Piusbruderschaft
Falls nötig, gibt es neue Bischofsweihen
Im besetzten Rom leitet ein modernistischer Papst eine neue, falsche Religion. Altgläubige Eltern sollen „Kinder und viele Kinder bekommen“ und sie richtig erziehen.
Bischof Bernard Tissier de Mallerais bei Priesterweihen in Ecône im Juni 2006
Bischof Bernard Tissier de Mallerais bei Priesterweihen in Ecône im Juni 2006
(kreuz.net) Papst Johannes Paul II. hat nichts unternommen, um den Glauben wiederherzustellen.

Das erklärte ein Bischof der Piusbruderschaft, Mons. Bernard Tissier de Mallerais, im Interview mit der September/ Oktoberausgabe der lefebvristischen Zeitschrift ‘Fideliter’.

Der Text erschien gestern Mittwoch auch auf der Webseite der Piusbruderschaft.

Unter Johannes Paul II. sei der Glaubensabfall weiter fortgeschritten. Die Jugend sei fast völlig in Ausschweifung und Rauschgiftkonsum versunken.

Mons. Tissier sieht darin den von Paulus im zweiten Brief an die Thessalonicher angekündigten großen Glaubensabfall – „bis der große Abfall von Gott kommt.“

Sonst wäre der überlieferte Glaube ausgestorben

Der Bischof glaubt, daß die Bruderschaft nur durch die unerlaubten Bischofsweihen von 1988 gerettet werden konnte.

Andernfalls hätte es „nach einiger Zeit nur noch alte Priester, alte Brüder, alte Schwestern und leere, aufgelassene Seminare gegeben. Es hätte ebenso auch keine Petrusbruderschaft oder ähnliches gegeben.“

Die Bischofsweihen seien ein „Rettungsakt“ gewesen: „Der überlieferte Glaube wäre ausgestorben.“

Das Motu Proprio ‘Summorum Pontificum’ bezeichnete Mons. Tissier als „unerwartetes Wunder“. Es habe das Verhalten des heiligen Stuhles gegenüber der Alten Messe grundlegend geändert.

Doch de facto sei die Rückkehr zur Tradition unter den Priestern „eher zögerlich“. Nur die jungen Priester würden davon angezogen.

Das Herz der Kirche ist in der Piusbruderschaft

In bezug auf die Lehre über die Religionsfreiheit und die Menschenrechte habe sich nichts geändert: „Da herrscht die induratio cordium, die Herzenshärte, die Blindheit der Geister.“

Ferner erklärte der Bischof, daß sich das Herz der Kirche in der Piusbruderschaft befinde: „Der wahre Glaube, die wahre Lehre, Sakramente, die nicht verfälscht sind.“

Überall sonst herrschten Vermischung und Kompromisse.

Damit möchte der Bischof nach eigenen Angaben nicht andeuten, daß die Kirche auf die Bruderschaft zusammengeschrumpft sei.

Die „neue Kirche des Zweiten Vatikanischen Konzils“ sieht der Bischof aber als Parallelkirche.

Keine Versöhnung

Mons. Tissier bedauert, daß sich altgläubige Katholiken mit dem Heiligen Stuhl versöhnen:

„Viele resignieren aufgrund mangelnder Überzeugung und in Untreue gegenüber dem Kampf der Bruderschaft, auf der Suche nach Kompromissen.“

Sie sehnten sich nach einem vorzeitigen Ende des Kampfes und wünschten einen Sieg vor dem von Gott vorgesehenen Zeitpunkt herbei.

Der Bischof bezeichnet sie als liberal und einem blinden Aktionismus verfallen. Sie würden von den Lächeln der Prälaten in der römischen Kurie verführt.

Sie seien des jahrelangen Kampfes für den Glauben müde und überdrüssig geworden:

Doch diese Krise werde noch weitere dreißig Jahre dauern – glaubt der Mons. Tissier: „In der Kirche dauern große Krisen – wie die Geschichte zeigt – mindestens siebzig Jahre.“

Es gelte mutig weiterzukämpfen und eine Versöhnung nicht zuzulassen.

„Neue, falsche Religion“

Mons. Tissier bemerkte im Interview, daß junge Priester, welche die Alte Messe lesen, heute genauso verfolgt würden wie die guten alten vor vierzig Jahren:

„Von einigen sehr wenigen Ausnahmen abgesehen, toben die Bischöfe voller Wut gegen die überlieferte Heilige Messe.“

Ihre „neue Religion“ sei der wahren Messe entgegengesetzt. Die Alte Messe bedrohe „ihre neue und falsche Religion“.

Es handle sich um eine Religion „ohne Opfer, ohne Sühneleistung und Genugtuung, ohne göttliche Gerechtigkeit, ohne Buße, ohne persönliches Schuldbekenntnis, ohne Aszese – eine Religion, bei der es nur noch ‘Liebe, Liebe, Liebe’ heißt, wobei hinter diesem Wort die völlige Leere gähnt.“

Bischof Tissier erinnert an den kirchlichen Grundsatz, daß das Gesetz des Betens das Gesetz des Glaubens bestimmt und umgekehrt.

Deshalb könne der Kampf gegen die Religionsfreiheit nicht vom Kampf für die Alte Messe getrennt werden.

Das gleiche gelte auch für den Kampf gegen den Ökumenismus.

Besetztes Rom gegen altgläubige Bischöfe

Angesprochen auf altgläubige Bischöfe sagte Mons. Tissier, daß die Römische Kurie keine solchen Oberhirten wolle:

„Das besetzte Rom kann für sich selbst keine traditionstreuen Bischöfe zulassen, die in der Kirche wirken würden. Das wäre die Zerstörung ihres Zerstörungswerkes.“

Der Bischof der altgläubigen Apostolischen Administratur in Campos in Brasilien, Mons. Arêas Rifan, habe eine Gehirnwäsche nach allen Regeln der Kunst über sich ergehen lassen müssen.

Erst dann habe er als „versöhnt“ gegolten: „Er hält an der heiligen und überlieferten Messe fest, aber er kämpft nicht mehr gegen die neue Messe an, auch nicht gegen die Religionsfreiheit und so weiter.“

Anstehende Aufgaben

Im Interview sagte der Bischof ferner, daß die Piusbruderschaft vor verschiedenen Herausforderungen stehe:

* Sie müsse in der „Zurückweisung der Irrlehren“ des Zweiten Vatikanischen Konzils durchhalten.

* Sie müsse jede Versöhnung mit dem besetzten Rom weiterhin ablehnen.

* Sie müsse die katholische Erziehung durch Schulen, Gymnasien, Universitäten fördern und den Familien helfen.

* Sie müsse gegen jede Verfolgung von seiten der staatlichen Behörden Widerstand leisten.

* Sie müsse schließlich das Christentum als einziger Quelle der Kultur verkünden.

Modernist Benedikt XVI.

Den Papst bezeichnete Mons. Tissier de Mallerais als „wirklichen Modernisten“.

„Er vertritt die gesamte modernistische Theorie, und zwar auf dem neuesten Stand von heute.“

Den Eltern rät der Bischof, „Kinder und viele Kinder zu bekommen“ und sie auch richtig zu erziehen.

Jungen Männern empfiehlt er, Bücher über die Königsherrschaft Christi zu lesen. Die Frauen sollen sich mit Literatur über den Haushalt – Kochen und Nähen – beschäftigen.

In den nächsten zwanzig Jahren vermutet der Bischof, daß in Europa – Frankreich, Großbritannien, Deutschland, Belgien und Niederlande – islamische Republiken entstehen:

„Außer sie werden noch von denjenigen vereitelt, die davon nichts wissen wollen.“

In Rom prophezeit er einen „organisierten Glaubensabfall durch die Vermischung mit der jüdischen Religion“.

Den Vereinigten Staaten drohe der Staatsbankrott und ein Bürgerkrieg.

In der Piusbruderschaft könnte es – „wenn es nötig erscheint“ – neue Bischofsweihen geben: „Ich werde alt.“

Bischof Tissier de Mallerais hofft auf einen wirklich römisch-katholischen Papst. Der wäre willkommen.
      
143 Lesermeinungen
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#143   Benedikt   17:30:20 | Sonntag, 14. Dezember 2008
@ Bieger
Wo kämen wir hin wenn sich die Kirche in die Politik einmischt.
Dann wären wir nicht weit von einem Gottestaat entfernt.
Quatsch. In Deutschland darf sich jeder in die Politik einmischen, wie es ihm gefällt. Wenn die IG Metall sich einmischt und einige Lobbyisten sogar in den Ministerien passgenaue Gesetze für ihre Industrien schreiben dürfen, dann ist es überhaupt nicht einzusehen, warum die Kirche ihren Mund halten müsste. Von 30 Mio Mitgliedern kann die IG Metall jedenfalls nur träumen. Das bedeutet deshalb noch lange keinen Gottesstaat, denn Einmischung ist nicht gleich direkte legislative oder exekutive Gewalt.
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#142   Sohn des Lichtes   19:00:02 | Samstag, 13. Dezember 2008
Trennung von Religion und Staat
bedeutet logischerweise Freiheit für den Glauben und ist darum auch das Anliegen der göttlichen Kirche Jesu Christi.
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#141   MartinBieger   17:07:48 | Samstag, 13. Dezember 2008
Kunstmaler
Das stimme ich ihnen zu.Aber nur Gott und sonst niemand.
Sohn des Lichts
Die Trennung von Staat und Kirche ist auch gut so.Wo kämen wir hin wenn sich die Kirche in die Politik einmischt.
Dann wären wir nicht weit von einem Gottestaat entfernt.
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#140   Sohn des Lichtes   17:03:33 | Samstag, 13. Dezember 2008
@M.Bieger: Diese Frage kann man für die PBSPX-Theologen beantworten:
Diese bevorzugen die Wiedererrichtung der Staatskirchentumsstaaten,
aber diese abzulehnen, und wie die Päpste seit Paul VI. die Trennung von Staat und Religion zu befürworten, macht einen noch nicht zum Modernisten.
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#139   Kunstmaler †   17:02:14 | Samstag, 13. Dezember 2008
Bieger
Gott ist zeitlos – und zeitlos ist seine Wahrheit auch für diese Welt.
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#138   MartinBieger   16:59:16 | Samstag, 13. Dezember 2008
Die Frage sollte eher lauten
in welches Jahrhundert die die Welt wieder zurückversetzen möchten.
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#137   Sohn des Lichtes   16:58:36 | Samstag, 13. Dezember 2008
@Brandy: Ob jemand ein Irrlehrer ist oder nicht
ist unabhängig vom Zeitalter der Kirche, weil der Glaube der Kirche zeitlos ist.
Die ersten Modernisten waren die ungläubigen Gegner der Kirche weil der Modernismus nichts Übernatürliches akzeptiert.
In welchem Jahrhundert leben die Pius-Brüder eigentlich ?
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#136   Brandy   16:57:02 | Samstag, 13. Dezember 2008
Papst Benedikt soll ein Modernist sein ?
In welchem Jahrhundert leben die Pius-Brüder eigentlich ? :-D
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#135   Sohn des Lichtes   16:11:49 | Samstag, 13. Dezember 2008
Einen modernistischen Papst kann es nicht geben,
weil ein Modernist ein dogmenleugnender Irrlehrer ist und kein Katholik ist und damit logischerweise auch nicht gültig ein Amt der Kirche innehaben kann.
Papst Paul IV. selbst hat diese Lehre so dargelegt, in seinem Apostolischen Lehrschreiben Cum ex apostolatus…atholischedokumente.de.tl/…AUPT-ZU-SEIN-k2-.htm (1559 D.G.K. [1566 nach Christus’ tatsächlicher Geburt]).
Papst Benedikt XVI. ist nur ein liberaler Katholik der die modernistischen Dogmenleugner duldet, wie bereits alle anderen Päpste seit Paul VI.
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#134   r.ruhrgebietler   08:47:56 | Samstag, 13. Dezember 2008
Mons. Tissier de Mallerais – Vergelts Gott!
Für Ihre Glaubenstreue!
Und nicht wie ein B-XVI, der meint: „Die Würde jedes Menschen ist wahrhaft nur dann garantiert, wenn all seine Grundrechte anerkannt, geschützt und gefördert werden“… um dann auf Seite 26 des gleichen Dokumentes diese Grundgrechte im zweiten Absatz voll aushebelt!!!
Das ist Augenwischerei und verschei… der Seelen! Pfui!
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#133   Benedikt   00:59:36 | Samstag, 13. Dezember 2008
@ Möchtegern-Kathole
Genau deshalb, lieber Benedikt, schreibe ich doch seit Jahren hier gegen dieses unseelige Hochgebet!!! Genau hier erkennen Sie, dass nach 40 Jahren dieses dämlichen, inhaltlich schwer fehlerhaften Hochgebets die inhaltlichen Fehler sich den Weg in die Köpfe der Menschen gebahnt haben.
Ich bin nicht Ihrer Meinung. Das explizite Vorkommen des Wortes Opfer reicht kaum als Gemeindekatechese. Das ist so ein Irrtum der Nachkonzilszeit gewesen, dass man meinte, man bräuchte nichts mehr zu erklären, weil die Menschen ja jetzt alles in ihrer Muttersprache verstehen könnten.
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#132   Gotthard   21:57:25 | Freitag, 12. Dezember 2008
@marcelus
Ein besonders großer Kinderreichtum ist auch nicht der Weisheit letzter Schluss,
DAS sage aber bitte nicht diesem Deinem Weihbischof… Eine Exkommunikation aus der Gruppe wird wohl unvermeidlich sein.
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#131   Marcelus   19:26:51 | Freitag, 12. Dezember 2008
Ein besonders großer Kinderreichtum ist auch nicht der Weisheit letzter Schluss,
nachdem die Menschheit aus dem Paradies vertrieben wurde und unter dem Joch der Erbsünde und aller Plagen steht die die Erbsünde mit sich gebracht hat, zusammen mit der Ferne Gottes.
Man sollte vielleicht die Menschen zu größerer Enthaltsamkeit anspornen, auch die Verheirateten, und sich mit jenen Kindern begnügen die auch ohne größere Appelle kommen und in diese verdorbene Welt gesetzt werden.
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#130   Gotthard   18:58:40 | Freitag, 12. Dezember 2008
Pius-Bischof gegen den Papst
Benedikt XVI. hat die vor 60 Jahren verabschiedete „Allgemeine Erklärung der Menschenrechte“ gewürdigt. Bei einem Auftritt im Vatikan forderte er am Mittwoch Abend eindringlich eine bessere Umsetzung des historischen Textes. „Die Würde jedes Menschen ist wahrhaft nur dann garantiert, wenn all seine Grundrechte anerkannt, geschützt und gefördert werden“, so Benedikt.
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#129   Lady Integra Wingates Hellsing   15:53:23 | Freitag, 12. Dezember 2008
Der Bischof…
hat mit dem was er im ersten Teil verkündet in einigen Punkten durchaus recht. Es ist wahr, dass die Situation auch nach dem Motu Proprio, oder besser, erst recht nach dem Motu Proprio, Standhaftigkeit und Durchhaltewillen verlangt.
Allerdings erscheinen mir sein Aussagen in Bezug auf den Kern der katholischen Kirche zumindest grenzwertig zu sein.
Aber: Die letzten Aussagen lassen doch Zweifel aufkommen, ob der Bischof noch vollständig in der Realität lebt. Seine Prophezeiung bezüglich der Dauer der Kriese können stimmen, können genausogut aber auch völlig falsch sein.
Frauen sollen Bücher über Stricken und Kochen lesen? Möglicherweise ist dem Bischof entgangen, dass es sich die meisten Familien, es sei denn, sie wären sehr begütert, nicht leisten können von einem Einkommen zu leben. Dies wird sich auch in Zukunft nicht ändern, was den Plan der traditionellen Familie mit dem Mann, der das Geld heranschafft und der Frau, die den Haushalt schmeißt zur Utopie werden lässt. Diese Aussage offenbart auch ein Grundproblem der FSSPX: Sie beschränken sich nicht auf den Inhalt ihres Kampfes (d.h. die Tradition zu wahren) mit dem sie auch völlig recht hat, sondern sie entwirft einen merkwürdigen Gegenentwurf zur Gesellschaft, der in einigen Punkten lückenhaft und von erschreckendem Dilletantismus geprägt ist.
Und Islamische Republiken? (warum auch grad Republiken)
Bürgerkrieg in den USA (zwischen wem und wem?)
Der Bischof sagt es selber: er wird alt…
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#128   Doriano   14:03:07 | Freitag, 12. Dezember 2008
@Navon
Wenn die Dinge nicht so angesprochen dürfen, wie sie sind…
Um welche Art von Schätzen es sich handelt, habe ich bereits geschrieben. Jerusalem = Himmlisches Jerusalem. Wenn Sie es nicht verstehen WOLLEN , dann lassen Sie’s.
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#127   Kunstmaler †   13:58:36 | Freitag, 12. Dezember 2008
aber Navon
das ist ja alles sprichtwörtlich gemeint…es sind geistige Schätze.
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#126   Navon   13:54:37 | Freitag, 12. Dezember 2008
Durch
Rauswinden wird es nicht besser. Wieso sollte man „Schätze im Himmel“ nach Jerusalem tragen müssen?
Zumal andere Poster wie Kunstmaler dank solcher Antworten wie
Was manche unverantwortliche Menschen daraus gemacht haben, hat nichts mit Christus und seinem Vater zu tun.
schon zugegeben haben, dass es sich um widerrechtlichen Raub von Besitz anderer Völker handelt…
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#125   Doriano   13:43:07 | Freitag, 12. Dezember 2008
@Navon
Perversion, (lat. perversio „die Verdrehung, die Umkehrung“).
Verdreht = Gott entgegengesetzt.
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#124   Navon   13:37:07 | Freitag, 12. Dezember 2008
Im Kontext
der Threads geht es glaub ich um sehr weltliche Schätze, nicht um himmlische. Ansonsten gäbe es wohl keine verbalen Entgleisungen wie „Perversion“ etc.
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#123   Doriano   11:24:46 | Freitag, 12. Dezember 2008
@Navon
Die Schätze, von denen hier die Rede ist, sind jene, über welche Christus gesagt hat:„Sammelt euch Schätze im Himmel, die unvergänglich sind und die weder von Motten zerfressen noch von Dieben gestohlen werden können.“
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#122   clarissa colonia   11:10:58 | Freitag, 12. Dezember 2008
Kann jemand diesen Widerspruch erklären oder harmonisieren?
Wer hat denn nun recht?
Der Bruderschaftsbischof fordert, seine pusilla grex
„müsse in der Zurückweisung der Irrlehren des Zweiten Vatikanischen Konzils durchhalten.“
Kurz zuvor aber erklärt der deutsche Oberbruderschaftler (lt. hiesigem Artikel):
„Vergangenes müsse hinterfragt werden, wenn es sich nicht um Dogmen, sondern um Pastoralfragen handelt, wie dies im Zweiten Vatikanum der Fall ist … Das Zweite Vatikanum habe sich „ausdrücklich“ als Pastoralkonzil verstanden …“
Wie war das mit dem in sich selbst gespaltenen Reich (Mt 12, 25)?
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#121   Kunstmaler †   10:54:43 | Freitag, 12. Dezember 2008
Navon
Es gibt nur einen Vater und nur einen Sohn und nur eine Wahrheit.
Was manche unverantwortliche Menschen daraus gemacht haben, hat nichts mit Christus und seinem Vater zu tun.
Das Neue Testament lesen – Information tut gut.
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#120   Navon   10:51:12 | Freitag, 12. Dezember 2008
Wozu
braucht Euer Gott denn Schätze?
Ist der so eitel, sich mit Gold und Tand zu schmücken???
Mal abgesehen davon, dass besagte Völker ihre Schätze nicht freiwillig gegeben haben, sondern sie ihnen gestohlen wurden…
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#119   Doriano   10:38:23 | Freitag, 12. Dezember 2008
@Heinz Josef
Haben Sie nicht richtig gelesen?
…wenn diese Völker den einen und wahren Gott und Jesus Christus als seinen Sohn und unseren Erlöser bekennen, sind diese Schätze durchaus wohlgefällig vor Gott.
Ist das verständlich genug?
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#118   Heinz Josef   10:16:40 | Freitag, 12. Dezember 2008
Sie geben also zu,
dass alle Völker Schätze haben, die Gott zu sich holen will. Wenn das so ist, wie können Sie dann behaupten, dass es sich um Perversionen handelt?
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#117   Doriano   09:59:21 | Freitag, 12. Dezember 2008
@Heinz Josef
Und waum bekennen die Propheten das die Schätze der Völker nach Jerusalem kommen, wenn die anderen Kulturen pervers sind?
…wenn diese Völker den einen und wahren Gott und Jesus Christus als seinen Sohn und unseren Erlöser bekennen, sind diese Schätze durchaus wohlgefällig vor Gott. Nur das ist es, was vor Gott zählt; daß der Wille und alles Schaffen und Handeln des Menschen darauf ausgerichtet sind, Ihm zu dienen und seinen Willen zu erfüllen.
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#116   athanasius1957   09:52:17 | Freitag, 12. Dezember 2008
ad Jack: Bischof Tissier de Mallerais ist exkummuniziert!
zum wiederholten Male:
wenn S.E. Tissier exkommuniziert ist, warum sind dann die patriotisch-chinesischen Bischöfe, welche widerrechtlich geweiht worden sind, durch ihre „Unterwerfungsbriefe“ an den Heiligen Vater sofort ins Bischofskollegium aufgenommen worden bzw. um es Neudeutsch zu sagen They are in good standing with the Holy See. Dort spricht niemand von Exkommunikation auch nicht von jenen Seminaristen der PC-Kirche, welche über die Mary-Knoll-Stiftung in den USA, Canada oder sonst wo studieren.
Und nebstbei jener Paragraph im CIC wurde durch Pius XII genau wegen der ersten Bischofsweihen in der VR China Anfang der Fünfziger verschärft.
o^/
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#115   Heinz Josef   09:48:19 | Freitag, 12. Dezember 2008
@Dariano
Alles andere ist eine Verdrehung und Pervertierung.
Und waum bekennen die Propheten das die Schätze der Völker nach Jerusalem kommen, wenn die anderen Kulturen pervers sind? Wie kann Gott etwas perverses zu sich ins neue Jerusalem holen?
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#114   Doriano   09:19:48 | Freitag, 12. Dezember 2008
@Navon
Schon mal daran gedacht, wieviele der sog. Hochkulturen schon untergegangen sind, bevor es die Christen gab?
Das Christentum ist die Quelle der Kultur, welche auf Gott als Ziel allen Denken, Handeln und Fühlens ausgerichtet ist und von daher letztendlich alleingültigen Charakter besitzt. Alles andere ist eine Verdrehung und Pervertierung.
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#113   Navon   08:08:03 | Freitag, 12. Dezember 2008
Ist der Autor drogensüchtig?
Anders kann man diesen Unsinn wohl nicht erklären!
Die Jugend sei fast völlig in Ausschweifung und Rauschgiftkonsum versunken.
Der Mann scheint ja jede Ahnung von der Realität verloren zu haben – wahrscheinlich durch zuviel Konsum von Weihrauch, welches ja nachweislich THC enthält.
* Sie müsse die katholische Erziehung durch Schulen, Gymnasien, Universitäten fördern und den Familien helfen.
Deswegen gibt es ja eine Trennung von Staat und Kirche!
* Sie müsse gegen jede Verfolgung von seiten der staatlichen Behörden Widerstand leisten.
Ach die Sekte will also gegen Recht und Gesetz verstoßen?! Naja ist ja nichts neues…
Nur vllt. hätte er ja in seinem reißerischen Pamphlet mal schreiben können, wer genau warum vom Staat verfolgt wird? Es ist ja nicht so, dass das nicht passiert, aber ich denke, Moslems, die ohne Grund „Terrorverdächtige“ werden, wird er kaum meinen. Wen dann?
* Sie müsse schließlich das Christentum als einziger Quelle der Kultur verkünden.
Christentum als einzige Quelle der Kultur??? Haben wir schon Karnevall? Was ein Schenkelklopfer!
Schonmal dran gedacht, dass es schon hochkulturen gab, als es das „Volk Gottes“ aus der Bibel noch nichtmal gab? Und schonmal dran gedacht, wieviele Kulturen durch die Hand der Christen vernichtet wurden?
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#112   Gregorius magnus   06:20:12 | Freitag, 12. Dezember 2008
moment mal
gültig und erlaubt geweiht sind alle priester und bischöfe nach de, vat II., da es auf die sukzession ankommt und die elemente handauflegung und gebet vorhanden sind. jedoch sind die von mons. marcel zwar gültig aber unerlaubt geweiht und daher dürfen sie ihre weihevollmacht nicht ausüben. das ist die kirchenrechtliche lage und an der ist nichts zu rütteln. also: aufpassen, was hier behauptet wird. wenn wir über petrus reden, dann ist die lage anders: weihen sind hier gültig und erlaubt und keine schismatische handlung im hintergrund.
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#111   Heinz Josef   05:52:35 | Freitag, 12. Dezember 2008
Later Pingen oder Retal Negnip oder Retap Negnil
warum reden Sie überhaupt von Messopfern wenn es doch keine sind? Warum soll der Papst zur alten Messe zurückkehren wenn sie keiner feiern kann und statt Messe Hocuspocus auf Latein stattfindet? Sagen Sie doch gleich dass das Problem erst gelöst ist wenn alle zu Ihnen ups Pater Lingen kommen dem einzig gültig geweihten …
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#110   Later Pingen   01:15:48 | Freitag, 12. Dezember 2008
Messopfer und VII-Sekte
Grüß Gott,
hier wird gerade über das Wesen des heiligen Messopfers diskutiert. Hier muss bedacht werden, dass die meisten sogenannten „Priester“ und „Bischöfe“ der V2-Sekte eine ungültige Weihe besitzten. Den Nachweis haben wir in der Leserzeitung verlinkt. Wir haben es also im Grunde seid dem „Konzil“ nurmehr mit Laienpredigern zu tun. Diesen fehlt aber jegliche Weihevollmacht. Somit sind automatisch ihre Messofper ungültig.
Christus vincit!
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#109   Graf von Galen   23:44:55 | Donnerstag, 11. Dezember 2008
Wider VII, Bischof Tissier de Mallerais
Leider ist die Lage in Kirche und Staat so kathastrophal
wie von Bischof Tissier de Mallerais beschrieben.
In Bezug auf den Hl. Vater bin ich jedoch so
pessimistisch. Ich denke, er hat durchaus positive
Ansätze wie z.B. der Rückkehr zur alten Liturgie, neben
sicher auch negativen wie der Verherrlichung der
„Götzendiensfreiheit.“
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#108   Galatea   22:52:41 | Donnerstag, 11. Dezember 2008
Da werden Sie schon recht haben, Herr HeinzJosef.
Gute Nacht.
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#107   Heinz Josef   22:40:41 | Donnerstag, 11. Dezember 2008
Sorry, natürlich: Durch Ihn und mit Ihm und in Ihm ist Dir Gott allmächtiger Vater in der Einheit
des Heiligen Geistes alle Herrlichkeit und Ehre, jetzt und in Ewigkeit.
Selbstverständlich ist auch hier der Gekreuzigte und Auferstandene gemeint. Der Auferstandene bleibt durch die Wundmahle gezeichnet und wird an ihnen erkannt. Vergegenwärtigt wird Jesus Christus der sich hingibt für uns und dessen Hingabe vom Vater angenommen wird. Gerade das erste Hochgebet bringt dass doch zum Ausdruck wenn Gott gebeten wird, sein heiliger Engel möge die eucharistischen Gaben auf den himmlischen Altar tragen. Der Bezug von irdischer und himmlischer Liturgie zeigt doch deutlich dass hier der Gekreuzigte und Auferstandene gegenwärtig wird, sein Tod und seine Auferstehung. Wie die Jünger von Emmaus erkennen wir den Herrn.
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#106   Galatea   22:00:38 | Donnerstag, 11. Dezember 2008
Herr oder Frau HBR:
Wiederholung des Kreuzesopfers.
Das Messopfer entspricht dem Kreuzopfer. Representare im Sinne von entsprechen.
Am Kreuz hat unser Heiland das Opfer vollbracht, in der Hl. Messe verteilt er es.
Lesen.
Der Priester wiederholt als Werkzeug Gottes das Kreuzesopfer. Der Gläubige nimmt innerlich daran teil und vergegenwärtigt es so.
Das haben Generationen von Menschen durchaus verstanden.
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#105   Doriano   21:52:49 | Donnerstag, 11. Dezember 2008
@Heinz Josef
Deinen Tod o Herr verkünden wir und deine Auferstehung preisen wir, bis Du kommst in Herrlichkeit.
Mit der Doxologie endet die tridentinische Messe[…]
Das halte ich jetzt aber für ein Gerücht.
@HBR
[…] sondern eine VERGEGENWÄRTIGUNG des einmaligen Opfers des Herrn
Richtig – aber nur ein Aspekt:
Darin liegt die Würde und Bedeutung der heiligen Messe, daß sie ein und dasselbe Opfer ist wie das am Kreuze, ebenso heilig, ebenso gottgefällig.
Aus dem Missale Romanum, „Vom Heiligen Messopfer“, S. 3*.
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#104   Galatea   21:43:08 | Donnerstag, 11. Dezember 2008
Herr HeinzJosef:
Das Johannesevangelium ist Schlusslesung jeder Alten Messe.
Die Worte: Herr, ich bin nicht würdig…, die werden dreimal gesprochen. etc.
Nehmen Sie sich doch einmal einen Sonntag nachmittag Zeit und vergleichen Sie beide Inhalte der Messe. Vergleichen Sie das Gotteslob mit dem Missale.
Sie werden zu erstaunlichen Ergebnissen kommen.
Das fasst es doch wohl das eucharistische Hochgebet zusammen.
Für den Lobpreis und die Anbetung Gottes gibt es doch keine Zusammenfassung; vor allem dann nicht, wenn beidesinhaltsmäßig amputiert worden sind.
Da könnens Tod und Auferstehung soviel anrufen, es fehlt jedweder Glaubensinhalt.
Viel lieber lese ich das Johannesevangelium mit, auch, wenn es noch so abschafffenswert gewesen ist.
Auf den Inhalt kommt es an.
Außerdem ist die Doxologie etwas anderes.
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#103   Gotthard   21:41:27 | Donnerstag, 11. Dezember 2008
Representatio
Der Gedanke der Repraesentation ist keine christlich-philosophische Idee, sondern eine jüdisch-philosophische.
Das Pascha-Mahl ist eine Repraesentatio der Errettung am Schilfmeer.
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#102   HBR   21:37:43 | Donnerstag, 11. Dezember 2008
@Galtea
Das Messopfer ist keine Wiederholung des Kreuzesopfers, sondern eine VERGEGENWÄRTIGUNG des einmaligen Opfers des Herrn
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#101   Heinz Josef   21:28:52 | Donnerstag, 11. Dezember 2008
Deinen Tod o Herr verkünden wir und deine Auferstehung preisen wir, bis Du kommst in Herrlichkeit.
Mit der Doxologie endet die tridentinische Messe und auch die nach dem NOM. Das fasst es doch wohl das eucharistische Hochgebet zusammen. Tod und Auferstehung. Erhöhung am Kreuz ist Tod und auferstehung. Lest mal das Johannesevangelium.
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#100   Burgorus   21:25:44 | Donnerstag, 11. Dezember 2008
Repraesentare
heißt, wie es Möchtegernkathole ganz richtig wörtlich übersetzt hat, „wieder präsent machen“, „vergegenwärtigen“. Entsprechen heißt vielleicht „respondere“ oder (dem Englischen folgend: „correspondere“ oder „suppetere“.
Das Opfer Christi wird nicht aufgeteilt, sondern steht jedem zur Gänze zur Verfügung.
Aber Möchtegernkathole sollte nicht sagen, dass man die Vergegenwärtigung auf verschiedenen Orten zu verschiedener Zeit nicht mit der Vernunft begreifen könne. Da setzt man sich nur dem Gespött der Ungläubigen aus.
Der Glaube ist eine Sache der Vernunft. Die Vergegenwärtigung des Opfers Christi bei jeder Messfeier ist kein Widerspruch. Es lässt sich im vierdimensionalen Weltgeschehen (eine Dimension für die Zeit, drei für den Raum) in einer konsistenten Theorie modellieren.
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#99   Gotthard   21:24:03 | Donnerstag, 11. Dezember 2008
@möchtegern-kathole
Die Leute werden häretisch, glauben die Messe sei ein Mahl, und kapieren nicht mehr, dass die Messe das Kreuzesopfer unseres lieben Herren ist.
Beschreibe mir mir doch bitte einmal, was ein Sakrament ist?
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#98   Galatea   21:13:13 | Donnerstag, 11. Dezember 2008
Der Gläubige nimmt Teil an der unblutigen…
… Wiederholung des Kreuzesopfers.
Das Messopfer entspricht dem Kreuzopfer. Representare im Sinne von entsprechen.
Am Kreuz hat unser Heiland das Opfer vollbracht, in der Hl. Messe verteilt er es.
Frau Clarissa Colonia weiß das.
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#97   agnosti †   20:27:04 | Donnerstag, 11. Dezember 2008
Genau so oder so ähnlich
habe ich mir die Geheimnisse des katholischen Glaubens vorgestellt:
Natürlich ist das mit Vernunft überhaupt nicht zu verstehen, vielleicht hilft die Vorstellung einer Raum-Zeit-Maschine …?
atheisti, vergnügt lächelnd
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#96   möchtegern-kathole   20:15:19 | Donnerstag, 11. Dezember 2008
@HBR @clarissa
@HBR
ja genau! Und nicht nur Er, auch sein Opfer. So wie Er in der Messe da ist, opfert er sich. Kein Symbol, kein „ähnlich wie damals“, kein „vergleichbar“, kein „nachempfunden“ oder so. So wie Er real da ist, ist sein Opfer real da. So wie die Frauen unter dem Kreuze standen, stehen auch wir vor dem Altare, so wie die ersten Christen damals flehten, sollen auch wir flehen, so er damals die Gnaden austeilte denen die mit Ihm gingen, teilt er auch heute den Messbesuchern die Gnaden aus, wenn sie im Glauben mit Ihm den Kreuzweg gehen.
Deshalb auch die Symbolik drumherum:
Die Stufen zum Altare symbolisieren den Hügel Golgotha, der Altar selbst nach uralter Überlieferung das Kreuz.
@clarissa
ja richtig, „repraesentat“. wieder präsent macht – wieder gegenwärtig macht, meinetwegen auch „vergegenwärtigt“. Es ist da, es ist präsent. Es ist nicht vor 2000 Jahren, nicht 2000 km weit weg, nein es ist hier und jetzt, so wie Er, Christus, auch hier und jetzt ist.
Natürlich ist das mit Vernunft überhaupt nicht zu verstehen, vielleicht hilft die Vorstellung einer Raum-Zeit-Maschine, mit der wir zu Seiner Kreuzigung hinversetzt werden?
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#95   wassers   20:11:17 | Donnerstag, 11. Dezember 2008
Hart, aber wahr
Die Äußerungen S. E. des hochwürdigen Herrn Weihbischofs Tissier de Mallerais sind hart, aber präzise und fassen die heutige Problematik der Glaubenszerstörung durch die gegenwärtigen römischen Autoritäten in aller Deutlichkeit zusammen! Gratulation!
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#94   clarissa colonia   20:03:39 | Donnerstag, 11. Dezember 2008
Merkwürdig nur, meine Herren,
daß sich das in der Lehraussage des Tridentinum (D938, ed. 31) als „repraesentat“ (und nicht als „est“) liest. Aber, wahrscheinlich haben Sie ja rechter als jenes …
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#93   HBR   19:37:32 | Donnerstag, 11. Dezember 2008
@möchtegernkathole
Man kann es auch anders ausdrücken: Zum Zeitpunkt des Kreuzesopfers war Jesus Christus in allen jemals gelesenen Messen gegenwärtig bzw. ist dadurch erst gegenwärtig. Gottes Wesen ist eben nicht linear erfassbar
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#92   möchtegern-kathole   19:09:03 | Donnerstag, 11. Dezember 2008
@clarissa colonia
Die Messe ist das Kreuzesopfer. Das „ist“ ist schon richtig. Wenn Sie der Messe beiwohnen, wohnen Sie dem Kreuzesopfer Christi bei. Sie stehen unter dem Kreuz (auch wenn Sie es nicht sehen), Christus ist (auch dieses „ist“ ist richtig) leibhaftig gegenwärtig, er „ist“ (wieder richtig) die Hostie und das Blut.
Sie mögen einwenden, das Opfer sei ja schon lange her, es sei weit weg in Jerusalem dargebracht. Das ist richtig. Weltlich haben Sie Recht, weltlich ist das „ist“ falsch. Aber im Glauben erkennen die Katholen, dass es richtig ist. Wie der liebe Gott dieses „ist“ macht, weiß ich auch nicht, aber das ist der katholische Glaube.
Genau deshalb erhalten Sie alle Gnaden, als wenn Sie vor ca. 2000 Jahren unter dem Kreuz zu Ihm gefleht hätten, wie die Frauen unter dem Kreuz, oder der Mitgekreuzigte.
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#91   pneumat   19:04:52 | Donnerstag, 11. Dezember 2008
Es ist bezeichnend:
wer gegen Piusbruderschaft – der auch für falsche „Emanzipation“, Feminismus, modernistische „Theologie“ und Verweltlichung der Apostolischen Lehre, für satanistische Jugend-Rock-„Gottesdienste“, für Anbetung des Pentagramms (Gebet gen das Volk) usw. usf.
Wer Geister unterscheiden kann, wird im Sicheren, wer Gott näher, V-ZWEI-fler oder mutige Pius-Brüder.
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#90   clarissa colonia   19:00:09 | Donnerstag, 11. Dezember 2008
Ich glaube kaum,
daß die Hl. Messe das Kreuzesopfer Christi ist, selbst, wenn sie es vergegenwärtigt.
Und: Vergessen die Opferzentrierten nicht etwas allzu leicht aus dem Blick, daß das Opfer Christi nur Gottes „vorletztes Wort“ war – das letzte jedenfalls vor der Auferstehung?
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#89   möchtegern-kathole   18:54:27 | Donnerstag, 11. Dezember 2008
Benedikt schrieb:
„Wer ist eigentlich je auf die Idee gekommen, die Messe sei eine Kopie des letzten Abendmahls? Die Messe ist die Vergegenwärtigung des Kreuzesopfers.“
Die Autoren des zweiten Hochgebets sind auf diese dumme Idee gekommen, indem sie ein Hochgebet schrieben, in dem das Kreuzopfer nicht mehr vorkommt und praktisch zensiert ist.
Genau deshalb, lieber Benedikt, schreibe ich doch seit Jahren hier gegen dieses unseelige Hochgebet!!! Genau hier erkennen Sie, dass nach 40 Jahren dieses dämlichen, inhaltlich schwer fehlerhaften Hochgebets die inhaltlichen Fehler sich den Weg in die Köpfe der Menschen gebahnt haben.
Die Leute werden häretisch, glauben die Messe sei ein Mahl, und kapieren nicht mehr, dass die Messe das Kreuzesopfer unseres lieben Herren ist.
Genau deshalb muss dieses grausame, den glauben zerstreuende, die Seelen zerstörende, den Glauben zersetzende Hochgebet weg, und zwar so schnell es geht.
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#88   Samurai   18:52:36 | Donnerstag, 11. Dezember 2008
Tja, agnosti, …
…ich kenne keinen (!) Katholiken, der auch nur ansatzweise Ahnung von Theologie und/oder Kirchengeschichte hat und sich über die Piushanseln nicht (!!) amüsiert.
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#87   agnosti †   18:47:54 | Donnerstag, 11. Dezember 2008
und sie streiten wieder
und werfen sich gegnseitig Häresien vor!
Nur verstehe ich nicht: Warum dauerte es so lange, bis einer der Seken-Bischöfe klar und deutlich sagt, was ihrem Gedankengut entspricht? Im Prinzip lautet dies doch: Wir haben die Wahrheit, wir sind Rom, wir sind die rk Kirche und wir stehen in der Tradition?
Wozu dann bitte diese ständigen selbsthypnotischen Autismen im Sinn: Wir sind die Guten und wollen mit den Bösen nichts zu tun haben, aber wir gehören selbstverständlich und natürlich zu den Bösen, wurden von den Bösen also auch nicht exkommuniziert.
agnosti, still sich amüsierend
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#86   Samurai   18:47:22 | Donnerstag, 11. Dezember 2008
Werter Benedikt, das Richtige wäre es,…
die positiven „Aspekte“ der vorkonziliaren Liturgie (Betonung der Vergegenwärtigung des Kreuzesopfers – nicht der „erneuten Opferung“, wie Kritiker schreiben-,Zeiten der Stille etc.9 mit den positiven „Aspekten“ der Liturgiereform (neuere Hervorhebung des Wortes,ohne die Eucharistie zu vergessen,Gebete etc. in Landessprache usw.) miteinander zu verbinden.
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#85   Benedikt   18:42:03 | Donnerstag, 11. Dezember 2008
Dauerleier
Wer ist eigentlich je auf die Idee gekommen, die Messe sei eine Kopie des letzten Abendmahls? Die Messe ist die Vergegenwärtigung des Kreuzesopfers. Dafür hat sich über die Jahrhunderte ein bestimmter Ritus herausgebildet. Warum der Mensch einen Ritus braucht ist eine anthropologische Frage, Tatsache ist, dass Riten dem Menschen überall helfen, nicht nur in der Religion.
Die heutige Praxis(!) hat leider vielerorts zu einer völligen Vernachlässigung eines Ritus geführt. Man begründete das mit einer gewollten Schlichtheit, die aber in Wirklichkeit Banalität bedeutete. Nicht zuletzt deswegen haben sich viele wieder dem alten Ritus zugewandt. Die Zahl derer, die dies aus disziplinären oder dogmatischen Gründen taten scheint mir dagegen höchst gering zu sein.
Es scheint mir auch offensichtlich zu sein, dass diese Banalität keine Zukunft hat und nur von denen in Nibelungentreue verteidigt wird, die darin aus irgendwelchen Gründen eine persönliche Errungenschaft sehen.
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#84   clarissa colonia   18:42:02 | Donnerstag, 11. Dezember 2008
Weiß die mikroskopische Bruderschaft
eigentlich, was sie will und wofür sie nun eintritt? Da fordert einer der Kalifen dieser Lehre im Interview, die Bruderschaft
„müsse in der Zurückweisung der Irrlehren des Zweiten Vatikanischen Konzils durchhalten.“.
Nahezu zeitgleich erklärt einer seiner Satrapen aber:
„Vergangenes müsse hinterfragt werden, wenn es sich nicht um Dogmen, sondern um Pastoralfragen handelt, wie dies im Zweiten Vatikanum der Fall ist … Das Zweite Vatikanum habe sich „ausdrücklich“ als Pastoralkonzil verstanden …“
Ist das nicht widersprüchlich? Der eine behauptet ausdrücklich, das vatikanische Konzil habe Irrlehren verbreitet, der andere aber, dieses habe gar keine Glaubenssätze definiert (bzw. am Glauben nichts geändert), weil es nur ein reines Pastoralkonzil gewesen sei.
Wie war das mit dem in sich selbst gespaltenen Reich (Mt 12, 25)?
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#83   Arkanum/kreuts.net †   18:33:25 | Donnerstag, 11. Dezember 2008
nein,
kann er nicht – deshalb auch der irony-Smilie…
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#82   Samurai   18:32:30 | Donnerstag, 11. Dezember 2008
@ Arkanum
Kann der Gegenpapst mehr wissen als Gott? …oder wer ist Autor der Bibel?
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#81   Arkanum/kreuts.net †   18:30:33 | Donnerstag, 11. Dezember 2008
es wird wohl so gewesen sein,
wenn der Gegenpapst es ex cathedra postet. ;-)
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#80   Samurai   18:28:09 | Donnerstag, 11. Dezember 2008
@ PetrusII
Jesus hat den Alten (besser:Ersten) Bund aufgelöst?
Bei der ersten Messe, die Jesus Gründonnerstag mit den Jüngern im Abendmahlssaal feierte, gab es einen Tabernakel?
Gute Witze! ;-) ;-) ;-)
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#79   Gregorius magnus   18:26:43 | Donnerstag, 11. Dezember 2008
ich lach mich ab
1. die wahre und heilige kirche ist da, wo petrus ist, also dort, wo der papst ist.
2. das vat. 2 war nötig und wer sich sehr gut auskennt in den dokumenten bemerkt, dass nicht der inhalt sondern die umsetzung der springende punkt ist.
3. ich stimme zu, dass manche formulierungen besser getroffen werden könnten, wie in dem buch „der rhein fließt in den tiber“ auch angemerkt wird.
4. wer ohne päpstlichen auftrag bischofsweihen vornimmt, vollzieht mit dem papst und der kirche einen schismatischen akt und ist somit selbst exkommuniziert, das nicht einmal festgestellt werden muss.
5. pius X. sollte endlich zu der weisheit kommen, die von christus und seinem geist ausgeht und die von herzen kommende einladung annehmen, da nur durch eine volle gemeinschaft die einzige und wahre kirche gebildet werden kann. und diese kirche ist derzeit sicherlich nicht bei pius X.
6. durch weitere weihen, die anscheinend angedacht sind, ist das unwiederherstellbare band der einheit zwischen petrus und den schismatikern zerschnitten und die 4 stuhrköpfe von pius X. müssen sich diese schuld selbst zu herzen nehmen, da sie es sind, die eine einheit unmöglich machen, obwohl die türen offen stehen.
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#78   HBR   18:16:08 | Donnerstag, 11. Dezember 2008
@PetrusII
Wahrscheinlich erfolgte die erste Messe nach einem Ritus, der erst 1500 Jahre später festgelegt wurde. Wohlmöglich noch an einem gotischen Hochaltar
:-D
Und seinen Jüngern hat Christus die Kommunion an der Kniebank, natürlich in kniender Mundkommunion erteilt
:-D :-D
Höchstwahrscheinlich trug Christus dabei eine Albe mit Stola und antiker Kasel?
:-D :-D :-D
Und dazu ein gregorianischer Chor
:-D :-D :-D :-D
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#77   Studiosus   18:11:04 | Donnerstag, 11. Dezember 2008
Petrus dicit: Quo vadis !
Werter Pertus II ( welch Anmaßung) ! Man sollte seine theologische Bildung nicht nur theologischen Kleinschriften ala Haselböck und Privatoffenbarungen einer gewissen Anna Katharian Emerich entnehmen. Mut zu mehr Bildung. Dann versteht man auch ein Traktat eines Hl. Thomas. :)3
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#76   PetrusII   18:05:50 | Donnerstag, 11. Dezember 2008
@Messe aller Zeiten
Jesus Zelebrierte die erste hl. Messe am Donnerstag vor seinem Leiden. Jesus ist Hoheprister nach der Ordnung des Melchisedech. Deswegen wurden schon immer in der hhl. Messe Messgewänder getragen.
Und wer sich im Judentum auskennt, muss wissen, das die Zeit des Judentums vorbei ist. Es gibt keine Daseinsberechtigung des Judentums mehr. Bitte nicht verwechseln mit den Menschen, welche natürlich eine Daseinsberechtigung haben und ein Recht darauf haben getauft zu werden. Und zwar auf den Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes.
Deswegen ist seit der ersten hhl. Messe auch der Tabernakel vorhanden.
Jemanden einen Bissen in den Mund zu geben, war im Judentum ein Liebesakt. Jesus gab seinen Jüngern die hl. Kommunion in den Mund.
Freunde! Es steht doch sogar in eurer Mahlfeier im Hochgebet, dass Jesus ein Hohepriester nach der Ordnung des Melchisedechs ist.
Gibt es denn hier keine Katholiken mehr? Es gibt noch weitere Beweise, dass das Judentum und der alte Bund vorbei sind. Die heutigen Juden wissen es ganz genau, dass Gott den alten Bund aufgelöst hat.
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#75   Strauss   17:56:30 | Donnerstag, 11. Dezember 2008
@petraII
„Der Glaube kann nicht irgendwie gerade so ausgelegt werden, wie Satan es will. Es wurde geschrieben und es wurde überliefert.“
Wer den katholischen Glauben hat bestimmt Rom und nicht Sie.
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#74   Samurai   17:48:25 | Donnerstag, 11. Dezember 2008
PetrusII, haben Sie Beweise, daß Jesus die Messe feierte?…
…und
– für die damalige Existenz des Tabernakels?
– die damals bestehende Mundkommunion?
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#73   monti   17:36:16 | Donnerstag, 11. Dezember 2008
HBR…
In der katholischen Kirche gibt es keine Krise. Die Krise scheinen lediglich die Altgläubigen zu haben
:-D :-D :-D :-D :-D :-D :-D :-D :-D :-D :-D :-D :-D :-D :-D :-D :-D
selten so gelacht.
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#72   Jack   17:35:08 | Donnerstag, 11. Dezember 2008
Bischof Tissier de Mallerais ist exkummuniziert!
Msgr. Marcel Lefebvre, ermeritierter Erzbischof von Tulle, hat – trotz des ausdrücklichen Monitums vom 17. Juni und der wiederholten Bitten, er möge von seinem Vorhaben absehen – durch die Bischofsweihen von vier Priestern ohne päpstlichen Auftrag und gegen den Willen des Papstes einen Akt schismatischer Natur gesetzt und sich damit die von can. 1364 par. 1 und can. 1382 des Codex des kanonischen Rechtes vorgesehene Strafe zugezogen.
Ich erkläre mit allen rechtlichen Folgen, daß sowohl der obengenannte Msgr. Marcel Lefebvre als auch Bernard Fellay, Bernard Tissier de Mallerais, Richard Williamson und Alfonso de Galarreta „ipso facto“ sich die dem Apostolischen Stuhl vorbehaltene Exkommunikation als Tatstrafe zugezogen haben.
Weiter erkläre ich, daß Msgr. Antonio de Castro Mayer, emeritierter Bischof von Campos, indem er direkt an der Liturgiefeier als Konzelebrant teilnahm und öffentlich dem schismatischen Akt zustimmte, sich die von ca. 1364 par. 1 vorgesehene Exkommunikation als Tatstrafe zugezogen hat.
Die Priester und Gläubigen werden ermahnt, dem Schisma von Msgr. Lefebvre nicht zuzustimmen, weil sie sich „ipso facto“ die schwere Strafe der Exkommunikation zuziehen würden.
Gegeben von der Kongregation für die Bischöfe, am 1. Juli 1988
gez. Kardinal Bernardin Gantin Präfekt der Kongregation für die Bischöfe
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#71   Samurai   17:32:08 | Donnerstag, 11. Dezember 2008
Entfalten konnte sich die christliche Liturgie …
…frühestens ab 313 n.Chr. (Mailänder Edikt), und ob es sich damals noch um die frühen (!) Christen handelte?
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#70   Benedikt   17:08:04 | Donnerstag, 11. Dezember 2008
@ Pascal
und dessen Zelebrationsform ihm wahrscheinlich auch nicht gefallen hätte.
*Vermutung meinerseits.
Und worauf stützt sich diese Vermutung? Im übrigen berichten schon frühe Zeugnisse von einer höchst prachtvollen Entfaltung der Liturgie. Die Kult war den Gläubigen jeder Religion schon immer hohen Aufwand wert.
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#69   Romulus   17:05:10 | Donnerstag, 11. Dezember 2008
Danke und standing ovations!
Danke, lieber Bischof Tissier de Mallerais, für diese prophetischen Worte!
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#68   PetrusII   16:52:47 | Donnerstag, 11. Dezember 2008
Pascal
Anscheinend sind Sie kein Katholik, sonst wüssten Sie, dass es die Messe gab. Diese Messe wurde von GOTT eingesetzt ob sie es haben wollen oder nicht. Kennen sie das „Hochgebet“? Welche Ausführung? Weiss ich nicht mehr. Ich orientiere mich lieber am Canon.
Es gab einen Tabernakel!!!
Es gabe die Mundkommunion
Wollen Sie unserem Herrn und Gott wirklich unterstellen, dass er Seine hl. Messe nicht kennt?
Aber für Sie macht es ja nichts aus, da Sie ja kein Katholik sind.
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#67   Pascal123   16:30:56 | Donnerstag, 11. Dezember 2008
@PetrusII
Na dann ist ja gut.
Nur gut das es zu Jesu Zeiten noch gar keine Messe gab, jedensfalls nicht in der Form der alten Messe Der RKK.
Es gab keine Brokatgewänder, es gab keine goldenen Kelche, es gab natürlich auch keinen Tabernakel, keine konsekrierten Hostien,keine Bänke zum Knien wahrscheinlich auch keine kniende Mundkommunion.
Das alles kam erst einige Zeit wenn nicht sogar Jahrhunderte später auf.
Wie also sollte Jesu etwas als Messform eingesetzt haben was er gar nicht kannte (wie auch gabs ja noch nicht), was viel später erst durch Menschen entstanden bzw herraus gebildet wurde, und dessen Zelebrationsform ihm wahrscheinlich auch nicht gefallen hätte.
*Vermutung meinerseits.
Ich wäre über eine Aufklärung sehr dankbar
Und bitte nicht damit kommen, das war schon immer so, was soll daran dann falsch sein. Das lehrt das RKK Lehramt und helige aufzählen und so einen Tünkram.
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#66   Benedikt   16:27:32 | Donnerstag, 11. Dezember 2008
Großschwätzer
Aber Tissier de Mallerais, der hat gaaanz viel gegen den Verfall der Jugend und der Gesellschaft unternommen, nicht wahr? Wen erreicht denn die Piusbruderschaft? Lauter Leute, die ohnehin zu 100% von der kirchlichen Lehre überzeugt sind. Die bei der Stange zu halten ist wirkliche eine seelsorgerische Meisterleistung.
Tissier de Mallerais ist ein Zwiedenker. Die einzige Konsequenz seiner Denke ist der Sedisvakantismus. Er hält den Papst nicht für römisch-katholisch und redet vom besetzten Rom. Dennoch zelebriert er jeden Tag „una cum“, oder? Was für ein Heuchler. Aber das Lügen hat ja seit der Bischofsweihe Tradition.
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#65   Prof Rempremmerding   16:16:32 | Donnerstag, 11. Dezember 2008
Götzenjopa
:-! Wojtyla hat nicht nur nichts gemacht, um den Glauben wiederherzustellen, sondern im Gegenteil alles unternommen, was möglich war, um die Reste des Katholizismus, die 1978 noch übrig waren, zu vernichten. Keiner seiner Vorgänger hat öffentliche Götzenkulte in seiner Gegenwart abhalten lassen, Götzentempel besucht und den dortigen Idolen seine Reverenz erwiesen, Götzenpriester an sich selbst ihre heidnischen Rituale vollziehen lassen, jüdische Synagogen besucht, ohne dort unseren Herrn Jesus Christus zu verkünden, den gottesloästerlichen Koran wie das hl. Evangelium geküßt etc., etc., pp.
Wenn Benedikt XVI. diesen ärgerniserregenden Charlatan wirklich selig sprechen sollte, wird es schwer sein, ihn gegen die Anschuldigungen Exz. Tissiers glaubwürdig in Schutz zu nehmen. Die schonungslose Analyse S. Exzellenz trifft leider weitestgehend zu, schönfärberisches Wunschdenken kann der Realität nicht entkommen!
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#64   Wandregisel   16:11:22 | Donnerstag, 11. Dezember 2008
@Petrus?
Keine Einwände gegen die Konzilsbeschlüsse?
Das Schisma hat nichts mit dem V II zu tun sondern liegt in der Ablehnung des römischen Primats begründet. Und genau dies hat die Petrusbruderschaft im Unterschied erkannt und ist bewust in den Schoß der Muitter Kirche zurückgekehrt, wo sie moit offenen Armen empfangen wurde.
Und nach diesem Interview sollte es da keine Zweifel mehr geben wohin sich die bis zu einem gewissen Grad berechtigte Kritik der Piusler entwickelt hat. Hinaus aus der kirche.
@Cusanus: Sicherlich einer der großen Autoritäten seiner Zeit, wenn nicht sogar DIE große Autorität. Ich selbst bin überzeugt, dass es in die Schar der heiligen aufzunehmen ist. Da war wohl mein Wunsch Vater des Gedankens.
Interessant ist auch sein Grab in Rom, dass von dem Grab eines Heiligen wohl nicht zu unterscheiden ist.
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#63   Tridentinus   16:05:32 | Donnerstag, 11. Dezember 2008
Lassen Sie Tissier de Mallerais für sich antworten,
PetrusII, dann reagiere ich vielleicht wieder, aber das, was Sie schreiben und wie Sie argumentieren, würde auch der Weihbischof zweifellos nicht teilen oder rechtfertigen.
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#62   PetrusII   16:04:27 | Donnerstag, 11. Dezember 2008
@Pascal
Genau richtig!
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#61   Confiteor   16:03:01 | Donnerstag, 11. Dezember 2008
Sei gegrüßt
Pascal 123. Lange nichts von Dir gelesen. Freue ich über das Wiederlesen, -hören, -sehen…!
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#60   PetrusII   16:01:22 | Donnerstag, 11. Dezember 2008
@Tridentinus
Schauen sie doch woher diese Mahlfeier kommt. Von den Schismatikern der evangelischen Sekte. Luther war von Satan besessen, genau wie seine Sekte vom Satan ist. Diese Sekte ist nicht von GOTT und so auch das Mahl nicht von GOTT ist.
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#59   Tridentinus   16:00:58 | Donnerstag, 11. Dezember 2008
Nikolaus von Kues
wäre es ja auch fast gelungen, das Schisma von 1054 zu heilen.
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#58   Pascal123   16:00:34 | Donnerstag, 11. Dezember 2008
PetrusII
Die Messe ist nicht mehr dieselbe, welche Jesus eingesetzt hat
Ach und die alte Messe ist die Messe die Jesus eingesetzt hat??
Komisch??
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#57   Confiteor   15:58:50 | Donnerstag, 11. Dezember 2008
Tridentinus
wer könnte das letztlich besser wissen als G*tt selbst.
Bei der Heilig- und Seligsprechungsinflation, die von JP II losgetreten wurde, dürfte es doch unerheblich sein, wie heiligmäßig Nikolaus v. Kues war. Nachprüfen ließe es sich nur schwer.
Hätte man nur etwas mehr auf ihn gehört, wäre es zur Spaltung der abendländischen Kirche vielleicht nicht gekommen. Er war einer der herausragenden Vordenker der Neuzeit.
Das Prädikat ist natürlich kein Kriterium für Heiligmäßigkeit… den Einwand lasse ich gelten…
Aber einem Philosophen auf der Cathedra die Ehre der Altäre zuzuerkennen, ist ganz bestimmt keine Schande für die heilige Kirche…
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#56   Tridentinus   15:54:42 | Donnerstag, 11. Dezember 2008
Petrus II
Dann werden Sie Sedisatanist, denn soetwas niveauloses hat selbst Tissier de Mallerais nicht gesagt. Weil ich weiß, daß er gebildet ist und auch die Biographie sehr objektiv und qualitativ finde, war ich von seinem Interview doch negativ überrascht.
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#55   PetrusII   15:51:09 | Donnerstag, 11. Dezember 2008
@die Afterkirche in Rom
dem es gelungen sei, das Opfer abzuschaffen, der ist häretisch, da er die Führung der Kirche durch den Heiligen Geist, den Beistand Jesu bis ans Ende der Zeiten und das Lehramt der Kirche leugnet. Der Papst hat spätestens mit Summorum Pontificum endgültig klargestellt, dass die neue Form der Messe im Kern nichts anderes ist,
Das hl. Messopfer ist nicht abgeschaft, es existiert in der überlieferten Messe weiter. Die Priesterbruderschaft steht innerhalb der Kirche und bewahrt den überlieferten rk Glauben. So hat Jesus Recht. Es liegt hier schon wieder kein Schisma vor.
Die Neue Messe ist nicht das wahre Messopfer. Die Messe ist nicht mehr dieselbe, welche Jesus eingesetzt hat. Die Neue ist ein Mahl. Schon deshalb wurde der Opferaltar abgeschafft. Es ist die Messe Satans!
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#54   Tridentinus   15:48:42 | Donnerstag, 11. Dezember 2008
@Confiteor
das weiß ich nicht. Seine Philosophie ist zwar höchst eigenständig und tatsächlich anregend, aber doch auch nicht völlig frei von Aspekten, die fragwürdig bleiben und denen bereits eine gewisse Dialektik eignet. Das würde aber ja nicht unbedingt gegen die Ehre der Altäre sprechen. Aber war Cusanus wirklich heiligmäßig? Ich würde sagen ein normaler, guter Bischof und Kardinal, für damalige Verhältnisse vielleicht schon auffallend gut, aber trotzdem: deswegen schon heiligmäßig?
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#53   Wandregisel   15:47:28 | Donnerstag, 11. Dezember 2008
Tridentinus
Ajei-jei, da hab ich einen echten Bock geschossen. Dumm von mir. Mea culpa :-$
Ich bitte darum diesen Teil aus dem Protokoll zu streichen und dem guten Petrus II nur die Konzilsentscheide vorzulegen.
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#52   Rottenburg   15:46:36 | Donnerstag, 11. Dezember 2008
Altmodischer Modernist?
Den Papst bezeichnete Mons. Tissier de Mallerais als „wirklichen Modernisten“.
Stimmt, schliesslich hat der Heilige Vater auch in den letzten Tagen keinen Hehl daraus gemacht: Z.B. bei seiner Personalpolitik www.kreuz.net/article.8307.html zeigte er, wie sehr er Modernist ist!
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#51   Confiteor   15:43:22 | Donnerstag, 11. Dezember 2008
Und dabei
hätte es der Nikolaus von Kues doch verdient zur Ehre der Altäre erhoben zu werden…Jawoll!!
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#50   Tridentinus   15:37:50 | Donnerstag, 11. Dezember 2008
Kardinal Nikolaus von Kues (1401-1464)
ist weder selig-, noch heiliggesprochen. Dies nur zur sachlichen Klarstellung.
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#49   KarlBorromäus   15:36:42 | Donnerstag, 11. Dezember 2008
Der Herr hat gesagt
Mt 16,18:Ich aber sage dir: Du bist Petrus und auf diesen Felsen werde ich meine Kirche bauen und die Mächte der Unterwelt werden sie nicht überwältigen.
Das hat nicht irgendjemand gesagt, sondern unser Herr persönlich. Damit ist alles klar. Es ist seine Kirche und er wird auf sie aufpassen. Die Braut ist krank und er wird sie wieder heilen. Wir müssen der Kirche treu bleiben, erst recht dann, wenn es ihr schlecht geht.
Trotz gewisser Sympathien, die ich gegenüber den Piusbrüdern hege, sind sie doch Schismatiker und haben einen zu schwachen Glauben, den Worten des Allerhöchsten einfach zu vertrauen!
Warum sollte auch seiner Kirche der Leidensweg erspart bleiben?
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#48   PetrusII   15:32:08 | Donnerstag, 11. Dezember 2008
@die Afterkirche in Rom
Ach so der Buchstabenglaube soll schismatisch sein. Wo ist da die Logik? Wenn ich mich nach dem katholischen Glauben halte, so wie er von unserem Herrn und Gott gelehrt wurde und von den Aposteln überliefert wurde ist das also schismatisch nach den Anhängern der VII Afterkirche.
Aber sonst geht es noch? Der Glaube kann nicht irgendwie gerade so ausgelegt werden, wie Satan es will. Es wurde geschrieben und es wurde überliefert. Und es wurde im VII nach den vorgaben Satans geändert.
Also ist folglich der ganze wahre überlieferte Glauben schismatisch?!
Zts, Zts, Zts
Oder nach Ihrer Logik. Zeigt eine Ampel Rot, gebe ich Gas, weil ich ja Frei bin und mir das Gesetz auslegen kann wie es mir passt. Frei nach dem Motte der VII Afterkirche.
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#47   Wandregisel   15:29:59 | Donnerstag, 11. Dezember 2008
@Petrus II
Hm…wo wollen wir da anfangen:
Ich schlage vor mit dem Konzil von Konstantinopel 879, dem IV. Laterankonzil von 1215 (beginn des römischen Primatsanspruchs), verschärft natürlich durch das absolute Primat des V I. Die Ausführungen des wohl unverdächtigen hl. Nikolaus v. Kues zum Dialog und dem Wahrheitsgehalt anderer Religionen, die die geistige Grundlage des V II darstellen, lassen wir mal weg, da sie ja keine dogmatische Qualität besitzen.
Soll ich weitermachen?
Oh…nur noch kurz mein Lieblingszitat von 1279 (2. Konzil von Lyon):“… so müssen auch alle auftauchenden Fragen über den Glauben durch ihr (der römischen kurie) Urteil entschieden werden.“
Und genau das machen die Piusler. Wo ist der Unterschied zu den Alt-Katholiken, Angelikanern und zur Orthodoxie?
Ganz simpel: Piusler=Schismatiker! Und ganz nebenbei auch noch wahnsinnig unsympathisch…
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#46   Lorenz   15:18:59 | Donnerstag, 11. Dezember 2008
giovanniparvo; eben nicht wie Luther
Wo ist denn der Ruf nach Spaltung, nach Ungehorsam, nach Abkehr vom überlieferten Glauben?
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#45   Roma locuta   15:16:48 | Donnerstag, 11. Dezember 2008
@petrusII
der Satan äfft die heilige Messe nach!
Da haben Sie vollkommen recht. Und dies geschieht in der Neuen Messe, welche keine Opfermesse mehr ist. Somit haben Sie den Nagel auf den Kopf getroffen. Es ist die Messe Satans
…und damit haben Sie selbst begründet, woran es bei der Piusbruderschaft hakt. Wenn die neue Messe die Messe Satans ist, dann muss man Sedisvakanz unterstellen. Wer wirklich glaubt, die Kirche sei in kürzester Zeit – nämlich mit Einführung der neuen Messe, der ich übrigens durchaus kritisch gegenüberstehe – fast komplett in die Hände Satans geraten, dem es gelungen sei, das Opfer abzuschaffen, der ist häretisch, da er die Führung der Kirche durch den Heiligen Geist, den Beistand Jesu bis ans Ende der Zeiten und das Lehramt der Kirche leugnet. Der Papst hat spätestens mit Summorum Pontificum endgültig klargestellt, dass die neue Form der Messe im Kern nichts anderes ist, jedenfalls aus Sicht der Kirche nichts anderes sein soll, als die alte, also Opfer.
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#44   giovanniparvo   15:15:14 | Donnerstag, 11. Dezember 2008
wie Luther
Bischof Tissier ist ein würdiger Nachfolger Martin Luthers. Jede Zeile atmet den Geist der Spaltung und der Besserwisserei, wie es auch den Protestanten eigen ist. Sprache ist verräterisch. Ich bin dafür, dass die römisch-katholische Kirche die schismatischen Piusbrüder wie auch deren evangelischen Verbündeten nicht weiter beachtet. „Was juckts die Eiche, wenn die Sau sich an ihr reibt.“ Sie werden alle später ihre gerechte Strafe erhalten.
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