13:40:35 | Donnerstag, 4. Dezember 2008
‘Die Christen’ scheinen sich neu zu formieren. Um den notwendigen politischen Erfolg zu bekommen, müssen sie von ihrem Image der Harmlosigkeit wegkommen.

Der neue Bundesparteiobmann der ‘Christen’, Rudolf Gehring.
(kreuz.net) Die Partei
‘Die Christen’ ist am vergangenen Samstag zu ihrem ordentlichen Bundesparteitag
in der Stadt Wels in Oberösterreich zusammengetreten.
Dazu erschienen Aktivisten aus allen österreichischen
Bundesländern. Die Partei zählt derzeit mehrere hundert aktive Mitglieder.
Auf dem Parteitag wurde
ein neuer Bundesparteiobmann gewählt.
Es handelt sich um den Juristen und Unternehmer Dr. Rudolf Gehring
aus Perchtoldsdorf in Niederösterreich. Er war bisher Landesparteiobmann in Niederösterreich.
Gehring
wird sein Amt gemeinsam mit dem neu gewählten Bundesparteivorstand Anfang Januar antreten.
Bei der Parteiarbeit
kann er sich auf die Unterstützung seiner Frau und seiner Familie verlassen.
Der neue Bundesparteiobmann
ist zuversichtlich: „Unsere Stärke ist die Sorge um die Schwachen.“
Oberste Ziele bleiben für Gehring
der Kampf um das Recht auf Leben von ungeborenen, behinderten, kranken und sterbenden Menschen. Die Partei
will auch die Familien stärken.
Die Einführung eines Müttergehalts, die Erhöhung der Familienbeihilfe
und die Einführung der Familienbesteuerung mit Familiensplitting sollen durch ein Volksbegehren erreicht
werden.
Gehring ging auch auf die aktuelle Finanz- und Wirtschaftskrise ein. Dabei betonte er, daß eine
echte Lösung nur möglich ist, wenn Banken und Wirtschaft erkennen, daß der Eigennutz nicht oberstes
Prinzip sein kann.
Die Wirtschaft habe den Menschen zu dienen und nicht umgekehrt. ‘Die Christen’ würden
es nicht zulassen, daß eine Sanierung der Wirtschaft vom Steuerzahler finanziert wird.
Gehring besitzt
vier Stellvertreter: Diplom-Ingenieurin Hedwig Kirchmair aus der Steiermark, Bernd Rohr aus Kärnten,
Thomas Weiskopf aus Tirol und Matthias Bayer aus Vorarlberg.
Im kommenden Jahr strebt die Partei das
Antreten bei den Landtagswahlen in Salzburg, Kärnten, Vorarlberg, Burgenland und Oberösterreich an.
Daß es dafür genügend Mitarbeiter gibt, ist – nach Angaben der Partei – den mehr als hundert Delegierten
und dem scheidenden Bundesparteiobmann, Dr. Alfons Adam, zu verdanken.
„Es ist Euer und unser gemeinsamer
Erfolg!“ rief Gehring den Parteiaktivisten zu: „Es herrscht Aufbruchsstimmung.“
Den Hintergrund der Ablösung
des bisherigen Bundesobmanns dürfte ein Richtungsstreit über die weitere Vorgangsweise der Partei bilden.
‘Die Christen’ haben bei den letzten österreichischen Nationalratswahlen deutlich weniger Stimmen als
erwartet erhalten.
Der bisherige Bundesobmann ist nicht zurückgetreten. Er wurde abgewählt. Daraufhin
soll er den Parteitag verärgert verlassen haben.
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Wood 23:05:05 | Dienstag, 9. Dezember 2008
#16
Rotorducks95 09:48:04 | Freitag, 5. Dezember 2008
#15
Josef Preßlmayer 08:04:54 | Freitag, 5. Dezember 2008
#14
Guttenberger 00:35:24 | Freitag, 5. Dezember 2008
#13
Vineta 22:27:01 | Donnerstag, 4. Dezember 2008
#12
Doriano 19:20:13 | Donnerstag, 4. Dezember 2008
#11
derLeser 19:17:00 | Donnerstag, 4. Dezember 2008
#10
Gotthard 18:16:14 | Donnerstag, 4. Dezember 2008
#9
Beatus Theophilus_89 17:15:47 | Donnerstag, 4. Dezember 2008
#8
Alois Bischof 17:02:40 | Donnerstag, 4. Dezember 2008
#7
Vox e luce 14:56:08 | Donnerstag, 4. Dezember 2008
#6
noch ein Landorganist 14:23:17 | Donnerstag, 4. Dezember 2008
#5
HBR 14:10:57 | Donnerstag, 4. Dezember 2008
#4
noch ein Landorganist 14:02:47 | Donnerstag, 4. Dezember 2008
#3
Rotorducks95 13:57:56 | Donnerstag, 4. Dezember 2008
#2
ordo62 13:45:36 | Donnerstag, 4. Dezember 2008
#1
HBR 13:43:59 | Donnerstag, 4. Dezember 2008