In der Bundes-Bananenrepublik besteht das Risiko einer selektiven Anwendung des Rechtsstaates. Von Sedisvakantisten-Pater Rolf Hermann Lingen, Dorsten.
Hans Adam II. von und zu Liechtenstein
(kreuz.net) Vor einiger Zeit hetzten die deutschen Systemmedien gegen Fürst Hans-Adam II. von Liechtenstein
wegen seines Briefes an das Jüdische Museum in Berlin.
Hier die entsprechenden Aussagen des Fürsten:
„Da unsere Sammlungen während des Zweiten Weltkrieges und danach selber das Opfer von Kunstraub waren,
hätte ich sehr gerne das Ausstellungsprojekt unterstützt, wenn es nicht in Deutschland wäre.
Deutschland
hat sich vor einiger Zeit geweigert, trotz eindeutiger Rechtslage uns ein Gemälde zurückzugeben, das
seit langem in Besitz meiner Familie war und von den kommunistischen Behörden nach dem Zweiten Weltkrieg
in der Tschechoslowakei entschädigungslos enteignet wurde.
Da die Bundesrepublik Deutschland in ihren
Beziehungen zum Fürstentum Liechtenstein je länger desto weniger geneigt ist, sich an den Grundprinzipien
des Internationalen Völkerrechts zu orientieren, haben wir entschieden, keine Leihgaben mehr aus unseren
Sammlungen nach Deutschland zu bringen.
Wir wollen unsere Kunstwerke nicht dem Risiko einer selektiven
Anwendung des Rechtsstaates in der Bundesrepublik Deutschland aussetzen.
Die deutsch-liechtensteinischen
Beziehungen in den vergangenen zweihundert Jahren gleichen einer Berg- und Talfahrt.
Mit dem Zweiten
Deutschen Reich befinden wir uns noch immer im Kriegszustand, da dieses untergegangen ist, bevor es mit
uns Frieden schließen konnte, und das Dritte Reich ist Gott sei Dank untergegangen, bevor es seine Drohung
in die Tat umsetzen konnte, das Fürstentum Liechtenstein »anzuschließen«.
Was die deutsch-liechtensteinischen
Beziehungen betrifft, warten wir hier auf bessere Zeiten, wobei ich zuversichtlich bin. Denn in den vergangenen
zweihundert Jahren haben wir immerhin schon drei Deutsche Reiche überlebt, und ich hoffe, wir werden
auch noch ein viertes überleben.«“
Exemplarisch für die darauf folgende Hysterie der Systemmedien
ist der sogenannte Kommentar von Peter Königsberger in der Mainzer ‘Allgemeinen Zeitung’:
„Die Unsinnigkeit
dieses sogenannten Kommentars erhellt bereits aufgrund der ungeheuerlichen Unterstellungen von »Zorn«
und »Rache« des Fürsten, wenn er von der Bundesrepublik als »Viertem Reich« spricht.“
Im weiteren
verliert sich der Königsberger-Kommentar in wüsten Spekulationen über aufgedeckte Fälle von Steuerhinterziehungen
in Liechtenstein, von denen der Fürst gar nichts schreibt.
Der Kommentator unterschlägt dabei die entscheidende
Tatsache – nämlich die Einbehaltung eines gestohlenen Kunstwerks durch die Bundesrepublik.
Schließlich
sagt Königsberger: „Wer andere Nationen auch nur in die Nähe des Dritten Reiches rückt, und das hat
der Fürst von Liechtenstein zweifelsfrei getan, dem muß ohne Wenn und Aber entschieden entgegen getreten
werden.“
Auch dem Königsberger-Kommentar muß ohne Wenn und Aber entschieden entgegen getreten werden.
Denn die Tatsache, daß die Bundesrepublik das Dritte Reich an Niederträchtigkeit hinter sich läßt,
darf man in diesem Land nicht sagen: Dieses Faktum muß aber trotzdem von den Dächern gerufen werden.
Pornographie und Gewalt geht in der Bundesrepublik in Ordnung.
Aber beim Lebensschutz
kennt die Bundes-Bananenrepublik keine Gnade.
Man muß also bei dem bleiben, was der Fürst wirklich
gesagt hat – nämlich, daß in der Bundesrepublik das „Risiko einer selektiven Anwendung des Rechtsstaates“
besteht.
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38 Lesermeinungen
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#38 Marcelus 13:28:19 | Sonntag, 30. November 2008
@Antikatholischer Pseudokatholik joberens Gebote der Kirche sind nicht Gebote Gottes Die Gebote der Kirche
sind nicht die göttlichen Gebote. Die Gebote der heiligen Kirche auf Erden sind dennoch in durch Gott
verliehene Autorität erlassene Gebote und gelten für alle Untertanen der Kirche auf Erden, und nur jene
können gerettet werden die Teil des universalen Gottesvolkes Christi sind.
#37 joberens 21:22:51 | Dienstag, 25. November 2008
Marcellus Gebote der Kirche sind nicht Gebote Gottes Hier zu Deiner Information damit Du weißt, worum
es da nun wirklich geht. www.spiegel-forum.de/forum/showthread.php?id=27 Josef Berens (als einfacher,
denkender Katholik
#32 MartinBieger 18:03:34 | Montag, 24. November 2008
@Sedi-Hermännchen Denn die Tatsache, daß die Bundesrepublik das Dritte Reich an Niederträchtigkeit
hinter sich läßt, darf man in diesem Land nicht sagen: Dieses Faktum muß aber trotzdem von den Dächern
gerufen werden. Da unser Staat sie offensichtlich so ankotzt wieso wandere sie nicht ganz einfach aus.
Das wäre eine gut Lösung Für uns alle
@Sirilo: Besten Dank für diese wichtige Hintergrundinformation über die deutsch-liechtensteinische Geschichte.
Liechtenstein befindet sich tatsächlich noch im Kriegszustand, aber nicht mit Deutschland, sondern mit
Preußen und seinen Verbündeten. Man hatte es bei den Friedensverhandlungen nach dem 1866 Krieg, bei
dem es auf Seiten Österreichs teilnahm, schlichtweg vergessen. Das ist aber nicht schlimm, Liechtenstein
blüht und gedeiht, der Kriegsgegner Preußen hingegen existiert schon eine ganze Weile nicht mehr. Übrigens
war dieser Krieg für Liechtenstein keine wirkliche Belastung. Es gab keinen einzigen Toten. Im Gegenteil:
Die 80 Mann starke Armee war am Ende des Krieges 81 Mann stark. Und niemand weiß, wie das geschah…“
Das Deutsche (Kaiser-)Reich wurde erst 1878 nach Christi Geburt (anno 1871 unserer Dionysios-Gregorianischer
Jahreszählung) gegründet, und bestand nicht nur aus Preußen. Der deutsche Kaiser war allerdings der
preußische König und befand sich damit allenfalls in seiner Eigenschaft als preußischer König im Kriegszustand
mit dem Fürstentum Liechtenstein, das dem Deutschen Reich auch nie angehörte.
#30 Elijahu † 13:56:09 | Montag, 24. November 2008
Das ist richtig… Aber wer auf so jemanden wie Berens hört, hat eh keinen Verstand im Kopf. Und wie
heisst es so schön im Evangelium: Lasst sie ruhig machen. Wenn ein Blinder einen Blinden führt, fallen
beide in die Grube.
@joberens: Verantwortungslos sind jene die die Menschen unvermindert zum Gebrauch von empfängnis- verhütenden
Mitteln ermuntern obwohl diese in keiner Weise eine Krankheitsübertragung verhindern können, sondern
höchstens ein Risiko vermindern, und damit gehören Sie zu den Irrführern der Welt, denen Gott die ewige
Bestrafung in Aussicht stellt, und keineswegs der Heilige Vater der die göttliche Lehre bewahrt, und
die eine Lehre der hl. Reinheit und Antipromiskuität ist.
#28 SimonNeuss 13:23:29 | Montag, 24. November 2008
@ Bockmensch Lieber Josef, du erinnerst mich irgendwie an Käpten Ahab. Ich wünsche dir, daß es mit
dir nicht dasselbe Schicksal nimmt. Am Thema Sexualität hast du einen Narren gefressen, das dich nicht
mehr los läßt.
Liechtenstein In einem Internetforum ist folgende Erklärung zu lesen: „Liechtenstein befindet sich tatsächlich
noch im Kriegszustand, aber nicht mit Deutschland, sondern mit Preußen und seinen Verbündeten. Man hatte
es bei den Friedensverhandlungen nach dem 1866 Krieg, bei dem es auf Seiten Österreichs teilnahm, schlichtweg
vergessen. Das ist aber nicht schlimm, Liechtenstein blüht und gedeiht, der Kriegsgegner Preußen hingegen
existiert schon eine ganze Weile nicht mehr. Übrigens war dieser Krieg für Liechtenstein keine wirkliche
Belastung. Es gab keinen einzigen Toten. Im Gegenteil: Die 80 Mann starke Armee war am Ende des Krieges
81 Mann stark. Und niemand weiß, wie das geschah…“
#25 Elijahu † 12:14:04 | Montag, 24. November 2008
Es ist nicht das Problem der Kirche wenn sich die Heiden nicht an die Gebote Gottes halten Die Weisungen
der Kirche bezüglich Empfängnisverhütungsverbot sind nicht an die breite Masse der sich selbst Verdammenden
gerichtet, sondern an diejenigen unter den Afrikanern, die sich aufrecht bemühen durch ein gottgefälliges,
christliches Leben Gott näher zu kommen. Alle anderen können auch weiterhin Sodomie betreiben und die
Ehe brechen und ein zügelloses Sexualleben führen, da spielt es dann keine Rolle mehr ob man verhütet
oder nicht, in beiden Fällen steht am Ende eines solchen Lebens die ewige Verdammnis.
#24 Pünktchen 11:54:04 | Montag, 24. November 2008
„Aidspriester“ Stephan Hippler arbeitet in Südafrika. Dort sind ca 8-9% katholisch! Mehr muß man dazu
nicht sagen! Die Deutsche Bischofskonferenz hat sich gegen die Kampagnen von Hippler gestellt!
Fernsehhinweis Hinweis auf Fernsehsendung Heute Abend um 22:45 Uhr ist in der ARD, der Aidspriester Stephan
Hippler, ein Priester, der in den Aidsverseuchten Gebieten Afrikas tätig ist und seiner Amtskirche Verantwortungslosigkeit
wegen dem Kondomverbot vorwirft, bei Beckmann. Josef Berens
@LandorganistII Ich rufe hier alle eindringlich auf, auf diesen Artikel nicht weiter einzugehen, damit
dem „Pater“ keine Aufmerksamkeit geschenkt wird; die hat er nicht verdient. Da wir uns bei diesem Herrn
in großen Teilen einig sind, dürfte ein Boykott dieses „sauberen Herrn“ sicher funktionieren. Es wäre
schön, wenn mein Posting das letzte in dieser Sache wäre. Ich muss hier entschieden widersprechen. Was
wäre denn +.net, wenn der „Pater“ hier nicht mehr patern würde. Der Unterhaltungswert wäre nicht mehr
gegeben
@Sirilo: Das Fürstentum Liechtenstein war ein Verbündeter Österreich-Ungarns, aber vielleicht hat dennoch
das Deutsche Kaiserreich in einer Spätphase dem Fürstentum den Krieg erklärt. Zumindest hat die Berliner
Führung auch nachgedacht Österreich-Ungarn zu erobern und von Berlin aus zu regieren als ihnen der k.u.k.
Monarch Karl der Selige zu unverlässlich wurde und gar den Krieg beenden wollte. Bis 1918 war Liechtenstein
eng mit Österreich-Ungarn (dem Verbündeten des Deutschen Kaiserreichs) verbündet. Wie kann sich das
Fürstentum da mit dem „2. Deutschen Reich“ im Krieg befunden haben?
Lieber Mitforisten aller „Lager“ Ich rufe hier alle eindringlich auf, auf diesen Artikel nicht weiter
einzugehen, damit dem „Pater“ keine Aufmerksamkeit geschenkt wird; die hat er nicht verdient. Da wir uns
bei diesem Herrn in großen Teilen einig sind, dürfte ein Boykott dieses „sauberen Herrn“ sicher funktionieren.
Es wäre schön, wenn mein Posting das letzte in dieser Sache wäre.
#18 timpressum † 00:28:27 | Montag, 24. November 2008
„Pater“ Lingen Wieso geht der nicht nach Liechtenstein und macht da seine eigene Kirche auf? Bei den vielen
Briefkastenfirmen dort kommts auf eine mehr oder weniger auch nicht an. Oder befürchtet er zuviel Kirchensteuerhinterziehung?
Keine Gnade / Zahnpflege / Meisterstücke Anerkennung für ein neues Meisterstück des Herrn Lingen. Entschuldigung –
„Pater“ Lingen. Oder auch Knastbruder. Wenn auch temporär, dafür aber immer mal wieder. Jedenfalls freue
ich mich über diesen Artikel, habe ich doch lange und sehnsüchtig auf einen Artikel gewartet, der diesem
(www.kreuz.net/article.7146.html) als Nachfolger würdig ist. Herzlichst, Mathilde Dosenfinger.
Meisterstück! Hah, da hat „Pater“ Lingen mal wieder ein Meisterstück abgeliefert- über Beutekunst zu
babycaust…Ach ja, wenn man nicht Mitleid mit diesem armen Mann haben müsste könnte man mal wieder
herzhaft lachen…
Von Verbrecherfürsten u. Chaosrepubliken Ich schaue gerade in den hell erleuchteten Nachthimmel der gerade
Pissgelb scheint! Dieser Artikel ist so ein verquerter Schrott. Genau wie Teuschland u. H.A. von Gichtelstein
@ratzeputz So schnell schießen die Preußen auch nicht. Herr Lingen sucht ja noch immer einen Vagantenbischof,
der ihm die Bischofsweihe verleiht. Bisher ist es mit diesem Projekt ja nicht so gut gelaufen
#8 proetcontra 19:51:52 | Sonntag, 23. November 2008
er darf „patern“ schließlich wurde ihm ja paranoid zu sein attestiert und damit nur mehr eine eingeschränkte
Schuldfähigkeit zugesprochen. Also einfach reden lassen, den harmlosen …
So eine gewisse Ironie … … finde ich bei den ansonsten so grottentrockenen Politikern ganz klasse.
Vielleicht doch noch nach Liechtenstein auswandern??
Seine Durchlaucht, der Herr Fürst… scheint beim Schreiben seines Briefes einen momentanen Gedächtnisverlust
erlitten zu haben: 1868 hat Liechtenstein aus Kostengründen seine Armee abgeschafft. Bis 1918 war Liechtenstein
eng mit Österreich-Ungarn (dem Verbündeten des Deutschen Kaiserreichs) verbündet. Wie kann sich das
Fürstentum da mit dem „2. Deutschen Reich“ im Krieg befunden haben?
Hyterie? Treffender als Königsberger konnte man den Brief des Fürsten doch nicht bezeichnen: Unsinnig.
Seine Durchlaucht wähnt sich im Krieg mit einem untergegangenen Staat. Was für ein Nonsens.
#2 Lutheraner 18:24:43 | Sonntag, 23. November 2008
Steht nach Ihrer maßgebenden Meinung die „selektive Anwendung des Rechtsstaates“ in einem irgendwie gearteten
Verhältnis zur Sedisvakantisten-Theorie, daß der Petri-Stuhl unbesetzt sei, solange kein kirchlicher
Wiederaufbau in Sicht ist? Nachtigal, ick hör dir trapsen … Ein zweiter bekannter Sedisvakantist (es
gibt nur eine Handvoll) ist der bekannte Buchautor Johannes Rothkranz. Was halten Sie von dem, seinen
Büchern, in denen er darlegt, daß der Maastricht-Vertrag die „Endlösung für Europa“ sei? Über die
EU habe ich Sie tatsächlich ja noch nie philosophieren hören?! Könnte das damit zu tun haben, daß
die wenigen Sedisvakantisten sich untereinander so einig sind wie die User auf dieser Website?
Das „4. Reich“… „Man muß also bei dem bleiben, was der Fürst wirklich gesagt hat – nämlich, daß
in der Bundesrepublik das „Risiko einer selektiven Anwendung des Rechtsstaates“ besteht.“ …und das die
Deutschen seiner Meinung nach in einem „4. Reich“ leben, was von den Medien in der BRD aufgegriffen und
aufgebauscht wurde. Dabei weiß ich persönlich nicht ganz genau, was an der Bezeichnung „4. Reich“ jetzt
so schlimm ist. Vielleicht kann mir da Jemand helfen und es erklären.