Im besetzten Rom leitet ein modernistischer Papst eine neue, falsche Religion. Altgläubige Eltern sollen „Kinder und viele Kinder bekommen“ und sie richtig erziehen.
Bischof Bernard Tissier de Mallerais bei Priesterweihen in Ecône im Juni 2006
(kreuz.net) Papst Johannes Paul II. hat nichts unternommen, um den Glauben wiederherzustellen.
Das erklärte
ein Bischof der Piusbruderschaft, Mons. Bernard Tissier de Mallerais, im Interview mit der September/
Oktoberausgabe der lefebvristischen Zeitschrift ‘Fideliter’.
Der Text erschien gestern Mittwoch auch
auf der Webseite der Piusbruderschaft.
Unter Johannes Paul II. sei der Glaubensabfall weiter fortgeschritten.
Die Jugend sei fast völlig in Ausschweifung und Rauschgiftkonsum versunken.
Mons. Tissier sieht darin
den von Paulus im zweiten Brief an die Thessalonicher angekündigten großen Glaubensabfall – „bis der
große Abfall von Gott kommt.“
Sonst wäre der überlieferte Glaube ausgestorben
Der Bischof glaubt,
daß die Bruderschaft nur durch die unerlaubten Bischofsweihen von 1988 gerettet werden konnte.
Andernfalls
hätte es „nach einiger Zeit nur noch alte Priester, alte Brüder, alte Schwestern und leere, aufgelassene
Seminare gegeben. Es hätte ebenso auch keine Petrusbruderschaft oder ähnliches gegeben.“
Die Bischofsweihen
seien ein „Rettungsakt“ gewesen: „Der überlieferte Glaube wäre ausgestorben.“
Das Motu Proprio ‘Summorum
Pontificum’ bezeichnete Mons. Tissier als „unerwartetes Wunder“. Es habe das Verhalten des heiligen Stuhles
gegenüber der Alten Messe grundlegend geändert.
Doch de facto sei die Rückkehr zur Tradition unter
den Priestern „eher zögerlich“. Nur die jungen Priester würden davon angezogen.
Das Herz der Kirche
ist in der Piusbruderschaft
In bezug auf die Lehre über die Religionsfreiheit und die Menschenrechte
habe sich nichts geändert: „Da herrscht die induratio cordium, die Herzenshärte, die Blindheit der Geister.“
Ferner erklärte der Bischof, daß sich das Herz der Kirche in der Piusbruderschaft befinde: „Der wahre
Glaube, die wahre Lehre, Sakramente, die nicht verfälscht sind.“
Überall sonst herrschten Vermischung
und Kompromisse.
Damit möchte der Bischof nach eigenen Angaben nicht andeuten, daß die Kirche auf die
Bruderschaft zusammengeschrumpft sei.
Die „neue Kirche des Zweiten Vatikanischen Konzils“ sieht der Bischof
aber als Parallelkirche.
Keine Versöhnung
Mons. Tissier bedauert, daß sich altgläubige Katholiken
mit dem Heiligen Stuhl versöhnen:
„Viele resignieren aufgrund mangelnder Überzeugung und in Untreue
gegenüber dem Kampf der Bruderschaft, auf der Suche nach Kompromissen.“
Sie sehnten sich nach einem
vorzeitigen Ende des Kampfes und wünschten einen Sieg vor dem von Gott vorgesehenen Zeitpunkt herbei.
Der Bischof bezeichnet sie als liberal und einem blinden Aktionismus verfallen. Sie würden von den Lächeln
der Prälaten in der römischen Kurie verführt.
Sie seien des jahrelangen Kampfes für den Glauben müde
und überdrüssig geworden:
Doch diese Krise werde noch weitere dreißig Jahre dauern – glaubt der Mons.
Tissier: „In der Kirche dauern große Krisen – wie die Geschichte zeigt – mindestens siebzig Jahre.“
Es gelte mutig weiterzukämpfen und eine Versöhnung nicht zuzulassen.
„Neue, falsche Religion“
Mons.
Tissier bemerkte im Interview, daß junge Priester, welche die Alte Messe lesen, heute genauso verfolgt
würden wie die guten alten vor vierzig Jahren:
„Von einigen sehr wenigen Ausnahmen abgesehen, toben
die Bischöfe voller Wut gegen die überlieferte Heilige Messe.“
Ihre „neue Religion“ sei der wahren
Messe entgegengesetzt. Die Alte Messe bedrohe „ihre neue und falsche Religion“.
Es handle sich um eine
Religion „ohne Opfer, ohne Sühneleistung und Genugtuung, ohne göttliche Gerechtigkeit, ohne Buße, ohne
persönliches Schuldbekenntnis, ohne Aszese – eine Religion, bei der es nur noch ‘Liebe, Liebe, Liebe’
heißt, wobei hinter diesem Wort die völlige Leere gähnt.“
Bischof Tissier erinnert an den kirchlichen
Grundsatz, daß das Gesetz des Betens das Gesetz des Glaubens bestimmt und umgekehrt.
Deshalb könne
der Kampf gegen die Religionsfreiheit nicht vom Kampf für die Alte Messe getrennt werden.
Das gleiche
gelte auch für den Kampf gegen den Ökumenismus.
Besetztes Rom gegen altgläubige Bischöfe
Angesprochen
auf altgläubige Bischöfe sagte Mons. Tissier, daß die Römische Kurie keine solchen Oberhirten wolle:
„Das besetzte Rom kann für sich selbst keine traditionstreuen Bischöfe zulassen, die in der Kirche
wirken würden. Das wäre die Zerstörung ihres Zerstörungswerkes.“
Der Bischof der altgläubigen Apostolischen
Administratur in Campos in Brasilien, Mons. Arêas Rifan, habe eine Gehirnwäsche nach allen Regeln der
Kunst über sich ergehen lassen müssen.
Erst dann habe er als „versöhnt“ gegolten: „Er hält an der
heiligen und überlieferten Messe fest, aber er kämpft nicht mehr gegen die neue Messe an, auch nicht
gegen die Religionsfreiheit und so weiter.“
Anstehende Aufgaben
Im Interview sagte der Bischof ferner,
daß die Piusbruderschaft vor verschiedenen Herausforderungen stehe:
* Sie müsse in der „Zurückweisung
der Irrlehren“ des Zweiten Vatikanischen Konzils durchhalten.
* Sie müsse jede Versöhnung mit dem besetzten
Rom weiterhin ablehnen.
* Sie müsse die katholische Erziehung durch Schulen, Gymnasien, Universitäten
fördern und den Familien helfen.
* Sie müsse gegen jede Verfolgung von seiten der staatlichen Behörden
Widerstand leisten.
* Sie müsse schließlich das Christentum als einziger Quelle der Kultur verkünden.
Modernist Benedikt XVI.
Den Papst bezeichnete Mons. Tissier de Mallerais als „wirklichen Modernisten“.
„Er vertritt die gesamte modernistische Theorie, und zwar auf dem neuesten Stand von heute.“
Den Eltern
rät der Bischof, „Kinder und viele Kinder zu bekommen“ und sie auch richtig zu erziehen.
Jungen Männern
empfiehlt er, Bücher über die Königsherrschaft Christi zu lesen. Die Frauen sollen sich mit Literatur
über den Haushalt – Kochen und Nähen – beschäftigen.
In den nächsten zwanzig Jahren vermutet der
Bischof, daß in Europa – Frankreich, Großbritannien, Deutschland, Belgien und Niederlande – islamische
Republiken entstehen:
„Außer sie werden noch von denjenigen vereitelt, die davon nichts wissen wollen.“
In Rom prophezeit er einen „organisierten Glaubensabfall durch die Vermischung mit der jüdischen Religion“.
Den Vereinigten Staaten drohe der Staatsbankrott und ein Bürgerkrieg.
In der Piusbruderschaft könnte
es – „wenn es nötig erscheint“ – neue Bischofsweihen geben: „Ich werde alt.“
Bischof Tissier de Mallerais
hofft auf einen wirklich römisch-katholischen Papst. Der wäre willkommen.
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143 Lesermeinungen
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#143 Benedikt 17:30:20 | Sonntag, 14. Dezember 2008
@ Bieger Wo kämen wir hin wenn sich die Kirche in die Politik einmischt. Dann wären wir nicht weit von
einem Gottestaat entfernt. Quatsch. In Deutschland darf sich jeder in die Politik einmischen, wie es ihm
gefällt. Wenn die IG Metall sich einmischt und einige Lobbyisten sogar in den Ministerien passgenaue
Gesetze für ihre Industrien schreiben dürfen, dann ist es überhaupt nicht einzusehen, warum die Kirche
ihren Mund halten müsste. Von 30 Mio Mitgliedern kann die IG Metall jedenfalls nur träumen. Das bedeutet
deshalb noch lange keinen Gottesstaat, denn Einmischung ist nicht gleich direkte legislative oder exekutive
Gewalt.
#141 MartinBieger 17:07:48 | Samstag, 13. Dezember 2008
Kunstmaler Das stimme ich ihnen zu.Aber nur Gott und sonst niemand. Sohn des Lichts Die Trennung von Staat
und Kirche ist auch gut so.Wo kämen wir hin wenn sich die Kirche in die Politik einmischt. Dann wären
wir nicht weit von einem Gottestaat entfernt.
@M.Bieger: Diese Frage kann man für die PBSPX-Theologen beantworten: Diese bevorzugen die Wiedererrichtung
der Staatskirchentumsstaaten, aber diese abzulehnen, und wie die Päpste seit Paul VI. die Trennung von
Staat und Religion zu befürworten, macht einen noch nicht zum Modernisten.
@Brandy: Ob jemand ein Irrlehrer ist oder nicht ist unabhängig vom Zeitalter der Kirche, weil der Glaube
der Kirche zeitlos ist. Die ersten Modernisten waren die ungläubigen Gegner der Kirche weil der Modernismus
nichts Übernatürliches akzeptiert. In welchem Jahrhundert leben die Pius-Brüder eigentlich ?
Einen modernistischen Papst kann es nicht geben, weil ein Modernist ein dogmenleugnender Irrlehrer ist
und kein Katholik ist und damit logischerweise auch nicht gültig ein Amt der Kirche innehaben kann. Papst
Paul IV. selbst hat diese Lehre so dargelegt, in seinem Apostolischen Lehrschreiben Cum ex apostolatus…atholischedokumente.de.tl/…AUPT-ZU-SEIN-k2-.htm
(1559 D.G.K. [1566 nach Christus’ tatsächlicher Geburt]). Papst Benedikt XVI. ist nur ein liberaler Katholik
der die modernistischen Dogmenleugner duldet, wie bereits alle anderen Päpste seit Paul VI.
Mons. Tissier de Mallerais – Vergelts Gott! Für Ihre Glaubenstreue! Und nicht wie ein B-XVI, der meint:
„Die Würde jedes Menschen ist wahrhaft nur dann garantiert, wenn all seine Grundrechte anerkannt, geschützt
und gefördert werden“… um dann auf Seite 26 des gleichen Dokumentes diese Grundgrechte im zweiten Absatz
voll aushebelt!!! Das ist Augenwischerei und verschei… der Seelen! Pfui!
#133 Benedikt 00:59:36 | Samstag, 13. Dezember 2008
@ Möchtegern-Kathole Genau deshalb, lieber Benedikt, schreibe ich doch seit Jahren hier gegen dieses
unseelige Hochgebet!!! Genau hier erkennen Sie, dass nach 40 Jahren dieses dämlichen, inhaltlich schwer
fehlerhaften Hochgebets die inhaltlichen Fehler sich den Weg in die Köpfe der Menschen gebahnt haben.
Ich bin nicht Ihrer Meinung. Das explizite Vorkommen des Wortes Opfer reicht kaum als Gemeindekatechese.
Das ist so ein Irrtum der Nachkonzilszeit gewesen, dass man meinte, man bräuchte nichts mehr zu erklären,
weil die Menschen ja jetzt alles in ihrer Muttersprache verstehen könnten.
#132 Gotthard 21:57:25 | Freitag, 12. Dezember 2008
@marcelus Ein besonders großer Kinderreichtum ist auch nicht der Weisheit letzter Schluss, DAS sage aber
bitte nicht diesem Deinem Weihbischof… Eine Exkommunikation aus der Gruppe wird wohl unvermeidlich sein.
#131 Marcelus 19:26:51 | Freitag, 12. Dezember 2008
Ein besonders großer Kinderreichtum ist auch nicht der Weisheit letzter Schluss, nachdem die Menschheit
aus dem Paradies vertrieben wurde und unter dem Joch der Erbsünde und aller Plagen steht die die Erbsünde
mit sich gebracht hat, zusammen mit der Ferne Gottes. Man sollte vielleicht die Menschen zu größerer
Enthaltsamkeit anspornen, auch die Verheirateten, und sich mit jenen Kindern begnügen die auch ohne größere
Appelle kommen und in diese verdorbene Welt gesetzt werden.
#130 Gotthard 18:58:40 | Freitag, 12. Dezember 2008
Pius-Bischof gegen den Papst Benedikt XVI. hat die vor 60 Jahren verabschiedete „Allgemeine Erklärung
der Menschenrechte“ gewürdigt. Bei einem Auftritt im Vatikan forderte er am Mittwoch Abend eindringlich
eine bessere Umsetzung des historischen Textes. „Die Würde jedes Menschen ist wahrhaft nur dann garantiert,
wenn all seine Grundrechte anerkannt, geschützt und gefördert werden“, so Benedikt.
Der Bischof… hat mit dem was er im ersten Teil verkündet in einigen Punkten durchaus recht. Es ist
wahr, dass die Situation auch nach dem Motu Proprio, oder besser, erst recht nach dem Motu Proprio, Standhaftigkeit
und Durchhaltewillen verlangt. Allerdings erscheinen mir sein Aussagen in Bezug auf den Kern der katholischen
Kirche zumindest grenzwertig zu sein. Aber: Die letzten Aussagen lassen doch Zweifel aufkommen, ob der
Bischof noch vollständig in der Realität lebt. Seine Prophezeiung bezüglich der Dauer der Kriese können
stimmen, können genausogut aber auch völlig falsch sein. Frauen sollen Bücher über Stricken und Kochen
lesen? Möglicherweise ist dem Bischof entgangen, dass es sich die meisten Familien, es sei denn, sie
wären sehr begütert, nicht leisten können von einem Einkommen zu leben. Dies wird sich auch in Zukunft
nicht ändern, was den Plan der traditionellen Familie mit dem Mann, der das Geld heranschafft und der
Frau, die den Haushalt schmeißt zur Utopie werden lässt. Diese Aussage offenbart auch ein Grundproblem
der FSSPX: Sie beschränken sich nicht auf den Inhalt ihres Kampfes (d.h. die Tradition zu wahren) mit
dem sie auch völlig recht hat, sondern sie entwirft einen merkwürdigen Gegenentwurf zur Gesellschaft,
der in einigen Punkten lückenhaft und von erschreckendem Dilletantismus geprägt ist. Und Islamische
Republiken? (warum auch grad Republiken) Bürgerkrieg in den USA (zwischen wem und wem?) Der Bischof sagt
es selber: er wird alt…
#128 Doriano 14:03:07 | Freitag, 12. Dezember 2008
@Navon Wenn die Dinge nicht so angesprochen dürfen, wie sie sind… Um welche Art von Schätzen es sich
handelt, habe ich bereits geschrieben. Jerusalem = Himmlisches Jerusalem. Wenn Sie es nicht verstehen
WOLLEN , dann lassen Sie’s.
Durch Rauswinden wird es nicht besser. Wieso sollte man „Schätze im Himmel“ nach Jerusalem tragen müssen?
Zumal andere Poster wie Kunstmaler dank solcher Antworten wie Was manche unverantwortliche Menschen daraus
gemacht haben, hat nichts mit Christus und seinem Vater zu tun. schon zugegeben haben, dass es sich um
widerrechtlichen Raub von Besitz anderer Völker handelt…
Im Kontext der Threads geht es glaub ich um sehr weltliche Schätze, nicht um himmlische. Ansonsten gäbe
es wohl keine verbalen Entgleisungen wie „Perversion“ etc.
#123 Doriano 11:24:46 | Freitag, 12. Dezember 2008
@Navon Die Schätze, von denen hier die Rede ist, sind jene, über welche Christus gesagt hat:„Sammelt
euch Schätze im Himmel, die unvergänglich sind und die weder von Motten zerfressen noch von Dieben gestohlen
werden können.“
Kann jemand diesen Widerspruch erklären oder harmonisieren? Wer hat denn nun recht? Der Bruderschaftsbischof
fordert, seine pusilla grex „müsse in der Zurückweisung der Irrlehren des Zweiten Vatikanischen Konzils
durchhalten.“ Kurz zuvor aber erklärt der deutsche Oberbruderschaftler (lt. hiesigem Artikel): „Vergangenes
müsse hinterfragt werden, wenn es sich nicht um Dogmen, sondern um Pastoralfragen handelt, wie dies im
Zweiten Vatikanum der Fall ist … Das Zweite Vatikanum habe sich „ausdrücklich“ als Pastoralkonzil verstanden
…“ Wie war das mit dem in sich selbst gespaltenen Reich (Mt 12, 25)?
#121 Kunstmaler † 10:54:43 | Freitag, 12. Dezember 2008
Navon Es gibt nur einen Vater und nur einen Sohn und nur eine Wahrheit. Was manche unverantwortliche Menschen
daraus gemacht haben, hat nichts mit Christus und seinem Vater zu tun. Das Neue Testament lesen – Information
tut gut.
Wozu braucht Euer Gott denn Schätze? Ist der so eitel, sich mit Gold und Tand zu schmücken??? Mal abgesehen
davon, dass besagte Völker ihre Schätze nicht freiwillig gegeben haben, sondern sie ihnen gestohlen
wurden…
#119 Doriano 10:38:23 | Freitag, 12. Dezember 2008
@Heinz Josef Haben Sie nicht richtig gelesen? …wenn diese Völker den einen und wahren Gott und Jesus
Christus als seinen Sohn und unseren Erlöser bekennen, sind diese Schätze durchaus wohlgefällig vor
Gott. Ist das verständlich genug?
#118 Heinz Josef 10:16:40 | Freitag, 12. Dezember 2008
Sie geben also zu, dass alle Völker Schätze haben, die Gott zu sich holen will. Wenn das so ist, wie
können Sie dann behaupten, dass es sich um Perversionen handelt?
#117 Doriano 09:59:21 | Freitag, 12. Dezember 2008
@Heinz Josef Und waum bekennen die Propheten das die Schätze der Völker nach Jerusalem kommen, wenn
die anderen Kulturen pervers sind? …wenn diese Völker den einen und wahren Gott und Jesus Christus
als seinen Sohn und unseren Erlöser bekennen, sind diese Schätze durchaus wohlgefällig vor Gott. Nur
das ist es, was vor Gott zählt; daß der Wille und alles Schaffen und Handeln des Menschen darauf ausgerichtet
sind, Ihm zu dienen und seinen Willen zu erfüllen.
#116 athanasius1957 09:52:17 | Freitag, 12. Dezember 2008
ad Jack: Bischof Tissier de Mallerais ist exkummuniziert! zum wiederholten Male: wenn S.E. Tissier exkommuniziert
ist, warum sind dann die patriotisch-chinesischen Bischöfe, welche widerrechtlich geweiht worden sind,
durch ihre „Unterwerfungsbriefe“ an den Heiligen Vater sofort ins Bischofskollegium aufgenommen worden
bzw. um es Neudeutsch zu sagen They are in good standing with the Holy See. Dort spricht niemand von Exkommunikation
auch nicht von jenen Seminaristen der PC-Kirche, welche über die Mary-Knoll-Stiftung in den USA, Canada
oder sonst wo studieren. Und nebstbei jener Paragraph im CIC wurde durch Pius XII genau wegen der ersten
Bischofsweihen in der VR China Anfang der Fünfziger verschärft. o^/
#115 Heinz Josef 09:48:19 | Freitag, 12. Dezember 2008
@Dariano Alles andere ist eine Verdrehung und Pervertierung. Und waum bekennen die Propheten das die Schätze
der Völker nach Jerusalem kommen, wenn die anderen Kulturen pervers sind? Wie kann Gott etwas perverses
zu sich ins neue Jerusalem holen?
#114 Doriano 09:19:48 | Freitag, 12. Dezember 2008
@Navon Schon mal daran gedacht, wieviele der sog. Hochkulturen schon untergegangen sind, bevor es die
Christen gab? Das Christentum ist die Quelle der Kultur, welche auf Gott als Ziel allen Denken, Handeln
und Fühlens ausgerichtet ist und von daher letztendlich alleingültigen Charakter besitzt. Alles andere
ist eine Verdrehung und Pervertierung.
Ist der Autor drogensüchtig? Anders kann man diesen Unsinn wohl nicht erklären! Die Jugend sei fast
völlig in Ausschweifung und Rauschgiftkonsum versunken. Der Mann scheint ja jede Ahnung von der Realität
verloren zu haben – wahrscheinlich durch zuviel Konsum von Weihrauch, welches ja nachweislich THC enthält.
* Sie müsse die katholische Erziehung durch Schulen, Gymnasien, Universitäten fördern und den Familien
helfen. Deswegen gibt es ja eine Trennung von Staat und Kirche! * Sie müsse gegen jede Verfolgung von
seiten der staatlichen Behörden Widerstand leisten. Ach die Sekte will also gegen Recht und Gesetz verstoßen?!
Naja ist ja nichts neues… Nur vllt. hätte er ja in seinem reißerischen Pamphlet mal schreiben können,
wer genau warum vom Staat verfolgt wird? Es ist ja nicht so, dass das nicht passiert, aber ich denke,
Moslems, die ohne Grund „Terrorverdächtige“ werden, wird er kaum meinen. Wen dann? * Sie müsse schließlich
das Christentum als einziger Quelle der Kultur verkünden. Christentum als einzige Quelle der Kultur???
Haben wir schon Karnevall? Was ein Schenkelklopfer! Schonmal dran gedacht, dass es schon hochkulturen
gab, als es das „Volk Gottes“ aus der Bibel noch nichtmal gab? Und schonmal dran gedacht, wieviele Kulturen
durch die Hand der Christen vernichtet wurden?
moment mal gültig und erlaubt geweiht sind alle priester und bischöfe nach de, vat II., da es auf die
sukzession ankommt und die elemente handauflegung und gebet vorhanden sind. jedoch sind die von mons.
marcel zwar gültig aber unerlaubt geweiht und daher dürfen sie ihre weihevollmacht nicht ausüben. das
ist die kirchenrechtliche lage und an der ist nichts zu rütteln. also: aufpassen, was hier behauptet
wird. wenn wir über petrus reden, dann ist die lage anders: weihen sind hier gültig und erlaubt und
keine schismatische handlung im hintergrund.
#111 Heinz Josef 05:52:35 | Freitag, 12. Dezember 2008
Later Pingen oder Retal Negnip oder Retap Negnil warum reden Sie überhaupt von Messopfern wenn es doch
keine sind? Warum soll der Papst zur alten Messe zurückkehren wenn sie keiner feiern kann und statt Messe
Hocuspocus auf Latein stattfindet? Sagen Sie doch gleich dass das Problem erst gelöst ist wenn alle zu
Ihnen ups Pater Lingen kommen dem einzig gültig geweihten …
#110 Later Pingen 01:15:48 | Freitag, 12. Dezember 2008
Messopfer und VII-Sekte Grüß Gott, hier wird gerade über das Wesen des heiligen Messopfers diskutiert.
Hier muss bedacht werden, dass die meisten sogenannten „Priester“ und „Bischöfe“ der V2-Sekte eine ungültige
Weihe besitzten. Den Nachweis haben wir in der Leserzeitung verlinkt. Wir haben es also im Grunde seid
dem „Konzil“ nurmehr mit Laienpredigern zu tun. Diesen fehlt aber jegliche Weihevollmacht. Somit sind
automatisch ihre Messofper ungültig. Christus vincit!
#109 Graf von Galen 23:44:55 | Donnerstag, 11. Dezember 2008
Wider VII, Bischof Tissier de Mallerais Leider ist die Lage in Kirche und Staat so kathastrophal wie von
Bischof Tissier de Mallerais beschrieben. In Bezug auf den Hl. Vater bin ich jedoch so pessimistisch.
Ich denke, er hat durchaus positive Ansätze wie z.B. der Rückkehr zur alten Liturgie, neben sicher auch
negativen wie der Verherrlichung der „Götzendiensfreiheit.“
#107 Heinz Josef 22:40:41 | Donnerstag, 11. Dezember 2008
Sorry, natürlich: Durch Ihn und mit Ihm und in Ihm ist Dir Gott allmächtiger Vater in der Einheit des
Heiligen Geistes alle Herrlichkeit und Ehre, jetzt und in Ewigkeit. Selbstverständlich ist auch hier
der Gekreuzigte und Auferstandene gemeint. Der Auferstandene bleibt durch die Wundmahle gezeichnet und
wird an ihnen erkannt. Vergegenwärtigt wird Jesus Christus der sich hingibt für uns und dessen Hingabe
vom Vater angenommen wird. Gerade das erste Hochgebet bringt dass doch zum Ausdruck wenn Gott gebeten
wird, sein heiliger Engel möge die eucharistischen Gaben auf den himmlischen Altar tragen. Der Bezug
von irdischer und himmlischer Liturgie zeigt doch deutlich dass hier der Gekreuzigte und Auferstandene
gegenwärtig wird, sein Tod und seine Auferstehung. Wie die Jünger von Emmaus erkennen wir den Herrn.
#106 Galatea 22:00:38 | Donnerstag, 11. Dezember 2008
Herr oder Frau HBR: Wiederholung des Kreuzesopfers. Das Messopfer entspricht dem Kreuzopfer. Representare
im Sinne von entsprechen. Am Kreuz hat unser Heiland das Opfer vollbracht, in der Hl. Messe verteilt er
es. Lesen. Der Priester wiederholt als Werkzeug Gottes das Kreuzesopfer. Der Gläubige nimmt innerlich
daran teil und vergegenwärtigt es so. Das haben Generationen von Menschen durchaus verstanden.
#105 Doriano 21:52:49 | Donnerstag, 11. Dezember 2008
@Heinz Josef Deinen Tod o Herr verkünden wir und deine Auferstehung preisen wir, bis Du kommst in Herrlichkeit.
Mit der Doxologie endet die tridentinische Messe[…] Das halte ich jetzt aber für ein Gerücht. @HBR
[…] sondern eine VERGEGENWÄRTIGUNG des einmaligen Opfers des Herrn Richtig – aber nur ein Aspekt: Darin
liegt die Würde und Bedeutung der heiligen Messe, daß sie ein und dasselbe Opfer ist wie das am Kreuze,
ebenso heilig, ebenso gottgefällig. Aus dem Missale Romanum, „Vom Heiligen Messopfer“, S. 3*.
#104 Galatea 21:43:08 | Donnerstag, 11. Dezember 2008
Herr HeinzJosef: Das Johannesevangelium ist Schlusslesung jeder Alten Messe. Die Worte: Herr, ich bin
nicht würdig…, die werden dreimal gesprochen. etc. Nehmen Sie sich doch einmal einen Sonntag nachmittag
Zeit und vergleichen Sie beide Inhalte der Messe. Vergleichen Sie das Gotteslob mit dem Missale. Sie werden
zu erstaunlichen Ergebnissen kommen. Das fasst es doch wohl das eucharistische Hochgebet zusammen. Für
den Lobpreis und die Anbetung Gottes gibt es doch keine Zusammenfassung; vor allem dann nicht, wenn beidesinhaltsmäßig
amputiert worden sind. Da könnens Tod und Auferstehung soviel anrufen, es fehlt jedweder Glaubensinhalt.
Viel lieber lese ich das Johannesevangelium mit, auch, wenn es noch so abschafffenswert gewesen ist. Auf
den Inhalt kommt es an. Außerdem ist die Doxologie etwas anderes.
#103 Gotthard 21:41:27 | Donnerstag, 11. Dezember 2008
Representatio Der Gedanke der Repraesentation ist keine christlich-philosophische Idee, sondern eine jüdisch-philosophische.
Das Pascha-Mahl ist eine Repraesentatio der Errettung am Schilfmeer.
#101 Heinz Josef 21:28:52 | Donnerstag, 11. Dezember 2008
Deinen Tod o Herr verkünden wir und deine Auferstehung preisen wir, bis Du kommst in Herrlichkeit. Mit
der Doxologie endet die tridentinische Messe und auch die nach dem NOM. Das fasst es doch wohl das eucharistische
Hochgebet zusammen. Tod und Auferstehung. Erhöhung am Kreuz ist Tod und auferstehung. Lest mal das Johannesevangelium.
#100 Burgorus 21:25:44 | Donnerstag, 11. Dezember 2008
Repraesentare heißt, wie es Möchtegernkathole ganz richtig wörtlich übersetzt hat, „wieder präsent
machen“, „vergegenwärtigen“. Entsprechen heißt vielleicht „respondere“ oder (dem Englischen folgend:
„correspondere“ oder „suppetere“. Das Opfer Christi wird nicht aufgeteilt, sondern steht jedem zur Gänze
zur Verfügung. Aber Möchtegernkathole sollte nicht sagen, dass man die Vergegenwärtigung auf verschiedenen
Orten zu verschiedener Zeit nicht mit der Vernunft begreifen könne. Da setzt man sich nur dem Gespött
der Ungläubigen aus. Der Glaube ist eine Sache der Vernunft. Die Vergegenwärtigung des Opfers Christi
bei jeder Messfeier ist kein Widerspruch. Es lässt sich im vierdimensionalen Weltgeschehen (eine Dimension
für die Zeit, drei für den Raum) in einer konsistenten Theorie modellieren.
#99 Gotthard 21:24:03 | Donnerstag, 11. Dezember 2008
@möchtegern-kathole Die Leute werden häretisch, glauben die Messe sei ein Mahl, und kapieren nicht mehr,
dass die Messe das Kreuzesopfer unseres lieben Herren ist. Beschreibe mir mir doch bitte einmal, was ein
Sakrament ist?
#98 Galatea 21:13:13 | Donnerstag, 11. Dezember 2008
Der Gläubige nimmt Teil an der unblutigen… … Wiederholung des Kreuzesopfers. Das Messopfer entspricht
dem Kreuzopfer. Representare im Sinne von entsprechen. Am Kreuz hat unser Heiland das Opfer vollbracht,
in der Hl. Messe verteilt er es. Frau Clarissa Colonia weiß das.
#97 agnosti † 20:27:04 | Donnerstag, 11. Dezember 2008
Genau so oder so ähnlich habe ich mir die Geheimnisse des katholischen Glaubens vorgestellt: Natürlich
ist das mit Vernunft überhaupt nicht zu verstehen, vielleicht hilft die Vorstellung einer Raum-Zeit-Maschine
…? atheisti, vergnügt lächelnd
@HBR @clarissa @HBR ja genau! Und nicht nur Er, auch sein Opfer. So wie Er in der Messe da ist, opfert
er sich. Kein Symbol, kein „ähnlich wie damals“, kein „vergleichbar“, kein „nachempfunden“ oder so. So
wie Er real da ist, ist sein Opfer real da. So wie die Frauen unter dem Kreuze standen, stehen auch wir
vor dem Altare, so wie die ersten Christen damals flehten, sollen auch wir flehen, so er damals die Gnaden
austeilte denen die mit Ihm gingen, teilt er auch heute den Messbesuchern die Gnaden aus, wenn sie im
Glauben mit Ihm den Kreuzweg gehen. Deshalb auch die Symbolik drumherum: Die Stufen zum Altare symbolisieren
den Hügel Golgotha, der Altar selbst nach uralter Überlieferung das Kreuz. @clarissa ja richtig, „repraesentat“.
wieder präsent macht – wieder gegenwärtig macht, meinetwegen auch „vergegenwärtigt“. Es ist da, es
ist präsent. Es ist nicht vor 2000 Jahren, nicht 2000 km weit weg, nein es ist hier und jetzt, so wie
Er, Christus, auch hier und jetzt ist. Natürlich ist das mit Vernunft überhaupt nicht zu verstehen,
vielleicht hilft die Vorstellung einer Raum-Zeit-Maschine, mit der wir zu Seiner Kreuzigung hinversetzt
werden?
#95 wassers 20:11:17 | Donnerstag, 11. Dezember 2008
Hart, aber wahr Die Äußerungen S. E. des hochwürdigen Herrn Weihbischofs Tissier de Mallerais sind
hart, aber präzise und fassen die heutige Problematik der Glaubenszerstörung durch die gegenwärtigen
römischen Autoritäten in aller Deutlichkeit zusammen! Gratulation!
Merkwürdig nur, meine Herren, daß sich das in der Lehraussage des Tridentinum (D938, ed. 31) als „repraesentat“
(und nicht als „est“) liest. Aber, wahrscheinlich haben Sie ja rechter als jenes …
@möchtegernkathole Man kann es auch anders ausdrücken: Zum Zeitpunkt des Kreuzesopfers war Jesus Christus
in allen jemals gelesenen Messen gegenwärtig bzw. ist dadurch erst gegenwärtig. Gottes Wesen ist eben
nicht linear erfassbar
@clarissa colonia Die Messe ist das Kreuzesopfer. Das „ist“ ist schon richtig. Wenn Sie der Messe beiwohnen,
wohnen Sie dem Kreuzesopfer Christi bei. Sie stehen unter dem Kreuz (auch wenn Sie es nicht sehen), Christus
ist (auch dieses „ist“ ist richtig) leibhaftig gegenwärtig, er „ist“ (wieder richtig) die Hostie und
das Blut. Sie mögen einwenden, das Opfer sei ja schon lange her, es sei weit weg in Jerusalem dargebracht.
Das ist richtig. Weltlich haben Sie Recht, weltlich ist das „ist“ falsch. Aber im Glauben erkennen die
Katholen, dass es richtig ist. Wie der liebe Gott dieses „ist“ macht, weiß ich auch nicht, aber das ist
der katholische Glaube. Genau deshalb erhalten Sie alle Gnaden, als wenn Sie vor ca. 2000 Jahren unter
dem Kreuz zu Ihm gefleht hätten, wie die Frauen unter dem Kreuz, oder der Mitgekreuzigte.
#91 pneumat 19:04:52 | Donnerstag, 11. Dezember 2008
Es ist bezeichnend: wer gegen Piusbruderschaft – der auch für falsche „Emanzipation“, Feminismus, modernistische
„Theologie“ und Verweltlichung der Apostolischen Lehre, für satanistische Jugend-Rock-„Gottesdienste“,
für Anbetung des Pentagramms (Gebet gen das Volk) usw. usf. Wer Geister unterscheiden kann, wird im Sicheren,
wer Gott näher, V-ZWEI-fler oder mutige Pius-Brüder.
Ich glaube kaum, daß die Hl. Messe das Kreuzesopfer Christi ist, selbst, wenn sie es vergegenwärtigt.
Und: Vergessen die Opferzentrierten nicht etwas allzu leicht aus dem Blick, daß das Opfer Christi nur
Gottes „vorletztes Wort“ war – das letzte jedenfalls vor der Auferstehung?
Benedikt schrieb: „Wer ist eigentlich je auf die Idee gekommen, die Messe sei eine Kopie des letzten Abendmahls?
Die Messe ist die Vergegenwärtigung des Kreuzesopfers.“ Die Autoren des zweiten Hochgebets sind auf diese
dumme Idee gekommen, indem sie ein Hochgebet schrieben, in dem das Kreuzopfer nicht mehr vorkommt und
praktisch zensiert ist. Genau deshalb, lieber Benedikt, schreibe ich doch seit Jahren hier gegen dieses
unseelige Hochgebet!!! Genau hier erkennen Sie, dass nach 40 Jahren dieses dämlichen, inhaltlich schwer
fehlerhaften Hochgebets die inhaltlichen Fehler sich den Weg in die Köpfe der Menschen gebahnt haben.
Die Leute werden häretisch, glauben die Messe sei ein Mahl, und kapieren nicht mehr, dass die Messe das
Kreuzesopfer unseres lieben Herren ist. Genau deshalb muss dieses grausame, den glauben zerstreuende,
die Seelen zerstörende, den Glauben zersetzende Hochgebet weg, und zwar so schnell es geht.
#88 Samurai 18:52:36 | Donnerstag, 11. Dezember 2008
Tja, agnosti, … …ich kenne keinen (!) Katholiken, der auch nur ansatzweise Ahnung von Theologie und/oder
Kirchengeschichte hat und sich über die Piushanseln nicht (!!) amüsiert.
#87 agnosti † 18:47:54 | Donnerstag, 11. Dezember 2008
und sie streiten wieder und werfen sich gegnseitig Häresien vor! Nur verstehe ich nicht: Warum dauerte
es so lange, bis einer der Seken-Bischöfe klar und deutlich sagt, was ihrem Gedankengut entspricht? Im
Prinzip lautet dies doch: Wir haben die Wahrheit, wir sind Rom, wir sind die rk Kirche und wir stehen
in der Tradition? Wozu dann bitte diese ständigen selbsthypnotischen Autismen im Sinn: Wir sind die Guten
und wollen mit den Bösen nichts zu tun haben, aber wir gehören selbstverständlich und natürlich zu
den Bösen, wurden von den Bösen also auch nicht exkommuniziert. agnosti, still sich amüsierend
#86 Samurai 18:47:22 | Donnerstag, 11. Dezember 2008
Werter Benedikt, das Richtige wäre es,… die positiven „Aspekte“ der vorkonziliaren Liturgie (Betonung
der Vergegenwärtigung des Kreuzesopfers – nicht der „erneuten Opferung“, wie Kritiker schreiben-,Zeiten
der Stille etc.9 mit den positiven „Aspekten“ der Liturgiereform (neuere Hervorhebung des Wortes,ohne
die Eucharistie zu vergessen,Gebete etc. in Landessprache usw.) miteinander zu verbinden.
#85 Benedikt 18:42:03 | Donnerstag, 11. Dezember 2008
Dauerleier Wer ist eigentlich je auf die Idee gekommen, die Messe sei eine Kopie des letzten Abendmahls?
Die Messe ist die Vergegenwärtigung des Kreuzesopfers. Dafür hat sich über die Jahrhunderte ein bestimmter
Ritus herausgebildet. Warum der Mensch einen Ritus braucht ist eine anthropologische Frage, Tatsache ist,
dass Riten dem Menschen überall helfen, nicht nur in der Religion. Die heutige Praxis(!) hat leider vielerorts
zu einer völligen Vernachlässigung eines Ritus geführt. Man begründete das mit einer gewollten Schlichtheit,
die aber in Wirklichkeit Banalität bedeutete. Nicht zuletzt deswegen haben sich viele wieder dem alten
Ritus zugewandt. Die Zahl derer, die dies aus disziplinären oder dogmatischen Gründen taten scheint
mir dagegen höchst gering zu sein. Es scheint mir auch offensichtlich zu sein, dass diese Banalität
keine Zukunft hat und nur von denen in Nibelungentreue verteidigt wird, die darin aus irgendwelchen Gründen
eine persönliche Errungenschaft sehen.
Weiß die mikroskopische Bruderschaft eigentlich, was sie will und wofür sie nun eintritt? Da fordert
einer der Kalifen dieser Lehre im Interview, die Bruderschaft „müsse in der Zurückweisung der Irrlehren
des Zweiten Vatikanischen Konzils durchhalten.“. Nahezu zeitgleich erklärt einer seiner Satrapen aber:
„Vergangenes müsse hinterfragt werden, wenn es sich nicht um Dogmen, sondern um Pastoralfragen handelt,
wie dies im Zweiten Vatikanum der Fall ist … Das Zweite Vatikanum habe sich „ausdrücklich“ als Pastoralkonzil
verstanden …“ Ist das nicht widersprüchlich? Der eine behauptet ausdrücklich, das vatikanische Konzil
habe Irrlehren verbreitet, der andere aber, dieses habe gar keine Glaubenssätze definiert (bzw. am Glauben
nichts geändert), weil es nur ein reines Pastoralkonzil gewesen sei. Wie war das mit dem in sich selbst
gespaltenen Reich (Mt 12, 25)?
#80 Samurai 18:28:09 | Donnerstag, 11. Dezember 2008
@ PetrusII Jesus hat den Alten (besser:Ersten) Bund aufgelöst? Bei der ersten Messe, die Jesus Gründonnerstag
mit den Jüngern im Abendmahlssaal feierte, gab es einen Tabernakel? Gute Witze!
ich lach mich ab 1. die wahre und heilige kirche ist da, wo petrus ist, also dort, wo der papst ist. 2.
das vat. 2 war nötig und wer sich sehr gut auskennt in den dokumenten bemerkt, dass nicht der inhalt
sondern die umsetzung der springende punkt ist. 3. ich stimme zu, dass manche formulierungen besser getroffen
werden könnten, wie in dem buch „der rhein fließt in den tiber“ auch angemerkt wird. 4. wer ohne päpstlichen
auftrag bischofsweihen vornimmt, vollzieht mit dem papst und der kirche einen schismatischen akt und ist
somit selbst exkommuniziert, das nicht einmal festgestellt werden muss. 5. pius X. sollte endlich zu der
weisheit kommen, die von christus und seinem geist ausgeht und die von herzen kommende einladung annehmen,
da nur durch eine volle gemeinschaft die einzige und wahre kirche gebildet werden kann. und diese kirche
ist derzeit sicherlich nicht bei pius X. 6. durch weitere weihen, die anscheinend angedacht sind, ist
das unwiederherstellbare band der einheit zwischen petrus und den schismatikern zerschnitten und die 4
stuhrköpfe von pius X. müssen sich diese schuld selbst zu herzen nehmen, da sie es sind, die eine einheit
unmöglich machen, obwohl die türen offen stehen.
@PetrusII Wahrscheinlich erfolgte die erste Messe nach einem Ritus, der erst 1500 Jahre später festgelegt
wurde. Wohlmöglich noch an einem gotischen Hochaltar Und seinen Jüngern hat Christus die Kommunion
an der Kniebank, natürlich in kniender Mundkommunion erteilt Höchstwahrscheinlich trug Christus dabei
eine Albe mit Stola und antiker Kasel? Und dazu ein gregorianischer Chor
#77 Studiosus 18:11:04 | Donnerstag, 11. Dezember 2008
Petrus dicit: Quo vadis ! Werter Pertus II ( welch Anmaßung) ! Man sollte seine theologische Bildung
nicht nur theologischen Kleinschriften ala Haselböck und Privatoffenbarungen einer gewissen Anna Katharian
Emerich entnehmen. Mut zu mehr Bildung. Dann versteht man auch ein Traktat eines Hl. Thomas. :)3
#76 PetrusII 18:05:50 | Donnerstag, 11. Dezember 2008
@Messe aller Zeiten Jesus Zelebrierte die erste hl. Messe am Donnerstag vor seinem Leiden. Jesus ist Hoheprister
nach der Ordnung des Melchisedech. Deswegen wurden schon immer in der hhl. Messe Messgewänder getragen.
Und wer sich im Judentum auskennt, muss wissen, das die Zeit des Judentums vorbei ist. Es gibt keine Daseinsberechtigung
des Judentums mehr. Bitte nicht verwechseln mit den Menschen, welche natürlich eine Daseinsberechtigung
haben und ein Recht darauf haben getauft zu werden. Und zwar auf den Namen des Vaters und des Sohnes und
des Heiligen Geistes. Deswegen ist seit der ersten hhl. Messe auch der Tabernakel vorhanden. Jemanden
einen Bissen in den Mund zu geben, war im Judentum ein Liebesakt. Jesus gab seinen Jüngern die hl. Kommunion
in den Mund. Freunde! Es steht doch sogar in eurer Mahlfeier im Hochgebet, dass Jesus ein Hohepriester
nach der Ordnung des Melchisedechs ist. Gibt es denn hier keine Katholiken mehr? Es gibt noch weitere
Beweise, dass das Judentum und der alte Bund vorbei sind. Die heutigen Juden wissen es ganz genau, dass
Gott den alten Bund aufgelöst hat.
#75 Strauss 17:56:30 | Donnerstag, 11. Dezember 2008
@petraII „Der Glaube kann nicht irgendwie gerade so ausgelegt werden, wie Satan es will. Es wurde geschrieben
und es wurde überliefert.“ Wer den katholischen Glauben hat bestimmt Rom und nicht Sie.
Bischof Tissier de Mallerais ist exkummuniziert! Msgr. Marcel Lefebvre, ermeritierter Erzbischof von Tulle,
hat – trotz des ausdrücklichen Monitums vom 17. Juni und der wiederholten Bitten, er möge von seinem
Vorhaben absehen – durch die Bischofsweihen von vier Priestern ohne päpstlichen Auftrag und gegen den
Willen des Papstes einen Akt schismatischer Natur gesetzt und sich damit die von can. 1364 par. 1 und
can. 1382 des Codex des kanonischen Rechtes vorgesehene Strafe zugezogen. Ich erkläre mit allen rechtlichen
Folgen, daß sowohl der obengenannte Msgr. Marcel Lefebvre als auch Bernard Fellay, Bernard Tissier de
Mallerais, Richard Williamson und Alfonso de Galarreta „ipso facto“ sich die dem Apostolischen Stuhl vorbehaltene
Exkommunikation als Tatstrafe zugezogen haben. Weiter erkläre ich, daß Msgr. Antonio de Castro Mayer,
emeritierter Bischof von Campos, indem er direkt an der Liturgiefeier als Konzelebrant teilnahm und öffentlich
dem schismatischen Akt zustimmte, sich die von ca. 1364 par. 1 vorgesehene Exkommunikation als Tatstrafe
zugezogen hat. Die Priester und Gläubigen werden ermahnt, dem Schisma von Msgr. Lefebvre nicht zuzustimmen,
weil sie sich „ipso facto“ die schwere Strafe der Exkommunikation zuziehen würden. Gegeben von der Kongregation
für die Bischöfe, am 1. Juli 1988 gez. Kardinal Bernardin Gantin Präfekt der Kongregation für die
Bischöfe
#71 Samurai 17:32:08 | Donnerstag, 11. Dezember 2008
Entfalten konnte sich die christliche Liturgie … …frühestens ab 313 n.Chr. (Mailänder Edikt), und
ob es sich damals noch um die frühen (!) Christen handelte?
#70 Benedikt 17:08:04 | Donnerstag, 11. Dezember 2008
@ Pascal und dessen Zelebrationsform ihm wahrscheinlich auch nicht gefallen hätte. *Vermutung meinerseits.
Und worauf stützt sich diese Vermutung? Im übrigen berichten schon frühe Zeugnisse von einer höchst
prachtvollen Entfaltung der Liturgie. Die Kult war den Gläubigen jeder Religion schon immer hohen Aufwand
wert.
#68 PetrusII 16:52:47 | Donnerstag, 11. Dezember 2008
Pascal Anscheinend sind Sie kein Katholik, sonst wüssten Sie, dass es die Messe gab. Diese Messe wurde
von GOTT eingesetzt ob sie es haben wollen oder nicht. Kennen sie das „Hochgebet“? Welche Ausführung?
Weiss ich nicht mehr. Ich orientiere mich lieber am Canon. Es gab einen Tabernakel!!! Es gabe die Mundkommunion
Wollen Sie unserem Herrn und Gott wirklich unterstellen, dass er Seine hl. Messe nicht kennt? Aber für
Sie macht es ja nichts aus, da Sie ja kein Katholik sind.
#67 Pascal123 16:30:56 | Donnerstag, 11. Dezember 2008
@PetrusII Na dann ist ja gut. Nur gut das es zu Jesu Zeiten noch gar keine Messe gab, jedensfalls nicht
in der Form der alten Messe Der RKK. Es gab keine Brokatgewänder, es gab keine goldenen Kelche, es gab
natürlich auch keinen Tabernakel, keine konsekrierten Hostien,keine Bänke zum Knien wahrscheinlich auch
keine kniende Mundkommunion. Das alles kam erst einige Zeit wenn nicht sogar Jahrhunderte später auf.
Wie also sollte Jesu etwas als Messform eingesetzt haben was er gar nicht kannte (wie auch gabs ja noch
nicht), was viel später erst durch Menschen entstanden bzw herraus gebildet wurde, und dessen Zelebrationsform
ihm wahrscheinlich auch nicht gefallen hätte. *Vermutung meinerseits. Ich wäre über eine Aufklärung
sehr dankbar Und bitte nicht damit kommen, das war schon immer so, was soll daran dann falsch sein. Das
lehrt das RKK Lehramt und helige aufzählen und so einen Tünkram.
#66 Benedikt 16:27:32 | Donnerstag, 11. Dezember 2008
Großschwätzer Aber Tissier de Mallerais, der hat gaaanz viel gegen den Verfall der Jugend und der Gesellschaft
unternommen, nicht wahr? Wen erreicht denn die Piusbruderschaft? Lauter Leute, die ohnehin zu 100% von
der kirchlichen Lehre überzeugt sind. Die bei der Stange zu halten ist wirkliche eine seelsorgerische
Meisterleistung. Tissier de Mallerais ist ein Zwiedenker. Die einzige Konsequenz seiner Denke ist der
Sedisvakantismus. Er hält den Papst nicht für römisch-katholisch und redet vom besetzten Rom. Dennoch
zelebriert er jeden Tag „una cum“, oder? Was für ein Heuchler. Aber das Lügen hat ja seit der Bischofsweihe
Tradition.
Götzenjopa Wojtyla hat nicht nur nichts gemacht, um den Glauben wiederherzustellen, sondern im Gegenteil
alles unternommen, was möglich war, um die Reste des Katholizismus, die 1978 noch übrig waren, zu vernichten.
Keiner seiner Vorgänger hat öffentliche Götzenkulte in seiner Gegenwart abhalten lassen, Götzentempel
besucht und den dortigen Idolen seine Reverenz erwiesen, Götzenpriester an sich selbst ihre heidnischen
Rituale vollziehen lassen, jüdische Synagogen besucht, ohne dort unseren Herrn Jesus Christus zu verkünden,
den gottesloästerlichen Koran wie das hl. Evangelium geküßt etc., etc., pp. Wenn Benedikt XVI. diesen
ärgerniserregenden Charlatan wirklich selig sprechen sollte, wird es schwer sein, ihn gegen die Anschuldigungen
Exz. Tissiers glaubwürdig in Schutz zu nehmen. Die schonungslose Analyse S. Exzellenz trifft leider weitestgehend
zu, schönfärberisches Wunschdenken kann der Realität nicht entkommen!
#64 Wandregisel 16:11:22 | Donnerstag, 11. Dezember 2008
@Petrus? Keine Einwände gegen die Konzilsbeschlüsse? Das Schisma hat nichts mit dem V II zu tun sondern
liegt in der Ablehnung des römischen Primats begründet. Und genau dies hat die Petrusbruderschaft im
Unterschied erkannt und ist bewust in den Schoß der Muitter Kirche zurückgekehrt, wo sie moit offenen
Armen empfangen wurde. Und nach diesem Interview sollte es da keine Zweifel mehr geben wohin sich die
bis zu einem gewissen Grad berechtigte Kritik der Piusler entwickelt hat. Hinaus aus der kirche. @Cusanus:
Sicherlich einer der großen Autoritäten seiner Zeit, wenn nicht sogar DIE große Autorität. Ich selbst
bin überzeugt, dass es in die Schar der heiligen aufzunehmen ist. Da war wohl mein Wunsch Vater des Gedankens.
Interessant ist auch sein Grab in Rom, dass von dem Grab eines Heiligen wohl nicht zu unterscheiden ist.
#63 Tridentinus 16:05:32 | Donnerstag, 11. Dezember 2008
Lassen Sie Tissier de Mallerais für sich antworten, PetrusII, dann reagiere ich vielleicht wieder, aber
das, was Sie schreiben und wie Sie argumentieren, würde auch der Weihbischof zweifellos nicht teilen
oder rechtfertigen.
#60 PetrusII 16:01:22 | Donnerstag, 11. Dezember 2008
@Tridentinus Schauen sie doch woher diese Mahlfeier kommt. Von den Schismatikern der evangelischen Sekte.
Luther war von Satan besessen, genau wie seine Sekte vom Satan ist. Diese Sekte ist nicht von GOTT und
so auch das Mahl nicht von GOTT ist.
#57 Confiteor 15:58:50 | Donnerstag, 11. Dezember 2008
Tridentinus wer könnte das letztlich besser wissen als G*tt selbst. Bei der Heilig- und Seligsprechungsinflation,
die von JP II losgetreten wurde, dürfte es doch unerheblich sein, wie heiligmäßig Nikolaus v. Kues
war. Nachprüfen ließe es sich nur schwer. Hätte man nur etwas mehr auf ihn gehört, wäre es zur Spaltung
der abendländischen Kirche vielleicht nicht gekommen. Er war einer der herausragenden Vordenker der Neuzeit.
Das Prädikat ist natürlich kein Kriterium für Heiligmäßigkeit… den Einwand lasse ich gelten…
Aber einem Philosophen auf der Cathedra die Ehre der Altäre zuzuerkennen, ist ganz bestimmt keine Schande
für die heilige Kirche…
#56 Tridentinus 15:54:42 | Donnerstag, 11. Dezember 2008
Petrus II Dann werden Sie Sedisatanist, denn soetwas niveauloses hat selbst Tissier de Mallerais nicht
gesagt. Weil ich weiß, daß er gebildet ist und auch die Biographie sehr objektiv und qualitativ finde,
war ich von seinem Interview doch negativ überrascht.
#55 PetrusII 15:51:09 | Donnerstag, 11. Dezember 2008
@die Afterkirche in Rom dem es gelungen sei, das Opfer abzuschaffen, der ist häretisch, da er die Führung
der Kirche durch den Heiligen Geist, den Beistand Jesu bis ans Ende der Zeiten und das Lehramt der Kirche
leugnet. Der Papst hat spätestens mit Summorum Pontificum endgültig klargestellt, dass die neue Form
der Messe im Kern nichts anderes ist, Das hl. Messopfer ist nicht abgeschaft, es existiert in der überlieferten
Messe weiter. Die Priesterbruderschaft steht innerhalb der Kirche und bewahrt den überlieferten rk Glauben.
So hat Jesus Recht. Es liegt hier schon wieder kein Schisma vor. Die Neue Messe ist nicht das wahre Messopfer.
Die Messe ist nicht mehr dieselbe, welche Jesus eingesetzt hat. Die Neue ist ein Mahl. Schon deshalb wurde
der Opferaltar abgeschafft. Es ist die Messe Satans!
#54 Tridentinus 15:48:42 | Donnerstag, 11. Dezember 2008
@Confiteor das weiß ich nicht. Seine Philosophie ist zwar höchst eigenständig und tatsächlich anregend,
aber doch auch nicht völlig frei von Aspekten, die fragwürdig bleiben und denen bereits eine gewisse
Dialektik eignet. Das würde aber ja nicht unbedingt gegen die Ehre der Altäre sprechen. Aber war Cusanus
wirklich heiligmäßig? Ich würde sagen ein normaler, guter Bischof und Kardinal, für damalige Verhältnisse
vielleicht schon auffallend gut, aber trotzdem: deswegen schon heiligmäßig?
#53 Wandregisel 15:47:28 | Donnerstag, 11. Dezember 2008
Tridentinus Ajei-jei, da hab ich einen echten Bock geschossen. Dumm von mir. Mea culpa Ich bitte darum
diesen Teil aus dem Protokoll zu streichen und dem guten Petrus II nur die Konzilsentscheide vorzulegen.
#52 Rottenburg 15:46:36 | Donnerstag, 11. Dezember 2008
Altmodischer Modernist? Den Papst bezeichnete Mons. Tissier de Mallerais als „wirklichen Modernisten“.
Stimmt, schliesslich hat der Heilige Vater auch in den letzten Tagen keinen Hehl daraus gemacht: Z.B.
bei seiner Personalpolitik www.kreuz.net/article.8307.html zeigte er, wie sehr er Modernist ist!
#49 KarlBorromäus 15:36:42 | Donnerstag, 11. Dezember 2008
Der Herr hat gesagt Mt 16,18:Ich aber sage dir: Du bist Petrus und auf diesen Felsen werde ich meine Kirche
bauen und die Mächte der Unterwelt werden sie nicht überwältigen. Das hat nicht irgendjemand gesagt,
sondern unser Herr persönlich. Damit ist alles klar. Es ist seine Kirche und er wird auf sie aufpassen.
Die Braut ist krank und er wird sie wieder heilen. Wir müssen der Kirche treu bleiben, erst recht dann,
wenn es ihr schlecht geht. Trotz gewisser Sympathien, die ich gegenüber den Piusbrüdern hege, sind sie
doch Schismatiker und haben einen zu schwachen Glauben, den Worten des Allerhöchsten einfach zu vertrauen!
Warum sollte auch seiner Kirche der Leidensweg erspart bleiben?
#48 PetrusII 15:32:08 | Donnerstag, 11. Dezember 2008
@die Afterkirche in Rom Ach so der Buchstabenglaube soll schismatisch sein. Wo ist da die Logik? Wenn
ich mich nach dem katholischen Glauben halte, so wie er von unserem Herrn und Gott gelehrt wurde und von
den Aposteln überliefert wurde ist das also schismatisch nach den Anhängern der VII Afterkirche. Aber
sonst geht es noch? Der Glaube kann nicht irgendwie gerade so ausgelegt werden, wie Satan es will. Es
wurde geschrieben und es wurde überliefert. Und es wurde im VII nach den vorgaben Satans geändert. Also
ist folglich der ganze wahre überlieferte Glauben schismatisch?! Zts, Zts, Zts Oder nach Ihrer Logik.
Zeigt eine Ampel Rot, gebe ich Gas, weil ich ja Frei bin und mir das Gesetz auslegen kann wie es mir passt.
Frei nach dem Motte der VII Afterkirche.
#47 Wandregisel 15:29:59 | Donnerstag, 11. Dezember 2008
@Petrus II Hm…wo wollen wir da anfangen: Ich schlage vor mit dem Konzil von Konstantinopel 879, dem
IV. Laterankonzil von 1215 (beginn des römischen Primatsanspruchs), verschärft natürlich durch das
absolute Primat des V I. Die Ausführungen des wohl unverdächtigen hl. Nikolaus v. Kues zum Dialog und
dem Wahrheitsgehalt anderer Religionen, die die geistige Grundlage des V II darstellen, lassen wir mal
weg, da sie ja keine dogmatische Qualität besitzen. Soll ich weitermachen? Oh…nur noch kurz mein Lieblingszitat
von 1279 (2. Konzil von Lyon):“… so müssen auch alle auftauchenden Fragen über den Glauben durch ihr
(der römischen kurie) Urteil entschieden werden.“ Und genau das machen die Piusler. Wo ist der Unterschied
zu den Alt-Katholiken, Angelikanern und zur Orthodoxie? Ganz simpel: Piusler=Schismatiker! Und ganz nebenbei
auch noch wahnsinnig unsympathisch…
#45 Roma locuta 15:16:48 | Donnerstag, 11. Dezember 2008
@petrusII der Satan äfft die heilige Messe nach! Da haben Sie vollkommen recht. Und dies geschieht in
der Neuen Messe, welche keine Opfermesse mehr ist. Somit haben Sie den Nagel auf den Kopf getroffen. Es
ist die Messe Satans …und damit haben Sie selbst begründet, woran es bei der Piusbruderschaft hakt.
Wenn die neue Messe die Messe Satans ist, dann muss man Sedisvakanz unterstellen. Wer wirklich glaubt,
die Kirche sei in kürzester Zeit – nämlich mit Einführung der neuen Messe, der ich übrigens durchaus
kritisch gegenüberstehe – fast komplett in die Hände Satans geraten, dem es gelungen sei, das Opfer
abzuschaffen, der ist häretisch, da er die Führung der Kirche durch den Heiligen Geist, den Beistand
Jesu bis ans Ende der Zeiten und das Lehramt der Kirche leugnet. Der Papst hat spätestens mit Summorum
Pontificum endgültig klargestellt, dass die neue Form der Messe im Kern nichts anderes ist, jedenfalls
aus Sicht der Kirche nichts anderes sein soll, als die alte, also Opfer.
#44 giovanniparvo 15:15:14 | Donnerstag, 11. Dezember 2008
wie Luther Bischof Tissier ist ein würdiger Nachfolger Martin Luthers. Jede Zeile atmet den Geist der
Spaltung und der Besserwisserei, wie es auch den Protestanten eigen ist. Sprache ist verräterisch. Ich
bin dafür, dass die römisch-katholische Kirche die schismatischen Piusbrüder wie auch deren evangelischen
Verbündeten nicht weiter beachtet. „Was juckts die Eiche, wenn die Sau sich an ihr reibt.“ Sie werden
alle später ihre gerechte Strafe erhalten.