholischen Moralregeln halten, nämlich Enthaltsamkeit
vor der Ehe und Treue in der Ehe, also diese dämliche Keuschheit, dann ist es doch der Gipfel, dass ihnen
der Papst auch noch zusätzlich Kondome zu verbieten versucht, wenn sie ihren Spaß am ausgeglichenen
Leben haben wollen. Die Katholiken, die sich an die erste Regel des Papstes – also Enthaltsamkeit und
Treue – nicht halten, dann aber bei ihrem freizügigen Sexualleben sich strikt an das Kondomverbot des
Papstes halten, die stecken sich mit Aids an und daran ist dann eindeutig der Papst schuld, weil er dieses
unsinnige, mit nichts zu begründende Kondomverbot aufgestellt hat, von dem Jesus in der Bibel übrigens
auch nichts gesagt hat. Ich habe dem Papst schon eine Mail geschrieben, dass er sich die Sendung heute
abend auch anschauen soll. Jubärenz – der mit dem Ribbon tanzt
#108 Benedikt 18:20:24 | Montag, 24. November 2008
@ Vieira Ich schreibe nicht gegen den Schluss, den Sie ziehen, sondern lediglich gegen Ihre Argumentation,
die lautete, es könne doch nicht Sünde sein, was landauf landab gang und gebe ist. Das war nicht meine
Argumentation. Wäre das, was proetcontra behauptete ein allgemeines Prinzip, dann wären, so meine Schlussfolgerung,
auch ökumenische Gottesdienste Sünde. Ich fragte dann halt mal genau nach, ob er wirklich dieser Meinung
ist. Das wäre ja hochinteressant.
@Benedikt Ich schreibe nicht gegen den Schluss, den Sie ziehen, sondern lediglich gegen Ihre Argumentation,
die lautete, es könne doch nicht Sünde sein, was landauf landab gang und gebe ist.
#106 Benedikt 17:26:06 | Montag, 24. November 2008
@ Vieira Es tut mir Leid, aber ich kann beim besten Willen nicht erkennen, was Sie mir eigentlich sagen
wollen. Ich habe nur auf eine Behauptung geantwortet, wonach angeblich schwer sündigt, wer die FSSPX
verteidigt.
#105 Marcelus 13:42:56 | Montag, 24. November 2008
Die PBSPX ist römisch-katholisch und römisch-katholisch heißt immer, der alte Glaube. Altgläubig ist
der Papst genauso und genauso der römisch-katholische Episkopat, wenn er römisch-katholisch ist, denn
es gibt nur römisch-katholisch oder nicht-römisch-katholisch: Eine Mischung gibt es nicht! Wer ein Dogma
leugnet der ist Nichtkatholik!
Eheschließung Wenn Clarissa und andere Recht haben, dann ist es ja besonders attraktiv bei einem FSSPX-Priester
zu heiraten. Man hat eine schöne Feier und später kann man bei Bedarf erklären, dass die Ehe ex tunc
ungültig war. Habe ich das falsch verstanden?
#103 joberens 11:44:57 | Montag, 24. November 2008
Fernsehhinweis Hinweis auf Fernsehsendung Heute Abend um 22:45 Uhr ist in der ARD, der Aidspriester Stephan
Hippler, ein Priester, der in den Aidsversuchten Gebieten Afrikas tätig ist und seiner Amtskirche Verantwortungslosigkeit
wegen dem Kondomverbot vorwirft, bei Beckmann. Josef Berens
Das Gute und die Hinneigung zum Guten folgen aus der Natur eines Wesens selbst; solange darum die Natur
verbleibt, und sie kann in ihrem Wesen nicht weggenommen werden, kann auch die Hinneigung zum Guten nicht
hinweggenommen werden, nicht einmal von den Verdammten.
#100 Marcelus 09:41:11 | Montag, 24. November 2008
@clarissa c.: Der einzige maßgebliche Verstand ist der Verstand Gottes, denn der menschliche Verstand
ist völlig unvollkommen und des maßgeblichsten Verstehens alles Verstehens in der Auffassungsgabe beraubt,
nämlich zu verstehen warum es überhaupt ein ursprungsloses Sein gibt und wie die Ursprungslosigkeit
dieses ersten Seins überhaupt möglich ist! Vor dieser Frage steht selbst der intelligenteste Mensch
so verständnisvoll wie ein Hund vor dem Menschen.
Werter Heinrich, wo sollte da der Un-Sinn sein? Alle Menschen, sagte Talleyrand, würden über ihr Gedächtnis
klagen, aber an seinem Verstande zweifelte niemand …
Und das ist ja nicht der Fall, denn die FSSPX ist Teil der römisch-katholischen Kirche, nämlich nach
der maßgeblichen Meinung des päpstlichen Roms, und nicht nach der unmaßgeblichen Meinung irgendwelcher
Ortsbischofsorganisationen. Wenn aber die (römisch-katholische) FSSPX dennoch „unkatholisch“ sein sollte,
dann sind deren Ehen sowieso gültig, wie bei den Orthodoxen auch der Fall ist.
Liebe Clarissa Darling, Da sich die mikroskopische Brusderschaft von der gemurmelten Messe (angeblich)
immer noch an den CIC des Jahres 1917 hält, kann eine vor einem Priester der Bruderschaft geschlossene
Ehe nur dann gültig sein, wenn dieser entweder (a) parochus loci, (b) ordinarius loci, oder (c) ein von
(a) oder (b) delegierter Priester ist (vgl. can. 1094 CIC 1917). … selten eine solche Menge Unsinn auf
so kleinem Platz erlebt! Respekt!
@Benedikt Absurder Unfug. Das wäre es selbst dann, wenn die FSSPX wirklich im Schisma wäre. Denn landauf
landab finden ständig Veranstaltungen mit Schismatikern statt. JEDER ökumenische Gottesdienst zB. Sündigen
die Teilnehmer da auch schwer? Das ist doch keine Begründung. Es ist doch nicht deshalb etwas keine Sünde,
weil es landauf landab usus ist. Das erinnert mich an meinen Pfarrer, der mir nach der Absolution (so
es denn hoffentlich überhaupt eine war) empfahl, weiter zu sündigen, wobei er darauf verwies, was landauf
landab Schlimmeres ständig stattfinde. Gehe ich zu einem Piusbruder beichten, heißt es, das sei ungültig/unwirksam/unerlaubt/unXXX.
Es ist so, wie Heggi unten sagt: Rom, aber auch die Bischöfe haben doch geradezu panische Angst davor,
das eigene Recht konsequent anzuwenden. Selbstverständlich ist es eine schwere Sünde, an einem ökumenischen
Gottesdienst teilzunehmen. Die Protestanten sind eine Pest, eine Seuche; sie sind Spaltpilz pur. Die Piusbrüder
gehören zu den wenigen, die im allgemeinen Chaos vernünftig handeln. Sie sind Ungehorsam, wo die Vernunft
den Ungehorsam gebietet. Sie halten sich an das, was zweifelsfrei katholisch gut und richtig ist. Und
sie beten, dass die Kirche von der modernistischen Seuche geheilt werde, die schlimmer als die protestantische
Seuche ist, weil intern.
CIC 1917? Der CIC von 1917 ist für diese Frage ohne Belang. Die FSSPX kann sich nicht von der Weitergeltung
eines ersetzten Gesetzeswerks ausgehen. 1108 sagt, soweit ich das hier vergleichen kann, dasselbe wie
1094 CIC/1917. Eine Notstandsregelung besteht nicht, sie ist ohnehin obsolet, weil dieser Notstand exklusiv
von der FSSPX behauptet wird. Würde man das durchgehen lassen könnte sich zukünftig jeder aufgrund
von angeblichen Notständen selbst vom CIC befreien. Das würde eien Auflösung der päpstlichen Regelungskompetenz
bedeuten. Jedoch können sich evtll die Eheleute auf can 144 berufen. Die Frage ist dann eben nur in wie
weit ein solcher Irrtum heute überhaupt noch möglich ist. Bei einem fallkundigen Anhänger wie etwa
Alois Bischof könnte man mE nicht davon ausgehen, dass ein solcher Irrtum bestehe. Es ist auch die Frage,
warum can 144 die Praxis der Piusbruderschaft privilegieren sollte. Die Patres sind ganz bewusst suspendiert
worden, damit sie nicht als Priester tätig sind. Warum hier jetzt ein vom selben Gesetzgeber geschaffener
Ausnahmegrund eintreten sollte erschließt sich mir nicht wirklich. Vielleicht sollte die FSSPX mehr mit
der Freiheit des Gewissens argumentieren, etwa dem, was Th. von Aquin über das irrende Gewissen geschrieben
hat. Das wäre wohl zielführender. Im Falle einer Einigung mit Rom sollte der Heilige Stuhl auf jedenfalls
diese Frage noch klären.
Werter Alois, gerne widerhole ich es auch für Sie speziell nochmals: Das Lesenkönnen und das Gelesenhaben
der muttersprachlichen Nacherzählung des Codex ist (vielleicht) Voraussetzung für ein Studium der Kanonistik,
ersetzt es aber nicht. Da sich die mikroskopische Brusderschaft von der gemurmelten Messe (angeblich)
immer noch an den CIC des Jahres 1917 hält, kann eine vor einem Priester der Bruderschaft geschlossene
Ehe nur dann gültig sein, wenn dieser entweder (a) parochus loci, (b) ordinarius loci, oder (c) ein von
(a) oder (b) delegierter Priester ist (vgl. can. 1094 CIC 1917). Lassen Sie uns doch bitte an Ihren Kenntnissen
teilhaben, indem sie uns mitteilen, wo Priester der Bruderschaft parochus oder ordinarius loci sind. Ich
zumindest harre Ihren Ausführungen mit respektvoller Spannung! Ach, und wenn wir gerade dabei sind: Klären
Sie uns doch bitte kraft Ihrer umfassenden Rechtskenntnisse über die Voraussetzungen auf, unter denen
die Notfallregelung des can. 1098 CIC 1917 greift.
#92 Alois Bischof 00:51:26 | Montag, 24. November 2008
Ehe bei den Orthodoxen (ohne Jurisdiktion) gültig aber bei der FSSPX nicht? Unsinn. www.sspx.org/…of_confessions_1.htm
Es gibt keinen Formmangel. Wenn aber die (römisch-katholische) FSSPX dennoch „unkatholisch“ sein sollte,
dann sind deren Ehen sowieso gültig, wie bei den Orthodoxen auch der Fall ist. Gotthard möchte aber
wohl beides: die FSSPX für schismatisch erklären und deren Eheschließungen für ungültig erklären.
Das kanonische Recht erlaubt aber im Notzustand auch suspendierte Priester ohne territoriale Amtsjurisdiktion
als Zeugen bei einer Ehe, sollte dieser Zustand mindestens drei Monate andauern.
@ HansUrs So, und worin besteht dieser Formmangel dann konkret? Die Patres besitzen keine Beauftragung
zur Eheassistenz (can. 1108 CIC, man beachte aber auch can 144 CIC).
#88 Benedikt 22:52:17 | Sonntag, 23. November 2008
@ proetcontra Es ist Ihnen auch klar, dass Sie, wenn Sie vorsätzlich und bewusst diese Sekte in Postings
oder anders direkt vertreten oder verteidigen, selbst schwer sündigen und automatisch exkommuniziert
sind. Absurder Unfug. Das wäre es selbst dann, wenn die FSSPX wirklich im Schisma wäre. Denn landauf
landab finden ständig Veranstaltungen mit Schismatikern statt. JEDER ökumenische Gottesdienst zB. Sündigen
die Teilnehmer da auch schwer?
Doriano St.georg kapiert das nicht! Ich finde es übrigens schon geradezu lächerlich, wenn sich einige
hier als Oberparagraphenreiter gerieren. Rom, aber auch die Bischöfe haben doch geradezu panische Angst
davor, das eigene Recht konsequent anzuwenden. Ein ganz akutes Beispiel: Am Freitag berichtet kreuz.net
über den Fall Prof. Schöttler, der an der Einführung eines lutherischen „Bischofs“ aktiv mitgewirkt
hat. Nach § 1365 CIC sollte dieser Herr als kath. Priester „mit einer gerechten Strafe belegt werden“.
So der CIC. Nix wird passieren, weil man schlicht Angst vor dem öffentlichen Mediengeschrei und dem ökumenischen
hat. Hasenhüttl war da eine riesige Ausnahme.
Lorenz Das ist Quatsch. Die Taufe muß ins Taufregister eingetragen werden (jeder Laie kann bekanntlich
gültig taufen). Ich habe das sogar in einem Fall durchgesetzt bei der Firmung, die von einem Piusbischof
gespendet worden ist. Da hat sich der zuständige Pfarrer zunächst geweigert. Dann hat ihn der Offizial
des Bistums Osnabrück eines Besseren belehren müssen, da die Firmung gültig, wenngleich kirchenrechtlich
unerlaubt, gespendet war. Es kommt auf die Gültigkeit an und nichts Anderes!!!
Herr Lorenz, manche Pfarreien weigern sich, die Taufe, die von Priestern der Bruderschaft durchgeführt
wurde, einzutragen, aus Angst, Stress mit Ihren Vorgesetzten zu bekommen, die natürlich nachfragen. Was
mit der Gültigkeit des Sakraments nichts zu tun hat. Immerhin können auch Sie oder ich gültig taufen.
Werter Herr Doriano: nicht ärgern, das kennt jeder, sondern den Hl. Geist dort empfangen, wo er ist.
#83 st.georg 22:28:17 | Sonntag, 23. November 2008
das rumgeeiere… …der pius -sektierer ist merkwürdig : sonst sind sie immer so erpicht auf die strengste
einhaltung der „rubriken“ , aber wie steht es mit ihrer „gründung „ und den „bischofsweihen“ ? Can. 1013 –
Keinem Bischof ist es gestattet, jemanden zum Bischof zu weihen, wenn nicht zuvor der päpstliche Auftrag
feststeht. und den verstössen gegen can 375 §2 / can 377 §1 / can 380 … und viele weitere…??? das
bastelt sie eine liturgische traditions-spielschar ihr eigenes kirchenrecht und behauptet dann, in einheit
mit dem hl. vater zu stehen ?
Man muß schon… …zu dem Eindruck kommen, daß oft mit zweierlei Maß gemessen wird. Ich hatte an Heilgabend
vor drei Jahren in der Christmette das zweifelhafte Vergnügen mit zu erleben, daß ein weiblichesWesen
das Evangelium verlesen hat. Begründung des Pfarrers: Er sähe nicht ein, warum eine Frau nicht das Evangelim
lesen dürfte. Rumms… Passiert ist nichts. Und warum? Weil niemand von den Anwesenden sich umgehend
an das Generalvikariat gewandt hat? Das wäre sehr bezeichnend. Oder weil es im GV keinen interessiert
hat? Nachdem, was mir eine Bekannte, die dreißig Jahre dort gearbeitet hat, bisher erzählt hat und was
ich heute zum Nachlesen bekommen habe, halte ich das gar nicht für so abwegig – obwohl ich eher zum Ersteren
tendiere.
@Heggi Eben. Was ich im Beitrag daher nicht verstanden habe, ist, inwiefern die Nichteintragung ins Taufregister
ein Druckmittel des Aachener Bischofs sein könnte.
Lorenz Natürlich sind die Taufen bei der Piusbruderschaft gültig. Die gültige Taufe ist an die Form
gebunden, um es einfach zu sagen. Ich sage sogar: jeder der getauft wird, ist zunächst auf die Kirche
Christi, also die römisch-katholische getauft. Erst mit dem Setzen z.B. häretischer Akte wie der Konfirmation
fällt er aus der Kirche Christi heraus.
Herr Iustus: welche Anweisungen? Zitat: die sich einen D… um die Anweisungen der Bischöfe scheren Welche
Bischöfe sind gemeint und welche Anweisungen? Die was beinhalten?
Anerkennung der Taufe durch FSSPX-Priester Wenn ich es richtig weiß, werden evangelische Taufen in der
RKK anerkannt. Daher ist es mehr als unwahrscheinlich, dass die erwähnten Taufen nicht anerkannt werden,
wenn es Lutherwasser auch tut.
Beten wir! @Heggi In der Tat. Ich wünsche mir von Herzen die volle Einheit mit der FSSPX. @monti Sehe
ich genauso. Aber das Unrecht der Anderen rechtfertigt nicht das eigen Unrecht.
iustus Ist es nicht komisch oder sogar sehr beunruhigend, daß die Kirche zu den Altkatholiken ein entspanntes
Verhältnis hat, obwohl diese im Schisma sind, Kirchenstrukturen haben, in Utrecht einen Erzbischof „unterhalten“,
der wohl noch in der Sukzession steht, und inzwischen aber auch Weiber zu „Vestalinnen“ machen, im Kanon
natürlich nicht für den Papst beten, aber der Piusbruderschaft „Spaltung“ vorwerfen?
heute im Radio… Andrea Nahles in SWR, Sonntag Morgen. Sie war in der ersten Generation, wo Mädchen
Messdiener waren. Dann kam der Brief des Papstes, dass Messdienerinnen nicht gewünscht seien. Und der
Pfarrer gesagt hat: Tut mir leid, da kann ich mich nicht dran halten…zuwenig Messdiener…und überhaupt,
was kümmert uns der Papst in Rom… Wie sieht es denn da und in vielen, vielen anderen Fällen mit dem
gehorsam gegenüber dem Papst aus ? Offiziell ist der auch vom Pfarrer anerkannt, aber defacto ?
Schisma? Für ein Schisma braucht man nicht nur eine unerlaubte Bischofsweihe, sondern ein Schisma erzwingt
auch, dass der Schismatiker den Papst nicht mehr als Papst anerkennt – also eine Parallelkirche bastelt.
Sonst ist es kein Schisma, sondern nur Ungehorsam. Vermutlich hat L. sogar in der Weihe-Messe den Papst
als Papst nochmal explizit genannt, zumindest im Messtext – also hat er den Papst als Papst anerkannt,
somit die einheit gewahrt, und kein Schisma begründet. Bis heute haben die Piusse keinen Zweitpapst gewählt,
was sie im Falle eines echten Schismas wohl gemacht hätt… Ist die bloße Nennung im Kanon schon die
„Anerkennung“ des Papstes oder bedarf es da nicht etwas mehr? Außer dem bloßen Lippenbekenntnis „Es
ist der Papst. Selbstverständlich erkennen wir ihn an“, kann ich da nichts erkennen. Und wenn wir von
der Weihe-Messe sprechen: Hier wurde auf die Frage: „Habt Ihr das Mandat des Papstes?“ schlicht gelogen.
Und dass die „Piusse“ bis heute keinen Zweitpapst gewählt haben, stimmt natürlich. Aber dafür haben
sie eigene Gemeinden, die sich einen D… um die Anweisungen der Bischöfe scheren. Ist das keine „Parallelkirche“ –
zumindest nicht vollständig, weil der eigene Papst noch fehlt, aber sonst ist doch alles da, oder. Mein
Fazit: (Noch) Kein Schisma, aber ein sehr problematischer Weg.
@monti Vielen Dank für ihr Posting. HBR, Gotthard und proetcontra haben ein gemeinsames Grundsatzproblem –
eiigentlich sogar zwei: 1.Unwissenheit(vorsätzliche) 2.daraus resultierend Borniertheit Das macht eine
wenigstens ansatzweise ernsthafte Diskussion sehr, sehr schwierig. Tja – die Sache ist so vielschichtig –
da steigen die drei leider nicht so ganz durch. Wenn die sich ja mal wenigstens die Mühe geben würden,
mal auf die Seite der FSSPX oder vom Priesterseminar zu gehen und sich mal die eine oder andere Predigt
oder einen Vortrag anzuhören. Aber nein – man könnte ja an’s Nachdenken geraten. O Graus!!
@monti Grundsätzlich wäre das schon möglich, dass jemand zwar den vollständigen kath. Glauben hat,
aber den Papst nicht anerkennt. So eine Person wäre dann schismatisch, aber nicht häretisch. Durch ein
solches Schisma wäre diese Person nicht mehr katholisch. D.h. katholisch sein heisst sowohl den kath.
Glauben haben als auch in der Kirche sein und diese anerkennen – beides! Bei der FSSPX trifft beides zu
…
danke für die Brücke… Bei den Priestern der FSSPX hat man zumindest den Eindruck, dass sie ganz fest
an das glauben, was im Evangelium steht (darüber könnte man dann zwar wieder streiten, aber das ist
hier ja nicht das Thema). Ich teile in vielerlei Hinsicht die Ansicht von Joberens (nicht allerdings,
was die Aidstotenschuld des Papstes angeht. Aber das ist ein politisches Thema und hat mit Glauben nichts
zu tun.) Allerdings bezeichne ich mich ja auch nicht als Katholik (DAS ist eigentlich das Einzige, was
man Joberens vorwerfen kann). Sehen Sie mich doch einfach mal als einen Ausserirdischen an, der von der
Kirche, dem VII und der FSSPX noch nie etwas gehört hat: Wie würden Sie mir dann klarmachen, dass eine
Gruppe nicht katholisch ist, obwohl sie kein einziges katholisches Dogma leugnet und nur das weitergibt,
was mindestens seit dem trid. Konzil Lehre der Kirche war ? Würde die Kirche sich hinstellen und bekennen:
„Leute, wir haben Euch lange Zeit die Unwahrheit gesagt“, oder mindestens, „wir haben uns geirrt, was
wir Euch jetzt lehren, DAS entspricht dem, was Jesus wollte“, und es gäbe dann eine Gruppierung, die
diese Lehränderung ablehnte, dann könnte ich verstehen, wenn man dieser Gruppierung das Katholischsein
abspräche. Aber so ? Fragen über Fragen, jedenfalls für mich, einen einfachen, denkenden Suchenden.
Ich denke, so einfach, wie es sich all’ die HBRs, Gotthards und Proetcontras hier mit der FSSPX machen,
ist die Sache nicht…vielleicht leider, vielleicht auch Gott sei Dank !
proetcontra Die Tat als solche war Ungehorsam gegenüber dem Römischen Papst in einer sehr ernsten und
für die Einheit der Kirche höchst bedeutsamen Sache… Sie haben vielleicht Sorgen! Wegen vier nicht
mit päpstlicher Zustimmung geweihter FSSPX-Bischöfe machen Sie hier ein solches Theater? Na, wieviel
wirklich vagabundiere Bichöfe ziehen denn sonst durch die Welt und weihen an allen möglichen Stellen
Priester? Ob gültig oder nicht gültig – das wird doch immer schwieriger zu erkennen. Wie hieß denn
noch der Spinner, der da die drei Weibsen auf dem Donauschiff „geweiht“ hat? Haben Sie da auch so laut
herumgerülpst und „schismatisch, schismatisch“ geblökt?? Übrigens, wieviel schismatische Bischöfe
gibt es allein in China? Heute mailte mir ein Freund, daß der Erzbischof von Hamburg bei der heutigen
Altarweihe im umgebauten Mariendom, seiner (wörtlich) „Mitschwester Bischöfin Maria Jepsen“ gedankt
hat. So ein dummes Gefasel von Herrn Thissen, das bringt mich im wahrsten Sinne des Wortes auf die Palme –
und Ihre krampfartigen verbalen Blähungern bei den Pius-Bischöfen, die Kardinal Castrillon tatsächlich
als „meine Mitbrüder im Bischofsamt“ tituliert hat. Was wollen Sie überhaupt, Sie komisches „Proetcontra“?
@iustus Es wäre ja wenigstens damit geholfen, wnn er mal bei den Bischöfen anfängt. Und der eine oder
andere Kardinal wäre vielleicht auch ein Kandidat. Exkonmmunikation – so weit wollte ich gar nicht gehn.
@Doriano Solange der Papst nicht auf den Tisch schlägt und öffentlich die Mißstände anprangert und
die sofortige Einstellung der skandalösen Aktivitäten mit Androhung von Sanktionen bei Nichtbeachtung
der Anweisungen einfordert, … Seien Sie ehrlich: Was würde geschehen, wenn es so wäre? Der Papst kann
nicht den halben Klerus (das dürfte die Zahl der Priester sein, die sich um die Anweisungen des Papstes
einen D… scheren) exkommunizieren.
@proetcontra Sie genau sind ein Beweis für die Richtigkeit meiner Aussage! ähmm, das müssten Sie mir
jetzt aber genauer erklären… Glauben Sie vielleicht Ihrem „Weihbischof“ Fellay selbst nicht mehr?
Das ist nicht „mein“ Weihbischof Fellay. Ich habe hier schon des öfteren geschrieben, dass ich weder
Tradi noch Moderni, sondern Agnostiker, oder vielleicht „Suchender“ bin. In dieser Position kann ich die
Lage quasi „von aussen“ und vielleicht mit mehr Abstand als stärker involvierte Poster betrachten und
abwägen. Tatsache aber ist, dass jegliche Relativierung des Glaubens unweigerlich zu einem Glaubensabfall
führen muss. Es mag sein, dass vieles von der Lehre der Kirche vor 1962 auch nach dem Konzil immer noch
Lehre der Kirche ist. Aber Hand aufs Herz: Wer von den „mündigen Katholiken“ a la Joberens glaubt denn
noch an die jungfräuliche Mutterschaft Mariens, wer glaubt denn an die Gottessohnschaft Jesu (die wurde
ja meines Wissens erst in Nicäa „beschlossen“). Warum soll ich Katholik sein, wenn wir doch alle, alle
in den Himmel kommen ? Es kann nur eine Wahrheit geben. Wenn Jesus Gottes eingeborener Sohn war, kann
Mohammed nicht Recht haben. Und umgekehrt gilt es ganz genauso. Wenn Theologen der Kirche im Radio ungestraft
verbreiten dürfen, dass die Auferstehung sich nur in den Köpfen der Apostel und Anhänger Jesu abgespielt
hat, warum soll ich dann katholisch bleiben, wenn da ja sowieso „nichts dran“ ist. Bei den Priestern der
FSSPX hat man zumindest den Eindruck, dass sie ganz fe…
@proetcontra Sie schrieben: „Die Rede von „einem Schisma“ hätte hier übrhaupt keinen Sinn, wenn ein
solches nicht mit „jener Bewegung“ mitgedacht wäre!“ Doch, das hat schon einen Sinn, denn JP2 wusste
zu diesem Zeitpunkt ja nicht, ob Lefebvre mit diesem Akt ein Schisma begründen wolle. D.h. er wußte
einfach nicht, ob Lefebvre sich von der Kirche lossagen würe, oder es bei den unerlaubten Weihen belassen
würde (was er getan hat). Also schrieb JP2 was passieren würde, falls Lefebvre sich lossagen würde.
Es war eine Warnung. Wenn Du *ein* Schisma machst, dann passiert das und das. er hat also Allgemein die
Konsequenzen aufgezeigt, was im Fall der Fälle passieren würde. aber er hat diesen Fall nicht als gegeben
angesehen. D.h. er hat das Schisma da nicht als vollzogen angesehen, aber erkannt, dass es kommen könnte.
Deshalb das Wort „ein“ Schisma und nicht „das Schisma“. Das ist auch noch aus einem anderen Grund logisch.
Für ein Schisma braucht man nicht nur eine unerlaubte Bischofsweihe, sondern ein Schisma erzwingt auch,
dass der Schismatiker den Papst nicht mehr als Papst anerkennt – also eine Parallelkirche bastelt. Sonst
ist es kein Schisma, sondern nur Ungehorsam. Vermutlich hat L. sogar in der Weihe-Messe den Papst als
Papst nochmal explizit genannt, zumindest im Messtext – also hat er den Papst als Papst anerkannt, somit
die einheit gewahrt, und kein Schisma begründet. Bis heute haben die Piusse keinen Zweitpapst gewählt,
was sie im Falle eines echten Schismas wohl gemacht hätt…
@iustus Solange der Papst nicht auf den Tisch schlägt und öffentlich die Mißstände anprangert und
die sofortige Einstellung der skandalösen Aktivitäten mit Androhung von Sanktionen bei Nichtbeachtung
der Anweisungen einfordert, macht er sich mitschuldig an diesem Zerstörungswerk.
#63 Weißer Ritter 20:36:42 | Sonntag, 23. November 2008
Einladung ins Mittelalter Für alle, die sich sachlich über das Mittelalter informieren wollen: Horst
Fuhrmann Einladung ins Mittelalter C.H.Beck Der Autor war Präsident der Bayerischen Akademie der Wissenschaften.
Schönheitsfehler wenn der Papst durch seine Akte die Kirche zerstört, wir ihm nicht gehorchen dürfen
Tja. Hier liegt der Fehler. Dieser Papst zerstört durch seine Akte nicht die Kirche. Daher muss man ihm
gehorchen.
#61 proetcontra 20:34:56 | Sonntag, 23. November 2008
sinnlos Ihre Phantastereien: Es handelt sich NICHT um ein Lehrschreiben, das sagen will, was … wenn…
passiert! Es hat einen konkreten „schismatischen Akt“ als Gegenstand! (Die Wurzel dieses schismatischen
Aktes…) …in keiner Weise jene Bewegungweiter zu unterstützen.Alle müssen wissen, daß die formale
Zustimmung zu einem Schisma eine schwere Beleidigung Gottes ist und die Exkommunikation mit sich bringt,
wie im Kirchenrecht festgesetzt ist. Die Rede von „einem Schisma“ hätte hier übrhaupt keinen Sinn, wenn
ein solches nicht mit „jener Bewegung“ mitgedacht wäre! Sie können Sich das zurechtlegen, wie Sie wollen,
lesen Sie Ihren „Weihbischof“ Fellay, der selber die Aussage des Papstes betont, dass es nur ein „innerhalb
der Kirche gibt“, wenn das II.VK anerkannt wird: www.dici.org/…nterview_D_09-05.pdf
Lieber mtg-kathole, und unser Ungehorsam ist durch die Notwendigkeit begründet, den katholischen Glauben
zu bewahren. Die Befehle, die uns erteilt werden bringen klar zum Ausdruck, dass sie uns erteilt werden,
um uns zu verpflichten, uns vorbehaltlos dem Zweiten Vatikanischen Konzil, den nachkonziliaren Reformen
und den Vorschriften des Heiligen Stuhles zu unterwerfen, die unseren Glauben untergraben und die Kirche
zerstören. Dazu können wir uns unmöglich entschließen. An der Zerstörung der Kirche mitarbeiten heißt,
die Kirche und Unseren Herrn Jesus Christus zu verraten. Alle Theologen, die diesen Namen verdienen, lehren,
dass, wenn der Papst durch seine Akte die Kirche zerstört, wir ihm nicht gehorchen dürfen und er respektvoll,
aber öffentlich getadelt werden muss. Die Prinzipien des Gehorsams der Autorität des Papstes sind dieselben,
welche die Beziehung zwischen einer delegierten Autorität und deren Untergebenen regeln. Sie sind nicht
auf die Autorität Gottes anwendbar, der immer unfehlbar und unvergänglich ist und deshalb kein Versagen
kennt. (S.E. Erzbischof Marcel Lefebvre, Richtlinien vom 29.März 1988)
@proetcontra Ich stimme folgenden Aussagen zu: * Die Weihen waren unerlaubt * die Bischöfe sind exkommuniziert
* es war ein schismatischer Akt Aber: es war und ist kein Schisma. Auch Ihr neueres Zitat zeigt das nicht:
es ist nur allgemein die Rede, was bei einem Schisma passiert. Es steht sogar da: „die formale Zustimmung
zu einem Schisma“. Aber nicht: zu „diesem Schisma“, oder: „das ist ein Schisma“. Es steht nur da, was
bei *einem* Schisma passiert. Aber nicht, dass das ein Schisma ist. D.h. JP2 wollte sagen: wenn Ihr diesen
Akt des Ungehorsams als Schisma begreift, dann passiert das und das. Ansonsten hatte JP2 auch keinen Grund,
die Weihen als Schisma anzusehen.
#57 proetcontra 20:07:06 | Sonntag, 23. November 2008
@möchtegern-kathole Aber nirgends steht, dass es ein Schisma ist. Nirgens. Wie bitte? 4. Die Wurzel dieses
schismatischen Aktes ist in einem unvollständigen und widersprüchlichen Begriff der Tradition zu suchen: …
väterlichen und brüderlichen Aufruf an all jene richten, die bisher in irgendeiner Weise mit der Bewegung
des Erzbischofs Lefebvre in Verbindung standen: daß sie ihre ernste Pflicht erfüllen, mit dem Stellvertreter
Christi in der Einheit der katholischen Kirche verbunden zu bleiben und in keiner Weise jene Bewegung
weiter zu unterstützen.Alle müssen wissen, daß die formale Zustimmung zu einem Schisma eine schwere
Beleidigung Gottes ist und die Exkommunikation mit sich bringt, wie im Kirchenrecht festgesetzt ist(8).
Das hat nichts mit „könnte“ und „vorsichtig“ zu tun! Die gezielt vorgenommenen Weihen waren ein schismatischer
Akt! Sie werden nicht bestreiten, dass die Bischöfe exkommuniziert sind und damit keine liturgischen
Handlungen vornehmen dürften. Es ist Ihnen auch klar, dass Sie, wenn Sie vorsätzlich und bewusst diese
Sekte in Postings oder anders direkt vertreten oder verteidigen, selbst schwer sündigen und automatisch
exkommuniziert sind.
#56 mariokin 19:47:59 | Sonntag, 23. November 2008
@Heinrich Nein aktualisiert, so wie man eine Computer oder Textversion berichtigt, auf den neuesten Stand
bringt. Aber so blöd, wie Sie sich hier geben schätze ich Sie wirklich nicht ein! Verzeihung, wenn ich
Ihr Niveau überschritten habe.
@proetcontra Das mit den 2 ähnlichen, aber verschiedenen Texten habe ich mir nicht zusammenphantasiert,
die beiden Texte sind ganz real. In Ihrem Beitrag von 19:26 beziehen Sie sich auf die von JP2 unterzeichnete
Version, das finde ich gut. Da steht, dass die Weihe ein „Ungehorsam“ war, und da kann ich mich gerne
anschließen, Sie sich sicher auch. Das ist – als Tatsache – nicht wegzudiskutieren. Und dann gibt es
da die Rede von einem „schismatischen Akt“ – also nicht von einem Schisma, sondern von einem schismatischen
Akt. Ist das mit „Schisma“ gleichzusetzen? Im Text findet sich kein Hinweis, dass „Schisma“ und „schismatischer
Akt“ ein und das selbe wären. Dagegen erklärt der Text, dass die unerlaubten Bischofsweihen für die
Einheit der Kirche „bedeutsam“ sind. Klar – da man zum Gründen einer Parallelkirche unerlaubte Bischofsweihen
braucht. Deshalb kann das die Einheit gefährden, ist also bedeutsam für sie – aber nirgens steht, dass
die Einheit der Kirche dadurch schon kaputt wäre. Das ganze ist also eine Warnung: es ist für die Einheit
bedeutsam, es ist eine Sache, die nach Schisma riecht, eine Sache, die man bei einem echten Schisma braucht,
aber sie stellt per se noch kein Schisma dar. Sie ist also ein Akt, der bei einem echten Schisma vorkommt,
also ein schismatischer Akt. Aber nirgends steht, dass es ein Schisma ist. Nirgens. Da müssen Sie schon
inoffizielle Version von Hrn. Gantin zitieren, oder sowas … aber in offiziellen Vat.-Dokumenten gibt
es keines.
Die Bischöfe von Aachen und Roermond… sind jedenfalls gut,um die neue Kirche in Kerkrade in ihren Bistümern
gut bekannt zu machen. Wer die Situation im Bistum Aachen kennt, der wird sich seinen Teil denken können.
Die Abbrucharbeiter aus dem Bistum Aachen, besonders aus dem Generalvikariat sind die besten Vorarbeiter
für Pius X.
#52 mariokin 19:36:58 | Sonntag, 23. November 2008
@proetcontra Na und das MP von 2007 hat das alte upgratet. Benedikt XVI. hat Fehlbeurteilungen darin eingeräumt.
Wen interessiert noch, was 1988 gesagt wurde. Das ist Geschichte. Es handelt sich hierbei nicht um ein
Unfehlbarkeitsdogma. Der Vatikan hat seine Position mehr als überdacht.
#51 proetcontra 19:26:15 | Sonntag, 23. November 2008
Phantasieren Sie sich zusammen, was immer Sie wollen Tatsache ist und bleibt: 3. Die Tat als solche war
Ungehorsam gegenüber dem Römischen Papst in einer sehr ernsten und für die Einheit der Kirche höchst
bedeutsamen Sache, wie es die Weihe von Bischöfen ist, mit der die apostolische Suksession sakramental
weitergegeben wird. Darum stellt dieser Ungehorsam, der eine wirkliche Ablehnung des Römischen Primats
in sich schließt, einen schismatischen Akt(3) dar. Da sie diesen Akt trotz des offiziellen Monitums vollzogen,
das ihnen durch den Kardinalpräfekten der Kongregation für die Bischöfe am vergangenen 17. Juni übermittelt
wurde, sind Msgr. Lefebvre und die Priester Bernard Fellay, Bernard Tissier de Mallerais, Richard Williamson
und Alfonso de Galarreta der schweren Strafe der Exkommunikation verfallen, wie die kirchliche Disziplin
vorsieht Papst Johannes Paul II. „Ecclesia Dei“
@proetcontra Da legen Sie die Finger in eine sehr tiefe Wunde der Kurie. Sie haben einen Text vom 1. Juli,
und einen Text vom 2. Juli 1988: die haben intern gestritten, was sie veröffentlichen wollen!!! Der Text
vom 2. Juli ist von JP2 unterzeichnet, der vom 1. Juli nicht. Statt dessen hat das Gantin unterzeichnet.
Offenkundig sind sich die beiden Texte aber so ähnlich, dass man von einem Text in 2 Versionen sprechen
kann, d.h. ein Autor hat vom anderen abgeschrieben, oder beide haben eine nichtveröffentlichte Urversion
modifiziert. Explizit wurde das Vorggehen von Lefebvre nur in der Gantin-Version als Schisma bezeichnet,
in der JP2-Version nicht. Offenkundig hat das also JP2 aus seinem Text rausgeworfen. Trotzdem wird ständig
mit dem Gantin-Text hantiert, weil der grimmiger ist, quasi die „scharfe“ Variante. In Wahrheit zeigt
dies folgendes: Gantin hat seinen Text voreilig veröffentlicht. JP2 wollte diesen Text nicht zu dem seinen
machen. JP2 hat den Text entschärft und verzichtet darauf, die Bischofsweihen als Schisma zu bezeichnen.
Im Vatikan *.va finden sie übrigens nur noch den JP2-Text, die Gantin-Version ist dort schon über die
Reling gekippt worden. Warum verwenden Sie das denn noch, wenn bereits JP2 und nun Benedikt diesen Text
nicht unterzeichnet haben und aus der offiziellen Dokumentensammlung im Internet rausgeworfen haben? Halten
Sie sich an die Kirche des Papstes, oder an die von Hrn. Gantin?
Die Wahrheit Solange das Bistum keine Sonntagsmesse in der außerordentlichen Form anbietet, kann jeder
aus Gründen der Andacht guten Gewissens dort die Liturgie mitfeiern. Der Heilige Stuhl (nicht nur irgendein
Kurienmitglied) hat in einer Antwort auf eine Anfrage der „Una Voce“ USA festgestellt: „1. Im strikten
Sinn können Sie Ihre Sonntagspflicht erfüllen, indem Sie einer Messe beiwohnen, die von einem Priester
der Priesterbruderschaft St. Pius X. zelebriert wird.“ Seine zweite Frage war: „Ist es eine Sünde für
mich, einer solchen Messe beizuwohnen?“ Wir antworteten indem wir feststellten: „2. Wie bereits gesagt
können wir es nicht empfehlen, an einer solchen Messe teilzunehmen. Den Grund dafür haben wir dargelegt.
Wenn Ihre Hauptabsicht bei der Teilnahme der Wunsch wäre, sich von der Einheit mit dem Römischen Pontifex
und denen, die in Einheit mit ihm stehen, zu trennen, wäre es eine Sünde. Wenn Ihre Absicht lediglich
darin besteht, aus Gründen der Andacht an einer Messe nach dem Missale von 1962 teilzunehmen, wäre dies
keine Sünde.“ Quelle: www.unavoce.org/…2003/perl-011803.htm
#48 Liborius 18:41:33 | Sonntag, 23. November 2008
Vorfreude! Freue mich jetzt schon an den Sonntagsmesse im tridentinischen Ritus in Kerkrade teilnehmen
zu können, wenn ich gerade in Aachen bin. Man kann die Leute die dort wohnen, um Ihre schöne neue Kirche
nur beglückwünschen! Aber vor allem, dass Sie richtige hl. Messen besuchen können! o^/ o^/ Das da
die Hölle tobt ist verständlich!
#47 Benedikt 18:41:31 | Sonntag, 23. November 2008
Peinlich Die offenbar von irrationaler Panik befeuerten Aktionen der kirchlichen Obrigkeit in den beiden
Bistümern ist an Peinlichkeit kaum zu überbieten.
#46 Alois Bischof 18:37:08 | Sonntag, 23. November 2008
Aachener Zeitung scheint auch gerne zu hetzen. Ganz im Stile der ideologisch-bundesdeutschen Blättchen
seit 1871. Die Priesterbruderschaft St. Pius X. ist nicht das Mittelalter, wohl eher die barocke Gegenreformation,
und auch diese nicht genau: ihr Patron ist ja Pius X., Papst am Anfang des 20. Jh. Das „Mittelalter“ war
aber sicherlich nicht „dunkel“ wie heute von Liberalisten und Sozialisten behauptet, sondern eine Ära
in der die Europäische Kultur geschaffen wurde und blühte wie nie zuvor und danach. Ich glaube übrigens,
daß ‘Der Spiegel’ auch gerne Skandale auftischt, denn es war wohl der Mons. Mussinghoff der 2007 schon
damit drohte die „Sakramente der Piusbruderschaft nicht ins Pfarrregister einzutragen“. Der liebe ökumenische
Mussinghoff, vom interreligiösen Assisi-Event 2006 in Aachen.
Carolusmagnus Der Username ist schon gut, wer Aachen kennt Kann man vom Bistum Aachen überhaupt noch
sinnvolles erwarten??? Die lassen doch alle Gemeinden z:Z auflaufen und im Ungewissen stehen! Oft denke
ich „ Denn sie wissen nicht, was sie tun!!!!“
#44 carolusmagnus 18:24:53 | Sonntag, 23. November 2008
Konsequenz Im Bistum Aachen ist bisher keinem einzigen Antrag nach einer Sonntagsmesse im tridentinischen
Ritus stattgegeben worden, statt dessen versucht man die Antragsteller mit irgendwelchen Wochentagsterminen
zu besänftigen. In Kerkrade ab dem vierten Adventsonntag und in Zukunft auch in Kloster Reichenstein
wird es solche Sonntagsmessen – auch ohne „Erlaubnis“ der zuständigen Bischöfe – geben. Für die Gläubigen
der jeweiligen Region, die diese Liturgie wünschen, ist es konsequent, dort in Zukunft den Sonntagsgottesdienst
zu besuchen. Für die zuständigen Bischöfe scheint es konsequent zu sein, davor zu warnen und den „mündigen
Christen“ den Besuch verbieten zu wollen – konsequent weil diese Messe und die Piusbruderschaft nicht
in das eigene Konzept der „priesterlosen Kirche“ passen…
#43 proetcontra 18:01:22 | Sonntag, 23. November 2008
Lefebvrianer-Sekte e.V. Dekret der Bischofskongregation und Kardinal Gantin vom 1. Juli 1988: Msgr. Marcel
Lefebvre, …, hat – trotz des ausdrücklichen Monitums vom 17. Juni und der wiederholten Bitten, er möge
von seinem Vorhaben absehen – durch die Bischofsweihen von vier Priestern ohne päpstlichen Auftrag und
gegen den Willen des Papstes einen Akt schismatischer Natur gesetzt und sich damit die von can. 1364 par.
1 und can. 1382 des Codex des kanonischen Rechtes vorgesehene Strafe zugezogen. Ich erkläre mit allen
rechtlichen Folgen, daß sowohl der obengenannte Msgr. Marcel Lefebvre als auch Bernard Fellay, Bernard
Tissier de Mallerais, Richard Williamson und Alfonso de Galarreta „ipso facto“ sich die dem Apostolischen
Stuhl vorbehaltene Exkommunikation als Tatstrafe zugezogen haben. Weiter erkläre ich, daß Msgr. Antonio
de Castro Mayer, emeritierter Bischof von Campos, indem er direkt an der Liturgiefeier als Konzelebrant
teilnahm und öffentlich dem schismatischen Akt zustimmte, sich die von ca. 1364 par. 1 vorgesehene Exkommunikation
als Tatstrafe zugezogen hat. Die Priester und Gläubigen werden ermahnt, dem Schisma von Msgr. Lefebvre
nicht zuzustimmen, weil sie sich „ipso facto“ die schwere Strafe der Exkommunikation zuziehen würden.
gez. Kardinal Bernardin Gantin Präfekt der Kongregation für die Bischöfe UND: www.vatican.va/…ecclesia-dei_ge.html
Dieses Forum ist ein guter Beweis dafür, wie sehr die Piusbruderschaft bis jetzt schon zur Scheidung
der Geister in der Kirche beigetragen hat. Und diese Scheidung der Geister wird weiter gehen.
@proetcontra Ich nehme mal ohne Prüfung an, dass Sie in Ihrem Beitrag um 16:32 den richtigen Text zitiert
haben (eine andere Version von einem Kurienmitglied wurde auch veröffentlicht, aber trägt nicht die
päpstliche Unterschrift), deshalb muss man Ihnen zugestehen: jawohl, das sind die Worte des Papstes.
Aber schauen wir doch mal genau hin: Z.B. der schöne Satz: „Alle müssen wissen, daß die formale Zustimmung
zu einem Schismaeine schwere Beleidigung Gottes ist und die Exkommunikation mit sich bringt, wie im Kirchenrecht
festgesetzt ist“ Da wird nicht behauptet, dass es ein Schisma ist. Es wird auch nicht behauptet, dass
die Lefebvrianer ein Schisma begründen, zustimmen oder sonstwas. Nur ganz neutral: wer „einem Schisma“
zustimmt. Das ist lediglich eine Warnung. Wer einem Schisma zustimmt, der wird exkommuniziert. Anderes
wäre es, wenn da steht: „wer ‘diesem’ Schisma zustimmt“, oder „hier liegt ein Schisma vor, und wer ihm
zustimmt … „. Aber nein. Statt dessen die allgemeingültige Betrachtung: wer einem Schisma zustimmt,
der wird exkommuniziert. Sie sehen, da ist schon sehr viel Sorgfalt in den päpstlichen Texten und keine
vorschnelle Behauptung, es wäre ein Schisma! also sollten auch andere Leute nicht vorschnell sagen, es
wäre ein Schisma.
#40 proetcontra 16:52:32 | Sonntag, 23. November 2008
@monti Sie genau sind ein Beweis für die Richtigkeit meiner Aussage! Gibt es eine Exkommunikation? Gibt
es die Worte des Papstes, die ich zitiert habe? Glauben Sie vielleicht Ihrem „Weihbischof“ Fellay selbst
nicht mehr? www.kreuz.net/article.7058.html
Merkwürdig,merkwürdig, Proetcontra… Die Lefebvrianer-Sekte ist in ihrem ganzen Wesen außerhalb der
Kaholischen Kirche! Punkt! Einige maßgeblichere Persönlichkeiten in Rom scheinen da anderer Ansicht
zu sein. Aber Sie werden es schon wissen !
@noch ein Landorganist Ok, dann habe ich Ihnen Unrecht getan. Die Schlussfolgerung „Liebe zu Juden, Moslems,
Atheisten“ sei Dreck kann ich aber doch nicht nachvollziehen. Gerne stimme ich zu, wenn Sie schreiben
„zum Atheismus“, „zum Islam“ usw., aber die Menschen an sich sind bedauerenswert, weil sie der Wahrheit
entbehren.
#35 proetcontra 16:32:23 | Sonntag, 23. November 2008
Sinnlose und immer wieder vom „Sektenclub der Lefebvrianer“ aufgewärmte Diskussion! Die Lefebvrianer-Sekte
ist in ihrem ganzen Wesen außerhalb der Kaholischen Kirche! Punkt! Selbst ihr im Zustand der Exkommunikation
verstorbener Pseudo-Papst, der sich anmaßte Träger und Garant der göttlichen Wahheit gewesen zu sein,
hat daraus kein Geheimnis gemacht, indem er sich, seine jurisdiktionslosen Weihbischöfe und Seminare
absichtlich und dauerhaft NICHT dem Jurisdiktionsprimat des Papstes unterstellen wollte. Die Antwort der
Römisch-katholischen Kirche ist bekannt: Aufruf an all jene richten, die bisher in irgendeiner Weise
mit der Bewegung des Erzbischofs Lefebvre in Verbindung standen: daß sie ihre ernste Pflichterfüllen,
mit dem Stellvertreter Christi in der Einheit der katholischen Kirche verbunden zu bleiben und in keiner
Weise jene Bewegung weiter zu unterstützen. Alle müssen wissen, daß die formale Zustimmung zu einem
Schismaeine schwere Beleidigung Gottes ist und die Exkommunikation mit sich bringt, wie im Kirchenrecht
festgesetzt ist.“ Also Lefebvrianer! Ihr könnt das Thema immer wieder aufwärmen und euch gegenseitig
bestätigend zurufen: Wir sind katholisch, nicht exkommuniziert, wir haben die Wahrheit!, …es wird nichts
daran ändern, dass ihr ein Sektenclub seid. Und dann, wenn es gerade passt, Einzelaussagen irgendwelcher
kirchlicher Würdenträger zu zitieren, um darauf hinzuweisen, „man“ sei ja katholisch usw., denen man
ansonsten „Abfall vom Glauben“ vorwirft, ist wie euer ganzer Sektenwahn : VERWIRRT!
#33 Siegfried 15:50:32 | Sonntag, 23. November 2008
zu Doriano: Piusbruderschaft e.V. Lieber Doriano, die Rechtsnatur eines e.V. für die Piusbruderschaft
stellt kein Defizit dar. Nach dem Rechtsverständnis in Deutschland, nachdem Preussen eine Veränderung
und Neuzulassung von Ordensgemeinschaften (??) neuregelte, hat sich ein neues Problem dargestellt. Als
kirchliche Orden werden nur die klassischen kirchliche Orden anerkannt. Alle anderen Gemeinschaften die
gegründet wurden und im kirchlichen Umfeld existieren werden in Deutschland zu der jeweiligen kirchlichen
Genehmigung (liegt bei der Piusbruderschaft vor) als e.V. zivilrechtlich geführt, so z:B. die Pallottiner
u.v.a.m… o^/ Als e.V. gehören sie zur heiligen römischen katholischen Kirche o^/ :(3 o^/ . Innerhalb
der Kirche (Hl. Stuhl) zur Bruderschaft sind lediglich einige pastorale Fragen noch nicht geklärt, dafür
aber alle dogamtischen. Diese stimmen mit der Dogmatik der Heiligen römischen Kirche überein. Dagegen
zeigt die Deutschen Kirche viele dognmatische und pastorale Formen des kirchlichen Ungehorsm, gegenüber
dem Heiligen Vater und Lehramt. Beispiel Limburg: 1. Altbischof Kamphaus löst heute noch, wie in Frankfurt,
Pfarrgeimnden auf und gründet dafür Milieukirchen, wie Schwulen-, Jugend-, Meditations- Arbeiter-, FrauenKirchen
u.v.a.m… 2.In der Schwulenmesse erhalten die teilnehmenden Sünder auch ohne pastorale Aufforderung
zur Reue und zur Beichte, oft mit einer starken Sündelast beladen die Heilige Kommunion. Hier ist das
treue Gebet der Piusbruderschaft! o^/ :(3 notwendig. :(3 o^/
#32 Canticum 15:49:37 | Sonntag, 23. November 2008
Doriano Wäre das Opfer Christ nicht über alles andere erhaben, hätte es letztendlich nicht über den
Tod siegen können. Aus diesem Grund muß die Freude über die Teilhabe an diesem Akt stets größer sein
als die Vebitterung über Nachlässigkeiten. Denn daß Nachlässigkeiten stehen ist unvermeidlich, wenn
auch unverzeihlich.
@noch ein Landorganist Sie zietieren um 15:19 die FSSPX („Interessante Feststellung der Priesterbruderschaft“).
Ich glaube, es ist Ihnen aber entgangen, dass nicht die „Liebe zu den getrennten Brüdern“ in der Kritik
der Bruderschaft steht, sondern jene Leute, die davon reden, aber die Bruderchaft mit Giftkübeln bewerfen?
Diese Heuchelei – Liebe und Ökumene mit den ‘getrennten Büdern’ und gleichzeitig geistige Torpedos gegen
die kath. Tradition, das ist es, was hier als „leeres Geschwätz“ bezeichnet wird, nicht die Liebe an
sich. Aber bitte nicht mit Hass gegen die Bruderschaft, dann ist die „Liebe“ nämlich keine Liebe, sondern
eben nur leeres Geschwätz. Ihre Schlussfolgerung ist deshalb nicht richtig.
@Canticum Ich habe es bereut, einer Liturgie beigewohnt zu haben, die mit einer Nachlässigkeit „zelebriert“
wurde, daß es mich schaudern machte. Und diese Nachlässigkeiten sind leider die Regel und wirken zerstörend
auf die Andacht und letztendlich den Glauben.
Ich bin vor nicht allzu langer Zeit, weil ich es bis zum Sonntag nicht mehr aushalten konnte und ich das
dringende Verlangen nach der Hl.Messe hatte, mal wieder nach langer Zeit wieder in eine NOM-Kirche gegangen –
wer sie kennt:St.Maria in der Kupfergasse/Köln. Ich habe es sehr bereut. Fürchterlich. Die neue Liturgie
ist nicht dazu geeignet, seine Sonntagspflicht in gerechter Weise zu erfüllen, und ich habe lange gebraucht
(halt bis zu diesem Freitag), bis sich diese Erkenntnis bei mir durchgesetzt hat. @Marcelus: AlexanderVI. –
war das nicht der Borgia? Von ihm stammt übrigens folgendes:„Heilige Maria, Mutter Gottes. Bitte für
uns Sünder, jetzt und in der Stunde unseres Todes.Amen“ Aber das nur am Rande.
#26 Canticum 15:27:54 | Sonntag, 23. November 2008
@ordo Das möcht ich auch nicht absprechen. Jeder der römisch-katholich sein möchte, sollte daran auch
nicht gehindert sei, ensofern er dem römisch-katholischen Glauben zustimmen kann. Offensichtlich gibt
es aber zwischen verschiedenen Bischöfen unterschiedliche Ansichten in der Frage der zugehörigkeit.
Hier wäre es doch Aufgabe Roms ganz klar Stellung zu beziehen. Es nicht unsere Sache, darüber zu urteilen,
ob die Piusbruderschaft nun rk ist oder nicht. Ich als Laie fühle mich in dieser Frage schlicht und einfach
überfordert. Genauso wie es nicht Aufgabe der Laien ist, Anträge zu stellen und Unterschriften zu sammeln
für eine röm-kath. Messe im alten Ritus. Es tut mir leid, aber es wirkt doch irgendwie albern.
cuiusvis hominis est errare, nullius nisi stulti in errore perseverare Interessantes aus möchtegern-katholes
zweitem Link: Wortneuschöpfung – „erzreaktionär“ Interessante Feststellung der Priesterbruderschaft:
„Wem in Anbetracht solcher Methoden – Bann, Exkommunikation, Ausschluss – immer noch nicht klar geworden
ist, dass die mantramäßige Wiederholung von der „neuen, nachkonziliaren Ökumene“, „Liebe zu getrennten
Brüdern“, „Gemeinschaftsgeist unabhängig von seiner religiösen Überzeugung“ usw. nur leeres Geschwätz
ist, dem ist nicht mehr zu helfen.“ => Liebe zu Juden, Moslems, Atheisten, Feindschaft gegenüber der
katholischen Tradition = Dreckige Einstellung, dreckiger geht es nicht
#24 Marcelus 15:05:16 | Sonntag, 23. November 2008
Die real existierende Neue Messe wird üblicherweise auch nur sehr frei nach dem Messbuch Paul VI. zelebriert,
in der der Zelebrant auf fahrlässig-sakrilegische Weise mit dem allerheiligsten Sakrament umgeht (bei
gültigen Konsekrationsworten). Ein römischer Katholik kann sich deshalb nur mit Abscheu vor solchen
Neuen Messfeiern abwenden, und kann logischerweise keinem Sakrileg beiwohnen, sondern tut lieber Buße
in einer privaten Andacht, wie dem Rosenkranzgebet, anstatt bei soetwas dabeizusein, selbst wenn der Zelebrant
der Papst selbst wäre, und Alexander VI., Paul VI., Johannes Paul II. oder Benedikt XVI. heißt. Richtig,
altrituelle („tridentinische“) Messen gibt es in der RKK auch in Gemeinden, die mit der FSSPX nichts zu
tun haben, z.B. in der Aegidii-Kirche/Münster, regelmäßig von Priestern des Bistums Münster zelebriert.
Aber wenn man auf der Website der Piusbrüder liest, daß sie ihren Anhängern raten, lieber keine Messe
zu besuchen als eine nachkonziliare, dann ist das sehr deutlich.
@Canticum Welche Sicherheiten haben denn die Gläubigen, welche die hl. Messe bei der Petrusbruderschaft
oder der SJM besuchen? Noch viel viel weniger. Dort besteht jederzeit die Gefahr, das irgendso ein durchgeknallter
Oberhirte ihre Kirche ohne Begründung dichtmacht. Solche Sicherheiten brauchen wir nicht. Wir sind katholisch,
nicht altgläubig oder modern sondern schlicht und einfach römisch katholisch. Das ist Sicher!!!
@Marcelus Ich stimme Ihnen völlig zu, daß die FSSPX römisch-katholisch ist. Leider darf sie sich selber
nicht so bezeichnen, weswegen sie in Deutschland ja e.V. ist. Dem letzten Abasatz möchte ich allerdings
widersprechen – und zwar mit einem Zitat aus dem letzten Posting von Franz Kappes: Es ist nicht sinnvoll,
die Piusbruderschaft auf die Alte Messe zu reduzieren. Das wird der Sache nicht gerecht. Wenn dem so wäre,
daß der einzige Unterschied in der Form des Ritus bestünde, könnte man ja getrost zur FSSP gehen. Leider
geht die ganze Problematik weit tiefer. Es geht darum, den katholischen Glauben unverkürzt weitzugeben
und dem Modernismus eine klare Absage zu erteilen. Beides wird in weiten Teilen der Konzilskirche nicht
praktiziert. Und wer es dennoch versucht, darf sich auf einiges gefasst machen.
Ratten, Schiffe und Seenothelfer Die Ratten, die das längst untergegangene „Schiff, das sich Gemeinde
nennt“ verlassen haben, sind in Panik. Es gibt da welche, die das Schiff wieder heben wollen.
@ Franz Kappes Richtig, altrituelle („tridentinische“) Messen gibt es in der RKK auch in Gemeinden, die
mit der FSSPX nichts zu tun haben, z.B. in der Aegidii-Kirche/Münster, regelmäßig von Priestern des
Bistums Münster zelebriert. Aber wnn man auf der Website der Piusbrüder liest, daß sie ihren Anhängern
raten, lieber keine Messe zu besuchen als eine nachkonziliare, dann ist das sehr deutlich.
#19 Marcelus 14:44:35 | Sonntag, 23. November 2008
Die Katholiken teilen alle denselben Glauben, nämlich den alten und allezeit neuen apostolischen, römischen
und katholischen Glauben. Es gibt deshalb keine Altgläubigen unter den Katholiken, sondern ausschließlich
Katholiken. Neue Religionen sind nicht mehr die katholische Religion, deshalb ist die Bezeichnung »altgläubig«
im Unterschied zu »katholisch« häretisch. Die PBSPX ist römisch-katholisch, und kann höchstens als
altrituell bezeichnet werden, was sie von den Neurituskatholiken unterscheidet.
#18 Canticum 14:43:36 | Sonntag, 23. November 2008
Erklärung Warum ringt sich der Vatikan nicht endlich zu einer offiziellen Erklärung seines Verhältnisses
zur Bruderschaft durch? Solange es keien offizielle Erklärung gibt, können die Gläubigennicht sicher
sein, wie sich sich verhalten sollen.
Diese Bischöfe… …sollten erst einmal vor Ihrer eigenen Haustüre kehren. Sie haben einfach eine günstige
Gelegenheit ergriffen, um erst von ihren eigenen Problemen abzulenken und der FSSPX mal wieder einen reinwürgen
zu können. Das ist so leicht durchschaubar, daß es eigentlich sogar die Modernis und Liberalis erkennen
müßten – aber die lechzen ja gerade- zu nach solchen Statements und lassen sich damit bereitwilligst
auf’s Glatteis führen. Sie sind halt für jedes Zuckerli dankbar und greifen es begierigst auf. Hat eigentlich
mal von den Angesprochenen das Interview kath.net/detail.php?id=18299 gelesen? Wahrscheinlich eher nicht –
denn es ist ja ziemlich unbequem, mal ein paar Wahrheiten gesagt zu bekommen – bzgl. der Neuerungen…
#16 Franz Kappes 14:17:07 | Sonntag, 23. November 2008
Keine Beschränkung Es ist nicht sinnvoll, die Piusbruderschaft auf die Alte Messe zu reduzieren. Das
wird der Sache nicht gerecht. Beschäftigen Sie sich einmal eingehender mit den Publikationen der Herren.
Das kann einem die Augen öffnen.
@ HBR Aber Sie kritisierten dann doch, dass sich die Piusse von den entwürdigenden und verunstaltenden
Neuerungen distanzierten … nicht? Manchmal ist der Sonntag der schönste Tag der Woche