09:59:14 | Donnerstag, 11. Dezember 2008
Das Problem bestand darin, daß die Weihnachtskrippe einer Künstlerin nicht als ausstellungswürdiges Werk erkannt wurde.
(kreuz.net) Kürzlich gestaltete die angebliche Künstlerin Hannelore Rauter aus Enns im Bezirk Linz-Land
eine Weihnachtskrippe für eine Krippenschau der Stadt Linz in Oberösterreich.
In der Krippe standen
die Tonfiguren der Heiligen Familie in einem Stall aus alten Plastikverpackungen und Werbeprospekten.
Immerhin fiel das merkwürdige Stück dem ehemaligen Pfarreisekretär und jetztigen Linzer Bürgermeister,
Genosse Franz Dobusch, auf.
Das berichtete der ‘Österreichische Rundfunk’ auf seiner Webseite.
Genosse
Bürgermeister fragte den für Kultur zuständigen christdemokratischen Vizebürgermeister Erich Watzl
und die für die Krippenschau verantwortliche christdemokratische Stadträtin Susanne Wegscheider, ob
das Werk Teil der Ausstellung sei.
Doch den beiden war die „Müll-Krippe“ unbekannt. Darum wurde sie
entfernt.
Besucher aus dem Heimatort der angeblichen Künstlerin reisten eigens nach Linz, um die Müll-Krippe
zu sehen und fanden sie nicht. Sie forderten, daß die Krippe ausgestellt werde.
Für Genosse Dobusch
war das kein Problem: Da die Krippe nun doch als Ausstellungsstück erkannt worden sei, spreche nichts
dagegen – berichtete der ‘Österreichische Rundfunk’.
Die Ausstellung im Linzer Rathaus ist Teil der
Aktion „Krippenstadt“. In Schaufenstern, Schulen, Kirchen werden rund 260 Darstellungen der Geburt Jesu
gezeigt.
Den kirchenfeindlichen Sozialisten ist die Aktion ein Dorn im Auge. Sie warfen der zuständigen
Stadträtin Wegscheider darum einen verschwenderischen Umgang mit den dafür vorgesehenen Mitteln vor.
Die ÖVP ortete hinter der Kritik eher weltanschauliche – das heißt: antikatholische – Motive.
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#3
Gotthard 22:19:58 | Donnerstag, 11. Dezember 2008
#2
Confiteor 15:28:12 | Donnerstag, 11. Dezember 2008
#1
Franz Kappes 10:09:23 | Donnerstag, 11. Dezember 2008