Der Generalsekretär des ‘Zentralkomitees der deutschen Katholiken’ hat die Konzilskirche in einem Leserbrief als eine in den 60er Jahren erfundene Sekte abqualifiziert.
Das deutsche ‘Zentralkomitees der deutschen Katholiken’ vertritt nur eine Minderheit der Katholiken.
(kreuz.net) Am 21. September veröffentlichte der Kulturjournalist Alexander Kissler in der ‘Frankfurter
Allgemeinen Sonntagszeitung’ den Artikel „Rebellen des Alten“.
Darin beschrieb er die ablehnende Haltung
der katholischen Bischöfe zur vom Papst rehabilitierten Alten Messe.
Kisslers Artikel erregte den Zorn
von Stefan Vesper – dem Generalsekretär des Zentralkomitees der deutschen Katholiken in Bonn.
In einem
Leserbrief machte Vesper in der ‘Frankfurter Allgemeinen’ seinem Zorn Luft.
Es gebe in Deutschland „nachweislich
keine nennenswerte Nachfrage“ nach der Alten Messe – erklärte er trotzig:
„Und doch greift die ‘Frankfurter
Allgemeinen Sonntagszeitung’ die deutschen Bischöfe an. Warum nur?“ heult er.
Doch „am schlimmsten“
ist für ihn, daß das Blatt dem jüngsten „trojanischen Pferd“ verfallen ist. Für Vesper ist das die
Bezeichnung „lateinische Messe“.
Denn: „Um es noch einmal klar zu sagen: Freunde des Lateinischen und
einer besonders feierlichen Liturgie können weltweit jeden Sonntag, ja jeden Tag an einer lateinischen
Messe gemäß der durch die Liturgiereform erneuerten Liturgie teilnehmen.“
Will man Vesper glauben,
dann gibt es den Haß der Konzilskirche auf die lateinische Sprache – geradezu das Markenzeichen des Neuen
Ritus – nicht mehr.
Auch das Faktum, daß über neunzig Prozent der neugläubigen Priester rein sprachlich
nicht in der Lage wären, eine lateinische Novus-Ordo-Messe zu zelebrieren, scheint über Nacht überwunden
zu sein.
Es muß sich kirchenweit der spektakuläre Fall einer allgemeinen Scientia infusa – eingegossenes
Wissen – ereignet haben.
Auch Vesper scheint von einem Wunder auszugehen: „Niemand hat etwas dagegen,
Hunderttausende feiern mit.“ Man kann nur staunen.
Deswegen sei es – so Vesper – nicht nur nicht richtig,
sondern „bewußt verwirrend“, die Alte Messe als „lateinische Messe“ zu bezeichnen.
Womit er bei seinem
eigentlichen Anliegen angelangt ist – einem unbändigen Haß gegen die katholische Tradition und die Messe
der Jahrtausende:
„Dieser vorkonziliaren tridentinischen Messe liegt, wie jeder weiß, eine völlig andere
Theologie zugrund“ – macht Vesper aus seiner Hermeneutik des Bruches und Abqualifizierung der Konzilskirche
zu einer in den 60er Jahren erfundenen Sekte keinen Hehl.
Den angeblichen Unterschied zwischen der Kirche
aller Zeiten und seiner Konzilssekte bringt er so auf den Punkt: „Kein Volk Gottes, keine Communio, kein
Zweites Vatikanum“.
Dann spricht der Zornentbrannte von den – Zitat – „Anhängern einer vorkonziliaren
Theologie“ – also von all denen, die das Zweite Vatikanum nicht als neue Reformation verstehen und die
katholische Tradition in ihrer Ganzheit anerkennen.
Diese nutzten die Alte Messe „als Hebel“ und die
‘Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung’ lasse sich vor deren Karren spannen.
Vespers Drohbotschaft ist
unmißverständlich: „Sie wollen hinter das Konzil zurück.“
Doch solches habe die „überwältigende
Mehrheit“ der deutschen Katholiken in Deutschland gemeinsam mit ihren Bischöfen nicht im Sinn: „Auf keinen
Fall“.
Das dürfte stimmen: Denn die überwältigende Mehrheit der deutschen Katholiken hat mit der Kirche
so wenig am Hut, daß sie den neuen vom Alten Ritus sowieso nicht unterscheiden könnte.
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54 Lesermeinungen
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#60 Leblhuber 02:00:27 | Dienstag, 30. Dezember 2008
@Gotthard: Schulmesse als Exequien … jede Pädagogik spricht dem Hohn! Diese Groß-Kotz-Alte-Messe-Prediger
haben leider von nichts eine Ahnung… ihr wisst doch nichts von den Unmöglichkeiten der Liturgie der
50er und 60er Jahre. Keine Ahnung von nichts – aber das Maul bis zur Sperre aufreißen!!!! In meiner Kindheit
fanden gleichzeitig auch an Seitenaltären (stille)Messen statt. Und gar nicht schlecht besucht. Wer es
besonders eilig hatte, war dort bestens aufgehoben. Viele trident. Fanatiker wissen das sehr genau. Aber
die angesprochene Zielgruppe weiß es nicht. Allerdings muss ich zugeben, dass heute Messen nach dem alten
Missale Romanum durchaus würdig gefeiert werden. Aber erst, seit sie in Konkurrenz zum NOM stehen. Und
sind wir doch ehrlich: Es sind vor allem die Lateinliebhaber und -kenner, die diesen Ritus aus sentimentalen
Gründen zelebriert wissen wollen. Und der marginale Rest ist indoktriniert.
#59 Gotthard 01:34:35 | Dienstag, 30. Dezember 2008
@marcelus in diesen „Schulgottesdiensten“ wurden die Kinder und Jugendlichen von der Messe fern zelebriert …
suche doch bitte mal die Großväter im Alter von 55 bis 70 Jahren … die können dir all diese liturgischen
Exzesse erzählen … Schulmesse als Exequien … jede Pädagogik spricht dem Hohn! Diese Groß-Kotz-Alte-Messe-Prediger
haben leider von nichts eine Ahnung… ihr wisst doch nichts von den Unmöglichkeiten der Liturgie der
50er und 60er Jahre. Keine Ahnung von nichts – aber das Maul bis zur Sperre aufreißen!!!!
#58 Marcelus 01:04:44 | Dienstag, 30. Dezember 2008
Gotthard: Eine wunderbare Zeit, als die Kirche an allen Orten noch dieselbe würdige Liturgie gefeiert
hat, und zuverlässig den römisch-katholischen Glauben verkündete.
#57 Gotthard 00:55:14 | Dienstag, 30. Dezember 2008
alter usus Das zwölfminütige Herunterrattern der gesamten Messe war doch Usus! dieses schnelle Lesen
der Messe war an Werktagen usus… sooo schnell wie der Pastor konnte kein Messdiener das Confiteor beten …
beten? …aufsagen! mehr war es absolut nicht. Donnerstag 8 Uhr: die Kirche voller Gymnasiasten … und
voller schwarz gekleideter Menschen … der Priester kommt mit schwarzem Gewand an den Altar … und „liest“
die Messe … der Kantor und Organist singt inhaltsschwere traurige lateinische Gesänge … zwischendurch
geht ein Priester mit abgedecktem Kelch an einen Seitenaltar und entschwindet nach 15 Minuten wieder in
der Sakristei … Ite missa est!… Wirklichkeit 1960 … und heute wundern sich viele Leute …
Nicht das Confiteor… …sondern das darauffolgende „Misereatur“ und das abschließende „Indulgentiam“
werden mit einem Amen abgeschlossen – also ein zweimaliges Amen.
#54 Confiteor 12:50:11 | Montag, 29. Dezember 2008
@ HarroMeyer Ja, genau! Das vernehmbare Amen am Schluss war sehr wichtig, vielleicht noch in der Mitte
das mea culpa, mea culpa, mea maxima culpa und dann weiter als wäre der Teufel hinter einem her, zum
erlösenden Amen!
#53 HarroMeyer † 12:36:13 | Montag, 29. Dezember 2008
Das Herunterrattern des Lateins war Usus. Das zwölfminütige Herunterrattern der gesamten Messe war doch
Usus! [fett]Das halte ich für ein Gerücht.[fett] Ich nicht. Ich kam beim Confiteor nie hin, bis ich
merkte, dass es genügte, etwas daherzumurmeln und das Ganze mit einem deutlichen „Amen“ abzuschliessen
@Blaumeise – Zum Johanniswein! Am 27. 12. feiern wir das Fest des Evangelisten und Apostels Johannes,
des Lieblingsjüngers Jesu. Mit Johannes dem Täufer hat das in der Tat nichts zu tun. In diesem Jahr
hatte ich das Glück, in einer Rheingauer Kirche der Segnung des Johannisweins beiwohnen zu dürfen. Diese
Segnung geht, wie der Priester erklärte, auf eine Legende zurück, nach der Johannes einen Becher mit
vergiftetem Wein segnete und ihn daraufhin unbeschadet leeren konnte. Der Wein soll Sinnbild für die
Liebe sein, die Johannes und Jesus verband, die Liebe Gottes, die den Menschen so durchdringen soll wie
der Wein.
@Ignosti Wenn es NUR um die Hl.Messe ginge, müßten sie ausser der FSSPX auch die Gemeinschaften mit
einbeziehen, die unter dem Dach von ‘Ecclesia Dei’ zusammengefaßt sind. Auf der Seite Introibo.net sind
übrigens alle bekannten Zelebrationsorte, an denen die Alte Messe gefeiert, wird aufgelistet – FSSPX
ausgenommen. Das werden Sie wahrscheinlich noch ganz andere Zahlen finden – aber auf die kommt es letztendlich
nicht an.
#50 ignosti † 09:15:41 | Montag, 29. Dezember 2008
Doriano Wenn dem so wäre, warum sind die Kirchen der Lefebvristen gänzlich leer? Ich habe kürzlich
den Vergleich mit dem deutschen Brieftaubenzüchterverein gezogen. Dieser hat mit über 8000 „örtliche
Niederlassungen“ das fast 200fache gegenüber der Bruderschaft. Mit über 64000 Mitgliedern (Zahlen aus
Wikipedia) wohlwollend das etwa 25fache. Von ihren etwa 450 Priester sind 360 jenseits der sechzig! Was
soll also an diesem Verein so attreaktiv sein? ignosti, lächelnd
@ignosti Das zwölfminütige Herunterrattern der gesamten Messe war doch Usus! Das halte ich für ein
Gerücht. Dann kommt mir ein Gedanke, den ich früher schon einmal hatte. Vielleicht ist vielen Gläubigen
erst nach VII so richtig bewußt geworden, was sie durch die Liturgiereform verloren haben und wissen
heute um so mehr den Wert der Alten Messe zu schätzen – genauso wie die Priester.
#45 ignosti † 00:50:59 | Montag, 29. Dezember 2008
Danke an monti und Doriano. Das zwölfminütige Herunterrattern der gesamten Messe war doch Usus! Mein
Vater hatte sich nach seinem Kirchenaustritt 1966 und später noch darüber belustigt, dass das kein schlechter
Stundenlohn für die Nichtstuer ergäbe! ignosto, belustigt
Ich gehe davon aus… … daß die Sedis (ich bin mir sogar sicher) das Missale von 1958 benutzen – also
vor der Reform durch Johannes XXXII… Es gab zu allen Zeiten Missbräuche in der Liturgie. Nur – daß
bei der Neuen Messe die glaubensszerstörenden Elemente im Ordo selbst zu suchen sind – von den gewissen
Eigenwilligkeiten in der Zelebration mal abgesehen. Die Problematik allein in der Liturgie suchen zu wollen,
ist verkehrt, da man nicht ausser acht lassen darf, daß gewisse Ansichten bzgl. des Liberalismus und
des Modernismus seit dem VII (und auch schon davor) in der Kirche salonfähig geworden sind. Die neue
Messe ist nichts weiter als ein Ausdruck dessen, was schon lange angestrebt war. Sicher ist eines – nur
aus dem „(Un)Geist des Vatikanums“ heraus sind die uns heute bekannten Missbräuche möglich geworden –
und werden nicht geahndet. Und ein Herunterattern der Messe bei der FSSPX kann sich niemand erlauben.
Es mag sich zwar für manche Ohren wie ein Herunterleiern anhören – in gewissen Fällen – aber das liegt
mehr am Betreffenden selber als am Priester. Man muß eines bedenken: Die FSSPX steht unter scharfer Beobachtung,
und viele warten nur darauf, etwas zu finden.
Sollte Ignosti es mal ausnahmsweise ernst meinen mit seiner Frage? meine Frage lautete: Wie verhalten
sich die Meinungen der Sedisvakanten und der Lefebvristen bzgl. der Liturgiereform zueinander? Feiern
beide dich gleiche tridentinische vorkonzilare Liturgie? Nicht nur die Sedis und die FSSPX, auch die Petrusbruderschaft
und andere traditionalistische Gemeinschaften, die in kompletter Einheit mit dem Papst sind. Es gibt natürlich
auch in der alten Messe Variationen, so z.B. die von mir so geliebte Bet-Singmesse. Ist das jene, so meine
zweite Frage, von der die Lefebvristen immer wieder behaupten, dass es in ihr keine Missbräuche gäbe
bzw. gegeben habe (diese ausschließlich ein Folgeprodukt des II:VK seien)? Ja die ist es. Wenn man allerdings
behauptet, dass es in ihr keine Missbräuche gegeben habe, ist zugegebenermaßen ziemlich naiv. Oder aber:
Im NOM merkt man die Missbräuche, kritisiert sie auch hier und da, im VOM fallen sie nicht so schnell
auf, fand man sie zuweilen sicherlich ganz gut, weil die Messe so schön schnell zu Ende war, man früher
am Wirtshaustisch beim Frühschoppen saß.
#42 ignosti † 17:58:59 | Sonntag, 28. Dezember 2008
blablabla meine Frage lautete: Wie verhalten sich die Meinungen der Sedisvakanten und der Lefebvristen
bzgl. der Liturgiereform zueinander? Feiern beide dich gleiche tridentinische vorkonzilare Liturgie? Ist
das jene, so meine zweite Frage, von der die Lefebvristen immer wieder behaupten, dass es in ihr keine
Missbräuche gäbe bzw. gegeben habe (diese ausschließlich ein Folgeprodukt des II:VK seien)? ignosti,
neuerlich fragend
Es geht primär nicht um die Liturgie,… …sondern um die Art der Konsequenzen, die aus den riesigen
Problemen, welche die katholische Kirche belasten, gezogen werden. Wenn es bei den Sedis allerdings Brauch
sein sollte, solche ominösen „Wettbewerbe“ zu veranstalten, dann wäre dies ein weiterer Grund, hier
sehr deutlich auf Distanz zu gehen. Ach übrigens – den Austritt aus der Kirche wg. besagten Problemen
nenne ich Feigheit.
hatte ich den Marranenjäger bis jetzt in seinem Anliegen (Sedisvakanz usw.) noch einigermaßen ernstgenommen,
weiß ich nach seinen Postings hier doch, dass auch er nur ein Forenclown ist. Jeder soll für sich selbst
entscheiden, wie er damit zu verfahren gedenkt.
Sie scheinen… …wohl nicht bemerkt zu haben, daß der Waranenjäger ein Sedisvakantist zu sein beliebt.
Sie sollten sich also schon ein bißchen die Mühe geben, ein wenig zu differenzieren. Und wer hier den
Schwanz eingezogen hat, ist ja wohl zu sehen – bzw. – schon nicht mehr zu sehen.
#37 ignosti † 17:23:16 | Sonntag, 28. Dezember 2008
Ja, Doriano, peinlich für dich und deine Geinnungsfreunde. Das fehlen dir die Argumente, gelle? Zeigt
es doch den Wahrheitsgehalt jener immer wieder auch gegen den tridentinischen Ritus vorgebrachten Missbrauch,
der von deinesgleichen immer als böswillige Erfindung in das Lager der Modernisten verschoben wurde!
ignosti, köstlich amüsiert
#35 ignosti † 17:06:58 | Sonntag, 28. Dezember 2008
ja, da staunen die Fundis „rattert“ doch einber der ihren das Schlussevangelium in 20 sec herunter und
prüstet sich seiner Bewerbe, wer den hl. Firlefanz am schnellsten hinter sich brachte! So viel zum gottgefälligen
-urkatholischen- vorkinziliaren Ritus, der solchen Wildwuchs nicht gestattete! ignosti, brüllend vor
lachen
@Marranenjäger Ich hätte nicht gedacht, daß Sie so schnell schlapp machen würden. Und wo Sie recht
haben, haben Sie recht – ich habe das Gefühl, daß sich da bei Ihnen bis jetzt ein ganz erkleckliches
Wortgetümmel angesammelt hat. Und weiterhin viel Spaß beim „Hl.Messe-Spielen“!
@Confiteor Es sei Ihnen versichert – wer so wie der Waranenjäger die Hl.Messe „zelebriert“ und das auch
noch aus „sportlichem Ehrgeiz“ heraus, der hat seine Berufung – wenn er denn je darüber verfügte – nicht
nur verfehlt, sondern vorsätzlich über Bord geworfen. Das ist kein Seelsorger(sofern man bei den Sedis
überhaupt davon reden kann – ich tu’s der Einfachheit halber), sondern eine Gefahr für die Gläubigen.
Hr. Kaplan, wer, sagten Sie doch gleich, hat Sie geweiht?
@Waranenjäger Sind Sie etwa Parteigänger des lefebvristischen Häresie- und Kostümvereins? Das für
alle, die tatsächlich meinen, die FSSPX wäre eine Sekte. Hr. „Kaplan“: Wer hat Sie eigentlich geweiht?
#28 Confiteor 16:23:21 | Sonntag, 28. Dezember 2008
Der altmessianische Messritus wurde aus lauter Ehrfurcht runtergerattert, damit in einer Stunde möglichst
viele Messen zum Seelenheil der Verstorbenen gehalten werden könnten …
@Marranenjäger Sehr geehrter Hr. Kaplan! Das Schlussevangeliumrattere ich in etwa 20 Sekunden herunter.
Das ist nicht so wichtig, eine Pflichtübung. Schließlich weiß man, was darin steht. Auf solche Priester
kann die Tradition weiß Gott verzichten.
#25 Confiteor 16:17:47 | Sonntag, 28. Dezember 2008
Ist doch völlig klar dass dem altmessianischen Messritus eine völlig andere Theologie zugrundeliegt.
Das zeigt sich doch schon daran, dass sich der altmessianische Messritus nicht mehr flächendeckend einführen
lässt. Allenfalls für sektiererische Gruppierungen und Grüppchen, die aber doch nicht repräsentativ
für die heilige Kirche sein können und um Himmels willen auch nicht sein dürfen. Stellt Euch mal die
Popanze vor, die sich da plötzlich aufspielen würden. Schlimmes giftiges Natterngezücht…!
@Marranenjäger Marranenjäger schrieb: Das Schlussevangeliumrattere ich in etwa 20 Sekunden herunter.
Das ist nicht so wichtig, eine Pflichtübung. Schließlich weiß man, was darin steht. Wenn dies Ihre
Einstellung ist („Das ist nicht so wichtig, eine Pflichtübung“„herunterrattern“ ), sollten Sie sich überhaupt
der Feier der Heiligen Messe enthalten, da eine mit dieser Einstellung gefeierte Messe wohl gültig ist,
aber ein so unerbauliches Beispiel Ihnen kaum viel Segen bringen wird und den hofentlich nicht zahlreichen
Anwwesenden bei Ihrer Zelebration nicht zur Erbauung gereichen wird.
@Marranenjäger und @Toter Alter Mann Genau darauf wollte ich hinaus… Andererseits muss ich aber ergänzen:
Wer eine Messe – gleich in welcher Form – nur in der Absicht besucht, alle Fehler des Zelebranten zu notieren,
um dann das „Fehlerprotokoll“ mit der Bitte (oder vielleicht besser: Mit dem Befehl?), diese Mißstände
abzustellen dem Bischof vorzulegen, oder einfach gleich einen bösen Artikel hier einzustellen, der hätte
auch gleich zu Hause bleiben können…
#20 ignosti † 00:32:23 | Sonntag, 28. Dezember 2008
Wann endlich zieht ihr Feiglinge die Konsequenzen und tretet aus der Kirche aus? Mit all dem was ihr hier
schon über die rkKirche gesagt habt, wird kein normal denkender Mensch ihr angehören wollen, vom religiösen
Standpunkt aus gesehen, nicht einmal angehören dürfen. Setzt doch endlich euer Zeichen, wenn dem so
ist, dass ihr mit der Lefebvrianer-Sekte in der wirklichen katholischen Kirche seid. ignosti, kopfsachüttelnd
#19 Marcelus 23:55:07 | Samstag, 27. Dezember 2008
Die Pastoralkonzilsdokumente sind auch nur Homilien und Betrachtungen, die nichts unfehlbar definieren,
sondern niemanden ausschließen, und damit auch nichts Konkretes aussagen, das einen Katholiken aus der
Kirche ausschließen könnte, und aus diesem Grund sind es der Form auch keine unfehlbaren exklusiven
Definitionen, sondern fehlbare Nichtdefinitionen, die den klaren Verstand von Katholiken benebeln. Das
Pastoralkonzil ist nach diesen Früchten zu beurteilen, und damit zurecht als ein Teufelskonzil zu beurteilen,
das die Kirche, den größten Feind des Teufels, in weiten Gebieten zerstört und lahmgelegt hat, und
vielleicht verantwortlich ist für die Verdammnis unzähliger Menschen.
Schön, dass es auch mal ein „Modernist“ sagt: „Dieser vorkonziliaren tridentinischen Messe liegt, wie
jeder weiß, eine völlig andere Theologie zugrunde“ Genau wie auch den Konzilspamphleten.
#17 Marcelus 23:46:32 | Samstag, 27. Dezember 2008
Das Pastoralkonzil Vaticanum II hat pastorale Impulse gesetzt, die die Mission der Kirche in der Welt
zerstört haben. Nur ein Antikatholik kann dieses Konzil preisen, oder ein Dummkopf.
Schön, dass es auch mal ein „Modernist“ sagt: „Dieser vorkonziliaren tridentinischen Messe liegt, wie
jeder weiß, eine völlig andere Theologie zugrund“ Wenn Bischof Williamson das sagt, wird ihm gleich
unterstellt, Sedi oder was weiß ich, mindestens Schismatiker zu sein. Ja was denn nun ? Ist die Theologie
gleich geblieben oder doch nicht ?
Danke Herr Vesper, „Dieser vorkonziliaren tridentinischen Messe liegt, wie jeder weiß, eine völlig andere
Theologie zugrund“ … schöner könnte man es gar nicht zum Ausdruck bringen, was in der Kirche verändert
wurde. Uns wurde mit und im Anschluß an dieses Räuber-Konzil eine völlig andere neue Theologie aufgedrängt,
die mit der katholischen nichts mehr zu tun hat, von einigen Floskeln vielleicht mal abgesehen. Und da
protestieren wir zu recht dagegen!
#13 von Spee 21:28:01 | Samstag, 27. Dezember 2008
Für was brauchen wir … …eigentlich das Zentralkomitee der deutschen Katholiken? Der Heilige Geist
weht dort sowieso nicht und noch mehr Profilneurotiker braucht die Republik schon gar nicht! Fulda reicht!
Erlaubnis vom Bischof? – Ja haben die deutschen Pfarrherren SUMMORUM PONTIFICÙM nicht gelesen? Da steht
ein unerhörter und in der Kirchengeschichte wohl einmaliger Satz, nach welchem selbst Ordensleute, denen
es der Oberer verbietet, vom Gehorsam dispensiert werden, wenn sie die tridntinische hl. Messe zelebrieren
wollen . Und wo steht es, dass ein Pfarrer eine Erlaubnis braucht? Arme obrigkeitshörige Deutsche- das
„Volk der Denker und Dichter“ hat scheinbar das Lesen verlernt! Liebe Pfarrer! Liest doch SUMMORUM PONTICICUM,
und wenn euer Bischof euch was sagt, seid bitte hflich, und lassr auch ihn dieses nette Schreiben des
Papstes lesen, denn wer weiss…?
#9 Vox e luce 19:34:25 | Samstag, 27. Dezember 2008
Die überwältigende Mehrheit Doch solches habe die „überwältigende Mehrheit“ der deutschen Katholiken
in Deutschland gemeinsam mit ihren Bischöfen nicht im Sinn: „Auf keinen Fall“. sollte man so oder so
besser nicht fragen, denn die vertritt bisweilen Ansichten, die auch die Konzilskirche nicht so gerne
mag (ich sage nur: Kirchenvolksbewegung, KJGays etc…)
V-II vs. „feierlich“ vs. Latein „Freunde des Lateinischen und einer besonders feierlichen Liturgie können
weltweit jeden Sonntag, ja jeden Tag an einer lateinischen Messe gemäß der durch die Liturgiereform
erneuerten Liturgie teilnehmen.“ Das ist doch wohl nicht etwa ernst gemeint? Besonders feierlich ist also
nur eine Messe auf Latein? Ich wette, dass sich auch für diesen Fall ein Priester findet, der die Messe
mal eben schnell nebenbei in einem Atemzug vom Blatt liest und an den von den Rubriken geforderten Stellen
noch etwas mit den Händen fuchtelt. Völlig egal, ob überlieferte Messe oder „neue“ Messe. Und ebenso
egal, ob Deutsch oder Latein als Sprache Verwendung findet. Nur mal ein Beispiel: Wie schnell konnten
früher manche Priester das Schlussevangelium lesen? Wahrlich sehr feierlich. Obwohl es die „alte“ Messe
war…
#7 Blaumeise 17:58:01 | Samstag, 27. Dezember 2008
27. Dezember: Hl. Johannes der Evangelist – „Johanneswein“ Heute steht im Kalender „Johannes der Evangelist“.
Was hat es mit dem Johanneswein auf sich ? („Trinket die Liebe des hl. Johannes“ kenne ich aus Kindertagen).
In Wikipedia steht unter „Johanneswein“ etwas von Johannes der Täufer am 24. Juni. Das ist falsch, oder?
Wer kann etwas dazu sagen ?
#5 KarlBorromäus 16:27:55 | Samstag, 27. Dezember 2008
@Gotthard Wie soll das denn Deiner Meinung nach besser geschehen wie heute? Volksaltäre sind in katholischen
Kirchen unpassend. Gott Gott aufopfern und ihm den Rücken zeigen ist unpassend.
„Lateinische Messe… ist für der außerordentlichen Ritus der kennzeichnende und charakterisierende
Ausdruck. Man sollte diesen Begriff so übernehmen, da er viel einfacher und umgänglicher zu gebrauchen
ist. Das Volk denkt einfach.
#2 KarlBorromäus 15:21:01 | Samstag, 27. Dezember 2008
Verbot der von Rom nie erlaubten Handkommunion, Wiedereinführung der Kommunionsbänke und die Abschaffung
des andachtszerstörenden Friedensgrußes vor dem Agnus Dei und die Abschaffung der Volksaltäre. Die
Messe muss wieder Opfercharakter zeigen, der Rest ist nicht so wichtig.