Sogar ein „enormes neues Ansehen in der Welt“ war das Resultat des letzten Konzils – jubelte kürzlich ein greiser Jesuitenpater selbstverliebt vor sexuell befreiten Kirchenfeinden. Ein Kommentar.
Das Würzburger ‘Sonntagsblatt’ berichtet über einen altliberalen Vortrag des Jesuitenpaters Wolfgang Seibel.
(kreuz.net, Würzburg) Das Zweite Vatikanum und die Zeit danach standen angeblich im Mittelpunkt der 24.
öffentlichen Bundesversammlung der kirchenfeindlichen Gruppierung „Wir sind Kirche“ in Würzburg.
Am
11. November veröffentlichte das ‘Würzburger katholische Sonntagsblatt’ – die offizielle Kirchenzeitung
des gleichnamigen Bistums – über den umstrittenen Anlaß einen Jubelartikel aus der Feder von Jerzy Staus.
Das Einführungsreferat für die Tagung der Kirchenfeinde hielt der in die Jahre gekommene Jesuit, Pater
Wolfgang Seibel (80).
Schwelgen in Konzilsnostalgie
Er war viele Jahre Herausgeber der monatlich erscheinenden
Kulturzeitschrift ‘Stimmen der Zeit’.
Pater Seibel schwelgte in Schlagwörtern und Konzils-Nostalgie:
Die angeblichen Ergebnisse des Zweiten Vatikanums faßte er mit „Reform“, „Dialog“ und „Volk Gottes“ zusammen.
Papst Johannes XXIII. († 1963) habe die Kirche auf die „Höhe des Tages“ bringen wollen, damit das Evangelium
die Menschen der Zeit wieder erreichen würde.
An der Tatsache, daß genau das Gegenteil geschah, hielt
sich der nostalgische Jesuit nicht auf.
Statt dessen träumte er davon, daß „erstmals“ eine Meinungsvielfalt
in gegenseitiger Geduld, Toleranz und Offenheit legitimiert worden sei.
Auch hier ließ er unerwähnt,
daß diese modernistische „Meinungsvielfalt“ alles erträgt außer die gesunde katholische Lehre.
Viele
schöne Worte
Dann bejubelte Pater Seibel die „Religionsfreiheit“, die sich in der Menschenwürde begründe
und erklärte, daß der ökumenische Dialog auf der „Ebene der Gleichberechtigung“ etabliert worden sei.
Das Pastoralkonzil habe auch das – oft herbeigeredete – Bild der Kirche als eine Zweiklassengesellschaft
und damit den darin angeblich herrschenden Klerikalismus überwinden wollen.
Ferner habe das Laienapostolat
einen entscheidenden Stellenwert erhalten – erklärte der Jesuit ebenfalls, ohne sich von der bitteren
Wirklichkeit des nachkonziliaren Zusammenbruchs irritieren zu lassen.
Dann kam er auf die Liturgie zu
sprechen. Diese solle „nicht mehr alleinige“ Feier des Priesters, sondern des ganzen „Volkes Gottes“ sein.
Wieder fehlte der Kontakt mit der Realität: Vom „Volk Gottes“ sind in der real existierenden Kirche
des Zweiten Vatikanums längst nur die Kirchenbänke übriggeblieben.
Römischer Zentralismus?
Die Bischöfe
sollten nicht – so Pater Seibel – „Beamte des Papstes“ sein, sondern eine „Autorität eigenen Rechts“
besitzen. Die Ortskirchen sollten gegen den römischen Zentralismus gestärkt werden.
In Wahrheit sind
Bischöfe und Ortskirchen seit dem Zweiten Vatikanum zu Befehlsempfängern der Zeitungsredaktionen degeneriert.
Doch solche Problematiken blieben außerhalb des Blickfeldes des Referenten.
Als Ergebnis des Pastoralkonzils
zählte er zum Beispiel auf: Aufbruchsstimmung, ein Gefühl der Befreiung und des Aufatmens in der Kirche.
Sogar ein „enormes neues Ansehen in der Welt“ seien die Resonanz gewesen – meinte er selbstverliebt.
Nach Angaben von Pater Seibel war alles rosarot: Selten habe es eine so große Übereinstimmung zwischen
Bischöfen und Kirchenvolk gegeben.
Gnadenlos niedergetrampelt
Daß diese „Übereinstimmung“ vor allem
darin bestand, daß jede Opposition von inner- und außerkirchlichen Instanzen gnaden- und widerspruchslos
zusammengetrampelt wurde, überging der Jesuit.
Dafür stimmte er das alte Klagelied der Altliberalen
ein:
Das Konzil habe auch angeblich drängende Fragen ausgeklammert. Pater Seibel nennt Zölibat, Empfängnisverhütung,
Bischofsernennungen und Stellung der Frau und der Ehebrecher.
Dann färbt er einen Schuß zu rosarot:
Der Papst habe seine Position als „absoluter Monarch“ behalten – behauptete er, ohne rot zu werden.
Zweifellos würden sich Gläubige, denen
der katholische Glaube ein Anliegen ist, sich freuen, wenn die Karikatur des Jesuiten der Wahrheit entspräche –
auch die folgende: „Im Grunde genommen hat Rom aber so weitergemacht wie vorher“.
Trostlose Zustände
Doch Pater Seibel schien das alles negativ zu sehen. Er beheulte ungetröstet eine angeblich negative
Beurteilung der Moderne, die Karfreitagsfürbitte für die Judenbekehrung und eine angebliche Zurückdrängung
„der Laien“.
Sogar einen „Rückfall in vorkonziliäre Zustände“ beobachtete er und belegte damit, daß
seine Ausführungen auf einer Ideologie des Bruches und der Diskontinuität basieren.
Die Rehabilitierung
des Alten Ritus bezeichnete er als eine „klare Desavouierung des Konzils“. Kurz zuvor hatte er noch Religionsfreiheit,
Dialog, Toleranz, Offenheit und das Volk Gottes angehimmelt.
Seinen ungewollt humoristischen Rückblick
beschloß Pater Seibel mit Durchhalteparolen: Er warnte – wie es bei den Veranstaltungen frustrierter
Altliberaler häufig der Fall ist – „in Resignation zu verfallen.“
An der „Basis“ sei immer ein neuer
Anfang möglich. Dort lebe die Kirche und dort werde die Zukunft gestaltet – propagierte er zum Schluß
eine Zweiklassenkirche.
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91 Lesermeinungen
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#95 Jubärens 22:26:20 | Dienstag, 2. Dezember 2008
Josef Berens – ein einfach lügender Kirchenmusiker Nach einer von der Regierung in Uganda unterstützten
kirchlichen Kampagne für Enthaltsamkeitsversprechen vor der Ehe ging die Rate der HIV-infizierten Schwangeren
innerhalb von zehn Jahren von 21 % auf 6% zurück. Die AIDS-Rate in der Gesamtbevölkerung konnte halbiert
werden. Genau die gegenteilige Entwicklung zeigte sich bei Kampagnen für Kondomgebrauch, wie sie Josef
Berens propagiert. Das gilt für die afrikanischen Länder Botswana und Swaziland, aber noch dramatischer
für das asiatische Thailand. Dort wurden in den 90er Jahren massiv Kondom-Programme von der UNO propagiert.
Danach schnellten die Ansteckungszahlen von einigen Zehntausend registrierten AIDS-Patienten auf heute
knapp eine Million hoch. Diese harten Zahlen beweisen, daß Josef Berens lügt, wenn er die Verteilung
von Kondomen als sicheres Mittel gegen Aids hinstellt. Im Gegenteil. Die Alternative: Kondome statt Treue
und Enthaltsamkeit ist ein Programm für Promiskuität und damit das Einfallstor der AIDS-Epidemie ist.
Das müsste selbst einem hartnäckigen Lügner wie Berens doch in den Schädel passen. Das zentrale Dogma
von Josef Berens, Kondomverteilung wäre das sicherste Mittel gegen die Ausbreitung der Aidsseuche, ist
ein Lügendogma. Kondomkampagnen verbreiten Promiskuität und Aids.
#94 Erzaehler 12:19:56 | Dienstag, 2. Dezember 2008
„Enormes neues Ansehen“ Das enorme neue Ansehen ist auch relativ. Mindestens wenn man diese Studie vom
Institut Media Tenor www.mediatenor.de/down_pdf_kirche.html ließt, merkt man, daß die Aktivitäten der
Kirche überhaupt kaum wahrgenommen werden. Ansehen braucht mehr als das.
#90 joberens 09:47:34 | Dienstag, 2. Dezember 2008
franz Kappes Lieber Franz, Dir müßte doch auch bekannt sein, daß die Ohrenbeichte eine reine amtskichliche
Erfindung ist, die das Geringste mit Jesus und dem Evangelium zu tun hat. Es ist rein ein Versuch, die
betreffenden Menschen zu erniedrigen. Jesus hat nur gesagt: „welchen ihr die Sünden nachlasst…“ Wie
das zu geschehen hat, dazu hat er sich nicht geäußert. So dürfte die Sündenvergebung, die es ja auch
ohne Beichte gibt, die gleiche Wirkung haben wie die, für mich und viele andere, selbstdenkende Katholiken
vollkommen unsinnige, die Menschen erniedrigende Ohrenbeichte. Also, damit du es genau weißt, ich lehne
die Ohrenbeichte ab und werde mir auch nie mehr so etwas Unsinniges aufschwatzten lassen. Zu dem weiteren
Unsinn von Exkommunikation möchte ich mich nicht auslassen. Ich bin Katholik und werde es auch für immer
bleiben. Da kann Niemand auch kein Bischof und kein Papst etwas ändern. Josef Berens (als einfacher,
denkender Katholik
Hallo Kunstmaler! Schön, daß du wieder da bist. Ich würde ja gerne noch Weilchen verbleiben – aber
ich müßte schon längst in der Horizontalen mich befinden. Na ja – ein paar Minuten noch…
Wissen Sie, werter Doriano, ich schriebs schon mal und wiederhole es Ihnen gerne: Bei einem gesellschaftlichen
Anlaß traf ich einen Pater der fraglichen Bruderschaft und kam mit ihm ins Gespräch. Darauf angesprochen,
wie er (ganz allgemein moraltheologisch) Lüge beurteile, verurteilte er diese aufs schärfste und gab
(sinngemäß) kud, daß die Unwahrheit die Wurzelsünde des Menschen und gleichzeitig seine größte Versuchung
sei. Als ich ihn dann – bei einem Gläschen Sekt in angeregter Plauderrunde – um seine kompetente moraltheologische
Beurteilung der Antwort seines vormaligen Generaloberen zum Vorliegen eines päpstlichen Weiheauftrags
(1988) bat, blieb er mir eine diese leider unerklärlicherweise schuldig – bis heute. Ist nun dessen Beurteilung
von Lüge falsch, oder der Umstand, sich unter Berufung auf (mutmaßliche) Rechtfertigungsgründe auf
eine solche zu stützen? Ist diese deshalb sittlich gut oder schlecht? Was erwächst aus einer sittlich
schlechten Handlung? Gutes?
Nun ja, werter Doriano, suum quique. Sicher wird man verhöhnt, wenn man den unverkürzten und unverfälschten
katholischen Glauben predigt, denn das ist zweifelsfrei unbequem. Da läßt man sich doch lieber von irgendwelchen
Ohrenbläsern und falschen Propheten anlügen, wenn man fragt, ob ein päpstlicher Weiheauftrag vorliegt,
anstatt sich weiter anzustrengen, das Kreuz auf sich zu nehmen und Christus nachzufolgen – vielleicht
in größerem Vertrauen auf die Fügung des Geistes, der weht, wo er will. Und es ist natürlich auch
wesentlich einfacher, sich in dieser Situation, in der man um die kommende gelogene Antwort auf die eigene
Frage weiß, leichter, weiterzumachen, damit man seine Ruhe hat und nicht von irgendjemandem – und sei
es der Pontifex selbst – abhängig wäre. Wie man sich bekannter Gemeinschaft verhält, wenn es wirklich
darauf ankommt, den Glauben zu verteidigen – besonders, wenn es unkommod würde: Man hat es gesehen!
Frau Clarissa Colonia, verblödeln Sie doch wen Sie wollen. Treiben Sie Unfug, wenn es Ihrer freien Zeit
entgegenkommt. Nicht, dass ich jemandem, werte Galatea, jemanden verunglimpft hätte; oder worin wollen
Sie solches erkannt haben? Ginge es Ihnen jemals um den kath. Glauben, dann würden Sie nicht so ergebnisorientiert
argumentieren: es ging in meiner Zuschrift doch nicht um Sie, auch, wenn Sie es kaum glauben können.
Ich bin doch nicht Ihr Nachputzer. Machens das vielleicht selber.
Das einzige Problem der Fsspx ist, das die das Wort des Erzbischofs L. manchmal über die Lehre der Kirche
stellen. Und der jansenistische Anhauch… Ansonsten ist die Fsspx ziemlich o.k. :)3
Die FSSPX wird… …hauptsächlich deswegen verhöhnt, weil die Menschen es nicht ertragen können, wenn
der unverkürzte und unverfälschte katholische Glaube gepredigt wird. Das ist unbequem. Da läßt man
sich doch lieber von irgendwelchen Ohrenbläsern und falschen Propheten einlullen, anstatt sich anzustrengen,
das Kreuz auf sich zu nehmen und Christus nachzufolgen. Und es ist natürlich auch wesentlich einfacher,
sich irgendwelche häretischen protestantischen Positionen anzueignen, damit man seine Ruhe hat und nicht
bei jeder Gelegenheit mit dem „Weltstolz“ aneckt – immer den Weg des geringsten Widerstandes gehen. Ach
ihr Wohlstandschristen – ich frage mich ernsthaft, wie ihr euch verhalten wollt, wenn es wirklich darauf
ankommt, den Glauben zu verteidigen. Wenn ihr jetzt schon SO schwach seid, was wird dann erst werden.
Vielleicht doch ein Weihrauchkörnchen den falschen Götzen opfern? Nur um irgendwelchen Eventualitäten
vorzubeugen – wer von sich selber behauptet, stark zu sein, kennt Gott weniger, als er dazu eigentlich
fähig wäre. Vor Gott sind wir schwach – unvorstelbar schwach. Aber erst dann, wenn es wirklich darauf
ankommt, schenkt Gott dem, der nur auf IHN und nicht die Menschen baut, wahre Stärke aus der Gnade. Bis
jetzt sind die meisten von uns noch nicht geprüft worden – aber wehe dem, der auf eigene Weisheit baut…
c.c:Warum wird dann hier immer so gerne auf die leeren katholischen Kirchen und die gefüllten bruderschaftlichen
Kultstätten verwiesen? Subtil – aber deutlich genug…
Wirklich nicht, werte Galatea, obwohl Sie Ihre Zuschrift doch im Wortlaut zitierten: „… Deren Gläubige
als ein Fliegendreck auf der Landkarte des kath. Glaubens als „minimal“ zu verunglimpfen Sie sich genötigt
sehen …“ Handelt es sich dabei nur um ein Problem der ars memoriae, oder liegen dessen Ursachen tiefer?
Lieber Joberens, die Menschen haben die intellektuelle Selbstbehauptung aufgegeben und folgen bereitwillig
Lügen. Trotzig rekuriren sie das als Gipfel der Selbstbehauptung. In Wirklichkeit ist es nur Selbstbetrug
und Selbstenthauptung. Aber um schnell mal die „Alte“ gegen eine neue junge Hübsche auszuwechseln, dafür
trägt es allemal weit genug.
Werte Frau Clarissa Colonia, ich kann mich – jedenfalls auf diesem Thread – nicht erinnern, etwas derartiges
behauptet zu haben. Lesen Sie selber: Sie tun sich immer schwerer in der Argumentation. Die von Ihnen
so abgelehnte Bruderschaft k a u f t Kirchen. Die – trotz Ihres Lateins vehement verteidigte moderne Kirche
v e r k a u f t Kirchen, und kann die ihnen verbliebenen nur unter Mühen füllen. Dies klappt mit Tricks
und Shows, was übrigens absolut nichts neues ist. So bekommen manche Pfarreien – auf die ich anspielte –
volle Kirchen. Die FSSPX verkündet nichtsdestotrotz Sonntag für Sonntag kath. Wahrheiten. Deren Gläubige
als ein Fliegendreck auf der Landkarte des kath. Glaubens als „minimal“ zu verunglimpfen Sie sich genötigt
sehen: das passt ins Bild. Macht aber nichts. Herr JoBerens: als erstes wäre Ihnen folgendes Die Menschen
denken immer mehr selbst und lassen sich nicht mehr einlullen. zu wünschen
Galatea – Problem der Probleme Ja, das ist wirklich das Problem. Die Menschen informieren sich immer mehr
selbst und denken auch immer mehr selbst und lassen sich nicht mehr einlullen. Das ist das Problem, mit
dem man in Rom am meisten Probleme hat. Josef Berens (als einfacher, denkender Katholik
Liebe Clarissa Darling, die wurde übrigens in der Zieblandstraße direkt neben dem alten Nordfriedhof
(damals freilich noch nur der Nordfriedhof) geboren. Wikipedia liegt falsch, wenn es sie in Schwabing
geboren sein läßt! Die Zieblandstraße gehört noch zur Maxvorstadt. Im Übrigen eine Törin war sie
nicht. Heute würde man sie tough oder auf deutsch: taff nennen. Dass sie mit Karl Valentin ein Konkubinat
gründete wird ihr in Bayern wohl noch heute nachgetragen.
Werte Clarissa, Sie tun sich immer schwerer in der Argumentation. Die von Ihnen so abgelehnte Bruderschaft
k a u f t Kirchen. Die – trotz Ihres Lateins vehement verteidigte moderne Kirche v e r k a u f t Kirchen,
und kann die ihnen verbliebenen nur unter Mühen füllen. Dies klappt mit Tricks und Shows, was übrigens
absolut nichts neues ist. So bekommen manche Pfarreien – auf die ich anspielte – volle Kirchen. Die FSSPX
verkündet nichtsdestotrotz Sonntag für Sonntag kath. Wahrheiten. Deren Gläubige als ein Fliegendreck
auf der Landkarte des kath. Glaubens als „minimal“ zu verunglimpfen Sie sich genötigt sehen: das passt
ins Bild. Macht aber nichts. Herr JoBerens: als erstes wäre Ihnen folgendes Die Menschen denken immer
mehr selbst und lassen sich nicht mehr einlullen. zu wünschen.
@clarissa colonia Sie demonstrieren Ihre Verständnisprobleme beim Lesen einfacher, kurzer Texte. Wie
war noch Ihr schönes Wort immer? Hermeneutik!? Also: Nutzanwendung unmöglich, ohne zuerst zu verstehen,
was der Autor uns sagen will!
Galatea Ich denke, Pfarrer, die den Menschen das Evangelium predigen und nicht irgendwelche fraglichen,
amtskirchlich erfundenen Dinge, die bekommen auch noch Menschen in ihre Kirchen. Das hat nichts mit nach
dem Munde reden zu tun. Amtskirchlich sollte man dem Evangelium wieder den Platz einräumen der im gebührt
und sich mit fraglichen eigenen Ansichten und Meinungen, die man den Menschen gerne als Gottes Wille und
Gottes Gebote aufzudrängen versucht, zurück halten. Die Menschen denken immer mehr selbst und lassen
sich nicht mehr einlullen. Josef Berens (als einfacher, denkender Katholik)
Liebe Clarissa Darling, Ich habe lediglich die Zuschrift der Leserin Galatea praktischer Nutzanwendung
zugeführt. … sachen wirs mal so: Sie gehören zu den Leuten, die keinen Kalauer auslassen können.
Aber Karl Valentins Größe haben Sie auch nicht. (das war die freundliche Lesart)
Werter Marcellus, weder behaupte ich Unbewiesenes, noch stelle ich Mutmaßungen auf. Ich habe lediglich
die Zuschrift der Leserin Galatea praktischer Nutzanwendung zugeführt.
@clarissa c.: Nein, damit hat man sie geleert, oder schreiben Sie aus dem D.G.K.-Jahr 1962 als die Kirche
nach außen hin noch in Ordnung war? mit dem Nach-dem-Munde-reden füllt man also Kirchen.
Kirchenleerungen passieren weil sich die Leiter mit einer „leichteren, angenehmeren, anthropo-zentrierten“
Religion beim Gottesvolkes beliebt machen wollen. das Gegenteil ist aber der Fall, da der Mensch instinktiv
die Wahrheit eingeschrieben hat. Nun gibt es „Jesus sanft“, „Jesus billig“ zu haben, eine Wohlfühlreligion
ohne das Kreuz, ohne Härten, von der sich die Menschen völlig zurecht abwenden. Nicht der Heilige gerechte
und gnädige Gott, sondern der Mensch ist nun das Maß für Moral und Glaube. Die Leiter des Gottesvolkes,
die Prälaten und „Beschwichtigungs-Hofräte“, haben dem Evangelium den Zahn gezogen, sie haben es „harmlos“
gemacht, es ist nicht mehr „Salz der Erde“; nun ist es kraftlos, ohne Anziehungskraft (Matthäus 23,5-15).
Die Eucharistiefeier am „Tag des Herrn“ verflacht zu einer billigen „Unterhaltungssendung“ – zu einer
Show mit Moderator. Geistliche Berufe versiegen unter diesen Umständen. Die Bischöfe, die noch nicht
vom Zeitgeist vereinnahmt sind, schweigen und fürchten die Medien. Genau das und nichts anderes ist der
Grund für Kirchenleerungen
Nun, werte Galatea, mit dem Nach-dem-Munde-reden füllt man also Kirchen. Dann, das argumentum ex opposito
wird erlaubt sein, leert man sie wohl mit Gegenteiligem. Warum wird dann hier immer so gerne auf die leeren
katholischen Kirchen und die gefüllten bruderschaftlichen Kultstätten verwiesen? Wenn der nämliche
Zusammenhang für die Kirchen der Kirche gilt, wird er doch auch wohl für die Kultorte nämlicher Bruderschaft
gelten müssen, oder?
@joberens: Es gibt nur eine Kirche die zu Gott führt, nämlich die göttliche Römische Kirche die Gott
selbst auf Petrus gegründet hat, und dieser bewahrt unfehlbar die göttliche Lehre die zu Gott führt
weil der Heilige Geist über die Lehre der Kirche wacht.
Werte cc., „Pfarrer, die den Leuten nach dem Mund reden, sind die beliebtesten. So füllt man heute Kirchen.
Füllt man. Nicht leert man. Füllt man mit der Leugnung der eigenen kath. Lehre. Ihnen vielleicht nicht,
aber anderen geht es um die Wahrheit. wenn die Kirchen in Deutschland leer sind (abgesehen von der zugrundeliegenden
Definition von „leer“), dann doch wohl, weil den Menschen dort die Wahrheit zugemutet wird – so hat das
Leserin Galatea jedenfalls (mit Ihrer Zustimmung) geschrieben: Vollkommen unlogisch.
@Seefeldt: Völlig richtig: Die Frage ist vollkommen falsch gestellt Pfarrer, die den Leuten nach dem
Mund reden, sind die beliebtesten. So füllt man heute Kirchen. Diese Rezepte wie man Kirchen füllt versucht
man seit den 1960ern und 1970ern und hat damit die Kirchen geleert.
Marcellus Lieber Marcellus, an Gotte Gebote halte ich mich voll und ganz. Doch mit fraglichen amtskirchlichen
Ge- und Verboten habe ich schon meine Probleme. Josef Berens (als einfacher, denkender Katholik
Schon wieder hat cla col nichts verstanden – und dann verdreht sie böswillig Denn Galateas Beitrag bestand
eben nicht nur aus dem einen von cla col zitierten Satz. Zum vollen Verständnis den ganzen Beitrag einschließlich
Überschrift: Sehr geehrter Herr Günter-Georg: Viele Pfarren unserer „Konzilssekte“ sind Sonntag für
Sonntag gut gefüllt Pfarrer, die den Leuten nach dem Mund reden, sind die beliebtesten. So füllt man
heute Kirchen. Als ob es darum ginge und nicht um die Wahrheit. * Eigentlich sollte doch klar sein, was
die Kernaussage Galateas ist: Als ob es darum ginge und nicht um die Wahrheit. Sie distanziert sich damit
klar von den nachkonziliaren Schleimern, die mit ihrer Schleimerei wenigstens noch einige Leute in ihren
Gotteshäusern halten. Das cla col in ihrem zweiten Posting die Aussage Galateas auch noch bösartig verdreht,
verschlimmert die Angelegenheit noch.
Also, werter Marcellus, wenn die Kirchen in Deutschland leer sind (abgesehen von der zugrundeliegenden
Definition von „leer“), dann doch wohl, weil den Menschen dort die Wahrheit zugemutet wird – so hat das
Leserin Galatea jedenfalls (mit Ihrer Zustimmung) geschrieben: „Pfarrer, die den Leuten nach dem Mund
reden, sind die beliebtesten. So füllt man heute Kirchen. Als ob es darum ginge und nicht um die Wahrheit.“
(Zitat Ende)
Ihr LIeben Man leert die Kirchen dadurch, daß man den Menschen unsinnige Ge- und Verbote und sonstige
Dinge als Gottes Wille aufzudrängen versucht, die nichts mit dem Evangelium und Jesus zu tun haben und
das Evangelium und Jeus spielen da nur noch eine Nebenrolle. Dabei ist das Evangelium auch heute noch
genau so aktuell und interessant wie vor 2000 Jahren. Nur was man da alles, an unsinnigen Dingen hinzuzudichten
und den Menschen als Gottes Wille zu verkaufen versucht, ist selbst denke Menschen sich nicht mehr glaubhaft
vermitteln und das lassen diese sich auch nicht mehr aufdrängen. Da sucht man dann offenbar lieber, sogar
verständlicherweise, seinen eigenen Weg zu seinem Gott. Josef Berens (als einfacher, denkender Katholik
Ach so, werter Marcellus, jetzt verstehe ich erst, was Sie hier auf so aenigmatische Weise verschlüsselt
zu sagen versuchen: Die Kirchen der mikroskopischen Bruderschaft sind deshalb leer, weil man dort die
Wahrheit sagt (oder was man daselbst dafür hält)! War es das?
@clarissa colonia: Diese Kirchen sind leer Wenn Kirchen „voll“ sind, dann nur, weil die Pfarrer den Leuten
nach dem Munde reden; ersteres bliebe aber aus, sagte man die ungeschminkte Wahrheit
Also, werte Galatea, habe ich Sie da recht verstanden: Wenn Kirchen „voll“ sind, dann nur, weil die Pfarrer
den Leuten nach dem Munde reden; ersteres bliebe aber aus, sagte man die ungeschminkte Wahrheit. Ist das
so korrekt wiedergegeben? Warum wird dann in diesem Forum stets so alert auf die Besucherzahlen und die
„gut gefüllten“ Kultstätten einer gewissen Bruderschaft hingewiesen? Welche Schlußfolgerungen müßte
man denn dann erst ziehen, folgte man Ihrem vorstehend referierten Denkansatz?
@Galatea: So leert man Kirchen Oder können Sie über die Kirche in Deutschland seit der Modernismuskrise
anderes berichten? Der Glaubensleugnung folgt die Entgläubigisierung Deutschlands. Pfarrer, die den Leuten
nach dem Mund reden, sind die beliebtesten. So füllt man heute Kirchen.
Sehr geehrter Herr Günter-Georg: Viele Pfarren unserer „Konzilssekte“ sind Sonntag für Sonntag gut gefüllt
Pfarrer, die den Leuten nach dem Mund reden, sind die beliebtesten. So füllt man heute Kirchen. Als ob
es darum ginge und nicht um die Wahrheit.
@joberens der Apostat: Kehren Sie zurück zur Römisch-Katholischen Kirche und retten Sie Ihre Seele vor
der bevorstehenden ewigen Verdammnis, die jedem der schuldhaft außerhalb der Kirche ist zuteil wird.
Franz kappes Dem kann ich als Christ und Katholik nur zustimmen und sehe mich, mit meiner Kritik, sogar
von den Bischöfen bestätigt. Josef Berens (als einfacher, denkender Katholik)
#43 Franz Kappes 20:32:03 | Montag, 1. Dezember 2008
@joberes Wenn gelogen wird, wenn dem Egoismus zu sehr gefrönt wird, ist die Kritik des Christen gefragt.
Das wissen auch die deutschen Bischöfe (vgl. KEK).
Joberenz <- Z Ist das auf dem Bild (Link) der Ekel-Schmierer hier? Der schaut ja ganz normal aus. Wenn
man ihn nur so sieht, würde man nicht vermuten, wieviel kirchenfeindlicher Ekel-Schmodder hinter diesen
Stirnfalten steckt. Sollen Stirnfalten nicht im Zusammenhang mit Denkvorgängen stehen? Da müsste doch
Joberens Stirn glatt wie ein Babypopo sein.
Leider sind die – vermutlich einfach-gedachten – Machwerke nicht hörbar. Ist joberens etwa ein Hochstapler?
Ein Kanondichter – einige Noten, nichts dahinter? So wie der sich selbst bezeichnende „einfach denkende“?
Diesen Gedankengängen kann doch kein Mensch folgen – höchstens die beeinflussten Sektenmitglieder der
Partenia-Sekte, der WsK, IKvU und der Berens’schen Tropffolter.
Jubärens – Ein Papst darf keine Narrenfreiheit haben, wenn es um Leben oder Tod von Menschen geht Fakt
ist, das der Papst jede Aidserkrankung und jeden Aidstoten, die oder der auf sein unsinniges Kondomverbot
zurückzurühren ist, da Kondome bekanntlich der beste und sicherste Schutz vor dieser Todbringenden Krankheit
sind, vor Gott und der Welt zu verantworten hat. Es geht hier um Menschenleben und es ist schon eine ziemliche
Katastrophe, daß gerade unser kath. Kirchenoberhaupt so verantwortungslos mit diesen Menschen umgeht.
So muß auch immer wieder auf diese schreckliche Sache hingeweisen werden, denn wenn es um Menschenleben
geht, kann auch einem Papst keine Narrenfreiheit zu gestanden werden. Josef Berens (als einfacher, denkender
Katholik
Josef Berens verbreitet Lügen Die katholische Kirche ist mit ihrer ethischen Strategie gegen die Aidsseuche
in Afrika recht erfolgreich. Die katholische Morallehre: Enthaltsamkeit vor und Treue in der Ehe bewahrt
die glaubenstreuen Katholiken vor der Aidsseuche und verhindern die Ausbreitung der Aidsgeißel. Zahlen
und Tatsachen belegen diesen Trend: In den meisten Sub-Sahara-Staaten steht die AIDS-Infektionsrate im
reziproken Verhältnis zum katholischen Bevölkerungsanteil – oder für einfachdenkende Menschen: Je größer
der Katholikenanteil, desto geringer die AIDS-Rate und umgekehrt. Swasiland besitzt mit 43% eine der höchsten
HIV-Raten in Afrika, obwohl nur 5% der Bevölkerung katholisch sind. Dagegen besitzt Ruanda mit 47% der
Katholiken nur einen Bevölkerungsanteil von 5%, der mit AIDS infiziert ist. Für die anderen schwarzafrikanischen
Staaten gelten ähnliche Zahlenverhältnisse. Josef Berens blendet die Zahlen aus und leugnet die Tatsachen,
um gebetsmühlenartig seine Lügen zu verbreiten. Berens hat noch nie Zahlen für seine Lügen genannt,
denn er hasst die Wahrheit. Josef Berens ignoriert die Fakten, verdreht die Verhältnisse, lügt sich
ein Konstrukt zurecht und verleumdet damit Papst und Kirche. Mit seiner Lügenkampagne versucht Josef
Berens den guten Ruf der katholischen Kirche zu schädigen.
Schöne neue Welt! Das Schöne ist ja, das kreuz.net nach Belieben ein Bild von „gestern“ entwirft, gleichfalls
völlig selbstverliebt. Wie schrieb der SPIEGEL vorige Woche über die SSPX? „Wir sind das Mittelalter
und wir lieben das Mittelalter.“ Stimmt nicht. Ihr seid ein Resultat von 68, ideologisch der „Gegenschlag“,
methodisch: Revoluzzer.
Günther-Georg Eine Behauptung wird nicht richtiger, wenn man sie ständig wiederholt! Daß vom „Volk
Gottes durch das Konzil nur die leeren Kirchenbänke übrig geblieben sind“ ist nichts als eine Halbwahrheit.
Und welcher Teil der „Halbwahrheit“ ist nun ihrer Meinung nach die Wahrheit? Die objektiven und offiziellen
Zahlen zeigen doch alles klar und deutlich! Was gibt’s denn da immer herumzudoktern? P.S.: Troll > Ekel-Troll >
Joberens de.wikipedia.org/wiki/Troll_(Netzkultur)
die Bischöfe in Westeuropa sind faktisch Beamten des Staates geworden. Obwohl sie keine Beamten der Kirche
mehr sein möchten. Da aber der demokratische Staat laikal ist, verlieren diese Bischöfe durch dieses
Bündnis eigentlich ihre Legitimation. Sie verlieren dadurch ihre Autorität, warum sollen wir Laien diesen
Bischöfen noch „untertänig“ sein, wenn sie den Schatz des Glaubens nicht mehr hüten, sondern sich nur
vom Staat als eine Art Sozialisationsmittel instrumentalisieren lassen? Warum soll man Kirchensteuer an
solche Leute zahlen? Die Schulen u. die staatlichen Medien reichen völlig u. gar aus, um das soziale
verträgliche Verhalten des Bürgers zu bilden, die Bischöfe sind überflüssig. In diesem Sinne sind
sie bloß ein Überrest des absolutistischen Staates u. können abgeschafft werden, wenn sie sich nicht
mehr für den Glauben eintreten. Ich fordere stärkere Trennung von Kirche u. Staat. Und ich fordere stärkere
Bindung zu Rom, denn erst durch die Bindung u. Treue zu Rom behält die Kirche als die Vereiningung des
Volkes Gottes ihre Autonomie gegenüber dem Staat, die wir angesicht der zunehmenden totalitären Tendenzen
des modernen Staates dringend brauchen.
Lieber Günter-Georg, das ist aber nicht fair: Sie bringen hier doch tasächlich ernsthafte Überlegungen –
die ganz sicher auch noch völlig richtig sind – mit in die „Diskussion“ ein. Das wolllen die hetz.netten
hier aber gar nicht. Die wollen nur draufhauen und durch plumpeste Gedankengänge die „V 2 Sekte“ für
den Niedergang verantwortlich machen. Wo kämen wir denn hin, wenn wir hier auch noch anfangen würden
zu differnzieren ??!!! Trotzdem: vielen dank für Ihren – natürlich – absolut richtigen Beitrag! :)3
#30 Franz Kappes 15:32:30 | Montag, 1. Dezember 2008
@Günther-Georg Auch Thesen werden keine Wahrheit, wenn sie oft genug wiederholt werden. Es wäre zu wünschen,
dass die Pfarrer ihre Gemeinde so gut kennen, dass sie mit den „schwarzen Schafen“ reden können und sie
wieder in die Gemeinschaft zurückholen. Leider wird aus nicht bekannten Gründen viel zu oft darauf verzichtet.
Das Ego des Menschen will gepflegt werden.
#29 Günther-Georg 15:28:54 | Montag, 1. Dezember 2008
Leere Kirchenbänke? Eine Behauptung wird nicht richtiger, wenn man sie ständig wiederholt! Daß vom
„Volk Gottes durch das Konzil nur die leeren Kirchenbänke übrig geblieben sind“ ist nichts als eine
Halbwahrheit. Viele Pfarren unserer „Konzilssekte“ sind Sonntag für Sonntag gut gefüllt; und jene die
fehlen, wären auch ohne Konzil ausgeblieben, vermutlich sogar weitaus mehr!
Der Dummie und Schwachkopf joberens … war doch gar nicht dabei, als die Sülzköpfe von WsK ihre Dummfurze
abgegeben haben. Daß joberens selbst dieser Kategorie der Dummfurze zuzuordnen ist, ist ausreichend durch
seine Postings bewiesen. Man hat ihm mit dem Furznebel schon so sein Hirn vernebelt, daß er nur noch
den immer wieder gleichen Schrott von sich gibt. Ach so – der geistliche Anführer dieser Sekte hat auf
einem antikirchlichen Hassforum wieder mal Gift und Galle gesprüht. Und prompt ist da auch ein Eifelaner
Bär wieder aufs Leim gegangen. Mögen sich die minderbedarften geringbemittelten IQ-Inhaber mehr zurückhalten.
Wer sind schon diejenigen von „WIR sind Kirche“? Ich zähle mich nicht zu dieser Splittergruppe, die die
Promiskuität fördert, den Kindermord befürwortet und den Papst beleidigt.
Besondere Empfehlung Erneut eine Empfehlung an alle, besonders aber an jene, die meinen mit einem modernistischen,
selbstherrlichen „Weichspül-Glauben“ das Heil „erfeilschen“ zu können: www.gloriapolo.net/ Bei dieser
Gelegenheit ist der von einigen Usern bereits mehrfach eingebrachten Ratschlag mit Nachdruck weiter zu
empfehlen die „Beiträge“ von einem „einfachen, denkenden Katholiken“ – oder besser einem Zersetzer der
reinen Lehre der heiligen Mutter Kirche – wie „joberens“ und seiner Helfershelfer zu IGNORIEREN und sich
zu keinen geschriebenen Reaktionen hinreissen lassen. „joberens“ und Konsorten sprühen das freimaurerische
Lügen-Gift und finden nichts „amüsanter“ als die von ihnen verachteten, treu zur reinen Lehre der heiligen
Mutter Kirche stehenden Katholiken „aus der Fassung zu bringen“ und sie dann durchtrieben der „Unchristlichkeit“
zu bezichtigen
#25 Kunstmaler † 14:53:47 | Montag, 1. Dezember 2008
wer Christus kennt, der kennt auch seinen Weg zu Christus. Christus betete zu Gott: „ Herr nicht mein
Wille geschehe, sondern Dein Wille.“ Des Menschen Wille, der oft allzu selbstgefällig ist, ist nicht
der Wille Gottes – das glauben manche nur in ihrer Blindheit. Wer Christus kennt, weiß auch um den Weg,
den er in dieser Welt einzuschlagen hat, um zu Ihm zu gelangen. Er gab uns durch seine Worte viele Wegweiser –
man achte darauf!
Wir sind Kirche – streitet für eine bessere und wieder glaubwürdigere kath. Kirche Ich denke, wer die
Organisation „Wir sind Kirche“ näher kennt wird wissen, wie nahe sie Jesus und dem Evangelium und wie
wichtig sie, für den Nachlaß Christi, in unserer heutigen Zeit, ist. „Wir sind Kirche“ versucht das
Evangelium wieder mehr in den Mittelpunkt zu stellen und kritisiert natürlich so manchen amtskirchlichen
Unsinn. Das kann auch garnicht genug getan werden. Ich hatte schon das Glück, beim Katholikentag in Saarbrücken
am Stand von „Wir sind Kirche“ mit arbeiten zu können. Der Andrang an unserem Stand und das Interesse
der Katholikentagsbesucher war sehr groß und an den immer wieder zustande gekommen Diskussionen konnte
merken, daß doch viele Katholiken den amtskirchlichen Aussagen, oft doch eher, kritisch gegenüber stehen.
„Wir sind Kirche“ versucht die Menschen wieder zu erreichen, wozu Rom, in seiner Selbstherrlichkeit und
Rechthaberei offenbar nicht mehr in der Lage zu sein scheint. Die Organisation „Wir sind Kirche“ kann
daher gar nicht genug gefördert werden. Josef Berens (als einfacher, denkender Katholik
nur eine Kleinigkeit zum Absatz: Dann färbt er einen Schuß zu rosarot: Der Papst habe seine Position
als „absoluter Monarch“ behalten – behauptete er, ohne rot zu werden. Das kann er behaupten, ohne rot
zu werden, denn politisch ist der Papst auch nach dem Konzil alleiniger Inhaber der Staatsgewalt in der
Vatikanstadt und diese damit eine absolute Wahlmonarchie.
#19 Franz Kappes 13:43:04 | Montag, 1. Dezember 2008
@Julian Zum Thema „Gefühle“ habe ich einen kleinen Literaturhinweis: Johannes B. Scaramelli , Regeln
zur Unterscheidung der Geister, ISBN 978-3-939684-36-7
Mit Fakten kann man eine Freude am Pastoralkonzil leider nicht untermauern, denn unmittelbar danach ist
die weltkirchliche Mission zusammengebrochen und der Gottesdienstbesuch und die Beichtpraxis ist völlig
eingebrochen; aber das hängt wahrscheinlich nicht mit den Impulsen dieses pastoralen Konzils zusammen
sondern mit einem schlechten Papst wie Paul VI. der die Irrlehren der Modernisten duldete, die Verfolgung
der Rechtgläubigen und die Verfolgung der kanonisierten Römischen Messe zugunsten eines Chaosexperimentes
des Neuen Ritus’.
#17 Fragezeichen 13:26:33 | Montag, 1. Dezember 2008
Konzilsfrucht „Gefühle“? „Als Ergebnis des Pastoralkonzils zählte er zum Beispiel auf: Aufbruchsstimmung,
ein Gefühl der Befreiung und des Aufatmens in der Kirche.“ Mithin: Stimmungen und Gefühle. Vermutlich
haben Menschen schon oft solche Gefühle verkostet und dann – etwas später – merken müssen, dass sie
sich geirrt haben (ich denke da an die Französische Revolution, die Bolschewistische Revolution o.ä.).
Gewiss werden Gefühle allein noch keine Frucht sein, die besonders hervorgehoben werden dürfen – oder
irre ich mich?
Diskurs wie Sarg aussehen soll Auf welchem Teller – goldenen oder hölzernen – Nichts serviert wird, ist
dem Hungrigen fast egal. Nun was ist der Teller? Liturgieform. Was ist das Nichts? Der Mangel an Heiligen
Geist. Wer ist der Hungrige. Der Gläubige, der vergeblich Spiritualität in der RKK sucht. Woher kommt
diese Spiritualität? Aus Klöstern, die strenge Askese üben und ständig beten. Von Geistlichen, die
dasselbe tun. Vom Nichts des bloßen bürokratischen Beamten kommt nur nichts.
Jetzt ist der Pater Seibel dran, ins Kreuzfeuer zu geraten und mit allen schändlichen Attributen, die
kreuz.net diffamierenderweise zu verleihen hat, vorgeführt zu werden. Pater Seibel kenne ich nicht nur
als Autor und Chef von „Stimmen der Zeit“ sondern auch als Mensch, mit sich gut Meinungen austauschen
lassen und zudem ist er ein Landsmann von mir. Er ist einfach nicht in der Lage, die Fundamente der Zwei-Klassen-Kirche
zu verstreben und mit Betonklötzen noch unbeweglicher zu machen. Das war und ist nicht Sache von Pater
Seibel. Das üble Geschäft wird von Leuten besorgt, denen die Kirchengaunerei ein ganz spezielles gewinnbringendes
Herzensanliegen ist. Zum dem illustren Kreis würde sich Pater Seibel keine Eintrittskarte schenken lassen.
Was ich noch nicht begriffen habe: Ein Moslem, der einen Christen in sein Haus einlädt und freundlich
bewirtet, würde einen Glaubensbruder, der zum Christentum konvertiert, abstechen. Ein Protestant, der
die Katholiken als seine Schwestern und Brüder im Glauben schätzt, würde einem protestantischen Konvertiten
zum Katholizismus vor die Füße spucken. Ein Katholik, der Moslems und Protestanten als Mitgläubige
an den einen Schöpfergott achtet, rümpft über einen papst- und traditionstreuen Mitkatholiken die Nase.
Woher kommt dieses Feind-, Todfeind-, Parteifreud-Denken?
zu: HBR: Seibel spricht recht oder spricht er und Sie unrecht. Hier liegt ein großer Irrtum von Ihrer
Seite vor. Das XXI. Konzil war ein Pastoralkonzil, ohne jegliche Aussage zu der christlich katholischen
Kirchenlehre. Dies stimmt doch?!! Somit kann kein Gläubiger der evtl. die eine oder andere Aussage
nicht für sinnvoll hält mit dem Glauben der Katholischen Kirche brechen, oder eine Häresie oder ein
Schisma vertreten. o^/ o^/ o^/ Der Glaube wird nicht angwegriffen. Hier wird in Frage gestellt ober der
Weg der vorgegeben wird sinnvoll ist oder nicht. Dies hat nichts mit dem Glauben zu tun. Häresien
verbreiten viele Modernisten, darunter Bischöfe, Priester und Ordensleute, die immer wieder mit der Keule,
seit dem II. VK hat sich der oder der Glaubenssatz geändert. Dies sind teuflische Äußerungen. Oder???
So hat auch der verurteilte Erzbischof nicht schisnmatisch gehandelt. Papst Johannes Paul II. hat diesem
zugesagt er dürfe für sein Werk 3 (??-ich bin mir mit der Anzahl nicht ganz sicher) Bischöfe nach Rücksaprache
mit dem Papst weihen. Wobei Erzb.L. von den Priestern dem Hl. Vater geeignete Kandidaten vorschlägt.
Unhöflich hat der deutsche Episkopat mit unterstützung einiger Franzosen gehandelt. Diese haben ständig
dagegen oponiert, sie stimmen der Weihe nur zu, wenn sie die Kandidaten für diese Ämter in der Priesterbruderschaft
benenen. Dies ist Erpressung, zu einem persönlichen Ziel oder? Diese sollten wieder mehr :(3 und o^/
@ HBR Was brabbeln Sie da? Komma hat ja wohl völlig recht, das der Altersdurchschnitt in NOM-Messen viel
höher ist als in Messen im ao. Ritus. haben Sie überhaupt schon mal den Vergleich gemacht? Wenn ja,
wo bitteschön? Was soll übrigens heißen „angeblich leere[n] Bänken. Was ist daran „angeblich“? Auch
gab es keine Pflicht zum Messbesuch. Dieser war einfach selbstverständlicher Bestandteil und beileibe
nicht lästige Pflicht. Ich habe mit entsprechenden Personen geredet, da ich ja selbst gerade mal in den
Zwanzigern bin und das natürlich nicht erlebt habe, sondern nur den immer rasanteren Niedergang, besonders
seit Ende der Achtziger. Woher nehmen sie Ihre ganzen falschen Informationen?
„Angeblich“: „Das Zweite Vatikanum und die Zeit danach standen angeblich im Mittelpunkt der 24. öffentlichen
Bundesversammlung der kirchenfeindlichen Gruppierung „Wir sind Kirche“ in Würzburg“ Wieso „angeblich“?
Das war doch wohl tatsächlich das Thema! Aber wenn man das Wörtchen „angeblich“ so inflationär benutzt
wie hetz.net, um anderen fehlende oder zumindest falsche Gesinnung zu unterstellen, dann kann das schon
mal in einen Satz reinrutschen, in den es gar nicht passt… Abgesehen davon; wenn man die total bescheuerten
„Kommentare“ dieses Artikels weglässt, scheinen die danach übrig gebliebenen Aussagen des Paters doch
völlig zutreffend zu sein.
@HBR, na ja… …Ihre These der „überalterten“ Besucher der „alten Messe“ wird durch Wiederholung nicht
richtiger. Ich besuche seit gut 4 Jahren, wo immer es irgend möglich ist, nur noch die überlieferte
Liturgie. Der Altersdurchschnitt der Besucher ist dort deutlich niedriger als in den meisten NOM Messen.
Diese Wirklichkeit sollten Sie einfach mal zur Kenntnis nehmen und nicht immer wieder die gleichen Unwahrheiten
verbreiten – das wird langsam langweilig.
Das Dumme ist nur, daß die Kirchen und Kapellen, der Piusbrüder und der Sedisvakantisten, voll sind.
Während die NOM-Kirche ihre Kirchen und Klöster schließen muß. Außerdem besteht die Sonntagspflicht,
das Freitagsgebot, und die Nüchternheit vor der Kommunion in der sog. Amtskirche immer noch! Es kümmert
sich nur keiner mehr darum, weil fast niemand mehr im NOM eine Gottesbeziehung sucht. Die meinsten gehen
nur in die Kirche, wenn der Mensch und nicht Gott gefeiert wird. Habe bei vielen Hallie-Gallie-Messen
zugesehen, wie die Jugend aus der Kirche „geflohen“ ist. Wissen Sie, wer da in der Kirche gejubelt und
geklatscht hat? Das waren alles nur die Omas und alle Personen über 45 Jahre… Und jetzt kommen Sie…
Mein Lieber ich kenne die „Tradiszene“ seit 25 Jahren damals mußte man die biologische Lösung befürchten
aber heute keine Spur der Altersdurchschnitt bei Klerus und volk sinkt seit Jahreb
@Komma…biologisch entschieden ist bald die Frage der „Altgläubigen“. Wenn man die Pflegeheime so betrachtet,
die sich in einer üblichen Motu Proprio Messe sammeln, ist davon auszugehen, dass hier bald die Biologie
den Einfluss der Nostalgiker bremsen wird
Junge Tradition gegen progressistische Ordinariokraten! An der „Basis“ sei immer ein neuer Anfang möglich.
Dort lebe die Kirche und dort werde die Zukunft gestaltet – propagierte er zum Schluß eine Zweiklassenkirche.
Einzig mit diesem Satz dürfte der vor Ignoranz und Realitätsverweigerung strotzende Jesuit vor seiner
Modernistenbagage Recht gehabt haben. Aber auf eine andere Weise, als er es sich vorzustellen mag!
Biologisch entscheiden Die immer noch von den „Liberalen“ geführten Auseinandersetzungen des letzten
Jahrhunderts werden bald schon allein aus biologischen Gründen zu Ende gehen. Aber natürlich nicht so,
wie das die Modernisten immer erhofft haben. Siehe Thema „alte Messe“! Dort ist der Durchschnitt der Besucher
meist deutlich jünger als in mancher selbstgebastelten „Kasperlemesse“. Die Spät 68er kommen so langsam
in die Jahre – man muss doch nur schauen, wer in diesem Forum den Ideologien der 60er Jahre des letzten
Jahrhunderts noch die Fahne hält – Joberens, Gotthard usw., alles deutlich fortgeschrittene Semester.
Die nachwachsende Generation der Priester und Gläubigen ist doch aus einem völlig anderem Holz geschnitzt:
sie sehnt sich nach würdiger Liturgie, Konsequenz im Glauben. Ich habe daher für die Zukunft wenig Sorgen.
Lasst die 68er dort zurückbleiben, wo sie sich festgebissen haben. Das sind doch letzte Rückzugsgefechte –
wer interessiert sich heute noch für die Gruppe „Wir sind Kirche“? Das sind doch Themen von vorgestern.
Nur so manche Kirchenzeitung hat das anscheinend noch nicht gemerkt, da hier noch die Alt 68er das Sagen
haben. Aber nicht mehr lange – die Rente naht. Katholisch sein ist doch viel mehr als die beschränkte
Welt eines joberens Trolls: „Warum flattern wie ein Huhn wenn man aufsteigen kann wie ein Adler?“
Seibel spricht recht Das zweite vatikanische Konzil hat viel positives in der Kirche bewirkt und diese
erst für das neue Jahrtausend fit gemacht. Die wichtigste Errungenschaft ist dabei die Liturgiereform,
durch welche die Laien überhaupt erst richtig in die Feier des Opfermahles integriert worden sind. Vorher
hat der Priester vorne irgendwas gemacht, während der Rest der Gemeinde mehr oder weniger im Rosenkranz
vertieft war. Ist es das, was die Nostalgiker wollen? Den Priester wieder auf einen Thron heben? Übrigens:
Wer das Konzil ablehnt, ist nicht katholisch, sondern ein Schismatiker. Nun argumentiert der Schreiberling
des Artikels wieder mit den angeblich leeren Bänken in unseren Kirchen. Dass nun heute nicht mehr so
viele Leute in die Kirche gehen wie früher hat einen einfachen Grund. In der von der Lefebvrianer-Sekte
und anderen „altgläubigen“ Nostalgikern so vereehrten vorkonziliaren Zeit bestand die Pflicht zum Messbesuch.
Man ging nicht in die Kirche, um die Gottesbeziehung zu pflegen, sondern um nicht ins Gerede zu kommen.
Das ist zum Glück weggefallen.