Während die verantwortungslosen Bischöfe über Umweltschutz, Migranten und Moscheen palavern und die Piusbruderschaft bekämpfen, bricht die Kirche unter ihnen wie ein Kartenhaus zusammen.
Bauliches Konzept für eine Nutzung der Aachener Universität
(kreuz.net, Aachen) Die Pfarrei Sankt Paul in Aachen wird dichtgemacht.
Das berichtete die ‘Aachener
Zeitung’ am 9. Dezember mit Hinweis auf eine Weisung des Aachener Generalvikars Manfred von Holtum.
Ab
Ostermontag, dem 13. April, ist Schluß.
Die Diözese hofft, die Kirche an die Stadt Aachen abtreten
zu können. Diese könnte das entweihte Gebäude als „Station für den interreligiösen Dialog“ in ihr
Euregionale-Projekt „Route Charlemagne“ integrieren.
Damit wurden die rund 700 Unterschriften gegen die
Schließung der Kirche umsonst gesammelt.
Abgebaut wird schon vor der endgültigen Schließung: Ab 4.
Januar entfällt die samstägliche Vorabendmesse, der regelmäßig hundert bis 150 Gläubige beiwohnten.
Statt dessen wird die Sonntagsmesse bis Ostern um 10.00 Uhr gefeiert – allerdings nur, weil die Kapelle
des benachbarten Altenheims saniert wird.
Die Gemeinde St. Paul soll in der 19.900 Papier-Katholiken
starken Mega-Fusionsgemeinde mit Heilig Kreuz, St. Adalbert, St. Peter, St. Foillan, St. Marien und St.
Andreas aufgehen.
Mit der Schließung der Kirche kommt eine lange Geschichte zu einem jämmerlichen Ende.
Die Kirche geht auf die Dominikaner zurück, die im Jahr 1293 ihre Niederlassung in Aachen gründeten.
Das Gotteshaus wurde im Jahr 1339 zum ersten Mal erwähnt.
Im Jahr 1802 ereilte das Kloster die Auflösung.
Zwei Jahre später wurde die Klosterkirche zur Pfarrkirche, die im Jahr 1826 zur Hauptpfarre erhoben wurde.
Im Zweiten Weltkrieg vernichteten Bomben die Kirche St. Paul. Der Wiederaufbau dauerte von 1951 bis 1955.
Auf dem rund 2.700 Quadratmeter großen Grundstück der Gemeinde St. Paul befinden sich neben der Kirche
das Pfarrheim mit drei Wohnungen, ein Pfarrbüro und die Wohnung des Domkapellmeisters.
Das Bistum Aachen
ist auch personell im freien Fall. In der Stadt Aachen soll es nach der jüngsten Prognose des Generalvikariats
im Jahr 2017 noch zwölf Priester für rund vierzig Gemeinden geben.
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29 Lesermeinungen
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#29 Lieblingsuli 08:15:42 | Donnerstag, 19. November 2009
Ist es wirklich so schlimm? Habe gestern noch mit einer Dame aus dem Bistum telefoniert. Kein Wort von
strukturellen Problemen. Wird hier eine Sau durch’s virtuelle Dorf gejagt? 1951 waren die Zahlen zwar
schöne, aber der Glaube lässt sich nicht immer an Zahlen festmachen.
#28 katharina1963 23:58:45 | Mittwoch, 10. Dezember 2008
Worum geht es eigentlich in St. Paul? Um einen bösen Bischof? Die Gremien der Gemeinde haben doch selbst
bei ihm nachgefragt, wann die Gottesdienste eingestellt werden sollen! Der Generalvikar hat nach einem
Gespräch mit den Gremien darauf geantwortet! Natürlich sagt auch jeder, der nach einer Kirchenschliessung
gefragt wird „Nein!!!“ – meist auch dann, wenn er die Situation vor Ort nicht kennt; erstaunlich dann,
dass nur 700 unterschrieben haben! Der Gottesdienst wird übrigens nicht abgebaut sondern verlegt; und
im übrigen gibt es im fußläufigen Umfeld ca. 20 Eucharistiefeiern in deutscher Sprache am Wochenende –
da die meisten Gottesdienstbesucher (ca. 130) von ausswärts kommen, dürfte das also kein Problem sein!
–-- Noch eine Bemerkung zu den Verantwortlichen dieser webside: Es reicht nicht, wenn einfach ein Artikel
aus der AZ abgeschrieben wird, der dann auch noch verfälscht wird (offiziell wird es wieder heissen:
aus redaktionellen Gründen gekürzt).
Bei 12 Priestern tut es schon weh, … … wenn die Piusse nebenan in einem Priorat derer 3 haben. Aus
dem übermütigen, ausgelassen Stolz der riesigen, zahlenmässigen Überlegenheit („FSSPX ist ein Randphänomen“)
wird ein Faktor 4. Die Qualität der Priester eingerechnet, dürfte sich also das Verhältnis in Aachen
umkehren.
#26 Elijahu † 18:39:31 | Mittwoch, 10. Dezember 2008
„Denn zuerst muss der Abfall von Gott kommen“ Erst leert man die Kirchen und Priesterseminare durch eine
für diesen Zweck bestimmte Freimaurerpastoral. Dann schliesst man die Kirchen und verschachert sie an
den Freimaurerstaat für „interreligiöse Projekte“ (aka die Eine-Welt-Wohlfühl-Religion des Antichristus,
in der es keine Sünde und keine Erlösungsbedürftigkeit des Menschen mehr gibt). Und das während nebenan
der Türke eine Moschee nach der andern aufmacht. Was soll man dazu noch sagen? Der grosse prophezeite
Glaubensabfall ist da, wie Paulus ihn in 2 Thess 2 vorhergesagt hat. All das muss zwar geschehen; wehe
aber den Verräterbischöfen und Verräterpriestern die daran mitgewirkt haben.
St. Paul am Ende??? Wohl eher die ganze Kirche am Ende! Warum nutzt man nicht die bischöflichen Amtssitze
um, und die Bischöfe machen sich auf die Socken und werden zu Wanderbischöfen? Selbiges gilt für die
Ordinariate und allen sonstigen aufgeblähten Verwaltungs-Wasserkopf der Kirche. Weg mit den Karrierefatzkes.
Diese bodenlosen Fässer müssen geschlossen werden, Kirchen nicht.
#23 Melchisedech 17:29:48 | Mittwoch, 10. Dezember 2008
Über Bischöfe… …kann man trefflich streiten. Das war so, das ist so, das wird so bleiben. Die Kirchengeschichte
ist voll von heiligen, weniger heiligen, unheiligen, scheinheiligen Bischöfen und Prälaten. Da kann
ich recht gelassen bleiben. Vllt ist es heute recht schwierig, das Bischofsamt auszuüben. Manches in
den Bistumsverwaltungen erinnert einen ans „anciene regime“. Die Regenten sind umgeben von Hofschranzen,
die die Richtlinien der Politik bestimmen, sind umgeben, teils gefesselt von Gremien und Räten, die die
Person eines Apostelnachfolgers nur noch schattenhaft erscheinen lassen. Ein Bischof verblasst heute zum
Segens- oder Winkeonkel. Wer heute Bischof ist, muß fast ein Märtyrer sein, entschiedene Personalpolitik
betreiben und dann im Widerstand gegen die Geister, die man selbst rief, glaubensstark das Zeitliche segnen.
Wem ist das schon zuzumuten. Die Kirche hat überlebt und sie wird überleben! Immer schon sind ganze
Provinzen abgefallen und verloren gegangen. Das kann auch heute mitten in Deutschland und Europa geschehen.
Dann bekommt in Jahrzehnten ein Weihbischof auf den Molukken das untergegangene Bistum Aquisgrana zugeteilt…
Kritischer Beobachter: Sie sind ja ein ganz doller Hecht!!! „Plärren“ und „Schluss der Debatte“ – uiuiui,
das macht aber ganz schön Eindruck… Und ist irgendwie auch total glaubwürdig!!! :(3 Aber ich stimme
Ihnen zu (und verzeihe Ihnen darüber hinaus auch Ihr ungebührliches Auftreten): Lassen wirs für heute
gut sein.
@ e-s-r Und warum plärren Sie dann hier herum? Meinen Sie denn allen Ernstes, daß Sie dadurch glaubwürdiger
erscheinen? Jammern – so wie Sie es hier in aller Deutlichkeit darstellen – hat noch niemandem geholfen.
Auch Ihnen und Ihren neokonservativen Ideen nicht. Nicht länger hier aufhalten, das empfehle ich Ihnen
und Ihren Konsorten. Oder meinen Sie etwa, daß der stete Tropfen den Stein höhlt? Einfacher können
Sie es sich nicht machen. Und damit Schluß der Debatte.
#19 rumpelstilz 17:10:01 | Mittwoch, 10. Dezember 2008
Münster… Overbeck ist sicherlich eindeutig konservativ, aber doch zu sehr mit all dem verbändelt,
was in den letzten jahren verbändelt worden ist, es sind ja nicht die profiliertesten leute, die nach
oben gekommen sind, auch dem ganzen generalvikariat würde ein frischer wind sicherlich helfen, also,
es sollte keiner aus dem eigenen stall sein. und wenn overbeck es würde, wäre der wieder unendlich lange
dran, so wie bei lettmann. es gibt im umkreis doch ein paar, die das könnten… karrierelüstern sind
sie alle. wer so hoch gekommen ist, das er bischof werden kann, der weiß in aller regel, wie man buckelt.
ausnahmen mal abgesehen.
Kritischer Beobachter: Kirche wird m.E. künftig nur durch ein glaubwürdiges Zeugnis vermittelt werden
können Absolut richtig: Dazu gehören für mich dann aber eben auch Jugendgottesdienste in einer Sprache,
welche die Jugendlichen verstehen; das Unterlassen von Diskussionen über den Besuch oder Nicht-Besuch
der der Alte Messe“ oder z.B. die Diskussion um die „richtige“ Art des Kommunion-Empfangs, weil beides
rein gar nichts mit der Weitergabe des Glaubens zu tun hat; die Beteiiligung von (immer mehr) Laien und
Frauen im kirchlichen Dienst, das Eintreten für jede Randgrupppe der Gesellschaft, für Aids-Kranke und
das Unterlassen von Hetzen gegen Schwule. Ich fürchte, lieber kritischer Beobachter, das ist eine andere
Auffassung von „Glaubwürdigkeit“ als die Ihre. Vor allem wäre es glaubwürdig, diese Seite als das zu
bezeichnen, was sie ist: eine unchristliche (und damit zutiefst unkatholische) Plattform.
@ e-s-r Also was mir gefällt – oder was mir gefallen würde – das dürfte Ihnen verschlossen bleiben.
Am wenigsten gefallen mir „Bischöfe“. – Was mir gefallen würde ist die reguläre Weitergabe des Glaubens,
ohne Starallüren, wie es von bestimmten neokonservativen Bischöfen vorgelebt wird. Der Aachener Bischof
ist eh ein „Verwaltungshengst“ und kein Seelsorger, eben ein Konkursverwalter. Und wie es schon andeutete,
die Herren Genn, Becker & Co. auch. Wann begreifen Sie es endlich? Es kommt mir nicht auf die Wirkung
von bestimmten Bischöfen in der Öffentlichkeit an, sondern nur darauf, wie die Lehre Christi in die
heutige Zeit übertragen wird. Nicht etwa durch Evente wie „Jugendkirche“ etc., auch nicht durch Vorschläge
wie sie der joberens durch seine Partenianer gelernt hat (d.h. seine hier allseits bekannten Irrlehren
zur Realpräsenz, Trinität, Kirche und Amt usw.) und hier als das Non plus Ultra verkaufen will. Kirche
wird m.E. künftig nur durch ein glaubwürdiges Zeugnis vermittelt werden können. Dazu zähle ich nicht
die Bischöfe von Aachen, Essen, Paderborn oder München, auch nicht Möchtegern-Christen wie Berens oder
Breitenbach … sondern nur glaubwürdige Zeugen, ohne Starallüren, die die Lehre Jesu Christi und die
Lehren der Kirche unverkürzt weitertragen.
Immer der Reihe nach Zuerst wurde das hl. Meßopfer abgeschafft und der modernistische Greuel an heiliger
Stätte errichtet. Dann fielen die jetzt überflüssig gewordenen Priester in Scharen von ihrem Amt ab.
Wen wundert’s, wenn nun die für den heiligen Dienst von unseren gläubigen Vorfahren errichteten und
seit Jahren durch den NOM zweckentfremdeten und geschändeten Gotteshäuser unter den Hammer kommen? Nach
dem Hämmerle mußte der Hammer kommen, denn Gott läßt seiner nicht spotten!
Kritischer Beobachter: also Ihnen müsste Overbeck eigentlich sehr gut gefalllen – ein meiner Ansicht
nach recht strammer Tradi – verpackt in eine jugendlich-sympathische Ausstrahlung.
@ e-s-r Nach der eingefahrenen Situation im Bistum Münster wird der Nachfolger von Lettmann hoffentlich
nicht Overbeck heißen. Sein Öffentlichkeitsdrang ist ja bewiesen. Da muß ein Neuanfang gemacht werden –
ein Schleimspurkriecher ist da nicht angebracht.
Lieber kritischer Beobachter: Das ist Ihr gutes Recht! Kein Problem! Außerdem wundere ich mich, dass
Sie den – noch gar nicht feststehenden – Bischof von Münster schon gleich mit in die „Schleimspur“ eingeordnet
haben: Sie kennen den doch noch gar nicht!! Wenn es im übrigen Overbeck wird – Gotte bewahre… – dann
haben Sie auch noch absolut Unrecht…
#10 Marcelus 14:59:15 | Mittwoch, 10. Dezember 2008
@JMX: Besonders erfolgreich sind sie damit ja Gott sei Dank nicht Das einzige was die Modernismusirrlehrer
und Pseudokatholiken noch am Leben hält ist Geld und angemaßte Kirchentitel die ein Modernist nie gültig
innehaben kann. Das größte Übel ist, das man einen fiktiven Aberglauben verbreitet.
Lüber Krütüscher Beobüchter: Der von Ihnen Geschmähte heisst Mussinghoff: wenn Sie schon so draufschlagen,
dann kann man wenigstens erwarten, dass Sie den Namen dessen, der Sie so ärgert, kennen!
@kritischerbeobachter: Ich dachte immer das Bistum Aachen liegt in den letzten Zügen. Wenn ich da an
den + Bischof Klaus Hemmerle denke, was für ein Gottesmann, das war noch ein Hirte.
@ Aloah Nicht verantworten müssen Sie die Taten der genannten Bischöfe. Aber Ihre Meinung zu diesen
selbstherrlichen Konkursverwaltern dürfen Sie doch äußern – oder? Oder … Oder… Oder… ??????
#2 Marcelus 14:25:58 | Mittwoch, 10. Dezember 2008
Die reguläre Hierarchie in den westlichen Diözesen ist nur mehr verantwortlich für die Verbreitung
modernistischer und damit nichtkatholischer Lehren, und für die Bekämpfung des rechten katholischen
antimodernistischen Glaubens, und für die Abhaltung chaotischer und damit sakrilegischer Neuer Messen,
und für die Bekämpfung der überlieferten und kanonisierten Römischen Messe für alle Zeiten. Dass
diese antikatholischen Diözesen die keine göttliche Lehre mehr besitzen untergehen ist nur vollkommen
logisch und natürlich und für einen römischen Katholiken Anlass zur Freude.
Konkursverwaltung und Einführung des Synkretismus. Mehr ist zum Bistum Aachen unter der Leitung des selbstherrlichen
Herrn Müssinghoff nicht zu sagen. Der Konkursverwalter des Bistums, Herr Müssinghoff, hat im Jahre 2007
einen Überschuss von fast 27 Millionen EUR erzielt. Und das haut einen fast um. – Der Glaubensvernichter
macht Gewinne, um seinen Haushalt auszugleichen. Müssinghoff ist nur mal der Anfang der an der Spitze
der katholischen Teilkirchen stehenden Zerstörer des katholischen Lebens. www.wdr.de/…7_ueberschuss_.jhtml
Auf seinen Schleimspuren kriechen: – Bischof Genn (Essen) – Erzbischof Becker (Paderborn) – Bischof Algermissen
(Fulda) – Bischof vakant(Münster) und viele Andere … man trifft sich ja auch in diversen Zirkeln von
Rotary, Lions, Freimaurerei usw.