10:10:37 | Montag, 22. Dezember 2008
Sie sind hartgesottene Gotteslästerer und unermüdliche Hetzer und Manipulatoren gegen die Kirche. Doch der altliberale
Skandal-Kardinal von Wien mag sie trotzdem.

Kardinal Schönborn ist sein Bild in der Kamera ein Herzensanliegen.
© Fotomontage, verwendetes Bild
von Th1979, GFDL(kreuz.net) Kardinal Schönborn betont die „Sympathie der Kirche“ für den
‘Österreichischen Rundfunk’.
Das erklärte die ‘Katholische Presseagentur Österreich’, die den Bischöfen des Landes untersteht.
Der Kardinal machte seine umstrittenen Äußerungen am vergangenen Mittwochabend bei der traditionellen
Adventbegegnung mit Mitarbeitern des antikatholischen Senders. Das Treffen fand dieses Jahr im Wiener
Benediktinerkloster Schottenstift statt.
Kardinal Schönborn warnte davor, den
kranken ‘Österreichischen
Rundfunk’ in der derzeitigen Situation „krank zu jammern“.
Es sei davon überzeugt, daß der ORF die
menschlichen, intellektuellen und kreativen Ressourcen und auch den nötigen politischen Willen habe,
um die – finanzielle – Krise als Chance zu sehen und einen guten Weg für die notwendige Neuorientierung
zu finden.
Gerade in einer Zeit der Krise wolle er die
Sympathie der Kirche für den ‘Österreichischen
Rundfunk’ bekunden.
Der ‘Österreichischen Rundfunk’ sei eine Art
„Marktplatz der Ideen“ – sprudelte
der Kardinal: Er biete viel im Bereich von Information, Bildung, Kultur,
Religion, Unterhaltung.
Der
Kardinal zitierte die schönfärberische Aussage des anwesenden Kirchenvertreters im ORF-Stiftungsrat
Franz Küberl – „Das Programm des ORF ist
im Kern gesund“ – und meinte wörtlich: „Dieser Ansicht möchte
ich mich anschließen“.
Deswegen müsse einem nicht jede einzelne Sendung im Gesamtprogramm gefallen.
Kardinal Schönborn lobte auch die Mitarbeiter des umstrittenen Senders, die tagtäglich ein Programm
erstellten, „das sich im europäischen Vergleich durchaus
sehen und hören lassen kann“.
Der öffentlich-rechtliche
Rundfunk sei für die Identität Österreichs und den Schutz der Pluralität der Gesellschaft
grundlegend .
Zudem sei
dieser Rundfunk auch eine gewisse Bremse gegenüber einer Totalkommerzialisierung der Medienwelt:
„Viele Österreicher hängen trotz allem an
ORF ORF.“
Der Generaldirektor des Senders, Alexander Wrabetz,
betonte, daß sich der ORF in einer Diskussion befinde, die
„sehr ernsthaft“ geführt werden sollte.
Zugleich rühmte er sich, daß sein Unternehmen angeblich über die
Kraft verfüge, „diesen Reformprozess
so zu führen, daß wir die Zukunft bewältigen werden“.
Der Generaldirektor erinnerte daran, daß der
ORF die Hälfte seines Budgets „am Markt“ verdienen müsse.
Es sei klar gewesen, daß die derzeitige
Krise auch den ORF treffen werde.
Trotz der finanziellen Probleme werde der ORF die Gottesdienstübertragungen
auch 2009 im gewohnten Umfang weiterführen – erklärte der Direktor großzügig: Diese Übertragungen
seien ein wichtiger Bestandteil des öffentlich-rechtlichen Auftrags.
Im Jahr 2008 übertrug der ORF
17 katholische Fernseh- und 63 Radiogottesdienste.
Der ORF-Chef lobte die
Arbeit der beiden ORF-Hauptabteilungen
für Religion in TV und Radio.
Zudem hätten die Landesstudios eine wesentliche Rolle für die regionale
Identität auch im religiösen Bereich.
Auch im Internet sei der ORF mit dem Thema „Religion“ stark präsent:
Die Website ‘religion.orf.at’ erreiche 200.000 regelmäßige Nutzer.
Ein Privatsender könnte Religionsberichterstattung
„nie in einem solchen Umfang leisten“ wie der sein Rundfunk.
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#11
Tolerant 20:24:13 | Donnerstag, 8. Januar 2009
#10
Marcelus 12:15:04 | Dienstag, 23. Dezember 2008
#8
Fragender 00:39:50 | Dienstag, 23. Dezember 2008
#7
Schaf 00:19:41 | Dienstag, 23. Dezember 2008
#6
derLeser 23:57:14 | Montag, 22. Dezember 2008
#5
Fragender 23:55:43 | Montag, 22. Dezember 2008
#2
wassers 13:09:42 | Montag, 22. Dezember 2008