Auch Anliegen + Stadtdekan im Alten Ritus + Der Papst im Lager + Nächster Schritt + Immer schon sehr emotional
Auch Anliegen
Vatikan. Papst Benedikt XVI. empfing am Samstag 45 Kinder und Jugendliche der italienischen
‘Katholischen Aktion’ in Audienz. Das berichtete ‘Radio Vatikan’. Der Heilige Vater ermunterte sie, ihren
Freunden den Heiland als Freund vorzustellen. Er bat seine Gäste auch, für ihn – „in seinem nicht einfachen
Dienst“ – zu beten. Ferner möge Gott die Herzen der Waffenhersteller bewegen, die Terroristen zum Umdenken
führen, die Herzen der Kriegstreiber änderen und eine bessere Zukunft für alle Kinder auf der Welt
ermöglichen.
Stadtdekan im Alten Ritus
Deutschland. Seit kurzem lernt der Stadtdekan von Wiesbaden,
Hw. Johannes zu Eltz, die Feier der Alten Messe. Er will damit tiefer in die geistliche Tiefe der Liturgie
eintreten und dem Wunsch des Heiligen Vaters entsprechen. Bisher hat er die Messe bereits zweimal im Alten
Ritus gelesen. Künftig wird er das monatlich in der Liebfrauen-Kapelle in Wiesbaden tun.
Der Papst im
Lager
Deutschland. Joseph Ratzinger war in den Jahren 1945/46 im Kriegsgefangenenlager „Neu-Ulm – Ludendorffkaserne“.
Der Hobbyhistoriker Karl Völker und der ehemalige Geschichtslehrer Hellmuth Mößle haben über das Lager
eine Dokumentation verfaßt. Das berichtete die ‘Schwäbische Zeitung’. Der Papst geriet als 17jähriger
Angehöriger des Reichsarbeitsdienstes in US-Gefangenschaft. In dem fünfzig Hektar großen Lager waren
rund 80.000 Leute.
Nächster Schritt
Kalifornien. Eine kalifornische Bürgerinitiative will bereits
geschlossene Konkubinate von Homo-Paarungen annullieren lassen. Das Bündnis ‘Protect Marriage’ erklärte
in einem Antrag vor dem Obersten Gericht Kaliforniens, daß nur die Ehe zwischen Mann und Frau gültig
sei. Das Bündnis wird beim Verfassungsgericht durch den Juristen Kenneth Starr vertreten. Starr leitete
in den 1990er Jahren die Untersuchung gegen den damaligen US-Präsidenten Bill Clinton wegen Ehebruch
mit der Praktikantin Monica Lewinsky.
Immer schon sehr emotional
„Ungewohnt privat zeigte sich der Kardinal
in dem Buch »Die Fürstin und der Kardinal – Ein Gespräch über Glauben und Tradition« (Herder Verlag),
das er 2008 gemeinsam mit Gloria Fürstin von Thurn und Taxis veröffentlichte. Dort gestand Meisner,
als junger Mann einige Male heftig in hübsche Mädchen verliebt gewesen zu sein. Zudem räumte er ein,
daß sich die monatliche Beichtpflicht mitunter nur mühsam mit seinem Terminkalender vereinbaren lasse.
Immerhin fühlt sich Meisner in Köln inzwischen so wohl, daß er am Rhein auch seine letzte Ruhe finden
will: »Mein Fleisch und meine Knochen bleiben hier«.“
Aus einem Bericht der Nachrichtenagentur ‘DDP’
über Kardinal Joachim Meisner von Köln.
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18 Lesermeinungen
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#17 Benedikt 22:10:02 | Sonntag, 21. Dezember 2008
@ ignosti Hoho, das war aber n Konter. @ Elijahu Schon mal was von Gewissensbildung gehört? Gehört in
der Praxis der Kirche zum Busssakrament dazu. Gewissen und so, sie wissen schon, gut von böse unterscheiden
können. Aber sie meinen ja eh, was Sünde ist und was nicht dürfte sich jeder selber aussuchen, sie
Pseudokatholik. Thema verfehlt, was?
#16 Elijahu † 21:53:57 | Sonntag, 21. Dezember 2008
Lieber Vereinskatholik Entschuldigen Sie, aber Sie haben das Bußsakrament mit einer kommunisitischen
Umerziehungsmethode verglichen, ohne sich in der Theologie und Praxis des Sakraments wirklich auszukennen.
Wenn das nicht Polemik war, dann war es eben einfach dumm. Sie können es sich aussuchen, ich hab mich
halt mal für die schmeichelhaftere Möglichkeit entschieden. Schon mal was von Gewissensbildung gehört?
Gehört in der Praxis der Kirche zum Busssakrament dazu. Gewissen und so, sie wissen schon, gut von böse
unterscheiden können. Aber sie meinen ja eh, was Sünde ist und was nicht dürfte sich jeder selber aussuchen,
sie Pseudokatholik.
#14 Benedikt 19:14:41 | Sonntag, 21. Dezember 2008
@ ignosti Entschuldigen Sie, aber Sie haben das Bußsakrament mit einer kommunisitischen Umerziehungsmethode
verglichen, ohne sich in der Theologie und Praxis des Sakraments wirklich auszukennen. Wenn das nicht
Polemik war, dann war es eben einfach dumm. Sie können es sich aussuchen, ich hab mich halt mal für
die schmeichelhaftere Möglichkeit entschieden.
#13 ignosti † 19:12:06 | Sonntag, 21. Dezember 2008
interessant Woran es wohl liegen mag, dass jeder, der nicht deiner Meinung ist, lieber Benedikt, offenbar
nur auf Polemik aus sein kann? ignosti, lächelnd
#12 Benedikt 19:01:55 | Sonntag, 21. Dezember 2008
@ ignosti weil es um die gleiche Sache und Intention geht! Weder noch. Bei der Beichte geht es um die
persönliche Gottesbeziehung, die auch Selbstreflektion ist. Sie ist keine „Selbstanklage“. Wenn Sie nur
auf Polemik aus sind werden Sie nie den tieferen Sinn dieser Dinge verstehen.
#11 ignosti † 18:51:04 | Sonntag, 21. Dezember 2008
Köpfmaschine „ignostiist wahrscheinlich der widernaturliche Homo-Sodomit agnosti“. Ich vermute, dass
du ein „widernaturliche Homo-Sodomit“ zu sein als Beleidigung empfindest. Warum beleidigst du mich? Wird
der/diejenigen, die sonst immer fleißig die Redaktion um Löschung und Sperrung anflehen, darauf reagieren?
ignosti, amüsiert
ignosti da sie ungläubig sind ist es klar dass „lossprechung“ für sie nur ein psychologisch ritueller
akt ist. für mich nimmt Gott die Sünde von aussen weg. Das ist der Unterschied. Wir sehen eben alle
Dinge grundsätzlich anders
#7 ignosti † 18:05:41 | Sonntag, 21. Dezember 2008
Der Vergleich ist in Ordnung weil es um die gleiche Sache und Intention geht! Der Lossprechung durch die
Kirche (im Namen eines Gottes) entspricht die Lossprechung durch das werktätige Volk (im Namen einer
idealen Gesellschaft). ignosti, vergleichend
#5 ignosti † 17:54:59 | Sonntag, 21. Dezember 2008
Beichtpflicht (nicht nur für Priester) Das beste Mittel Leute bei der Stange zu halten. In den kommunistischen
Umerziehungslager war die Selbstanklage nichts anderes! ignosti, mahnend
#4 giovanniparvo 13:55:56 | Sonntag, 21. Dezember 2008
Beichtpflicht für Priester Wir wurden im Priesterseminar (deutsche Diözese) in den Jahren 2002 – 2004
angehalten, auch als Priester im Rhythmus von 14 Tagen zu beichten.
Es besteht nur eine jährliche Beichtpflicht, und die gilt vermutlich nur bei schweren Sünden, aber freiwillig
kann man natürlich auch wöchentlich oder mehrmals wöchentlich zur heiligen Beichte gehen, um das Sakrament
der göttlichen Sündenvergebung zu empfangen.