Schweiz
Der Intrigen-Weihbischof wühlt weiter
Will man den Helfershelfern seines eigenen Generalvikars glauben, ist davon auszugehen, daß der Bischof von Chur ein Lügner ist.
Der Bischof von Chur, Mons. Vitus Huonder.
Der Bischof von Chur, Mons. Vitus Huonder.
© Bistum Chur
(kreuz.net) Gestern publizierte das Bistum Chur auf seiner Webseite kommentarlos eine Meldung, die wortidentisch bereits am 17. November veröffentlicht wurde.

Es geht darin um den Versuch des Churer Weihbischofs Paul Vollmar, seinem Diözesanbischof, Mons. Vitus Huonder, eine Empfehlung für eine Züricher Wallfahrt nach Rom abzuluchsen.

Erst später erfuhr Mons. Huonder, daß die angeblichen Wallfahrer in Wahrheit am Diözesanbischof vorbei bei verschiedenen Stellen der Römischen Kurie um Gesprächstermine nachgesucht hatten.

Dazu erklärte der Bischof, daß „auch im Umgang mit der Kurie der Dienstweg eingehalten werden soll“.

Weihbischof Vollmar von Chur
Weihbischof Vollmar von Chur
© Bistum Chur
Es sei nicht angebracht, am Bischof vorbei Verhandlungen in eigener Sache zu führen. Die sogenannte Wallfahrt wurde gestoppt.

Die erneute Publikation der gleichen Stellungnahme scheint eine Reaktion auf einen Text zu sein, den die sogenannte „Katholische Kirche im Kanton Zürich“ ebenfalls gestern auf ihrer Webseite veröffentlichte.

Weihbischof Vollmar ist für den Kanton Zürich zuständig.

Der Text ist von Benno Schnüriger, dem Präsident der Zürcher Zentralkommission, unterschrieben.

Die ‘Zentralkommission’ ist eine neunköpfige Exekutive nach staatlichem Recht. Sie kontrolliert die Verwendung der katholischen Kirchensteuer im reichen Kanton Zürich und stellt dort die eigentliche Kirchenleitung dar.

Schnüriger versucht in seiner Erklärung, das hinterlistige Verhalten von Weihbischof Vollmar zu rechtfertigen.

Im Sommer 2008 seien Vertreter der Römischen Kurie und Leute mit guten Kontakten zur Kurie mit der Idee an Mons. Vollmar herangetreten, das staatskirchliche Modell im Kanton Zürich insbesondere der Glaubenskongregation und dem Staatssekretariat vorzustellen.

Doch schon im nächsten Abschnitt spricht Schnüriger nicht mehr von Vorstellung, sondern davon, daß man eine kleine Delegation zusammengestellt habe, „welche unser Anliegen vorbringen sollte“.

Dann beschuldigt Schnüringer den Bischof von Chur offen der Lüge.

Nachdem die Kontakte hergestellt und der Termin bestätigt worden sei, habe Weihbischof Vollmar den Churer Bischofsrat am 3. Oktober 2008 über die sogenannte Wallfahrt informiert: „Der Diözesanbischof war also über unsere Absicht informiert.“

Dagegen heißt es in der Stellungnahme des Bistums ausdrücklich, daß der Bischof nicht über Mons. Vollmar, sondern über „dritte“ ins Bild gesetzt wurde.

Schnüringer unterstellt auch, daß das Churer Ordinariat dem kirchenfeindlichen Journalisten Michael Meier Informationen zur Absage der sogenannten Wallfahrt zugespielt habe:

„Gleichentags um 09.15 Uhr erhielt ich ein Telephon von Michael Meier, ‘Tages-Anzeiger’, der mich über unsere verunmöglichte Wallfahrt bereits befragen wollte. Es stellte sich dann heraus, daß er bereits seit einigen Tagen am Recherchieren war. Woher er seine präzisen Informationen hatte, weiß ich nicht. Wohl kaum von Zürcher Gremien.“

Meier gilt als Todfeind des Bischofs von Chur und als offiziöser Pressesprecher der Züricher Staatskirche.
      
9 Lesermeinungen
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#9   Johannes Damaszenus   23:17:35 | Samstag, 6. Dezember 2008
Kein Wunder…
In der Züricher Kirche hat der Diözesan-Bischof praktisch keinen Einfluß. Wen wundert es, daß es dort drunter und drüber geht? Daß in Zürich am Bettag ein katholischer Dekan mitsam seinen Pastoralknechten hochoffiziell das reformierte Abendmahl nimmt muß einen ja nicht wundern…
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#8   Elijahu †   17:59:56 | Freitag, 5. Dezember 2008
Jeder Christ hat eine Verantwortung für seinen Nächsten…
…und angesichts der Knabenschänderskandale in der RKK in den letzten Jahren ist die Hasenjagd auf homosexuelle Pfaffen voll und ganz eröffnet.
Ich sehe es als meine Pflicht vor Gott an, so viele von denen aufs Korn zu nehmen wie nur möglich, diesen Liebesdienst bin ich meinen minderjährigen Mitchristen schuldig.
Keine Gnade für die Täter!
Gehen sie mal lieber kalt duschen vielleicht kommen sie dann zu Verstand.
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#7   Compassion   17:53:22 | Freitag, 5. Dezember 2008
Elijahu,ich wundere mich,
daß gerade Sie sich Gedanken machen wem man seine Söhne und Töchter anvertrauen könnte.
Sie werden doch niemals Nachkommen haben( was ich nicht bedauere). Denn dazu müßten Sie sich doch mit einem Weibe einlassen.
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#6   Elijahu †   17:36:27 | Freitag, 5. Dezember 2008
Ach warum sollte ich, liebes Klärchen?
Sie als Koryphäe auf dem Fachgebiet der Unzucht, als Syphilis der Weisheit was sowas betrifft, so jemanden wird man doch swohl nur chwerlich mit neuen Erkenntnissen überraschen können.
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#5   clarissa colonia   17:02:39 | Freitag, 5. Dezember 2008
Werter Elijahu,
Sie kennen sich im „Milieu“ aus, wie man merkt! Erzählen Sie uns doch mehr davon, teilen Sie Ihre wertvollen persönlichen Erfahrungen doch mit anderen!
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#4   Freinsberg   14:52:33 | Freitag, 5. Dezember 2008
Dienstweg?
Plötzlich pocht man auf den Dienstweg?? Würde der im Umgang mit der Kurie immer eingehalten, dann dürfte Rom auf Denunzianten und Lobbyisten nicht hören.
^-^
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#3   noch ein Landorganist   14:28:52 | Freitag, 5. Dezember 2008
Zürcher Diktator?
Vollmars Foto sieht aus wie ein Fahndungsfoto der Polizei. Begeht er nicht nur innerhalb der Kirche Verbrechen, sondern auch solche, die in die Zuständigkeit des weltlichen Strafrechts fallen?
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#2   Elijahu †   14:07:42 | Freitag, 5. Dezember 2008
Irgendwie sehn die Bischöfe/Weihbischöfe in der Schweiz…
…immer genauso aus wie die Sorte Lüstlinge, die sich in der örtlichen Homokneipe spät abends die Klinke in die Hand geben. Eiskalter Gesichtsausdruck, Mörderaugen wie bei Topterroristen auf Fahndungsfotos, ein fleischiges und von Völlerei und Exzessen geprägtes Gesicht, kurzum, solchen Männern würde man seine Söhne und Töchter nicht mal für wenige Minuten anvertrauen.
Schon traurig dass die RKK in der Schweiz ungefähr noch genauso katholisch ist wie die chinesische Version. Die wahre Kirche befindet sich auch in der gottlosen Schweiz längst wieder im Untergrund.
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#1   LandorganistII   13:50:46 | Freitag, 5. Dezember 2008
Zum Gähnen
:-[ Gibts nichts interessantes aus der Schweiz? :-[
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