Die gut besuchten Messen der Festtage sind nicht nur wegen der Sakrilegien der vielen gefürchtet, die unwürdig zum Empfang der Kommunion hintreten. Auch in den Kirchenbänken geht gleichzeitig allerhand ab.
(kreuz.net, Essen) Das Bistum Essen hat vor Handtaschen-Diebinnen während der Gottesdienste gewarnt.
Das berichtete die ‘Westdeutsche Allgemeine Zeitung’ am 2. Dezember.
Nach Angaben des Bistums passiert
es „leider immer öfter“, daß Damen nach der Rückkehr vom Kommunionempfang ihre Handtasche nicht mehr
finden.
Weil dahinter offenbar Methode steckt, hat das Bistum Essen jetzt im Amtsblatt eine Warnmeldung
an alle Priester veröffentlicht.
Gefährlich sind vor allem die großen Festgottesdienste, also Hoch-
und Pontifikalämter in Kirchen, an denen auch viele Menschen teilnehmen, die sich sonst nie in der Kirche
blicken lassen.
Entwarnung gibt der Bistumssprecher dagegen für die anderen Gottesdienste: „In der klassischen
Werktagsmesse kennt man sich, und die Zahl der Besucher ist meist überschaubar.“
Schlimmer sind die
gefüllten Kirchen: „Wenn das Haus voll ist, dann kommen auch schwarze Schafe.“
In Essen war nach Angaben
der Kriminalpolizei eine reisende Diebin aus dem Kölner Raum am Werk.
Es ist davon auszugehen, daß
sie aller Wahrscheinlichkeit nach auch künftig auf diese Weise auftreten wird.
Keine Probleme gibt es
bisher in den evangelischen Kirchen. Die ‘Westdeutsche Allgemeine Zeitung’ zitiert einen Sprecher:
„Bisher
liegen uns keine Meldungen vor. Möglicherweise sind die Täterinnen mit den evangelischen Gepflogenheiten
nicht sehr vertraut.“
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44 Lesermeinungen
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Bei den Benediktinern müssen Sie in der Leiste auf der linken Seite auf „Forum“ klicken. Dort schreibe
ich unter meinem richtigen Vornamen – mal sehen, ob Sie mich am Stil erkennen…
Übrigens, Sie fragten nach einem christlichen Forum… …da gibt es das Benediktinerforum www.benediktiner.de/
und das Marienforum www.marienforum.net/. In beiden schreibe ich auch.
Richtig, das Missale Romanum und all die anderen schönen Sachen sind meistens viel zu ausladend, um sie
anders als in einer Hand- oder Schultertasche zu transportieren. Übrigens, was macht frau, wenn sie vor
der Messe woanders war oder direkt im Anschluss an die Messe woanders hingeht, wo sie eventuell ihr Handy
und ihren Lippenstift – diesen weltlichen Tand – benötigt??
@LandorganistII Die normale Gottesdienstfrau braucht keine Handtasche, der normale Gottesdienstmann schon
gar nicht, auch nicht außerhalb der Kirche! Wo kämen wir denn dahin? Und wo bitte soll ich mein Missale
unterbringen und all die anderen schönen Sachen?
@Amanda Rosenkranz und Gebetsbuch lasse ich gelten, aber Lippenstift und Händi sind weltlicher Tant,
der nichts im Hause der Herrn zu suchen hat. Die ordentliche Gottesdienstfrau hat ungeschminkt zur Kommunionsbank
zu schreiten, der Mann aber mit ordentlicher Bartschur!
Nix gegen Damenhandtaschen, bitte! Jackentaschen sind oft nicht groß genug, um Handy (natürlich ausgeschaltet!),
Tempotaschentücher, Lippenstift (Labello), Geldbörse, Schlüsselmäppchen, Rosenkranz im Etui und eventuell
das eingebundene Gebetbuch unterzubringen. Man kann doch mit Handtasche über der Schulter zur Kommunion
hinzutreten. So what?!
Ich stimme meinem Plagiat NeLO zu: Die normale Gottesdienstfrau braucht keine Handtasche, der normale
Gottesdienstmann schon gar nicht, auch nicht außerhalb der Kirche! Wo kämen wir denn dahin? Die Gottesdienstfrau
trägt eine züchtige Bluse, die auch die Partien bedeckt, die den Gottesdienstmann zu unzüchtigen Gedanken
hinreißen könnte. Außerdem trägt sie einen unauffälligen dunklen Rock, der auf jeden Fall die Knie
bedeckt. Kurze Ärmel sind passé ebenso kurze Hosen bei den Gottesdienstmännern. Im Winter ist es einfacher,
da tragen alle lange Mäntel, was drunter ist, spielt keine Rolle. Schnickschnack und Tand, wie z. B.
Handtaschen, Gehstöcke, etc. bleiben zu Hause. Dann wird auch nix geklaut.
@juergen Letztendlich macht es nicht die Masse, sondern die Qualität. Und DA mach ich mir bei der FSSPX
wahrlich keine Sorgen. Oder sind etwa die „Zellen, die alle so gut drauf sind“ etwa der Weisheit letzter
Schluß? Das ist nur einfach nur noch peinlich www.youtube.com/watch?v=ZTjyRu88PRE!
#30 Confiteor 01:10:02 | Freitag, 5. Dezember 2008
Wenn die Frauen in Handtaschen kommen, wird die Klerisei im Verdacht bestärkt, dass die Oblaten dann
schnurstracks in die Tasche wandern… Lieber etwas für die Handtaschenklauer tun, als so ein Sakrileg
fördern… Geweihte Oblaten beim Lippenstift, in der Puderdose, beim Tampon oder am Parfumzerstäuber.
Es ist ja nicht auszumalen, was noch alles in diesen Handtaschen, vielleicht auch Kondome. Das geht doch
nicht…!
#29 Guttenberger 00:52:07 | Freitag, 5. Dezember 2008
Handtaschen Das Problem mit den Diebstählen in großen Kirchen ist bekannt. Warum nehmen die Damen ihre
Handtaschen, die gewöhnlich nicht allzu groß sind, nicht einfach mit zur Kommunionbank? Das tut in Köln
fast jeder. J.G.
#26 Galatea 23:03:37 | Donnerstag, 4. Dezember 2008
Herr Juergen, erzählen Sie Ihre Märchen doch woanders. immer so 800 Leute im Hochamt. Allerdings sind
in den 3 weiteren gut besuchten Messen auch nicht weniger. Sonntagsabends schätze ich es so auf 1000.
Ja, klar. In der Phantasiakirche.
#25 juergen 22:43:01 | Donnerstag, 4. Dezember 2008
viele Leute!! Hui, das sind aber viele Leute. Insbesondere, wenn ich das so mit den Besuchern der Sonntagsmesse
vergleiche, wo ich immer hingehe. Da sind leider nur immer so 800 Leute im Hochamt. Allerdings sind in
den 3 weiteren gut besuchten Messen auch nicht weniger. Sonntagsabends schätze ich es so auf 1000. Ja,
die Piushanseln ziehen schon die Leute an, im Vergleich zu anderen Messen.
#24 Doriano 22:25:04 | Donnerstag, 4. Dezember 2008
juergen Ich habe Ihnen ja völlig vergessen zu sagen, daß diese drei Bänke durch den Mittelgang getrennt
sind. Also Links drei-rechts drei. Pro Bank: ca. 7-8 Personen(teilweise auch mehr).multiplizert mit 6.
Ach ja – wer hat eigentlich davon gesprochen, daß eine Familie nur ein Kind haben soll? Ich nicht. Verhütung
oder gar Abtreibung sind bei uns nicht Usus. Soll heißen – der Platz ist manchmal gar nicht ausreichend.
Und Ihre Häme widerspricht unserem Glauben – also lassen Sie’s.
#23 juergen 22:11:07 | Donnerstag, 4. Dezember 2008
belegte Bänke 2.In unserer Prioratskapelle sind die ersten drei Bänke für Familien mit Kindern reserviert –
und die sind beim sonntäglichen Hochamt immer belegt – und zwar von denen, für welche sie auch reserviert
sind. Drei Bänke a 3 Personen, macht 9 Personen. Zwei Eltern plus Kinder sind also drei Elternpaare mit
je einem Kind. Boah ey! Toll! Drei Familien in der Kapelle! Ey echt krass! Toll was ihr da schafft. Echt
geil! Macht weiter so. Nächstes Jahr sind es schon vier Familien! Geil! 33% Zuwachs! Super!
#22 Doriano 22:02:14 | Donnerstag, 4. Dezember 2008
@timpressum 1.Wenn Sie nur bis zehn zählen könnnen, dann wird’s wohl Zeit mal wieder die Schulbank zu
drücken. 2.In unserer Prioratskapelle sind die ersten drei Bänke für Familien mit Kindern reserviert –
und die sind beim sonntäglichen Hochamt immer belegt – und zwar von denen, für welche sie auch reserviert
sind. Und den alten Leute wird von der Jugend mit Liebe, Achtung und Respekt begegnet. Da können’se noch
von lernen! 3.Bei Munkommunion?! Keine Chance!
#21 timpressum † 21:49:32 | Donnerstag, 4. Dezember 2008
Handtaschendiebstahl in der Tridentinischen Messe… Handtaschendiebstahl in der Tridentinischen Messe
kommt natürlich nie vor. Warum? Erstens: Es sind immer nur ca. 10 Leute da, die sich sowieso alle kennen.
Zweitens: Die Besucher sind so alt, daß sie nur eine Handtasche nach Hause tragen können. Drittens:
Hostienklauen ist viel interessanter…
#19 Heinz Josef 21:40:58 | Donnerstag, 4. Dezember 2008
Homounzüchtige??? Ja, dass die Kreuznattern da noch nicht draufgekommen sind. So ein schönes Handtäschchen
ist doch echt schick und passt doch wunderbar zu ner Tunte.
Wozu Handtaschen? Warum brauchen irgendwelche Schnöselinen überhaupt ne Handtasche mit in der Kirche?
Das sind wohl die ganz eifrigen, die den Mittelgang mit einem Laufsteg verwechseln. Bei uns haben die
normalen Kirchgang-Frauen keine Handtaschen dabei.
#14 Seminarist 18:15:08 | Donnerstag, 4. Dezember 2008
Mehr Sicherheit durch Mundkommunion! Da hilft nur eines: Während des Ganges zur Kommunion und des Kommunionempfanges
immer schön das Täschchen mit zwei Händen gut festhalten, laut Amen sagen – den Rest erledigt dann
der Priester!
#13 Heinz Josef 18:13:18 | Donnerstag, 4. Dezember 2008
Handtaschendiebe gibt es erst seit der Liturgiereform. Davor gab es das nicht. Die Menschen waren alle
from, man hat bestimmt nicht im heiligsten Augenblick die langen Finger nach dem Gut anderer Menschen
ausgestreckt. Dafür konnte man nach der Messe auf den Marktplatz gehen und einer öffentlichen Hinrichtung
beiwohnen, den Verurteilten mit faulen Äpfeln oder sonstigem Unrat bewerfen… Ja früher war die Welt
noch in Ordnung, da konnten die Priester noch Latein, besonders die Messpriester die am Tag 10 – 20 Stipendien
abgearbeitet haben um den Gnadenstrom am Laufen zu halten. Jedenfalls unwürdigen Kommunionemfang gab
es damals nicht. Ich empfehle zum Thema Alphons Daudet, Die drei stillen Messen. Eine amüsante adventliche
Lektüre. Aber das ist alles Fiktion, denn der richtige Ritus verhindert selbstverständlich jeglichen
Missbrauch.
#9 juergen 17:33:12 | Donnerstag, 4. Dezember 2008
Keine Dieber in der alten Messe In der alten Messen werden deswegen keine Handtaschen geklaut, weil die
Leute sich aufgrund der vorangegangenen Höllenpredigt gar nicht trauen zur Kommunionbank zu treten. Die
bleiben sitzen und halten ihr Täschen fest umklammert. Irgendworan müssen sie sich ja klammern.
#8 Confiteor 17:12:47 | Donnerstag, 4. Dezember 2008
HBR, Sie haben ganz empfindlich danebengetippt. Es ist die viel jüngere Liturgie, die zur Zeit des Tridentinischen
Konzil als verindlich festgelegt wurde und über viel Jahrhunderte hinweg die Menschen geplagt hat wegen
ihrer verderbten Sündentheologie. Davor ging es ziemlich byzantinisch zu und jetzt soll es wieder altmessianisch
o^/ zugehen.
Haben mal wieder Krabatzmacher in der Kirche oder was…? Sag mal Handtaschendiebinnen (INNEN). Während
der wichtigsten Phase der Hl. Messe!? Kann man nicht mehr mal in der Kirche seinen Frieden finden? Habe
zwar von aufgebrochenen Opferstöcken gehört aber von so was noch nie…
#4 PietroParente 16:22:05 | Donnerstag, 4. Dezember 2008
… „In der klassischen Werktagsmesse kennt man sich, und die Zahl der Besucher ist meist überschaubar.“
Toll, dann wird man zukünftig schief angeschaut, wenn man mal als Reisender in einer fremden Pfarrei
am Gottesdienst teilnimmt. Das öffnet Vorverurteilungen Tor und Tür, gerade gegenüber Jugendlichen!
Bei den Tätern Keine Probleme gibt es bisher in den evangelischen Kirchen. Die ‘Westdeutsche Allgemeine
Zeitung’ zitiert einen Sprecher: „Bisher liegen uns keine Meldungen vor. Möglicherweise sind die Täterinnen
mit den evangelischen Gepflogenheiten nicht sehr vertraut.“ … handelt es sich wohl um Protestanten.
Für alle die jetzt an einer Verschwörungstheorie arbeiten: war ein Scherz!
Also haben die leeren Kirchen auch was Gutes Da lobe ich mir die stillen kleinen Drofparreien! Da geschieht
nicht so viel. Oder er in den Tradi-Kapellen: noch nie gehört, daß da eine Handtasche abhanden gekommen
ist…
#1 Confiteor 16:03:39 | Donnerstag, 4. Dezember 2008
Nicht nur wegen der altmessianischen Liturgie Schlimmer sind die gefüllten Kirchen: „Wenn das Haus voll
ist, dann kommen auch schwarze Schafe.“ Daran ist aber nicht das Vat. II schuld. Die scchwarzen Schafe
sind vorher auch schon zum Haus den Herrn geströmt. Und auch nicht nur wegen der altmessianischen Liturgie.
Sie sind ja auch Kinder Gottes.