Protestantismus
Es ist immer dasselbe Muster
Die deutsche ‘Bundeszentrale für politische Bildung’ scheut billige Unterstellungen und Verleumdungen nicht, um Christen in den Dreck zu ziehen.
Evangelikale halten Lobpreis.
Evangelikale halten Lobpreis.
© Oliver Peng, CC
(kreuz.net) Die deutsche ‘Bundeszentrale für politische Bildung’ verbreitet Hetze gegen die Evangelikalen.

Das berichtete die Webseite ‘Christliches Bündnis für Freiheit und Werte’ am 14. Dezember.

Die ‘Bundeszentrale’ ist eine nachgeordnete Behörde im Geschäftsbereich des deutschen Innenministeriums mit Sitz in Bonn. Sie unterhält Medienzentren in Bonn und Berlin.

Der Präsident der ‘Bundeszentrale’, Genosse und Ex-Pfarrer Thomas Krüger (49), stellt in einem Brief an Lehrer und Schüler evangelikale und islamistische Gruppen auf die gleiche Stufe.

Damit verband er die Behauptung, daß die Evangelikalen angeblich wichtige Freiheitsrechte in Frage stellen würden.

Evangelikale erheben ihre Hände zum Lobpreis
Evangelikale erheben ihre Hände zum Lobpreis
© Christopher Moncus, CC
In seinem Brief wirbt Krüger für die von der Bundeszentrale getragene Schülerzeitschrift ‘Q-rage’. Auch diese Zeitschrift hetzt gegen Evangelikale.

Über das christliche Jugendfestival „Christival 2008“ wird behauptet, die 20.000 jugendlichen Teilnehmer hätten vier Tage lang „Bremen unsicher gemacht“.

In Wahrheit benahmen sich die Teilnehmer vorbildlich – sie wurden aber von gewaltbereiten linksradikalen und homo-perversen Gruppen schikaniert und gedemütigt.

Wörtlich schreibt Krüger in seinem Hetzbrief: „In ‘Q-rage’ finden sich interessante Informationen, wie islamistische und evangelikale Gruppen, die wichtige Freiheitsrechte in Frage stellen, Jugendliche umwerben.“

Stil und Methode dieser Hetze – sind nach Angaben der Webseite ‘Christliches Bündnis für Freiheit und Werte’ – wohlbekannt: „Es wäre eine Illusion zu glauben, daß dies auf Irrtum beruht oder ein Einzelfall wäre.“

Nach Angaben des ‘Christlichen Bündnisses’ weiß Genosse Krüger, was er tut: „Es ist immer dasselbe simple Muster.“

Der erste Schritt bestehe immer in irgendeiner Falschbehauptung: Diese Lügen zum Zweck der Ausgrenzung würden gerne geglaubt, „weil sie von einer Stelle kommen, der viele Glauben schenken – in diesem Falle der Bundeszentrale für politische Bildung und einem Pfarrer.“

Das Ziel bestehe darin, eine verfolgte Gruppe so auszugrenzen, daß ihr die geltenden Rechte aberkennen werden können: „Bei uns gelten Freiheitsrechte – aber wer gegen Freiheitsrechte ist, dem kann man auch Freiheitsrechte entziehen.“

Ein Werkzeug zur Diffamierung der zu verfolgenden Gruppe ist – so das ‘Christliche Bündnis’ – auch die Verwendung von Schubladen und Schimpfnamen: „Sehr gut bewährt hat sich da der Hetzbegriff »Fundamentalisten«.“

Bombenleger würden auch Fundamentalisten genannt: „Dann sagt man, die bibeltreuen Christen sind genauso.“

Das ‘Christliche Bündnis’ berichtet, daß die ‘Bundeszentrale’ aufgrund von Druck am 15. Dezember einen Rückzieher gemacht hat: Der Präsident bedaure, daß der Eindruck entstanden sei, die ‘Bundeszentrale’ teile die Position des ‘Q-rage’-Artikels.

Eine Gleichsetzung der evangelikalen Bewegung mit christlichem Fundamentalismus sei unangemessen und unzutreffend.

Doch das ‘Christliches Bündnis für Freiheit und Werte’ gibt sich nicht zufrieden: „Weshalb die Gleichsetzung unangemessen ist, weil die Evangelikalen weder gewalttätig sind noch Freiheitsrechte abschaffen wollen, wird nicht gesagt.“

Die Formulierung, es sei „der Eindruck entstanden“ gehe ebenfalls am Problem vorbei: „In Wirklichkeit ist nicht der Eindruck entstanden, sondern der Präsident der ‘Bundeszentrale’ hat Evangelikale mit Islamisten gleichgesetzt.“

Zudem sei klar behauptet worden, daß die Evangelikalen Freiheitsrechte abschaffen wollen: „Das richtigzustellen hat die ‘Bundeszentrale’ unterlassen.“

Das ‘Christliche Bündnis’ weist auch darauf hin, daß die ‘Bundeszentrale’ in ihrem angeblichen Dementi erneut den Hetzbegriff „christlicher Fundamentalismus“ verwendet hat: „Das Ausgrenzungsmanöver geht weiter.“
      
42 Lesermeinungen
Sie haben eine Meinung zu diesem Artikel? Dann verfassen Sie einen Beitrag. Bleiben Sie in Ihrem Kommentar sachlich und bemühen Sie sich um eine erträgliche Diskussionsatmosphäre. Bedenken Sie, daß Ihr Beitrag noch über Jahre hinweg abrufbar und durch Suchmaschinen im Internet auffindbar ist.
Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für den Inhalt der Leserbeiträge. Sie behält sich das Recht vor, Beiträge zu löschen oder Leser aus der Debatte auszuschließen.
Kommentar schreiben
#42   Confiteor   12:40:22 | Samstag, 20. Dezember 2008
Kann mal einer der
lieben und toleranten Hellbirds bitte in die Wanne kommen. Da ist es seit heute Nacht zu einem Stau gekommen… :(3
Hilfe tut not!
Redaktion benachrichtigen
#41   derLeser   17:17:50 | Freitag, 19. Dezember 2008
clarissa
Aber Thomas More war seiner Lebtag ein erklärter Antiradikaler, ein unbestechliche Mensch der Mitte – aber nicht ihres Maßes, ein gerechter Richter, ein ehrlicher Anwalt der Krone, ein belesener Genießer, ein gediegener Gastgeber, ein großzügiger Freund, ein hochherziger Gönner, ein bemerkenswert kommunistischer Autor, ein in den Finten des Rechts und der Sprache versierter Fuchs, ein gewitzigter Ratgeber seines Königs und lange genug sein loyaler Lordkanzler. Gleichzeitig Widmungsadressat des Lobes der Torheit seines Freundes Desiderius Erasmus und gleichzeitig in verschlagener Jurist, der seiner Tochter Margaret schrieb, er werde die Suprematsakte genau prüfen; sollte ihm ihre Formulierung auch nur irgendeinen Weg lassen, sie zu beschwören, werde er es tun.
Sieht so ein Radikaler aus, oder stehen Ihnen genauere biographische Einblicke zu Gebote?
für den König und in den Augen der Majorität war er jedenfalls radikal, darum wurde er auch umgebracht.
Wer dem Gewissen und der Lehre folgt handelt für sich absolut neutral und ausgeglichen, wird aber von einer irrigen mehrheitlichen Umwelt immer als radikal/absonderlich/kriminell eingestuft.
Alleine ein verwurzeltes Leben in der Wahrheit ohne Kompromiss ist radikal
Redaktion benachrichtigen
#40   Karl Heine   18:06:47 | Donnerstag, 18. Dezember 2008
qualifizierte Bildungsarbeit?
Wer die einzelnen Behauptungen und Vorwürfe analysiert, kann mit dem ganzen Geschehen weder mit Blick auf Christentum noch auf qualifizierte Bildungsarbeit zufrieden sein.
Einzelheiten sind dokumentiert in dem Artikel Anti-christliche und anti-religiöse Propaganda für Schüler www.medrum.de/?q=node/1805
Redaktion benachrichtigen
#39   biomilch   17:32:20 | Donnerstag, 18. Dezember 2008
Wir haben den Stall …
… voller Gewalttätiger Islamisten und die warnen vor Christen.
Trau schau wem.
Dahinter steckt System.
Redaktion benachrichtigen
#38   niknik   16:59:01 | Donnerstag, 18. Dezember 2008
@vineta
3)Verwischt wird dieser Unterschied aber immer häufiger nicht nur von Textignoranten, sondern ganz gezielt von Atheisten, die Christus hassen, und fanatisierten Moslems.
ich glaub ich les’ nicht recht…
Atheisten, die Christus hassen :-D :-D :-D
ich hoffe du bemerkst deinen logischen Fehler selbst…
ansonsten hab ich dich gerne darauf hingewiesen ;-)
Redaktion benachrichtigen
#37   Meister Athanasius   11:51:39 | Donnerstag, 18. Dezember 2008
@bwv232
Ja ich bin tatsächlich (Neu)Bremer mit westfälischem Migrationshintergrund und wohne quasi im Stadtzentrum weniger als 2 Fußminuten vom Rathaus entfernt.
Was ich mitbekommen habe waren einige pubertär anmutende Gegenaktionen, die sich jedoch auf inhaltlich simple –- um nicht zu sagen dumme –- Sprüche und demonstrationsartige Aufzüge ohne jegliche Gewalt beschränkten.
Von „Jagdszene“ habe ich tatsächlich nichts mitbekommen. Soweit es zu den von Ihnen geschilderten Vorkommnissen gekommen sein sollte, möchte ich mich dafür entschuldigen, mich offenbar nicht ausreichend informiert zu haben.
Worum es mir in meinem Posting ging ist jedoch nicht das Christival als solches oder die Gegenaktionen. Ersteres war schlicht nicht nach meinem Geschmack sondern mir zu freikirchlich geprägt, letztere entsprechen nicht meinen Überzeugungen.
Worum es mir ging ist der Sprachgebrauch auf dieser Website, die Ihrerseits regelmäßig „Hetzbegriffe“ („Homo-Perverse“, „kirchenfeindliche N.N.“, pp.) und Pauschalierungen verwendet. Ich halte den hiesigen Sprachgebrauch für hochproblematisch, da er (1.) keine Diskussionen möglich macht, (2.) Vorurteile aufdrängt und (3.) m.E. einer erntshaften Diskussion nicht würdig ist.
Herzliche Grüße
Athanasius
Redaktion benachrichtigen
#36   Mathias Wagener   08:07:31 | Donnerstag, 18. Dezember 2008
Fundamentalisten
Den Hetzbegriff „Fundamentalisten“ sollte man wirklich nicht auf Steuerzahlers Kosten verwenden, das ist keineswegs in Ordnung.
Redaktion benachrichtigen
#35   bwv232   02:01:54 | Donnerstag, 18. Dezember 2008
@ Meister Athanasius
Unnütz, jemandem einen Gedanken erklären zu wollen, dem eine Anspielung nicht genügt.
Mit allem Respekt, in ihrem Beitrag konnte ich eher keine filigrane Anspielung erkennen, sondern das war selbst für +net Verhältnisse eine ziemlich lahme Polemik.
Wenn sie tatsächlich Bremer sind, wie sie es ja weiter unten andeuten, dann haben sie sicherlich auch an dem Freitag-Abend die Jagdszenen der Autonomen auf die Jugendlichen unmittelbar nach der Demonstration mitbekommen. Wenn sie das ‘alles in allem als locker’ bezeichnen, dann scheinen sie die gleichen sprachlichen Schwierigkeiten zu pflegen, die Sie in ihrem Beitrag zu kritisieren meinen. Wo fängt denn bei ihnen ‘angestrengt’ an? Wenn die ersten Schädel gespaltet werden? Ist das verprügeln von Jugendlichen bei Ihnen schon Alltäglich geworden?
Aber mit Sicherheit haben sie Recht, finstere Fundamentalisten sind immer die Anderen.
Grüße
Redaktion benachrichtigen
#34   clarissa colonia   01:27:36 | Donnerstag, 18. Dezember 2008
Werter Leser,
über Franz Jägerstetter weiß ich viel zu wenig, um das beurteilen zu können. Aber Thomas More war seiner Lebtag ein erklärter Antiradikaler, ein unbestechliche Mensch der Mitte – aber nicht ihres Maßes, ein gerechter Richter, ein ehrlicher Anwalt der Krone, ein belesener Genießer, ein gediegener Gastgeber, ein großzügiger Freund, ein hochherziger Gönner, ein bemerkenswert kommunistischer Autor, ein in den Finten des Rechts und der Sprache versierter Fuchs, ein gewitzigter Ratgeber seines Königs und lange genug sein loyaler Lordkanzler. Gleichzeitig Widmungsadressat des Lobes der Torheit seines Freundes Desiderius Erasmus und gleichzeitig in verschlagener Jurist, der seiner Tochter Margaret schrieb, er werde die Suprematsakte genau prüfen; sollte ihm ihre Formulierung auch nur irgendeinen Weg lassen, sie zu beschwören, werde er es tun.
Sieht so ein Radikaler aus, oder stehen Ihnen genauere biographische Einblicke zu Gebote?
Redaktion benachrichtigen
#33   Habibte   01:22:50 | Donnerstag, 18. Dezember 2008
Gut!!!!!!!!!!!!!!1
und was ist nun – objektiv – heilig und was nicht?
Ist die Krankenversicherung konkret heilig? Ja oder nein!
Ist die Arbeitslosenversicherung konkret heilig?
Ja oder nein!
Usw…?!?!?!??!
Redaktion benachrichtigen
#32   derLeser   01:14:11 | Donnerstag, 18. Dezember 2008
nun denn
war Jägerstätter oder Morus radikal oder nicht ?
Redaktion benachrichtigen
#31   clarissa colonia   01:11:55 | Donnerstag, 18. Dezember 2008
Werter Leser,
Nichts für Ungut, aber so wird das nichts! Mit der Definition:
„Radikal wird es von der Umgebung stets erachtet dem Gewissen welches auf Gott ausgerichtet ist kompromisslos Folge zu leisten.“
können Sie notfalls auch suizidale Attentate mit dem Geruche der Heiligkeit parfümieren.
Wenn es denn diesen (zwingenden) Zusammenhang zwischen Heiligkeit und Radikalität geben sollte, warum wären dann Albertus Magnus, Ambrosius v. Mailand, Heinrich Seuse, Thomas v. Aquin, Friedolin v. Säckingen, Herrmann Joseph v. Steinfeld, Anselm v. Canterbury, Benno v. Meißen, Ulrich v. Augsburg, Petrus Bonaventura, Pertus Olivi, Otto v. Freising, Venantius Fortunatus, Katharina v. Alexandrien, oder Abt Sturmius (zurecht?) heilig?
Worin sehen Sie denn das Radikale bei Albertus Magnus, bei Anselm v. Canterbury oder Petrus Bonaventura; worin war Ulrich von Augsburg denn radikal (abgesehen von seinem Widerstand gegen die Hunnen?), was war denn das Radikale im Leben von Venantius Fortunatus oder Sturmius?
Ich glaube, Sie vertreten einen romantischen Heiligkeitsbegriff, der selbige sehen, fühlen, schmecken, vielleicht riechen (den odor sanctitatis?) will.
Für Sie vielleicht bedauerlich vertritt die Kirche – zumindest seit gut tausend Jahren – einen objektivierbaren, einen rechtlich geprägten Heiligkeitsbegriff, der zwar z.B. heroische Tugend und Martyrium als Kriterien gelten läßt, aber eben nicht Radikalität.
Redaktion benachrichtigen
#30   Meister Athanasius   01:02:44 | Donnerstag, 18. Dezember 2008
@bwv232
Unnütz, jemandem einen Gedanken erklären zu wollen, dem eine Anspielung nicht genügt.
(Dávila)
Redaktion benachrichtigen
#29   derLeser   00:56:43 | Donnerstag, 18. Dezember 2008
clarissa
Radikal wird es von der Umgebung stets erachtet dem Gewissen welches auf Gott ausgerichtet ist kompromisslos Folge zu leisten. So wurden die Heiligen von ihrer Umgebung als Radikal eingestuft.
Thomas Morus ist ein Paradebeispiel dafür.
Auch heute gilt derjenige als radikal der entgegen der Mainstreamideologie eine entgegengesetze Meinung vertritt, sei es zur Abtreibung, Gesellschaftspolitik usw.
Die Verfolgung geschieht vorerst nur durch soziale Ächtung aber nie war es so einfach heilig zu werden wie heute
Redaktion benachrichtigen
#28   clarissa colonia   00:33:30 | Donnerstag, 18. Dezember 2008
Mein Bester,
Sie behaupten einen Zusammenhang zwischen Heiligkeit und Radikalität – gut, das mag man ja vielleicht für Ihre Sache halten; nur ist eine solche Attributierung nur dann sinnvoll, wenn Sie imstande wären, eine vernünftig nachvollziehbare Definition vom Begriff der Radiklität vorzulegen, die eben Irre (hier untersage ich mir präsentische Bezüge) von der Gleichsetzung von Radikalität und Heiligkeit ausschließt.
Und selbst dann: Wie sieht es denn (alle Heiligen sollen ja „radikal“ gewesen sein) aus mit Heinrich Seuse, Thomas v. Aquin, Friedolin v. Säckingen, Herrmann Joseph v. Steinfeld, Anselm v. Canterbury, Benno v. Meißen, Thomas Morus, Ulrich v. Augsburg, Petrus Bonavebtura, Pertus Olivi, Augustinus Aurelius, Otto v. Freising, Venantius Fortunatus, Albertus Magnus Katharina v. Alexandrien, Ambrosius v. Mailand, Sturmius, Igantius v. Antiochien, Mechthild v. Magdeburg?
Redaktion benachrichtigen
#27   derLeser   00:15:00 | Donnerstag, 18. Dezember 2008
clarissa
es ging eingentlich um die Beziehung zw Radikal sein und heilig sein.
was reden sie denn jetzt schon wieder daher ?
Redaktion benachrichtigen
#26   clarissa colonia   00:11:49 | Donnerstag, 18. Dezember 2008
Ach, wissen’s werter Leser,
das mit dem Hineininterpretieren vermag ich getrost anderen zu überlassen, die dieses Metier virtuoser beherrschen; ich hingegen verstand mich schon immer besser aufs Herausinterpretieren von tatsächlich Gemeintem.
Redaktion benachrichtigen
#25   Habibte   00:10:04 | Donnerstag, 18. Dezember 2008
Liebe Clarissa,
ich finde du behandelst Muslime und den Islam hochnäsig! Du tust so als würdest du Muslims als gleichwertig akzeptieren aber in Wirklichkeit verachtest du sie. Das wollte ich mit meinem Beitrag heute mittag sagen aber du bist dir ja zu gut um mir zu antworten.
Logo! Wo ja der Schäuble ein Freund von dir ist! Da musst du ja eine mächtig wichtige Figur sein!
Allah bewertet die Menschen aber nicht nach ihrer Eitelkeit sondern danach ob sie ein rechtschaffenes und gütiges Leben geführt haben und dazu gehört auch Demut und Bescheidenheit! Natürlich nicht geheuchelte sondern echte!
Ich bin vielleicht nicht so clever wie du aber wenigstens bin ich grade raus und wenn ich jemanden nicht leiden kann dann sag ich das auch und red nicht schlecht hinter dem Rücken der Leute! Ich finde das verlogen!
Erlaubt das das Christentum? Ich will dir ja nicht zu nahe treten aber ich finde deine Beiträge (zumindest zum Islam) sind so: geheuchelte Freundlichkeit! :-(
Redaktion benachrichtigen
#24   derLeser   00:07:49 | Donnerstag, 18. Dezember 2008
nein clarissa
nicht jeder Radikale ist heilig aber alle Helige sind radikal auf ihre Art. Die Bestimmung heilig zu werden hat jeder Getaufte.
Sie müssen mal lernen nicht immer etwas reinzuinterpretieren was nirrgendwo geschrieben steht
Redaktion benachrichtigen
#23   clarissa colonia   00:03:22 | Donnerstag, 18. Dezember 2008
Ach, werter Leser,
und weil auch Sie radikal sind (auch wenn sich Ihre Radikalität vornehmlich im Aufziehen der unteren sprachlichen Schubfächer zeigt), wollen Sie jetzt den Schluß gezogen wissen, daß auch Sie heilig sein sollten?
Redaktion benachrichtigen
#22   Vox e luce   23:56:56 | Mittwoch, 17. Dezember 2008
„Fragender“
Andererseits zeigt das wieder einmal, daß Fundis aller Couleurs (Evangelikale, Katholiban, Taliban, Rechtsextremisten etc.) des selben Geistes Kind sind.
…selten solchen Unsinn gelesen. Schämen Sie sich nicht?!
Redaktion benachrichtigen
#21   derLeser   23:53:51 | Mittwoch, 17. Dezember 2008
Friedrich
Paulus war Radikal
Franz von Assisi war Radikal
Alle Heiligen waren radikal
Jägerstätter war radikal
Mutter Theresa war radikal
Ignatius v Loyola war radikal
Pater Pio war radikal
Der Pfarrer von Ars war radikal
Jesus Christus war radikal
(nur sie sind ein lauer Spiesser)
Redaktion benachrichtigen
#20   Friedrich Spee   23:49:16 | Mittwoch, 17. Dezember 2008
Fragender: So ist es.
Alle Radikalen sind gleich (bescheuert).
Redaktion benachrichtigen
#19   Fragender   23:25:20 | Mittwoch, 17. Dezember 2008
Werbeeinschaltung …
… für fundamentalistische Protestanten?!?!?!?
kreuz.net schafft es manchmal sogar noch zu überraschen.
Andererseits zeigt das wieder einmal, daß Fundis aller Couleurs (Evangelikale, Katholiban, Taliban, Rechtsextremisten etc.) des selben Geistes Kind sind.
Redaktion benachrichtigen
#18   bwv232   23:15:17 | Mittwoch, 17. Dezember 2008
@ Meister Athanasius
Und während der Autor jenes Machwerks von „gewaltbereiten Linksradikalen“ und „Homo-Perversen“ spricht, wird gleichzeitig versucht der Begriff des „Fundamentalisten“ als Hetzbegriff darzustellen.
Ehrwürdiger Meister,
falls ich das anmerken darf, besagte schwule&lesbische Andersdenkende haben im Vorfeld der Veranstaltung aber auch ordentlich gehetzt&gelogen, um ihre eigenen seltsamen Vorstellungen auf dem Christival Geltung zu verschaffen.
Und ich habe mit eigenen Augen gesehen, wie ein grölender Trupp betrunkener linker Autonome in der Straßenbahn einem Jugendlichen ein Kreuz vom Hals gerissen hat – das war am Samstag Abend, die Straßenbahn war voll von guten Bürgern, die alle betreten zur Seite geschaut haben. Ich bin zum Fahrer vor und habe ihm aufgefordert, die Türen zu schließen und die Polizei zu rufen und die Antwort war, ich soll nicht den Obermotz geben und mich gefälligst schleichen. Das nur zu Thema Courage im Alltag.
Hätten Nazis einen Neger verkloppt, dann hätten die Bremer Bürger mit Sicherheit eingegriffen, immerhin muss man ‘Zeichen’ setzten blabla RhabarberRhabarber. Christen dagegen dürfen schon a bisserl demolieren werden, vor allem, wenn man sie vorher mit dem Begriff ‘Fundamentalist’ aus der Gemeinschaft schützenswerter Wesen ausgeschlossen hat.
Redaktion benachrichtigen
#17   Heggi   23:09:21 | Mittwoch, 17. Dezember 2008
Liebe Leute hier taucht nun
Meister Athanasius auf, frisch frisiert mit neuem nick, aber im Schlauch das gleiche brackige Wasser, was hier immer wieder zum Himmel stinkt. Athanasius mal anders, so wie der Wolf bei den sieben Geißlein.
Redaktion benachrichtigen
#16   Vineta   23:03:13 | Mittwoch, 17. Dezember 2008
Wenn das NT und der Koran in einen Topf geworfen werden …
1) Mit dem NT in der Hand kann genauso wie mit dem Koran in der Hand jede Menge Unheil angerichtet werden.
2) Der feine Unterschied besteht jedoch darin,
daß die Texte des NT für Ungutes keine Grundlage bieten, etliche Textstellen des Koran aber sehr wohl.
3)Verwischt wird dieser Unterschied aber immer häufiger nicht nur von Textignoranten, sondern ganz gezielt von Atheisten, die Christus hassen, und fanatisierten Moslems.
Redaktion benachrichtigen
#15   Major Kong   22:49:40 | Mittwoch, 17. Dezember 2008
Ihr Beitrag war vorhersehbar Clarissa
und ebenso schwach. Der Artikel prangert eigentlich nur die Verletzung des 8. Gebotes an. Vom weltlichen Recht könnte man noch über die §§ 185 ff. StGB sprechen. Eine Werbung ist das wohl nicht.
Redaktion benachrichtigen
#14   clarissa colonia   22:07:18 | Mittwoch, 17. Dezember 2008
Ist das jetzt Werbung für die evangelikale Bewegung,
oder sollte ich da etwas mißverstanden haben?
Redaktion benachrichtigen
#13   Meister Athanasius   21:27:57 | Mittwoch, 17. Dezember 2008
Sprachliches Verständnis?
Ich bin immer wieder verwundert über die Äußerungen auf dieser Seite. Wären Sie nicht derart einseitig und verzerrend könnte man sich fast darüber amüsieren.
Hier wird nun also allen ernstes versucht, die umgangsprachlichen Formel, Bremen sei „vier Tage lang unsicher gemacht worden“ als Grund für den hier üblichen Generalangriff auf politisch Andersdenkende und Schwule bzw. Lesben heranzuziehen.
Und während der Autor jenes Machwerks von „gewaltbereiten Linksradikalen“ und „Homo-Perversen“ spricht, wird gleichzeitig versucht der Begriff des „Fundamentalisten“ als Hetzbegriff darzustellen.
Ist nicht ernst gemeint, oder?!?
Gott zum Gruße
Meister Athanasius
Ach ja, bevor ichs vergesse: Als Bewohner dieser wunderbaren Stadt durfte ich die Angelegenheit miterleben. Alles in allem war es wirklich locker…
Redaktion benachrichtigen
#12   Elijahu †   20:15:39 | Mittwoch, 17. Dezember 2008
Das Problem ist…
…das sich um die wahren Christen eine gigantische relativistische Scheinkirche aufgebaut hat, die sogenannte Volkskirche. In dieser Scheinkirche ist – unter der Hand – de fakto alles erlaubt und nichts mehr tabu, da gibt der offen schwule Arzt Jugendlichen Firmunterricht, da werden in den Gemeinden völlig eigene Liturgien je nach Geschmack zusammengebastelt, etc etc. Die Bischöfe werden sich hüten das zuzugeben; offiziell ist alles koscher, aber jeder weiss was wirklich läuft.
Wenn man jetzt jene wahren Christen, die die Gebote Gottes Ernst nehmen und sich wirklich um ein Leben im Glauben bemühen, verfolgen und unterdrücken will, braucht man ihnen mittels solcher Propagandainstitute nur Fanatismus zu unterstellen und kann sofort draufhauen.
Gleichzeitig gibt man sich den falschen Anschein religiöser Toleranz gegenüber der Wischiwaschi-Volkskirche – die mit Jesus, dem Evangelium und der Lehre der Kirche nichts aber auch garnichts mehr zu tun hat. Die wahren Christen werden durch die politische Hetze gesellschaftlich und auch innerkirchlich isoliert (wie die Juden im Dritten Reich).
Dasselbe passiert übrigens gerade mit den Muslimen. Auch da soll der religiöse Kern (die „Fundamentalisten“) ausgerottet werden, damit man den Islam durch eine relativistische „aufgeklärte“ Scheinreligion ersetzen kann, die mit dem Koran rein garnichts mehr zu tun hat.
Der zeitgenössische atheistische Staat ist zum Feind des christlichen Glaubens geworden.
Redaktion benachrichtigen
#11   antitheisti   20:09:03 | Mittwoch, 17. Dezember 2008
katholenlogik?
@ doriano
auch um aus der ferne sich daran zu ergötzen, bedarf es eines verstehens.
@für die kirche
was du irgendwo zu „finden“ meinst oder eben nicht, warum sollte das für mich von bedeutung sein? wohin du deine hoffnungen richtest, spricht ohnedies für sich.
meine hoffnungen gehen mehr in die richtung, dass derartiges einmal hier ebenso vehement ablehnung findet, wie von einigen „katholisch-gläubigen“ das vatikanum 2, der papst und die bischöfe:
auch dieses jahr werden MIR keine sternsinger das haus verschmieren! noch immer ist die seltsame aufschrift „20+C+M+B+08“ überall auf den haustüren zu lesen. kurz nach neujahr laufen kinder von tür zu tür, um von den menschen geld zu betteln: die kirche wird auch diesesmal sternsinger losschicken.
wer waren eigentlich die drei heiligen könige? es waren weise männer, die jesus ihre geschenke gebracht haben. sie kamen nicht, um zu betteln. sie haben ihre geschenke dargebracht.
warum bringt die kirche nicht ihre gaben dar? warum bettelt die finanzstärkste privatorganisation der welt bei den leuten?
warum gibt die kirche nichts von ihrem milliardenvermögen ab? jetzt wäre es aber wirklich zeit! die kirche hat jahrhundertelang so viel gold und schätze gescheffelt – jetzt wäre es dringend an der zeit, das zurückzugeben, was sie an z.B. in der 3. welt gestohlen hat.
Redaktion benachrichtigen
#10   für die Kirche   19:47:30 | Mittwoch, 17. Dezember 2008
@antitheisti: ich hoffe, daß man da wirklich einen „Gedanken“
finden könnte.
Redaktion benachrichtigen
#9   Doriano   19:46:50 | Mittwoch, 17. Dezember 2008
Och, atheisti,
Ihre Gedankengänge sind so erhaben, daß ich aus lauter scheuer Furcht es nicht wagen kann, selbigen zu folgen und mich lieber aus der Ferne und niedergeschlagenen Auges an ihnen ergötze.
Redaktion benachrichtigen
#8   antitheisti   19:42:43 | Mittwoch, 17. Dezember 2008
doriano
für deine einseitige denk- und sichtweise bin ich nicht verantwortlich.
wenn du meinen gedankengängen nicht folgen kannst oder willst: ist ja nicht schlimm.
dann drückst halt wieder „knöpfchen“ um andere meinungen zu unterdrücken!
Redaktion benachrichtigen
#7   für die Kirche   19:38:50 | Mittwoch, 17. Dezember 2008
@Arkanum: Danke für den gelungenen Witz. Jetzt
erkenne ich das liebe alte Kreuz.net-Forum wieder.
Redaktion benachrichtigen
#6   Arkanum/kreuts.net †   19:35:16 | Mittwoch, 17. Dezember 2008
so pauschal kann man das gar nicht beantworten, antitheisti …
ist der Priester ein „Modernist“, dann führt das zu seiner Einstufung als Sexualstraftäter, ist er hingegen „altgläubig“ (noch so eine nette Begriffsetablierung), so geht er als Verleumdungsopfer durch …
man muß schon differenzieren können! :-D
Redaktion benachrichtigen
#5   Pünktchen   19:34:16 | Mittwoch, 17. Dezember 2008
„Fundamentalist“
ist jemand, der einen geheiligten Text zum nicht hinterfragbaren „Fundament“ erklärt. Damit enden aber auch schon die Gemeinsamkeiten zwischen den verschiedenen Fundamentalismen. Es sei denn, man wollte behaupten, daß im Neuen Testament und im Koran ganz Identisches vertreten wird. :-@
Redaktion benachrichtigen
#4   für die Kirche   19:32:12 | Mittwoch, 17. Dezember 2008
Sie hat wirklich recht.
John Calvins Terrorherschaft soll eine Warnung sein.
Die Evanglikalen in ihrer radikalen Ausformung sind auch gegen die Katholiken.
Redaktion benachrichtigen
#3   Doriano   19:31:48 | Mittwoch, 17. Dezember 2008
@atheisti
Und was hat das jetzt mit dem Thema zu tun?
Redaktion benachrichtigen
#2   antitheisti   19:28:54 | Mittwoch, 17. Dezember 2008
übrigens
das lieblingswort auf hetz.net: homopervers!
wie wird hetz.net das bewerten:
Der 63-jährige Priester von Cordoba hatte 2004 an das 14jährige Mädchen extrem vulgäre SMS geschickt und Telefonate voller Anzüglichkeiten geführt. Vor Gericht gab der Priester zu Protokoll, dass er seit seinem 11. Lebensjahr eine »mentale Schwäche für weibliche und männliche Hinterteile« habe. Als Zeugin trat vor Gericht eine Polizistin auf, die sich im Januar 2004 im Zimmer des Mädchens versteckt hatte. Als der Priester dem Mädchen nahe gekommen war, hatte die Polizistin ihn auf der Stelle verhaftet. Unklar blieb, was damals genau geschehen war: Das Mädchen sagt, der Priester habe sie auf den Mund küssen wollen. Der Kirchenmann sagt, er habe das Mädchen auf die Stirn geküsst und aus Spaß aufs Bett geworfen.
Redaktion benachrichtigen
#1   Toter Alter Mann   19:23:11 | Mittwoch, 17. Dezember 2008
Da hat die
Bundeszentrale recht.
Redaktion benachrichtigen
Weiterlesen:
ProtestantismusÖkumenisches Kabarett ProtestantismusMehr Gebet oder mehr Buße? ProtestantismusTiefe geistliche Verunsicherung ProtestantismusDer gekreuzigte Landesbischof ProtestantismusBuntes Treiben Clemens BittlingerAuftrittsverbot für wen? ProtestantismusDas makaberste Buch der Welt ProtestantismusDer kleine Unterschied, der keiner mehr ist ProtestantismusLeeres Heruminterpretieren ProtestantismusJetzt ist er selber k.o. gegangen ProtestantismusOhne Illusionen ProtestantismusEs braucht nicht viel, um Mitglied der evangelischen Kirche zu sein ProtestantismusKleinkarierte kirchliche Homoideologie über alles AnglikanerEine neue Konversionswelle? ProtestantismusAbgefallener Priester wird evangelischer Prediger
RSS Feed  •  News Ticker  •  Werbebanner  •  Visitenkarte  •  Kontakt  •  Impressum
© CC-BY-NC-SA 2012 kreuz.net