Kinderverhütung
Wölfe, wohin das Auge blickt
Der Wiener Kardinal verschwieg zum Thema Unzucht die Begriffe „Moral“ und „Sünde“. Trotzdem erntet er – sogar von einem Mitbruder im Bischofsamt – harsche Kritik.
Bischof Egon Kapellari von Graz-Seckau
Bischof Egon Kapellari von Graz-Seckau
© Moschitz, CC
(kreuz.net, Graz) Die österreichischen Bischöfe haben 1968 „sehr verantwortungsvoll gehandelt“, als sie mit der Mariatroster Erklärung die Enzyklika ‘Humanae Vitae’ relativierten.

Das erklärte der Bischof Egon Kapellari von Graz-Seckau in der jüngsten Ausgabe der diözesanen Mitarbeiterzeitung ‘Kirche Konkret’.

Die antikirchliche Tageszeitung ‘Der Standard’ veröffentlicht die Information in ihrer morgigen Druckausgabe. Das Blatt wertet die Stellungnahme als Antwort auf die zweideutigen Aussagen des Wiener Kardinals Christoph Schönborn.

Der Abgrund zwischen Gott und dem Teufel

Bischof Kapellari kennt nicht wenige Katholiken, die sich an ‘Humanae vitae’ orientieren.

Er kenne „aber sehr viele andere Paare, die glaubhaft vermitteln, daß die natürliche Empfängnisverhütung alleine für sie nicht umsetzbar sei“.

Der Bischof wittert etwas kryptisch eine „seit Jahrzehnten“ bestehende „Spannung zwischen Gegensätzen“.

Es könne keinen „Zwang“, sondern nur eine friedfertige Argumentation und vorgelebte Beispiele geben.

Die katastrophal niedrige Geburtenziffer komme nicht nur aus der generellen Bereitschaft zur künstlichen Empfängnisverhütung, sondern habe vielfältige Ursachen – so der Bischof.

Frappierender Unterschied

‘Der Standard’ zieht als weiteren kirchenfeindlichen Kommentator den emeritierten Grazer Kirchenhistoriker, Maximilian Liebmann, heran.

Dieser kommentiert die Jerusalemer Predigt des Wiener Kardinals vom letzten März:

„Es gibt natürlich Diskussionen wegen der Aussagen. Aber das wird kirchenintern eher mit der linken Hand abgewunken.“

Der Kardinal werde „sozusagen nicht zu ernst genommen“. Man höre, daß seine Predigt nicht sehr überlegt und durchdacht gewesen sei.

Hw. Liebmann sieht einen frappierenden Unterschied zu den früheren Diskussionen, wo von Moral und Sünde die Rede war.

Kardinal Schönborn habe dagegen eine deutliche Umgewichtung auf den „bevölkerungspolitischen Aspekt“ vorgenommen.

Der Kirchengeschichtler findet es interessant, daß die Kirche beginnt, sich bevölkerungspolitisch zu engagieren.

Eine Korrektur von Mariatrost betrachtet Liebmann als „undenkbar, ein Super-GAU“.
      
53 Lesermeinungen
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#53   franziskus   11:40:42 | Donnerstag, 4. Dezember 2008
Jerusalemer Nachgespräche
Zum Thema möchte ich auf einen Kommentar hinweisen, den ich hier schon weitergegeben haben:
www.kreuz.net/…ticle.8263-page.html
Außerdem:
Der 82 jährige Kardinal Martini, der wie ein zweiter Hieronymus als Bibelexperte nach Jerusalem übersiedelt ist, hat mit Georg Sporschill, der in Rumänie wie ein zweiter Don Bosco wirkt, die Jerusalemer Nachtgespräche herausgegeben, die „Humanae Vitae“ als Fehlschlag bezeichnen und in Rom wie anderswo schon für genug Aufregung gesorgt haben.
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#52   Biene Maja   23:09:07 | Mittwoch, 3. Dezember 2008
Doriano
Danke :(3 Gute Nacht!
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#51   Doriano   23:05:28 | Mittwoch, 3. Dezember 2008
@ Biene
Ihenen auch eine gesegnete Nachtruhe…
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#50   Biene Maja   23:04:16 | Mittwoch, 3. Dezember 2008
clarissa colonia
ich bin authentisch wenn ich schreibe ihr könnt halten
was ihr wollt ich bin ich kann mich nicht verstellen.
das Du tut mir nicht weh.
Also eine Gute Nacht bin müde langer Tag gewesen viel Arbeit :-) Amen.
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#49   Doriano   23:00:09 | Mittwoch, 3. Dezember 2008
@ c.c
Sie sollten mal langsamer lesen. Biene wollte wohl eher einen Vergleich 68er – Atombombe ziehen. O JA, ich höre Sie schon rotieren!!! Aber geben Sie sich keine Mühe – es sind seit deren ersten Einsatz bis jetzt wohl weit mehr Abtreibungen durchgeführt worden, als Menschen durch die Atombombe getötet wurden.
Oder wollten Sie jetzt nur flachsen?
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#48   clarissa colonia   22:57:40 | Mittwoch, 3. Dezember 2008
Es freut mich, werter Viagra, ehrlich,
daß Sie endlich einen Bereich gefunden haben, in dem Sie mir über sind. Das wird Ihr Selbstbewußtsein sicher wieder angemessen aufrichten!
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#47   EvaHermanFan akaFreimaurerin   22:54:26 | Mittwoch, 3. Dezember 2008
Vieira,
sagen Sie mal ganz schnell: Im dichten Fichtendickicht wippen dicke Fichten tüchtig.
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#46   Vieira   22:51:17 | Mittwoch, 3. Dezember 2008
@clarissa colonia
Sie erinnern an den Hund von Ballhaus: Ein Hund macht Handstand im Handschuhfach.
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#45   clarissa colonia   22:48:00 | Mittwoch, 3. Dezember 2008
Ihre Selbstoffenbarungen nehmen ja gar kein Ende!
Erst konnen Sie (lt. eigener Aussage) entartete Kunst, jetzt
zeigen Sie ein feines Gewissen, das schlimmer ist als die Atombombe! Was sollen wir von Ihnen nur halten?
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#44   Biene Maja   22:44:02 | Mittwoch, 3. Dezember 2008
der Leser
so sehe ich es auch eine Demografische Kathastrophe
in 50 Jahren werden wir eine Minderheit sein die Alten
sterben weg das ist die 68 Generation ich bin nicht
mit geschwommen ich habe ein feines Gewissen gezeigt
Schlimmer als die Atombombe und das morden geht weiter.
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#43   Compassion   22:32:51 | Mittwoch, 3. Dezember 2008
Doriano
wahrscheinlich haben Sie recht.
Biene Maja,bitte entschuldigen Sie,daß ich Sie im 1.Satz versehentlich geduzt habe.
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#42   Doriano   22:26:03 | Mittwoch, 3. Dezember 2008
@Compassion
Ich glaube nicht, daß Biene der Sünderin eine Abtreibung unterstellen will – das will sie gewiß nicht. Die Frage nach dem Paradies hat Sie selbst versucht zu beantworten – und sie hat gar nicht so unrecht.
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#41   Compassion   22:18:57 | Mittwoch, 3. Dezember 2008
Biene Maja
schön,daß du wenigstens nicht mehr sündigst.
Jesus sagte das übrigens zu der Ehebrecherin.Sie sollten ihr nicht hinterrücks noch eine Abtreibung unterstellen.
Das verlorene Paradies werden Sie in dieser Welt nicht finden.Sie müßten doch wissen,daß Jesus gesagt hat:Mein Reich ist nicht von dieser Welt.
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#40   derLeser   21:48:44 | Mittwoch, 3. Dezember 2008
Von der
Kulturrevolution die das Pillenfressen und Abtreiben salonfähig machte zieht sich der rote Faden über die Demographische Kathastrophe bis hin zur kathastrophalen Migrationsproblematik. Kathastrophen die es mit moralischen Wertvorstellungen der Nachkriegs – Aufbaugeneration nie gegeben hätte. Todesideologie – Schlimmer als Atombomben…
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#39   Biene Maja   20:11:35 | Mittwoch, 3. Dezember 2008
Dr. August LEITNER
Millionen Abgetriebener Kinder, es gibt Millionen Mütter
die das zugelassen haben und das soll unsere Kirche sein?
Er hat vor 2000 Jahren zu der Sünderin gesagt: Geh hin und
sündige nicht mehr wann wird das in Erfüllung gehen?
Ich habe gelernt und wann Ihr? Ich suche das verlorene
Paradies wo werde ich es finden? Vielleicht wenn man
Gott gehorcht was ER sagt.
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#38   WOK   18:18:13 | Mittwoch, 3. Dezember 2008
Wer übernimmt die Verantwortung für die Bezeichnung „antikirchlich“?
Der Stadnard ist also eine „antikirchliche Tageszeitung“.
Ist ja leicht zu behaupten.
So als wäre irgendetwas damit auch ausgesagt.
Aber: Warum wird das gesagt?
Was ändert sich mit dieser Beschimpfung?
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#37   kritischerbeobachter   17:34:50 | Mittwoch, 3. Dezember 2008
Ohne weiteren Kommentar:
Say the Black, do the Red.
Nicht gemeint sind die schwarz-/roten Schriftbilder in den liturgischen Büchern, sondern das Auftreten der sich selbst nennenden Katholiken, aber die rote-altliberalen Parolen tagtäglich predigen und befürworten.
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#36   Freinsberg   13:48:34 | Mittwoch, 3. Dezember 2008
@ Dr. Otterbeck
Das Problem mit den Argumenten ist vielleicht, dass die Bibel zu dem Thema nichts hergibt.
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#35   Dr. August LEITNER   13:13:03 | Mittwoch, 3. Dezember 2008
Wölfe, wohin das Auge blickt
Wie den verschiedenen veröffentlichten Meinungen unter anderem Prof. Zulehners zu entnehmen war, ging es ja vor allem um zwei Dinge: Erstens, wollte sich Graf Schönborn mit seiner Predigt, die er im deutschen Raum, wo man ihn versteht, niemals gehalten hätte, :-@ in Rom anbiedern. Zweitens empören sich seine Kritiker vor allem deshalb, weil er die sakrosankte königliche Freimaurerikone der österreichischen Konzilskirche indirekt angepatzt hat. Das ist der eigentliche Tabubruch. Millionen abgetriebener Kinder, Millionen in der Todsünde dahinvegetierender „Katholiken“ spielen ja heute keine Rolle mehr. Wenn Götzenjopa :-! in Assisi das erste Gebot ungestraft mit Füßen treten konnte, dann kann man in seiner Kirche des neuen Advent :-! auch den Rest getrost auf „lebbare“ Beliebigkeit reduzieren. Die lichtreichen Wortspenden der Grazer Exzellenz ersparen indes seinem Wiener Bruder :)3 ein peinliches Zurückrudern in der vorweihnachtlichen Öffentlichkeit und zeigen einmal mehr den offenen Verwesungszustand des postkonziliaren Wellneßkatholizismus :-! .
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#34   Kunstmaler †   13:11:11 | Mittwoch, 3. Dezember 2008
Lieber Stationspsycho…
haben Sie denn gar keine Ahnung von Persönlichkeitsstrukturen? Man muss doch erkennen, mit wem man es zu tun hat – und dann nicht daraufrum hacken. Es geht mir hier immer um die Frage des christlichen Glaubens – es gibt verschiedene Meinungen usw., indes, wenn Ihnen ein Diskutant nicht recht ist, dann müssen Sie ihn nicht runtermachen, sondern Sie können sich einfach zurückziehen – Sie müssen es demjenigen nicht mit Auge um Auge heimzahlen – das ist kindisch. Ich halte mich da an das Neue Testament.
Wenn man also das proletenhafte Getue hier einstellt, würde mich das sehr freuen.
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#33   Kreuz.net-Stationspsychologe †   13:02:53 | Mittwoch, 3. Dezember 2008
@Kunstmaler:
Nein – ich finde es nicht witzig, wenn hier persönlich und audauernd auf ein ausgesuchtes Opfer eingedroschen wird.
Es ist ja ganz „putzig“, wie Sie sich hier wie ein Hyänen-Muttertier für ihr Junges in die Bresche springen, aber Majalein, ist ganz sicher nicht das Opfer, für das Sie sie halten. Eine Biene, die so gerne auf Homos, Juden und andere eindrischt und bevorzugt auch im NS-Jargon kommuniziert, muss damit rechnen, halt auch mal kritisiert zu werden.
Man kann hier seine Meinung äußern, aber das Proletengebabe, worauf manche auch noch stolz sind, sollte man bleiben lassen. Es gibt nämlich feinere Arten des Humors, wofür ich übrigens manche User hier bewundere.
Sicher, das ist dann die „feine Art von Humor“, wie sie derLeser, Elijahu, Marranenjäger oder Vieira und andere Penner an den Tag legen: Obszönitäten, Tötungsfantasien, Eindreschen auf Kinder oder Frau. So muss das sein! :)3
Ich werde zusammen mit meinen Kollegen ein Krisenmeeting anberaumen, damit wir Lösungen entwickeln können, wie wir künftig weniger „proletenhaft“, sondern mit mehr Niveau – so wie die eben genannten User – auftreten können. Katholische Marktschreierei, Doppelbödigkeit und Heuchelei sind sicher lernbar!
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#32   Dr. Otterbeck   12:49:49 | Mittwoch, 3. Dezember 2008
@Freinsberg
Die Begründung in HV ist völlig lückenlos und eindeutig. Man kann immer behaupten, ein Argument sei nicht „überzeugend genug“, wenn man es nicht akzeptieren will.
Die Fakten sprechen längst eine deutliche Sprache. Und in Wahrheit hat (fast) jeder die Aussage von HV kapiert. Gerade die brutalisierte Empörung von 68 ff. ist doch der Beweis dafür. Das war doch ein einziges „Non serviam!“ Hätte sich Paul VI. wirklich „lächerlich“ gemacht, dann wäre nicht Wut, Zorn, Wollust und Gier die Antwort gewesen sondern ein herzlichews Gelächter. Gerade die frenetische Boisheit der Reaktion zeigt, dass „der Hund“ getroffen wurde; er bellt seit 40 Jahren, wird aber allmählich heiser… Wauwau…
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#31   Kunstmaler †   11:46:11 | Mittwoch, 3. Dezember 2008
Hallo, Leser
lassen Sie nur, ich find die beiden witzig…
Nein – ich finde es nicht witzig, wenn hier persönlich und audauernd auf ein ausgesuchtes Opfer eingedroschen wird.
Man kann hier seine Meinung äußern, aber das Proletengebabe, worauf manche auch noch stolz sind, sollte man bleiben lassen. Es gibt nämlich feinere Arten des Humors, wofür ich übrigens manche User hier bewundere.
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#30   Freinsberg   11:39:27 | Mittwoch, 3. Dezember 2008
Verantwortungslos?
Ich verstehe die Debatte nicht. Auch auf die Gefahr hin, dass ich mich (weil schon einmal gepostet) wiederhole: Die österreichischen Bischöfe verweisen doch nur auf das Prinzip der allgemeinen Moral: Das eigene Gewissen ist letzte Richtschnur für das Handeln. – Übrigens gibt es noch ein weiteres – von kirchlichen Autoritäten oft nicht befolgtes – Prinzip: Die Autorität hat die Pflicht, ihre Anordnungen einleuchtend zu begründen. Ist die Argumentation in HV überzeugend genug?
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#29   joberens   11:36:25 | Mittwoch, 3. Dezember 2008
Fragliche Dinge schaden unserer kath. Kirche
Ich denke, Rom sollte doch irgendwann einzusehen versuchen, daß man sich mit unsinnigen Dingen nur noch selbst schadet.
Die Menschen, und auch die Katholiken orientieren sich immer mehr selbst an Jesus und dem Evangelium und sehen im Papst auch keinen Halbsgott mehr, wie es früher doch vielfach er Fall war.
So wird die Enzyklika „Humanae Vitae“ vielfach auch nur als eine fragliche Ansicht und Meinung des Menschen Papst gesehen, der von der gottgegebenen menschlichen Sexualität ohnehin wohl kaum Ahnung haben dürfte.
Die Menschen und auch die Katholiken informieren sich immer mehr selbst, denken selbst und glauben auch selbst unterscheiden zu können, was Gottes Wille ist oder nur als fragliche menschliche Meinung und Einstellung zu werten ist. Das ist auch gut so.
Nur, Rom scheint die Einsicht sehr schwer zu fallen, daß die Menschen und auch die Katholiken immer mündiger werden und sich nicht mehr willkürlich, mit unsinnigen Dingen, manipulieren lassen.
So hat der betreffende Papst sich mit seiner, nun wirklich kaum ernst genommenen, fraglichen Entzyklika auch nur den Spottnamen „Pillenpaul“ eingehandelt und eher mehr oder weniger lächerlich gemacht.
Die Zeiten dürften ein für allemal vorbei sein, in denen Rom den Menschen willkürlich allerlei Unsinn und Menschseinsbeschneidungen als Gottes Wille aufdrängen konnte. Rom sollte Vernunft annehmen und erkennen, daß man, mit derartigen Dingen, unserer kath Kirche nur noch schadet
Josef Berens
(als einf., denkender Katholik
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#28   Elijahu †   11:33:04 | Mittwoch, 3. Dezember 2008
@compassion
vielleicht wäre es besser für die Bischöfe zu beten
Für ihre Entfernung aus dem Amt allerhöchstens. Ich glaube, ein Teil des Problems ist, dass für diese abgefallenen Hunde überhaupt in der Messe gebetet wird, und sie auf diese Weise der gerechten göttlichen Strafe bisher entkommen konnten. Darum muss jeder verantwortungsbewusste Christ sich schweigend seinen Teil denken, wenn in einer Messe für einen abgefallenen Bischof Fürbitte geleistet wird und Gott stattdessen um einen guten Hirten bitten, der den Abgefallenen ersetzt.
Sobald diese Verräter aus den Gemeinden ausgeschlossen sind und keinen Schaden mehr anrichten können, kann man ja für ihre demütige Bekehrung beten. Aber in ein Bischofsamt gehören doch solche Leute nicht! Das sind ganz klar „lapsi“, vom Glauben Abgefallene, die in den urchristlichen Gemeinden sogar für immer ausgeschlossen wurden. Dem paulinischen Eignungstest für das Episkopat entsprechen solche Gestalten ganz klar NICHT.
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#27   Trufram   09:51:22 | Mittwoch, 3. Dezember 2008
Mariatroster Erklärung
Vor einigen Jahren hat Kardinal König in einer Predigt in Wien dazu erklärt, dass er diese Erklärung Paul VI und allen weiteren Päpsten vorgelegt habe. Diese hätten dagegen nichts einzuwenden gehabt.
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#26   Günther-Georg   09:40:42 | Mittwoch, 3. Dezember 2008
Vernünftig gehandelt
Ich kenne Bischof Kapellari seit vielen Jahren, er gehört weiß Gott nicht zu den „liberalen“ oder gar „progressiven“ Bischöfen. Wenn er nun eine sanfte Kritik an der Predigt des Kardinals anbringt, dann eben, weil er ein intelligenter und nachdenkender Bischof ist, der genau weiß, daß man mit der „Kreuzrittermentalität“ der allermeisten Beiträge hier keinen Staat und eben auch keine Kirche machen kann. Die „Mariatroster Erklärung“ ist und bleibt eine weise und mutige Tat!
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#25   Franz Kappes   07:18:32 | Mittwoch, 3. Dezember 2008
Relativismus in Österreich
Die österreichischen Bischöfe haben 1968 „sehr verantwortungsvoll gehandelt“, als sie mit der Mariatroster Erklärung die Enzyklika ‘Humanae Vitae’ relativierten.
Darf die Enzyklika eines Papstes relativiert werden? Die Schweizer Garde bitte einmarschieren und die Bischöfe wegen Ungehorsam unter Arrest stellen. >:)
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#24   Confiteor   06:57:59 | Mittwoch, 3. Dezember 2008
Auf den gesunden
Menschenverstand hat sich in Deutschland eine ganze Machtclique einmal zwölf Jahre lang berufen.
Sind Sie darauf mal nicht so stolz, Biene Maja.
Der „gesunde Menschenverstand“ ist mit großer Vorsicht nicht zu genießen.
Das durften die Millionen Opfer während der zwölf Jahre erfahren…!
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#23   Biene Maja   01:12:45 | Mittwoch, 3. Dezember 2008
Kreuz.net-Schülerhilfe
Ich bin zwar nicht so gescheit wie ihr, aber ich habe das
Herz am Rechten Fleck und weis wo es lang geht.
Gesunder Menschenverstand!!!
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#22   Compassion   00:42:19 | Mittwoch, 3. Dezember 2008
Elijahu,vielleicht wäre
es besser für die Bischöfe zu beten, statt hier über sie zu richten und schon die jenseitige Strafe festzulegen.
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#21   Elijahu †   00:21:42 | Mittwoch, 3. Dezember 2008
Freimaurer mit Bischofshut
„(kreuz.net, Graz) Die österreichischen Bischöfe haben 1968 „sehr verantwortungsvoll gehandelt“, als sie mit der Mariatroster Erklärung die Enzyklika ‘Humanae Vitae’ relativierten.
Das erklärte der Bischof Egon Kapellari von Graz-Seckau in der jüngsten Ausgabe der diözesanen Mitarbeiterzeitung ‘Kirche Konkret’.“
Unfassbar. Kein Zeichen von Reue oder Einsicht, immer weiter vorwärts marsch ins Verderben. Welch „Lohn“ solche „Hirten“ im Jenseits erwartet können wir uns alle denken.
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#20   derLeser   23:58:08 | Dienstag, 2. Dezember 2008
Doriano
lassen Sie nur, ich find die beiden witzig…
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#19   Doriano   23:54:10 | Dienstag, 2. Dezember 2008
Und ihr…
…seid natürlich etwas Besseres und Besonderes und sowieso die absoluten Überflieger, oder was? :-S
Schwachköpfe…
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#18   Kreuz.net-Stationspsychologe †   23:53:51 | Dienstag, 2. Dezember 2008
Ja, Herr Kollege, er scheint auch
überhaupt keinen Ausweg finden zu wollen. Ich habe in einschlägigen Publikationen für solcherlei psychopathologische Äußerungsformen den Begriff der kathopoiden Hybris etabliert.
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#17   derLeser   23:52:02 | Dienstag, 2. Dezember 2008
es kommen Dinge ins rollen
die schönbornschen Worte sind im Moment nur kleine Kieselsteinchen die aber mit der Zeit einen Erdrutsch auslösen werden. Schönborn täte gut daran nun die Brücken hinter sich abzubrechen und sich ausschliesslich der Wahrheit zu verpflichen, nicht den Medien und den Geheimgesellschfaten. Mariazell und Mariatrost wird ohnehin über kurz oder lang fallen.
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#16   noch ein Landorganist   23:51:17 | Dienstag, 2. Dezember 2008
Doriano
Ist nur von Wikipedia kopiert. Aber hier in den Kommentarfeldern kann man Zeichen nicht durch Leertaste verschieben. Aber ich finde, dadurch bekommt das Bild eine gewisse Dreidimensionalität.
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#15   Kreuz.net-Schülerhilfe   23:50:00 | Dienstag, 2. Dezember 2008
Werter Kollege Stationspsychologe,
also den Heini derLeser habe ich schon lange aufgegeben. Hoffnungsloser Fall! :-S
Ähnliche Symptomatik wie bei Biene Maja: Hilflos formulierte Bandwurmsätze ohne Punkt und Komma und rund jedes 3. Wort orthografisch oder grammatikalisch falsch.
Was will man da noch machen?
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#14   Kreuz.net-Stationspsychologe †   23:46:10 | Dienstag, 2. Dezember 2008
Sehr interessant,
hier haben wir soeben wieder einen Fall von paranoidem Größenwahn in typischer Ausprägung. Es gibt Hilfe für Sie der Leser, Sie müssen es aber auch wollen!
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#13   Doriano   23:45:54 | Dienstag, 2. Dezember 2008
@noch ein Landorganist
Hurra! ASCII-Kunst!! Origami in Bits&Bytes… :-)
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#12   derLeser   23:41:00 | Dienstag, 2. Dezember 2008
gut dass sie sich
nun alle outen und offenbaren müssen.
Was jetzt zu tun ist wäre aus allen Organisationen auszutreten die mit der Abtreibung in Verbindung stehen. Das gilt insbesondere für Parteimitgliedschaften aber auch kirchlichen Körperschaften die z bsp Beratunsscheine ausstellen. In einigen Jährchen bei der Aufarbeitung wird dies ähnlich wiegen wie anno 50 eine ehemalige NS Mitgliedschaft
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#11   Gotthard   23:39:55 | Dienstag, 2. Dezember 2008
@ottaviani
ach ja warum verurteilt die Glaubenskongregation die Mariatroster Erklärung nicht
weil die Maria-Troster-Erklärung und die Königsteiner Erklärung authentische Interpretationen der Enzyklika sind.
Ist doch ganz einfach …
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#10   Pelagius III.   23:35:23 | Dienstag, 2. Dezember 2008
Kreuz.net-typische Schluderei?
Am Anfang des Artikels ist von „Mariatrost“ die Rede, am Ende von „Mariazell“. Was stimmt denn nun?
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#9   noch ein Landorganist   23:23:38 | Dienstag, 2. Dezember 2008
Guten Abend
\|||/
(o o)
,~~~ooO~~(_)~~~,
| Please |
| don’t feed the |
| TROLL! |
‘~~~~~~~ooO~~~’
|__|__|
|| ||
ooO Ooo
Lesen: –> Jobernes = Ekel-Troll de.wikipedia.org/wiki/Troll_(Netzkultur)
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#8   Galatea   23:14:09 | Dienstag, 2. Dezember 2008
pangelingua,
schön, dass Sie wieder hier sind.
Aber Obacht: mittlerweile droht der Genannte schon mit seinem Anwalt und kommt durch damit. Wir stehen hier mit einem Bein im Gefängnis…
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#7   EvaHermanFan akaFreimaurerin   23:13:11 | Dienstag, 2. Dezember 2008
@JMX…
So weit die Theorie!
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#6   JMX   23:12:06 | Dienstag, 2. Dezember 2008
Wer hört
denn noch auf einen Bischof, der ja von Sexualität eh keine Ahnung hat? o.O
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#5   Jubärens   23:10:37 | Dienstag, 2. Dezember 2008
Josef Berens – ein einfach lügender Kirchenmusiker
Nach einer von der Regierung in Uganda unterstützten kirchlichen Kampagne für Enthaltsamkeitsversprechen vor der Ehe ging die Rate der HIV-infizierten Schwangeren innerhalb von zehn Jahren von 21 % auf 6% zurück. Die AIDS-Rate in der Gesamtbevölkerung konnte halbiert werden.
Genau die gegenteilige Entwicklung zeigte sich bei Kampagnen für Kondomgebrauch, wie sie Josef Berens propagiert. Das gilt für die afrikanischen Länder Botswana und Swaziland, aber noch dramatischer für das asiatische Thailand. Dort wurden in den 90er Jahren massiv Kondom-Programme von der UNO propagiert. Danach schnellten die Ansteckungszahlen von einigen Zehntausend registrierten AIDS-Patienten auf heute knapp eine Million hoch. Diese harten Zahlen beweisen, daß Josef Berens lügt, wenn er die Verteilung von Kondomen als sicheres Mittel gegen Aids hinstellt. Im Gegenteil. Die Alternative: Kondome statt Treue und Enthaltsamkeit ist ein Programm für Promiskuität und damit das Einfallstor der AIDS-Epidemie ist. Das müsste selbst einem hartnäckigen Lügner wie Berens doch in den Schädel passen. Das zentrale Dogma von Josef Berens, Kondomverteilung wäre das sicherste Mittel gegen die Ausbreitung der Aidsseuche, ist ein Lügendogma. Kondomkampagnen verbreiten Promiskuität und Aids.
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#4   ottaviani   23:08:51 | Dienstag, 2. Dezember 2008
es fällt schwer
Eminenz Ernst zu nehmen er predigt im Ausland monate später wird die Predigt bekannt und er beginnt zu lavieren wie es seine Art ist im überigen steht es jedem Bischof frei eine andere Posiition zu beziehen als es in der Mariatroster Erklärung steht den Beschlüsse der Bischofskonferenzen sind was lehrmäßige Positionen betrifft nicht verbindlich alsso was hindert die Bischöfe Schönborn und Küng daran für Ihre Diözese die Mariatroster Erklärung zu wiederufen?
so gesehen hat Prof Liebermann völlig recht man kann den Beschwichtigungshiofrat aus der Wollzeille nicht ernst nehmen
ach ja warum verurteilt die Glaubenskongregation die Mariatroster Erklärung nicht ein gewisser Präfekt hatte 24 Jahre Zeit dazu?
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#3   pangelingua   23:04:58 | Dienstag, 2. Dezember 2008
An alle Forumsteilnehmer: joberens
Ist die Redaktion von kreuz.net nicht in der Lage, diesem Scheißkerl in des Wortes wahrster Bedeutung endlich das schmutzige, schändliche Maul zu stopfen? Wie lange wird noch geduldet, dass er in einem katholischen Forum ungestraft sein Unwesen treiben darf?
Ich habe jetzt über 4 Wochen das Forum nicht mehr besucht und muss nun leider feststellen, dass dieser dümmste aller Schwätzer noch immer seinen Senf schmieren darf, anstatt dass man ihm im Eifeldorf Rommersheim endlich in Jauch getaucht hätte!
Wenn kreuz.net selbst nicht initiativ werden kann oder will, sollten wirklich alle Forumsteilnehmer dieses Schandmaul, der nichts anderes als ein dummdreister, ekelerregender Gotteslästerer und Kirchenfeind ist, mit Verachtung strafen und auf seine widerlichen „Beiträge“ einfach nicht eingehen.
Man kann nur hoffen, dass dieser Kerl eines Tages vom Ewigen Strafgericht eingeholt wird und dorthin gesteckt wird, wohin er seit seiner Zeugung gehört: In den tiefsten Pfuhl der Hölle!
Allein das Kürzel „joberens“ erzeugt bei mir schon unüberwindlichen Brechreiz. Man kann wirklich gar nicht so viel fressen, wie man kotzen möchte, wenn dieser Name hier erscheint!
Schande über ihn!
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#2   stat crux   22:56:32 | Dienstag, 2. Dezember 2008
Humanae vitae
„Die“ Enzyklika ist alles andere als ein Schlag ins Wasser. Siehe: kathpedia, Humanae vitae. Sie wird sich durchsetzen. Nicht im Sinne von „ausnahmslos befolgt“ (hat die Christenheit je aufgehört zu lügen, zu zürnen, zu gieren?); aber die Öffentlichkeit wird im 21. Jh. einsehen, dass Liebe und Leben zusammengehören und dass das tatsächlich nur funktioniert, wenn man den einzelnen ehelichen Akt beurteilt und nicht auf Fehlkonstruktionen ausweicht; so sprechen längst die Fakten (fallende Geburtenrate, Überalterung etc.).
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#1   joberens   22:50:21 | Dienstag, 2. Dezember 2008
Pillenpaul
Die Enzyklika „Humanae Vitae“ war ein ziemlicher Schlag ins Wasser und kaum jemand hat sie jemals wirklich ernst genommen.
Die Menschen und auch die Katholiken informieren sich immer mehr selbst, denken selbst und glauben selbst unterscheiden zu können was Gottes Wille oder nur fragliche menschliche Meinung und Einstellung ist. Das ist auch gut so.
Nur, Rom scheint diese Erkenntnis sehr schwer zu fallen und man scheint das einfach nicht wahrhaben zu wollen oder vielleicht auch zu können.
So hat der betreffende Papst sich ja mit seiner nicht erst genommenen, ja sogar allgemein abgelehnten Entzyklika auch nur den Spottnamen Pillenpaul eingehandelt und mehr oder weniger lächerlich gemacht.
Die Zeiten dürften ein für allemal vorbei sein, in denen Rom den Menschen willkürlich allerlei Unsinn und Menschseinsbeschneidungen als Gottes Wille aufdrängen konnte.
Josef Berens
(als einfacher, denkender Katholik
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