Euthanasie
Behinderte in den Kübel
Wer in den Niederlanden mit einer körperlichen Unvollkommenheit zu Welt kommt, soll in Zukunft seiner Zukunft beraubt werden. Todesärzte der Universitätsklinik in Groningen verlangen vom niederländischen Parlament eine Erlaubnis zur Tötung von Neugeborenen.
(kreuz.net, Amsterdam) Ärzte der Universitätsklinik von Groningen im Norden des Landes haben seit längerem zugegeben, behinderte Neugeborene zu töten.

In Groningen sollen bereits 20 behinderte Neugeborene ausgemerzt worden sein. Bisher wurden die Täter von der Justiz nicht zur Rechenschaft gezogen.

Nun haben die Ärzte dem niederländischen Parlament ein Ansuchen für eine legale Ausmerzung behinderter Neugeborener unterbreitet. Sie hoffen, damit eine landesweite Debatte über die Kindstötung zu entfachen und so eine zukünftige Gesetzesänderung zu erwirken.

In den Niederlanden werden jährlich 200.000 Kinder geboren. Davon sterben etwa 1000 Babies während ihres ersten Lebensjahres. Rund 600 von ihnen werden von einem Ärzt aus der Welt geschafft.

Dr. Eduard Verhagen, selber ein Verfechter der Tötung von Behinderten und der Leiter der berüchtigten niederländischen Universitätsklinik Groningen, veröffentlichte die Daten in der jüngsten Ausgabe des Wochenblattes ‘New England Journal of Medicine“.

Die Todesärzte von Groningen verlangen in ihrer Petition an das Parlament einen „ehrlichen Umgang“ mit den „unerträglichen“ Leiden behinderter Neugeborener. Diese Kinder hätten keine Hoffnung auf eine Zukunft. Qualvolle Leiden würde auf sie zukommen.

Dr. Verhagen, der Kopf der mörderischen Kinderärzte, erklärte, daß Mediziner auf der ganzen Welt solche Menschen bereits diskret und ohne gesetzliche Vorschriften beenden würden. Laut Angaben von Dr. Verhagen hat man in Groningen die Todestherapie zum Beispiel auf Neugeborene angewendet, die mit einem offenen Rücken zur Welt gekommen sind.

Schon länger kann ein offener Rücken während der Schwangerschaft diagnostiziert werden. Es ist medizinisch möglich, Kinder, die von dieser Krankheit betroffen sind, bereits im Mutterleib erfolgreich zu operieren.

Das Gesetz in den Niederlanden erlaubt bereits zwölfjährigen Kindern den assistierten Selbstmord. Daran anknüpfend wird die Frage aufgeworfen, ob diese Bestimmung auch auf Neugeborene und Menschen ausgeweitet werden könnte, die selber nicht in der Lage sind, eine eigene Entscheidung zum Ausdruck zu bringen.

Gemäß Berichten der örtlichen Presse plant die niederländische Justiz auch in Zukunft keine rechtlichen Maßnahmen gegen die Behindertenmörder von Groningen.

Dafür wird die niederländische Regierung von Behindertenaktivisten und Lebensrechtsgruppen aus der ganzen Welt scharf kritisiert.

Bert Dorenbos, der Vorsitzende der niederländischen Lebensrechtsbewegung „Cry for Life“ befürchtet, daß die öffentliche Meinung so beeinflußt werden solle, daß die Tötung von ungeborenen und geborenen Behinderten zukünftig als eine Pflicht betrachtet wird.

Eltern von Behinderten könnten sich dann Spott oder sogar Vorwürfen ausgesetzt sehen, wenn sie nicht bereit seien, ihre behinderten Kinder aus Mitleid umzubringen.
      
1 Lesermeinung
Sie haben eine Meinung zu diesem Artikel? Dann verfassen Sie einen Beitrag. Bleiben Sie in Ihrem Kommentar sachlich und bemühen Sie sich um eine erträgliche Diskussionsatmosphäre. Bedenken Sie, daß Ihr Beitrag noch über Jahre hinweg abrufbar und durch Suchmaschinen im Internet auffindbar ist.
Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für den Inhalt der Leserbeiträge. Sie behält sich das Recht vor, Beiträge zu löschen oder Leser aus der Debatte auszuschließen.
Kommentar schreiben
#1   spectator †   21:51:06 | Montag, 14. März 2005
Holland
Daran anknüpfend wird die Frage aufgeworfen, ob diese Bestimmung auch auf Neugeborene und Menschen ausgeweitet werden könnte, die selber nicht in der Lage sind, eine eigene Entscheidung zum Ausdruck zu bringen.
Wie wird man dann die „Assistenten“, die die Entscheidung treffen nennen? Todespaten?
Redaktion benachrichtigen
Es wurde eine Lesermeinung von der Redaktion entfernt
Weiterlesen:
EuthanasieLebensunwert: Behinderte Kinder in den Abfallkübel EuthanasieIm Krankenhaus von Groningen werden Kleinkinder hingerichtet EuthanasieZivilisation von Blindwütigen
RSS Feed  •  News Ticker  •  Kontakt  •  Impressum
© CC-BY-NC-SA 2012 kreuz.net