Weltweit ist spürbar, daß Klostergemeinschaften, welche die vorkonziliare lateinische Liturgie pflegen, beachtliche Nachwuchszahlen aufweisen können. Von Dom Josef Vollberg, O.C.S.O., Abt von Mariawald.
(kreuz.net) Aufgrund seiner Bitte hat der Heilige Vater, Papst Benedikt XVI., dem Abt der Trappistenabtei
Mariawald in der Diözese Aachen, Dom Josef Vollberg O.C.S.O., das Privileg erteilt, mit seiner Abtei
zur Liturgie und zur Observanz im Alten Usus des Ordens zurückzukehren, der bis zu den Reformen im Zuge
des Zweiten Vatikanischen Konzils galt.
Dieser sogenannte „Usus von Monte Cistello“ wurde während der
Konzilszeit in den Jahren 1963/1964 als vorläufige Reformstufe approbiert.
In einem Schreiben der Päpstlichen
Kommission ‘Ecclesia Dei’ vom 21. November 2008 wird der Abtei dieses päpstliche Privileg gewährt.
Darin wird auf die persönliche Entscheidung des Heiligen Vaters verwiesen, in allen Punkten den von den
Trappisten gewünschten Privilegien zur vollständigen Rückkehr der Abtei zum Alten Usus in Liturgie
und Klosterleben zu entsprechen.
Darin eingeschlossen ist die Rückkehr zur alten liturgischen Tradition des Ordens in Meßfeier und
Chorgebet, die bis zur Liturgiereform des Zweiten Vatikanischen Konzils verbindlich war.
Das Reformprojekt
in Mariawald und die diesbezügliche Bitte des Abtes kann als eine Frucht der Bemühungen Papst Benedikts
XVI. um die Erneuerung der Kirche im Geist der Tradition angesehen werden.
Nachdem die verschiedenen
nachkonziliaren Reformen für das Kloster nicht die erhoffte Blüte in Liturgie und im Leben des Konvents
erbracht haben, knüpft nun die Rückkehr zur Tradition an die jahrhundertealte Überlieferung des Ordens
an.
Dom Josef verspricht sich durch die Rückkehr zur alten Gregorianischen Liturgie und zum strengeren
Usus der monastischen Lebensgewohnheiten neue geistliche Impulse auch für den Nachwuchs der Abtei.
Weltweit
ist spürbar, daß Klostergemeinschaften, welche die vorkonziliare lateinische Liturgie pflegen, beachtliche
Nachwuchszahlen aufweisen können.
Besonders in Frankreich gibt es auf dem Hintergrund einer traditionellen
Auslegung der Benediktusregel und der Gregorianischen Liturgie in Messe und Stundengebet blühende Abteien.
In Deutschland war es bisher für Berufungen zum monastischen Leben in traditioneller Ausprägung nicht
möglich, sich einer entsprechenden Kommunität anzuschließen.
Mit dem päpstlichen Privileg ist nun
erstmalig auch in Deutschland die Möglichkeit für junge Menschen eröffnet, die alte Tradition des kontemplativen
Lebens in den erhabenen Formen der klassischen Liturgie und in der strengen Observanz der Regel des Heiligen
Benedikt zu leben.
Dom Josef sieht sich in seiner Entscheidung vom Heiligen Vater bestätigt, der in
seinem großzügig formulierten Privileg allen gewünschten Formen der Rückkehr zur Tradition auch seinen
persönlichen Wunsch erkennen läßt, daß in der Wiederentdeckung der alten Liturgie und des Lebensusus
eine Erneuerung des monastischen Lebens insgesamt gefördert werde.
So entspricht nach der Überzeugung
des Abtes das persönliche und direkte Handeln des Papstes für die Abtei Mariawald dem „Projekt der Tradition“,
das der Heilige Vater im Jahre 2007 durch sein Motu proprio ‘Summorum Pontificum’ für die Liturgie angestoßen
hat.
Dom Josef sieht sich und seine Abtei durch den Heiligen Vater und dessen unmittelbaren und direkten
päpstlichen Rechtsakt nachhaltig motiviert, die traditionsbezogene Reform des Klosters um seiner Zukunftsfähigkeit
willen mit neuem geistlichen Elan umzusetzen.
Der Abtei kommt darin weltweit eine Vorreiterrolle zu,
das monastische Leben aus dem Geist der Tradition zu erneuern und dem Niedergang des Klosterlebens, den
besonders manche Trappistenabteien in den letzten Jahren erleben mußten, entgegenzuwirken.
Bereits auf
dem Gebiet der Ökonomie hat das Kloster in den letzten Jahren durch seine Orientierung an ökologischer
Landwirtschaft Akzente gesetzt. Nun ist es der geistliche Gehalt des kontemplativen Lebens, der neue Impulse
aus der großen Tradition des Ordens und seiner klassischen lateinischen Liturgie empfangen soll.
Zur
Zeit leben in Mariawald zehn Mönche, ein Novize und ein Oblate. Die Geschichte der Abtei begann mit der
Gründung eines Zisterzienserpriorats im 15. Jahrhundert.
Nach einer mehr als sechzigjährigen Unterbrechung
des monastischen Lebens durch die Wirren der Französischen Revolution wurde das im 19. Jahrhundert von
Trappisten aus dem Elsaß neubesiedelte Kloster am Michaelsfest im Jahre 1909, zur Abtei erhoben.
Auf
dem Hintergrund dieses historischen Datums soll nun zur Einhundertjahrfeier am 29. September 2009 die
Umsetzung der vollständigen Rückkehr der Abtei zur alten Tradition des kontemplativen Lebens und zur
klassischen Gregorianischen Liturgie abgeschlossen sein.
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61 Lesermeinungen
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#61 carolusmagnus 18:19:19 | Samstag, 29. November 2008
Folgen der Zerstörung beseitigt… Die Abtei Mariawald musste in ihrer Geschichte mehrfach aufgegeben
werden, bzw. wurde auch im Krieg zerstört. Nachdem die Schäden der Gebäude längst behoben sind, werden
nun pünktlich zur 100-Jahrfeier nach über 40 Jahren auch die Schäden durch die „postkonziliäre Erneuerung“
beseitigt…
#60 Regina 1961 11:57:50 | Donnerstag, 27. November 2008
@iustus Danke für den Hinweis. Habe es mittlerweiole auch registriert. Hat +.net sich den jetzt unter
die Nägel gezogen? Wundern würde es mich nicht, bei der hohen Zahl von niveaulosen Schreibern und Redakteuren.
Regina1961
@Regina Ich helfe Ihnen gerne: Der Artikel ist die Pressemitteilung der Abtei Mariawald im Wortlaut. Diese
Pressemitteilung ist unterzeichnet von Abt Josef als rechtlichem Vertreter der Abtei. Es handelt sich
nicht um einen Artikel, den Abt Josef für kreuz.net verfasst hat.
#58 carolusmagnus 20:34:23 | Mittwoch, 26. November 2008
Bollwerk gegen illegale Kleinschreibung… „in welchem bollwerk sind sie denn aktiv? bollwerk, was für
ein unwort!“ Ich habe mich kurzfristig entschlossen, im Bollwerk gegen illegale Kleinschreibung aktiv
zu werden… Zum Begriff „Bollwerk“ de.wikipedia.org/wiki/Bollwerk Wikipeda schreibt dazu: Die Franzosen
haben das ursprünglich mittelniederländische Wort bulwerke, in ihre Sprache übernommen (boulevard),
genauso die Briten in dem Wort bulwark. In der katalanischen Sprache entwickelte sich Bollwerk über das
mittelalterliche französische boulouart zu baluard. Es findet sich zum Beispiel im Namen des Museums
für moderne und zeitgenössische Kunst in Palma de Mallorca wieder: Es Baluard. Die Franzosen Briten
und Katalanen fanden das Wort „Bollwerk“ scheinbar nicht so schlimm… Wie definieren Sie den Begriff
„Unwort“?
#57 walderer 20:31:52 | Mittwoch, 26. November 2008
wer von euch super rechtgläubigen… …tritt denn nun in mariawald ein? den postings nach dürfte sich
der konvent von mariawald ja kaum vor eintrittswilligen retten können…
@Walderer Das sei Ihnen unbenommen. Wahrscheinlich wäre eh nur wieder neuer Blödsinn aus Ihnen rausgeflossen.
Die Frage war auch nicht in der Weise gemeint, dass ich eine Antwort erwartet hätte, sondern eher so,
dass Sie mal selber nachdenken. Verschonen Sie am Besten alle künftig mit ihren dümmlichen Anmerkungen,
z.B. was ihrer Meinung nach ein Unwort ist.
#52 carolusmagnus 19:20:27 | Mittwoch, 26. November 2008
Bollwerke… Alexander Kissler schreibt in der Süddeutschen Zeitung, daß laut Benedikt allen Orden aufgegeben
ist: Sie sollen Bollwerke sein gegen „Mittelmäßigkeit, Verbürgerlichung und Säkularismus“. Das sollten
sich auch der Bischof von Aachen und die Herren im Generalvikariat zu Herzen nehmen, das gilt doch wohl
für die ganze Kirche – auch im Bistum Aachen!
#50 Regina 1961 16:53:11 | Mittwoch, 26. November 2008
@monti Hast ja recht. Immer schaffe ich das nicht, die Sachen von Anfang an zu lesen. Und stell Dir mal
vor, ich würde alle Beiträge von „Nicht einmal im weitesten Sinne analog“ durchlesen. Da wäre ich ja
Großmutter. Nichts für ungut Regina
Oh Regina… lesen Sie Themen nich von Anfang an ? Dann wäre Ihr Postinmg überflüssig gewesen. Ausserdem
ist es u.a. in der Wissenschaft durchaus üblich, Berichte in der dritten Person zu schreiben(…wie der
Verfasser erfahren konnte, etc.), warum also hier nicht auch.
#48 Regina 1961 15:03:45 | Mittwoch, 26. November 2008
Ich frage mich nur,… … wenn der Abt der Verfasser dieses Artikels sein soll, warum er dann innerhalb
des Textes nicht in der Ich-Form schreibt? Oder habe ich da etwas falsch gelesen? Regina
#44 defendor 09:03:00 | Mittwoch, 26. November 2008
Es ist etwas in Bewegung geraten… Es wird Zeit, dass die sich eigenmächtig zum „Sprachrohr“ aller römisch
Katholiken ernannten modernistischen „liberal-toleranten Katholiken“ NICHT MEHR diejenigen als „marginale
Randerscheinung“ abtun können, die sich treu zur reinen Lehre der heiligen Mutter Kirche bekennen. Daher
ist es sehr erfreulich, dass auch im Ordensleben der modernistisch geprägte „Weichspül-Glaube“ durch
die gnadenreiche Hinwendung zum vorkonziliären Usus auf die „Ersatzbank“ geschickt wird…noch besser
freundlich, aber bestimmt „entlassen“ wird ! Ja, es ist etwas in Bewegung gekommen…nicht nur in den –
bislang meist unter modernistischem Diktat stehenden – Gemeinden sondern erfreulicherweise nun auch im
Ordensleben…und zwar die immer lauter werdende Mahnung an den „liberal-modernistischen Katholizismus“:
BIS HIER UND NICHT MEHR WEITER ! Die selbsternannte „modernistische Mehrheit“ darf nicht mehr länger
ihr „Unwesen“ innerhalb – und ausserhalb – unserer heiligen Mutter Kirche treiben !
#43 carolusmagnus 08:18:27 | Mittwoch, 26. November 2008
Eine Frage von Sein oder Nichtsein… Das monastische Leben in der – immer noch katholischen – Eifel gelangt
zu neuer Blüte. Mariawald kehrt zur Tradition der Kirche zurück, bald wird aus Gut Reichenstein wieder
ein traditionelles Benediktinerkloster, in Kloster Steinfeld gibt es seit Jahren regelmäßig eine Messe
im gregorianischen Ritus. Für Mariawald wird es eine Frage von Sein oder Nichtsein. Ohne den mutigen
Schritt nach vorn – genauso klug wie die Rückkehr zur biologischen Landwirtschaft – wäre das Ende des
Konvents nur eine Frage der Zeit, man betrachte den zahlenmäßigen Schwund der Mönche, genauso wie der
Ausverkauf auf Raten in der ebenfalls in der Eifel gelegenen Benediktinerabtei Kornelimünster. Die Formulierung:
„Nachdem die verschiedenen nachkonziliaren Reformen für das Kloster nicht die erhoffte Blüte in Liturgie
und im Leben des Konvents erbracht haben, knüpft nun die Rückkehr zur Tradition an die jahrhundertealte
Überlieferung des Ordens an.“ ist sehr schonend und sanft. Man hätte auch schreiben können: „Die nachkonziliaren
Reformen hätten auf Dauer das Kloster aussterben lassen – geistig/geistlich und physisch… Dem Abt zu
seiner Weitsicht herzlichen Glückwunsch, dem Bischof von Aachen und den wahren Machthabern im Generalvikariat
sei gewünscht, daß sie irgendwann ihren Widerstand gegen die „alte Messe“ und alles, was dazugehört,
aufgeben werden, sonst wird die „neue Blüte“ an ihnen spurlos vorrübergehen…
Ewig gültige Messe und deren Ritus! weshalb werden laufend weitere Kreuze geschlagen, damit der Segen
des Allerhöchsten auf die Seelenschar der Anbeter erbeten wird. Satan wird mit jedem Kreuzzeichen erschüttert,
seine Macht muss dann weichen. Würde dazu noch das gütlig geweihte Weihwasser verwendet… irgendwelche
synchronen Kniebeugen gemacht … Schon in den Geheime Offenbarungen des hlg. johannes gibt es ganz eindeutige
Hinweise darauf, das dies auch im Himmel passiert! In der völligen Unvollkommenheit der noch auf Erden
befindlichen Seele ist dies die einizige probate Übung es den Engeln im Himmel gleich zu tun! Darüber
hinaus sind es nicht irgendwelche Kniebeugen… klein]Nicht nur, dass der Zelebrant dem Gottesvolk den
Rücken zuwendet: wenn er mit Assistenz zelbriert, bilden die vorne alle einen Pulk, als ob auf keinen
Fall im Kirchenschiff jemand mitkriegen soll, was geschieht.[klein] Ja! Und genau so muss es sein! Der
Priester als Mittler zwischen dem anbetenden Volk – selber ganz Mensch und sich sein überaus erlesenen
Aufgabe vor Gott und den Menschen bewußt! Augestattet mit einer besonderen Gabe: er darf den mystischen
Leib des Herrn Jesus Christus mit seinen irdischen und so unvollkommenen Hände berühren. Eine Gande,
die nicht einmal die Engel im Himmel erfahren dürfen! Welch ein heroischer Akt! Seele verstehe gut, welche
ungemeine Verantwortung der Priester hat!
bravo werden die Sprache des Gottesdienstes und der Ritus sicher nicht gegenstandslos – aber sie treten
in den Hintergrund. Wer dies zu tragen vermag, wird kommen und bleiben. :(3 dem ist nichts hinzuzufügen.
Das geistliche Leben in einem beschaulichen Kloster wird wohl nicht primär davon abhängen. SignSal
Nun, werter silvanus, als juristische Person des kanonischen Rechts überlebt der Konvent das Ableben
des letzten lebenden netürlichen Mitgliedsperson um genau hundert Jahre – aber, das war wohl nicht Ihre
Frage. Auch die Zelebrationsrichtung ist dort nach Inaugenscheinnahme der Zelebrations(im)mobilie geklärt:
nates versus populum – aber auch das war wohl nicht, was Sie bewegte. Wie aber überlebt ein Konvent von
Monasten strenger Observanz? Vielleicht, indem er Männer findet, die persönlich so gereift sind, daß
sie es ertragen, im Schweigen zunächst (und sicher) sich selbst, dann vielleicht auch Gott zu begegnen.
Angesichts der Bürde dieses Schweigens, das drückende Last bleibt, selbst wenn es Berufung sein sollte,
werden die Sprache des Gottesdienstes und der Ritus sicher nicht gegenstandslos – aber sie treten in den
Hintergrund. Wer dies zu tragen vermag, wird kommen und bleiben.
@Walderer Ich denke, dass eine erhaben gefeierte Liturgie auch wieder junge Menschen anzieht. Schauen
Sie ewa nach Le Barroux. Dort sind sehr viele junge Mönche. Meiner Meinung nach ist es ein großer Fehlschluss,
wenn man glaubt, mit „Messeventen“ und einer „zeitgeistigen, poppigen Liturgie“ junge Leute für die Kirche
begeistern zu können. Kurzfristig wird man die Kirche füllen können, aber bindet dies auch längerfristig?
Junge Menschen spüren, dass dies mit der realen Liturgie der Kirche nicht viel gemein hat. Man sollte
junge Menschen endlich wieder ernst nehmen und nicht meinen, deren Intellekt lässt nur eine Orientierung
von Liturgie an deren Alltagswelt zu. Für eine dauerhafte Bindung ist dies zu wenig, denn Liturgie will
den Menschen ja erheben zu Gott hin. Im übrigen meine ich mit erhabener Liturgie nicht nur den außerordentlichen
Usus. Es ist zu beobachten, dass auch an Orten, an denen der ordentliche Usus groß und erhaben gefeiert
wird, sich immer wieder junge Menschen für den Priesterberuf oder das Ordensleben begeistern lassen.
wohin führt das? @ hank: sie denken wohl, ich fahre hierhin zum beten, was? V2-Anbetung? www.peenemuende.de/index.php?id=50 … da ist mir der sehr geschmackvoll gestaltete Tabernakel bei uns – (von einem evangelischen Künstler
erstellt!) – d. h. der dort gegenwärtige HERR unbedingt vorzuziehen. Ich bin mir nicht sicher, ob es,
wie es sich der Abt in Mairawald vorstellt, funktioniert, zu sagen: jetzt machen wir mal auf „vorkonziliar“.
Allerdings sage ich ganz ehrlich: lege ich an Trappisten da auch andere Maßstäbe an, da pastorale Ziele
bei ihnen nicht so im Vordergrund stehen. o^/ o^/ o^/ Auf jeden Fall sollte aber vermieden werden, dass
es zu unterschiedlichen liturgischen Kalendern kommt. Ich habe wie Landi letzten auch auf „k-tv“ eine
Altritus-Messe gesehen und ebenfalls gemerkt: das kann es ja wirklich nicht sein! Vieles lenkt m. E. ab
vom Wesentlichen und ist überladen: weshalb werden laufend weitere Kreuze geschlagen, irgendwelche synchronen
Kniebeugen gemacht … Nicht nur, dass der Zelebrant dem Gottesvolk den Rücken zuwendet: wenn er mit
Assistenz zelbriert, bilden die vorne alle einen Pulk, als ob auf keinen Fall im Kirchenschiff jemand
mitkriegen soll, was geschieht. Mysterium ist keine Geheimniskrämerei! SignSal
@HBR. In welchem Konzilsdokument steht, dass Kommunionbänke zu entfernen sind und dass „versus populum“
zelebriert werden muss? Ist das nicht mehr Ideologie als Theologie, sowie der gesamte nachkonziliare Bildersturm,
dem Hochaltäre, Heiligenfiguren, Paramente etc. zum Opfer gefallen sind, obgleich das Konzil nichts davon
gesagt hat? Nein, ich meine nicht, dass die Zelebration „versus popolum“ die Katastrophe der abendländischen
Liturgie ist, aber warum sollte die eine Gebetsrichtung von Priester und Gläubigen verwerflich sein?
Sie scheinen ein Anhänger der „Hermeneutik des Bruches“ zu sein, lieber HBR. Oder irre ich mich?
#33 walderer 23:23:11 | Dienstag, 25. November 2008
alles was mariawald als nachwuchs dringend braucht … sind examinierte altenpfleger oder wahlweise auch
pflegehelfer, die sich um den pflegebedürftigen rest der kommunität liebevoll kümmern. die liturgische
ausrichtung ist da sowas von sekundär…
@Domenico Tuttisanti Eine guter Kommentar! Zumindest wird Reichenstein diesen Mönchen bekannt sein. 2
verschiedene Gründe fallen mir da ein, warum gleich ein 2. Kloster auf aachener Gebiet zum alten Ritus
zurückkehrt: man will Konkurrenz sein, oder Reichenstein war ein Denkanstoß?
#30 Pünktchen 23:05:59 | Dienstag, 25. November 2008
In gewisser Weise wird der Zusammenhang sogar vom Abt selber angesprochen: Weltweit ist spürbar, daß
Klostergemeinschaften, welche die vorkonziliare lateinische Liturgie pflegen, beachtliche Nachwuchszahlen
aufweisen können.
Daß sich dies jetzt so überraschend ausgerechnet auf dem Gebiet der Diözese Aachen vollzieht, soll
in keinem Zusammenhang stehen mit der traditionalistischen Klosterneugründung in der Nachbarschaft auf
Gut Reichenstein ??? Daran glaube, wer will!
#27 Galatea 22:49:49 | Dienstag, 25. November 2008
Werter Herr Kreuz.net Psychologe: Dennoch gehört es zu meinem Job, Doppelmoral zu enttarnen und zu kommunizieren.
Dann machen Sie einmal. Enttarnen Sie Doppelmoral und kommunizieren Sie dies mir. Meine Doppelmoral bitte
auch enttarnen, unbedingt! Das wäre dann einmal eine wirklich interessante Diskussion.
Was ich mir für die Abtei Mariawald wünsche? Das ist einzig und allein Nachwuchs. Aber nicht durch irgendwelche
Propaganda, sondern … ehrlichen Nachwuchs.
Herr oder Frau Galatea, die Genannte gehört hier sicher zu den Letzten, die Schützenhilfe irgendeiner
Art nötig haben. Dennoch gehört es zu meinem Job, Doppelmoral zu enttarnen und zu kommunizieren. Immer
in der Hoffnung, dass dies innere Knoten und Kindheitstraumata lösen möge.
#24 Galatea 22:38:39 | Dienstag, 25. November 2008
Herr Kreuz.net Stationspsychologe, wieder fallen Sie über Poster her, wieder versuchen Sie, jede Diskusson
mit Ihren blöden Einwänden, die – Ihr Name sagt es – humorig sein sollen. Nun denn. Sollte die Genannte
es nötig haben, ausgerechnet Sie als Beschützer ihrer Zuschriften sich auszusuchen, dann, werter Herr
oder Dame Stationspsychologe, hätte sie dies Ihnen sicherlich kundgetan. Und sollte ich mir Zuwendung
von Ihnen vonnöten halten, dann teile ich es Ihnen sicherlich mit. Mit den nötigen Anlagen. Ansonsten
ab und weg.
Werte Galatea, Ihr Glaube bleibt Ihnen unbenommen. Ihr Toleranzradius hingegen, der ist diskutabel. Anmaßender
geht es wohl nicht mehr! Wie war gestern noch Ihr Spruch mit den Splittern und den Balken in den Augen?
Oder war es eher das Brett vor der Stirn? Clarissas Toleranzradius ist also diskutabel. Welche Persönlichkeitsmerkmale
und Verhaltensauffälligkeiten bei Ihnen alle diskutabel sind, lasse ich mal außen vor. Das wäre nämlich
ein abendfüllendes Programm!
Zum Chorraum der Kirche Würde man die Barrieren und die Kommunionbank aus dem Altarraum entfernen und
statt dessen einen Voksaltar einbauen, wäre die Kirche perfekt
_____ Kann es sein, dass gerade einigen Leuten die Spucke wegbleibt? Ist doch eine wunderschöne Neuigkeit.
Die die das Klosterleben in der erneuerten Form für besser erachten finden ja (noch) genügend Alternativen.
Das ist mal die erste altrituelle Abtei auf deutschsprachigem Boden. Dann schaumer mal!
Werte Galatea, die lese ich gerne ab und an zur Entspannung; man erfährt darin so viel über Menschen –
und es schärft den Blick dafür, daß der größte Menschheitsforschritt wohl der technische ist – an
Humanität, na ja.
#14 Galatea 21:47:36 | Dienstag, 25. November 2008
Da haben Sie recht, Herr Walderer. Diese rückständigen Romantiker, deren Abt Josef heißt, sie würden
vollständig modernisiert, geläutert, wenn Sie einen Abt hätten, der dies so recht lebendig und zeitgeistig
auch umsetzen würde und zufälligerweise auch Josef hieße und jedem hier bekannt ist. Das wäre Fortschritt.
In Deutschland ist abgesehen davon die allgemeine Kleinschreibung noch nicht die Regel. Ich wäre Ihnen
aber sehr verbunden, wenn Sie uns die klösterliche Liturgie, frei von Romantik, schildern würden. Frau
Clarissa Colonia, danke, dass wir bereits beim Gallischen Krieg angekommen sind.
#12 Major Kong 21:44:00 | Dienstag, 25. November 2008
In den letzten 40 Jahren nicht bodenständig genug? Möchte man fragen. Offensichtlich hat diese „Bodenständigkeit“
der nachkonziliaren Epoche das Kloster erst in die Heimstätte eines Seniorenkonventes verwandelt. Im
übrigen ist jeder Katholik Romantiker. Er sehnt sich nach etwas, was er in dieser Welt nicht finden wird…
#9 walderer 21:37:35 | Dienstag, 25. November 2008
das letzte … … was diesen seniorenkonvent noch retten kann, sind spinnerte liturgieromantiker. das
zisterzienserleben erfordert ein gerüttelt mass an bodenständigkeit, mit romantik geht da gar nichts…
das scheint abt josef zu ignorieren.
#8 für die Kirche 21:29:42 | Dienstag, 25. November 2008
@liebe Clarissa: es stimmt. Da habe ich gestern mich noch darüber gewundert, weshalb er in seinem Commentar
zum Gallischen Krieg nur in der dritten Person redet. Ist dies ein Stilmittel? Oder es gibt dazu keinen
Grund? P.S. und Danke für die Korrektur! Ich gehe jetzt nach Hause. Einen guten Abend wünsche ich Ihnen
noch. Bis bald wieder.
#6 Biene Maja 21:25:35 | Dienstag, 25. November 2008
Abtei Mariawald Ich wünsche denen Gottes reichsten Segen meine einzige Freude heute ich spüre das ist
der richtige Weg das die Kirche braucht heute Vertiefung des Glaubens in einer so oberflächlichen Welt
Schönen Abend und Gute Nacht
Schimmer von Hoffnung „die alte Tradition des kontemplativen Lebens in den erhabenen Formen der klassischen
Liturgie und in der strengen Observanz der Regel des Heiligen Benedikt“ – kann allein reiche geistige
Früchte bringen, die die RKK so nötig hat. Und nicht der giftige Weichspüler der apostatischen, opportunistischen
Unfug „denkenden Katholiken“.
Seltsam Der Artikel ist doch nicht wirklich Von Dom Josef Vollberg, O.C.S.O., Abt von Mariawald. Was für
einen Sinn machten dann Satzanfänge wie: – Dom Josef verspricht sich… – Dom Josef sieht sich… ?
Neu verwurstet Gut – dieses Thema wird jetzt von den ketz.nettern nochmals umgestellt, die Absätze vertauscht,
ein neuer Autor angegeben, das Bild evtl. spiegelverkehrt und schon haben wir einen „neuen“ Text, den
wir eigentlich gerade erst gelesen haben. Die Mönche von Mariawald werden uns nun über Monate, –
Jahre (?) begleiten …, streng kontemplativ, wie sie leben, werden sie garnicht gefragt, ob sie für
die zweifelhaften Absichten der Betreiber dieser scheinheiligen page herhalten wollen. SignSal