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Neue Seligenwelle + Neuer Weihbischof + Kirche soll Verstand aufgeben + Religion braucht das Land + Als ob es die Erklärung ‘Dominus Jesus’ nie gegeben hätte
Papst Benedikt XVI. bei seinem Besuch in Brasilien im Mai 2007.
Papst Benedikt XVI. bei seinem Besuch in Brasilien im Mai 2007.
Neue Seligenwelle

Vatikan. Neun Männer und Frauen stehen kurz vor einer Selig- oder Heiligsprechung. Am Samstag anerkannte Papst Benedikt XVI. sechs auf die Fürsprache von zukünftigen Heiligen erwirkte Wunder. Bei drei Dienern Gottes bestätigte er den heroischen Tugendgrad.

Neuer Weihbischof

Deutschland. Am Samstag hat Papst Benedikt XVI. Pfarrer Ulrich Boom (61) zum Weihbischof von Würzburg ernannt. Mons. Boom wurde am 25. September 1947 in Ahaus im westlichen Münsterland geboren. Zunächst absolvierte er eine Ausbildung als Bauzeichner. Danach holte er das Abitur nach und studierte als Spätberufener in Münster, München und Würzburg Theologie und Kunstgeschichte. 1984 empfing er in Würzburg die Priesterweihe. Im Juli 2006 verhinderte der Geistliche durch ein zwanzigminütiges Glockengeläut eine Demonstration der rechtsgerichteten Partei ‘NPD’.

Kirche soll Verstand aufgeben

Vatikan. Am Samstag demonstrierten angeblich rund 300 Homo-Ideologen vor dem Petersplatz für ihre Perversion und gegen das Naturrecht. Es sei eine „schlechte Wahl“ der Kirche, die natürliche Ordnung zu verteidigen – behauptete einer der Homo-Militanten vor anwesenden Journalisten.

Religion braucht das Land

Deutschland. Der Glaube an Gott hat nachweislich positive Auswirkungen auf die Gesellschaft. Das erklärte der Erzbischof von Köln, Joachim Kardinal Meisner, am Mittwoch abend zum fünfzigjährigen Jubiläum des katholischen Büros in Düsseldorf. Studien aus den USA hätten nachgewiesen, daß religiöse Menschen weniger anfällig für Drogen, Kriminalität und psychische Probleme seien – so der Kardinal.

Als ob es die Erklärung ‘Dominus Jesus’ nie gegeben hätte

„Ich hatte nie Zweifel, daß Patriarch Alexi II. das Interesse an einer Annäherung an die Katholische Kirche hatte. Trotz all der gelegentlichen Spannungen, die es gab, hat sich insgesamt in seiner Zeit das Verhältnis zwischen Moskau und Rom eindeutig verbessert. Wir beten, daß Gott ihm alles vergelten möge, was er für die Kirche Jesu Christi getan hat.“

Kardinal Walter Kasper nach einer Meldung von Radio Vatikan vom 5. Dezember. 2008.
      
61 Lesermeinungen
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#62   Doriano   19:40:15 | Montag, 8. Dezember 2008
@Kunstmaler
Welche Intention in Wahrheit hinter allem steckt, läßt sich ja an den fünf Fingern abzählen: Radau machen nur um der Randale wegen. Er reagiert nur dann (auf seine ihm eigene, unnachahmlich Weise), wenn man ihm mit gleicher Münze zurückzahlt. Sobald es ernsthaft wird , ist auf einmal Funkstille. Darin gleichen sich alle – bis auf ein, zwei Ausnahmen: Ultra und Tyrus. Die heben ja noch wenigstens Grips im Schädel…
Also, bis bald
Und auch Gottes Segen! O:)
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#61   Kunstmaler †   19:33:29 | Montag, 8. Dezember 2008
Doriano
Wie lieb von Ihnen – ich will Sie damit aber nicht stressen!
Was einen gewissen User angeht – ich habe es aufgegeben – es ist mir zu langweilig geworden. Außerdem irgend wann geht auch mir die Phantasie aus, was ich antworten soll, weil ja alles irgendwie immer „in der Luft hängen bleibt“
Muss schon wieder weg.
Gottes Segen O:)
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#60   Doriano   19:30:09 | Montag, 8. Dezember 2008
Guten Abend, Kunstmalerin!
Aber sichi datt! Ich hab’ heute nachmittag auch schon ein bißchen trainiert. Aber jetzt im Ernst – haben wir das alles nicht schon zigtausend mal gehört? Der Phantasie dieser Herrschaften sind doch sehr enge Grenzen gesteckt. Und die Rommersheimer häretische Endlosschleife hat mal wieder ‘nen Bock geschossen, indem sie sich an Atheisti angeschleimt hat.
P.S.: Hat’ heute nicht geklappt – der Preister ist diese Woche aushäusig – ich bleib aber am Ball!
Viele Grüße und Gottes Segen
Doriano
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#59   Kunstmaler †   19:24:12 | Montag, 8. Dezember 2008
Guten Abend, Doriano
auch wieder im Ring? :-D
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#58   Doriano   19:22:26 | Montag, 8. Dezember 2008
@atheismi
Sie werden langweilig. Lesen Sie bitte, was Kunstmaler gepostet hat und auch das von mir heute nachmittag – Sie haben keine Grundlage mehr…
Doriano, gelangweilt gähnend
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#57   atheisti †   19:17:30 | Montag, 8. Dezember 2008
Na komm, Doriano
Ihr geht es wie dir: Sie hat so furchtbar Wichtiges und Katholisches zu sagen!
Und sie macht es wie du: Sie beantwortet Fragen, die niemand hier gestellt hat!
Darum stelle ich dir eine Frage. Was meinst du hierzu?
www.spiegel.de/…,1518,476955,00.html
atheisti, freundlich grinsend
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#56   Doriano   16:54:31 | Montag, 8. Dezember 2008
Die Rommersheimer
häretische Endlosschleife treibt wieder ihr Unwesen :-S
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#55   defendor   16:43:50 | Montag, 8. Dezember 2008
Zersetzer der reinen Lehre der heiligen Mutter Kirche
Für den Fall, dass es nicht alle mitbekommen haben;
sein Schreibstil vom Zersetzer der reinen Lehre der heiligen Mutter Kirche – „joberens“ – ist nicht nur durchsetzt mit Hinterhalt, nein, er gibt sich auch noch als „Friedens-Apostel“, wobei wir wissen, dass sich als solcher besonders gerne auch der Vater der Lüge, Satan, ausgibt.
Nun vergleichen wir die „Früchte“ von „joberens“ mit denen des Vaters der Lüge…und…wir stellen fest;
nahezu identisch !
Der Versuch der Verführung zur Abkehr von der reinen Lehre der heiligen Mutter Kirche durch die Verleugnung der alleinigen Wahrheit JESUS CHRISTUS und Seines mystischen Leibes, der heiligen Mutter Kirche.
So gesehen ist „joberens“ sein eigener „Diskutant“, indem er sich in seinem Lügen-Sumpf wälzt und dabei offenbar nicht mehr mitbekommt, dass er bereits bis zum Hals drin steckt !
Noch einmal gerne die besondere Empfehlung an alle „joberense“
www.gloriapolo.net/
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#54   joberens   16:38:42 | Montag, 8. Dezember 2008
Ihr LIeben
Nochmals zu den beiden genannten Dogmen. Das Gott aus Drei „Personen“ besteht, ist doch heute nun wirklich keinem, auch nur noch halbwegs klar denkenden Christen und Katholiken mehr glaubhaft zu vermittel. Da sollte man schon über den Wortlaut nachdenken und sich eine andere Deutung einfallen lassen.
Was das Dogma von der Unfehlbarkeit des Papstes angeht ist dieses doch nun wirklich auch keinem wirkliche selbst denkenden Katholiken mehr zu vermitteln.
Da könnte man jetzt noch einige Dogmas nennen, die doch einwandfrei erkennen lassen, daß es sich da nur um menschliche Meinungen und Ansichten handeln kann.
So werden Dogmen, von von der zunehmenden Zahlt der selbst denkenden Menschen auch immer genauer unter die LUpe genommen und man wir auf Dauer auch nicht umhin kommen, das eine oder andere überarbeiten zu müssen.
Josef Berens
(als einfacher, denkender Katholik)
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#53   atheisti †   15:04:18 | Montag, 8. Dezember 2008
Hallo kritischbegutachter
du bist in Ordnung! Du bist katholisch! Du hast recht! Du bist gerettet! Du hast die Wahrheit!
Joberens, diese Sau, ist verdammt und verflucht!
RIIIICHTIIIIG!
Yeah, gib’s ihm!
atheisti, vergnügt lachend!
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#52   kritischerbeobachter   14:33:21 | Montag, 8. Dezember 2008
Typisch … joberens. Niemand nimmt ihn mehr ernst.
„Wer seine Religion ganz mormal und auch selbst denkend lebt, den wird sie nicht krank machen. Man sollte sich da aber auch keine unsinnigen, willkürlichen Menschseinsbescheneidungen verbunden mit Gewissensnöten, egal von welcher Religion, einreden oder aufdrängen lassen.“
Das ist genau das Zeichen der Kirchenhasser und -vernichter.
Der joberens lebt und liebt seine eigene Hype. – Krank und geistesgestört ist dieser Mensch – wenn man ihn noch als Menschen bezeichnen kann.
Joberens ist geisteskrank. Ich kann nur spekulieren, aber joberens ist ein armer, einsamer, alter gestörter Mensch, der sich hat verleiten lassen. Allein und nun nach Anerkennung strebender Type.
Und dann hier im kreuz.net nach Anerkennung suchen – oder auch nur nach diversen Kommunikationspartnern suchend.
Berens ist ein typisches Beispiel für die Alt-68er-Generation.
Unreflektiert, und lauthals seine Meinung hervorkotzenden Meinung – joberens eben.
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#50   SignumSalutis †   02:14:13 | Montag, 8. Dezember 2008
HobbyEkklesiologen
Als ob es die Erklärung ‘Dominus Jesus’ nie gegeben hätte
Die Möchtegern-Theologen von ketz.net kennen das 1x1 der Ekklesiologie nicht und reißen immer wieder das Maul auf. Die Russisch-Orthodoxe Kirche ist Teilkirche. Sie wird ganz anders bewertet, als die reformatorischen (die man aus Respekt, aber unter Berücksichtigung eines anderen Kirchenbegriffes so genannten) Kirchen.
SignSal
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#49   Benedikt   00:48:53 | Montag, 8. Dezember 2008
@ josberens
So werden auch Dogmas immer mehr hinterfragt und auch an neueren Erkenntnissen gemessen werden
Sie sind ein echter Scherzkeks. Verraten Sie mir doch mal bitte, mithilfe welcher Erkenntnisse der Mensch mehr über die Trinität oder die Unfehlbarkeit erfahren könnte.
Dogmen beschäftigen sich mit der Offenbarung. Das können Sie nicht mit eigenen Erkenntnissen bereichern, jedenfalls nicht im katholischen Christentum, das die göttlcihe Offenbarung mit den Aposteln für abgeschlossen ansieht.
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#48   pneumat   23:30:25 | Sonntag, 7. Dezember 2008
Dogmas sind Gegenstände des Glaubens, nicht des Denkens
Das Denken kann nicht einen Menschen selig machen, dagegen das Glauben schon. Seligkeit ist das Ziel der Christenheit. Man kann viel über Glaube schwätzen, was heute alle machen: modernistische „Theologen“, „selbst erdenkende Katholiken“ etc. doch das wird nicht selig machen. Die Ostkirche hält fest an der unveränderlichen Apostolischen Überlieferung. Deshalb hat sie viele – besonders unter Mönche und Geistlichen – die die Seligkeit auf diesem rechten Wege fanden. Im rationalistischen Westen, wo man alles durch begrenzte Vernunft zu begründen sucht, ist bereits alles vollkommen in die Sackgasse geraten und an die Schwelle des apokalyptischen Endes angelangt. Wohin noch weiter wollen sie, die selbstsüchtigen Denker? gleich in Abgrund? Gott kann man nicht wissenschaftlich erfassen, ebenso unergründliche Trinität auf gleiche Weise erklären. Man versucht die unveränderliche ewige Lehre der Apostolischen Kirche zu zerstören, weil denkt, sie sei schuld an meiner persönlichen Unseligkeit. Nein, das sind die geistlichen Führer und Priester des Abendlandes, die sie berauben, weil sie selber geistlos sind, weil sie die Überlieferung verfälschten, ihr in ihrem Leben nicht folgten. Deshalb verkümmert auch kirchliches Volk ohne Vorbilder und verlässt die Gotteshäuser. Man braucht nicht die Heilige Lehre der Kirche verändern, man braucht nur ihr genau zu folgen und man wird selig: www.unifr.ch/bkv/kapitel2725.htm
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#47   joberens   22:18:37 | Sonntag, 7. Dezember 2008
Dogmas – nicht umunstößlich
In allem, was bis jetzt so geschriebene worden ist, konnte nicht widerlegt werden, daß Dogmen nicht mehr und nicht weniger als rein menschliche Meinungen und Ansichten ihrer Zeit sind, die man jedoch zu sogenannten unumstößlichen Wahrheit zu machen und zu zementieren versucht hat.
Auch wenn man bis heute einigermaßen an die Dogmen, glaubt hat, weil man als Katholik dazu verpflichtet ist, wird das in Zukunft, in einer Welt, in der die Menschen sich immer mehr selbst informieren und auch selbst denken auf Dauer nicht mehr uneingeschränkt möglich sein.
So werden auch Dogmas immer mehr hinterfragt und auch an neueren Erkenntnissen gemessen werden und es wird immer schwieriger sie noch als unumstößlich Wahrheit glaubhaft zu vertreten.
Josef Berens
(als einfacher, denkender Katholik)
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#46   JMX   22:09:16 | Sonntag, 7. Dezember 2008
Welche Studie denn, Herr Meisner?
Deutschland. Der Glaube an Gott hat nachweislich positive Auswirkungen auf die Gesellschaft. Das erklärte der Erzbischof von Köln, Joachim Kardinal Meisner, am Mittwoch abend zum fünfzigjährigen Jubiläum des katholischen Büros in Düsseldorf. Studien aus den USA hätten nachgewiesen, daß religiöse Menschen weniger anfällig für Drogen, Kriminalität und psychische Probleme seien – so der Kardinal.
Komisch nur, daß der Anteil der Atheisten an den Gefängnisinsassen in den USA unter einem Prozent liegt (der Anteil an der Bevölkerung dagegen mindestens 8-10%). 99% aller Kriminellen sind also religiös.
Komisch nur, säkulare Staaten wie Holland und Schweden haben nicht nur weniger Kriminalität, sondern schneiden bei allen sozialen Markern für eine gut funktionierende Gesellschaft und hohe Lebensqualität an weltweit an der Spitze. Die USA sind, im Gegensatz zu ihrem Selbstverständnis, nicht zu finden. Eher am anderen Ende des Spektrums…
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#45   pneumat   20:40:21 | Sonntag, 7. Dezember 2008
der Geistige Sinn
Braucht man dazu ein spezielles Organ, das es insbesondere ermöglicht die vielen Widersprüche aufzulösen welche sich zwischen den Dogmen und der Realität auftürmen?
Ja, man braucht so einen Organ, sog. Geistigen Sinn.
Man kann ihn entwickeln. Mit diesem Sinn verschwinden alle Widersprüche, denn die Wahrheit – die Christus Selbst ist, und in Seinem Namen wie im Ausgangkern des Lebens steckt – kann man nur als mystische Ekstase erfassen/erleben. Diese lässt sich nicht ratioanal beschreiben. Darum braucht sie annähernde approximative Modelle (Dogmas), die das Unbeschreibliche beschreiben versuchen. Am bekanntesten ist diese Wahrheit als LIEBE zu erkennen. Vielleicht noch – für geistig „Blinden“ – wird sie als irdische kleinste Andeutung im seelisch-physikalischen Höhepunkt der Liebenden widergespiegelt (Solom-Lied).
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#44   Friedrich Spee   19:36:33 | Sonntag, 7. Dezember 2008
Ultramontanus: Hm, da ist was Wahres dran.
. Sonst macht auch die Taufe rein gar keinen Sinn mehr, denn wer nicht von diesen Menschen abstammt, kann sich auch nicht deren „gefallenen Natur“ zuziehen und es muss nichts hinweggenommen werden.
Ich muss darüber nachdenken – im Moment fällt mir keine Widerlegung ein.
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#43   pneumat   19:31:29 | Sonntag, 7. Dezember 2008
Schüttel: Patriarch Alexej
Patriarch Alexej
war ein heiliger Bischof der Tradition
Kürzlich berichtete ein frommer Russe: als er auf den nächsten Tag nach dem Tod des Patriarchen morgens aufwachte, sah er in Luft widerliche Fratzen auf ihn stürmend, dann aber wurden sie aufgelöst durch Erscheinen eines hellen, in Würde ruhenden eben heiligen Antlitz des gegangenen Patriarchen in einem leuchtenden Nimbus.
Noch kurz vor seinem Tod weinte in einer Kirche Ikone mit dem Namen Aleksei Mensch Gottes. Hier ist das Video: life.ru/video/7894
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#42   Doriano   19:29:24 | Sonntag, 7. Dezember 2008
Friedrich,
Und im übrigen: ich muss als Katholik die Bibel nicht wörtlich nehmen. Was da also als „Genesis“ beschrieben wird, ist als Metapher zu verstehen. Ebenso Adam und Eva und der Sündenfall.
In wohlweislicher Vorraussicht, daß da jemand bessere Worte finden würde als ich, habe ich darauf verzichtet, dieses Thema auch noch anzusprechen – ich brauch eh immer zu lange für meine Postings. Sie sprechen auch implizit einen Umstand an, der mir vorhin schon mal aufgefallen ist: In einem sind sich die bibeltreuen Wortklauber und unsere Kontrahenten hier sehr einig – nämlich das, was in der Bibel steht, wortwörtlich zu nehmen. Die einen, um ihre kruden Glaubensvorstellungen zu unterfüttern – und die anderen, um uns unsere vermeintliche „Dummheit“ vorzuhalten.
@Ultramontanus
Lesen Sie bitte, was Friedrich gepostet hat, und versuchen Sie, den Gedanken mal weiterzuführen. Das widerspricht auch nicht dem, was Ludwig Ott geschrieben hat – auch wenn es Ihnen wahrscheinlich so vorkommt.
Und jetzt gehe ich hin, meine natürlichen Bedürfnisse zu stillen – essen und trinken.
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#41   Ultramontanus   19:14:53 | Sonntag, 7. Dezember 2008
@Doriano:
Der Satz, dass die Menschheit sich die Erbsünde von Adam und Eva her zuzieht, ist Dogma. Damit steht dann in logischem Zusammenhang, dass es diese Personen auch gab und das von ihnen alle Menschen abstammen. Sonst macht auch die Taufe rein gar keinen Sinn mehr, denn wer nicht von diesen Menschen abstammt, kann sich auch nicht deren „gefallenen Natur“ zuziehen und es muss nichts hinweggenommen werden.
Eine „gesicherte Aussage“bei den theologischen Gewissheitsgraden (sententia certa) ist nach Ludwig Ott (absolutes Standardwerk der kath. Dogmatik) : „Das ganze Menschengeschlecht stammt von einem einzigen Menschenpaar ab.“
Weiter schreibt er dann noch: „Die Lehre von der Einheit des Menschengeschlechts ist zwar nicht Dogma, aber die notwendige Voraussetzung für die Dogmen von der Erbsünde und der Erlösung“.
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#40   Friedrich Spee   19:12:01 | Sonntag, 7. Dezember 2008
Ultramontanus: Glaubenswahrheit (Dogma)
Wenn Sie da z.B. die Enzyklika Humani Generis lesen… ist das kein Dogma.
Dogmen beziehen sich nämlich in der Tat NUR auf den „überirdischen Bereich“.
Und im übrigen: ich muss als Katholik die Bibel nicht wörtlich nehmen. Was da also als „Genesis“ beschrieben wird, ist als Metapher zu verstehen. Ebenso Adam und Eva und der Sündenfall.
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#39   Doriano   19:09:16 | Sonntag, 7. Dezember 2008
@ultramontanus
Was Sie ansprechen, sind keine Dogmen, sondern Lehrmeinungen:
Ein Dogma ist eine von Gott vor dem Tode des letzten Apostels geoffenbarte Wahrheit, die als solche von der Kirche unfehlbar zu glauben vorgelegt wird Das Wort Dogma kommt vom gr. doxein = zum Aufleuchten bringen. Ein Dogma bringt also eine Glaubenswahrheit der Kirche zum Aufleuchten. Das Wort Dogma begegnet uns das erste Mal in Apg.16,4 – als Beschlüsse der Ältesten und Apostel.
Das Wesen eines Dogmas besteht darin, Glaubensgut, das uns von Jesus Christus übergeben wurde, unverfälscht und umfassend (=katholisch) zu erhalten und vor Verfälschung zu bewahren. Faktisch wurden Dogmen sehr oft als Antwort auf Irrlehren formuliert. Zum Beispiel führte die Irrlehre, wonach Maria nur den „Menschen“ Jesus geboren hätte (Nestorius!) zum Dogma der Gottesmutterschaft (431 am Konzil von Ephesus formuliert).
Soweit die Definition aus kathpedia.
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#38   Kunstmaler †   19:04:06 | Sonntag, 7. Dezember 2008
Nein, Ultra
Christus ist die Wahrheit – niemand sonst hat einen Anspruch darauf. Er war Gottes Sohn und wer an Ihn glaubt, wird ewig leben im Geiste.
Nicht bös’sein.
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#37   Ultramontanus   19:02:00 | Sonntag, 7. Dezember 2008
Naja Kunstmaler,
da gab es ja uch noch eine Menge anderer Religionsstifter, die ganz genau wussten, wer sie sind und welchen Auftrag sie haben. Da bin ich dann doch lieber skeptisch…
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#36   Kunstmaler †   19:00:25 | Sonntag, 7. Dezember 2008
Hallo, Ultra
Die Wahrheit findet man ausschließlich in den Worten Christi und sonst nirgends.
Er wusste woher Er kam und woher Er ging – das hat Er uns mitgeteilt.
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#35   Ultramontanus   18:56:09 | Sonntag, 7. Dezember 2008
@Doriano:
Eine Glaubenswahrheit bezieht sich nur auf den überirdischen Bereich? Das ist wohl nicht ganz haltbar. Wenn Sie da z.B. die Enzyklika Humani Generis lesen und was dort zum Ursprung der Menschheit gesagt wird, dann haben wir durchaus einen Konflikt zu gesicherten wissenschaftlich Erkenntnissen, denn die sagen nicht aus, dass die Menschheit auf ein einziges Stammelternpaar zurückgeht, das vor etwa 6000 Jahren gelebt hat. Sie müssen also als Katholik etwas glauben, das nach unserem Wissensstand nicht vernünftig ist anzunehmen.
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#34   Friedrich Spee   18:55:53 | Sonntag, 7. Dezember 2008
Ultramontanus: Widersprüche?
die vielen Widersprüche aufzulösen welche sich zwischen den Dogmen und der Realität auftürmen?
Welche Widersprüche meinen Sie denn? Geben Sie mir ein Beispiel eines solchen Widerspruchs?
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#33   Doriano   18:49:17 | Sonntag, 7. Dezember 2008
@Ultramontanus
Von welcher Realität sprechen Sie denn? Doch sicher von der Irdischen. Es gibt aber noch eine andere – nämlich die, die nicht von dieser Welt ist, sondern ganz woanders zu suchen ist. Wer nur dem Irdischen verhaftet bleibt, wird niemals auch nur eine Ahnung von dem bekommen, welches im Credo so steht“… Schöpfer der sichtbaren und unsichtbaren Dinge“. Es gibt also auch die überirdische oder auch spirituelle Realität. Christus sprach davon, daß er den Helfer, also den Heiligen Geist senden wird und daß die Pforten der Hölle die Kirche nicht überwinden werden. Nun, daß ist eine sehr wichtige und vor allem hoffnungsschenkende Verheißung. Das bedeutet natürlich auch, daß – bei allen Problemen und Widrigkeiten – das Lehramt der Kirche vom Hl.Geist geführt und gestärkt wird. In diesen Bereich fällt dann auch die Verkündigung eines Dogmas – also einer Glaubenswahrheit. Und eine Glaubenswahrheit bezieht sich nun mal auf den überirdischen Bereich (so wie der Glaube überhaupt) und ist mit der irdischen Realität nicht zu vergleichen. Wobei aber dazu gesagt werden muß, daß die Schöpfung, so, wie wir sie wahrnehmen, ein Zeugnis der Allmacht Gottes ist. Wir können mit der Vernunft das Wirken Gottes in seiner Schöpfung erkennen. Das Zusammenspiel der Naturgesetze ist ein Beispiel dafür. Aber auch die Gotteserfahrung, das Wirken Gottes an den und durch Menschen, ist ein Beleg.
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#32   Kunstmaler †   18:37:12 | Sonntag, 7. Dezember 2008
Tyrus
Ein frommer Christ hingegen gibt sich damit zufrieden, die Welt nicht zu verstehen und hält bestimmte Lehren für unbedingt wahr und unhinterfragbar. Das ist unwissenschaftlich und selbst-entmündigend.
Ich bin Christ und hinterfrage alles.
Nicht jeder Christ (bzw.Katholik) ist gleich. Mir geht es vor allem um das Neue Testament, wo Christus uns viele interessante Sätze hinterlassen hat. Die antiken Philosophen interessieren mich übrigens auch – aber deshalb falle ich vom Glauben an Christus nicht ab.
Man darf nicht alle Christen in einen Topf werfen.
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#31   Vineta   18:36:29 | Sonntag, 7. Dezember 2008
@Haarsträubend, aber wenigstens nicht gekniffen!
1) Konsequentes Denken scheint nicht gerade Ihre Stärke zu sein: Wenn man es nämlich schon für großartig finden soll, daß der Klerus seine Sicht eines Problems allein durch Glockenläutenlassen kundtut statt durch überzeugend-vernünftiges, kristallklares Argumentieren – dann dürfte sich ja wohl dessen lange und teure Ausbildung erübrigen – wie auch das Zahlen von Kirchensteuern dafür.
2)Daß Sie das Glockenläutenlassen auch noch als mutige Tat bezeichnen, obwohl doch hinter derart argumentations- und sinnfreien Aktionen alle etablierten Parteien und ihr Kampf gegen Rechts mit Hunderten von Millionen Euro dafür verpulverten Steuergeldern stehen, die botmäßigen Medien, der LSVD, die Islamfunktionäre und weiß Gott wer noch alles – sollte Sie eigentlich vor Scham erröten lassen!
3) Daß der Klerus mit diesem kindischen Gebimmel signalisiert, jegliche Abweichung von der PC-Meinung der da oben sei kriminell, scheint brave Untertanen wie Sie nicht zu stören, da Sie offenbar denen da oben es abnehmen, die Integration sei (auch finanziell) zu schaffen, auch wenn jeder zweite statt wie zur Zeit noch jeder vierte einen Migrationshintergrund hat, auch wenn es sich bei den zu Integrierenden überwiegend um die ganz besonders integrierwilligen und friedliebenden Moslems handelt, deren genaue Anzahl man nur nicht ermitteln darf, weil das eine unchristliche Diskriminierung ist.
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#30   Ultramontanus   18:32:44 | Sonntag, 7. Dezember 2008
Achja agnosti,
dass ich das immer wieder vergesse… O:)
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#29   Tyrus   18:31:39 | Sonntag, 7. Dezember 2008
@l’alleanzadifensivaperlaverità
Jaja, schon klar, einmal getauft, ewig dabei. Ich frage mich, wen der Teufel lieber hat, häretische Christen oder ungetaufte Menschen. Eigentlich egal, ich glaube ja nicht an ein Jenseits. Jesus ist für mich ein jüdischer Wanderprediger, der wahrscheinlich gelebt hat, aber mit Sicherheit nicht auf die Weise(n), wie es die Evangelien erzählen. Ich hatte nie und habe keine emotionale Bindung zu ihm. An eine Art Gott habe ich aber als Kind geglaubt, war mir aber nie besonders wichtig. Die Kommunion bedeute für mich – wie für jeden anderen meines Jahrgangs – in erster Linie Geschenke und ministriert habe ich, weil ich den alten Leuten in der Messe eine Freude machen wollte. Meine erste Liebe hieß Eva und wollte mich nicht haben. Traurig aber wahr.
Ich weiß, ich kann nicht alles wissen, wie Sokrates weiß ich, dass ich nichts weiß und je mehr ich lerne, desto mehr Nicht-Wissen vermag ich zu erahnen. Ein frommer Christ hingegen gibt sich damit zufrieden, die Welt nicht zu verstehen und hält bestimmte Lehren für unbedingt wahr und unhinterfragbar. Das ist unwissenschaftlich und selbst-entmündigend. Ich bin nach der intensiven Lektüre humanistischer Philosophen zu dem Schluss gekommen, dass es Gott nach christlicher Vorstellung nicht geben kann. Ich will nicht ewig leben, ich denke sogar, das wäre fürchterlich. Ich bin glücklich, dass ich eines Tages in einen traumlosen Schlaf fallen werde und Platz für die nächste Generation Menschen mache, die hoffentlich vernünftiger sein wird.
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#28   agnosti †   18:27:19 | Sonntag, 7. Dezember 2008
Wie, das weißt du nicht?
Den Glauben daran, das brauchst du!
Glaube! Glaube endlich!
agnosti, milde lächelnd
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#27   Ultramontanus   18:24:12 | Sonntag, 7. Dezember 2008
Und woher wissen
Sie denn, das genau das „die Wahrheit“ ist? Braucht man dazu ein spezielles Organ, das es insbesondere ermöglicht die vielen Widersprüche aufzulösen welche sich zwischen den Dogmen und der Realität auftürmen?
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#26   l'alleanzadifensivaperlaverità   18:21:06 | Sonntag, 7. Dezember 2008
Einmal getauft, für immer getauft
Lieber „Tyrus“, Du bist ein Christ, weil Du ja getauft wurdest. Denk doch daran, mit welcher Freude Du einst (hoffentlich) JESUS in der hl. Kommunion empfangen hast, mit welcher Bereitschaft Du einst (hoffentlich) ministriert hast! Wenn Du zu Deiner „ersten Liebe“ zurückkehrst, wirst Du den wahren Herzensfrieden und die wirkliche Freude bekommen!
Du schreibst, dass Du alles wissen willst. ALLES zu wissen, das ist GOTT vorbehalten. Wir Geschöpfe können doch nur das wissen, was wir durch unseren Verstand und unsere Sinne sowie durch GOTTES Offenbarung erkennen!
Wenn man Deine Zeilen liest, fragt man sich, ob Du von anderen Christen (vielleicht auch von Priestern oder Bischöfen) schwer enttäuscht worden bist. Oder haben Dir gottlose „Freunde“ oder gottlose Medien ihr Gift zu trinken gegeben?
Nur die Wahrheit macht frei, und die verkündet tatsächlich 100%-ig allein die römisch-katholische Kirche (das L e h r a m t , leider nicht jeder Amtsträger der Kirche…)!
Du wirst es eine Ewigkeit lang nicht bereuen, wenn Du zur Kirche zurückkehrst!
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#25   Doriano   17:38:29 | Sonntag, 7. Dezember 2008
Friedrich,
Jesus handeln und Jesus Worte kann im Grunde jeder – auch wenn er nicht an Jesus’Gottessohnschaft glaubt – als gut erkennen. Es ist von jeder Warte aus gut, seine Feinde zu lieben, seine Mitmenschen zu lieben, seinen Schuldigern zu vergeben usw usf.
Da geb’ ich Ihnen vollkommen recht. Nur- ich vermute, daß Tyrus nicht darum ging. Da er ja von der „Wahrheitsferne der katholischen Lehre“ schrieb, spielte er wohl eher auf das an, was er hier hier liest und dann – weil er ja nur an das glaubt, was er sieht, hört und fühlt oder die Wissenschaft ihm „plausibel“ vermitteln kann – versucht, in sein selbstgebautes Weltbild einzuordnen. Es ist auch völlig unwichtig, ob das, was er liest, der katholischen Lehre entspricht oder nicht. Selbst wenn ein ausgebildeter Exeget hier posten würde -egal. Er bekommt es nicht untergebracht – weil ihm der Glaube fehlt. Ich dachte dabei vor allem an den 1.Korintherbrief Kapitel 2,14-16. Ich kopier’ es mahl gegen meine Gewohnheit hier rein, falls Tyrus tatsächlich keine Bibel haben sollte( hat er aber doch – oder? Na -egal…):
14 Der irdisch gesinnte Mensch aber lässt sich nicht auf das ein, was vom Geist Gottes kommt. Torheit ist es für ihn, und er kann es nicht verstehen, weil es nur mit Hilfe des Geistes beurteilt werden kann. 15 Der geisterfüllte Mensch urteilt über alles, ihn aber vermag niemand zu beurteilen. 16 Denn wer begreift den Geist des Herrn? Wer kann ihn belehren? Wir aber haben den Geist Christi
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#24   Tyrus   17:21:20 | Sonntag, 7. Dezember 2008
Ich war 20 Jahre Katholik
Bin zur Kommunion und zur Firmung geangen und war einige Jahre Messdienerleiter. Letztes Jahr war ich auf Romwallfahrt, welche mir die Augen geöffnet hat. Ich weiß, was es heißt, zu glauben. Aber ich weiß auch, dass ich das nicht kann, weil die mittelalterliche Dogmatik und der Konformitätsanspruch mich in meinem Forschergeist einschränkt. Ich möchte alles wissen und nicht nur das, was der Papst mich gerne würde wissen sehen.
Momentan bin ich auf der Arbeit. Ich arbeite in einer offenen Kinderbetreuung in einer Uniklinik. Obwohl ich kein Christ bin, mache ich auch weiterhin ehrenamtliche Jugendarbeit. Man muss kein Christ sein, um sozial und altruistisch zu handeln. Was mich motiviert, ist die unschätzbare Möglichkeit, meinem Leben selbst einen Sinn zu geben, statt vorgegebene Musterlösungen unhinterfragt zu akzeptieren.
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#23   Ultramontanus   17:17:29 | Sonntag, 7. Dezember 2008
Was ist an der Haltung
von Tyrus denn genau „zynisch“? Es ist eben genau die Haltung zu der man zwingend kommt, wenn man nicht an einen Gott glaubt (also auch die eines Agnostikers). Demnach würde es also bedeuten, die alle, die nicht an einen Gott glauben Zyniker sind, was ich natürlich empört zurückweisen muss.
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#22   Friedrich Spee   17:16:08 | Sonntag, 7. Dezember 2008
Doriano: Das ist Unsinn, verzeihung.
Ein Handeln, dass man nur dann als gut betrachten kann, wenn man an dieses oder jenes glaubt, ist seltsam.
Jesus handeln und Jesus Worte kann im Grunde jeder – auch wenn er nicht an Jesus’Gottessohnschaft glaubt – als gut erkennen. Es ist von jeder Warte aus gut, seine Feinde zu lieben, seine Mitmenschen zu lieben, seinen Schuldigern zu vergeben usw usf.
DAS ist es, was Menschen überzeugt von Jesus.
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#21   Doriano   17:11:53 | Sonntag, 7. Dezember 2008
@Tyrus
Ich kann nämlich das Denken und Handeln von gläubigen Menschen oft kaum nachvollziehen.
Wie denn auch – ohne Glauben… o.O
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#20   Tyrus   17:09:40 | Sonntag, 7. Dezember 2008
Lieber Herr Spee
Ihnen steht frei, dies zu glauben. Ich halte mich lieber an Philosophie und Naturwissenschaften, um mein Weltbild zusammenzubauen. Religion brauche ich nicht zum Glücklichsein. Da ich die katholische Lehre für eher wahrheitsfern halte, finde ich es auch sehr interessant, hier zu diskutieren. Ich kann nämlich das Denken und Handeln von gläubigen Menschen oft kaum nachvollziehen.
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#19   Friedrich Spee   16:36:53 | Sonntag, 7. Dezember 2008
Tyrus: Stimmt.
Fällt eigentlich niemand auf, dass all diese Überzeugungen völlig subjektiv sind? Niemand hat die absolute Wahrheit!
Das stimmt natürlich.
Aber ich glaube eben, dass die meisten Dinge, die uns unsere Kirche sagt, stimmen. Auch wenn ich in Eimzelfällen eine andere Meinung vertrete, so bin ich doch der Meinung, dass die katholische Kirche und damit der katholische Glaube der Wahrheit nahesteht.
Dass das der Muslim völlig anders sieht, steht ausser Frage. Und Joberens sieht das auch ganz anders als ich. Ist ja auch nicht verboten, es kann ja jeder glauben was er will.
Letztlich finde ich es immer wieder interessant, mit anderen über den Glauben zu diskutieren -gerade weil niemand etwas wirklich beweisen kann.
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#18   Tyrus   16:31:19 | Sonntag, 7. Dezember 2008
Erheiternderweise
scheint hier jeder voll und ganz zu wissen, was ein Katholik zu glauben hat und was nicht. Manche argumentieren mit dem Kathechismus, manche mit der selektiv gelesenen Bibel, manche mit dem, was ihr Pastor sagt, wieder andere mit individuell offenbarten Glaubensgewissheiten, manch einer ist sogar davon überzeugt, genau zu wissen, wie das Urchristentum ausgesehen haben soll… Fällt eigentlich niemand auf, dass all diese Überzeugungen völlig subjektiv sind? Niemand hat die absolute Wahrheit!
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#17   Friedrich Spee   14:56:04 | Sonntag, 7. Dezember 2008
Joberens: Nein, sollte „man“ nicht.
Mein Vorschlag an Sie war, dass Sie es so sehen sollen, wenn Sie an das, was die Kirche dazu sagt, nicht glauben können oder wollen.
Das ist dann aber ganz allein Ihr Problem – und nicht das meinige oder gar das der Kirche.
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#16   joberens   14:24:11 | Sonntag, 7. Dezember 2008
Friedrich
LIeber Friedrich, dann sollte man doch Amtskirchlich auch so ehrlich sein, den Menschen das so zu sagen.
Das ist ja aber einwandfrei nicht der Fall. Man tut doch wirklich so, als ob diese Menschen ab diesem Akt als Fürsprecher bei Gott angerufen werden könnten. Das kann es ja aber nicht wirklich sein.
Sollte man amtskirchlich da nicht ein wenig bescheidener werden und vielleicht von der evangel. Kirche lernen.
Ich denke, amtskirchlich könnte man wesentlich glaubwürdiger werden, wenn man weniger so tun würde, als hätte man Gott fest im Griff und problemlos über ihn verfügen zu können…
Josef Berens
(als einfacher, denkender Katholik
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#15   Jubärens   13:40:03 | Sonntag, 7. Dezember 2008
Joberens lehnt jede Belehrung über die katholische Lehre ab, um seine eigene Patchworkkirche zu hab
Josef Berens will es nicht kapieren, obwohl es ihm schon mehrmals erklärt worden ist, dass das Prüfverfahren des Heiligsprechungsprozesses nichts über den Zustand des Betreffenden im Himmel garantiert, sondern überprüft und feststellt, ob die Person tugendhaft und heiligmäßig gelebt hat und deshalb mit Recht von den Gläubigen verehrt werden kann. Das Verfahren soll auch sicherstellen, dass angeblich fromme und evangelientreue Schausteller und Schwindler entlarvt werden, die sich immer wieder als tief um „unsere Kirche sorgende“ einschleichen.
Berens versucht aus seinen beschränkten Kenntnissen heraus und mit störrischer Zurückweisung jeder Belehrung die katholische Kirche mit Dreck zu bewerfen und andere Katholiken zu verunsichern. Das alles tarnt er als „Sorge um unsere Kirche“. Er steht nicht im Glauben der katholischen Kirche, anerekennt nicht deren Glaubensbekenntnis einschließlich der von Papst und Konzilien verkündeten Dogmen und sympathisiert mit anderen Religionsgemeinschaft. Er ist kein gläubiges Mitglied der Kirche, allenfalls ein Taufscheinkatholik.
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#14   Zölibat 2008   13:31:25 | Sonntag, 7. Dezember 2008
joberens
Wir alle sind Heilige, durch das Leben die Lehre und das Feiern unseres Herrn Jesus Christus der, für unsere Sünden gestorben ist.
Somit braucht es nicht umbedingt eine Heiligsprechung, aber ich denke Heilige können uns vorbilder gerade in der heutigen Zeit sein.
Das bedeutet wir zwengen Gott keine Heiligen auf, dass könnten wir garnicht sondern wir stellen aus allen Heiligen besondere heraus.
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#13   Friedrich Spee   13:17:51 | Sonntag, 7. Dezember 2008
joberens: sehen Sie es einfavch als Zeichen an.
Wenn Sie nicht glauben, dass Heiligsprechungen anzeigen, dass dieser oder jene Mensch bei Gott ist, dann sehen Sie es doch einfach als Ehrung des entsprechenden Menschen und seiner Tugendhaftigkeit an, zu der wir alle aufgerufen sind, es ihm gleichzutun.
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#12   Zölibat 2008   13:14:07 | Sonntag, 7. Dezember 2008
Vineta
Ich finde schon, dass es eine mutige Aktion gegen die Rechtsradikalen war, eine Partei die andere Menschen so respeklos behandelt sollte gerade in Deutschland nicht erlaubt sein. Ich verstehe Menschen nicht die Mitglieder solch einer Partei sind, die nichts aus unserer Geschichte gelernt hat. Wer heute noch schreit „Ausländer raus“ hat unsere Welt in der heutigen Zeit noch weniger verstanden wie die Pius-Sekte.
Romulus ihnen kan ich nur zustimmen.
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#11   joberens   13:10:26 | Sonntag, 7. Dezember 2008
Selig und Heilisprechungen für Gott nur bedeutungslose menschliche Spielereien?
Wenn man, als kritischer Katholik so über Selig- und Heiligsprechungen nachdenkt, kommt unwillkürlich der Gedanke, was sie für Gott wohl bedeuten mögen? Ob man amtskirchlich, mit derartigen Akten seine Kompetenzen Gott gegenüber nicht sehr weit überschreitet? Wenn es einen Gott, als Schöpfer und Erhalter des Weltalls gibt, dem wir alles verdanken, woran ich fest glaube, dürften wir Menschen im Verhältnis zu ihm, doch weniger als Eintagsfliegen sein. Das gilt auch für einen Papst.
Ob dieser große, alles überragende Gott sich, von Menschen, als winzige Winzlingen im Verhältnis zu ihm, beliebig Persönlichkeiten als Heilige an die Seite drücken läßt, kann doch zumindest als gewagt gesehen werden. Das soll jedoch den Wert und die Größe der Persönlichkeiten, um die es speziell geht, nicht schmälern sondern gilt allgemein.
Notwendige Wunder, für einen derartigen Akt, dürften, bei einer entsprechenden Lobby kein Problem und auch nicht unbedingt als Zeichen des Himmels zu werten sein. In allen Religionen und überall gibt es Dinge, die als solche gesehen werden.
Kann bei derartigen Akten nicht über eine versuchte Bevormundung Gottes spekuliert werden, die sowohl für den Betreffenden wie für Gott bedeutungslos ist? Beweisen andere christliche Kirchen, die sich nicht trauen, so mit Gott umzugehen vielleicht nicht mehr Respekt vor ihm und seiner Größe?
Zu dem gibt es vom Evangelium her keinerlei Begründung für derartige Akte.
Josef Berens
(als einfacher, denkender Katholik
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#10   Later Pingen   13:04:14 | Sonntag, 7. Dezember 2008
Neuer Weihbischof?
Grüß Gott,
der neue sogenannte „Weihbischof“ ist natürlich kein Bischof. Er ist nicht mal Priester. Immerhin wird in der V2-Sekte seit vielen Jahren eine ungültige Weiheformel gesprochen, so daß man von der Ungültigkeit der Weihe ausgehen muss
christus vincit!
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#9   Romulus   12:22:40 | Sonntag, 7. Dezember 2008
Weihbischof Boom
Boom ist rein menschlich gesehen wirklich eine sehr gute Wahl! Er ist nett, hat keine klerikalen Allüren und keine große Klappe. Kirchlich kann ich ihn nicht einschätzen. Am meisten freut mich aber, dass es die Würzburger „Spitzenkanditaten“ NICHT geworden sind. Boom ist 61, d.h. er hat 14 Jahre Dienst vor sich, damit sind die Spitzenkandidaten endgültig aus dem Rennen, da sie sich dann mit Sicherheit im Pensionsalter befinden.
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#8   Vineta   12:05:25 | Sonntag, 7. Dezember 2008
@Zölibat 2008: Auch eine Kleinigkeit vergessen
Sie erwecken hier den Eindruck, als hätten Sie einen beachtlichen Einblick in die seelsorgerischen Fähigkeiten des neuen Weihbischofs, zeigen dies aber leider nicht an Beispielen auf.
Wie wär’s, wenn Sie uns hier mal erzählen, mit welchen ihrer unheilvollen Programmpunkte er diese verrufenene Partei explizit anzuprangern wußte, einen großen Eindruck auf seine Zuhörer hinterlassend? Oder meinen Sie, daß 20minütiges Glockenläutenlassen schon fraglos eine großartige seelsorgliche Leistung darstellt?
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#7   orthokathole   10:29:32 | Sonntag, 7. Dezember 2008
@Schüttel
Nach den bisherigen Artikeln und Postings hatt ich gedacht, dass die PX-Sekte die russisch-orthodoxe Kirche nur für eine Gemeinschaft hält. Man lese nur die Überschrift über das Kasper-Zitat.
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#6   Erdloyalist   10:23:55 | Sonntag, 7. Dezember 2008
Gott sagt man soll nicht mit zweierlei Maß messen, denn dies ist Sünde
Ich habe es noch nie verstanden wie Menschen sich hinstellen können und meinen sie vertreten die Bibel und dennoch tuen sie es nicht.
Wer die Bibel vertritt sollte sie auch kennen. Denn es kann nicht sein das man eines als Sünde anerkennt aber das andere was Sünde ist nicht als Sünde annerkennt.
Man kann nicht Homosexuelle achten der Nächsteliebe wegen und ihnen dann weltweiten Schutz verwehren weil man Angst vor der Eheöffnung hat. Man kann nicht mit zweierlei Maß messen denn dies ist Sünde, so Gottes Wort.
Man kann nicht dem einen Sünde strafen und dann selbst Sünde durch den Verzehr von sündhaften Fleisch als NichtSünde deklarieren.
Wer nach der Bibel handeln will, der muss es ganz tuen denn sonst misst er mit zwei Maß und dies ist Sünde.
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#5   Zölibat 2008   10:16:41 | Sonntag, 7. Dezember 2008
Weihbischof
Ich freue mich für das Bistum Würzburg über einen Weihbischof der kein Dr. ist. Der ein Spätberufener ist und direkt aus der Seelsorge kommt, dass kan nur gut sein für’s Bistum.
Das Bistum Würzburg kan nach der nicht gelungenen Bischofsbesetzung so einen Weihbischof gut gebrauchen.
Gottes Segen für den neuen Weihbischof.
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#4   Vineta   09:53:19 | Sonntag, 7. Dezember 2008
@Gotthard: Eine Kleinigkeit vergessen!
Die meisten Leute wissen doch nur vom Hörensagen etwas über diese Partei mit dem schlechten Ruf. Nicht jeder ist über die Vorhaben dieser Partei derart umfassend informiert wie Sie, der Sie das Programm offenbar genau studiert haben und bestens kennen.
Wie konnten Sie es da nur versäumen, Ihren Lesern hier die wichtigsten unheilvollen Programmpunkte dieser Partei detailliert und konkret darzulegen und so eine segensreiche Wirkung zu entfalten ( und zwar ganz im Sinne von Benedikt XVI und Weihbischof Bloom, die leider zeitlich verhindert sind, dieser Aufgabe hier an Ort und Stelle nachzukommen)
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#3   Schüttel   09:40:52 | Sonntag, 7. Dezember 2008
Patriarch Alexej
war ein heiliger Bischof der Tradition, der es mutig ablehnte, sich mit modernistischen Päpsten wie JPII un d BXVI zu treffen!
Die Priesterbruderschaft Pius X. wird ihm ein ehrendes Andenken bewahren.
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#2   Strauss   09:38:24 | Sonntag, 7. Dezember 2008
„religiöse Menschen
weniger anffällig für Drogen, Kriminalität und psychische Probleme“
das mag schon sein…verscheigen wir aber dabei nicht, daß der Mensch für seinen Glauben auch zahlreiche Opfer bringen muß. DIe Kirche ist Wellnessunternehmen.
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#1   Gotthard   09:20:12 | Sonntag, 7. Dezember 2008
Weihbischof
Im Juli 2006 verhinderte der Geistliche durch ein zwanzigminütiges Glockengeläut eine Demonstration der rechtsgerichteten Partei ‘NPD’.
ein richtiger Mann auf dem richtigen Posten.
Herzlichen Glückwunsch!!!!
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