Eucharistie
Bewußt verwirrend?
Der Generalsekretär des ‘Zentralkomitees der deutschen Katholiken’ hat die Konzilskirche in einem Leserbrief als eine in den 60er Jahren erfundene Sekte abqualifiziert.
Das deutsche 'Zentralkomitees der deutschen Katholiken' vertritt nur eine Minderheit der Katholiken.
Das deutsche ‘Zentralkomitees der deutschen Katholiken’ vertritt nur eine Minderheit der Katholiken.
(kreuz.net) Am 21. September veröffentlichte der Kulturjournalist Alexander Kissler in der ‘Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung’ den Artikel „Rebellen des Alten“.

Darin beschrieb er die ablehnende Haltung der katholischen Bischöfe zur vom Papst rehabilitierten Alten Messe.

Kisslers Artikel erregte den Zorn von Stefan Vesper – dem Generalsekretär des Zentralkomitees der deutschen Katholiken in Bonn.

In einem Leserbrief machte Vesper in der ‘Frankfurter Allgemeinen’ seinem Zorn Luft.

Es gebe in Deutschland „nachweislich keine nennenswerte Nachfrage“ nach der Alten Messe – erklärte er trotzig:

„Und doch greift die ‘Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung’ die deutschen Bischöfe an. Warum nur?“ heult er.

Doch „am schlimmsten“ ist für ihn, daß das Blatt dem jüngsten „trojanischen Pferd“ verfallen ist. Für Vesper ist das die Bezeichnung „lateinische Messe“.

Denn: „Um es noch einmal klar zu sagen: Freunde des Lateinischen und einer besonders feierlichen Liturgie können weltweit jeden Sonntag, ja jeden Tag an einer lateinischen Messe gemäß der durch die Liturgiereform erneuerten Liturgie teilnehmen.“

Will man Vesper glauben, dann gibt es den Haß der Konzilskirche auf die lateinische Sprache – geradezu das Markenzeichen des Neuen Ritus – nicht mehr.

Auch das Faktum, daß über neunzig Prozent der neugläubigen Priester rein sprachlich nicht in der Lage wären, eine lateinische Novus-Ordo-Messe zu zelebrieren, scheint über Nacht überwunden zu sein.

Es muß sich kirchenweit der spektakuläre Fall einer allgemeinen Scientia infusa – eingegossenes Wissen – ereignet haben.

Auch Vesper scheint von einem Wunder auszugehen: „Niemand hat etwas dagegen, Hunderttausende feiern mit.“ Man kann nur staunen.

Deswegen sei es – so Vesper – nicht nur nicht richtig, sondern „bewußt verwirrend“, die Alte Messe als „lateinische Messe“ zu bezeichnen.

Womit er bei seinem eigentlichen Anliegen angelangt ist – einem unbändigen Haß gegen die katholische Tradition und die Messe der Jahrtausende:

„Dieser vorkonziliaren tridentinischen Messe liegt, wie jeder weiß, eine völlig andere Theologie zugrund“ – macht Vesper aus seiner Hermeneutik des Bruches und Abqualifizierung der Konzilskirche zu einer in den 60er Jahren erfundenen Sekte keinen Hehl.

Den angeblichen Unterschied zwischen der Kirche aller Zeiten und seiner Konzilssekte bringt er so auf den Punkt: „Kein Volk Gottes, keine Communio, kein Zweites Vatikanum“.

Dann spricht der Zornentbrannte von den – Zitat – „Anhängern einer vorkonziliaren Theologie“ – also von all denen, die das Zweite Vatikanum nicht als neue Reformation verstehen und die katholische Tradition in ihrer Ganzheit anerkennen.

Diese nutzten die Alte Messe „als Hebel“ und die ‘Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung’ lasse sich vor deren Karren spannen.

Vespers Drohbotschaft ist unmißverständlich: „Sie wollen hinter das Konzil zurück.“

Doch solches habe die „überwältigende Mehrheit“ der deutschen Katholiken in Deutschland gemeinsam mit ihren Bischöfen nicht im Sinn: „Auf keinen Fall“.

Das dürfte stimmen: Denn die überwältigende Mehrheit der deutschen Katholiken hat mit der Kirche so wenig am Hut, daß sie den neuen vom Alten Ritus sowieso nicht unterscheiden könnte.
      
54 Lesermeinungen
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#60   Leblhuber   02:00:27 | Dienstag, 30. Dezember 2008
@Gotthard:
Schulmesse als Exequien … jede Pädagogik spricht dem Hohn!
Diese Groß-Kotz-Alte-Messe-Prediger haben leider von nichts eine Ahnung… ihr wisst doch nichts von den Unmöglichkeiten der Liturgie der 50er und 60er Jahre. Keine Ahnung von nichts – aber das Maul bis zur Sperre aufreißen!!!!
In meiner Kindheit fanden gleichzeitig auch an Seitenaltären (stille)Messen statt. Und gar nicht schlecht besucht. Wer es besonders eilig hatte, war dort bestens aufgehoben.
Viele trident. Fanatiker wissen das sehr genau. Aber die angesprochene Zielgruppe weiß es nicht.
Allerdings muss ich zugeben, dass heute Messen nach dem alten Missale Romanum durchaus würdig gefeiert werden. Aber erst, seit sie in Konkurrenz zum NOM stehen.
Und sind wir doch ehrlich: Es sind vor allem die Lateinliebhaber und -kenner, die diesen Ritus aus sentimentalen Gründen zelebriert wissen wollen. Und der marginale Rest ist indoktriniert.
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#59   Gotthard   01:34:35 | Dienstag, 30. Dezember 2008
@marcelus
in diesen „Schulgottesdiensten“ wurden die Kinder und Jugendlichen von der Messe fern zelebriert … suche doch bitte mal die Großväter im Alter von 55 bis 70 Jahren … die können dir all diese liturgischen Exzesse erzählen … Schulmesse als Exequien … jede Pädagogik spricht dem Hohn!
Diese Groß-Kotz-Alte-Messe-Prediger haben leider von nichts eine Ahnung… ihr wisst doch nichts von den Unmöglichkeiten der Liturgie der 50er und 60er Jahre. Keine Ahnung von nichts – aber das Maul bis zur Sperre aufreißen!!!!
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#58   Marcelus   01:04:44 | Dienstag, 30. Dezember 2008
Gotthard: Eine wunderbare Zeit,
als die Kirche an allen Orten noch dieselbe würdige Liturgie gefeiert hat, und zuverlässig den römisch-katholischen Glauben verkündete.
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#57   Gotthard   00:55:14 | Dienstag, 30. Dezember 2008
alter usus
Das zwölfminütige Herunterrattern der gesamten Messe war doch Usus!
dieses schnelle Lesen der Messe war an Werktagen usus…
sooo schnell wie der Pastor konnte kein Messdiener das Confiteor beten … beten? …aufsagen! mehr war es absolut nicht.
Donnerstag 8 Uhr: die Kirche voller Gymnasiasten … und voller schwarz gekleideter Menschen … der Priester kommt mit schwarzem Gewand an den Altar … und „liest“ die Messe … der Kantor und Organist singt inhaltsschwere traurige lateinische Gesänge … zwischendurch geht ein Priester mit abgedecktem Kelch an einen Seitenaltar und entschwindet nach 15 Minuten wieder in der Sakristei …
Ite missa est!… Wirklichkeit 1960 … und heute wundern sich viele Leute …
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#56   Confiteor   13:29:38 | Montag, 29. Dezember 2008
@ Doriano
Sie haben recht. Amen kommt erst nach dem Misereatur und dem Indulgentiam…
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#55   Doriano   13:19:03 | Montag, 29. Dezember 2008
Nicht das Confiteor…
…sondern das darauffolgende „Misereatur“ und das abschließende „Indulgentiam“ werden mit einem Amen abgeschlossen – also ein zweimaliges Amen.
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#54   Confiteor   12:50:11 | Montag, 29. Dezember 2008
@ HarroMeyer
Ja, genau! Das vernehmbare Amen am Schluss war sehr wichtig, vielleicht noch in der Mitte das mea culpa, mea culpa, mea maxima culpa und dann weiter als wäre der Teufel hinter einem her, zum erlösenden Amen!
:-D :-D :-D
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#53   HarroMeyer †   12:36:13 | Montag, 29. Dezember 2008
Das Herunterrattern des Lateins war Usus.
Das zwölfminütige Herunterrattern der gesamten Messe war doch Usus!
[fett]Das halte ich für ein Gerücht.[fett]
Ich nicht. Ich kam beim Confiteor nie hin, bis ich merkte, dass es genügte, etwas daherzumurmeln und das Ganze mit einem deutlichen „Amen“ abzuschliessen :-]
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#52   Amanda   12:36:05 | Montag, 29. Dezember 2008
@Blaumeise – Zum Johanniswein!
Am 27. 12. feiern wir das Fest des Evangelisten und Apostels Johannes, des Lieblingsjüngers Jesu. Mit Johannes dem Täufer hat das in der Tat nichts zu tun. In diesem Jahr hatte ich das Glück, in einer Rheingauer Kirche der Segnung des Johannisweins beiwohnen zu dürfen. Diese Segnung geht, wie der Priester erklärte, auf eine Legende zurück, nach der Johannes einen Becher mit vergiftetem Wein segnete und ihn daraufhin unbeschadet leeren konnte. Der Wein soll Sinnbild für die Liebe sein, die Johannes und Jesus verband, die Liebe Gottes, die den Menschen so durchdringen soll wie der Wein.
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#51   Doriano   10:54:08 | Montag, 29. Dezember 2008
@Ignosti
Wenn es NUR um die Hl.Messe ginge, müßten sie ausser der FSSPX auch die Gemeinschaften mit einbeziehen, die unter dem Dach von ‘Ecclesia Dei’ zusammengefaßt sind. Auf der Seite Introibo.net sind übrigens alle bekannten Zelebrationsorte, an denen die Alte Messe gefeiert, wird aufgelistet – FSSPX ausgenommen.
Das werden Sie wahrscheinlich noch ganz andere Zahlen finden – aber auf die kommt es letztendlich nicht an.
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#50   ignosti †   09:15:41 | Montag, 29. Dezember 2008
Doriano
Wenn dem so wäre, warum sind die Kirchen der Lefebvristen gänzlich leer?
Ich habe kürzlich den Vergleich mit dem deutschen Brieftaubenzüchterverein gezogen. Dieser hat mit über 8000 „örtliche Niederlassungen“ das fast 200fache gegenüber der Bruderschaft. Mit über 64000 Mitgliedern (Zahlen aus Wikipedia) wohlwollend das etwa 25fache.
Von ihren etwa 450 Priester sind 360 jenseits der sechzig!
Was soll also an diesem Verein so attreaktiv sein?
ignosti, lächelnd
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#49   Doriano   08:18:24 | Montag, 29. Dezember 2008
@ignosti
Das zwölfminütige Herunterrattern der gesamten Messe war doch Usus!
Das halte ich für ein Gerücht.
Dann kommt mir ein Gedanke, den ich früher schon einmal hatte. Vielleicht ist vielen Gläubigen erst nach VII so richtig bewußt geworden, was sie durch die Liturgiereform verloren haben und wissen heute um so mehr den Wert der Alten Messe zu schätzen – genauso wie die Priester.
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#48   ignosti †   05:39:45 | Montag, 29. Dezember 2008
@derLeser
du bist ein primitiver Mensch! Mich darfst du zu beleidigen versuchen, meinen Vater jedoch lass aus dem Spiel.
ignosti, angeekelt
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#47   Toter Alter Mann   00:56:29 | Montag, 29. Dezember 2008
Johannes der 32.?
Ja holla! :-D
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#46   derLeser   00:52:42 | Montag, 29. Dezember 2008
genossi
das heißt ihr Vater war auch schon ein Idiot :-D
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#45   ignosti †   00:50:59 | Montag, 29. Dezember 2008
Danke
an monti und Doriano.
Das zwölfminütige Herunterrattern der gesamten Messe war doch Usus! Mein Vater hatte sich nach seinem Kirchenaustritt 1966 und später noch darüber belustigt, dass das kein schlechter Stundenlohn für die Nichtstuer ergäbe!
ignosto, belustigt
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#44   Doriano   18:13:51 | Sonntag, 28. Dezember 2008
Ich gehe davon aus…
… daß die Sedis (ich bin mir sogar sicher) das Missale von 1958 benutzen – also vor der Reform durch Johannes XXXII… Es gab zu allen Zeiten Missbräuche in der Liturgie. Nur – daß bei der Neuen Messe die glaubensszerstörenden Elemente im Ordo selbst zu suchen sind – von den gewissen Eigenwilligkeiten in der Zelebration mal abgesehen. Die Problematik allein in der Liturgie suchen zu wollen, ist verkehrt, da man nicht ausser acht lassen darf, daß gewisse Ansichten bzgl. des Liberalismus und des Modernismus seit dem VII (und auch schon davor) in der Kirche salonfähig geworden sind. Die neue Messe ist nichts weiter als ein Ausdruck dessen, was schon lange angestrebt war.
Sicher ist eines – nur aus dem „(Un)Geist des Vatikanums“ heraus sind die uns heute bekannten Missbräuche möglich geworden – und werden nicht geahndet. Und ein Herunterattern der Messe bei der FSSPX kann sich niemand erlauben. Es mag sich zwar für manche Ohren wie ein Herunterleiern anhören – in gewissen Fällen – aber das liegt mehr am Betreffenden selber als am Priester. Man muß eines bedenken: Die FSSPX steht unter scharfer Beobachtung, und viele warten nur darauf, etwas zu finden.
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#43   monti   18:10:42 | Sonntag, 28. Dezember 2008
Sollte Ignosti es mal ausnahmsweise ernst meinen mit seiner Frage?
meine Frage lautete: Wie verhalten sich die Meinungen der Sedisvakanten und der Lefebvristen bzgl. der Liturgiereform zueinander? Feiern beide dich gleiche tridentinische vorkonzilare Liturgie?
Nicht nur die Sedis und die FSSPX, auch die Petrusbruderschaft und andere traditionalistische Gemeinschaften, die in kompletter Einheit mit dem Papst sind. Es gibt natürlich auch in der alten Messe Variationen, so z.B. die von mir so geliebte Bet-Singmesse.
Ist das jene, so meine zweite Frage, von der die Lefebvristen immer wieder behaupten, dass es in ihr keine Missbräuche gäbe bzw. gegeben habe (diese ausschließlich ein Folgeprodukt des II:VK seien)?
Ja die ist es. Wenn man allerdings behauptet, dass es in ihr keine Missbräuche gegeben habe, ist zugegebenermaßen ziemlich naiv.
Oder aber: Im NOM merkt man die Missbräuche, kritisiert sie auch hier und da, im VOM fallen sie nicht so schnell auf, fand man sie zuweilen sicherlich ganz gut, weil die Messe so schön schnell zu Ende war, man früher am Wirtshaustisch beim Frühschoppen saß. ;-)
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#42   ignosti †   17:58:59 | Sonntag, 28. Dezember 2008
blablabla
meine Frage lautete: Wie verhalten sich die Meinungen der Sedisvakanten und der Lefebvristen bzgl. der Liturgiereform zueinander? Feiern beide dich gleiche tridentinische vorkonzilare Liturgie?
Ist das jene, so meine zweite Frage, von der die Lefebvristen immer wieder behaupten, dass es in ihr keine Missbräuche gäbe bzw. gegeben habe (diese ausschließlich ein Folgeprodukt des II:VK seien)?
ignosti, neuerlich fragend
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#41   Doriano   17:49:44 | Sonntag, 28. Dezember 2008
Es geht primär nicht um die Liturgie,…
…sondern um die Art der Konsequenzen, die aus den riesigen Problemen, welche die katholische Kirche belasten, gezogen werden. Wenn es bei den Sedis allerdings Brauch sein sollte, solche ominösen „Wettbewerbe“ zu veranstalten, dann wäre dies ein weiterer Grund, hier sehr deutlich auf Distanz zu gehen. Ach übrigens – den Austritt aus der Kirche wg. besagten Problemen nenne ich Feigheit.
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#40   ignosti †   17:42:15 | Sonntag, 28. Dezember 2008
@Doriano
… und wo unterscheiden sich beide hinsichtlich der Liturgiereform?
ignosti, fragend
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#39   monti   17:36:46 | Sonntag, 28. Dezember 2008
hatte ich den Marranenjäger
bis jetzt in seinem Anliegen (Sedisvakanz usw.) noch einigermaßen ernstgenommen, weiß ich nach seinen Postings hier doch, dass auch er nur ein Forenclown ist.
Jeder soll für sich selbst entscheiden, wie er damit zu verfahren gedenkt.
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#38   Doriano   17:29:09 | Sonntag, 28. Dezember 2008
Sie scheinen…
…wohl nicht bemerkt zu haben, daß der Waranenjäger ein Sedisvakantist zu sein beliebt. Sie sollten sich also schon ein bißchen die Mühe geben, ein wenig zu differenzieren. Und wer hier den Schwanz eingezogen hat, ist ja wohl zu sehen – bzw. – schon nicht mehr zu sehen.
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#37   ignosti †   17:23:16 | Sonntag, 28. Dezember 2008
Ja, Doriano, peinlich
für dich und deine Geinnungsfreunde.
Das fehlen dir die Argumente, gelle?
Zeigt es doch den Wahrheitsgehalt jener immer wieder auch gegen den tridentinischen Ritus vorgebrachten Missbrauch, der von deinesgleichen immer als böswillige Erfindung in das Lager der Modernisten verschoben wurde!
ignosti, köstlich amüsiert
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#36   Doriano   17:10:48 | Sonntag, 28. Dezember 2008
@Ignosti
Sie wissen nicht, wovon Sie reden – oder schreiben…
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#35   ignosti †   17:06:58 | Sonntag, 28. Dezember 2008
ja, da staunen die Fundis
„rattert“ doch einber der ihren das Schlussevangelium in 20 sec herunter und prüstet sich seiner Bewerbe, wer den hl. Firlefanz am schnellsten hinter sich brachte!
So viel zum gottgefälligen -urkatholischen- vorkinziliaren Ritus, der solchen Wildwuchs nicht gestattete!
ignosti, brüllend vor lachen
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#34   Doriano   16:49:28 | Sonntag, 28. Dezember 2008
@Marranenjäger
Ich hätte nicht gedacht, daß Sie so schnell schlapp machen würden. Und wo Sie recht haben, haben Sie recht – ich habe das Gefühl, daß sich da bei Ihnen bis jetzt ein ganz erkleckliches Wortgetümmel angesammelt hat. Und weiterhin viel Spaß beim „Hl.Messe-Spielen“!
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#32   Doriano   16:40:30 | Sonntag, 28. Dezember 2008
@Confiteor
Es sei Ihnen versichert – wer so wie der Waranenjäger die Hl.Messe „zelebriert“ und das auch noch aus „sportlichem Ehrgeiz“ heraus, der hat seine Berufung – wenn er denn je darüber verfügte – nicht nur verfehlt, sondern vorsätzlich über Bord geworfen. Das ist kein Seelsorger(sofern man bei den Sedis überhaupt davon reden kann – ich tu’s der Einfachheit halber), sondern eine Gefahr für die Gläubigen.
Hr. Kaplan,
wer, sagten Sie doch gleich, hat Sie geweiht?
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#30   Doriano   16:28:44 | Sonntag, 28. Dezember 2008
@Waranenjäger
Sind Sie etwa Parteigänger des lefebvristischen Häresie- und Kostümvereins? :-D :-D :-D
Das für alle, die tatsächlich meinen, die FSSPX wäre eine Sekte.
Hr. „Kaplan“:
Wer hat Sie eigentlich geweiht?
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#28   Confiteor   16:23:21 | Sonntag, 28. Dezember 2008
Der altmessianische
Messritus wurde aus lauter Ehrfurcht runtergerattert, damit in einer Stunde möglichst viele Messen zum Seelenheil der Verstorbenen gehalten werden könnten …
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#26   Doriano   16:20:56 | Sonntag, 28. Dezember 2008
@Marranenjäger
Sehr geehrter Hr. Kaplan!
Das Schlussevangeliumrattere ich in etwa 20 Sekunden herunter. Das ist nicht so wichtig, eine Pflichtübung. Schließlich weiß man, was darin steht.
Auf solche Priester kann die Tradition weiß Gott verzichten.
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#25   Confiteor   16:17:47 | Sonntag, 28. Dezember 2008
Ist doch völlig klar
dass dem altmessianischen Messritus eine völlig andere Theologie zugrundeliegt.
Das zeigt sich doch schon daran, dass sich der altmessianische Messritus nicht mehr flächendeckend einführen lässt.
Allenfalls für sektiererische Gruppierungen und Grüppchen, die aber doch nicht repräsentativ für die heilige Kirche sein können und um Himmels willen auch nicht sein dürfen.
Stellt Euch mal die Popanze vor, die sich da plötzlich aufspielen würden.
Schlimmes giftiges Natterngezücht…!
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#23   ignosti †   16:02:49 | Sonntag, 28. Dezember 2008
Und dieser „gottgeweihte Mensch“
spricht von der „Würde“ des lateinischen Messritus! :-D :-D
ignosti, belustigt
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#22   sacerdos helveticus   12:24:53 | Sonntag, 28. Dezember 2008
@Marranenjäger
Marranenjäger schrieb:
Das Schlussevangeliumrattere ich in etwa 20 Sekunden herunter. Das ist nicht so wichtig, eine Pflichtübung. Schließlich weiß man, was darin steht.
Wenn dies Ihre Einstellung ist („Das ist nicht so wichtig, eine Pflichtübung“„herunterrattern“ ), sollten Sie sich überhaupt der Feier der Heiligen Messe enthalten, da eine mit dieser Einstellung gefeierte Messe wohl gültig ist, aber ein so unerbauliches Beispiel Ihnen kaum viel Segen bringen wird und den hofentlich nicht zahlreichen Anwwesenden bei Ihrer Zelebration nicht zur Erbauung gereichen wird.
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#21   MarkX   12:12:59 | Sonntag, 28. Dezember 2008
@Marranenjäger und @Toter Alter Mann
Genau darauf wollte ich hinaus…
Andererseits muss ich aber ergänzen: Wer eine Messe – gleich in welcher Form – nur in der Absicht besucht, alle Fehler des Zelebranten zu notieren, um dann das „Fehlerprotokoll“ mit der Bitte (oder vielleicht besser: Mit dem Befehl?), diese Mißstände abzustellen dem Bischof vorzulegen, oder einfach gleich einen bösen Artikel hier einzustellen, der hätte auch gleich zu Hause bleiben können…
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#20   ignosti †   00:32:23 | Sonntag, 28. Dezember 2008
Wann endlich zieht ihr Feiglinge die Konsequenzen
und tretet aus der Kirche aus?
Mit all dem was ihr hier schon über die rkKirche gesagt habt, wird kein normal denkender Mensch ihr angehören wollen, vom religiösen Standpunkt aus gesehen, nicht einmal angehören dürfen.
Setzt doch endlich euer Zeichen, wenn dem so ist, dass ihr mit der Lefebvrianer-Sekte in der wirklichen katholischen Kirche seid.
ignosti, kopfsachüttelnd
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#19   Marcelus   23:55:07 | Samstag, 27. Dezember 2008
Die Pastoralkonzilsdokumente sind auch nur Homilien und Betrachtungen,
die nichts unfehlbar definieren, sondern niemanden ausschließen, und damit auch nichts Konkretes aussagen, das einen Katholiken aus der Kirche ausschließen könnte, und aus diesem Grund sind es der Form auch keine unfehlbaren exklusiven Definitionen, sondern fehlbare Nichtdefinitionen, die den klaren Verstand von Katholiken benebeln.
Das Pastoralkonzil ist nach diesen Früchten zu beurteilen, und damit zurecht als ein Teufelskonzil zu beurteilen, das die Kirche, den größten Feind des Teufels, in weiten Gebieten zerstört und lahmgelegt hat, und vielleicht verantwortlich ist für die Verdammnis unzähliger Menschen.
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#18   Vieira   23:48:44 | Samstag, 27. Dezember 2008
Schön, dass es auch mal ein „Modernist“ sagt:
„Dieser vorkonziliaren tridentinischen Messe liegt, wie jeder weiß, eine völlig andere Theologie zugrunde“
Genau wie auch den Konzilspamphleten.
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#17   Marcelus   23:46:32 | Samstag, 27. Dezember 2008
Das Pastoralkonzil Vaticanum II hat pastorale Impulse gesetzt,
die die Mission der Kirche in der Welt zerstört haben.
Nur ein Antikatholik kann dieses Konzil preisen, oder ein Dummkopf.
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#16   monti   23:45:06 | Samstag, 27. Dezember 2008
Schön, dass es auch mal ein „Modernist“ sagt:
„Dieser vorkonziliaren tridentinischen Messe liegt, wie jeder weiß, eine völlig andere Theologie zugrund“
Wenn Bischof Williamson das sagt, wird ihm gleich unterstellt, Sedi oder was weiß ich, mindestens Schismatiker zu sein.
Ja was denn nun ? Ist die Theologie gleich geblieben oder doch nicht ? o.O
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#15   HeinrichvonOfterdingen   23:23:24 | Samstag, 27. Dezember 2008
Danke Herr Vesper,
„Dieser vorkonziliaren tridentinischen Messe liegt, wie jeder weiß, eine völlig andere Theologie zugrund“
… schöner könnte man es gar nicht zum Ausdruck bringen, was in der Kirche verändert wurde. Uns wurde mit und im Anschluß an dieses Räuber-Konzil eine völlig andere neue Theologie aufgedrängt, die mit der katholischen nichts mehr zu tun hat, von einigen Floskeln vielleicht mal abgesehen. Und da protestieren wir zu recht dagegen!
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#14   derLeser   22:58:51 | Samstag, 27. Dezember 2008
zdk – lol
ohne schürzchen wird man dort nichtmal putzfrau
da weht der hl geist eher noch beim kampfbund der pds lesben
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#13   von Spee   21:28:01 | Samstag, 27. Dezember 2008
Für was brauchen wir …
…eigentlich das Zentralkomitee der deutschen Katholiken? Der Heilige Geist weht dort sowieso nicht und noch mehr Profilneurotiker braucht die Republik schon gar nicht! Fulda reicht!
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#12   Rocky   19:49:56 | Samstag, 27. Dezember 2008
Erlaubnis vom Bischof? –
Ja haben die deutschen Pfarrherren SUMMORUM PONTIFICÙM nicht gelesen? Da steht ein unerhörter und in der Kirchengeschichte wohl einmaliger Satz, nach welchem selbst Ordensleute, denen es der Oberer verbietet, vom Gehorsam dispensiert werden, wenn sie die tridntinische hl. Messe zelebrieren wollen . Und wo steht es, dass ein Pfarrer eine Erlaubnis braucht? Arme obrigkeitshörige Deutsche- das „Volk der Denker und Dichter“ hat scheinbar das Lesen verlernt! Liebe Pfarrer! Liest doch SUMMORUM PONTICICUM, und wenn euer Bischof euch was sagt, seid bitte hflich, und lassr auch ihn dieses nette Schreiben des Papstes lesen, denn wer weiss…?
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#11   Toter Alter Mann   19:45:03 | Samstag, 27. Dezember 2008
Mit der Logik
macht es keinen Unterschied, ob alt- oder neumessianisch.
Die Form ist ja nicht wichtig, sondern nur was drin steht.
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#9   Vox e luce   19:34:25 | Samstag, 27. Dezember 2008
Die überwältigende Mehrheit
Doch solches habe die „überwältigende Mehrheit“ der deutschen Katholiken in Deutschland gemeinsam mit ihren Bischöfen nicht im Sinn: „Auf keinen Fall“.
sollte man so oder so besser nicht fragen, denn die vertritt bisweilen Ansichten, die auch die Konzilskirche nicht so gerne mag (ich sage nur: Kirchenvolksbewegung, KJGays etc…)
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#8   MarkX   19:30:07 | Samstag, 27. Dezember 2008
V-II vs. „feierlich“ vs. Latein
„Freunde des Lateinischen und einer besonders feierlichen Liturgie können weltweit jeden Sonntag, ja jeden Tag an einer lateinischen Messe gemäß der durch die Liturgiereform erneuerten Liturgie teilnehmen.“
Das ist doch wohl nicht etwa ernst gemeint? Besonders feierlich ist also nur eine Messe auf Latein? Ich wette, dass sich auch für diesen Fall ein Priester findet, der die Messe mal eben schnell nebenbei in einem Atemzug vom Blatt liest und an den von den Rubriken geforderten Stellen noch etwas mit den Händen fuchtelt. Völlig egal, ob überlieferte Messe oder „neue“ Messe. Und ebenso egal, ob Deutsch oder Latein als Sprache Verwendung findet.
Nur mal ein Beispiel: Wie schnell konnten früher manche Priester das Schlussevangelium lesen? Wahrlich sehr feierlich. Obwohl es die „alte“ Messe war…
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#7   Blaumeise   17:58:01 | Samstag, 27. Dezember 2008
27. Dezember: Hl. Johannes der Evangelist – „Johanneswein“
Heute steht im Kalender „Johannes der Evangelist“.
Was hat es mit dem Johanneswein auf sich ? („Trinket die Liebe des hl. Johannes“ kenne ich aus Kindertagen).
In Wikipedia steht unter „Johanneswein“ etwas von Johannes der Täufer am 24. Juni. Das ist falsch, oder?
Wer kann etwas dazu sagen ?
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#6   Logos   16:39:44 | Samstag, 27. Dezember 2008
wie „up to date“!!!!!!!!
Nach 3 (drei!!) Monaten hat es auch kreuz.net gemerkt. Tssss. :-D :-D ;-) :-D :-D :-D
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#5   KarlBorromäus   16:27:55 | Samstag, 27. Dezember 2008
@Gotthard
Wie soll das denn Deiner Meinung nach besser geschehen wie heute?
Volksaltäre sind in katholischen Kirchen unpassend. Gott Gott aufopfern und ihm den Rücken zeigen ist unpassend.
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#4   Strauss   16:26:46 | Samstag, 27. Dezember 2008
„Lateinische Messe…
ist für der außerordentlichen Ritus der kennzeichnende und charakterisierende Ausdruck. Man sollte diesen Begriff so übernehmen, da er viel einfacher und umgänglicher zu gebrauchen ist. Das Volk denkt einfach.
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#3   Gotthard   15:50:26 | Samstag, 27. Dezember 2008
@karlb
Die Messe muss wieder Opfercharakter zeigen,
Wie soll das denn Deiner Meinung nach besser geschehen wie heute?
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#2   KarlBorromäus   15:21:01 | Samstag, 27. Dezember 2008
Verbot der von Rom nie erlaubten Handkommunion,
Wiedereinführung der Kommunionsbänke und die Abschaffung des andachtszerstörenden Friedensgrußes vor dem Agnus Dei und die Abschaffung der Volksaltäre.
Die Messe muss wieder Opfercharakter zeigen, der Rest ist nicht so wichtig.
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#1   Confiteor   14:58:25 | Samstag, 27. Dezember 2008
Altmessianische Messe?
Natürlich solle man nicht Lateinische Messe dazu sagen. Deshalb bin ich für altmessianische Messe…!
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