(kreuz.net) Altgläubige gewinnen im Bistum Aachen an Einfluß und bringen sogar den dortigen Bischof,
Mons. Heinrich Mussinghoff (68), in Nöte. Das behauptete mindestens Gernot Facius am 4. Dezember in der
deutschen Tageszeitung ‘Die Welt’.
Doch sein Artikel ist im wesentlichen ein Aufguß von Altbekanntem.
Er beginnt mit dem Umzug der Piusbruderschaft von Aachen ins Nachbarbistums Roermond, über die sich
weder der Aachener noch der Roermonder Bischof freuen wollten.
Beide hätten ihre Gläubigen vor der
Pius-Bruderschaft gewarnt – doch in unterschiedlicher Tonart, wie Facius bemerkt.
Für Mons. Frans Wiertz
von Roermond stünden die Bischöfe der Bruderschaft außerhalb der Kirche, weil sie exkommuniziert seien,
ähnlich wie die altkatholische Gruppe.
Dagegen zeige sich der versierte Kirchenrechtler, Mons. Heinrich
Mussinghoff von Aachen, eher vorsichtig und vemeide das Wort „schismatisch“.
Facius erklärt: „Die vatikanischen
Stellungnahmen zu diesem Thema sind nicht aus einem Guß, sondern lassen Raum für Interpretationen.“
Im Jahr 1988 habe der damalige Präfekt der Bischofskongregation, Kardinal Bernardin Gantin († 2008),
erklärt, daß Erzbischof Lefebvre mit den Bischofsweihen einen „Akt schismatischer Natur“ gesetzt habe.
Zwanzig Jahre später kam Kardinal Dario Castrillon – Präsident der Kommission Ecclesia Dei – zur Erkenntnis,
daß die Bruderschaft zwar kanonisch irregulär, aber nicht schismatisch sei.
Die Piusbruderschaft selber
rede nur von innerkirchlichen Meinungsverschiedenheiten.
Bischof Mussinghoff sieht den Bedarf an Alten
Messen gedeckt – führt Facius weiter aus.
Doch ausgerechnet in seinem Bistum versuche die Piusbruderschaft
„gezielt“ weiter Fuß zu fassen – spekuliert der Journalist.
Er erwähnt die zukünftige altgläubige
Benediktinerabtei in Monschau – und den „neuen Erfolg“ der Traditionalisten: „Der Papst hat der Abtei
Mariawald, dem letzten deutschen Trappistenkloster, ein Privileg zugestanden: Von 2009 an wird hier ausschließlich
im tridentinischen Ritus zelebriert.“
Facius kommentiert: „Das Pikante: Auch Mariawald liegt auf dem
Gebiet der Diözese Aachen.“
Demnächst wollen die Lefebvrianer aber auch in Fulda mit einer eigenen
Kirche präsent sein.
Dazu läßt Facius den Sekretär des Deutschen Distriktes der Piusbruderschaft,
Pater Andreas Mählmann, zu Wort kommen:
„Mit dem Bonifatius-Grab und als Ort der Herbstvollversammlung
der deutschen Bischöfe ist Fulda Deutschlands katholische Metropole. Ein eigenes Gotteshaus wäre für
uns besonders wichtig.“
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108 Lesermeinungen
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#108 Marcelus 14:57:10 | Mittwoch, 10. Dezember 2008
Die Kirchensteuer in den Kirchensteuerländern BRD, CH und Österreich ist nur mehr freiwillig Jeder römische
Katholik kann sich vor dem Staat als ohne Bekenntnis melden um sich die Kirchensteuer zu sparen- Siehe
KatholischeDokumente.de.tl Hätten wir Deutschland keine staatlich abgeführt Kirchensteuer, die sog.
kath. Kirche hätte nichts mehr zu lachen!
Roermond Was viele hier schlicht übersehen: viele Krichengebäude in den Niederlanden gehören nicht
den jeweiligen Bistümern! Das unterscheidet die Niederlande von Deutschland, wo wohl die meisten Kirchengebäude
den jeweiligen Bistümern gehören. Hätten wir Deutschland keine staatlich abgeführt Kirchensteuer,
die sog. kath. Kirche hätte nichts mehr zu lachen! Die dortigen V-II-Sozialarbeiter müssten endlich
aus den Schuhen kommen und ARBEITEN, missionieren, die Seele auch schon mal Zuhause besuchen. Was mich
daran erinnert, daß die für mich zuständige Gemeinde bislang weder den Gemeindebrief zugestellt hat,
noch der Pfarrer mich besuchte, noch ein Gemeindhelfer bei mir aufwartete. Soviel zur Seelesorge der V-II-„Kirche“.
Umzug war im Januar 2008. Um zu den Kirchengebäuden zurück zu kehren: Warum also mit einem geistig völlig
verarmten mussinghoff sich auseinandersetzen, wenn 50km weiter ein wundervolles Kirchlein a) leersteht
b) einer Stiftung gehört. Nur Satan kann da etwas gegen haben. Er will die Seelen für sich in der Hölle
sehen, der ewigen Verdammnis. Mal ehrlich: bei mir in der Wohnung ist es machmal mit 15°C etwas frisch,
aber um nichts in der Welt möchte ich in der Hölle landen. Stellen Sie sich vor: die Idioten, die mich
zu lebzeiten geärgert haben (Gottharde, FioreGraz, proetcontra, joberenz, u.v.a.m.), die muss ich dann
auf ewig um mich herum ertragen??? Nein Danke! Da versuche ich mich doch lieber ein wenig zu bemühen
um direkt in den Himmel zu gelangen! Gelobt sei JC!!!
Martin, Das ist seine Taktik. Irgendwann taucht er urplötzlich wieder aus der Versenkung auf und läßt
seineTiraden los. Manchmal glaube ich fast selber, daß er das ist, wofür ihn Galatea hält: Ein Fake.
Aber das ist mir jetzt ziemlich egal geworden. @F.Spee Rechtsexkremismus!!
#105 MartinBieger 14:25:45 | Sonntag, 7. Dezember 2008
@Spee Das ist doch eine sehr gute Art die Rechten zu bekämpfen indem man sie der Lächerlichkeit preisgibt.
Hier ein lustiges Viedo was der GRÖFAZ über diese Hohlbratzen sagen würde. www.youtube.com/watch?v=qbRti0oQLX8&…
#104 Friedrich Spee 14:17:58 | Sonntag, 7. Dezember 2008
Martin Bieger: Diese Typen zu bekämpfen halte ich für eine Bürgerpflicht. Jain. Ich denke, man sollte
solchen Leuten einfach keine Bühne geben. Ganz ehrlich, tut ja auch kaum jemand. Und wenn, dann versagen
sie. Ich habe vor Zeiten mal eine Diskussionsrunde mit dem NPD-Vorsitzenden auf irgendso einem Nachrichtenkanal
gesehen – das war einfach nur peinlich -da habe ich mich geschämt für den Voigt. Fremdscham nennt man
das – und das passiert nur, wenn etwas wirklich extrem peinlich ist, was jemand sagt. Kennen Sie den
Matthias Riechling? Der hat mal wunderbar einen neo-Nazi de.youtube.com/watch?v=vg7ieY0v8pY parodiert.
Das kann ich mir immer noch ansehen und muss immer noch lachen. Trifft eben.
#101 MartinBieger 14:07:21 | Sonntag, 7. Dezember 2008
@Doriano Diese Typen zu bekämpfen halte ich für eine Bürgerpflicht.Deshalb darf man sie nicht einfach
ignorieren. @Grand Sol Bist auch sicher Mitglied in dieser Gurkentruppe namens NPD,wetten.
@MartinBieger Das diese Neonazis samt und sonders Schwachköpfe sind dürfte auch dem letzten klar sein.
Richtig – und eigentlich sollte man solche Irrlichter auch tunlichst ignorieren. Und uneigentlich? 1.Der
Mann bringt sich selbst mit der FSSPX in Verbindung und schadet der Priesterbruderschaft – hatte ich aber
heute vormittag schon klargemacht. 2.Er ist persönlich geworden und hat vor allem meine Frau beleidigt –
und da hört für mich jeglicher Spass auf! (s. 04.Dez., „Sie fressen Blätter von den Bäumen“). 3.Ich
glaube fast, daß dieser Mann eher ein ausgemachter Alt-Nazi ist. Ja, Grand Sol – die Nazikeule wird wieder
‘rausgeholt! Aber selber schuld – Sie haben es nicht anders gewollt… Möge uns die Redaktion bald von
ihm befreien… o^/
Nanana, Martin Bieger! Man soll mit jedem reden, auch mit Nazis! Reden Sie mit den Menschen, auch wenn
sie Nazis sind. Sagen Sie: „Na, Arschloch, wie gehts?“
@Kunstmaler Grand Sol hat den Weg herunter vom Baum noch nicht gefunden , und seine ihm beigesellte Affenhorde
blökt noch immer das gleiche unartikulierte Gebrabbel wie je her. Es ist sonst wirklich nicht meine Art
und ich habe mich trotz aller Wut noch zurückgehalten – aber der Mann kriegt jetzt Saures von mir hinter
seine ungewaschenen Horchlöffel – die Schonzeit ist vorüber
#95 MartinBieger 13:37:45 | Sonntag, 7. Dezember 2008
@Grand Sol das Wesen des Vaterlandlosen Gesellen und Volksschädlings macht den Betroffenen bereits zum
Werkzeug des Satans, ganz gleich, was er von sich gibt Reden sie von sich selbst?. Selbsterkenntnis ist
der erste Weg zur Besserung. Wäre aber schön wenn die endlich mal diesen Nazijargon aufgeben würden.
#93 Grand Sol 13:25:20 | Sonntag, 7. Dezember 2008
Allein das Wesen des Vaterlandlosen Gesellen und Volksschädlings macht den Betroffenen bereits zum Werkzeug
des Satans, ganz gleich, was er von sich gibt.
#92 Kunstmaler † 13:19:25 | Sonntag, 7. Dezember 2008
Grand Sol Da sind Sie aber ungerecht Dorian gegenüber – ich kenne seine Beiträge und Antichristliches
habe ich hier noch nie gelesen. Nicht die Beherrschung verlieren und ungerecht sein.
@Grand Sol Zum Glück bist du nicht die FSSPX und nicht repräsentativ für sie. Und Sie ja wohl noch
viel weniger. Sie sind ja noch nicht mal Katholik! @Leblhuber Hessebabbel gebärdet sich hier nur als
Lachnummer. Aber bei Grand Sol plädiere ich dafür, ihm so dermaßen in den A… zu treten, daß ihm
die E… vorne wieder rausfliegen – rein verbal natürlich. Der Mann widert mich nur an. Genau solche
Leute sind es, die die FSSPX in Verruf bringen, rechtsextremes Gedankengut zu propagieren. Gott sei Dank
sind solche Gestalten die seltene Ausnahme – meine Frau und ich sind in unserer Kapelle nicht nur gern
gesehen, sondern herzlich willkommen. So was wie Grand Sol würde da hochkantig rausfliegen! Solche Leute
sind verderblicher für den katholischen Glauben als zehn Hessebabbels zusammengenommen. Ich betone es
noch mal: Leute wie Grand Sol stehen NICHT für die FSSPX!Und sollte er doch, wie Galatea noch gestern
Abend sagte, ein begnadeter Fake sein, dann hat er den Bogen spätestens seit dem 4.Dezember bei weitem
überspannt. Und sollte ICH jetzt über die Stränge geschlagen haben, dann möge Gott mir das verzeihen…
Das mit dem Idiom sollte natürlich nur eine Verballhornung sein
Leblhuber / Doriano Leblhuber: Ich bedauere es außerordentlich, dass du einer weiteren Diskussion mit
mir aus dem Weg gehst. Welche Diskussion? Das im anderen Tröt oder was? Doriano: Der Seminarist ist nicht
die FSSPX. Hab ich irgendwas von FSSPX geschrieben? Kann mich nicht erinnern, jemals was von FSSPX geschrieben
zu haben. Interessiert mich auch nicht, welchem „Unter-Verein“ der nette Seminarist so angehört.
#87 Leblhuber 00:46:03 | Sonntag, 7. Dezember 2008
@Doriano: Ich bin Österreicher und Ihr Idiom ist mir leider fremd. Aber ich erahne, was Sie meinen. Ist
nicht einem „Hesse“ genauso entgegenzutreten, wie einem „Grand Sol“?
#85 Leblhuber 00:22:32 | Sonntag, 7. Dezember 2008
@Hessezwo: Ihr drei Hanseln von Kathfaschisten? Wie wollt ihr paar Würstchen das anstellen? Mit Hilfe
des Herrn wahrscheinlich. Ich bedauere es außerordentlich, dass du einer weiteren Diskussion mit mir
aus dem Weg gehst. Ist das der Abscheu vor „Kathfaschisten“ und armen „Würstchen“, oder eher die Bankrotterklärung
eines dümmlichen Provocateurs.
@Hessebabbel Der Seminarist ist nicht die FSSPX. Da herrscht nämlich ein anständiger Umgangston! Weiß
ich aus eigener Erfahrung – aber vielleicht er ja auch nur ein Fake…
@juergen Sie sind wie ein Kugelblitz – tauchen plötzlich ohne erkennbaren Grund auf, flitzen ein wenig
in der Gegend herum und – pfft – schon wieder wech. Und dieser Weihnachtsklassiker aus dem Landkreis Stenkelfeld
ist nicht zu toppen – konnte mich wieder nicht einkriegen :)3
#81 Seminarist 00:02:11 | Sonntag, 7. Dezember 2008
Niveau von Sodom-Perversen radikal erhöhen! juergen schrieb: Die alte Messe zieht wegen der tuffigen
Gewänder vor allem Schwule an. Umso besser! Dann schnappen wir uns in einem Abwasch all diese Sodomitenschweine,
um sie am nächsten Baukran aufzuknüpfen!
Herr Prof. Remmpremmerding: Langsam und mit kleinen Schritten. Aber unaufhaltsam. Herr oder Frau agnosti:
Ihr persönliches Schicksal sollten Sie vielleicht weniger mit links, als mit einer Therapie aufarbeiten.
Mäßigung im Tone wäre auch angebracht. Im Muslimmarkt wären Sie bereits auf ewig gesperrt.
#78 Later Pingen 21:44:28 | Samstag, 6. Dezember 2008
lieber Przybislav Iamesseblo Grüß Gott, die Einrichtungen der Piusbruderschaft und die Abtei Mariawald
dürfen nicht verwechselt werden. Letztere dürfte unter die Strategie Kardinal Hoyos fallen, der damit
möglichst viele Gläubige der Piusbruderschaft abwerben möchte. Wie vor ihm bereits der Frevler Woytila
so hat auch Benedikt XVI erkannt, dass ohne die der traditionellen Liturgie verpflichteten Gläubigen
in ihrer Mitte zu haben, die Konzilssekte keinen Bestand haben kann. Daher gebärdete man sich so offen
wie möglich in der liturgischen Frage um die ebenso wichtige ekklesiologische Frage von der Tagesordnung
verschwinden zu lassen. Langfristig gesehen müssen sich die Oberen der Piusbruderschaft etwas einfallen
lassen, wenn sie vermeiden wollen, dass sich ihre Kirchen leeren. Es ist zwar richtig, dass man die FSSPX
und die Abtei Mariawald nicht verwechseln darf. Aber andererseits ist es eigentlich relativ egal. Die
Abtei Mariawald führt zwar den alten Ritus ein, gehorcht aber weiter der V2-Sekte und ihrem sogenannten
„Papst“. Und die FSSPX? Sie gibt vor, sich für die Tradition einzusetzen, aber auch sie erkennt die Frevler
in Rom an. Daher ist auch sie im Grunde nur ein Teil der V2-Sekte, auch wenn gegen ihre Bischöfe eine
angebliche Exkommunikation vorliegt, die ja ungültig ist. Christus vincit!
#75 agnosti † 15:38:51 | Samstag, 6. Dezember 2008
pffft um diese Tradi-Spinner mache ich mir die wenigsten sorgen. Das sind in irrer Haufen fanatischer
Idioten, die in einigen Jahren genauso wie die Zeugen Jehovas an den Straßen Zeugnis geben. Darauf gesch…
Die römisch katholische Sippschaft ist es, die mit ihrem Papa in roten Schühchen ( ) uns glauben machen
will, dass sie die „Sache Gottes“ auf Erden vertreten würde. Unzählige geschändete Kinder wissen darübr
zu berichten! Jetzt zur Jahreswende empfehle ich ein Buch, das euch zum Nachdenken anregen sollte, ihr
Kirchenpfeifen: Edith Flubacher Das gebrochene Gelübde Mein Großvater, der Priester Verlag Wörteseh,
2008 ISBN : 978-3-03763-003-7
nicht verwechseln die Einrichtungen der Piusbruderschaft und die Abtei Mariawald dürfen nicht verwechselt
werden. Letztere dürfte unter die Strategie Kardinal Hoyos fallen, der damit möglichst viele Gläubige
der Piusbruderschaft abwerben möchte. Wie vor ihm bereits der Frevler Woytila so hat auch Benedikt XVI
erkannt, dass ohne die der traditionellen Liturgie verpflichteten Gläubigen in ihrer Mitte zu haben,
die Konzilssekte keinen Bestand haben kann. Daher gebärdete man sich so offen wie möglich in der liturgischen
Frage um die ebenso wichtige ekklesiologische Frage von der Tagesordnung verschwinden zu lassen. Langfristig
gesehen müssen sich die Oberen der Piusbruderschaft etwas einfallen lassen, wenn sie vermeiden wollen,
dass sich ihre Kirchen leeren.
@Strauss und wegen meines 11:26-Beitrages werde ich heute virtuell sicher noch hier im Forum gelyncht –
ein Beispiel, in dem ich aber gegen Todesstrafe bin Aber nu’muss ich wirklich weg, noch was schaffe …
@Strauss Die moraltheologische Abwägung der Güter ist auch sonst ein äußerst schwieriges Unterfangen.
So gibt es Priester, die Prostitution dann als moralisch gut bewerten, wenn dies im Einzelfall die einzige
Methode ist, dass eine Frau sich und ihre Kinder am Leben erhält. Diese Meinung habe ich sogar innerhalb
der Tradi-Kreise aus Priestermund gehört. Das Leben, vorallem das der Kinder, scheint hier wichtiger.
Dass die Beichte einer solchen Frau dann etwas länger dauert, weil der Priester sehr sehr viele Fragen
hat, ist dann auch verständlich. Ich möchte sowas im Einzelfall nicht beurteilen müssen. Oder es darf
eine Naturehe geschieden werden, wenn einer der beiden zum kath. Glauben konvertiert und diese Konvertierung
ohne Scheidung nicht möglich wäre. der Glaube ist dann das höhere Gut, die Ehe muss weichen. Auch da
ist im einzelfall extrem schwierig abzuwägen, ob die Ehe wirklich dem Glauben entgegensteht, oder die
Konvertierung nur ein nettes Mittelchen ist, um endlich die Scheidung gesellschaftsfähig einreichen zu
können … Ich muss aber los, schönen Tag noch.
@Strauss allerdings darf dann die persönliche Meinung nicht als Lehramt ausgegeben werden., was möchtegern-kathole
ja auch nicht getan hat. @stat crux: Ihre polemischen Ausführungen wurden dem Thema nicht gerecht. Bitte
üben.
möchtegern; danke für ihre Ausführungen! es sei jedem belassen, zu diesem Thema seine persönliche
Meinung zu haben und zu äußern; allerdings darf dann die persönliche Meinung nicht als Lehramt ausgegeben
werden.
@Strauss Politische Maßnahmen werden meines Wissens nicht unterstützt. Die Meinung, dass Todesstrafe
ok ist, wird unterstützt, jedoch nur dort, wo man sie aus der Selbstverteidigung ableiten kann. Wo also
ein höheres Gut in Gefahr ist. Inwieweit der Staat dies dann auslegt, wo also die Grenze ist, ob z.B.
auch die Todesstrafe erlaubt ist, um abzuschrecken (z.B. im Krieg Soldaten, die vergewaltigen, plündern
oder morden, werden von manchen Heeresverwaltungen getötet, um solche Greuel wenigstens etwas einzuschränken),
um terroristischen Organisationen die Gallionsfigur zu nehmen (z.B. einen Terroristen durch Agenten zu
töten, damit seine Organisation auseinanderbricht) oder ob – das andere Extrem – ein Handtaschendieb
gelyncht wird, nur weil er die falsche Hautfarbe hat, ist sicher nicht Sache einer Bruderschaft dies zu
entscheiden. Und da gibt es meines Wissens auch keine Lehrschreiben der Bruderschaft. Wäre auch dämlich,
wenn es die gäbe. Dass übrigens einzelne Priester in persönlicher Meinung die Grenze unterschiedlich
ziehen, ist auch in der Amtskirche so, da haben Sie sicher auch 1000 verchiedene Meinung. Ein Beichtvater
freilich muss es eventuell schon bewerten, aber nicht öffentlich. Die Aussage, alle Todesstrafe der Welt
würde von der FSSPX akzeptiert, ist so nicht richtig, und das könnte ich Ihnen deshalb auch nicht schreiben.
#64 stat crux 10:48:55 | Samstag, 6. Dezember 2008
Statistik Richtig ist: Die Überklerikalisierung der SSPX im Vergleich zur Kirche ist etwa 10-fach (hier
1:3000). Aber das gilt nur, wenn die Reichweite eines „Lefebvre-Popen“ überhaupt 300 Katholiken beträgt.
Wahrscheinlich ist es nur die Hälfte. Ein Offizierskorps nahezu ohne Mannschaften! Ecône’sche „Sakraldörfer“
sind nunmal vor allem eine virtuell-esoterische „Realpräsenz“, eine Drohkulisse aus antirömischem Affekt.
Ob ‘Freikirche’ oder nicht das entscheidet sich übrigens am konkreten Amtsgehorsam; und der ist sogar
bei Anglikanern und Lutheranern noch konsequenter als bei der „Miliz für die Todesstrafe“.
möchtegern; das Recht auf Selbstverteidigung ist etwas anderes als die Auführung der Todesstrafe z.B
für einen mehrfachen Mörder; meine Frage ist, ob FSSPB politische Maßnahmen und Meinungen unterstützt,
die sich für die Einführung einer solchen Strafe stark machen.
@Strauss Klare Antwort: richtig. Wobei man einschränken muss: auch wenn dem Staat das prinzipielle Recht
zugesprochen wird, in bestimmten Fällen die Todesstrafe zu verhängen, so ist das noch keine moralische
Bejahung, wie die Todesstrafe z.B. in USA, china, Russland, oder sonst wo gehandhabt wird. Dort, wo sich
der Staat auf die Notwehr beziehen kann, bin ich auch ein Befürworter, jedoch nur dort (z.B. Piratenversenken,
wenn es nicht anders geht, wenn Warnschüsse nichts nützen, jetzt zur Zeit am Horn von Afrika)
@möchtegern-kathole Das ist ein typisches Manko alljener, die meinen, sich über die FSSPX hier (und
woanders) auslassen zu müssen. Nichts genaues weiß man nicht – dafür aber jede Menge. Ein kleiner,
aber feiner Unterschied sei noch zu beachten: Die Wohltäter der FSSPX lassen ihr Unterstüzung der Priesterbruderschaft
einzig und allein aus dem Grund zukommen, weil diese der Bewahrung unseres karholischen Glaubens verpflichtet
ist, und nicht, um wie bei den häretischen Freikirchen (allein der Vergleich mit den Apostaten ist schon
widersinnig an sich) über finanzielle Zuwendungen Macht und Einfluß zu gewinnen.
möchtegern; da sie sich als Besucher mit Innenansicht bezeichnen, würde es mich interessieren, was sie
von unten genannter Äußerung halten, die FSSPX befürworte die Todesstrafe.
@Strauss Ott. dürfte gar nicht den Einblick haben, um das beurteilen zu können. Erstens sieht er das
nur von außen, zweitens wird er sehr vage und nennt niemanden, der hier fremdsteuern würde, schließlich
deutet er auch an, woher er seine Schlüsse zieht, nämlich durch Vergleich mit anderen Gruppen („wie
bei jeder anderen Freikirche auch.“). Außerdem nennt er keine tatsächlichen Gründe für seine Erkenntnis,
das deutlichste Argument dafür, dass das nur eine persönliche Einschätzung ist, ohne weitere Grundlage.
Als FSSPX-Besucher mit „Innensicht“ kann ich seine Einschätzung auch nicht teilen.
Otterbeck Wenn sie solche Behauptungen aufstellen, dann belegen sie diese doch bitte auch mit passenden
Beispielen. Wann und wo wurden Priester oder Bischöfe der FSSPX von ihren Wohltäter „fremdgesteuert“
und haben aus finanziellen Gründen Glaubensinhalte verletzt?
#57 Lutheraner 09:15:37 | Samstag, 6. Dezember 2008
schöne Sache Jesus komm schon bald, damit diese Irren endlich aufören Dich zu beleidigen! Solange er
aushäusig ist, darf man ihn also beleidigen? Und wenn er nicht kommt? Durch das 1700 Jahre währende
Kirchen-Joch sind die Deutschen nicht an die Freiheit gewöhnt. Sie brauchen immer jemanden, der ihnen
sagt, wo’s lang geht, weil sie sonst depressiv werden. Deshalb stürzen sie von der Räterepublik in den
Bürgerkrieg, vom Bürgerkrieg in die Nazidiktatur und von dort nach einigen Jahren verwirrender Freiheit
zurück in die Räteherrschaft. Deshalb ist hier auch alles wie es ist, unterdrückerisch-destruktiv,
und nicht, wie es sein sollte, frei.
#56 Dr. Otterbeck 09:09:49 | Samstag, 6. Dezember 2008
Präsenz?? „Präsent“ ist die SSPX eigentlich nirgendwo. Ihre rd. 500 vaganten Kleriker (zum Vergleich:
‘romtreu’ sind rd. 450.000 Priester) sind eine quantité negligéable; sie betreuen bestenfalls rd. 150.000
fixiert „Altgläubige“ (d.h. der ganze Club ist mind. 20-fach „überklerikalisiert“). Das Problem für
Rom ist nur die massive Provokation: Ätsch, hier stehen „wir“ und „wir“ sind „die Tradition“. Das ist
ein 1970 frei erfundener Anspruch! Zweck des Unternehmens ist es wahrscheinlich, eine Karikatur von Tradition
zu liefern, von der sich die ‘Progression’ dann umso vehementer absetzen kann. Ich halte die „Bruderschaft“
für außen- d.h. fremdgesteuert. Selbst ein ‘Meister Fellay’ könnte den Laden nicht wieder auf Gehorsamkurs
gegenüber dem Amt bringen, auch wenn er wollte. Denn das Sagen haben die ‘bienfaiteurs’, die Wohltäter,
wie bei jeder anderen Freikirche auch.
Mussinghoff irrt – wie üblich er sollte endlich zurücktreten – seine antikatholischen Auffassung widern
jeden rechtgläubigen Katholiken an! +.net irrt – es ist keine Privatmesse – auf dem Photo mit dem werten
FSSPX-Bischof. Jede hlg. Messe – insb. die trid. Liturgie – ist öffentlich! Soll öffentlich sein. Jesus
komm schon bald, damit diese Irren endlich aufören Dich zu beleidigen!
#54 Pelagius III. 02:36:27 | Samstag, 6. Dezember 2008
@Doriano Da die FSSPX die Jurisdiktion der Ortsbischöfe nicht respektiert und eine eigenständige Parallelkirche
aufbaut, ist es mehr als verständlich, dass ein Ortsbischof nicht erbaut ist, wenn sich die FSSPX in
seinem Bistum breitmacht.
@Galatea Ich finde diesen Optimismus des Seminaristen auch etwas überzogen, aber ich widerspreche @Gotthard
ganz entschieden, daß wir in einer Scheinwelt* leben würden. Bischof Fellay ist im Gegenteil sehr realistisch,
um in Vorträgen und Predigten immer wieder darauf hinzuweisen, daß es noch ein weiter Weg ist und wir
viel Geduld und vor allem Gebet nötig haben. * Da ist wohl wieder einmal der Wunsch Vater des Gedanken
gewesen. Frage noch an Galatea: Sind Sie des Englischen mächtig? Danke noch für die Mail! So etwas stärkt!
Wenn ja – dann ich ich etwas sehr Interessantes. Das gilt natürlich auch für alle anderen Tradis!
Herr Doriano, in der Tat erinnere ich mich, daß die FSSPX eben doch nicht ein so mikroskopischer „Haufen“
ist, wie man ja sonst gerne zu behaupten pflegt – diese Beurteilung mehr als einmal hier gelesen zu haben.
Wen wundert es. Es muss die Fahrt nach Lourdes aber sehr beeindruckend gewesen sein.
@Seminarist Die Modernisten verlieren auf ganzer Breitseite; diese letzten Gefechte mit Hilfe der DBK-hörigen
Medien sind letztendlich Torschlusspanik-Reaktionen![kursiv] Die Welt der Pius-Seminaristen wird aus diesem
Posting deutlich: Scheinwelt!
@ Pelagius III. Was sagen Sie dazu, daß die „Konzilskirche“ es schafft, jährlich ca. 6 Millionen Gläubige
zu einer Pilgerfahrt nach Lourdes zu bewegen? Nach dem Motto: „Die Masse macht’s“ ? Natürlich ist Lourdes
ein Magnet, wie es sonst kaum einen gibt. Und da braucht die Kirche bzw. deren Hirten sich nicht sonderlich
in’s Zeug zu legen bei dieser Art von Selbstläufer. Eher ist die Zahl der 20.000 traditionsbewußten
Katholiken ein Beleg dafür, daß die FSSPX eben doch nicht ein so mikroskopischer „Haufen“ ist, wie man
ja sonst gerne zu behaupten pflegt. Wenn dem nämlich so wäre, würden manche (oder eher viele) Bischöfe
z.B. in Deutschland wohl kaum so allergisch reagiern, wenn sich irgendwo Aktivitäten der FSSPX anbahnen
oder bereits umgesetzt werden. Und wie viele der jährliche Lourdespilger heimlich – ich sag mal Sympathisanten
der Tradition sind, die sich aber leider aus Menschenfurcht nicht offen dazu bekennen, steht auf keiner
offiziellen Zählliste.
#46 Seminarist 00:18:05 | Samstag, 6. Dezember 2008
Das Ende von V2 naht! Um mal hier nach über vierzig mehr oder weniger gehaltvollen Kommentaren für die „
im Geiste Armen“ die Quintessenz dieses Artikels rauszuarbeiten sei folgendes vermerkt: Der Redakteur
der Welt versucht den Eindruck zu erwecken, unsere FSSPX versuche gezielt im Bistum Aachen Fuss zu fassen.
Das ist natürlich Blödsinn: Das Kloster Reichenstein ist auf Initiative von Dr. Handschuhmacher zu einem
traditionellen Kloster geworden, die Kirche in Roermaond stand einfach frei und mit den Trappisten hat
die Bruderschaft nun wirklich null Kontakte. Die Tatsache, dass alle Orte im Bistunm Aachen (auf Roermond
trifft das noch nicht einmal zu) liegen, ist nun wirklich Zufall! Die Intention des Welt-Redakteurs –
irgendwelche Verschwörungstheorien der traditionstreuen Katholiken heraufzubeschwören – verpufft somit
im Sande. Es bleibt festzuhalten: Die Modernisten verlieren auf ganzer Breitseite; diese letzten Gefechte
mit Hilfe der DBK-hörigen Medien sind letztendlich Torschlusspanik-Reaktionen!
Werter Herr HBR, es erfüllt jeder Katholik seine Sonntagspflicht, wenn er die Messen der Bruderschaft
besucht. Bitte lesen: www.radiovaticana.org/ted/Articolo.asp?c=144211 letzter Abschnitt. Der Vatikan sagt
das. Auch vielen frommen Priestern, die selber noch beten, erscheint eine Argumentation wie die Ihre heuchlerisch,
da sie mit evangelischen Pfarrern konzelebrieren sollen, die Pius-Bruderschaft aber möglichst nicht einmal
zehn Meter vor die Kirche lassen. Ihnen scheint das Katholische nicht zu behagen.
#43 Guttenberger 00:09:18 | Samstag, 6. Dezember 2008
Pius- Brüder Der Artikel gibt die Ausführungen von Facius, die ich als „Die Welt“-Bezieher gelesen habe
richtig wieder. Vermutlich will Rom im Rahmen des Möglichen alles tuen, um die volle Kirchengemeinschaft
mit der Gruppe wieder her zu stellen. Daher das gedämpfte Vokabular.
@ultramontanus Die Bejahung der Todesstrafe war eine typisch zeitgeistige Erscheinung, die die katholische
Kirche Gott sei Dank überwunden hat. Die Bejahung der Sklaverei war ebenfalls eine zeitgeistige Entscheidung,
die längst überwunden ist. Die Unterordnung der Frau unter den Mann in der Ehe war ebenfalls eine zeitgeistige
Entscheidung – die Gott sei Dank überwunden ist.
@noch ein Landorganist Wäre schon schön, mal was konkretes von den Hassern selbst zu hören. Eben deshalb
habe ich mich ja zu Wort gemeldet. @Ultramontanus: Es trifft eben nicht zu, daß sie zu hören bekommen
werden, daß die Todesstrafe der katholischen Lehre entspricht, sondern wie der Kathechismus sich bzgl.
des 5.Gebots dazu äußert. Und da es ja noch genügend Länder auf der Erde gibt, in denen die Todesstrafe
weiterhin praktiziert wird, ist diese Thematik auch weiterhin aktuell und es ist von daher unumgänglich,
sich damit zu auseinander zu setzen, unter welchen Voraussetzungen die Verhängung der Todesstrafe abzulehnen
bzw. zu akzeptieren ist. Ein unbequemes Thema, vor dem man aber nicht die Augen verschließen kann.
Aufguß vom Aufguß „Doch sein Artikel ist im wesentlichen ein Aufguß von Altbekanntem.“ Tja, warum muß
dann dieser Aufguß hier noch einmal aufgegossen werden? Noch was Altbekanntes: Nach Bischof Williamson
vertritt die FSSPX „eine völlig andere Religion“ als die Papstkirche. Wer eine völlig andere Religion
vertritt, bildet eo ipso eine Sekte. (Daß nach Williamson die FSSPX den Papst als Geisteskranken und
Häretiker betrachtet, macht das Kraut noch richtig fett.)
Papst gegen Katechismus Der Papst aüßert sich gegen die Todesstrafe und widerspricht somit laut dem
Benutzer Ultarmontanus dem römischen Katechismus. www.kreuz.net/article.4649.html
@Canticum was sagen die Kritiker der FSSPX dazu, daß sie es schafft, 20 000 Gläubige zur Wallfahrt nach
Lourdes zu bewegen; gibt es nicht einige Millionen Pilger jährlich in Lourdes? Ich denke, die internationale
Soldatenwallfahrt hat eine ähnliche Teilnehmerzahl.
#37 Ultramontanus 23:50:29 | Freitag, 5. Dezember 2008
Die FSSPX vertreibt den römischen Katechismus und selbtsverständlich werden sie dort, wenn sie nachfragen,
auch hören, dass die Todesstrafe der kath. Lehre entspricht.
@ Doriano Danke für die Antwort, aber Sie hätte ich hier nicht zu den FSSPX-Hassern gezählt. Wäre
schon schön, mal was konkretes von den Hassern selbst zu hören. Z.B. HBR, aber der spricht ja seit einiger
Zeit nicht mehr (mit mir), sondern wiederholt nur immer wieder seine ca. drei Sätze.
Ultramontanus es ist mir neu, dass die FSSPX sich offen für die Ausbreitung und Wiedereinführung der
Todesstrafe einsetzt. Ich war diese Organisation bisher mehr durch Aktivitäten des Lebenschutzes bekannt.
Sind sie sicher, dass sie nicht etwas verwechseln. Mir scheint es, als wäre die Bruderschaft gerade für
ihre Fähigkeit der Differenzierung zwischen dem, was blinder Gehorsam der Autorität gegeüber meint,
und Gehorsam gegenüber der Vernunft und dem Willen Gottes, bekannt.
Tja die Sektierer trennen immer. Angefangen von den sich selbst nennenden Amtsträgern wie Müssinghoff,
Lehmann, Marx und anderen Kirchenzerstörern – bis hin zu den linken Kreisen der Alt68-Liberalen Breitenbach,
Gaillot & Co. „Eine Kirche“ gibt es für diese Typen nicht, denn diese Sippschaft spaltet. Deshalb kann
man diesen Typen nur eines vorwerfen: Armselige Typen. Die Einheit der Kirche ist diesen Null-komma-Nichts
wert. Spalten und die Kirche weiter zerstören. Den Beweis liefert Müssinghoff von sich aus. Fast schon
ein Scientologe dieser Typ, genau wie Genn: Verkaufen, Geld machen, und gleich wieder verprassen (Jugendkirche!!).
@noch ein Landorganist …Kann mir das einer der Hasser mal erklären? Ein Grund könnte der blinde Kadavergehorsam
gegenüber den Klerikern sein, die den lieben langen Tag nichts besseres zu tun haben, als die FSSPX in
Grund und Boden zu verteufeln, was dann natürlich von den folgsamen Schäfchen unreflekiert und mantramäßig(siehe
HBR u.ä.)nach“gebetet“ wird, ohne sich mit der Materie mal etwas eingehender und vor allem unvoreingenommener
zu befassen. Die meisten Postings, die in diese Richtung abzielen, strotzen dann auch von einer Unwissenheit,
daß einem die Haare zu Brege stehen. Ein anderer Grund sind aber auch die FSSPX’ler, die den Geist der
Tradition dazu mißbrauchen, um andere ihnen unliebsame Menschenkinder mit ihrem unglaublichen Hass zu
verfolgen, wie er von den Bischöfen und Priestern niemals gelehrt wurde und auch niemals wird. Auch wenn
oftmals deutliche Worte gesprochen und Mißstände aufgezeigt werden – nie und nimmer ist Hass die Triebfeder,
sondern einzig und allein die berechtigte Sorge um den unverkürzten und unverfälschten katholischen
Glauben. Und wem das zu unbequem ist und es sich es sich lieber zu Hause in seiner modernistischen Kuschelecke
gemütlich macht, der mag es tun. Diese Angleichung und Anbiederung an die Welt wird uns eines Tages noch
einmal auf einen Scherbenhaufen blicken lassen, worüber sich dann aber keiner der Kk(Kuschelkatholiken)wundern
darf.
#31 FioreGraz 23:28:34 | Freitag, 5. Dezember 2008
@cantiacum die Bruderschaft nicht mit diesem Hokuspokus und Ringeltanz ala Medjugore vergleichen wollen…nein ,
die Bruderschaft ist meines Wissens nach frei von Skandalen und scheut sich nicht, auch das zu verkünden,
was ungern gehört wird…ihr Verleich hinkt… Ne würde ich nicht, nur ihre Argumentation war dieselbe.
Ich schätze in vielen Bereichen die FSSPX sehr, weil sie vieles vertreten was heute entstellt, verdreht,
vergessen wurde oder zu dem man nicht mehr den Mut hat. Aber Fakt ist sie sind getrennt und sie haben
einen kastrierten Traditionsbegriff. LG Fiore
#30 Ultramontanus 23:26:38 | Freitag, 5. Dezember 2008
Nein, Canticum, ich persönlich bin ein Gegner der Todesstrafe, aber sie können nicht die FSSPX loben
und andererseits die Todesstrafe ablehnen, das ist eben ein Widerspruch. Aber die FSSPX hat mit Widersprüchen
wohl generell auch keine Probleme…
#28 Ultramontanus 23:20:57 | Freitag, 5. Dezember 2008
@Canticum: Im röm. Katechismus (denn ein echter Tradi ja wohl besitzt und sich danach richtet) ist die
Todesstrafe jedenfalls erlaubt. Da wird sogar derjenige, der sie vollzieht, ausdrücklich gerechtfertigt
und gesagt, dass es kein Mord ist…
#26 Ultramontanus 23:15:21 | Freitag, 5. Dezember 2008
Canticum, ich glaube nicht, dass das ein brauchbares Argument ist, denn dieses Gebot richtet sich ja wohl
an das Individuum. So wie bei „du sollst nicht töten“ -das nach traditioneller kath. Lehre ja auch nicht
für z.B. den Staat -also eine Körperschaft, wie es auch die die FSSPX ist- gilt.
Die FSSPX kann gerade deswegen als vorbildlich katholisch betrachtet werden, weil sie viele Werke vorzuweisen
hat. „Ihr seht, dass der Mensch aufgrund seiner Werke gerecht wird, nicht durch den Glauben allein.“ (Jak
2,24f) Mitunter ist es doch dies, was uns von den Protestanten unterscheidet.
@FioreGraz Ja, viele Anhänger bringt manche Truppe zustande. Die Rede war hier aber ja genau von solchen,
die treu zum überlieferten katholischen Glauben stehen.
sie werden doch die Bruderschaft nicht mit diesem Hokuspokus und Ringeltanz ala Medjugore vergleichen
wollen…nein , die Bruderschaft ist meines Wissens nach frei von Skandalen und scheut sich nicht, auch
das zu verkünden, was ungern gehört wird…ihr Verleich hinkt…
#20 FioreGraz 22:54:57 | Freitag, 5. Dezember 2008
@Canticum …sie es schafft, 20 000 Gläubige zur Wallfahrt nach Lourdes zu bewegen; dass sie zahreiche
katholische Schulen im verschieden Ländern unterhält, in Deuschland unteranderem ein Institut für das
christliche Gemeiwesen betreibt,… Die Medjugorianer haben die gleiche Argumentation, nur davon werden
die auch nicht katholischer. LG Fiore
@von ofterdingen trotz gegensätzlicher meinungen schätze ich sie ja – aber papst johannes paul als mariaviten
zu bezeichnen und daraus seine exkommunikation als tatstrafe zu konstruieren, ist eher abwegig…
was sagen die Kritiker der FSSPX dazu, daß sie es schafft, 20 000 Gläubige zur Wallfahrt nach Lourdes
zu bewegen; dass sie zahreiche katholische Schulen im verschieden Ländern unterhält, in Deuschland unteranderem
ein Institut für das christliche Gemeiwesen betreibt, ein eigenes Exerzitien-Haus unterhält, eine eigenen
christlichen Verlag betreibt…und, und, und…und das alles ohne Krichensteuer; und was am wichtigsten
ist: ohne Abstriche am überlieferten Glauben und ohne sich nach allen Seiten anzubiedern. Die FSSPX ist
eine Gesellschaft auf die Katholiken zu recht stolz sein können.
Liebe grazer Sumpflüte, daß sie ihre ernste Pflicht erfüllen, mit dem Stellvertreter Christi in der
Einheit der katholischen Kirche verbunden zu bleiben und in keiner Weise jene Bewegung weiter zu unterstützen.
Alle müssen wissen, daß die formale Zustimmung zu einem Schisma eine schwere Beleidigung Gottes ist
und die Exkommunikation mit sich bringt, wie im Kirchenrecht festgesetzt ist. … wenn man mal von dem
vielen Häresien des Herrn Woytila großzügigerweise absieht: er war der Anführer der Bewegung, die
von dem heiligen Pius X exkommuniziert worden war. Seit wann hat ein Exkommunizierter und habe er sich
auch das Papstamt angemaßt, gültig Gläubige exkommuniziert? Zumal Gläubige, die Christus in allem
folgen und sich lediglich gegen die Irrlehrer wenden, die bedauerlicherweise die Sancta Sedes feindlich
übernommen haben.
Nach summorum pontificum ist die Rückkehr der Trappisten von Mariawald zum ursprünglichen Ritus ein
weiterer Meilenstein auf dem Weg zur geistigen Erneuerung unseres geliebten Vaterlandes. Diese Tat wird
nicht ohne Folgen bleiben; Wie der Abt von Maria Wald selbst es erwähnt, weisen vorallem diejenigen Gemeinschaften
Nachwuchszahlen auf, die die vorkonziliare Liturgie pflegen. Zufall…? Geht die Rechnung des Abtes auf,
werden zahlreiche andere Klöster folgen, und ein sog. Schneeballeffekt wird sich wahrscheinlich einstellen.
Jedenfalls wünsche ich mir das sehr…
#15 FioreGraz 22:15:32 | Freitag, 5. Dezember 2008
Piusbrüder gelten aber nur die Bischöfe, nicht die ganze Bruderschaft Vor allem möchten wir unter den
vorliegenden Umständen einen zugleich feierlichen und tief empfundenen, väterlichen und brüderlichen
Aufruf an all jene richten, die bisher in irgendeiner Weise mit der Bewegung des Erzbischofs Lefebvre
in Verbindung standen: daß sie ihre ernste Pflicht erfüllen, mit dem Stellvertreter Christi in der Einheit
der katholischen Kirche verbunden zu bleiben und in keiner Weise jene Bewegung weiter zu unterstützen.
Alle müssen wissen, daß die formale Zustimmung zu einem Schisma eine schwere Beleidigung Gottes ist
und die Exkommunikation mit sich bringt, wie im Kirchenrecht festgesetzt ist. „ECCLESIA DEI“ Auch wenn
Rom in letzter Zet die sogenaannten „Eier“ fehlen JP II stellt hier klar fest auch die Gläubigen sind
exkommuniziert. LG Fiore
Lieber HBR, Hinzu kommt noch der latente Ungehorsam der Gruppierung gegenüber Rom. … und der latente
Unglaube Roms, das vergaßen Sie hinzuzusetzen. Reformbewegungen setzen immer Missstände voraus. So auch
hier.
@Canticum Die Exkommunikation der „Bischöfe“ der Lefebvrianer-Sekte ist das entscheidende. Hinzu kommt
noch der latente Ungehorsam der Gruppierung gegenüber Rom.
#12 carolusmagnus 22:00:49 | Freitag, 5. Dezember 2008
Bedarf an Alten Messen im Bistum Aachen??? „Bischof Mussinghoff sieht den Bedarf an Alten Messen gedeckt –
führt Facius weiter aus.“ Der Bedarf der Gruppe von Gläubigen, die eine tridentinische Sonntagsmesse
in Mönchengladbach beantragt haben ist bisher noch nicht gedeckt…
Lieber HBR, Wie verzweifelt muss die Lefebvrianer-Sekte sein,wenn sie immer wieder (unrichtigerweise)
betont, dass sie nicht exkommuniziert sei … weder gibt es eine Sekte, noch ist sie exkommuniziert. Wie
verkommen muss man sein um immer wieder solchen Unsinn zu behaupten?