Gentechnik
Hauptsache, man beklagt sich – und läßt alles beim alten?
Ein neues vatikanisches Dokument trifft für die kirchliche Lehre zur Bioethik gravierende Weichenstellungen und erlaubt die Verwendung von Kleinstkinderleichen „aus gewichtigen Gründen“.
(kreuz.net, Vatikan) Die Glaubenskongregation veröffentlichte heute ein neues 31seitiges Dokument zur Bioethik mit dem Titel ‘Dignitas Personae’ – „Personenwürde“.

Die langatmige Instruktion ist von Papst Benedikt XVI. approbiert und umfaßt drei Teile.

Der erste behandelt grundlegende „anthropologische, theologische und ethische Aspekte“.

Im zweiten Teil geht es um neue Probleme im Kontext der menschlichen Fortpflanzung.

Der dritte Teil behandelt neue angebliche Therapien mit Stammzellen aus Kleinstkinderleichen und die Genmanipulation beim Menschen.

Seltsame Unterscheidung zwischen Person und Mensch

‘Dignitas Personae’ unterstreicht, daß der Mensch von seiner Empfängnis an als Person „behandelt werden“ müsse. Man müsse dem Menschen von der Empfängnis an seine Rechte zuerkennen.

Wie sich die im Dokument benützten Begriffe „Mensch“ und „Person“ unterscheiden beziehungsweise in welchem Sinn sie benützt werden, läßt der Text im dunkeln.

Trinität im Ehebett

Ferner unterstreicht der Text, daß die Zeugung eines Menschen die Frucht der Ehe sein müsse.

Der Text stützt sich dabei offenbar auf die „Theologie des Leibes“ von Johannes Paul II.

Es erklärt den ehelichen Akt als Abglanz der dreifaltigen Liebe Gottes. Die Eheleute seien berufen, in besonderer Weise am Werk des Schöpfers teilzuhaben.

Ein Geschenk Gottes

Das Dokument nennt im zweiten Teil die heute üblichen künstlichen Methoden zur Beschaffung von Kindern.

Erlaubt sind nur jene Techniken, die das Recht aller Menschen auf Leben achten und die Einheit der Ehe wahren.

Eheleute können Techniken benützen, die den normalen Vollzug der Ehe unterstützen und erleichtern. Hindernisse, die der natürlichen Fruchtbarkeit entgegenstehen, dürfen entfernt werden.

Wünschenswert wäre es, das Verfahren zur Kinderadoption zu erleichtern.

Das Dokument bedauert, daß bei der Zeugung von Menschen im Reagenzglas „die Zahl der geopferten“ Kinder sehr hoch ist:

„Die Embryonen, die im Reagenzglas produziert werden und Defekte aufweisen, werden direkt ausgeschieden. Immer häufiger sind Fälle, in denen nichtsterile Paare auf künstliche Befruchtungstechniken zurückgreifen und dabei bloß eine genetische Selektion ihrer Kinder anstreben.“

‘Dignitas Personae’ wiederholt, daß die Injektion von Samenzellen in die weiblichen Geschlechtsteile verboten ist.

Sie bewirke eine vollständige Trennung der Fortpflanzung vom ehelichen Akt. Ferner werde sie – außerhalb des Leibes der Eheleute – durch dritte Personen durchgeführt.

Bevölkerung auf Eis

Das Tiefgefrieren von Kleinstkindern verurteilt das Dokument als „unvereinbar mit der Achtung, die den menschlichen Embryonen geschuldet ist“.

Es bestünden schwerwiegende Gefahren, daß der Mensch das Einfrieren und Auftauen nicht überlebt oder schwere Schäden davonträgt.

Für das Los der derzeit zu tausenden tiefgefroren Menschen sieht ‘Dignitas Personae’ keinen moralisch erlaubten Ausweg.

Auch eine „pränatale Adoption“ bereits eingefrorener Kinder werfe Probleme auf. Es handelt sich dabei um die Einpflanzung der Kleinstkinder in fremde Mutterleibe.

Die Jagd auf genetisch minderwertige Kleinstkinder im Labor – vor einer Einpflanzung in den Mutterleib – verurteilt das Dokument als unsittliche Diskriminierung. Sie müsse auch rechtlich als unannehmbar betrachtet werden.

„Pille danach“ als Vorsatz zur Abtreibung

Zu Verhütungsmitteln, welche die Einnistung eines gezeugten Embryos verhindern, heißt es im Dokument: „Bei denen, welche die Einnistung eines möglicherweise empfangenen Embryos verhindern wollen und deshalb solche Mittel wünschen oder verschreiben, ist im allgemeinen die Vorsätzlichkeit zur Abtreibung vorhanden.“

Als Beispiele solcher Mittel nennt ‘Dignitas Personae’ die ‘Pille danach’ und die Spirale.

Die Anwendung dieser Mittel „zählt zur Sünde der Abtreibung und ist schwer unsittlich.“

Das Dokument kritisiert, daß manchmal behauptet würde, daß die Wirkweise der frühabtreibenden Verhütungsmittel nicht genügend bekannt sei:

„Wahr ist, daß die Wirkweise der verschiedenen angewandten Mittel nicht immer zur Gänze bekannt ist.“

Experimentelle Studien zeigten aber, daß die einnistungshemmende Wirkung gewiß vorhanden ist.

Das bedeute natürlich nicht, daß diese sogenannten Verhütungsmittel immer eine Abtreibung bewirken. Schließlich werde nicht bei jedem ehelichen Akt ein Kind gezeugt.

Eugenik nicht aufleben lassen

Im dritten Teil über die Manipulation des Erbgutes sagt der Text, daß Keimbahntherapien „zum gegenwärtigen Zeitpunkt“ sittlich verboten sind.

Die Manipulation der Erbmaterials sei derzeit noch mit beträchtlichen Risiken verbunden und wenig kontrollierbar.

Eine solche Manipulation fördere eine „eugenische Mentalität“.

Das Klonen ist nach ‘Dignitas Personae’ in sich unerlaubt.

Grund: „Es will einen neuen Menschen ohne Verbindung mit dem Akt der gegenseitigen Hingabe von zwei Ehegatten und, noch radikaler, ohne irgendeine Beziehung zur Geschlechtlichkeit ins Leben rufen.“

Heiligt der Zweck die Mittel?

Zur Tötung von Kleinstkindern zu Forschungszwecken heißt es: „Die Entnahme von Stammzellen aus dem lebendigen menschlichen Embryo führt unvermeidlich zu seiner Vernichtung und ist deshalb in schwerwiegender Weise unerlaubt.“

‘Dignitas Personae’ unterstreicht, daß die Forschung mit Stammzellen der Geborenen positivere Ergebnisse liefert als jene mit Stammzellen der Kleinstkinder.

Versuche an Embryonen bezeichnet das Dokument als „Verbrechen“.

Gleichzeitig behauptet der Text, daß die Verwendung von „biologischem Material“ – Stammzellen aus Kinderleichen – „aus gewichtigen Gründen sittlich angemessen und gerechtfertigt“ sein könne.

So sei es angeblich moralisch erlaubt, Impfstoffe zu verwenden, bei deren Vorbereitung Kinderleichenteile verwendet wurden.

Allerdings seien alle Menschen verpflichtet, dagegen Einspruch zu erheben.

Man müsse fordern, daß andere Arten von Impfstoffen zur Verfügung gestellt würden.
      
28 Lesermeinungen
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#29   Robert Ketelhohn   14:27:08 | Dienstag, 7. Juli 2009
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Er hat eben nicht geschrieben, Christus sei keine „rein“ menschliche Person. Er hat:
a) die menschliche Person negiert,
b) die göttliche Person bejaht und
c) zusätzlich von zwei Naturen, göttlicher und menschlicher, geredet und diese dabei außerhalb, unterhalb oder wie auch immer angesiedelt, jedenfalls zusätzlich zur Person, fast als ob er sich diese „Naturen“ als zusätzliche Hypostasen in Christo neben der „Person“ vorstellte.
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#28   clarissa colonia   01:52:18 | Dienstag, 7. Juli 2009
Nun, was sollte denn daran falsch sein?
Christus vereinigt als Person in hypostatischer Union zwei Naturen, und zwar indivise et inseparabiliter, inconfuse et immutabiliter. Damit kann Jesus der Christus nicht nur eine menschliche Person gewesen sein (wie wir sind), weil unsere Personalität auf nur einer Natur beruht.
Damit steht die Aussge, Christus sei keine (rein) menschliche Person, wohl kaum im Widerspruch zur Lehre von der unio hypostatica, oder?
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#27   Alexander von Eich   01:51:49 | Dienstag, 7. Juli 2009
Ja und?
Damit behauptete er ja nicht, dass die Person nur göttlich wäre. Du musst schon alles lesen, was er geschrieben hat. Die Person setzt sich aus menschlicher und göttlicher Natur zusammen.
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#26   Robert Ketelhohn   01:46:09 | Dienstag, 7. Juli 2009
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Zitat Tridentinus: »Aber es ist doch wichtig, daß es in Christus keine menschliche Person gibt«
Siehe unten.
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#25   Alexander von Eich   01:38:34 | Dienstag, 7. Juli 2009
@Robert Ketelhon
Genau das, dass die Person nur göttlich wäre, hat Tridentinus gerade nicht behauptet. Lese es doch nach unten.
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#24   Robert Ketelhohn   01:27:43 | Dienstag, 7. Juli 2009
_______________________________________________
Wertes Clärchen, ich kenne schon die Lehre der Kirche und auch das decretum pro Jacobitis, welches im übrigen gegenüber der alten Definition nichts Neues bringt (außer der hoffentlich nicht unfehlbar gemeinten Verurteilung einer Person „Ebion“).
Tridentinus behauptet, die eine Person Jesu Christi sei nur göttlich, nicht aber menschlich; zugleich redet er von zwei Naturen Jesu, einer göttlichen und einer menschlichen. Das ist nicht nur glaubenswidrig, das ist vor allem auch bereits vernunftwidrig, um nicht zu sagen: absurd.
Wir glauben ja gerade und die Kirche lehrte es so, daß die eine Person Jesu in zwei Naturen besteht, also sowohl göttlich als auch menschlich ist. Es ist völlig alogisch, hier Person und Natur zu trennen. Die Naturen sind eben die Naturen der Person.
Im übrigen erinnert mich das ganze sehr an eine andernorts geführte Diskussion: kreuzgang.org/viewtopic.php?f=4&t=5231.
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#23   clarissa colonia   00:21:36 | Dienstag, 7. Juli 2009
Werter Robert,
das ist nicht monophysitisch, sondern die Lehre der Kirche (vgl. D ed. 31, 708-710 [Florentinum]).
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#22   Robert Ketelhohn   00:13:24 | Dienstag, 7. Juli 2009
Tridentinus
Das ist leider immer noch monophysitisch, was du schreibst.
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#21   Phillip   21:00:03 | Sonntag, 14. Dezember 2008
Klein-Jobi hat
wieder vergessen seine Pillen zu nehmen. Er wird sich hier jetzt etwas austoben und dann ist hoffentlich wieder Ruhe!
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#19   Jubärens   12:03:44 | Samstag, 13. Dezember 2008
Joberens nicht mit direkter Ansprache bestärken
Hallo Solideo, Sie sind einmal auf Joberens’ unglaubliche Unglaubensthesen eingegangen, indem Sie Joberens direkt angesprochen bzw. geantwortet haben. Solche direkte Ansprache und Antwort bestärkt Joberens in seinem Glauben, er würde mit seinen glaubensabfälligen Beiträgen zur konstruktiven Diskussion beitragen. Sie bestärken mit der direkten Ansprache also nur die Selbstgefälligkeit und Rechthaberei des Joberens, der alle Einwände gegen seine Thesen in dem Sinne beendet: Meine Thesen konnten nicht widerlegt werden. Ich habe also doch recht. So z. B. mit seiner GEdicht-These: Der Papst ist ein Lügner. „Keiner konnte mir bisher das Gegenteil beweisen.“
Eine Bitte an Sie, Solideo, und alle weiteren Leser: Joberens nie direkt ansprechen, sondern seine Thesen als falsch, fehlerhaft, glaubens- uind kirchenfeindlich herausstellen oder dem apostolischen Glauben der Kirche gegenüberstellen.
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#18   Tridentinus   09:42:38 | Samstag, 13. Dezember 2008
@Ketelhohn
Ihr Vorwurf trifft mich nicht, denn ich bestreite keineswegs die menschliche Natur in Jesus Christus. Natur ist aber nicht gleich Person. Und so gibt es nach dem Glauben der Kirche in Jesus Christus zwar eine göttliche und menschliche Natur, aber nur eine Person und zwar die göttliche des Logos, welche beide Naturen eint, weswegen man von der hypostatischen Union spricht.
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#17   kritischerbeobachter   08:40:13 | Samstag, 13. Dezember 2008
Der Berens hat doch keine Ahnung …
aber davon ganz viel!
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#16   r.ruhrgebietler   08:34:01 | Samstag, 13. Dezember 2008
@joberens – bitte vergessen Sie nicht ihre Medikamente einzunehmen
etwas TEBONIN hilf sicherlich gg. Ihren geistige Verwirrtheit.
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#15   Vineta   03:36:52 | Samstag, 13. Dezember 2008
Was hier alles an möglichen Verbrechen aufgezählt wird,
das geschieht auch täglich überall in einem unglaublich-ungeheurem Ausmaß.
Wahrhaben freilich will das kaum jemand! Oder kann es kaum einer, weil er täglich mit jener verwirrenden teuflischen Propaganda eingelullt wird, die ihn aus dem Hier und Heute entführt und glauben läßt, alles denkbar Ungeheuerliche existiere allein im Zusammenhang mit den zwölf braunen Jahren.
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#14   SignumSalutis †   23:02:23 | Freitag, 12. Dezember 2008
Bento-
@ Bento: Rober Spaemann: hat bestimmt an dem Dokument intensiv mitgearbeitet.
Als ich den Titel zum ersten Mal hörte, dachte ich: oh, Spaemann! Haarig wird es sicher – wie seit Humanae vitae immer wieder – mit der Frage, wie man die Einheit von ehelichem Akt und Zeugung vermittelt und als unbedingt setzt. Ist es wirklich verwerflich, wenn ein Ehepaar Spermien des Ehemannes zum Zwecke der Zeugung in die Vagina der Frau injizieren läßt? Da kommt sicher wieder die alte Naturalismus-Diskussion auf.
Schwierig scheint auch die Frage nach den gegenwärtig eingefrohrenen Embryonen. Dass es darauf keine Lösung gibt, die moralisch o. k. ist, ist nicht möglich. Sittlich richtig ist immer die Handlung, die der Liebe als unparteiische Wertschätzung des von Gott geschaffenen und mit Würde ausgestatteten Menschen am ehesten entspricht. Das Leben ist der fundamentalste Wert. Diese Embryonen, diese Menschen haben ein Recht darauf, ausgetragen und geborenzu werden – wenn möglich durch die leibliche Mutter, im Notfall z. B. durch eine ungewollt kinderlose Frau. Dass diese Embryonen auf „nicht natürliche Weise“ in die Gebärmutter gelangten oder dass sie gar von einer fremden Frau ausgetragen würden, müsste gegenüber dem Übel, dass sie sonst keine Perspektive auf ein irdisches Leben, für das sie bestimmt sind, und auf das sie ein Recht haben, zurückstehen.
SignSal
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#13   Robert Ketelhohn   21:50:44 | Freitag, 12. Dezember 2008
Zitat „Tridentinus“: »… daß es in Christus keine menschliche Person gibt«
Tridentinus, bist du Monophysit? – Jedenfalls ist, was du da äußerst, abgrundtief häretisch. „Tridentinus“ solltest du dich besser nicht nennen – oder schnell den Irrtum erkennen und zur Lehre der Kirche heimfinden.
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#12   Dr. Guillotin   21:39:45 | Freitag, 12. Dezember 2008
komm komm Josef
wir müssen noch das restliche Gehirn absaugen.
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#11   joberens   20:29:18 | Freitag, 12. Dezember 2008
Solideo
Wo bitte steht den, was Gott wann entschieden hat, woran der Papst angeblich nur erinnert hat?
Josef Berens
(als einfacher, denkender Katholik)
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#10   juergen   19:00:54 | Freitag, 12. Dezember 2008
Unterscheidung
Wie sich die im Dokument benützten Begriffe „Mensch“ und „Person“ unterscheiden beziehungsweise in welchem Sinn sie benützt werden, läßt der Text im Dunkeln.
Nach kirchl. Lehre ist und war schon immer der Mensch Person und die Person Mensch.
Einen Unterscheidung zwischen Mensch und Person führen manche Leute ein, die aus verschiedenen Gründen bestimmten Menschen die Personenwürde absprechen wollen (z.B. Singer).
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#9   Jubärens   18:09:09 | Freitag, 12. Dezember 2008
Herr Berens, wann beherzigen Sie die Ermahnungen des Papstes an Sie?
Der Papst hat Ihnen, Josef Berens, eine persönliche Empfehlung gegeben, wie Sie es in untenstehendem Beitrag einfordern. Wann werden Sie zum katholischen Glauben umkehren:
Der Papst schreibt Ihnen ins Stammbuch:
bei Maria die Reinheit und Demut zu achten als vorbildliche Tugenden – auch für Ihr Leben als Katholik.
So wie Maria Ja zu Gottes Heilsplan gesagt hat, so sollten Sie Ja sagen zu unserer Mutter Kirche, die in Maria vorgebildet ist.
Die Jungfrau Maria hat ohne Hochmut und Überheblichkeit geglaubt
Sie hat nicht auf eigenes Raisonieren und Denken gesetzt, sondern demütig ihr unbedingtes Ja zum Willen Gottes gesprochen.
So wie Maria sollten Sie breitwillig ebenfalls Ja sagen zum göttlichen Heilplan, der uns durch die Kirche erschlossen und vermittelt wird.
Denn wir alle sind in Christus dazu erwählt, heilig und untadelig vor Gott zu leben.
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#8   solideo   18:01:00 | Freitag, 12. Dezember 2008
An joberens
Es muß Ihnen entgangen sein aber Gott hat schon vor Ewigkeit diese entscheidung getroffen und die bleibt auch ewig gültig.Der Papst kann nur an Sie erinnern nich mehr und nicht weniger.
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#7   Beatus Theophilus_89   17:54:40 | Freitag, 12. Dezember 2008
joberens…
…welche geistesgestörten Quaddeln hast du schon wieder im Kopf?
Diese tollen Kommentare kannst du in deinem Irrenheim ablassen wo du herkommst! Deine Auffassung pfeifft aus dem Wind in die Ritzen und Fugen deines holen Schädels heraus und muss nicht sein!
:-@
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#6   derLeser   17:53:37 | Freitag, 12. Dezember 2008
josef
sag – bist du auch als Maskottchen im Handel erhältlich. Zum Aufstellen auf den Tisch ?
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#5   joberens   17:51:26 | Freitag, 12. Dezember 2008
Wieder ein Papier nur für die Ablage?
Es ist sehr stark anzunehmen, daß dieses Papier, wie so manche andere, ohne, daß groß Notitz davon genommen, in den Ablagen verschwinden wird und daß in wenigen Monaten kaum noch Jemand sich groß daran erinnern kann.
Im Übrigen dürfte nicht der Papst darüber zu entscheiden haben, was Sünde oder nicht Sünde gegen Gott ist, sondern diese Entscheidung sollte er doch lieber und besser Gott selbst überlassen.
So wäre es vielleicht viel sinnvoller, wenn der Papst persönliche Empfehlungen geben würde anstatt, so zu tun, als ob er Gott bevormunden und diktieren könnte, was er gefälligst als Sünde zu akzeptieren habe.
Josef Berens
(als einfacher, denkender Katholik)
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#4   Tridentinus   15:18:36 | Freitag, 12. Dezember 2008
Bento
Das ist mir natürlich klar. Aber es ist doch wichtig, daß es in Christus keine menschliche Person gibt, er aber trotzdem wahrer Mensch ist. Und sicher gibt es niemand, der mehr oder vollkommener konkreter Mensch ist oder wird als Jesus Christus. Deshalb denke ich – kann man auch in der generellen Anthroplogie den Begriff Mensch nicht nur oder oder überwiegend über den Personbegriff mit Inhalt füllen. Das scheint mir auch ein Schwachpunkt in der Absicht zu sein, den philosophischen Personalismus für eine christliche Antropologie zu nutzen. Und in Jesus Christus wird die trinitarische Person des Sohnes ja gerade nicht nur für Christus als Gott angewandt, sondern auch für seine konkrete Menschheit mit in Anspruch genommen.
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#3   Burgorus   14:53:52 | Freitag, 12. Dezember 2008
Kannibalismus
Stimmt es, dass der Kannibalismus seitens der katholischen Kirche verboten ist? Hab ich mal gehört, bin mir aber nicht sicher, ob das stimmt.
Wenn jemand absolut nichts mehr zu essen hat und es liegt eine Leiche da, die z.B. vor ihm schon verhungert ist, ist es dann erlaubt, dass sich der Nahrungslose durch das Essen dieser Leiche das Überleben sichert?
Genau um dieses Problem geht es nämlich bei der Frage der Kinderleichen. Aus gewichtigen Gründen dürfe man Kinderleichen zu lebenserhaltenden Therapiezwecken hernehmen.
Die besondere Brisanz hier ist aber, dass es vom lebenden Embryo zur Leiche psychologisch ein viel kleinerer Schritt ist als beim Erzeugen von Erwachsenen-Leichen.
Der Seefahrer-Kodex im Vergleich mit dem Abtreibungsmord bei akuter Lebensgefahr der Mutter:
Der Seefahrer-Kodex ist äußerst fair: Wenn zwei oder mehrere Schiffbrüchige nichts mehr zu essen haben, wird ausgelost, wer dem oder den anderen als Nahrung zu dienen hat.
Beim Mutter-Kind-Konflikt herrscht dagegen das Faustrecht. Im sicherlich äußerst selten anzutreffenden Fall, dass nur das Kind oder die schwangere Mutter überleben könne, gilt hier das Faustrecht. Die Stärkere entscheidet, und das ist die Mutter, und dieses Faustrecht ist meines Wissens katholischerseits nicht einmal verurteilt.
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#2   Bento   14:32:40 | Freitag, 12. Dezember 2008
@ Tridentinus
Man muss unterscheiden, ob der Begriff auf den Menschen oder auf Gott angewendet wird. Auch die drei Personen in Gott sind selbstverständlich nicht mit „Menschen“ gleichzusetzen.
Aber die Ethik beschäftigt sich mit dem Menschen. Und hier benützen vorwiegend sehr problematische Ethiker den Begriff der Person, um einigen Menschen das Personsein abzusprechen. Vgl. Peter Singer und Co.
Z.B. Spaemann hat sich viele Verdienste gesammelt, um zu erklären, dass alle Menschen Personen SIND. Sie müssen nicht nur so „behandelt“ werden.
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#1   Tridentinus   14:04:22 | Freitag, 12. Dezember 2008
Person und Mensch sind auch nicht notwendig das selbe
Natürlich ist Jesus Christus ein Spezialfall, aber er ist zB. wahrer Mensch, ohne eine menschliche Person zu sein.
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