Kinderabtreibung
Nicht alle Kardinäle sind feige
Sich im geschützten Raum über bestimmte Dinge zu empören, ist das eine. Den eigenen schönen Worten Taten folgen zu lassen, das andere.
Der Erzbischof von Galveston-Houston, Daniel Kardinal DiNardo
Der Erzbischof von Galveston-Houston, Daniel Kardinal DiNardo
(kreuz.net, Huntsville) Der Erzbischof von Galveston-Houston, Daniel Kardinal DiNardo (59), hat am Montag in der Stadt Huntsville einen Umzug gegen die Abtreibungsgewalt und die Todesstrafe angeführt.

Das berichtete die Tageszeitung ‘Houston Chronicle’ am 26. November.

Die Stadt Huntsville besitzt 35.000 Einwohner und befindet sich im Osten des US-Bundesstaates Texas. Der Ort ist für sein Gefängnis berüchtigt, in dem der Bundesstaat bis vor kurzem Todesstrafen durchführte.

Der Protestzug nannte sich „Wallfahrt für das Leben“. Er begann außerhalb einer Abtreibungsküche des berüchtigten Kindertötungs-Netzwerkes ‘Planned Parenthood’. Dann zogen die Demonstranten für das Leben über das Universitätsgelände zu einer Mauer, hinter der sich die Hinrichtungsstätte des örtlichen Zuchthauses befand.

Beobachter erklärten, daß es sich um die größte Demonstration dieser Art in Huntsville gehandelt habe.

„Wir sind nicht hier, um Forderungen zu stellen. Wir sind hier, um zu beten“ – erklärte Kardinal DiNardo. Es werde keine Slogans geben: „Wir werden auf unsere Knie fallen, um Fürbitte zu leisten.“

Der Kardinal ist kürzlich zum Leiter der Aktivitäten der US-Bischofskonferenz gegen die Abtreibungsgewalt ernannt worden.

Er hat die vorgeburtliche Kinderschlachtung in der Vergangenheit als „in sich böse Tat“ bezeichnet. In seinen Hirtenbriefen erklärte er die Notwendigkeit, daß „wir alle in der Öffentlichkeit auftreten, um das menschliche Leben zu schützen.“

Eine Sprecherin des methodistischen Gouverneurs von Texas, Rick Perry (58) erklärte, daß die Texaner „für die Todesstrafe“ seien und der Gouverneur entschlossen sei, „den Willen des Volkes zu exekutieren“.
      
42 Lesermeinungen
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#42   Benedikt   14:13:42 | Freitag, 5. Dezember 2008
@ Seefeldt
Und wofür soll das Strafrecht nun dasein?
Bei der Bestrafung geht es um die Sanktionierung eines gesellschaftlich nicht tolerierten oder sogar gesellschaftsfeindlichen Handelns. Es dient der Abschreckung, dem Schutz und auch der Resozialisierung des Täters (bei einem gewissen Täterkreis ist daran freilich nicht zu denken, weswegen es das Institut der Sicherungsverwahrung gibt).
Nicht dagegen dient das Strafrecht der Genugtuung der Opfer. Deswegen richtet auch ein neutraler Richter, und nicht ein Clan-Gericht oä. Ein auf Genugtuung aufgebautes Strafrecht wäre völlig willkürlich, da jedes Delikt subjektiv schwerer oder leichter ist. Wenn jemand einem Organisten den Ringfinger abschneidet, dann ist das für den Mann das Ende der Karriere. Für einen Mathelehrer (zB) dagegen hätte die Tat keinerlei bleibende berufliche Auswirkungen.
Vielleicht ist im Menschen sogar grundsätzlich eine Neigung zur Genugtuung vorhanden – und dann wäre die Verweigerung der Genugtuung unmenschlich
Naütrlich hat der Mensch eine Neigung zur Genugtuung. Doch die Verweigerung ist keineswegs unmenschlich, wenn höhere Ziele wichtiger sind. Es ist zB auch ein Bedürfnis des Menschen, seine Angelegenheiten selbst zu regeln. Dennoch darf man nicht einfach jedem die Strafverfolgung selbst überlassen. Das würde zu untragbaren Zuständen führen, die man schon im Mittelalter nach vielen Anstrengungen (Landfriedensschlüsse) beseitigen konnte.
Einsperren zB ist ja eigentl. auch unmenschlich – aber bisweilen nötig.
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#41   Seefeldt   17:09:28 | Donnerstag, 4. Dezember 2008
Strafrecht wozu?
Das Strafrecht ist nicht dafür da, dem Opfer oder dessen Angehörigen Genugtuung zu verschaffen.
Und wofür soll das Strafrecht nun dasein?
… ist allerdings bestenfalls Antike.
Der Gedanke, dem Opfer oder dessen Angehörigen Genugtuung zu verschaffen, zieht sich bis ins 20.Jhd. und ist mindestens in einigen Weltgegenden auch heute noch aktuell.
Vielleicht ist im Menschen sogar grundsätzlich eine Neigung zur Genugtuung vorhanden – und dann wäre die Verweigerung der Genugtuung unmenschlich.
Wieso können Angehörigen mit dem Fall abschließen, nur weil der Täter tot ist?
Die Frage nach dem Wieso ist weniger wichtig. Wichtig ist dagegen, daß das oft der Fall ist – warum auch immer (s. aber unten).
Zwei Antworten nach dem Wieso lassen sich aber doch geben:
zum einen kann man einem toten Täter nicht mehr über den Weg laufen, was eine Riesenerleichterung sein kann, und zum anderen kann der Tot des Täters als Genugtuung etwas trösten.
Vollständig abschließen werden die Angehörigen aber wohl kaum können, doch kann der Tod des Täters erheblich erleichtern.
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#40   Benedikt   01:20:47 | Donnerstag, 4. Dezember 2008
@ HBR
Ein Mord ist nicht reversibel. Es wurde ein menschliches Leben mit Vorsatz zerstört. Daher sind hier andere Strafen anzulegen, als etwa bei einem psychischen Schaden.
Psychische Schäden können auch irreversibel sein. Körperverletzungen auch. Soll man jemanden staatlich zu Krüppel schlagen lassen, weil er das auch mit seinem Opfer gemacht hat?
Daran ändert er nichts. Aber der Täter ist nicht besser gestellt als sein Opfer.
Ach, es geht Ihnen bloß um Restitution? Was für einen Sinn soll das haben?
Hinzu kommt noch, dass so die Tat gerecht gesühnt wird. Die Angehörigen des Opfers erhalten eine gewisse Genugtuung und können mit der Sache abschließen.
Wieso können Angehörigen mit dem Fall abschließen, nur weil der Täter tot ist?
Desweiteren unterliegen Sie einem Denkfehler: Das Strafrecht ist nicht dafür da, dem Opfer oder dessen Angehörigen Genugtuung zu verschaffen. In der Frage alte/neue Messe geben Sie den Fortschrittlichen, was Sie hier bringen ist allerdings bestenfalls Antike.
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#39   LandorganistII   11:03:51 | Mittwoch, 3. Dezember 2008
Hallo Signum,
im Umkehrschluss könnte Ihr Statement auch in der Aussage kulminieren: Die Bestrafung von Tätern ist zu Lebzeiten nicht notwendig. Es reicht, dies dem jüngsten Gericht zu überlassen. Das kann es ja wohl nicht sein, oder?
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#38   SignumSalutis   10:11:52 | Mittwoch, 3. Dezember 2008
Gerechtigkeit
Ich wundere mich, dass hier die, die immer mit Vehemenz die Autorität des himmlischen Richters einfordern, so sehr an die Möglichkeiten irdischer Gerichte und Justitz glauben … Glaubt und vertraut ihr nicht, dass das jüngste Gericht genau weiß, was für Christian Klar angemessen ist? Menschliche Justitz ist der fehlbare Versuch zu etwas Genugtuung für die Opfer oder Angehörigen, Schutz der Gesellschaft, „Erziehung“ der TäterInnen.
Der Anspruch „Wir schaffen wirklich und für alle Zeit Gerechtigkeit“ ist m. E. blasphemisch.
SignSal
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#37   LandorganistII   15:35:49 | Dienstag, 2. Dezember 2008
Bekanntmachung!
Das erzbischöfliche Ordinariat zu Galveston-Houston hat auf Anfrage schon vor einigen Monaten bekannt gegeben:
S. E. EB. DiNardo trägt für gewöhnlich Mitren der röm. Form. Bei dem gestauchten Modell, welches auf dem Foto zu sehen ist, handelt es sich um eine Sonderanfertigung für sehr niedrige Kirchenräume. S.E. mißt ohne Mitra und Scheitelkäppchen bereits 2,04 m. Das Tragen der röm. Mitra würde in vielen Fällen zu Behinderungen und Störungen im Gottesdienst führen.
Galveston, 01.04.2008
P. J. Hennigs, Unteraushilfsdomzeremoniar
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#36   Krak des Chevaliers   12:53:15 | Dienstag, 2. Dezember 2008
HBR – 26 Jahre Knast
Die vorzeitige Freilassung von Christian Klar hinterlässt allerdings einen bitteren Beigeschmack. Ob er etwas gelernt hat und ob er seine Taten bereut, bleibt offen. Der Bundespräsident wollte ihn sitzen lassen und sprach damit vielen Mitbürgern aus der Seele. Anyway: Klar ist mit 30 Jahren, also am Anfang seines Lebens, wenn man so will, in den Knast gegangen. Er hat also seine besten Lebensjahre im Loch verbracht, wenn auch – zugegeben – ein komfortalbes deutsches Loch. Man stelle sich vor: 26 seiner besten Lebensjahre im Knast. Was hätte er in der Zeit nicht alles erreichen können? Wenn er jetzt frei kommt, so nur aus Gnade und Barmherzigkeit des Staates. In den Staaten oder in den Niederlanden wäre das wohl kaum möglich gewesen. Dort heißt lebenslang wirklich bis zum Ende des Lebens. Ich halte trotz der vorzeitigen Haftentlassung eine 26 jährige Haftstrafe für härter als die Vollstreckung der Todesstrafe, die ja – wenn man es nach modernen Methoden vollzieht, auch noch schmerzfrei ist. Die Briten hatten übrigens bis zur Abschaffung der Todesstrafe mit dem long-drop-hanging eine Methode entwickelt, die einen schmerzlosen Tod des Todeskandidaten ermöglichte. Ich empfehle den Film: Pierrepoint – the last hangman.
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#35   HBR   12:07:30 | Dienstag, 2. Dezember 2008
@Krak des Chevaliers
Bestes Beispiel ist Christian Klar. Er wurde seinerzeit zu 5x lebenslänglich verurteilt für fünf Morde. Heute wissen wir, was das wert ist: 26 Jahre. Das ist nichts, wenn man die Taten dagegenstellt. Und noch weniger ist es, wenn man den Komfort deutscher Gefängnisse kennt (am Tag der offenen Tür war man im Gefängnis auch noch stolz darauf!)
Und selbst in den USA: Wenn jemand vorzeitig aus einer lebenslangen Freiheitsstrafe entlassen wird, ist es ein Hohn
gegenüber den Opfern und Angehörigen.
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#34   Krak des Chevaliers   11:15:14 | Dienstag, 2. Dezember 2008
HBR – Dead man walking
Ob Dead man walking den Todeskandidaten zum armen Opfer stilisiert, möchte ich bezweifeln. der Film zeigt ja auch das Verbrechen des Todeskandidaten in seiner ganzen Brutalität. Spätestens nach den Vergewaltigungs- und Mordszenen dürfte bei vielen Betrachtern die Zustimmung zur Todesspritze steigen, zumal der Todeskandidat auch nicht gerade den sympatischten Eindruck macht besonders auch in seiner frivolen Art. Immerhin legt er kurz vor der Hinrichtung noch eine Art Beichte ab, d.h. er steht zu seiner Tat und bereut sie. Außerdem zeigt der Film deutlich, welchen Schmerz der Täter den Familien der beiden jugendlichen Opfer zugefügt hat. Ich gebe Ihnen aber Recht in Ihrer Kritik an deutschen Knästen. Die dürften streckenweise wirklich einer besseren Jugendherberge gleichen. Ich habe einen deutschen Knast noch nie von innen gesehen, aber man kennt ja Bilder aus dem Fernsehen. Das deutsche Rechtsystem ist teilweise zu lasch. Es ist ein Unding, dass Gewalttäter oft schon nach wenigen Jahren wieder auf freiem Fuße sind.
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#33   SignumSalutis   00:56:38 | Dienstag, 2. Dezember 2008
Da setzt sich einmal einer zwischen …
… alle Stühle – das lob ich mir! :)3 :)3 Hut ab, Herr Kardinal. Damit macht man sich in den Staaten wohl nirgendwo beliebt.
@HBR: bitte nennen Sie mir mal einen irdischen Richter, der mit LETZTER Sicherheit vor einem Justizirrtum gefeit ist? Das kann nur der „letzte“ Richter – Todesstrafe ist irreversibel: folglich gehört sie, außer, wie von Fiore Graz erwähnt, wenn die Gesellschaft sich einem notorischen Mörder nicht anders zu erwehren weiß, nicht zum Instrumentarium eines humanen Gemeinwesens. (Als Bsp. für die „letzte Ausnahme“ wird z. B. eine nomadische Gesellschaft genannt, die keine lebenslange Haft praktisch umsetzen kann.)
SignSal
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#32   Kilian   22:41:27 | Montag, 1. Dezember 2008
Aleph’sche
Da hast Du ach widder recht…
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#31   Aleph †   22:35:55 | Montag, 1. Dezember 2008
Jezd macht emal
den Dr. Lenssen ned schlimmer, lieper Kilian, lieper Romulus. Wenn der Kunstreferent der Diözese ned wär, däd känner mehr vom Bistum Würzburch sprech. Des sach ich.
Der Dr. Lenssen hat den Mut mal eweng was geche das barogge Schmalztriefen zu duun. Dafür gehörd ihm Dank unn große Anerkennung.
Wenn er aa noch fraie Hand hadd und dem Bischof gefällds, wer will da neidisch sain. Enn annerer solls e mal besser mach.
Ich däd weddn unnerm Dr. Lenssen wär der Dom innen ned so verunglüggd wie er allewail is, mid dere schwarze Hungerkralln als Dabbernagl und sonst alles plendent waiß… is doch kää Staat se mache.
Awwer daran hädd der Dr. Lenssen kää schuld… Des muss aach emal gesacht werrn…
Doch bestimmt nur die wo ned zum Zuch komme sin. Die könne ja nauf aufs Käbbele… :-D :-D :-D
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#30   Kilian   22:21:00 | Montag, 1. Dezember 2008
Weißt Romulus,
was würden denn die Leute sagen, wenn man plötzlich mit der Wahrheit heraus kommt. Sieh mal, so wie der Klerus herangebildet wird, kann man nicht viel erwarten.
Wenn der Weismantel Spiri in Wü is, da kann man nicht viel erwarten. Diese leeren Texte die der schreibt… Und erst die leeren Bücher vom Anselm Grün…die Leute lesen das und glauben es noch… Und für viele ist das schon tiefe
Spiritualität… Da bleiben einem die Worte weg! :-! :-! :-! :-! :-!
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#29   Romulus   22:11:47 | Montag, 1. Dezember 2008
Das ist die lockere neue Kirche light mit viel Kunst und wenig Glauben
Zu diesen leergeräumten Kirchen paßt dann dies:
Jetzt kommt bald wieder Hl. Abend, wo den ganzen Uboot-Christen, die nur einmal im Jahr auftauchen, die Hl. Kommunion gereicht wird. Das ist schlimm, aber am schlimmsten ist, dass keiner von den Geistlichen was dazu sagt.
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#28   Kilian   22:03:39 | Montag, 1. Dezember 2008
Sie vertreiben alles Gute aus den Kirchen
Sie Kunstwerkevom Jürgen sind voll von heidnischem und freimaurerischem Tandt. Dazu die Neue Messe… Ich meine das sagt alles! :-!
Es wird Zeit, daß die mündigen Christen Hand anlegen und kräftig aufräumen!
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#27   Romulus   21:51:37 | Montag, 1. Dezember 2008
Oh, Mann, Kilian, die Kirchen sind der Hammer
Die TISCHE und STELEN Lensens habe ich wohl gesehen in verschiedenen Kirchen des Bistums. Niemand habe ich Beten sehen in diesen entseelten Räumen. Warum animiert diese Kunst nicht zum Beten?
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#26   Kilian   21:43:14 | Montag, 1. Dezember 2008
@Romulus
Wahrscheinlich auf dem vom Lensen. o.O
Wobei man dem Hofmann auch keinen guten Geschmack nach sagen kann… >:)
Anscheinend läßt er dem Lensen freie Hand.
Ich mein, hast Du schomma die Aläre gesehen, die der Lensen entworfen hat? :-! :-! :-!
Der versucht in jeder Kirche rum zu pfuschen. :-[
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#25   Romulus   21:39:31 | Montag, 1. Dezember 2008
@Kilian
Des mit der Kunst is so ä Sach… Erst wern die nackige Bilder von dem Triegel ‘nausgeschmissen und dann kriecht er ä Sonderausstellung in Würzburg…
Kapierst Du des, Kilian? Auf wenn sei Konto geht des aufn Lensen odder änn Hofmann seins?
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#24   EvaHermanFan akaFreimaurerin   21:35:13 | Montag, 1. Dezember 2008
Stimmt,
gefällt mir auch nicht. Wie ‘ne gefaltete Serviette.
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#23   Kilian   21:34:06 | Montag, 1. Dezember 2008
Sag das nicht mein Freund!
Beim Hofmann weiß man nie.
Der mit seinem Kunstverständnis… :-D :-D :-D
Da muß man nur seinen Kunstreferenten ansehen…
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#22   Marcelus   21:33:35 | Montag, 1. Dezember 2008
Die Mitra des Bischofs ist einfach eine schlichte Mitra
und für Katholiken vollkommen akzeptabel und strahlt echte apostolische Autorität aus.
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#21   Romulus   21:32:05 | Montag, 1. Dezember 2008
@Kilian
Diese Mitra ist wieder mal echt V2! Wie mache ich mich zum Idioten?
Des Ding tät net a mol der Hofmann aufsetz!
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#20   Kilian   21:10:38 | Montag, 1. Dezember 2008
Wo bekommt man eine so
fürchterliche Mitra her?
:-! :-! :-! :-! :-!
Fünf von fünf – Punkten.
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#19   Rottenburg   20:44:13 | Montag, 1. Dezember 2008
Lustiger Hut :-)
o^/ Oder, was finden Sie?
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#18   Franz Kappes   20:30:18 | Montag, 1. Dezember 2008
Wir sollten
… S.E. sehr dankbar sein.
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#17   FioreGraz   20:07:25 | Montag, 1. Dezember 2008
@HBR----
Bei einem mehrfachen Mörder ist jede Gelegenheit „zur Umkehr“ müssig, weil es an der Tat nichts ändert. Das Opfer ist unwiederbringlich aus dem Leben gerissen. Der Täter hingegen kann weiterhin ein Leben führen, wenn auch einen großen Teil davon hinter Gittern. Das kann es nicht sein.
Gott vergibt alle Sünden die man bereut, da ist keine Umkehr müssig. Man muß hier stark zwischen der Ausgleichsforderung der Betroffenen und der Gesellschaft und der Barmherzigkeit Gottes unterscheiden. Und was das Moment der Rache betrifft „Mein Rache spricht der Herr“
LG
Raimund
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#16   HBR   19:51:14 | Montag, 1. Dezember 2008
@krak
Dead Man walking stilisiert einen Mörder zu einem armen Opfer des Systems. Man muss immer bedenken, dass der Todeskandidat die Situation selbst herbeigeführt hat. Niemand wird gezwungen, zu morden. Wenn jemand es trotzdem tut, muss er mit den Konsequenzen leben.
ich habe mal einen U.S. Knast von Innen gesehen – wohlgemerkt, als Besucher. Das war noch einer von der besseren Sorte. Ich war froh, als sich die Knasttore wieder schlossen, und zwar von außen. Leben möchte ich nicht im Knast. Wie groß auch immer der Schaden war, den ein Krimineller angerichtet hat, so halte ich eine lebenslange Haftstrafe für härter als die Todesstrafe.
Auf US-Gefängnisse mag das noch zutreffen. Anders hingegen sieht es in deutschen Gefängnissen aus. Diese sind wahre Erholungsheime. Man kann zwar nicht raus, aber man hat doch teilweise Wohngruppen, ordentliche Zimmer usw. Ich glaube nicht, dass dies eine wirklich überschwere Strafe darstellt.
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#15   joberenz   19:37:47 | Montag, 1. Dezember 2008
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#14   kritischerbeobachter   18:58:39 | Montag, 1. Dezember 2008
Es ist immer wieder interessant,
von scheinbaren „Zeugen“ die Zeugnisse zu lesen.
Das sind doch Alles in Allem Hochstapler und Schwachköpfe …
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#13   Hódmezövásárhelykutasipuszta   18:44:44 | Montag, 1. Dezember 2008
Eine Sprechering
moi, endlich mal ein lieber Tippfehler …
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#12   Krak des Chevaliers   18:41:03 | Montag, 1. Dezember 2008
HBR – Leben hinter Gittern
HBR – wenn auch der Täter weiterleben kann, aber was für ein Leben ist das: hinter Gittern. Ich habe mal einen U.S. Knast von Innen gesehen – wohlgemerkt, als Besucher. Das war noch einer von der besseren Sorte. Ich war froh, als sich die Knasttore wieder schlossen, und zwar von außen. Leben möchte ich nicht im Knast. Wie groß auch immer der Schaden war, den ein Krimineller angerichtet hat, so halte ich eine lebenslange Haftstrafe für härter als die Todesstrafe. Niemandem ist wirklich damit gedient. Es sei denn, jemand wolle seine Rachegefühle damit stillen. Sehr beeindruckend finde ich den Streifen Dead man walking. Da kommt man doch ins Grübeln.
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#11   HBR   18:28:24 | Montag, 1. Dezember 2008
@Benedikt
Ein Mord ist nicht reversibel. Es wurde ein menschliches Leben mit Vorsatz zerstört. Daher sind hier andere Strafen anzulegen, als etwa bei einem psychischen Schaden.
Und in welcher Weise ändert der Tod des Täters etwas am Tod des Opfers?
Daran ändert er nichts. Aber der Täter ist nicht besser gestellt als sein Opfer. Hinzu kommt noch, dass so die Tat gerecht gesühnt wird. Die Angehörigen des Opfers erhalten eine gewisse Genugtuung und können mit der Sache abschließen.
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#10   kritischerbeobachter   18:21:00 | Montag, 1. Dezember 2008
Todesstrafe =
natürliches Ende?
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#9   Benedikt   18:06:53 | Montag, 1. Dezember 2008
@ HBR
Bei einem mehrfachen Mörder ist jede Gelegenheit „zur Umkehr“ müssig, weil es an der Tat nichts ändert. Das Opfer ist unwiederbringlich aus dem Leben gerissen. Der Täter hingegen kann weiterhin ein Leben führen, wenn auch einen großen Teil davon hinter Gittern. Das kann es nicht sein.
Interessanter Ansatz. Wie läuft das denn bei von Straftätern ausgelösten psychischen Schäden? Werden die Straftäter dann ebenfalls psychisch krank gemacht? Oder wie siehts bei schwerer Körperverletzung aus? Auge um Auge?
Und in welcher Weise ändert der Tod des Täters etwas am Tod des Opfers?
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#8   HBR   17:39:29 | Montag, 1. Dezember 2008
@Fiore
Ist nur im Sinne eines Notwehraktes der Gesellschaft erlaubt, niemals als Racheakt. Als Bestrafungsakt ist sie auch unzulänglich weil dem Täter die Möglichkeit zur Umkehr gegeben werden muß.
Bei einem mehrfachen Mörder ist jede Gelegenheit „zur Umkehr“ müssig, weil es an der Tat nichts ändert. Das Opfer ist unwiederbringlich aus dem Leben gerissen. Der Täter hingegen kann weiterhin ein Leben führen, wenn auch einen großen Teil davon hinter Gittern. Das kann es nicht sein.
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#7   Krak des Chevaliers   17:37:52 | Montag, 1. Dezember 2008
viel härtere Strafe
es ist doch eine viel härtere Strafe, einen Kriegsverbrecher für den Rest seines Lebens in einer Zelle schmoren zu lassen, zumal dann, wenn es sich um eine U.S.-Knastzelle handelt. Die Todesstrafe erscheint gegen diese Löcher noch als angenehmere Variante. Und außerdem: Wem ist wirklich mit einer Hinrichtung gedient? Wer hatte wirklich etwas vom Tod Saddam Husseins oder Adolf Eichmanns oder anderer Kapitalverbrecher? ich sage: schmoren lassen. Dann haben diese Leute wenigstens die Chance, ihre schlimmen Taten zu bereuen und Gott um Vergebung zu bitten. Auch dafür gibt es ja Beispiele wie etwa Hans Frank. In einem wirklich zivilisierten Staat sollte es weder die Todesstrafe noch die Abtreibung geben. Jedes Leben, auch das mit Schuld beladene, ist unantastbar.
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#6   FioreGraz   17:36:03 | Montag, 1. Dezember 2008
Todestrafe
Ist nur im Sinne eines Notwehraktes der Gesellschaft erlaubt, niemals als Racheakt. Als Bestrafungsakt ist sie auch unzulänglich weil dem Täter die Möglichkeit zur Umkehr gegeben werden muß.
In einer Zivilisation mit einem ausgebauten Gefängnisswesen, Anstalten für Abnorme Rechtsbrecher usw. gibt es jedoch keine Notwehr weil man den Bürger schützen kann. Auch eine Begründung der ist und bleibt schlecht oder bei psychisch abnormen Rechtsbrechern, der ist unheilbar ist indiskutabel. Denn dann darf man auch bei Wachkomapatienten, unheilbar Kranken, Alten sagen „umsonst murks mas ab“.
LG
Fiore
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#5   HBR   17:29:12 | Montag, 1. Dezember 2008
@Gotthard
Wenn ich zum Beispiel an die Nazi-Kriegsverbrecher denke, fällt es mir schwer eine andere angemessene Strafe als die Todesstrafe für ihre Taten zu sehen. In besonderen Fällen halte ich daher die Todesstrafe zumindest nicht für falsch.
Auch hilft hier ein Blick in 1 Mose 9.8
Wer Menschenblut vergießt, dessen Blut soll auch durch Menschen vergossen werden; denn Gott hat den Menschen zu seinem Bilde gemacht
Ist also alles andere als einfach, hier deutlich gegen die Todesstrafe Stellung zu beziehen.
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#4   Gotthard   17:23:29 | Montag, 1. Dezember 2008
Todesstrafe?
Das Leben ist unantastbar – von der Erzeugung bis zum natürlichen Ende!!!!!
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#3   Roma locuta   17:21:01 | Montag, 1. Dezember 2008
die Mitra …
… des Herrn Kardinals sieht doof aus.
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#2   HBR   16:58:21 | Montag, 1. Dezember 2008
Geben Abtreibung zu demonstrieren ist ok
Das finde ich mutig und gut. Aber gegen die Todesstrafe? Es gibt durchaus Straftaten, die die Todesstrafe rechtfertigen würden.
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#1   stimme der vernunft †   16:34:42 | Montag, 1. Dezember 2008
Gegen Abtreibung und Todesstrafe
Das lob ich mir.
Da steht der Herr Kardinal nur leider ziemlich allein auf weiter Flur.
Für die Mehrzahl der Abtreibungsgegner in den USA ist es ja kein Problem, Menschen zu schlachten, nachdem sie erst einmal geboren sind.
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