Alte Messe
Die Türen gehen langsam auf
Ein Erzbischof hat in seiner Diözese eine alte Sonntagsmesse eingerichtet. Daß es in seinem Bistum liturgische Mißbräuche gibt, leugnet er freilich.
Mons. Paolo Rabitti von Ferrara-Comacchio
Mons. Paolo Rabitti von Ferrara-Comacchio
(kreuz.net) In der italienischen Stadt Ferrara wird die Alte Messe eingeführt. Das gab der Erzbischof von Ferrara-Comacchio, Mons. Paolo Rabitti (72), in einer Verlautbarung bekannt.

Ferrara befindet sich in Oberitalien in der östlichen Poebene am rechten Ufer des Po, dessen Seitenarm durch die Stadt fließt.

Mons. Rabitti weist in seiner Erklärung auf die vom Papst erwähnten grassierenden liturgischen Mißbräuche im Novus Ordo und auf dessen Wunsch, die Einheit mit den Altgläubigen zu suchen.

In Sachen liturgischer Mißbräuche glaubt der Erzbischof, eine reine Weste zu haben. In seiner Erzdiözese würden „bei näherem Hinsehen“ keine liturgischen Deformationen und Willkürlichkeiten existierten – behauptet er.

Dagegen gibt er zu, daß die Priesterbruderschaft Sankt Pius X. in seiner Erzdiözese vereinzelt Messen zelebriert. Eilig distanziert er sich davon: „Es handelt sich um eine ganz autonome Initiative, unabhängig von seiner Autorität und darum der diözesanen Wirklichkeit fremd.“

Im weiteren gesteht der Erzbischof dann doch, daß es in seinem Bistum „hier und da eine gewisse liturgische Verarmung“ gebe. Er führt diese auf die vielen Messen zurück, die von Priestern gelesen werden, die mehrere Gemeinden versorgen müssen.

Er gesteht auch die Existenz von Liedern, Fürbitten und liturgischen Gesten, welche die Feiern allzusehr „diversifizieren“ würden.

In der Erzdiözese existiere auch ein betonter Mangel an liturgischen Animatoren, Ministranten und Lektoren.

Dann berichtet der Erzbischof, daß etwa hundert Gläubige im Gefolge des Motu Proprio ‘Summorum Pontificum’ um die Feier des Alten Ritus gebeten haben.

Den Antragstellern legt der Erzbischof fünf Punkte ans Herz:

Sie sollten sich wegen der Teilnahme an der Alten Liturgie nicht dauernd vom liturgischen Leben der Diözese und der Pfarreien entfernen.

Er ermahnt die Altgläubigen auch, „jene Übertreibungen“ und „sozialen Aspekte“ zu vermeiden, die mit der Haltung der Traditionalisten verbunden sei.

Sie sollten auch die Priester, die den Alten Ritus feiern, als „Presbyter unserer Kirche“ empfangen und nicht im Geist der Trennung.

Die Altgläubigen sollten auch ihre „liturgische und spirituelle Erfahrung“ auswerten: „Der Heilige Vater erwartet eine Verstärkung einer aktiven und bewußt Teilnahme an der Liturgie, nicht nur eine Rückkehr in die Vergangenheit.“

Mons. Rabitti wünscht sich auch gute Beziehungen und eine gute Gemeinschaft mit dem Bischof.

Nach diesen Ermahnungen informiert der Erzbischof die Altgläubigen über die Einrichtung einer Alten Messe.

Diese wird ab dem 14. Dezember an jedem Sonntag und gebotenen Feiertag um 17.00 – im Sommer um 18.00 Uhr – in der Kirche Santa Maria della Pietà e San Gaetano in Ferrara zelebriert.

Nach Angaben des Erzbischofs werden abwechselnd einige Priester dieser Messe „vorstehen“.

Die Koordination der Liturgien liegt in den Händen von Hw. Franco Gugliemini und des Laien Dr. Massimo Martinucci.
      
35 Lesermeinungen
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#35   r.ruhrgebietler   17:38:29 | Donnerstag, 18. Dezember 2008
da ist ja noch nicht Hopfen und Malz verloren
aber jede Türe die aufgeht, geht mal wieder zu.
Besonders im Club des V-II
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#34   Jubärens   12:39:26 | Samstag, 13. Dezember 2008
Joberens Hochmut, Überheblichkeit und Stolz auf sein „eignes Raisonieren und Denken“
Herr Berens, wann beherzigen Sie die Ermahnungen des Papstes an Sie?
Der Papst hat Sie, Josef Berens, persönlich ermahnt: „Die Jungfrau Maria hat ohne Hochmut und Überheblichkeit geglaubt.
Sie hat nicht auf eigenes Raisonieren und Denken gesetzt, sondern demütig ihr unbedingtes Ja zum Willen Gottes gesprochen.“
Sie, Herr Berens, machen das Gegenteil von einem katholischen Christen: Sie glauben ausschließlich an Ihr eigenes „Raisonieren und Denken“. Sie halten sich weder an die unverkürzte Botschaft der Bibel, sondern basteln sich ein paar Bibelstellen nach Ihrem Gusto zusammen. Das apostolische Lehramt der Kirche lehnen Sie grundsätzlich ab. Nur sein eigenes Denken als Maßstab des göttlichen Willens zu sehen, das sind jene „Hochmut und Überheblichkeit“, die der Papst anprangert.
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#33   Heggi   12:36:16 | Samstag, 13. Dezember 2008
Gotthard
Nein, eine solche Zwei-Klassen-Gesellschaft im Zentrum meines Glaubens lehne ich radikal ab!
Und nun?
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#32   Gotthard   21:47:52 | Freitag, 12. Dezember 2008
@freinsberg
Das ist liturgierechtlich vollkommen egal. Denn in der alten Ordnung sorgt allein der Priester für die Einhaltung des Ritus, indem er alle Texte parallel leise spricht.
und ein solcher Usus soll interessant sein für die Christgläubigen?
Eine reine Priesterliturgie – die Christgläubigen als Beobachter auf der Bühne?
Was die Christgläubigen währenddessen tun, ist völlig gleichgültig – Hauptsache der Priester zelebriert rite et recte?
Nein, eine solche Zwei-Klassen-Gesellschaft im Zentrum meines Glaubens lehne ich radikal ab!
Gott sei Dank ist die Kirche im 2. Vatikanum erkannt worden als „Volk Gottes“, das auch Subjekt – Handelnder und Träger – der hl. Messe ist.
Die Mitglieder der Pius-Truppe verteidigen diesen Usus deshalb mit Zähnen und Klauen, weil er ihren klerikalen Klassendünkel im Innersten des Glaubens zementiert.
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#31   joberens   21:31:13 | Freitag, 12. Dezember 2008
Pangelingua
Vielleicht solltest Du aber einmal ehrlich und unvoreingenommen über den Reim nachzudenken versuchen. Widerlegen kannst Du ihn sicherlich nicht.
Josef Berens
(als einfacher, denkender Katholik)
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#30   pangelingua   20:58:37 | Freitag, 12. Dezember 2008
@strauss
Trösten Sie sich: Diesen sogenannten Reim hat der Eifeler Almdudler schon mindestens zwei Dutzendmal hier ins Netz gestellt. Der Text strotzt zwar vor Blödheit, aber er findet ihn offensichtlich höchst intellektuell!
Es gibt Leute, die laufen Tag und Nacht mit einer unsichtbaren, dafür aber für jeden umso greifbareren Narrenkappe durch die Gegend und finden sich geil dabei. Auch ich muss zugeben: Der Josef ist wirklich superaffengeil. Seine Beiträge erheischen den Literaturnobelpreis. Vielleicht 2009???
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#29   Confiteor   18:02:20 | Freitag, 12. Dezember 2008
Zwischenzeitlich
hat er seine Aufgabe und die rote Kappe soll ihm nicht genommen werden, Amanda!
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#28   Freinsberg   15:07:21 | Freitag, 12. Dezember 2008
@ Gotthard
Das ist liturgierechtlich vollkommen egal. Denn in der alten Ordnung sorgt allein der Priester für die Einhaltung des Ritus, indem er alle Texte parallel leise spricht. (Ausnahme 1962: Lesungen, die Subdiakon und Diakon [nicht aber: Laien] vortragen, muss der Priestrer nicht verdoppeln.)
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#27   Amanda   13:48:02 | Freitag, 12. Dezember 2008
@Confiteor
Och, lassen Sie uns doch unseren Forenhansel, er unterhält uns so schön. Nur allzu ernst nehmen darf man ihn halt nicht.
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#26   Confiteor   13:37:54 | Freitag, 12. Dezember 2008
Mal ne kurze Frage: karikierte Karikatur
Dreht sich eigentlich alles nur noch um Josberens: was er denkt, wie er denkt, was er glaubt, wie und wie oft er Sex hat, ob er mehr katholisch oder evangelisch ist… ?
Macht Euch doch nicht selbst zur karikierten Karikatur. Ih pflückt ja geradezu die Worte von seinen Lippen, um sie zu inhalieren.
So werden auf Dauer Messiasse installiert mit den ähnlichen Kwalitäten, die an Pater Lingen so hoch gelobt werden.
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#25   Doriano   13:34:17 | Freitag, 12. Dezember 2008
@Gotthard
Hier geht’s ja wohl nicht um Stilfragen. Und wie lautete noch mal Ihre Frage?
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#24   Gotthard   13:30:30 | Freitag, 12. Dezember 2008
Sonntagsmesse im alten Stil
wird bei der Sonntagsmesse im alten Stil während der Canon-Stille nach dem Einsetzungsbericht auch das Benedictus vom Chor gesungen?
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#23   Amanda   12:50:52 | Freitag, 12. Dezember 2008
Man könnte diese Perlen der Lyrik
freilich auch vertonen.
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#22   Jubärens   12:47:52 | Freitag, 12. Dezember 2008
Perlen deutscher Dämlichkeit
Nicht nur, dass Joberens „versucht zu glauben“, er versucht auch zu denken und zu dichten. Seine beiden bekannten Gedichte hat er jetzt beim Wettbewerb „Die Dämlichsten Dichter Deutschlands“ (DDD) eingereicht, und zwar unter der Kategorie „Selten offene Dämlichkeit im Bereich der Kirchen“. Wie aus Jurorenkreisen verlautete, hat Joberns gute Aussichten auf einen der ersten Plätze: „Die Gedicht von Herrn Berens dürften als ein Gipfelpunkt deutscher Dämlichkeit angesehen werden.“ Dämlichkeit wird so definiert, dass ein Autor seine bierernsthaften Absichten dermaßen niveaulos und holprig zu Papier bringt, dass auch die Absichten lächerlich erscheinen.
Man kann den Lesern dieser Seite nur empfehlen, die von Joberens immer mal wieder eingestellten Gedichte unbedingt als erheiternde Mitbringsel von preisgekrönter deutscher Dämlichkeit für sich abzuspeichern.
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#21   joberens   12:09:10 | Freitag, 12. Dezember 2008
Strauss – Dazu ein Reim
Scharlatan
Ob Kaiser, Kanzler, Papst ob König,
er ist ein Lügner glaub ihm wenig,
wenn er tut, als kenne er Gottes Wille ganz allein,
präsentiert sich groß und fast wie Gott will sein,
sieh ihn dir genauer an,
dann entpuppt er sich als Scharlatan.
Josef Berens
(als einfacher, denkender Katholik)
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#20   Strauss   11:44:12 | Freitag, 12. Dezember 2008
Vernünftige Kritik
Vernünftige Kritik finde ich sinnvoll. Es gibt aber auch unbegründete Kritik. Oft ist die kritik auch nur einfach destruktiv, da sie lediglich auf Mutmaßungen fußt. Mache ergtzen sich doch gerade an dem Gedanken, der Papst wäre ein Häretiker. Nur weil aber jemand hier und da mal irrt, ist er nicht vom Glauben abgefallen. Leute die so etwas behaupten schaden der Kirche im höchsten Maße. Vom heiligen Vater ist von jedem Katholiken in größtem Respekt, Anstand und Hochachtung zu sprechen. Alles andere halte ich für unkatholisch. Kritik kann geäußert werden, aber in Demut. Das letzte Wort hat der Papst. Wir haben nicht das Recht, anderen Unglauben vorzuwerfen. Auch unser Glaube ist unvollkommen.
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#19   Marcelus   11:29:39 | Freitag, 12. Dezember 2008
Gerade das unterscheidet ja die PBSPX so angenehm
von der Pastoralkonzilskirche.
Gerade dadurch wurden sie besonders heilig, weil sie in Demut jeder Rebellion gegen den heiligen Vater widerstanden.
Das Geschwätz der Besserwisser und Nörgler ist den Ohren der Gläubigen aber unerträglich.
Heilige die die Päpste ihrer Zeit kritisierten und von diesen geschätzt wurden gibt es, ebenso aber auch Heilige die von Päpsten auf den Scheiterhaufen geschickt wurden.
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#18   clarissa colonia   11:15:36 | Freitag, 12. Dezember 2008
Müßten, werter struthiocamelus, manchem
bei solchen Aussagen die Ohren klingeln? Müßte nicht mancher seinen Ungehorsam überdenken, wenn es gerade die Gehorsamen sind, die besonderer Heiligkeit teilhaftig werden?
„ja, aber alle haben Sie sich wohl dem Papst gefügt in ihrer Heiligkeit seiner Autorität sich unterworfen. Gerade dadurch wurden sie besonders heilig, weil sie in Demut jeder Rebellion gegen den heiligen Vater widerstanden.“ (Zitat)
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#17   Strauss   10:58:23 | Freitag, 12. Dezember 2008
möchtegern-kathole
ja, aber alle haben Sie sich wohl dem Papst gefügt in ihrer Heiligkeit seiner Autorität sich unterworfen. Gerade dadurch wurden sie besonders heilig, weil sie in Demut jeder Rebellion gegen den heiligen Vater widerstanden.
Das Geschwätz der Besserwisser und Nörgler ist den Ohren der Gläubigen aber unerträglich.
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#16   möchtegern-kathole   10:48:29 | Freitag, 12. Dezember 2008
@Strauss @santa rita
@Strauss
Es gab in der Geschichte viele Menschen, die heiliger waren als der jeweilige Papst.
@santa rita
An den Früchten sollen wir die Bäume erkennen. Kann ein schlechter Baum gute Früchte bringen?
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#15   Marcelus   10:47:00 | Freitag, 12. Dezember 2008
Die Neue Messe ohne liturgische Missstände
wird man in den regulären Pfarren nur in seltenen Ausnahmesituationen finden.
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#14   Confiteor   10:44:03 | Freitag, 12. Dezember 2008
Das käme doch einem Offenbarungseid
gleich, wenn ein Bischof bestätigen würde, es gäbe in seiner Diözese liturgische Missbräuche.
Warum soll es Missbräuche geben, nur weil der Bischof so konziliant ist, die alte Messe zuzulassen.
Muss ihm jetzt von den fiesen Tradis auch noch ein Strick gedreht werden.
Das sind einfach verknurzelte Typen diese Leute. Sie könnten auch dankbar sein, dass ihnen der Bischofe die alte Messe zubilligt…
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#13   Strauss   10:43:10 | Freitag, 12. Dezember 2008
santa rita
„Dann würden ja diejenigen recht haben, die sagen, dass Ratzinger seit Jahrzehnten eine Torwächterrolle spielt, d. h. er bringt konservative Kritik an (der er aber nie Taten folgen liess), um so den rechtgläubigen Katholiken eine (vermeintliche) Stimme zu verleihen und diese so in der Konzilssekte zu halten.“
sie machen sich lächerlich! wer will hier rechtgläubiger sein als der Papst?
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#12   Marcelus   10:43:06 | Freitag, 12. Dezember 2008
Einen theologischen Grund der sich auf Lehre und Praxis der Kirche bezieht und
der nicht aus Traditionen der Kirche und aus überlieferten Vorschriften der Kirche stammt?
Lehre und Praxis der göttlichen Kirche bestehen ausschließlich aus Traditionen.
Aber sagen Sie mir einen theologischen Grund, der nicht aus Traditionen oder aus früheren Vorschriften stammt.
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#11   santa rita   10:38:40 | Freitag, 12. Dezember 2008
Alois Bischof
Kardinal Leo Scheffczyk sagte bereits über die Wahl Benedikt XVI.: „Da ist der Bock zum Ziergärtner gemacht worden.“
Hat er das wirklich gesagt?
Dann würden ja diejenigen recht haben, die sagen, dass Ratzinger seit Jahrzehnten eine Torwächterrolle spielt, d. h. er bringt konservative Kritik an (der er aber nie Taten folgen liess), um so den rechtgläubigen Katholiken eine (vermeintliche) Stimme zu verleihen und diese so in der Konzilssekte zu halten.
Ein Fuchs im Schafspelz eben.
Die kleinen Füchse verwüsten die Weinberge.
Hohelied des Salomon
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#10   Mathias Wagener   10:38:27 | Freitag, 12. Dezember 2008
Ermahnungen
Und wie steht und stand es mit den „Ermahnungen“ für die „Neuerer“ ? Keine Rede davon.
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#9   Freinsberg   10:35:33 | Freitag, 12. Dezember 2008
@ Marcelus
So außenstehend bin ich gar nicht. Aber sagen Sie mir einen theologischen Grund, der nicht aus Traditionen oder aus früheren Vorschriften stammt. Dass alle mit den eucharistischen Gestalten ehrfürchtig umgehen sollen, versteht sich von selbst.
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#8   Marcelus   10:32:35 | Freitag, 12. Dezember 2008
@Freinsberg: Siem als Außenstehender, profan Denkender sehen vielleicht keinen Unterschied,
aber die Tradition und die Vorschriften der Kirche, wie mit dem Allerheiligsten das der Kirche anvertraut ist umzugehen ist, tun das schon,
wie in einer ausgezeichneten römisch-katholischen Broschüre nachzulesen ist:
Heiligste Eucharistie und Kommunionspendung/-empfang, ISBN 3-929170-19-1
Bestelladresse: Verlag Anton A. Schmid, Postfach 22, D-87467 Durach, BY, BRD.
Sind Hände von Laien schlechter als die von Geweihten? Theologisch sehe ich da keinen Unterschied.
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#7   Tridentinus   10:26:05 | Freitag, 12. Dezember 2008
Mich würde interessieren,
ob Dr. Massimo Martinucci mit dem großen Rubrizisten Msgr. Pio Martinucci verwandt ist.
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#6   Freinsberg   10:24:10 | Freitag, 12. Dezember 2008
@ Marcelus
Sind Hände von Laien schlechter als die von Geweihten? Theologisch sehe ich da keinen Unterschied.
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#5   Marcelus   10:20:29 | Freitag, 12. Dezember 2008
Eine Neue Messe ohne liturgische Missstände?
>>Daß es in seinem Bistum liturgische Mißbräuche gibt, leugnet er freilich.<<
Woher weiß die Redaktion, dass es in dieser Diözese Missbräuche gibt? Oder besteht der Missbrauch darin, dass die Liturgie nach dem Missale Romanum von 1970/2002 gefeiert wird?
Gibt es irgendwo Neue Messen die nicht ohne Liturgiemissstände zelebriert werden wo doch bereits fast überall in den westlichen Ländern die Kommunionausteilung durch Laien vorgenommen wird – abgesehen von der sakrilegischen, illegitim eingeführten Laienhandkommunion.
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#4   Alois Bischof   09:59:00 | Freitag, 12. Dezember 2008
Kardinal Leo Scheffczyk sagte bereits über die Wahl
Benedikt XVI.: „Da ist der Bock zum Ziergärtner gemacht worden.“ Wie auch andere Prälaten dies sagten.
Benedikt XVI. möchte eine Synthese zwischen dem neo-protestantischen und neo-modernistischen und auf der Philosophie Kants fundierten ‘Novus Ordo Missae’ und der überlieferten katholischen Römischen Liturgie. Dies ist unmöglich.
Die Vorwürfe die dieser angeblicher Ortsbischof (der Konzilskirche freilich) den römisch-katholischen traditionstreuen Gläubigen macht, lassen wenig gutes für die Zukunft erwarten. Auch dieser angebliche Ortsbischof möchte sie „zurückgliedern“ in die Neue Kirche des II. Vatikanums, errichtet auf den Ruinen der römisch-katholischen Kirche, auf der Basis der Interreligiosität, des religiösen Indifferentismus, des dazugehörenden falschen Ökumenismus, und des politischen Liberalismus (häretische „Trennung von Kirche und Staat“, Ratzingers „gesunde Laizität“, absolute Religionsfreiheit anstatt Religionstoleranz, de jure Abschaffung des katholischen Staatswesens).
Aber er fürchtet, mit Recht, daß die Römischen Katholiken seines Diözesanterritoriums sich der Neo-Modernistischen Revolution – die seit 40 Jahren andauert – zu Wehr setzen werden.
Viva Cristo Rey!
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#3   möchtegern-kathole   09:57:40 | Freitag, 12. Dezember 2008
So war es auch im 1. Jahrtausend:
Erst da eine Messe, dann da auch eine, dann sogar dort und auf einmal hier auch, schließlich sogar an jenem Orte und auf einmal auch ein wenig weiter, und da wo der Widerstand besonders groß war plötzlich zwei, an Amtssitzen ihrer Gegner drei und auch mal vier. Dann kam von dort die Kunde einer Messe, wo man’s nicht erwartete, dann von einem weit entfernten Orte, den man vorher nicht mal kannte, dann von nebenan und wenig später von nebenan in der anderen Richtung. die Heiden verstehens nicht, wie sich dieses Stück Brot ausbreitet: ‘verdammt noch mal, warum die dummen Menschen dem nachlaufen’? Was daran so Besonderes sein soll? Ob nicht reicht, was schon da ist? Und ob diese Lehre auch nicht die Machtstrukturen gefährdet? Sollte man das nicht besser mal verbieten, sich distanzieren, denen was ordentlich wegnehmen?
Sie bahnt sich den Weg ans Tageslicht wie die Krokusse im Frühling, sie blüht auf wie die Blumen im Mai. Hätte man das noch vor 5 Jahren für möglich gehalten? Als dummes Zeug der ewig gestrigen verlacht, als Romantik für die Realitätsfremden? Wurde sie da nicht ständig geschmäht, zerredet, als liturgischer Steinbruch beschimpft? Sie bedarf nur des Wortes, sie braucht keine Armee, keine Macht, keine Obrigkeit, sie bittet nur zu kommen, sie lädt ein …
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#2   LandorganistII   09:55:09 | Freitag, 12. Dezember 2008
Die angebliche
Redaktion weiß alles! :-@
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#1   Freinsberg   09:49:18 | Freitag, 12. Dezember 2008
Leugnen…?
>>Daß es in seinem Bistum liturgische Mißbräuche gibt, leugnet er freilich.<<
Woher weiß die Redaktion, dass es in dieser Diözese Missbräuche gibt? Oder besteht der Missbrauch darin, dass die Liturgie nach dem Missale Romanum von 1970/2002 gefeiert wird?
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