Kinderschlachtung
Dazu muß man kein Christ sein
Der Weihbischof von Salzburg ist einer der wenigen katholischen Bischöfe, die sich nicht nur auf schöne – und der Situation angepaßte – Worte beschränken.
Weihbischof Laun bei der Lichterkette 2007
Weihbischof Laun bei der Lichterkette 2007
© Jugend für das Leben, Lichterketten 2007
(kreuz.net, Salzburg) Die Weisung der Salzburger Landeshauptfrau und Blut-Politikerin, Genosse Gabriele Burgstaller, der Salzburger Landesklinik die Kinderabtreibung aufzuzwingen, widerspricht der österreichischen Verfassung.

Das erklärte Norbert Steinacher – Vorsitzender der österreichischen ‘Jugend für das Leben’ – mit Verweis auf Professor Wolfgang Waldstein, dem emeritierten Rektor der Universität Salzburg und Gründungsmitglied der dortigen rechtswissenschaftlichen Fakultät.

Steinacher sprach zum Anlaß der jährlichen Lichterkette der Lebensschutzinitiative ‘Jugend für das Leben’ am 6. Dezember in Salzburg.

Kind demonstriert mit der Fackel
Kind demonstriert mit der Fackel
© Jugend für das Leben, Lichterketten 2007
Über einhundert Teilnehmer versammelten sich am frühen Abend vor den Salzburger Landeskliniken, um den dort durch Abtreibung geschlachteten Menschen die letzte – und einzige – Ehre zu erweisen.

Der Vorsitzende der ‘Jugend für das Leben’ forderte in seiner Rede Landeshauptfrau Burgstaller auf, den gesetzlichen Schutz im Land Salzburg für ungeborene Menschen wiederherzustellen:

„Frau Burgstaller, beenden Sie die Abschiebung der Frauen in die Tötungsstätte ihrer eigenen Kinder. Hören Sie auf, den Problemen aus dem Weg zu gehen und die Frauen mit ihren Kindern zu ignorieren.“

Der Salzburger Weihbischof, Mons. Andreas Laun, gab mit seiner Anwesenheit bei der Lichterkette den Ungeborenen die Ehre.

Er sprach die anwesenden Gegendemonstranten in seiner Rede direkt an: „Es kann doch kein Recht sein, ein Kind zu töten. Das wißt Ihr genau so wie wir“ – erklärte der Weihbischof:

„Man muß nicht erst Christ werden, um zu erkennen, daß man Kinder nicht abtreiben darf.“

Embryo aus Grablichtern
Embryo aus Grablichtern
© Jugend für das Leben, Lichterketten 2007
Grablichter-Marsch

Am 13. Dezember hielt die ‘Jugend für das Leben’ eine weitere Kundgebung für das Leben in Linz.

Es war die zwanzigste Lichterkette in der Linzer Innenstadt.

Mehr als 150 Jugendliche marschierten mit Grablichtern durch die Stadt.

Sie wollten „an das lautlose Verbrechen“ der Kinderabtreibung erinnern – erklärt die ‘Jugend für das Leben’ in einer Pressemeldung.

Vor dem Grablichter-Marsch feierten die Lebensschützer eine Messe.

Der Zelebrant, Karmelitenpater Michael Obermayr, ermutigte in seiner Predigt: „Wir müssen die Wahrheit – daß der Mensch bei der Empfängnis entsteht – jetzt hinaus in die Finsternis der Lüge tragen.“
      
19 Lesermeinungen
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#19   Dr. Guillotin   23:21:57 | Samstag, 20. Dezember 2008
Nicht einwenden
Behandeln, Probleme muß man lösen
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#18   Confiteor   22:40:45 | Samstag, 20. Dezember 2008
Was würden Sie
dagegen einwenden können, wenn Sie es wollten M. Guillotin…
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#17   Kilian   22:35:24 | Samstag, 20. Dezember 2008
warte schon die ganze Zeit auf einen von euch!
war gestern schon ganz alleine da gewesen… :'(
einmal, wenn ich vorbei komme ist nichts los.
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#16   Dr. Guillotin   22:29:12 | Samstag, 20. Dezember 2008
confiteor
Na ist man immer noch Hoch-Schwul?
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#15   Confiteor   12:39:22 | Samstag, 20. Dezember 2008
Kann mal einer der
lieben und toleranten Hellbirds bitte in die Wanne kommen. Da ist es seit heute Nacht zu einem Stau gekommen… :(3
Hilfe tut not!
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#14   derLeser   18:50:41 | Freitag, 19. Dezember 2008
man sieht
die Kirche lebt…
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#13   Biene Maja   20:53:51 | Donnerstag, 18. Dezember 2008
walderer
Entschuldigung angenommen.
Ich wünsche Ihnen das Christus in Ihnen geboren wird.
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#12   walderer   20:26:02 | Donnerstag, 18. Dezember 2008
@Biene Maja: alles klar, baby!
war nicht so gemeint, sorry. frohes fest wünsch ich dir!
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#11   Biene Maja   20:21:57 | Donnerstag, 18. Dezember 2008
walderer
ich bin nicht arm man braucht mich nicht bedauern
ich habe 2 Weihnachtskinder geboren ich bin reich.
den klugen und weisen hat er es verborgen Hirten waren die ersten.
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#10   walderer   20:08:18 | Donnerstag, 18. Dezember 2008
@Biene Maja: was bist du denn für ein
bedauernswertes hascherl?
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#9   Biene Maja   19:55:54 | Donnerstag, 18. Dezember 2008
B.Theophilus89
das will ich auch schon lange sagen, ich freue mich
über den Bischof Laun Salzburg weiter so ich bete für EUCH das ist Weihnachten im weiterem Sinn.
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#8   Beatus Theophilus_89   18:55:27 | Donnerstag, 18. Dezember 2008
Genau @ Sohn des Lichtes; du sagst es!
Was ist dann mit dem hyppokratischen Eid den die Ärzte ableisten! Nicht zu töten! Kann genauso bei passiver wie aktiver Sterbehilfe angeordnet werden!
Sollten’se mal nicht so oft Schnackseln diese Kirchenfeministentussis!
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#7   Sohn des Lichtes   17:23:51 | Donnerstag, 18. Dezember 2008
Die Tötung des ungeborenen menschlichen Lebens wird durch das österreichische Gesetz verboten
und ist lediglich ohne Bestrafung gestellt.
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#6   Josef Preßlmayer   17:09:17 | Donnerstag, 18. Dezember 2008
Was schert mich Gottes Gebot, was schert mich die Kirche Jesu Christi , mein Nasenring tut weh!
Die Bischöfe hängen bis auf wenige Ausnahmen am Nasenring der Feministinnen in der Kirche.
Bewegen diese den kleinen Finger, schon folgt der Hirte dem leichten Zug am Nasenring.
Den Anfang machte die „Aktion Leben“, als sich diese 1989 in ihrer „Standortbestimmung“ von der Lehre der Kirche, dass der Mensch vom Beginn der Empfängnis an unter gesetzlichem Schutz stehen „muss“ (KKK 2273) lossagte.
Dieser Abfall von der Lehre der Kirche zum Lebensschutz hatte keine Konsequenzen. Die nun die „Fristenlösung“ befürwortende „Aktion Leben“ konnte ihr Netz in die Pfarren, wo sie ihre Schriften auflegt und Spenden rekrutiert, aufrecht erhalten.
Die „Katholische Aktion“ und die „Katholische Frauenbewegung“ sprach sich in der Person von Margit Hauft, öffentlich für die Abtreibungspille RU 486/Mifegyne aus.
Kein Bischof wagte ein Wort der Kritik.
Die „Aktion Leben“, Teil der „Katholischen Aktion“ und damit Teil der Kirche stellt „Beratungsscheine“ für Abtreibungen aus. Eisiges Schweigen bis jetzt von Kardinal Schönborn.
Erzbischof Kothgasser überlässt dem Abtreibungsnetzwerk ISIS, das eng mit Abtreiber Fiala zusammenarbeitet, sein Seminarhaus St. Vigil, wo in einer Tagung der „Mutter der Abtreibung“, Simone de Beauvoir und ihrer Exekutorin Alice Schwarzer gehuldigt wurde. Bezeichnend ist sein Kniefall vor der „Aktion Leben“: „Wahrheit braucht keine Fanatiker, Wahrheit braucht Liebe“ schmeichelte er den Schreibtisch-Täterinnen mit einem abfälligen Seitenhieb auf die Lebensschützer!
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#5   walderer   16:14:27 | Donnerstag, 18. Dezember 2008
@defendor: eigentlich mag ich sie ja nicht,
diese sozial-engagierten, ewig gestrig demonstrierenden öko-typen… aber jetzt beim laun, diese verwegene kombination von oliv-grüner zipfelmütze und goldenem pektorale, das ist schon irgendwie very stylisch…
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#4   defendor   16:04:56 | Donnerstag, 18. Dezember 2008
@walderer
Es wäre die PFLICHT ALLER BISCHÖFE und KARDINÄLE sich so engagiert und höchst anerkennenswert FÜR die Heiligkeit des Lebens von der Empfängnis bis zum Tode einzusetzen wie Weihbischof Laun !
Er tut dies im völligen Einklang mit unserem Heiligen Vater, unserem Papst Benedikt XVI.
Aber dies nachzuvollziehen ist für einen „waldenser“… :-) walderer wohl fast schon eine Ueberforderung !
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#3   walderer   15:59:04 | Donnerstag, 18. Dezember 2008
eine welt, in der es so engagierte und demonstrierende
zipfel-mützen-prälaten wie den laun gibt, kann doch gar nicht untergehen; allen düsteren prophezeihungen zum trotz!
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#2   Alois Bischof   10:17:44 | Donnerstag, 18. Dezember 2008
Die Abtreibung hat seit 30 Jahren mehr Menschen
ermordet, als alle anderen Völkermorde (inkl. holocaust) jemals zusammen. Selbst dann, wenn man ein Baby nur ab etwa 6 Monate als Mensch anerkennen würde. Die späten Abtreibungen haben schon eine Zahl v. über 200 Mio. Opfern erreicht.
Weihbischof Laun sei für sein klares Engagement gedankt, er ist zum Vorbild vieler in Österreich geworden. (Trotz der Konziliaren Ordnung.)
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#1   Kunstmaler †   10:02:46 | Donnerstag, 18. Dezember 2008
vielen Dank!
Er sprach die anwesenden Gegendemonstranten in seiner Rede direkt an: „Es kann doch kein Recht sein, ein Kind zu töten. Das wißt Ihr genau so wie wir“ – erklärte der Weihbischof:
„Man muß nicht erst Christ werden, um zu erkennen, daß man Kinder nicht abtreiben darf.“
Vielen herzlichen Dank für diese Worte – dafür, dass Sie sich für die Unschuld einsetzen.
An die werten Gegendemonstranten:
man sollte schon auch wissen, dass man sich sogar „für seinen eigenen Tod“ einsetzt mit so einem Verhalten. Denn, falls eure Mutter euch abtreiben hätten lassen wollen, dann hättet ihr nicht einmal die Gelegenheit so blööööd zu sein und gegen das Leben zu demonstieren.
Christus spricht: „Vergib ihnen, Vater, denn sie wissen nicht was sie tun!“
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