13:46:26 | Freitag, 5. Dezember 2008
Will man den Helfershelfern seines eigenen Generalvikars glauben, ist davon auszugehen, daß der Bischof von Chur ein Lügner ist.

Der Bischof von Chur, Mons. Vitus Huonder.
© Bistum Chur(kreuz.net) Gestern publizierte das Bistum Chur auf seiner Webseite kommentarlos eine
Meldung, die wortidentisch
bereits am 17. November veröffentlicht wurde.
Es geht darin um den Versuch des Churer Weihbischofs Paul
Vollmar, seinem Diözesanbischof, Mons. Vitus Huonder, eine Empfehlung für eine Züricher Wallfahrt nach
Rom abzuluchsen.
Erst später erfuhr Mons. Huonder, daß die angeblichen Wallfahrer in Wahrheit am Diözesanbischof
vorbei bei verschiedenen Stellen der Römischen Kurie um Gesprächstermine nachgesucht hatten.
Dazu erklärte
der Bischof, daß „auch im Umgang mit der Kurie der Dienstweg eingehalten werden soll“.

Weihbischof Vollmar von Chur
© Bistum ChurEs sei nicht
angebracht, am Bischof vorbei Verhandlungen in eigener Sache zu führen. Die sogenannte Wallfahrt wurde
gestoppt.
Die erneute Publikation der gleichen Stellungnahme scheint eine Reaktion auf einen Text zu
sein, den die sogenannte „Katholische Kirche im Kanton Zürich“ ebenfalls gestern auf ihrer Webseite veröffentlichte.
Weihbischof Vollmar ist für den Kanton Zürich zuständig.
Der Text ist von Benno Schnüriger, dem
Präsident der Zürcher Zentralkommission, unterschrieben.
Die ‘Zentralkommission’ ist eine neunköpfige
Exekutive nach staatlichem Recht. Sie kontrolliert die Verwendung der katholischen Kirchensteuer im reichen
Kanton Zürich und stellt dort die eigentliche Kirchenleitung dar.
Schnüriger versucht in seiner Erklärung,
das hinterlistige Verhalten von Weihbischof Vollmar zu rechtfertigen.
Im Sommer 2008 seien Vertreter
der Römischen Kurie und Leute mit guten Kontakten zur Kurie mit der Idee an Mons. Vollmar herangetreten,
das staatskirchliche Modell im Kanton Zürich insbesondere der Glaubenskongregation und dem Staatssekretariat
vorzustellen.
Doch schon im nächsten Abschnitt spricht Schnüriger nicht mehr von Vorstellung, sondern
davon, daß man eine kleine Delegation zusammengestellt habe, „welche unser Anliegen vorbringen sollte“.
Dann beschuldigt Schnüringer den Bischof von Chur offen der Lüge.
Nachdem die Kontakte hergestellt
und der Termin bestätigt worden sei, habe Weihbischof Vollmar den Churer Bischofsrat am 3. Oktober 2008
über die sogenannte Wallfahrt informiert: „Der Diözesanbischof war also über unsere Absicht informiert.“
Dagegen heißt es in der Stellungnahme des Bistums ausdrücklich, daß der Bischof nicht über Mons.
Vollmar, sondern über „dritte“ ins Bild gesetzt wurde.
Schnüringer unterstellt auch, daß das Churer
Ordinariat dem kirchenfeindlichen Journalisten
Michael Meier Informationen zur Absage der sogenannten
Wallfahrt zugespielt habe:
„Gleichentags um 09.15 Uhr erhielt ich ein Telephon von Michael Meier, ‘Tages-Anzeiger’,
der mich über unsere verunmöglichte Wallfahrt bereits befragen wollte. Es stellte sich dann heraus,
daß er bereits seit einigen Tagen am Recherchieren war. Woher er seine präzisen Informationen hatte,
weiß ich nicht. Wohl kaum von Zürcher Gremien.“
Meier gilt als Todfeind des Bischofs von Chur und als
offiziöser Pressesprecher der Züricher Staatskirche.
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Elijahu † 17:59:56 | Freitag, 5. Dezember 2008
#7
Compassion 17:53:22 | Freitag, 5. Dezember 2008
#6
Elijahu † 17:36:27 | Freitag, 5. Dezember 2008
#4
Freinsberg 14:52:33 | Freitag, 5. Dezember 2008
#2
Elijahu † 14:07:42 | Freitag, 5. Dezember 2008
#1
LandorganistII 13:50:46 | Freitag, 5. Dezember 2008