(kreuz.net) Die deutsche ‘Bundeszentrale für politische Bildung’ verbreitet Hetze gegen die Evangelikalen.
Das berichtete die Webseite ‘Christliches Bündnis für Freiheit und Werte’ am 14. Dezember.
Die ‘Bundeszentrale’
ist eine nachgeordnete Behörde im Geschäftsbereich des deutschen Innenministeriums mit Sitz in Bonn.
Sie unterhält Medienzentren in Bonn und Berlin.
Der Präsident der ‘Bundeszentrale’, Genosse und Ex-Pfarrer
Thomas Krüger (49), stellt in einem Brief an Lehrer und Schüler evangelikale und islamistische Gruppen
auf die gleiche Stufe.
Damit verband er die Behauptung, daß die Evangelikalen angeblich wichtige Freiheitsrechte
in Frage stellen würden.
In seinem Brief wirbt Krüger für die von der Bundeszentrale getragene Schülerzeitschrift
‘Q-rage’. Auch diese Zeitschrift hetzt gegen Evangelikale.
Über das christliche Jugendfestival „Christival
2008“ wird behauptet, die 20.000 jugendlichen Teilnehmer hätten vier Tage lang „Bremen unsicher gemacht“.
In Wahrheit benahmen sich die Teilnehmer vorbildlich – sie wurden aber von gewaltbereiten linksradikalen
und homo-perversen Gruppen schikaniert und gedemütigt.
Wörtlich schreibt Krüger in seinem Hetzbrief:
„In ‘Q-rage’ finden sich interessante Informationen, wie islamistische und evangelikale Gruppen, die wichtige
Freiheitsrechte in Frage stellen, Jugendliche umwerben.“
Stil und Methode dieser Hetze – sind nach Angaben
der Webseite ‘Christliches Bündnis für Freiheit und Werte’ – wohlbekannt: „Es wäre eine Illusion zu
glauben, daß dies auf Irrtum beruht oder ein Einzelfall wäre.“
Nach Angaben des ‘Christlichen Bündnisses’
weiß Genosse Krüger, was er tut: „Es ist immer dasselbe simple Muster.“
Der erste Schritt bestehe immer
in irgendeiner Falschbehauptung: Diese Lügen zum Zweck der Ausgrenzung würden gerne geglaubt, „weil
sie von einer Stelle kommen, der viele Glauben schenken – in diesem Falle der Bundeszentrale für politische
Bildung und einem Pfarrer.“
Das Ziel bestehe darin, eine verfolgte Gruppe so auszugrenzen, daß ihr die
geltenden Rechte aberkennen werden können: „Bei uns gelten Freiheitsrechte – aber wer gegen Freiheitsrechte
ist, dem kann man auch Freiheitsrechte entziehen.“
Ein Werkzeug zur Diffamierung der zu verfolgenden
Gruppe ist – so das ‘Christliche Bündnis’ – auch die Verwendung von Schubladen und Schimpfnamen: „Sehr
gut bewährt hat sich da der Hetzbegriff »Fundamentalisten«.“
Bombenleger würden auch Fundamentalisten
genannt: „Dann sagt man, die bibeltreuen Christen sind genauso.“
Das ‘Christliche Bündnis’ berichtet,
daß die ‘Bundeszentrale’ aufgrund von Druck am 15. Dezember einen Rückzieher gemacht hat: Der Präsident
bedaure, daß der Eindruck entstanden sei, die ‘Bundeszentrale’ teile die Position des ‘Q-rage’-Artikels.
Eine Gleichsetzung der evangelikalen Bewegung mit christlichem Fundamentalismus sei unangemessen und
unzutreffend.
Doch das ‘Christliches Bündnis für Freiheit und Werte’ gibt sich nicht zufrieden: „Weshalb
die Gleichsetzung unangemessen ist, weil die Evangelikalen weder gewalttätig sind noch Freiheitsrechte
abschaffen wollen, wird nicht gesagt.“
Die Formulierung, es sei „der Eindruck entstanden“ gehe ebenfalls
am Problem vorbei: „In Wirklichkeit ist nicht der Eindruck entstanden, sondern der Präsident der ‘Bundeszentrale’
hat Evangelikale mit Islamisten gleichgesetzt.“
Zudem sei klar behauptet worden, daß die Evangelikalen
Freiheitsrechte abschaffen wollen: „Das richtigzustellen hat die ‘Bundeszentrale’ unterlassen.“
Das ‘Christliche
Bündnis’ weist auch darauf hin, daß die ‘Bundeszentrale’ in ihrem angeblichen Dementi erneut den Hetzbegriff
„christlicher Fundamentalismus“ verwendet hat: „Das Ausgrenzungsmanöver geht weiter.“
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42 Lesermeinungen
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#41 derLeser 17:17:50 | Freitag, 19. Dezember 2008
clarissa Aber Thomas More war seiner Lebtag ein erklärter Antiradikaler, ein unbestechliche Mensch der
Mitte – aber nicht ihres Maßes, ein gerechter Richter, ein ehrlicher Anwalt der Krone, ein belesener
Genießer, ein gediegener Gastgeber, ein großzügiger Freund, ein hochherziger Gönner, ein bemerkenswert
kommunistischer Autor, ein in den Finten des Rechts und der Sprache versierter Fuchs, ein gewitzigter
Ratgeber seines Königs und lange genug sein loyaler Lordkanzler. Gleichzeitig Widmungsadressat des Lobes
der Torheit seines Freundes Desiderius Erasmus und gleichzeitig in verschlagener Jurist, der seiner Tochter
Margaret schrieb, er werde die Suprematsakte genau prüfen; sollte ihm ihre Formulierung auch nur irgendeinen
Weg lassen, sie zu beschwören, werde er es tun. Sieht so ein Radikaler aus, oder stehen Ihnen genauere
biographische Einblicke zu Gebote? für den König und in den Augen der Majorität war er jedenfalls radikal,
darum wurde er auch umgebracht. Wer dem Gewissen und der Lehre folgt handelt für sich absolut neutral
und ausgeglichen, wird aber von einer irrigen mehrheitlichen Umwelt immer als radikal/absonderlich/kriminell
eingestuft. Alleine ein verwurzeltes Leben in der Wahrheit ohne Kompromiss ist radikal
#40 Karl Heine 18:06:47 | Donnerstag, 18. Dezember 2008
qualifizierte Bildungsarbeit? Wer die einzelnen Behauptungen und Vorwürfe analysiert, kann mit dem ganzen
Geschehen weder mit Blick auf Christentum noch auf qualifizierte Bildungsarbeit zufrieden sein. Einzelheiten
sind dokumentiert in dem Artikel Anti-christliche und anti-religiöse Propaganda für Schüler www.medrum.de/?q=node/1805
#38 niknik 16:59:01 | Donnerstag, 18. Dezember 2008
@vineta 3)Verwischt wird dieser Unterschied aber immer häufiger nicht nur von Textignoranten, sondern
ganz gezielt von Atheisten, die Christus hassen, und fanatisierten Moslems. ich glaub ich les’ nicht recht…
Atheisten, die Christus hassen ich hoffe du bemerkst deinen logischen Fehler selbst… ansonsten hab
ich dich gerne darauf hingewiesen
@bwv232 Ja ich bin tatsächlich (Neu)Bremer mit westfälischem Migrationshintergrund und wohne quasi im
Stadtzentrum weniger als 2 Fußminuten vom Rathaus entfernt. Was ich mitbekommen habe waren einige pubertär
anmutende Gegenaktionen, die sich jedoch auf inhaltlich simple –- um nicht zu sagen dumme –- Sprüche
und demonstrationsartige Aufzüge ohne jegliche Gewalt beschränkten. Von „Jagdszene“ habe ich tatsächlich
nichts mitbekommen. Soweit es zu den von Ihnen geschilderten Vorkommnissen gekommen sein sollte, möchte
ich mich dafür entschuldigen, mich offenbar nicht ausreichend informiert zu haben. Worum es mir in meinem
Posting ging ist jedoch nicht das Christival als solches oder die Gegenaktionen. Ersteres war schlicht
nicht nach meinem Geschmack sondern mir zu freikirchlich geprägt, letztere entsprechen nicht meinen Überzeugungen.
Worum es mir ging ist der Sprachgebrauch auf dieser Website, die Ihrerseits regelmäßig „Hetzbegriffe“
(„Homo-Perverse“, „kirchenfeindliche N.N.“, pp.) und Pauschalierungen verwendet. Ich halte den hiesigen
Sprachgebrauch für hochproblematisch, da er (1.) keine Diskussionen möglich macht, (2.) Vorurteile aufdrängt
und (3.) m.E. einer erntshaften Diskussion nicht würdig ist. Herzliche Grüße Athanasius
#35 bwv232 02:01:54 | Donnerstag, 18. Dezember 2008
@ Meister Athanasius Unnütz, jemandem einen Gedanken erklären zu wollen, dem eine Anspielung nicht genügt.
Mit allem Respekt, in ihrem Beitrag konnte ich eher keine filigrane Anspielung erkennen, sondern das war
selbst für +net Verhältnisse eine ziemlich lahme Polemik. Wenn sie tatsächlich Bremer sind, wie sie
es ja weiter unten andeuten, dann haben sie sicherlich auch an dem Freitag-Abend die Jagdszenen der Autonomen
auf die Jugendlichen unmittelbar nach der Demonstration mitbekommen. Wenn sie das ‘alles in allem als
locker’ bezeichnen, dann scheinen sie die gleichen sprachlichen Schwierigkeiten zu pflegen, die Sie in
ihrem Beitrag zu kritisieren meinen. Wo fängt denn bei ihnen ‘angestrengt’ an? Wenn die ersten Schädel
gespaltet werden? Ist das verprügeln von Jugendlichen bei Ihnen schon Alltäglich geworden? Aber mit
Sicherheit haben sie Recht, finstere Fundamentalisten sind immer die Anderen. Grüße
Werter Leser, über Franz Jägerstetter weiß ich viel zu wenig, um das beurteilen zu können. Aber Thomas
More war seiner Lebtag ein erklärter Antiradikaler, ein unbestechliche Mensch der Mitte – aber nicht
ihres Maßes, ein gerechter Richter, ein ehrlicher Anwalt der Krone, ein belesener Genießer, ein gediegener
Gastgeber, ein großzügiger Freund, ein hochherziger Gönner, ein bemerkenswert kommunistischer Autor,
ein in den Finten des Rechts und der Sprache versierter Fuchs, ein gewitzigter Ratgeber seines Königs
und lange genug sein loyaler Lordkanzler. Gleichzeitig Widmungsadressat des Lobes der Torheit seines Freundes
Desiderius Erasmus und gleichzeitig in verschlagener Jurist, der seiner Tochter Margaret schrieb, er werde
die Suprematsakte genau prüfen; sollte ihm ihre Formulierung auch nur irgendeinen Weg lassen, sie zu
beschwören, werde er es tun. Sieht so ein Radikaler aus, oder stehen Ihnen genauere biographische Einblicke
zu Gebote?
#33 Habibte 01:22:50 | Donnerstag, 18. Dezember 2008
Gut!!!!!!!!!!!!!!1 und was ist nun – objektiv – heilig und was nicht? Ist die Krankenversicherung konkret
heilig? Ja oder nein! Ist die Arbeitslosenversicherung konkret heilig? Ja oder nein! Usw…?!?!?!??!
Werter Leser, Nichts für Ungut, aber so wird das nichts! Mit der Definition: „Radikal wird es von der
Umgebung stets erachtet dem Gewissen welches auf Gott ausgerichtet ist kompromisslos Folge zu leisten.“
können Sie notfalls auch suizidale Attentate mit dem Geruche der Heiligkeit parfümieren. Wenn es denn
diesen (zwingenden) Zusammenhang zwischen Heiligkeit und Radikalität geben sollte, warum wären dann
Albertus Magnus, Ambrosius v. Mailand, Heinrich Seuse, Thomas v. Aquin, Friedolin v. Säckingen, Herrmann
Joseph v. Steinfeld, Anselm v. Canterbury, Benno v. Meißen, Ulrich v. Augsburg, Petrus Bonaventura, Pertus
Olivi, Otto v. Freising, Venantius Fortunatus, Katharina v. Alexandrien, oder Abt Sturmius (zurecht?)
heilig? Worin sehen Sie denn das Radikale bei Albertus Magnus, bei Anselm v. Canterbury oder Petrus Bonaventura;
worin war Ulrich von Augsburg denn radikal (abgesehen von seinem Widerstand gegen die Hunnen?), was war
denn das Radikale im Leben von Venantius Fortunatus oder Sturmius? Ich glaube, Sie vertreten einen romantischen
Heiligkeitsbegriff, der selbige sehen, fühlen, schmecken, vielleicht riechen (den odor sanctitatis?)
will. Für Sie vielleicht bedauerlich vertritt die Kirche – zumindest seit gut tausend Jahren – einen
objektivierbaren, einen rechtlich geprägten Heiligkeitsbegriff, der zwar z.B. heroische Tugend und Martyrium
als Kriterien gelten läßt, aber eben nicht Radikalität.
#29 derLeser 00:56:43 | Donnerstag, 18. Dezember 2008
clarissa Radikal wird es von der Umgebung stets erachtet dem Gewissen welches auf Gott ausgerichtet ist
kompromisslos Folge zu leisten. So wurden die Heiligen von ihrer Umgebung als Radikal eingestuft. Thomas
Morus ist ein Paradebeispiel dafür. Auch heute gilt derjenige als radikal der entgegen der Mainstreamideologie
eine entgegengesetze Meinung vertritt, sei es zur Abtreibung, Gesellschaftspolitik usw. Die Verfolgung
geschieht vorerst nur durch soziale Ächtung aber nie war es so einfach heilig zu werden wie heute
Mein Bester, Sie behaupten einen Zusammenhang zwischen Heiligkeit und Radikalität – gut, das mag man
ja vielleicht für Ihre Sache halten; nur ist eine solche Attributierung nur dann sinnvoll, wenn Sie imstande
wären, eine vernünftig nachvollziehbare Definition vom Begriff der Radiklität vorzulegen, die eben
Irre (hier untersage ich mir präsentische Bezüge) von der Gleichsetzung von Radikalität und Heiligkeit
ausschließt. Und selbst dann: Wie sieht es denn (alle Heiligen sollen ja „radikal“ gewesen sein) aus
mit Heinrich Seuse, Thomas v. Aquin, Friedolin v. Säckingen, Herrmann Joseph v. Steinfeld, Anselm v.
Canterbury, Benno v. Meißen, Thomas Morus, Ulrich v. Augsburg, Petrus Bonavebtura, Pertus Olivi, Augustinus
Aurelius, Otto v. Freising, Venantius Fortunatus, Albertus Magnus Katharina v. Alexandrien, Ambrosius
v. Mailand, Sturmius, Igantius v. Antiochien, Mechthild v. Magdeburg?
Ach, wissen’s werter Leser, das mit dem Hineininterpretieren vermag ich getrost anderen zu überlassen,
die dieses Metier virtuoser beherrschen; ich hingegen verstand mich schon immer besser aufs Herausinterpretieren
von tatsächlich Gemeintem.
#25 Habibte 00:10:04 | Donnerstag, 18. Dezember 2008
Liebe Clarissa, ich finde du behandelst Muslime und den Islam hochnäsig! Du tust so als würdest du Muslims
als gleichwertig akzeptieren aber in Wirklichkeit verachtest du sie. Das wollte ich mit meinem Beitrag
heute mittag sagen aber du bist dir ja zu gut um mir zu antworten. Logo! Wo ja der Schäuble ein Freund
von dir ist! Da musst du ja eine mächtig wichtige Figur sein! Allah bewertet die Menschen aber nicht
nach ihrer Eitelkeit sondern danach ob sie ein rechtschaffenes und gütiges Leben geführt haben und dazu
gehört auch Demut und Bescheidenheit! Natürlich nicht geheuchelte sondern echte! Ich bin vielleicht
nicht so clever wie du aber wenigstens bin ich grade raus und wenn ich jemanden nicht leiden kann dann
sag ich das auch und red nicht schlecht hinter dem Rücken der Leute! Ich finde das verlogen! Erlaubt
das das Christentum? Ich will dir ja nicht zu nahe treten aber ich finde deine Beiträge (zumindest zum
Islam) sind so: geheuchelte Freundlichkeit!
#24 derLeser 00:07:49 | Donnerstag, 18. Dezember 2008
nein clarissa nicht jeder Radikale ist heilig aber alle Helige sind radikal auf ihre Art. Die Bestimmung
heilig zu werden hat jeder Getaufte. Sie müssen mal lernen nicht immer etwas reinzuinterpretieren was
nirrgendwo geschrieben steht
Ach, werter Leser, und weil auch Sie radikal sind (auch wenn sich Ihre Radikalität vornehmlich im Aufziehen
der unteren sprachlichen Schubfächer zeigt), wollen Sie jetzt den Schluß gezogen wissen, daß auch Sie
heilig sein sollten?
#22 Vox e luce 23:56:56 | Mittwoch, 17. Dezember 2008
„Fragender“ Andererseits zeigt das wieder einmal, daß Fundis aller Couleurs (Evangelikale, Katholiban,
Taliban, Rechtsextremisten etc.) des selben Geistes Kind sind. …selten solchen Unsinn gelesen. Schämen
Sie sich nicht?!
#21 derLeser 23:53:51 | Mittwoch, 17. Dezember 2008
Friedrich Paulus war Radikal Franz von Assisi war Radikal Alle Heiligen waren radikal Jägerstätter war
radikal Mutter Theresa war radikal Ignatius v Loyola war radikal Pater Pio war radikal Der Pfarrer von
Ars war radikal Jesus Christus war radikal (nur sie sind ein lauer Spiesser)
#19 Fragender 23:25:20 | Mittwoch, 17. Dezember 2008
Werbeeinschaltung … … für fundamentalistische Protestanten?!?!?!? kreuz.net schafft es manchmal sogar
noch zu überraschen. Andererseits zeigt das wieder einmal, daß Fundis aller Couleurs (Evangelikale,
Katholiban, Taliban, Rechtsextremisten etc.) des selben Geistes Kind sind.
@ Meister Athanasius Und während der Autor jenes Machwerks von „gewaltbereiten Linksradikalen“ und „Homo-Perversen“
spricht, wird gleichzeitig versucht der Begriff des „Fundamentalisten“ als Hetzbegriff darzustellen. Ehrwürdiger
Meister, falls ich das anmerken darf, besagte schwule&lesbische Andersdenkende haben im Vorfeld der Veranstaltung
aber auch ordentlich gehetzt&gelogen, um ihre eigenen seltsamen Vorstellungen auf dem Christival Geltung
zu verschaffen. Und ich habe mit eigenen Augen gesehen, wie ein grölender Trupp betrunkener linker Autonome
in der Straßenbahn einem Jugendlichen ein Kreuz vom Hals gerissen hat – das war am Samstag Abend, die
Straßenbahn war voll von guten Bürgern, die alle betreten zur Seite geschaut haben. Ich bin zum Fahrer
vor und habe ihm aufgefordert, die Türen zu schließen und die Polizei zu rufen und die Antwort war,
ich soll nicht den Obermotz geben und mich gefälligst schleichen. Das nur zu Thema Courage im Alltag.
Hätten Nazis einen Neger verkloppt, dann hätten die Bremer Bürger mit Sicherheit eingegriffen, immerhin
muss man ‘Zeichen’ setzten blabla RhabarberRhabarber. Christen dagegen dürfen schon a bisserl demolieren
werden, vor allem, wenn man sie vorher mit dem Begriff ‘Fundamentalist’ aus der Gemeinschaft schützenswerter
Wesen ausgeschlossen hat.
Liebe Leute hier taucht nun Meister Athanasius auf, frisch frisiert mit neuem nick, aber im Schlauch das
gleiche brackige Wasser, was hier immer wieder zum Himmel stinkt. Athanasius mal anders, so wie der Wolf
bei den sieben Geißlein.
Wenn das NT und der Koran in einen Topf geworfen werden … 1) Mit dem NT in der Hand kann genauso wie
mit dem Koran in der Hand jede Menge Unheil angerichtet werden. 2) Der feine Unterschied besteht jedoch
darin, daß die Texte des NT für Ungutes keine Grundlage bieten, etliche Textstellen des Koran aber sehr
wohl. 3)Verwischt wird dieser Unterschied aber immer häufiger nicht nur von Textignoranten, sondern ganz
gezielt von Atheisten, die Christus hassen, und fanatisierten Moslems.
#15 Major Kong 22:49:40 | Mittwoch, 17. Dezember 2008
Ihr Beitrag war vorhersehbar Clarissa und ebenso schwach. Der Artikel prangert eigentlich nur die Verletzung
des 8. Gebotes an. Vom weltlichen Recht könnte man noch über die §§ 185 ff. StGB sprechen. Eine Werbung
ist das wohl nicht.
Sprachliches Verständnis? Ich bin immer wieder verwundert über die Äußerungen auf dieser Seite. Wären
Sie nicht derart einseitig und verzerrend könnte man sich fast darüber amüsieren. Hier wird nun also
allen ernstes versucht, die umgangsprachlichen Formel, Bremen sei „vier Tage lang unsicher gemacht worden“
als Grund für den hier üblichen Generalangriff auf politisch Andersdenkende und Schwule bzw. Lesben
heranzuziehen. Und während der Autor jenes Machwerks von „gewaltbereiten Linksradikalen“ und „Homo-Perversen“
spricht, wird gleichzeitig versucht der Begriff des „Fundamentalisten“ als Hetzbegriff darzustellen. Ist
nicht ernst gemeint, oder?!? Gott zum Gruße Meister Athanasius Ach ja, bevor ichs vergesse: Als Bewohner
dieser wunderbaren Stadt durfte ich die Angelegenheit miterleben. Alles in allem war es wirklich locker…
#12 Elijahu † 20:15:39 | Mittwoch, 17. Dezember 2008
Das Problem ist… …das sich um die wahren Christen eine gigantische relativistische Scheinkirche aufgebaut
hat, die sogenannte Volkskirche. In dieser Scheinkirche ist – unter der Hand – de fakto alles erlaubt
und nichts mehr tabu, da gibt der offen schwule Arzt Jugendlichen Firmunterricht, da werden in den Gemeinden
völlig eigene Liturgien je nach Geschmack zusammengebastelt, etc etc. Die Bischöfe werden sich hüten
das zuzugeben; offiziell ist alles koscher, aber jeder weiss was wirklich läuft. Wenn man jetzt jene
wahren Christen, die die Gebote Gottes Ernst nehmen und sich wirklich um ein Leben im Glauben bemühen,
verfolgen und unterdrücken will, braucht man ihnen mittels solcher Propagandainstitute nur Fanatismus
zu unterstellen und kann sofort draufhauen. Gleichzeitig gibt man sich den falschen Anschein religiöser
Toleranz gegenüber der Wischiwaschi-Volkskirche – die mit Jesus, dem Evangelium und der Lehre der Kirche
nichts aber auch garnichts mehr zu tun hat. Die wahren Christen werden durch die politische Hetze gesellschaftlich
und auch innerkirchlich isoliert (wie die Juden im Dritten Reich). Dasselbe passiert übrigens gerade
mit den Muslimen. Auch da soll der religiöse Kern (die „Fundamentalisten“) ausgerottet werden, damit
man den Islam durch eine relativistische „aufgeklärte“ Scheinreligion ersetzen kann, die mit dem Koran
rein garnichts mehr zu tun hat. Der zeitgenössische atheistische Staat ist zum Feind des christlichen
Glaubens geworden.
#11 antitheisti 20:09:03 | Mittwoch, 17. Dezember 2008
katholenlogik? @ doriano auch um aus der ferne sich daran zu ergötzen, bedarf es eines verstehens. @für
die kirche was du irgendwo zu „finden“ meinst oder eben nicht, warum sollte das für mich von bedeutung
sein? wohin du deine hoffnungen richtest, spricht ohnedies für sich. meine hoffnungen gehen mehr in die
richtung, dass derartiges einmal hier ebenso vehement ablehnung findet, wie von einigen „katholisch-gläubigen“
das vatikanum 2, der papst und die bischöfe: auch dieses jahr werden MIR keine sternsinger das haus verschmieren!
noch immer ist die seltsame aufschrift „20+C+M+B+08“ überall auf den haustüren zu lesen. kurz nach neujahr
laufen kinder von tür zu tür, um von den menschen geld zu betteln: die kirche wird auch diesesmal sternsinger
losschicken. wer waren eigentlich die drei heiligen könige? es waren weise männer, die jesus ihre geschenke
gebracht haben. sie kamen nicht, um zu betteln. sie haben ihre geschenke dargebracht. warum bringt die
kirche nicht ihre gaben dar? warum bettelt die finanzstärkste privatorganisation der welt bei den leuten?
warum gibt die kirche nichts von ihrem milliardenvermögen ab? jetzt wäre es aber wirklich zeit! die
kirche hat jahrhundertelang so viel gold und schätze gescheffelt – jetzt wäre es dringend an der zeit,
das zurückzugeben, was sie an z.B. in der 3. welt gestohlen hat.
Och, atheisti, Ihre Gedankengänge sind so erhaben, daß ich aus lauter scheuer Furcht es nicht wagen
kann, selbigen zu folgen und mich lieber aus der Ferne und niedergeschlagenen Auges an ihnen ergötze.
#8 antitheisti 19:42:43 | Mittwoch, 17. Dezember 2008
doriano für deine einseitige denk- und sichtweise bin ich nicht verantwortlich. wenn du meinen gedankengängen
nicht folgen kannst oder willst: ist ja nicht schlimm. dann drückst halt wieder „knöpfchen“ um andere
meinungen zu unterdrücken!
so pauschal kann man das gar nicht beantworten, antitheisti … ist der Priester ein „Modernist“, dann
führt das zu seiner Einstufung als Sexualstraftäter, ist er hingegen „altgläubig“ (noch so eine nette
Begriffsetablierung), so geht er als Verleumdungsopfer durch … man muß schon differenzieren können!
#5 Pünktchen 19:34:16 | Mittwoch, 17. Dezember 2008
„Fundamentalist“ ist jemand, der einen geheiligten Text zum nicht hinterfragbaren „Fundament“ erklärt.
Damit enden aber auch schon die Gemeinsamkeiten zwischen den verschiedenen Fundamentalismen. Es sei denn,
man wollte behaupten, daß im Neuen Testament und im Koran ganz Identisches vertreten wird.
#4 für die Kirche 19:32:12 | Mittwoch, 17. Dezember 2008
Sie hat wirklich recht. John Calvins Terrorherschaft soll eine Warnung sein. Die Evanglikalen in ihrer
radikalen Ausformung sind auch gegen die Katholiken.
#2 antitheisti 19:28:54 | Mittwoch, 17. Dezember 2008
übrigens das lieblingswort auf hetz.net: homopervers! wie wird hetz.net das bewerten: Der 63-jährige
Priester von Cordoba hatte 2004 an das 14jährige Mädchen extrem vulgäre SMS geschickt und Telefonate
voller Anzüglichkeiten geführt. Vor Gericht gab der Priester zu Protokoll, dass er seit seinem 11. Lebensjahr
eine »mentale Schwäche für weibliche und männliche Hinterteile« habe. Als Zeugin trat vor Gericht
eine Polizistin auf, die sich im Januar 2004 im Zimmer des Mädchens versteckt hatte. Als der Priester
dem Mädchen nahe gekommen war, hatte die Polizistin ihn auf der Stelle verhaftet. Unklar blieb, was damals
genau geschehen war: Das Mädchen sagt, der Priester habe sie auf den Mund küssen wollen. Der Kirchenmann
sagt, er habe das Mädchen auf die Stirn geküsst und aus Spaß aufs Bett geworfen.