Der Wiener Kardinal verschwieg zum Thema Unzucht die Begriffe „Moral“ und „Sünde“. Trotzdem erntet er – sogar von einem Mitbruder im Bischofsamt – harsche Kritik.
(kreuz.net, Graz) Die österreichischen Bischöfe haben 1968 „sehr verantwortungsvoll gehandelt“, als
sie mit der Mariatroster Erklärung die Enzyklika ‘Humanae Vitae’ relativierten.
Das erklärte der Bischof
Egon Kapellari von Graz-Seckau in der jüngsten Ausgabe der diözesanen Mitarbeiterzeitung ‘Kirche Konkret’.
Die antikirchliche Tageszeitung ‘Der Standard’ veröffentlicht die Information in ihrer morgigen Druckausgabe.
Das Blatt wertet die Stellungnahme als Antwort auf die zweideutigen Aussagen des Wiener Kardinals Christoph
Schönborn.
Der Abgrund zwischen Gott und dem Teufel
Bischof Kapellari kennt nicht wenige Katholiken,
die sich an ‘Humanae vitae’ orientieren.
Er kenne „aber sehr viele andere Paare, die glaubhaft vermitteln,
daß die natürliche Empfängnisverhütung alleine für sie nicht umsetzbar sei“.
Der Bischof wittert
etwas kryptisch eine „seit Jahrzehnten“ bestehende „Spannung zwischen Gegensätzen“.
Es könne keinen
„Zwang“, sondern nur eine friedfertige Argumentation und vorgelebte Beispiele geben.
Die katastrophal
niedrige Geburtenziffer komme nicht nur aus der generellen Bereitschaft zur künstlichen Empfängnisverhütung,
sondern habe vielfältige Ursachen – so der Bischof.
Frappierender Unterschied
‘Der Standard’ zieht
als weiteren kirchenfeindlichen Kommentator den emeritierten Grazer Kirchenhistoriker, Maximilian Liebmann,
heran.
Dieser kommentiert die Jerusalemer Predigt des Wiener Kardinals vom letzten März:
„Es gibt natürlich
Diskussionen wegen der Aussagen. Aber das wird kirchenintern eher mit der linken Hand abgewunken.“
Der
Kardinal werde „sozusagen nicht zu ernst genommen“. Man höre, daß seine Predigt nicht sehr überlegt
und durchdacht gewesen sei.
Hw. Liebmann sieht einen frappierenden Unterschied zu den früheren Diskussionen,
wo von Moral und Sünde die Rede war.
Kardinal Schönborn habe dagegen eine deutliche Umgewichtung auf
den „bevölkerungspolitischen Aspekt“ vorgenommen.
Der Kirchengeschichtler findet es interessant, daß
die Kirche beginnt, sich bevölkerungspolitisch zu engagieren.
Eine Korrektur von Mariatrost betrachtet
Liebmann als „undenkbar, ein Super-GAU“.
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53 Lesermeinungen
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#53 franziskus 11:40:42 | Donnerstag, 4. Dezember 2008
Jerusalemer Nachgespräche Zum Thema möchte ich auf einen Kommentar hinweisen, den ich hier schon weitergegeben
haben: www.kreuz.net/…ticle.8263-page.html Außerdem: Der 82 jährige Kardinal Martini, der wie ein
zweiter Hieronymus als Bibelexperte nach Jerusalem übersiedelt ist, hat mit Georg Sporschill, der in
Rumänie wie ein zweiter Don Bosco wirkt, die Jerusalemer Nachtgespräche herausgegeben, die „Humanae
Vitae“ als Fehlschlag bezeichnen und in Rom wie anderswo schon für genug Aufregung gesorgt haben.
#50 Biene Maja 23:04:16 | Mittwoch, 3. Dezember 2008
clarissa colonia ich bin authentisch wenn ich schreibe ihr könnt halten was ihr wollt ich bin ich kann
mich nicht verstellen. das Du tut mir nicht weh. Also eine Gute Nacht bin müde langer Tag gewesen viel
Arbeit Amen.
@ c.c Sie sollten mal langsamer lesen. Biene wollte wohl eher einen Vergleich 68er – Atombombe ziehen.
O JA, ich höre Sie schon rotieren!!! Aber geben Sie sich keine Mühe – es sind seit deren ersten Einsatz
bis jetzt wohl weit mehr Abtreibungen durchgeführt worden, als Menschen durch die Atombombe getötet
wurden. Oder wollten Sie jetzt nur flachsen?
Es freut mich, werter Viagra, ehrlich, daß Sie endlich einen Bereich gefunden haben, in dem Sie mir über
sind. Das wird Ihr Selbstbewußtsein sicher wieder angemessen aufrichten!
Ihre Selbstoffenbarungen nehmen ja gar kein Ende! Erst konnen Sie (lt. eigener Aussage) entartete Kunst,
jetzt zeigen Sie ein feines Gewissen, das schlimmer ist als die Atombombe! Was sollen wir von Ihnen nur
halten?
#44 Biene Maja 22:44:02 | Mittwoch, 3. Dezember 2008
der Leser so sehe ich es auch eine Demografische Kathastrophe in 50 Jahren werden wir eine Minderheit
sein die Alten sterben weg das ist die 68 Generation ich bin nicht mit geschwommen ich habe ein feines
Gewissen gezeigt Schlimmer als die Atombombe und das morden geht weiter.
@Compassion Ich glaube nicht, daß Biene der Sünderin eine Abtreibung unterstellen will – das will sie
gewiß nicht. Die Frage nach dem Paradies hat Sie selbst versucht zu beantworten – und sie hat gar nicht
so unrecht.
#41 Compassion 22:18:57 | Mittwoch, 3. Dezember 2008
Biene Maja schön,daß du wenigstens nicht mehr sündigst. Jesus sagte das übrigens zu der Ehebrecherin.Sie
sollten ihr nicht hinterrücks noch eine Abtreibung unterstellen. Das verlorene Paradies werden Sie in
dieser Welt nicht finden.Sie müßten doch wissen,daß Jesus gesagt hat:Mein Reich ist nicht von dieser
Welt.
#40 derLeser 21:48:44 | Mittwoch, 3. Dezember 2008
Von der Kulturrevolution die das Pillenfressen und Abtreiben salonfähig machte zieht sich der rote Faden
über die Demographische Kathastrophe bis hin zur kathastrophalen Migrationsproblematik. Kathastrophen
die es mit moralischen Wertvorstellungen der Nachkriegs – Aufbaugeneration nie gegeben hätte. Todesideologie –
Schlimmer als Atombomben…
#39 Biene Maja 20:11:35 | Mittwoch, 3. Dezember 2008
Dr. August LEITNER Millionen Abgetriebener Kinder, es gibt Millionen Mütter die das zugelassen haben
und das soll unsere Kirche sein? Er hat vor 2000 Jahren zu der Sünderin gesagt: Geh hin und sündige
nicht mehr wann wird das in Erfüllung gehen? Ich habe gelernt und wann Ihr? Ich suche das verlorene Paradies
wo werde ich es finden? Vielleicht wenn man Gott gehorcht was ER sagt.
Wer übernimmt die Verantwortung für die Bezeichnung „antikirchlich“? Der Stadnard ist also eine „antikirchliche
Tageszeitung“. Ist ja leicht zu behaupten. So als wäre irgendetwas damit auch ausgesagt. Aber: Warum
wird das gesagt? Was ändert sich mit dieser Beschimpfung?
Ohne weiteren Kommentar: Say the Black, do the Red. Nicht gemeint sind die schwarz-/roten Schriftbilder
in den liturgischen Büchern, sondern das Auftreten der sich selbst nennenden Katholiken, aber die rote-altliberalen
Parolen tagtäglich predigen und befürworten.
Wölfe, wohin das Auge blickt Wie den verschiedenen veröffentlichten Meinungen unter anderem Prof. Zulehners
zu entnehmen war, ging es ja vor allem um zwei Dinge: Erstens, wollte sich Graf Schönborn mit seiner
Predigt, die er im deutschen Raum, wo man ihn versteht, niemals gehalten hätte, in Rom anbiedern. Zweitens
empören sich seine Kritiker vor allem deshalb, weil er die sakrosankte königliche Freimaurerikone der
österreichischen Konzilskirche indirekt angepatzt hat. Das ist der eigentliche Tabubruch. Millionen abgetriebener
Kinder, Millionen in der Todsünde dahinvegetierender „Katholiken“ spielen ja heute keine Rolle mehr.
Wenn Götzenjopa in Assisi das erste Gebot ungestraft mit Füßen treten konnte, dann kann man in seiner
Kirche des neuen Advent auch den Rest getrost auf „lebbare“ Beliebigkeit reduzieren. Die lichtreichen
Wortspenden der Grazer Exzellenz ersparen indes seinem Wiener Bruder :)3 ein peinliches Zurückrudern
in der vorweihnachtlichen Öffentlichkeit und zeigen einmal mehr den offenen Verwesungszustand des postkonziliaren
Wellneßkatholizismus .
#34 Kunstmaler † 13:11:11 | Mittwoch, 3. Dezember 2008
Lieber Stationspsycho… haben Sie denn gar keine Ahnung von Persönlichkeitsstrukturen? Man muss doch
erkennen, mit wem man es zu tun hat – und dann nicht daraufrum hacken. Es geht mir hier immer um die Frage
des christlichen Glaubens – es gibt verschiedene Meinungen usw., indes, wenn Ihnen ein Diskutant nicht
recht ist, dann müssen Sie ihn nicht runtermachen, sondern Sie können sich einfach zurückziehen – Sie
müssen es demjenigen nicht mit Auge um Auge heimzahlen – das ist kindisch. Ich halte mich da an das Neue
Testament. Wenn man also das proletenhafte Getue hier einstellt, würde mich das sehr freuen.
@Kunstmaler: Nein – ich finde es nicht witzig, wenn hier persönlich und audauernd auf ein ausgesuchtes
Opfer eingedroschen wird. Es ist ja ganz „putzig“, wie Sie sich hier wie ein Hyänen-Muttertier für ihr
Junges in die Bresche springen, aber Majalein, ist ganz sicher nicht das Opfer, für das Sie sie halten.
Eine Biene, die so gerne auf Homos, Juden und andere eindrischt und bevorzugt auch im NS-Jargon kommuniziert,
muss damit rechnen, halt auch mal kritisiert zu werden. Man kann hier seine Meinung äußern, aber das
Proletengebabe, worauf manche auch noch stolz sind, sollte man bleiben lassen. Es gibt nämlich feinere
Arten des Humors, wofür ich übrigens manche User hier bewundere. Sicher, das ist dann die „feine Art
von Humor“, wie sie derLeser, Elijahu, Marranenjäger oder Vieira und andere Penner an den Tag legen:
Obszönitäten, Tötungsfantasien, Eindreschen auf Kinder oder Frau. So muss das sein! :)3 Ich werde zusammen
mit meinen Kollegen ein Krisenmeeting anberaumen, damit wir Lösungen entwickeln können, wie wir künftig
weniger „proletenhaft“, sondern mit mehr Niveau – so wie die eben genannten User – auftreten können.
Katholische Marktschreierei, Doppelbödigkeit und Heuchelei sind sicher lernbar!
#32 Dr. Otterbeck 12:49:49 | Mittwoch, 3. Dezember 2008
@Freinsberg Die Begründung in HV ist völlig lückenlos und eindeutig. Man kann immer behaupten, ein
Argument sei nicht „überzeugend genug“, wenn man es nicht akzeptieren will. Die Fakten sprechen längst
eine deutliche Sprache. Und in Wahrheit hat (fast) jeder die Aussage von HV kapiert. Gerade die brutalisierte
Empörung von 68 ff. ist doch der Beweis dafür. Das war doch ein einziges „Non serviam!“ Hätte sich
Paul VI. wirklich „lächerlich“ gemacht, dann wäre nicht Wut, Zorn, Wollust und Gier die Antwort gewesen
sondern ein herzlichews Gelächter. Gerade die frenetische Boisheit der Reaktion zeigt, dass „der Hund“
getroffen wurde; er bellt seit 40 Jahren, wird aber allmählich heiser… Wauwau…
#31 Kunstmaler † 11:46:11 | Mittwoch, 3. Dezember 2008
Hallo, Leser lassen Sie nur, ich find die beiden witzig… Nein – ich finde es nicht witzig, wenn hier
persönlich und audauernd auf ein ausgesuchtes Opfer eingedroschen wird. Man kann hier seine Meinung äußern,
aber das Proletengebabe, worauf manche auch noch stolz sind, sollte man bleiben lassen. Es gibt nämlich
feinere Arten des Humors, wofür ich übrigens manche User hier bewundere.
#30 Freinsberg 11:39:27 | Mittwoch, 3. Dezember 2008
Verantwortungslos? Ich verstehe die Debatte nicht. Auch auf die Gefahr hin, dass ich mich (weil schon
einmal gepostet) wiederhole: Die österreichischen Bischöfe verweisen doch nur auf das Prinzip der allgemeinen
Moral: Das eigene Gewissen ist letzte Richtschnur für das Handeln. – Übrigens gibt es noch ein weiteres –
von kirchlichen Autoritäten oft nicht befolgtes – Prinzip: Die Autorität hat die Pflicht, ihre Anordnungen
einleuchtend zu begründen. Ist die Argumentation in HV überzeugend genug?
#29 joberens 11:36:25 | Mittwoch, 3. Dezember 2008
Fragliche Dinge schaden unserer kath. Kirche Ich denke, Rom sollte doch irgendwann einzusehen versuchen,
daß man sich mit unsinnigen Dingen nur noch selbst schadet. Die Menschen, und auch die Katholiken orientieren
sich immer mehr selbst an Jesus und dem Evangelium und sehen im Papst auch keinen Halbsgott mehr, wie
es früher doch vielfach er Fall war. So wird die Enzyklika „Humanae Vitae“ vielfach auch nur als eine
fragliche Ansicht und Meinung des Menschen Papst gesehen, der von der gottgegebenen menschlichen Sexualität
ohnehin wohl kaum Ahnung haben dürfte. Die Menschen und auch die Katholiken informieren sich immer mehr
selbst, denken selbst und glauben auch selbst unterscheiden zu können, was Gottes Wille ist oder nur
als fragliche menschliche Meinung und Einstellung zu werten ist. Das ist auch gut so. Nur, Rom scheint
die Einsicht sehr schwer zu fallen, daß die Menschen und auch die Katholiken immer mündiger werden und
sich nicht mehr willkürlich, mit unsinnigen Dingen, manipulieren lassen. So hat der betreffende Papst
sich mit seiner, nun wirklich kaum ernst genommenen, fraglichen Entzyklika auch nur den Spottnamen „Pillenpaul“
eingehandelt und eher mehr oder weniger lächerlich gemacht. Die Zeiten dürften ein für allemal vorbei
sein, in denen Rom den Menschen willkürlich allerlei Unsinn und Menschseinsbeschneidungen als Gottes
Wille aufdrängen konnte. Rom sollte Vernunft annehmen und erkennen, daß man, mit derartigen Dingen,
unserer kath Kirche nur noch schadet Josef Berens (als einf., denkender Katholik
#28 Elijahu † 11:33:04 | Mittwoch, 3. Dezember 2008
@compassion vielleicht wäre es besser für die Bischöfe zu beten Für ihre Entfernung aus dem Amt allerhöchstens.
Ich glaube, ein Teil des Problems ist, dass für diese abgefallenen Hunde überhaupt in der Messe gebetet
wird, und sie auf diese Weise der gerechten göttlichen Strafe bisher entkommen konnten. Darum muss jeder
verantwortungsbewusste Christ sich schweigend seinen Teil denken, wenn in einer Messe für einen abgefallenen
Bischof Fürbitte geleistet wird und Gott stattdessen um einen guten Hirten bitten, der den Abgefallenen
ersetzt. Sobald diese Verräter aus den Gemeinden ausgeschlossen sind und keinen Schaden mehr anrichten
können, kann man ja für ihre demütige Bekehrung beten. Aber in ein Bischofsamt gehören doch solche
Leute nicht! Das sind ganz klar „lapsi“, vom Glauben Abgefallene, die in den urchristlichen Gemeinden
sogar für immer ausgeschlossen wurden. Dem paulinischen Eignungstest für das Episkopat entsprechen solche
Gestalten ganz klar NICHT.
Mariatroster Erklärung Vor einigen Jahren hat Kardinal König in einer Predigt in Wien dazu erklärt,
dass er diese Erklärung Paul VI und allen weiteren Päpsten vorgelegt habe. Diese hätten dagegen nichts
einzuwenden gehabt.
#26 Günther-Georg 09:40:42 | Mittwoch, 3. Dezember 2008
Vernünftig gehandelt Ich kenne Bischof Kapellari seit vielen Jahren, er gehört weiß Gott nicht zu den
„liberalen“ oder gar „progressiven“ Bischöfen. Wenn er nun eine sanfte Kritik an der Predigt des Kardinals
anbringt, dann eben, weil er ein intelligenter und nachdenkender Bischof ist, der genau weiß, daß man
mit der „Kreuzrittermentalität“ der allermeisten Beiträge hier keinen Staat und eben auch keine Kirche
machen kann. Die „Mariatroster Erklärung“ ist und bleibt eine weise und mutige Tat!
#25 Franz Kappes 07:18:32 | Mittwoch, 3. Dezember 2008
Relativismus in Österreich Die österreichischen Bischöfe haben 1968 „sehr verantwortungsvoll gehandelt“,
als sie mit der Mariatroster Erklärung die Enzyklika ‘Humanae Vitae’ relativierten. Darf die Enzyklika
eines Papstes relativiert werden? Die Schweizer Garde bitte einmarschieren und die Bischöfe wegen Ungehorsam
unter Arrest stellen.
#24 Confiteor 06:57:59 | Mittwoch, 3. Dezember 2008
Auf den gesunden Menschenverstand hat sich in Deutschland eine ganze Machtclique einmal zwölf Jahre lang
berufen. Sind Sie darauf mal nicht so stolz, Biene Maja. Der „gesunde Menschenverstand“ ist mit großer
Vorsicht nicht zu genießen. Das durften die Millionen Opfer während der zwölf Jahre erfahren…!
#23 Biene Maja 01:12:45 | Mittwoch, 3. Dezember 2008
Kreuz.net-Schülerhilfe Ich bin zwar nicht so gescheit wie ihr, aber ich habe das Herz am Rechten Fleck
und weis wo es lang geht. Gesunder Menschenverstand!!!
#21 Elijahu † 00:21:42 | Mittwoch, 3. Dezember 2008
Freimaurer mit Bischofshut „(kreuz.net, Graz) Die österreichischen Bischöfe haben 1968 „sehr verantwortungsvoll
gehandelt“, als sie mit der Mariatroster Erklärung die Enzyklika ‘Humanae Vitae’ relativierten. Das erklärte
der Bischof Egon Kapellari von Graz-Seckau in der jüngsten Ausgabe der diözesanen Mitarbeiterzeitung
‘Kirche Konkret’.“ Unfassbar. Kein Zeichen von Reue oder Einsicht, immer weiter vorwärts marsch ins Verderben.
Welch „Lohn“ solche „Hirten“ im Jenseits erwartet können wir uns alle denken.
Ja, Herr Kollege, er scheint auch überhaupt keinen Ausweg finden zu wollen. Ich habe in einschlägigen
Publikationen für solcherlei psychopathologische Äußerungsformen den Begriff der kathopoiden Hybris
etabliert.
#17 derLeser 23:52:02 | Dienstag, 2. Dezember 2008
es kommen Dinge ins rollen die schönbornschen Worte sind im Moment nur kleine Kieselsteinchen die aber
mit der Zeit einen Erdrutsch auslösen werden. Schönborn täte gut daran nun die Brücken hinter sich
abzubrechen und sich ausschliesslich der Wahrheit zu verpflichen, nicht den Medien und den Geheimgesellschfaten.
Mariazell und Mariatrost wird ohnehin über kurz oder lang fallen.
Doriano Ist nur von Wikipedia kopiert. Aber hier in den Kommentarfeldern kann man Zeichen nicht durch
Leertaste verschieben. Aber ich finde, dadurch bekommt das Bild eine gewisse Dreidimensionalität.
Werter Kollege Stationspsychologe, also den Heini derLeser habe ich schon lange aufgegeben. Hoffnungsloser
Fall! Ähnliche Symptomatik wie bei Biene Maja: Hilflos formulierte Bandwurmsätze ohne Punkt und Komma
und rund jedes 3. Wort orthografisch oder grammatikalisch falsch. Was will man da noch machen?
Sehr interessant, hier haben wir soeben wieder einen Fall von paranoidem Größenwahn in typischer Ausprägung.
Es gibt Hilfe für Sie der Leser, Sie müssen es aber auch wollen!
#12 derLeser 23:41:00 | Dienstag, 2. Dezember 2008
gut dass sie sich nun alle outen und offenbaren müssen. Was jetzt zu tun ist wäre aus allen Organisationen
auszutreten die mit der Abtreibung in Verbindung stehen. Das gilt insbesondere für Parteimitgliedschaften
aber auch kirchlichen Körperschaften die z bsp Beratunsscheine ausstellen. In einigen Jährchen bei der
Aufarbeitung wird dies ähnlich wiegen wie anno 50 eine ehemalige NS Mitgliedschaft
#11 Gotthard 23:39:55 | Dienstag, 2. Dezember 2008
@ottaviani ach ja warum verurteilt die Glaubenskongregation die Mariatroster Erklärung nicht weil die
Maria-Troster-Erklärung und die Königsteiner Erklärung authentische Interpretationen der Enzyklika
sind. Ist doch ganz einfach …
pangelingua, schön, dass Sie wieder hier sind. Aber Obacht: mittlerweile droht der Genannte schon mit
seinem Anwalt und kommt durch damit. Wir stehen hier mit einem Bein im Gefängnis…
Josef Berens – ein einfach lügender Kirchenmusiker Nach einer von der Regierung in Uganda unterstützten
kirchlichen Kampagne für Enthaltsamkeitsversprechen vor der Ehe ging die Rate der HIV-infizierten Schwangeren
innerhalb von zehn Jahren von 21 % auf 6% zurück. Die AIDS-Rate in der Gesamtbevölkerung konnte halbiert
werden. Genau die gegenteilige Entwicklung zeigte sich bei Kampagnen für Kondomgebrauch, wie sie Josef
Berens propagiert. Das gilt für die afrikanischen Länder Botswana und Swaziland, aber noch dramatischer
für das asiatische Thailand. Dort wurden in den 90er Jahren massiv Kondom-Programme von der UNO propagiert.
Danach schnellten die Ansteckungszahlen von einigen Zehntausend registrierten AIDS-Patienten auf heute
knapp eine Million hoch. Diese harten Zahlen beweisen, daß Josef Berens lügt, wenn er die Verteilung
von Kondomen als sicheres Mittel gegen Aids hinstellt. Im Gegenteil. Die Alternative: Kondome statt Treue
und Enthaltsamkeit ist ein Programm für Promiskuität und damit das Einfallstor der AIDS-Epidemie ist.
Das müsste selbst einem hartnäckigen Lügner wie Berens doch in den Schädel passen. Das zentrale Dogma
von Josef Berens, Kondomverteilung wäre das sicherste Mittel gegen die Ausbreitung der Aidsseuche, ist
ein Lügendogma. Kondomkampagnen verbreiten Promiskuität und Aids.
#4 ottaviani 23:08:51 | Dienstag, 2. Dezember 2008
es fällt schwer Eminenz Ernst zu nehmen er predigt im Ausland monate später wird die Predigt bekannt
und er beginnt zu lavieren wie es seine Art ist im überigen steht es jedem Bischof frei eine andere Posiition
zu beziehen als es in der Mariatroster Erklärung steht den Beschlüsse der Bischofskonferenzen sind was
lehrmäßige Positionen betrifft nicht verbindlich alsso was hindert die Bischöfe Schönborn und Küng
daran für Ihre Diözese die Mariatroster Erklärung zu wiederufen? so gesehen hat Prof Liebermann völlig
recht man kann den Beschwichtigungshiofrat aus der Wollzeille nicht ernst nehmen ach ja warum verurteilt
die Glaubenskongregation die Mariatroster Erklärung nicht ein gewisser Präfekt hatte 24 Jahre Zeit dazu?
#3 pangelingua 23:04:58 | Dienstag, 2. Dezember 2008
An alle Forumsteilnehmer: joberens Ist die Redaktion von kreuz.net nicht in der Lage, diesem Scheißkerl
in des Wortes wahrster Bedeutung endlich das schmutzige, schändliche Maul zu stopfen? Wie lange wird
noch geduldet, dass er in einem katholischen Forum ungestraft sein Unwesen treiben darf? Ich habe jetzt
über 4 Wochen das Forum nicht mehr besucht und muss nun leider feststellen, dass dieser dümmste aller
Schwätzer noch immer seinen Senf schmieren darf, anstatt dass man ihm im Eifeldorf Rommersheim endlich
in Jauch getaucht hätte! Wenn kreuz.net selbst nicht initiativ werden kann oder will, sollten wirklich
alle Forumsteilnehmer dieses Schandmaul, der nichts anderes als ein dummdreister, ekelerregender Gotteslästerer
und Kirchenfeind ist, mit Verachtung strafen und auf seine widerlichen „Beiträge“ einfach nicht eingehen.
Man kann nur hoffen, dass dieser Kerl eines Tages vom Ewigen Strafgericht eingeholt wird und dorthin gesteckt
wird, wohin er seit seiner Zeugung gehört: In den tiefsten Pfuhl der Hölle! Allein das Kürzel „joberens“
erzeugt bei mir schon unüberwindlichen Brechreiz. Man kann wirklich gar nicht so viel fressen, wie man
kotzen möchte, wenn dieser Name hier erscheint! Schande über ihn!
#2 stat crux 22:56:32 | Dienstag, 2. Dezember 2008
Humanae vitae „Die“ Enzyklika ist alles andere als ein Schlag ins Wasser. Siehe: kathpedia, Humanae vitae.
Sie wird sich durchsetzen. Nicht im Sinne von „ausnahmslos befolgt“ (hat die Christenheit je aufgehört
zu lügen, zu zürnen, zu gieren?); aber die Öffentlichkeit wird im 21. Jh. einsehen, dass Liebe und
Leben zusammengehören und dass das tatsächlich nur funktioniert, wenn man den einzelnen ehelichen Akt
beurteilt und nicht auf Fehlkonstruktionen ausweicht; so sprechen längst die Fakten (fallende Geburtenrate,
Überalterung etc.).
Pillenpaul Die Enzyklika „Humanae Vitae“ war ein ziemlicher Schlag ins Wasser und kaum jemand hat sie
jemals wirklich ernst genommen. Die Menschen und auch die Katholiken informieren sich immer mehr selbst,
denken selbst und glauben selbst unterscheiden zu können was Gottes Wille oder nur fragliche menschliche
Meinung und Einstellung ist. Das ist auch gut so. Nur, Rom scheint diese Erkenntnis sehr schwer zu fallen
und man scheint das einfach nicht wahrhaben zu wollen oder vielleicht auch zu können. So hat der betreffende
Papst sich ja mit seiner nicht erst genommenen, ja sogar allgemein abgelehnten Entzyklika auch nur den
Spottnamen Pillenpaul eingehandelt und mehr oder weniger lächerlich gemacht. Die Zeiten dürften ein
für allemal vorbei sein, in denen Rom den Menschen willkürlich allerlei Unsinn und Menschseinsbeschneidungen
als Gottes Wille aufdrängen konnte. Josef Berens (als einfacher, denkender Katholik