Medien
Ihm sind Kirchenhasser sympathisch
Sie sind hartgesottene Gotteslästerer und unermüdliche Hetzer und Manipulatoren gegen die Kirche. Doch der altliberale Skandal-Kardinal von Wien mag sie trotzdem.
Kardinal Schönborn ist sein Bild in der Kamera ein Herzensanliegen.
Kardinal Schönborn ist sein Bild in der Kamera ein Herzensanliegen.
© Fotomontage, verwendetes Bild von Th1979, GFDL
(kreuz.net) Kardinal Schönborn betont die „Sympathie der Kirche“ für den ‘Österreichischen Rundfunk’.

Das erklärte die ‘Katholische Presseagentur Österreich’, die den Bischöfen des Landes untersteht.

Der Kardinal machte seine umstrittenen Äußerungen am vergangenen Mittwochabend bei der traditionellen Adventbegegnung mit Mitarbeitern des antikatholischen Senders. Das Treffen fand dieses Jahr im Wiener Benediktinerkloster Schottenstift statt.

Kardinal Schönborn warnte davor, den kranken ‘Österreichischen Rundfunk’ in der derzeitigen Situation „krank zu jammern“.

Es sei davon überzeugt, daß der ORF die menschlichen, intellektuellen und kreativen Ressourcen und auch den nötigen politischen Willen habe, um die – finanzielle – Krise als Chance zu sehen und einen guten Weg für die notwendige Neuorientierung zu finden.

Gerade in einer Zeit der Krise wolle er die Sympathie der Kirche für den ‘Österreichischen Rundfunk’ bekunden.

Der ‘Österreichischen Rundfunk’ sei eine Art „Marktplatz der Ideen“ – sprudelte der Kardinal: Er biete viel im Bereich von Information, Bildung, Kultur, Religion, Unterhaltung.

Der Kardinal zitierte die schönfärberische Aussage des anwesenden Kirchenvertreters im ORF-Stiftungsrat Franz Küberl – „Das Programm des ORF ist im Kern gesund“ – und meinte wörtlich: „Dieser Ansicht möchte ich mich anschließen“.

Deswegen müsse einem nicht jede einzelne Sendung im Gesamtprogramm gefallen.

Kardinal Schönborn lobte auch die Mitarbeiter des umstrittenen Senders, die tagtäglich ein Programm erstellten, „das sich im europäischen Vergleich durchaus sehen und hören lassen kann“.

Der öffentlich-rechtliche Rundfunk sei für die Identität Österreichs und den Schutz der Pluralität der Gesellschaft grundlegend .

Zudem sei dieser Rundfunk auch eine gewisse Bremse gegenüber einer Totalkommerzialisierung der Medienwelt: „Viele Österreicher hängen trotz allem an ORF ORF.“

Der Generaldirektor des Senders, Alexander Wrabetz, betonte, daß sich der ORF in einer Diskussion befinde, die „sehr ernsthaft“ geführt werden sollte.

Zugleich rühmte er sich, daß sein Unternehmen angeblich über die Kraft verfüge, „diesen Reformprozess so zu führen, daß wir die Zukunft bewältigen werden“.

Der Generaldirektor erinnerte daran, daß der ORF die Hälfte seines Budgets „am Markt“ verdienen müsse.

Es sei klar gewesen, daß die derzeitige Krise auch den ORF treffen werde.

Trotz der finanziellen Probleme werde der ORF die Gottesdienstübertragungen auch 2009 im gewohnten Umfang weiterführen – erklärte der Direktor großzügig: Diese Übertragungen seien ein wichtiger Bestandteil des öffentlich-rechtlichen Auftrags.

Im Jahr 2008 übertrug der ORF 17 katholische Fernseh- und 63 Radiogottesdienste.

Der ORF-Chef lobte die Arbeit der beiden ORF-Hauptabteilungen für Religion in TV und Radio.

Zudem hätten die Landesstudios eine wesentliche Rolle für die regionale Identität auch im religiösen Bereich.

Auch im Internet sei der ORF mit dem Thema „Religion“ stark präsent: Die Website ‘religion.orf.at’ erreiche 200.000 regelmäßige Nutzer.

Ein Privatsender könnte Religionsberichterstattung „nie in einem solchen Umfang leisten“ wie der sein Rundfunk.
      
11 Lesermeinungen
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#11   Tolerant   20:24:13 | Donnerstag, 8. Januar 2009
Mit Hass und Hetze wird nichts verändert
Schwestern und Brüder
Ich habe in der Erzdiözese Salzburg pastoral gearbeitet und als bayerischer Grenzbewohner ist mir der ORF wohlbekannt. Es gibt Sendungen, die ich als Christ akzeptieren kann und andere, die ich ablehne. Ich habe öffentlich in österreichischen Schuldienst erklärt, „Abtreibung ist Mord“. Mir wurde von rechts und links ein „Disziplinarverfahren“ angedroht. Nichts ist mir passiert. Von den ganz rechts Frommen wurde ich als amerikanisch- jüdischer Agent interpretiert und: „An Fehla hod er scho gmacht unser Herrgott, dass sei Bua a Jud is.“ Nun ja, ein Teil Österreichs ist scheinbar immer noch nicht entnazifiziert? Im ORF arbeiten nicht nur aktive Katholiken. Die Kirche würde nichts erreichen, wenn sie dort die un-katholische Sprache der“Ge-heimräte Gottes“ vom kreuz.net spräche. Mission ist eine sensible Arbeit. Und das weiß Kardinal Schönborn genau und dieses Verhalten schätzt auch sein Freund Papst Benedikt XVI. Wir bemühen uns um einen anständigen Dialog mit unseren Gegnern. Deshalb befürworten wir nicht gegnerisches Verhalten z.B. zu ungeborenen Kindern. Statt zu zetern, bemühen wir uns um Bedingungen, dass Frauen ihre Kinder zur Welt bringen können. Mit Hass und Hetze werden Herzen nur noch mehr verhärtet. Kirchenhasser werden auch von denen produziert, die bigott,fanatisch zwanghaft Kirche unappetitlich machen. Es gibt ein treffendes
Wort von Jeschua für die so ganz Frommen: „Eher kommen Huren und Diebe ins Himmelreich als ihr.“
Rosenkranzfreund David*
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#10   Marcelus   12:15:04 | Dienstag, 23. Dezember 2008
Diese Aussage steht einer Staatsfernsehensmoderatorin in einem demokratischen Staat einfach nicht
zu, weil eine Staatsfernsehensmoderatorin die Neutralität wahren muss.
Der Ungeborenenmord ist in Österreich außerdem verboten, lediglich ohne Bestrafung gestellt,
d.h. der Staat verbietet den Ungeborenenmord,
im Gegensatz zu den USA.
Ingrid Thurnherr: „Nicht alles, was von Amerika kommt, ist gut“ und meint damit die von Pater Philipp Reilly auch nach Österreich verpflanzte Vigil-Bewegung, die vor den Abtreibungsstätten den Rosenkranz betet, gegen welche Abtreibungsbefürworter vor der Fleischmarkt-Klinik anheulten.
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#9   Josef Preßlmayer   12:12:05 | Dienstag, 23. Dezember 2008
Schönborn küsst den Stiefel, des abtreibungsfreundlichen und gotteslästerlichen ORF
Das überschwängliche Lob des Kardinals für den kirchen- und glaubenszerstörenden ORF ist nur ein weiterer Stein, mit dem Schönborn den Weg der Kirche in die Hölle pflastert. Wer so unkritisch den Speichel der ORF-Kirchenhasser leckt und kein Wort der Kritik wagt, ist nicht wert ein Hirte der Heiligen Katholischen Kirche zu sein.
Einige der Blasphemien und abtreibungsfreundlichen Sendungen im ORF, die aus den ständigen kirchenfeindlichen Äußerungen hervorragten:
5. 11. 1995: TV- Jugendsendung „Up“, eine Art Werbesendung für Fleischmarkt-Klinik.
4. 8. 1997: Zeit im Bild: Ingrid Thurnherr: „Nicht alles, was von Amerika kommt, ist gut“ und meint damit die von Pater Philipp Reilly auch nach Österreich verpflanzte Vigil-Bewegung, die vor den Abtreibungsstätten den Rosenkranz betet, gegen welche Abtreibungsbefürworter vor der Fleischmarkt-Klinik anheulten.
23. 6. 2004: Jugendsendung „Magazin“, „Human Life International kämpft mit immer brutaleren Mitteln gegen das Recht auf Abtreibung“.
Abtreibung wird somit als „Recht“ dargestellt. Eine klare Falschinformation schon im Titel. Die Befürworter der Abtreibung werden bevorzugt dargestellt.
16. 12. 2005: „Gedanken für den Tag“, Dr. Holl zitiert aus seinem Buch „Weihrauch und Schwefel“ und erörtert den Wunsch eines seiner Patienten, die Muttergottes zu „ficken“.
19. 8. 2006: Hörspiel „Madonnenterror“: Zwei Marienlieder verhöhnend falsch singende Protagonisten töten Menschen, indem sie Madonnen-Statuen von Autobahnbrücken werfen.
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#8   Fragender   00:39:50 | Dienstag, 23. Dezember 2008
@Leser
ausnahmsweise stimme ich Ihnen zu.
:)3 :)3 :)3
Wobei hier häufiger Antisemitismus als „echter“ nationamsozialismus zu finden ist… und das ist nun mal nicht das gleiche.
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#7   Schaf   00:19:41 | Dienstag, 23. Dezember 2008
Schon mal was von Feindesliebe gehört?
Schon mal etwas von Feindesliebe gehört. Es ist eines der Gebote von Jesus. Ist er nicht jemand, der alle Grenzen sprengt. Er lehnt sich gegen die Gesetzestreue der Pharisäer auf. Er kann ihnen begegnen, da er sich von seinem Vater geliebt weiß. Welch ein Kleinglaube, nur Menschen mit der gleichen Meinung und Weltanschauung zu lieben. Seine eigenen Freunde lieben, das kann ja wohl jeder. Dazu braucht man nicht Christ zu sein. Geht nicht Jesus über diese Grenzen hinaus. Wahrscheinlich hat Kardinal Schönborn etwas davon verstanden.
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#6   derLeser   23:57:14 | Montag, 22. Dezember 2008
Fragender
nette Bezeichnung auf einer neo-mittelalterlich-erzfundamentalistischkonservativen Radikalenhomepage!
„Nazi“ hams vergessen ! :-D :-D :-D
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#5   Fragender   23:55:43 | Montag, 22. Dezember 2008
tja…
Doch der altliberale Skandal-Kardinal von Wien
nette Bezeichnung auf einer neo-mittelalterlich-erzfundamentalistischkonservativen Radikalenhomepage!
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#4   Gernsknöder †   13:57:28 | Montag, 22. Dezember 2008
Richtig
Die gottlose, kirchenfeindlich Propaganda der liberalen Medien ist unerträglich.
Gut, dass es kreuz.net gibt, die als Rufer in der Wüste die Wahrheit verkünden.
Gott schütze kreuz.net
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#3   KarlBorromäus   13:51:31 | Montag, 22. Dezember 2008
Verlogener ORF
Der ORF hat in den letzten Jahren einiges an Qualität eingebüßt.
Was schon FOX-Niveau erreicht hat sind die Diskussionen, die leider immer öfter die reinste Zumutung sind. Da wird gar nicht erst versucht, eine ausgewogene Runde an Diskutanten zu bestellen. Nicht nur, dass dann eine ganze Rotte politisch korrekter Heuchler auf einen Alibi-Prügelknaben losgelassen wird, nein, auch der Diskussionsleiter (bzw. DiskussionsleiterIN wie etwa ein mir sehr negativ aufgefallenes Individuum wie die Frau Thurnherr) bewahrt zu selten die gebotene Neutralität. Primitive Meinungsmache mit dem Schein der Objektivität ist das und nichts anderes.
Wie man beim ORF wirklich dran ist hat man nur zu gut bei der Berichterstattung der neuen EU-Verfassung (auch Lissabon-Vertrag genannt) gesehen. Da bekommt Österreich faktisch eine neue Verfassung inklusive Todesstrafe und das Volk wird vom ORF, dem es leider immer noch vertraut, schamlos hinters Licht geführt. Erst auf den Widerstand der Kronenzeitung (die mir aber auch nicht suspekt ist) hat der ORF überhaupt erst angefangen, zumindest oberflächlich darüber zu berichten.
Anders als die gesteuerten Diskussionen und der (bei wichtigen Themen) verlogenen Berichterstattung lässt sich dieser Staatsfunk aber bei Sportübertragungen und Hüpfveranstaltungen wie Starmania nichts nachsagen.
Aber was solls, DIE wissen schon, was in einer „Demokratie“ wirklich frei sein darf und was doch besser in IHRER Kontrolle verweilt.
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#2   wassers   13:09:42 | Montag, 22. Dezember 2008
Konziliarer Zerstörer
Was hält man sich noch mit diesem konziliaren Zerstörer des Weinbergs des Herren länger auf? Wer ihm und der Zerstörung folgt, wird sich vor Gott allein rechtfertigen müssen!
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#1   HeinrichvonOfterdingen   11:06:37 | Montag, 22. Dezember 2008
Ich genieße den ORF immer,
wenn ich mich in seinem Sendegebiet aufhalte. Tausend mal professioneller als das was sich die deutschen Sender jeden Tag erlauben.
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