Trappisten
Ein benediktinischer Rückenschuß
Ein Ex-Mönch von Mariawald und jetziger Benediktinerabt macht sich Sorgen um die psychologische Gesundheit der Altritus-Trappisten von Mariawald. Sein Gewährsmann: die Abfall-Theologin Uta Ranke-Heinemann.
Die Trappistenabtei Mariawald
Die Trappistenabtei Mariawald
(kreuz.net) „Heute bekomme ich per Email eine Nachricht, die mich nicht kalt lassen kann.“

Das erklärte der Benediktinerabt Franziskus Freiherr Heereman van Zuydtwyck OSB (62) von Neuburg in Heidelberg im Zusammenhang mit der Rückkehr der Trappisten von Mariawald zum Alten Ritus.

Der Abt äußerte sich in seinem Internet-Tagebuch auf der Webseite seines Klosters, das zur Beuroner Kongregation gehört und in dem zur Zeit 15 Mönche leben.

Er trat nach einem Berufungserlebnis in Rom 1970 in Mariawald ein, studierte nach dem Noviziat Theologie in Fribourg in der Schweiz und wurde 1977 in Mariawald zum Priester geweiht.

Von 1980 bis 1983 war er dort Superior. Im Jahr 1986 wurde er als Oberer in die Benediktinerabtei Neuburg berufen und nach zwei Jahren zum Abt gewählt.

Abtei Mariawald
Kirche der Abtei MariawaldAbteikircheWappen mit Wahlspruch der Abtei Mariawald

„Ich habe keine Ahnung, was Abt Josef und die Mitbrüder zu diesem Schritt bewogen hat“ – gibt sich der Abt ahnungslos.

In den Jahren nach seinem Eintritt habe sich die „Gemeinde“ – wie die Trappisten damals ihren Konvent zeitgeistig nannten – auf einem Weg der angeblichen „nachkonziliaren Erneuerung“ befunden.

Das sei nicht einfach gewesen: „Das traditionelle Schweigen wurde durch gemeinsame Gespräche ergänzt“ – umschreibt der Abt wortreich die damalige Abschaffung der Stille.

Die jungen Mönche studierten an öffentlichen Universitäten, zuerst Salzburg, dann Freiburg.

Die Abschaffung der trappistischen Disziplin hört sich bei ihm so an: „Die engen und detaillierten Gebräuche wurden gelockert.“

Die Liturgie wurde nach und nach auf die deutsche Nationalsprache umgestellt.

In der rosigen Diktion des Abtes: „Das alles ging nicht ohne Verunsicherungen und Konflikte, aber es war eine Zeit lebendigen Suchens nach einem neuen Selbstverständnis und den dazu passenden Formen.“

Der Abt läßt die Frage offen, ob ein „neues Selbstverständnis“ und „dazu passende Formen“ auch gefunden wurden.

Er habe bis jetzt mit niemandem aus Mariawald darüber sprechen können, „warum man zu den Formen und Inhalten zurückkehren will, die von einem Menschenbild geprägt sind, das bereits 1964 nicht mehr den Grundsätzen einer gesunden geistlichen Pädagogik entsprach, ganz zu schweigen von den Erkenntnissen der Psychologie“ – disqualifiziert der Benediktinerabt.

Seine Verweise auf „Menschenbild“ und „Erkenntnisse der Psychologie“ bleiben oberflächlich und pauschal verurteilend.

Dafür beruft sich der Abt auf das angeblich „immer noch“ lesenswerte Buch der inzwischen vom katholischen Glauben abgefallenen Ex-Theologin Uta Ranke-Heinemanns über das Frühe Mönchtum aus dem Jahr 1964.

Dort schreibe Frau Ranke zum Thema „Das Motiv der Nachfolge“ passend zu der Nachricht aus Mariawald: „Die frühen Mönche wollten Christus in seinem Leiden ganz nahe sein.“

Ein Mittel hierzu war – so Frau Ranke etwas undurchsichtig – die Enthaltung, die sie als eine „lebenslängliche Kreuzigung – ein immerwährendes Ertragen und Überwinden des feindlichen Ansturms und Anspruchs gegen den Durchbruch des wirklichen Lebens“ beschreibt.

Diese Selbstverleugnung habe sich bei den Mönchen zu dem dauernden Verlangen nach Opfern, Leiden und Schmerzen gesteigert – unterstellt die Ex-Theologin den Mönchen implizit Masochismus.

Erwartungsgemäß und verständlicherweise lehnt der Benediktinerabt die Mönchs-Karikatur von Frau Ranke ab und zieht einen merwürdigen Schluß: „So sehr ich den Gedankengang nachvollziehen kann, – ja, er fasziniert mich sogar –, so sehr läßt sich dieser Weg nicht verordnen.“

Offenbar identifiziert er das Klosterleben mit dem Treiben dieser Welt.

Der einzelne möge ihn vielleicht für sich entdecken und darin wachsen.

Doch wenn dieser Ansatz zur allgemein verbindlichen Spiritualität für jung und alt in einer Gemeinschaft erhoben werde, müsse man sich Sorgen machen:

„Dann mögen psychisch ganz Gesunde, falls es die überhaupt gibt, daran zur Heiligkeit emporreifen, aber die anderen werden daran krank oder wenden sich enttäuscht ab und entgleiten in die Mittelmäßigkeit.“

Die Kirche hat psychisch labilen Charakteren schon immer den Eintritt in strenge Klostergemeinschaften verwehrt.

Damit scheint Abt Heereman jede Form des kontemplativen Klosterlebens zu verdammen und die Tatsache zu leugnen, daß sich der Mönch in den Jahren vor seinem definitiven Eintritt in eine Gemeinschaft prüft, ob er zu deren Lebensform auch berufen ist.

Abt Heereman schließt in völliger Verständnislosigkeit: „Welcher nostalgische Wurm meine armen Mariawalder Mitbrüder gebissen hat, welche Zukunftshoffnungen sie damit verbinden und welchen Dienst sie der Kirche mit diesem Schritt zurück zu leisten beabsichtigen, weiß ich nicht.“

Noch schlimmer: „Sie tun mir leid.“

Dann appelliert er für ein „gesundes Maß“ seiner angeblich benediktinischen Lebensform, die sich schon lange und meilenweit von der Regel entfernt hat, die dem Heiligen Benedikt zugeschrieben wird:

„Und ich bin froh, nach der Zeit eines gewissen verstiegenen Eifers am Anfang für mich das gesunde Maß des Heiligen Benedikt entdeckt zu haben“ – arbeitet er seine eigenen Probleme auf

Sein letzter Satz erinnert an eine verbürgerlichte Rentner-Spiritualität: „Mir soll es genügen, das je und je Zugemutete als Angebot zu entdecken, mich mit dem leidenden Christus zu vereinen.“
      
69 Lesermeinungen
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#69   dekanat donnersberg   01:31:44 | Mittwoch, 3. Dezember 2008
clarissa colonia
Haben Sie sonst nichts beizutragen wie als „Oberlehrer“
aufzutreten und irgendwelche Rechtschreibreformen ein-
zufordern ?
Sie Armer Kleingeist,sie !!
Und falls es noch nicht bei Ihnen angekommen ist gehört der Donnersberg nicht mehr zum „Königreich – Bayern“.
Sie scheinen da in der Schule geschlafen zu haben.
–--@carolusmagnus
Wenn Sie der sind der zu Abt Maurus Zeiten in Neuburg
oder in FT-Mörsch die Orgel zu spielen die Gnade hatte,
dann darf ich doch enttäuscht sein über Ihr Statement
über V.Abt Franziskus.Was ist da Peinlich dran wenn er sich die Augen reibt über das Vorbrechen des Mariawalder
Abtes? Dem Generalabt haben sicherlich auch die Ohren
geklingelt als er von dem „Alleingang des Mariawalder
Abtes“ erfuhr.
Man kann da schon die Dinge beim Namen nennen,oder ?
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#68   clarissa colonia   01:24:03 | Dienstag, 2. Dezember 2008
Man erkennt deutlich,
daß die Rechtschreibreform jetzt auch in Bayern (Donnersberg) angekommen ist.
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#67   pneumat   20:40:57 | Samstag, 29. November 2008
jede Form des kontemplativen Klosterlebens zu verdammen
„es wirft auch kein gutes Licht auf die Disziplin und Spiritualität in seinem Haus“
Die Spiritualität bei seinem Antritt wurde vollständig vernichtet. Armer Vater Suitbert, der bemüht sich in seiner leisen Demut dem entgegenzuwirken.
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#66   carolusmagnus   18:25:04 | Samstag, 29. November 2008
Nur peinlich…
Was der Hw.Benediktinerabt Franziskus Freiherr Heereman van Zuydtwyck OSB (62) da von sich gegeben hat ist für einen Abt einfach nur peinlich, schade, daß er seine Ansichten so unüberlegt veröffentlicht hat. Einem Benediktiner steht ein solches öffentliches Drauflosreden nicht gut und es wirft auch kein gutes Licht auf die Disziplin und Spiritualität in seinem Haus.
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#65   Hódmezövòsárhelykutasipuszta   09:40:58 | Samstag, 29. November 2008
Hat das dekanat donnersberg die Wahrheit auch gepachtet???
„Ich schäme mich für die die meinen hier bei +.net die Wahrheit gepachtet zu haben,bzw.die sich hier Aufspielen…“
:-D :-D :-D :-D :-D :-D :-D :-D :-D :-D :-D :-D :-D :-D :-D :-D :-D
Unabhängig vom Gegenstand der Diskussion macht das „dekanat donnersberg“ auch den Eindruck, als ob es selbst die Wahrheit gepachtet hätte. Das glauben doch alle anderen hier auch von sich selbst, woran kann man nun erkennen, wer nun wirklich recht hat? Oder sollte die ganze Diskussion nutzlos sein, weil es sich nicht objektiv feststellen lässt, was Verleumdung und was Wahrheit ist?
:'( :'( :'( :'( :'( :'( :'( :'( :'( :'( :'( :'( :'( :'( :'( :'( :'(
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#64   iustus   09:35:26 | Samstag, 29. November 2008
Schluss damit!
Dem kann ich mich nur anschließen, aber bitte in beide Richtungen:
Der Abt von Neuburg beklagt sich, daß die Leute ob seines Beitrags über Mariawald „ein paar Regeln des Anstands und der intellektuellen Redlichkeit getrost über Bord werfen“, während er selbst die Mönche von Mariawald als „arme Mitbrüder“ und „vom nostalgischen Wurm gebissen“ bezeichnet, die ihm leidtun und die er mit psychischen Krankheiten in Verbindung bringt. Gleichzeitig verbreitet er über das Internet irgendwelche Gerüchte („Der Generalabt ist wahrscheinlich erst nach der Erlaubnis zur Rückkehr zu den alten Riten und Gebräuchen informiert worden.“).
Schluss damit!
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#63   dekanat donnersberg   23:53:36 | Freitag, 28. November 2008
Verunglimpfung des Neuburger Abtes
Was da momentan für Ehrabschneidende und Beleidigende
Äußerungen über Vater Abt Franziskus abgeladen werden
spottet jeder Beschreibung.
Ich schäme mich für die die meinen hier bei +.net die Wahrheit gepachtet zu haben,bzw.die sich hier Aufspielen
weil sie mal in einem Kloster für einige Tage Hineinschnuppern durften und vielleicht sogar von dem einen oder anderen Indiskreten Novizen oder gar Profeß
mönch etwas gesteckt bekamen.
Ebenso ist es eine Unverschämtheit zu behaupten das Abt Franziskus Schuld hatte an den Schließung von Wimpfen.
Ich kann belegen anhand des mir vorliegenden Schematis
mus der Beuroner Benediktinerkongregation das sich der Niedergang der Abtei Grüssau-Wimpfen nach der Resignat
ion des H.H.Abtes Laurentius Hoheisel OSB immer stätig vortsetzte und gegen Ende 2007 nur noch drei Mitbrüder inWimpfen lebten.
und nach den Kongregationsstatuten ist es üblich das die Abtei und deren Abt in deren Nähe sich eine sogenann
te „Erlischende Abtei“ sich befindet in deren Verantwort
ungsbereich fällt.
Ergo,kann niemand behaupten -trotz besseren Wissens –
das Vater Abt Franziskus für den Untergang verantwort
lich gemacht werden kann.
Ebenso ist es eine Lüge zu behaupten das besagter Abt gegen das Zelebrieren der „Alten Messe“ wäre.
Aus eigenem Wissen ist mir bekannt das der Prior dieser
Abtei P.Suitbert Jaspers OSB in gewissen Abständen die
Hl.Messe nach dem Überlieferten Ritus zelebriert.
Und sicher nicht „Ohne Sispens“ des Abtes !?
Also Schluss damit !!!
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#62   Kilian   21:35:37 | Freitag, 28. November 2008
Jetzt haben die in der Eifel
gleich zwei Tradi-Klöster!
Das ist sowas von gemein! :-[
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#61   pneumat   19:03:12 | Freitag, 28. November 2008
wohin?
„…was der Kirche bis dahin heilig war, in der Versenkung verschwinden zu lassen“
Zwei schiffbrüchigen Trappisten auf einer einsamen Insel.
Sie sehen am Horizont ein Schiff. Am Bord steht der Papst und winkt ihnen freundlich. Der erste Mönch schreit: Wir sind gerettet, Bruder. Der zweite liest nachdenklich den Namen des Schiffes: Titanic.
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#60   Bernado   10:35:13 | Freitag, 28. November 2008
clarissa irrte wieder mal mehrfach, als er schrieb
„sollten Sie der sein, für den Sie gehalten werden,“
Erstens schreibt sich Bernado ohne „R“ – die Gründe dafür haben etwas mit Suchmaschinen zu tun. Und zweitens ist Bernado nicht der, für den er von Ihnen mit Penetranz gehalten wird – das sollte ihnen allein der Vergleich von Stil und Duktus sagen. Und drittens lassen Sie uns hier nicht das Spiel der Demaskierung spielen, lieber legum utriusque – es könnte Sie ihre Maske kosten – und mich damit das Privileg, ihnen mit klammheimlichem Vergnügen beim Spielen zuzusehen.
Also, nochmal für die Begriffsstutzigen: Für viele Ordenshäuser steht heute die Alternative: In 15 Jahren dicht machen – oder einen anderen Weg gehen, als der, der in den letzten 40 Jahren in den Zusammenbruch geführt hat. Summorum-pontificum.de hat dazu gerade gestern eine bestürzende Aufstellung …ww.summorum-pontificum.de/index.shtml veröffentlicht.
Ob dieser Weg in jedem Fall der zurück zum altüberlieferten Ritus sein muß, steht auf einem anderen Blatt. Heiligenkreuz zeigt, daß man es auch mit dem NO schaffen kann, wenn, ja wenn es gelungen ist, die neue Form von Anfang an nicht als Ausdruck des Bruches, sondern im Geist der Kontinuität zu pflegen. Selten genug.
In Mariawald war das leider nicht der Fall, dort hat man sich so lange dem ostasiatischen Gedöns und dann dem Relativismus hingegeben, bis die Oberrelativisten das Mönchtum aufgegeben und geheiratet haben und nur die zurückblieben, die den Wandel im Gehorsam erduldeten. Da muß man jetzt von Grund auf neu beginnen.
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#59   clarissa colonia   09:58:06 | Freitag, 28. November 2008
Werter Bernardus,
sollten Sie der sein, für den Sie gehalten werden, beglückwünsche ich Sie zur guten Reise – meinten Sie mit „Sprecher“ P. Kugler o.praem? Und: Hätte er unrecht? Gerade mal eine von den zahlreichen (da Sie Mitglied der dok sein dürften, werden Sie sie deren Zahl sicher genauer kennen) Ordensniederlassungen in Deutschland beabsichtigt eine schrittweise Rückkehr zur ordenseigenen (nicht etwa zur römischen) Liturgietradition – von weiteren Wanderern auf diesem Weg hat man noch (nicht einmal im hiesigen Forum der Graswuchshörer) nichts vernommen. Sicher verstehe ich die Hoffnung (Ihrer- und andererseits), aber ist nicht gerade die Entwicklung des entsprechenden Berliner Instituts, dessen Generaloberer mühelos Muße für ausgedehnte Vortrags- und Missionsreisen erübrigen kann, Beweis genug dafür, daß es die Liturgiesprache, der Ritus oder der ansprechende Internetauftritt allein nicht bringen (und noch nicht einmal zusammen).
Und dann hätt P. Kugler doch wieder recht, wenn er Ihnen gegenüber gesagt hat: „Wir gehen nicht davon aus, dass es sich um einen Trend handelt“, denn dafür sind wohl keine Anzeichen erkennbar, oder? Sie wissen aus der dok ja sicher genauer über Einzelheiten bescheid?
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#58   r.ruhrgebietler   09:09:26 | Freitag, 28. November 2008
Wer hört auf Protestanten wie die Ranke-Heinemann??
Diese Person ist eine von vielen, welche die hlg. rkK absichtlich und in böser Absicht unterwandert haben!
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#57   Bernado   08:51:19 | Freitag, 28. November 2008
Benediktineroblate schrieb:
„Das benediktinische Leben ist so vielfältig und bunt und bietet jedem nach seiner Veranlagung ein Haus, wo er Gott suchen und finden kann.“
Außer, er möchte Gott so suchen, wie die Kirche das 2000 Jahre lang getan hat! Dieses Haus soll auf Dauer verschlossen oder besser noch abgerissen sein.
Merken Sie nicht, was Sie hier sagen? Wir hätten einen großen Teil der aktuellen Probleme nicht, wenn die Revoluzzer von 1969 nicht darauf bestanden hätten, das, was der Kirche bis dahin heilig war, in der Versenkung verschwinden zu lassen. Viele scheinen diesen Kurs auch heute noch, wo er erkennbar inden Abgrund geführt hat, weiterführen zu wollen.
Gerade gestern beschwor der Sprecher der Deutschen Ordensoberenkonferenz (Motto: „Extremus candelam extinguat“), man rechne nicht damit, dass weitere Klöster dem Beispiel der Trappisten von Mariawald folgen werden: „Wir gehen nicht davon aus, dass es sich um einen Trend handelt“.
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#56   möchtegern-kathole   08:34:10 | Freitag, 28. November 2008
@Benediktineroblate
Der neue Ritus – speziell das 2. Hochgebet – weist einige Defizite auf, die man durchaus benennen darf. Warum nicht? Man soll sie sogar benennen, denn wo kämen wir denn hin, wenn sowas unter den Tisch gekehrt wird?
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#55   carolusmagnus   08:19:34 | Freitag, 28. November 2008
walderer: Telefonstörung
In Ihrem Link zu der Telefonstörung heißt es:
„Denn auch das Internet sei nicht zu nutzen. Betroffen seien aber vor allem auch ältere Menschen, die kein Handy haben.“
Das Internet-Tagebuch des Hochwürdigen Herrn Benediktinerabtes hat scheinbar doch noch funktioniert, aber vielleicht gehört er ja zu den älteren Menschen, die kein Handy haben – oder verbietet die reformierte Regel der Benediktiner nach der „konziliären Erneuerung“ den Besitz oder das Nutzen von Mobiltelefonen? Für den Herrn Benediktinerabt selbst wäre ein Schweigegebot, wie es die Trappisten früher hatten, in diesem Fall durchaus von Vorteil gewesen: Si tacuisses…
:'(
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#54   clarissa colonia   02:53:05 | Freitag, 28. November 2008
Danke, care oblate,
für Ihre Zuschrift. cc.
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#53   Benediktineroblate   01:08:35 | Freitag, 28. November 2008
Wie beschämend
Was würde Gott sagen zu diesen Streitigkeiten??? Alter Ritus, der neue falsche Ritus, nach dem zweiten vatikanischen Konzil usw. Die römisch katholische Kirche hat so viele schöne Ausdrucksformen. Sicherlich sind einige Entwicklungen in die falsche Richtung gelaufen, aber deswegen kann man nicht die andere Form schlecht reden. Es ist für uns Christen bestens noch ausgedrückt ein beschämender Streit. Das benediktinische Leben ist so vielfältig und bunt und bietet jedem nach seiner Veranlagung ein Haus, wo er Gott suchen und finden kann.
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#52   clarissa colonia   00:39:08 | Freitag, 28. November 2008
Na, werter Elijahu,
da Sie so trefflich informiert scheinen über Strukturen und Personen, wäre es doch für Ihre Leser hilfreich, wenn sie mit konkreten rechtlich-strukturellen Beispielen und Namen teuflischer Orednsoberer nicht so knausrig wären.
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#51   Elijahu †   00:33:56 | Freitag, 28. November 2008
Wir brauchen neue Orden
In den alteingesessenen Orden sind keine Reformen mehr möglich. Zu eingefahren sind die teilweise jahrhundertealten Strukturen, zu viele Teufel sind dort in hohe Ämter gelangt, und schrecken vor nichts zurück um ihre antichristlichen Ideologien durchzusetzen.
Neue Orden brauchen wir, mit frischem jungen Personal, die völlig unabhängig bleiben von Bischöfen und ihren Geldern und nur dem römischen Lehramt treu verpflichtet sind, und die vor allem eins tun: das Evangelium Jesu Christi radikal, kompromisslos und glaubwürdig umsetzen.
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#50   pneumat   23:58:16 | Donnerstag, 27. November 2008
theologische Häretiker
Die so genannte Theologie ohne praktisches Kreuz zu tragen – d.h. in einer strengen Askese zu leben – bleibt ein leeres spekulatives Geschwätz, das die Apostolische Lehre nur verwässern und sogar verfälschen vermag und von Kirchenvätern verurteilt ist. Alle diese modernistischen pseudoneuen „Erkenntnisse“ sind die Auswüchse einer dekadenten, apostatischen, hochmutigen, rationalistischen, opportunistischen und neuerdings okkultistischen Kultur. Die Hersteller dieser Art von „Theologie“ bezeichnete Christus einfach als falsche Propheten. Diese Schwätzer sind nicht viel besser der Okkultisten und Gnostiker aller Couleur wie E.Blavatskij, R. Steiner etc. Diese haben auch den Glauben zerstört.
Ein Beispiel-Satz vom „bedeutenden“ katholischen Theologen des 20. Jh. von Karl Rahner:
„…wer selbstlos ist, wer für Wahrheit und Freiheit eintritt usw., der ist Christ, auch wenn er nicht diesen Namen hat;“ – bitte schön, leichter Übergang zum Weltethos der Globalisten.
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#49   kritischerbeobachter   23:02:33 | Donnerstag, 27. November 2008
@ clarissa colonia
Ob Sie es mir glauben oder nicht: Ich stehe nicht auf Anerkennung oder einer Zustimmung meiner Meinungen.
Ich sage ganz einfach nur meine Meinung. Und der adelige Abt in Neuburg ist mir persönlich bekannt. Und was er da jetzt von sich gibt, entspricht durchaus dem Bild, das er in den frühen 80’er Jahren so von sich gegeben hat. Damals war er ja Gehilfe des seinerzeitigen Gästepaters P. Godehard.
Das wirkliche Anti-Bild eines Trappisten – so war mein Eindruck von P. Franziskus. Von großer Statur, eingebildet noch und noch. – Aber kein Trappist.
Damals waren noch rund 35 Mönche in Mariawald. – Und nicht nur der natürliche Schwund (sprich: Sterbefälle) hat zu einem Aussterben des klösterlichen Lebens in Mariawald geführt.
Es war ein Ungeist dort.
Möge das klösterliche Leben in Mariawald einen neuen Aufschwung erleben. Dieses Anliegen schließe ich in mein Stundengebet ein.
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#48   clarissa colonia   22:36:52 | Donnerstag, 27. November 2008
Care observator,
nicht oft stimmte ich Ihnen bisher zu (so es schon jemals war); hierzu nun aber uneingeschränkt! Was ein (Ver) Heeremann nur so alles anrichten kann!
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#47   kritischerbeobachter   22:24:34 | Donnerstag, 27. November 2008
Der Heidelberger Abt Franziskus …
hat auch das benediktinische Leben in den Ruin getrieben.
Stichwort: Bad Wimpfen. Und auch in Heidelberg wird das benediktinische Leben bald ein Ende finden.
„Dank“ oder besser „durch“ Abt Franziskus.
Man sollte auch die Abtei in Kornelimünster betrachten. Dort herrschte bis ins letzte Jahr noch der Abt Adalbert. Auch dieser Herr hat das benediktinische Leben vernichtet und dennoch das Kloster in den letzten Monaten umgebaut mit großem finanziellem Aufwand.
Wofür? – Für zwei Handvoll Mönche? – Oder vielleicht künftig auch in Aachen ein geistiges Wellness-Kloster für müde Manager?
Das ist der Trend momentan bei den Benediktinern: Kornelimünster – Neuburg – usw. usf.
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#46   Melchisedech   22:22:05 | Donnerstag, 27. November 2008
Abt Freiherr Heeremann…
…sollte nicht seinen ehemaligen Konvent psychologisieren. Wer sagt denn, daß die Mariawalder Reform zu diesen von Abt Heeremann geäußerten Zuständen führt. Das scheint mir psychopathisch. Man will nicht mit der eigenen verlassenen Heimat konfrontiert werden. Gemäß seiner Weisheit kann es dann auch keine gesunden Karthäuser-Kommunitäten geben. Er urteilt über eine Zukunft, von dem keiner weiß wie diese in Mariawald aussehen wird. Hätte er doch geschwiegen und mit seinem Bruder einen Schnaps getrunken. Er tut mir leid.
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#45   Doriano   22:21:04 | Donnerstag, 27. November 2008
@Heggi
Die Adresse hat sich geändert. Ich versuch’s jetzt mal zu ändern.
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#44   Heggi   22:15:21 | Donnerstag, 27. November 2008
Doriano
Ich scheib es Ihnen privat!
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#43   Doriano   22:13:06 | Donnerstag, 27. November 2008
@Heggi
Wollen Sie damit sagen, daß dieser Priester lügt?
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#42   Heggi   22:10:58 | Donnerstag, 27. November 2008
Doriano
Vielleicht sollte man sich bei einigen Informationen doch ein wenig Disziplin auferlegen.
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#41   Gotthard   21:59:33 | Donnerstag, 27. November 2008
@Alois Bischof
Das Menschenbild der 1960er und 1970er ist unwissenschaftlich, auch wenn es damals als Wissenschaft galt.
Welches Menschenbild vertritts denn Du?
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#40   Doriano   21:58:57 | Donnerstag, 27. November 2008
Es wäre schon…
…viel damit gedient, wenn die Benektiner erstens wieder die Regeln des HL.Benedikt beherzigen und zweitens aufhören würden, in ihren Klosterläden esotrische Literatur zu verkaufen. Der einzige Orden, der sich meines Wissens noch an seine Regel hält, ist der Karthäuserorden. Übrigens habe ich gestern läuten gehört, daß ein Priester der FSSPX den Abt von Mariawald, was die Alte Messe anbelangt, bei seinen Bemühungen unterstützt – dieser Priester hat gestern die Gläubigen um Gebetsunterstüzung gebeten und auch die Hl.Messe in in der Intention „Rückkehr zur Tradition in Mariawald“ gelesen.
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#39   Alois Bischof   21:46:07 | Donnerstag, 27. November 2008
Die Pseudo-Psychiatrie und Pseudo-Psychologie der 1960er
in denen auch noch Lobotomien durchgeführt wurden und Kinder von Psychologen sexuell geschändet wurden, sind vorbei Herr Freiherr.
Genauso wie Ihre Ideologie der 1970er völlig überholt ist. Völlig eingeengt und engstirning. Das Menschenbild der 1960er und 1970er ist unwissenschaftlich, auch wenn es damals als Wissenschaft galt.
Des Abten auf das eigene bequeme Leben bezogenen Gedanken sind einseitig.
Die wahren römisch-katholischen Mönche suchen wieder die Weite der eigenen schon seit einem Jahrhundert gelockerten Monialen Traditionen. Wie kann sich ein Sohn des Hl. Benedikt, der Sie Abt Franziskus doch angeben Benediktiner zu sein, dagegen wehren?
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#38   Doriano   20:40:17 | Donnerstag, 27. November 2008
@LOII
Ihre Auslassungen erinnern mich stark an meine eigenen
alten Zeiten – für die ich mich heute schäme. :'(
Domine, exaudi orationem meam.
Et clamor meus ad te veniat. o^/
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#37   Hank   20:32:26 | Donnerstag, 27. November 2008
@LandorganistII
Laß Dich psychiatrisch behandeln und danach ab in den Beichtstuhl!
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#36   Heggi   20:29:18 | Donnerstag, 27. November 2008
LandorganistII
Es hat etwas länger gedauert, weil ich mir zwischenzeitlich etwas zum Essen geholt habe.
Nachdem ich Ihre Zeilen nun gelesen habe, kann ich mit nur noch vorstellen, daß Sie auf der linken Seite wieder den GULAG aufmachen würden, sollte die Geschichte Sie an die Oberfläche spülen. Tut Sie aber wohl nicht. Dennoch, in Ihre Hände möchte ich nicht fallen!
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#35   LandorganistII   20:12:22 | Donnerstag, 27. November 2008
Natürlich,
oder glauben Sie, ich schweige, angesichts dessen, was sich hier tut? Ich habe aus der Geschichte gelernt: Eben nicht zu schweigen, wenn es nötig ist, und hier ist es nötig, täglich! Wehret den Anfängen! Man muss sich dieses Hass-Hetz- u. Lügenportal doch nur mal ansehen. Da feiert der braune antisemitische, homophobe, reaktionäre Pöbel fröhliche Urständ, dass es kracht! Da darf ein anständiger Christ, gleich welcher Konfession doch nicht schweigen! Wer dazu schweigt macht sich ebenso schuldig, wie die Hetzer und Verleumder hier. OK, manches ist hin- u. wieder langweilig, z. B. die Mariawald-Gedächtnis-Schriften, aber schweigen? Niemals!
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#34   Heggi   20:05:02 | Donnerstag, 27. November 2008
LandorganistII
Ach so, Sie sagen auch weiterhin Ihre Meinung, wenn es Ihnen langweilig ist. Sie sind schon ein komischer Vogel!
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#33   walderer   20:01:46 | Donnerstag, 27. November 2008
@carolusmagnus: tatsächlich…
eine telefonstörung:telefonstörung www.welt.de/…n-ohne-Festnetz.html.
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#32   LandorganistII   19:59:38 | Donnerstag, 27. November 2008
@heggi
Ich mache von meinem Selbstbestimmungsrecht Gebrauch, in dem ich Ihren Vorschlag nicht annehme und weiterhin hier meine Meinung schreibe!
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#31   carolusmagnus   19:44:30 | Donnerstag, 27. November 2008
Telefonstörung???
:-#
„Er habe bis jetzt mit niemandem aus Mariawald darüber sprechen können, „warum man zu den Formen und Inhalten zurückkehren will, die von einem Menschenbild geprägt sind, das bereits 1964 nicht mehr den Grundsätzen einer gesunden geistlichen Pädagogik entsprach, ganz zu schweigen von den Erkenntnissen der Psychologie“ – disqualifiziert der Benediktinerabt.“
War der Grund vielleicht eine Telefonstörung – das Schweigegebot in Mariawald soll ja irgendwann aufgehoben worden sein…
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#30   pneumat   19:43:59 | Donnerstag, 27. November 2008
alles nach Plan
– Der Abt (Franziskus) läßt die Frage offen, ob ein „neues Selbstverständnis“ und „dazu passende Formen“ auch gefunden wurden –
Der Mann ist ganz schlimm, hat einen frommen Pilger in Schock versetzt: Er wusste nichts mit dem Segenerteilen anzufangen, bravierte mit der opportunistischen „jugendlichen“ beinahe Fäkalsprache. Also, richtiger Apostat und Zerstörer. Die alten Mönche während seines „gewählten“ Amtantritts waren sehr verwirrt.
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#29   Elijahu †   19:17:26 | Donnerstag, 27. November 2008
Der grosse Glaubensabfall ist da
Ich glaube eher die haben ihn rausgeworfen weil er genau in diese homosexuelle Subkultur im Bistum Münster nicht hineinpasste als frommer junger Mann mit einer genuinen Berufung und einem starken Glauben.
Wir wollen mal nicht vergessen dass der Direktor des Priesterseminars in Münster in den 90er Jahren bis 2002 ein PRAKTIZIERENDER homosexueller Priester war, der dann 2002 mit seinem Lover das Weite gesucht hat, nachdem er das Seminar in Grund und Boden reformiert hatte.
Wenn sich also die vom Glauben abgefallenen Priester und Bischöfe selbst den Berufenen in den Weg stellen, wozu soll man dann noch um Berufungen beten? Man muss das Problem an der WURZEL angehen
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#28   Friedrich Spee   19:12:40 | Donnerstag, 27. November 2008
Elijahu
Nach einem halben Jahr haben sie ihn rausgeworfen; er sei für das Priesteramt nicht geeignet.
Vielleicht hatte er „tiefsitzende homosexuelle Neigungen“.
:-D
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#27   Elijahu †   19:10:32 | Donnerstag, 27. November 2008
Der Glaubensabfall der Pfaffen vernichtet viele Berufungen
daß die Zahl der Mönche drastisch gesunken ist und neue Berufungen ausgeblieben sind.
Es gibt anscheinend in der 68er Kirche eine seltsame Ansicht zum Thema Berufung. Die meinen wirklich, dass es nicht Gott ist der Menschen zu einem Ordensleben oder Priestertum beruft, sondern es sei die Kirche selbst – also die Bischöfe und die Äbte – die diese Menschen berufen würden.
Das steht natürlich in direktem Gegensatz zu diversen Herrenworten, und auch im Gegensatz zu persönlichen Erfahrungen diverser Christen.
So habe ich zum Beispiel einmal erleben müssen, wie einem Priester dessen Messe ich regelmässig besuchte eine verstorbene Nonne mehrmals erschienen war und ihn aufforderte, in Gegenwart eines jungen Mannes eine Berufungspredigt zu halten; dies sei der Wille Gottes. Der Priester vertraute sich mir und einigen anderen Priestern an, er war durch das was ihm da so unerwartet passiert war im Innersten erschüttert worden.
Also hielt er diese Predigt, und der junge Mann, der sehr fromm war und wohl von Natur aus einen guten Draht zum Herrn hatte, sah das als Bestätigung für seinen Verdacht dass der Herr ihn zum Priestertum berufen hatte.
Also meldete er sich in einem 68er-Seminar an, genauer gesagt im berüchtigten Berufungsvernichtungsseminar zu Münster.
Nach einem halben Jahr haben sie ihn rausgeworfen; er sei für das Priesteramt nicht geeignet. Eine weitere Begründung hat man ihm nicht gegeben.
Und so geschieht es dutzend, ja hundertfach in unseren Bistümern.
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#26   Theologicus Haereticus   19:02:46 | Donnerstag, 27. November 2008
Elijahu – Nein, Münster nicht!
So groß war die Fakultät in Münster ja nun auch nicht, obwohl sie nicht nur durch Karl Rahner, den die meisten Zurückgebliebenen in der untersten Hölle schmoren sehen, Bedeutung erlangte. Aber in Westeuropa gibt es noch einige andere Unis, an denen katholische Theologie gelehrt und studiert wird.
Der große Karl Rahner war des öfteren als Gastprofessor an meiner Uni, und ich habe ihm begeistert zugehört.
Die meisten, die ihn heute verteufeln, haben nie im Leben auch nur eine Zeile von ihm gelesen. Nicht, weil sie Analphabeten wären, nein, weil sie ihm geistig nicht folgen können. Und zu denen zählen viele, die sich hier ergießen.
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#25   möchtegern-kathole   18:47:19 | Donnerstag, 27. November 2008
Wenn der werte Herr …
… jetzt 62 ist, dann zählte er 1968 wohl 22 Jahre. Jene, die die „nachkonziliare Erneuerung“ gegen die bestehende, katholische Ordnung durchgetrotzt haben, werden sie wohl nie aufgeben. Da muss man auf jüngere warten oder auf die Älteren vertrauen.
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#24   Heggi   18:44:39 | Donnerstag, 27. November 2008
Carolusmagnus
Gewiß, Vat.II hat die Kirche nicht in eine herrliche Zukunft, sondern schlicht in die Irre geführt. Ob aber nun ein neuer Aufschwung in Mariawald zu erwarten ist, scheint mir nicht sicher. Die geistige Talsohle der Kirche in Deutschland und Europa ist noch lange nicht erreicht.
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#23   carolusmagnus   18:31:38 | Donnerstag, 27. November 2008
nachkonziliare Erneuerung ein voller Erfolg in Mariawald???
„In den Jahren nach seinem Eintritt habe sich die „Gemeinde“ – wie die Trappisten damals ihren Konvent zeitgeistig nannten – auf einem Weg der angeblichen „nachkonziliaren Erneuerung“ befunden.“
Die „nachkonziliare Erneuerung“ hat in Mariawald bewirkt, daß die Zahl der Mönche drastisch gesunken ist und neue Berufungen ausgeblieben sind. Das Kloster steht de facto kurz vor seinem Ende. Wer weiter an diese „nachkonziliare Erneuerung“ glaubt, kann eigentlich nur als verblendeter Ideologe bezeichnet werden. Benediktinerabt Franziskus Freiherr Heereman van Zuydtwyck OSB (62) von Neuburg in Heidelberg muß sich selbst entweder für einen begabten Demagogen halten, daß er das Versagen der „nachkonziliaren Erneuerung“ in Mariawald seinen Lesern noch als Erfolg verkaufen will. Oder er hält seine Leser für so intellektuell unterbelichtet, daß sie es wirklich glauben sollen. Vermutlich glaubt er es noch selbst…
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#22   für die Kirche   18:23:02 | Donnerstag, 27. November 2008
@Gotthard: aber jetzt sind die Maria Walder Trappisten auch ohne Bier
bereits in allem Munde.
Die belgischen sollen sie deshalb als Vorbilder betrachten, nicht umgekehrt.
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#21   Gotthard   18:20:37 | Donnerstag, 27. November 2008
Trappistenbier
Maria Wald sollte sich ein Beispiel an den belgischen Trappisten-Abteien nehmen und beginnen, Trappisten-Bier zu brauen.
Dadurch wären sie in aller Munde…
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#20   für die Kirche   18:06:18 | Donnerstag, 27. November 2008
ein Benediktinerabt hat sich nicht in die Angelegenheiten der Trappisten
einzumischen.
Wenn die Zisterzienser die Strenge gegenüber nachlassenden Disziplien der Benediktiner eingeführt haben, u. die Trappisten wieder die Strenge gegenüber den nachlassenden Disziplien der Zisterzienser eingeführt haben, dann muß man sich nicht wundern, daß ein Benediktiner die Regeln der Trappisten nicht mag.
Seine Privatsache, die soll er auch für sich selber behalten.
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#19   Heggi   18:04:29 | Donnerstag, 27. November 2008
Theologicus Haereticus
Eigentlich halte ich mich für tolerant, kann jedoch Ihr dauerndes Gefasel nicht ab. Vor allem gefällt mir nicht, wie Sie über diejenigen herziehen, die anderer Meinung sind wie die angeblich reine und heilige Lehre der Kirche es vorgibt.
In diesem Land tolerant zu sein, ist ja nichts Besonderes. Dagegen ist es etwas Besonderes, nicht tolerant zu sein., sich dezidiert für etwas einzusetzen, und dafür bereit zu sein, sich den Zorn aller Toleranten auf sich zu ziehen. Aber lesen Sie doch nochmals Wort für Wort nach, was Sie (oben) gesagt haben, um dabei Ihre Toleranz abzuprüfen und gleichzeitig zu entdecken, wo Ihre Toleranz bereits endet.
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#18   Elijahu †   18:04:03 | Donnerstag, 27. November 2008
Tolerant darf man ja ruhig sein, solange man katholisch ist!
Zu Ihrer Beruhigung: Ich bin wirklich Volltheologe und habe an der größten Fakultät für katholische Theologie in Westeuropa studiert und abgeschlossen.
Sie meinen Münster? Das ist nun wirklich nichts auf was man stolz sein könnte. Wie war das noch mal, das kleine Haereticum macht man in Münster, das grosse in…
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#17   defendor   17:22:30 | Donnerstag, 27. November 2008
@Theologicus Haereticus
Als gläubiger römisch Katholik haben Sie die – nicht nur gemäss Ihnen „angebliche“ –
REINE LEHRE DER HEILIGEN MUTTER KIRCHE nicht zu „hinterfragen“ sondern diese hinaus zu tragen und sie zu verkünden !
Querdenker und Querulanten finden sicherlich „Vereine“, die sie gar noch mit „Auszeichnungen“ behängt ( Beispiel Hans Küng mit seinem Freimaurer-Orden !!!!)
Wer sich aber der Wissenschaft der römisch katholischen Theologie verschreiben will…der soll dies
AUF KNIEN tun, denn ansonsten wird er sehr bald von der luziferischen Hinterlist auf einen selbsgebastelten Sockel der „zersetzenden Besserwisserei“ gezogen.
Dass dieser Sockel allerdings nicht nur auf Sand gebaut sondern auch aus Karten besteht, dürfte dann klar werden wenn dieser in sich zusammenfällt !
Nicht umsonst treiben heutzutage in Seminaren „Theologen“ ihr „Unwesen“, die sich – selbstherrlich – über päpstliche Erlasse oder Verlautbarungen stellen und keinen Hehl aus ihren religiösem Relativismus mehr machen…womöglich mit dem abstrus-gefährlichen „wissenschaftlichen Ziel“ die
ALLEINIGE WAHRHEIT JESUS CHRISTUS „zeitgeistgemäss relativieren“ zu können oder IHN gar ganz „wegtolerieren“ zu können !
NUR eine Theologie AUF KNIEN ( in stets im Herzen reubereiter Demut ) bewahrt die Seele vor dem zersetzenden Hochmut !
Die ALLEINIGE WAHRHEIT JESUS CHRISTUS kann niemals „Diskussionsgrundlage“ sein !
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#16   Heggi   17:18:01 | Donnerstag, 27. November 2008
LandorganistII
Langweilig? Machen Sie von Ihrem Selbstbestimmungsrecht Gebrauch! Klicken Sie kreuz.net einfach weg.
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#15   Theologicus Haereticus   17:04:19 | Donnerstag, 27. November 2008
Elijahu und Defendor
Wie schön, dass Sie auf meinen nickname hereinfallen! Das tut richtig gut.
Zu Ihrer Beruhigung: Ich bin wirklich Volltheologe und habe an der größten Fakultät für katholische Theologie in Westeuropa studiert und abgeschlossen. Ich beschäftige mich vorwiegend mit Liturgie- und Musikwissenschaft. Mit 73 Jahren lebe ich selbstverständlich im (Un-)Ruhestand, bin aber nahezu jeden Sonn- und Feiertag im liturgischen Dienst.
Eigentlich halte ich mich für tolerant, kann jedoch Ihr dauerndes Gefasel nicht ab. Vor allem gefällt mir nicht, wie Sie über diejenigen herziehen, die anderer Meinung sind wie die angeblich reine und heilige Lehre der Kirche es vorgibt.
Und hinterfragen darf man die Dinge doch noch, oder schicken Sie auch mich dafür in die Hölle?
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#14   Elijahu †   16:44:43 | Donnerstag, 27. November 2008
Er nennt sich doch schon selber Theologicus Haereticus
Was erwarten sie von so jemandem?
Die Christusgemeinde hat die ihr von Jesus im Evangelium aufgetragene Pflicht, bussunfertige Sünder aus der Gemeinde auszuschliessen. Es ist also für den Christen ein göttlicher Auftrag, über seine Mitbrüder zu richten. Die Heiden, die richtet Gott.
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#13   defendor   16:27:55 | Donnerstag, 27. November 2008
@Theologicus Haereticus
Fühlen SIE sich etwa irgenwo angesprochen ?
Interessant, dass das Festhalten an der reinen Lehre der heiligen Mutter Kirche stets poswendend als „Verurteilung“ abgetan wird !
Aber diese „alte Leier“ zieht nicht mehr !
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#12   Theologicus Haereticus   16:24:34 | Donnerstag, 27. November 2008
Auch hier spinnt DEFENDOR mal wieder seine Giftfäden!
Dieser verknöcherte Schleimsch. verurteilt wieder, was das Zeug hergibt, anstatt das Gericht über Andere dem zu überlassen, dem es allein zusteht.
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#11   Phillip   16:24:10 | Donnerstag, 27. November 2008
bzgl. URH
Ranke-Heinemann ist weder Pfau noch Paradiesvogel sondern ein altes Suppenhuhn…
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#10   defendor   16:22:14 | Donnerstag, 27. November 2008
@kritischerbeobachter
Danke für diese interessanten Anmerkungen !
Mit den modernistischen „Errungenschaften“ ist ist es in der Tat ärger als befürchtet !
Um so mehr ist die Rückbesinnung des Trappistenklosters auf den vorkonziliären Usus ein – hoffentlich bald nachgeahmter – Hoffnungschimmer !
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#9   Confiteor   16:21:12 | Donnerstag, 27. November 2008
Man kann über URH
denken wie man mag. Das macht mich nicht heiß. Theologisch grundlegendes kann sie mir nicht bieten.
Aber wenn sie die Feder spreizt, ist sie kein ärmlicher Pfau, der sein Rad nicht richtig aufbringt, sondern ein
schillernder Paradiesviögel.
Und davon gibt es im theologischen Bereich viel zu wenige. Oder sollten die Theologen auschließlich mit der verbissenen Felicitas Küble vorlieb nehmen…?
Das kann man den Theologen doch aus reinstem Mitleid nicht antun…
Uta Ranke Heinemann hat im theologischen Rosengarten des himmlischen Vaters zumindest den Auftrag, ein weiblicher Gockel zu sein, der die Schlafbolde in den Knieen, wenigstens dort, zittern lässt… :-( :-D :-(
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#8   kritischerbeobachter   16:03:15 | Donnerstag, 27. November 2008
@ defendor
Offenbar kennen Sie nicht die Zustände in Mariawald in den späten 70ern/frühen 80ern.
Da ging es doch drunter und drüber zu in dieser Abtei.
Weniger fr. Franziskus, sondern mehr den fr. Bernardin habe ich dort erleben dürfen.
Zerstörer des monastischen Lebens war fr. Bernardin, der durch seine fernöstlichen Phantastereien etwas Neues errichten wollte.
Das hat nicht funktioniert. Seine Zerstörungswut hat das klösterliche Leben zerstört. Man sollte auch mal auf die weitere Biographie des fr. Bernardin schauen.
Dagegen betrachte man die RB 1:
„Die dritte Art sind die Sarabaiten, eine ganz widerliche Art von Mönchen. Weder durch eine Regel noch in der Schule der Erfahrung wie Gold im Schmelzofen erprobt, sind sie weich wie Blei.
In ihren Werken halten sie der Welt immer noch die Treue. Man sieht, dass sie durch ihre Tonsur Gott belügen.
Zu zweit oder zu dritt oder auch einzeln, ohne Hirten, sind sie nicht in den Hürden des Herrn, sondern in ihren eigenen eingeschlossen: Gesetz ist ihnen, was ihnen behagt und wonach sie verlangen. „
Mehr ist nicht zu sagen.
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#7   defendor   15:54:53 | Donnerstag, 27. November 2008
@kritscherbeobachter
Lassen wir auch den HEILIGEN AUGUSTINUS zu Wort kommen, der es trefflicher nicht formulieren konnte !
Heiliger Augustinus: „De civitate Dei“ ( XX.Buch,9)
„…Was für ein Tier gemeint ist, wäre freilich genauer zu untersuchen, jedenfalls aber widerspricht es rechtem Glauben nicht, wenn wir darunter den gottlosen Staat selber und das Volk der Ungläubigen sehen (…) Sein Bild aber dürfte die Heuchelei sein, wie sie in den Menschen zutage tritt, die den Glauben bekennen, aber ungläubig leben. Denn sie stellen sich, als wären sie etwas, was sie doch nicht sind, und wenn sie sich nach Christus Christen nennen, ist es nicht ein wahres Alibi, sondern ein Trugbild.
Denn zu demselben Tier gehören nicht nur die OFFENEN FEINDE DES NAMENS CHRISTI und seines ruhmvollen Staates, sondern auch das UNKRAUT, das am Ende der Weltzeit aus seinem Reiche, der Kirche, zusammengelesen werden soll…“
Gerade die versteckten Feinde – innerhalb unserer heiligen Mutter Kirche, also das „Bild“ des Tieres – sind um ein Vielfaches gefährlicher, denn gegen aussen scheinen sie noch als „römisch“ (????) katholisch, aber gegen innen gleichen sie einem Wurmbefall der Lüge !
Ihre „Früchte“ freilich zeugen sehr schnell anschaulich von ihrer Gesinnung weit ab von der reinen Lehre der heiligen Mutter Kirche !
Mögen sie noch zur Besinnung kommen
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#6   kritischerbeobachter   15:50:32 | Donnerstag, 27. November 2008
Zum Denken anregen sollten derartige Meldungen:
P. Franziskus hatte wohl in Mariawald diverse Probleme.
Und nun hat er offenbar ein Benediktinerkloster als Abt in den Untergang befördert.
Tja, Adel scheut nicht vor Untergang.
Deshalb wird auch vermutlich das Heidelberger Kloster der Benediktiner dem Untergang geweiht sein.
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#5   zwobbel   15:46:03 | Donnerstag, 27. November 2008
Verunsicherung durch neues Selbstverständnis ist ja wohl nichts tolles
„Das alles ging nicht ohne Verunsicherungen und Konflikte, aber es war eine Zeit lebendigen Suchens nach einem neuen Selbstverständnis und den dazu passenden Formen.“
Jetzt wird auch klar, warum der bei seinem Wechseln nach Neuburg noch stabile Konvent so krass geschrumpft ist. Selbst der damals noch vorhandene Nachwuchs – mit einem davon mir persönlich bekannten korrespondierte ich – seine zeitlichen Gelübde dann nicht in ewige Gelübde „verlängerte“, andere schon nach dem Noviziat gingen.
Wenn der Konvent weiter so stirbt, hat er die Aufbauarbeit eines Abtes Albert Olmeyer und Konsolidierung eines Abtes Maurus Berve ja so ungefähr 2015 komplett gegen die Wand gefahren und Neuburg wird wieder leer sein. (Verkauf)
Das ist vielleicht die zu ihm passende Form des neuen Selbstverständnisses.
Wirklich „genial“ Verunsicherungen und Konflikte auch noch zu loben.
Natürlich sagt er nicht warum ein neues Selbstverständnis so zwingend erforderlich war. Schließlich hatte sich das bisherige ja 1500 Jahre lang als erfolgreich erwiesen.
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#4   Regina 1961   15:45:10 | Donnerstag, 27. November 2008
@confiteor
Du Schlingel!
URH ist doch die mit den Eunuchen für das Himmelreich. Ts, ts, ts!
:-D :-D :-D
Regina
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#3   defendor   15:40:33 | Donnerstag, 27. November 2008
@Confiteor
Weil aus dem Munde dieser erklärten
FEINDIN ( Lehrauftrag entzogen !)
der heiligen Mutter Kirche ausser Gift und Galle nichts Erwähnenswertes kommen kann !
Und dafür „konvertierte“ sie von einer protestantischen Vereinigung zur heiligen Mutter Kirche !?
Sie kommen eben zunächst daher wie die Schafe…die reissenden Wölfe !
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#2   Confiteor   15:35:31 | Donnerstag, 27. November 2008
Warum sollte oder darf
die Theologin Uta Ranke-Heinemann sich nicht öffentlich äußern wenn sie zu dem Trappistenkloster etwas zu sagen hat?
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#1   LandorganistII   15:22:52 | Donnerstag, 27. November 2008
Au Backe,
jetzt nimmt Mariawald kein Ende! Laaaangweilig!
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