11:33:28 | Donnerstag, 27. November 2008
Der Papst wird in den nächsten Tagen mit einer Liste von Kandidaten für das Amt des Erzbischofs von Westminster in London konfrontiert. Sollte er die Namen nicht bereits kennen, kann er sie auch in der Tagespresse nachlesen.

Erzbischof Erzbischof Vincent Nichols (rechts) von Birmingham mit seinem Weihbischof David McGough
©
Erzdiözese Birmingham(kreuz.net) Am 22. November berichtete die britische Tageszeitung ‘Times’ über die Kronfavoriten für
das Amt des nächsten Erzbischofs von Westminster in London.
Der gegenwärtige Amtsinhaber, Cormac Kardinal
Murphy-O’Connor (76), ist amtsmüde und hat den Papst um einen Nachfolger gebeten.
Er wird den Papst
im Dezember treffen, um seine Nachfolge zu diskutieren.
Nach Angaben der ‘Times’ wäre Rom glücklich,
wenn der altliberale Kardinal noch länger im Amt bleiben würde. Doch dieser ist offenbar entschlossen,
bei seinem Besuch beim Papst sein Rücktrittsdatum – im Februar oder März des kommenden Jahres – festzulegen.
Offenbar wird dem Papst in den nächsten Tagen eine Liste von vier englischen Bischöfen vorgelegt.

Erzbischof Nichols empfing diesen Sommer die Ehrendoktorwürde von Leicester
© Erzdiözese BirminghamNach Angaben der ‘Times’ handelt es sich um die folgenden vier Prälaten:
Erzbischof Vincent Nichols (63)
Birmingham,
Erzbischof Peter Smith (65) von Cardiff,
Bischof Arthur Roche (58) von Leeds und
Bischof Malcolm
McMahon (59) von Nottingham.
Alle vier Kandidaten gehören dem altliberalen Lager an.
Allerdings ist
der Papst nicht verpflichtet, einen der Namen auszuwählen.
Die ‘Times’ erklärt, daß sich auf der Liste –
vielleicht mit Ausnahme des Erzbischofs von Birmingham – keine herausragenden Gestalten befänden: „Alle
haben in Rom und besonders in der englischen Kirche ihre Verleumder“ – fügt die Zeitung an.
In England
gebe es eine starke Lobby, die sich eine „konservativere“ Figur wünschten.
Diese möchten einen Erzbischof
nach der Art des Papstes, der – nach seiner Ernennung zum Kardinal – beim nächsten Konklave einen Kandidaten
auf den Stuhl Petri heben würde, der dem jetzigen Papst ähnlich ist.
Aus dieser Perspektive kommt –
so die ‘Times’ – Bischof Philip Tartaglia (57) von Paisley im Südwesten von Schottland in Frage.
Mons.
Tartaglia ist ein ehemaliger Rektor des Schottischen Kollegs in Rom. Er gilt nach Angaben der Tageszeitung
als einer der intelligentesten und vielversprechenden Vertreter des konservativen Flügels der Kirche.
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#7
Herbert 20:56:44 | Donnerstag, 27. November 2008
#6
PhilippNeri 16:43:29 | Donnerstag, 27. November 2008
#5
Phillip 16:00:18 | Donnerstag, 27. November 2008
#4
PhilippNeri 15:54:42 | Donnerstag, 27. November 2008
#3
Kunstmaler † 15:29:38 | Donnerstag, 27. November 2008
#2
LandorganistII 15:27:41 | Donnerstag, 27. November 2008
#1
joberenz 13:11:51 | Donnerstag, 27. November 2008