Pointierte Aussage? + Ein großer Unterschied + Knien oder nicht? + Ungarn ist bekanntlich bankrott + Freuet euch?
Pointierte Aussage?
Vatikan. Der Heilige Stuhl ist über das geringe Medienecho der Päpstlichen Botschaft
zum Weltfriedenstag erstaunt. Das berichtete ‘Radio Vatikan’. Der Text vom letzten Donnerstag habe – anders
als die Instruktion ‘Dignitas Personae’ vom Freitag – kaum Reaktionen hervorgerufen. Intern frage man
sich, woran es liege, daß die angeblich sehr pointierten Aussagen in der Friedensbotschaft kaum wahrgenommen
werden.
Ein großer Unterschied
Spanien. Die kniende Mundkommunion ist wichtig und nicht nur eine Formsache.
Das erklärte der neue Präfekt der Liturgiekongregation, Antonio Kardinal Cañizares Llovera (63), vor
der spanischen Tageszeitung ‘La Razón’. Die kniende Mundkommunion drücke Anbetung und eine glaubende
Haltung aus. Darum sei es nicht gleichgültig, wie man die Kommunion empfängt: „Es ist nicht dasselbe,
die Kommunion kniend oder stehend zu empfangen.“
Knien oder nicht?
Deutschland. Bischof Walter Mixa
von Augsburg betont im Vorwort zum neuen Direktorium die Wichtigkeit des Kniens in der Messe. Auf sein
eigenes Priesterseminar scheint der Oberhirte aber seine Worte nicht anzuwenden. Denn in der Hauskapelle
des Seminars – wo die Wochentagsmessen mittlerweile stattfinden, seitdem die Anzahl der Alumnen unter
zwanzig gefallen ist – wurden die Kniebänke abmontiert. Begründung von Regens Christian Hartl: Die Kniebänke
seien nicht ästhetisch. Im letzten Studienjahr verließen zwölf Seminaristen das Augsburger Priesterseminar.
Der Großteil davon offenbar im Konflikt mit der Hausleitung.
Ungarn ist bekanntlich bankrott
Ungarn.
Das ungarische Verfassungsgericht hat am Montag ein Gesetz zur Privilegierung von Homo-Paarungen aufgehoben.
Das berichten einschlägige Sodomisten-Seiten. Die ‘Christdemokratische Volkspartei’ hatte gegen das Gesetz
geklagt und nun Recht bekommen. Das Gesetz habe in seinen Formulierungen die Unterschiede zur Ehe zu stark
vermischt – urteilten die Richter. Die sozialistische Minderheitsregierung arbeitet bereits an einer neuen
Fassung des Homo-Gesetzes.
Freuet euch?
Frankreich. Die Gemeinde der Piusbruderschaft in Amiens – in
Nordfrankfreich – feierte auch den Gaudete-Sonntag vor der Kathedrale auf der Straße. Die Messe ist stets
gut besucht. Die Altgläubigen suchen seit mehr als einem Jahr bislang erfolglos eine Kirche.
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76 Lesermeinungen
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#75 Allgaeustern 13:45:43 | Mittwoch, 17. Dezember 2008
Seminar Die Kniebänke waren auch eher ein Symbol und auffällig ist eben, wenn der Bischof im Direktorium
zum Knien auffordert und es die gerade im betreffenden Priesterseminar nicht gibt.
#74 Confiteor 13:37:57 | Mittwoch, 17. Dezember 2008
So einfach ist das Das Gesetz habe in seinen Formulierungen die Unterschiede zur Ehe zu stark vermischt –
urteilten die Richter. Die sozialistische Minderheitsregierung arbeitet bereits an einer neuen Fassung
des Homo-Gesetzes. Nun denn, möge die neue Gesetzesfassung besser sein und niemand der davon betroffen
ist, benachteiligen oder an den Pranger stellen. Dann wäre ja allen gedient… Meistens sind nachgebesserte
Gesetze aber eher verschlimmbessert… So einfach ist das
=Zweitaccount pünktchen: Korrektur Kasperletheater spielt der Hw. Herr Präfekt. Vom Hw. Herrn Spiritual
ist noch nichts berichtet worden, aber da folgt bestimmt noch was…!
#72 Pünktchen 11:35:37 | Mittwoch, 17. Dezember 2008
Wenn das alles ist : der etwas luxurierende Sinn für Ästhetik des Hw. Herrn Regens und das bißchen
Kasperle-Theater vom Hw. Herrn Spiritual, dann sind die Verhältnisse in Ausgburg ja geradezu vorbildlich!
@Allgaeustern Ganz ehrlich, wundert sie das? Auch wenn die Sache vielleicht stimmt, halte ich es für
sehr übertrieben und nicht angemessen, etwas derartiges in einem öffentlichen (und zudem nicht sehr
seriösen) Forum zu beklagen. Solche Dinge sollten doch besser intern besprochen werden. Ich verstehe
durchaus, dass man sich über die Entfernung von Kniebänken aufregen kann, aber so spektakulär ist es
wohl nicht, dass man es gleich so in der Öffentlichkeit breit tritt. Dass die Hausleitung davon nicht
begeistert ist, ist wohl klar. Und ob es zur Verbesserung des Klimas im Priesterseminar beiträgt, ist
auch sehr fraglich.
Bankrott Ungarn ist also bankrott… und was hat das jetzt mit dem Kippen der Ehe für Gleichgeschlechtliche
zu tun ? Also kreuz-net …ihr hábt ja echt einen Dachschaden…
Kniebänke in Amiens? Wo bitteschön haben die Piusbrüder in Amiens hier Kniebänke im unsäglichen „Weiße-Terrassenstühle-Look“
hier aufgestellt? Ein unverzeihlicher Fehler! Die sitzen auf dem Bild da, wie am Wochenende auf dem Kleinbürgerlichen
Balkon. SignSal
#66 Elijahu † 15:40:37 | Dienstag, 16. Dezember 2008
Leseempfehlung Ich möchte mir gar nicht ausmalen, was es in der heutigen Zeit bedeutet, alleine schon
das Propädeutikum zu „bestehen“, das ja den unausgesprochenen Zweck hat, die Bewerber nach vermeintlich
„psychologischen“ Gesichtspunkten der Eignung und persönlichen „Reife“ zu durchleuchten. Für einen theologisch/liturgisch
traditionell eingestellten Bewerber muß es doch eine Tortur sein, all die gruppendynamischen Spielchen
über sich ergehen zu lassen. Diese Auswahlverfahren werden gezielt dazu missbraucht fromme und rechtgläubige
Priesteramtskandidaten so früh wie möglich auszusortieren. Alles minutiös dokumentiert im hervorragend
recherchierten Buch „Goodbye, Good Men“ vom katholischen Journalisten Michael S. Rose. www.amazon.de/…95261448/ref=sr_1_10?ie=UTF8&s=book…
Bücklinge und solche, die sich gut verstellen können, kommen durch bis zur Priesterweihe und beschädigen
dann die Glaubhaftigkeit der Kirche in den Gemeinden. Ergebnis: leere Kirchen, aussterbende Gemeinden.
#65 Allgaeustern 15:13:17 | Dienstag, 16. Dezember 2008
Priesterseminar Augsburg Auch ich kenne die Zustände in Augsburg wie hieronymus. Da ich aber nicht unloyal
sein möchte, würde ich auch nie preisgeben, wie gerne der Präfekt (der der Hausleitung angehört),
den angeblich so unakademischen Bischof beim Mittagessen vor versammelter Mannschaft nachmacht…denn
das stimmt natürlich nicht und wie könnte man nur auf sowas kommen…?
#64 Samurai 13:33:12 | Dienstag, 16. Dezember 2008
Mund-oder Handkommunion ist offenbar kein Widerspruch… für die Piusbrüder, denn ich habe auf deren
Website gelesen, daß auch in einer Messe des ausserordentlichen Ritus einem Gläubigen die Handkommunion
nicht verweigert werden dürfe. Punkt!
#63 nomen_domini 13:18:21 | Dienstag, 16. Dezember 2008
Mundkommunion Ich verstehe dieses ganze Gezerre um die „wahre“ Kommunionform nicht. Ist es denn eine andere
Kommunion? Ist denn Christus geteilt? Wo beide Formen des Empfangs zugelassen sind, so liegt es in der
Verantwortung des Empfängers, wie er kommunizieren möchte. Ich Empfange die Kommunion gerne im Knien
in den Mund. Aber ich fühle mich auch nicht schlechter, wenn ich sie im Stehen in die Hand empfange.
Wieso auch? Meine Verehrung ändert sich ja nicht durch meine Körperhaltung. Und wenn ich während der
Wandlung an der Orgel sitze um die Akklamationen zu begleiten, so bin ich dort doch genauso andächtig,
fromm und ehrerbietend (oder eben genauso wenig) als wenn ich knie.
#60 hieronymus333 13:01:54 | Dienstag, 16. Dezember 2008
Pünktchen Schade, ich hätte eine bessere Nachricht von Ihnen erwartet, doch zeigt Ihre Antwort Kenntnis
innerhalb der Problematik, dafür gebührt Ihnen hohes Lob.
#59 Pünktchen 12:57:40 | Dienstag, 16. Dezember 2008
Hieronymus Leider kann ich Ihnen nicht mit einem Namen dienen, dazu reichen meine persönlichen Kenntnisse/Bekanntschaften
in der Diözese nicht aus. I.ü. würde ein öffentlicher Ratschlag die Angelegenheit schon wieder – mindestens
zu Ihrem Nachteil! – aus der Anonymität herausheben. Ich möchte mir gar nicht ausmalen, was es in der
heutigen Zeit bedeutet, alleine schon das Propädeutikum zu „bestehen“, das ja den unausgesprochenen Zweck
hat, die Bewerber nach vermeintlich „psychologischen“ Gesichtspunkten der Eignung und persönlichen „Reife“
zu durchleuchten. Für einen theologisch/liturgisch traditionell eingestellten Bewerber muß es doch eine
Tortur sein, all die gruppendynamischen Spielchen über sich ergehen zu lassen. Umgekehrt stehen aber
auch die Institutsleiter unter einem wahnsinnigen Druck. Wenn man sich alleine das sehr ungesunde Interesse
einer sensations- und enthüllungsgeilen Öffentlichkeit an den inneren Verhältnissen in Priesterseminaren
vor Augen führt…
#58 Doriano 12:39:04 | Dienstag, 16. Dezember 2008
@ HBR Wer hat Ihnen eigentlich erzählt, daß ein Gläubiger, der dazu nicht mehr in der Lage ist, dazu
angehalten ist, die Hl.Kommunion knieend zu empfangen? Wobei – ich habe schon alte, gebrechliche Leute
erlebt, die sich auch das nicht haben nehmen lassen. Vorbilder für Sie.
#57 hieronymus333 12:35:13 | Dienstag, 16. Dezember 2008
Pünktchen Das nächste Mal ist schon eingetreten. Mit dem Mitleiden kann ich mich ja noch anfreunden,
doch hätten Sie sonst noch einen Tipp, wie in dieser Situation verfahren werden kann, oder gibt es in
der Diözese Augsburg einen vertrauensvollen Priester.
@HBR: Kommunionempfang Du schriebst: Und vor allem: Warum soll man sie dann noch auf eine so unansehnliche
Art wie die Munkkommunion empfangen, wenn es eine zugelassene Alternative gibt? Vielleicht ist deine Erscheinung
auch unansehnlich, wer weiß!
@Pünktchen Und wenn sich ein älteres Mütterchen mit allerlei Zipperlein in der Messe mit letzter Kraft
am Altarraum auf die Knie begibt, wirkt das eher traurig, nicht wahr?
@Pünktchen Ich knie, wenn es angemessen ist. Also zur Wandlung + Kanon und dem Agnus Dei. Aber warum
soll man zur Kommunion knien? Und vor allem: Warum soll man sie dann noch auf eine so unansehnliche Art
wie die Munkkommunion empfangen, wenn es eine zugelassene Alternative gibt? Nur weil ein konservativer
Kardinal diese Ansicht vertritt? Es gibt andere Bischöfe, die die Mundkommunion bevorzugen. Von dem her…
#52 Pünktchen 12:15:14 | Dienstag, 16. Dezember 2008
Widerspruch Es kommt doch nicht auf die Äußerlichkeiten an, sondern in aller erster Linie auf die innere
Einstellung. …schreibt jemand, der auf keinen Fall knien will! Also kommt es doch auf die Äußerlichkeit
an? …
@Komma Das ist ein typisches Pharisäertum. Es kommt doch nicht auf die Äußerlichkeiten an, sondern
in aller erster Linie auf die innere Einstellung. Aber selbst im Evangelium wird ja schon vor diversen
Heuchlern gewarnt. In Matthäus 6.5 heißt es bekanntlich: 6,5 Wenn ihr betet, macht es nicht wie die
Heuchler. Sie stellen sich beim Gebet gern in die Synagogen und an die Straßenecken, damit sie von den
Leuten gesehen werden. Amen, das sage ich euch: Sie haben ihren Lohn bereits erhalten. 6,6 Du aber geh
in deine Kammer, wenn du betest, und schließ die Tür zu; dann bete zu deinem Vater, der im Verborgenen
ist. Dein Vater, der auch das Verborgene sieht, wird es dir vergelten.
Der neue Präfekt zur Mundkommunion: Die Mundkommunion – für Papst Benedikt die bevorzugte Art des Kommunionempfangs –
ist „nicht nur eine Formsache“, sagte der neue Präfekt der Kongregation für den Gottesdienst und die
Sakramentenordnung im Vatikan, Kardinal Antonio Cañizares Llovera, in einem Interview mit der spanischen
Zeitung La Razón am Sonntag. „Was bedeutet es, die Kommunion in den Mund zu empfangen? Was bedeutet es,
vor dem Allerheiligsten Sakrament zu knien? Was bedeutet es, während der Wandlung in der Messe zu knien?
Es bedeutet Anbetung, es bedeutet, die wirkliche Gegenwart Jesu Christi in der Eucharistie anzuerkennen“,
sagte der bisherige Erzbischof von Toledo. „Es bedeutet Respekt und eine Haltung des Glaubens eines Menschen,
der sich vor Gott niederwirft, weil er weiß, dass alles von Ihm kommt, und wir fühlen uns sprachlos,
bestürzt vor der Herrlichkeit Gottes, seiner Güte und seiner Barmherzigkeit. Deshalb ist es nicht dasselbe,
die Hand hinzuhalten und die Kommunion irgendwie zu empfangen, wie es in respektvoller Weise zu tun. Es
ist nicht dasselbe, die Kommunion stehend oder kniend zu empfangen, weil all diese Zeichen auf eine tiefe
Bedeutung hinweisen. Wohin wir gelangen müssen ist diese tiefe Haltung des Menschen, der sich selbst
vor Gott niederwirft, und das ist es, was der Papst will.“
#47 Pünktchen 11:59:48 | Dienstag, 16. Dezember 2008
Lieber Hieronymus, „Ungesetzliches“ habe ich Ihnen auch nicht zum Vorwurf gemacht! Aber es kann dennoch
sehr unklug sein, wenn man aus vermeintlicher Anonymität heraus „Vorgesetzte“ unter Beschuss nimmt.
#46 hieronymus333 11:55:11 | Dienstag, 16. Dezember 2008
Pünktchen Vielen Dank für Ihre Warnung, jedoch bin ich mir nicht bewußtdarüber, dass ich etwas Ungesetzliches
getan/ gesagt/ geschrieben habe. Vielleicht ist bei Ihnen der Wunsch Vater des Gedankens.
#45 Pünktchen 11:51:19 | Dienstag, 16. Dezember 2008
Hieronymus Wenn Sie ein konkretes und gravierendes Fehlverhalten eines Verantwortlichen am Augsburger
Seminar zu beklagen haben und sich mit den Zuständen nicht abfinden können, dann sollten Sie den offiziellen
Weg beschreiten. Wenn es sich aber um nicht gravierende und in der zwischenmenschlichen „Chemie“ begründete
Vorbehalte handelt, dann schweigen Sie besser! Auch das gehört zu den Lernprozessen eines Priesteranwärters:
die menschlichen Schwächen anderer geduldig und mitleidend zu tragen. Als Heckenschütze im Internet
sind Sie bald identifiziert in einer so kleinen Gemeinschaft. Also: Vorsicht!
#44 für die Kirche 11:45:27 | Dienstag, 16. Dezember 2008
liebe Clarissa, tausendfache Verzeihung, daß ich Ihnen lange nicht geantwortet habe. Jetzt habe ich gerade
eine Mail an Sie geschickt. Seien Sie auf herzlichst gegrüßt von mir. Und einen schönen Tag! Ihre Fautrix
Hl Name Jesus Die Weltfriedenstagsbotschaft zum Jahr 2009 ist stilistisch kein Text des Hl. Vaters, sondern
erinnert an das Politsprech seines unsäglichen Vorgängers und dürfte der Feder derselben Geisterschreiber
des Staatssekretariates entflossen sein. Es ist schon bemerkenswert, einen Text zum Weltfrieden für den
Oktavtag von Weihnachten vorzulegen, in dem der neugeborene Fürst des Friedens überhaupt nicht und Gott
nur in einem Nebensatz erwähnt wird. Wie sagt der hl. Bernhardin von Siena: Wenn ich auf einer Seite
nicht den hl. Namen JESUS sehe, will ich sie gar nicht lesen. Angesichts der drohenden Weltlage hätte
man sich vom Stellvertreter Christi beileibe Essentielleres als das übliche No na blabla erwarten können.
Spätere Generationen werden dieses Schweigen vor den Mächtigen von heute kaum verstehen, noch weniger,
daß die Menschheit am Abgrund nicht zu Gebet, Umkehr und Buße aufgerufen wird. Aber das paßt wohl nicht
mehr zum Auftrag der Konzilskirche im Dienste des Fürsten dieser Welt.
Lieber Herr Bischof, man ist geneigt zu sagen: „Sie haben wohl einen an der Mütze“, aber das verkneife
ich mir. Ihr Satz allerdings Auch wenn der Novus Ordo gültig sein sollte oder ist, ist sie deswegen noch
nicht den römisch-katholischen Christen erlaubt der ist einfach herrlich! Ihnen geht es schlicht nur
darum, es irgendwie hinzukriegen, dass die Piussler die „wahren Katholiken“ sind. Dabei müssen Sie sich
argumentativ so sehr abquälen, dass solche herrlichen Konstrukte dabei herauskommen!!
Na, werter Alois, wenn die Eucharistie keinen Mahlcharakter besitzt, haben sich Hugo v. St. Victor, Petrus
Bonaventura und Thomas v. Aquin wahrscheinlich geirrt – aber, was wiegt deren Wort wohl gegen das Ihre?
Alois Bischof…Endzeit? An vielen Orten der Welt ist somit, in dieser Endzeit wie zur Zeit der Apostel,
der Besuch einer alltägliche bzw. sonntägliche gültige Heilige Messe unmöglich geworden. Nun haben
wir schon 2000 Jahre lang Endzeit. Wann kommt denn endlich das Ende?
#39 nomen_domini 11:38:52 | Dienstag, 16. Dezember 2008
Alois Was römisch-katholisch ist, bestimmt in der Kirche immer noch der Papst oder ein Konzil. Ein vom
Papst erlassener Ritus kann also garnicht unkatholisch sein. Nicht katholisch sind die jenigen, die ohne
den amtierenden Papst eine andere Kirche bauen wollen.
#38 hieronymus333 11:35:38 | Dienstag, 16. Dezember 2008
Pünktchen Als ordentlicher Katholik leidet man nicht nur unter den Zuständen in Augsburg, sondern in
allen Diözesen unseres Landes, in denen die Bischöfe „Hü“ sagen und „Hott“ gehen, ohne auf die Seelen
der Ihnen anvertrauten Seelen Rücksicht zu nehmen. Nachdem nur noch ein kleinster Teil der Herde zurückgeblieben
ist, und die restlichen Lämmer weder der Gefahr einsichtig, noch in der Lage sind etwas dagegen zu unternehmen,
soll ich dann darunter nicht leiden.
#37 nomen_domini 11:35:03 | Dienstag, 16. Dezember 2008
Pünktchen OK, dann spreche ich jetzt von einem Notstand an sonntäglichen Wortgottesdiensten mit Kommunionspendung.
Wenn jeder Katholik jetzt selbst festlegt, wie er kirchlich versorgt werden muss, haben wir bald ein Recht
auf Musikantenstadl statt Messe. Es ist Blödsinn zu behaupten, es könne einen Messnotstand geben, wenn
es ausreichend Angebote zum Besuch des ordentlichen Ritus gibt.
#36 Alois Bischof 11:34:21 | Dienstag, 16. Dezember 2008
Kölnische Klarissin liegt völlig falsch, in dem sie behauptet, der Unterschied zwischen dem (wahren)
Römischen Ritus (‘Tridentinische Messe’) und dem Neuen Ritus bestünde nur in der Ästhetik. Geht es
doch um Heiligkeit oder Sakrileg, um Opfer oder Mahlfeierform, um Zertreten des Allerheiligsten Sakramenten
bei der Handkommunion und in den Riten des Novus Ordo, oder um dessen göttliche Anbetung in der hl. Messe
nach überliefertem römischen Ritus. An vielen Orten der Welt ist somit, in dieser Endzeit wie zur Zeit
der Apostel, der Besuch einer alltägliche bzw. sonntägliche gültige Heilige Messe unmöglich geworden.
Auch wenn der Novus Ordo gültig sein sollte oder ist, ist sie deswegen noch nicht den römisch-katholischen
Christen erlaubt.
Pünktchen Sie wissen doch: contra factum non valet argumentum. Das ist mir bekannt. Nur bis endlich Fakten
vorliegen, handle ich nach dem Motto: „Traue keiner Statistik, die du nicht selbst gefälscht hast“.
Richtig, werte/r/s Pünktchen, contra facta non valent argumenta – jedem Katholiken ist es (zumindest
in unserem Lande) möglich, nahezu allerorten eine gültige Hl. Messe zu besuchen. Da die Menge der mit
dem Besuch der Hl. Messe verbundenen Gnade nicht vom Ritus ihrer Zelebration abhängig ist, macht dieser
sub specie aeternitatis auch keinen Unterschied. Und die Unterschiede sub conditionibus temporaneis reduzieren
sich auf ästhetische Fragen.
#31 Pünktchen 11:08:22 | Dienstag, 16. Dezember 2008
HBR: Ihre Ausführungen laufen darauf hinaus zu sagen: „Was Notstand ist, bestimme ich“. Wenn Sie von
einem gefühlten, resp. subjektiven Notstand sprechen, könnten andere Ihnen vorhalten, Ihr Gefühl einer
ausreichenden Versorgung wäre subjektiv und irrtümlich. Überlassen Sie es doch den Menschen, in welche
Messen des römischen Ritus sie gehen wollen. Bezeichnend übrigens, daß Ihre Beobachtungen, die Sie
so gemacht haben wollen beim Besuch alter Messen, nicht mit den Beobachtungen übereinstimmen, die andere
machen. Demnach gibt es eine konstante und wachsende Nachfrage nach Zelebrationen im alten Ritus bei Jung
und Alt. Das Durchschnittsalter bei den Messen im alten Ritus liegt meistens unter dem der Messen im Ritus
nach der ordentlichen Form. Das mag Sie ja betrüben, HBR, aber Sie wissen doch: contra factum non valet
argumentum.
@Pünktchen Selbstverständlich gibt es Gebiete, in denen eine Unterversorgung mit Zelebrationen im römischen
Ritus nach der außerordentlichen Form besteht! Daß Sie, HBR und nomen, darin keinen „Notstand“ erkennen
wollen, ändert nichts an den Fakten! Das was Sie als Notstand sehen, ist in Wahrheit ein subjektiver
Notstand. Solange ein ordentliches Angebot an Messen im ordentlichen Usus da ist, kann von einem Notstand
keine Rede sein. Und wenn man dann noch unsere Motuproprio-Messe sieht, die in einer recht beschaulichen
Dorfkapelle stattfindet, ist von einem Notstand erst recht keine Rede. Elf Leute, alle >70, einmal im
Monat. Für die paar Hansel muss nun ein pensionierter Priester abgestellt werden, der eigentlich besseres
zu tun hätte. Interessant ist auch die Zusammenseztung der Besucher. Es gibt einige, die einfach den
Usus lieben, ohne sonst was dort hinein zu interpretieren. Diesen Leuten sei die alte Messe von Herzen
gegönnt. Aber ein kleiner Teil (5 Leute) sind eben Fanatiker, die den außerordentlichen Usus als alleiniges
Seeligkeitsprodukt sehen. Für diese muss man garantiert keinen Priester abstellen. @Sirillo: Das schlimmste
ist aber, dass die Lefebvrianer-Sekte in sich nicht mal einig ist. Während „Bischof“ Fellay recht moderate
Töne anstimmt,die Hoffnung geben, sind seine „Mitbrüder“ wie Williamson eindeutig in der apostatischen
Schiene gefangen. Und auch „Pater“ Schmidtberger ist eher dem Kurs von „Bischof“ Williamson zugeneigt,
der Kirchenspaltung heißt.
FSSPX-Bischof Williamson wird nicht müde zu behaupten, er und seine Mitbrüder verträten eine völlig
andere Religion als Papst & Co. Wenn dem so wäre, warum jammern die Pius-Leute dann so heftig darüber,
daß jene ganz andere Religion ihnen keine Orte zur Zelebration überläßt?
#28 Confiteor 10:42:49 | Dienstag, 16. Dezember 2008
Knieende Mundkommunion = eklatanter Mangel an Katholizität Die kniende Mundkommunion ist wichtig und
nicht nur eine Formsache. Das erklärte der neue Präfekt der Liturgiekongregation, Antonio Kardinal Cañizares
Llovera (63), vor der spanischen Tageszeitung ‘La Razón’. Die kniende Mundkommunion drücke Anbetung
und eine glaubende Haltung aus. Es gibt keinen Grund, in dieser einseitigen Weise die knieende Mundkommunion
zu priorisieren, solange nicht auch die liegende Mundkommunion oder die fliegende Mundkommunion approbiert
sind. Nur die knieende Mundkommunion als einzig mögliche Form des Kommunionempfangs propagandistisch
auszuwerten und als verbindlich zu erklären, weist einen ganz empfindlichen Mangel an Katholizität auf.
#27 Pünktchen 10:40:20 | Dienstag, 16. Dezember 2008
Notstandsgebiete Selbstverständlich gibt es Gebiete, in denen eine Unterversorgung mit Zelebrationen
im römischen Ritus nach der außerordentlichen Form besteht! Daß Sie, HBR und nomen, darin keinen „Notstand“
erkennen wollen, ändert nichts an den Fakten!
Werter Doriano, mit Verlaub, Sie irren! Machten Sie sich die Mühe, zu lesen, was ich dazu schrieb, würde
dies auch deutlich werden. Ich gönne es jedem von Herzen, der dort (oder in der „alten“ Messe) sein persönliches
Heil gefunden zu haben wähnt; wer aber behauptete, nur dort, oder nur so könne man überhaupt katholisch
sein, muß sich auf Widerspruch gefaßt machen.
Mundkommunion Spanien. Die kniende Mundkommunion ist wichtig und nicht nur eine Formsache. Das erklärte
der neue Präfekt der Liturgiekongregation, Antonio Kardinal Cañizares Llovera (63), vor der spanischen
Tageszeitung ‘La Razón’. Die kniende Mundkommunion drücke Anbetung und eine glaubende Haltung aus. Darum
sei es nicht gleichgültig, wie man die Kommunion empfängt: „Es ist nicht dasselbe, die Kommunion kniend
oder stehend zu empfangen.“ Was bitte soll es für einen Unterschied ausmachen, ob ich die Kommunion per
Hand oder per Mund empfange? Ich sehe in der unsäglichen Mundkommunion keinerlei Vorteil. Ob ich die
Kommunion mit der Hand oder mit dem Mund empfange, ändert nichts an meinem persönlichen Glauben. Sie
hebt höchstens den Priester wieder auf einen Trohn. Und sie ist unansehnlich. Daher bevorzuge ich, Indult
hin oder her, ausschließlich die Handkommunion. @Pünktchen Glücklicherweise muß ich nicht zu den Piusbrüdern
gehen, wenn ich eine tridentinische Messe besuchen möchte. Aber ich kann verstehen, daß Gläubige in
bestimmten Notstandsgebieten die Angebote der FSSPX dankbar annehmen. Was für Notstandsgebiete? Mir sind
keine Notstandsgebiete bekannt
#24 Pünktchen 10:15:15 | Dienstag, 16. Dezember 2008
Hiernoymus Nicht nur die Liturgie wird dabei den ästhetischen „Überlegungen“ des Superästheten unterworfen,
sondern auch die Seminaristen. Doch gelingt es immer noch ein paar jungen Männern den hohen Erwartungen
und ästhetischen Anforderungen des Regens zu entsprechen … Was soll denn das heißen?
#23 hieronymus333 10:11:42 | Dienstag, 16. Dezember 2008
Lustiges aus dem Priesterseminar Wer den Regens des Augsburger Seminars kennt, wird nicht überrascht
sein davon zu hören. Nicht nur die Liturgie wird dabei den ästhetischen „Überlegungen“ des Superästheten
unterworfen, sondern auch die Seminaristen. Doch gelingt es immer noch ein paar jungen Männern den hohen
Erwartungen und ästhetischen Anforderungen des Regens zu entsprechen, sonst hätte das Seminar gar keine
Seminaristen mehr; jedoch sollte sich der Bischof Gedanken darüber machen, ob so ein Regens und die mit
ihm verbundene Hausleitung noch länger tragbar, für die geistige und geistliche Entwicklung seiner Diözese,
sei. Was sein Vorgänger begonnen hat, vollendet Herr Hartl auf ganzer Linie. Vielleicht wäre ein Priester/
Pfarrer für die Ausbildung der jungen Berufenen (Pflänzchen) wichtiger, als Pseudotheologen, -psychologen,
-ästheten.
#21 Doriano 09:45:38 | Dienstag, 16. Dezember 2008
@ c.c Ihre bisherigen Postings (nicht nur in diesem Tröt) lassen an Klarheit Ihrer Einstellung bzgl.
der FSSPX nicht zu wünschen übrig. Von daher sind Ihre angesprochenen Verweise in diesem Kontext zu
interpretieren. Übrigens sind die Zustände in Amiens auch für die FSSPX eine absolute Ausnahmesituation.
Ich bin bewundere die Gläubigen, die den Weg zur Hl.Messe seit über einem Jahr bei Wind und Wetter nicht
scheuen. Im übrigen rechne es Ihnen als Manko an, wenn Sie sich immer und immer wieder auf’s CIC u.ä.
zurückziehen. Das läßt darauf schließen, daß Sie in Ihrer Argumentation(wenn es denn eine wäre)
doch recht eingeschränkt sind.
Na, werter Franz, klären Sie mich doch bitte auf, wo ich „dumpfe und spalerische Haßparolen“ verbreitet
hätte. Oder interpretieren Sie einen sachlichen Verweis auf die Rechtsgrundlage, der sich fragliche Bruderschaft
selbst verpflichtet sieht, schon als Haßparole?
#19 Pünktchen 09:31:22 | Dienstag, 16. Dezember 2008
Glücklicherweise muß ich nicht zu den Piusbrüdern gehen, wenn ich eine tridentinische Messe besuchen
möchte. Aber ich kann verstehen, daß Gläubige in bestimmten Notstandsgebieten die Angebote der FSSPX
dankbar annehmen.
Werte/r/s Pünktchen, na ich habe die Rechtsvorschriften des entsprechenden Codex ja nicht gemacht; verantwortlich
dafür zeichnen wohl Ihre Heiligkeiten, die H. H. Pontifices Pius X. (der bruderschaftliche Namensgeber)
und Benedikt XV.
#16 Franz Kappes 09:25:57 | Dienstag, 16. Dezember 2008
Piusbrüder bekommen keine Kirchen Das ist Quatsch. Sie sollten so etwas nicht schreiben. Die FSSPX kauft
Kirchen (erst neulich in Kerkrade). Diese dumpfen spalterischen Hassparolen von clarissa u.a. nerven langsam
gewaltig.
#15 Pünktchen 09:24:11 | Dienstag, 16. Dezember 2008
clarissa Das wäre freilich ein feiner Zirkelschluß: „Verboten“ sind Messen, die nicht in konsekrierten
Kirchen gefeiert werden und die Piusbrüder bekommen keine (der vielen leerstehenden und dem franz. Staat
gehörenden) Kirchen zugewiesen, damit ihre Messen „verboten“ sind und bleiben …???
#12 nomen_domini 09:15:31 | Dienstag, 16. Dezember 2008
Kappes Da muss niemand vor der Tür stehen bleiben. Drinnen findet eine römisch-katholische Messe statt,
zu der alle eingeladen sind. Wenn ich mich als Katholik mit einem Currywurst-Stand vor den Kölner Dom
stelle, wirst du doch auch nicht behaupten, dass man mich zu unrecht nicht hinein ließe.
Werte/r/s Pünktchen: Can. 822 CIC 1917: § 1 – Die Hl. Messe muß auf einem konsekrierten Altar und in
einer konsekrierten oder benedizierten Kirche oder einem solchen Oratorium gefeiert werden unter Beachtung
der Rechtsvorschriften, ausgenommen can. 1196 (Oratorien in Privathäusern). § 2 – Das Privileg eines
beweglichen Altars wird nur vom Apostolischen Stuhl von Rechts oder Indults wegen erteilt. § 3 – Dieses
Privileg ist so zu verstehen, daß es das Recht umfaßt, überall zu zelebrieren, jedoch nur an einem
ehrenhaften und angemessenen Ort und über einem Altarstein; nicht jedoch auf dem Meer. Liegt für diese
Messe in der Fußgängerzone vor der Kathedrale von Amiens ein päpstliches Indult vor – ansonsten wäre
sie nach dem alten (für die mikroskopische Bruderschaft immer noch gültigen) Kirchenrecht nämlich unerlaubt;
i. e. verboten!
#10 Ministrant 09:15:11 | Dienstag, 16. Dezember 2008
.chen Oah…die EKD deklariert ihre Messen allerdings nicht als römisch – katholische Messen…die Schismatiker
der FSSPX tun dies aber, les im CIC nach was ein suspendierter Priester darf…oder besser nicht darf,
oder auch ein exkommunizierter Bischof…und stell dich nicht sooo blöd…
#9 Pünktchen 09:11:26 | Dienstag, 16. Dezember 2008
Wo sehen Sie denn „nichtkatholische“ Priester? Und wenn die Priester nicht katholisch sind, wie könnte
die Kirche dann ihre Messen verbieten? Sind die Gottesdienste der EKD auch „verboten“ von Rom?
#7 Ministrant 09:08:07 | Dienstag, 16. Dezember 2008
.chen Frag ihn ROM nach, dann wirst du erfahren, dass es suspendierten Spaltern nicht erlaubt ist Messen
zu feiern! Und stell dich nicht so dumm, dass bist du …
#6 nomen_domini 09:07:12 | Dienstag, 16. Dezember 2008
Pünktchen Eine Messe, die von einem nichtkatholischen Priester zelebriert wird, ist zwar gültig aber
kann nie erlaubt sein. Genauso ist der Schuss eines als Polizist verkleideten Mörders zwar gültig (weil
tödlich) aber trotzdem verboten.
#3 Ministrant 08:58:56 | Dienstag, 16. Dezember 2008
„…die Messe ist stes gut besucht…“ *lach* Ja man kann die Scharen sehen, Hunderte, nein Tausende drängen
sich auf den Straßen von Amiens umd der Messe beizuwohnen…*lach* Da sind bei uns viel mehr Gläubige
in den Frühmessen am Werktag um 5.45 Uhr, als hier sich die Trachtenvereinanhänger auf der Straße ihre
verbotene Messe feiern…
Knien oder nicht? Habe ich das richtig gesehen? Wurde in fraglicher Messe auch Menschen die Kommunion
gespendet, obwohl diese nicht knieten? Wenn das schon am grünen Holze geschieht …
#1 nomen_domini 08:52:06 | Dienstag, 16. Dezember 2008
Gut besucht Das nennt man also gut besucht? Wenn die Pius-Bruderschaft 40 Hansel in ihre vielleicht gültige
Messe bekommt? Bei einer ordentlichen Messe der römisch katholischen Kirche mit 100 Teilnehmern wird
hingegen laufend von Gläubigenschwund geredet. Aber natürlich.