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Frei für das Sklaventum + Ungebrochenes Papst-Interesse + Appell der Lefebvristen zurückgewiesen + Die eigenen Geister + Warum nicht im Bordell?
Frei für das Sklaventum

Vatikan. Benedikt XVI. sprach bei der gestrigen Generalaudienz über die Sünde Adams und die Freiheit beim Heiligen Paulus. Die Befreiung von der Sünde schenke dem Christen die Freiheit – erklärte der Papst. Diese Freiheit ermögliche ein neues Leben als Diener Christi und des Nächsten.

Ungebrochenes Papst-Interesse

Deutschland. Der erste Band der gesammelten Schriften von Papst Benedikt XVI. wird nachgedruckt. Denn die erste Auflage von ‘Theologie der Liturgie’ mit knapp 3.000 Exemplaren ist praktisch ausverkauft. Das 760seitige Werk erschien erst vor rund einem Monat. Die sechzehnbändige Gesamtausgabe der Papst-Werke wird insgesamt rund 10.000 Seiten lang sein.

Appell der Lefebvristen zurückgewiesen

Schweiz. Der Präsident des Schweizerischen Fußballclubs Sion, Christian Constantin, will in der Unterwalliser Gemeinde Riddes einen Sportplatz und ein Geschäftszentrum bauen. Das berichtete die Schweizer Webseite ‘Romandie.com’. Gegen Constantins Baupläne erhob das Priesterseminar der Piusbruderschaft in Ecône – der Ort gehört zur Gemeinde Riddes – bei der Walliser Kantonsregierung Einspruch. Die Lefebvristen befürchten Lärmbelästigungen. Doch ihr Einspruch wurde mit der Begründung abgelehnt, daß das Priesterseminar etwa 600 Meter – und somit zu weit – von der geplanten Anlage entfernt ist.

Die eigenen Geister

Deutschland. Der deutsche Publizist Udo Ulfkotte (48) ist aus der von ihm im Jahr 2006 gegründeten islamfeindlichen „Bürgerbewegung Pax Europa“ ausgetreten. Am Dienstag veröffentlichte Ulfkotte dazu eine Erklärung. Darin sagt er, daß sich seine Vereinigung zu einer „Plattform für rechtsradikale Radau-Brüder“ entwickelt habe. Der Verein sei „brandgefährlich“. Anlaß für den Austritt war die Veröffentlichung von Karikaturen, die Muselmanen mit Schweinekopf oder beim Trinken von Blut zeigten. Ulfkotte bezeichnete die Zeichnungen als volksverhetzend und rassistisch. Die Staatsanwaltschaft ermittelt.

Warum nicht im Bordell?

Schottland. Die kalvinistische Gemeinde St. Matthews’s in der zentralschottischen Stadt Perth wird ihren Weihnachtsgottesdienst im benachbarten Pub feiern. Das gab die Gemeinde auf ihrer Webseite bekannt. Die Gemeinde gehört zur schottischen Nationalkirche. Der Pfarrer, Scott Burton, möchte mit der Aktion „die Leute erreichen“. Der Heiland sei angeblich gekommen, um „bei den Menschen zu weilen“, wo sie auch seien.
      
9 Lesermeinungen
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#9   Grand Sol   23:30:24 | Freitag, 5. Dezember 2008
Ob lutherisch oder calvinistisch
Diese kleine Ungenauigkeit in den Nachrichten ist nicht von solchem Gewicht, dass es sich überhaupt lohnte, darauf einzugehen. Und doch wird wieder einmal aus einer Mücke ein Elefant gezaubert, blos wegen irgendeines Häretikervereins. Muss das wirklich sein?
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#8   Franz Kappes   16:21:34 | Donnerstag, 4. Dezember 2008
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#7   Pfr. Harald Höschler   14:21:46 | Donnerstag, 4. Dezember 2008
Lutheraner in Schottland?
Na, da kennt sich wohl jemand nicht richtig aus im Gottes buntem Garten. Lutheraner in Schottland? Wohl kaum! Die „Church of Scotland“ ist seit fast 500 Jahren reformiert ausgerichtet, als calvinistisch. Das tröstet natürlich nur bedingt über den Weihnachtsgottesdienst in der Kneipe nebenan hinweg. Aber ein bißchen Korrektheit sollte schon sein. Harald Höschler, lutherischer (!) Pfarrer
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#6   Benedikt   13:44:05 | Donnerstag, 4. Dezember 2008
@ HBR
600 Meter sind eine ziemlich große Entfernung. Wie da eine Lärmbelästigung zustande kommen sollte, bleibt ein Rätsel.
Eigentlich nicht. Es ist halt eine Frage des Vorstellungsvermögens.
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#5   LandorganistII   09:28:56 | Donnerstag, 4. Dezember 2008
@Sirilo
Das ist doch die Masche, nach der hier gearbeitet wird: Lügen, hetzen, unterstellen, vorverurteilen, denunzieren. Das sind die Stärken dieses „katholischen“ Organs.
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#4   Sirilo   09:00:02 | Donnerstag, 4. Dezember 2008
Wenn die schottische Kirchengemeinde St. Matthew’s
zur schottischen „Nationalkirche“ (sprich: Church of Scotland) gehört, kann sie nicht lutherisch sein, denn die CoS ist presbyterianisch (calvinistisch).
Der sinnlose Zynismus der Kreuz.net-Redaktion zeigt sich übrigens wieder einmal deutlich: Man berichtet, daß der Papst über die Freiheit des Christen durch Befreiung von der Sünde gesprochen hat, und titelt diese Meldung mit „Freiheit für das Sklaventum“. So wird dem Papst eine Aussage unterstellt, die er gar nicht gemacht hat.
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#3   Korbinianus †   08:57:57 | Donnerstag, 4. Dezember 2008
Wer weiß,
was die Piusler in ihrem „Seminar“ alles anstellen!!!!!
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#2   Lutheraner   08:56:10 | Donnerstag, 4. Dezember 2008
Pax Europa – schleichende Unterwanderung
Pax Europa ist ein Sammelbecken für verrückte EU-Protagonisten,
www.pi-news.net/…d-berlin-brandenburg/
ist vor allem Israelfreundlich und driftet nach links. Die guten Ansätze auch der Nachfolgeorganisationen wie Pro Köln haben sich geradewegs ins Gegenteil verkehrt.
Eine gemäßigte Rechte kann aus innere Notwendigkeit kein Interesse an einem europäischen Zentralstaat haben, sondern würde die nationale Eigenständigkeit betonen.
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#1   HBR   08:21:15 | Donnerstag, 4. Dezember 2008
600 Meter weg?
Die Lefebvristen befürchten Lärmbelästigungen. Doch ihr Einspruch wurde mit der Begründung abgelehnt, daß das Priesterseminar etwa 600 Meter – und somit zu weit – von der geplanten Anlage entfernt ist.
600 Meter sind eine ziemlich große Entfernung. Wie da eine Lärmbelästigung zustande kommen sollte, bleibt ein Rätsel. Oder sind die Seminare der Lefebvrianer-Sekte etwa so hellhörig gestaltet, dass man alles mitbekommt? Dann wäre es ja verständlich. Immerhin werden die Seminaristen der Lefebvrianer von der Welt abgeschirmt
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