Ein Ex-Mönch von Mariawald und jetziger Benediktinerabt macht sich Sorgen um die psychologische Gesundheit der Altritus-Trappisten von Mariawald. Sein Gewährsmann: die Abfall-Theologin Uta Ranke-Heinemann.
Die Trappistenabtei Mariawald
(kreuz.net) „Heute bekomme ich per Email eine Nachricht, die mich nicht kalt lassen kann.“
Das erklärte
der Benediktinerabt Franziskus Freiherr Heereman van Zuydtwyck OSB (62) von Neuburg in Heidelberg im Zusammenhang
mit der Rückkehr der Trappisten von Mariawald zum Alten Ritus.
Der Abt äußerte sich in seinem Internet-Tagebuch
auf der Webseite seines Klosters, das zur Beuroner Kongregation gehört und in dem zur Zeit 15 Mönche
leben.
Er trat nach einem Berufungserlebnis in Rom 1970 in Mariawald ein, studierte nach dem Noviziat
Theologie in Fribourg in der Schweiz und wurde 1977 in Mariawald zum Priester geweiht.
Von 1980 bis 1983
war er dort Superior. Im Jahr 1986 wurde er als Oberer in die Benediktinerabtei Neuburg berufen und nach
zwei Jahren zum Abt gewählt.
„Ich habe keine Ahnung, was Abt Josef und die Mitbrüder zu diesem Schritt bewogen hat“ – gibt sich
der Abt ahnungslos.
In den Jahren nach seinem Eintritt habe sich die „Gemeinde“ – wie die Trappisten
damals ihren Konvent zeitgeistig nannten – auf einem Weg der angeblichen „nachkonziliaren Erneuerung“
befunden.
Das sei nicht einfach gewesen: „Das traditionelle Schweigen wurde durch gemeinsame Gespräche
ergänzt“ – umschreibt der Abt wortreich die damalige Abschaffung der Stille.
Die jungen Mönche studierten
an öffentlichen Universitäten, zuerst Salzburg, dann Freiburg.
Die Abschaffung der trappistischen Disziplin
hört sich bei ihm so an: „Die engen und detaillierten Gebräuche wurden gelockert.“
Die Liturgie wurde
nach und nach auf die deutsche Nationalsprache umgestellt.
In der rosigen Diktion des Abtes: „Das alles
ging nicht ohne Verunsicherungen und Konflikte, aber es war eine Zeit lebendigen Suchens nach einem neuen
Selbstverständnis und den dazu passenden Formen.“
Der Abt läßt die Frage offen, ob ein „neues Selbstverständnis“
und „dazu passende Formen“ auch gefunden wurden.
Er habe bis jetzt mit niemandem aus Mariawald darüber
sprechen können, „warum man zu den Formen und Inhalten zurückkehren will, die von einem Menschenbild
geprägt sind, das bereits 1964 nicht mehr den Grundsätzen einer gesunden geistlichen Pädagogik entsprach,
ganz zu schweigen von den Erkenntnissen der Psychologie“ – disqualifiziert der Benediktinerabt.
Seine
Verweise auf „Menschenbild“ und „Erkenntnisse der Psychologie“ bleiben oberflächlich und pauschal verurteilend.
Dafür beruft sich der Abt auf das angeblich „immer noch“ lesenswerte Buch der inzwischen vom katholischen
Glauben abgefallenen Ex-Theologin Uta Ranke-Heinemanns über das Frühe Mönchtum aus dem Jahr 1964.
Dort schreibe Frau Ranke zum Thema „Das Motiv der Nachfolge“ passend zu der Nachricht aus Mariawald: „Die
frühen Mönche wollten Christus in seinem Leiden ganz nahe sein.“
Ein Mittel hierzu war – so Frau Ranke
etwas undurchsichtig – die Enthaltung, die sie als eine „lebenslängliche Kreuzigung – ein immerwährendes
Ertragen und Überwinden des feindlichen Ansturms und Anspruchs gegen den Durchbruch des wirklichen Lebens“
beschreibt.
Diese Selbstverleugnung habe sich bei den Mönchen zu dem dauernden Verlangen nach Opfern,
Leiden und Schmerzen gesteigert – unterstellt die Ex-Theologin den Mönchen implizit Masochismus.
Erwartungsgemäß
und verständlicherweise lehnt der Benediktinerabt die Mönchs-Karikatur von Frau Ranke ab und zieht einen
merwürdigen Schluß: „So sehr ich den Gedankengang nachvollziehen kann, – ja, er fasziniert mich sogar
–, so sehr läßt sich dieser Weg nicht verordnen.“
Offenbar identifiziert er das Klosterleben mit dem
Treiben dieser Welt.
Der einzelne möge ihn vielleicht für sich entdecken und darin wachsen.
Doch wenn
dieser Ansatz zur allgemein verbindlichen Spiritualität für jung und alt in einer Gemeinschaft erhoben
werde, müsse man sich Sorgen machen:
„Dann mögen psychisch ganz Gesunde, falls es die überhaupt gibt,
daran zur Heiligkeit emporreifen, aber die anderen werden daran krank oder wenden sich enttäuscht ab
und entgleiten in die Mittelmäßigkeit.“
Die Kirche hat psychisch labilen Charakteren schon immer den
Eintritt in strenge Klostergemeinschaften verwehrt.
Damit scheint Abt Heereman jede Form des kontemplativen
Klosterlebens zu verdammen und die Tatsache zu leugnen, daß sich der Mönch in den Jahren vor seinem
definitiven Eintritt in eine Gemeinschaft prüft, ob er zu deren Lebensform auch berufen ist.
Abt Heereman
schließt in völliger Verständnislosigkeit: „Welcher nostalgische Wurm meine armen Mariawalder Mitbrüder
gebissen hat, welche Zukunftshoffnungen sie damit verbinden und welchen Dienst sie der Kirche mit diesem
Schritt zurück zu leisten beabsichtigen, weiß ich nicht.“
Noch schlimmer: „Sie tun mir leid.“
Dann
appelliert er für ein „gesundes Maß“ seiner angeblich benediktinischen Lebensform, die sich schon lange
und meilenweit von der Regel entfernt hat, die dem Heiligen Benedikt zugeschrieben wird:
„Und ich bin
froh, nach der Zeit eines gewissen verstiegenen Eifers am Anfang für mich das gesunde Maß des Heiligen
Benedikt entdeckt zu haben“ – arbeitet er seine eigenen Probleme auf
Sein letzter Satz erinnert an eine
verbürgerlichte Rentner-Spiritualität: „Mir soll es genügen, das je und je Zugemutete als Angebot zu
entdecken, mich mit dem leidenden Christus zu vereinen.“
Email-Adressen der Empfänger
69 Lesermeinungen
Sie haben eine Meinung zu diesem Artikel? Dann verfassen Sie einen Beitrag. Bleiben Sie in Ihrem Kommentar sachlich und bemühen Sie sich um eine erträgliche Diskussionsatmosphäre. Bedenken Sie, daß Ihr Beitrag noch über Jahre hinweg abrufbar und durch Suchmaschinen im Internet auffindbar ist.
Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für den Inhalt der Leserbeiträge. Sie behält sich das Recht vor, Beiträge zu löschen oder Leser aus der Debatte auszuschließen.
clarissa colonia Haben Sie sonst nichts beizutragen wie als „Oberlehrer“ aufzutreten und irgendwelche
Rechtschreibreformen ein- zufordern ? Sie Armer Kleingeist,sie !! Und falls es noch nicht bei Ihnen angekommen
ist gehört der Donnersberg nicht mehr zum „Königreich – Bayern“. Sie scheinen da in der Schule geschlafen
zu haben. –--@carolusmagnus Wenn Sie der sind der zu Abt Maurus Zeiten in Neuburg oder in FT-Mörsch die
Orgel zu spielen die Gnade hatte, dann darf ich doch enttäuscht sein über Ihr Statement über V.Abt
Franziskus.Was ist da Peinlich dran wenn er sich die Augen reibt über das Vorbrechen des Mariawalder
Abtes? Dem Generalabt haben sicherlich auch die Ohren geklingelt als er von dem „Alleingang des Mariawalder
Abtes“ erfuhr. Man kann da schon die Dinge beim Namen nennen,oder ?
jede Form des kontemplativen Klosterlebens zu verdammen „es wirft auch kein gutes Licht auf die Disziplin
und Spiritualität in seinem Haus“ Die Spiritualität bei seinem Antritt wurde vollständig vernichtet.
Armer Vater Suitbert, der bemüht sich in seiner leisen Demut dem entgegenzuwirken.
#66 carolusmagnus 18:25:04 | Samstag, 29. November 2008
Nur peinlich… Was der Hw.Benediktinerabt Franziskus Freiherr Heereman van Zuydtwyck OSB (62) da von
sich gegeben hat ist für einen Abt einfach nur peinlich, schade, daß er seine Ansichten so unüberlegt
veröffentlicht hat. Einem Benediktiner steht ein solches öffentliches Drauflosreden nicht gut und es
wirft auch kein gutes Licht auf die Disziplin und Spiritualität in seinem Haus.
Hat das dekanat donnersberg die Wahrheit auch gepachtet??? „Ich schäme mich für die die meinen hier
bei +.net die Wahrheit gepachtet zu haben,bzw.die sich hier Aufspielen…“ Unabhängig
vom Gegenstand der Diskussion macht das „dekanat donnersberg“ auch den Eindruck, als ob es selbst die
Wahrheit gepachtet hätte. Das glauben doch alle anderen hier auch von sich selbst, woran kann man nun
erkennen, wer nun wirklich recht hat? Oder sollte die ganze Diskussion nutzlos sein, weil es sich nicht
objektiv feststellen lässt, was Verleumdung und was Wahrheit ist?
Schluss damit! Dem kann ich mich nur anschließen, aber bitte in beide Richtungen: Der Abt von Neuburg
beklagt sich, daß die Leute ob seines Beitrags über Mariawald „ein paar Regeln des Anstands und der
intellektuellen Redlichkeit getrost über Bord werfen“, während er selbst die Mönche von Mariawald als
„arme Mitbrüder“ und „vom nostalgischen Wurm gebissen“ bezeichnet, die ihm leidtun und die er mit psychischen
Krankheiten in Verbindung bringt. Gleichzeitig verbreitet er über das Internet irgendwelche Gerüchte
(„Der Generalabt ist wahrscheinlich erst nach der Erlaubnis zur Rückkehr zu den alten Riten und Gebräuchen
informiert worden.“). Schluss damit!
Verunglimpfung des Neuburger Abtes Was da momentan für Ehrabschneidende und Beleidigende Äußerungen
über Vater Abt Franziskus abgeladen werden spottet jeder Beschreibung. Ich schäme mich für die die
meinen hier bei +.net die Wahrheit gepachtet zu haben,bzw.die sich hier Aufspielen weil sie mal in einem
Kloster für einige Tage Hineinschnuppern durften und vielleicht sogar von dem einen oder anderen Indiskreten
Novizen oder gar Profeß mönch etwas gesteckt bekamen. Ebenso ist es eine Unverschämtheit zu behaupten
das Abt Franziskus Schuld hatte an den Schließung von Wimpfen. Ich kann belegen anhand des mir vorliegenden
Schematis mus der Beuroner Benediktinerkongregation das sich der Niedergang der Abtei Grüssau-Wimpfen
nach der Resignat ion des H.H.Abtes Laurentius Hoheisel OSB immer stätig vortsetzte und gegen Ende 2007
nur noch drei Mitbrüder inWimpfen lebten. und nach den Kongregationsstatuten ist es üblich das die Abtei
und deren Abt in deren Nähe sich eine sogenann te „Erlischende Abtei“ sich befindet in deren Verantwort
ungsbereich fällt. Ergo,kann niemand behaupten -trotz besseren Wissens – das Vater Abt Franziskus für
den Untergang verantwort lich gemacht werden kann. Ebenso ist es eine Lüge zu behaupten das besagter
Abt gegen das Zelebrieren der „Alten Messe“ wäre. Aus eigenem Wissen ist mir bekannt das der Prior dieser
Abtei P.Suitbert Jaspers OSB in gewissen Abständen die Hl.Messe nach dem Überlieferten Ritus zelebriert.
Und sicher nicht „Ohne Sispens“ des Abtes !? Also Schluss damit !!!
wohin? „…was der Kirche bis dahin heilig war, in der Versenkung verschwinden zu lassen“ Zwei schiffbrüchigen
Trappisten auf einer einsamen Insel. Sie sehen am Horizont ein Schiff. Am Bord steht der Papst und winkt
ihnen freundlich. Der erste Mönch schreit: Wir sind gerettet, Bruder. Der zweite liest nachdenklich den
Namen des Schiffes: Titanic.
clarissa irrte wieder mal mehrfach, als er schrieb „sollten Sie der sein, für den Sie gehalten werden,“
Erstens schreibt sich Bernado ohne „R“ – die Gründe dafür haben etwas mit Suchmaschinen zu tun. Und
zweitens ist Bernado nicht der, für den er von Ihnen mit Penetranz gehalten wird – das sollte ihnen allein
der Vergleich von Stil und Duktus sagen. Und drittens lassen Sie uns hier nicht das Spiel der Demaskierung
spielen, lieber legum utriusque – es könnte Sie ihre Maske kosten – und mich damit das Privileg, ihnen
mit klammheimlichem Vergnügen beim Spielen zuzusehen. Also, nochmal für die Begriffsstutzigen: Für
viele Ordenshäuser steht heute die Alternative: In 15 Jahren dicht machen – oder einen anderen Weg gehen,
als der, der in den letzten 40 Jahren in den Zusammenbruch geführt hat. Summorum-pontificum.de hat dazu
gerade gestern eine bestürzende Aufstellung …ww.summorum-pontificum.de/index.shtml veröffentlicht.
Ob dieser Weg in jedem Fall der zurück zum altüberlieferten Ritus sein muß, steht auf einem anderen
Blatt. Heiligenkreuz zeigt, daß man es auch mit dem NO schaffen kann, wenn, ja wenn es gelungen ist,
die neue Form von Anfang an nicht als Ausdruck des Bruches, sondern im Geist der Kontinuität zu pflegen.
Selten genug. In Mariawald war das leider nicht der Fall, dort hat man sich so lange dem ostasiatischen
Gedöns und dann dem Relativismus hingegeben, bis die Oberrelativisten das Mönchtum aufgegeben und geheiratet
haben und nur die zurückblieben, die den Wandel im Gehorsam erduldeten. Da muß man jetzt von Grund auf
neu beginnen.
Werter Bernardus, sollten Sie der sein, für den Sie gehalten werden, beglückwünsche ich Sie zur guten
Reise – meinten Sie mit „Sprecher“ P. Kugler o.praem? Und: Hätte er unrecht? Gerade mal eine von den
zahlreichen (da Sie Mitglied der dok sein dürften, werden Sie sie deren Zahl sicher genauer kennen) Ordensniederlassungen
in Deutschland beabsichtigt eine schrittweise Rückkehr zur ordenseigenen (nicht etwa zur römischen)
Liturgietradition – von weiteren Wanderern auf diesem Weg hat man noch (nicht einmal im hiesigen Forum
der Graswuchshörer) nichts vernommen. Sicher verstehe ich die Hoffnung (Ihrer- und andererseits), aber
ist nicht gerade die Entwicklung des entsprechenden Berliner Instituts, dessen Generaloberer mühelos
Muße für ausgedehnte Vortrags- und Missionsreisen erübrigen kann, Beweis genug dafür, daß es die
Liturgiesprache, der Ritus oder der ansprechende Internetauftritt allein nicht bringen (und noch nicht
einmal zusammen). Und dann hätt P. Kugler doch wieder recht, wenn er Ihnen gegenüber gesagt hat: „Wir
gehen nicht davon aus, dass es sich um einen Trend handelt“, denn dafür sind wohl keine Anzeichen erkennbar,
oder? Sie wissen aus der dok ja sicher genauer über Einzelheiten bescheid?
Wer hört auf Protestanten wie die Ranke-Heinemann?? Diese Person ist eine von vielen, welche die hlg.
rkK absichtlich und in böser Absicht unterwandert haben!
Benediktineroblate schrieb: „Das benediktinische Leben ist so vielfältig und bunt und bietet jedem nach
seiner Veranlagung ein Haus, wo er Gott suchen und finden kann.“ Außer, er möchte Gott so suchen, wie
die Kirche das 2000 Jahre lang getan hat! Dieses Haus soll auf Dauer verschlossen oder besser noch abgerissen
sein. Merken Sie nicht, was Sie hier sagen? Wir hätten einen großen Teil der aktuellen Probleme nicht,
wenn die Revoluzzer von 1969 nicht darauf bestanden hätten, das, was der Kirche bis dahin heilig war,
in der Versenkung verschwinden zu lassen. Viele scheinen diesen Kurs auch heute noch, wo er erkennbar
inden Abgrund geführt hat, weiterführen zu wollen. Gerade gestern beschwor der Sprecher der Deutschen
Ordensoberenkonferenz (Motto: „Extremus candelam extinguat“), man rechne nicht damit, dass weitere Klöster
dem Beispiel der Trappisten von Mariawald folgen werden: „Wir gehen nicht davon aus, dass es sich um einen
Trend handelt“.
@Benediktineroblate Der neue Ritus – speziell das 2. Hochgebet – weist einige Defizite auf, die man durchaus
benennen darf. Warum nicht? Man soll sie sogar benennen, denn wo kämen wir denn hin, wenn sowas unter
den Tisch gekehrt wird?
#55 carolusmagnus 08:19:34 | Freitag, 28. November 2008
walderer: Telefonstörung In Ihrem Link zu der Telefonstörung heißt es: „Denn auch das Internet sei
nicht zu nutzen. Betroffen seien aber vor allem auch ältere Menschen, die kein Handy haben.“ Das Internet-Tagebuch
des Hochwürdigen Herrn Benediktinerabtes hat scheinbar doch noch funktioniert, aber vielleicht gehört
er ja zu den älteren Menschen, die kein Handy haben – oder verbietet die reformierte Regel der Benediktiner
nach der „konziliären Erneuerung“ den Besitz oder das Nutzen von Mobiltelefonen? Für den Herrn Benediktinerabt
selbst wäre ein Schweigegebot, wie es die Trappisten früher hatten, in diesem Fall durchaus von Vorteil
gewesen: Si tacuisses…
Wie beschämend Was würde Gott sagen zu diesen Streitigkeiten??? Alter Ritus, der neue falsche Ritus,
nach dem zweiten vatikanischen Konzil usw. Die römisch katholische Kirche hat so viele schöne Ausdrucksformen.
Sicherlich sind einige Entwicklungen in die falsche Richtung gelaufen, aber deswegen kann man nicht die
andere Form schlecht reden. Es ist für uns Christen bestens noch ausgedrückt ein beschämender Streit.
Das benediktinische Leben ist so vielfältig und bunt und bietet jedem nach seiner Veranlagung ein Haus,
wo er Gott suchen und finden kann.
Na, werter Elijahu, da Sie so trefflich informiert scheinen über Strukturen und Personen, wäre es doch
für Ihre Leser hilfreich, wenn sie mit konkreten rechtlich-strukturellen Beispielen und Namen teuflischer
Orednsoberer nicht so knausrig wären.
#51 Elijahu † 00:33:56 | Freitag, 28. November 2008
Wir brauchen neue Orden In den alteingesessenen Orden sind keine Reformen mehr möglich. Zu eingefahren
sind die teilweise jahrhundertealten Strukturen, zu viele Teufel sind dort in hohe Ämter gelangt, und
schrecken vor nichts zurück um ihre antichristlichen Ideologien durchzusetzen. Neue Orden brauchen wir,
mit frischem jungen Personal, die völlig unabhängig bleiben von Bischöfen und ihren Geldern und nur
dem römischen Lehramt treu verpflichtet sind, und die vor allem eins tun: das Evangelium Jesu Christi
radikal, kompromisslos und glaubwürdig umsetzen.
#50 pneumat 23:58:16 | Donnerstag, 27. November 2008
theologische Häretiker Die so genannte Theologie ohne praktisches Kreuz zu tragen – d.h. in einer strengen
Askese zu leben – bleibt ein leeres spekulatives Geschwätz, das die Apostolische Lehre nur verwässern
und sogar verfälschen vermag und von Kirchenvätern verurteilt ist. Alle diese modernistischen pseudoneuen
„Erkenntnisse“ sind die Auswüchse einer dekadenten, apostatischen, hochmutigen, rationalistischen, opportunistischen
und neuerdings okkultistischen Kultur. Die Hersteller dieser Art von „Theologie“ bezeichnete Christus
einfach als falsche Propheten. Diese Schwätzer sind nicht viel besser der Okkultisten und Gnostiker aller
Couleur wie E.Blavatskij, R. Steiner etc. Diese haben auch den Glauben zerstört. Ein Beispiel-Satz vom
„bedeutenden“ katholischen Theologen des 20. Jh. von Karl Rahner: „…wer selbstlos ist, wer für Wahrheit
und Freiheit eintritt usw., der ist Christ, auch wenn er nicht diesen Namen hat;“ – bitte schön, leichter
Übergang zum Weltethos der Globalisten.
@ clarissa colonia Ob Sie es mir glauben oder nicht: Ich stehe nicht auf Anerkennung oder einer Zustimmung
meiner Meinungen. Ich sage ganz einfach nur meine Meinung. Und der adelige Abt in Neuburg ist mir persönlich
bekannt. Und was er da jetzt von sich gibt, entspricht durchaus dem Bild, das er in den frühen 80’er
Jahren so von sich gegeben hat. Damals war er ja Gehilfe des seinerzeitigen Gästepaters P. Godehard.
Das wirkliche Anti-Bild eines Trappisten – so war mein Eindruck von P. Franziskus. Von großer Statur,
eingebildet noch und noch. – Aber kein Trappist. Damals waren noch rund 35 Mönche in Mariawald. – Und
nicht nur der natürliche Schwund (sprich: Sterbefälle) hat zu einem Aussterben des klösterlichen Lebens
in Mariawald geführt. Es war ein Ungeist dort. Möge das klösterliche Leben in Mariawald einen neuen
Aufschwung erleben. Dieses Anliegen schließe ich in mein Stundengebet ein.
Care observator, nicht oft stimmte ich Ihnen bisher zu (so es schon jemals war); hierzu nun aber uneingeschränkt!
Was ein (Ver) Heeremann nur so alles anrichten kann!
Der Heidelberger Abt Franziskus … hat auch das benediktinische Leben in den Ruin getrieben. Stichwort:
Bad Wimpfen. Und auch in Heidelberg wird das benediktinische Leben bald ein Ende finden. „Dank“ oder besser
„durch“ Abt Franziskus. Man sollte auch die Abtei in Kornelimünster betrachten. Dort herrschte bis ins
letzte Jahr noch der Abt Adalbert. Auch dieser Herr hat das benediktinische Leben vernichtet und dennoch
das Kloster in den letzten Monaten umgebaut mit großem finanziellem Aufwand. Wofür? – Für zwei Handvoll
Mönche? – Oder vielleicht künftig auch in Aachen ein geistiges Wellness-Kloster für müde Manager?
Das ist der Trend momentan bei den Benediktinern: Kornelimünster – Neuburg – usw. usf.
#46 Melchisedech 22:22:05 | Donnerstag, 27. November 2008
Abt Freiherr Heeremann… …sollte nicht seinen ehemaligen Konvent psychologisieren. Wer sagt denn, daß
die Mariawalder Reform zu diesen von Abt Heeremann geäußerten Zuständen führt. Das scheint mir psychopathisch.
Man will nicht mit der eigenen verlassenen Heimat konfrontiert werden. Gemäß seiner Weisheit kann es
dann auch keine gesunden Karthäuser-Kommunitäten geben. Er urteilt über eine Zukunft, von dem keiner
weiß wie diese in Mariawald aussehen wird. Hätte er doch geschwiegen und mit seinem Bruder einen Schnaps
getrunken. Er tut mir leid.
#41 Gotthard 21:59:33 | Donnerstag, 27. November 2008
@Alois Bischof Das Menschenbild der 1960er und 1970er ist unwissenschaftlich, auch wenn es damals als
Wissenschaft galt. Welches Menschenbild vertritts denn Du?
#40 Doriano 21:58:57 | Donnerstag, 27. November 2008
Es wäre schon… …viel damit gedient, wenn die Benektiner erstens wieder die Regeln des HL.Benedikt
beherzigen und zweitens aufhören würden, in ihren Klosterläden esotrische Literatur zu verkaufen. Der
einzige Orden, der sich meines Wissens noch an seine Regel hält, ist der Karthäuserorden. Übrigens
habe ich gestern läuten gehört, daß ein Priester der FSSPX den Abt von Mariawald, was die Alte Messe
anbelangt, bei seinen Bemühungen unterstützt – dieser Priester hat gestern die Gläubigen um Gebetsunterstüzung
gebeten und auch die Hl.Messe in in der Intention „Rückkehr zur Tradition in Mariawald“ gelesen.
#39 Alois Bischof 21:46:07 | Donnerstag, 27. November 2008
Die Pseudo-Psychiatrie und Pseudo-Psychologie der 1960er in denen auch noch Lobotomien durchgeführt wurden
und Kinder von Psychologen sexuell geschändet wurden, sind vorbei Herr Freiherr. Genauso wie Ihre Ideologie
der 1970er völlig überholt ist. Völlig eingeengt und engstirning. Das Menschenbild der 1960er und 1970er
ist unwissenschaftlich, auch wenn es damals als Wissenschaft galt. Des Abten auf das eigene bequeme Leben
bezogenen Gedanken sind einseitig. Die wahren römisch-katholischen Mönche suchen wieder die Weite der
eigenen schon seit einem Jahrhundert gelockerten Monialen Traditionen. Wie kann sich ein Sohn des Hl.
Benedikt, der Sie Abt Franziskus doch angeben Benediktiner zu sein, dagegen wehren?
#38 Doriano 20:40:17 | Donnerstag, 27. November 2008
@LOII Ihre Auslassungen erinnern mich stark an meine eigenen alten Zeiten – für die ich mich heute schäme.
Domine, exaudi orationem meam. Et clamor meus ad te veniat. o^/
#36 Heggi 20:29:18 | Donnerstag, 27. November 2008
LandorganistII Es hat etwas länger gedauert, weil ich mir zwischenzeitlich etwas zum Essen geholt habe.
Nachdem ich Ihre Zeilen nun gelesen habe, kann ich mit nur noch vorstellen, daß Sie auf der linken Seite
wieder den GULAG aufmachen würden, sollte die Geschichte Sie an die Oberfläche spülen. Tut Sie aber
wohl nicht. Dennoch, in Ihre Hände möchte ich nicht fallen!
#35 LandorganistII 20:12:22 | Donnerstag, 27. November 2008
Natürlich, oder glauben Sie, ich schweige, angesichts dessen, was sich hier tut? Ich habe aus der Geschichte
gelernt: Eben nicht zu schweigen, wenn es nötig ist, und hier ist es nötig, täglich! Wehret den Anfängen!
Man muss sich dieses Hass-Hetz- u. Lügenportal doch nur mal ansehen. Da feiert der braune antisemitische,
homophobe, reaktionäre Pöbel fröhliche Urständ, dass es kracht! Da darf ein anständiger Christ, gleich
welcher Konfession doch nicht schweigen! Wer dazu schweigt macht sich ebenso schuldig, wie die Hetzer
und Verleumder hier. OK, manches ist hin- u. wieder langweilig, z. B. die Mariawald-Gedächtnis-Schriften,
aber schweigen? Niemals!
#31 carolusmagnus 19:44:30 | Donnerstag, 27. November 2008
Telefonstörung??? „Er habe bis jetzt mit niemandem aus Mariawald darüber sprechen können, „warum man
zu den Formen und Inhalten zurückkehren will, die von einem Menschenbild geprägt sind, das bereits 1964
nicht mehr den Grundsätzen einer gesunden geistlichen Pädagogik entsprach, ganz zu schweigen von den
Erkenntnissen der Psychologie“ – disqualifiziert der Benediktinerabt.“ War der Grund vielleicht eine Telefonstörung –
das Schweigegebot in Mariawald soll ja irgendwann aufgehoben worden sein…
#30 pneumat 19:43:59 | Donnerstag, 27. November 2008
alles nach Plan – Der Abt (Franziskus) läßt die Frage offen, ob ein „neues Selbstverständnis“ und „dazu
passende Formen“ auch gefunden wurden – Der Mann ist ganz schlimm, hat einen frommen Pilger in Schock
versetzt: Er wusste nichts mit dem Segenerteilen anzufangen, bravierte mit der opportunistischen „jugendlichen“
beinahe Fäkalsprache. Also, richtiger Apostat und Zerstörer. Die alten Mönche während seines „gewählten“
Amtantritts waren sehr verwirrt.
#29 Elijahu † 19:17:26 | Donnerstag, 27. November 2008
Der grosse Glaubensabfall ist da Ich glaube eher die haben ihn rausgeworfen weil er genau in diese homosexuelle
Subkultur im Bistum Münster nicht hineinpasste als frommer junger Mann mit einer genuinen Berufung und
einem starken Glauben. Wir wollen mal nicht vergessen dass der Direktor des Priesterseminars in Münster
in den 90er Jahren bis 2002 ein PRAKTIZIERENDER homosexueller Priester war, der dann 2002 mit seinem Lover
das Weite gesucht hat, nachdem er das Seminar in Grund und Boden reformiert hatte. Wenn sich also die
vom Glauben abgefallenen Priester und Bischöfe selbst den Berufenen in den Weg stellen, wozu soll man
dann noch um Berufungen beten? Man muss das Problem an der WURZEL angehen
#28 Friedrich Spee 19:12:40 | Donnerstag, 27. November 2008
Elijahu Nach einem halben Jahr haben sie ihn rausgeworfen; er sei für das Priesteramt nicht geeignet.
Vielleicht hatte er „tiefsitzende homosexuelle Neigungen“.
#27 Elijahu † 19:10:32 | Donnerstag, 27. November 2008
Der Glaubensabfall der Pfaffen vernichtet viele Berufungen daß die Zahl der Mönche drastisch gesunken
ist und neue Berufungen ausgeblieben sind. Es gibt anscheinend in der 68er Kirche eine seltsame Ansicht
zum Thema Berufung. Die meinen wirklich, dass es nicht Gott ist der Menschen zu einem Ordensleben oder
Priestertum beruft, sondern es sei die Kirche selbst – also die Bischöfe und die Äbte – die diese Menschen
berufen würden. Das steht natürlich in direktem Gegensatz zu diversen Herrenworten, und auch im Gegensatz
zu persönlichen Erfahrungen diverser Christen. So habe ich zum Beispiel einmal erleben müssen, wie einem
Priester dessen Messe ich regelmässig besuchte eine verstorbene Nonne mehrmals erschienen war und ihn
aufforderte, in Gegenwart eines jungen Mannes eine Berufungspredigt zu halten; dies sei der Wille Gottes.
Der Priester vertraute sich mir und einigen anderen Priestern an, er war durch das was ihm da so unerwartet
passiert war im Innersten erschüttert worden. Also hielt er diese Predigt, und der junge Mann, der sehr
fromm war und wohl von Natur aus einen guten Draht zum Herrn hatte, sah das als Bestätigung für seinen
Verdacht dass der Herr ihn zum Priestertum berufen hatte. Also meldete er sich in einem 68er-Seminar an,
genauer gesagt im berüchtigten Berufungsvernichtungsseminar zu Münster. Nach einem halben Jahr haben
sie ihn rausgeworfen; er sei für das Priesteramt nicht geeignet. Eine weitere Begründung hat man ihm
nicht gegeben. Und so geschieht es dutzend, ja hundertfach in unseren Bistümern.
Elijahu – Nein, Münster nicht! So groß war die Fakultät in Münster ja nun auch nicht, obwohl sie nicht
nur durch Karl Rahner, den die meisten Zurückgebliebenen in der untersten Hölle schmoren sehen, Bedeutung
erlangte. Aber in Westeuropa gibt es noch einige andere Unis, an denen katholische Theologie gelehrt und
studiert wird. Der große Karl Rahner war des öfteren als Gastprofessor an meiner Uni, und ich habe ihm
begeistert zugehört. Die meisten, die ihn heute verteufeln, haben nie im Leben auch nur eine Zeile von
ihm gelesen. Nicht, weil sie Analphabeten wären, nein, weil sie ihm geistig nicht folgen können. Und
zu denen zählen viele, die sich hier ergießen.
Wenn der werte Herr … … jetzt 62 ist, dann zählte er 1968 wohl 22 Jahre. Jene, die die „nachkonziliare
Erneuerung“ gegen die bestehende, katholische Ordnung durchgetrotzt haben, werden sie wohl nie aufgeben.
Da muss man auf jüngere warten oder auf die Älteren vertrauen.
#24 Heggi 18:44:39 | Donnerstag, 27. November 2008
Carolusmagnus Gewiß, Vat.II hat die Kirche nicht in eine herrliche Zukunft, sondern schlicht in die Irre
geführt. Ob aber nun ein neuer Aufschwung in Mariawald zu erwarten ist, scheint mir nicht sicher. Die
geistige Talsohle der Kirche in Deutschland und Europa ist noch lange nicht erreicht.
#23 carolusmagnus 18:31:38 | Donnerstag, 27. November 2008
nachkonziliare Erneuerung ein voller Erfolg in Mariawald??? „In den Jahren nach seinem Eintritt habe sich
die „Gemeinde“ – wie die Trappisten damals ihren Konvent zeitgeistig nannten – auf einem Weg der angeblichen
„nachkonziliaren Erneuerung“ befunden.“ Die „nachkonziliare Erneuerung“ hat in Mariawald bewirkt, daß
die Zahl der Mönche drastisch gesunken ist und neue Berufungen ausgeblieben sind. Das Kloster steht de
facto kurz vor seinem Ende. Wer weiter an diese „nachkonziliare Erneuerung“ glaubt, kann eigentlich nur
als verblendeter Ideologe bezeichnet werden. Benediktinerabt Franziskus Freiherr Heereman van Zuydtwyck
OSB (62) von Neuburg in Heidelberg muß sich selbst entweder für einen begabten Demagogen halten, daß
er das Versagen der „nachkonziliaren Erneuerung“ in Mariawald seinen Lesern noch als Erfolg verkaufen
will. Oder er hält seine Leser für so intellektuell unterbelichtet, daß sie es wirklich glauben sollen.
Vermutlich glaubt er es noch selbst…
#22 für die Kirche 18:23:02 | Donnerstag, 27. November 2008
@Gotthard: aber jetzt sind die Maria Walder Trappisten auch ohne Bier bereits in allem Munde. Die belgischen
sollen sie deshalb als Vorbilder betrachten, nicht umgekehrt.
#21 Gotthard 18:20:37 | Donnerstag, 27. November 2008
Trappistenbier Maria Wald sollte sich ein Beispiel an den belgischen Trappisten-Abteien nehmen und beginnen,
Trappisten-Bier zu brauen. Dadurch wären sie in aller Munde…
#20 für die Kirche 18:06:18 | Donnerstag, 27. November 2008
ein Benediktinerabt hat sich nicht in die Angelegenheiten der Trappisten einzumischen. Wenn die Zisterzienser
die Strenge gegenüber nachlassenden Disziplien der Benediktiner eingeführt haben, u. die Trappisten
wieder die Strenge gegenüber den nachlassenden Disziplien der Zisterzienser eingeführt haben, dann muß
man sich nicht wundern, daß ein Benediktiner die Regeln der Trappisten nicht mag. Seine Privatsache,
die soll er auch für sich selber behalten.
#19 Heggi 18:04:29 | Donnerstag, 27. November 2008
Theologicus Haereticus Eigentlich halte ich mich für tolerant, kann jedoch Ihr dauerndes Gefasel nicht
ab. Vor allem gefällt mir nicht, wie Sie über diejenigen herziehen, die anderer Meinung sind wie die
angeblich reine und heilige Lehre der Kirche es vorgibt. In diesem Land tolerant zu sein, ist ja nichts
Besonderes. Dagegen ist es etwas Besonderes, nicht tolerant zu sein., sich dezidiert für etwas einzusetzen,
und dafür bereit zu sein, sich den Zorn aller Toleranten auf sich zu ziehen. Aber lesen Sie doch nochmals
Wort für Wort nach, was Sie (oben) gesagt haben, um dabei Ihre Toleranz abzuprüfen und gleichzeitig
zu entdecken, wo Ihre Toleranz bereits endet.
#18 Elijahu † 18:04:03 | Donnerstag, 27. November 2008
Tolerant darf man ja ruhig sein, solange man katholisch ist! Zu Ihrer Beruhigung: Ich bin wirklich Volltheologe
und habe an der größten Fakultät für katholische Theologie in Westeuropa studiert und abgeschlossen.
Sie meinen Münster? Das ist nun wirklich nichts auf was man stolz sein könnte. Wie war das noch mal,
das kleine Haereticum macht man in Münster, das grosse in…
#17 defendor 17:22:30 | Donnerstag, 27. November 2008
@Theologicus Haereticus Als gläubiger römisch Katholik haben Sie die – nicht nur gemäss Ihnen „angebliche“ –
REINE LEHRE DER HEILIGEN MUTTER KIRCHE nicht zu „hinterfragen“ sondern diese hinaus zu tragen und sie
zu verkünden ! Querdenker und Querulanten finden sicherlich „Vereine“, die sie gar noch mit „Auszeichnungen“
behängt ( Beispiel Hans Küng mit seinem Freimaurer-Orden !!!!) Wer sich aber der Wissenschaft der römisch
katholischen Theologie verschreiben will…der soll dies AUF KNIEN tun, denn ansonsten wird er sehr bald
von der luziferischen Hinterlist auf einen selbsgebastelten Sockel der „zersetzenden Besserwisserei“ gezogen.
Dass dieser Sockel allerdings nicht nur auf Sand gebaut sondern auch aus Karten besteht, dürfte dann
klar werden wenn dieser in sich zusammenfällt ! Nicht umsonst treiben heutzutage in Seminaren „Theologen“
ihr „Unwesen“, die sich – selbstherrlich – über päpstliche Erlasse oder Verlautbarungen stellen und
keinen Hehl aus ihren religiösem Relativismus mehr machen…womöglich mit dem abstrus-gefährlichen
„wissenschaftlichen Ziel“ die ALLEINIGE WAHRHEIT JESUS CHRISTUS „zeitgeistgemäss relativieren“ zu können
oder IHN gar ganz „wegtolerieren“ zu können ! NUR eine Theologie AUF KNIEN ( in stets im Herzen reubereiter
Demut ) bewahrt die Seele vor dem zersetzenden Hochmut ! Die ALLEINIGE WAHRHEIT JESUS CHRISTUS kann niemals
„Diskussionsgrundlage“ sein !
Elijahu und Defendor Wie schön, dass Sie auf meinen nickname hereinfallen! Das tut richtig gut. Zu Ihrer
Beruhigung: Ich bin wirklich Volltheologe und habe an der größten Fakultät für katholische Theologie
in Westeuropa studiert und abgeschlossen. Ich beschäftige mich vorwiegend mit Liturgie- und Musikwissenschaft.
Mit 73 Jahren lebe ich selbstverständlich im (Un-)Ruhestand, bin aber nahezu jeden Sonn- und Feiertag
im liturgischen Dienst. Eigentlich halte ich mich für tolerant, kann jedoch Ihr dauerndes Gefasel nicht
ab. Vor allem gefällt mir nicht, wie Sie über diejenigen herziehen, die anderer Meinung sind wie die
angeblich reine und heilige Lehre der Kirche es vorgibt. Und hinterfragen darf man die Dinge doch noch,
oder schicken Sie auch mich dafür in die Hölle?
#14 Elijahu † 16:44:43 | Donnerstag, 27. November 2008
Er nennt sich doch schon selber Theologicus Haereticus Was erwarten sie von so jemandem? Die Christusgemeinde
hat die ihr von Jesus im Evangelium aufgetragene Pflicht, bussunfertige Sünder aus der Gemeinde auszuschliessen.
Es ist also für den Christen ein göttlicher Auftrag, über seine Mitbrüder zu richten. Die Heiden,
die richtet Gott.
#13 defendor 16:27:55 | Donnerstag, 27. November 2008
@Theologicus Haereticus Fühlen SIE sich etwa irgenwo angesprochen ? Interessant, dass das Festhalten
an der reinen Lehre der heiligen Mutter Kirche stets poswendend als „Verurteilung“ abgetan wird ! Aber
diese „alte Leier“ zieht nicht mehr !
Auch hier spinnt DEFENDOR mal wieder seine Giftfäden! Dieser verknöcherte Schleimsch. verurteilt wieder,
was das Zeug hergibt, anstatt das Gericht über Andere dem zu überlassen, dem es allein zusteht.
#10 defendor 16:22:14 | Donnerstag, 27. November 2008
@kritischerbeobachter Danke für diese interessanten Anmerkungen ! Mit den modernistischen „Errungenschaften“
ist ist es in der Tat ärger als befürchtet ! Um so mehr ist die Rückbesinnung des Trappistenklosters
auf den vorkonziliären Usus ein – hoffentlich bald nachgeahmter – Hoffnungschimmer !
#9 Confiteor 16:21:12 | Donnerstag, 27. November 2008
Man kann über URH denken wie man mag. Das macht mich nicht heiß. Theologisch grundlegendes kann sie
mir nicht bieten. Aber wenn sie die Feder spreizt, ist sie kein ärmlicher Pfau, der sein Rad nicht richtig
aufbringt, sondern ein schillernder Paradiesviögel. Und davon gibt es im theologischen Bereich viel zu
wenige. Oder sollten die Theologen auschließlich mit der verbissenen Felicitas Küble vorlieb nehmen…?
Das kann man den Theologen doch aus reinstem Mitleid nicht antun… Uta Ranke Heinemann hat im theologischen
Rosengarten des himmlischen Vaters zumindest den Auftrag, ein weiblicher Gockel zu sein, der die Schlafbolde
in den Knieen, wenigstens dort, zittern lässt…
@ defendor Offenbar kennen Sie nicht die Zustände in Mariawald in den späten 70ern/frühen 80ern. Da
ging es doch drunter und drüber zu in dieser Abtei. Weniger fr. Franziskus, sondern mehr den fr. Bernardin
habe ich dort erleben dürfen. Zerstörer des monastischen Lebens war fr. Bernardin, der durch seine fernöstlichen
Phantastereien etwas Neues errichten wollte. Das hat nicht funktioniert. Seine Zerstörungswut hat das
klösterliche Leben zerstört. Man sollte auch mal auf die weitere Biographie des fr. Bernardin schauen.
Dagegen betrachte man die RB 1: „Die dritte Art sind die Sarabaiten, eine ganz widerliche Art von Mönchen.
Weder durch eine Regel noch in der Schule der Erfahrung wie Gold im Schmelzofen erprobt, sind sie weich
wie Blei. In ihren Werken halten sie der Welt immer noch die Treue. Man sieht, dass sie durch ihre Tonsur
Gott belügen. Zu zweit oder zu dritt oder auch einzeln, ohne Hirten, sind sie nicht in den Hürden des
Herrn, sondern in ihren eigenen eingeschlossen: Gesetz ist ihnen, was ihnen behagt und wonach sie verlangen. „
Mehr ist nicht zu sagen.
#7 defendor 15:54:53 | Donnerstag, 27. November 2008
@kritscherbeobachter Lassen wir auch den HEILIGEN AUGUSTINUS zu Wort kommen, der es trefflicher nicht
formulieren konnte ! Heiliger Augustinus: „De civitate Dei“ ( XX.Buch,9) „…Was für ein Tier gemeint
ist, wäre freilich genauer zu untersuchen, jedenfalls aber widerspricht es rechtem Glauben nicht, wenn
wir darunter den gottlosen Staat selber und das Volk der Ungläubigen sehen (…) Sein Bild aber dürfte
die Heuchelei sein, wie sie in den Menschen zutage tritt, die den Glauben bekennen, aber ungläubig leben.
Denn sie stellen sich, als wären sie etwas, was sie doch nicht sind, und wenn sie sich nach Christus
Christen nennen, ist es nicht ein wahres Alibi, sondern ein Trugbild. Denn zu demselben Tier gehören
nicht nur die OFFENEN FEINDE DES NAMENS CHRISTI und seines ruhmvollen Staates, sondern auch das UNKRAUT,
das am Ende der Weltzeit aus seinem Reiche, der Kirche, zusammengelesen werden soll…“ Gerade die versteckten
Feinde – innerhalb unserer heiligen Mutter Kirche, also das „Bild“ des Tieres – sind um ein Vielfaches
gefährlicher, denn gegen aussen scheinen sie noch als „römisch“ (????) katholisch, aber gegen innen
gleichen sie einem Wurmbefall der Lüge ! Ihre „Früchte“ freilich zeugen sehr schnell anschaulich von
ihrer Gesinnung weit ab von der reinen Lehre der heiligen Mutter Kirche ! Mögen sie noch zur Besinnung
kommen
Zum Denken anregen sollten derartige Meldungen: P. Franziskus hatte wohl in Mariawald diverse Probleme.
Und nun hat er offenbar ein Benediktinerkloster als Abt in den Untergang befördert. Tja, Adel scheut
nicht vor Untergang. Deshalb wird auch vermutlich das Heidelberger Kloster der Benediktiner dem Untergang
geweiht sein.
#5 zwobbel 15:46:03 | Donnerstag, 27. November 2008
Verunsicherung durch neues Selbstverständnis ist ja wohl nichts tolles „Das alles ging nicht ohne Verunsicherungen
und Konflikte, aber es war eine Zeit lebendigen Suchens nach einem neuen Selbstverständnis und den dazu
passenden Formen.“ Jetzt wird auch klar, warum der bei seinem Wechseln nach Neuburg noch stabile Konvent
so krass geschrumpft ist. Selbst der damals noch vorhandene Nachwuchs – mit einem davon mir persönlich
bekannten korrespondierte ich – seine zeitlichen Gelübde dann nicht in ewige Gelübde „verlängerte“,
andere schon nach dem Noviziat gingen. Wenn der Konvent weiter so stirbt, hat er die Aufbauarbeit eines
Abtes Albert Olmeyer und Konsolidierung eines Abtes Maurus Berve ja so ungefähr 2015 komplett gegen die
Wand gefahren und Neuburg wird wieder leer sein. (Verkauf) Das ist vielleicht die zu ihm passende Form
des neuen Selbstverständnisses. Wirklich „genial“ Verunsicherungen und Konflikte auch noch zu loben.
Natürlich sagt er nicht warum ein neues Selbstverständnis so zwingend erforderlich war. Schließlich
hatte sich das bisherige ja 1500 Jahre lang als erfolgreich erwiesen.
#3 defendor 15:40:33 | Donnerstag, 27. November 2008
@Confiteor Weil aus dem Munde dieser erklärten FEINDIN ( Lehrauftrag entzogen !) der heiligen Mutter
Kirche ausser Gift und Galle nichts Erwähnenswertes kommen kann ! Und dafür „konvertierte“ sie von einer
protestantischen Vereinigung zur heiligen Mutter Kirche !? Sie kommen eben zunächst daher wie die Schafe…die
reissenden Wölfe !