Modernismus
Altliberales Kabarettstück
Sogar ein „enormes neues Ansehen in der Welt“ war das Resultat des letzten Konzils – jubelte kürzlich ein greiser Jesuitenpater selbstverliebt vor sexuell befreiten Kirchenfeinden. Ein Kommentar.
Das Würzburger 'Sonntagsblatt' berichtet über einen altliberalen Vortrag des Jesuitenpaters Wolfgang Seibel.
Das Würzburger ‘Sonntagsblatt’ berichtet über einen altliberalen Vortrag des Jesuitenpaters Wolfgang Seibel.
(kreuz.net, Würzburg) Das Zweite Vatikanum und die Zeit danach standen angeblich im Mittelpunkt der 24. öffentlichen Bundesversammlung der kirchenfeindlichen Gruppierung „Wir sind Kirche“ in Würzburg.

Am 11. November veröffentlichte das ‘Würzburger katholische Sonntagsblatt’ – die offizielle Kirchenzeitung des gleichnamigen Bistums – über den umstrittenen Anlaß einen Jubelartikel aus der Feder von Jerzy Staus.

Das Einführungsreferat für die Tagung der Kirchenfeinde hielt der in die Jahre gekommene Jesuit, Pater Wolfgang Seibel (80).

Schwelgen in Konzilsnostalgie

Er war viele Jahre Herausgeber der monatlich erscheinenden Kulturzeitschrift ‘Stimmen der Zeit’.

Pater Seibel schwelgte in Schlagwörtern und Konzils-Nostalgie: Die angeblichen Ergebnisse des Zweiten Vatikanums faßte er mit „Reform“, „Dialog“ und „Volk Gottes“ zusammen.

Papst Johannes XXIII. († 1963) habe die Kirche auf die „Höhe des Tages“ bringen wollen, damit das Evangelium die Menschen der Zeit wieder erreichen würde.

An der Tatsache, daß genau das Gegenteil geschah, hielt sich der nostalgische Jesuit nicht auf.

Statt dessen träumte er davon, daß „erstmals“ eine Meinungsvielfalt in gegenseitiger Geduld, Toleranz und Offenheit legitimiert worden sei.

Auch hier ließ er unerwähnt, daß diese modernistische „Meinungsvielfalt“ alles erträgt außer die gesunde katholische Lehre.

Viele schöne Worte

Dann bejubelte Pater Seibel die „Religionsfreiheit“, die sich in der Menschenwürde begründe und erklärte, daß der ökumenische Dialog auf der „Ebene der Gleichberechtigung“ etabliert worden sei.

Das Pastoralkonzil habe auch das – oft herbeigeredete – Bild der Kirche als eine Zweiklassengesellschaft und damit den darin angeblich herrschenden Klerikalismus überwinden wollen.

Ferner habe das Laienapostolat einen entscheidenden Stellenwert erhalten – erklärte der Jesuit ebenfalls, ohne sich von der bitteren Wirklichkeit des nachkonziliaren Zusammenbruchs irritieren zu lassen.

Dann kam er auf die Liturgie zu sprechen. Diese solle „nicht mehr alleinige“ Feier des Priesters, sondern des ganzen „Volkes Gottes“ sein.

Wieder fehlte der Kontakt mit der Realität: Vom „Volk Gottes“ sind in der real existierenden Kirche des Zweiten Vatikanums längst nur die Kirchenbänke übriggeblieben.

Römischer Zentralismus?

Die Bischöfe sollten nicht – so Pater Seibel – „Beamte des Papstes“ sein, sondern eine „Autorität eigenen Rechts“ besitzen. Die Ortskirchen sollten gegen den römischen Zentralismus gestärkt werden.

In Wahrheit sind Bischöfe und Ortskirchen seit dem Zweiten Vatikanum zu Befehlsempfängern der Zeitungsredaktionen degeneriert. Doch solche Problematiken blieben außerhalb des Blickfeldes des Referenten.

Als Ergebnis des Pastoralkonzils zählte er zum Beispiel auf: Aufbruchsstimmung, ein Gefühl der Befreiung und des Aufatmens in der Kirche.

Sogar ein „enormes neues Ansehen in der Welt“ seien die Resonanz gewesen – meinte er selbstverliebt.

Nach Angaben von Pater Seibel war alles rosarot: Selten habe es eine so große Übereinstimmung zwischen Bischöfen und Kirchenvolk gegeben.

Gnadenlos niedergetrampelt

Daß diese „Übereinstimmung“ vor allem darin bestand, daß jede Opposition von inner- und außerkirchlichen Instanzen gnaden- und widerspruchslos zusammengetrampelt wurde, überging der Jesuit.

Dafür stimmte er das alte Klagelied der Altliberalen ein:

Das Konzil habe auch angeblich drängende Fragen ausgeklammert. Pater Seibel nennt Zölibat, Empfängnisverhütung, Bischofsernennungen und Stellung der Frau und der Ehebrecher.

Dann färbt er einen Schuß zu rosarot: Der Papst habe seine Position als „absoluter Monarch“ behalten – behauptete er, ohne rot zu werden.

Und weiter: Die Bischöfe seien weisungsgebundene Beamte geblieben.

Zweifellos würden sich Gläubige, denen der katholische Glaube ein Anliegen ist, sich freuen, wenn die Karikatur des Jesuiten der Wahrheit entspräche – auch die folgende: „Im Grunde genommen hat Rom aber so weitergemacht wie vorher“.

Trostlose Zustände

Doch Pater Seibel schien das alles negativ zu sehen. Er beheulte ungetröstet eine angeblich negative Beurteilung der Moderne, die Karfreitagsfürbitte für die Judenbekehrung und eine angebliche Zurückdrängung „der Laien“.

Sogar einen „Rückfall in vorkonziliäre Zustände“ beobachtete er und belegte damit, daß seine Ausführungen auf einer Ideologie des Bruches und der Diskontinuität basieren.

Die Rehabilitierung des Alten Ritus bezeichnete er als eine „klare Desavouierung des Konzils“. Kurz zuvor hatte er noch Religionsfreiheit, Dialog, Toleranz, Offenheit und das Volk Gottes angehimmelt.

Seinen ungewollt humoristischen Rückblick beschloß Pater Seibel mit Durchhalteparolen: Er warnte – wie es bei den Veranstaltungen frustrierter Altliberaler häufig der Fall ist – „in Resignation zu verfallen.“

An der „Basis“ sei immer ein neuer Anfang möglich. Dort lebe die Kirche und dort werde die Zukunft gestaltet – propagierte er zum Schluß eine Zweiklassenkirche.
      
91 Lesermeinungen
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#95   Jubärens   22:26:20 | Dienstag, 2. Dezember 2008
Josef Berens – ein einfach lügender Kirchenmusiker
Nach einer von der Regierung in Uganda unterstützten kirchlichen Kampagne für Enthaltsamkeitsversprechen vor der Ehe ging die Rate der HIV-infizierten Schwangeren innerhalb von zehn Jahren von 21 % auf 6% zurück. Die AIDS-Rate in der Gesamtbevölkerung konnte halbiert werden.
Genau die gegenteilige Entwicklung zeigte sich bei Kampagnen für Kondomgebrauch, wie sie Josef Berens propagiert. Das gilt für die afrikanischen Länder Botswana und Swaziland, aber noch dramatischer für das asiatische Thailand. Dort wurden in den 90er Jahren massiv Kondom-Programme von der UNO propagiert. Danach schnellten die Ansteckungszahlen von einigen Zehntausend registrierten AIDS-Patienten auf heute knapp eine Million hoch. Diese harten Zahlen beweisen, daß Josef Berens lügt, wenn er die Verteilung von Kondomen als sicheres Mittel gegen Aids hinstellt. Im Gegenteil. Die Alternative: Kondome statt Treue und Enthaltsamkeit ist ein Programm für Promiskuität und damit das Einfallstor der AIDS-Epidemie ist. Das müsste selbst einem hartnäckigen Lügner wie Berens doch in den Schädel passen. Das zentrale Dogma von Josef Berens, Kondomverteilung wäre das sicherste Mittel gegen die Ausbreitung der Aidsseuche, ist ein Lügendogma. Kondomkampagnen verbreiten Promiskuität und Aids.
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#94   Erzaehler   12:19:56 | Dienstag, 2. Dezember 2008
„Enormes neues Ansehen“
Das enorme neue Ansehen ist auch relativ. Mindestens wenn man diese Studie vom Institut Media Tenor www.mediatenor.de/down_pdf_kirche.html ließt, merkt man, daß die Aktivitäten der Kirche überhaupt kaum wahrgenommen werden. Ansehen braucht mehr als das.
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#93   joberens   11:31:27 | Dienstag, 2. Dezember 2008
Franz kappes
Ja, lieber Franz, wenn das Dich beruhigt, in Gottes Namen.
Josef Berens
(als einfacher, denkender Katholik
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#92   Franz Kappes   11:17:19 | Dienstag, 2. Dezember 2008
@joberens
Ich habe Ihren Beitrag gemeldet. Entschuldigen Sie bitte. O:)
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#91   Kunstmaler †   11:12:56 | Dienstag, 2. Dezember 2008
Hallo Franz,
ich bewundere Ihre guten Nerven!
Mir sind diese gestern „den Bach“ runtergegangen.
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#90   joberens   09:47:34 | Dienstag, 2. Dezember 2008
franz Kappes
Lieber Franz, Dir müßte doch auch bekannt sein, daß die Ohrenbeichte eine reine amtskichliche Erfindung ist, die das Geringste mit Jesus und dem Evangelium zu tun hat.
Es ist rein ein Versuch, die betreffenden Menschen zu erniedrigen.
Jesus hat nur gesagt: „welchen ihr die Sünden nachlasst…“ Wie das zu geschehen hat, dazu hat er sich nicht geäußert.
So dürfte die Sündenvergebung, die es ja auch ohne Beichte gibt, die gleiche Wirkung haben wie die, für mich und viele andere, selbstdenkende Katholiken vollkommen unsinnige, die Menschen erniedrigende Ohrenbeichte.
Also, damit du es genau weißt, ich lehne die Ohrenbeichte ab und werde mir auch nie mehr so etwas Unsinniges aufschwatzten lassen.
Zu dem weiteren Unsinn von Exkommunikation möchte ich mich nicht auslassen. Ich bin Katholik und werde es auch für immer bleiben. Da kann Niemand auch kein Bischof und kein Papst etwas ändern.
Josef Berens
(als einfacher, denkender Katholik
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#88   Franz Kappes   07:32:24 | Dienstag, 2. Dezember 2008
@Marcelus
Wurde joberens exkommuniziert? Ich gehe doch davon aus, dass er jährlich, wie vorgeschrieben, die Hl. Beichte besucht.
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#87   Doriano   23:15:23 | Montag, 1. Dezember 2008
Hallo Kunstmaler!
Schön, daß du wieder da bist. Ich würde ja gerne noch Weilchen verbleiben – aber ich müßte schon längst in der Horizontalen mich befinden. Na ja – ein paar Minuten noch…
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#86   clarissa colonia   23:14:29 | Montag, 1. Dezember 2008
Wissen Sie, werter Doriano,
ich schriebs schon mal und wiederhole es Ihnen gerne: Bei einem gesellschaftlichen Anlaß traf ich einen Pater der fraglichen Bruderschaft und kam mit ihm ins Gespräch. Darauf angesprochen, wie er (ganz allgemein moraltheologisch) Lüge beurteile, verurteilte er diese aufs schärfste und gab (sinngemäß) kud, daß die Unwahrheit die Wurzelsünde des Menschen und gleichzeitig seine größte Versuchung sei.
Als ich ihn dann – bei einem Gläschen Sekt in angeregter Plauderrunde – um seine kompetente moraltheologische Beurteilung der Antwort seines vormaligen Generaloberen zum Vorliegen eines päpstlichen Weiheauftrags (1988) bat, blieb er mir eine diese leider unerklärlicherweise schuldig – bis heute.
Ist nun dessen Beurteilung von Lüge falsch, oder der Umstand, sich unter Berufung auf (mutmaßliche) Rechtfertigungsgründe auf eine solche zu stützen? Ist diese deshalb sittlich gut oder schlecht? Was erwächst aus einer sittlich schlechten Handlung? Gutes?
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#85   Kunstmaler †   23:11:38 | Montag, 1. Dezember 2008
Hoffentlich kommt
bald der „Atem“ Gottes wieder in dieses Forum, damit man wieder nette Postings lesen kann, voll von geistlicher Würde. AMEN o^/
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#84   Doriano   23:05:10 | Montag, 1. Dezember 2008
@Galatea
diese Frage wird Ihnen unbeantwortet bleiben, da sie nicht im Mittelpunkt des Interesses steht. – :(3
Gleichfalls gesegnete Nachtruhe!
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#83   Galatea   23:01:54 | Montag, 1. Dezember 2008
Sehr geehrter Herr Doriano,
diese Frage wird Ihnen unbeantwortet bleiben, da sie nicht im Mittelpunkt des Interesses steht. –
Gute Nacht.
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#82   Doriano   22:58:45 | Montag, 1. Dezember 2008
Ja, werteste c.c
Dann erklären Sie mir doch bitte mal, was Sie unter unverkürztem und unverfälschtem katholischen Glauben verstehen.
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#81   clarissa colonia   22:38:20 | Montag, 1. Dezember 2008
Nun ja, werter Doriano,
suum quique. Sicher wird man verhöhnt, wenn man den unverkürzten und unverfälschten katholischen Glauben predigt, denn das ist zweifelsfrei unbequem. Da läßt man sich doch lieber von irgendwelchen Ohrenbläsern und falschen Propheten anlügen, wenn man fragt, ob ein päpstlicher Weiheauftrag vorliegt, anstatt sich weiter anzustrengen, das Kreuz auf sich zu nehmen und Christus nachzufolgen – vielleicht in größerem Vertrauen auf die Fügung des Geistes, der weht, wo er will. Und es ist natürlich auch wesentlich einfacher, sich in dieser Situation, in der man um die kommende gelogene Antwort auf die eigene Frage weiß, leichter, weiterzumachen, damit man seine Ruhe hat und nicht von irgendjemandem – und sei es der Pontifex selbst – abhängig wäre. Wie man sich bekannter Gemeinschaft verhält, wenn es wirklich darauf ankommt, den Glauben zu verteidigen – besonders, wenn es unkommod würde: Man hat es gesehen!
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#80   Galatea   22:33:21 | Montag, 1. Dezember 2008
Frau Clarissa Colonia,
verblödeln Sie doch wen Sie wollen. Treiben Sie Unfug, wenn es Ihrer freien Zeit entgegenkommt.
Nicht, dass ich jemandem, werte Galatea, jemanden verunglimpft hätte; oder worin wollen Sie solches erkannt haben?
Ginge es Ihnen jemals um den kath. Glauben, dann würden Sie nicht so ergebnisorientiert argumentieren: es ging in meiner Zuschrift doch nicht um Sie, auch, wenn Sie es kaum glauben können.
Ich bin doch nicht Ihr Nachputzer. Machens das vielleicht selber.
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#79   Kilian   22:30:50 | Montag, 1. Dezember 2008
Das einzige Problem der Fsspx ist,
das die das Wort des Erzbischofs L. manchmal über die Lehre der Kirche stellen. Und der jansenistische Anhauch…
Ansonsten ist die Fsspx ziemlich o.k. :)3
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#78   Doriano   22:28:31 | Montag, 1. Dezember 2008
Die FSSPX wird…
…hauptsächlich deswegen verhöhnt, weil die Menschen es nicht ertragen können, wenn der unverkürzte und unverfälschte katholische Glaube gepredigt wird. Das ist unbequem. Da läßt man sich doch lieber von irgendwelchen Ohrenbläsern und falschen Propheten einlullen, anstatt sich anzustrengen, das Kreuz auf sich zu nehmen und Christus nachzufolgen. Und es ist natürlich auch wesentlich einfacher, sich irgendwelche häretischen protestantischen Positionen anzueignen, damit man seine Ruhe hat und nicht bei jeder Gelegenheit mit dem „Weltstolz“ aneckt – immer den Weg des geringsten Widerstandes gehen. Ach ihr Wohlstandschristen – ich frage mich ernsthaft, wie ihr euch verhalten wollt, wenn es wirklich darauf ankommt, den Glauben zu verteidigen. Wenn ihr jetzt schon SO schwach seid, was wird dann erst werden. Vielleicht doch ein Weihrauchkörnchen den falschen Götzen opfern? Nur um irgendwelchen Eventualitäten vorzubeugen – wer von sich selber behauptet, stark zu sein, kennt Gott weniger, als er dazu eigentlich fähig wäre. Vor Gott sind wir schwach – unvorstelbar schwach.
Aber erst dann, wenn es wirklich darauf ankommt, schenkt Gott dem, der nur auf IHN und nicht die Menschen baut, wahre Stärke aus der Gnade. Bis jetzt sind die meisten von uns noch nicht geprüft worden – aber wehe dem, der auf eigene Weisheit baut…
c.c:Warum wird dann hier immer so gerne auf die leeren katholischen Kirchen und die gefüllten bruderschaftlichen Kultstätten verwiesen?
Subtil – aber deutlich genug…
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#77   clarissa colonia   22:25:24 | Montag, 1. Dezember 2008
Wirklich nicht, werte Galatea,
obwohl Sie Ihre Zuschrift doch im Wortlaut zitierten:
„… Deren Gläubige als ein Fliegendreck auf der Landkarte des kath. Glaubens als „minimal“ zu verunglimpfen Sie sich genötigt sehen …“
Handelt es sich dabei nur um ein Problem der ars memoriae, oder liegen dessen Ursachen tiefer?
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#76   HeinrichvonOfterdingen   22:22:10 | Montag, 1. Dezember 2008
Lieber Joberens,
die Menschen haben die intellektuelle Selbstbehauptung aufgegeben und folgen bereitwillig Lügen. Trotzig rekuriren sie das als Gipfel der Selbstbehauptung. In Wirklichkeit ist es nur Selbstbetrug und Selbstenthauptung. Aber um schnell mal die „Alte“ gegen eine neue junge Hübsche auszuwechseln, dafür trägt es allemal weit genug.
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#75   Galatea   22:16:58 | Montag, 1. Dezember 2008
Werte Frau Clarissa Colonia,
ich kann mich – jedenfalls auf diesem Thread – nicht erinnern, etwas derartiges behauptet zu haben.
Lesen Sie selber:
Sie tun sich immer schwerer in der Argumentation.
Die von Ihnen so abgelehnte Bruderschaft k a u f t Kirchen.
Die – trotz Ihres Lateins vehement verteidigte moderne Kirche v e r k a u f t Kirchen, und kann die ihnen verbliebenen nur unter Mühen füllen. Dies klappt mit Tricks und Shows, was übrigens absolut nichts neues ist. So bekommen manche Pfarreien – auf die ich anspielte – volle Kirchen.
Die FSSPX verkündet nichtsdestotrotz Sonntag für Sonntag kath. Wahrheiten. Deren Gläubige als ein Fliegendreck auf der Landkarte des kath. Glaubens als „minimal“ zu verunglimpfen Sie sich genötigt sehen: das passt ins Bild. Macht aber nichts.
Herr JoBerens: als erstes wäre Ihnen folgendes
Die Menschen denken immer mehr selbst und lassen sich nicht mehr einlullen.
zu wünschen
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#74   joberens   22:15:49 | Montag, 1. Dezember 2008
Galatea – Problem der Probleme
Ja, das ist wirklich das Problem. Die Menschen informieren sich immer mehr selbst und denken auch immer mehr selbst und lassen sich nicht mehr einlullen.
Das ist das Problem, mit dem man in Rom am meisten Probleme hat.
Josef Berens
(als einfacher, denkender Katholik
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#73   clarissa colonia   22:12:30 | Montag, 1. Dezember 2008
Nicht daß ich jemanden, werte Galatea,
jemanden verunglimpft hätte; oder worin wollen Sie solches erkannt haben?
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#72   HeinrichvonOfterdingen   22:09:28 | Montag, 1. Dezember 2008
Liebe Clarissa Darling,
die wurde übrigens in der Zieblandstraße direkt neben dem alten Nordfriedhof (damals freilich noch nur der Nordfriedhof) geboren. Wikipedia liegt falsch, wenn es sie in Schwabing geboren sein läßt! Die Zieblandstraße gehört noch zur Maxvorstadt. Im Übrigen eine Törin war sie nicht. Heute würde man sie tough oder auf deutsch: taff nennen. Dass sie mit Karl Valentin ein Konkubinat gründete wird ihr in Bayern wohl noch heute nachgetragen.
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#71   Galatea   22:08:20 | Montag, 1. Dezember 2008
Werte Clarissa,
Sie tun sich immer schwerer in der Argumentation.
Die von Ihnen so abgelehnte Bruderschaft k a u f t Kirchen.
Die – trotz Ihres Lateins vehement verteidigte moderne Kirche v e r k a u f t Kirchen, und kann die ihnen verbliebenen nur unter Mühen füllen. Dies klappt mit Tricks und Shows, was übrigens absolut nichts neues ist. So bekommen manche Pfarreien – auf die ich anspielte – volle Kirchen.
Die FSSPX verkündet nichtsdestotrotz Sonntag für Sonntag kath. Wahrheiten. Deren Gläubige als ein Fliegendreck auf der Landkarte des kath. Glaubens als „minimal“ zu verunglimpfen Sie sich genötigt sehen: das passt ins Bild. Macht aber nichts.
Herr JoBerens: als erstes wäre Ihnen folgendes
Die Menschen denken immer mehr selbst und lassen sich nicht mehr einlullen.
zu wünschen.
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#70   clarissa colonia   22:00:20 | Montag, 1. Dezember 2008
Na, das, werter Heinrich,
war doch schon Elisabeth Wellano (alias Liesl Karlstadt).
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#69   HeinrichvonOfterdingen   21:57:38 | Montag, 1. Dezember 2008
Liebe Clarissa Darling,
quasi als Isartörin?
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#68   Vieira   21:57:30 | Montag, 1. Dezember 2008
@clarissa colonia
Sie demonstrieren Ihre Verständnisprobleme beim Lesen einfacher, kurzer Texte. Wie war noch Ihr schönes Wort immer? Hermeneutik!?
Also: Nutzanwendung unmöglich, ohne zuerst zu verstehen, was der Autor uns sagen will!
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#67   clarissa colonia   21:56:58 | Montag, 1. Dezember 2008
Wer wäre ich, werter Heinrich,
mich mit dem großen Karl vom Isartor zu messen?
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#66   joberens   21:56:54 | Montag, 1. Dezember 2008
Galatea
Ich denke, Pfarrer, die den Menschen das Evangelium predigen und nicht irgendwelche fraglichen, amtskirchlich erfundenen Dinge, die bekommen auch noch Menschen in ihre Kirchen. Das hat nichts mit nach dem Munde reden zu tun.
Amtskirchlich sollte man dem Evangelium wieder den Platz einräumen der im gebührt und sich mit fraglichen eigenen Ansichten und Meinungen, die man den Menschen gerne als Gottes Wille und Gottes Gebote aufzudrängen versucht, zurück halten.
Die Menschen denken immer mehr selbst und lassen sich nicht mehr einlullen.
Josef Berens
(als einfacher, denkender Katholik)
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#65   HeinrichvonOfterdingen   21:56:04 | Montag, 1. Dezember 2008
Liebe Clarissa Darling,
Ich habe lediglich die Zuschrift der Leserin Galatea praktischer Nutzanwendung zugeführt.
… sachen wirs mal so: Sie gehören zu den Leuten, die keinen Kalauer auslassen können. Aber Karl Valentins Größe haben Sie auch nicht. (das war die freundliche Lesart)
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#64   clarissa colonia   21:52:59 | Montag, 1. Dezember 2008
Werter Marcellus,
weder behaupte ich Unbewiesenes, noch stelle ich Mutmaßungen auf. Ich habe lediglich die Zuschrift der Leserin Galatea praktischer Nutzanwendung zugeführt.
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#63   Marcelus   21:50:23 | Montag, 1. Dezember 2008
@clarissa c.: Nein, damit hat man sie geleert,
oder schreiben Sie aus dem D.G.K.-Jahr 1962 als die Kirche nach außen hin noch in Ordnung war?
mit dem Nach-dem-Munde-reden füllt man also Kirchen.
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#62   derLeser   21:49:49 | Montag, 1. Dezember 2008
Kirchenleerungen
passieren weil sich die Leiter mit einer „leichteren, angenehmeren, anthropo-zentrierten“ Religion beim Gottesvolkes beliebt machen wollen.
das Gegenteil ist aber der Fall, da der Mensch instinktiv die Wahrheit eingeschrieben hat.
Nun gibt es „Jesus sanft“, „Jesus billig“ zu haben, eine Wohlfühlreligion ohne das Kreuz, ohne Härten, von der sich die Menschen völlig zurecht abwenden. Nicht der Heilige gerechte und gnädige Gott, sondern der Mensch ist nun das Maß für Moral und Glaube. Die Leiter des Gottesvolkes, die Prälaten und „Beschwichtigungs-Hofräte“, haben dem Evangelium den Zahn gezogen, sie haben es „harmlos“ gemacht, es ist nicht mehr „Salz der Erde“; nun ist es kraftlos, ohne Anziehungskraft (Matthäus 23,5-15). Die Eucharistiefeier am „Tag des Herrn“ verflacht zu einer billigen „Unterhaltungssendung“ – zu einer Show mit Moderator. Geistliche Berufe versiegen unter diesen Umständen. Die Bischöfe, die noch nicht vom Zeitgeist vereinnahmt sind, schweigen und fürchten die Medien.
Genau das und nichts anderes ist der Grund für Kirchenleerungen
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#61   clarissa colonia   21:48:25 | Montag, 1. Dezember 2008
Nun, werte Galatea,
mit dem Nach-dem-Munde-reden füllt man also Kirchen. Dann, das argumentum ex opposito wird erlaubt sein, leert man sie wohl mit Gegenteiligem.
Warum wird dann hier immer so gerne auf die leeren katholischen Kirchen und die gefüllten bruderschaftlichen Kultstätten verwiesen?
Wenn der nämliche Zusammenhang für die Kirchen der Kirche gilt, wird er doch auch wohl für die Kultorte nämlicher Bruderschaft gelten müssen, oder?
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#60   Marcelus   21:42:11 | Montag, 1. Dezember 2008
@joberens: Es gibt nur eine Kirche die zu Gott führt,
nämlich die göttliche Römische Kirche die Gott selbst auf Petrus gegründet hat, und dieser bewahrt unfehlbar die göttliche Lehre die zu Gott führt weil der Heilige Geist über die Lehre der Kirche wacht.
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#59   Galatea   21:40:52 | Montag, 1. Dezember 2008
Werte cc.,
„Pfarrer, die den Leuten nach dem Mund reden, sind die beliebtesten. So füllt man heute Kirchen.
Füllt man. Nicht leert man.
Füllt man mit der Leugnung der eigenen kath. Lehre.
Ihnen vielleicht nicht, aber anderen geht es um die Wahrheit.
wenn die Kirchen in Deutschland leer sind (abgesehen von der zugrundeliegenden Definition von „leer“), dann doch wohl, weil den Menschen dort die Wahrheit zugemutet wird – so hat das Leserin Galatea jedenfalls (mit Ihrer Zustimmung) geschrieben:
Vollkommen unlogisch.
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#57   Marcelus   21:39:27 | Montag, 1. Dezember 2008
@Seefeldt: Völlig richtig: Die Frage ist vollkommen falsch gestellt
Pfarrer, die den Leuten nach dem Mund reden, sind die beliebtesten. So füllt man heute Kirchen.
Diese Rezepte wie man Kirchen füllt versucht man seit den 1960ern und 1970ern und hat damit die Kirchen geleert.
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#56   joberens   21:38:51 | Montag, 1. Dezember 2008
Marcellus
Lieber Marcellus, an Gotte Gebote halte ich mich voll und ganz. Doch mit fraglichen amtskirchlichen Ge- und Verboten habe ich schon meine Probleme.
Josef Berens
(als einfacher, denkender Katholik
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#55   Seefeldt   21:36:56 | Montag, 1. Dezember 2008
Schon wieder hat cla col nichts verstanden – und dann verdreht sie böswillig
Denn Galateas Beitrag bestand eben nicht nur aus dem einen von cla col zitierten Satz.
Zum vollen Verständnis den ganzen Beitrag einschließlich Überschrift:
Sehr geehrter Herr Günter-Georg:
Viele Pfarren unserer „Konzilssekte“ sind Sonntag für Sonntag gut gefüllt
Pfarrer, die den Leuten nach dem Mund reden, sind die beliebtesten. So füllt man heute Kirchen.
Als ob es darum ginge und nicht um die Wahrheit.
*
Eigentlich sollte doch klar sein, was die Kernaussage Galateas ist:
Als ob es darum ginge und nicht um die Wahrheit.
Sie distanziert sich damit klar von den nachkonziliaren Schleimern, die mit ihrer Schleimerei wenigstens noch einige Leute in ihren Gotteshäusern halten.
Das cla col in ihrem zweiten Posting die Aussage Galateas auch noch bösartig verdreht, verschlimmert die Angelegenheit noch.
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#54   Marcelus   21:29:53 | Montag, 1. Dezember 2008
@joberens: Kehren Sie zur göttlichen Kirche zurück
und retten Sie Ihr ewiges Leben indem Sie sich an Gottes Gebote halten.
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#53   clarissa colonia   21:29:37 | Montag, 1. Dezember 2008
Also, werter Marcellus,
wenn die Kirchen in Deutschland leer sind (abgesehen von der zugrundeliegenden Definition von „leer“), dann doch wohl, weil den Menschen dort die Wahrheit zugemutet wird – so hat das Leserin Galatea jedenfalls (mit Ihrer Zustimmung) geschrieben:
„Pfarrer, die den Leuten nach dem Mund reden, sind die beliebtesten. So füllt man heute Kirchen.
Als ob es darum ginge und nicht um die Wahrheit.“ (Zitat Ende)
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#52   joberens   21:28:53 | Montag, 1. Dezember 2008
Ihr LIeben
Man leert die Kirchen dadurch, daß man den Menschen unsinnige Ge- und Verbote und sonstige Dinge als Gottes Wille aufzudrängen versucht, die nichts mit dem Evangelium und Jesus zu tun haben und das Evangelium und Jeus spielen da nur noch eine Nebenrolle.
Dabei ist das Evangelium auch heute noch genau so aktuell und interessant wie vor 2000 Jahren. Nur was man da alles, an unsinnigen Dingen hinzuzudichten und den Menschen als Gottes Wille zu verkaufen versucht, ist selbst denke Menschen sich nicht mehr glaubhaft vermitteln und das lassen diese sich auch nicht mehr aufdrängen. Da sucht man dann offenbar lieber, sogar verständlicherweise, seinen eigenen Weg zu seinem Gott.
Josef Berens
(als einfacher, denkender Katholik
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#51   Marcelus   21:25:06 | Montag, 1. Dezember 2008
@clarissa c.: Die Kirchen in Deutschland sind leer
weil die Deutschen kein gläubiges Volk sind.
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#50   clarissa colonia   21:22:54 | Montag, 1. Dezember 2008
Ach so, werter Marcellus,
jetzt verstehe ich erst, was Sie hier auf so aenigmatische Weise verschlüsselt zu sagen versuchen:
Die Kirchen der mikroskopischen Bruderschaft sind deshalb leer, weil man dort die Wahrheit sagt (oder was man daselbst dafür hält)!
War es das?
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#49   Marcelus   21:18:40 | Montag, 1. Dezember 2008
@clarissa colonia: Diese Kirchen sind leer
Wenn Kirchen „voll“ sind, dann nur, weil die Pfarrer den Leuten nach dem Munde reden; ersteres bliebe aber aus, sagte man die ungeschminkte Wahrheit
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#48   clarissa colonia   21:14:59 | Montag, 1. Dezember 2008
Also, werte Galatea,
habe ich Sie da recht verstanden:
Wenn Kirchen „voll“ sind, dann nur, weil die Pfarrer den Leuten nach dem Munde reden; ersteres bliebe aber aus, sagte man die ungeschminkte Wahrheit.
Ist das so korrekt wiedergegeben?
Warum wird dann in diesem Forum stets so alert auf die Besucherzahlen und die „gut gefüllten“ Kultstätten einer gewissen Bruderschaft hingewiesen?
Welche Schlußfolgerungen müßte man denn dann erst ziehen, folgte man Ihrem vorstehend referierten Denkansatz?
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#47   Marcelus   21:11:29 | Montag, 1. Dezember 2008
@Galatea: So leert man Kirchen
Oder können Sie über die Kirche in Deutschland seit der Modernismuskrise anderes berichten?
Der Glaubensleugnung folgt die Entgläubigisierung Deutschlands.
Pfarrer, die den Leuten nach dem Mund reden, sind die beliebtesten. So füllt man heute Kirchen.
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#46   Galatea   21:08:59 | Montag, 1. Dezember 2008
Sehr geehrter Herr Günter-Georg:
Viele Pfarren unserer „Konzilssekte“ sind Sonntag für Sonntag gut gefüllt
Pfarrer, die den Leuten nach dem Mund reden, sind die beliebtesten. So füllt man heute Kirchen.
Als ob es darum ginge und nicht um die Wahrheit.
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#45   Marcelus   21:03:18 | Montag, 1. Dezember 2008
@joberens der Apostat: Kehren Sie zurück zur Römisch-Katholischen Kirche
und retten Sie Ihre Seele vor der bevorstehenden ewigen Verdammnis, die jedem der schuldhaft außerhalb der Kirche ist zuteil wird.
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#44   joberens   21:01:27 | Montag, 1. Dezember 2008
Franz kappes
Dem kann ich als Christ und Katholik nur zustimmen und sehe mich, mit meiner Kritik, sogar von den Bischöfen bestätigt.
Josef Berens
(als einfacher, denkender Katholik)
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#43   Franz Kappes   20:32:03 | Montag, 1. Dezember 2008
@joberes
Wenn gelogen wird, wenn dem Egoismus zu sehr gefrönt wird, ist die Kritik des Christen gefragt. Das wissen auch die deutschen Bischöfe (vgl. KEK).
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#42   joberens   20:06:07 | Montag, 1. Dezember 2008
Ihr LIeben
Nun bleibt doch bitte fair.
Josef Berens
(als einfacher, denkender Katholik
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#41   noch ein Landorganist   19:31:48 | Montag, 1. Dezember 2008
Joberenz <- Z
Ist das auf dem Bild (Link) der Ekel-Schmierer hier?
Der schaut ja ganz normal aus. Wenn man ihn nur so sieht, würde man nicht vermuten, wieviel kirchenfeindlicher Ekel-Schmodder hinter diesen Stirnfalten steckt.
Sollen Stirnfalten nicht im Zusammenhang mit Denkvorgängen stehen? Da müsste doch Joberens Stirn glatt wie ein Babypopo sein.
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#40   kritischerbeobachter   19:02:18 | Montag, 1. Dezember 2008
Leider sind die – vermutlich einfach-gedachten –
Machwerke nicht hörbar.
Ist joberens etwa ein Hochstapler?
Ein Kanondichter – einige Noten, nichts dahinter?
So wie der sich selbst bezeichnende „einfach denkende“?
Diesen Gedankengängen kann doch kein Mensch folgen – höchstens die beeinflussten Sektenmitglieder der Partenia-Sekte, der WsK, IKvU und der Berens’schen Tropffolter.
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#39   joberens   18:59:36 | Montag, 1. Dezember 2008
Jubärens – Ein Papst darf keine Narrenfreiheit haben, wenn es um Leben oder Tod von Menschen geht
Fakt ist, das der Papst jede Aidserkrankung und jeden Aidstoten, die oder der auf sein unsinniges Kondomverbot zurückzurühren ist, da Kondome bekanntlich der beste und sicherste Schutz vor dieser Todbringenden Krankheit sind, vor Gott und der Welt zu verantworten hat.
Es geht hier um Menschenleben und es ist schon eine ziemliche Katastrophe, daß gerade unser kath. Kirchenoberhaupt so verantwortungslos mit diesen Menschen umgeht.
So muß auch immer wieder auf diese schreckliche Sache hingeweisen werden, denn wenn es um Menschenleben geht, kann auch einem Papst keine Narrenfreiheit zu gestanden werden.
Josef Berens
(als einfacher, denkender Katholik
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#37   Jubärens   18:15:14 | Montag, 1. Dezember 2008
Josef Berens verbreitet Lügen
Die katholische Kirche ist mit ihrer ethischen Strategie gegen die Aidsseuche in Afrika recht erfolgreich. Die katholische Morallehre: Enthaltsamkeit vor und Treue in der Ehe bewahrt die glaubenstreuen Katholiken vor der Aidsseuche und verhindern die Ausbreitung der Aidsgeißel. Zahlen und Tatsachen belegen diesen Trend: In den meisten Sub-Sahara-Staaten steht die AIDS-Infektionsrate im reziproken Verhältnis zum katholischen Bevölkerungsanteil – oder für einfachdenkende Menschen: Je größer der Katholikenanteil, desto geringer die AIDS-Rate und umgekehrt. Swasiland besitzt mit 43% eine der höchsten HIV-Raten in Afrika, obwohl nur 5% der Bevölkerung katholisch sind. Dagegen besitzt Ruanda mit 47% der Katholiken nur einen Bevölkerungsanteil von 5%, der mit AIDS infiziert ist. Für die anderen schwarzafrikanischen Staaten gelten ähnliche Zahlenverhältnisse. Josef Berens blendet die Zahlen aus und leugnet die Tatsachen, um gebetsmühlenartig seine Lügen zu verbreiten. Berens hat noch nie Zahlen für seine Lügen genannt, denn er hasst die Wahrheit. Josef Berens ignoriert die Fakten, verdreht die Verhältnisse, lügt sich ein Konstrukt zurecht und verleumdet damit Papst und Kirche. Mit seiner Lügenkampagne versucht Josef Berens den guten Ruf der katholischen Kirche zu schädigen.
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#36   ratzeputz †   17:29:33 | Montag, 1. Dezember 2008
„Tagung der Kirchenfeinde“ – Ich lach mich kaputt!!!!!!!!!!!!!!
:-D :-D :-D :-D :-D :-D :-D :-D :-D :-D
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#35   cum te   16:05:16 | Montag, 1. Dezember 2008
Schöne neue Welt!
Das Schöne ist ja, das kreuz.net nach Belieben ein Bild von „gestern“ entwirft, gleichfalls völlig selbstverliebt. Wie schrieb der SPIEGEL vorige Woche über die SSPX? „Wir sind das Mittelalter und wir lieben das Mittelalter.“ Stimmt nicht. Ihr seid ein Resultat von 68, ideologisch der „Gegenschlag“, methodisch: Revoluzzer.
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#33   noch ein Landorganist   15:50:07 | Montag, 1. Dezember 2008
Günther-Georg
Eine Behauptung wird nicht richtiger, wenn man sie ständig wiederholt! Daß vom „Volk Gottes durch das Konzil nur die leeren Kirchenbänke übrig geblieben sind“ ist nichts als eine Halbwahrheit.
Und welcher Teil der „Halbwahrheit“ ist nun ihrer Meinung nach die Wahrheit?
Die objektiven und offiziellen Zahlen zeigen doch alles klar und deutlich! Was gibt’s denn da immer herumzudoktern?
P.S.: Troll > Ekel-Troll > Joberens de.wikipedia.org/wiki/Troll_(Netzkultur)
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#32   für die Kirche   15:47:12 | Montag, 1. Dezember 2008
die Bischöfe in Westeuropa sind faktisch Beamten des Staates geworden.
Obwohl sie keine Beamten der Kirche mehr sein möchten.
Da aber der demokratische Staat laikal ist, verlieren diese Bischöfe durch dieses Bündnis eigentlich ihre Legitimation.
Sie verlieren dadurch ihre Autorität, warum sollen wir Laien diesen Bischöfen noch „untertänig“ sein, wenn sie den Schatz des Glaubens nicht mehr hüten, sondern sich nur vom Staat als eine Art Sozialisationsmittel instrumentalisieren lassen?
Warum soll man Kirchensteuer an solche Leute zahlen? Die Schulen u. die staatlichen Medien reichen völlig u. gar aus, um das soziale verträgliche Verhalten des Bürgers zu bilden, die Bischöfe sind überflüssig. In diesem Sinne sind sie bloß ein Überrest des absolutistischen Staates u. können abgeschafft werden, wenn sie sich nicht mehr für den Glauben eintreten.
Ich fordere stärkere Trennung von Kirche u. Staat. Und ich fordere stärkere Bindung zu Rom, denn erst durch die Bindung u. Treue zu Rom behält die Kirche als die Vereiningung des Volkes Gottes ihre Autonomie gegenüber dem Staat, die wir angesicht der zunehmenden totalitären Tendenzen des modernen Staates dringend brauchen.
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#31   ecclesia-semper-reformanda   15:38:26 | Montag, 1. Dezember 2008
Lieber Günter-Georg, das ist aber nicht fair:
Sie bringen hier doch tasächlich ernsthafte Überlegungen – die ganz sicher auch noch völlig richtig sind – mit in die „Diskussion“ ein. Das wolllen die hetz.netten hier aber gar nicht. Die wollen nur draufhauen und durch plumpeste Gedankengänge die „V 2 Sekte“ für den Niedergang verantwortlich machen. Wo kämen wir denn hin, wenn wir hier auch noch anfangen würden zu differnzieren ??!!! :-#
Trotzdem: vielen dank für Ihren – natürlich – absolut richtigen Beitrag! :)3
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#30   Franz Kappes   15:32:30 | Montag, 1. Dezember 2008
@Günther-Georg
Auch Thesen werden keine Wahrheit, wenn sie oft genug wiederholt werden. Es wäre zu wünschen, dass die Pfarrer ihre Gemeinde so gut kennen, dass sie mit den „schwarzen Schafen“ reden können und sie wieder in die Gemeinschaft zurückholen. Leider wird aus nicht bekannten Gründen viel zu oft darauf verzichtet.
Das Ego des Menschen will gepflegt werden.
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#29   Günther-Georg   15:28:54 | Montag, 1. Dezember 2008
Leere Kirchenbänke?
Eine Behauptung wird nicht richtiger, wenn man sie ständig wiederholt! Daß vom „Volk Gottes durch das Konzil nur die leeren Kirchenbänke übrig geblieben sind“ ist nichts als eine Halbwahrheit. Viele Pfarren unserer „Konzilssekte“ sind Sonntag für Sonntag gut gefüllt; und jene die fehlen, wären auch ohne Konzil ausgeblieben, vermutlich sogar weitaus mehr!
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#28   kritischerbeobachter   15:20:23 | Montag, 1. Dezember 2008
Der Dummie und Schwachkopf joberens …
war doch gar nicht dabei, als die Sülzköpfe von WsK ihre Dummfurze abgegeben haben.
Daß joberens selbst dieser Kategorie der Dummfurze zuzuordnen ist, ist ausreichend durch seine Postings bewiesen.
Man hat ihm mit dem Furznebel schon so sein Hirn vernebelt, daß er nur noch den immer wieder gleichen Schrott von sich gibt.
Ach so – der geistliche Anführer dieser Sekte hat auf einem antikirchlichen Hassforum wieder mal Gift und Galle gesprüht.
Und prompt ist da auch ein Eifelaner Bär wieder aufs Leim gegangen.
Mögen sich die minderbedarften geringbemittelten IQ-Inhaber mehr zurückhalten. Wer sind schon diejenigen von „WIR sind Kirche“? Ich zähle mich nicht zu dieser Splittergruppe, die die Promiskuität fördert, den Kindermord befürwortet und den Papst beleidigt.
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#27   ecclesia-semper-reformanda   15:08:29 | Montag, 1. Dezember 2008
Bester defendor:
man kann über joberens denken was, man will: diese seltsame Polo-Tante gloria ist m i n d e s t e n s – genauso durchgeknallt…
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#26   defendor   14:55:31 | Montag, 1. Dezember 2008
Besondere Empfehlung
Erneut eine Empfehlung an alle, besonders aber an jene, die meinen mit einem modernistischen, selbstherrlichen „Weichspül-Glauben“ das Heil „erfeilschen“ zu können:
www.gloriapolo.net/
Bei dieser Gelegenheit ist der von einigen Usern bereits mehrfach eingebrachten Ratschlag mit Nachdruck weiter zu empfehlen die „Beiträge“ von einem „einfachen, denkenden Katholiken“ – oder besser einem Zersetzer der reinen Lehre der heiligen Mutter Kirche – wie „joberens“ und seiner Helfershelfer zu IGNORIEREN und sich zu keinen geschriebenen Reaktionen hinreissen lassen.
„joberens“ und Konsorten sprühen das freimaurerische Lügen-Gift und finden nichts „amüsanter“ als die von ihnen verachteten, treu zur reinen Lehre der heiligen Mutter Kirche stehenden Katholiken „aus der Fassung zu bringen“ und sie dann durchtrieben der „Unchristlichkeit“ zu bezichtigen
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#25   Kunstmaler †   14:53:47 | Montag, 1. Dezember 2008
wer Christus kennt,
der kennt auch seinen Weg zu Christus.
Christus betete zu Gott: „ Herr nicht mein Wille geschehe, sondern Dein Wille.“
Des Menschen Wille, der oft allzu selbstgefällig ist, ist nicht der Wille Gottes – das glauben manche nur in ihrer Blindheit.
Wer Christus kennt, weiß auch um den Weg, den er in dieser Welt einzuschlagen hat, um zu Ihm zu gelangen.
Er gab uns durch seine Worte viele Wegweiser – man achte darauf!
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#24   noch ein Landorganist   14:51:30 | Montag, 1. Dezember 2008
Joberens=Troll
Troll Troll Troll de.wikipedia.org/wiki/Troll_(Netzkultur)
\|||/
(o o)
,~~~ooO~~(_)~~,
| Please |
| don’t feed the |
| TROLL! |
‘~~~~~ooO~~~~’
|__|__|
|| ||
ooO Ooo
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#23   Marcelus   14:49:02 | Montag, 1. Dezember 2008
joberens der Antikatholik: Nichtkatholiken können nur ein Ziel haben:
Katholisch zu werden um ihre Seele zu retten.
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#22   joberens   14:47:22 | Montag, 1. Dezember 2008
Wir sind Kirche – streitet für eine bessere und wieder glaubwürdigere kath. Kirche
Ich denke, wer die Organisation „Wir sind Kirche“ näher kennt wird wissen, wie nahe sie Jesus und dem Evangelium und wie wichtig sie, für den Nachlaß Christi, in unserer heutigen Zeit, ist.
„Wir sind Kirche“ versucht das Evangelium wieder mehr in den Mittelpunkt zu stellen und kritisiert natürlich so manchen amtskirchlichen Unsinn. Das kann auch garnicht genug getan werden.
Ich hatte schon das Glück, beim Katholikentag in Saarbrücken am Stand von „Wir sind Kirche“ mit arbeiten zu können. Der Andrang an unserem Stand und das Interesse der Katholikentagsbesucher war sehr groß und an den immer wieder zustande gekommen Diskussionen konnte merken, daß doch viele Katholiken den amtskirchlichen Aussagen, oft doch eher, kritisch gegenüber stehen.
„Wir sind Kirche“ versucht die Menschen wieder zu erreichen, wozu Rom, in seiner Selbstherrlichkeit und Rechthaberei offenbar nicht mehr in der Lage zu sein scheint.
Die Organisation „Wir sind Kirche“ kann daher gar nicht genug gefördert werden.
Josef Berens
(als einfacher, denkender Katholik
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#21   Arkanum/kreuts.net †   14:10:56 | Montag, 1. Dezember 2008
nur eine Kleinigkeit
zum Absatz:
Dann färbt er einen Schuß zu rosarot: Der Papst habe seine Position als „absoluter Monarch“ behalten – behauptete er, ohne rot zu werden.
Das kann er behaupten, ohne rot zu werden, denn politisch ist der Papst auch nach dem Konzil alleiniger Inhaber der Staatsgewalt in der Vatikanstadt und diese damit eine absolute Wahlmonarchie.
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#20   Kunstmaler †   14:02:53 | Montag, 1. Dezember 2008
dieser Satz gefällt mir
Woher kommt diese Spiritualität? Aus Klöstern, die strenge Askese üben und ständig beten.
genauso ist es.
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#19   Franz Kappes   13:43:04 | Montag, 1. Dezember 2008
@Julian
Zum Thema „Gefühle“ habe ich einen kleinen Literaturhinweis:
Johannes B. Scaramelli , Regeln zur Unterscheidung der Geister, ISBN 978-3-939684-36-7
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#18   Marcelus   13:41:27 | Montag, 1. Dezember 2008
Mit Fakten kann man eine Freude am Pastoralkonzil leider nicht untermauern,
denn unmittelbar danach ist die weltkirchliche Mission zusammengebrochen und der Gottesdienstbesuch und die Beichtpraxis ist völlig eingebrochen;
aber das hängt wahrscheinlich nicht mit den Impulsen dieses pastoralen Konzils zusammen sondern mit einem schlechten Papst wie Paul VI. der die Irrlehren der Modernisten duldete, die Verfolgung der Rechtgläubigen und die Verfolgung der kanonisierten Römischen Messe zugunsten eines Chaosexperimentes des Neuen Ritus’.
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#17   Fragezeichen   13:26:33 | Montag, 1. Dezember 2008
Konzilsfrucht „Gefühle“?
„Als Ergebnis des Pastoralkonzils zählte er zum Beispiel auf: Aufbruchsstimmung, ein Gefühl der Befreiung und des Aufatmens in der Kirche.“
Mithin: Stimmungen und Gefühle.
Vermutlich haben Menschen schon oft solche Gefühle verkostet und dann – etwas später – merken müssen, dass sie sich geirrt haben (ich denke da an die Französische Revolution, die Bolschewistische Revolution o.ä.).
Gewiss werden Gefühle allein noch keine Frucht sein, die besonders hervorgehoben werden dürfen – oder irre ich mich?
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#16   Franz Kappes   13:07:52 | Montag, 1. Dezember 2008
@Confiteor
Die Jesuiten haben ihre Finger überall drin. Die sollten sich mal fragen, ob sie noch Bestandteil der katholischen Kirche sind. o^/
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#15   pneumat   13:07:40 | Montag, 1. Dezember 2008
Diskurs wie Sarg aussehen soll
Auf welchem Teller – goldenen oder hölzernen – Nichts serviert wird, ist dem Hungrigen fast egal.
Nun was ist der Teller? Liturgieform.
Was ist das Nichts? Der Mangel an Heiligen Geist.
Wer ist der Hungrige. Der Gläubige, der vergeblich Spiritualität in der RKK sucht.
Woher kommt diese Spiritualität? Aus Klöstern, die strenge Askese üben und ständig beten.
Von Geistlichen, die dasselbe tun.
Vom Nichts des bloßen bürokratischen Beamten kommt nur nichts.
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#14   Confiteor   13:05:45 | Montag, 1. Dezember 2008
Jetzt ist der Pater Seibel
dran, ins Kreuzfeuer zu geraten und mit allen schändlichen Attributen, die kreuz.net diffamierenderweise zu verleihen hat, vorgeführt zu werden.
Pater Seibel kenne ich nicht nur als Autor und Chef von „Stimmen der Zeit“ sondern auch als Mensch, mit sich gut Meinungen austauschen lassen und zudem ist er ein Landsmann von mir.
Er ist einfach nicht in der Lage, die Fundamente der Zwei-Klassen-Kirche zu verstreben und mit Betonklötzen noch unbeweglicher zu machen.
Das war und ist nicht Sache von Pater Seibel. Das üble Geschäft wird von Leuten besorgt, denen die Kirchengaunerei ein ganz spezielles gewinnbringendes Herzensanliegen ist.
Zum dem illustren Kreis würde sich Pater Seibel keine Eintrittskarte schenken lassen.
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#13   Franz Kappes   12:53:11 | Montag, 1. Dezember 2008
Es menschelt
Wenn der Mensch sich für zu wichtig hält, muss der Herr eingreifen. Ich glaube, so ähnlich, hat mein Pfarrer das mal gemeint. O:)
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#12   Lorenz   12:45:06 | Montag, 1. Dezember 2008
Was ich noch nicht begriffen habe:
Ein Moslem, der einen Christen in sein Haus einlädt und freundlich bewirtet, würde einen Glaubensbruder, der zum Christentum konvertiert, abstechen.
Ein Protestant, der die Katholiken als seine Schwestern und Brüder im Glauben schätzt, würde einem protestantischen Konvertiten zum Katholizismus vor die Füße spucken.
Ein Katholik, der Moslems und Protestanten als Mitgläubige an den einen Schöpfergott achtet, rümpft über einen papst- und traditionstreuen Mitkatholiken die Nase.
Woher kommt dieses Feind-, Todfeind-, Parteifreud-Denken?
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#11   Franz Kappes   11:58:30 | Montag, 1. Dezember 2008
Jesuitische Selbstliebe
Die Selbstliebe scheint bei Jesuiten ausgeprägt zu sein. Warum?
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#10   Siegfried   11:53:19 | Montag, 1. Dezember 2008
zu: HBR: Seibel spricht recht
oder spricht er und Sie unrecht.
Hier liegt ein großer Irrtum von Ihrer Seite vor. Das XXI. Konzil war ein Pastoralkonzil, ohne jegliche Aussage zu der christlich katholischen Kirchenlehre. :-O :-O o.O :-O Dies stimmt doch?!! Somit kann kein Gläubiger der evtl. die eine oder andere Aussage nicht für sinnvoll hält mit dem Glauben der Katholischen Kirche brechen, oder eine Häresie oder ein Schisma vertreten. o^/ o^/ o^/ :-D Der Glaube wird nicht angwegriffen. Hier wird in Frage gestellt ober der Weg der vorgegeben wird sinnvoll ist oder nicht. Dies hat nichts mit dem Glauben zu tun. :-] :-D :-D Häresien verbreiten viele Modernisten, darunter Bischöfe, Priester und Ordensleute, die immer wieder mit der Keule, seit dem II. VK hat sich der oder der Glaubenssatz geändert. >:) >:) >:) Dies sind teuflische Äußerungen. Oder???
So hat auch der verurteilte Erzbischof nicht schisnmatisch gehandelt. Papst Johannes Paul II. hat diesem zugesagt er dürfe für sein Werk 3 (??-ich bin mir mit der Anzahl nicht ganz sicher) Bischöfe nach Rücksaprache mit dem Papst weihen. Wobei Erzb.L. von den Priestern dem Hl. Vater geeignete Kandidaten vorschlägt.
Unhöflich hat der deutsche Episkopat mit unterstützung einiger Franzosen gehandelt. Diese haben ständig dagegen oponiert, sie stimmen der Weihe nur zu, wenn sie die Kandidaten für diese Ämter in der Priesterbruderschaft benenen. Dies ist Erpressung, zu einem persönlichen Ziel oder? >:) Diese sollten wieder mehr :(3 und o^/
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#9   noch ein Landorganist   11:52:59 | Montag, 1. Dezember 2008
@ HBR
Was brabbeln Sie da?
Komma hat ja wohl völlig recht, das der Altersdurchschnitt in NOM-Messen viel höher ist als in Messen im ao. Ritus. haben Sie überhaupt schon mal den Vergleich gemacht? Wenn ja, wo bitteschön?
Was soll übrigens heißen „angeblich leere[n] Bänken. Was ist daran „angeblich“?
Auch gab es keine Pflicht zum Messbesuch. Dieser war einfach selbstverständlicher Bestandteil und beileibe nicht lästige Pflicht. Ich habe mit entsprechenden Personen geredet, da ich ja selbst gerade mal in den Zwanzigern bin und das natürlich nicht erlebt habe, sondern nur den immer rasanteren Niedergang, besonders seit Ende der Achtziger. Woher nehmen sie Ihre ganzen falschen Informationen?
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#8   ecclesia-semper-reformanda   11:51:44 | Montag, 1. Dezember 2008
„Angeblich“:
„Das Zweite Vatikanum und die Zeit danach standen angeblich im Mittelpunkt der 24. öffentlichen Bundesversammlung der kirchenfeindlichen Gruppierung „Wir sind Kirche“ in Würzburg“
Wieso „angeblich“? Das war doch wohl tatsächlich das Thema! Aber wenn man das Wörtchen „angeblich“ so inflationär benutzt wie hetz.net, um anderen fehlende oder zumindest falsche Gesinnung zu unterstellen, dann kann das schon mal in einen Satz reinrutschen, in den es gar nicht passt…
Abgesehen davon; wenn man die total bescheuerten „Kommentare“ dieses Artikels weglässt, scheinen die danach übrig gebliebenen Aussagen des Paters doch völlig zutreffend zu sein.
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#7   Komma   11:50:48 | Montag, 1. Dezember 2008
@HBR, na ja…
…Ihre These der „überalterten“ Besucher der „alten Messe“ wird durch Wiederholung nicht richtiger.
Ich besuche seit gut 4 Jahren, wo immer es irgend möglich ist, nur noch die überlieferte Liturgie. Der Altersdurchschnitt der Besucher ist dort deutlich niedriger als in den meisten NOM Messen.
Diese Wirklichkeit sollten Sie einfach mal zur Kenntnis nehmen und nicht immer wieder die gleichen Unwahrheiten verbreiten – das wird langsam langweilig.
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#6   Kilian   11:48:59 | Montag, 1. Dezember 2008
Das Dumme ist nur,
daß die Kirchen und Kapellen, der Piusbrüder und der Sedisvakantisten, voll sind. Während die NOM-Kirche ihre Kirchen und Klöster schließen muß.
Außerdem besteht die Sonntagspflicht, das Freitagsgebot, und die Nüchternheit vor der Kommunion in der sog. Amtskirche immer noch! Es kümmert sich nur keiner mehr darum, weil fast niemand mehr im NOM eine Gottesbeziehung sucht. Die meinsten gehen nur in die Kirche, wenn der Mensch und nicht Gott gefeiert wird.
Habe bei vielen Hallie-Gallie-Messen zugesehen, wie die Jugend aus der Kirche „geflohen“ ist. Wissen Sie, wer da in der Kirche gejubelt und geklatscht hat? Das waren alles nur die Omas und alle Personen über 45 Jahre…
Und jetzt kommen Sie…
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#5   ottaviani   11:47:45 | Montag, 1. Dezember 2008
Mein Lieber
ich kenne die „Tradiszene“ seit 25 Jahren damals mußte man die biologische Lösung befürchten aber heute keine Spur der Altersdurchschnitt bei Klerus und volk sinkt seit Jahreb
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#4   HBR   11:39:21 | Montag, 1. Dezember 2008
@Komma…biologisch entschieden
ist bald die Frage der „Altgläubigen“. Wenn man die Pflegeheime so betrachtet, die sich in einer üblichen Motu Proprio Messe sammeln, ist davon auszugehen, dass hier bald die Biologie den Einfluss der Nostalgiker bremsen wird
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#3   Seminarist   11:39:05 | Montag, 1. Dezember 2008
Junge Tradition gegen progressistische Ordinariokraten!
An der „Basis“ sei immer ein neuer Anfang möglich. Dort lebe die Kirche und dort werde die Zukunft gestaltet – propagierte er zum Schluß eine Zweiklassenkirche.
Einzig mit diesem Satz dürfte der vor Ignoranz und Realitätsverweigerung strotzende Jesuit vor seiner Modernistenbagage Recht gehabt haben.
Aber auf eine andere Weise, als er es sich vorzustellen mag!
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#2   Komma   11:36:33 | Montag, 1. Dezember 2008
Biologisch entscheiden
Die immer noch von den „Liberalen“ geführten Auseinandersetzungen des letzten Jahrhunderts werden bald schon allein aus biologischen Gründen zu Ende gehen. Aber natürlich nicht so, wie das die Modernisten immer erhofft haben. Siehe Thema „alte Messe“! Dort ist der Durchschnitt der Besucher meist deutlich jünger als in mancher selbstgebastelten „Kasperlemesse“.
Die Spät 68er kommen so langsam in die Jahre – man muss doch nur schauen, wer in diesem Forum den Ideologien der 60er Jahre des letzten Jahrhunderts noch die Fahne hält – Joberens, Gotthard usw., alles deutlich fortgeschrittene Semester.
Die nachwachsende Generation der Priester und Gläubigen ist doch aus einem völlig anderem Holz geschnitzt: sie sehnt sich nach würdiger Liturgie, Konsequenz im Glauben.
Ich habe daher für die Zukunft wenig Sorgen. Lasst die 68er dort zurückbleiben, wo sie sich festgebissen haben. Das sind doch letzte Rückzugsgefechte – wer interessiert sich heute noch für die Gruppe „Wir sind Kirche“? Das sind doch Themen von vorgestern. Nur so manche Kirchenzeitung hat das anscheinend noch nicht gemerkt, da hier noch die Alt 68er das Sagen haben. Aber nicht mehr lange – die Rente naht.
Katholisch sein ist doch viel mehr als die beschränkte Welt eines joberens Trolls:
„Warum flattern wie ein Huhn wenn man aufsteigen kann wie ein Adler?“
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#1   HBR   11:17:49 | Montag, 1. Dezember 2008
Seibel spricht recht
Das zweite vatikanische Konzil hat viel positives in der Kirche bewirkt und diese erst für das neue Jahrtausend fit gemacht. Die wichtigste Errungenschaft ist dabei die Liturgiereform, durch welche die Laien überhaupt erst richtig in die Feier des Opfermahles integriert worden sind. Vorher hat der Priester vorne irgendwas gemacht, während der Rest der Gemeinde mehr oder weniger im Rosenkranz vertieft war. Ist es das, was die Nostalgiker wollen? Den Priester wieder auf einen Thron heben? Übrigens: Wer das Konzil ablehnt, ist nicht katholisch, sondern ein Schismatiker.
Nun argumentiert der Schreiberling des Artikels wieder mit den angeblich leeren Bänken in unseren Kirchen. Dass nun heute nicht mehr so viele Leute in die Kirche gehen wie früher hat einen einfachen Grund. In der von der Lefebvrianer-Sekte und anderen „altgläubigen“ Nostalgikern so vereehrten vorkonziliaren Zeit bestand die Pflicht zum Messbesuch. Man ging nicht in die Kirche, um die Gottesbeziehung zu pflegen, sondern um nicht ins Gerede zu kommen. Das ist zum Glück weggefallen.
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